Wie man sich die Banater Geschichte schön zurecht lügt.

22. Mai 2009
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Ich denke im großen und ganzen wissen die meisten über die Geschichte der Banater Schwaben bescheid. Die Auswanderung ins Banat und den Aufbau des Gebietes, den anschließenden Druck der Ungarn unsere eigene Kultur aufzugeben und Ungaren zu werden sowie die Zeiten nach den Weltkriegen. Doch dieser Schundartikel stellt das alles auf den Kopf. In diesem ungarischen Pamphlet wird die Wahrheit nicht nur auf den Kopf gestellt sondern so weit gestreckt, dass manch einer es als Lügen bezeichnen würde.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, so rege ich mich gerade auf. Schon alleine die Tatsache das in dem mehrere Seiten langen Artikel EIN mal das Wort Banat und genau so oft das Wort Schwaben vorkommt. Ansonsten bevorzugt man die Bezeichnung österreichischer Dichter aus Ungarn für Nikolaus Lenau – um den es übrigens in diesem Artikel geht.

Wie sich dort die Wahrheit zurecht gebogen wird ist eine Frechheit und eine Beleidigung für jeden Banater. Ich will nur ein Zitat herausgreifen. „Ich bin vielleicht der Versöhner, gewiß der Versöhner und ganz gewiß der Bekämpfer aller Vorurteile zwischen Ungarn und Schwaben…” Sollte dieses Zitat von Lenau wirklich der Wahrheit entsprechen – was, wenn man den gesamten Artikel ließt nicht unbedingt glauben muss – dann sagt es doch nur eins. Es gab eindeutig ein Problem zwischen Ungarn und Banater und Lenau wollte vermitteln.

Das Lenau oder irgend ein anderer Banater Schwabe je „mit der ungarischen Geschichte und Sprache verbunden war” ist schon sehr stark interpretiert. Wo wir mit der ungarischen Kultur verbunden sind ist als sie den Banater Schwaben ihr Eigentum gestohlen haben und die Banater Kultur zu zerstören versuchten.

Es ist ja schön und gut wenn man versucht Nikolaus Lenau mit Ungarn in Verbindung zu bringen. Aber mit diesem Artikel geht man einen Schritt zu weit, viel zu weit sogar. Hier wird nämlich die tatsächliche Geschichte verfälscht und die Tatsachen verleugnet. Etwas, das ich so nicht akzeptieren kann und will.

Daher rufe ich euch auf etwas dagegen zu tun. Lasst uns diese Zeitung mit E-Mails bombardieren, bis sie bereit sind diesen Artikel zu widerrufen und sich dafür bei allen Banater Schwaben zu entschuldigen. Ich habe ihnen bereits geschrieben und hoffe ihr tut es mir gleich.

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1.517 Responses to Wie man sich die Banater Geschichte schön zurecht lügt.

  1. Gustavo on 3. August 2009 at 15:44

    Ein Arschloch bleibst Du trotzdem,Blees.

  2. Joachim on 3. August 2009 at 14:54

    Danke getkiss das Du meinen Namen hier öffentlich einstellst, das hat man davon, wenn man nicht anonym ist.
    Aber ich nehme es Dir nicht übel. Es ist alles eine Frage des Stil`s.

  3. getkiss on 3. August 2009 at 14:45

    Entschuldigung Herr Blees,
    “gääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääähn”?, lach

  4. Joachim on 3. August 2009 at 14:27

    auserdem war ich noch nie ein sibi-anonym !
    Bleib bitte wenigstens bei der Wahrheit.

  5. Joachim on 3. August 2009 at 14:25

    getkiss kann man mit Dir auch vernünftig reden, selbst wenn man nicht einer Meinung ist ?
    Oder ist man dann gleich ein Gegner, der vernichtet werden muss ?
    Gruß
    Joachim

  6. getkiss on 3. August 2009 at 14:06

    Oder, von wo aus Siebenbürgen kommen Sie, Joachim?
    Oder nicht von dort?

  7. getkiss on 3. August 2009 at 14:00

    Der Joachim is halt e sibi-anonym, uf dere HPage er meischt nor stänkert. Jetzt kummt er riwer un versuchscht es do, losse mer ne halt scheen links leie, Polki

  8. Polkakenich on 3. August 2009 at 11:49

    Der ganze nationale “Merkmale”-Quatsch ist halt Quatsch…vor allem wenn´s um den Charakter geht, sogar tendenziös-verleumderisch.

    Da kann ich Dir nicht wiedersprechen. Joachim tust Du gern klatsche? Oder han deine Verwande alle Hornhaut an der innenseite ihrer Hände gehabt vom Klatschen?

  9. Joachim on 3. August 2009 at 11:45

    Sieh an, sieh an, der getkiss macht sich.

  10. getkiss on 3. August 2009 at 09:55

    @Polkakenich:
    “die Germanen” und “die Slawen” etc. sind kollektive Begriffe, die nach heutiger Rechtslehre nicht “kriminalisierbar sind”, sondern jeder einzelne ist für seine Taten haftbar…
    Wenn ich da rumsehe, sehe ich viele schwarzhaarige Bayern und in Siebenbürgen waren auch nicht alle Sachsen blond. Oft sah man, besonders bei den älteren Frauen, Schlitzaugen….Tatareneinfälle?
    Der ganze nationale “Merkmale”-Quatsch ist halt Quatsch…vor allem wenn´s um den Charakter geht, sogar tendenziös-verleumderisch.

  11. Katharina on 3. August 2009 at 09:31

    Der Vater von Bodnaras war Ukrainer,der Name war angeblich Bodnarenko. Emil Bodnaras war angeblich ein roher Mensch.
    Biografien kann man frisieren.
    Das Sichtbare bleibt.Da kann man nicht jeden täuschen.
    So ist das auch mit unseren Schwaben gewesen.
    Das Banat war Vorzeigeregion. Das war Fakt.
    Was Einzelne dann so trieben, welcher Fata Morgana sie nachrannten, welche Charakterschwächen sie zeigten, ist nicht auf deren Stirn geschrieben, für alle sichtbar.
    Da muß man andere Brillen aufsetzen, um das Weiße vom Schwarzen zu unterscheiden.

  12. Polkakenich on 3. August 2009 at 08:59

    Bodnaras sprach fließend Deutsch, im Gegensatz zu Ion Gheorghe Maurer, dessen Vater ein Französischlehrer aus dem Elsass war. Laut Erwin Wickert, dem deutschen Botschafter in BUkarest ca. 1970-1975, konnte Maurer kein Deutsch, nur Französisch.

    Diesem Bericht traue ich nicht ganz…..! Bin aber erschroken als ich gelesen habe Bodnaras war auch einer von uns ! Wenn es auch nur die Mutter war das reicht und Maurer ist kein Französischer Name !

    OK ich sehe schon die Germanen haben auch ein gewisses Talent Politik zu machen für andere.!

    Aus meiner Sicht wahren es alle Verbrecher.

  13. Katharina on 2. August 2009 at 23:52

    Maurer konnte kein Deutsch, war einer Partei zugetan, die den Menschen in Unfreiheit zwang, aber sein Sohn lebte später in dem Feindesland Deutschland. Irgendwann zog Söhnchen wieder ins heimische Bukarest. Aber das kann man auch verstehen…

  14. Durlacher on 1. August 2009 at 02:32

    Das mit der geplanten Aufteilung von den Deutschen stimmt. In den Erinnerungen des siebb. Bischofs Müller kommt das vor, allerdings gleich nach dem Krieg. Es gelang Müller, zu EMIL BODNARAS in Audienz zu gehen und ihn zu überzeugen, dass die Deutschen aufgeteilt auf die Dörfer im ganzen Land nicht als wirtschaftlicher “Dünger” wirken, sondern schnell untergehen würden, vor allem da die arbeitsfähige Bevölkerung auf Wunsch der Russen in der Sowjetunion war.
    Müllers Argument war, dass es dem Land wirtschaftlich mehr bringen würde, wenn sie in ihren Dörfern blieben. Auch erinnerte er Bodnaras daran, dass seine Mutter evangelisch und eine Deutsche sei.
    Bodnaras sprach fließend Deutsch, im Gegensatz zu Ion Gheorghe Maurer, dessen Vater ein Französischlehrer aus dem Elsass war. Laut Erwin Wickert, dem deutschen Botschafter in BUkarest ca. 1970-1975, konnte Maurer kein Deutsch, nur Französisch.

  15. Katharina on 31. Juli 2009 at 16:58

    Ich hatte früher mal gelesen, Gh.Gheorghiu-Dej wollte die Gemeinschaft der Deutschen in Rumänien zerstören, indem er eine “Umsiedlung”
    plante. Die Deutschen sollten im ganzen Gebiet Rumäniens so angesiedelt werden, daß jegliche früheren Verbindungen zu deutschen Nachbarn und Bekannten (wahrscheinlich auch Verwandten)unmöglich geworden wäre.
    Diese Grausamkeit blieb den Deutschen dann doch erspart.
    Sie durften und konnten noch Jahrzehnte als Gemeinschaft überleben.

    Jetzt weht ein kalter Wind (trotz sommerlicher Wärme)und niemand weiß, was ein Skandal unserer mittlerweile stark beschädigten Gemeinschaft bringen wird.

  16. Katharina on 31. Juli 2009 at 16:31

    Heute wollte ich noch schnell was einkaufen.
    Und was sehe ich im Schaufenster eines kleinen Buchladens?
    Zwei Büchlein von Brecht in rotem(!) Umschlag.Auf einem stand Verbrechen, auf dem anderen Verrat.Jetzt müßte nur noch irgendwo das Wort Verfolgung stehen, denke ich, und alles paßt zu unserer gegenwärtigen Geschichte.

  17. alma on 31. Juli 2009 at 15:05

    Weil ihr die Russen erwähnt habt:

    Banater Post, Nr. 8, 20. April 2009, S. 3

    Stalin gegen Vertreibung der Rumäniendeutschen
    1946: Kommunistenchef Gheorghiu-Dej wollte Deutsche und Ungarn abschieben
    Autor: Luzian Geier

    (Meine kurze Zusammenfassung des viel längeren Artikels:)

    Im Wahljahr 1946 waren zwei Spitzenfunktionäre der KPR, Gheorghe Gheorghiu-Dej und Teohari Georgescu (damals Innenminister Rumäniens) nach Moskau gereist zu Beratungen mit der höchsten sowjetischen Parteispitze. Es beteiligten sich Stalin und seine engsten Mitarbeiter (Komissare) Molotow (Außenminister) und Malenkow (ZK-Sekretär und Stalin-Stellvertreter). Am zweiten Tag (am 3. April 1946) wurde auch über die nichtslawischen ethnischen Minderheiten gesprochen (Deutsche, Ungarn und Juden).

    “Den Antrag von Dej zur Ausweisung der rund 500 000 Sachsen und Schwaben lehnte Stalin persönlich ab, weil Ausweisungen (expulzari) nun nach Kriegsende schwierig seien, vor allem weil es sich um rumänische Staatsbürger handelte, was sich Stalin bestätigen ließ.”
    ___

    Ich stelle das hier ein, weil es zum Thema ‘Unsere zurechtgelogene Geschichte’ beiträgt. Hat man uns doch dort ständig versucht einzureden, wie gut es uns ergangen ist, in Vergleich mit den Deutschen aus den benachbarten Ländern. Nur, dass Stalin es war, der unsere Vertreibung verhinderte, das hat man vergessen uns zu sagen. Verblödet, wie ich damals dort war, hätte ich nie geglaubt, dass mir einmal, später, die Russen immer sympathischer werden.

    Vielleicht wird die Landsmannschaft sogar wegen solchen Veröffentlichungen durch den Dreck gezogen, von wem wohl?! Hier ist nichts mehr unmöglich, hier blickt keiner mehr durch!

  18. getkiss on 31. Juli 2009 at 12:36

    @Katharina:”Morgen soll die Diskussion zu Ende sein. Freie Presse in einem freien Land.”

    Genau. Die Presse ist so frei, dass sie ihre Seiten selbst gestalten kann. Und den Inhalt.
    Dazu gehört auch: Was mir nicht gefällt, oder mir schaden könnte, wird gestrichen.

    Inzwischen ist die Kommentarseite “vorzeitig geschlossen”….
    Die Sache wurde dem Papierenen Tiger zu heiss, das Papier könnte Feuer fangen…

  19. Carl Gibson on 31. Juli 2009 at 12:35

    Meinungsfreiheit? DIE ZEIT stoppt die Dskussion mit der Begründung:

    “Sehr geehrter Carl Gibson, wir hatten geplant, diese Debatte bis zum frühen Samstagnachmittag geöffnet zu lassen, um allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich noch einmal zu Wort zu melden. Ihnen scheint es aber nicht um eine Diskussion zum Thema zu gehen: In Ihrem letzten Kommentar wiederholen Sie die Vorwürfe, der Zwischentitel stamme von der Autorin, obwohl sich die Redaktion dazu geäußert hat, Ihr Vorwurf also jeglicher Grundlage entbehrt.…

    Weiterhin finden sich in Ihrem Kommentar zum wiederholten Male Unterstellungen, für die Sie keine Belege liefern.

    Um es kurz zu machen: Wenn dies Ihre Art von Diskussionskultur ist, führen Sie diese Debatte bitte auf Ihrer eigenen Homepage weiter – daran hindert Sie niemand, weshalb auch der Vorwurf der Zensur ins Leere läuft.
    Haben Sie aber Verständnis, dass wir von ZEIT ONLINE Ihnen für Ihre wiederholten Ausfälle keinen Platz mehr bieten möchten.
    Dieser Thread wird nun geschlossen.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE”

    In welcher Form soll ich die Belege liefern?
    Carl Gibson

  20. getkiss on 31. Juli 2009 at 12:28

    Wagner hat sich geäußert?
    In der Zeit,am 30.07.09, um 20:33?

    Und mit gleichem Inhalt in
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ostprodukte_4_die_leserbriefschreiber_und_die_securitate/
    vom 30.07.09 um 08:38 Uhr
    Beim Vergleichen stieß ich auf den gleichen Inhalt.

    Es scheint so, unsere Intellektuellen sind meister im altbewährten Copy and Paste geworden.

    Durch einen Hinweis in diesem Blog bin ich auch auf “achgut.com” gelangt und mir die Beiträge von R.Wa. unter “Ostprodukte 1..4″ mal angeschaut.
    Darin will der ehemalige Kommunist Wagner andere ehemalige Kommunisten aus West und Ost “kritisch beurteilen”.

    Es geht in 1 um ehemalige Securistenhäuptlinge,

    in 2 um
    “…nicht wenige ehemalige Mitarbeiter des rumänischen Geheimdiensts Securitate im Gefolge der Spätaussiedler nach Deutschland gelangt sind. Folgt man ihrer Spur hierzulande, ist man, ähnlich wie im Fall Stasi, schnell beim öffentlichen Dienst, aber in Westdeutschland. Meine ehemaligen Landsleute, mit der ausgeprägten Neigung zur Denunziation, sind Lehrer und Hochschullehrer geworden, sie saßen und sitzen aber auch in den Stadtämtern Süddeutschlands und im sonstigen kommunalen Bereich…. ”
    und
    “…Ja, liebe Landsleute, ich war in der verkommenen Partei, und ich erinnere mich sogar daran, ihr aber habt der vorbildlichen Securitate gedient. Ich habe mit meinem Parteibuch eine Autorengruppe und einen Literaturkreis mit aus der Taufe gehoben und anschließend am Leben erhalten und ihr habt diese Gruppe und diesen Kreis unermüdlich bei der Securitate denunziert. Das ist der kleine Unterschied, auf den ich Wert lege. Wir haben gegen Ceausescu gekämpft, und ihr habt gegen uns agitiert. Ich gratuliere! …”

    Herr Wagner nennt nicht Ross und Reiter, sondern bezichtigt rumäniendeutsche Intellektuelle im allgemeinen.
    Es ist mir aus der Presse bekannt das die Literaturgruppe Banat im ehemaligen Studentenclub in Temeswar tagte und von dem benachbarten Büro des Clubleiters mit laufendem Magnetofon bespitzelt wurde. Hat die Securitate noch zusätzliche Quellen benötigt?

    in 3 um sogenannte “Ungarische Verhältnisse”, voll mit Platitüden und bekannten Sachen

    und in 4 siehe Oben.

    Der Frage von Gibson, WIE/MIT WAS, hat Wagner gegen Ceausescu gekämpft, ist dieser Autor aber schuldig geblieben. Aber nennt Leserbriefschreiber nützliche Idioten.
    Wieso? Weil sich die Leute zu dem Problem äußern?

    Herr Wagner übt also Selbstbeschreibung. Er fungiert ja in der Zeit als Leserbriefschreiber.

    Sind Sie auch ein nützlicher Idiot, Herr Wagner?

  21. Katharina on 31. Juli 2009 at 11:35

    Warum sich Gedanken machen, Meinungen schreiben oder andere anhören?
    Liebe Leute, wir schließen den Thread und alles hat sich erledigt. Oder?
    Aber…die Landsmannschaft hat gar keinen Thread, den sie schließen kann!
    Und dann?
    Dann können wir denen auch unsere Meinung nicht schreiben… lastima, lastima (oder regrettable ).
    So einfach ist das.
    Dem niederen Volk den Mund verbieten!
    Hoffentlich liest der Ingemar das hier jetzt nicht… sonst ergeht es mir wie Carl…
    Den haben die Sibis verwarnt…und die “Zeit” war auch nicht nett…

  22. Polkakenich on 31. Juli 2009 at 10:59

    Zu Heiß……sehr interesand !
    Seht ihr, wir können doch wie Menschen miteinander rede ! So finde ich es gut Polki

  23. Katharina on 31. Juli 2009 at 10:51

    Wagner hat sich geäussert. Das ist ihm auch gutzuschreiben.
    Was die Landsmannschaft uns vorbereitet, wissen wir noch immer nicht.
    Sie hätte zumindest andeuten können, daß sie bald eine Stellungnahme abgeben wird.
    Interessant ist, der “Zeit” ist unsere Geschichte nun doch zu heiß. Morgen soll die Diskussion zu Ende sein. Freie Presse in einem freien Land.

  24. Supersvabo on 31. Juli 2009 at 10:38

    es mag ja sein, dass der einen oder anderen Seite was hier und woanders geschrieben wird genehm ist oder nicht. Aber jemand abwertend als “Provinzklown” oder so ähnlich oder “nützlicher Idiot” abzustempeln ist doch fürn Wagner Vetter Richard wohl doch zu einfach.

    Wahrscheinlich tändelt der Vetter Richard inzwischen ganz gut mit der linksdominierten Kulturschickeria, so dass nun die pösen, pösen kryptofaschistischen Schwoweleit ihm nun im Verein mit dem undurchsichtigen Carl Gibson böses wollen, meint unser Vetter Richard, aber so einfach ist es nun doch nicht.

    Als Poet steht er nun mal im Brennpunkt der Öffentlichkeit auch bei den Schwowe, ja und da muss er sich halt mal auch Fragen gefallen lassen, die ihm nit genehm sind, ihm und der Müller Wes Herta, was können die Fragesteller dafür, dass vielleicht den Securisten das auch, aber aus anderem Grund gefällt. Was ich immerhin löblich von Vetter Richard aus Perjamosch halte ist, dass seine Sicht bei zeitonline.de dargestellt hat und seine Meinung gesagt hat. Er machts immerhin besser als die Landsmannschaft bis jetzt, die wohl versucht das ganze wie unser fetter Kohl Vetter Helmut, der ehem. Bunzelkanzler auszusitzen.

  25. Katharina on 31. Juli 2009 at 10:35

    Wagner erklärt, daß Herta Müller nicht zu der Verbrecher- Partei gehörte, den VKJ-Preis verdanke sie auch Rolf Bossert.
    Herta Müller sei von der Landsmannschaft und der Securitate in ein schlechtes Licht gebracht worden.
    Da sich die Secus nicht melden werden, könnte nur die Landsmannschaft uns noch aufklären.

    Insgesamt haben wir einen heißen Sommer.
    Ob die Geschichte nicht vielleicht im “Sommerloch” verschwindet?
    Oder haben wir ein Bermudadreieck auch?

  26. Katharina on 31. Juli 2009 at 10:26

    Irritiert hat mich bei Wagner das Wort Provinzklons.
    Bei “nützlichen Idioten” glaube ich, hat er nur zwei Personen gemeint.
    Er weist aber auf die Arbeit der Securitate hin, die im Hintergrund ist. Sie bleibt den meisten verborgen, da ja die Texte der Schreiber im Vordergrund stehen.
    Diese Texte scheinen im Sinne der Securitate zu sein. Präzisiert wird nicht, wer aber von den Schreiber mit der Securitate wirklich im Spiel ist.

  27. Polkakenich on 31. Juli 2009 at 10:09

    Carl…….Du machst Fehler !
    Beispiel:Wie das Idol von Alma – gehen Sie doch, Alma, und gründen Sie einen Fan-Club!)”

    Die zwei Frauen haben Dich kritisch beurteilt…. Da darfst DU so nicht zurück Antworten ! Meine Meinung

    Zum Herr Wagner: Habe alles ein weing oberflächlig durchgelesen……..Aber eins ist mir aufgefallen……
    Das er uns alle nennt: “Einen nützlichen Idioten. ” wenn ihm was nicht passt kommt dieses Wort.

    OK das ist seine Meinung……
    Leute ihr habt doch alle soviel Schule (Jeder von Euch kennt das Lenau von innen……..
    Wie seid ihr nur so böse Menschen, etwas mehr ruhe geht doch auch !
    Wenn ich das schreiben möchte mit meiner UMT Schul ja da könnte man es noch verstehen aber Ihr……..Also Herr Wagner, Herr Gibson so kommen wir nicht weiter.

  28. Joachim on 31. Juli 2009 at 10:08

    Das Fernsehen bringt lieber seine eigenen Wiederholungen im Sommerloch.

  29. Carl Gibson on 31. Juli 2009 at 10:00

    Literatur-Nobelpreis-Kandidatin Herta Müller autorisiert Volksverhetzungs-Zitat!

    Ist das keine Schlagzeile – über das Sommerloch hinaus,
    Getkiss?

    wenn die “Bild-Zeitung” oder andere Blätter diese Skandalgeschichte aufgreifen,

    dann wird es richtig bunt werden.

    Ganz egal, wer die Verleumdung der Banater Schwaben formuliert hat,

    er hat sie zu verantworten.

    Das Kind ist in den Brunnen gefallen.

    Wer wird die Sache ausbaden: DIE ZEIT

    oder Herta Müller?

    Herta Müller hat den Bericht sicher autorisiert?

    Die ZEIT-Redaktion kann nicht eigenmächtig ihren Text verändern.
    Oder?

    Das habe ich in einem Kommentar in der ZEIT online formuliert.

    Manche Leute sind aber schwer von Begriff:

    Man hat mir dort den berechtigten, historischen Vergleich mit dem Aufkommen der Judenverfolgung in der NS-Zeit nach 1933

    “gelöschT” – das ist sehr schlimm!

    Und man hat mir auch den Text von § 130 Strafegesetzbuch “gelöscht”

    Das ist ebenfalls nicht berechtigt!

    Ich habe gewarnt – und öffentlich auf eine Straftat hingewiesen,

    die jeder Bundesbürger zur Anzeige bringen kann und sogar muss.

    Die Anzeige muss dann amtlich verfolgt werden.

    Inzwischen hat mich Richard Wagner in die angebliche Schar der Securitate-Briefschreiber eingereiht!
    Eine Ungeheurlichkeit!

    Das ist mehr als frech. Der Antikommunist wird vom Altkommunisten verunglimpft – wei oft noch?

    Die Sache geht weiter – es ist schlimm,
    dass die Landsmannschaft der Banater Schwaben,
    die ja vorgibt, die Interessen des Banats und der Banater Schwaben in Deutschland zu vertreten,

    noch nicht reagiert hat.

    Ich habe mehrfach öffentlich gefragt: Darf gegen Teiel des deutschen Volkes gehetzt werden, verehrter Herr Bundespräsident?

    Vielleicht fragen und antworten bald andere!

    Aber die Sache ist noch längst nicht vom Tisch, weil sie neben der moralisch-politischen auch eine strafrechtliche Relevanz hat.

    Carl Gibson

  30. Katharina on 31. Juli 2009 at 09:53

    Wir haben ja den Beweis, daß die von uns erträumte Freiheit in Deutschland auch diskutabel ist.
    Ob die Landsmannschaft in der Banater Post Farbe bekennt?
    In weniger als einer Woche dürften wir das wissen. Allerdings sind dann auch nur die Mitglieder informiert.
    Wie hört sich dies mit dem Verrat an, sollte die Landsmannschaft sich schmutzig gemacht haben?
    Werden dann die Kollaborateure enfernt?
    Wenn die Verräter bleiben, haben wir Mitglieder wohl ein Problem.

  31. getkiss on 31. Juli 2009 at 09:37

    Es ist eine schwierige Sache.
    Mit Kommentaren in den Print-Medien ist und wird scheinbar Carl nicht durchkommen.
    So hat die Zeit einen sener Beiträge teilweise gelöscht weil er die Frage stellte ob mit Verleumdungen der banater Schwaben die Print-Hetze aus der Nazi-Zeit wieder aufleben lässt?

    Doch das schlimmste ist das Ducken des Verbandes der banater Schwaben. Wieso kommt kein Wort von da, das warten auf die nächste Print-Ausgabe der Verbandszeitung wäre doch ein Schmarrn, wer liest den diese in der breiten Öffentlichkeit?

    Carl, versuch´s doch mal bei den Privaten. Da ist auch Sommerloch!, leider ist dort jetzt Palma-Bomben im Programm.

  32. Katharina on 31. Juli 2009 at 00:11

    Carl, Sie wollen ins Fernseh?
    Ja, warum sagen Sie das nicht gleich?
    Ich meine, jetzt, wo Wagner sich gemeldet hat und noch ziemlich Haltung bewahrt hat, wo er doch in allen Foren niedergemacht wurde, und Sie noch immer nicht zufrieden sind, muß das Fernseh her.
    Ja, drei Schwaben diskuttieren vor dem bundesdeutschen Publikum über Dinge, die schon x-Mal gesagt wurden.
    Carl, ruinieren Sie sich nicht selbst.

  33. [...] noch ein Link zum Zeit Artikel, über den gerade beim Thema “wie man sich die Banater Geschischte schön zurecht lügt” diskutiert wird. Ansonsten habe ich eine E-Mail von Elisabeth Packi bekommen, mit der Bitte sie [...]

  34. Carl Gibson on 30. Juli 2009 at 22:49

    Ich habe auf die ZEIT-Polemik Wagners reagiert:

    Hallo Herr Richard Wagner, seit ihrer Drohung vor einem Jahr – in Rahmen der so genannten Spitzelaffäre in Berlin – einiges dazu nachzulesen auch auf http://www.siebenbuerger.de – habe ich von Ihnen nicht mehr allzuviel gehört. Bis auf den von Rumänien aus gesteuerten Artikel “Trittbrettfahrer”, in welchem Sie mich und die freie Gewrekschaftsbewegung SLOMR in Temeschburg verunglimpfen. Auch das kann alles nachgelösen werden. Sie und Herta Müller haben darauf…

    Mehr (4599 Zeichen)Hallo Herr Richard Wagner,

    seit ihrer Drohung vor einem Jahr – in Rahmen der so genannten Spitzelaffäre in Berlin -
    einiges dazu nachzulesen auch auf http://www.siebenbuerger.de -
    habe ich von Ihnen nicht mehr allzuviel gehört.

    Bis auf den von Rumänien aus gesteuerten Artikel “Trittbrettfahrer”, in welchem Sie mich und die freie Gewrekschaftsbewegung SLOMR in Temeschburg verunglimpfen.

    Auch das kann alles nachgelösen werden.

    Sie und Herta Müller haben darauf verzichtet, mich zu verklagen. Weshalb?

    Sie sprachen damals für sich und im Namen von Herta Müller?

    In wessen Namen sprechen Sie diesmal – und mit wem reden Sie überhaupt?

    Ich zitiere einen Abschnitt aus Ihren Ausführungen, den ich mit Intersse verfolgt habe:

    “Ein anderer notorischer Leserbriefschreiber ist ein selbsternannter Führer einer Ausreisegewerkschaft. Sein Lebenswerk vollbrachte er bereits mit achtzehn. Nun hat er seine Memoiren verfasst, und sie ähneln mehr Visionen als Erinnerungen. Der Mann war seit 1980 nicht mehr in Rumänien. Das hindert ihn aber nicht daran, sich unentwegt über unsere angebliche kommunistische Vergangenheit aufzuregen, als hätte er persönlich darunter zu leiden gehabt. Herta Müller aber war nie Mitglied der KP, sie wurde vielmehr, wie man heute weiß, in einer konzertierten Aktion von Landsmannschaftsfunktionären und Securitate-Mitarbeitern zur Agentin des ZK erklärt, ein ziemlich origineller Titel, selbst für rumänische Verhältnisse.

    Ob der Mann mit unserer kommunistischen Vergangenheit nach Italien fährt, ist mir nicht bekannt. Nach Rumänien, sagt er, fährt er nicht. Und seine Akte will er auch nicht sehen. Er will weder seine Akte sehen, noch unsere. Wahrscheinlich aus sehr unterschiedlichem Grund. Was er bei uns sucht, könnte er es vielleicht bei sich finden? Nein, so weit wollen wir nicht gehen, und so nennen wir auch ihn, der Einfachheit halber, einen nützlichen Idioten. ”

    Wer da wohl gemeint ist?

    Falls Sie sich auch diesmal mir Ihrer ehemaligen Gattin Herta Müller abgestimmt haben sollten, können Sie mir vielleicht auch mitteilen, wann die bundesdeutsche Öffentlichkeit mit einer Antwort auf meinen “Offenen Brief an Herta Müller ” rechnen kann.

    Ich habe dort Fragen gestellt, die ich objetiv sachlich und jenseits jeder Fäkal-Terminologie diskutieren will.

    Punkt für Punkt.

    Ich habe öffentlich die “moralische und politische Integrität” von Herta Müller in Frage gestellt, weil ich ihre Version der Realitätsdarstellung als unwahrhaftig und unglaubwürdig ablehne.

    Sie, Herr Richard Wagner, ein Poet, der die Diktatur mit der “Metapher” verändern wollte,
    der ein “loyaler Kritiker” des real existierenden Kommunismus sein wollte,

    Sie haben mir überhaupt nichts zu sagen.

    Sie sind im Jahr 1972 in die Rumänische Kommunistische Partei eingetreten – und Sie waren im Jahr 1985 immer noch in dieser Verbrecher-Partei,
    die Auftraggeber des repressiven Apparats “Securitate” war.

    Diese “Securitate” hat mich Jahre hindurch verfolgt .

    Nach der Gründung der ersten freien Gewerkschaft SLOMR in Rumänien wurde ich als Initiator der Bewegung in Temeschburg verhaftet, verurteilt und für sechs Monate ins Gefängnis geworfen.

    Das war 1979!
    Wo waren Sie damals?

    Im Westen angekommen, habe ich als Sprecher der unterdrückten freien Gewerkschaft rumänischer Werktätiger SLOMR eine UNÖ-Klage gegen das Ceausescu Regime auf den Weg gebracht – unter Lebensgefahr!

    Wo waren Sie damals?

    Sie standen zur Rumänischen Kommunistischen Partei – und noch im Herbst 1984 forderten Sie ( während Herta Müller in der BRD weilte) “Privilegien ein.

    1985 durften Sie in die Bundesrepublik reisen, während andere Landsleute an der grünen Grenze totgeschlagen wurden.

    Und nun kommen Sie, verehrter Altkommunist, und wollen mir etwas von Widerstand erzählen – und von nützlichen Idioten?

    Wo ist die ausführliche Vita von Herta Müller?

    Als sie beide 1987 in den Westen kamen, in eine Welt, die Ihnen vorher zutiefst suspekt war,

    haben Sie die “Dissidenez” vor Ihrer Zeit in Rumänien einfach geleugnet,
    um sich dann selbst als Dissident zu inszenieren?

    Wann, wo und wie haben Sie und Frau Müller opponiert?
    Wo sind die Beweise?
    Wo sind die Zeugen?

    Wie wäre es mit einer öffentlichen Disputation, mir einer Podiumsdiskussion im Deutschen Fernsehen?

    Sind Sie und Frau Herta Müller bereit dazu?

    Ich bin bereit – meine Beweise sind überall im Internet abrufbar?
    Wo finde ich Ihre Beweise?
    Die Belegen für Ihre Opposition?

    Ich schrieb es Ihnen vor einem Jahr klar und deutlich – mit der Landsmannschaft habe ich nichts zu tun.
    Ich bin auch in keiner Partei.

    Aber ich bin ein Zeitzeuge, der seine Zeit kritisch dokumentiert.
    Nach guter Sitte und wissenschaftlichem Brauch stütze ich mich auf Fakten und Beweise.

    Legen Sie diese vor, Herr Wagner und Frau Müller.

    Meine Anfrage an Frau Müller habe ich 2006 formuliert, vor der Niederschrift meiner Zeitdokumentation.
    Auf die Antwort warte ich noch heute.

    Wann erfolgt die Antwort auf meinen “Offenen Brief an Herta Müller”?

    Wie lange will sie noch schweigen?

    Carl Gibson

  35. Katharina on 30. Juli 2009 at 22:46

    Und noch etwas.
    Ich bin Securisten und Staatsanwälten( usw.) in meinem Leben begegnet. Ich war mit ihnen nie befreundet und habe es mir nie gewünscht.
    Ich haße rumschnüffeln und liebe die Freiheit.
    Ich habe niemand an die Secus verkauft.
    Mein Leben in Rumänien war pure Unfreiheit.
    Als die Sowjetunion mit ihren Verbündeten in die Tschechoslowakei einfiel, war ich noch sehr jung. Morgens um sechs Uhr lief ich los und sagte meinen wenigen Freunden, was geschehen ist. Um diese Zeit konnten wir Ceausescus Reaktion nicht kennen. Wir haben spontan uns gegen die Sowjets entschieden. Und beschlossen, sollten die Sowjets auch Rumänien bedrohen,in Widerstand zu treten.
    Freiheit war mir nicht unwichtig.
    Dissidentin war ich nicht.
    Ich kam spät in den Westen. Nicht um mit “Marmeladenbrot” mir ein Haus zu bauen und einen BMW zu fahren. Es war viel Idealismus.
    Heute glaube ich, daß man mit Idealismus allein nicht weit kommt.

  36. Katharina on 30. Juli 2009 at 22:24

    Carl, tun Sie, was sie nicht lassen können.
    Schreien Sie gegen Herta Müller (meinetwegen auch gegen Richard Wagner), wenn es Ihnen hilft.
    Ich meine aber, daß Sie sich nur selbst schaden, wenn Sie dauernd das selbe Lied zu jeder möglichen Zeit überall singen.
    Und glauben Sie ruhig, daß ich Sie nicht verstehe. Wie sollte ich noch was verstehen, wenn Sie selbst das Chaos verbreiten.

  37. alma on 30. Juli 2009 at 21:18

    “(Wie das Idol von Alma – gehen Sie doch, Alma, und gründen Sie einen Fan-Club!)”

    Carl, du rennst verblendet durch die Gegend und siehst in dem Freund einen Feind und erkennst dabei den richtigen Feind nicht. Bei dem Tempo wäre das nicht verwunderlich.

    Oder aber, du folgst einer genialen Strategie (“Vorgetäuschte Unordnung erfordert perfekte Disziplin…”, Sunzi) – das würde ich dir sogar zutrauen – die für den Betrachter aber undurchschaubar ist und für Unverständnis sorgt.

    Ich habe dich stets nur auf Schwachstellen in deiner These aufmerksam gemacht; deine Beleidigung verdiene ich nicht.

  38. Anonymous on 30. Juli 2009 at 21:18

    “(Wie das Idol von Alma – gehen Sie doch, Alma, und gründen Sie einen Fan-Club!)”

    Carl, du rennst verblendet durch die Gegend und siehst in dem Freund einen Feind und erkennst dabei den richtigen Feind nicht. Bei dem Tempo wäre das nicht verwunderlich.

    Oder aber, du folgst einer genialen Strategie (“Vorgetäuschte Unordnung erfordert perfekte Disziplin…”, Sunzi) – das würde ich dir sogar zutrauen – die für den Betrachter aber undurchschaubar ist und für Unverständnis sorgt.

    Ich habe dich stets nur auf Schwachstellen in deiner These aufmerksam gemacht; deine Beleidigung verdiene ich nicht.

  39. Supersvabo on 30. Juli 2009 at 21:03

    interessant, was sich da auf zeitonline.de so tut… angeblich vom Wagner Vetter Richard

    Die Leserbriefschreiber und die Securitate

    Nicht wenige meiner Landsleute fuhren seinerzeit schon bald nach ihrer Ausreise als Besucher zurück ins Banat. Dabei hätten sie doch endlich ungestört nach Italien reisen können. Heimatliebe? Nicht bei allen, wie sich jetzt, nach der Aktenlektüre herausstellt. Manche fuhren ins Banat, um sich mit ihren ehemaligen Führungsoffizieren zu treffen und sich der gemeinsamen Sache zu erinnern, der gemeinsamen Interessen, und für deren Fortbestand zu sorgen.
    Es galt Kunstwerke rauszuschaffen, die unverzichtbaren Belege der schwäbischen Verandamalerei oder Angehörigen zum Sprung in den Westen zu verhelfen. Worum es auch gegangen sein mag, es blieb in der Familie der Geheimen, eine Cosa Nostra. Warum sollte man sich auch aus den Augen verlieren, bloß weil der eine die Staatsangehörigkeit gewechselt hat, wobei der andere wohlwollend ein Auge zuzudrücken vermochte?
    Im eigenen Haus war der Weg schließlich noch kürzer, man kam von der Direktion I (Inlandsopposition) zur Direktion III (Spionageabwehr). Dass sich das Vaterland nicht so schnell abschütteln lässt, gilt für die Opfer, aber auch für die Täter. Der Abstand zwischen den beiden Gruppen ist aber der gleiche wie früher. Es ist eine moralische Distanz.
    Eine besondere Kategorie unter den Tätern sind die Leserbriefschreiber. Sie begleiteten unsere Ausreise. Die Erzeugnisse der Fälscherwerkstatt der Direktion D, Desinformation, hatten sie im Handgepäck. Sobald einer der rumäniendeutschen Schriftsteller Kritik an rumänischen Interessen übt, treten die Leserbriefschreiber in Erscheinung. Solche und solche. Bis heute. Nützlich Idioten und stille Beauftragte. Einer der, sagen wir, Idioten, seit ewigen Zeiten in Deutschland, pensionierter Studienrat, mit bescheidenen literarischen Versuchen, wiederholt seine Invektiven seit Jahrzehnten.
    Ein Beispiel: Er wirft mehreren Autoren vor, den Debütpreis des Verbandes der kommunistischen Jugend angenommen zu haben. Um dem westlichen Leser die Sache drastischer vor Augen führen zu können, zitiert er jedes Mal den angeblich vollständigen Titel des Preises: Preis für Literatur und sozialistische Ethik. Nur, der Titel kommt so in meiner Preisurkunde nicht vor. Dort steht: Debütpreis des VKJ. Punkt. Der Mann wurde mehrfach darauf hingewiesen, ließ sich aber von den Fakten nicht weiter stören. Seine Dauerthemen ähneln im Übrigen aufs Haar denen eines Maßnahmenplans der Securitate zu unserer Verleumdung, aus dem Jahr 1986, kurz vor unserer Ankunft im Westen. Das ist natürlich ein Zufall.
    Den sogenannten VKJ-Preis haben Autorinnen wie Herta Müller bekommen können, weil in der Jury Leute saßen, die diese Art Literatur schätzten, Leute aus der Seilschaft der Guten, wenn Sie so wollen. Der Juror im Fall Herta Müller heißt Rolf Bossert, er war der eigenwilligste Lyriker der „Aktionsgruppe“. Mit solchen Preisen versuchte man die Autoren vor dem Geheimdienst zu schützen. Wer in Rumänien gelebt hat, sollte das wissen.
    Ein anderer notorischer Leserbriefschreiber ist ein selbsternannter Führer einer Ausreisegewerkschaft. Sein Lebenswerk vollbrachte er bereits mit achtzehn. Nun hat er seine Memoiren verfasst, und sie ähneln mehr Visionen als Erinnerungen. Der Mann war seit 1980 nicht mehr in Rumänien. Das hindert ihn aber nicht daran, sich unentwegt über unsere angebliche kommunistische Vergangenheit aufzuregen, als hätte er persönlich darunter zu leiden gehabt. Herta Müller aber war nie Mitglied der KP, sie wurde vielmehr, wie man heute weiß, in einer konzertierten Aktion von Landsmannschaftsfunktionären und Securitate-Mitarbeitern zur Agentin des ZK erklärt, ein ziemlich origineller Titel, selbst für rumänische Verhältnisse.
    Ob der Mann mit unserer kommunistischen Vergangenheit nach Italien fährt, ist mir nicht bekannt. Nach Rumänien, sagt er, fährt er nicht. Und seine Akte will er auch nicht sehen. Er will weder seine Akte sehen, noch unsere. Wahrscheinlich aus sehr unterschiedlichem Grund. Was er bei uns sucht, könnte er es vielleicht bei sich finden? Nein, so weit wollen wir nicht gehen, und so nennen wir auch ihn, der Einfachheit halber, einen nützlichen Idioten.
    Der Auslandsgeheimdienst hat die Akten über uns bis heute nicht freigegeben. Was uns zur Verfügung steht, sind Unterlagen des Inlandsgeheimdiensts, während der Auslandsgeheimdienst weiterhin mit den alten Unterstellungen, und vor allem mit den bewährten Zuträgern arbeiten kann, weil sie nicht enttarnt sind. Wie lange müssen wir uns noch dafür beschimpfen lassen, dass wir mit geholfen haben, den Arschlöchern dort, und denen hier, ihren Ceausescu zu nehmen? Es geht nicht an, dass Geheimdienste eines EU-Lands in einem anderen EU-Land Menschen schikanieren und verleumden, indem sie Intrigen spinnen und selbst im Hintergrund bleiben, und den Eindruck erwecken, als würden nur irgendwelche Provinzklons oder nützliche Idioten in Erscheinung treten, arglose Leserbriefschreiber.
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    BEWERTUNG:

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    johannes.kuhn »
    30.07.2009 um 20:37
    17. Stellungnahme Ijoma Mangold

    Sehr geehrter Carl Gibson,
    Ijoma Mangold hat uns gebeten, folgende Stellungnahme zu übermitteln:
    ——————
    Sehr geehrte Leser,
    ein Teil der Debatte über Herta Müllers Essay kann vollständig
    vernachlässigt werden. Wie wir bereits in der aktuellen Ausgabe der “Zeit”
    richtig gestellt haben, stammt die Formulierung über die “Verleumdung als
    Teil des Brauchtums der Banater Schwaben” nicht von Herta Müller.
    Dieser Zwischentitel war ein gedankenloses Versehen der Redaktion, das wir sehr
    bedauern. Der Vorwurf, Herta Müller verleumde die Banater Schwaben, ist also
    gegenstandslos.
    Ijoma Mangold, Redaktion DIE ZEIT
    ——————–
    Wir hoffen nun von Seiten der Community-Redaktion, dass die Debatte nach dieser Klarstellung auf einer sachlichen Ebene weitergeführt werden kann.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE

  40. R.J. genannt Germanikus on 30. Juli 2009 at 20:55

    Carl, ich bin kein Pfarrer und ein übermäßig eifriger Kirchgänger bin ich auch nicht.
    Aber es gibt einiges was, denke ich, auch hier gelten sollte.

    “Die Rache ist Mein, Ich will vergelten, spricht der Herr”
    und weiter heißt es:
    “wenn er die Vergeltung sieht, freut sich der Gerechte……”
    Aber im Neuen Testament steht auch:

    “Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie”

    Wir sollen uns ein Urteil bilden, aber niemanden VERURTEILEN. Was wissen wir über Ängste und Nöten von anderen?
    Ich finde nämlich das wir heutzutage einiges viel zu sehr verallgemeinern.
    Eine Meinung bilden ist in meinen Augen etwas anderes als sich ein Urteil bilden.

    Man bildet sich eine Meinung und tut diese kund. Das ist so üblich.
    Aber das gebildete Urteil wir durch kundtun zur Verurteilung. Und das steht uns, meiner Meinung nicht zu.
    Und das gilt für Carl Gibson ebenso wie für Herta Müller.
    Ich bin nicht einverstanden mit dem was sie schreibt, und als Literatur betrachte ich es auch nicht.
    Und da es überwiegend nicht als Literatur gesehen wird glauben die hiesigen eben es wäre ein Tatsachenbericht oder eine dokumentarische Erzählung.
    Und dann geht das Hauen und Stechen los.

    Nein Karl, ich wurde nicht als Schuft, Lügner oder Verleumder erzogen.
    Aber es hat sich so ergeben das ich versuche ein Mann des Ausgleichs sein. Aber nicht um jeden Preis, das wäre mir zu teuer.

    Du weißt wie es war mit den Jungpionieren und den Jungkommunisten. Da ist man noch mit hineingerutscht. Aber ich habe mich immer entschieden gewehrt in dem großen Verein der sich Partei nannte, ein Mitläufer zu werden.
    Weil das war nicht die Welt für die meine Eltern mich (uns) erzogen haben. Mit absoluter Sicherheit.
    Eines kann ich Dir hier aber öffentlich zusagen: Alles was ich noch weiß über die Zeit von 1979 und was ich noch in Erfahrung bringen kann werde ich Dich wissen lassen.

    Gruß

    Reinhardt

  41. Carl Gibson on 30. Juli 2009 at 13:15

    Akzeptiert, Germanikus!
    Aber jetzt wartet eine andere Baustelle auf uns:

    Herta Müller!

    Die Person, die uns hier durch Lug und Trug unser Leben schwer gemacht hat.

    Damit muss Schluss sein!

    Oder meinst Du, die “Verleumdung” war Teil deines Brauchtums – und somit deiner Identität?

    Hat man Dich als Niederträchtigen erzogen, als Schuft oder als gesunden deutschen Patrioten, der wusste, wo
    er zu stehen hat – auch in der Stunde der Gefahr –
    und dass er nicht mit Kommunisten zu paktieren hat?
    (Wie das Idol von Alma – gehen Sie doch, Alma, und gründen Sie einen Fan-Club!)

    Carl Gibson –
    ich warte auf die Details, Germanikus, denn die sind für die Identitätsfindung unserer Nachkommen wichtig.

  42. R.J. gennant Germanikus on 30. Juli 2009 at 12:51

    Diese Freiheit war es nicht, Carl, die wir suchten.
    Aber wir, die Schwaben waren noch nie viel anders.
    Es gibt eine Anekdote über einen Hans in Amerika der dreißiger Jahre “der doppelte Hans”
    Der Hans arbeietet Frühschicht. Bei Schichtende stempelt er ab geht bis vor das Firmentor und seine Frau die Kathi oder wie immer Sie hieß hat ihm schnell was zu essen gebracht und er geht wieder rein und stempelt an zur zweiten Schicht.
    Tag für Tag und Woche für Woche.
    Und das alles um “wenn wir dann zurück gehen nach Hause dann kaufen wir ein paar Joch Feld mehr”
    Nur gibt es für uns kein zurück nach Hause….

    Carl es nicht so das ich Dir keine Antwort geben will.
    Das Alles was vor dreißig Jahren geschah kommt erst langsam wieder zurück….
    Ich weiß nur eines, man hat meine Brüder und mich wegen SLOMR nicht so malträtiert wie andere Beteiligte. Vielleicht wurde mein alter Herr unter Druck gesetzt. Ich glaube nicht, er hat nicht viel darüber gesprochen.
    Ich vermute eher das es da Gründe gab.
    Ich werde mich bei Dir noch melden wenn die Nebel der Vergangenheit sich etwas lichten.
    Ich will noch einigen Leuten einige Fragen stellen.

    Gruß
    Reinhardt

  43. alma on 30. Juli 2009 at 12:39

    Grüß dich, Carl. Faut pas faire des faux pas.

  44. Carl Gibson on 30. Juli 2009 at 12:33

    Auf http://www.kulturraum-banat.de

    habe ich folgendes geschrieben:

    ich habe reagiert, indem ich folgendes als ZEIT-Komentar zu Herta Müllers volksverhetzendem Artikel veröffentlichte:

    DIE ZEIT-Rückrufaktion der Printausgabe wegen Herta Müllers volksverhetzenden Äußerungen?
    Fehlerhafte Produkte werden zurückgerufen und vom Markt genommen, weil sie Menschleben gefährden?

    Was ist mit den gefährdeten Seelen, wenn von deutschem Boden aus wieder zur Hetze aufgerufen wird, verehrter Herr Bundespräsident?

    In der Printausgabe der ZEIT leistete sich die kontroversierte Schriftstellerin Herta Müller die ungeheuerliche volksverhetzende Aussage:

    “Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben”.

    Es ist von amtlicher Seite zu prüfen, ob Herta Müller in ihrer Verleindungskampagne gegen die Banater Schwaben als Teil des deutschen Volkes mit ihrer hetzerischen Äußerung gegen § 130 des Strafgesetzbuchs verstoßen hat.

    DIE ZEIT hat in grob fahrlässiger Weise – und gegen den Geist eines ethischen Journalismus – diese Hetze transportiert und mitgetragen.

    Eine Abänderung der Aussage in der Online-Fassung behebt die erste Aussage in der Druckfassung nicht.Carl Gibson

    P.S. Ich bitte Sie, Ihre Sicht differenziert bekannt zu machen.

    Es kann nicht sein, dass von deutschem Boden aus wieder gegen Minderheiten gehetzt wird – eine Herta Müller,
    die die deutsche Öffentlichkeit systematisch seit ihrem ersten Auftritt hier im Jahr 1984 hinters Licht geführt und belogen hat – nach Strich und Faden – darf das auch nicht, auch wenn sie bisher eine Art Narrenfreiheit genossen hat.

    Jeder Banater Schwabe, der sich in seiner Ehre verletzt fühlt, kann Herta Müller vor Gericht zitieren.

    Als Schriftstellerin muss auch Herta Müller die Tragweite ihrer Worte einschätzen können.

    Carl Gibson

    Auch auf http://www.siebenbuerger.de habe ich DIE ZEIT aufgefordert,
    ihre Printausgabe (Nr. 31?) zurückzurufen.

    Herta Müller und DIE ZEIT haben kalte Füße bekommen – aber dieser Faut pas ist nicht so einfach aus der Welt zu schaffen.

    Alle anständigen Banater Schwaben sollen an unseren Bundespräsidenten Köhler schreiben, der selbst ein Vertriebener und Flüchtling ist,

    und nachfragen,

    ob die Verfassung und die Gesetze der BRD auch für die Banater Schwaben Geltung haben!

    Carl Gibson

  45. Carl Gibson on 30. Juli 2009 at 11:18

    Kennst Du das Märchen von den sieben Schwaben, Polkakenich?

    Auch das von den sieben Raben?

    Welche Tugend fällt Dir zu den Schwaben ein?

    Tapferkeit?
    Wie in der Technometal?

    In meinem Buch gibt es ein Kapitel über Schwaben, die in die Freiheit wollten,
    um frei zu sein ….

    um alle schönen Dinge dieser Welt in Freiheit zu genießen,

    um in “Anstand und Würde” zu leben – wie unsere Vorfahren ….

    und was ist daraus geworden?

    Sie haben Ihre Ideale schnöde verraten …

    Reinhardt, der mir keine Auskunft zu SLOMR geben will,
    hat das Thema angesprochen ….

    schuften fpr ein Haus … und nicht einmal mehr Geld für ein Marmeladenbrot…

    War das die Freiheit, Polkakenich,

    die ihr meintet?

    Carl Gibson

  46. Polkakenich on 30. Juli 2009 at 09:49

    Eins habe ich noch vergess Wess Kathi…….Lach
    Die Gedanken sind frei !

  47. Polkakenich on 30. Juli 2009 at 09:47

    Katherina ich finde dich doch sehr sehr lieb und wir hier haben eine Demokratie !
    Jeder Darf schreiben und muss dann auch einstecken…….. ich auch !

    Ich wünsche dir aber viel Spass… bei deneinem anderen Mann !

    Und hoffe das DU balt zurückkommst,gel …..Polki

    PS:Streiten….habe ich das geschrieben …kann schon sein habe aber quatschen gemeind…

  48. Katharina on 30. Juli 2009 at 09:37

    Ich wußte, daß ich wie die Herta jetzt eins bekomm.
    Aber natürlich habe ich nicht Einzelne gemeint.UND JEDER KANN SEINE MEINUNG HABEN UND SCHREIBEN.

    Ich glaube ja nur, etwas läuft hier schief.
    Und wie Getkiss schreibt, die Landsmannschaft muß endlich mit der Sprache raus!
    Erst wenn alles geklärt ist, können wir objektiv diskuttieren.

    Zu Polki.
    Schön, daß Du mich auf Händen tragen willst.
    Aber das mit dem Strom laß mal meine Sorge sein.
    Ich arbeite für ihn.
    Ich bin finanziell von keinem Mann abhängig.
    Okay, ich liebe es mit Männer zu quatschen (Du sagst: streiten), aber ich bin keine Männerhasserin und aushalten lasse ich mich auch nicht.
    Und damit Du siehst, daß ich auch anders kann, als nur im Internet zu hängen, gehe ich nun.
    Sicher werde ich mal wieder mit Euch quatschen, wenn Ihr mich läßt, aber heute gelten meine Gedanken einem anderen Mann.

    Der Herbst ist noch lange nicht da.
    Genießen wir den Sommer, ehe wir die Grausamkeit serviert bekommen (oder auch nicht).

  49. Polkakenich on 30. Juli 2009 at 08:26

    Diese Kampagne gegen Herta Müller ist letztens doch nur noch gegen uns selbst gerichtet.
    Unermüdlich suchen manche nach Sätzen in ihren Bücher oder Zeitungsberichten, um Herta Müller
    eins reinzuhauen…….Dumheit liebe Katherina.

    Ich führe keine Kampagne gegen Herta Müller.

    Komentiere so wie Du auch, nur einige ihren total plöden Aussagen……
    Wenn ich ein Interviu gib und dort schreibe: Die Schwaben sind alle verwand mit dem Judas….
    Dann kann ich so etwas schon kommentieren oder soll ich mich dann ins Schnekkenhaus verkriechen…….
    Zu mir kann Herta Müller zu jeder Zeit kommen…Meine Tür steht offen…….
    Dasselbe kann ich nicht von Ihr behaupten, sie schimpft bei jeder gelegenheit wo Sie nur hat über die Schwaben……………
    Vielleicht ist sie von ihnen enttäuscht, kann ich ja auch verstehen wenn herr Wagner sie sitzen gelasen hat, dann bin aber ich nicht schuld daran, sondern Herr Wagner

    Ich habe dieser Person nichts gemacht, darum kann sie nicht sagen die Schwaben sind so oder so……Dies kann man im Kaparet machen, aber sie schreibt ja so was nicht.

    Diese Kampagne gegen Herta Müller ist letztens doch nur noch gegen uns selbst gerichtet.
    Unermüdlich suchen manche nach Sätzen in ihren Bücher oder Zeitungsberichten, um Herta Müller
    eins reinzuhauen.(Katherina)
    Also wenn ich was suche suche ich es für DICH (Video oder Französische Wörter) Lach
    Katherina hast mal wieder a dumheit gschrieb….
    Ich habe kein Buch von H Müller……Jetzt stellt sich die Frage warum: Weil sie damals den UTC Preiss bekam und da war sie für mich im damaligem Banat, nicht auf meiner Seite.

    Und wenn ich da gerade eine Kampakne gegen jemand mach……..ich glaube es aber nicht!
    Dann kann es auch die Landsmannschaft sein….
    Bei mir ist alles offen nach dem Zeitungsbericht von Herta……Denn habe ja nicht ich geschrieben………….

    Alles wird so gedreht, das es in den Kram paßt.
    Herta Müller hat die Schwaben beleidigt.
    Hat sie das?
    Ja, sie hat das gemacht und nicht nur einmal !
    Wenn sie das Buch Niederrungen nach 1990 geschrieben hätte….hätte ich nichts dagegen, aber damals war ein Watsche in jedes Schwowe Gsicht ………
    Und jetzt in dem Zeitungsbericht auch:
    Ich weiß nicht mehr wie der Satz hieß, aber so ungefähr: Alle Schwaben sind Verräter!
    Also nichts wie a sehr grosse Dumheit
    Mir tut es Leid um die Frau Müller bei solchen aussagen, Vielleicht ist Sie nicht mehr gans Gesund….Ich kann es ja auch verstehen in Berlin, ja do kennt ich als Schwob a nit wohne!
    Der Herr Junge und Eckel Alfred sind Tod ja mit wem sol ich mich dort noch unterhalten, Türkisch kann ich nit und die vun der Regierung schwätze nicht mit mir……

    Oder fühlen sich nur manche beleidigt und wollen uns anderen eine Meinung aufzwingen?

    Hast da den Carl gemeint?
    Mädl ich habe meine Meinung
    Gibson seine………
    Superschwob seine…………
    und getgiss oder wie der heißt seine…..
    Um nur a Beispiel zu nennen….Wenn herr Gibson in de Brunne springt, spring ich nit a !
    Ja es wahren hier auch noch andere Gestalten die haben sich aber aus dem Staub gemacht, warum auch immer……….?

    Wenn Schwaben stolze, selbstbewußte und anständige Menschen sind, dann sollten sie mal Herta Müller anders gegenübertreten als es gerade der Fall ist.Katherina

    Soll ich nit lachen Katherina was soll der Sch….
    Wie soll ich ihr noch anderst gegenüber treten, indem ich sagte jetzt ist die Landsmannschaft an der Reihe den Zeitungsbericht zu wiedersprechen oder Ihre Verräter in die Wüste zu schicken……!
    Somit habe ich mich mit H Müller solidarisiert
    oder hast Du dies nicht verstanden
    Dein Satz war eine Pauschalisierung Schwaben gibt es von allen Sorten ……..
    Aber Du hast vielleicht mich gemeint ! Ja, do kannst Du Recht haben …..Ich bin Stoltz, Selbstbewusst und anständich…….!
    Wenn Du und Ich nicht Verheiratet währen (Ich sage mal Du biste es, weiß es ja nicht…Lach)
    Da tet ich Dich gleich zur Frau nehmen und DICH auf Händen herumtragen, Jeden Tach DIR Rosen bringen und Dir auch Kochen, Backen und Treppen Putzen (Deutsch Staub wischen nicht Rumänisch verstehn… Lach)
    Aber den Strom möchte ich DIR abschalten nicht das DU den ganzen Tach lang mit anderen Männer über Herta Müller im Internet Dich zankst…
    Bei den Banater Schwaben war a Spruch: “Was sich Näckt, das liebt sich!” Allso owachtgewe (Aufpassen)

    Das eigentliche Problem unserer Müller Hasser sind nicht diese Bücher.
    Es ist ein allgemeines Gefühl von Entwurzelung und Verlorenheit in einer Welt, die uns keine Sicherheit mehr bietet, uns die Geborgenheit nahm. (Katherina)
    Also ich zähle mich nicht zu den Müller hasser.(Gert Müller ist mein Lieblingsfußballer)…Des ist gewiss….Diese Person ist mir so was vun egal………..
    Mich interesiert die Geschichte der Banater Schwaben und da ich in Rumänien nur 10 Dörfer kannte (Lebte die 30 Jahre in einem Gefägniss. In dem, solche wie die Frau Müller die Wächter wahren !
    Ja mit der Geborgenheit und Sicherheit ist dies so a Sach……..Und wenn ich genau an die andere Welt dencke in der Meine Familie bei der SS, Russland, Gefägniss und und und wahren ……..Und solche Menschen wie die Wes Herta Müller (Parteimitglied) unsere unterdrücker wahren….. War mein Vater auch, und ich finde ihn schuldig dafür…..!
    OK sie wahren arm und sind da reingelockt worden mit Paucken und Trompeten!
    So sieht man das die Geborgenheit und Sicherheit dort auch eine Fatta Morgana war!
    Hat ja selber Herta Müller erzählt, als die securitate sex (Deutsch Sechs) Volblud Araberhängste auf sie los wolten lassen, Andere Frauen freuen sich bei so einem Sexser im Lotto warum hatte sie Angst ?
    Ich als Mann, kann dies nicht so gut verstehen…..Träume öfter von Sex Frauen (Verstehen kannst Du das wie Du willst….Lach)

    Also Mädle immer die Kerch (Kirche) im Dorf lassen und nicht die Männer da so prowozieren in aller fruh (Früh) ……A biserl rasig bischt du schun und mir gfalle rasige Frauen …..Lach…Reicht für heit

    Einen schönnen Tach noch Polki der Müllermeister…….OK ich hatte einen Onkel der war Müllermeister awer nicht in Nitzkidorf sondern in Dreispitz………..Nix für ungut

  50. getkiss on 30. Juli 2009 at 07:10

    Da hast Du recht, Katharina.
    Hass ist nicht der beste Ratgeber.

    Aber mit kühlem Kopf analysieren, was passiert da eigentlich und warum?

    Mein Aufruf an die Landsmannschaft, offene Fragen zu klären, ist aus diesem Grund ergangen.

    Der Rückzug in das Schneckenhaus wirft nur Fragen auf. Ein schnelles Dementi auch. Darum kann nur eine gründliche Analyse, nach dem Sommerloch, helfen. Aber eine Ankündigung der Landsmannschaft dazu ist dazu dringend nötig.

  51. Katharina on 30. Juli 2009 at 01:47

    Auch auf die Gefahr hin, daß mich hier Banater Schwaben angreifen und beleidigen werden, ich muß es einfach sagen.
    Die Alten im Banat pflegten doch früher zu sagen: einem bösen Hund wirft man ein Stück Brot hin.
    Diese Kampagne gegen Herta Müller ist letztens doch nur noch gegen uns selbst gerichtet.
    Unermüdlich suchen manche nach Sätzen in ihren Bücher oder Zeitungsberichten, um Herta Müller
    eins reinzuhauen.
    Alles wird so gedreht, das es in den Kram paßt.
    Herta Müller hat die Schwaben beleidigt.
    Hat sie das?
    Oder fühlen sich nur manche beleidigt und wollen uns anderen eine Meinung aufzwingen?
    Durch diese Haltung bestätigt sich doch nur Herta Müllers Behauptung.
    Wenn Schwaben stolze, selbstbewußte und anständige Menschen sind, dann sollten sie mal Herta Müller anders gegenübertreten als es gerade der Fall ist.
    Ich kenne kein Autor, der von seinen Landsleuten so beschimpft und gehaßt wird wie Herta Müller.
    Dabei schreiben auch andere Autoren nicht nur Loblieder auf ihr Herkunftsland.
    Nur frage ich, wenn Herta Müller nicht mehr schreibt, kein Erfolg mehr hat, werden ihre Gegner glücklicher?
    Das eigentliche Problem unserer Müller Hasser sind nicht diese Bücher.
    Es ist ein allgemeines Gefühl von Entwurzelung und Verlorenheit in einer Welt, die uns keine Sicherheit mehr bietet, uns die Geborgenheit nahm.
    Kein Mensch wird nach Hertas Bücher beurteilt.
    Es könnte aber passieren, daß man sich durch diesen grenzenlosen Haß selbst eine Falle stellt.

  52. Katharina on 29. Juli 2009 at 23:01

    Polki, bis zu dem Treffen sind noch Monate.
    Und hoffentlich findet das Ulmer Treffen auch noch statt.
    Wenn wir nun feststellen, daß wir uns alle gegenseitig verkauft haben…
    Wer keinen Skandal hatte, hat sich einen gesucht.
    Unsere Ahnen können stolz auf uns sein.
    Zuerst lassen wir uns das Banat klauen, dann paktieren wir mit den Secus…
    Sollte die Landsmannschaft sich nicht etwas mehr um uns kümmern?

  53. R.J. genannt Germanikus on 29. Juli 2009 at 21:05

    Aber Du weißt auch das, wer mit so einem roten Statthalter wie Telescu Frühstückt der weiß auch wer die Strippen zieht… (im Forum)
    Aber ob Du dich noch an mich errinnerst wag ich sehr zu bezweifeln. :-( ((

    Gruß

  54. R.J. genannt Germanikus on 29. Juli 2009 at 21:00

    vielleicht wollte Nero auch nur sehen wie Rom in Rot aussieht, Du weißt doch passend zu seinem roten Schopf….
    Aber Petroleum hat der nicht gebraucht.

    Gruß

  55. getkiss on 29. Juli 2009 at 20:44

    Heer mol, Polki,
    was is mit enttarne vum Tehnometal.
    Ich bin do net angemeldt in dem Forum Banat un will a net, weil ich vun lauder Nickname nemi denke kann, de schwirre mer de ganze Tach im Kopp rum un no werd ich schwindlich…weil ich nemi wees wie ich heiss…
    Schick de Text mol riwer, meinetwege kanns aa de deitsch-römische RJ mache, bittscheen…

  56. Polkakenich on 29. Juli 2009 at 19:39

    wir essen weiter unsere Bäckerkipfel und lieben den Polka.
    Und dann kommscht ufs Treffe und mir Tanzen miteinander ! Ich gfrei mich schun

    Han schun mit einer Keenichin getanzt, beim Ulmer Treffen…..Ich sag der die ist heit noch iwerrascht !!
    Sie sagte mir: ….kannst awer gut Tanzen !
    Da antwortete ich: Bin jo a der Keenich vun Polka. Do muss meer keene, ob ma will, oder nit!

    Die Politik die kann uns dann die drei vier minutte wurscht sein, na na nit der Wurscht den bring ich mit und Du die Kipferl ! und nochmal ruf ich sicherlich………
    De Gibson las meer am Tor mit de Politiker do han mir dann unser ruh
    OK ich los mai Alti a am Tor……….

  57. Polkakenich on 29. Juli 2009 at 19:32

    Eine E-Mail an das Banater Forum…….Ja bist du deppet! Des Forum kann der doch nit antworte, nur der Keenich……Awer mit soviel Spionage im Judasland.Wer weiss, ob bis zuletzt, nicht der Gogosch die Hingle verroht (Verraht)

  58. Polkakenich on 29. Juli 2009 at 19:24

    Do schau mol an der Spion vun der Tehnometal hat sich entarnt !

  59. Polkakenich on 29. Juli 2009 at 19:23

    Katherina mein Liebling Du bist so was vun super ..Dich kennte mir in die Politik schicke!

    Der Gipson wird auch schun alt und stehr, macht der nichts draus…..hier a Video zum Todlachen……Auf jeden Fall han ich nimmer aufhören können !
    http://www.youtube.com/watch?v=FqTz4J1QAXY&feature=related

    Petrolium han mir in rumänien a kat !
    und Nero ist der Kaiser ……..!
    Ich hoffe du verstehst, die Securitate ist im hintergrund !

  60. R.J. genannt Germanikus on 29. Juli 2009 at 19:20

    Hallo Norbert, alias Polkakenich, alias Mausi,

    es wird langsam Zeit aus der Deckung zu kommen.
    Habe gerade eine e-mail an das banater-schwaben-forum. de geschrieben.
    Die mail ist kurz geraten….

    Reinhardt von Deiner Liste

  61. Katharina on 29. Juli 2009 at 18:55

    Polki, Du hast auch wiederum recht.
    Aber Du hast doch sicher bemerkt, daß ich zum Teil ironisch das meinte.
    Jedenfalls, ist es das Beste für uns, wir essen weiter unsere Bäckerkipfel und lieben den Polka. Da werden wir wenigstens nicht enttäuscht.
    Ich bin mir mit unserem Carl nicht mehr sicher.
    Nicht, daß er auch noch Geheimnisse hat!
    Manchmal plädiert er für die Wahrheit und dann plötzlich mag er Leute, die Zweifel an der Landsmannschaft haben, überhaupt nicht.
    Soll sich einer noch auskennen!

  62. Polkakenich on 29. Juli 2009 at 09:23

    Na , na so schlimm ist es nicht……
    In welcher Geschichte kennt man die Wahrheit Katherina…?.Auf der Welt gibt es keine Geschichte, wo man die Wahrheit kennt.
    Da sind wir Schwaben nicht alleine….Die anderen sitzen auch alle im Boot der Homo sapiens oder wie die Banditen heißen!

  63. Katharina on 29. Juli 2009 at 06:31

    Die Banater Geschichte müssen wir uns sogar zurechtlügen, weil wir die Wahrheit nicht kennen.Ein Vierteljahrhundert schimpfen wir über Herta Müller.
    Und was stellt sich jetzt heraus?
    Herta Müller ist genau wie wir aus allen Wolken gefallen.
    Ihr Buch Niederungen ist ja gar nicht komplett!
    Oh Schreck!
    Ein Kapitel vergessen.
    Wie wir uns gegenseitig denunzierten.
    Gell, Herta, das schreibst Du schnell nach.

  64. Polkakenich on 27. Juli 2009 at 20:57

    Das Forum heißt: http://www.banater-schwaben-forum.de
    Sory

  65. Polkakenich on 27. Juli 2009 at 20:47

    Tettampel Josef war nicht bei den Schlosser im Werkzeugbau……….
    Ewald Koleth von Marienfeld war bei den Dreher
    und die habe ich nicht da aufgeführt! Übrigens bin mit ihm spitze ausgekommen !
    Hier habe ich nur die Schlosser aufgelistet !

    Sigi Reiter und ich haben sie auf der Banater-Schwaben-Homepage.de alle aufgeführt unter Fabriken………

    Ich habe auch Geschichten von der Tehnometal geschrieben……………….kannst sie ja mal lesen unter Geschichten.Aber nicht lachen.

  66. R.J. genannt Germanikus on 27. Juli 2009 at 20:13

    Polkakenich-Mausi,

    Du bist phenomenal,
    natürlich bin ich auf Deiner Liste. Aber den den Du meinst ist glaube ich der Pfilf Misch, der war Dreher beim Johrmarker Kramski, und stammt aus Ebendorf. Der hat nach Bamberg geheiratet.
    Lange Zotteln hatte ich auch. Und einen Hut von der Hutfabrik als wir noch in in der Kettenfabrik waren. Der Hut hatte bloß noch keine Fassonon da er noch nich auf den Leisten ( calapod) gezogen worden war. Aber ich konnte mich partout nicht von dem Stück trennen.

    Reitz Hans …………… Sackelhausen (Nürnberg)
    Kruse Degenhardt…. Temeschwar (Friedrichshafen)
    Goschy Seppi ……… Sankt andres (Freiburg)
    Kuhn Johann……….. Sackelhausen (Düsseldorf?)
    Besch Franz ……….. Sackelhausen (im bayerischen?ich glaub Hans heißt der, ein Rotschopf, war, immer mit dem Kühnhans zusammen: die “Milchbuben”)
    Paul………………….Sacklhausen bitte kennst du seinen ganzen Namen? (fällt mir bestimmt noch ein)
    Sigi………………Temeschwar/Nürnberg
    Petro……………….Temeschwar
    Schwarz Franz………… Bschenwa
    Zornek Hans……….. ….Bschenwa (tot)
    Zornek Hans jr …………Bschenwa (München?)
    Zornek Robert…………Bschenwa (München)
    Sigi.Reiter………….. Bschenwa (Kanada, hat eine eigene Werkzeugbaufirma)
    Kilzer Richard – ……….gisela/ fratelia
    beisser norbert -……….. neubeschenowa
    petla herbert -……… bakowa (müßte ich mal nachfragen)
    ritter erwin – ………..lowrin
    rausch reinhard – ………bakowa (irgendwo im Badischen)
    loch helmuth – …………tschawosch

    fehlt:
    Tettampel Josef??? Düsseldorf; + sein Kumpel Ewald ??? aus Marienfeld Nürnberg; beide Handballspieler

    Gusti ??? hat eine aus dem Lohnbüro geheiratet(Freiburg)
    Hansi Prescha, o. Presa Bschenowa, (Freiburg, hat glaube ich einen eigenen Fahrradladen)

    Das mit dem Paul kriege ich auch noch raus.

    Gruß fürs erste

  67. Katharina on 27. Juli 2009 at 10:57

    Wer weiß, wie die Secus uns alle überwacht haben, wer von unseren Schwaben denen geholfen hat. Es gibt Vermutungen und noch keine Beweise.
    Von wegen, wir waren im Kommunismus alle gleich.
    Ärgerlich nur, die Privilegierten von damals sitzen im Westen und jammern über eine Zeit, in der sie “bine si merci” in Rumänien Däumchen drehten.

  68. Polkakenich on 27. Juli 2009 at 10:30

    So ist es meiner Mutter glaube ich gegangen !!
    Die Schwiegerleute sind geflüchtet über die Donau……..
    Dann ist die Securitate zu meiner Mutter gekommen, um Informationen zu sammeln und meine Mutter hat dehnen mal die Meinung gesagt ! Waren sehr Freundlich……wie man das auch versteht.

    1990 als ich für alle die Pässe bekamm……
    War meiner Mutter ihrer nicht dabei……..
    Warum wieso Frage ich mich immer wieder?

  69. Supersvabo on 27. Juli 2009 at 09:46

    dass man Ausreisewilligen das Bein gestellt hat und sie zu den “documente secrete”, als Verschlusssachen gesetzt hat kam im Ceausescu-Rumänien schon vor. Hatte mal einen Nachbar, war Ingenieur. Der hatte schon beim Blumenmann alias Capraru bezahlt, bekam die Große Formulare und dann haben sie in zu die documente secrete gegeben mit der Folge, dass er angeblich mindestes fünf Jahre das kommunistische Paradies nit verlassen durfte. Er hat sich gestrebt, geweigert, die richtigen Leute geschmiert, hat aber nix gholfen, sie ham ihm gedroht, wenn er sich weigert, entlassen sie ihm und er kriegt nit einmal eine Arweit als einfacher Schlosser, die 10.000 DM vum Capraru hat er natierlich nit zurick kriegt, er is dann nach der Scheinrevolution 1989 mit seini Familie nach Deutschland kummen.

  70. getkiss on 27. Juli 2009 at 01:57

    Hallo Leute, ich bin nicht “verstummt” bei so viel Neuem, war nur beim Schäferlauf in Bad Urach…ohne Rechner und im evangelischem Stift geschlafen….war scheen…

  71. Katharina on 26. Juli 2009 at 23:37

    Danke, Polki.

    Herta Müller ist nicht zu beneiden. Die beste Freundin hat sie verraten.
    Und jetzt diese Geschichte.

  72. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 21:56

    Das Mädchen bei uns hies: Mariana und nicht Jenni !

  73. Katharina on 26. Juli 2009 at 20:26

    Die Philosophie mancher Leute schon.

    Jeder will Chef sein und wer soll die Arbeit machen? Das fragte meine Großmutter oft.

  74. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 20:16

    Katherina, Du hast mir aus der Seele gesprochen !

    Genau dieses Problem hat die Welt heute noch!

    Warum lerne ich und mache Bildung: “Um Reich zu werden und andere Menschen zu unterdrücken ?”

    Ist das die Philosophie des lebens ?

  75. Katharina on 26. Juli 2009 at 20:01

    Letztendlich ist es auch egal, wo sie gearbeitet hat.
    Jetzt, wo man uns erzählt, wie die Intelektuellen sich mit den Secus verbündeten, nur damit es ihnen besser geht (als hätte man das nicht manchmal geahnt?),kann man nur den Kopf schütteln.
    Der einfache Mensch hat seine Arbeit getan, manchmal seine Späße.
    Die Elite hat weder Anstand noch Moral gehabt.
    Und ließ andere für sich schuften.

    Jetzt sollen wir auch noch Verständnis für solche haben?

  76. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 19:42

    Nein sie war………..in der Traktorenfabrik bei uns drausen im Betonbunger ! Da wahren riesen grosse Zimmer……..! gleich vorne wo wir jeden Tag zum Duschen in den sechsten Stock rauf mussten !
    Ein verwander von Nitzkidorf glaubt nicht das sie in der Tehnometal gearbeitet hat…..Den er schafte auch in der Tehnometal mit mir !

  77. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 19:36

    Schlosser
    Reitz Hans …………… Sackelhausen
    Kruse Degenhardt…. Temeschwar
    Goschy Seppi ……… Sankt andres
    Kuhn Johann……….. Sackelhausen
    Besch Franz ……….. Sackelhausen
    Paul………………….Sacklhausen bitte kennst du seinen ganzen Namen?
    Sigi………………Temeschwar/Nürnberg
    Petro……………….Temeschwar
    Schwarz Franz………… Bschenwa
    Zornek Hans……….. ….Bschenwa
    Zornek Hans jr …………Bschenwa
    Zornek Robert…………Bschenwa
    Sigi.Reiter………….. Bschenwa
    Kilzer Richard – ……….gisela/ fratelia
    beisser norbert -……….. neubeschenowa
    petla herbert -……… bakowa
    ritter erwin – ………..lowrin
    rausch reinhard – ………bakowa
    loch helmuth – …………tschawosch

    Ich weiss nicht …..Ob du dabei bist………Ich habe schon nachgedacht, es war ein Blonder mit langen Haare, der ist aber nicht auf meiner Liste!

    Sie starb jung……Armes Mädel !

  78. Katharina on 26. Juli 2009 at 19:24

    Polki, diese Ingenieurin hat angeblich Schweißtechnik studiert. Sie wurde die Freundin von Herta Müller. Jahre später hat sie für die Securitate bei Müller und Wagner spioniert. In dem Bericht in der Zeit wird sie erwähnt. Sie starb jung.

  79. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 19:20

    In der Zeit….war a Ingeneurin bei uns …..Scheenes Mädel…

    da waren wir doch alle hinterher.

    Aber das die HM in der Tehnometal gearbeitet haben soll wusste ich bis jetzt auch nicht.

    Vielleicht war sie auch in der Zentrale, die Strasse weiß ich nicht mehr, war aber neben der Bierfabrik.

    Muß mal sehen ob ich jemanden aus Nitzkydorf erreiche.

    Gruß

  80. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 19:10

    Frage: “War der Verhext ?”
    Nein Polkakenich, ich war nur ausnehemnd höflich. Und Du weißt ja wie man in den Wald ruft so schallt es zurück;-)

    Gruß

  81. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 19:06

    In der Zeit….war a Ingeneurin bei uns …..Scheenes Mädel…A biserl dür, schwarze Hare, wie die geheisen hat, weiss ich nicht mehr. Sie war die nichte des Parteisekretärs der Fabrik und ein Herzen gutes Mädel !
    Ich glaube Moldovenerin….War nicht lange bei uns (paar Jahr!)
    Ich werde heute Abend aber nachfragen, wie die hieß!
    So langsam finden wir die Steine, hoffentlich!

  82. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 18:45

    Supersvabo Du hast schon Recht, der Mann an der Werkbank konnte nicht viel ausrichten. Die Roten wussten genau: “teile und herrsche”.
    So hat man dem Leib den Kopf genommen und Ruhe war in der Hütte.
    Das Polkakenich und einige ander sich schon Mal was getrauten war doch nur isoliert und vereinzelt. Auch glaube ich das in der Tehnometal eineige mehr Aufmüpfige gearbeitet haben als anderswo. Zumindest habe aus UMT oder Elba oder Elektromotor nie was ähnliches gehört. Aber vielleicht irre ich mich ja auch.
    Gruß

  83. Katharina on 26. Juli 2009 at 18:44

    Herta Müller soll zwischen 1976 und 1979 in der Tehnometal gearbeitet haben.Da hat doch auch eine Ingenieurin Jeni gearbeitet.
    Ihr von der Tehnometal wißt vielleicht da was.
    Diese Jeni war die Tochter eines ” Großen”.

  84. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 18:39

    Na dies will ich jetzt aber wissen, was die so höflich gemacht hat …..in deinem Brief!

    Frage: “War der Verhext ?”

  85. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 18:34

    Hallo Polkakenich-Mausi,

    bis ich mich bei Dir melden kann, hier noch etwas aus der Tehnometal. Vielleicht hilft Dir das auf die Sprünge wer ich bin.
    Als der rote Oberboss Telescu mal in der neuen Tehnometal an der Buziascher Strasse unangemeldet zu Besuch kam da habe ich ein Schmierzettel genommen und darauf gekritzelt das ich bei ihm eine Audienz haben will.
    Da man das natürlich nicht vor allen Leuten übergeben wollte schlich ich dem Herrn natürlich hinterher.
    Im Nachhinein muß ich heute noch drüber lachen.
    Vorneweg der Telescu mit dem Direktor, dann sein Fahrer dann der Germanikus mit seinem Zettelchen und hinter dem der Parteisekretär, kritischen Auges was der Aufmüpfige wieder vor hat.
    Gelegenheit dem Telescu den Wisch zu überreichen gab es erst kurz vor seiner Abfahrt.
    Der wußte natürlich sofort worum es ging. Wir sind dann aber einige Wochen später doch noch zum Gespräch gebeten worden. Die ganze Familie. Natürlich nicht bei dem roten Statthalter persönlich aber immerhin bei dreien seiner Schergen. Die drei haben sich aber am Riemen gerissen und sind vor Höflichkeit fast zerflossen. Wir waren auf einmal Herr und Frau und nix Verräter oder Nazis ;-) ))
    Ich habe es richtig ausgkostet.

    Gruß bis demnächst

  86. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 18:33

    Und das gleich an meinem ersten Lehrling Tag……Alles volle Schwowe vun ganz Banat…….Die dann mich ausfrohn kumm sinn damit se was zu lache han……….!
    Ich hab das Spiel mitgespielt, es machte mir Spass, nachherr hatte ich 17 Jahre nichts zu lachen……OK so bin ich: Direkt!
    Katherina der lebt noch und ist a gute alte Mann. Ich war schun immer a Hans guck in die Luft, Nasewitzich und Schlawiner…….
    Hatte aber a biserl ein Sinn für Gerechtichkeit….Mir kann es nicht alle Recht machen, aber a biserl Gerechtichkeit soll es schon geben.

    Supersvabo….Ich glaube, du hast über deinen Bruder geschrieben……Wie findet er dies!

  87. Supersvabo on 26. Juli 2009 at 18:16

    die einfachen Schwowe hinter der Werkbank konnten leider nit viel ausrichten, weil die Intelligenzler, also die Gschudierten durch Kompromislertum, falsche Hoffnungen, Eitelkeit, eigene Vorteilnahme es nicht verstanden haben den Widerstand gegen die Ceauşisten zu organisieren. Mangelnde Erfahrung, Kleinmütigkeit und der Schrecken des kommunistischen Terrors, Verschleppung, Enteignung saßen gerade den Gschudierten in den Knochen. und die jüngeren, wie die Müller Wes Herta und der Wagner Vetter Richard konnten es wohl nicht lernen es fehlte ihnen an Vorbildern und sie wollten ja wohl “loyale” Kritiker des Systems sein. Ein einfach denkender Banater Schwabe konnte also den Securisten und den Kommunisten nit alleine beikommen.

  88. Katharina on 26. Juli 2009 at 16:15

    Ich mag, wie du schreibst.
    Habe gerade heute drüben im Schwabenforum über Dich gelesen.Wie Du einen Chef von der Tehnometal als Fernandel bezeichnet hast.
    Habe mich köstlich amüssiert.

    Ja, das mit der Trommel ist gut.

  89. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 16:08

    Liebe Katharina ….ich kenn dich jo nit, awer der Polki hat schun immer Musich mögen…So richtige Musich, mit der grossen Trommel….Damit die Leid alle uf die Gasse laafe und schaue was do los ist……Lach!

  90. Katharina on 26. Juli 2009 at 15:50

    Polki, jetzt haben wir Schwaben auch unseren Skandal.
    Wie die Stars aus Beverly Hills.
    Zuletzt fehlt uns nur noch die passende Zeitschrift.
    Schau, was aus uns geworden ist!

  91. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 15:35

    die Landsmannschaft mit der Ausreise auch irgendwie etwas zu tun hatte.
    Bei den Kopfgeldern vielleicht auch? Aber das sind nur Vermutungen und vielleicht auch nur Hirngespinste nach all den Jahren.
    Germanikus

    So ist es…….Germanikus

    Dies stant im zusammenhang mit der HM ihrem Bericht zur Landsmannschaft !
    Wenn dieser Bericht von HM wahr ist, dann kommen noch viele überraschungen herraus.

  92. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 13:53

    Hallo Carl,

    mein jüngerer Bruder ist (war) mit Gängler befreundet.
    Ludwig und Reiter kenne ich persönlich, habe aber keinen Kontakt mehr zu Ihnen seit dreißig Jahren.
    Verhaftet wurde ich nicht, aber durch die Katakomben geführt. Und Protokolle schreiben ob es da vielleicht widersprüchliche Aussagen geben würde.
    Wenn es die 150 Leute gab dann waren wir auch mit dabei. Kopfgeld ist nicht geflossen.
    Wahr ist aber das ein Cousin meiner Mutter Anfang der Siebziger in der Schweiz 35.000 DM für den Rauskauf von 5 Personen deponiert hatte.
    Es hat aber irgendwie nicht geklappt.
    Ich denke da war sehr viel mehr dahinter denn die Geier nahmen sonst jedes Geld das sie kriegen konnten.
    Darüber gesprochen habe ich sehr selten mit jemandem, meine Brüder glaube ich auch nicht.
    Und hier im Westen Begriff sowieso niemand wieso wir eigentlich Deutsche sein sollten. Da habe ich es halt aufgegeben und mich in meinen Kokon verkrochen.

    Mein Schwager aus Down Under hat, glaube ich, mit Dir Kontakt aufgenommen vor einiger Zeit und wollte dann von mir wissen ob das wirklich Alles so abgelaufen ist.
    Der Polkakenich hat an anderer Stelle im Forum hier die Vermutung geäußert das die Landsmannschaft mit der Ausreise auch irgendwie etwas zu tun hatte.
    Bei den Kopfgeldern vielleicht auch? Aber das sind nur Vermutungen und vielleicht auch nur Hirngespinste nach all den Jahren.
    Den Kneip oder andere kenne ich nicht.
    Persönliche kenne ich Ludwig, Reiter und Gängler. Das war auch die Verbindung zur SLOMR.
    Ob ich Dich persönlich getroffen habe weiß ich nicht. Da müsste ich ein Bild von Dir aus jungen Jahren sehen. Ich vermute aber eher nicht.
    Gruß

  93. Carl Gibson on 26. Juli 2009 at 13:23

    Germanikus schreibt:

    “Ich schrieb weiter Oben das es 75 einen Versuch gab eine Gewerkschaft zu gründen.

    Es war 1979.
    Die Initiatoren waren wohl Carl und Ludwig,

    Reiter und Gängler waren so etwas wie Multiplikatoren.

    Ich stieß ziemlich spät dazu, das heißt kurz vor der Veröffentlichung im Westen. Das paßt dann auch wieder zu der Aussage von “meinem” Oberstleutnant der Geheimen.”

    Jetzt bin ich neugierig geworden, Germanikus!

    Bist Du auch dank SLOMR-Temeschburg ausgereist?

    Auf der Liste warst Du wohl nicht?

    Hast Du Dich später mit SLOMR solidarisch erklärt, geworben von Reiter oder Gängler?

    Zur Geschichte von SLOMR gibt es ein dickes Buch von mir “Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur, 2008″

    Dort kannst Du einiges nachlesen, dazu viele Interviews ,Artikel etc.

    Es würde mich interessieren, ob Du nach dem 4 .April 1979 auch verhaftet und druchgeprügelt wurdest!

    Und wie es dann weiter ging,
    während ich im Knast war.

    Denn damals sind auch noch einige “Trittbrettfahrer”aufgetaucht, die später im Westen erzählen wollten –

    und nach Rumänien zum Memorial Sighet berichten,

    “wie sich SLOMR Timisoara ” gebildet hatte.

    Nur vergaßen diese Leute ( namentlich ein gewisser Gerhard Nikalous Kneip? )

    den Gründer von SLOMR Temeschburg zu erwähnen!

    Wir gingen damals ins Gefängnis, Erwin Ludwig aus Nero und ich,

    Dann sind ca. 150 Banater Schwaben im Zusammenhang mit SLOMR ohne Kopfgeldzahlungen in die BRD ausgereist.

    Sie kamen alle ohne Schulden und als freie Menschen hier an.

    Einige dieser Personen haben nun nach 30 Jahren all das längst vergessen,
    auch,
    wie sie nach Deutschland kamen
    und welcher glückliche Zufall ihnen die Ausreise ermöglichte.

    Carl Gibson

  94. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 12:05

    Hier ist nochmals der Germanikus,

    ich muß eine Jahreszahl revidieren. Das kommmt davon wennn man im Eifer nicht nochmal korrektur ließt.
    Ich schrieb weiter Oben das es 75 einen Versuch gab eine Gewerkschaft zu gründen. Es war 1979. Die Initiatoren waren wohl Carl und Ludwig, Reiter und Gängler waren so etwas wie Multiplikatoren.
    Ich stieß ziemlich spät dazu, das heißt kurz vor der Veröffentlichung im Westen. Das paßt dann auch wieder zu der Aussage von “meinem” Oberstleutnant der Geheimen.
    Hallo Polkakenich-Mausi, ich such mal ein Bild aus glücklichen Tagen und melde mich bei Dir. So wie ich heute aussehe würdest Du mich bestimmt nicht wiedererkennen. Lebe zur Zeit in einem kleinen Dorf neben Bruchsal. Nach Stationen in Bergisch-Gladbach, Köln, Wuppertal.

    Gruß an Alle die online sind
    R.J.

  95. Polkakenich on 26. Juli 2009 at 10:26

    Siggi wohnt in Führt (Nürberg) Habaczik habe ich angetroffen in Ulm beim Treffen vor 6 oder mehr Jahren mit vielen vom Wergzeugbau!
    Habe noch mit einigen Kontakt….
    Schreibe ihre Namen aber nicht da rein…ich überlege wer du bist und komme nicht darauf.
    Sende mir mal bitte eine private E-Mail oder ruf mich an 07354/2406

  96. R.J. genannt Germanikus on 26. Juli 2009 at 10:06

    Hallo Polkakenich-Mausi,

    mit dämmert es so langsam, ich war nämlich beim alten Habaczik, bzw. Siggi Raupenstrauch und seiner Basteltruppe. Da muß ich ja sagen wir waren beide bei der Elite. Und das ohne Übertreibung. Das mit dem Emil tut mir leid.
    Es sind ja auch, glaube ich, schon einige über den Jordan gegangen.

    Gruß

  97. Katharina on 25. Juli 2009 at 22:34

    Leider nicht.
    Immer,wenn wir denken, wir sind auf dem richtigen Weg, kommt Carl und sagt: alles erfunden.
    Wenn er dann Herta Müller wenigstens ihr Talent, zu erfinden anerkennen, würde. Nein.
    Carl, was hat diese Frau mit Ihnen gemacht?

  98. Polkakenich on 25. Juli 2009 at 22:28

    Fleisige Schwowe……..
    An alle einen schönnen Abend
    Gruss Polki…
    Germanikus…….ich war im Werkzeugbau der Mausi, beim Stauber Emil……der vor einem Monat gestorben ist !

  99. alma on 25. Juli 2009 at 22:14

    Katharina,

    Ich muss Sie enttäuschen, hier wird leider nicht nach Licht gestrebt.

  100. alma on 25. Juli 2009 at 22:07

    Was stimmt in meinem Beitrag an Knobler nicht, Carl?

  101. Katharina on 25. Juli 2009 at 22:02

    Carl, ich wünsche mir für Sie und für uns, daß endlich Licht in diese Geschichte kommt.

  102. Carl Gibson on 25. Juli 2009 at 21:46

    Knobler sagt:

    Alma schreibt:“ Ihr habt euch in die Zelle schmeissen lassen, damit ihr einen Ausreisepass erzwingt. Das ist euch auch gelungen, kurz darauf durftet ihr das Land elegant verlassen.

    Dass Carl Gibson auch ein Hellseher ist, wusste ich bis heute nicht. Es hätte genauso gut sein können, dass er bei dem Schlangenfraß oder durch Krankheit in der Haft umgekommen wäre. Oder hätte ein Hahn danach gekräht, wenn ihm ein Wärter einen Prügel über den Kopf geschlagen hätte und er daran gestorben wäre? Für einen der sich sechs Monate in einer Zelle befindet ist das eine lange Zeit.

    Im Artikel „Die Zeit“, Hamburg, 23.07.2009 sagte Herta Müller

    In der Bahnhofshalle von Poiana Brasov empfingen mich zwei Männer und wollten mich mitnehmen.

    Ich sagte:

    »Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit.«

    Sie konfiszierten meine Fahrkarte und meinen Ausweis, sagten, bevor sie verschwanden, ich solle mich nicht von der Stelle rühren, bis sie wiederkämen.

    In Poiana Brasov gibt es weder eine Bahnhofshalle noch überhaut Schienen. Ist der Bericht nun Tatsache oder ein Roman mit künstlerischen Freiheiten?
    Knobler”

    Danke, Knobler, für die Verteidigung – bei so viel Empathie unserer Hobby-Psychologin Alma, wusste ich nicht mehr, was ich ihr antworten sollte.

    Aber die Stelle mit Herta Müller in der Poiana Brasov ist schlimmer als eine James-Bond- Lügengeschichte ala Baron Münchhausen:

    Knobler, wer in Rumänien gelebt hat,
    wer in Rumänien einmal mit der Miliz
    oder gar mit der “Securitate” zu tun
    hatte, der weiß:

    Es gibt dort kein Wiederspruch!

    Dort sagte keiner, ich komme nicht mit.

    Und was sagte Herta Müller angeblich:

    »Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit.«

    Da lachen ja die Hühner!

    Die Frau hat keine Ahnung!

    Wer fragte in Rumänien nach einem Haftbefehl!

    Weiter oben stellete ich fest, dass Herta Müller nichts erlebt hat in Rumänien – alles Gaukelwerk, für Dumme gemacht.

    Wem will sie solche Bären aufbiden?

    Die vielen kleine Details werden sie verraten.

    Jetzt kommt die Zeit, wo viele genauer hinsehen werden – die Zeit des Röntgens.

    Wer für einen Nobelpreis nominiert wird, muss das ertragen.
    Die Frage kommen erst.

    Germanikus, Deine Berichte sind großartig und nützlich – Du kamst nur wenige Tage nach mir hier an.

    Schau auf meine Homepage – dort sind auch Bilder.

    Carl Gibson

  103. alma on 25. Juli 2009 at 21:45

    Knobler, es war vielleicht nicht schwer zu errate, der anonyme Beitrag stammt von mir, alma.

  104. Anonymous on 25. Juli 2009 at 21:40

    Knobler,

    das mit “sich in die Zelle schmeissen lassen” habe ich nicht erfunden, das wurde mir hier so geschildert. Ich hätte mir nie erlaubt, Carl diesbezüglich zu beleidigen. Wenn Sie die Geduld dazu aufbringen können, dann werden Sie das, worauf sich meine Aussage beruht, irgendwo in diesem Thread finden.

    Wenn Sie damals in Rumänien gelebt haben, dann muss ich Ihnen nicht erzählen, dass sogar die Hähne angepasst waren: die haben nie nach einem (weder unter- noch oberirdisch) von der Obrigkeit Ermordeten gekräht. Nach dem hat sich nichtmal die Katze getraut zu miauen.

  105. Katharina on 25. Juli 2009 at 21:22

    Das Lenaulyzeum ist auch heute noch die Schule der “Besseren”. Sicher verirren sich auch andere Schüler hin. Ich sage verirren, weil mir unlängst zu Ohren kam, wie schwer es ein Kind hat, dessen Eltern nicht der Elite angehören. Und es ging nicht ums Lernen.
    Es ist diese Arroganz, mit der die betuchten Rumäner (gibt ja fast nur Rumäner dort) die Mitschüler behandeln, die ihr Taschengeld einteilen müssen.

  106. R.J. genannt Germanikus on 25. Juli 2009 at 21:05

    Wovon ich rede ist die Zeit vor Ceausescu.
    Mein älterer Bruder war in Temeswar im Lyceum Nr.10, deutsch.
    Das war lange bevor die Lenauschule Institutionalisiert wurde.
    Im Lenau, um es mal salopp auszudrücken waren später sowieso nur die Söhne und Töchter der Herren Doktoren, Advokaten und Professoren.
    Ich kannte einige von Ihnen. Romanita ist bestimmt nich deutsch, Tiberiu, Lenuta und all die anderen auch nicht.
    Ich schrieb weiter oben von einer jungen rumänischen Lehrerin die zu uns auf Dorf im wahrsen Sinne des Wortes abkommandiert wurde. Sie war die einzige Lehrkraft rumänischer Zunge.
    Für ihre Kinder hat sie aber eine deutsche Frau als Kindermädchen und Haushälterin gesucht. Seltsam?
    Nach der Wende war der deutsche Sprachraum das nächstgelegene Wirtschaftsgebiet wo junge Leute eine Chance sahen im Ausland Geld zu verdienen.
    Das verschiebt sich jetzt natürlich mit der Ansiedlung global arbeitender Konzerne ins englische. Englisch ist nun mal die Weltsprache Nummer eins.

    Als

  107. Katharina on 25. Juli 2009 at 20:53

    Da ist Herta Müller bestimmt ein Fehler unterlaufen. Es war höchstwahrscheinlich der Kronstädter Bahnhof. Ihr Ziel war die Schulerau.
    Da ist nix von Literatur.

  108. Katharina on 25. Juli 2009 at 20:48

    Ich komme nicht vom Dorf, aber das Dorf ist mir nicht unbekannt.
    Wagner schrieb, im Gegensatz zu anderen Nationalitäten hätten die Rumäner kein Deutsch gelernt.
    Ich hatte auch so den Eindruck.
    Sicher haben in der Ceausescu-Zeit rumänische Kinder dann auch deutsche Klassen besucht.
    Und ich habe gehört, nach der Wende war ein Interesse für die deutsche Sprache da.
    Könnte sein, daß mittlerweile die englische Sprache gefragter ist.
    Die rumänische Sprache ist ja heute ziemlich
    “verhunzt” mit Anglizismen.

  109. Knobler on 25. Juli 2009 at 20:35

    Alma schreibt:“ Ihr habt euch in die Zelle schmeissen lassen, damit ihr einen Ausreisepass erzwingt. Das ist euch auch gelungen, kurz darauf durftet ihr das Land elegant verlassen.

    Dass Carl Gibson auch ein Hellseher ist, wusste ich bis heute nicht. Es hätte genauso gut sein können, dass er bei dem Schlangenfraß oder durch Krankheit in der Haft umgekommen wäre. Oder hätte ein Hahn danach gekräht, wenn ihm ein Wärter einen Prügel über den Kopf geschlagen hätte und er daran gestorben wäre? Für einen der sich sechs Monate in einer Zelle befindet ist das eine lange Zeit.

    Im Artikel „Die Zeit“, Hamburg, 23.07.2009 sagte Herta Müller
    In der Bahnhofshalle von Poiana Brasov empfingen mich zwei Männer und wollten mich mitnehmen. Ich sagte: »Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit.« Sie konfiszierten meine Fahrkarte und meinen Ausweis, sagten, bevor sie verschwanden, ich solle mich nicht von der Stelle rühren, bis sie wiederkämen.

    In Poiana Brasov gibt es weder eine Bahnhofshalle noch überhaut Schienen. Ist der Bericht nun Tatsache oder ein Roman mit künstlerischen Freiheiten?
    Knobler

  110. R.J. genannt Germanikus on 25. Juli 2009 at 20:27

    Hallo Katharina,

    ich weiß nicht aus welchem Ort Sie stammen.
    Muß Ihnen aber zustimmen das der Stolz in den rein deutschen Gemeinden doch sehr groß war.
    Und das mit dem rumänisch lernen habe ich auch so erlebt.
    Bei uns gab es bis anfang der siebziger meines Wissens nur fünf rumänische Familien im Dorf.
    Drei Familien alte Leute und zwei Familien mit Kindern. Die Kinder gingen mit uns zur Schule. Eine deutsche Schule, erbaut von unseren Eltern. Und es gab keine Zwistigkeiten. Erst als die ersten deutschen Familien nach Temeswar abwanderten und ihre Häuser an rumänische Zuziehende verkauften. Da gab es dann auf einmal Prügeleien, Streiterein und sonst was.
    Und das ist kein verklärtes zurückblicken.

    Als ich sieben war nahm meine Mutter uns drei Kinder und ließ meinen Großvater mitten im tiefsten Schnee den Pferdeschlitten anspannen.
    Wir fuhren ins rumänische Nachbardorf, da lag eine alte Frau im Sterben. Sie wollte “Ihre Maria” mit den drei Kindern nochmal sehen.
    Als meine Mutter nämlich Kind war hat die Frau sich bei den Feldarbeiten um sie gekümmert da die Felder nebeneinander lagen.
    Im Frühjahr war der rumänische Feldnachbar auch draußen und pflügte mit einem Ochsen. Es muß ein schönes Tier gewesen sein. Die Tante meiner Mutter wollte ihm ein kompliment machen wegen dem schönnen Tier und meinte:

    “dar esti bou mare”, der Rumäne verzogen keine Miene und hat nur zugestimmt. Er wusste was die Frau sagen wollte.

    Mein Großvater ging immer zu einem rumänischen Pferdehändler wenn das Pferd auch nur irgendwie unpässlich aussah.
    Ich denke es war früher eher ein Geben und Nehmen zwischen den Volksgruppen als dann in späteren Jahren

    Gruß

  111. R.J. genannt Germanikus on 25. Juli 2009 at 20:03

    Hallo Carl,

    meinen älteren Bruder haben ” Sie an der ungarisch-österreichen Grenze geschnappt, zum Glück nur drei Monate Zwangsaufenthalt, meinen kleineren Bruder an der jugoslawischen Grenze.
    Telefonanruf in der Tehnometall “hol deinen Bruder am Hauptbahnhof ab. Ich da hin und was war: zwei Grenzsoldaten mit Kalaschnikoff, mein Bruder und ich mit dem Obereleitungsbus(Firobus) in aller öffentlichkeit zum Securitate Hauptquartier auf den “Salajan” wie Schwerverbrecher
    Dann im Frühjahr 1975 der Versuch einer Gewerkschaftsgründung. Ging voll daneben.
    Nochmal Glück gehabt. Einige gingen in den Knast, meine Brüder und ich mussten nur jeden Tag auf den Salajan bis zur Ausreise. Das hing wohl mit dem Oberstleutnat zusammen der uns betreut hat. Der hat zu meinem alten Herrn immer wieder gesagt er sollte uns im Zaume halten wir würden bis Ende 75 das Land verlassen. (Lt. seiner Aussage hatte seine damals siebzehnjährige Tochter ein Bild von Jimmy Carter und die Ami-Flagge in ihrem Zimmer hängen.) Also war ein gewisses verständnis durch aus da.
    Ruhe gab es keine. Mein kleinerer Bruder und ich waren dann Nachts unterwegs mit dem Motorrad und haben am Kapitol-Kino und auf dem Salajan bei den geheimen mir der Sprühdose Parolen gesprüht. “Freiheit und Pässe” und solches Sachen. Waren ntürlich am nächsten Morgen schon wieder entfernt. Ob es noch ähnliche gab wie uns weiß ich nicht, hoffe es aber.
    Und zum Geburtstag meines Vaters durften wir das Land verlassen. Das war am 11.11. 1979 (Karneval in Köln:-)))
    Ich habe in Frankfurt den Beton der Landebahn geküsst, lange vor Wojtila….
    Dissident war ich keiner, aber Persona non grata. Hatte Einreiseverbot in Rumänien.
    Bin dann einmal über Oradea rein, da hat mir dann ein Grenzoffizier soviel gesagt: suntet cu musca pe caciula,
    Und dann hier in Deutschland ackern ackern ohne Ende.
    Aber zurück zu Herta Müller: ich glaube es wäre besser wenn sie sich nicht soweit aus dem Fenster hängen würde. Weil kein Rauch ohne Feuer, und da schwelt es schon seit langer Zeit. Walter Konschitzky kann ich nicht beurteilen, er war lange Jahre in Bukarest, sein Bruder aber in München, ich glaube am Konservatorium. Der hatte nämlich in den siebzigern eine Bundesdeutsche geheiratet.
    Aber es dürfte mit dem Landsamannschaftsverband wie immer gewesen sein: dekorierst Du meinen Juden dekoriere ich deinen Juden.
    Auch hätte ich erwartet das HM, wenn man schon rede und schreibegewandt ist sich differenzierter mit dem Regime in Bukarest auseinder gesetzt hätte. Das rumhacken auf den eigenen Leuten ist entwürdigend.
    Ich kenne einige ältere Herrschaften die nach der Lektüre der Texte von HM richtig enttäuscht, teilweise wütend und oder traurig waren. Vor allem weil immer wieder gefragt wurde ob das denn so stimme und aus welchem Schweinestall die Banater denn kämen.
    Um die alten Römer nochmal zu zitieren “man liebt den Verrat aber nicht die Verräter” das würde auch das Dossier, falls vorhanden, bei den Geheimen erklären….
    Was ich aber doch bezweifle.(private Meinung)
    Ich habe die Erfahrung gemacht das man durchaus auch eine, ich sage es Mal vorsichtig, freche Lippe riskieren konnte.
    Andere haben da durchaus schmerzhaftere Erfahrungen gemacht.
    Was mich eigentlich betrübt, ist, das nach dem Kriege auf einmal soviele Helden da sind.
    Das war in Rumänien so und ist komischerweise auch in der EX DDR so. Auf einmal waren alle verfolgt, drangsaliert und irgendwie wegen ihren Meinungen verfolgt.
    Meiner Überzeugung nach wird das mit der Landsmannschaft ob nun die Banater, Siebenbürger oder Schlesier sowieso in der nächsten, spätesten übernächsten Generation zu Ende sein.
    Was bis dahin aber aufgearbeitet und richtig gestellt werden sollte ist die Geschichte dieser Menschen.
    Und da habe ich so meine Zweifel wenn die deutschen Medien immer wieder von “ewig gestrigen” berichten.
    Ich spreche jetzt nur für mich:
    ich will kein Erbe antreten das ich nicht habe weil meine Großeltern und Eltern enteignet wurden. Täte ich es würde wahrscheinlich neues Unrecht geschehen. Im Hause meiner Eltern, Großeltern leben Menschen die dafür bezahlt haben und es als Ihr Eigentum sehen. Für das Unrecht von vor mehr als sechzig Jahren können diese Leute auch nichts.
    Aber das Unrecht sollte öffentlich gemacht werden und nicht nur zur “besten Sendezeit” um Mitternacht im Fernsehen gebracht werden, wenn überhaupt.
    Es gehört zwar nicht hierhin ist aber symptomatisch.
    Zum Jahrestag des Unterganges der Wilhelm Gustloff wurde Nachts um ein Uhr eine Dokumentation gebracht die wirklich belegte das knapp 10.000 Menschen damals den Tod fanden.
    Diese Dokumentation hat ein englisches Expertenteam produziert. Eine Schande. (für Deutschland)
    Und so ist es mit Allem in unserer Geschichte.

    Danke für den Link mit dem kulturraum banat.
    Werde es mir wirklich näher ansehen.

    Gruß
    R.J.

  112. Katharina on 25. Juli 2009 at 19:24

    Alma, das wird Ihnen Carl verzeihen?
    Hat nicht Richard Wagner das schon ähnlich geschrieben?
    Und wie hat Carl protestiert!

  113. Katharina on 25. Juli 2009 at 19:19

    Die rumänische Sprache war die Staatssprache.
    Das Fach rumänische Sprache hatten wir erst in der zweiten Klasse.
    Kinder, die bis dahin kaum Kontakt zu Rumäner hatten,haben erst jetzt rumänisch gelernt.
    Mit der deutschen Sprache konnte man sich früher im Banat gut durchschlagen.
    Viele alte Schwaben sprachen kaum rumänisch.
    Sie waren noch in der ungarischen Zeit geboren und aufgewachsen.
    Man hat sich mit den anderen Nationalitäten vertragen müssen.Man saß ja im selben Boot.
    Sich dauernd in den Armen lag man aber nicht.
    Jeder hatte seinen Stolz.Man wußte woher man kam und legte Wert darauf.
    Sicher gab es Ausnahmen.

    Vielleicht war es auf den Dörfer mit dem Stolz
    übertriebener.Wenn es ein rein deutsches Dorf war, zum Beispiel.
    Ich selbst behaupte, die Masseneinwanderung der Rumänen aus den anderen Landesteilen hat den Exodus der Schwaben mitverursacht.

  114. alma on 25. Juli 2009 at 19:04

    Carl,

    “Dass wir in den Zellen saßen – für eine Idee, nicht für Geld oder eine laufbahn, das hat sie vergessen.”

    Ihr habt euch in die Zelle schmeissen lassen, damit ihr einen Ausreisepass erzwingt. Das ist euch auch gelungen, kurz darauf durftet ihr das Land elegant verlassen.

    Eure Idee war nicht schlecht… nur war auch diese nicht DIE IDEE, denn sie nutzte nur euch. Das hatte mit dem edlen Sinn des Wortes nichts zu tun, misbrauche also bitte dieses Wort nicht, indem du es als ‘Ideal’ oder ‘Vision’ verpackst.

  115. Carl Gibson on 25. Juli 2009 at 18:44

    Hallo Germamicus – und salve oder ave!

    pecunia non olet?
    Dann hätten wir auch unter den Rumeänen bleiben können.

    Für die Mitläufer war es einfach – sie bekammen alles.

    Für die Aufrechten war es schwer – sie bekammen den Knüppel.

    Herta Müller kennt die Zellen, in denen wir einsaßen und gefoltert wurden,
    vom Hörensagen.

    Dann kam sie her und sagte , sie sei wir!

    So einfach ist das.

    Dass wir in den Zellen saßen – für eine Idee, nicht für Geld oder eine laufbahn, das hat sie vergessen.

    Sie ist hier instrumentalisiert worden und gut damit gefahren. Bis jetzt.

    Bald wissen wir mehr.

    Weshalb, Germanicus, hat der BND sie mehrere Tage verhört?

    Wie lange bist Du verhört worden?

    Hattest Du auch das rote Parteibuch in der Tasche – mit “Zugang” zur pivnita partidului?

    Als Herta Müller und Richard Wagner stramm zur Partei standen,
    herrschte in Sackelhausen Weltuntergangstimmung.
    Alle wollten weg.

    Ab 1981 kauften sich die Leute auf Teufel komm raus frei, machten 50 000 – 60 000 DM Schulden,
    um zu entkommen.

    Wer kein Geld auftreiben konnte, musste bis 1989 warten.

    Herta und Richard fuhren in den Jahren 1984/85 hier in Deutschland spazieren,
    während die Menschen in Rumänien nichts mehr zu essen hatten.

    In den Schrifstellerverband wollten sie aufgenommen werden –
    das war ihre größte Sorge 1985

    und bei der Partei klopften sie an, bei der führenden politischen Kraft im Land…wie sie sagten …keiner redete von Ausreise

    und in der Zeit – als wir uns vielleicht begegneten ( vor 1979)- spuckten gewisse Leute auf die Bundesrepublik Deutschland –

    heute sind sie alle da.

    Aber vergessen ist nichts – die Opfer sollen nicht umsonst gewesen sein.

    SLOMR hat Opfer gefordert – und da kommt eine Herta Müller und sagt,
    es habe keine Opposition in Rumänien gegeben …und Richard Wagner,
    der feig war und

    der kein Dissident sein wollte,
    nur ein loyaler Kritiker,

    stimmt ihr zu.

    Nach 1987 wollten aber auch sie “Dissidenten” gewesen sein!

    Wann und wo haben sie je etwas gegen den Kommunismus getan?

    Diese Fragen müssen sie sich gefallen lassen, bis alles aufgeklärt ist.

    Ich freue mich, dass die Reihe der Germanen wächst – schau Dich auch unter
    http://www.kulturraum-banat.de

    um.

    Beste Grüße Carl Gibson

  116. R.J. genannt Germanikus on 25. Juli 2009 at 18:08

    Hallo All Ihr Lieben hier im Forum,

    bin durch einen dummen Zufall auf diese Seite gestoßen.
    Habe früher in der Tehnometal als Werkzeugmacher gelernt und gearbeitet. Carl vielleicht kennen wir uns auch persönlich aber dreißig Jahre ist eine lange Zeit. Den Polkakenich müsste ich eventuell ebenfalls kennen.
    Es ist erstaunlich wie eine Hertha Müller und ihr Ex Ehemann erwachsene Menschen so polasieren kann. Dem Polkakenich muß ich Recht geben mit der sehr weit oben angeführeten Behauptung das in den deutschen Dörfern rümanisch als Fremdsprache unterrichtet wurde. Bis zur siebten Klasse konnten die wenigsten meiner Mitschüler richtig rümänisch reden. Dann kam eine junge Lehrerin an unsere Dorfschule. (Frau Popa). Die junge Frau kam eines abends zu meinem Vater wegen irgendwelchen Geldsachen (mein alter Herr war Kassierer im Schulbeirat oder wie sich das nannte) und stand ganz hingerissen vor der Bibliothek meiner Eltern. Auf Ihre Frage wieviele Bücher das wohl seien und wieviele davon in rumänisch war sie entsetzt das von vielleicht 500 bis 600 Büchern kein eines in rumänischer Sprache war. Wir sind bestimmt nicht als Nazis erzogen worden, aber doch so das wir stolz sein sollten Deutsche zu sein. Und das Ziel war die Ausreise ins “gelobte Land”. Auch möchte ich nicht bestreiten das für Kultur, Bücher Konzerte etc. kein großes Interesse bestand. Aber es kam immer auf das Elternhaus und die Lehrer in der Schule an.
    Ich weiß noch das in meiner Kindheit das deutsche Staatsteather aus Temesvar und Hermannstadt in den Wintermonaten regelmäßig Tourneen durch die Dörfer organisierten. Un d da gab es keine Parolen sondern Emilia Galotti, Nathan der Weise,Wilhelm Tell und ähnliche Sachen. Das mag sich später geändert haben kann ich aber nicht bestätigen.

    Um nochmal auf Hertha Müller und ihren Ex zu sprechen zu kommen.
    Die Frau ist bei den Leuten aus ihrem Dorfe absolut umstritten. Da ich aus einem Nachbardorf stamme sind das keine Hörensagen meinerseits.
    Ich habe nur manchmal den Eindruck das Sie,Carl mit HM eine Art Privatkrieg führen.
    Die Frau HM hält es mit den alten Römern ” pekunia non olet” und wess Brot ich ess des Lied ich sing. Absolut menschlich, auch wenn nicht für Jedermann akzeptabel.
    Und das die Herren von der Landsmannschaft nicht gerade eine blütenweiße Weste haben befürchte ich sehr.
    Aber ich werde jetzt des öfteren hier reinschauen. Nach all den Jahren habe ich irgendwie ein Nachholbedarf.

    Gruß

    R.J.

  117. Katharina on 25. Juli 2009 at 16:33

    Nicht verrückt machen lassen.

    Aber wachsam bleiben.
    Es ist ja nicht nur ein Verrat an Herta Müller, es ist ja ein Verrat an den Banater Schwaben.
    Die Landsmannschaft muß Klartext sprechen.
    Entweder man steht dazu oder bringt den eindeutigen Beweis Herta Müller lügt.

    Warum soll aber Herta Müller ihre Karriere aufs Spiel setzen?
    Irgendwas muß an diesen Andeutungen stimmen.

    Und Konschitzky?

  118. Supersvabo on 25. Juli 2009 at 16:01

    die Schwoweleit werden auch weiterhin materiell für die Zukunft vorsorgen, sie werden sich Häuser bauen, fette Autos kaufen, in Urlaub fahren, in ihre Kinder und Enkeln investieren, die Welt wird sich weiterdrehen, auch ohne Landsmannschaft, möchte ich mal sagen.

    Landsmannschaftsfunktionäre täten aber gut daran heute schon für “regnerische Tage” zu sorgen nach einem bereits angekündigten heißen Herbst. Und kleine Mitläufer aus den HOG sollten sich schleunigst, wenn sich die Anschuldigungen bewahrheiten von ihren Oberen in der Landsmannschaft distanzieren, d. h. sie nicht mehr auf den HOG-Treffen einzuladen. Dabei fällt mir noch der Name von Dr. Hans Gehl ein – auch da habe ich mal was läuten hören. Für einen einfach denkenden Banater Schwabe wäre jetzt aber das falsche sich verrückt machen zu lassen, das würde den Securisten und deren Überbleibsel gut gefallen, wenn jeder von uns jetzt glauben würde, dass selbst die eigene Großmutter bei den Securisten dabei war.

  119. Carl Gibson on 25. Juli 2009 at 15:04

    Scharf gedacht – und gut geraten, Supersvabo!

    Ich hoffe, Sie haben meinen offenen Brief an die Millers Wes Herta schon gelesen.

    Es gibt also eine Akte, die sie als Agentin der Securitate hinstellt!

    Was dran ist, müssen wir alle herausfinden – ich bitte um Verbreitung meines Offenen Briefes an Herta Müller,

    auf
    http://www.kulturraum-banat.de

    kann der ZEIT-Artikel von Herta Müller gelesen werden!

    Und mein Kommentar dazu!

    Carl Gibson

    Der heiße Herbst ist da, den Kremm angedroht hat.

    Die Landsmannschaft wird auch Farbe bekennen müssen!
    Aber auch Herta Müller und Richard Wagner.
    Viele hundert Fragen,
    die ich im Verlauf eines Jahres öffentlich gestellt habe,( auf http://www.siebenbuerger.de
    nachzulesen
    sind noch nicht beanwortet.

    Aber jetzt hat Herta Müller mir ihrer Denunziation des Kulturbeauftragten den heißen Herbst eingeleitet.

    Hoffentlich wird es kein Feuersturm!

    Carl Gibson

  120. Supersvabo on 25. Juli 2009 at 14:54

    http://www.kulturraum-banat.de/Nachrichten/Zeit_Securitate.pdf

    …wenn das Vorbringen der Müller Wes Herta nur ansatzweise zutreffend ist, dann ist das ein furchtbarer Skandal bei der Landsmannschaft.

    Sollte es denn wirklich so sein, dass Spitzenfunktionäre der Landsmannschaft der Banater Schwaben bei der rumänischen Botschaft in Bonn ein und aus gegegangen sind? Was war der Schandlohn der Securitate für die Liebesdienste der Landsmannschaft? Die Landsmannschaft wird, wenn sie schweigt viel an Renommee einbüßen. Die Landsmannschaft müsste endlich von selbst die Fakten auf den Tisch legen, entweder das Vorbringen der Müller Wes Herta als Lügen enttarnen oder aber ein Rotbuch ihrer eigenen Vergangenheit vorlegen.

    Bereits im Gästebuch der HOG Billed hat Peter Krier IM-Namen “Sorin”, usw. ins Spiel gebracht. Ist der Publizist Dr. Walther Konschitzky dieser IM Sorin? Was sind die Klarnamen der anderen IM der Securitate. Ich als einfach denkender Banater Schwabe habe mich schon immer gefragt, warum nach all den Jahren die Landsmannschaft nicht ihr Tun während der Ceauşescu Diktatur reflektiert hat. Buju Ternovits war ein von der Securitate Gekaufter, wer wohl noch? Namen wie Prof. Johann Wolf, Erich Pfaff, Herta Müller, Richard Wagner, Nikolaus Berwanger schwirren in meinem Kopf…Fragen über Fragen…welches Spiel wird mit uns Banater Schwaben heute noch gespielt, sitzen die Regisseure im noch in Bukarest oder auf dem Boulevard Leontin SÄlÄjan in Temeschburg…..

  121. alma on 25. Juli 2009 at 12:36

    Polki,

    Es war mir fast von Anfang an klar, dass du die Graue Eminenz dieses Forums bist.

    Ich habe leicht in dir das erkannt, was viele von uns sich in der Diktatur angelegt haben: Die Maske der Einfalt. Die Dummen fallen nicht auf und werden in Ruhe gelassen. Wenn aber einmal diese Maske sitzt, dann kann die eigen gestrickte Opposition beginenn, wie das die Hofnarren schon immer taten.

    Viele von uns haben früh gelernt, wie schwer man es hinter dieser Maske hat. Der Geist verlangt nach Licht, das die Maske nur bedingt durchlässt. Hinter der Maske sind es die Augen, die am meisten in Kontakt mit dem Licht kommen, diese leiten das Licht weiter an das Gehirn und dieses wiederum speichert es, und speichert es… Das Gehirn muss zusätzlich auf Hochtouren arbeiten, um dem Licht eine Maske der Dunkelheit (Dummheit) zu verpassen, denn das, was der Mund später von sich gibt, das darf nicht hell sein. Oder nur maskiert hell.

    Wer das während seiner ganzen Kindheit und Jugend praktizieren musste, in der Phase also, in der er sich als Mensch formte, der hat es in seinem späteren leben schwer. Er ist für immer verunsichert.

    Welch verschwendete Energie, welch verschwendetes Licht!

  122. Katharina on 25. Juli 2009 at 12:31

    Um so…

    War natürlich falsch geschrieben.

  123. Katharina on 25. Juli 2009 at 12:25

    Umso einen Brief zu schreiben, muß man gewisse Beweise in der Hand haben.
    Oder man ist einem Irrtum erlegen und findet nicht mehr zurück.

  124. Carl Gibson on 25. Juli 2009 at 11:52

    Hallo Ingemar,
    liebe Freunde

    ich habe mit einem “Offenen Brief an Herta Müller” auf den ZEIT-Bericht reagiert.

    Das kann eine eigene Diskussion sein, passt aber auch zu meinem Buch, das ja die andere Position verkörpert.

    Jeder kann Herta Müllers Selbstdarstellung auf
    http://www.kulturraum-banat.de

    lesen und sich selbst eine Meinung bilden.

    Ich antworte aus meiner Sicht des Zeitzeugen.

    Jeder kann und soll, wenn er will, meinen offenen Brief verbreiten!
    So kommt die Sache des Banats in Fahrt.

    Bald werden wir mehr wissen – Herta Müller hat den von Werner Kremm in Franzls Kumpan Judas angedrohten “heißen Herbst ” für das Banat gestartet – mit der Denunziation des Kulturbeauftragten der Landsmannschaft der Banter Schwaben.
    Schauen wir mal, was noch folgt!
    Carl Gibson

  125. Katharina on 25. Juli 2009 at 11:43

    Durch den Artikel hat Herta Müller zum Teil auch meine Fragen beantwortet.
    Carl ist noch immer überzeugt, Herta Müller mache uns was vor.
    Er wird seinen Grund haben.
    Die Zeit (nicht die Zeitung) wird uns allen zeigen: who is who

  126. Katharina on 25. Juli 2009 at 11:37

    Polki, ich habe geschrieben, daß es schön ist, wenn einer gebildet ist, daß mir eine edle Seele aber lieber ist.
    Daß gebildete Menschen einen besseren Charakter
    haben, stimmt nicht.
    Wenn das alles so ist, wie Herta Müller in der “Zeit” schreibt, dann haben unsere deutschen Intelektuelle in Rumänien zwar “Schulen” gehabt, aber ihnen fehlt die “Herzensbildung”.

    Wir werden noch staunen, wenn Kremms Ankündigung stimmt.
    Ich finde es sehr traurig, daß sich eine Menge Leute von den Verbrecher benützen ließen.

  127. Anonymous on 25. Juli 2009 at 11:20

    Herta Müller schreibt in der ‚Zeit’ von einem gegen sie gerichteten Verleumdungsversuch durch die Securitate und – perfiderweise – auch durch im Westen lebende Banater Schwaben:

    „Ich sollte statt wie bisher als Dissidentin…nun als Profiteurin des Regimes gelten…“.

    Und eine Rufmordkampagne gegen sie in der Banater Post habe ihr Buch „Niederungen“ als Fäkaliensprache und Urinprosa beschrieben.

    Interessant: Genau diese Vorwürfe und Verdächtigungen kann man auch auf banatblog.eu und auf Siebenbürger.de aus einer bestimmten Feder stammend seit einem Jahr lesen!

  128. Polkakenich on 25. Juli 2009 at 09:12

    Habe dies gestern Nacht geschrieben und einige Fehler gemacht da es imm Zimmer sehr dunkel war! Sory

    Nur, ich habe mich gefragt: “Kann eine Frau so viel zusammenlügen?” Oder schreibt sie die Wahrheit aus ihrer Sicht! Wie sie dies alles erlebt hat……!

    Ich kann aber auch einiges nicht verstehen…..!
    Wie bekomme ich den UTC Preis und werde so von der Securitate belästigt?
    Wie darf ich ein Buch schreiben und Drucken in der Situation in Rumänien….?
    Eine Frage hat sie aber Beantwortet: Sie hat nicht zugesagt, beim Spiel mit der Securitate und hat dadurch die ganzen Nachteile gehabt!

    Und wie bekommt man einen Ausreisepass? Mit der ganzen Familie, nur so zum Spass von der Securitate…..Ich habe ihn nicht bekommen?

    Tag und Nacht überwacht!……Die Securitate hat vielleicht interesse an ihrem Sex leben gehabt?

    Tehnometal es gab da grosse Zimmer ……Interesant ist aber, das Ihre eigene Verwandschaft nicht weiss das sie da geschaft hat(Den ihre Verwandschaft hat auch da geschaft!)? OK man muss sich ja nicht begegnen………….

    Der Vorfall wo Arbeiter sie beschimpften als Verräterin und das sie 2 Tage auf den Treppen sitzte und ihre arbeit machte, auf den Trepen!
    Der ist mir sehr sehr komisch vorgekommen.

    Ich kannte die Tehnometal und ihre Arbeiter sicher wahren da auch schlechte Menschen, aber das wir dieser Frau auch unsere Rumänische Ungarischen oder Serbische Mitarbeter nicht geholfen hätten …..Dies kann ich nicht glauben!
    Aber es ist mir aufgefalen das in dem Arbeitzimmer angestellte waren die aus der Intelektuelen Ecke kammen…Es ist einfach so, da kann ich auch nichts daran ändern.
    Ein guter Mensch braucht keine Schule…….!
    Der braucht a Elternhaus.
    Wir wusten so gut wie alles, was in unserem Werk vorkamm……OK kann ja auch vorkommen!

    Mich wundert es immer wieder: Warum verhörte die Securitate mich nie ? Hatte ich für die auch zu wenig Schule?
    Vielleicht sind nur die Geschulden Interesant für Geheimdienste …..mit dummen wie ich kennen die nichts anfange (War jetzt Schwowisch)
    Manchmol wie ihr seht: “Ist es gut wenn man dumm ist!”

    Sommit ist wieder Gesprächstoff genügend vorhanden, bin mal gespannt, was heute hier los wird sein…..schönnen Tach noch.

  129. Polkakenich on 25. Juli 2009 at 00:35

    OK Carl ich habe es gelesen !

    Was ist wenn……..Die Herta Müller Recht hat?
    Dann tut mir das Mädchen leid (ja dann müste ich mich entschuldigen bei IHR!)

    Carl, dumme Frage: “Bist vielleicht DU a Securitate mann?”

    Obwohl der Polki keine dummen Faren stellt……

    Herta Müller belastet die Landsmannschaft sehr sehr schwehr………! Dehne traue ich das sogar zu……Warum? …….weil ich dies im gleinen Daumen spühre !
    Carl mir ist aufgefallen das DU nie etwas Nekatives über die Landsmannschaft schreibscht ……..Warum …..sind die heilig?

    m die Spitzel in den eigenen Reihen hat sich die Landsmannschaft
    nie geschert. Seit ihrer Gründung 1950 hat sie
    sich eine Kopfheimat aus Blasmusik, Trachtenfesten, schmucken
    Bauernhäusern und geschnitzten Holztoren geschaffen. (Herta Müller)
    Herta das ist starker Topako……….
    Möchte da zur Blasmusik der Landsmannschaft etwas sagen……..Die wahren geiziger wie die Schotten. Haben nur billige Blasmusikgruppen eingeladen, für uns Banater Schwaben!
    Und noch eins……Die Trachtenträger bekammen überhaupt nichts !
    Somit wes Herta do hascht du keine Ahnung nur Neid weil Du vieleicht nicht Tanzen kannst….Zepelpolka so wie ich!

    Führungspersonen der nationalsozialistischen
    Volksgruppe im Banat gehörten zu den Gründern der Landsmannschaft.
    Und do kann se jo Recht han ich habe keine Ahnung wer die Führungskräfte der nazis in Banat waren

    Heute weigert sich die Landsmannschaft, den Einfluss der
    Securitate in ihren Reihen zu untersuchen mit der Ausrede,
    das sei verjährt. Das ist nicht hinnehmbar angesichts ihres
    politischen Gewichts in Deutschland. Obwohl weniger als
    zehn Prozent der ausgewanderten Banater Schwaben in ihr
    organisiert sind, hatte sie all die Jahre Vertreter in Rundfunkräten
    und Kulturinstitutionen. Nach meiner Ankunft in
    Deutschland erzählten mir Radiojournalisten, dass ihre Sendung
    mit mir Schwierigkeiten für sie zur Folge gehabt habe,
    weil die Landsmannschaft interveniert habe.

    Schwehres Geschütz……..München brennnt!

    Ankommen von Herta Müller in Deutschland;
    Hinter der nächsten Tür, beim BND, war der Empfang noch
    schroffer. Heute weiß ich, warum. Der Verleumdungsplan der
    Securitate ging auf: »Hatten Sie mit dem dortigen Geheimdienst
    zu tun?« Meine Antwort: »Er mit mir, das ist ein Unterschied
    «, beeindruckte den Beamten nicht. »Lassen Sie das
    meine Unterscheidung sein, dafür werde ich bezahlt«, sagte er.
    Und: »Wenn Sie einen Auftrag haben, können Sie es jetzt…………….

    Ich frage mich, warum der BND mich verdächtigte, aber
    den vielen Spitzeln in der Landsmannschaft nicht auf die
    Spur gekommen ist. Wahrscheinlich hat man sich auch im
    BND auf die Informationen der Landsmannschaft verlassen.
    Deshalb ist Deutschland heute ein gemütliches Reservat für
    Securitate-Spitzel. Wenn man die Akten der Banater Autorengruppe
    miteinander vergleicht, lassen sich zahlreiche Spitzel
    identifizieren, wie »Sorin«, »Voicu«, »Gruia«, »Marin«,
    »Walter«, »Matei« und viele mehr. Sie sind Lehrer, Professoren,
    Beamte, Journalisten, Schauspieler. Nie hat sie jemand
    behelligt……………..
    Polki
    Wie hast geschrieben Katherina……….Es ist ein höchstes gut Geleerter oder sowas ähnliches zu sein! Dankscheen nach dieser Aussage kann ich auf so etwas verzichten.

    Die seit dem Fall der Mauer anhaltende Stasi-Debatte
    kann ihnen den Buckel runterrutschen. Sie sind zwar
    alle deutsche Staatsbürger, aber für die deutschen Behörden
    undurchschaubar. Ihre Spitzeltätigkeit ist hierzulande exterritorial.
    Und anders als den Stasi-Spitzeln nach der Wiedervereinigung
    sind den Securitate-Spitzeln ihre Führungsoffiziere
    nicht abhandengekommen. Sie sitzen nämlich heute im
    neuen rumänischen Geheimdienst.
    Der Deutsche Bundestag finanzierte die Arbeit der Landsmannschaft
    während und nach der Diktatur. Wurde jemals
    eine Untersuchung der Verstrickung ihres Personals mit der
    rumänischen Diktatur gefordert?

    Dies ist eine Provokation …………gegen die LM
    Soll ich mal laut denken.a das kann ich ja nicht oder doch!
    Hat die landsmannschft bestimmt wer einreisen durfte nach Deutschland und wer nicht?
    So verstehe ich dies hier, wenn auch nur im Traum, hoffentlich ist es kein bösser Traum?
    HM
    In meiner Akte bin ich zwei verschiedene Personen. Die eine
    heißt »Cristina«, ist Staatsfeind und wird bekämpft. Um diese
    »Cristina« zu kompromittieren, wurde in der Fälscherwerkstatt
    der Abteilung D (Desinformation) eine Attrappe fabriziert, mit
    allen Zutaten, die mir am meisten schaden — systemtreue Kommunistin,
    skrupellose Agentin. Wo immer ich hinkam, hatte ich
    mit dieser Attrappe zu leben. Sie wurde mir nicht nur hinterhergeschickt,
    sie eilte mir auch voraus. Obwohl ich von Anfang an
    und immer nur gegen die Diktatur geschrieben habe, geht die
    Attrappe bis heute ihre eigenen Wege. Sie hat sich verselbstständigt.
    Polki
    Ja Carl ist eine Atrape……Oder einer der auf die Atrape aufgesprungen ist?

    Carl wenn dies war ist, was sie da berichtet
    (möglich scheint es mir zu sein) Dann schiest Du auf die Falsche Person!
    Heisser Herbst ja er hat gerade angefangen und wie ihr Schwaben feststellen könnt….Niemand weiss wer der Mörder ist?

    Eins ist sicher, wie das Amen in der Kirch Carl…Herta hat zurückgeschossen!

    Die Zeit, Hamburg, 23.07.2009Elisabeth Packi

  130. alma on 25. Juli 2009 at 00:23

    Katharina, so isses!

    Zitat aus HMs Artikel: “… monströs umzingelt.” Zitat Ende

    Und Carl sagte neulich (vor einigen hundert Kommentaren): “… – das erinnert mich an die Professionellen beim Rumänischen Geheimdienst “Securitate”, die alles wissen wollten und alles einsetzten, um den Ruf einer Persönlichkeit zu ruinieren.
    Von Carl Gibson in Jun 15, 2009 – 13:05″

    Hast du das beim Rasieren geschrieben, Carl?

  131. Carl Gibson on 24. Juli 2009 at 22:42

    Auf http://www.kulturtaum-banat.de

    wurde eine Diskussion zu dem Thema eröffnet.
    Dort kann auch jeder den Artikel der Herta Müller lesen
    und sich selbst ein Bild machen.

    Wir alle miteinander finden schon heraus, was wahr ist und was falsch.

    Der Kulturbeauftragte der Landmannschaft ist indirekt angesprochen – also enttarnt.

    Jetzt wird auch deutlich, weshalb Kremm den Franzls Kumpan Judas Artikel brachte – mit den angekündigten Denunziationen.
    Die Insider wissen das schon lange, Katharina!
    Ein offenes Geheimnis!

    Carl Gibson

  132. Polkakenich on 24. Juli 2009 at 22:42

    Wenn die da geschaft hat ? und ich kannte SIE nicht! Das ist schon ein kleines Wunder…….Den der Mausi wuste mehr als die Securitate !
    Aber ich habe eine Frage an Herta Müller :
    Kennt Sie mich.?..ich bin mir sicher, sie liest diese Reihen………….

    Mausi ist das Zauberwort!

  133. Katharina on 24. Juli 2009 at 22:26

    “…wie das Gegenteil beweisen?”

    Wer keine Angst erlebt hat und immer in sicherem Nest saß,dem kann man auch Beweise vorlegen, er wird es nicht glauben.

  134. alma on 24. Juli 2009 at 22:08

    Damit fällt schon mal dein erstes Argument, Carl.

    Mich würde aber eher folgende Aussage in ihrem Text nachdenklich stimmen:

    “Wie hätte ich ihnen allen erklären sollen, was ablief, wie das Gegenteil beweisen? Das war menschenunmöglich, und die Securitate wusste das, und genau darum hat sie es mir angetan. Und sie wusste auch, dass mich diese Perfidie mehr kaputtmacht als ihre Erpressung. Selbst an eine Todesdrohung gewöhnt man sich. Sie gehört zu diesem einen Leben, das man hat. Man trotzt der Angst bis tief in die Seele. Aber durch die Verleumdung wird einem die Seele geraubt. Man ist nur noch monströs umzingelt.”

  135. Katharina on 24. Juli 2009 at 22:05

    Daß der Lastun in der Tehnometal gebaut wurde, habe ich auch schon vergessen.

    Herta Müller wird ja wissen, wo sie gearbeitet hat. Sie schreibt, sie hätte bei der Übersetzung manchmal auch die Arbeiter gefragt, also müßte sie doch jemand getroffen haben.
    Es ginge jetzt wirklich zu weit, sie da einer Lüge zu bezichtigen.

    Mich interessiert, wer hat wen “verkauft” und wie man dazu steht (oder eben nicht).
    Weil so etwas uns alle angeht.

  136. Polkakenich on 24. Juli 2009 at 21:49

    Tehnometal…….Kettenfabrig
    In der Tehnometal (Neuem Werk , wurden einige Jahre Traktoren gebaut 45PS.Ab 1980 oder so……
    ab 1986…….PKW….Lästun !)

  137. Katharina on 24. Juli 2009 at 21:16

    Wer wird die Drecksarbeit machen?
    Ich bin gespannt, ob das nicht doch noch im Sand verläuft.

    Ich meine, wenn die Verräter wirklich genannt werden, dann wird sich auch klären, ob Herta Müller eine saubere Weste hat.
    Wenn der Stein mal ins Rollen kommt…
    Aber das ist mein Zweifel.
    Wer beginnt mit der Enttarnung?

  138. Carl Gibson on 24. Juli 2009 at 20:57

    Vieles, was in dem Bericht steht, ist aus der Sicht langjähriger Securitate-Opfer nicht glaubwürdig,
    u. a. das Securitate-Verhör.

    In dem Bericht sind viele Allgemeinplätze, die anderswoher stammen können und wohl so nicht erlebt wurden.

    Die Frage ist, wer diesen Artikel überhaupt geschrieben hat!

    Wenn Herta Müller 3 Jahre in der Technometal “gearbeitet” hat,
    dann müsste sie doch irgendwann erfahren haben,

    ob dort “Traktoren” hergestellt wurden oder nicht?

    Herta Müller erzählt uns einige James-Bond-Geschichten, die sie konkretisieren will,
    weil sie sie schon mehrfach erzählt hat.

    Damit macht sie alles noch viel schlimmer.

    Sie muss jetzt davon ausgehen, dass ich etwa alles noch viel genauer analysieren werde.
    Jeden Satz, jedes Wort.

    (Das sind hundert Ungereimtheiten, viele Aspekte, die logisch nicht zusammen passen.)

    Schließlich habe ich nicht ein ganzes Jahr umsonst argumentiert.

    Eine “Reinwaschung” bringt dieser versuchte Befreiungsschlag bestiummt nicht – eher weitere Belastungen.
    Das Nennen von Ross und Reiter ( die Denuziation und Drecksarbeit) – in dem Werner Kremm-Artikel Franzl Kumpan Judas angekündigt –
    will Herta Müller anderen überlassen.
    Wie edel. Weshalb sagt sie nicht, wer hinter den Securitate-Decknamen steckt?
    Carl Gibson

  139. Katharina on 24. Juli 2009 at 20:34

    Es wäre schon wichtig, daß man die Verräter bei Namen nennt.
    Und bei der Wahrheit bleibt.
    Nicht einem Menschen etwas zu unterstellen, daß er nie getan hat, ja, nie tun würde.
    Es ist, wenn es um Rumänien geht, alles im Dunkel.
    Die Aufarbeitung, Carl, die sie immer erwähnen, ist noch immer am Anfang. Die Zeit vergeht, die Täter verschwinden. Ich bin einfach nur skeptisch.

  140. Katharina on 24. Juli 2009 at 20:24

    Wie gesagt, ich habe die Zeitung nicht, habe schnell “fremdgelesen”.
    Mich irritierte das auch mit den Traktoren.
    Aber die Behandlung durch den Securisten ist völlig glaubhaft.
    Ich hatte vor vielen Jahren mal gehört, wo eine Frau in Temeswar von einem Polizisten wüst beschimpft und mit dem Fuß getreten wurde.
    Diese Vorwürfe, eine Nutte zu sein, waren in dieser Zeit schon häufig. Man konnte da völlig unschuldig sein.
    Wir wissen ja alle, auch ohne selbst das erlebt zu haben, in welcher Welt wir gelebt haben.
    Und wer ist dieser Sorin?
    Ein deutscher Journalist?

  141. Carl Gibson on 24. Juli 2009 at 20:02

    Den Bericht von Herta Müller in DIE ZEIT habe ich inzwischen gelesen.

    Um es vorwegzunehmen: Mich überzeugen die dort vorgetragenen Geschichten und Details überhaupt nicht.
    Ganz im Gegenteil.

    Doch die Gegendiskussion kann nur differenziert geführt werden.

    Frage an den Technometal-Arbeiter Polkakenich aus Blumenthal:
    hat ihr in der Technometal “Traktoren” hergestellt?

    Das wäre mir neu?
    Denn viele meiner Sackelhausener Landsleute arbeiten auch in der “Kettenfabrik”.

    In dem Herta Müller- Bericht über ihre Akteneinsicht ist von einer “Traktorenfabrik Technometal” die Rede.

    Carl Gibson

  142. Katharina on 24. Juli 2009 at 14:40

    Es ist kein Interview. Im Feuiletton-Teil der Zeit erschien ein langer Bericht von Herta Müller. Sie hat ihre Akte endlich einsehen können. Sie wäre “frisiert”.
    Ich habe die “Zeit” nicht zu Hause.
    Ich werde sie mir kaufen.
    Es lohnt sich, mal auch ihre Sicht der Dinge zu erfahren.

  143. Katharina on 24. Juli 2009 at 13:08

    Ich wollte eigentlich nicht mehr über Herta Müller hier reden.Ob ich ihre Bücher mag oder nicht, ist ja eher meine Privatsache.
    Ich habe bis zu dieser Stunde noch nicht das Interview in der Zeit gelesen.
    Ich habe aber etwas über ihre Securitate-Verhöre gelesen.Paar Zeilen.
    Mir drehte sich der Magen um.
    Das ist glaubhaft.
    So oder ähnlich haben diese Unmenschen sich benommen.
    Eine Frau in den Händen dieser “Menschen” war verloren.

  144. Carl Gibson on 22. Juli 2009 at 10:22

    Der Name “Hermann Oberth” ist ein Name von Weltruf!

    Das ist der Name eines Deutschen aus Rumänien – genau aus Siebenbürgen –

    mit dem ich mich als Kind schon identifizierte.
    Ich bewunderete Hermann Oberth und stehe auch heute noch voll und ganz dazu.

    Deshalb habe ich zum oben verlinten Artikel ( und der anschließend entstandenen Kontroverse dazu in der SbZ)noch einen Kommenatr geschrieben, den ich hier zitiere, nicht nur für Polkakenich und Supersvabo – und im Konsens mit dem, wass seppy gerade festgelsetllt hat:

    “Es war der – hybrishafte? – Griff des Menschen zu den Sternen, den ich seinerzeit 1972 im Alter von dreizehn Jahren staunend bewunderte, kaum 3 Jahre nach der ersten Mondlandung.

    Damals wie heute markierten zwei Namen diesen Anfang und somit das das Über-sich-Hinausschreiten und das Eintreten des Menschen in den Kosmos:
    Hermann Oberth und sein Schüler Wernher von Braun.

    Als Kind kannte und verehrte ich diese beiden Namen, naiv unkritisch, weil aus ihnen nicht nur das Faustische, sondern das Menschheitsgenie überhaupt sprach, das Genie eines Leonardo da Vici.

    Ich las die “Rakentenpost”( wie bezeichnend!) – und den “Neuen Weg”
    und darin 1972 die Berichte über Hermann Oberths “Heimkehr” nach Siebenbürgen in Rumänien.

    Die Rumännen waren begeistert – von “ihrem” – “Savant” – und sie nannten damals auch Hernry Coanda, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, einen der ihren auf dem Gebiet der Raketenforschung.

    Die Rumänen waren stolz auf Hermann Oberths Herkunft aus Siebenbürgen.
    Das waren Fakten.
    Keiner fragte nach Rechtslastigkeit, keiner fragte nach der Weltanschauung des genialen Wissenschaftlers, weil die einmalige wissenschaftliche Leistung solche Aspekte in den Schatten stellte.

    Eines hätte den weltanschaulichen Kritikern Herman Oberths schon damals bewusst werden können:
    Hermann Oberth war vor dem Nationalsozialismus da.

    Er wurde später “als Wissenschaftler” vereinnahmt, ohne dass er sich dagegen hätte wehren können.

    Der Krieg ist der Vater aller Dinge, sagt Heraklit.

    Damit sagt er auch aus, der wissenschaftliche Fortschritt sei auf kriegstechnische Überlegungen zurückzuführen. Das war bei Archimedes so und bei Leonardo, also auch bei Oberth.

    Die Krieg wirkte als Katalysator und beschleunigte die Raumfahrt – über die erste Interkontinental-Rakete V2.

    Noch ein Wort zur Glaubwürdigkeit in der Frage: Positionen Oberth-Biograph Dr. Hans Barth und ADZ-Journalisten Hannelore Baier.
    Als einer, der sich selbst in jahrelangen Studien einem Forschungsgegenstand bzw. einer monographisch-biographischen Darstellung gewidmet hat, weiß ich zu differenzieren zwischen intensivem Detailstudium und oberflächlicher Effekthascherei im Sinne von “politisch korrekt”.
    Das Kontra-Plädoyer habe ich gelesen – trotzdem bleibe ich bei meiner Empfehlung, über die hier exponierten Korrekturen des Dr. Barth das Lebenswerk Hermann Oberths weiter zu verfolgen.

    Der Krieg als Vater aller Dinge – und der faustische Forschungsdrang ebenso – fragen nicht nach der Moral oder Pseudomoral der Kleingeister. Eine Autodynamik setzt ein und wirkt über die “Grenzen der Menscheit” (Goethe) hinaus,
    den Sternen entgegen – und wenn es sein muss, auch in den Untergang.
    Carl Gibson”

  145. seppy on 22. Juli 2009 at 09:31

    Von Carl Gibson in Jul 21, 2009 – 21:27

    Ich habe diese ,,Zurechtweisung,,in dem Artikel auch gelesen.
    Vor kurzer Zeit,zeigte ein Fernsehsender ,ein Dokumentarfilm,aus dem man entnehmen konnte das die Zusammenarbeit zwischen Hermann Oberth und den Nazis nicht ausgeschlossen gewesen sei.Inwiefern das geschehen sein sollte wurde auch angdeutet,da hat der Verfasser des Artikels in einigen Punkten schon recht,wenn er behauptet Hermann Oberth sei vor beschlossenen Tatsachen gestellt worden. Das er sich dagegen sträubte,hat man ihm auch eingeräumt und er sich danach mit der
    Verfilmung,,Die Rakete zu den Planetenräume,,der übrigens ein Hit geworden ist,befasst hat.
    Es war und wird auch immer so bleiben das eine Erfindung solchen Maßes ,zuerst als eine Anwendung zur Waffenherstellung verwendet wird.
    Nobel hat doch auch ,,durch Zufall,,das Dynamit erfunden,obwohl die Chinesen schon hunderte Jahre vorher das Schießpulver ,,entdeckt,,haben.Ich will damit nur sagen das eine Basis gegeben war.
    Meine Meinung ist:Wenn ein Mensch etwas besonderes zustande bringt,gleich einige sich einfinden,um ja etwas Negatives zu berichten.
    Wenn ,,DAS,,Wort einmal im Raum steht ist es immer sehr schwer sich reinzuwaschen.

  146. Carl Gibson on 21. Juli 2009 at 21:27

    Geschichte-Nachhilfe für den Polkakenich
    zum Thema Hermann Oberth
    und Aufklärung zur journalistischen Kompetenz der Hannelore Baier von ADZ
    für
    Supersvabo:

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/alteartikel/767-hermann-oberth-nie-an.html

    Viel Vergnügen bei der Lektüre – auch zum Thema
    Deutscher Patriotismus.
    Carl Gibson

  147. seppy on 21. Juli 2009 at 18:58

    Supersvabo,es war genau so….
    Die ,,Oberen,,hatten schon ihre Pässe und machten im Ausland und Innland gute Geschäfte.
    Verbindungen hatten sie ja alle.
    Wie sagt der Rumäne:
    ,,Corb la corb nu-i scoate ochii,,
    Darum sage ich immer:
    Die Revolution war unfollendet.

  148. Supersvabo on 21. Juli 2009 at 13:23

    der Ceausescu war ja mit seinem orthodoxen (meine jetzt nit die christl-orthodoxe Religion!!!) Kommunismus einfach nur blöd.

    Das ging der zweiten Reihe aus seiner Garde (z. B. Ion Iliescu) einfach auf den Senkel, die jüngeren Mitglieder der kommunistischen Nomenklatura, die mit den Gedanken Gorbatschovs Perestroika und Glasnost in Verbindung kamen, hatten letztlich die Schnauze voll von dem bornierten byzantinischen Personenkult Ceausescus uns seiner eisernen F.tze Elena!

    Heute lief im deutschen Auslandsdienst von Radio Rumänien International eine interessante Sendung. Darin sage der Moderator, ein gewisser Sorin Georgescu, ein Mitschüler dessen Vater bei der Securitate gearbeitet hat, hat zur Situation in Dezember 1989 (rumänische Revolution) folgendes gemeint: viele aus der zweiten und dritten Reihe von Ceausescus Höflinge haben enorm viel Geld unter Ceausescu verdient. Konnten es aber nicht sinnvoll ausgeben und anlegen, da der Conducator starrsinnig das Land abgeschottet hat und für andere auf die kommunistische Ideologie bestand.

    Ja und deshalb musste für diese Günstlinge Ceausescus der sogenannte Sozialismus samt Ceausescu baden gehen, damit dieses Herrschaften anschließend im wilden Kapitalismus Rumäniens ihr im Sozialismus zusammengerafftes Geld angelegt werden konnte.

    Wenn man sich die “bogatasi” also die Neureichen Rumäniens ansieht, sei es “Business-Männer”, Medienmogule, wirtschaftlich erfolgreiche Politiker alle führen ihr Reichtum auf die Vetternwirtschaft in Ceausescus kommunistisches Rumänien zurück. Alle hatten irgenwie Verbindung mit Securitate, Kommunistische Partei oder waren damals schon “Privilegierte”, oder waren damals Kriminelle, die mit der kommunistischen Staatsmacht paktiert haben.

    Ich als einfach denkender Schwabe glaube auch das es so war!

  149. seppy on 18. Juli 2009 at 09:34

    Oben soll es 23.August sein… langsam vergisst man DIESE Zahlen…..

  150. seppy on 18. Juli 2009 at 09:28

    Eine kleine Geschichte:

    23.Mai 1972.

    So wie immer versammelten wir uns im Hof der ,,Fabrik,,und warteten darauf die ,,Presenz,,zu machen.
    Unsere Vollschlanke Parteisekretärin,die aus der Moldau stammte ,und es von einer Arbeiterin bis nach oben geschafft hat,schaut sich in der Runde herum ,um diejenige zu erwischen die noch kein Propagandamaterial in den Händen hatten. Ich war auch einer von ,,Denen,,und drückte mich davor bemerkt zu werden.Es klappte auch bis etwa 100m vom Tor entfernt auf der Straße zur Stadt.
    Auf einmal schreckt mich eine laute Stimme auf:
    ,,Hei(auf rumänisch:MA)hast dich nicht gemeldet das du nichts hast,,und plötzlich hatte ich ein Bild ,,am Stiel,,von N.C.in der Hand.Manche ,,Genossen,,(vieleicht hat mich einer verpetzt)schauten mich vorwurftsvoll an nach dem Prinzip:,,Bist du etwas besseres als wir,,
    Es ging weiter bis zum Lido.Manch einer hatte eine Schnapsflasche in der Tasche und nuckelte ab und zu daran,obwohl es verboten war.
    Beim Lido angekommen(wir hatten zu Fuss schon drei KM hinter uns)richteten wir uns auf etwa eine Stunde Wartezeit ein.
    Ich und ein Paar Angelfreunde stellten uns im Kreis hin,rauchten und erzählten von unseren Angelerlebnissen.
    Das Bild stellte ich auf den Boden und stützte mich auf den Stiel,aber nicht für lange Zeit,denn die Parteisekretärin kam mit zwei Männer zu mir und ermahnte mich DAS Bild nicht auf den Kopf zu stellen.
    Ein Nachbar sah mich an und flüsterte mir ins Ohr:
    ,,Azi nu e Ziua ta,,(Heute ist nicht dein Tag)
    Wie Recht er hatte…………..

  151. Polkakenich on 15. Juli 2009 at 08:07

    Seppy von mir auch………….!

    Nein ich habe nur mal so in die Runde dies geworfen…….Warum auch immer!
    Schaut: Herr Carl Gibson habe ich hier kennengelernt…Ich kannte ihn nicht und habe von Ihm nie was gehört!
    HM und RW kannte ich von zuhause (Banat).

    fragte mich mal die Bäckerin, woher ich komme, ich sagte wie ganz selbstverständlich aus dem Banat. Meine Tante, Gott habe sie selig, hat mich danach angefahren und mir eingeschäft es nicht jedem auf die Nase zu binden woher ich komme, ähnliche Erlebnisse hatte ich danach zu Hauf.

    Ja diese Frauen……Meine ist genau so! Frauen können sich leichter anpassen wie die Männer. Das ist im Tiereich auch so, wen ein neuer Löwe kommt, der bringt die kleinen alle um und hat dann die Frauen errobert.

    Versuchte am amfang mich auch zu verstecken,anzupassen….Sinnlos, warum auch? Mittlerweile bin ich, so wie ich bin… Verstecke, tu ich mich nimmer und habe damit auch keine Probleme. wen einer oder viele Rumäner zu mir sagen.
    Es kommt aber immer darauf an: “Wie sie es sagen!”
    Respekt und Neid muss man sich verschaffen, warum auch immer…..Mittleid bekommt man umsunscht……Und meischtens ist es umsunscht!

    Ich sag mal aus meiner Sicht: Ich bin immer froh wenn ich hörre dort oder dort hat a Banater Schwob was gemacht das gut für unsere Geselschaft war……
    Die Musiker bei den Egerländer.
    A Johrmarker der a Saxoaphon Orchester aufgstellt hat. …..!
    A Banater Musikgrupe die irgendwoh ein Auftritt hat. Oder Banater Wissenschaftler.

    Sicher kann man auch sagen. Es geht um Pralerei pla pla pla….So kann man die Banater Schwaben dann auch klein halten: “Wehe du sagst was,oder machscht was, dann bekommst du eins auf den Schädel!”
    Ich habe damit erfahrungen gesammelt, und weis wie es ist: “Ein Banater Schwob zu sein und eine eigene Meinung zu haben.”

    Ich gib Euch mal ein Beispiel, Seppy kennt es vielleicht schon vom Banater Forum.
    Ein Onkel von meinem Vatter ist ausgewandert nach Uruguay die habe ich dann über das Internet gefunden. Der eine Sohn ist Dirigent von der Philharmonie in Montevideo der andere ist ein Sehr guter Jazz Saxophonist aus Schweden…………………….
    Habe dies der Banater Post mitgeteilt CD sogar an einige verschikt……Kein Interesse…..Nicht einmal eine Antwort habe ich bekommen! Ja was solls ich habe meine lehren daraus gezogen.

    Aus meiner sicht geht es nicht um Häuser oder Bäckerkipfel und und und. Wobei die Kinder aus Deutschland sich sehr gefreut haben, bei meinem Bäckerkipfel Work Shop !
    Und den Strudel aller Art, kennt ich die do a noch Backen lernen………Obwohl ich nie einen gemacht habe.

    Um was geht es überhaupt: Das die Deutsche Bevölgerung ein Bild von den Banater Schwaben bekommt. Warum nicht auch mal ein Positives Bild. Denn Niederrungen sind ja zu genügend verhanden.
    Genau dies, wollte Carl auch damit sagen: “Wir kommen nicht aus dem Urwald!”
    Um das ist es in den Niederrungen und in allen Themen gegangen…..Wir sind Menschen, wie alle andere Menschen auch! OK vielleicht a biserl zu fleißig , awer was solls mir sind eben Banater Schwowe!

    Eigendlich Schade das von 100.000 vun Schwowe so wenich das Wort ergreifen….OK einiche sind noch am Häusle bauje……Warum auch nicht, jeder ist frei und derf doch mache was er will.

  152. seppy on 14. Juli 2009 at 19:44

    Polki,ich han tich schun verschtande…….woar nur Spass…

  153. seppy on 14. Juli 2009 at 19:44

    Von Supersvabo in Jul 14, 2009 – 14:20

    Ganz deiner Meinung.Was wir von Banat sagen können ist Geschichte.Ich habe immer gesagt ich nehme alles zur Kenntniss aber lebe mein Leben hier ,,SO WIE HIER,,.
    Wenn man einen aus dem Banat lobt werden gleich ein Paar kommen die ihn kennen und ihm etwas negatieves anhängen.
    Wir werden in der Geschichte verschwinden……es sei denn, unsere Kinder sind so an ihrer Herkunft interessiert, das sie auch weiterhin darauf aufmerksam machen ,was ich nicht glaube.Wozu auch?

  154. Supersvabo on 14. Juli 2009 at 14:20

    …möchten wir das überhaupt, dass, wenn einer von uns in welcher Weise auch immer geehrt wird oder sonst erwähnt wird, dass dann auch berichtet wird …”ja er ist auch ein Banater schwabe”.

    Die meisten von uns sind doch im Grunde froh, dass sich von solchen Erwähnungen davon gekommen sein würden. Integriert sein wollen, nicht aus der Reihe tanzen, sich keine blöden Fragen ausgesetzt sehen “sie können aber gut deutsch, sie haben es aber schnell gelernt!” usw. das ist doch insgeheim für jeden im Alltag erstrebenswert. Als ich die ersten Monate in Deutschland war, fragte mich mal die Bäckerin, woher ich komme, ich sagte wie ganz selbstverständlich aus dem Banat. Meine Tante, Gott habe sie selig, hat mich danach angefahren und mir eingeschäft es nicht jedem auf die Nase zu binden woher ich komme, ähnliche Erlebnisse hatte ich danach zu Hauf.

    ja, und auf den HOG-Treffen und in Ulm, ja da plustern wir uns dann wieder auf und sind die “Super-Banater-Schwaben” und prahlen uns mit unserem Haus, mit dem schulischen und beruflichen Fortkommen unserer Kinder und Enkeln und wie wir doch so gscheid sind, oder? Ich nehme mich da garnit aus.

    Die Frage die an die Substanz geht ist doch, ob wir ÜBERHAUPT als einzelner als Banater Schwabe erkennbar sein wollen?

  155. ingemar on 14. Juli 2009 at 13:32

    Ja aber in der rechten Spalte stehen ja die Nachrichten von der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien. Da ist es ja normal, dass es um Deutsche und die Situation in Rumänien geht.

    In der Banater Post dagegen könnte wirklich mehr über die Banater Schwaben in Deutschland stehen. Die Frage ist nur was oder wer sind die Banater Schwaben in Deutschland. Klar wenn irgendwo ein Treffen oder Ähnliches ist, da ist es kein Problem sie zu erkennen.

    Aber was ist zum Beispiel wenn ein Ingemar Ganz einen Preis für irgend eine Werbung bekommt? Oder ein Banater Fußballer in der Bundesliga spielt? Oder ein Polki, Seppy usw. eine Auszeichnung kriegt? Wie soll man als Journalist überhaupt erkennen, dass es sich hier um einen Banater Schwaben handelt? Und im Endeffekt, was tut es überhaupt zur Sache, dass es sich um einen Banater handelt.

    Aber Polki, ich hab deine Aussage nicht als Kritik verstanden. Du hast völlig recht. Es müsste viel mehr über die Banater in Deutschland geschrieben werden. Denn das brauchen wir, um überhaupt erst unsere Identität entstehen zu lassen.

    Es ist jedoch schwer. Ich merke es ja selbst beim Zusammenstellen der Nachrichten. Wenn es News gibt, dann drehen sie sich meistens ums Banat und nicht die Banater in Deutschland. Das muss sich ändern, also lasst es uns gemeinsam anpacken. Dazu bin ich eben auch auf Hinweise von den Lesern angewiesen. Im Kalender finden sich ja bereits die Termine der HOG Sanktanna. Dies ist nur ein Anfang. Wichtiger ist es noch Berichte über die Treffen, über Besonderheiten aus eurem persönlichem Umfeld usw. zu erhalten. Denn nur dann kann auch darüber geschrieben werden.

  156. Polkakenich on 14. Juli 2009 at 12:51

    Also Ihr zwei habt mich falsch verstanden……Oder nit wolle verstehn! Ist ja auch wurscht.

    Ich habe gemeint, ich lese viel über den Costicä, Jonicä,Popescu,Niculescu pla pla pla hier in der rechten Spalte.
    Und weniger über de Hans, Franz, Peter, pla,pla, pla……Die wo in Deutschland leben.
    Ja fast garnichts oder sehr wenich….Schwowisch gsaat !
    Auch in der Banater Post ist vun de Schwowe aus Deutschland wenich zu lesen…..
    Was sie tun,was sie machen, wie se zurecht do kumme u.s.w
    Wenn ich sag Banat Donauschwaben dann mein ich auch die und nit andere !!
    Ich hoffe Ihr habt mich jetzt verstanden Gruss Polki

  157. seppy on 14. Juli 2009 at 12:31

    ingemar,das passt schon.

  158. ingemar on 14. Juli 2009 at 00:29

    Ich glaube das Thema Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist schon ein wirkliches Problem. Das beginnt schon mit dem Begriff Banat an sich. Für uns die meisten Banater Schwaben, ist dieser Begriff zwangsweise Vergangenheit. Wir haben das Banat abgehakt, es ist weit weg und Geschichte. Und die Chancen sind sehr gering, dass das Banat irgend etwas mit unserer Zukunft zu tun haben wird.

    Andererseits geht es mir mit dem BanatBlog um den Erhalt unserer Banater Kultur. Die wiederum ohne das Banat auch ein Teil ihrer Identität und damit sogar ihrer Daseinsberechtigung verliert.

    Daher müssen wir uns gezwungener Maßen auf die Vergangenheit berufen, um überhaupt eine Zukunft zu haben. Denn was unterscheidet uns denn wirklich von den Bayern, den Schwaben, Hessen usw.? Nur unsere Herkunft aus dem Banat, und dem dort erlebten.

    Jedoch finde ich es ganz wichtig uns Banater Schwaben vom Banat zu lösen. Es nur noch als Teil unserer Geschichte zu betrachten. Die aber schon vor dem Banat in Deutschland mit der Auswanderung angefangen hat. Um ehrlich zu sein, bin ich der Meinung wir müssen uns auf eine gewisse Art neu erfinden oder wenigstens finden.

    Im Prinzip ist das was wir erreichen sollten, nicht das unsere Kinder sagen ich bin aus dem Banat. Sondern eher in der Art wie Italoamerikaner und andere. Also ich habe Banatdeutsche Wurzeln … legt mich jetzt nicht auf den Begriff fest. Ich hoffe ihr versteht was ich meine?!

  159. seppy on 13. Juli 2009 at 18:05

    Weil der Blog,,Banatblogg,,heißt????????
    Lach …….

  160. Polkakenich on 13. Juli 2009 at 12:15

    Wenn schon alles fast schweigt……Ja ich muss eich noch was sagen ! MUSSSSSSSS

    Mir fähllt es auf ……Auch in den Nachrichten von Ingemar: Wir interesieren uns mehr für Rumänien, wie für unser leben hier in Deutschland ……Warum?

  161. Polkakenich on 11. Juli 2009 at 21:45

    Genau wegen diesem Artikel habe ich mein Kommentar geschrieben………!!

    Nur von meinen Fragen stand da nichts? Lach

    Ich lernte Herr Oberth kennen als er auf besuch in RU war. Da sendete der Rumänische Fernseh ein Interviu von Ihm bei der Deutschen Sendung.

    He Leut der Baute Waffen für Hitler und seine Nazis (meinen Grosvater). Wie kann man so ein Mann hochloben und die Soldaten von der SS als verbrecher beschimpfen….Dies war noch so eine Frage …..wo nicht mal heute sich einer traut zu Antworten……Nichtmal die von der Lenau Schul………..Lach

  162. Carl Gibson on 11. Juli 2009 at 21:37

    “Krieg ist aller Dinge Vater, aller Dinge König. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.”

    Der Satz geht auf Heraklit zurück.

    Als kleiner Junge war ich schon ein großer Fan von Hermann Oberth,

    sogar die rumänischen Kommunisten verehrten ihn, den Siebenbürger Sachsen!

    Zur Klarsicht hier ein aktueller Artikel
    aus de SbZ,

    nicht nur für Polki:

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/9039-spektakulaere-mondfahrt-vor-80-jahren.html

    Carl Gibson

  163. Polkakenich on 11. Juli 2009 at 20:53

    Ein Beispiel: Warum der Polki nicht so wie ihr Tickt !

    Aus der SZ wird sehr viel über Hermann Oberth geschrieben……….Berümtester Siebenbürger Sachse !

    Hier von Wikepedia ein Ausschnitt
    1938 erhielt Oberth einen Forschungsauftrag von der Technischen Universität Wien, wo auf seine Anregung hin 1940 ein Raketenversuchsplatz in Felixdorf entstand. Im selben Jahr wechselte er an die Technische Hochschule Dresden und erhielt im folgenden Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft. Von 1941 bis 1943 arbeitete Oberth unter dem Decknamen Fritz Hann an der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde, wo er auch in geringem Maße an der Entwicklung der V2 beteiligt war. Oberth kritisierte das V2-Programm, da dieses aus seiner Sicht den gewünschten militärischen „Nutzen“, in Relation zu dem nötigen enormen Produktionsaufwand, nicht erzielen konnte. 1943 gelangte er nach Reinsdorf bei Wittenberg, wo er bis Kriegsende blieb und an einer ferngelenkten Feststoffrakete mitwirkte.

    Am 28. August 1944 verlor er seine Tochter, die Raketentechnikerin Ilse Oberth. Diese testete auf dem Raketenprüfstand „Schlier“ des KZ-Nebenlager Redl-Zipf ein A4-Versuchstriebwerk. Dabei kam es zu einer Explosion, an deren Folgen 24 Menschen starben.

    Zur aufklärrung die A4 war die V2 die die Deutschen nach England mit Luft Post schickten !

    Seine Tochter ist neben dem KZ Lager gestorben ? Wusste Herr Ober was da im KZ Lager los war?
    Herr Oberth hatte sogar ein Decknamen ?
    Warum hat ein Mann wie Herr Oberth soviele Auszeichnungen bekommen ?
    Ja vielleicht, weil er den Engländer viel Luftpost sendete !

    Was habe ich Ihnen damit wollen mitteilen…….
    Ja man kann einen Menschen hochjubeln, oder man kann Ihn fertig machen……Es kommt immer darauf an wie man es auslegt !

    PS: Persönlich habe ich nichts gegen Herr Oberth …….Dies war nur ein Beispiel

  164. Polkakenich on 11. Juli 2009 at 19:44

    Dankscheen Seppy, do spar ich sicher a haufe Geld ! Lach

    Ja, es währe ja grausam auf der Welt, wen wir alle gleich währen!

  165. seppy on 11. Juli 2009 at 18:55

    polki,ich habe auch ein Thema mit ,,Banater Geschichten,,vorgeschlagenda da hätten deine Hobbys auch Platz,und Geschichten glaube ich kennst du auch eine Menge.
    Apropos.Ich habe DIE zwei Bücher gelesen.Wenn ich zum angeln komme bring ich dir sie mit.
    Es sind einige Sachen drinn die dich auch interresieren könnten.

  166. seppy on 11. Juli 2009 at 18:33

    Polki,du hast nicht alles gelesen,awer hast dich gleich gemeldet als man DEIN Hobyy erwähnt hatt.
    Weil wie ich schon oben geschrieben habe bei anderen Themen ,,HAT MAN KEINE ZEIT…..

    ,,Jedem das seine und mir das meine….,,

    Ich bin mit dir auch nicht über alles einverstanden aber was solls?Lebe dein Leben so wie du es willst mit allem drum und dran,gell?
    Und nicht vergessen :,,Revoluzzer,,bleiben und die Ohren steifhalten.

  167. Polkakenich on 11. Juli 2009 at 16:18

    “Meiner Meinung nach reduziert man alles auf Blechmusik,Kirchweih und Schweineschlachten darum kann man das Banat nicht loslassen und trauert, bis jetzt, allem noch nach.”

    Von Seppy

    Ja ich lese jeden Tach alles was do steht, aber ich habe keine Zeit zu schreiben !

    Hier ein Link: Der aussagt dasselbe wie der Seppy do owe iwer unsere Nachbaren
    Gut hinhören was er sagt und was ihm am besten gefalen hat !!
    http://www.youtube.com/watch?v=ENHluaD4hXE&feature=related

    Mir kann jo viel schwetze und schreiwe……..wist ihr was für mich a Banat ist ohne Blechmusich und Bägerkipfel……..A Landschaft wie jede andere in der Welt a…..do muss ich nicht dann ins Banat zurück do kann ich a in den Urwalt nach Brasilien gehn!

    Wegen mir kann jeder ins Banat zurück gehen ich geh ohne Blechmusich dort zurück nicht !

    Dies klingt vielleicht für viele komisch….aber do wert sich in meinem Leben nichts ändern.

    Und ich bin nicht deiner Meinung Seppy …..nur wenn ich über Russland, SS, Banater Schwowe oder egal was anderes schreibe……Ist immer einer mit eem Damogles Schwert dahinter und sagt: Gosch halten…Ihr habt die Juden umgebracht ! Somit kann man nie eine vernünftige Diskusion anfangen, da immer jemand als der Saubermann dazwieschen schlägt……Wo vielleicht dem seine Eltern und Uhropas bei allen verbrecherischen Organisationen mitgemacht haben (führende Klasen )und Er jetzt wieder bei einer Führenden klase im Boot sitzt.

  168. Carl Gibson on 11. Juli 2009 at 13:08

    Hallo Richard,

    Sie haben nicht zufällig etwas mit ihrem berühmten Namensvetter Richard Wagner zu tun?
    Mit dem Altkommunisten aus Berlin, der mir in diesem freien Land Redeverbot erteilen wollte?

    Zu meinem Manuskript über die Russland-Deportation unserer Landsleute in die Sowjetunion.

    Es wurde nicht beendet.
    Das Manuskript wurde während meiner Haftzeit im Jahr 1979 von Freunden vernichtet.

    Das Thema habe ich nie wieder aufegegriffen -aus vielen Gründen.

    Als ich nach Deutschland kam, beschrieb ich zunächst die Gründung der ersten größeren freien Gewerkschaft Osteuropas SLOMR –

    der Ullstein-Verlag wollte das Buch 1980 nicht drucken, mit dem Hinweis,
    nach Solschenyzin wollten die Leute keine Gefängnisliteratur lesen.
    Bei weiteren Verlagen habe ich nicht angeklopft.

    Es dauerte 25 Jahre, bis ich die Thematik wieder aufgriff und aufarbeitete.

    Aber ich trete nicht als “Überliterat” auf, sondern ich habe ein Dissidenten-Buch geschrieben,
    das Zeugnis eines ehemaligen Bürgerrechtlers, der sich mehrere Jahre mit Securitate und Kommunisten heraumgeschalgen hat.

    “Literatur” kommt vielleicht noch, später … vielleicht!

    Ich habe eine Reihe weiterer Buch-Projekte und fast fertige Buch-Manuskripte in der Schublade,
    u.a. zu wissenschaftlichen Themen,

    die ich seit Jahren als Ebook hätte veröffentlichen können. Das wollte ich nicht.

    Das in Wettbewerb-Treten zu anderen Autoren ( Bellestristen) hat für mich im Augenblick keine Priorität, denn ich führe eine politisch-moralische Diskussion
    und keine literarisch-ästhetische.

    Aber für Leser, die gerne am Bildschirm lesen, habe ich seit Jahren großzügig Auszüge aus meinen Werken ins Internet gestellt.

    Wer seit einem Jahr meine Kommentare verfolgt, kann sich selbst ein Urteil bilden, ob ich etwas zu sagen habe oder nicht.

    Carl Gibson

  169. Richard on 11. Juli 2009 at 10:31

    herr gibson,

    wo ist denn ihr buch “flucht in die heimat”? sie hatten jetzt über 30 jahre zeit es in deutschland zu veröffentlichen. jedoch ist meines wissens nichts passiert.

    warum? keine lust mehr oder haben sie keinen verlag gefunden?

    wo ist dieses buch, dass sie in rumänien nicht veröffentlichen durften und das sie mit 17 oder 18 jahren bereits fertig geschrieben hatten?

    veröffentlichen sie es als ebook im internet, wenn sie es für so gut halten. möglichkeiten gibt es genug. nur hören sie auf sich ständig als den banater überliteraten hinzustellen ohne auch nur annähernd an die literarischen fähigkeiten eines wagners oder einer müller ranzukommen. so erwecken sie nämlich nur das gefühl des neides.

  170. seppy on 11. Juli 2009 at 09:40

    ,,Small Talk,,ist der ,,Tod,,jedes Forums oder blocks.
    Pro und Contra bringt Leben rein,aber ohne Beleidigungen.
    Manche von meinen Bekannten sagen :
    ,,Ich habe keine Zeit für so etwas,,
    Schon der Ausdruck,,so etwas,,deutet darauf hin das man ,,etwas ,, gelesen hat und jetzt ein ultimatives Wort ausgesprochen hat,aber vieleicht heimlich weiter mitlest.
    Schade,denn ich glaube nicht das alles im Leben ,,traumhaft,,verlaufen ist.
    Die Anonymität hier bringt keinem Nachteile,obwohl man damit etwas verheimlichen will.
    Nur wenn man mehrere Geschichten weiß,kann man eine Zusammenfassung über das Banat und seine Leute machen.
    Ich glaube es sind viele die daran nicht interresiert sind,weil man sich vieleicht outen muß.

  171. Carl Gibson on 11. Juli 2009 at 09:14

    Seppy meint:

    “Meiner Meinung nach reduziert man alles auf Blechmusik,Kirchweih und Schweineschlachten darum kann man das Banat nicht loslassen und trauert, bis jetzt, allem noch nach.”

    Die Mehrheit hält es so. Das reicht ihnen. Sie wollen sich nicht mit Herta Müller herum ärgern.
    “Betroffen” sind nur die, die genau lesen, was sie schreibt.

    “Das will ich mir nicht antun” oder “Das muss ich mir nicht antun”, sagten viele, die einige kurze Texte aus “Niederungen” gelesen haben.

    Viele unserer Landsleute lesen überhaupt nichts – dann ärgert sie auch nichts,
    dann sind sie auch nicht betroffen.

    Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, sagen sie und wundern sich dann,
    wenn man ihnen vorwirft,
    von Leuten abzustammen,
    die einmal einen Deutschen Schäferhund hatten.

    (Auf SbZ habe ich die Rezension des Buches “Kalte Heimat” – eine Geschichte der Vertriebenen nach 1945 kommentiert. Dort sind viele wichtige Fragen angesprochen.)

    Unsere Landsleute hängen oft unkritisch nostalgisch den längst vergangenen Dingen hinterher.

    Hier kommt es auf jede Stimme an – ich habe einen Bereich ”

    Banater Geschichten”

    vorgeschlagen,
    den Ingemar einrichten soll.

    Polkakeenich, Seppy, Katharina u. a. a. können dort ihre Geschichten erzählen, die aus der Spinnstub und Selbsterlebte.

    Nur die Diskussion bringt uns weiter.

    Es soll mehrere Bereiche geben, Vielfalt, damit für alle etwas da ist.

    Ich selbst bin nicht hier, um Loblieder oder Ovationen zu erwarten,
    sondern nur um Ideen von allgemeiner Bedeutung ööffentlich zu machen, um anzuregen.

    Wer tiefer gehen will, kann in meine Publikationen gucken.
    Hurra-Rufe brauche ich nicht, denn früher habe ich selbst nie akklamiert oder geklatscht, wenn die Partei rief,
    der wir angeblich alles verdankten -

    auch unser Unheil, unsere Auflösung und Zerstreuung in alle Winde.

    Carl Gibson

  172. Katharina on 11. Juli 2009 at 08:49

    Danke,Durlacher.

    Wie ich oben geschrieben, ich ziehe mich zurück. Ich habe hier nette Leute getroffen.
    Es hat mir auch Freude bereitet.
    Anderseits will ich mich nicht anpassen und Loblieder singen…
    Die Jahre in Rumänien haben mir gereicht.

  173. seppy on 11. Juli 2009 at 08:32

    Katharina es tut mir leid das du hier nichts mehr schreiben willst.
    Ich hätte viele Geschichten aus meiner Kindheit und danach zu erzählen und vieleicht hätte der eine oder andere auch am Thema teilgenommen,obwohl ich das nicht glaube.Manche sind zu Zaungäste verurteilt und werden es auch so, mit ihrer Haltung bleiben.
    Ich habe schon bemerkt, das die offene Art einiger, unbehagen hervorruft wenn es um die Banater Schwaben geht.Meiner Meinung nach reduziert man alles auf Blechmusik,Kirchweih und Schweineschlachten darum kann man das Banat nicht loslassen und trauert, bis jetzt, allem noch nach.

    Schönes Wochenende.

  174. Durlacher on 11. Juli 2009 at 00:27

    Katharina, es gibt ein bitterböses Buch über die Intelektuellen im Rumänien in den letzten Jahren Ceausescus: Von Mihai Sin, “Schimbarea la fatza”
    Es wurde in der Scinteia Tineretului verrissen und eingestampft, ist noch mal nach der Wende in kleiner Auflage erschienen, wahrscheinlich nur noch antiquarisch erhältlich.
    Es hat den Intelektuellen keine Chance gegeben und war gekennzeichnet von Resignation, wo alles dem Kampf ums Dasein untergeordnet war in einer Welt der Lügner und Betrüger und wo sich ehemals hoffnungsvolle Jugendliche zu hoffnungslosen, Zoten reißenden Trinkern entwickelt hatten.
    Die einzige positive Gestalt ist ein deutscher Pfarrer, er heißt im Buch “Reginald Weinhold”!

  175. Katharina on 10. Juli 2009 at 21:47

    Carl,habe verstanden.
    Ich ziehe mich nun endgültig zurück.
    Es war wohl ein Fehler, mich hier aufzuhalten.

  176. Katharina on 10. Juli 2009 at 21:43

    Ja, Carl, es reicht.( Hat jetzt nichts mit Wagners Buch zu tun.)
    Ich habe erst vor wenigen Wochen erfahren, daß Totoks Bruder auch im Knast saß. Fünf Jahre seiner Jugend!
    Das ist bitter.
    Wenn man bedenkt, daß Rumänien eigentlich auch jenseits der Gefängnisse ein Knast war.

    Ich habe wenig von Lippet gelesen.
    Er war Dramaturg am Deutschen Staatstheater.
    Deshalb mein Gedanke, was war mit ihm?
    In so einer Position kann man unmöglich apolitisch sein.

    Ich denke, es fehlt ( leider noch ) ein Buch über das Leben von Intelektuellen in den letzten Jahren der Ceausescu – Zeit.
    ein Buch, das nichts beschönigt.

  177. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 21:29

    Ich glaube, Katharina, dass wir die Diskussion an dieser Stelle beenden sollten.
    Es macht keinen Sinn mehr.
    Carl Gibson

  178. Katharina on 10. Juli 2009 at 21:14

    Seppy, lesen Sie ruhig, was sie möchten.
    Keiner ist ein Engel auf dieser Welt.
    Alle müssen ein Leben lang lernen, alle verändern sich (nicht nur physisch) im Laufe der Zeit. Auch die Autoren.
    Nur Carl will uns weismachen, daß er schon als Jüngling den großen Durchblick hatte.

  179. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 21:11

    Katharina, ihr Beitrag ist wichtig!

    Ich will kurz darauf eingehen!

    Ich zitiere:

    “Es fällt einfach auf.

    Wagner, Kremm, Totok und Lippet waren am selben Lyzeum.
    Sie haben alle Germanistik studiert.
    Sie gehörten alle zur Aktionsgruppe Banat.
    Drei von ihnen haben in Rumänien publiziert.
    Diese drei Autoren sind ausgewandert.
    Alle drei erst ab 1985.

    Aber Carl hat es nur mit einem dieser Ausgewanderten, nähmlich mit Richard Wagner.
    Weil der erfolgreicher ist und auch noch paar gute Jahre Ehemann von Herta Müller war?
    Totok,der auch nicht gerade erfolglos in Deutschland ist,kommt besser weg. Nur weil er länger im Knast saß?
    Warum hat Totok in Rumänien nach dem Knast noch publiziert?
    Warum ist er noch geblieben?
    Und was ist mit Lippet? Lippet erwähnt er nie.
    Carl kann hassen oder lieben, wen er möchte.
    Aber es ist offensichtlich, daß er es auf Wagner abgesehen hat.
    Und Kremm, der ihm die Gegendarstellung in der ADZ verweigert hat (meiner Meinung nach hätte er Carl nicht abweisen dürfen), ist nun auch im Feuer.
    Wäre schön, wenn wir endlich erfahren könnten, wer sich alles bei den Secus Bonuspunkte erkauft hat.”

    Zu Lippet – er war Mitglied der Kommunistischen Partei Rumäniens.

    Das ist aus meiner Sicht sehr schlimm.

    Ich kenne sein Werk nicht; kann es im Augenblick auch nicht beurteilen.
    Ich traf ihn unlängst – wir diskutieretn oberflächlich.
    Später, nach dem Studium seiner Publikationen, damals und heute, kann ich vielleicht mehr sagen, ihn etwas genauer einschätzen.

    Zu Kremm:

    Aus meiner Sicht kann ich es nicht verstehen, wie ein Journalist,
    der ein Ethos hat,
    der der Wahrheit verpflichtet war,
    in der Ceausescu-Diktatur weiterleben konnte.

    Kremm hat nichts über SLOMR veröffentlicht!
    Weshalb?
    Damals nicht – nach der Revolution auch nicht!

    Was soll ich dazu sagen?

    Ob er ein Partei-Mann war oder noch ist?

    Von der Position her ist das wahrscheinlich gewesen, aber es muss nicht sein.

    Dass er mir eine Gegendarstellung verweigert hat, spricht für eine “alte Seilschaft”.

    Nach dem Judas-Artikel zu urteilen, ist Werner Kremm ein Antisemit, der ehemaligen Kollegen droht und sie gerne auf dem Schaffot sehen will.

    Seine Methoden sind Mafia-Methoden und Securitate-Methoden!

    Zu William Totok habe ich schon viel gesagt.

    Als Kind hat er Stalin bewundert, aber auch Heine und Lenau.

    Er hat sich vom verbrecherischen Kommunismus losgesagt – und er war nie in der PCR/ RKP.

    Er hat viel zur Aufklärung der kommunistischen Verbrechen beigetragen.
    Manche seiner Thesen (latenter Faschismus etc.)
    lehne ich ab.

    Totok war der einzige aus der so genannten Aktionsgruppe, der 8 Monate im Popa Sapca Gefängnis saß!

    Ein Tag dort ist sehr lang, Katharina!

    Totoks Bruder Gunter war noch länger im Knast, Jahre – für antisozialistische Propaganda!

    Gegen Richard Wagner als Literat ( ich rechne ihn zu den unbedeutenden poetae minores, von denen es in diesem Land tausende gibt)

    habe ich gar nichts.

    Ich lehne ihn aber als “moralische Autorität ” ab,( und als Hobby-Philosoph,)
    weil er aus meiner Sicht unglaubwürdig ist,
    weil er feige war und kein Dissident sein wollte,

    weil er es sich aber nach 1987 überlegt hat.

    Er und Herta Müller sind “perfekte Wendehälse”
    die ihre einstigen linken Ideale schnöde verraten haben

    und heute als “stramme Antikommunisten” gelten wollen!!!
    Post festum!

    Da lachen ja die Hühner!

    Hat sich der Altkommunist Richard Wagner je vom Kommunismus öffentlich losgesagt und bedauert, mit den roten Teufeln paktiert zu haben?
    Nikolaus Berwanger ist 1984 davongelaufen – Richard Wagner blieb mit Herta Müller!

    Und er durfte 1985 nach Deutschland spazierenfahren,
    während andere Banater Schwaben an der Grenze totgeschlagen wurden.

    Was sagt sein Gewissen dazu heute?

    Seit mir Richard wagner und Herta Müller mit Anwälten und Gericht gedroht haben,
    um mich mundtot zu machen,

    mich den antikommunistischen Widerstandskämpfer aus der Zelle,

    seitdem haben sie meine Offensive geradezu provoziert.

    Ich werde nicht ruhen, bis die gesamte Wahrheit ans Licht kommt.

    Ein Kämpfer bleit ein Kämpfer, sein Leben lang,
    vor allem, wenn er moralisch im Recht ist -
    dann kann ihn nichts erschüttern.

    reicht das, Katharina?
    Carl Gibson

  180. seppy on 10. Juli 2009 at 21:00

    WOW.Bei so viel Kenntnisse habe ich nichts mehr hinzuzufügen.Respekt an beide oben.
    Also habe ich, einen für mich notwendigen Überblick erhalten.
    Sei es mir aber gegönnt,das ich trotz dem die von ihnen geschriebenen Bücher, von der Vergangenheit der beiden, getrennt wahrnehme.

    danke

  181. Katharina on 10. Juli 2009 at 20:44

    Nicht nur Berwanger hatte pile.
    Ohne pile ging in diesem Land nichts mehr.
    Man könnte sagen,es gab zwei Klassen im Land.
    Die eine Klasse hatte immer Bier(ausländisches!),die andere Klasse eben nur manchmal.
    Ich bin mir sicher, Wagner gehörte zur ersten Klasse.
    Der Fairness wegen dürfen wir nicht nur Wagner anklagen.
    Was ist mit allen anderen?

  182. Katharina on 10. Juli 2009 at 20:30

    Es fällt einfach auf.
    Wagner, Kremm, Totok und Lippet waren am selben Lyzeum.
    Sie haben alle Germanistik studiert.
    Sie gehörten alle zur Aktionsgruppe Banat.
    Drei von ihnen haben in Rumänien publiziert.
    Diese drei Autoren sind ausgewandert.
    Alle drei erst ab 1985.

    Aber Carl hat es nur mit einem dieser Ausgewanderten, nähmlich mit Richard Wagner.
    Weil der erfolgreicher ist und auch noch paar gute Jahre Ehemann von Herta Müller war?
    Totok,der auch nicht gerade erfolglos in Deutschland ist,kommt besser weg. Nur weil er länger im Knast saß?
    Warum hat Totok in Rumänien nach dem Knast noch publiziert?
    Warum ist er noch geblieben?
    Und was ist mit Lippet? Lippet erwähnt er nie.
    Carl kann hassen oder lieben, wen er möchte.
    Aber es ist offensichtlich, daß er es auf Wagner abgesehen hat.
    Und Kremm, der ihm die Gegendarstellung in der ADZ verweigert hat (meiner Meinung nach hätte er Carl nicht abweisen dürfen), ist nun auch im Feuer.
    Wäre schön, wenn wir endlich erfahren könnten, wer sich alles bei den Secus Bonuspunkte erkauft hat.

  183. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 20:02

    Auf die sozial-ökonomischen Missstände habe ich in der UNO-Klage gegen das Ceausescu-Regime im Jahr 1981 hingewiesen.

    (Sie können alles nachlesen, Link auf meiner Wikipedia-Seite/WCL in englischer, französischer und spanischer Sprache, Katharina udn Seppy!)

    Die erste größere freie Gewerkschaft Osteuropas SLOMR ging aus sozialen Missständen hervor.

    Diese sozialen Notlagen der Arbeiter und Bauern in Rumänien gab es bereits 1977,

    als es zu den großen Minen-Arbeiter-Streiks im Schiltal kam (Greva minerilor din Valea Jiului)

    Wo waren Richard Wagner und Herta Müller damals?

    Ich war in U-Haft, wo waren die beiden?

    Im Flora, im Trandafirul, im Bastion?

    Ai auzit, se da bere! Pai unde?

    la Bastion – si la pivnita partidului?

    Bezog Richard Wagner sein Bier aus der pivnita partidului als KP-Mitglied?

    Jedenfalls bestellte Nikolaus Berwanger in meiner Anwesenheit ” gratar de la gril” – und bekam auch “Gratar de la gril”.

    Als die Hungerleider im Bastion am Nachbartisch auch “Gratar” wollten,
    hieß es lapidar:

    Pai nu avem carne!

    Dar domnul de la masa vis-a-vis, ce maninca?

    Pai, chiar s-a termimat!

    Astai viata – im real existierenden Sozialismus Anna Domini 1977,

    Katharina und Seppy – ich war ein sehr aufmerksamer Beobachter meiner Zeit…

    Carl Gibson

  184. Katharina on 10. Juli 2009 at 19:44

    Auch Socken und Fleisch besorgen ist wichtig.
    Man kann ja nichtmal Bücher schreiben, wenn der Magen leer und die Füsse frieren.
    Und gefroren hat man in den rumänischen Blocks.

  185. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 18:44

    Seppy fragt:

    “Herr Carl Gibson,ich hätte eine Frage an sie,weil ich die Umstände dieser ,,Fehde,,mit den zwei Autoren nicht kenne:

    Hatten sie in RO oder DE Literarische Nachteile durch diese zwei Autoren,oder was macht sie zu ihren Kritiker?Es fragt sie ein ,,Laie,,..Ohne Ironie sonder aus purer Neugier.”

    Katharina antwortet:

    “Seppy,in Rumänien konnte Carl wegen HM und RW keine Nachteile haben, weil er mit SLOMR beschäftigt war,
    whrend jene bei den Parteisitzungen (im Flora vielleicht? )saßen.”

    Herta Müller und Richard Wagner haben ihre Variante der Geschichte erzählt,

    als sie – 8 Jahre nach mir – in dieses Land kamen.
    ( In ein Land, das sie zu meiner Zeit aus ideologischen Gründen ablehnten!)

    Ich erzähle heute meine Variante der Geschichte.

    Die Leser können dann wählen.

    Die Leser können dann entscheiden,
    wem sie glauben.

    Zu meinen konkreten Nachteilen:

    Die Leute aus dem Umfeld der Kommunistischen Partei (PCR/RKP)
    und der Parteigenossen wie Nikolaus Berwanger und Richard Wagner
    konnten damals mit dem Segen der RKP ihre Büchlein publizieren.

    Ich stand mit meinen historischen Roman
    “Die Flucht in die Heimat”
    über
    die Russland-Deportation unserer Landsleute ( auch meines Vaters und meines Nachbarn)da,

    ohne jede Mäögklichkeit, das “kommunismuskritische Buch” zu veröffentlichen.

    Ich weiß nicht, was geschehen wäre,
    wenn ich Nikolaus Berwanger von der Banater Zeitung
    ( unser Kulturrepräesentant damals,
    allerdings nicht von uns auserwählt oder gewählt)

    von meinen Russland-Roman erzählt hätte.

    Das Manuskript hätte mir mehrere Jahre Haft eingebracht.

    Mein Unterschied zu Richard Wagner und Herta Müller:

    Beide machten ihre Bücher
    mit dem Segen der Kommunisten -

    und Carl Gibson guckte in die Röhre!

    Das ist ein einfacher Unterschied,
    den jeder versteht.

    Die Literaten ( eine Handvoll Leute) schrieben genau das,
    was die Partei hören wollte.

    Sie lobten sich selbst, besprachen ihre Bücher,
    gegenseitig,
    vergaben sich die Lieraturpreise gegenseitig -

    ohne nach dem Willen der Deutschen Minderheit im Banat zu fragen.

    Sie waren fast alle Komunisten und in der KP.

    Sie waren die KP.

    Ohne Mitglieder, keine Kommunistenpartei! Seppy!

    Als Goma kam,
    waren alle Linken auf Tauchstation!

    Irgendwo in den Katakomben.

    Als SLOMR kam, das gleiche Bild.

    Die Linken waren abgetaucht.

    Wir von SLOMR kamen ins Gefängnis – Richard Wagner und Genossen aber sangen,

    Die Partei, die Partei hat immer Recht…
    denn wer kämpft für das Recht hat immer Recht…

    Das alles haben Herta Müller und Richard Wagner vergessen zu berichten, als sie hierher kamen.

    (Und einige gütige Interview-Partner, die heute vor den Drohungen des AD-Kumpels Werner Kremm zittern,
    vergaßen die ganze Zeit,
    nach den Kommunisten-Verstrickungen von Wagner und Herta Müller zu fragen.)

    Vielleicht rächt sich die unkritische Schönfärberei jetzt!

    Alles war vergessen!

    Ist das richtig so, Seppy?

    Vielleicht interessiert Sie doch einmal das Vorleben der Leute,
    die Ihnen Geschichten erzählen.

    In meinem dicken Buch, wo Sie ein halbes Dutzend der Büchlein von Herta Müller verstecken können,

    finden Sie einige andere Geschichten dazu – und auch solche Katharina,
    die über Socken-Beschaffung und Fleischbesorgen hianus gehen.

    In meinem Buch liegen einige Leichen am Wegrand -
    Opfer des Kommunismus,
    die sterben mussten,
    weil sie an eine Idee glaubten,
    an die Humanität für alle,

    während ein paar selbstsüchtige “Opportunisten” und Wendehälse nicht anderes im Sinn hatte als
    ihren vollen Bauch und inzwischen viel Geld.

    Carl Gibson

  186. Katharina on 10. Juli 2009 at 18:23

    Kann hier niemand was zum Thema sagen?
    Ich meine natürlich in Relation mit dem Titel, nicht über Carl, der bei den Sibis wieder in Ungnade gefallen ist.
    Kann man hier wirklich nur über die Herta schimpfen, wo das Thema mit ihr nicht unbedingt was zu tun hat?
    Oder?

  187. seppy on 10. Juli 2009 at 18:05

    ,,Hier in Deutschland jagt jeder nach Ruhm.
    Da haben sie alle plötzlich eine Gemeinsamkeit!,,

    by Katharina

    Aha!Jetzt weiß ich wenigstens schon etwas.Danke!

  188. Katharina on 10. Juli 2009 at 17:44

    Seppy,in Rumänien konnte Carl wegen HM und RW keine Nachteile haben, weil er mit SLOMR beschäftigt war, whrend jene bei den Parteisitzungen (im Flora vielleicht? )saßen.
    Ganz andere Richtung.
    Hier in Deutschland jagt jeder nach Ruhm.
    Da haben sie alle plötzlich eine Gemeinsamkeit!

  189. seppy on 10. Juli 2009 at 16:55

    Herr Carl Gibson,ich habe gesagt ich identifiziere mich mit ,,EINIGEN SACHEN,,die H,M,schreibt.Ich wiederhole mich schon wieder…ich habe immer darauf hingewiesen das es MEINE MEINUNG ist(Aus meiner bescheidenen Hinsicht SACHKOMPETENT)
    Ich habe auch geschrieben das kein Buch perfekt ist nicht einmal die Bibel.

    ,,Ich rede nicht gerne über eine Person die nicht Stellung nimmt, weil, ich dann Persönlich nichts sagen kann.
    Gründe dafür wird die Frau schon haben.,,”

    Ist doch mehr wie verständlich angesichts der Tatsache das ich diese Leute nicht kenne,darum kann ich nur von dem schreiben was ich von ihnen gelesen habe.Was die Deutschen im Krieg gemacht haben kenn ich auch nur vom lesen her,also muß man sich mit Bücher von mehreren Autoren befassen um sich irgendwie eine Meinung zu bilden.
    Die Frau hat die Vergewaltigung so nüchtern und beiläufig dargestellt das es keinen Anlass mehr gab sich mit dieser Tat zu befassen.
    Die Tat,wenn sie sich so begeben hat war,abscheulich.Alle Taten im Krieg waren Abscheulich,oder?
    Sie schreiben:

    ,,Sie können sich diese Meinung leisten, Seppy.,,

    Herr Carl Gibson,ich hätte eine Frage an sie,weil ich die Umstände dieser ,,Fehde,,mit den zwei Autoren nicht kenne:
    Hatten sie in RO oder DE Literarische Nachteile durch diese zwei Autoren,oder was macht sie zu ihren Kritiker?Es fragt sie ein ,,Laie,,..Ohne Ironie sonder aus purer Neugier.

  190. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 14:04

    Seppy sagt:

    “Bei Richard Wagner und Herta Müller interessieren mich nur ihre Geschichten.

    Wie und was sie in ihrem Leben ,,Verbockt ,,haben nehme ich nur am Rande zur Kenntniss.

    Meine Persönliche Meinung.”

    Sie können sich diese Meinung leisten, Seppy.

    Ich kann das nicht!
    Seit einem Jahr informiere ich die bundesdeutsche Öffentlichkeit,

    WESHALB.

    ” Ich werde von Carl Gibson auch was lesen,obwohl ich nicht glaube das er sich in uns versetzen kann,die die bis in die letzten,,Minuten,,ausgeharrt haben.

    Egal wie man denkt oder schreibt,der ,,Schreiber,,braucht seine ,,Leser,,egal aus welcher Schicht sie stammen.

    Seppy sagt dann am 5. Juli:

    Wenn ich DAS Buch gelesen habe,hätte ich gerne mit Carl Gibson diskutiert.

    Das mit H.M.war eine Sackgasse.

    Ich rede nicht gerne über eine Person die nicht Stellung nimmt, weil, ich dann Persönlich nichts sagen kann.
    Gründe dafür wird die Frau schon haben.”

    Heute, am 10 Juli, ist er durch!

    Eine Meisterleistung!
    Ich gratuliere – und das alles ohne Bauchweh … und ohne Aufregung,…

    wenn vier deutsche Soldaten eine Russin vergewaltigen
    und die deutsche Gemeinschaft das Gewehr anlegt
    , um Andersdenkende abzuschießen?

    Bevor wir die Diskussion starten, Seppy,

    werfen Sie doch bitte auch einen Blick in mein etwas umfanfreicher geratenes Buch – von Arroganz bin ich weit entfernt…

    der ÜPolkakenich ist mein Gewähsmann!

    Ganz im gegenteil – arrogant hörte es sich aus meiner Sicht an, als Sie, Seppy, mit “Niederungen” durch waren
    und – sachkompetent -

    Entwarnung gaben:

    Alles nicht so schlimm!

    Aus Ihrer Sicht.

    Der Polkakenich brachte da einen Vergleich mit dem Wolf, der über die Schafe schreibt…

    Carl Gibson – an zwei Fronten unterwegs…

  191. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 13:47

    Alma meint:
    “Nur, dass Antohi und Hoisie und Co. sich gerächt fühlen.”

    Das hörte ich schon einmal, indirekt aus dem Munde von Richard Wagner

    (der Emailverkehr kann hierher kopiert werden, zur Vertiefung)

    dann noch einmal von einem ehemaligen “Mitglied” der sogenannten Aktionsgruppe Banat ( ohne Aktion!),

    der mich einen Wirrkopf und nützlichen Idioten bzw Helfer der Securitate bezeichnet hat.

    Manchmal verkennen sogar die heldenhaften Musketiere Freund und Feind
    im Pulbernebel der Schlacht.

    Das kommt davon,
    wenn man nicht miteiander spricht.

    Carl Gibson

  192. seppy on 10. Juli 2009 at 13:22

    Carl Gibson hat manchmal schon eine Art einen vor den Kopf zu stossen.
    Uns ,dem ,,Fussvolk,,werft er immer vor,(und das immer öfter),nicht in der Lage zu sein,ein Buch nach ,,Erhobener,,Art zu analysieren.
    Bedeutet das nicht ,,Arroganz,,?
    Wir sind ,,noch Lernfähig,,aber dann müssen die Beiträge eine gewisse ,,Konsistenz,,haben und die Anschuldigungen bewiesen sein.
    Hier handelt es sich nur um zwei Fragewörter :Warum? weshalb ?Wer wird hier gefragt?Richard Wagner und Hertha Müller?Es verlauft alles im Sand….Ich würde gerne wissen wieviele Leute hier, an dem Leben der zwei Leuten interessiert sind.
    Katharina schreibt:
    ,,Seppy, nur die Intelektuellen sehen richtig.,,

    Ja Katharina da hast du wohl recht.So wie im Kommunismus sind wir auch hier zum Schweigen verdammt und Paradoxal von Leuten die ,,Unten,,uns auch als Dummköpfe gehalten haben nach dem Motto:Einmal Proletat immer Proletat.

    Das Buch von H.M.ist die ,,Softieausgabe,,.Ich könnte Geschichten schreiben bei denen sogar der Teufel rot wird.

  193. alma on 10. Juli 2009 at 12:40

    Das vorher war ich, la mintea cocosului, alma.

  194. Anonymous on 10. Juli 2009 at 12:38

    Carl,

    weiter oben habe ich mir erlaubt, mal ausnahmsweise und selbstironisch mich zu meinen, nicht dich. Das sei mir in deiner Show verziehen.

    Um aus dieser Sackgasse, in der sich die Diskussion befindet herauszufinden, wäre ein neuer Ansatz, ausgehend von ‘la mintea cocosului’ gar nicht verkehrt.

    Von dir rieseln die Wörter inflationär, wie Konfetti, und die bedecken den Boden… der Realität.

    Weil die Wahrheit meistens zu einfach ist (ja, ‘la mintea cocosului’), wird sie geschmückt, hochstilisiert, sprich zugemüllt, mit ‘plo Papier’ – so nannte man inhaltslose oder falsche Wörter bei uns im Banat, ‘blaues Papier’ – wie Konfetti, wie haltlose Wörter, wie beide zusammen, die dann auf den Boden landen. Die Wahrheit, die sie überdecken… wer kann sich schon auf den einfachen Boden (der Realität) konzentrieren, wenn es in der Luft wirbelt und die klare Sicht gehindert wird?

    Am Ende, wenn alle Partygäste erschöpft sind, dann wird der Mann mit dem Besen kommen, er schaltet den Strom aus und es wird so sein, als wäre nichts gewesen.

    Nur, dass Antohi und Hoisie und Co. sich gerächt fühlen.

    Auch das ist ‘la mintea cocosului’.

  195. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 12:27

    Und hier ist noch ein Nachschlag dazu:

    Die Schmutz-Kampagne ( von der Desinformations-Abteilung der alten und neuen Securiate in die Welt gesetzt,
    um “Antikommunisten” hier im Westen zu diskreditieren,
    ist voll im Gange.

    In meinem Buch habe ich im Detail beschrieben, wie gegen Valdimir Tismaneanu, Ion Caraion, Mihnea Berindei u. a. gehetzt wurde -

    hier, in deutscher Sprache, hetzen die Lavinias und Büffelkühe gehen mich:

    Hier ein Kostprobe – mit meinem Kommentar dazu:

    “Bäffelkeah schrieb:
    @getkiss:
    Sie haben mich gründlich missverstanden. Es lag mir fern, auf Gibsons jüngste Beiträge hin für ein Schreibverbot zu plädieren. Vielmehr habe ich ihn fast flehentlich aufgerufen, seine Kampagne im Banatblog fortzusetzen. Ich habe keinesfalls behauptet, dass er gegen die Forumsregeln verstoßen habe und ihm demzufolge die Schreibrechte entzogen werden sollten.
    Ihre Einschätzung Gibsons kann ich ganz und gar nicht teilen. Ich halte Gibson aufgrund seiner bisherigen Forumsäußerungen für nicht qualifiziert, diese zeithistorisch komplexe und komplizierte Materie adäquat zu analysieren, auszuwerten und seine Ergebnisse zu präsentieren. Zum einen scheint er mir – in seiner (beileibe nicht nur) auf mich selbstgerecht und selbstgefällig wirkenden Egomanie – schlicht befangen zu sein. Ein Historiker sollte “sine ira et studio” urteilen. Der moralinsaur daherkommende “Kreuzzugspublizistik” tendiert zu grob undifferenzierender Gut-Böse-Kategorisierung. Das kennzeichnet die Geisteshaltung nahezu jedes seiner Beiträge. Schubladendenken statt vorurteilsloser Annäherung an den Forschungsgegenstand (war er ein Opfer kommunistischer Unterdrückung, dann erklärt das freilich seine gesteigerte Emotionalität bis hin zu veritablen Hassausbrüchen – ich habe bei ihm auch viel Neid gespürt, aus seinem Geltungsdrang erwachsen). Dies befähigt ihn nicht zu weitsichtigen, ausgewogenen Analysen.
    Als Selbstvermarkter, als jemand, der sein Buch und seine Person gut verkaufen möchte, hat er hier marktschreierich missioniert. Seine gebetsmühlenartigen und langatmigen Wiederholungen (auch um im Gespräch zu bleiben, pardon, im Monolog) – hat mich Bäffelkeah an den Prozess des Wiederkäuens erinnert. Öde, ermüdend!
    Gibson spreche ich nicht das Sach- und Fachwissen ab, jedoch notwendige Grundeigenschaften eines Wissenschaftlers (geschweige denn Philosophen!) wie Gelassenheit, Trennschärfe, Fairness, neutrale Perspektive.
    Aber genug davon. Die Beschäftigung mit seiner Person schmeichelt seinem Ego allzu sehr.

    Ecce homo – Welch ein “Mensch”, der sich als Kuh definiert!

    Kein anderer hat ihn diesem Forum so viel Dreck über mich verbreitet und in die Welt gestreut, wie Sie, Büffelkuh!

    Aber Ihre Identität wird nicht auf ewig verborgen bleiben!

    Der Anstand wird sie lüften.

    Wenn Sie meine wissenschaftlichen Qulifikationen beurteieln wollen, dann müssen Sie – wer immer Sie sind – ausgewiesen über mir stehen … auch von der Lebensleistung her …

    Aber was erwartet man schon von einem Individuum, dass sich als ein Stück Vieh definiert … ausgestattet mit der Würde des Viehs…

    Nur kann ein Vieh nie so tief sinken, wie diese Büffelkuh -

    ich hätte es nie für möglich gehalten,
    dass sich in den Weiten Siebenbürgens eine Kreatur findet,
    die mit soviel Ressentiment, Neid , Missgunst und Niedertracht ausgestattet ist – wie diese Büffelkuh:

    Eine Schande für die 800-jährige Kultur Siebenbürgens!

    Carl Gibson”

    Und dabei soll ich mich nicht aufregen!?

  196. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 12:03

    Zitat zum Thema “Maulkorb für Carl Gibson”,

    den vor einem Jahr Herta Müller und Rcihard Wagner gefordert haben,

    bei Verkennung der verfassungsrechtlich garantierten Tedefreiheit in diesem Land -

    und den jetzt eine Herta Müller Anhäherin gefordert hat,

    namentlich Frau Pintilie aus Bukarest,
    wohnhaft im Deutschen Dorf ( wo , bei Scornicesti?)

    in dem SBB-Froum bekannt geworden unter den Decknamen: Elsi, Siel, Lavinia, Schiwwer etc.

    Herr Georg Kiss, Banater Schwabe, ein landsmann, der mit Seiebnbürger Sachsen ein leben lang zusammen gelebt hat,
    hält dagegen.

    Ich zitiere aus dem SBB-Forum:

    “getkiss schrieb:
    Bäffelkeah schrieb:
    Argumentum ad rem: Bei diesem Meinungsbeitrag in der ADZ handelt es sich vor allem um eine banatspezifische Auseinandersetzung – brisant gewiss, aber hoch spekulativ. Daher verdient es das Thema ausschließlich dem Banatblog überlassen zu werden – vorzugsweise unter Carl Gibsons Moderation, da er hier in seinem Element ist.

    Argumentum ad personam: Herr Gibson,…. viele Forumsteilnehmer vergrault und unserer Community geschadet. Bleiben Sie bitte in Ihrem wunderbaren neuen Königreich Banatblogien!

    Da muss ich als banater, der lange und in Eintracht mit den Sachsen, in Siebenbürgen lebte, Einspruch erheben!

    1. Das Thema ist NICHT banatspezifisch. Es ist kennzeichnend für das Leben in der kommunistischen Diktatur und zwar in ganz Rumänien. Also verdient es hier behandelt zu werden.

    2. Zwar ist Herrn Gibson vorzuwerfen, das seine Beiträge mit mehrmaligen Wiederholungen u.s.w. sehr weitschwefig sind. Das ist aber bei anderen Forumsteilnehmern auch vorzuwerfen und kein Grund für einen Außschluss. Auch weil so etwas in der Satzung des Forums nicht vorgeschrieben ist – auch eine Abstimmung nicht.

    3. Interessant ist der Aspekt, das nur die Teilnehmer den Außschluss fordern, die mit Gibson, warum auch immer, nicht einverstanden sind. Das ist tatsächlich eine Methode der kommunistischen Diktatur gewesen. Ich selbst wurde von der Hochschule exmatrikuliert weil ich nach Deutschland wollte. Dies wurde in einer Sitzung des Jahrgangs beschlossen, zu der ich nicht einmal eingeladen wurde (ich hatte mein Gesuch zu den Zeitpunkt zurückgezogen, weil man mir das Empfahl, um nicht ausgeschlossen zu werden!). Natürlich hat, in Unnkenntniß der Tatsachen und unter Druck, keiner der Kollegen dem Dekanstellvertreter wiedersprochen…So lief kommunistische “Demokratie”, dass heisst “Diktatur des Proletariats (lies Parteikratie).

    Vor allem die Behauptungen über “viele” Teilnehmer. Alles in allem gibt es ja nur wenige die an den Diskussionen Teil nehmen, UNABHÄNGIG vom Thema. Die meisten alten lesen nur die gedruckte Zeitung, die meisten jungen Siebenbürger sind in Zeitnot wegen Schule, Beruf bzw. Familienpflege.

    4. Unabhängig von seinem Stil, sind die Beiträge Gibsons interessant zu lesen und auch lehrreich für die, die den Kommunismus in seiner Vollkommenheit der Unterdrückung nicht gekannt haben. Wer soll den mahnenden Finger erheben?
    Das vermutliche RKP Parteimitglied Göbb. oder der Historiker des Dracula, selbst ein gewendeter?
    Mir reicht´s, wenn im Verfassungsschutz Stasi-Mitarbeiter angestellt sind, die angeblich “nicht mehr recherchierbar” sind!

    5. Und letztlich, wem Gibsons Themen oder Schreibweise nicht gefallen, der kann ja was anderes lesen oder Schreiben. Lavinias Zitate der Herta Müller sind ja auch überflüssig – wie Sie dazu kam diese zu lesen, kann es jeder Internetnutzer auch, vorausgesetzt er interessiert sich dafür, was schreibende Nestbeschmutzer so von sich geben. So, wie es mich auch nicht interessiert, was im “Völkischen Beobachter” von anno dazumal steht, habe kein Interesse an Schmutz!
    Und die psycho-weise der Ausdrucke Lavinias über andere Forumsteilnehmer mag ich auch nicht, die liegt nahe an der Beleidigungsgrenze. Das ist aber gegen die Forumsregeln!

    6. Wenn jemand “ohne Identitätspreisgabe” sich von Gibson beleidigt fühlt, kann er doch trotzdem bei der Staatsanwaltschaft vorsprechen. Dann geht es aber nur mit Pass!

    Ergo, ich bin GEGEN ein Schreibverbot für Gibson – der wäre auch illegal…

    Es lebe die “Liberalitas bavariae”! Leben und leben lassen!

    Georg Th. Kiss/getkiss

    Danke, für das Vertrauen und für das exzellente Plädoyer!

    Carl Gibson –
    ich behalte es mir vor, es auch im Banatblog für unsere Landsleute zu zitieren,
    die den interkulturellen Dialog der Siebenbürger Sachsen mit den Banater Schwaben,
    den Georg Kiss hier schon vor mir praktizierte,
    noch nicht entdeckt haben.

    Carl Gibson”

    Soweit auch mein Kommentar dazu.

  197. Katharina on 10. Juli 2009 at 11:06

    Hier nur ein Beispiel aus dem Real-Sozialismus.
    Meine Freundin stand in einer Schlange.Es gab Socken.
    Ihr Mann kochte zu Hause,weil das Kind Hunger hatte,im Badezimmer lief die Waschmaschine.
    Gerade wo das Kind den Papa zum Spielen rief,kam ein Anruf.
    Irgendwo in Temeswar gab es gutes Fleisch.
    Welch eine gute Nachricht, aber der Mann konnte nicht weg.
    Er wußte nicht,wann die Frau mit den Socken kommt (oder auch ohne),das Fleisch hätten sie gebraucht,es war niemand da für das Kind…
    Als die Frau mit den Socken kam, war die Aussicht auf das gute Fleisch weg.
    Herr Gibson,das haben Sie auch erlebt?

  198. Katharina on 10. Juli 2009 at 10:48

    Seppy, nur die Intelektuellen sehen richtig.
    Nur sie können einschätzen, wie es in der Ceausescu Ära wirklich war.
    Nur sie mußten die Schikanen der Secus und anderen “Tiere” ertragen.
    Sie standen täglich in der Schlange und gingen oft mit leerer Tüte nach Hause.
    Nur sie hatten keine andere Wahl als den Fernseher zu ignorieren oder das Geplärre” Ceausescu,Partidul, Romania” sich anzuhören.
    Nur sie mußten zusätzlich zu einem guten Buch noch ein Propagandabuch kaufen. Denn nur sie lasen überhaupt.
    Wir die einfachen Leute hatten ja von nichts eine Ahnung.

  199. Katharina on 10. Juli 2009 at 10:35

    Carl, jeder ( ? ) hat seine eigene Meinung und er darf sie auch haben!
    Auch Sie!
    Sie können nicht alle, die Herta Müllers Buch “Niederung” lesen und nicht gleich in die Luft gehen, abstempeln.
    Ich halte Sie durchaus für klug, aber manchmal schlicht unfair.
    Das von Müller beschriebene Dorf ist nicht reine Fiktion.
    Vieles gab es so.
    Ich hatte schon länger vor, Ihr Buch zu lesen.
    Jetzt frage ich mich, ob ich unvoreingenommen es tun kann.
    Wo ich doch weiß, wie der Autor über gewisse Leser denkt!

  200. seppy on 10. Juli 2009 at 10:31

    Herr Carl Gibson,es gibt kein perfektes Buch.
    Sogar die Bibel ist nicht Fehlerfrei.Ich habe auch gesagt das ich mich mit ,,EINIGEN SACHEN,,identifizieren kann.
    Sie schreiben:
    ,,Aus Ihrer Sicht ist das so richtig und stimmig. Andere Leser werden die Dinge ihrer Analysefähigkeit und literaturhistorischen Interpretationskompetenz entsprechend ähnlich sehen,,.
    Ich sage nur:Gott sei dank!
    Warum muß man bei einem Buch die Dinge immer nach ,,Intelektueller Art,,beurteilen können?
    Wenn man sich mit einigen Sachen aus den Geschichten identifizieren kann,ist doch nichts schlimmes daran,sondern man ist beruhigt das man alles nicht allein ertragen mußte.
    Sie schreiben:
    ,,Ich bin neugierig, ob es in Ihre Hände gelangt und was Sie davon halten,
    wo sie doch meinten,
    ich könne mich nicht in den “real existierenden” Sozialismus des Ceausescu-Diktatur einfühlen!

    Ich beschreibe dort u. A. U-Haft, Folter, Gefängnis etc – alles aus eigener Anschauung – und mit Empathie, Seppy!,,

    Das mit dem ,,real existierende,, Sozialismus unterstelle ich ihnen gar nicht das sie es kennen oder nicht,sondern die Täglichen Plagen des einfachen Menschen der immer im Kampf war seine Familie zu ernähren.
    Sie sind ein Intelektueller und sie denken auf die in der Universität gelernter Art und Weise.Könnte es nicht sein das man zuerst von unten nach oben anfängt seine Fakten zu sammeln um ein Gesamtbild zu erstellen?(Ich habe ihr Buch noch nicht gelesen um zu wissen ob es bei ihnen der Fall war)
    Es macht hier den Eindruck,das nur die ,,OBEREN,mit der Securitate zu tun gehabt haben.
    Ich will wiederum betonen das ,das meine Meinung ist….was ich schreibe soll nicht kritisch rüberkommen.Ich habe mich schon an die unbeantworteten Fragen hier gewöhnt.

  201. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 10:10

    Polkakenich!
    Seppy hat das Büchlein “Niederungen” von Herta Müller ausgelesen!
    Und bewertet!

    Jetzt bekommst Du es vielleicht umsonst – wie angenommen!

    Was meinst Du, was mich noch mehr interessieren würde, als Deine Einschützung?

    So, das war jetzt der 800. Beitrag in “einer Banatdskussion”
    und der Beweis,
    dass der “Banatblog” läuft – mit und ohne Carl Gibson,

    und dass die Banater Schwaben sich für das Zurechtlegen- und -biegen ihrer Geschichte durchaus interessieren,
    wenn auch manchmal,
    wie der Rumäne sagt,
    “la mintea cocosului”, oder, Alma?

  202. Carl Gibson on 10. Juli 2009 at 09:59

    Aus Ihrer Sicht ist das so richtig und stimmig. Andere Leser werden die Dinge ihrer Analysefähigkeit und literaturhistorischen Interpretationskompetenz entsprechend ähnlich sehen.

    Wer wissen will, wie ich zum Beispiel “Die Grabrede” interpretiere oder die Erzählung zum deutschen Schurrbart und zum deutschen Scheitel,
    der kann diese Deutungen hierher kopieren – oder sie im SbZ-Forum nachlesen.
    Dann hat er eine Alternative zur Seppy-Rezeption.

    Apropos Buch: Seppy, Sie meinten, irgendwann würden Sie auch etwas aus meiner Feder lesen – das was über diese Blogbeiträge hinaus geht…

    gestern wurde Wohlwollendes zu meinem letzten dicken Buch gesagt – und eine Pauschalablehnung, ohne den Inhalt gesehen zu haben, kam gleich hinterher.

    Ich bin neugierig, ob es in Ihre Hände gelangt und was Sie davon halten,
    wo sie doch meinten,
    ich könne mich nicht in den “real existierenden” Sozialismus des Ceausescu-Diktatur einfühlen!

    Ich beschreibe dort u. A. U-Haft, Folter, Gefängnis etc – alles aus eigener Anschauung – und mit Empathie, Seppy!

  203. seppy on 10. Juli 2009 at 09:43

    Also,ich habe jetzt auch ,,Niederungen,,durch.
    Auser dem Badritual,das sagen wir mal so,vieleicht sogar in der Art und Weise stattgefunden hat,habe ich nichts auszusetzten.
    Man mnuß alles ohne Hass und Neid lesen.Wer Fehler sucht hat schon das Gespür verloren,die Fakten zu beurteilen.
    Tja,manche wollen nicht das man ihnen, ihr eigenes Spiegelbild vor die Augen hält.Einige Sachen sind mir auch schon passiert und ich könnte noch einiges hinzufügen.Z.B.wie meine Großmutter die kleinen Welpen in einem Eimer ertränkt hat und die Hünden Wochenlang seelisch gestört umhergeirrt ist.Mein Weinen hat sich mit dem Jaulen der Hündin vermischt,und jetzt mit dem Buch werden einige Errinerungen aus der Kindeszeit wieder wach.

  204. Katharina on 9. Juli 2009 at 23:33

    Wenn man die Verräter kennt, warum erst im Herbst ihre Namen nennen?
    Ob man sie überhaupt nennt?

    Die Schwaben taten oft so, als wären sie die besseren Menschen.
    Wenn dieser Artikel nicht übertreibt und man tatsächlich alles öffentlich macht,dann kann der Westen wieder über die “Enklave”
    herziehen.
    Und wen interessiert dann noch “Müllers Baderitual”, haben wir dann doch einen ganzen See von Dreck!

    Bisher stritten wir über Bücher und deren Autoren. Dann werden wir ein schreckliches Bild von Unmoral und Niederträchtigkeit vor uns haben.

    Und die Securitate hat die ganze Zeit gewußt, was für mieses Pack wir sind!

  205. alma on 9. Juli 2009 at 22:32

    ,,Das Land kommt uns nach, mit dem, was es hat,,.

    …wenn man so verbissen ist die Wahrheit zu ergründen”

    Gut auf den Punkt gebracht, seppy.

  206. Anonymous on 9. Juli 2009 at 14:17

    Einfach auf den obigen fetten Text klicken und damit Link

    Ingemar du solltest das echt ändern. Niemand erkennt ob ein Wort nur gefettet oder mit einem Link unterlegt ist.

  207. Carl Gibson on 9. Juli 2009 at 14:02

    Hallo Ingemar,

    bitte eröffne eine Diskussion zu dem Kremm Artikel.

    Lobb hat ihn zitiert, Du auch.

    Ich habe jetzt auf http://www.siebenbuerger.de

    folgende Thematik zu Diskussion gestellt:

    “Judas” – Enthüllungs-Journalismus oder Schmutz-Kampagne im Securitate-Stil mit antisemitischem Unterton gegen kommunismuskritische Autoren, Journalisten und Landsmannschaft von Rumänien aus
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    Carl Gibson Erstellt am 09.07.2009, 13:57 Uhr • [zitieren] • [bearbeiten]

    Der rumänische Staatsbürger deutscher Nationalität Werner Kremm, seines Zeichens ADZ-Redakteur und Journalist seit der Zeit der Ceauesescu-Diktatur
    hat einen höchst obskuren Atikel mit diversen Unterstellungen und Drohungen gegen unbekannte Personen aus dem Westen in der Allgemeinen Deutschen Zeitung in Rumänien veröffentlicht.

    Aufgrund der Brisanz der Materie eröffne ich hiermit ein eigenständiges Thema.

    Der Artikel wurde gestern zweifach auf “Banatblog” veröffentlicht und bereits nach Minuten von mir in das SbZ-Forum kopiert.

    Die Tragweite des Ganzen kristallisiert sich noch heraus.

    Cui bono?

    Steht dieser Artikel bzw. die Kampagne dahinter auch im Zusammenhang mit dem Artikel “Trittbrettfahrer” aus der feder von Richard Wagner,
    den der Kollege aus der ehemaligen Aktionsgruppenzeit Werner Kremm im Februar in der Banater Zeitung, Temeswar ermöglicht hat?

    Gegen wen richtet sich diese Machwerk,
    dass angeblich die reinwaschung Herta Müller und Richard Wagners mit anstrebt?

    Wer soll versunsichert werden aus der Reihe der im Westen leben ehemaligen Journalisten aus dem Banat oder aus Siebenbürgen?

    Das riecht verdächtig nach Securiate-Desinformation!

    welcher Autor soll verunsichert werden?

    Fragen über Fragen?

    Ist das ein Werk von Werner Kremm – oder wer steckt da dahinter?

    Hier ist der obskure Bericht, der noch Wellen schlagen wird:”

    ADZ / 8. Juli 2009 MEINUNG UND BERICHT Seite 3
    Franzls Kumpan Judas
    Von Werner Kremm

    Im Schreiben Nr.5421/01/
    12.05.2009 des Nationalrats für das
    Studium der Securitate-Archive
    (CNSAS) gibt Univ.-Doz. Dr. Ladislau-
    Antoniu Csendes, der amtierende
    CNSAS-Präsident, bekannt,
    dass „aufgrund der Dokumente
    aus den eigenen Archiven
    die Identität des Informanten mit
    den konspirativen Namen „MATEI“
    und „H.2“ in der Person des
    TERNOVITS Alexandru, geboren
    am 29.04.1926 in Lugosch/Lugoj,
    Verwaltungskreis Temesch/
    Timi{“ festgestellt wurde.
    Dieses Schreiben, das auf Aufforderung
    eines heute in Berlin
    lebenden Banatgeborenen zustande
    kam, wurde dem Temeswarer
    Bürgermeister Gheorghe
    Ciuhandu zugeleitet. Etwa zeitgleich
    übermittelte dem Bürgermeister
    auch ein ehemaliger (nicht
    unumstrittener) Direktor des Temeswarer
    Rumänischen Staatstheaters
    ein Schreiben mit demselben
    Inhalt. Denn der „Josephstädter
    Franzl“ (oder „Boujou/
    Buju“ unter Freunden) ist Ehrenbürger
    jener Stadt, wo 1989 die
    rumänische Revolution ihren
    Anfang nahm. Es besteht also
    gegenüber dem Securitate-Spitzel
    als Ehrenbürger der Stadt, die ein
    Symbol der rumänischen Revolution
    ist, akuter Handlungsbedarf.
    Securitate-Spitzel und Ehrenbürger
    der Stadt zu sein, die sich
    mit dem Blut ihrer Bürger die Freiheit
    erkämpft und sich im Dezember
    1989 zur „ersten freien Stadt
    Rumäniens“ erklärt hat, das passt
    selbst in Rumänien irgendwie
    nicht zusammen.
    Eine offizielle Reaktion der
    Stadtleitung Temeswars steht
    noch aus.
    Aber im Herbst kommt der
    Stein trotzdem ins Rollen. Sowohl
    in Ulm, am Donauschwäbischen
    Zentralmuseum (im Oktober), als
    auch an der Universität München
    (im Dezember) sind Tagungen
    angekündigt, vor denen rumänische
    und rumäniendeutsche Securitate-
    Spitzel und Kollaborateure
    wegen öffentlicher Enttarnung
    zittern sollten. Viele bekannte
    Namen aus den Reihen der Rumäniendeutschen
    sind im Heer
    der Judas-Jünger. Schauspieler
    (unter vielen anderen verhärten
    sich die Indizien gegen einen Temeswarer,
    der sich in rumänischen
    Zweiter-Weltkrieg-Filmen
    auf die Darstellung von SS-Offizieren
    spezialisiert hatte, aber das
    Temeswarer Deutsche Staatstheater
    scheint ein wahrer Hort an
    Spitzeln und Securitate-Informanten
    gewesen zu sein), Journalisten
    vom „Neuen Weg“ und von
    der „Neuen Banater Zeitung“ –
    allein für die dicken Schwarten der
    Securitate-Akten der „Aktionsgruppe
    Banat“ haben (beruflich
    mehr oder weniger schreibfreudige)
    rumäniendeutsche Journalisten,
    nicht nur aus dem Banat,
    eifrigst „Materialien zusammengetragen“.
    Heute sitzen diese Informanten
    fast ausnahmslos in
    Deutschland, einige sogar weiterhin
    als Journalisten! Sie haben sich
    Judasgeld und (mitunter auch
    akademische) Sporen verdient.
    Auch Hochschullehrer gab es
    unter ihnen (natürlich vom
    Deutschlehrstuhl der 70er und
    80er Jahre der heutigen Temeswarer
    West-Universität, doch
    auch von anderen Universitäten!),
    „Aktivisten“, die sich ihre besser
    bezahlten, wärmeren Sessel mit
    dem Verrat der Landsleute „verdienten“
    oder Schriftsteller der
    „fünften deutschen Literatur“, ehrenwerte
    Mitglieder des Rumänischen
    Schriftstellerverbands.
    So kam es, dass die Securitate
    über den charismatische Nikolaus
    Berwanger einen über 900 A4-Seiten
    starken Aktenordner (mit vielen
    „informellen“ Fotos) angelegt
    hatte, dass seine „Beobachtung“
    durch gleich zwei Securitate-Direktionen
    (In- und Ausland) erst
    viele Monate nach seinem Tod abgebrochen
    wurde. Das geschah,
    als schon beschlossen und durch
    den Temescher Kommunistenführer
    Telescu abgesegnet war,
    dass gegen Berwanger eine Strafverfolgungsakte
    wegen Landesverrat
    angelegt werden sollte,
    wozu bereits alle Securitate-Informanten
    und Führungsoffiziere
    mobilisiert waren…
    Doch es dürfte immer noch etwas
    dicker kommen: Die Indizien
    mehren sich nämlich, dass sich ins
    Verratskarussell der Securitate
    auch Führer und Vertrauensleute
    der Banater Landsmannschaft einspannen
    haben lassen, die sich von
    ihren „Dienstleistungen“ aus dem
    „sicheren“ bundesdeutschen Ausland
    einen schnelleren Loskauf ihrer
    in Rumänien lebenden Verwandten
    erhofften (das Ceau-
    sescu-Schmidt-Abkommen vom
    Beginn der 80er Jahre begünstigte
    den Deal mit der Securitate).
    Andererseits betrieben sie aktiv
    die (rumänienweite und binnendeutsche)
    Diskreditierung von
    jungen und ihnen missliebigen rumäniendeutschen
    Intellektuellen
    (Herta Müller, Richard Wagner),
    die ihnen als „Nestbeschmutzer“
    aufstießen und die sie wollüstig
    dem Schlachtmesser der Securitate
    auslieferten. Sogar über diplomatische
    Kanäle waren sie aktiv, indem
    sie sich bei rumänischen diplomatischen
    Vertretern in Deutschland gegen
    die „Nestbeschmutzer“ beschwert
    haben.
    Bezüglich des Banats ist der
    Stein also ins Rollen gekommen
    und die Lawine kann kaum noch
    aufgehalten werden. Die Überraschungen,
    wenn Namen öffentlich
    werden und mit dem Finger
    auf ehrenwerte Herren und Damen
    gezeigt wird, werden groß
    sein, können aber erst kommen,
    wenn CNSAS die verdächtigen
    Personen einzeln namentlich bestätigt
    – wie im Schreiben bezüglich
    Ternovits. Da nutzt es nichts,
    dass manche der ehemaligen Spitzel
    zur Stunde eifrigst kreuz und
    quer durch Deutschland reisen, bei
    den von ihnen Verkauften an die
    Tür klopfen und um Verzeihung
    bitten oder ihre Versionen darzustellen
    versuchen bzw. bei jeder
    Gelegenheit ihr Bedauern über
    Untaten in der Vergangenheit
    beteuern. Und es bringt gar nichts,
    wenn die Führungsspitzen der
    Banater Landsmannschaft glauben,
    dass die Securitate-Kollaboration
    ihrer Judasjünger viel zu
    lange zurückliegt, also schon zu irrelevant,
    quasi verjährt ist für uns
    Heutige, um Handlungsbedarf
    auszulösen – wie uns das Anfang
    Mai in Temeswar erläutert wurde.
    Wie bei allen Großverbrechen
    des 20. Jahrhunderts darf es für
    den Verrat von Mitbürgern an die
    Securitate keine Verjährung geben.
    Die jüngste, schmutzigste
    (und vielleicht auch abschließende)
    Geschichte der Rumäniendeutschen
    muss der Öffentlichkeit
    zugänglich gemacht werden.
    Für das Banat steht das bevor ”

    Die differenzierten Analysen und Fragen folgen noch – ich schreibe von unterwegs, will aber keine Zeit verlieren, weil diese Sache sehr wichtig ist.

    Carl Gibson
    Du kannst alles übernehmen, Ingemar!

  208. seppy on 9. Juli 2009 at 11:49

    Von alma in Jul 9, 2009 – 10:11

    ,,Das Land kommt uns nach, mit dem, was es hat,,.

    ….wenn man so verbissen ist die Wahrheit zu ergründen.Wessen Wahrheit?Welche Wahrheit?
    Haben wir Schwaben etwa geglaubt wir sind was besseres?Der Eindruck ersteht hier in manchen Beiträge.
    Mir Persönlich sind diese ,,Vorgeschichten,,egal.
    Fakten sprechen für sich.
    Wenn wir ,,gute,, Schwaben gewesen weren ,hätten wir nicht DAS ,,geliebte,,Banat in Stich gelassen.Ich weine dem keine einzige Träne nach.
    Wer will soll doch zurück gehen und die ,,Wahrheit,,an Ort und Stelle suchen.
    Bei Richard Wagner und Herta Müller interessieren mich nur ihre Geschichten.Wie und was sie in ihrem Leben ,,Verbockt ,,haben nehme ich nur am Rande zur Kenntniss.

    Meine Persönliche Meinung.

    Ich werde von Carl Gibson auch was lesen,obwohl ich nicht glaube das er sich in uns versetzen kann,die die bis in die letzten,,Minuten,,ausgeharrt haben.
    Egal wie man denkt oder schreibt,der ,,Schreiber,,braucht seine ,,Leser,,egal aus welcher Schicht sie stammen.

  209. alma on 9. Juli 2009 at 10:11

    “Die jüngste, schmutzigste (und vielleicht auch abschließende) Geschichte der Rumäniendeutschen…”

    …die schmutzigste Geschichte…

    Wer gezwungen ist, im Dreck zu leben, der wird zwangsläufig schmutzig. Mehr oder weniger.

    Woher der Wind weht, der jetzt mit dem Dreck schleudert? Doch nur von dort, wo dieser Dreck liegt. Von jenem Ort, wo es schon immer wichtig war, dass auch die Ziege des Nachbarn stirbt. Das Land kommt uns nach, mit dem, was es hat.

  210. Anonymous on 8. Juli 2009 at 21:55

    @Anonym:
    Das klingt sehr interessant, man könnte auf die Idee kommen, dass heutige Versuche H.Müller und R.Wagner als Nestbeschmutzer zu diskreditieren eine alte Geschichte haben.

    Von Anonym in Jul 8, 2009 – 21:23

    Vielleicht ist genau dies die Absicht des Autors um wiederum deren (HM RW) Kritiker in diese Ecke zu positionieren?

  211. seppy on 8. Juli 2009 at 21:25

    ,,Wir schleppen unsere “Habseligkeiten” duch die Foren und glauben irgendwann anzukommen…
    Welch ein Irrtum.
    Selbst wenn uns eine Liste einige Überraschungen bieten sollte, wir werden bis ans Ende unserer Tage suchen und keine Ruhe finden.
    Weil die Fragen aus unserem Gepäck nie ausgehen,,.

    Von Katharina in Jul 8, 2009 – 20:01
    Mich ,an dem Buch, haben die ,,Nebensächlichen,,Feststellungen interresiert:
    Zitiere:
    ,,Polka war der Tanz der Bauer.Tango der Handwerker,,.
    ,,Den nächsten transport Hemden lässt er an die Farbigen verteilen(Romas),,.
    ,,Ein Auswandere darf nicht an die Gegenwart denken.Als Auswanderer hat man nur die Zukunft,,.
    ,,Wir sind Aussiedler auf Lebenszeit…,,
    ,,Man hat im Banat ein Haus gehabt,also brauchte man hier auch eines.Erst mit dem Haus wurde die Auswanderung besiegelt…,,
    ,,Ich lasse die Mazedonierin ihre Arbeit machen.Damit sie ihren Mann ernähren kann und den Taugenichts von Sohn dazu…,,
    Auser der Prostituirten Szenen finde ich einige hier geschilderten Lebensabläufe aus dem Banat schon zutreffend.

  212. Anonymous on 8. Juli 2009 at 21:23

    Das klingt sehr interessant, man könnte auf die Idee kommen, dass heutige Versuche H.Müller und R.Wagner als Nestbeschmutzer zu diskreditieren eine alte Geschichte haben.

  213. alma on 8. Juli 2009 at 20:13

    “Andererseits betrieben sie aktiv die (rumänienweite und binnendeutsche) Diskreditierung von jungen und ihnen missliebigen rumäniendeutschen Intellektuellen (Herta Müller, Richard Wagner), die ihnen als „Nestbeschmutzer“ aufstießen und die sie wollüstig dem Schlachtmesser der Securitate auslieferten.”

    Das klingt doch interessant, oder?

  214. Katharina on 8. Juli 2009 at 20:01

    Wir schleppen unsere “Habseligkeiten” duch die Foren und glauben irgendwann anzukommen…
    Welch ein Irrtum.
    Selbst wenn uns eine Liste einige Überraschungen bieten sollte, wir werden bis ans Ende unserer Tage suchen und keine Ruhe finden.
    Weil die Fragen aus unserem Gepäck nie ausgehen.

  215. seppy on 8. Juli 2009 at 19:43

    Danke lobb für den Artikel….

    Habe das Buch,,Habseligkeiten,,von Richard Wagner als einfacher ,,LESER,,nicht als Gott ……..gelesen.Und siehe da, Herr Carl Gibson ,als einfacher Mann könnte ich es auch Stück für Stück analysieren.Super,WA…..?

  216. Katharina on 8. Juli 2009 at 19:43

    Carl ist wieder voll in der Dispute mit den Frauen. Oder ist es doch nur eine Frau?
    Ich dachte, er braucht eine Auszeit.
    Jetzt argumentiert er wieder bei den Sibis!
    Ist ihm dieses Wortgefecht mit dieser Frau so wichtig, daß er seine Gesundheit aufs Spiel setzt?
    Carl meint, Schiwwer und Lavinia seien identisch.
    Schiwwer behauptete, sie lese im Banatblog.
    Und hat “unsere” Alma sofort begrüßt, als die bei den Sibis sich angemeldet hat.
    Ich bin gespannt, wann dieses Duell endet.
    Und wer wen enttarnt.
    Wenn wir schon dauernd die Securitate erwähnen!

  217. Katharina on 8. Juli 2009 at 19:05

    Das mit Ternovits wundert mich jetzt auch nicht. Nicht , daß ich ihn als Verräter bisher glaubte, aber ich glaube, alles ist möglich in dieser Welt.Jeder verkauft jeden.
    War es nicht so in den glorreichen Ceausescu-Jahren, daß, wer sich nicht durchschlagen konnte oder wollte, als Versager galt?
    Warum sollten unsere Schwaben alle eine lupenreine Weste haben? Sind ja auch nur Menschen.
    Ternovits ist kein Schwabe.Aber egal.
    Sich nun eine Entschuldigung suchen, beweist doch, was für ein armer Held so ein Zuflüsterer war.

  218. Polkakenich on 8. Juli 2009 at 18:52

    Lobb schöner Artikel………! Mit vielen Fragezeichen, ich kann diesen Artikel verstehen und jedem Menschen eine Chanze geben.

    Ich freu mich jetzt über den Sommer den im Herbst bin ich sicher nicht auf der Liste….Dies weis ich gewiss, oder auch nicht!Lach

    Und Carl
    Erst wenn alle Dinge definitiv geklärt sind, wird Ruhe einkehren.
    Dies kann glauben wer will…Ich nicht, den diese Dinge kann man nicht klähren!

  219. Carl Gibson on 8. Juli 2009 at 18:37

    danke, lobb, für diesen Artikel von Werner Kremm – es ist der gleiche Kremm und Richard Wagner-Kumpel, der den mich herabwürdigenden Artikel “Trittbrettfahrer” in der Banater Zeitung ermöglich hat, als alter Alktionsgrupppen-Spezi,
    ohne mir eine “gegendarstellung” zu ermöglichen.

    Solche Leute sollten mit Vorwürfen gegen die landsmannschaft vorsichtig sein.

    Es wird sich bald herausstellen, wer wen belastet hat.
    Und wer wen entlastet.

    Vielleicht bekommen wir tatsächlich einen heißen Herbst.

    Mir wurden mehrfach Namen von Securitate-Zuträgern gennant.

    Ich habe sie nicht in die Öffentlichleit getragen, weil ich keine Beweise habe – und Verdächtigungen will ich keine aussprechen.

    Auf http://www.siebenbuerger.de geht die Herta Müller-Debatte weiter.

    Da man dort über mich sprach, musste ich mich zurückmelden.
    Erst wenn alle Dinge definitiv geklärt sind, wird Ruhe einkehren.
    Carl Gibson.

  220. lobb on 8. Juli 2009 at 17:52

    hier ein interessanter Artikel aus der ADZ von heute zum o.a. Thema

    Franzls Kumpan Judas
    Von Werner Kremm

    Im Schreiben Nr.5421/01/12.05.2009 des Nationalrats für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS) gibt Univ.-Doz. Dr. Ladislau-Antoniu Csendes, der amtierende CNSAS-Präsident, bekannt, dass „aufgrund der Dokumente aus den eigenen Archiven die Identität des Informanten mit den konspirativen Namen „MATEI“ und „H.2“ in der Person des TERNOVITS Alexandru, geboren am 29.04.1926 in Lugosch/Lugoj, Verwaltungskreis Temesch/Timis“ festgestellt wurde.

    Dieses Schreiben, das auf Aufforderung eines heute in Berlin lebenden Banatgeborenen zustande kam, wurde dem Temeswarer Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu zugeleitet. Etwa zeitgleich übermittelte dem Bürgermeister auch ein ehemaliger (nicht unumstrittener) Direktor des Temeswarer Rumänischen Staatstheaters ein Schreiben mit demselben Inhalt. Denn der „Josephstädter Franzl“ (oder „Boujou/Buju“ unter Freunden) ist Ehrenbürger jener Stadt, wo 1989 die rumänische Revolution ihren Anfang nahm. Es besteht also gegenüber dem Securitate-Spitzel als Ehrenbürger der Stadt, die ein Symbol der rumänischen Revolution ist, akuter Handlungsbedarf. Securitate-Spitzel und Ehrenbürger der Stadt zu sein, die sich mit dem Blut ihrer Bürger die Freiheit erkämpft und sich im Dezember 1989 zur „ersten freien Stadt Rumäniens“ erklärt hat, das passt selbst in Rumänien irgendwie nicht zusammen.
    Eine offizielle Reaktion der Stadtleitung Temeswars steht noch aus.

    Aber im Herbst kommt der Stein trotzdem ins Rollen. Sowohl in Ulm, am Donauschwäbischen Zentralmuseum (im Oktober), als auch an der Universität München (im Dezember) sind Tagungen angekündigt, vor denen rumänische und rumäniendeutsche Securitate-Spitzel und Kollaborateure wegen öffentlicher Enttarnung zittern sollten.

    Viele bekannte Namen aus den Reihen der Rumäniendeutschen sind im Heer der Judas-Jünger. Schauspieler (unter vielen anderen verhärten sich die Indizien gegen einen Temeswarer, der sich in rumänischen Zweiter-Weltkrieg-Filmen auf die Darstellung von SS-Offizieren spezialisiert hatte, aber das Temeswarer Deutsche Staatstheater scheint ein wahrer Hort an Spitzeln und Securitate-Informanten gewesen zu sein), Journalisten vom „Neuen Weg“ und von der „Neuen Banater Zeitung“ – allein für die dicken Schwarten der Securitate-Akten der „Aktionsgruppe Banat“ haben (beruflich mehr oder weniger schreibfreudige) rumäniendeutsche Journalisten, nicht nur aus dem Banat, eifrigst „Materialien zusammengetragen“. Heute sitzen diese Informanten fast ausnahmslos in Deutschland, einige sogar weiter-hin als Journalisten! Sie haben sich Judasgeld und (mitunter auch akademische) Sporen verdient.

    Auch Hochschullehrer gab es unter ihnen (natürlich vom Deutschlehrstuhl der 70er und 80er Jahre der heutigen Temeswarer West-Universität, doch auch von anderen Universitäten!), „Aktivisten“, die sich ihre besser bezahlten, wärmeren Sessel mit dem Verrat der Landsleute „verdienten“ oder Schriftsteller der „fünften deutschen Literatur“, ehrenwerte Mitglieder des Rumänischen Schriftstellerverbands.

    So kam es, dass die Securitate über den charismatische Nikolaus Berwanger einen über 900 A4-Seiten starken Aktenordner (mit vielen „informellen“ Fotos) angelegt hatte, dass seine „Beobachtung“ durch gleich zwei Securitate-Direktionen (In- und Ausland) erst viele Monate nach seinem Tod abgebrochen wurde. Das geschah, als schon beschlossen und durch den Temescher Kommunistenführer Telescu abgesegnet war, dass gegen Berwanger eine Strafverfolgungsakte wegen Landesverrat angelegt werden sollte, wozu bereits alle Securitate-Informanten und Führungsoffiziere mobilisiert waren…

    Doch es dürfte immer noch etwas dicker kommen: Die Indizien mehren sich nämlich, dass sich ins Verratskarussell der Securitate auch Führer und Vertrauensleute der Banater Landsmannschaft einspannen haben lassen, die sich von ihren „Dienstleistungen“ aus dem „sicheren“ bundesdeutschen Ausland einen schnelleren Loskauf ihrer in Rumänien lebenden Verwandten erhofften (das Ceausescu-Schmidt-Abkommen vom Beginn der 80er Jahre begünstigte den Deal mit der Securitate). Andererseits betrieben sie aktiv die (rumänienweite und binnendeutsche) Diskreditierung von jungen und ihnen missliebigen rumäniendeutschen Intellektuellen (Herta Müller, Richard Wagner), die ihnen als „Nestbeschmutzer“ aufstießen und die sie wollüstig dem Schlachtmesser der Securitate auslieferten. Sogar über diplomatische Kanäle waren sie aktiv, indem sie sich bei rumänischen diplomatischen Vertretern in Deutschland gegen die „Nestbeschmutzer“ beschwert haben.

    Bezüglich des Banats ist der Stein also ins Rollen gekommen und die Lawine kann kaum noch aufgehalten werden. Die Überraschungen, wenn Namen öffentlich werden und mit dem Finger auf ehrenwerte Herren und Damen gezeigt wird, werden groß sein, können aber erst kommen, wenn CNSAS die verdächtigen Personen einzeln namentlich bestätigt – wie im Schreiben bezüglich Ternovits. Da nutzt es nichts, dass manche der ehemaligen Spitzel zur Stunde eifrigst kreuz und quer durch Deutschland reisen, bei den von ihnen Verkauften an die Tür klopfen und um Verzeihung bitten oder ihre Versionen darzustellen versuchen bzw. bei jeder Gelegenheit ihr Bedauern über Untaten in der Vergangenheit beteuern. Und es bringt gar nichts, wenn die Führungsspitzen der Banater Landsmannschaft glauben, dass die Securitate-Kollaboration ihrer Judasjünger viel zu lange zurückliegt, also schon zu irrelevant, quasi verjährt ist für uns Heutige, um Handlungsbedarf auszulösen – wie uns das Anfang Mai in Temeswar erläutert wurde.

    Wie bei allen Großverbrechen des 20. Jahrhunderts darf es für den Verrat von Mitbürgern an die Securitate keine Verjährung geben. Die jüngste, schmutzigste (und vielleicht auch abschließende) Geschichte der Rumäniendeutschen muss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

    Für das Banat steht das bevor.

  221. Katharina on 8. Juli 2009 at 17:01

    Es ist alles eine Show in den Medien.
    Geschmackloses Theater, um die Massen zu verblöden.
    Der Krieg ist weit weg.
    Und die Söhne von Politiker und sonstigen Promis liegen nicht in der Schußlinie.
    Der kleine Mann bezahlt die Zeche.
    Was ist der kleine Mann denen da oben wert?
    Nichts.
    Der uninformierte, bereits vom Fernseher total verblödete Bürger, weint lieber um irgenwelchen Superstar (heute kann jeder Idiot schon Superstar werden),als sich um die Sinnlosigkeit eines Kriegeinsatzes Gedanken zu machen.
    Was verteidigen die Deutschen im Afghanistan?

    Vor Jahren durfte man nicht sagen, daß man keine Rechtfertigung für den Irak-Krieg sieht, man durfte Bush nicht ablehnen. Gleich waren Leute da, die anderer Meinung waren.
    Wo diese Leute alle hin sind?
    Gute Frage.
    Jetzt ist Obama der Star.

    Der kleine Mann darf weiter in Afghanistan sein Leben lassen!
    Afghanistan ist weit. Vorallem für Leute, die mit Europa schon ihre Schwierigkeiten haben.

  222. seppy on 8. Juli 2009 at 14:22

    Es ist schon traurig wenn man bei etlichen Deutschen Sender die gleiche Abschieds- ,,SHOW,,abzieht(Es war doch eine SHOW?)und in Afghanistan wird das Blut junger Leute vergossen ohne ein größeres ,,Echo,,in der Bevölkerung auser ein müdes ,,ich weiß nicht….,,

  223. Katharina on 7. Juli 2009 at 22:00

    Polki, als Du mir das MJ geschrieben hast, dachte ich gleich, MJ kenne ich nicht.
    Dann fiel mir aber ein, es ist dieser Pop-King.
    Für den habe ich mich 2002 in Berlin erkältet.
    Damals sangen seine Fans vor dem Adlon.
    Ich blieb stehen, keiner wußte, ob er sich zeigen wird.
    Ich bin kein Fan von ihm, trotzdem stand ich mit meinem Sohn fast zwei Stunden dort.
    Er zeigte sich wohl später…
    Am Sonntag bekam ich einen Anruf aus L.A.
    Alle seien hysterisch.
    Vielleicht bin ich zu alt und zu blasiert (bin ich das?), um zu weinen.
    Stars sind für mich auch nur Menschen.
    Menschen werden zu Stars gemacht.
    Einige haben wirklich viel Talent.
    Andere…
    So ist es auch mit Herta Müller.
    Sie ist gut im Geschäft.
    Das zählt in unserer Welt.
    Wenn ihre Bücher “überleben”, dann werden kommende Generationen von ihr schwärmen.
    Wenn nicht, dann war sie eben nur ein gemachter Star.Punkt.

    Ich hatte mal eine Geschichte im kommunistischen(!) Rumänien gelesen.
    Wichtig ist der Stuhl.
    Wichtig ist, das man den Stuhl bekommt.
    Hat man ihn, soll man ihn hüten.
    Es ist völlig unwichtig, ob man ihn verdient.
    Der Stuhl kann ein Chefsessel z.B. sein.

  224. Polkakenich on 7. Juli 2009 at 15:08

    Ja wenn Herta Müller über die Banater Donauschwaben schreibt… Dann ist das so, wie wenn der Wolf im Schafpelz, über die Schafe schreibt!

  225. Katharina on 7. Juli 2009 at 13:14

    Carl,nur nicht aufregen.Freue mich, daß Sie sich gemeldet haben, aber die Gesundheit ist wichtiger als all die Stipendien.
    Ich glaube, die Robert Bosch – Stiftung gab denen das Stipendium.
    Ich habe nichts gegen Literatur.
    Wenn eine Stiftung Geld bewilligt, um über den Osten zu schreiben, dann müßte man doch eher Konkretes einfordern.
    Fiktive Geschichten können durchaus ihren Reiz haben.
    Das will ich hier nicht bestreiten.
    Für mich ist die Deportation etwas, worüber der Westen nicht viel spricht.
    Da hätte man so ein Stipendium Leuten geben müssen, die endlich dem Westen diese Tragödie
    erklären.

  226. Carl Gibson on 7. Juli 2009 at 10:32

    Kleines Feedback, ganz kurz:

    Ich bin nicht in der Versenkung, sondern ich höre euch sehr aufmerksam zu, berzeugt davon, dass Ihr “Kritisch” diskutieren könnt.

    Bisher wollte ich nur “Anregegungen” bringen, Themen ansprech, über die es sich zu diskutieren lohnt.

    Russland-Deportation
    und
    Baragan- deportation sind solche themen,
    die auch extra erörtert werden können.

    Katharina meint: “Siehe, kaum hat sich Carl aus dem Staub gemacht, schon wird es stiller und stiller…”

    Ferner sagt sie:

    Wenn ich von Rußlanddeportation höre, das ist immer ein Schmerz.
    Weil meine Tante dort starb, weil meine Mutter dort unsäglich leiden mußte.
    Das ist für mich Realität.
    Herta Müller hat kein Sachbuch geschrieben.
    Es ist eine fiktive Geschichte.
    Fiktives ist für mich nicht an einen Ort gebunden.
    Meine Familientragödie schon.”

    Das ist richtig erkannt.

    Weil das so ist, habe ich für mein Buch eine “wissenschaftlich stringente Konzeption” gewählt und die Dinge ausgesagt, die gesagt werden mussten.
    Literarische Aspekte und Einzelkapitels bleiben deshalb im meiner Symphonioe die Ausnahme, eben weil die Aufarbeitung des Kommunismus Priorität hat.

    Ob Herta Müller in der Lage ist, nalystisch zu denken und wissenschaftlich zu arbeiten, ist eine andere Frage.
    Sie versucht sich herauszureden, indem sie meint, man müsse die Realität so lange verdrehen, bis Fiktion daraus geworden ist, mit dem Argument, man könne keine hölzerne Roman-Beschreinung einer Diktatur abliefern.

    Die großen Romane der Weltliteratur sprechen dagegen.

    Dieses Verdrehen und Verfälschen von histrorischer Wahrheit macht aus ihrem Leben und ihrem Werk eine Mogelpackung, was nur Leute aus ihrem Fan-Club beindruckt ( siehe die neue SBB-Thematik, wo eine Person mit sich selbst spricht!) und die vielen Ahnungslosen, für die die gesamte Welt im Osten Europas ein Buch mit sieben Siegeln ist.

    Davon bleibe ich unbeeindruckt.

    Katharina sagt dann auch noch etwas ganz wichtiges,
    und deshalb melde ich mich kurz zurück, obwohl Gesundheit und dringliche Dinge es mir eigentlich verbeiten
    - ich habe mich nicht aus einer Laune heraus “abgemeldet”, sondern aus schierer Erschöpfung, nachdem ich fast ein Jahr im Zustand des Dauerkommentators – gegen den Rest der Welt – und kurz vor der Erschöpfung bin.

    Katharina spricht eine “heikle Sache” an:

    Ich denke von mir immer,daß ich ein toleranter,manchmal großzügiger Mensch bin.
    Als ich las, Herta Müller saß mit Pastior und Wichner in einem ukrainischen Lokal, da war das Böse in mir wieder wach.
    Ich könnte nicht gelassen in einem ukrainischen Lokal sitzen.
    Weil es mich stört, sehr stört, daß die Ukrainer über diesen Teil der Geschichte schweigen.
    Es gehört zu ihrer Geschichte, daß unschuldige Menschen, die ihnen nichts getan, sogar ihr Leben dort verloren.
    Man muß darüber reden.
    Darüber darf ein Land, daß in die EU will, nicht schweigen.

    PS. Die drei Autoren waren nicht ganz privat dort. Sie haben ein Stipendium bekommen.
    Und ich dachte lange, es war eine rein private Reise.
    Wurde “Atemschaukel” geschrieben, weil es irgendeine Institution vorgab?
    Leute, ich werde jetzt wie Carl.”

    Das Schweigen der ukrainischen Seite habe ich viel weiter oben schon kurz angesprochen.

    Hier aber zählt das Post Scriptum:

    Es gibt “wahre Meister im Beschaffen von Stipendien”
    in diesem Land.

    Oskar Pastior, Ernst Wichner (vom Literaturhaus Berlin) und Herta Müller gehören zu dem Kreis,
    die nicht das erste Mal gefördert wurden.

    Wie kommt es, dass jemand – wer auch immer, diesen Personen eine Reise in die Ukraine bezahlt?

    Ich war selbst in Kiew – hat mich ein Vermögen gekostet.

    Und ich habe auch ein einziges Mal um ein Stipendium gebeten,

    bei der Konrad Adenauer-Stiftung,

    um die “Symphonie der Freiheit zu schreiben.

    Als eheamliges CDU-Mitglied aus der Kommunistenzelle, das , hier angekommen die Partei-Beiträge vom Schülertaschengeld bezahlte,
    habe ich angefragt,
    als überzeugter Demokrat,

    wurde aber abgewiesen.

    Danach stellte ich fest,
    dass die CDU-nahe Konrad Adenauer-Stiftung einem Schriftsteller ein Sipendium gab,
    der Mitgleid der Rumänischen Kommunistischen Partei (PCR/ RKP)war.

    Ist das gerecht, Polkakeenich und Katharina?

    Wie kam Herta Müller – nach so vielen Ost- West und West-Ost Reisen zu dem Ukraine -Stipendium?

    Ich habe auch gefragt, welche Stipendien Herta Müller noch bekommen hat!

    Die deutsche Öffentlichkeit sollte das wissen.

    Das als kurze Rückmeldung, obwohl ich mich schon wieder aufrege.

    Carl Gibson

    Ich viel Zeit und Energie investiert, um im Zeitraum eines Jahre

  227. Katharina on 7. Juli 2009 at 08:55

    Wenn ich von Rußlanddeportation höre, das ist immer ein Schmerz.
    Weil meine Tante dort starb, weil meine Mutter dort unsäglich leiden mußte.
    Das ist für mich Realität.
    Herta Müller hat kein Sachbuch geschrieben.
    Es ist eine fiktive Geschichte.
    Fiktives ist für mich nicht an einen Ort gebunden.
    Meine Familientragödie schon.

  228. Katharina on 7. Juli 2009 at 08:44

    Da sieht man, was aus einem Mensch werden kann, wenn er über längere Zeit mit bestimmten Ideen, Infos, Zweifel u.s.w. konfrontiert wird.

  229. seppy on 7. Juli 2009 at 08:30

    Von Katharina in Jul 7, 2009 – 07:49
    ,,Leute, ich werde jetzt wie Carl,,.

    Katharina,die ,,EWIGE GESCHICHTE,,nimmt dich ein….lach.

  230. Katharina on 7. Juli 2009 at 07:49

    Guten Morgen,Polki,

    welch gute Seele Du bist!
    Es gibt auch noch andere Schwaben.
    Abweisende, kalte, geizige Seelen.

    Ich denke von mir immer,daß ich ein toleranter,manchmal großzügiger Mensch bin.
    Als ich las, Herta Müller saß mit Pastior und Wichner in einem ukrainischen Lokal, da war das Böse in mir wieder wach.
    Ich könnte nicht gelassen in einem ukrainischen Lokal sitzen.
    Weil es mich stört, sehr stört, daß die Ukrainer über diesen Teil der Geschichte schweigen.
    Es gehört zu ihrer Geschichte, daß unschuldige Menschen, die ihnen nichts getan, sogar ihr Leben dort verloren.
    Man muß darüber reden.
    Darüber darf ein Land, daß in die EU will, nicht schweigen.

    PS. Die drei Autoren waren nicht ganz privat dort. Sie haben ein Stipendium bekommen.
    Und ich dachte lange, es war eine rein private Reise.
    Wurde “Atemschaukel” geschrieben, weil es irgendeine Institution vorgab?
    Leute, ich werde jetzt wie Carl.

  231. Polkakenich on 7. Juli 2009 at 06:13

    ob wir uns im Herzen so nah sind?

    Ich glaube schon…………..
    Wenn Morgen die Wes Herta vor meiner Tür steht und ein Stück Brot verlangt ! Von mir bekommt sie es, Warum?…….Sicher nicht wegen dem Dichter……..
    Nein weil sie a Banater Schwowin ist ob sie es will oder nicht!
    Ja und Banater Schwowe sind bei mir immer Herzlich wilkommen……..Wenn Sie auch nicht die 10 Gebote Gottes respektieren, dass hat jeder vor dem Gott zu verandworten und nicht vor mir!

  232. Katharina on 6. Juli 2009 at 23:46

    Polki, habe gerade das Lied gehört.
    Der Text sagt, was wir schon immer wußten.
    Aber ob wir uns im Herzen so nah sind?
    Siehe, kaum hat sich Carl aus dem Staub gemacht, schon wird es stiller und stiller…
    Oder warten jetzt alle auf
    Wes Hertas ” Atemschaukel”?

  233. Polkakenich on 6. Juli 2009 at 20:22

    Hier mal ein Lied über die Donauschwaben, auch für unser Poet………….

    http://www.youtube.com/watch?v=zeCl5XaIImo&feature=rec-HM-fresh+div

  234. seppy on 5. Juli 2009 at 19:51

    Wenn ich DAS Buch gelesen habe,hätte ich gerne mit Carl Gibson diskutiert.
    Das mit H.M.war eine Sackgasse.Ich rede nicht gerne über eine Person die nicht Stellung nimmt, weil, ich dann Persönlich nichts sagen kann.
    Gründe dafür wird die Frau schon haben.

  235. Katharina on 5. Juli 2009 at 16:10

    Wenn hier Leute wegen Carl sich gemeldet haben, wird es wohl stiller…
    Ich kenne nicht die wahren Beweggründe von Carl sich hier rar zu machen. Vielleicht sind ihm die Schreiber nicht kultiviert genug?
    Ich möchte hier nichts schreiben, was ihn oder die anderen beleidigen könnte.Das ist nicht mein Ziel.

    Es wäre schön, wenn dieser Blog “lebendig” bleibt.Und die Sachsen können sich ja melden, falls sie mit uns diskutieren möchten.
    Ich habe sächsische Bekannte.Die schreiben nichts im Netz.

  236. seppy on 5. Juli 2009 at 10:56

    Ich habe sechs Siebenbürger Sachsen als Arbeitskollegen.Habe schon öfters versucht sie zu MIR einzuladen, was bis jetzt immer an diversen Gründen gescheitert ist.
    Noch etwas:Am Tisch, in den Pausen wird Sächsisch gesprochen,also fühle ich mich fehl am Platz.
    Das muß nicht woanders die Regel sein,habe Persönlich auch nichts an unseren Landsleuten auszusetzen.Jeder ist Willkommen.

  237. Supersvabo on 5. Juli 2009 at 10:20

    ich bedauere, dass Carl geht. Aber es ist seine Entscheidung, die ich respektiere!

    Ich hoffe er hat erreicht, dass sich die Schwoweleit mit eine der umstrittenen Landsfrauen auseinandersetzen, nur so kann Klarheit geschaffen werden. Wir müssen auch weiterdenken, wie gehen wir mit Wendehälse innerhalb unserer Schwowefamilie um. Leserbriefe an Zeitungen sollten geschrieben werden, wenn sie das Thema “Müllers Wes Herta” ansprechen. Einfache klare genaue Fragen müssen gestellt werden. An jeden, der meint die Nitzkydorfer Herta hofieren zu müssen, der ihr unsolidarisches Geschmieren relativieren will und schließlich an Herta Müller selbst. Lassen wir die Diskussion nicht einschlafen und lassen wir Taten folgen.

    Bleiben wir mit unseren 7-Bürgener Freunde im Gespräch. Vorurteile, Mißverständnisse, gegenseitige Verletzungen mögen zu Tage kommen, aber nur dadurch und das Klarstellen werden und weiterbringen. Überlassen wir die Schwowe-7Bürgener-Freundschaft nicht den beschönigenden Sonntagsreden der Landsmannschaften. Vielleicht ein Vorsatz: Jeder Schwob versucht in diesem Jahr einen Freund 7-Bürgener Ursprungs zu gewinnen, besucht eine Veranstaltung von denen oder lädt einen 7Bürgener zu einer unserer Veranstaltungen (HOG-Treffen, Konzert usw.)

    Ich hoffe Carl, auch wenn er sich hier zurückhält, wird uns doch wohlwollend begleiten.

  238. lobb on 5. Juli 2009 at 09:45

    3. Newtonsches Axiom (actio=reactio)

    ohne Carl wirds vermutlich still im Block…
    schade!

  239. Polkakenich on 5. Juli 2009 at 09:39

    Katherina am besten a Walzer und a Polka auf dem MJ seine Beertigung…..Mir Tanzen weiter!
    Die Frage ist:”Wie lange nur?”

    Wiesenheit……werde heute mal nachschauen, ob der weg nach Arad von Blumenthal über Wiesenheit führte……
    Und ob die Wiesenheiter Melone Baure wahre?
    Allen a schönen Sunntach noch.

  240. Katharina on 5. Juli 2009 at 00:35

    Ich hätte es vielleicht genossen,wenn Carl hier über andere Themen geschrieben hätte.
    Wir haben uns in endlosen Beiträgen über eine Autorin verloren, ohne was Neues erfahren zu haben.
    Was folgt jetzt?

  241. Katharina on 4. Juli 2009 at 22:59

    Carl, ich dachte Sie kämpfen bis zuletzt für die Wahrheit? Und nun verabschieden Sie sich, lassen uns mit der von Ihnen begonnenen Geschichte so ganz allein…
    Aber wissen Sie was?
    Vielleicht können wir nun in Ruhe anderen Themen uns widmen.

  242. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 22:22

    Time to say goodbye or time for a break?

    Ich habe auf http://www.siebenbuerger.de vorerst
    “Auf Wiedersehen” gesagt

    und will es hier, jetzt, wo der “Banatblog” gut ins Laufen gekommen ist, das Gleiche tun.

    Ja, es ist Zeit für eine Pause, für eine Auszeit – Systole, Diastole!

    Ich wiederhole hier,
    was ich den Siebenbürgern ins Stammbuch geschrieben habe,
    denn es gilt für beide Seiten,

    wo wir doch nach unserem “unfreiwilligen ” Verschwinden aus der jüngsten Gegenwartsgeschichte allesamt im großen deutschen Volk aufgegangen sind:

    “Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben diskutieren miteinander.

    Das ist gut so.

    Ich werde mich aus dieser öffentlichen Debatte vorerst zurückziehen.
    Hier und auf dem Banatblog,
    wo Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen ebenso gut
    miteinander kommunizieren.

    Alle wesentlichen Dinge wurden mehrfach angesprochen und erläutert. Meine Haltung zu bestimmten Fragen ist ausreichend bekannt und dokumentiert.

    Kommentieren werde ich nur noch gelegentlich, wenn es mir wichtig erscheint.
    Andere können die Diskussionen weiter führen.

    Es geht auch gut ohne mich.

    Zu bestimmten Fragen nehme ich nur noch auf Anfrage Stellung.

    Wer mich sonst erreichen will, kann das gerne über meine mehrfachen öffentlich bekannten Anschriften tun bzw. über Email.

    Ich wünsche allen konstruktiven Teilnehmern anregende und positive Gespräche.

    Carl Gibson

  243. seppy on 4. Juli 2009 at 20:52

    Das alles ist mir jetzt etwas zu peinlich….

    Ich werde lesen,lesen lesen….

  244. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 16:52

    Wenn werbeverdächtig, dann den Link entfernen, Ingemar”!

    Prozente bekomme ich keine!

    Wie sagt doch Richard Wagner in “Trittbrettfahrer” –
    der Mann war seit 30 jahren nicht mehr in Rumänien!

    Ja, Herr Richard, es gibt Gründe dafür,

    nicht jeder kann aus dem noch zugemauerten Osten in den Westen reisen wie Sie
    – und dann aus dem freien Westen in den Osten,
    wie Sie und Frau Herta Müller

    wo der rum. Geheimdienst sich auf Herta Müllers Fersen heftet,

    wie vor einem Jahr geschehen!

    (Siehe Frankfurter Rundschau Online!)

    Nur bei der disesjährigen
    Konrad-Adnenauer-Stiftung Konferenz in Sibiu

    blieb der rumänische Geheimdienst “ausgesperrt”
    genauso

    - wie die Regimekritiker und Dissidenten!

    Man wollte “unter sich” sein, oder “Berliner”?

    Ist die Sprache wieder weg?

  245. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 16:38

    Hallo Polkanenich!

    Schau mal, was aus unserem Plumpsklo geworden ist im nachkommunistischen Kapitalismus….

    ( dort stand unser Pfarrhaus, gleich neben der Kirche und vis a vis meiner Schule!)

    ein Link:

    http://hotelelysee.ro/hotelpresentation.html

    exquisit nur für Dich!

    Einzigartig im Banat – auch für erfolgreiche Schriftsteller geeignet

    Gleich fünf Sterne – im Wettbewerb mit dem Kuhdamm … Temeswar hat so etwas nicht,

    aber Sacklas!

  246. Polkakenich on 4. Juli 2009 at 16:21

    Leut hier geht die Post ab…….Ich bin Tod müde und es Freud mich das immer neue Meinungen dazukommen!
    Werde heute wenn ich gut drauf bin die Niederungen von wes Herta weiterschreiben!
    Habe diese Buch nicht gelesen, aber wen Seppy es gelesen hat dann bekomme ich es sicher (Umsunscht)Geiz ist geil….So wie das Buch auch
    Ich weiß nicht, habe die paar Zeilen von Gipson gelesen und weiss nicht was ich denken soll!
    Was bewegt einen Menschen, so über seine eigene Familie zu schreiben ………..!!
    Der Rumänische Popa hat uns doch hier gesagt wir sollen aufpassen: “Was wir schreiben!”
    Und der Blick von Frau Müller ins Plumskloh als eine Art Spionage Akte der eigenen Familie zu beschreiben in einem Buch…..Ich weiss nicht………………

    Somit kommt jetzt, ein Buch über die Sachsen herraus………….
    Ich lese mal in den Sternen und denke wie HM!
    Wenn ich ein Buch über die Siebenbürger Sachsen schreibe, werde ich keinesfalls eins das den Niederungen gleicht schreiben.
    Sodern? Ich werde positiv über die Sachsen schreiben dann hat sie ihr Ziel erreicht und den Keil zwieschen gelerten Sachsen und Schwaben tief hineingebohrt. So wie bei der Beertigung Teufelsbefallener Menschen….Wo der Pfall ins Herz hineigeschlagen wird.

    Habe gerade einen Anruf bekommen…..Ich soll doch meinen Computer zurücknehmen den ich Ihm verkauft habe………..!Da er kein Windows darauf hat!
    Moment mal was habe ich ihnen verkauft, ich habe niemand etwas verkauft……….!
    Ja ich bin Dichter (in einem sehr guten Hochdeutsch) und das ist ihre Telefonnummer…….pla pla pla,….letzte Zahl hat der gute Mann aufgelegt!

    Ja wem past es nicht, was ich da schreibe im Banatblock ?
    Wenn jemand denckt, er kann mir Ankst einflösen……..ja dann hat der Zigeuner gesagt:…………………..
    Gruss Polki

  247. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 15:44

    Durlacher – wer ist das???

    schrieb:

    “Dieser freundliche und bescheidene Mensch wählte Herta Müller als seine Mit- Autorin für sein

    biographisch gefärbtes Werk,

    ( was ist das?)

    das vor allem seine Jahre der Zwangsarbeit in Russland beinhaltet.
    Ja, der Büchner-Preisträger (das ist der höchste literarische Preis Deutschlands) wählte unter den doch recht vielen Schriftstellern rumäniendeutscher Herkunft gerade die von Carl Gibson so heftig angegriffene Schwäbin aus.

    Das Buch musste sie nach dem plötzlichen Tod Pastiors alleine weiterschreiben.

    “Musste” sie das wirklich?
    Wer zwang sie dazu?

    “Warum wählte er gerade sie aus?

    WEIL SIE KREATIV MIT SPRACHE UMGEHEN KANN!

    ( Ist in einer Biographie “kreativer Umgang mit Sprache gefragt – oder eher exakte Details?)

    Dass Herta Müller kreativ auch mit der Wahrheit umgehen kann, habe ich ja schon oft betont!

    Die Forschung nennt das “erfundene Wahrnehmung”

    Ob etwa das Verschweigen eines “roten Parteibuchs” auch einen kreativen Umgang mit Sprache darstellt? Durlacher?

    (Ich vermute natürlich wer aus der Herta-Müller-Fan-Gemeinde ging, als die Argumente ausgingen!)

    “Und wer diese großartige Schriftstellerin nur auf die “Niederungen” festlegen will

    und Romane wie

    “Heute wär ich mir lieber nicht begenet”
    oder Essays wie

    “Der fremde Blick oder das Leben ist ein Furz in der Laterne”

    oder “Hunger und Seide”

    ignoriert,
    der ist arm dran.”

    Vielleicht haben Sie eine Aussagen von mir überhört, Durlacher …oder Sie waren schon auf und davon…

    ich habe gesagt,
    mich interessiert vorerst das Werk Herta Müllers bis 1987 buw. die biographischen Details dazu.

    Dann, sagte ich und betonte es mehrfach innerhalb eines Jahres, dann,
    nach erfolgter Entschuldigung
    bzw. nach der Distanzierung vom prinzip des “Hasses” sehen wir weiter – und werten wir weiter!

    (Haben Sie da oben eine Reihe von Büchlein Herta Müllers zitiert,
    die Sie, Durlacher,
    am liebsten vergessen würden?)

    Was bleibt da noch für den Nobelpreis?

    “Gibson betreibt Rufmord.”

    Weshalb zeigen Sie mich nicht an!

    Weshalb zeigen mich Herta Müller und Richard Wagner nicht an,

    wenn ich öffentlich etwas behaupte,
    was nicht der Wahrheit entspricht?

    Gedroht haben sie (Herta Müller und Richard Wagner) mir vor einem Jahr –
    der Briefwechsel ist veröffentlicht (SBB-Forum) und kann – zu meiner Ehrenrettung – jederzeit hierher kopiert werden – jeder kann das tun!

    Ich halte mich an die Fakten.

    Was ich als Philosoph und Literat interpretieren darf,
    weiß ich schon selbst –
    und ich gehe sehr verantwortungsvoll mir dem hohen Gut der Meinungsfreiheit um.

    Nur werden Sie mir verzeihen, Durlacher,
    wenn ich es nicht dulde,
    dass Herta Müller und Richard Wagner meine und anderer Regimegegner oppositionellen und antikommunistischen
    Widerstandsaktivitäten
    öffentlich negieren,
    trivialisieren,
    um sich selbst aufs Podest zu heben.

    Diese Zeiten sind vorbei.

    Altkommunisten sagen mir in diesem freien Land noch lange nicht, was ich zu reden und zu denken habe.

    “Den Schwaben ist nur zu raten: Lesen, lesen, lesen.
    Ihr könnt stolz sein auf eure Wes Herta.

    Und daran müsst ihr euch gewöhnen: Gibson hetzt überall gegen seine schwäbischen Landsleute, die erfolgreicher sind als er selber. ”

    Wo ist “überall”?

    Und gegen welche “schwäbischen Landsleute” habe ich “gehetzt”?

    “Deshalb bin ich aus dem Forum der siebenbürgischen Zeitung ausgestiegen, weil es UNERTRÄGLICH wurde.
    Wenn er keine Argumente mehr hat, verdächtigt er jeden, ein Spitzel von Richard Wagner oder Herta Müller zu sein. Oder er fühlt sich verfolgt von Gegnern mit mehreren Identitäten und hetzt gegen anonyme Mitglieder.”

    Sagen Sie Ihre werte Meinung doch “öffentlich”, Durlacher,

    wenn sie etwas wert sein soll!

    Aus dem Busch schimpfen kann jeder!

    “Lasst euch nichts vormachen.”

    Ich habe es mehrfach betont: Auch wenn es manchen scheint, ich sei der “böse Bube” in der Runde – abgerechnet wird am Schluss.

    Und das biographieähnliche Werk über Oskar Pastior kann bei der Wahrheitsfindung sehr hilfreich sein.

    P. S. Apropros Lektüre, Seppy:

    Durlacher hat hier einige Titel genannt, die das das “Niederungen”-Bild noch konkretisieren.

    Also – und da darf ich Durlacher auch positiv zitieren
    ( und das gilt auch für die Siebenbürger Sachsen, die seit Durchlachers Auszuh geistig vereinsamt sind?)

    “Lesen, lesen, lesen”!

    “Freundliche Grüße von einer Sächsin.”

    Von Durlacher in Jul 4, 2009 – 14:08

    Einige sensible Sachohren werden sich an Ihre “Diktion” erinnern, Frau …???

  248. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 15:12

    Zur debatte oben aus dies von einer Siebenbürger Sächsin???, die geblieben ist,
    und meine Antwort darauf:

    Schiwwer schrieb:
    Schlechte Botschaft für Gibson:

    Die Sachsen warten gespannt auf die Biographie von Oskar Pastior! Dieser anerkannte und hochgeehrte Dichter sächsischer Herkunft hat Herta Müller damit beauftragt, nicht irgendeinen Schreiber.

    Die Kommentare von Don Carlos klingen immer mehr so, als ob er Meister im Büffelklavier – Spielen werden will…
    Ein Ausdruck, den viele Sachsen kennen, auch der Dichter Peter Eszterhazy hat ihn übernommen: von Oskar Pastior.

    Weshalb schreibt Herta Müller nicht ihre eigene Biographie???

    Dann müsste ich nicht mehr so viele Fragen stellen – und nicht alles mit der Zange aus der Nase ziehen!

    Scheut Herta Müller die Details?

    Eine Herta Müller-Autobiographie!

    Darauf warten nicht nur die Banater Schwaben gespannt!

    Wenn sie nicht bald kommt, kann ich ja mein Material zu einer nicht-autorisierten Biographie zusammenstellen?

    Oder

  249. Durlacher on 4. Juli 2009 at 14:08

    Im Dtv- Lexikon der deutschen Literatur (Taschenbuch für Schüler) gibt es nur zwei Namen von aus Rumänien stammenden Dichtern: Herta Müller und Oskar Pastior. Das heißt, sie wurden für so innovativ und wichtig erachtet, dass sie in dieses kleine Lexikon aufgenommen wurden.
    Diese beiden reisten gemeinsan im Jahr vor Pastiors Tod in die ehemaligen Lager der ehemaligen Sowjetunion, wo Herta Müllers Mutter und Pastior bei der Zwangsarbeit ihre Jugend verloren hatten.
    Pastior wurde in einem Nachruf von seinem Verlag als “liebenswertester, bescheidenster und freundlichster Autor, den wir je hatten” charakterisiert.

    Dieser freundliche und bescheidene Mensch wählte Herta Müller als seine Mit- Autorin für sein biographisch gefärbtes Werk, das vor allem seine Jahre der Zwangsarbeit in Russland beinhaltet. Ja, der Büchner-Preisträger (das ist der höchste literarische Preis Deutschlands) wählte unter den doch recht vielen Schriftstellern rumäniendeutscher Herkunft gerade die von Carl Gibson so heftig angegriffene Schwäbin aus.
    Das Buch musste sie nach dem plötzlichen Tod Pastiors alleine weiterschreiben.
    Warum wählte er gerade sie aus?
    WEIL SIE KREATIV MIT SPRACHE UMGEHEN KANN!
    Und wer diese großartige Schriftstellerin nur auf die “Niederungen” festlegen will und Romane wie “Heute wär ich mir lieber nicht begenet” oder Essays wie “Der fremde Blick oder das Leben ist ein Furz in der Laterne” oder “Hunger und Seide” ignoriert, der ist arm dran.
    Gibson betreibt Rufmord.
    Den Schwaben ist nur zu raten: Lesen, lesen, lesen.
    Ihr könnt stolz sein auf eure Wes Herta.
    Und daran müsst ihr euch gewöhnen: Gibson hetzt überall gegen seine schwäbischen Landsleute, die erfolgreicher sind als er selber. Deshalb bin ich aus dem Forum der siebenbürgischen Zeitung ausgestiegen, weil es UNERTRÄGLICH wurde.
    Wenn er keine Argumente mehr hat, verdächtigt er jeden, ein Spitzel von Richard Wagner oder Herta Müller zu sein. Oder er fühlt sich verfolgt von Gegnern mit mehreren Identitäten und hetzt gegen anonyme Mitglieder.
    Lasst euch nichts vormachen.
    Freundliche Grüße von einer Sächsin.

  250. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 11:12

    Zur Etymologie des Begriffes “Kuhfladen”.

    Das ist ein Mitbrigsel aus Rumänien!

    Eine etwas dicklich, träge Schülerin aus Siebenbürgen wurde von ihrem rumänischen Lehrer mit diesem Terminus angesprochen:

    “Mai, balega!”

    Ja, so redete er sie an.

    Das war im Sinne der “etica si echtatea socialista!”

    Dieses “balega” hörte ich vor 30 Jahren – es war prägend.

    Und ich habe den Ausdruck behalten bis zu dem Tag, als ich mit einer im Schlamm und Morast watenden
    nicht Wasser, sondern Land-”Büffelkuh”
    konfrontiert wurde.

    Diese Büffelkuh schreibt Pamphlete – und wenn man nicht aufpasst, dann wird man auf die Hörner genommen und in die sumpfigen “Niederungen” des Seins hinabgeworfen.

  251. alma on 4. Juli 2009 at 11:00

    “Apropos “dampfender Kuhfladen”, Alma!
    Warst nicht “Du” es,
    die ihn hier begründete?”

    Nein, Carl, das war ich nicht. Der Begriff gehört nicht zu meinem Wortschatz, schon aus dem einfachen Grund nicht, dass ich sowas nicht kenne. Als ich geboren wurde, war unsere Kuh schon konfisziert.

    “Die Siebenbürger Sachsen wird es freuen,
    wenn Herta Müller sich ihrer “Geschichte” annimmt!”

    Das finde ich lustig, aber warten wir mal ab.

  252. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 10:49

    Was, Alma, würdest “Du” an meiner Stelle aus dem oben zitierten Satz löschen?

    Aus meiner Sicht ist alles stimmig!

    Apropos “dampfender Kuhfladen”, Alma!

    Warst nicht “Du” es,
    die ihn hier begründete?

    Und apropos Herta Müllers Aufgreifen von Siebenbürgischen Themen:

    Danke für diese “frohe Botschaft”!

    Die Siebenbürger Sachsen wird es freuen,
    wenn Herta Müller sich ihrer “Geschichte” annimmt!

    Da die Siebenbürger Sachsen aber sehr traditionsbewusste Leute mit einer jahrhundertealten Kultur sind,

    ist damit zu rechen,
    dass sie sehr genau hinsehen werden,
    wie die Banaterin mit ihrer Kultur umgeht -

    etwa in Absetzung von Dieter Schlesak?

    Und sie werden genau darauf achten,
    ob es in der gleichen Weise geschieht wie in “Niederungen” – quasi als eine Art Deja-Vu-Fassung des Ganzen
    nur auf Siebenbürgisch, banaterisch gebrochen!

    Wenn Du aber die “Kuhfladen-Diskussion” eventuell noch tiefenpsychlogisch deuten willst, Alma,
    dann bietet die die siebenbürgische Büffelkuh mit der fetten, blauschimmernden Mich eine solche “balega” an,
    ein Poem auf Carl Gibson,
    produziert von einem Mann,
    der sich als Kuh definiert – humoresk natürlich,
    aber zum tieferen Nachdenken bestimmt bzw. zur Tiefenpsychologischen Untersuchung.

  253. alma on 4. Juli 2009 at 10:32

    “Da Sie aber nur “ein Leser” und keine übergeordnete metaphysische Instanz sind, kein Gott,
    könne Sie uns nicht sagen, was “man” davon halten soll.”

    Carl, laut Ingemar hast du noch einige Minuten Zeit, deinen Beitrag zu editieren (sprich Zeilen löschen). Mir ist das zwar noch nie gelungen, für dich würde es sich aber in diesem Fall lohnen, es zu versuchen.

  254. seppy on 4. Juli 2009 at 10:16

    Carl Gibson schreibt:
    ,,Da Sie aber nur “ein Leser” und keine übergeordnete metaphysische Instanz sind, kein Gott,
    könne Sie uns nicht sagen, was “man” davon halten soll.,,
    Carl Gibson

    Jeder hat seine eigene Realität in verlaufe der Jahre aufgebaut.
    Ob die mit ,,der Göttlichen,,Realität was zu tun hat sei dahingestellt.
    ,,Gott, hat mit uns Menschen auch Fehler gemacht und die Zukunft nicht vorrausgesehen sonst hätte er anders gehandelt.
    Das Problem ist das ,,WIR,,uns manchmal selber im Wege stehen und die Realität durch unser ,,ICH,, nicht richtig beurteilen können.

    Schönen Sonntag

  255. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 09:54

    Seppy schreibt:

    “Vielen Dank für die Erläuterungen,Carl Gibson.
    Sie haben ihre Meinung jetzt genauer formuliert,und meine Neugierde hat mich dazu getrieben das Buch zu bestellen.ich werde mich später dazu äusern ob
    man
    es ernst nehmen soll oder nicht.”

    Wenn Sie “Niederungen” gelesen haben, Seppy,
    dann können Sie uns “Ihre subjektive Meinung”

    dazu mitteilen. Sie können uns sagen, ob ihnen die Texte gefallen habe oder nicht. Sie können die Texte auch analysieren und interpretieren und uns das mitteilen.

    Da Sie aber nur “ein Leser” und keine übergeordnete metaphysische Instanz sind, kein Gott,
    könne Sie uns nicht sagen, was “man” davon halten soll.
    Carl Gibson

  256. Carl Gibson on 4. Juli 2009 at 09:40

    Das klingt sehr interessant!

    Und diese “Berliner”-Stimme hört sich so an,
    als ob

    Herta Müller und Richard Wagner hier persönlich eingreifen würden,

    natürlich “pro domo” – wie immer bisher

    und rücksichtslos,
    wenn es darum geht,

    sich über die legitimen Interessen anderer Schriftsteller und Dissidenten hinwegzusetzen.

    Ich zitiere dieses sonderbare Orakel von Delphi
    hinter der einsernen Maske:

    “Da kann man seppy nur gratulieren und hoffen, dass auch die sonst hier Lesenden sich von Herrn Gibson nicht verhetzen und irreführen lassen, sondern die Literatur von Herta Müller möglichst unbeeinflusst, unabhängig und unvoreingenommen selber lesen und beurteilen.”

    Sehr wohl – das sollen sie und zwar nicht erst seit 1982, sondern von Anfang an!

    “So viel böswillige Gehässigkeit und giftige Verunglimpfung wie hier von C.Gibson zu lesen, kann nur jemand produzieren, der weiß, dass er auf verlorenem Posten steht und nichts mehr zu verlieren hat; “Wie heißt es doch: Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert! –”

    Den “Ruf” verlieren setzt voraus,
    einen Ruf zu haben bzw. einen gehabt zu haben.

    Bisher habe ich nur “Fakten” angesprochen und “legitime Fragen” gestellt.
    Ich hatte nie den Anspruch, die richtigen Antworten geben zu wollen.
    Und ich hatte auch nie den Anspruch, die vielen offenen Fragen allein beantworten zu wollen.
    Als Philosoph muss ich fragen, das ist mein Metier.
    Als “Zeitzeuge” kann ich meine Sicht der Dinge darlegen.
    Als Historiker kann ich analysieren und werten.

    Weil wissenschaftliche Fragen Priorität haben,
    habe ich mich “nicht” zuerst auf die schöngeistige Literatur verlegt,

    sondern primär auf die Wahrheitsfindung.
    Und dabei bleieb ich auch.

    “Als jemand, der sich gern im Ton vergreift, ist Herr Gibson übrigens seit geraumer Zeit auch höheren Stellen bekannt.”

    Das klingt noch interessanter!

    Welche “höheren Stellen” sind da gemeint?

    Ist die Konrad Adenauer Stiftung etwa eine “höhere Stelle”,
    eine Stiftung,
    die sich mit einem Kollegen-Denunzianten , mit einem altgedienten Kommunisten und mit einer von Kommunisten Prämierten an einen Tisch setzt
    und sagt,
    wir sind nicht da, um Klagen zu erheben,
    sondern … um über europäische Werte zu reden … eben mit den oben genannten Widerstandskämpfer gegen Ceausescu.

    Auf diese Weise ist keine Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit möglich, Herr Dr. Berhard Vogel!

    Sagen wir den Kommunisten nur, versteckt eure Leichen gut,
    damit wir nicht zufällig darauf stoßen,
    dann ist alles in Butter!

    So bauen wir Europa – mit dem Dreck unter dem Teppich.

    Was für Nazis galt, muss nicht unbedingt auch für Kommunisten gelten!

    Schließlich haben wir von der KAS Herta Müllers “antitotalitäre” Grundhaltung ja gewürdigt!

    Zumindest die nach ihrer Ausreise 1987.

    Was vorher war … wen interessiert das schon…?

    Ist doch alles Schnee von gestern…

    und die paar Dissidenten, die noch aufschreien und die Moral einfordern,

    die werden wir schon noch tot kriegen…

    Das sind die Fakten Anno Domini 2009.

    Woher, “Berliner”, haben Sie die tieferen Einblicke?

    Woher wissen Sie,
    was höhere Stellen in diesem freien Land so alles wissen und denken?

    Carl Gibson

  257. Berliner on 4. Juli 2009 at 09:05

    Da kann man seppy nur gratulieren und hoffen, dass auch die sonst hier Lesenden sich von Herrn Gibson nicht verhetzen und irreführen lassen, sondern die Literatur von Herta Müller möglichst unbeeinflusst, unabhängig und unvoreingenommen selber lesen und beurteilen. So viel böswillige Gehässigkeit und giftige Verunglimpfung wie hier von C.Gibson zu lesen, kann nur jemand produzieren, der weiß, dass er auf verlorenem Posten steht und nichts mehr zu verlieren hat; Wie heißt es doch: Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert! – Als jemand, der sich gern im Ton vergreift, ist Herr Gibson übrigens seit geraumer Zeit auch höheren Stellen bekannt.

  258. seppy on 4. Juli 2009 at 08:49

    Vielen Dank für die Erläuterungen,Carl Gibson.
    Sie haben ihre Meinung jetzt genauer formuliert,und meine Neugierde hat mich dazu getrieben das Buch zu bestellen.ich werde mich später dazu äusern ob man es ernst nehmen soll oder nicht.

    Schönen Sonntag an alle.

  259. Katharina on 3. Juli 2009 at 23:35

    Carl, ich wollte eigentlich schon weg vom Computer…
    Was hat meine Liebe zu Herta Müllers Bücher mit Ihnen zu tun?
    Ich lese, was ich will. Und nehme damit keinen Einfluß auf andere.
    Den Nobelpreis verleihe ich auch nicht.
    Rufmord betreibe ich nicht.
    Können wir endlich über andere Themen reden?

  260. Carl Gibson on 3. Juli 2009 at 23:11

    Sie lieben doch die Literatur von Herta Müller , Katharina, und sogar Ingemar meint, sie und Richard Wagner seien großartige Schriftsteller.

    Diese Passagen oben sind direkte Empfehlungen für die Nobelpreis-Jury.
    Wer so schreibt,
    soll auf einer Stufe mit Thomas Mann stehen!
    Oder?

    Übertroffen wurden diese Art von Literatur nur noch von Joachim, der als guter Epigone in diesem Genre mithalten kann.

    Ich habe ihm geraten, seine Kreation der Konrad Adenauer Stiftung vorzulegen – vielleicht verabreichen die Juroren ihm den KAS-Literaurpreis für das Jahr 2010?

    Seppy meint:” Herr Carl Gibson, der sie so gut kennt, soll doch mal eine Zusammenfassung machen,damit wir Laien auch einen Durchblick bekommen,ob H.M.uns Schwaben,,betrogen,beleidigt,, hat oder nicht”

    Lesen Sie alles genau, Seppy, was ich oben zitiert habe – und denken Sie darüber nach, weshalb sie hier in der BRD so oft verunglimpft wurden – vielleicht stammt das “falsche Banat-Bild” aus der Literatur und hängt mit dem zusammen, was Herta Müller und Rezensenten wie F. C. Delius über das Banat als die “Hölle auf Erden” verbreitet haben
    Carl Gibson

  261. alma on 3. Juli 2009 at 23:03

    seppy,

    “Herr Carl Gibson, der sie so gut kennt, soll doch mal eine Zusammenfassung machen…”

    Die in diesem Forum gewonnenen Erkenntnisse über Herta Müller lauten:

    - ihre Mutter hat ihr a Hingl nach Temeswar gebracht, und

    - ihr Vater hat die Anzahlung für ihre Wohnung in Temeswar gemacht.

    ______

    Am 17. August 2009 erscheint ihr neuer Roman, Atemschaukel. Wenn der Ankündigungstext auf amazon.de stimmt, dann erzählt sie darin “von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen”. Entspannt euch also, denn es könnte sein, dass sie nichts mehr von den Banatern wissen will. Als Ersatz bekommen wir dann den hier neu kreirten “dampfenden Kuhfladen”.

  262. Katharina on 3. Juli 2009 at 22:53

    Ich wünsche allen, die hier lesen und vielleicht auch schreiben, ein schönes Wochenende!
    Und bitte ohne Herta Müller!

    PS.Mein Herzallerliebster sagte mir heute Abend, daß er vorerst nichts von HM lesen wird.

  263. Carl Gibson on 3. Juli 2009 at 22:33

    Hier ein paar Kostproben von Herta Müller für Seppy und andere Landsleute,
    die noch nichts oder nicht viel von ihr gelesen haben.

    Vielleicht erinnert das an unsere Heimat und erklärt,
    weshalb einige Bundesbürger Witze über die Aussiedler machen a la Polt in Bayern…

    da kommmen irgendwelcher Leute …und sagen
    Sie sein mir!

    Also viel Spaß beim Lesen und Erinnern – ich kopiere meine Zitate aus der Siebenbürger Diskussion “Richard Wagner verunglimpft Carl Gibson und SLOMR -Temschburg – und das wider besseres Wissen) dort gibt es noch mehr Material:

    “Vom Überdruss am interesselosen Wohlgefallen – und von der neuen Sehnsucht nach Fäkalität

    „Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, ist dem Tode schon anheim gegeben, wird zum wahren Leben nicht mehr taugen“, dichtet August Graf von Platen in einem berühmten Sonett.

    Damit nicht alle der Schönheit verfallen und dekadent dahinsiechen, hielt Herta Müller in ihren „Niederungen“ mit einigen Appetithäppchen dagegen,

    naturalistisch plastisch wie in den Frühphasen des Expressionismus in einem sonderbaren Delektieren an Fäkalität:

    „Ich wischte mir mit dem Klopapier trotzdem den Hintern ab und schaute dann in den Ausschnitt, und sah den Kot, in dem weiße Würmer krochen. Ich sah die kleinen schwarzen Kotknollen und wusste, dass Großmutter wieder Verstopfung hat, und sah den lichtgelben Kot meines Vaters und den rötlichen Kot meiner Mutter. Ich suchte nach dem Kot meines Großvaters, und Mutter schrie meinen Namen in den Hof“.

    Wenige Seiten später wird auch das allzumenschliche Urinieren geschildert – ein literarisch verewigtes Manneken-Piss im Banat:

    „Ich sah Heini, wie er den Nachttopf in der Hand hielt und mit eingeknickten Knien dastand. Und mit der anderen Hand hielt er sein Glied. Es war sehr weiß im Schein des Blitzes.
    Ich musste auch pissen. Ich stand auf und setzte mich über den Topf, und ich zog den Bauch ein, um das Geräusch des Urins zu verhindern. Aber es wurde immer lauter unter mir, ich hatte keine Kraft, ich konnte es nicht mehr tröpfeln lassen.
    Es rann lauwarm aus mir. Es rauschte. Heini rief mich zu sich ins Bett.“

    Den „Furz“, den „Hodenbruch „ des Großvaters und die „Hämorrhoiden“ der Mutter erwähnte Herta Müller an anderer Stelle.

    Ob das alles auch beschrieben worden wäre, wenn die Autorin gewusst hätte, dass die Fäkalität literarisch schon längst vorweggenommen war, etwa bei dem Exzentriker Salvador Dali?

    Eine Urin- und Kotspur zieht sich leitmotivisch durch die gesamte, sprachlich höchst bescheidene und nur mit dem Instrumentarium der Kurzgeschichte gestalteten Erzählungen.

    Die Miniaturbeobachtung, darunter viel Triviales und Banales, steht neben der psychologischen Decouvrierung im „Klartext“.
    Schein und Sein mischen sich, ebenso tatsächliche Existenz und Traumwelt.
    Wo das Gehirn des Interpreten nicht mehr folgen kann, spricht man gern von „erfundener Wahrnehmung“, also von etwas, was keiner logischen Erklärung bedarf.

    Das Resultat: Eine Kindheit nicht im Garten Eden, sondern in Sodom und Gomorra!

    Wen wundert da der Aufschrei des Opfers, die Klage und Anklage?
    Die Welt des Banats ist Scheiße!

    Doch an sich – und nicht etwa, weil die alles bestimmende kommunistische Weltanschauung auch dort versagt hat.

    Also werden die schönen und angenehmen Seiten der Kindheit und Jugend von Exkrementen überdeckt, vom kalkweißen „Schiss“ der Singvögel ebenso wie von dem eklig Gekotzten der Katze und der ausgekotzten Leber des alkoholabhängigen Vaters, der selbst ein vielfaches Opfer ist und andere zum Opfer macht.
    (Das alles ist aus der Sicht deutscher Literaturkritiker, die jetzt wissen, wie eine Säufer-Leber aussieht, höchts interessant und prämierungswürdig!
    Eine Übersetzung dieser Essenzen in andere Sprachen ist sehr empfehelenswert, damit auch andere Völker erfahren, wie die Fäklien-Wahrnehmung im Trockenklo im Banat “literarisch” umgesetzt wird.)

    Das Grauen herrschte also im Banat?
    Wird die Ausnahme zur Regel?
    Und das Versagen Einzelner zum Versagen der Gemeinschaft?
    Was ist wahr an den Schilderungen?
    Und was ist typisch?
    Wer kann was erkennen?
    Und wenn es weder wahr noch typisch sein muss, weshalb reden Rezensenten dann überhaupt von der rückständigen Welt des Banats?
    Und vom rückständigen Dorf Siebenbürgens dahinter?

    Zufällig bricht F. C. Delius das Trockenklo-Zitat gerade dort ab, wo die oben zitierte Beschreibung der Kotarten beginnt.
    Oder war es doch nicht zufällig?
    Wurde es dem sonst überkritischen Schriftsteller-Kollegen zu fäkal,
    selbst dem „Spiegel“?

    Diejenigen, die im Banat gelebt haben und zudem noch etwas von Literatur und Philosophie verstehen, werden Grenzen ausmachen können.
    Sie werden genau unterscheiden, wo die Realität endet und wo die Übertreibung,, nach Deiner Auffassung, der Platonismus!) die Überspitzung der Phänomene beginnen,
    wo das fast schon krankhafte Borderlinertum, (,liege ich da richtig aus der Sicht des Seelenklempners?)
    das dem kreativ schwärmenden Schriftsteller erlaubt ist, einsetzt und endet.

    Der normale bundesdeutsche Leser ( ohne tieferes Fachwissen über Rumänien, Banat, Siebenbürgen) wird aber schwerlich in der Lage sein, die ihm fremde, exotisch und skurril erscheinende Welt an sich zu erfassen; er wird nur das Exotische, das Skurrile sehen, aber nicht die tatsächliche Realität dahinter.
    )

    Deshalb erfolgte ein empörter Aufschrei der verkannten deutschen Gemeinschaft als Reaktion auf die literarisch formulierte Anklage, die dann noch von willigen Vasallen wie F.C. Delius im Klartext auf den Punkt gebracht wird.

    Der Aufschrei der Betroffenen vor Ort im Banat erfolgte unmittelbar nach der Erstedition im Kriterion Verlag und entlud sich in einer Serie missbilligender Berichte und Leserbriefe in dem deutschsprachigen Temeschburger Blatt „Neue Banater Zeitung“.
    In der Zeitung, deren Nachfolgeblatt “Banater Zeitung” meine Gegendarstellung zu Richard Wagners Attacke in “Trittbrettfahrer” nicht drucken will!!!)

    Der gleich aufkommende und wohl auch mündlich vor Ort formulierte Verdacht, dieser Erstling der noch gänzlich unbekannten Autorin stamme aus den Werkstätten des Propagandaministeriums der Kommunisten in Bukarest, lag nahe.

    Im Westen waren es der Landsmannschaft der Banater Schwaben nahe stehende Autoren, die darüber schrieben.
    Schließlich war “die Ehre einer deutschen Gemeinschaft” empfindlich berührt.
    Menschen, aufrechte Charaktere,deutsche Patrioten und RKP-Dauer-Abstinezler fühlten sich angegriffen und gekränkt.

    Nur F.C. Delius war wohl informiert über die Empörung aus der konservativen Ecke, als er Ende 1984 die von ihm dem Rowohlt Verlag vermittelte Textfassung von „Niederungen“ gezielt aufs Treppchen hob; nicht nur aus Solidarität mit einer schreibenden unbekannten Bekannten, sondern auch, um – nach guter „Spiegel“- Tradition – den strammen Patrioten aus dem konservativen Lager im eigenen Land eines auszuwischen.
    An diesem Punkt wurde Herta Müllers Literatur innepolitisch “instrumentalisiert!

    Sie wehrte sich dadgen ebenso wenig, wie sie sich in Rumänien gegen die Instrumentalisierung ihrer Literatur durch die Staats-Kommunisten wehrte.

    Das ist nackter Opportunismus – und jenseits jeder Moral!”

    Dies zum Lesen und Nachdemken.
    Carl Gibson

  264. Supersvabo on 3. Juli 2009 at 19:34

    @Joachim
    Da mir mitgeteilt wurde, das hier nur Leute mit Bezug zum Banat posten sollen, teilte ich mit, das zu respektieren und mich zurück zu ziehen.
    Daran werde ich mich auch weiterhin halten.
    Da aber Herr Gibson mich hier erwähnt, möchte ich doch richtigstellen, was ich tatsächlich geschrieben habe.

    ja warum denn zurück ziehen, warum sollen wir Schwoweleit nicht mit den Siebenbürgener in Verbindung bleiben. Vielleicht habe ich ja in manchen Dingen wirklich Vorurteile gegenüber unseren Freunden aus 7-Bürgen. Ich habe kein Problem damit, Vorurteile aufzugeben, ich habe genügend andere auf Vorrat ;-)

    Spass…ich finde nicht, das sich hier jemand, zurückziehen soll, der angeblich kein Bezug zum Banat hat.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen angeregte und fruchtbare Gespräche, das meine ich als einfach denkender Banater Schwabe.

  265. ingemar on 3. Juli 2009 at 19:18

    @seppy

    Niederungen von Herta Müller. Über dieses Werk wird hier hauptsächlich geredet. Am besten du kaufst es über den BanatShop ;-) .

    @Joachim
    Wo wurde hier (im BanatBlog) ein Bild von Lavinia bzw. einer Frau mit entblösten Brüsten eingestellt?

    Und wo habe ich gesagt, dass hier nur Leute mit Bezug zum Banat schreiben sollen? Ich schreibe zwar objektiv aus Sicht der Banater über das Banat. Aber dass irgendwer hier nicht erwünscht ist, habe ich sicher nicht gesagt. Und wenn es jemand andres gesagt hat, spricht er nicht im Namen des BanatBlogs. Dann ist deine Reaktion aber mehr als kindisch. Weil wenn ich morgen sage alle Joachims sollten nicht in Europa leben, dann wanderst du sicher auch nicht nach Afrika, Asien oder sonstwohin aus.

    Daher zum hundertsten Mal. Hier ist jeder willkommen und jeder darf auch seine Meinung sagen – natürlich nur im Rahmen ohne jemand anderen zu belästigen.

  266. seppy on 3. Juli 2009 at 17:40

    Mein Problem ist,das ich im Zusammenhang mit H.M.keine ,,Neuigkeiten,,die gegen sie sprechen entdecken kann.
    Herr Carl Gibson, der sie so gut kennt, soll doch mal eine Zusammenfassung machen,damit wir Laien auch einen Durchblick bekommen,ob H.M.uns Schwaben,,betrogen,beleidigt,, hat oder nicht,denn das mit dem Bad stört mich Persönlich nicht und sehe es als Bagatelle.
    Empfehlt mir ein Buch von ihr,bei dem ich mir nachher eine Meinung in der Hinsicht machen kann.Ich lese sehr gerne also bin ich jetzt neugierig geworden denn an,,Werbung,,hat es nicht gefehlt.

  267. Joachim on 3. Juli 2009 at 17:36

    Da mir mitgeteilt wurde, das hier nur Leute mit Bezug zum Banat posten sollen, teilte ich mit, das zu respektieren und mich zurück zu ziehen.
    Daran werde ich mich auch weiterhin halten.
    Da aber Herr Gibson mich hier erwähnt, möchte ich doch richtigstellen, was ich tatsächlich geschrieben habe.
    Herr Gibson da verwechseln Sie etwas.
    Sie suchen doch mit Ihren Schulterklopfern und Speichelleckern in der “Cloaca maxima”.
    Ich beschrieb das ja schon ausführlich !
    Sie suchen doch schon die ganze Zeit krampfhaft irgend etwas gegen Herta Müller und Richard Wagner in Erfahrung zu bringen. Und jeder der nicht Ihrer Meinung ist wird verfolgt und niedergemacht. Und da sind Sie sich zu nichts zu schade. Das was Sie sich mit Lavinia hier erlaubt haben war mehr als erbärmlich ! Das war schlicht charakterlos.
    Sie als sogenannter (selbsternannter) Moralist sind dadurch unglaubwürdig geworden. Lavinia indirekt Prostitution zu unterstellen und hier ein Bild mit entblößtem Busen einzustellen (das war einer Ihrer Speichellecker), das zeigt deutlich was für ein ritterlicher Kämpfer Sie sind.
    Ihnen ist jedes Mittel recht und Sie sind sich zu nichts zu schade, wenn es darum geht jemanden fertig zu machen, der nicht ihrer Meinung ist. Da ist mir manch eine Prostituierte
    menschlich und charakterlich “wertvoller” als Sie Herr Gibson !
    Bitte darum diesen Beitrag für die Geschichte zu speichern.
    Das die Nachwelt lesen kann, wie ritterlich sich der Herr Gibson verhalten hat.
    Die Banater haben viel Glück gehabt, das ihnen der Herr Gibson durch seine Flucht (freiwillige Ausreise) erspart blieb. Sie braucht kein Mensch.
    Oder: wer Sie zum Freund hat braucht keine Feinde.
    Joachim

  268. Carl Gibson on 3. Juli 2009 at 16:44

    Polkakenich, Du bist von göttlichen Höhen und von der Sache Gottes
    direkt in den Niederungen gelandet,
    im Bordell.

    Joachim wirf mir “drüben” vor, dass andere den Lesern Einblick gegeben haben
    in die niedersten Niederungen des menschlichen Seins.

    Inzwische hat sich eine Gehrinhäfte offiziell verabscheidet! ( Katharina: das waren keine “Frauen” – sondern immer nur eine!

    Und diese “Eine” schimpft nun, was das Zeug hält.

    Gestern abend verzichtete ich darauf, ihr zu antworten. Heut macht sie munter weiter.

    Nur kann ich nicht darauf eingehen: ich muss irgendwo eine Rede reden – über Kunst!

    Hier als Trost und als weitere Ergötzung der Nachruf der zweiten Gehirhälfte, die nicht immer gleichzeitig mit der ersten abgestellt wird:

    “Lavinia schrieb:
    Wie lange will sich Gibson denn noch aufgeilen an dem
    Schiwwer-Lavinia-Frau Pintilie-Siel-Elsi Aufhänger?
    Schiwwer hat sich aus diesem thread zurückgezogen – sie hat genug von dem unsäglichen Spektakel. Elsi hat seit über vier (4)Monaten nicht mehr gepostet. Um in seiner von Kampf dominierten Welt zu bleiben: Vielleicht hat sie ein bisschen Russisch Roulette gespielt, mit echten Patronen… peng!! Wen kümmert’s? Siel hielt es noch zwei Wochen länger aus, bis Mitte März. Vielleicht hat sie Urlaub gemacht, tauchte sie ins Meer, trat auf eine Bombe und …bum!…wurde durchsichtig…wer weiß? (Gewaltphantasien finden sie gut, stimmt’s Gibson ;-) ?)
    Frau Pintilie gab es eigentlich nie – sie ist seine Kopfgeburt. Ich vermute mal, die ist an Ekel gestorben…
    Ich, Lavinia, bin noch da!
    Finden Sie sich damit ab, Gibson!

    „Jedem das Seine“ sagt Gibson unverschämt, selbst aus dem Wissen heraus, dass der Spruch das Tor des KZ Buchenwald ‚zierte‘.

    Warum tut er das trotzdem?

    In einem anderen Kontext beruft er sich auf das „gesunde Volksempfinden“, auch einer dieser
    Begriffe, die von den Nazis mißbraucht wurden. Als ihn jemand deswegen rügt , antwortet er :

    „Wenn Sie alle Worte aus der “Deutschen Sprache” eliminieren ( “ausmerzen” !!!) würden,
    die über die Lippen des Führers und seiner Paladine geglitten sind,
    dann würde die hehre deutsche Sprache “ohne Worte” dastehen -
    und was wären all Ihre mitgeschleppten Bücher ohne Worte,
    was wäre Ihr Denken ohne Worte,?
    Sie hätten nichts, was Sie mir an den Kopf werfen könnten,
    und Sie hätten nichts,
    zum Stigmatisieren und zum Steinigen!
    Aus der Dunkelheit heraus!“
    Wo bleibt ein Minimum an Anstand? Gelten solche Regeln nur für andere?
    Als ein Forumsteilnehmer auf die Tatsache verweist, dass die Banater Schwaben, sich in den Texten Herta Müllers wiedererkennend, in rechtslastigen Publikationsorganen mit Beschimpfungen, Bedrohungen und anonymen Briefen reagierten, sagt Carl Gibson dazu:
    „Das mit den “Drohungen” halte ich für einen Mythos – das müsste beweisen werden!
    Und was ist rechtslastig?
    Damals, als ich in die bundesdeutsche Flagge schlüßfte,
    um ein antikommunistisches “Signa” zu setzen,
    galt ich aus extremlinker, orthodox-kommunistischer Sicht auch als “rechts”!“
    Ein Moralphilosoph ohne Moral?!

    E. Geibels Gedichtzeile “Am deutschen Wesen soll die Welt genesen” passte wunderbar zu der Naziideologie und wird gerne auch von Gibson zitiert. Neben vielen anderen “Blüten” eines über alle sich erhebenden Geistes, der direkt von Gott den Auftrag bekam, für.., nee, immer erst mal..gegen bla, bla und blupp…

    Danke, Joachim dafür, dass du dem “Ritter ohne Visier” ein Stück seiner Maske abgerissen hast.”

    Da ist viel Stoff zum Meditieren!
    Carl Gibson

  269. Polkakenich on 3. Juli 2009 at 12:49

    Niederungen
    Fladrade Bordell in Stuttgart Fellbach

    Ha in Berlin und Wuppertal gibt es des a………….!
    70 €……. Freesen und Saufen, soviel man kann 100 Frauen zur Auswahl. meistens aus Rumänien (Ob Donauschwäbinen auch dabei sind , haben sie nicht in den Nachrichten gesagt !
    Ja gleich 200 Männer vun Felbach han in der schlange gstan um do rein zu kumme…….
    Ich weiß nit ob wegen dem Fressen oder wegen den Rumänische Frauen!
    Also Teitschland ist noch schlimmer wie es Banater Badewasser……..Lach

  270. Anonymous on 3. Juli 2009 at 11:00

    Carl eins hat unsere Katherina uns vorraus…….Sie ist eine kluge Frau…Polki!

  271. Katharina on 3. Juli 2009 at 09:57

    Carl, wenn Sie in Rumänien geblieben wären, wenn Sie weiter energisch für Ihre Anschauungen gekämpft hätten, Sie würden heute hier nicht mehr schreiben.
    Entweder Sie wären tot oder psychisch so zerstört,daß Ihnen alles egal wäre.
    Weniger glaube ich, daß Sie zum Opportunisten geworden wären.
    Ich kann Sie aber wenig unterstützen, wenn Sie Aufarbeitung des Kommunismus sagen und immer bei Herta Müller landen.

  272. Katharina on 3. Juli 2009 at 09:46

    Seppy, ich habe einige Bücher von Herta Müller gelesen.Ich war von ihrer Sprache beeindruckt.
    Lesen Sie selbst und bilden sich eine Meinung.
    Ich verteufele ihre Bücher nicht.
    Meine Fragen waren eher im Zusammenhang mit ihrer Verfolgung durch den Geheimdienst.
    Ich denke, eine Antwort finde ich so schnell nicht, wenn überhaupt.
    Ansonsten…es hört einfach nicht auf mit Herta Müller. Schade.

  273. Carl Gibson on 3. Juli 2009 at 09:28

    Es geht hier und “Wahrheit” und “Lüge” – und um die “Gerechtigekeit”.

    Viele von uns haben je auf ihre Art gelitten – und manchmal auch mit Gott gehadert,
    indem sie fragten:

    Weshalb lässt Gott das zu!?

    Ich habe diese gewichtige Frage anderswo abgehandelt.
    Man kann es nachlesen – und die Antworten der Gäubigen darauf,
    die nicht immer so “freigeistig” denken wie unser Polki,
    aber von “Gottvertrauen” druchdrungen sind.

    Denken wir auch einmal darüber nach:

    Gott will es,
    das wir hier miteinander reden.

    Und Gott will es auch,
    dass die Wahrheit an den Tag kommt!

    Mehr Licht?

    In der Tat!

    Der Kampf des Lichts gegen die Finsternis ist ein alter biblischer Kampf,

    Lichtgestalten gegen schwarze Teufel! (und rote!)

    Wer was ist, wird sich noch herausstellen!

    Wie formulierte es Herta Müller:

    Lügen haben kurze Beine,
    die Wahrheit hat keine.

    Und was sage ich dazu?

    Wir werden ihr Beine machen!

    Mehr Licht?

    Das forderte Goethe, bevor er starb.

    Ich fordere es auf meine Weise – und im Einklang mit Gott!

    Hätte Gott nicht gewollt,
    dass ich überlebe,
    wäre ich heute ein unbekanntes Opfer am Wegrand!

    Deus vult!

    So überschrieb ich ein “Glaubensfragen Kapitel” in der Symphonie der Freiheit,
    wo es um den Widerstand der Baptisten gegen die Securitate geht.

    Es ist der Schlachtruf der “Kreuzfahrer” in Heiligen Land und besagt:

    Gott hat es gewollt!

    Ja, Gott hat es auch gewollt,
    das ich mein “Testimonium authenticum” in einem Buch niederschreibe,

    dass ich öffentlich darüber rede – auch hier …

    und auch wenn mich gewisse obskure Gestalten mit Schmutz bewerfen.

    Höhere wurden schon mit Schmutz beworfen,
    gedemütigt, gesteinigt und in vielfacher Form ans Kreuz geschlagen!

    Das ist Schicksal!

    Ich war immer bereit, mein Los auf mich zu nehmen,
    das Kreuz zu tragen,
    aber auch es in “freier Willensentfaltung” zu änderen,
    damals und heute.

    Carl Gibson

  274. seppy on 3. Juli 2009 at 09:22

    Von Katharina in Jul 3, 2009 – 09:00
    ,,Seppy – im Forum für Banater Schwaben -meint,hier im Banatblog wird viel Müll geschrieben,,.

    Ich habe das geschrieben weil ich die H.M.nicht kenne und auf dem Thema, wird wiederholt, herumgekaut.Es sind alles mehr oder weniger Wiederholungen.
    Eine Frage:
    Verdient es diese Frau,ihr ein Thema zu widmen oder nicht?
    Wenn ja dann akzeptiere ich es auch.

  275. Katharina on 3. Juli 2009 at 09:00

    Seppy – im Forum für Banater Schwaben -meint,hier im Banatblog wird viel Müll geschrieben.
    Er sagt, einige tun das.
    Er habe sich vom Thema mehr erwartet.
    Zugegeben, was wir hier in über 700 Beiträgen brachten, hat meist mit dem Titel nichts gemein.

  276. Katharina on 3. Juli 2009 at 08:13

    Ein Bekannter von mir sagte vor vielen Jahren, daß wir Menschen alle klein auf dieser großen Welt sind.
    Ich selbst habe oft erlebt, wie Menschen sich furchtbar aufspielten, dann eines Tages kam der Absturz.In irgendeiner Form.
    Es gibt einen Gott, aber bestimmt anders als es uns die Religionen eintrichtern wollen.

    Wir können uns nicht zu Richter über alle Welt machen. Kritisch sein ist nicht falsch, aber erwarten, daß wir viel bewirken können,sollten wir nicht.
    Ich habe viele charakterlose Menschen getroffen, die leben unbehelligt weiter.
    Warum soll ich eine Herta Müller jagen?
    Es hat sich noch keiner gemeldet, der von ihr an die Securitate verkauft wurde.
    Bücher werden viele geschrieben.
    Niederungen ist auch nur ein Buch.
    Wenn man da was reininterpretiert, wird es allerdings zur Bombe.

    Carl ist ein freier Mensch.
    Wer bin ich, daß ich ihm da was vorschreibe?
    Ich finde zwar,das Carl im Sibiforum sich in ein sinnloses Spiel eingelassen hat, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

  277. Polkakenich on 3. Juli 2009 at 07:03

    Ich freue mich das die Sachsen mein Schmaren hier lesen und ich dehnen ihren nicht!
    Ich glaub ich soll meer Schwowisch schreiwe,dann keennt ich die noch Katholisch mache!

    Ich habe eins gestern vergessen: Carl mach dir keine sorgen……Gott bestraft alles und alle!
    Darum brauchst dir keine sorgen mehr machen um HM. Wir brauchen auch nicht schnüffeln, wie die Securitate. Gott weiß alles und wird auch so handeln. Die strafen Gottes sind sehr sehr hard!
    Ich stellte oft die Frage an Gott: Wieso bestrafst du Kinder, die erst auf die Welt kommen, und noch keine Sünden haben?
    Mir hat dann jemand gesagt: Gott bestraft die Eltern oft, auch mit ihren Kindern!

    Habe einem Türken erzählt wie Gott meine Tennisfeinde bestraffen tut…….(möchte dies hier nicht öffentlich erwähnen,ist zu heiß!)
    Er antwortete mir nicht……….
    Nach einer Woche als Gott wieder eine Straffe ausgesprochen hat gegen meine so genannten Freunde! Ist er zu mir gekommen, und sagte: Jetzt glaube ich an Gott!

    Somit ganz rühig bleiben , jeden Tag was gutes tuhn und die Welt sowie auch Gott werden es DIR danken. Habe es ja selber erlebt! Norbert

    Gestern mit meinen Schlüssel hat Gott mich bestraft….da ich grundlos mehrmals auf Rumänisch schimpfte…….Er hat meine Schlüssel in Kirschen verzaubert. Wollte die Tür aufsperren und hatte Kirschen in der Hosentasche, in Platz vom Schlüssel!
    Meine Alti, hat er mir am Abend wieder zurück gebracht……..Was für ein Glück (Auf die Schlüssel kann ich verzichten auf meine Alte nicht!)

    Allso Leit glabt es mir: Gott ist da um zu richten.
    Das sagt der Polki der an nichts weider glaubt wie an Gott! (Kirchen, Parteien, Vereine,Könige,Prinsen, und ihr Geld, sind alle nur da um Menschen zu erniedrigen und zu versklaven.)

    Schaut doch HM ist 55 und lebt in Berlin (Da hat Gott sie doch schon bestrafft!) Was soll a Schwowin in Berlin mit 55? Fürs Freudenhaus ist se zu alt! Ihr Nitzkidorfer Schwowe mögen sie nicht mehr, Heimat futsch! Vielleicht tut se in Berlin, ihre Niederungen uf Türkisch für die Kindergärten übersetzen.
    Arme Herta ich habe mitleid mit ihr…Polki

  278. Katharina on 3. Juli 2009 at 01:59

    Sandkastenspiel im Sibiforum.
    Carl mit “seinen” Frauen.
    Unmöglich.

  279. Katharina on 2. Juli 2009 at 22:35

    Hallo Polki, gut, daß Du Deine Schlüßel wieder hast.

    Nein, Kopfschmerzen hatte ich wegen den Sachsen nicht.Wenn die aber ohne DM ausreisen konnten, dann frage ich mich, wer hat diese Sache bei den Schwaben begonnen? Haben die Schwaben selbst das begonnen, dann dürfen sie jetzt nicht alles Ceausescu zu Last legen.

    Die Securitate wird eines Tages Geschichte sein. Die Wahrheit werden wir nie ganz erfahren. Millionen Menschen haben Rumänien verlassen.
    Ob Opfer oder Profiteur, der Westen hat allen eine Chance gegeben.
    Von wegen Aufarbeitung.
    Ich glaube einfach nicht daran.

  280. Carl Gibson on 2. Juli 2009 at 22:04

    Polkakenich, gelacht habe ich mehrfach und gut – doch dann sah ich auf das SBB-Forum un d stellte fest,
    dass der Ernst zurückgekommen ist.

    Man wirft mir dort vor, ich würde einen Keil zwischen Schwaben und Sachsen treiben – ohne meine Worte weiter oben dazu zu ziteiren.

    Dafür enstellt man Zitate von hier.

    Ich habe einiges gerade gerückt – auch zum Vorwurf, ich würde hier eine Selbst-Inszenierung betreiben:

    Ich zitiere meine Antwort:

    “Schiwwer schrieb:
    5. Kolonne – Sie machen sich lächerlich.
    Sie sind einfach nur neidisch auf Ihre erfolgreichen Landsleute.
    Herta Müller und Richard Wagner haben es gar nicht nötig sich zu inszenieren.
    Sie schon, Herr Gibson.

    Die Inszenierung von Herta Müller und Richard Wagner liegt schon fast 25 Jahre zurück – und die beiden nahmen an,
    sie sei längst vergessen.

    Nichts ist vergessen!

    Herta Müller und Richard Wagner sollen doch einmal einen Vortag halten unter den Titel:

    “Wie wir mir dem Segen der Rumänischen Kommunistischen Partei in Rumänien vor 1985 unsere Büchlein drucken durften”

    oder

    ” Weshalb Richard Wagner im Jahr 1972 in die Rumänische Kommunistische Verbrecher-Partei eintrat und im Jahr 1985 immer noch Mitgleid war”

    oder

    “Wie Herta Müller und Richard Wagner mir den Segen der RKP in die Bundesrepublik spazieren fuhren – und nebenbei Verfolgte des Ceausescu-Regimes waren”

    oder

    “Weshalb wir, Herta Müller und Richard wagner, im “Spiegel” Interview die Dissidenten in Rumänien verleugneten und uns selbst auf das Podest hoben”

    oder

    “Weshalb wir zuließen, dass unser lieber Rezensent Delius aus dem Banat die Hölle auf Erden machte – mit den Zusatz, das sei typisch auch für das siebenbürgische Dorft dahinter”

    oder

    “Wie ich aus dem “Hass” auf meine Landsleute heraus “Niederungen” schrieb”

    etc.

    etc. etc.

    Soll ich alles noch hundertmal wiederholen, damit es auch der letzte unter den Störrischen versteht?

    Reicht das zum Thema “Selbst-Inszenierung”? – so auf die Schnelle?

    Carl Gibson

    Das sind die Fakten, vielleicht, Supersvabo, lachen einige auch darüber!

  281. Polkakenich on 2. Juli 2009 at 20:56

    Meine Schlüssel habe ich gefunden, awer jetzt habe ich meine Aldi verloren!

    Katherina…der Morgen war doch kühl, ich hoffe meine Stcheleien gegen unsere Ewangelische Nachbaren über den sieben Bergen haben dir keine Kopfschmerzen gemacht!
    Echte Annäherung: Ja wie sollte dies überhaubt gehen? Ich kannte nicht mal die Ortschaften um mich herum (Guttebrunn, Bentschek, Fiskut, Secian…..paar Km entfernt und ich habe fast keine Ahnung von dehnen Ortschaften……

    Ja wan sollte man dies machen mit sechs Tage Woche oder sieben Tage Woche! Es war einfach keine Zeit dazu

    Carl die Musikanten machen Musik um Geld egal mit wem und wan……aber do in Deitschland ist das Karpaten Echo auch schon übereinander gekommen mit der Tracht……..
    Die einen wolten schwäbisch, die anderen sächsische Tracht. Also nicht Dich unter die Musikanten mischen mit Polka…..Lach

    Jetzt hat man schon mehr als 700 Beiträge und die Bäsel Herta ist noch immer die selbe!
    Jetzt versuche ich es mal anderst rum, wenn ihr schon von der Müllerin spricht, den ganzen Tag….Für Werbung bei der Müllermilch ist die nicht mehr gut. also…….

    Der Loris Mathias aus Johrmarkt hat mit den Spitzige Loris Kappele Cintaria Romänie gewonnen…..Wahren die Komunisten?

    Oder vielleicht hat des Mädl keine Ahnung von dem ganzen und alleine Ihr Mann hat alles in die Wege geleitet. Mögliche währe es!

    Oder haten sie soviele Bekanschaften (Pille) das sie es so geschaft haben.

    Und noch eins: Wenn du gegen die Deutschen etwas in Rumänien geschrieben hast…..Ist dies Danckend gedruckt worden, auch ohne Securitate!
    Die Rumäner hatten einen Spruch über die Nemti
    Ori e prost gramada (wie der Polki)
    ori e destept Neamtu
    Midentrin gibt es nichts bei den Nemtii….!!

    Wir hatten in Blumenthal auch ein Dichter der hatte auch viele Bücher gemacht(Peter Barth)…War der bei der Securitate?

    Und wenn schon jemand bei der Securitate war rausfinden kann man das nur sehr ,sehr schwehr……Ja es ist fast unmöglich!
    Schauen wir doch zu den Ossis die gleiche situation…Die Kommunisten haben nur andere Mändel angezogen und es geht ihnen sehr gut.
    Warum sollen wir die wes Herta hängen?

    Schaut, der Rumänischer Pfarrer ist sicher von uns gegangen, mit dem Eindruck: “Hier spuckt es Rechts!”…..SS mähsig gewaltig ….Dass war sein Eindruck und diesen verbreitet er dann überall, über den Banatblog…Mir kann es nur recht sein, dann schauen noch mehr auf diese Seite……!

    Kopfgelder bezahlten die Sachsen nicht -
    Carl wen des stimmt, dann waren die Banater Schwaben mit Niederungen von der wes Herta noch gut bedient……..!
    An den Satz glaube ich genau so wie du an den Satz wenn ich sage:
    “Die wes Herta war a ehrliche Frau!”

    Han die Rumäner unterschied gemacht zwieschen Sachsen und Schwowe? oder waren alle Sachsen bei der Securitate?……..Ja manchmol spinnt der Polki den er sucht noch immer den Schlüssel.
    OK die Alte auch….bis uf ehmol such ich die wes Herta auch noch!

    Warst du Carl mit acht schon bei der Securitate? Da sie deine Zeilen in der Raketenpost druckten?……Übrigens diese Zeitung in der Du drin warscht, han meine Mädle in der Schule in Stücke zerrißen, da nicht der Roy Black den Goldenen Hirsch gewann sondern Luminita Dobrescu……Die sich nachherr auf den Hirsch sass und nach Frankreich ritt.

  282. Supersvabo on 2. Juli 2009 at 19:06

    ich hoffen nur, unser Polkakenich hat bald seine Schlüssel gefunden!

  283. Polkakenich on 2. Juli 2009 at 16:56

    Ich werde Euch heute, a biserl Wiedersprechen! Nur jetzt habe ich keine Zeit da ich ein Schlüssel verloren habe…….Gruss Polki!

  284. alma on 2. Juli 2009 at 16:56

    Wieso duzt ihr euch nicht? Was hast du in ihm erkannt, Carl, das so respekteinflößend ist? War es das vertraute divide und dann schaun wer mal?

  285. Katharina on 2. Juli 2009 at 16:48

    “rumäniendeutsche Autoren, die sich auch für die freie Meinungsäusserung einsetzten”

    Sich für etwas einsetzen oder es sich nur wünschen, ist für mich nicht dasselbe.
    Ich bin mir sicher, diese Autoren haben sich freie Meinungsäusserung gewünscht, aber wie haben sie sich eingesetzt?
    Ich war auch für freie Meinungsäusserung, aber das war es auch schon.

    Carl,in meiner Familie gab es keine Vorurteile gegen Sachsen. Man wußte von deren Existenz und hat sich weiter nicht gekümmert.
    Hier in Deutschland habe ich mich erst gefragt, warum es eine echte Annäherung nicht gab.

  286. Carl Gibson on 2. Juli 2009 at 16:30

    Was hier auf den ersten Blick so plausibel klingt,
    ist eine grobe Zusammenfassung für Uneingeweihte,
    mehr Desinformation
    als Information.

    Der kritischen Analyse eines Zeitkenners halten diese wenigen Sätze nicht stand!

    Hier einige Anmerkungen dazu, Supersvabo:

    “Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik.”

    Frage: In welcher? In der Technometal, in der UMT?
    in welchem Zeitraum von… bis…

    ( Ich habe meinen Betriebsausweis bzw. die Arbeitsbestätigung unmittelbar vor der SLOMR-Gründung ins Internet gestellt – Bildokumenation – für jeden abrufbar)

    Weshalb legt Herta Müller keine ähnlichen Dokumente vor, aus denen ersichtlich ist, wann sie wo gewirkt hat!?

    Was hat sie übersetzt?
    Wer waren ihre Kollegen?

    “Der rumänische Geheimdienst „Securitate“ versuchte, sie als Mitarbeiterin zu gewinnen.”

    Wie kam die “Securitate” gerade auf Frau Herta Müller aus Nitzkydorf?

    “Sie sollte Kollegen im Werk und ausländische Besucher aushorchen.”

    Welche Kollegen? Welche ausländischen Besucher?

    “Doch letztlich dachte der Geheimdienst, über sie an ihre Freunde von der „Aktionsgruppe Banat“ heran zu kommen.”

    Die so genannte Aktionsgruppe gab es seit 1975 nicht mehr.
    Wen sollte sie aushorchen? Ihren Ehemann, KP-Genosse Richard Wagner?

    War sie damals schon verheiratet?
    Wen sonst? Totok, Ortinau ( der 1980 ausreiste?)

    “Dies waren rumäniendeutsche Autoren, die sich auch für die freie Meinungsäußerung einsetzten.”
    Als “loyale Kritiker” des System wie Genosse Richard Wagner?

    Nur Totok ging ins Gefängnis – alle anderen kuschten.
    Sonderbare “Aktionsgruppe ohne Aktion”.

    “Herta Müller verweigerte jegliche Kooperation mit der Securitate.”

    Wer sagt das – sie selbst!

    Und wer noch?
    Ihr Ehemann Richard Wagner, der ihr dann auch den späteren Persilschein ausstellte, “politische Integrität ” genannt!?

    “Sie verlor daraufhin ihre Arbeit und fand nur noch gelegentlich eine Beschäftigung. ”

    Wan ist das “daraufhin”?
    Was ist eine “gelegentliche Beschäftigung” – und wo? Wovon lebte sie mehrere Jahre?

    Vor “Niederungen”, vor der Westreise 1984?

    “In dieser Zeit begann sie an ersten Erzählungen zu schreiben, die sie unter dem Titel „Niederungen“ versammelte.”

    Wann ist das “in dieser Zeit”?

    Wie kam es, dass eine angeblich schikanierte und verfolgte bei Kriterion in bukarest ein Buch machen durfte – das noch von dem Kommunisten zweifach prämiert wurde – von der UTC und vom kommunistisch gesteuerten rumänischen Schrifstellerverband?

    Ja, Supersvabo, Ihr Fazit stimmt:

    “Doch wenn man tiefer mit seinen Fragen geht, nach Zeugen für ihre Heldentaten und ihre Martyrium fragt, möglicherweise auch nach schriftlicher Glaubhaftmachung (Aktenstücke usw.) fragt, ja dann ist Schweigen im Walde. Niemand außer unserer Müllers Wes Herta selber kann von ihrem Heldentum verkünden, außer ihren autobiographischen Romanen, erinnert sich keiner ihrer, warum nicht, das frage ich mich als einfach denkender Banater Schwabe schon, der sowohl in RO als auch hier bescheiden gelebt hat und sich nicht öffentlich zum (Maul-)Helden stilisiert hat. Wie ist es mit unserer Wes Herta aus Nitzkydorf?”

    Dei Zeit, wo man den “Selbstbehauptungen” , Selbstinszenierungen” und “Selbstmythisierungen” der Herta Müllers und ihres Gattern Richard Wagner glaubte,
    neigt sich ihrem Ende entgegen.

    Jetzt zählen nur noch Fakten und Beweise.

    Wo sind diese Beweise?
    Carl Gibson

    Ich muss ihr Fazit noch einmal zitieren:

  287. Supersvabo on 2. Juli 2009 at 15:39

    hier mal was von der Homepage: http://www.literaturfestival.com/bios1%C3%A2%C5%92%C2%A9=1_1_6_467.html

    ##############################################
    Gast beim ilb 2002

    Herta Müller, Romanautorin, Lyrikerin und Essayistin, deren Werke sich hauptsächlich mit der rumänischen Ceaucescu–Diktatur und der Entwurzelung im Exil beschäftigen. Herta Müller wurde 1953 im deutschsprachigen Nitzkydorf, Distrikt Banat, in Rumänien geboren. Sie studierte rumänische und deutsche Literatur in Temesvar. Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Der rumänische Geheimdienst „Securitate“ versuchte, sie als Mitarbeiterin zu gewinnen. Sie sollte Kollegen im Werk und ausländische Besucher aushorchen. Doch letztlich dachte der Geheimdienst, über sie an ihre Freunde von der „Aktionsgruppe Banat“ heran zu kommen. Dies waren rumäniendeutsche Autoren, die sich auch für die freie Meinungsäußerung einsetzten. Herta Müller verweigerte jegliche Kooperation mit der Securitate. Sie verlor daraufhin ihre Arbeit und fand nur noch gelegentlich eine Beschäftigung. In dieser Zeit begann sie an ersten Erzählungen zu schreiben, die sie unter dem Titel „Niederungen“ versammelte. Aber erst 1982 erschien der Band in Rumänien mit starken Veränderungen durch die Zensur. Die Eindrücke, die Herta Müller während ihrer Kindheit in der rumänischen Provinz gesammelt hatte, die Beobachtungen des Dorflebens, die Denunziationen unter den Dorfbewohnern, die Schwierigkeiten eines nonkonformistischen Lebens in der kleinsten Einheit des diktatorischen Staates: den Familien – diese Eindrücke sind zentrale Themen ihres frühen Werkes und ihrer wichtigsten Romane. 1984 erschien in Deutschland die unzensierte Fassung der „Niederungen“. Auszeichnungen und Einladungen nach Deutschland waren die Folge. Nachdem Herta Müller zunächst Rumänien nicht verlassen durfte, konnte sie das Land nun verlassen und erhielt kurz davor sogar noch eine Anstellung als Lehrerin. Doch ihre schonungslose Kritik an der Diktatur Ceausecus in Interviews hatte nach der Rückkehr Folgen für Herta Müller – Veröffentlichungs- und Reiseverbot bis zu Todesdrohungen durch den Geheimdienst. 1987 konnte sie Rumänien verlassen. Seither lebt sie in Berlin. Im Roman „Reisende auf einem Bein“ beschreibt sie die Schwierigkeiten, in einer fremden Umgebung erneut sesshaft zu werden. Neben anderen Romanen über die Diktatur in Rumänien wie „Herztier“ oder „Heute wär ich mir lieber nicht begegnet“, entstanden aber auch Essays über die Widersprüche in Deutschland oder Vorlesungen zur Poetik. Unter dem Titel „Der Wächter nimmt seinen Kamm. Vom Weggehen und Ausscheren“ veröffentlichte sie 1993 die erste Sammlung von Lyrik-Collagen, denen 2000 die Sammlung „Im Haarknoten wohnt eine Dame“ folgte. Mit dem Essayband „Der König verneigt sich und tötet” (2003) zeichnet sie ein eindrucksvolles Bild ihrer Lebenserfahrungen unter absoluter Herrschaft. 2005 erschien die dadaistisch-verspielte Gedichtkollage „Die blassen Herren mit Mokkatassen“. Nach den Preisen für das Debut (u.a. Aspekte Literaturpreis) erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen wie den Europäischen Literaturpreis „Aristeion“, den International IMPAC Dublin Literary Award, den Kleist-Preis, den Kafka-Preis und die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2006 wurde sie mit dem Walter-Hasenclever-Preis ausgezeichnet.

    © internationales literaturfestival berlin

    ##############################################

    auf den ersten Blick ist es ja durchaus so, dass man unsere Wes Herta als legendäre Heroin sehen kann nach obigem biographischem Beitrag.

    Doch wenn man tiefer mit seinen Fragen geht, nach Zeugen für ihre Heldentaten und ihre Martyrium fragt, möglicherweise auch nach schriftlicher Glaubhaftmachung (Aktenstücke usw.) fragt, ja dann ist Schweigen im Walde. Niemand außer unserer Müllers Wes Herta selber kann von ihrem Heldentum verkünden, außer ihren autobiographischen Romanen, erinnert sich keiner ihrer, warum nicht, das frage ich mich als einfach denkender Banater Schwabe schon, der sowohl in RO als auch hier bescheiden gelebt hat und sich nicht öffentlich zum (Maul-)Helden stilisiert hat. Wie ist es mit unserer Wes Herta aus Nitzkydorf?

  288. Carl Gibson on 2. Juli 2009 at 15:02

    Supersvabo denkt nach – und stellt in der Tat wohlüberlegte Fragen… und viele davon, Katharina, obwohl er kein Gschudierter ist:

    “ist es im übrigen nicht so, dass unsere Herta auch ein bissl schiß hat, dass irgenwann Mal Securisten-Kumpane, die es heute in der Literatur-, Kultur- und Kunstszene Rumänien auch zu etwas gebracht haben unfreiwillig für “mehr Licht” in der vita Herta Müller sorgen könnten, warum nicht, wäre doch denkbar, so gesehen muss die Causa Sorin Antohi/Corbea-Hoisiean wohl ein bisschen anderes betrachtet werden, vielleicht auch unter dem Motto: “Haltet den Dieb!”

    Ja, wo ist die Securitate-Akte der Herta Müller?

    Wer hält sie zurück?
    Cui bono, Supersvabo?

    Weshalb darf Genosse Richard Wagner seine – weitgehend irrevante Akte – einsehen …als altes KP-Mitglied und seine ehemalige Frau Herta Müller nicht?

    Was wohl in der Akte der “doppelt” Verfolgten Herta Müller verheimlicht und verschwiegen wird?

    Doch nicht die ominösen bösen Briefe jener Banater Schwaben aus dem Unfeld der Landsmannschaft aus der BRD – als frühe Reaktion auf “Niederungen”?

    Die Securiate-Akte des Dichters und Dissidenten Dorin Tudoran soll 18 Ordner umfassen!

    Was weiß man von der Akte der angeblich Verfolgten des Ceausescu-Regimes Herta Müller?

    Nichts!

    Weshalb?

    Und weshalb sagt Herta Müller uns nicht selbst,
    was in dieser Akte zu finden sein könnte.

    Wenn sie irgendwann vor 1987 in Rumänien in irgend einer Form opponiert hat,
    dann müsste es doch Belege dafür geben! Oder?

    Was sagt der Polkakenich dazu – aus bodenständiger Sicht?

    Carl Gibson

  289. Carl Gibson on 2. Juli 2009 at 10:22

    Hallo Katharina,

    ohne von meinen Fragen zu Herta Müllers dunkler Vita vor 1987 ablenken zu wollen,
    will ich hier ganz kurz auf das Verhältnis zwischen
    Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen zu sprechen kommen.

    Fakt ist: In Rumänien haben wir aneinander vorbei gelebt.

    Kaum einer hat sich wirklich für die anderen interessiert.

    Vorurteile waren bestimmend – auf beiden Seiten.

    Als Kind habe ich solche Vorurteile hören müssen,
    ohne ihren Wahrheitsgehalt überprüfen zu können.

    Der Grund: Mangelnde Bildung und fehlendes Wissen.

    In erster Ehe war ich mit einer Siebenbürgerin aus einer traditionsbewussten Familie verheiratet.

    In dem Jahrzehnt des Zusammenlebens stellte ich fest, wie ausgeprägt diese Vorurteile waren und wie sie sich auch gehalten haben.

    Einiges ist auch heute noch in den Köpfen präsent: O-Ton Polkakenich: Der “Neue Weg” war zu 90% für die Sachsen gemacht!

    (Und die “Deutsche Sendung” im Rumänischen Fernsehen wohl auch?
    Ja, so fühlten wir damals!)

    Der Neuer Weg-Redakteur ,
    Heinrich Lauer,
    Verfasser des von unseren Landsleuten gerne gelesenen Buches (teilweis ein schwäbischer Mundart):

    Kleiner Schwab – Großer Krieg

    stammte aus “Sackelhausen”,
    aus meinem Dorf – und ich war stolz darauf.

    Als Acht oder Neun-Jähriger schrieb ich einen ersten Leserbrief, den dieser Redakteur wohl (als Witz am Rande) in die Spalten rückte und abdruckte:

    Darin war vermerkt: “Ich lese gerne die “Raketenpost”… “Euer Kari ist in der Zeitung”, sagten die Alten damals,

    die nicht nur die “Pipatsch” lasen,
    sondern eben auch den Neuen Weg,
    den wir abonniert hatten.

    Die Siebenbürger Sachsen hatten 800 Jahre hindurch die Möglichkeit,
    eine “eigenständige Siebenbürgisch Sächsische Identität” und eine “Kultur” auszubilden.

    Das war uns verwehrt. Denn die ersten 100 Jahre von den 200 seit der Kolonistation dienten dem nackten Überleben.

    Der Wohlstand kam erst nach 1900 – und nach 1945 war alles wieder passé.

    Erst hier – nach dem Exodus – finden Siebenbürger Sachsen und Banter Schwaben erst richtig zusammen
    und spielen gemeinsam in der “Blasmusikkapelle” Polka!

    Kopfgelder bezahlten die Sachsen nicht -

    diess Sonderform des “Bakschisch” war schon eine “Erfindung” unserer Banater Landsleute,
    um den Ausreiseprozess zu beschleunigen.

    Carl Gibson

  290. Katharina on 2. Juli 2009 at 09:33

    Ich sehe gerade, Carl ist um eine gute Verständigung mit den Siebenbürger bemüht.Er zitiert aus Supersvabos Texten im Sibiforum.
    Ob das Frieden stiftet?
    Oder will er nur weiter Lavinia herausfordern.

  291. Katharina on 2. Juli 2009 at 09:24

    Guten Morgen, Polki.

    Der Tag fängt gut an. Gleich unseren sächsischen Mitbürger einen Spiegel vorhalten!
    Ich möchte das nicht groß kommentieren.
    Habe auch ehrliche Sachsen kennengelernt.

    Polki, glaubst Du wirklich, das in Temeswar war eine Revolution?
    Daß die Leute die Schnautze voll hatten, leugnet niemand.
    Ich habe gerade gestern gedacht, alle reden über die Not damals in Rumänien.
    Dürfen alle das?
    Leute, die beim Rathaus arbeiteten, haben ja den Kühlschrank voll gehabt.
    Die Leute vom Handel lebten auch nicht von den leeren Regalen in ihren Läden.
    Unsere Schwaben haben weiter Schweine geschlachtet und gutes Gemüse (besseres als hier in Deutschland) aus dem Garten gegessen.
    Es waren doch eher die Stadtleute ohne Beziehungen, die in der Schlange standen und oft nach langem Warten mit leerem Beutel nach Hause gingen.
    Eine Bekannte von mir ( Ungarin aus Siebenbürgen ) hat mir in der großen Krise Weihnachtsbaumschmuck versprochen.
    Ich holte die Schachtel aus der Buchhandlung, wo sie arbeitete und ging in einen Lebensmittelladen. Beim Verlassen dieses Ladens kam eine Frau auf mich zu. Sie wirkte sehr nervös.Was ich da habe? Baumschmuck,sagte ich.
    “Zeigen Sie her!”
    Die Frau tat mir fast leid.
    Sie dachte ich hätte Salonzucker!

    Ob die Sachsen vollere Läden hatten, weiß ich nicht. Eine Rumänin aus Hermannstadt sagte damals, bei Ihnen wäre die Krise nicht so arg.
    Da war ja der Nicu bei denen Bürgermeister.

    Was die Auswanderung der Sachsen betrifft, hörte ich mal, die hätten mehr zusammengehalten. Ob sie ohne Geld den Paß bekamen? Das wäre ja der Hammer!
    Wieder unsere Schwaben die geprellten!

  292. Polkakenich on 2. Juli 2009 at 08:05

    Ja Katherina so sind die einfache Schwowe…..Nasewitzich so wie ich auch.

    Von Supersvabo in Jul 1, 2009 – 21:51
    Supersvabo des hat mier gut gefallen ist aber pauschal ein wenig dem möchte ich nicht zustimmen. Es sind nicht alle Siebenbürger Sachsen gleich.
    Habe mal geschrieben die Banater waren a biserl Hochnähsig….die Sachsen haben ihre Nase aber unter dem Hud getragen!

    Bei der SS waren sie auf einmal zur Mehrzahll hinter der Front in den Büros ….Erzählt von einem SS Banater Soldaten……!! Während die Banater an vorderster Front im Schützengraben die Kugeln um die Ohren flogen!

    Den Drakula haben die Sachsen verraten und grbieren gelassen in Ihrem Castel! Da sie mit den Türken paktierten!

    Mihai V haben sie die Tore aufgemacht, wieder Hinterfozig……und nachherr wieder verraten!

    Habe beim Bund in Bukarest zwei Sachsen gehabt, die waren so von sich eingenommen das sie mit mir nicht einmal Deutsch sprachen!

    Der Neuer Weg war a Sächsische Zeitung zu 90% Ja die Banater han nichts damit anfange kenne und haben sich den Hintern abgewischt !

    Habe schon viele Sachsen gefragt : Habt ihr auch bezahlt um in die BRD zu kommen? Alle haben gesagt: “Nein!” Ja habt ihr in einem anderen Rumänien gelebt?

    Ja und noch was mächt ich unseren Sachsen mitteilen, Temeschwar hat die Revolution angefangen und erfolgreich zu Ende gebracht. Mit Banater Schwowe und keine Hiterfotzige……..Menschen.

    Hermann Oberd war ja auch einer von Ihnen…alle achtung für diesen Mann. hat aber nicht so schnel Schwimme kenne wie unser Johann, und a nit so laut schreie!

  293. Katharina on 2. Juli 2009 at 01:36

    Supersvabo, für einen einfach denkenden Banater Schwabe stellen Sie aber viele Fragen.
    Ich zweifle daran, daß ein einfacher Mensch sich um eine Herta Müller Gedanken macht.
    Der hat ganz andere Sorgen.
    Nach 700 Beiträgen noch immer kein Licht?

    Ist das eigene Leben so trostlos, daß man immerzu das Leben eines anderen( einer anderen) durchwühlen muß?

  294. Supersvabo on 1. Juli 2009 at 22:21

    ist es im übrigen nicht so, dass unsere Herta auch ein bissl schiß hat, dass irgenwann Mal Securisten-Kumpane, die es heute in der Literatur-, Kultur- und Kunstszene Rumänien auch zu etwas gebracht haben unfreiwillig für “mehr Licht” in der vita Herta Müller sorgen könnten, warum nicht, wäre doch denkbar, so gesehen muss die Causa Sorin Antohi/Corbea-Hoisiean wohl ein bisschen anderes betrachtet werden, vielleicht auch unter dem Motto: “Haltet den Dieb!”. Es erinnert mich irgendwie auch an einen Ehemann, der seine Frau am laufenden Band betrügt um dann um so wilder seine Frau des Ehebruchs zu bezichtigen um so schön vom eigenen Treiben ablenken zu können,
    das meint
    ein einfach denkender Banater Schwabe.

  295. Supersvabo on 1. Juli 2009 at 21:51

    …was soll ich zu dem ganzen noch sagen?

    Sie irren sich alle, ich kenne Carl Gibson nicht, ich kenne nicht einmal den Klang seiner Stimme, ich habe ihm nie in die Augen gesehen, kein Wort von Angesicht zu Angesicht gewechselt.

    Dass meine Beiträge nicht so geschliffen sind, wie manche, die auf Agitprop-Lehrgängen der Parteihochschule in Bukarest gegangen sind, was soll’s? Ich bin halt eben kein Gschtudierter, sondern ein einfacher Grumbeere-Schwob vun dr Heed.

    Aber ich bin doch nicht so blöd, wie ich vielleicht in den Augen mancher Gesinnungsgenossen von Müllers Wes Herta langsam gehe. Das manche Landsleute aus Siebenbürgen zu den Superschlauen gehören, das finde ich ja nicht schlimm. Schließlich hatten die Siebenbürger ja im Laufe ihrer Geschichte ein größeres Talent sich politisch besser zu verkaufen, da bin ich überhaupt nit neidisch drum. Kaisertreu, dann treu der Magyarischen Krone haben sie auf die dummen Schwaben niedergeschaut, ihr Schicksal unter der Magyarisierung war ihnen ja gleichgültig, Hauptsache sie haben es verstanden sich durch die Magyarisierung gut durchzulaborieren. Dann waren sie treue Anhänger des rumänischen Königs und wurden dann die schärfsten reichstreuen Nationalsozialisten. Fabricius, Andreas Schmidt und wie sie alle hießen waren Siebenbürgen. Ja und unter den Kommunisten waren sie ja dann die größten Antifaschisten und waren ganz vorne am Futtertrog wieder, o.k. wir hatten auch unseren Nikolaus Berwanger… Ja und so haben unsere Siebenbürger-Freunde es immer gut verstanden sich so zu verkaufen, dass sie unterm Strich immer auf der politisch vermeintlich richtigen Seite standen. Jetzt sind sie die größten freiheitlichen Demokraten, die nun endlich suggerieren wollen, dass die blöden Schwaben doch endlich auch ihre furchtbare NS-Vergangenheit bewältigen, Zwietracht und Streit soll zwischen die Generationen quer durch Familien und die ohnehin auseinandergebrochene Gemeinschaft der Banater Schwaben gesetzt werden. Wer wer schlägt drauf rein, wer hilft…unsere Wes Herta aus Nitzkydorf.

    Und hier mache ich wieder den Bogen, wenn sich schon jemand bemüßigt fühlt uns Schwoweleit zu helfen überflüssiges zu bewältigen, so muss er natürlich sich selbst auch helfen lassen, in dem er auch ohne Umschweife einfachste und absolut berechtigte Fragen beantwortet. Das tat die Bäsl Herta nicht und sie wird es auch in Ewigkeiten nicht tun. Zuviel zum schlechten würden für sie davon abhängen.

    Niemand hat wohl das Recht von einem einfachen Schwaben dies und das so ohne weiteres zu erfragen, ihn nach seinem Gehalt, nach seinem Kontostand, nach seinen Ehepflichten zu fragen. Das wird wohl auch kein Ernstzunehmender von Müllers Wes Herta wissen wollen. Aber einfache Fragen von einfach denkenden Banater Schwaben über den Lebenslauf (was ist schon Verwerflich daran zu sagen, wann und wo man gearbeitet hat, Welche Arbeitskollegen man kennt, warum man damals in die Kommunistische Partei eingetreten ist, etc. etc.) muss derjenige sich schon gefallen lassen der als vermeintlich kritischer Geist versucht ohne Not eine ganze Gemeinschaft aufzumischen, diese Fragen, davon bin ich inzwischen überzeugt müssen sogar noch gestellt werden, wenn das Schicksal unserer Wes Herta den Hauch von den Lippen nimmt.

    Mögen nun feingeistige Salonintellektuellen mit philosophischen Allüren uns einfache Leute, uns Schwaben belächeln, mit Häme überziehen und verfolgen, ja uns symbolisch kreuzigen, so kann ich ihnen nur die Binsenweisheit zum Besten geben, die mein Großvater mir mal entgegengeschleudert hat, als Unvernüftige, die ob ihrer Hochmütigkeit es nicht eingesehen haben: “Es kämpft sich nicht schlecht für Wahrheit und Recht!”, so halte ich es auch heute noch mit denjenigen, die uns einfach denkende Banater Schwaben für dumm halten, das meine ich als

    einfach denkender Banater Schwabe.

  296. Carl Gibson on 1. Juli 2009 at 18:09

    Man spricht über uns, Supersvabo – und über den Banatblog, Ingemar!

    Ich zitiere aus dem SBB-Forum die hehren Worte der Frau Pintilie aus Bukarest und meinen bescheidenen Kommentar dazu,
    unter anderem, damit unser Polkakenich bei all dem Ernst der Materie auch mal wieder etwas zum Schmunzeln hat:

    “Lavinia schrieb:
    seberg, der heutige Tag verlief, bis ich auf banatblog guckte, eher suboptimal. Der banatblog hat den heutigen Resttag qualitativ definitiv aufgewertet. Ich dachte immer (wieder- um ehrlich zu sein), dass Lächerlichkeit irgendwann auf ein Ende stößt. Weit gefehlt! Seit…Monaten hoffe ich auf ein Ende dieser Groteske und muß feststellen, dass es immer noch eine Steigerung gibt!
    Im Banatforum ‘kopiert’ einer die Diktion Carl Gibsons. Carl Gibson für… ‘einfach denkende Schwaben” (so nennt er sich selber und…wie recht er hat!!!)sozusagen. Ich dachte zuerst, dass wäre eine gelungene Parodie, aber es ist noch viel besser: es ist ernst!!!Und Carl Gibsen macht munter mit! Carl Gibson spricht quasi mit Carl Gibson!

    Wie geil ist das denn???

    Kopiert für die Geschichte!

    Der Ritter mit dem roten Federbusch lässt auf sich warten -

    ich denke dabei auch an Andrei Popa,

    cel vestit
    wie “Phönix” einst sang in Temeschburg,
    bevor sie vor der Securitate schikaniert und belästigt
    in Intstrumentenkoffern in den Westen flohen -

    wo sie , glaube ich, auch heute noch als

    “Transsylvania-Phönix”!???

    weitersingen.

    Wie hieß es doch bei

    “Toma alimos (ch)

    haiduc din tara de jos,
    inalt la stat,
    mare la sfat

    si viteaz cum na mai stat…

    Andrei Popa war auch sehr tapfer – und Klaus Popa ist es sicher auch, wenn er aus dem gleichen “neam de vita veche” stammt und aus dem gleichen Holz geschnitzt ist!

    Er wird nicht kneifen, Seberg!

    Und er wird den Voyeuren im Busch nicht den Showdown versagen!

    Wetten dass ??? !!!

    Carl Gibson – zum fröhlichen Feierabend für die Geplagten des Alltags.

  297. Carl Gibson on 1. Juli 2009 at 16:11

    Der Ruf nach “Zeitzeugen”, die “mehr Licht” in den dunklen Lebenslauf unserer höchst kontroversierten “Nobelpreiskandidatin” aus dem Banat bringen könnten,
    ist legitim und notwendig.

    Supersvabo fragt:

    “Wo hat sie in Temeschburg gearbeitet,
    in welchem Betrieb,
    in welcher Schule,
    wer waren ihre Arbeitskollegen,

    hat sie die Weisheit die sie jetzt hütet, dort schon gehabt?

    Gibt es Zeitzeugen aus Temeschburg,

    wie haben sie sie damals wahrgenommen,

    in welchem Licht sehen sie sie heute,
    was ist echt,

    was ist bewußt inszeniert?”

    Mein neuestes, gerade ediertes Buch, dessen Ausarbeitung zufälligerweise schon vor 10 Jahren begann, steht unter dem Titel

    “Mehr Licht” -

    mehr Glasnost, mehr Perestroika, mehr Transparenz auch in der Vita der Herta Müller!

    Dazu fallen mir spontan einige Fragen ein, die ich auch schon anderwo öffentlich gestellt habe.

    Herta Müller soll Deutsch-Rumänisch studiert haben – an der Universität Temeschburg!

    Wie lange? 3 Jahre? Sechs Semester?
    Länger Kürzer?

    Wer hat sie in den Lehrveranstaltungen dort erlebt – und wie?

    Wo ist ihre Abschlussarbeit?
    Ist sie verschollen?
    Wie kommt das, das eine Arbeit angeblich verschollen sein kann?

    Was stand darin?

    Wer hat sie gelesen, korrigiert, bewertet?

    Zu welchem Thema war die Arbeit vorgelegt worden?

    Herta Müller soll Kindergärtnerin/Erzieherin gewesen sein?
    Wann und wo?
    Wer wurde von ihr erzogen?

    Herta Müler soll Deutschlehrerin gewesen sein?
    An welcher Schule?
    Wer wurde von ihr unterrichtet?

    Herta Müller soll Übersetzerin gewesen sein?
    Wann und wo?
    In der “Technometal” oder in der UMT?

    Was hat sie dort übersetzt?

    Sie soll dort tagelang von Direktor und Parteisekretär allmorgentlich empfangen und verhört worden sein?

    Wie kam das? Hatten die Direktoren eines Großbetriebs nichts besseres zu tun, als eine Unbekannte unter tausenden von Mitarbeitern zu interviewen?

    Was wollten sie von ihr wissen?

    Weshalb unsterstellte man ihr im Betrieb, sie würde für die Securitate spionieren?

    Wen konnte sie überhaupt ausspionieren – als Übersetzerin mit und ohne Schreibtisch?

    Wie überlebte sie als freie Schriftstellerin in Rumänien nach 1984?

    Und weshalb durfte sie 1984 mehrfach in den Westen reisen?

    Wann heiratete sie den langjährigen RK Partei-Genossen Richard Wagner?

    Weshalb durfte Dichter Richard Wagner wochenlang im Jahr 1985 durch die Bundesrepublik reisen?

    Weshalb erhielt Herta Müller den Jungkommunisten-Preis (UTC)VKJ für das antideutsche Pamphlet “Niederungen” – und den Debüt-Preis des Rumänischen Schrifstellerverbandes noch dazu?

    Weshalb , wann und wo und von wem wurde sie bei der Securitate befragt?

    Und weshalb wurde sie nach ihrer Einreise in die BRD – nach eigener Aussage – sogar 5 Tage vom Prüfer des BND interviewt?
    Gab es Gründe für diese ausführliche und untypische Befragung?

    Das alles sind Fragen, die sich eine “Nobelpreiskandidatin der Bundesrepublik Deutschland” berechtigt anhören

    und auch beantworten muss.

    Ich frage seit 2006 – und Herta Müller schweigt immer noch, wenn ich von der Drohung gegen mich absehe, die sie in Ihrem Namen über ihren ehemals Angtrauten Richard Wagner verkünden ließ.

    Carl Gibson

  298. Supersvabo on 1. Juli 2009 at 15:51

    geehrter Carl, ich hoffe ich bin Dir nicht zu Nahe getretten und Du fühlst Dich nicht unwohl, wenn ich Dich ungewollt zitiert haben sollte.

    Ich warf die Fragen auf, die ein einfach denkender Banater Schwabe in Deutschland zu stellen vermag.

    Wer so moralisch tut wie die Wes Herta aus Nitzkydorf, der muss sich schon meine bzw. auch Deine Fragen zur Person gefallen lassen. Wer sich in Niederungen begibt oder davon schreibt, soll sich nicht wundern, dass man ihn nicht so einfach sich in den Elfenbeiturm zurückziehen läßt.

    Zugegeben ich weiß garnicht welche Erwartungshaltungen die Bäsl Herta von den Banater Schwaben hat, hat sie überhaupt welche. Mich ärgert es, dass die Befürworter von der Wes Herta alle ihre litarischen Regungen unter “Toleranz”, “seid mal etwas lockerer” usw. subsumieren wollen, nun gut, es sei ihnen ja zugestanden. Andererseits aber wenn es welche gibt die ihre Sicht der Dinge über unsere Nitzkydorfer Müllerin darlegen sofort mit Schaum vor dem Mund in eine politisch verkommene Ecke gestellt werden sollen, man wirft ihnen in bestem Ostblock-Jargon “Diversion” vor, reaktionär zu sein etc.

    Wir Banater Schwaben sollten und können die Müllers Wes Herta nicht einfach so ignorieren, denn sie meint ja ihren literarischen Honig aus uns Banater Schwaben ziehen zu dürfen und sie steht ja auch in der Literatur- und Linksintellektuellenszene als “gute” Banaterin da. Wenn es welche gibt, mich hier eingeschlossen, die das nicht so sehen, so finde ich es legitim mal ihr hohes Podest der Moral genauer anzuschauen.

  299. Carl Gibson on 1. Juli 2009 at 15:08

    Supersvabo, ich fühle mich zitiert.

    All diese Fragen werfe ich seit mehr als einem Jahr öffentlich auf – in meinem Buch und in den Foren.

    Das kann alles nachgelsen werden.

    Ich freue mich, dass sie jetzt so prägnant neu fromuliert und neu gestellt werden.

    Wie lange kann Herta Müller noch schweigen?

    Wie lange erlaubt es ihr die deutsche Öffentlichkeit noch über ihr Leben vor 1987 und über ihren Pakt mit dem Kommunisten zu schweigen?

    Die Fragen unten sind allesamt hochaktuell, weil sie über die “moralische Integrität” von Herta Müllers Literatur entscheiden.

    Wenn die “moralische Basis” kippt, dann erscheint ihre gesamte Literatur in einem neuen Licht.
    Das mit dem Nobelpreis ist sowieso längst Schnee von gestern!

    “Wer mit den kommunistischen Verbrecher ohne Not paktiert hat, der hat in einer freien Gesellschaft, in meinen Augen, die Legitimation verspielt anderen Belehrungen zu erteilen oder ihnen den Spiegel vorzuhalten, er möge sich mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit beschäftigen. Es geht auch nicht an, diesen armen Tröpfen strafrechtlich was ans Zeug zu flicken, aber wir dürfen auch nicht zulassen, dass sie sich hier unbemerkt zu Richtern von anderen aufschwingen, oder erneut das Haupt erheben und großsprecherisch andere, wie damals unter anderen Vorzeichen, in Schranken weisen.

    Was weiss man eigentlich sonst noch von Müllers Wes Herta aus Nitzkydorf? Womit verdient sie sonst ihr Brot? Was tat sie sonst gutes für die Gesellschaft im allgemeinen und für die Banater Schwaben im besonderen? Aus was bestand ihr Widerstand gegen die Kommunisten vor ihrer Ausreise? Welche Repressionen hatte sie konkret zu erleiden, außer vielleicht, dass ein Securist sie mal auf dem Weg zur Arbeit abgepasst hat? Wenn sie tatsächlich kommunistische Parteigenossen war, was hat sie nach zu ihrer Rechtfertigung gesagt? Ja Fragen über Fragen…

    Wenn sie es aus niederen Beweggründen getan hat, das ist das schlicht unanständig. Auch die Frage “cui bono”, wem nützt es, ist legitim.

    Übrigens aus ihrer vita kann man sich nicht viel rausnehmen, naja sie lebt irgendwo in Berlin, ist Schriftstellerin, viel mehr ist nicht herauszukriegen.

    Wo hat sie in Temeschburg gearbeitet, in welchem Betrieb, in welcher Schule, wer waren ihre Arbeitskollegen, hat sie die Weisheit die sie jetzt hütet, dort schon gehabt? Gibt es Zeitzeugen aus Temeschburg, wie haben sie sie damals wahrgenommen, in welchem Licht sehen sie sie heute, was ist echt, was ist bewußt inszeniert?”

    Wäre die Materie nicht so brisant, hätten wir die 700 Autoren-Beiträge nicht erreicht.
    Carl Gibson.

  300. Supersvabo on 1. Juli 2009 at 14:11

    ich werde noch den 700. Kommentar hinzusetzen.

    Von anderer Seite wird der Müllers Wes Herta ja zu Gute gehalten, dass sich endlich die “faschistoide” Seite der Banater Schwaben der Welt gezeigt hat. Nun gut…Hat sie es aus Hass getan, oder aus Liebe? Aus Liebe zu ihren Landsleuten, aus Liebe zum Banat, den weiten Feldern, der Pipatsch-Blumen etc, aus Liebe vor der Kultur, der Aufbauleistung der Banater Schwaben. Wenn es das zweite war, dann mag sie edel gehandelt haben um auch den Schwaben die Chance zu geben sich zu läutern, um nachher besser dazustehen. Wenn sie es aus niederen Beweggründen getan hat, das ist das schlicht unanständig. Auch die Frage “cui bono”, wem nützt es, ist legitim.

    Übrigens aus ihrer vita kann man sich nicht viel rausnehmen, naja sie lebt irgendwo in Berlin, ist Schriftstellerin, viel mehr ist nicht herauszukriegen.

    Wo hat sie in Temeschburg gearbeitet, in welchem Betrieb, in welcher Schule, wer waren ihre Arbeitskollegen, hat sie die Weisheit die sie jetzt hütet, dort schon gehabt? Gibt es Zeitzeugen aus Temeschburg, wie haben sie sie damals wahrgenommen, in welchem Licht sehen sie sie heute, was ist echt, was ist bewußt inszeniert?

  301. Supersvabo on 1. Juli 2009 at 13:57

    nun wer berufen ist über Dinge zu sprechen, der spreche!

    Wer mit den kommunistischen Verbrecher ohne Not paktiert hat, der hat in einer freien Gesellschaft, in meinen Augen, die Legitimation verspielt anderen Belehrungen zu erteilen oder ihnen den Spiegel vorzuhalten, er möge sich mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit beschäftigen. Es geht auch nicht an, diesen armen Tröpfen strafrechtlich was ans Zeug zu flicken, aber wir dürfen auch nicht zulassen, dass sie sich hier unbemerkt zu Richtern von anderen aufschwingen, oder erneut das Haupt erheben und großsprecherisch andere, wie damals unter anderen Vorzeichen, in Schranken weisen.

    Was weiss man eigentlich sonst noch von Müllers Wes Herta aus Nitzkydorf? Womit verdient sie sonst ihr Brot? Was tat sie sonst gutes für die Gesellschaft im allgemeinen und für die Banater Schwaben im besonderen? Aus was bestand ihr Widerstand gegen die Kommunisten vor ihrer Ausreise? Welche Repressionen hatte sie konkret zu erleiden, außer vielleicht, dass ein Securist sie mal auf dem Weg zur Arbeit abgepasst hat? Wenn sie tatsächlich kommunistische Parteigenossen war, was hat sie nach zu ihrer Rechtfertigung gesagt? Ja Fragen über Fragen…

  302. Carl Gibson on 1. Juli 2009 at 12:27

    Klaus Popa soll ruhig sagen,
    was er zu sagen hat.

    Das klärt die Fronten.

    Die seibenbürger Sachsen haben ihn noch nicht vergessen – es muss bunt zugegangen sein … vor einigen Jahren … inzwischen gibt es vielleicht neue Argumente …

    und neue Ritter im Turnier…

    erproben wir uns in der Kunst der Waffen,
    geleitet von den Idealen der Ritterlichkeit,

    die noch vor den Kreuzzügen galten!

    Ich zitiere Sebergs Kommentar aus der Siebenbürger Plattform – und meine Worte dazu gleich mit:

    seberg schrieb:
    Man versteht sich, Lavinia (…oh Gott, falle ich jetzt schon in seine Diktion?!) – obwohl: was den Überdruss bezüglich Hasstirade auf banatblog angeht muss ich dir – zumindest für den Moment – widersprechen, wurde doch durch den Blitzauftritt eines gewissen Klaus Popa dort und in empörter Abgrenzung gegen ihn ein richtigrechter Kurs auf Trapp gebracht, es menschelt z.Z. auffällig gesundmenschverständlich, es ist, als wollte man Herta Müllers Banatwelt im Nachhinein auf schönste bestätigen … dagegen ist SBB.de ja fast schon linksintellektuel…

    Andererseits: Wunder scheinen dort wirklich eher möglich – vielleicht nicht gerade auf dem Gebiete frauenfreundlicher Marienverehrung, eher schon was die Vision eins ritterlichen Wettkampfs, um nicht zu sagen showdowns zwischen C.G. und genanntem K.Popa (dessen Auftritt hier vor Jahren – die „Alteingesessenen“ haben ihn sicher noch in freudig-erregter Erinnerung – du wohl nicht mitgekriegt hast) angeht: wie die beiden bei erster Lanzenberührung dort wohlerzogen-ritterlich miteinander umgehen, klingt ja fast schon nach „man versteht sich“… zumindest was gewisse Extremgegenpositionen und vor allem -Welten angeht. Es steht allerdings zu befürchten, dass K.P. sich zieren und uns die Lust auf den showdown verderben wird…

    Zitieren wir auch das für die Geschichte!

    Ein neuer Ritter im Turnier?

    Mit rotem Federbusch?

    Wer ist der schwarze Ritter – und wer ist der weiße Ritter?

    Klaus Popa hat sich mit den Siebenbürgern herumgeschlagen, richtig angelegt –

    lange vor meiner Zeit!

    Jetzt hat der “melancholische Bankban” ihn wieder “reaktiviert”,

    zurück ins Turnier geholt!

    Ob er sich ziert, Seberg?

    Carl Gibson

  303. Katharina on 1. Juli 2009 at 00:56

    Ich habe jetzt den Eindruck, Herr Popa will hier Ohrfeigen austeilen. Zuerst beginnt er mit Bankban, dann ist Polkakenich und Seppy dran.
    Niemand hat diesen Herr eingeladen.
    Klar kann er hier schreiben( ist ja auch nicht mein Blog), aber da er Blogs nicht mag und die Leute, die hier schreiben auch nicht, darf er getrost die Tür von draußen schließen.
    Es gab Nazianhänger im Banat.
    Und es gab auch Schwaben mit anderen Anschauungen.
    Alle in einen Topf werfen, wollen wir nicht.
    Wir wollen hier miteinander reden, uns austauschen, mal auch witzig sein.
    Mit Dreck werfen, bitte nicht hier.

  304. seppy on 30. Juni 2009 at 21:47

    ,,Der ist für diese Leute ein willkommener Vorwand von der NS-Hypothek ihrer Gross- oder Urgrossväter abzulenken. Mit anderen Worten nennt man duieses Verhalten DIVERSION. Solche Leute kann und will weder ich, Klaus Popa, noch Herr Böhm ernst nehmen.,,

    Von Klaus Popa in Jun 29, 2009 – 20:24

    Hallo Ingemar,
    Das war meine Antwort auf diese Unterstellungen….

    #

    Mir ist es egal was mein Ur-oder Großvater getan hat.Ich bin ich und lebe in einem anderen Zeitalter.Oder besser gesagt ..,,Ich gehe mit der Zeit,,

    Von seppy in Jun 29, 2009 – 21:45

    An Geschichte bin ich schon interesiert,sonst hätte ich hier nichts geschrieben,aber mir selber ans Bein pinkeln will ich nicht.Was könnte ich auch schreiben über die Kriegszeit?
    Nur das was meine Großmutter erzählt hat.Darum schreibe ich Sachen die mir Persönlich passiert sind.Was andere schreiben lese ich schon mit Interesse.Aber jetzt meine Großeltern oder Eltern als Nazis zu bezeichnen liegt mir fern.

  305. Polkakenich on 30. Juni 2009 at 20:31

    Solle se alle Taufe wie sie wollen …Wir sind Menschen wie alle andere auch!
    Lese mal mein Bericht über die Guttenbrunner Tracht……..Da wirst du merken das die Banater Schwaben schonn vor 1900 aus Teller gegesen haben….Ist euch nicht aufgefallen!

    Zur Stunde habe ich Kurzarbeit und betreue Kostenlos über 70 Kinder beim Tennisport.
    Denn in ganz Europa nur Reiche speilen ……
    Nur in Kirchdorf spielen diesen Sport auch arme Kinder von der Strasse wo die Eltern Hartz 4 empfänger sind, geschieden, arm, u.s.w
    Gibt es nirgend wo in Europa!
    24 Stunden bin ich für die Kinder da……Mache ihnen alles von Reparatur bis kostenlose Tennisschläger bla, bla , bla…..
    Kinder von ganz Europa sind bei mir angemeldet ohne das der Sportverein mich unterstützt ! Ja im gegenteil er raupt meine Kinder sogar noch aus…………………………!!!!!!!
    Und ich kämpfe mit meiner Familie gegen alle Feinde der Kinder!

    Ein Serbe ist nach Banat gefahren zu den serbischen Partisanen die gegen meine Uhrahnen gekämpft haben.
    Ich habe ihm Tennisbälle und andere Tennisachen im Wert von über 150€ mitgegeben als Geschenk für die Kinder deren ihren Grosseltern gegen meine Grosseltern im Krieg gekämpft haben!…….Warum ? Aus Mitleid…….nein. Aus Freundschaft auch mit den Serben, bei dehnen ich wie zuhause behandelt werde, Zeit ich Ihre Tochter betreue.

    Weihnachtsfeier beim Tennisverein 2008
    Geschenke im Wert von 1500€ von wem?
    80% Vom Polki und seiner arbeit und nicht vom Verein……….!!

    Ich könnte bis morgen schreiben……Sehen so Nazis aus….?

    Ja ich fragte auch: waren wir in Blumenthal Nazis Hochnässig oder Eingebildet?

    Der unterschied zwieschen mir und andere ist dieser: Ich stelle mir diese Frage? Nicht weil ich mich schuldig fühle, …………
    Nein weil uns andere in diese Nische, Zeit Jahre hineinträngen wie Schmarotzer und nicht damit aufhören wollen!

    Ja man hat die Banater Schwaben so niedergemacht das SIE sich nicht mal trauen in Foren zu schreiben da sie noch immer eingeschüchtert sind von den Henger die sie Zeit 1944 verfolgen …………..
    Und wenn einer kommt wie der Polki, versucht man ihn zurechtzustutzen……….
    Hey Leut, an mir beisst ihr EUCH die Zähne aus!
    Ich lebe nur nach den gesetzen Gottes und dieser Gott ist für alle Menschen auf unserem Planeten Erden da, die sich nach seinen Gesetzen,……den Zehn Geboten benehmen.

    Und noch eins: Als ich ausgezeichnet wurde in Stuttgart zum Vorbild des Jahres, von der Württembergischen Landes Sport Jugend……War keiner von meinem Sportverein Anwesend, die mir die Kinder beglauen………..! Und auch keiner der Banater Post…..Frage: Warum?
    Bin ich nicht gut genug für die Banater Post?
    Bin ich nicht auch ein Banater Schwob?
    Oder hat die Banater Post ihre Redakteure nur in München?
    Oder sind diese Redakteure, dieselben, die zu Ceaucescu Zeiten geschrieben haben, nur für einige auserwählte der Partei?

    PS : Mir hat ein Deutscher Freund mal gesagt:
    Norbert du hast schon mehr Medailien wie der Josef Göbels…….Wir konnten darüber Lachen, andere Nicht!

  306. Carl Gibson on 30. Juni 2009 at 19:40

    Ein Heiliger bist Du, Polkakenich!

    Was ist der gute Mensch von Setschuan des Brecht gegen Dich oder die Mutter Theresa?

    Wenn sie keinen Orden für Dich haben – oder wenn dir Dein eigenes Kreuz schon genügt – dann sollten Sie den alten Pour le Merite wieder für Dein Auszeichnen aktivieren…

    oder sonst einen königlichen Orden für Dich erfinden …

    am Hosenband getragen oder an der Katjer!

    Honi soit qui mal y pense – Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

    Vielleicht taufen sie auch “Kirchdorf” einmal um – in Heiliger-König-Dorf
    oder so!

  307. Polkakenich on 30. Juni 2009 at 19:22

    Ja Gibson ich bin eben ein Keenich ! Und meine Familie ist a a Keenigliche Familie a Keenichliche Banater Donauschwäbische Familie…….nicht ich alleine…Sondern meine Familie!

    Es war Weihnacht 2004 oder so ein Junger Mensch lief in Deutschland auf der Strasse war einsam und alleine…………..Mein Sohn fand ihn Weihnachts abend um 10 Uhr und fragte ihn auf Englisch wer er ist, und was er tuhe?
    Dann sagte er : Er sei aus der Mongolei und kenne niemand hier im Dorf!
    Mein Sohn brachte ihn nachhause und ab dann bis Heute ist er unser Kind….Lebt zur stunde in der Mongolei mit Familie ……hat uns schon mal besucht…..
    Als er von Kirchdorf fort ging sagte er zu meiner Frau: Du warst wie eine Mutter zu mir!!

    Wo erkennt ihr da, ein hauch von Nazis…Gruss Polki

  308. Carl Gibson on 30. Juni 2009 at 19:10

    Bravo Polkakenich!
    Dafür sollte man Dir hier in Deutschland das Bundesverdienstkreuz geben, 1. Klasse!
    Und den europäischen Karlspreis noch dazu!

  309. Polkakenich on 30. Juni 2009 at 18:56

    Genau so ist es richtig, wenn einer zu Plöd ist, wird er IGNORIERT …….Das sind für mich Nazis

    Ich will IHNEN mal was sagen Herr Nationalistischer Pfarrer (Ingemar bitte nicht löschen!)
    Als ich mit meinen Rumänischen Ungarischen, Serbischen Freunde gegen die Kommunistische Diktatur gekämpft habe…..War ich damals ein Nazi?

    Als ich unser Haus, der Rumänisch- Ungarischer Nachbarin Überschrieben habe, mit Möbel und allem drum herum nach 1990 ……Kostenlos!
    War ich damals ein Nazi?

    Als ich 1992 (letzte mal, ich stand die ganze Nacht an der Grenze die Rumäner durften drüber fahren!) nach Rumänien gefahren bin, mit dem Auto voller Schokolade und Fußbällen für Rumänische Kinder aus Bruckenau………War ich damals ein Nazi?

    Alle Bruckenauer Rumäner die nach Deutschland kommen sind bei mir in Deutschland immer gern gesehene Gäste…….Bin ich darum ein Nazi?

    Wenn einer Medikamente braucht von Rumänien (Rumänische Nachbaren) schicken wir sie ihm……Bin ich dann ein Nazi?

    Als Rumänische Igenieure bei uns im Werk ihr Praktigum gemacht haben drei Monate und sie bei uns in der Wohnung wie zuhause wahren…..Ja sogar meine Frau ihnen gegenüber wie eine Mutter war……Waren wir dann Nazis?

    Oder wie unseren Rumänischen Strassen Freunde 1965 die Mutter Starb und die ganze Strasse Banater Schwaben hat diesen Kinder geholfen……waren wir dann Nazis?

    u.s.w……..Sie wissen gar nicht wie eigenommen SIE von sich sind……Da stel ich ihnen mal die Frage…Wer von uns beiden ist der Bösse……..wenn SIE mich auch Ignoriert haben…….Die Fragen waren ja nicht Nazi mässig gestellt sondern Geschichtlich…….Nur von der Geschichte haben sie keine Ahnung oder sie wollen keine Ahnung haben……Warum?
    Meine Atwort ist diese: Sie haben irgendwo studiert, wo man IHNEN eine Gehirnwäsche verpast hat die so erfolgreich war das sie die Banater Schwaben hassen……Danke

    Ja und dass was ich jetzt da geschrieben habe, machen viele Banater Schwaben …Warum?
    Nein, nicht weil sie Nazis sind……sondern weil viele sehr gute Menschen sind. Sicher gibt es auch schlechte aber die gibt es überall auf der Welt!

  310. Carl Gibson on 30. Juni 2009 at 15:10

    Hallo Herr Popa,

    ich zitiere Ihre Worte:

    “Sehr geehrter Herr Gibson,

    Sie sind mir durchaus aus der HJS bekannt, allerdings sind Sie nur in letzter Zeit zu dieser Zeitschrift gestossen.

    Es tut mir leid, dass Sie meine Feststellung, meine Zeit sei mir wichtiger, als mich mit ewig Gestrigen und Uneinsichtigen herumzuschlagen, auf sich selbst bezogen haben. (…)

    Nun kurz zu Herta Müller. Es mag ja sein, dass sie sich zu sehr dem rumänischen kommunistischen System angenähert hat, ebenso ihr Lebensgefärte Richard Wagner, der ja selbst Parteimitglied war. ”

    Ich habe weiter oben, wo ich die HJS-Herausgeber Johann Böhm, Dieter Schlesak und William Totok sowie die Autoren der HJS mehrfach verteidigt habe,

    auch darauf hingewiesen, dass die gesamte HJS – ungeachtet einer auch heute noch linken Ausrichtung viel für die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien getan hat.

    Auch in der “Symphonie der Freiheit” , die HJS druckte avant la lettre ein Kapitel daraus bereits 2007 ab – habe ich die Halbjahrescshrift für süosteuropäische Geschichte, Politik und Literatur gewürdigt, ebenso auf meiner Homepage zitiert.

    Diese Anerkennung der Meriten impliziert jedoch nicht den Verzicht auf meine kritische Auseinandersetzung mit dem Altkommunisten Richard Wagner –
    Totok und Schlesak waren nicht in der RKP –
    und seiner UTC-prämierten Gattin und Hass-Literatin Herta Müller,

    die sich als Vasallin der Kommunistischen Partei – und gegen ihre wie auch immer geartete deutschen Gemeinschaft – einen Namen gemacht hat.

    Diese noch nicht angemessen geführte Diskussion hat aus meiner Sicht absolute Priorität,
    weil ich damals, als Herta Müller und Richard Wagner mit dem Kommunisten paktiertn und kollaborierten,

    zuerst (1979) in der Zelle saß ( wie Totok vor mir)
    und dann 1981 auf der Abschuss-Liste der Securiate stand,
    als ich von Genf aus als Sprecher der SLOMR die UNO-Klage gegen Ceausescu auf den Weg brachte.

    Meine Prioritäten sind klar. Nicht meine banatschwäbischen Landsleute waren damals meine Feinde ( wie von Herta Müller gesehen),
    sonder die totalitären Kommunisten, die Gewaltherrscherclique Ceausescus.

    Herta Müller
    und Richard Wagner
    durften in den Jahren 1984 / 1985
    quer durch die Bundesrepublik
    “spazieren fahren” –

    während Sie , Herr Popa, in Rumänien noch Soja-Salami essen mussten bis zur Revolution.

    War das gerecht?
    Aus linker Sicht?
    Und diese beiden haben die linken Ideale schnöde verratetn, als der Mammon rief?

    War das gerecht?
    Heute sind beide perfekte Wendehälse – und kein Linker – auch die HJS nicht – thematisiert ihren opportunismus!

    Weshalb, Herr Popa?
    Schämt man sich, mit diesen Leuten einen teil der wegstrecke und der Ideale gegangen zu sein?

    Also kehren wir Banater Schwaben erst vor unserer Haustür – und zwar mit einem eiserenen Besen… und legen offen,

    was unsere selbst deklarierten Sprecher Herta Müller und Richard Wagner “uns angetan haben”,
    bevor wir nach historischen
    Makroimplikationen suchen.

    Unsere unfreiwillig im Jahr 1943 zur Waffen-SS eingezogenen Landsleute aus dem Banat haben den Zweiten weltkrieg bestimmt nicht ausgelöst bzw.

    sie haben die Außenpolitik des Dritten Reiches nicht bestimmt – sie waren Opfer
    und
    nicht Täter aus einem ideologischen Wahn heraus.

    Kriegsverbrecher a la Dr. Capesius etc. bleiben Ausnahmen – und sind nicht die Regel für die ca. 50 000 Angehörigen der kämpfenden Truppe Waffen-SS,
    die aus staatspolitischen Gründen nicht der regulären Wehrmacht zugeteilt werden konnte.

    Ich wehre mich gegen die a posteriori-Kriminalisierung der deutschen Gemeinschaft aus dem Banat und aus Siebenbürgen,
    weil die Ausnahme nie zur Regel erhoben werden darf.

    Letzteres (Grobes Pauschlisieren!) werfe ich Herta Müller vor!

    Sie fuhr gut damit!
    Mit dieser Pseudo-Anklage einer ganzen Gemeinschaft!

    Aber das schafft bis heute böses Blut –

    und das nicht nur bei den Ewig-Gestrigen, sondern auch bei aufrichtigen Patrioten, die mit den historischen Fakten vertaut sind.

    Carl Gibson

  311. Klaus Popa on 30. Juni 2009 at 14:31

    Sehr geehrter Herr Gibson,

    Sie sind mir durchaus aus der HJS bekannt, allerdings sind Sie nur in letzter Zeit zu dieser Zeitschrift gestossen.

    Es tut mir leid, dass Sie meine Feststellung, meine Zeit sei mir wichtiger, als mich mit ewig Gestrigen und Uneinsichtigen herumzuschlagen, auf sich selbst bezogen haben.

    Dass ich mir die Finger auf solchen Blogs bereits vor mehreren Jahren verbrannt habe, veranschaulichte ich mit der sogenannten “Vergangenheitsbewältigungs”-Aktion der Siebenbg. Zeitung auf Ihrem Internet-Angebot. Daraus habe ich meine Lehren gezogen und dabei bleibt es. Da kann mich niemnd beirren. Und dass ich mich nun zu den sich Polkakenich und Supersvabo nennenden Teilnehmern weiter nicht äussern werde, sollte aus eben meinen Ausführungen über meine Erfahrungen im Rahmen der genannten “Vergangenheitsbewältigungs”-Aktion verständlich sein.

    Nun kurz zu Herta Müller. Es mag ja sein, dass sie sich zu sehr dem rumänischen kommunistischen System angenähert hat, ebenso ihr Lebensgefärte Richard Wagner, der ja selbst Parteimitglied war. Dass sie aber das Faschistoide im Hinterkopf der Banater Schwaben benennt, ist nicht zu bekämpfen, sondern zu begrüssen, unabhängig davon, ob sie nun dem kommunistischen System in Rumänien zu nahe oder zu fern gestanden ist. Als ich diesen Gedanken äußerte, stellte ich ihn in den Kontext der “Volksdeutschen”, die insgesamt, unabhängig davon, ob sie in Rumänien, Ungarn, Ex-Jugoslawien, der Slowakei, Polen, der Ukraine (die sogen. Schwarzmeerdeutschen) oder in den baltischen Staaten lebten, das Faschistoide nicht nur mit Begeisterung aus dem “Reich” aufgenommen, sondern auch noch auf eigene Weise in dem jeweiligen Heimatland angepassten “kreativen” Formen des extremsten Deutschnationalismus weiterentwickelten. Und diese Spuren sind leider bis heute noch tief verwurzelt, wohl bis in die vierte Generation.

    Klaus Popa, MA.

  312. Carl Gibson on 30. Juni 2009 at 11:14

    Zu meiner person bzw. zu meinem Schrifttum haben Sie noch nichts gesagt, Herr Popa.

    “Ich habe meine Finger also bereits verbrannt und meine, mit meiner Zeit bei weitem Besseres anfangen zu können, als mich mit Uneinsichtigen und ewig Gestrigen herumzuschlagen.

    Also gerade mit jenen, die auch im Fall Herta Müllers nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass diese das “Faschistoide” bei ihren Banater Landsleuten nicht nur richtig erkannt hat, sondern auch keiner Instrumentalisierung seitens der damals in Rumänien herrschenden Kommunisten bedurfte, um auf dieses Kainsmal jeder volksdeutschen Geschichte, also auch der Banater volksdeutschen Vergangenheit, weisen zu können.”

    Den von Herta Müller in der ARD oder im ZDF 1984 formulierten Vorwurf, die Banater Schwaben seien “faschistoid” veranlagt bzw.

    der Vorwurf, in den Köpfen der Banater Schwaben halte sich immer noch ein “latenter Faschismus” habe ich entschieden und mehrfach zurückgewiesen

    und die Instrumentalisierung der Herta Müller

    - in Rumänien durch die Kommunisten -

    dann in Deutschland durch die Linken aus der “Spiegel”-Redaktion (F.C. Delius)

    vielfach betont.

    Bin ich ( das Popa-Sapca-Opfer der Kommunisten) in Ihren Augen nun auch ein Ewig-Gestriger?

    Der gesunde Patriotismus und das Anliegen der Stigmatisierten wurde von Dr. Bernhard Vogel, Präsident der Konrad-Adenauer-Stiftung- bei der Preisverleihung der KAS 2004 an Herta Müller zurückwiesen,

    dabei ehrte die KAS
    gerade die Ceausescu-Diktatur-Nutznießerin und Opportunisten Herta Müller
    für ihr “antitotalitäres Grundverhalten”.
    Ein Hohn!
    In Hermannstadt/Sibiu ließ die KAS die Dissidendeten uneingeladen draußen,
    um sich von Herta Müller, Richard Wagner und Eginald Schalttner literarisch einlullen zu lassen.
    Armes Deutschland, arme KAS!
    Aus Dummkeit und Ignoranz instrumentalisiert,
    um der CDU und Deutschland zu schaden.

    Ist ein Nestbeschmutzer, der die eigene Gemeinschaft mit Pauschalverunglimpfungen überschüttet ( faschistoid, latenter Faschismus etc.)
    mit einem konservativ- christlichen Preis auszuzeichnen?

    Was berechtigt eine Herta Müller, ihren Landsleuten eine ideologische Diagnose zu stellen?

    Weshalb arbeitet sie nicht zusammen mit dem langjährigen gatten und KP-Mitglied Richard Wagner ihre eigene “rote” Vergangenheit auf,
    statt alles zu verdrängen,
    und sich eine neue Identität zulegen zu wollen?
    Carl Gibson

  313. Supersvabo on 30. Juni 2009 at 09:51

    @Nicu (Klaus) Popa-(Sapca) (Te-ai facut neamt, tovarase!)

    ich frage mich wo Sie seinerzeit in die Lehre gegangen sind. Auf die Parteihochschule in Bukarest oder gar in Schulungsstätten der Securitate bzw. sie hatten einen guten Lehrmeister.

    Der Begriff der “Diversion” stammt aus dem “Kalten Krieg” und wurde von den Kommunisten als Totschlag-Keule verwendet. Allein daran zeigt es sich schon wessen zumindest Geistes Kind sie sind. Damit erübrigt sich auch jede Diskussion mit ihnen, auch, dass sie in bewährter Ceausescu-Form hier die Meinungsfreiheit beschneiden wollen. Ja, ja das kommt heute noch aus den Niederrungen hervor. Stimmt schon was irgendwo mal Richard Wagner geschrieben hat. Der Kommunismus ist tot, aber sein Leichnam geht noch um. Dafür haben sie ein beredtes Beispiel geliefert.

    Noch ein Letztes: Arbeitet sie gefälligst die Vergangenheit der Rumänen auf, die Securitate-Verbrechen, die Vertreibungen und Verfolgungen der nationalen Minderheiten durch das rumänische Staatsvolk, der latente Antisemitismus in den Reihen der rumänischen Kommunisten (Ana Pauker und der Bruder vielen ja bekanntlich diesem zum Opfer!) und verleumden sie nicht die Deutschen und ihre Geschichte, da ich an nehme sie leben in Deutschland, seien sie etwas respektvoller diesem Land gegenüber, dessen Brot sie essen! Ansonsten ist der Weg nach Osten in die Karpaten für sie frei!

  314. Polkakenich on 30. Juni 2009 at 09:06

    Und noch etwas für sie Herr Popa und für alle andere……………

    Ich weiß , ich habe auch schon andere aufgefordert etwas anzupassen damit man nicht gleich in die Rechte Ecke gestellt wird hier im Block. Den einige Schmarotzer warten nur darauf uns dies vorzuwerfen…………………….
    Die Banater Schwaben sind stolz auf ihre Vorfahren so wie andere Nationen auch. Auch auf die, die im ersten, zweiten oder in einem anderen Krieg gekämpft haben. Egal für wen und für was!

    Die Verlogenheit der Geschichtsschreiber geht mir auf den Geißt, darum habe ich nie die Geschichte vom dritten Reich gelesen und gelernt. Da diese Geschichte meinen Opa als Verbrecher überführt, Dies kann und will ich so nicht stehen lasen……..Polki
    Und da können sie mich von Rechts bis zu Links radikal nennen!

    Habe von mir ein Bild gemacht und dies verglichen mit den Feinden von diesen Kriegen und ihren Nachkommen ………Da ist mir bewusst geworden, das ich kein Dreck schlechter bin wie die Sieger.

    Ich gib mal paar Lügenbeispiele von der Rumänischen Geschichte Ano 1970
    Rumänien hat nie ein Offensiven Krieg begangen !
    Ja der Balkankrieg, wo man den Bulgaren die Schwarzmeerküste besetzt hatte, wurde nie in den Geschichtsbücher erwähnt.
    Die Belagerung von Wien das hier auch Rumänische Truppen anwesend wahren auch nicht!
    Das die Russen nach den 24 August 1944 die 10 Rumänische Divisionen der reserve geopfert haben in Ungarn und Slowakei in dem man sie in die erste reihe stellte und der Russe von hinten schoss und der Feind von vorne auch nicht!
    Nie etwas in einem Geschichtsbuch von der Verschleppung der Deutschen aus Rumänien nach Russland stand…………Sie können jetzt sagen die waren Schuldig ! A Dreck waren sie Schuldig sie wahren einfach nur Opfer den die meisten waren Frauen und Kinder die Politisch nicht einmal in einer Partei wahren…………………………………….
    Ein Rumänischer Nachbar (Moldoväner) erzählte mir: Er war bei der Rumänischen Arme und kämpfte gegen die Russen. Beim Rückzug hatten die Russen sie gefangen und einen von Ihnen in einen Tannenbaum gebunden. Danach den Tannenbaum angezündet das er so fürchterlich schrie das die ganzen Karpaten weinten………..Rumänien nicht und ihre verlogene Geschichte !………………………….Der Mann ging 1980 seine Rente beantragen, dann hat man ihm gesagt: „Das er keine Rente bekommt, für die Jahre beim Rumänischen Militär. Da er für den Feind gekämpft hat !

    Ja und jetzt kommt ein ungebildeter Mensch, der wegen Geschichte die Klasse wiederholen sollte in Rumänien, da er keine Lügen Geschichten lernen wollte. Sein Körper hat nein gesagt zu diesen Bücher und sagt jetzt noch immer nein zu allen Lügen auf die unsere Welt aufgebaut ist …….

    Ja und jetzt können sie Herr Popa kommen und sagen ich bin ein Nazi………Ja sage ich……..Ich bin einer, wenn sie das so wollen……..Donnerwetter, es ist mir aber wurscht was einer von mir sagt ! Ich lebe so wie meine Ahnen mich gelernt haben zu leben, in Blumenthal auf der Kerwei.

  315. Polkakenich on 30. Juni 2009 at 07:15

    Und noch ein Letztes: zu der hier wiederholt betonten Freiheitlichkeit, bzw. dem Recht aller zur freien Meinungsäusserung. Das wird von niemendem bezweifelt, doch darf diese Freiheit auch nicht missbraucht werden. Freie Meinungsäusserung bedeutet immer, damit verantwortlich umzugehen, und die an freie Meinungsäusserung gekoppelte Verantwortlichkeit sollte in der Fähigkeit bestehen bzw. diese voraussetzen, sich selbst Schranken setzen zu können, d.h. sich bewusst zurückhalten können. Dann ist die Gefahr sich auf beleidigend-verleumderische Pfade zu begeben minimal.

    Herr Popa sie haben Recht……..
    Am besten schreibt man nichts nach ihrer aussage
    Denn schreib ich gegen die Nazis, bin ich ein Kommunist
    Schreib ich für die Nazis, bin ich ein Nazi
    Schreib ich etwas über mein Banat ….Ja wie traut der sich nur
    oder habe ich eine andere Meinung….pla pla pla

    Ich glaube viele Geleerte haben auf den Foren ein Problem mit ungebildeten Menschen, so wie ich einer bin oder mit der Demogratie !
    Sie können es nicht ertragen wen irgendeiner da herr kommt und ihnen die Lewitten list !
    Also sag meer es Schwowisch richtig die Meinung sagt.

    Warum eigentlich? Sind einige Geleerte auch Nazis? Oder darf man geschulten Menschen nicht wiedersprechen? Warum Schranken? Soll ich schleimen hier und Lügen das die Balgen sich biegen……Für wenn? Für was?
    Ich habe es von kleinem an gelernt, ehrlich zu sein, aus meiner Sicht….und dass kann mir keiner verbitten, das haben nicht einmal die Komunisten geschaft! Zur Zeit der Nazis habe ich nicht gelebt und fühlle mich auch nicht schuldig, für kein verbrechen auf dieser Welt, das ich nicht begagen habe.

  316. Klaus Popa on 30. Juni 2009 at 04:04

    Hsllo,

    zwar war es nicht meine Absicht, mich auf diesem Blog weiter bemerkbar zu machen, doch sollte eines klar gestellt werden:

    DIVERSION bedeutet zu deutsche “bewusste Ablenkung” bzw. “Ablenkungsmanöver”. Das ist ein beliebtes Mittel von (politisch-ideologisch) extrem Denkenden und Fühlenden, ihren eigenen Kopf und den Kopf derer, in deren Schattemn und Nachfolge sie ideologisch und politisch stehen, aus der Schlinge zu ziehen. Und das betreibt nun dieser bankban, oder wie dieser anonyme Verleumder sich nun titulieren mag.

    Bezüglich der hier behaupteten Unübersichtlichkeit meines Webseiten-Angebots, das angeblich die MÖglichkeit, mich kennenzulernen, nicht bietet:

    wenn man sich die Zeit nimmt, die jeweiligen Datierungen, die am Ende jeder Webseite vermerkt sind, sich anzusehen, wird man feststellen können, dass es sich um eine chronologische Aufnahme der Beiträge handelt. Und wer über mein Leben mehr wissen will, der sollte doch die Seite

    “Klaus Popa. Lebensdaten eines Weltenseglers”, unter

    http://freenet-homepage.de/Transsylvania/Leben.html

    sich ansehen.

    Abschliessend möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich in Blogs und ähnlichen Seiten grundsätzlich nicht tummele, weil ich deren Nützlichkeit nicht unbedingt erkennen kann, zumal ich im Jahr 2002, wenn ich mich nicht irre, auf den Leim der Administratoren der “Siebenbürgischn-Zeitung”-Seite einging und den Vorschlag annahm, eine Diskussion über die NS-Vergangenheit der Siebenbürger Sachsen zu moderieren, welche Diskussion zu einer Schlammschlacht und zu einem systematischen Verleumdungsfeldzug gegen meine Person abdriftete. Dort wurde ich, in der gleichen Weise wie von diesem bankban, zum uneinsichtigen Kommunisten, Nestbeschmutzer u.ä. gestempelt. Und als ich mich “erdreistete”, die gezielt von der damals unter Dr. Harald Roth von dessen Propagandistenmeute entfesselte Diffamierungskampagne des eindeutig antinazistisch, also anti-volksgruppen eingestellten Bischof Viktor Glondys, in der “Zeitschrift f. siebenbg. Landeskunde” zu entkräften, wurde ich nicht nur “unehrenhaft” aus dem ominösen “Arbeitskreis für siebenbg. Landeskunde” ausgeschlossen, sondern auch von der weiteren Diskussionsmoderierung auf der Seite der “Sbg. Zeitung” gesperrt. Ich habe meine Finger also bereits verbrannt und meine, mit meiner Zeit bei weitem Besseres anfangen zu können, als mich mit Uneinsichtigen und ewig Gestrigen herumzuschlagen. Also gerade mit jenen, die auch im Fall Herta Müllers nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass diese das “Faschistoide” bei ihren Banater Landsleuten nicht nur richtig erkannt hat, sondern auch keiner Instrumentalisierung seitens der damals in Rumänien herrschenden Kommunisten bedurfte, um auf dieses Kainsmal jeder volksdeutschen Geschichte, also auch der Banater volksdeutschen Vergangenheit, weisen zu können.

    Und noch ein Letztes: zu der hier wiederholt betonten Freiheitlichkeit, bzw. dem Recht aller zur freien Meinungsäusserung. Das wird von niemendem bezweifelt, doch darf diese Freiheit auch nicht missbraucht werden. Freie Meinungsäusserung bedeutet immer, damit verantwortlich umzugehen, und die an freie Meinungsäusserung gekoppelte Verantwortlichkeit sollte in der Fähigkeit bestehen bzw. diese voraussetzen, sich selbst Schranken setzen zu können, d.h. sich bewusst zurückhalten können. Dann ist die Gefahr sich auf beleidigend-verleumderische Pfade zu begeben minimal.

    Klaus Popa

  317. Katharina on 30. Juni 2009 at 01:26

    Carl kann es nicht lassen.Obwohl er stets gegen Anonyme wettert und eine Frau Pintilie besonders erwähnt,unterhält er sich zur nächtlicher Stunde mit der Dame im Sibiforum!
    Wohlgemerkt, auch sie bricht ihr Schweigen…
    Wo das wohl endet???

  318. Carl Gibson on 29. Juni 2009 at 23:49

    Alma, ich hatte weiter oben nur den traurigen Bankban zitiert.

    William Totok ist der einzige wahre Dissident aus dem Aktionsgruppen-Umfeld, einer,
    der für seine politisch-literarischen Überzeugungen ins Gefängnis ging.

    Debatte in meinem Buch.
    Natürlich kann ich nicht alles unterschreiben, was Totok vor zwanzig Jahren in seinen Erinnerungen geschrieben hat.

    Inzwischen hat er noch einiges dazu lerent – und er lernt immer noch dazu.

    Z.B. weigerte er sich zu glauben, Herta Müller sei von der UTC ( VKJ )geehrt worden – und das noch für das antischwäbische “Niederungen”.

    Die Parole vom “latenten Faschismus” in den Köpfen der Banater Schwaben habe ich immer bekämpft ( kommt noch in Bd. 2)

    - sie ist identisch mit der “faschistoid”-Beschimpfung unserer Landsleute durch Herta Müller.

    Totok hat auch den “Schikanen” und der “Verfolgung” der Linken durch landsmannschaftliche Kreise aus dem Westen das Wort geredet.
    Auch das habe ich bekanntlich zurückgewiesen.

    Schönfärberei bringt uns nicht weiter – dort wo Totok nicht “genau” gelesen hat,
    habe ich es ihm gesagt – wie Bankban auch!

    Das ist exakte Wissenschaft, Alma – vielen Dank für die Zitate ( ich dachte schon, Du zitierts Klaus Popa…)

    Carl Gibson

  319. Katharina on 29. Juni 2009 at 23:39

    Ich habe Sie nicht mßverstanden.Ich wollte nur sagen, wie schnell man angezweifelt werden kann.Man ist schnell in einer Schublade.
    Alle Finger zeigen auf einen.Das bist du!
    Sie sagen,ich mache es mir einfach mit Herta Müller?
    Und ich wiederhole mich jetzt, wenn ich sage, mir ist einiges nicht klar. Aber wer bin ich , um in Herta Müllers Leben zu schnüffeln?
    Angesichts all dieser Verbrecher aus Rumänien,die straflos blieben und vielleicht auch noch gut im Westen leben, soll ich eine Autorin jagen, deren Bücher mir weder mißfallen noch schaden? Meine eigene Probleme haben noch nie etwas mit Herta Müller zu tun gehabt.Ich lasse mir hier auch nichts einreden.

  320. alma on 29. Juni 2009 at 23:31

    S. 56: „Auf die Unbelehrbarkeit ehemaliger Nazis oder solcher, die dem Faschismus auch heute noch Sympathien entgegenbringen […], ist beispielsweise auch die Hetzkampagne gegen die rumäniendeutsche Autorin Herta Müller zurückzuführen.“

    S.: 58 „Daß diese Autorin den Schikanen der Geheimpolizei ausgesetzt war, wollte man […]noch nicht gehört haben.“

    S. 59: „Die sture Empfindlichkeit, mit der Haupt wie auch andere Leser reagierten, ähnelt in vielen Punkten der später im Donauschwaben und in der Banater Post entfesselten Verleumdungskampagne. [… ] sein Leserbrief steht stellvetretend für den Konservatismus der „noch gesunden Schichten unserer deutschen Mitbürger“, für deren gehässige Intoleranz, für deren Unfähigkeit, sich selbstkritisch einzuschätzen, für deren übersteigertes Nationalbewußtsein, mit einem Wort: für deren latenten Faschismus. Der Faschismus hat in den Köpfen vieler Rumäniendeutscher überlebt.”

    Auszüge aus: William Totok, die Zwänge der Erinnerung, Aufzeichnungen aus Rumänien, Junius, 1988, ISBN 3-88506-163-5

    Carl, das sagt einer, den du hier, vor zwei Stunden, „mein Freund“ genannt hast. Hut ab!

  321. Carl Gibson on 29. Juni 2009 at 23:19

    Richtiger Link zum Kommentar oben:
    http://www.siebenbuerger.de

  322. Carl Gibson on 29. Juni 2009 at 23:18

    Auflärung gilt für uns alle!

    Und unsere Geschichte bzw. unsere Verantwortung beginnt nicht erst beim Großvater!

    Wir müssen uns der Vergangenheit stellen – aber erst wenn die histrorischen “Fakten” feststehen und alle Karten auf dem Tisch liegen,
    können wir werten.

    Entziehen können wir uns der Vergangenheit nicht, Seppy, wenn wir bewust leben wollen, verantwortungsvoll
    und nicht “ahistorisch” wie der Vogel Strauß.

    Ingemar, ich glaube der Autor Klaus Popa hat hier nicht gegen den oder das “Banatblog” gewettert,
    sondern
    gegen den “Anonymen” “Bankban”,
    der aus dem Dunkel heraus eben diesen
    Klaus Popa als “Kommunist” denunzierte oder beschimpfte.

    Über den Wert der Arbeiten von Klaus Popa soll die Fachwelt urteilen – und wenn der liebe und auf Tauchstation gegangene Bankban Fehler nachweisen kann,
    dann soll, er es tun:

    nach meinem Geschmack unter seinem richtigen Namen – wie im Ritterkampf, Ingemar!

    Wir haben schon über “Heraldik” diskutiert!
    In der “Banatblog” Diskussion,
    die gerade gut läuft auf http://www.siebenburger.de
    (Stichwort: Banater Wappen) Allg. Forum dort

    Wenn ein Ritter in voller Rüstund antritt,
    dann erklärt uns sein Schild ( die Blasonierung darauf)
    wer da antritt!

    So weiß jeder, wer gegen wen kämpft.

    Diversion ist hier keine angesagt.

    Das haben die “Kommunisten” schon geleistet, indem sie die Öffetlichkeit auf die Verbrechen der Nazis lenkten,

    um so von dem “eigenen Verbrechen” abzulenken!

    Das haben sie meisterhaft gemacht –

    und ein guter Hauch davon ist auch noch bei Herta Müller und Richard Wagner vorhanden

    Carl Gibson

  323. Carl Gibson on 29. Juni 2009 at 22:58

    Sie haben mich gründlich missverstanden, Katharina!
    Um es noch einmal klarzustellen!
    Ihre Geschichte mit der Schriebmaschine ist genauso wertvoll wie die vielen Miniaturen des Polkakenich aus Blumenthal,
    weil sie unmittelbare Einblicke in die Welt des real existierenden Sozialismus geben.

    Sie sind “echt” . und eben “nicht frei erfunden” wie die Short-Storys der Herta Müller.
    Wie sagte ich imemr zum vorschnell urteielnden Bankban: Lesen Sie bitte genau, was dort steht!

    Apropos Geschichten aus dem Banat:

    Jeder kann sie als historische Quelle oder als “literarische” Inspiration verwerten.

    Nur in der Wissenschaft braucht man einen Beleg!
    Carl Gibson

  324. Katharina on 29. Juni 2009 at 22:47

    Herr Gibson, die rumänische Militz (und auch die Staatsanwälte) im kommunistischen Rumänien war ein Vorbild für alle anständigen Menschen.Die Geschichte mit der Schreibmaschine ist erfunden.Es stimmt auch nicht,daß ich sonstigen Ärger mit der ehrenwerten Militz hatte.Mein Antrag für eine Reise in den Westen wurde nicht über den Tisch geworfen, er wurde genehmigt!
    Ich habe auch dem neugierigen Securisten bereitwillig (welche Ehre, nicht wahr?) alles über meine Bekannte gesagt.
    Gefällt Ihnen diese Geschichte?
    Für andere bin ich vielleicht eine miese Lügnerin.Und weiß Gott was alles.
    Die Leute wissen ja alles besser!
    Ich wollte mich hier auch nur aufspielen, Herr Gibson.Mein Name ist auch nur erfunden!
    Zufrieden?

  325. ingemar on 29. Juni 2009 at 22:35

    Seppy, du hast einerseits natürlich recht mit der Aussage “mir ist es egal was mein Ur- oder Großvater getan hat” – aber andererseits müssen wir wenn wir Aufklärung und “Vergeltung” für die Zeit des Kommunismus und davor fordern, auch bereit sein über das Thema NS-Vergangenheit zu reden.

    Wer ist dieser Klaus Popa? Ich habe zwar versucht mich über seine Homepage zu informieren, aber habe es recht schnell aufgegeben. Das ist mir alles viel zu unübersichtlich dort.

    Wieso haben eigentlich alle, die mir, dem BanatBlog, den Lesern, den Banater Schwaben usw. Nazitum vorwerfen die gleiche unübersichtliche Seite? Das ist jetzt schon der Dritte, und jedes mal der gleiche Aufbau. Einfach untereinander angeordnete Textlinks, ohne Sinn und Ordnung.

    Und Herr Popa, wenn weder Sie oder Herr Böhm den BanatBlog und seine Leser ernst nehmen wollen. Oder überhaupt nichts dazu sagen möchten. Dann tun Sie es doch bitte auch nicht. Aber kurz auftauchen und sagen, dass man nichts dazu sagen möchte, ist mir persönlich dann doch etwas zu billig.

    Hier auf dem BanatBlog darf jeder sagen was er will. Ob anonym oder mit richtigem Namen. Ob polemisch oder mit Fakten unterlegt. Wir leben in einem freien Land und so lange nicht die Rechte anderer gefährdet oder angegriffen werden ist es mir auch recht.

    Und was soll bitte dieses DIVERSION sein? Ich kenne nur den Begriff Diversion aus dem Strafrecht und kann ihn beim besten Willen nicht mit der Aussage, dass die Banater Schwaben den Kommunismus als Ausrede für die NS-Vergangenheit benutzen, in Verbindung bringen. Selbst wenn es so sein sollte, dann kann trotzdem ein Täter im späteren Verlauf zum Opfer werden. Auch eine großartige Erungenschaft unseres Rechtsstaates.

  326. seppy on 29. Juni 2009 at 21:45

    Mir ist es egal was mein Ur-oder Großvater getan hat.Ich bin ich und lebe in einem anderen Zeitalter.Oder besser gesagt ..,,Ich gehe mit der Zeit,,

  327. Carl Gibson on 29. Juni 2009 at 21:29

    Hallo Herr Popa,

    als Freund und Autor der HJS (Halbjahreschrift) habe ich weiter oben einiges gerade gerückt – und die drei HJS-Herausgeber Johann Böhm, Dieter Schlesak und William Totok im Rahmen der hier gegebenen Möglichkeiten verteidigt.

    Und ich bin bei Gott kein Freund der Kommunisten, gelte gar als “Kommunistenfresser”.

    Jeder der drei HJS-Herausgeber hat auch als Autor sehr viel für die Auklärung der kommunistischen Verbrechen getan – alles nachzulesen in der HJS, auch online.

    Da Ihr inzwischen traurig gewordener und im Rückzug begriffener Kritiker “bankban” an seiner Anonymität festhält,
    es aber nicht scheut,
    andere Namen ideologisch zu desavouieren oder in Misskredit zu bringen ( Vorwuf: pseudowissenschaftlich), sollten Sie sich motiviert fühlen,
    die Identität dieses HJS-Kritikers zu lüften.

    Angeblich hat – mein “Freund” – William Totok einiges seiner (Bankbans) Beiträge in der HJS “rezensiert”!

    Weshalb bleiben wir alle nicht bei den Fakten, statt uns ideologische Links-Rechts-Parolen an die Köpfe zu werfen?

    Carl Gibson

  328. Klaus Popa on 29. Juni 2009 at 20:24

    Werte Diskutanten und Disputanten,

    auf diese Seite stiess ich nur zufällig. Unter anderem auch deshalb, weil hier von einem Diskutanten mein Name und meine Arbeit in Verbindung mit Johann Bohm – der Polemiker nennt Böhm irrtümlich “Böhme” – verrissen wird, indem wir “kommunistischer” Umtriebe bezichtigt werden. Eine durchaus verständliche Überreaktion, weil nur politisch extrem rechts Eingestellte auf die dokumentarisch eindeutig und aussagekräftig belegte NS-Umtriebigkeit der Rumäniendeutschen, also auch der Banater Schwaben, auf diese Weise reagieren können. Bei denen spukt der Kommunismus weiterhin. Der ist für diese Leute ein willkommener Vorwand von der NS-Hypothek ihrer Gross- oder Urgrossväter abzulenken. Mit anderen Worten nennt man duieses Verhalten DIVERSION. Solche Leute kann und will weder ich, Klaus Popa, noch Herr Böhm ernst nehmen.

    Mehr der Worte über solche Leute zu verlieren lohnt sich einfach nicht.

    Klaus Popa, MA., Herausgeber von “Die Rumäniendeutschen zwischen Demokratie und Diktatur. Der politische Nachlass von Hans Otto Roth 1919-1951, Frankfurt etc. 2003;

    Akten um die “Deutsche Volksgruppe in Rumänien” 1937-1944. Eine Auswahl, Frankfurt a.M. etc, 2005.

  329. Carl Gibson on 29. Juni 2009 at 19:31

    Katharina macht es sich einfach:

    “Herta Müller wird hier eine zu große Aufmerksamkeit zuteil.
    Wenn man ihre Bücher nicht mag, soll man sie einfach ignorieren.”

    So einfach geht das nicht. Sonst können wir jede historische (Aufarbeitungs-)Diskussion oder geistesgeschichtlich-literarische Wertungs-Diskussion (Moral etc.) vergessen.

    Wenn unsere Großeltern oder andere Personen als “Zeitzeugen” aus ihrem Leben erzählen und uns mitteilen,
    was sie auf der eigenen Haut versprürt und mit eigenen Augen erlebt haben,
    dann ist das eine Sache, eine “authentische”, eine wahre!

    Wenn dann aber “Dichter” und “Schriftsteller” daherkommen und uns etwas vorlügen,

    dann müssen wir alle die Geschichten kritisch überprüfen und nach dem Wahrheitsgehalt fragen –
    wie bei der Geschichte mit “Katharina und der Schreibmaschine”:

    Ist sie “wahr” – oder stammt sie vom “Hörensagen”?

    Dann stellt sich noch die Frage,
    ist diese “Katharina” eine
    “moralische Autorität”,
    der man gerne “glaubt”
    oder ist sie nur eine freche Lügnerin,
    die die rumänische Militz verunglimpfen will,
    indem sie unwahre Tatsachen über das Leben
    und Leiden
    und Verfolgtsein
    im Temeschburger/Temeswarer Banat verbreitet.

    So verhält sich das mit den Aussagen von Herta Müller, Richard Wagner u. a. zu Banat-Themen, zu Siebenbürgen -Themen, zu Kommunisten-Themen, zu Ceausescu-Diktatur-Themen etc. etc.

    Da die beiden zufällig mehr dazu ausgesagt haben, sind wir aufgefordert mehr zu werten und mehr zu überprüfen
    und “Gegenbeweise” vozulegen.

    Das Elternhaus von Herta Müller ist – wie hier schon mehrfach deutlich wurde, nicht typisch für das Haus von nebenan,
    nicht typisch für Nitzkydorf,
    und das kleine Dorf,
    wo ein kleines Mädchen von der Kuh auf die Hörner genommen wurde und dann unsanft landete,
    ist nicht typisch für andere Dörfer im Banat ohne Kühe,
    mit anderen Strukturen etc. etc.

    Das hätte auch ein so erlauchter Geist wie Herta Müller-Niederungen-Rezensensent F. C. Delius 1984 bereits merken und anmerken müssen,

    als er überall in der BRD und darüber hinaus via “Spiegel” verkündete,

    das Banat sei die Hölle auf Erden!

    Können Sie damit leben, Katharina 1 bzw. Katharina2?

    Kein Wunder, wenn unsere einfachen landsleute ohne höhere Schulbindung, die nicht schreiben wie die Fischkale
    hier in Deutschland verlacht und verspottet werden,
    ausgegrenzt werden,
    stigmatisiert werden…

    und wenn ihre Integration torpediert wird und nicht gelingt,
    weil diese Menschen sich nicht wehren können…
    weder verbal, noch schriftlich.

    Sogar ihre Nachkommen müssen unter dieser Herkunft leiden!

    Ich bin nicht bereit, diesen Zustand so hinzunehmen.

    Deshalb müssen wir nachforschen, woher das alles kommt und ob Leute wie Herta Müller einen
    Anteil an diesem
    “negativen” Banatbild haben.

    Wir müssen uns alle mit ihrem Werk auseinandersetzen – jeder auf seine Weise.

    Das “Ignorieren” führt nur dazu, dass wir nichts dazu aussagen können.

    Damit haben diejenigen, die das Banat und seine Menschen in den Dreck ziehen,
    schon gewonnen.

    Wollen Sie das, Katharina?

    Polkakenich, Supersvabo, Seppy und noch vileicht ein paar andere – zufällig männliche – Charaktere wollen das nicht.

    Ich will es auch nicht. Deshalb trägt mein zweiter Band, nach dem der Verleger gerade ultimativ schreit, den Untertitel: “Deutsche Identität und Exodus”.

    Ich frage dort nach unseren “Wurzeln”, nach den Gründen unserer Auflösung als Banater Gemeinschft in der Geschichte
    und nach den Folgen hier im Alltag.

    Auf der Suche nach den Wahrheiten über uns steht die von Polkakönig oder Katharina übermittelte “Geschichte” gleichwertig

    neben der “erfundenen Wahrnehmung” der Müllers Wes Herta aus Nitzkydorf,
    die schon lange dabei ist,
    sich auch eine neue Vergangenheit zu erfinden.

    Je mehr Leute ihr dabei kritisch auf die Finger sehen, desto besser!
    Schließlich war Nitzkydof keine “Insel” – und die Menschen im Dorf und in der “deutschen Gemeinde” waren sicher nicht alle stumpfsinnig , böse und von Hass erfüllt.

    Von “Hass” getrieben, Katharina, war nur eine, als sie “Niederungen” verfasste.
    Und das war – auch ohne mein Hinzutun – die “doppelt Verfolgte, Frau Herta Müller – oder wenn es beliebt, Supersvabo, Müllers Wes Herta!

    Wenn nun diese “Wes Herta” eine hohe Auszeichnung für sich verdient einstreicht, dann ehrt sie damit auch das Banat!

    Das gönne ich ihr dann auch – und noch mehr dem Banat!
    Wenn es sich aber herausstellen sollte, dass da einiges mit der “moralischen Integrität” doch nicht so ganz stimmt,
    und das etwa nach dem hohen Preis,

    dann wäre der Schaden – nicht nur für das Banat – sondern für die geistig-literarische Reputation der Bundesrepublik verheerend.

    Man(n) versteht mich?

    Carl Gibson

  330. Katharina on 29. Juni 2009 at 08:49

    Man sagt doch: “Wenn es dem Bär gut geht,geht er aufs Eis tanzen.” Das gilt auch für die Menschen. Nach dem Krieg war der Zusammenhalt bei den Schwaben vermutlich größer.
    Umso moderner die Welt wurde, umso eingebildeter wurden manche. Und dann kam der Virus, der fast alle befallen hat Der hieß Deutschland.
    Und was dann kam,weiß jeder.

    Die Kirche wird auch modern.Für mich ist sie dadurch nicht glaubhafter geworden.
    Man reicht sich die Hand, manchmal zögert auch einer, es ist alles schrecklich verlogen.
    Menschen, die immer in die Kirche laufen, sind nicht unbedingt die besseren Menschen.
    Man redet ständig über den Glauben.
    Aber gibt einem das Gerede den Halt, wenn man ihn sucht?
    Ich brauche keinen Glauben, um ein Ohr für hilflose Seelen zu haben.

  331. Polkakenich on 29. Juni 2009 at 07:46

    Wer waren die Banater Schwaben wirklich,wie waren sie wirklich? Was ist aus ihrem Stolz geworden,wenn ihre Nachkommen hier mit dem Banat nichts mehr zu tun haben wollen?
    Das sollte man diskutieren und nicht blindwütig einer Autorin alle Schuld zuweisen. Bitte mal ohne Müller und Wagner!

    Ja genau das ist hier unser Problem, wie soll man miteinander reden oder schreiben wen ich schreibe………….
    Die Banater Schwaben waren…….
    Dann ist es Pauschal und wenn nur einer anders war, habe ich ein Fehler gemacht und werde im Net bekämpft ! Mit Recht

    Ich glaube die Lösung ist diese………
    Wir müssen Beispiele von Personen geben die nicht mehr leben von dehnen ihren Erzählungen in der Spinstub berichten…Dann kann man sich ein Bild machen von den Banater Schwaben ohne alle in ein Topf zu werfen.

    Habe vor einem halben Jahr mal mit einer Blumenthalerin am Telefon gesprochen. Die berichtete mir: Das vor 1940 in Blumenthal es auf einmal nicht mehr schön war !
    Warum, ist hier die Frage?
    Die Menschen kammen von Amerika zurück in den 30 Jahr und brachten sehr viel Geld mit, bauten grosse Häuser und fühlten sich als besere Menschen…….Reichtum verdirbt den Karakter! Als die Kommunisten wieder nach 44 alles weg nahmen, waren die Menschen wieder freudlicher und besser. Da wieder der Zusammenhalt angesagt war um zu überleben.

    So ist es, in der ganzen Welt……..Wenn du ein Besitz hast, dann baust du Mauern um dich herum auf und versuchst den Besitz zu beschützen. wenn du nicht s besitzt musst du auch nichts beschützen.
    Zu mir kommen öfter meine Nachbaren (Rumäner aus Rumänien) zu besuch. Die erzählen mir: Dass das Leben in unserer Strasse nicht mehr so ist wie früher. Einer ist dem anderen Neidisch auf sein Besitz, keine Kinder mehr auf der Strasse….Der Kapitalismuss hat auch in dem letzten Eck in Rumänien seine präsens gezeigt und aus guten Menschen…..Schlechte Menschen gemacht.
    Mein Toni Okel aus Arad hat ein Sprichwort gehabt:
    “Alles was am Ende entet mit muss, das taugt nichts”!
    Kapitalismuss, Komunissmuss, Sozialismuss pla, pla, pla

    Übrigens: “Der Polki der traut sich was!” Warum den nicht……wir leben in einem Freien Land. Und können miteinander reden…..In schrift ist es sehr sehr schwehr. Da man vielleicht fehler macht und sie erst später endeckt wen einer darauf hinweisst. Nur ich stehe zu meinen Fehler. Und wen ich schreibe wir waren ein Spiesiges Dorf, dann sage ich ihnen was die Dörfer in Deutschland sind: “Genau so Spiesig, wie wir in Rumänien!”
    Ja als Fremder hast es immer schwehr in einem anderen Dorf!
    Beispiel: Weihnacht in Deutschland
    Du kommst aus der Kirche, jeder gibt sich die Hand und wünscht sich Frohe Weihnachten. Als Fremder bist du froh wen jemand dir die Hand reicht. Nicht weil er nicht anderst kann und bei dir vorbeigehen muss indem er dir in die Augen seht! Nein eine Ehrliche Hand, die gibt es selten in jedem Dorf von unserer Erde.
    Darum bleib ich auch an Weihnacht unserer Lieben Kirche oft Fern ! Ob Gott mich da bestraft, weiß ich nicht. Aber zeit ich nur mehr an Gott glaube und nicht an die Menschen ihre Systheme und Vereine, geht es mir viel viel besser.

  332. Katharina on 28. Juni 2009 at 22:32

    Herta Müller wird hier eine zu große Aufmerksamkeit zuteil.
    Wenn man ihre Bücher nicht mag, soll man sie einfach ignorieren.
    Sich aufregen, weil man sie für den Nobelpreis vorgeschlagen hat? Sie hat ihn ja nicht bekommen.
    Die Jelinek hat ihn bekommen. Deren Oma war auch Banaterin. Vermutlich eine Berglanddeutsche. Jedenfalls hat die Jelinek die Deutschen aus dem Banat auch als nationalistisch empfunden.
    Und da komm ich auf den Polkakenich zurück, der schrieb die Banater Schwaben haben sich als was Besseres gefühlt.
    Die Banater Schwaben waren sehr stolz und haben es mit ihrem Stolz auch manchmal übertrieben.
    Sie haben aus dem Banat eine blühende Landschaft gemacht,was ja ein Beweis für ihre Tüchtigkeit war,aber insgeheim sahen sie gerne westwärts,gerne mit rosa Brille.Sie glaubten sich zugehörig einem Land, das es so bei der großen Auswanderung ihrer Ahnen gar nicht gab.
    Ich frage mich,waren die Schwaben innerlich zerrissen,waren sie trotz gezeigter Fröhlichkeit tieftraurig?
    Wohnten sie da, aber innerlich waren sie hier nie angekommen?
    Es wird oft als Grund für den Exodus die erlittene Schmah und Defavorisationen aller Art angegeben.Doch die richtige Flucht begann viel später,eben dann, als Rumänien der “Untergang” drohte.
    Wer waren die Banater Schwaben wirklich,wie waren sie wirklich? Was ist aus ihrem Stolz geworden,wenn ihre Nachkommen hier mit dem Banat nichts mehr zu tun haben wollen?
    Das sollte man diskutieren und nicht blindwütig einer Autorin alle Schuld zuweisen. Bitte mal ohne Müller und Wagner!

  333. Supersvabo on 28. Juni 2009 at 21:05

    … die Banater Frauen richten das besagte schwäbische Bad her und dann das Nachtmahl… ;-) ))

    Spaß beiseite, finde ich auch Schade, dass hier die weibliche Komponente fehlt, zumal ja Polkakenich und meine Wenigkeit das Thema “sex im banat” anschnitten….

    Nun Herta Müller ist ja für die derzeitige Literatenszene wirklich ein Exponat banatschwäbischer Literatur. Das mag gefallen oder nicht; eine tatsache, mit der auch diejenigen rechnen müssen, die die Müller Wes Herta nicht so am Herzen haben.

    Ja selbst das Temeschburger Heimatblatt (HOG Tem.) hat in einem recht positiven Rahmen Texte von ihr abgedruckt. Ich gebe ja auch gerne zu, dass man heute ihre “Niederungen” mit einem Grinsen und Augenzwinkern lesen kann und auch seiner Mitwelt sagen kann “Ja, schon lustig wie es auch im Banat seinerzeit zugegegangen ist”. Aber ich gebe auch Carl recht, der hier festgestellt hat, daß in der Zeit wo sie die Niederungen herausgebracht hat (mit Wohlwollen der Ceausisten) ist sie unsolidarischen ihren Landsleuten in den Rücken gefallen. Das ist und bleibt für mich schlicht unanständig. Da mag sie noch soviele Meriten haben um knapp am Nobelpreis vorbeigeschlittert zu sein. Da brauchen wir uns auch garnit mit dem Getue aufhalten, sie sei doch schließlich eine Landsmännin, die gleichsam eine Prophethin der Banater SChwaben sein, die erst das Banat und seine Deutschen literatisch solonfähig gemacht hat. Wer meinen Brunnen vergiftet hat, dem mag ich nach Jahrzehnten verzeihen können, aber vergessen und auf gut Freund tun nicht.

  334. Katharina on 28. Juni 2009 at 20:41

    Habe heute mal “zurückgeblättert” und die Kommentare jener anderen Katharina gefunden.Als ich hier zu schreiben begann,tat ich es unter meinem richtigen Vornamen.An eine Verwechslung dachte ich nicht.
    Mittlerweile habe ich bemerkt,daß das hier fast eine Männerdomaine ist.
    Wo sind die Banater Frauen?
    Haben die nichts zu sagen?
    Wobei es hier nicht einfach ist.
    Hat man eine andere Meinung oder ist dem Polkakenich nicht sympathisch:) dann…

  335. seppy on 28. Juni 2009 at 16:08

    ,,Spartakus übrigens war a Rumäner !,,

    Unsre Polki hat recht.Er war Traker.

  336. seppy on 28. Juni 2009 at 16:06

    Von Polkakenich in Jun 28, 2009 – 13:19

  337. Anonymous on 28. Juni 2009 at 16:04

    Der Polkakenich traut sich wirklich was, alle Achtung!

  338. Polkakenich on 28. Juni 2009 at 13:19

    OK………Carl han mich als Phillosoph oder wie der Professor heist versucht !

    Tatsache ist das a Kommunist em Jesus gleicht ………Unser Problem ist aber, dass die Menschen in der Mehrzahl schlecht sind.
    Ich vielleicht auch !!

    Wen ich was schreib, steh ich zu dem was ich schreib und wen dies ein Plödsin als ist.
    Nur dies mit HM habe ich von verläslichen Quellen! Einst ist sicher ich habe in der Tehnometal gschaft mit Schwowe vun vielen Dörfer aus dem Banat.
    Ich habe aber nicht beim Direktor im Büro gschaft………..!
    Spartakus übrigens war a Rumäner !

    Nazi vergleich……Ja do han ich des vielleicht auch nicht richtig rübergebracht.
    Aber so meer es mol uf Schwowisch, mir han uns im Banat schun als was beseres gfühlt. ……………..

  339. Carl Gibson on 28. Juni 2009 at 12:13

    Und noch etwas zum Thema “Anonymität”!

    Wer etwas zu sagen hat,
    wer etwas der Allgemeinheit mitzuteilen hat,
    der kann es auch “offen” sagen,

    schließlich leben wir in einer offenen Gesellschaft,
    nicht in einer geschlossenen Community,
    die in einer Geheimsprache schreibt …

    Wir alle beherrschen auch das Hochdeutsche!

    Ich habe mich ein Jahr lang mit “Anónymen” aus dem Busch, mit Heckenschützen und Dreckschleudern aller Art herumgeschlagen,
    gebracht hat es nur Negatives!

    Vor einigen tagen las ich eine Internetmeldung:

    Anonymität bringt die “Meinungsfreiheit” in diesem Land in Gefahr.

    Jeder sollte deshalb mit seiner gesamten persönlichen Integrität und Verantwortung hinter dem stehen,
    was er hier aussagt.

    Das aus der Sicht eines Anonymen- Geschädigten.

    Viele Diskreditierungsversuche meiner Person
    , der im Kommunismus nichts vorgeworfen werden kann, stammen aus diesem Personenkreis.

    Carl Gibson

  340. Carl Gibson on 28. Juni 2009 at 11:53

    Zu den “Privilegien” unserer literarischen Minderheitenvertreter im Banat der Ceausescu-Diktatur schreibt Polkakenich:

    “Die Frau Müller hat nie in der Tehnometal gschafft es sei den Sie war angestellt und hat als Schriftstellerin ihr Geld von dort bekommen …………!
    Die gleichen Praktiken hat man mit den Fußballern von Poli Temeswar betrieben die waren auch auf der Gehaltsliste von mehreren Fabriken…….So war das im Kommunismus.

    Somit leicht vorstellbar dieses Szenario durch ihre Literatur Arbeit gegen die Banater Schwaben dass die Kommunisten sie dankend unterstützten !

    In ihrem Heimatdorf war sie für ihre Literatur nicht beliebt und die Nitzkidorfer waren überrascht als sie lassen, dass sie vorgeschlagen ist für den Nopelpreiss.
    Antwort von einem Nitzkidorfer Bürger: Ja dann kann man ja jedem auf der Straße einen Nopelbreiss geben !”

    Ist das mehr als Deine eigene Meinung, Polkakenich?

    Wenn wir mit der Hilfe des Banatblogs “Fakten” sammeln wollen,
    um unsere Banater Geschichte aufzuarbeiten,
    dann muss das,
    was hier ausgesagt wird,
    stimmen.

    Jeder kann zur Wahrheitsfindung beitragen.
    Aber er soll auch die Quellen seiner Information nennen.

    Keiner von uns kann für das ganze Banat sprechen.

    Auch sollten Generalisierungen vermieden werden, Polkakenich – wie der Nazi-Vergleich, der nur Wasser auf die Mühlen derjenigen ist,

    die meinen,

    wir würden von Leuten abstammen,
    die einmal einen Deutschen Schäferhund hatten.

    Und ich – als “Kommunist” ? Da müssten wir aber weit zurückgehen… bis zu den Urchristen und zu Spartakus!

    Carl Gibson – von unterwegs …

  341. Anonym on 28. Juni 2009 at 11:12

    Nochmol te “schwowische Anonym”
    scheen, tass Ihr so schnell geantwort hat.
    wann Ihr Luscht uf nochmol richtich (Informations)Kontakt ins Banat, losst Eich von Blogverantwortliche mei E-mail-Adress gen. Is net geheim, awer aus spamtechnischem Grund mecht ich ke Adress uf te Blog schreibe.Un mei Name muss aach net to verewicht bleibe – is eh bekannt genuch.
    jetz is tie Hinglsupp warm :)
    ich winsch Eich (un aach mir), peschte Appetit !!!
    Scheene Sunntach noch !!!!!

  342. seppy on 28. Juni 2009 at 09:35

    Von Anonym in Jun 28, 2009 – 05:45

    Ja du hast recht.Ich war auch kein Nazi und komischerweise hatte ich mehr Rumänische Freunde als Deutsche.Ein Türkisches Mädchen von der ,,Ada-Kaleh,, Insel habe ich auch kennen gelernt ohne mich überheblicher ,ihr gegenüber, zu fühlen.
    Manche Rumäner sagten oftmals,,Neamtule,,zu mir, aber nicht schlecht gemeint,das kann man raushören.
    Es waren auch manche Schwachköpfe,meistens Moldoväner die mich auch ,,Htleristule,,genannt haben,aber die lies ich links liegen.
    In der Schule bekam ich die meisten Ohrfeigen von den Lehrer aus Siebenbürger.In meiner Schule im Banat, gab es um die zehn. Bis in die vierte Klasse wurde ich als ,,Problemschüler,,vom Klassenlehrer mit Ohrfeigen, in seinem Willen,(manchmal auch Unschuldig) erzogen worden,dann in der oberen Klassen ging es mit anderen Lehrer weiter.Ich trauere dieser Zeit nicht nach.
    Hier in DE angekommen nante man mich:Aussiedler,Spätaussiedler,Kolonist,Rucksackdeutscher,Eingeschmeckte,Mann der einen Deutschen Schäferhund gehabt hat,Deutsch-Rumäne,Rumänien-Deutscher,Reichsdeutsche,Gesocke aus Rumänien,Sogenannte Deutsche,Menschen mit Migrationshintergrund,..und…und…und…
    Ich sage jedem :Ich bin ein Banater Schwabe.Die Junge Generation versteht das sowieso nicht….ist mir auch egal.

    Schönen Sonntag noch.

  343. Polkakenich on 28. Juni 2009 at 08:32

    Zuerscht mol dankscheeeen Anonym
    1 Zur Schulzeit ………Für mich war Rumänisch a Fremdsproch ab der ersten Klasse wie Englisch in Deutschland. Sicher hascht du Recht, wenn du sagst: Es wurde mehrmals in der Woche Rumänisch gelernt……..
    Und im Rest hast du auch Recht mit der 8 Klasse. Da wurde der Stoff nochmal wiederholt von der 5 in Rumänisch, was für ein Schwachsinn.

    2 Was soll tes heesche ………..
    Also liewie Leid soll ich dies mal AUFKLÄREN !
    Ich habe damit wollen sagen, wir haben uns alle alls was besseres gefühllt . Und ich meine da alle Banater Dörfer ! Deutschland war für die Deutsche Bevölgerung das Land. Hat vielleicht auch zu tun, dass die Nazis die Deutschen aus Rumänien als einzige Partei als Deutsche angesehen haben!
    Wir waren Stols Deutsche zu sein und haben es manchmal auch sehr übertrieben……..!!
    Zu dem steh ich .
    Wenn Dich einer, immer wieder so verspotet. Dann bischt auf einmal einer, da dir sagst: Jetzt erst Recht ! Ich prsönlich weere für Deutschland in Rumänien gestorben hätte mein leben geopfert und ich kenne sehr sehr viele Schwaben! die hatten die gleiche Einstellung.
    Genau wie mit den Türken in Deutschland, die werden in die Rechtsradikalität getrieben….!
    Sicher hatte dies nichts mit den Naziss aus Deutschland zu tun, aber eine Art Rechtsradigalismuss war es.
    Zu mir kam mal ein Donauschwabe (Autonomer) der immer sich mit den Naziss Strassenschlachten hatte. Dann sagte ich im auf einmal:….”Weisst du, ich bin auch ein Nazi.” Der hat es nicht fassen könne,
    Ja sagte ich….Aber ein anderer, wie diese hier in Deutschland !
    Anonym ……Denk mol a biserl noh…….Wie heiß wir wahren, nach Deutschland zu kommen !!

    3 Da kannst du Recht haben mit Gant da ich auch schon gelesen habe von der Schachspielerin aus Berlin und mir dachte dass dies die Tochter sein könnte !
    Hatte einen Schachspieler aus Bruckenau (Rumäner) der mir dies mal sagte, dass jemand von dehnen Schach spielt. Da er auch in der UMT die Profesorin hatte. Schach und Mathe haben ja viel gemeinsam…….

    Übrigens dein Beitrag fand ich sehr gut, Danke
    Ich bin nicht der, der sich nicht korrigieren lässt. Bin offen für alles und kein Gott nur a Keenich vun Polka ……….Lach

  344. Anonym on 28. Juni 2009 at 05:45

    Hallo Polkakenich,
    ich sin ee Schwob, ter wu im Banat geblieb is.
    Worum ich iwerhaupt gschrieb han?
    Ich denk, ich muss ee paar Sache zu teim letschte Beitrach klorstelle:
    1.Zu unsrer Schulzeit – noh 1970 wahrscheinlich – wor Rumänisch bestimmt net als Fremdsproch vorgetraa gin. Fremdsproch wor franzeesisch, englisch oder russisch. Rumänisch wor die Landessproch un mir han tie lerne misse 4-5 mol in ter Wuch mit Literatur, Sprachlehre un Aufsatz. In ter 8. Klass han mer aach Geschichte un Erdkunde in Rumänisch glernt.erinnerscht tich jetz???
    2. was soll tes heesche: “Erzogen wurden wir als Nazis”???? Villeicht manchmol so verspott. awer tes is was ganz annersch!!!!!!!
    ich sin sicher net so erzoo gin un kenner in unsrem Torf. un ich wor aach in vill anre Terfer uf te Kerwei un so un han vill Freinde ghat, awer ich han niemols tes Gfiehl ghat, tass tort eener wie e Nazi ufgezoo is gin.
    3.zu teiner Mathe-Lehrerin “Ganz”. hat tie vielleicht “Ganț” gheescht? sollte mir von ter gleiche Person rede, tann is es tie Mutter vun tem Abgeordnete vun ter teitsche Minderheit im rumänische Parlament, Ovidiu Gant. Ter wor Schach-Armee-Meister, awer noch beriehmter is sei Schwester als Schachspillerin. Jo, tie lebt in Teitschland.
    PS: Ich han nix gege de Polkakenich, im Gegnteel, was er, tie Katharina und te “seppy” gschrieb han, hat mir noch am beschte gfall.Ich han nor wille uf ee paar Sache hinweise, tie wu mir zuletscht ufgfall sin. (an ter Streitplattform han ich net mitmache wille, weil ich to terzu net gut genuch informiert sin.)
    Ich han Eich schwowisch gschrieb, weil Ihr all noch mit “terhem” verbunn seid.
    PX: Pleipt xunt

  345. Polkakenich on 27. Juni 2009 at 17:22

    Ingemar bitte lösche den Beitrag von oben!
    Habe da mal was für das Banater Schwaben Forum geschrieben ……wer lusst hat kann dort auch meine Geschichten lessen unter Geschichten aber vorherr Windeln anziehen wenn man vielleicht schon an der Blase leidet!

    In Blumenthal waren 8 Klassen in Deutscher Sprache (alle Fächer, rumänisch als Fremdsprache von der ersten Klasse an!)
    Ja so ungefähr wie bei Euch war es auch bei uns, erzogen wurden wir als Nazis, Meine Großmuter sagte immer wen einer mit einer dunklen Hautfarbe kam: Dude la Dragu, dude, dude. (Geh zum Teufel, geh, geh,)
    Die Rumäner sah ich als minderwertige Nation an so wie der Großteil der Deutschen Bevölkerung heute! Für das Deutsche Reich hätte ich mein leben gegeben.
    Im Schulgebäude waren auch vier Klassen Rumänisch in einer Klasse! Der Kontakt war nicht allzu gut auch aus Rasistischen gründen. Die sagten Neamt, wir sagten Zigan.
    Nur in unserer Straße wohnte eine Familie Rumäner ja die wurden Integriert die sprachen Deutsch wie wir und waren auch beim Kirchweihfest dabei, so war es auch in vielen anderen Straßen und Ortschaften.
    Ja in der Schul war ich nicht dumm und nicht gescheit aber wir hatten viel Spaß in der Schule habe insgesamt zwei Tage gefällt wegen Krankheit. Schule schwänzen das gab es in unserer Ortschaft nicht. Seidenrauben und bei der Maisernte das war immer Gaudi pur mit den Mädchen auf die Bäume klettern und Blätterpflücken oder einer hakte auf dem Feld die Rüben mit dem Albatros Radio voraus und wir im hinterher, bei Musik Radio Temeschwar!
    Über die Lehrer möchte ich nicht schimpfen, die haben auch Ihre Arbeit getan wie ich jetzt auch.
    Klarinette habe ich auch noch spielen gelernt, damit ich nicht Tanzen muss auf der Kirchweih mit Mädchen! Vor dem habe ich nämlich richtig angst gehabt.
    Wir waren eine Knaben Kapelle die nach einem Jahr 1969 die Leute bis nach Maria Radna begleiteten, durch alle Dörfer mit Musik!
    Kirchliche Marsch Musik mein Erlebnis das mich damals prägte bis heute war: „In Neudorf eine Ortschaft vor Lippa kam eine Rumänische Frau auf uns zu und Küste den Herrgott!“ Für mich ging die Welt unter: Ja das sind doch lauter Verbrecher, die Rumäner und jetzt küsst die unseren Herrgott?
    Nur in der Stadt sollte ich Aufnahme Prüfung auf rumänisch machen und kannte diese Sprache doch gar nicht. Nach meiner Zeit wurden sogar Aufnahmeprüfungen in Deutsch zugelassen. Hatte Glück die Mathe Lehrerin war eine Deutsche (Ganz) und die Fragte mich dann auf Deutsch. Glaube Ihr Sohn oder so ist ein Großer Schachspieler in Berlin.
    Lernte den Beruf Fräser und arbeitete in der Tehnometal (Kettenfabrik) neben der Elektromotor.
    Meine Erlebnisse in der UMT Schule waren grausam ich sollte die Klasse wiederholen im zweiten Lehrjahr bin durchgefallen im Fach Politik, Zeichnen, und Sport nur der Sportlehrer war mein Klassenlehrer und hat mich durchgelassen so machte ich Nachprüfung bei den anderen zwei Fächer. Die bestand daraus das wir die Bänke in den Klassen in Ordnung bringen und Aufräumen!
    Hatte mal keine Krawatte, da kam der Parteisekretär und sagte: „Alle die keine Krawatte haben sollen am Sonntag mit den Eltern in die Schule kommen!“
    Da kam ich mit meinem Vater und der sagte zu meinem Vater was für ein Pflegel er großgezogen hat, ein Mistkerl der übelster Sorte!“ Ja vielleicht hatte Er gar nicht so unrecht! Den ich habe auch mitgewirkt dem Staat das Genick, nachher zu brechen!
    Musste noch einmal mit meiner Mutter zur UMT wo mein Klassenlehrer Balgu mich zur Sau machte am Eingang vor allen Leute! Ja aber ich hatte viele Freunde auch Rumäner, Ungarn, Russen und Serben habe die Welt mal anders gesehen, wie nur in meiner kleinen Spießigen Ortschaft! Nein nicht wie vielleicht ihr jetzt denkt, ich liebe meine Ortschaft. Aber so war es.
    In unserer Ortschaft waren sehr gute Beziehungen zu den Paar Rumänischen Familien und die bestehen heute auch noch. Ja die Rumäner haben Kerweih gemacht ohne uns nach 1990!

  346. Polkakenich on 27. Juni 2009 at 17:18

    Also Schwowe ………Der Radu hat mol sei Spitzle heit arweite gelosst !

    Die Frau Müller hat nie in der Tehnometal gschafft es sei den Sie war angestellt und hat als Schriftstellerin ihr Geld von dort bekommen …………!
    Die gleichen Praktiken hat man mit den Fußballern von Poli Temeswar betrieben die waren auch auf der Gehaltsliste von mehreren Fabriken…….So war das im Kommunismus.

    Somit leicht vorstellbar dieses Szenario durch ihre Literatur Arbeit gegen die Banater Schwaben dass die Kommunisten sie dankend unterstützten !

    In ihrem Heimatdorf war sie für ihre Literatur nicht beliebt und die Nitzkidorfer waren überrascht als sie lassen, dass sie vorgeschlagen ist für den Nopelpreiss.
    Antwort von einem Nitzkidorfer Bürger: Ja dann kann man ja jedem auf der Straße einen Nopelbreiss geben !

  347. Polkakenich on 27. Juni 2009 at 12:29

    Lachen ist gesund……..ich hof nur das die anderen a noch vom Lawoar raus kumme heit bei dem Lawoar Wetter………oder besser gsoat Schowischem Bade Wetter vun Nitzkidorf den vun dort kummt zur Stunde dieses Tief herr……

  348. seppy on 27. Juni 2009 at 10:57

    By Polkakenich on Jun 27, 2009

    Tes woar kut,Polki….ich lach mich kaputt.

  349. Polkakenich on 27. Juni 2009 at 06:54

    Carl pass mol uf ……..Da ich a Schwob bin und früh aufsteh. Habe ich heute Morgen versucht a Philosoph zu werden……..oder wie so a Träumer, schun hoast uf Schwäbisch ………….Polkiphilosofskipolitolotzski………OK dieses Wort gibt es nicht im Wörterbuch!
    Auch nicht beim Lenau…………..

    Habe mal so nachgedacht warum manche Menschen von sich öfter sagen: zu dehnen gehören wir nicht dazu! Und sich von dem Gesindel, los sagen…….in dem sie behaupten: Ich bin doch koaner vun dehne!
    Ja die mache alles mögliche dann um sich von den anderen zu entfernen obwohl Sie nicht merken, dass sie immer mehr und mehr an die heranrücken!

    Michael J hat kein Schwarzer sein möchten…….Geht aber als einer ihren berühmtesten Schwarzen Menschen in die Geschichte ein………………….
    Frau Müller wollte keine Schwäbin sein……….Geht aber als eine unseren berühmtesten Banater Schwäbinnen in die Geschichte ein………..
    Gibson wollte kein Kommunist sein……………..Vielleicht bist aber du mehr Kommunist wie die Kommunisten selbst…………..

    So dreht die Welt sich weiter mit ihren eigenen Gesetzen………

    Ja meine Aldi hat gemeent: ……..Willscht mit mir Baden……….?
    No han ich gemeent: Na des mach meer jetzt nimmer zam und a nit mit em gleiche Wasser.
    Du Badscht dich in deinem Wasser, ich bat mich in meinem Wasser egal was es koscht.
    Nit das die im Banatblock uf eemol noch schreiwe………Es Schwowische Bad hat als einziges den Untergang der Banater Schwaben überlebt…………………Scheen wäre es aber schon mit der Frau Müllerin im Lawoar !
    Ich muss immer an des Schwäbische Bad denke wen ich die Leit im Freibad sehe………..Alle miteinander in einer Brühe…………I“git, die han unsere Tradition übernommen.!!
    Im Zwinger Klub han sie se sogar ausgebaut……..Was ich mir do alles denck des kennt ihr Euch jetzt jo a dencken…….
    Guten Morgen Polki

  350. Carl Gibson on 26. Juni 2009 at 17:24

    Und noch etwas für unsere manchmal denkfaulen, aber immer noch nicht auf den Kopf gefallenen Banater Schwaben zum Wochenend-Nachdenken:

    Richard Wagner durfte also ein gutes halbes Jahr nach dem Protestbrief der “Sieben” an den Temeswarer Kommunisten-Parteichef Pacoste (September 1984) die mehrwöchige Vergnügunsreise in den Westen Deutschlands antreten (Mai/Juni/Juli?) 1985.

    Das bedeutet, die Kommunisten-Partei hatte wieder geholfen und
    ihre “loyalen” Kritiker
    belohnt!
    Dann hatte sie sicher auch die Securitate, den Bluthund der Kommunisten-Partei,
    zurückgepfiffen.

    Schließlich war
    - wie die “Sieben” seinerzeit in dem Brief feststellten
    ( er ist in der “Symphonie der Freiheit” veröffentlicht und ausgiebig kommentiert)

    die Rumänische Kommunistische Partei in Rumänien
    die führende politische Kraft …

    und die – von Herta Müller oft dämonisierte – Securitate nur die Exekutive,
    der Scherge und Handlanger der RKP.

    Das sind die Fakten.

    Carl Gibson

  351. Carl Gibson on 26. Juni 2009 at 17:01

    Wer in der von den Rumänen selbst als illegitim und verbrecherisch eingestuften Rumänischen Kommunistischen Partei
    Mitglied war,

    wer sich von ihrer Jugendorganisation UTC (Uniunea Tineretului Comunist), deutsch VKJ,
    ehren ließ,
    ist aus meiner Sicht ein Kommunist.

    Richard Wagner war in dieser Verbrecher-Partei.

    Sie belohnte ihm mit ein mehrwöchigen Reise durch die Bundesrepublik.

    Richard Wagner reiste im Jahr 1985 zu einem Schriftsteller-Kongress nach Münster und dann weiter durch die Bundesrepublik,

    um dann in den Schoß von Menschenfreund und Diktator Nicolae Ceausecu zurück zu kehren.

    Dann gab er dem “Neuen Weg” ein Interview über seine Reise in die BRD.

    Andere wurden 1985 an der Grenze totgeschlagen.

    Herta Müller, die 1984 für die antideutschen “Niederungen” den UTC/ VKJ-Preis bekam,
    kam im Herbst 1984 in die Bundesrepublik
    und beschimpfte von hier aus die Banater Schwaben
    als “faschistoid”.

    Dann kehrte sie in das Kommunisten-Paradies von KP-und Staatschef Ceausescu zurück!

    Antifaschist Nikolaus Berwanger und langjähriger KP-Mann hatte sich schon in die BRD abgesetzt.

    Als Herta Müller und Richard Wagner im Jahr 1987 ihre Ausreisepässe bekamen,
    war das immer noch ein Privileg!

    Denn mehr als 100 000 Menschen, die erst nach der Revolution im Jahr 1989 kamen,
    mussten noch zwei weitere Jahre im Elend ausharren,
    ohne legale Pässe zu bekommen.

    An den Grenzen starben bis Ende 1989 weiterhin viele Menschen.

    Das, Anonymus, ( ” tragator din ascunsis si tufis) zum Thema “Kommunismus” und seine Mitläufer bzw. geistigen Brandstifter unter den Dichtern der deutschen Minderheit.

    Wer von beiden BRD-Touristen, Richard Wagner und Herta Müller,
    will da verfolgt gewesen sein?
    Carl Gibson

  352. Anonymous on 26. Juni 2009 at 16:29

    Herr Gibson
    Sie können doch nicht jeder, der seine Meinung äußert als
    Kommunist bezeichnen.
    Aber man hat auch in der „SbZ“ gesehen… schade…
    Klug sind die, die hier sich abgemeldet haben.

  353. Carl Gibson on 26. Juni 2009 at 11:50

    Seppy stellt fest und fragt:

    “H.M.bekommt eine gute kostenlose Werbung…alle sind jetzt neugierig geworden.
    Ist das gut?
    Oder nicht?”

    Ja, es ist gut, dass unsere Banater Schwaben sich Gedanken darüber machen,
    wer hier – in ihrem Namen oder auch nicht -

    über unsere Banater Heimat, Herkunft und Identität spricht
    und wie Herta Müller darüber spricht.

    Ich bin der Meinung,
    wir sollten nicht Herta Müller “allein” das “Banat-Bild” überlassen oder Richard Wagner und anderen Windschattenfahrern bzw. Bauchrednern aus dem gleichen Lager,
    die früher munter in der Rumänischen Kommunistischen Partei mitmarschiert sind
    und
    die sich von der RKP mit Preisen auszeichnen und mit sonstigen Privilegien (West-Reisen!) ködern ließen.

    Unsere Landskeute sollen darüber reden und nachdenken, ob das Gewicht hat,
    was ehemalige KP-Leute und offensichtliche Nutznießer der Ceausescu-Dikatur über die “schweigende Mehrheit” aussagen.

    Das Werk von Herta Müler hat sehr viel ” mit dem Zusammenlügen von Geschichte zu tun, der Banater Geschichte und der jüngsten Geschichte Rumäniens!

    Deshalb hat Ingemar voll ins “Schwarze” getroffen, als er von “Lenau” ausgehend dieses Thema formuliert hat.

    650 Autoren-Beiträge sprechen eine klare Sprache.”

    Also , Supersvabo, ist es überhapt nicht komisch, wenn man von einer “Verzerrung” auf das Thema Herta Müller kommt,
    das noch längst nicht ausdiktutiert ist.

    Die aufmerksam hier lauschenden “Rumänen” würden gut daran tun,
    in Herta Müllers Werk nachzusehen, was diese “doppelt” Verfolgte zum Volk der Rumänen zu sagen sagt,
    statt mich hier anonym mit Unterstellunegn zu konfrontieren.
    Carl Gibson

  354. Supersvabo on 25. Juni 2009 at 22:20

    Polkakenich: Ihr wart ja sehr Fleissig ……Bravo ! Schreiwe tut ihr wie die Fischkale……

    awer natierlich, baubsen können wir Schwowe auch! Baubsen ist für unsere nicht Schwowefreunde der Ausdruck für bellen, im übertragenen Sinne auch großsprecherisch-verbissen eine Sache verfolgen.

    Un es is ja oach nit schlecht redde und schreiwe zu kenne wie a Fischkal.
    Daher, danke für das Kompliment vun unsrem Polgakeenich. Is schun komisch wie mer vum Lenau zur Müller Wes Herta un zur Abtreibung in der Lovriner Gasse kommen sein.

  355. seppy on 25. Juni 2009 at 18:03

    By Supersvabo on Jun 24, 2009
    ,,HEBAMMEN AUS LOVRIN,,

    Ist mir neu ,aber gut zu wissen….

    Polki,da hast du recht.Vor Hunger ist keiner gestorben. Wieviele Kinder man wirklich will soll schon überlegt sein..
    Die Chinesen haben es auch mitlerweile begriffen…

    H.M.bekommt eine gute kostenlose Werbung…alle sind jetzt neugierig geworden.
    Ist das gut?
    Oder nicht?

  356. Polkakenich on 25. Juni 2009 at 15:08

    …nun hat doch auch die Herta Müller in ihren Büchern die Abtreibung und die Nöte der Frauen thematisiert. Und das war durchaus sehr schlimm. Man muss berücksichtigen, dass viele Familien gerade in den 1980er Jahre wirklich sehr arm waren um weitere Münder zu stopfen.

    Ich habe jetzt vieles nekatiwes über Rumänien und Kommunismuss geschrieben Supersvapo
    Deinen ganzen Kommentar finde ich sehr gut, mit einer Ausname………!
    Jetzt past mol gut uf LEID

    Ich glaube nicht ……Auf jeden Fall habe ich nicht erlebt das im Rumänischen Kommunismuss einer von den Banater Schwaben nichts zu essen hatte !!!!!! Ich war bei sehr vielen Familien im Haus, an essen hat es nie gefällt !!
    Sicher nicht jeden Tag Fleisch und Wurst…….
    Aber ein Brott hat man immer bekommen bis 1990 !
    Und arm waren die Banater Schwaben nicht! Meine eine Grosmutter hat nur eine kleine Hütte gehabt immer sauber und hat auch gelebt ohne HUNGER ! Wir haben dort geschaft und haben immer eine Kartoffel oder etwas anderes zu beisen gehabt….Und im jedem Haus hat es am Sonntach Strudel oder Kipfel gegeben.

    Sicher auch hier die Ausname wen der Mann alles versofen hat ….kan ja sein das es Geld dann nicht reichte aber das war wieder ein anderes Problem.

    Abtreibung hat man aus dem Grund gemacht damit man nicht zur armut kommt wie im 18 Jahrhunder mit 13 Kinder ……….
    Die Menschen haben es kapiert wen auch sehr späht das es leben viel leichter ist mit zwei Kinder wie mit 13…………….
    Und haben sich nicht mehr von der Kirche verarschen gelassen………….

    Ihr wart ja sehr Fleissig ……Bravo ! Schreiwe tut ihr wie die Fischkale……

    Ich persönlich finde es schade wen sich jemand zurückzieht. Weil er eine andere Meinung hat, oder mit irgend jemand nicht zu recht kommt.
    Ich weiss, ich schreib auch nicht alles richtig und mach auch Fehler ……..
    Egal über was für Nation ich schreibe, die sind so oder so ist es FALSCH den wen nur ein guter unter dehnen ist, ist es ein Fehler.

  357. Supersvabo on 25. Juni 2009 at 13:43

    …man muss doch nicht ständig wie “der Narren am Käs” am schwäbischen Baderitus hängen. Es geht doch wohl auch um die Art, das Drumherum wie sich die Herta Müller verhält und ihre Landsleute beschreibt. Und man muss schon differenzieren, ob sie da einen kritischen Blick auf die Gepflogenheiten der Banater Schwaben geworfen hat oder sich den rumänischen Kommunisten dienstbar gemacht hat und so der Mehrheit der Banater Schwaben in den Rücken gefallen ist. Daher hat sie keinen automatischen Anspruch auf Sympathie und Respekt der Gruppe, die sie einer derart lieblosen Kritik unterzogen hat.

  358. Anonymous on 25. Juni 2009 at 11:10

    NUR UM KLAR ZU STELLEN!!!
    von Rassismus, Hass, etc…. war in meinem Ausschnitt aus Carls Gibson Beitrag nicht die Rede und ich habe es auch nicht so interpretiert. Bitte keine Grosse Sache daraus machen.
    Sondern ich hätte gerne nur gewusst, warum Herr Gibson (egal in welchem Zusammenhang) so was über die rumänische Schule/Schüller geschrieben hat (Beitrag in Banat-Blog 18.06.09 ) aus Respekt und Liebe? oder hat er sich gedacht wenn schon über uns Lügen verbreitet werden warum nicht auch über die Rumänen. Wäre dann zu Ihrer Freude gewesen Herr Gibson?
    Zitat: „Auch darüber hätte Herta Müller schreiben können – aber sie schrieb zur Freude der rumänischen Kommunisten über die “schwäbischen” Baderitus, den ich so nie erlebt habe“
    Sie brauchen mir kein neuen Antwort „philosophieren“ verzichte gerne drauf.

  359. Supersvabo on 25. Juni 2009 at 11:06

    …nun hat doch auch die Herta Müller in ihren Büchern die Abtreibung und die Nöte der Frauen thematisiert. Und das war durchaus sehr schlimm. Man muss berücksichtigen, dass viele Familien gerade in den 1980er Jahre wirklich sehr arm waren um weitere Münder zu stopfen. Aber der Materialismus und das Wohlstandstreben der Banater Schwaben hat viele junge Schwäbinen bestärkt leichtfertig abzutreiben. Das kann man nicht schönreden. Es war einfach ein Mittel der Verhütung und Geburtenkontrolle. Wenn das junge Ehepaar noch bei den Eltern und Großeltern unter einem Dach gewohnt hat, dann hatten gerade die Mütter bzw. Schwiegermütter einen verheerenden Einfluss auf diese jungen Schwäbinen, die gerade zu von den Frauen der älteren Generation unter Druck gesetzt wurden abzutreiben. Dadurch sind die jungen Frauen zu diesem Thema abgestumpft worden, manche fuhren in den Nachbarort oder in die Stadt abtreiben und haben anschließend noch ihre Einkäufe erledigt, bevor sie heimkamen. Gerade in reichen Bauerndörfer, wie schon erwähnt in Lowrin, gab es geradezu hervorragende Spezialistinnen auf dem Gebiet der Abtreibung.

    Oder man schluckte die von den Serben oder Zigeunerinnen gekaufte Anti-Baby-Pille und hat diese dann schamhaft als Kopfwehtablette deklariert.

    Und natürlich gab es unter den Schwaben auch geile Böcke, die sich in fremden Betten gewälzt haben und es gab auch verheiratete Flitscherln, die ihrem Mann ein fremdes Kind nach dem anderen heimgebracht haben, sofern sie nicht abgetrieben haben. Es waren oft die die am frommsten getan haben und sonntags bei der Messe ganz vorne in der Kirche saßen, oder als sie verblüht waren, den jungen Mädeln des Dorfes Moral lehren wollten und auf die der Ausspruch “junge Hure, alte Betschwester” in hervorragender Weise passte. Klar, gab es das auch in Hessen, Franken, Sachsen, Kärnten, Siebenbürgen oder wo auch immer. Aber was ich damit sagen wollte, wir sollten uns hüten, die Banater Schriftsteller, das vermeintliche Idyll der guten alten Heimat und der guten alten Zeit in Hymnen zu besingen. Immer daran denken, wo viel Licht, dort auch viel Schatten. Der Reichtum mancher schwäbischen Bauernfamilie gründet neben der harten und schweißtreibenden Arbeit und Fleiß nebenher auch auf die Abtreibung ihrer Nachkommenschaft. Ich will damit auch nit sagen, daß das schlecht ist oder gut ist.

    finde es aber irgendwie schon gut, daß Herta Müller oder Lippet in seinem zweibändigen Romann etwas hat angklingen lassen.

    Ich finde es halt nur etwas problematisch, Herta Müller und Richard Wagner schreiben über die Banater Schwaben ohne sich ausdrücklich zu ihrer Zugehörigkeit zu bekennen, sie wollen von den Schwaben geschätzt werden, vielleicht sogar deren intelektuelle Wortführer sein, aber sich an den Banater Schwaben nicht schmutzig machen. Und das beißt sich irgendwie.

  360. Carl Gibson on 25. Juni 2009 at 10:35

    Wenn einer Fehler macht, seberg, dann hat er vielfach die Möglichkeit,
    diese zu korrigieren.

    Herta Müller und Richard Wagner haben große Fehler gemacht – und sie haben diese noch nicht korrigiert.

    “Vergangenheit” unter den Teppich kehren, ist keine Methode,
    die zur Versöhnung führt.

    Wir haben die Thematik bereits ausführlich erörtert:

    Zuerst kommt die Einsicht,
    dass Fehler gemacht wurden,
    dann erfolgt die Korrektur über, Reue, Canossa, Verzeihung und Versöhnung.

    Dann stiftet Liebe auch den so notwendigen Frieden!

    Hat Herta Müller je eine Hand ausgestreckt?
    Weder mir,
    noch den Landsleuten,
    noch den Rumänen, nicht einmal den so genannten anständigen Rumänen!

    Sie polarisiert nur – und zeigt mir dem Finger auf angeblich Schuldige!
    Sie stigamatisert und steinigt – dabei lässt sie nur sich selbst gelten.

    Als Doktor der Psychologie müssten Sie, seberg,
    doch einmal nach dem psychpathologischen Ansatz dieser Kunst fragen!!!

    Ich habe Ihnen die noch unbeantwortete (etwas polemische – aber sachlich-wissenschaftlich längst erwiesene )Frage gestellt,

    ob ein stets von psychpathologischen Fällen ungebener Therapeut möglicherweise selbst zum Psychopathen werden kann! Wir wissen beide, dass dies so ist.

    Sie haben dann im Zusammenhang mit der von mir provokativ eingesetzten Formuliereung “gesundes Volksempfinden” auf die die von mir längst antizipierte Pervertierung des Ausdrucks durch die Nazis hingewiesen.

    Dabei hätten Sie als Dr. der Psychologie durchaus auch die Thematik des Pathologischen in der Literatur von Herta Müller erörtern können-
    aus tiefenpsychologischer Sicht.

    Das ist eine Thematik, die noch kommen wird, sollte denn Herta Müller tatsächlich ein “wichtiger” Literaturpreis zugesprochen werden.

    Haben Sie etwas zu dem Thema veröffentlicht, Dr. Scherg?

    Da können Sie sich noch den Lorbeerkranz holen!

    Als ich vor 25 Jahren mein Buch über Nikolaus Lenau schrieb,
    (womit wir wieder beim Ausgangstehema wären)

    wurde ich mit der These konfrontiert,
    Lenaus gesamte Dichtung könnte durch “Melancholie” determiniert sein!

    Dahinter steht ein Makrothese – auch in der Literaturwissenschaft seit Lombroso (Genie und Wahnsinn)
    alle Kunst emaniere aus Krankheit.

    Das habe ich für Lenau zurückgewisen und dargelegt,
    wo die Wurzeln für Pessimismus, Skeptizismus, Nihilismus herrühren – bzw. welchen Anteil die Melancholie daran hat
    und wie die Formen der Überwindung via dionysische Weltanschauung stattfindet und sich vollzieht.

    Ich habe es abgelehnt zu sagen,
    Lenaus Gesamtwerk sei ein Werk der Krankheit oder das Werk eines Kranken (Psychopathen).

    Herta Müller wird mit den gleichen Fragen konfrontiert werden.

    ( Ich habe da meine eigenen empirischen Untersuchungen angestellt – und 5 von 6 Aussagen waren eindeutig.)

    Ein weites Feld, Seberg – Jetzt, wo alles erst richtig losgeht,
    wollen Sie in den Elfenbeinturm zurück,
    wo die vereinsamte bankban sitzt und trauert,
    am Weltschmerz leidet,
    weil die Leser nicht hinters Visier gucken dürfen!

    Ich darf es betonen, Seberg, auch ich habe lange in halbmelancholischer Pose verharrt und sinnend apathisch getrauert wie Walter von der Vogelweide oder die Gestalten auf dem Mediceer-Grab des Michelangelo…

    Dabei ist die Lüge nur mächtiger geworden…

    Ergo habe ich den Schleier zerrissen; ich rede und kämpfe und atme befreit auf – ganz nach dem Motto auf der Freiburger Uni: Die Wahrheit wird euch frei machen, nach Johannes und Jesus.

    Wie sagte doch Herta Müller:
    Lügen haben kurze Beine,
    die Wahrheit hat keine!

    Aber wir werden ihr Beine machen!

    In disem Sinne, seberg,
    Carl Gibson, ein liebend kämpfend Entsagender (Motto , Lenau:Savonarola …Tertullian an die Mäartyrer)
    Sie sehen: Mein Schrifstellertum vollzieht sich online – und ums umsonst für alle … wie die segnend spendende Tugend aus der Überfülle

  361. seberg on 25. Juni 2009 at 09:39

    Herta Müller die Hassende und Carl Gibson der Liebende – welch ein Hohn!

    Wenn Sie lieben können, Carl, dann fangen Sie doch hier und jetzt an, auf dieser Seite, bei denen, die Ihnen Interesse entgegenbringen!
    Lassen Sie es sie spüren.

    Sie nennen den schweigenden bankban schwermütig und depressiv und in Melancholie versunken?
    Welch ein Spott, nachdem er Ihnen tausend goldene Brücken gebaut hat!

    Sollte es aber stimmen, dass bankban sich melancholisch zurückgezogen hat, dann ist das ein Zeichen dafür, dass er trauert, und wer trauern kann, der kann lieben. Liebende aber sind nie verloren!

    Verloren sind jene, denen es um Sieg oder Niederlage geht, verloren auch noch im „Sieg“.

    Ich jedenfalls wähle die Trauer, den Rückzug und den Abschied. Das war’s für mich hier.

  362. Carl Gibson on 25. Juni 2009 at 08:13

    “Die Nachfrage bestimmt das Angebot, Carl.”

    Das meint Alma:

    Aber nur in der Markt-Wirtschaft …und im Manchester-Kapitalismus!

    Nicht in der “sozialen Marktwirtschaft”.

    Ein Beispiel für unsere instrumentalisierte und manipulierte Medienwelt:

    In so genannnten Experten-Runden, Talk-Shows etc. werden in der Regel Personen eingeladen,
    die bereits einen “Namen” haben,
    ganz egal, ob sie zur Materie etwas Substanzielles beisteuern können oder nicht.

    Der prominente Name zieht die Leute an
    und führt zu den alles bestimmenden Einschaltquoten,
    auch wenn dann nur ein BlaBla heraus kommt.

    Letztendlich zählt nur das Geschäft.

    Namen werden über Agenturen “vermarktet”, nicht selten an der Grenze der Legalität –

    und mit einem Bein im Interessenskonflikt. (Als Wirtschaftsethiker und PR-Berater weiß ich, wovon ich spreche:

    Wo das “Geschäft beginnt, dort hört die wahrhaftige “Moral” auf.

    Das hat Herta Müller hier im Westen sehr schnell begriffen und bis zum heutigen Tag zum eigenen Vorteil konsequent umgesetzt.

    Das Festhalten und das laute Verkünden der “erfundenen Vergangenheit” sowie der selbstgezimmerten Mythen zeugen davon.

    Aber alle sind nicht zu täuschen – deshalb berief ich mich auf Emile Zola und sagte “J’accuse!”

    Und dabei bleibe ich.

    Carl Gibson

  363. Carl Gibson on 25. Juni 2009 at 07:55

    “Herta Müller hasst, Carl Gibson hasst…”

    stellt Alma fest.

    Fakt ist:

    Herta Müller hat sich zm “Hass” als Triefdeder ihrer Literaur bekannt. (Siehe ihr Interview im Nachrichtenmagazin “DER SPIEGEL” aus dem Jahr 1987.

    Mein Werk hingegen fußt auf den Prinzipien der Humanität,

    auf der dem Hass entgegengesetzten “Liebe” als
    Nächstenliebe und Fernstenliebe (Philanthropie).

    Dort, wo Herta Müller nestbeschmutzerisch gegen ihre eigenen Landsleute aus dem Banat
    “hetzt”,
    setze ich auf “Versöhnung”,
    auch im Dialog mit anderen Völkern – weltweit.

    Nicht das Trennende und Spaltende ist angesagt,
    sondern
    das “Symphonische” – der “Zusammen-Klang”.

    Die kontroversierte und polarisierende Herta Müller lebte die rücksichtslose Absetzung,
    ohne Einsicht,
    ohne Entschuldigung bis zum heutigen Tag,
    wenn auch mit veränderten ideologischen Vorzeichen.

    Nach ihrer Ausreise in die ungeliebte Bundesrepublik mit dem bösen BND an der Eingangstür, suchte sich Herta Müller einen
    neuen Gegner,
    ein neues Streitobjekt.

    Und sie fand es in Nicolae Ceausescu, der plötzlch ein Idiot war!

    Doch was war mit dem “kommunistischen System” dahinter,
    das ihr Ehemann Richard Wagner länger als ein Jahrzehnt opportunistisch als Mitglied gestützt hatte?

    Alles Schnee von gestern, Frau Müller?

    Ich lebte das Gegenteil von Hass und Hetze,
    und dies,
    ohne zum Heuchler zu werden,
    ohne mich zu verdingen,
    und ohne das kritische Hinterfragen aufzugeben.

    Die Bedingung für jeden Ausgleich und für jede Versöhnung ist die Aufarbeitung der Fakten.

    Die diametralen Gegensätze zwischen Herta Müller und Carl Gibson werden neutralen Interpreten schon noch auffallen, wenn das Werk der Nobelpreis-Kandidatin röntgenhaft durchleuchtet wird.

    Schließlich ist der Nobelpreis als Überpreis mit nachhaltiger Vorbildfunktion eine “moralische” Auszeichnung.

    Carl Gibson

  364. alma on 24. Juni 2009 at 23:59

    Die Nachfrage bestimmt das Angebot, Carl.

  365. alma on 24. Juni 2009 at 23:40

    Herta Müller hasst, Carl Gibson hasst… und die Zuschauer werden depressiv.

    Und Jedi-Meister Yoda sagt:

    „Furcht erzeugt Wut, das wiederum erzeugt Hass, was unsägliches Leid mit sich bringt.“

  366. alma on 24. Juni 2009 at 23:17

    Supersvabo,

    „Durch die Lowriner Gasse gehen“ wird ausführlich in:

    Anton Peter Petri , Beiträge zur Geschichte des Heilwesens im Banat, Herausgegeben von der Semmelweis-Vereinigung Banater Heilberufler e. V., Th. Breit Druck und Verlag GmbH, Marquartstein, 1988, 884 S.

    ab S. 407 behaldelt. Dort wird auch der Fall einer solchen Hebamme namens Anna Fels in 1850 beschrieben.

    Jedem von euch, der sich Klarheit darüber verschaffen will, unter welch katastrophalen Bedingungen unsere Vorfahren die mörderische Sumpflandschaft fruchtbar gemacht haben, empfehle ich dieses Buch. Nach der Lektüre könnte es auch passieren, das einige der hier Mitlesenden, die noch nicht so richtig verstehen, warum wir mit dem späteren Unrecht nicht so gut leben können, uns Banater Schwaben mit anderen Augen betrachten.

  367. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 22:39

    Seberg meint:

    “Ja, Katharina, Carls Texte sind der beste Werbeträger für “die beste Autorin aller Zeiten”

    Das ist meine geringste Sorge, Seberg!

    Herta Müller soll ruhig weiter auftreten und ihre Variante der erfundenen Vergangenheit vortragen.

    Je vehementer sie ihre Position verteidigt, desto lauter werde ich der Welt mitteilen,

    dass Herta Müller eine Privilegierte des Ceausescu-Regimes war,

    die im Jahr 1984 in den Westen reisen durfte,
    als andere an der grünen Grenze erschlagen wurden.

    Wie dumm, meinen Sie, Seberg, ist das Volk eigentlich?

    Andere ließen sich für den Wunsch nach Freiheit totschlagen!

    Herta Müller aber fuhr in die freie Welt spazieren – und kehrte freiwillig wieder an ihre “Foltertsätte” zurück!!!

    Da lachen ja die Hühner!

    Das spricht Bände!Auch beim einfachen Mann!

    Carl Gibson

  368. seberg on 24. Juni 2009 at 22:34

    Lippenbekenntnisse…nichts als Lippenbekenntnisse!

  369. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 22:26

    Alma schreibt:

    “Carl,

    geht uns das etwas an, wieviel Geld Herta Müller verdient?”

    Ja, Alma, das geht uns sehr viel an!

    Jeder Hartz4-Empfänger muss wissen, was eine “doppelt Verfolgte ” so verdient für 20 Minuten “Auftischen ihrer Verfolgungsmär”, die frei erfunden ist.

    “Zum Golde drängt doch alles ” … so etwa heißt es doch schon in Goethes “Faust”!

    Alma meint weiter:”

    Ich kenne sie nicht persönlich, aber ich will noch immer davon ausgehen, dass sie etwas von ihrem Vermögen heute abgeben würde, wenn sie damit das Schwäbische Bad aus der Welt schaffen könnte. Sie ist aber in einer Position, aus der heraus sie das leider nicht tun kann.”

    Sie sollte sich von den Prinzip “Hass” distanzieren,
    denn das ist schlimmer als das “schwäbische Bad”!

    Da sagt ihr ein Moral-Philosoph – und der sagt es auch der Konrad-Adenauer-Stiftung, die aus Unwissenheit heraus das “Hass”-Prinzip prämierte.
    Das aber ist ein Skandal in der Demokratie!

    Oder, Seberg!?

    Carl Gibson

  370. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 22:16

    Jede Zusammenhänge mit pervertierten Begriffen der Nazis habe ich bereits zurückgewiesen – ich beziehe mich auf Luthers “dem Volk aus Maul schauen”, wie ebenfalls schon darlgelegt.

    A postriori “entartet” sein ist keine Kunstfertigkeit, noch Kunst, sondern nur übles Epigonentum.

    Sie wissen ja, seberg, was ich von Herta Müllers “Literatur” zu Davonlaufen halte – Garnichts!

    Es ist stets übel gelaunte Bauchweh-Pseudo-Literatur,
    fern von ästhtischen Kategorien und jeder Poetik, kurz:

    Des Kaisers neue Kleider!

    Im Märchen sagte ein Kind: Der Kaiser hat ja nichts an!

    Bald wird das Volk das auch sagen, wenn es dazu gebracht werden sollte, etwas von Herta Müller zu lesen.

    Ich hatte heute einen Gast hier: der las in “Niederungen ” von Herta Müller und in “Begrüßunsgeld ” von Ricchard Wagner.

    Er las unaufgefordert , aber mit Protest …die Kommentare will ich den Lesern ersparen

    Und kommen Sie mir nicht damit, der Mann hätte von höherer Literatur keine Ahnung!

    Die, die von Kultur; Geschichte und Literatur
    keine Ahnung hat, ist Herta Müller selbst – und ihr Mentor und ehem. Ehegatte, Richard Wagner, der ihr diesen “Stil” wohl vorgab.

    Frage: war “Niederungen” irgendwo das Paradigma für “Feuchtgebiete”?

    Carl Gibson

    P. S. Seberg, meine Frage zum psychopathologischen Abfärben wurde noch nicht beantwortet! Kommt noch etwas?

  371. seberg on 24. Juni 2009 at 22:13

    Ja, Katharina, Carls Texte sind der beste Werbeträger für “die beste Autorin aller Zeiten”

  372. alma on 24. Juni 2009 at 22:12

    Carl,

    geht uns das etwas an, wieviel Geld Herta Müller verdient?

    Ich kenne sie nicht persönlich, aber ich will noch immer davon ausgehen, dass sie etwas von ihrem Vermögen heute abgeben würde, wenn sie damit das Schwäbische Bad aus der Welt schaffen könnte. Sie ist aber in einer Position, aus der heraus sie das leider nicht tun kann.

    Was denkt ihr, dass ihre Diskreditierung (falls diese – auf eventuellen Tatsachen beruhend – jemandem gelingen würde) den Text aus der Welt schafft?

  373. Supersvabo on 24. Juni 2009 at 22:10

    …da fällt mer ein. War in unserem Dorf eine Frau schwanger und dann kurze zeit später offensichtlich nicht mehr und eine Geburt war auch nicht, dann hat mer gesagt: “Die is durch die Lowriner Gasse gelaufen”. Angeblich gab es in Lowrin die besten Hebammen, die sich auf Abtreibungen verstanden haben. Das kam angeblich daher, daß Lowrin ein wohlhabenendes Bauerndorf war und die Bauernweiber möglichst wenig Kinder wollte, damit das Erbe nicht zersplittert werde und der Wohlstand beim Kinderreichtum nicht flöten geht. Somit war Lowrin rund umadum berühmt für seine Hebammen die wahre Künstlerinnen auf dem Gebiet der Abtreibung waren.

  374. Katharina on 24. Juni 2009 at 22:08

    Bezahlt hier jemand die Werbung für die beste Banater Autorin aller Zeiten?

  375. seberg on 24. Juni 2009 at 21:58

    Hat irgend jemand einen Zweifel daran, dass das literarische Werk Herta Müller zur Nazizeit als “entartete Kunst” gelten und verboten worden wäre?

  376. seberg on 24. Juni 2009 at 21:52

    Richtig alma, die decretei, die Kinder, die ihr Leben einem teuflischen Terrorregime zu verdanken und damit eine lebenslange Last zu tragen haben.

    „Was sagt unser gesundes Volksempfinden dazu“ fragt Carl bezogen auf jene, die die „Ideale des Kommunismus“ verraten haben für eine „dreckige Handvoll Dollar“.

    Und da Carl uns durch die stolze Präsentation seines Eintrags auf Wikipedie verwiesen hat, bin ich dadurch ebendort auf den von ihm hochgehalteten Begriff ‚gesundes Volksempfinden’ gestolpert, ich zitiere:

    “Der Begriff Gesundes Volksempfinden wurde in der Zeit des Nationalsozialismus eingesetzt, um klare, materiell definierte Normen im Bereich des Rechtes und nicht normierte Freiheit im Bereich der Kunst und Kultur durch willkürliche, ideologische Vorstellungen zu ersetzen.Begründet wurde diese für den Faschismus typische Haltung mit einem unterstellten kollektiven Willen der Volksgemeinschaft. Das Konstrukt Gesundes Volksempfinden gab dem Regime im Zweifelsfall die Möglichkeit, sich jederzeit über anderweitig definierte und nachvollziehbare Normen hinwegzusetzen und im Bereich der Kunst und Kultur missliebige Werke für „entartet“ und „volksfremd“ zu erklären.
    Pluralistische Meinungslandschaft und nachvollziehbare Normen wurden aus ideologischen Gründen durch die Vorstellung eines gemeinsamen, einheitlichen und tief verwurzelten Willens ersetzt, der durch das totalitäre Regime mit Inhalten gefüllt wurde.
    Der so verstandene Begriff wurde als Maßstab von Moral, Rechtspflege, Kunstbeurteilung und als Begründung der Verfolgung und Vernichtung von rassisch-ethnischen und sozialen Minderheiten sowie politischer und weltanschaulicher Gegner verwendet.
    Dies führte dazu, dass unter begründender Bezugnahme auf diesen Begriff Strafurteile, zum Beispiel an den Sondergerichten gegen „Volksschädlinge“ gefällt und nicht genehme Kunstrichtungen wie die sogenannte „Entartete Kunst“ und „Entartete Musik“ angeprangert und ausgegrenzt wurden”.

    So viel zum gesunden Volksempfinden, nachzlesen ebenfalls auf Wikipedia…

  377. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 21:16

    “Die dreckige Handvoll Dollar hat sie dann auch noch erniedrigt…”

    Wen meinst Du, alma?

    Was glaubt der sozial eingstellte (Ausländer!) Joachim
    oder unser kritscher Polkakenich aus dem schönen Blumethal im Banat:

    Wie hoch ist das Honorar unserer doppelt verfolgten Herta Müller aus dem Banat für
    20 Minuten lesen – aus ihrer Literatur – zum Davonlaufen:

    Sind es 100 Euro, 500 Euro, 700 Euro oder gar
    1000 Dollar?

    Das ist eine Preisfrage, die auch die Frage beantwortet,

    weshalb über Nacht
    aus einem klassenkämpferischen Kommunisten
    ein überzeugter
    Kapitalist wird.

    Carl Gibson

  378. alma on 24. Juni 2009 at 20:59

    “Was für ein Leben…”, besser gesagt. Die dreckige Handvoll Dollar hat sie dann auch noch erniedrigt…

  379. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 20:58

    Joachim meint:
    “Ja der Banatblog läuft jetzt. Herr Gibson hat zum Glück wieder eine Bühne gefunden.
    500 click`s, 1000 click`s, 1500 click`s.
    Und alles nur wegen Carl Gibson, dem Retter des Abendlandes, dem gößten Philosoph, weltgößtem Schriftsteller,letzter aufrichtiger Kämpfer gegen die Linken. Und der arme Richard Walter und die arme Herta Müller, was haben die Beiden hier schon Prügel gekriegt. Und immer und immer wieder die gleiche Laier. Wenn die Diskusion einmal in normale Bahnen “abgleitet”, dann fängt gleich wieder die alte Laier an. Ist das nicht schon bedenklich ? Ist das Hass ? Verfolgungswahn ? Eine Phobie ?”

    Und noch bevor alles ausdiskutiert wurde ist er wieder auf und davon!

  380. alma on 24. Juni 2009 at 20:54

    Polkakenich,

    “… in einer Strasse sind drei Kinder zur gleichen Zeit zur Welt gekommen[…] Da Ceaucescu diesen Kinder das leben schenkte anderst werden sie im Mühleimer gelandet! […] Und diese Kinder haben Ceaucescu das Genik gebrochen dehnnen er das Leben schenkte! Für eine Handvoll Dolar !”

    Darüber lohnt es sich nachzudenken. Diese Kinder wurden allgemein als Decretei bezeichnet, und wenn sie dann vielleicht auch noch von den eigenen Eltern erfahren haben, dass sie unerwünscht auf die Welt gekommen sind, und das vielleicht auch noch zu spüren bekommen haben (in welcher Form auch immer – oft reichen Kleinigleiten), dann muss man sich überlegen, wie es ist, als Unerwünschter auf der Erde zu sein. Und auch, in welche Richtung sich die Persönlichkeit solch eines Kindes entwickeln kann.

    Man könnte auch überlegen, ob die Drei, während sie dem Diktator das Genick brachen, nicht: “Was für Leben hast du uns Geschenkt?” schrien.

  381. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 20:53

    Joachim schreibt:

    “Ich werde mich jetzt zurückziehen und mich nicht mehr einmischen. Ich bin ja Ausländer !
    Weiterhin Euch allen alles Gute.”

    Welch ein Verlust, Joachim!

    Für uns hier – und für die gesamte Menschheit, gerade jetzt, wo die Einsicht heran reifte…

    P.S. Wie lange hält dieser Rückzug an?

  382. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 20:49

    Alma, der Lenau-Forscher Carl Gibson leidet noch nicht unter einer

    Langzeitgedächtnis-Amnesie!

    Wer war es, der diese Debatte gleich am Anfang von “Lenau” auf Herta Müller “umpolte”?

    Hieß diese Dame nicht etwa: Alma?

    Carl Gibson.

    P.S. Aber ich betonte es ja schon oben:

    Es hat sich gelohnt; denn inzwischen sind 600 Autoren-Beiträge überschritten – steuern wir da auf einen Rekord zu , würdig für das Guiness-Book der Rekorde?
    Carl Gibson

  383. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 20:42

    “Aus Ihrer staatsbürgerlichen Pflicht heraus, müssten Sie zuerst das anprangern, was zu Zeit hier geschieht !

    Auf Grund Ihres Wissens und Ihrer Erfahrung !!!!”

    meint Joachim!

    Also habe ich doch etwas, was man gebrauchen kann?

    “Aber davon hört man von Carl Gibson kein Wort. Er hat wichtigeres zu tun !”
    Sagt derselbe Joachim!

    Schauen Sie sich das Titelbild der “Symphonie der Rreiheit” an, Joachim,
    es ist der “Big Brother”,
    das kalte Ungeheuer Staat,
    der alles kontrolliert und überwacht.
    Auch Sie und mich –

    und den rumänischen Geheimdienst SRI,
    der hier kräftig mitmischt, oder?

    Die Gegner und Feinde der Freiheit sind woanders, Joachim,
    nicht bei den Aufklärern, sondern in den Reihen derjenigen,
    die die “Ideale des Kommunismus” verraten haben,

    aus Egoismus,
    und für ein paar Dollar mehr!

    Raten Sie mal, wen ich meine!

    Was sagt unser gesundes Volksempfinden dazu, während der depressiv gewordene Bankban in Melancholie versunken schweigt:

    “Aufklärung…………..müssen wir oder nicht!

    Wenn wir es nicht tun, siegt Herta Müller und dann bleiben alle Banater Schwaben Dreckschweine…………….Kann man auch so sehen!

    By Polkakenich on Jun 24, 2009″

    So ist das, Polkakenich!

    Du hast es begriffen, Norbert!

    Die anderen werden noch darauf kommen, wenn es nicht zu spät ist.

    Sogar Joachim hat mir in einem Augenblick von Selbstvergessenheit schon zugejubelt, oder?

    Carl Gibson

  384. alma on 24. Juni 2009 at 20:27

    Gegen Google Earth könnten ja unsere breiten banater Strohhüte helfen, wenn alle sie auf der Straße tragen würden, denke ich mal.

    Aber im Ernst: Ich denke auch, dass wir uns damit noch weiter von Lenau entfernen, als das jetzt schon der Fall ist.

  385. Katharina on 24. Juni 2009 at 20:25

    “aus einer staatsbürgerlichen Pflicht” soll ich an einer Aufklärung mithelfen.Schön.
    Als deutscher Staatsbürger habe ich die Pflicht das Dunkel in Rumänien zu lichten?
    Das ist mir echt neu.

  386. Joachim on 24. Juni 2009 at 20:20

    Ist schon ok. Polkakenich,
    Du hast recht, entschuldige bitte.
    Mir ist das Temperament durchgegangen.
    Aber ich könnte Dir da noch wesentlich mehr mitteilen. Da würde manch einem die Augen aufgehen. Aber das will ja keiner sehen.
    Für Euch ist halt die Vergangenheit wichtiger.
    Ich werde mich jetzt zurückziehen und mich nicht mehr einmischen. Ich bin ja Ausländer !
    Weiterhin Euch allen alles Gute.

  387. Polkakenich on 24. Juni 2009 at 20:07

    Jaochim habe Deinen tex verwechselt mit Anonymus……..!Sory

  388. Polkakenich on 24. Juni 2009 at 20:00

    Joachich ……sehe ich auch so ! Und mir hat man schon vorgeworfen ich bin gegen Deutschland! Nur weil ich meine Meinung gesagt habe und viele schlime Dinge hier in Deutschland erlebt habe………!
    Aber nochmal, hier geht es um die Geschichte der Banater Schwaben, bis zu dem Zeitpunkt wo sie verschwunden sind……….. in Teitschland!

  389. Joachim on 24. Juni 2009 at 19:56

    Pokalkenich,
    da musst Du etwas verwechselt haben !
    Ich habe nirgendwo rassistisch geschrieben !

  390. Joachim on 24. Juni 2009 at 19:50

    Hallo Pokalkenich,
    wir werden heute doch so perfekt überwacht, das man den “normalen” Spitzel so wie es den damals gab, heute gar nicht mehr braucht.
    Aber das Eine ist genau so verwerflich wie das Andere ! Nur weil man nicht spürt, das man überwacht wird, macht es die Sache doch nicht besser.
    Vor einiger Zeit habe ich für eine Gewerbeanmeldung ein Führungszeugnis gebraucht.
    Ich ging auf die Stadtverwaltung. Dort fragte man mich: Welches Führungszeugnis brauchen Sie für die Bezirksverwaltung ? Es gibt nämlich 2 Arten von Führungszeugnissen aus Berlin. Eins das der Betroffene einsehen darf und eins das der Betroffene nicht einsehen darf.
    Das heißt es werden Daten über Dich gesammelt, als Bürger der BRD, die Du selbst nicht einsehen darfst. Deine Mail`s werden ein halbes Jahr gespeichert, deine Telefonate auch. Auch deine Handygespräche werden mitgeschnitten und es wird festgehalten von wo und zu wem Du zu welcher Uhrzeit in Kontakt warst. In Rumänien, der ehem. DDR oder im 3. Reich wären sie froh über diese Möglichkeiten gewesen. Aber klar, es dient ja nur zu unserer eigenen Sicherheit.
    Wegen der Terroristen. Wehret den Anfängen !!!!
    Aber davon hört man von Carl Gibson kein Wort. Er hat wichtigeres zu tun !
    Von den vielen versteckten Kameras, die dich fotografieren und abgleichen ganz zu schweigen.
    Es gibt viel zu tun.

  391. Polkakenich on 24. Juni 2009 at 19:21

    Aufklärung…………..müssen wir oder nicht!

    Wenn wir es nicht tun, siegt Herta Müller und dann bleiben alle Banater Schwaben Dreckschweine…………….Kann man auch so sehen!

  392. Polkakenich on 24. Juni 2009 at 19:18

    Joachim ………………….
    Ich kann dich verstehen aber du machst zwei Fehler
    Erster das Thema hier ist nicht Deutschland !
    Sol der Ingemar eines Aufmachen…….
    Zweitens es ist nicht gut Pauschalurteile abzugeben…….man kann Menschen verletzen die Unschuldich sind ! Sprich Rumänische Schule ! Ich weiss wie du das gemeint hast und kann es auch verstehne, aber es ist Rasistisch

  393. Polkakenich on 24. Juni 2009 at 19:14

    Ja Alma meine Polka ist immer Original ! Vielleicht auch grotesc oder wie du sie nennen willscht ………
    68 hat meine ich, Ceaucescu das Dekret gegen die Abtreibung herausgebracht und bei mir in einer Strasse sind drei Kinder zur gleichen Zeit zur Welt gekommen….Ich habe es damals nicht verstanden, heute schon. Da Ceaucescu diesen Kinder das leben schenkte anderst werden sie im Mühleimer gelandet! Ich nenne ihre Namen nicht……………….
    Und diese Kinder haben Ceaucescu das Genik gebrochen dehnnen er das Leben schenkte! Für eine Handvoll Dolar !
    Andere Kinder haben durch dieses Gesetz ihre Mütter verloren, da in Rumänien niemand mehr wie zwei Kinder wollte …..! So war es, bei uns Banater Schwaben auch.

  394. Joachim on 24. Juni 2009 at 19:09

    “Und das müssen WIR, aus einer staatbürgerlichen Pflicht heraus.”

    Aus Ihrer staatsbürgerlichen Pflicht heraus, müssten Sie zuerst das anprangern, was zu Zeit hier geschieht ! Auf Grund Ihres Wissens und Ihrer Erfahrung !!!!

  395. Polkakenich on 24. Juni 2009 at 19:06

    Seppy genau so ist es wie du es sagst.Aufklärung bringt neuen Ärger ! Darum wird die Geschichte meistens erst Hundert Jahre späther geschrieben…!
    Nur ich will mal schreiben wie es war in meinem Leben , was ich erlebt habe, bis zum letzten Augenblick ! Da in den Foren viele Junge Menschen umherirren die keine ahnung von dem Kommunistischem Leben haben.
    Ich versuche das ganze nicht nationalistisch zu beschreiben, wie manche hier es tun!
    Hier ein Beitrag von unserem Forum der vielleicht hir gut hineinpasst

    Sogar Schüler sollen Informanten gewesen sein
    Securitate-Opfer in öffentlicher Debatte / Von Siegfried Thiel

    Heute muss ich mir gut durch den Kopf gehen lassen, wer mein Banknachbar oder der sogenannte beste Freund in meiner Schulzeit war und was sich etappenweise in meinem Leben abgespielt hat. Es könnte durchaus sein, dass vor allem in den Klassen 9 – 12 anscheinend zufällige Pannen nicht plötzlich da waren, sondern dass einer meiner Klassenkollegen mitgeholfen hat.

    Laut Meldungen aus dem Nationalen Rat zur Erforschung der Securitate-Akten (CNSAS) sollen sogar Schüler in Rumänien als Informanten tätig gewesen sein. Wie der CNSAS-Sprecher Cazimir Ionescu vor einiger Zeit sagte, gaben bereits 12 – 14-Jährige Informationen an die Securitate weiter: Wer in ihrem Umfeld Witze über den Diktator Ceausescu, über Partei und Regime riss oder in wessen Familie der Radiosender „Freies Europa“ als Informationsquelle diente, darüber zu berichten, gehörte mit zu den Aufgaben des Schülerspitzels. Vor allem Schüler mit guten Noten, die jedoch aus ärmlichen familiären Verhältnissen kamen, sollen auf der Wunschliste der Securitate gestanden haben. Auch weniger regimetreue Lehrer sind so verraten worden. Nach dem Abitur wurde eine erste Etappe der Informationstätigkeit abgeschlossen, ein Neuanfang war für besonders Tüchtige mit dem Beginn der Hochschule möglich.

    Mit diesen Gedanken im Hinterkopf hatte ich mich aufgemacht, an einem Treffen teilzunehmen, bei dem es um die Lehrer ging, die vor 1989 nicht so denken wollten, wie es das Regime damals von einem Lehrer erwartet hatte. Fast leer war jedoch der Saal im pädagogischen Lyzeum „Carmen Sylva“ in Temeswar, als sich der Dichter Mircea Pora und der Prosaschriftsteller und Hochschullehrer Daniel Vighi der Öffentlichkeit stellten, um über den ehemaligen repressiven, kommunistischen Sicherheitsdienst „Securitate” in den Schulen zu berichten. Dabei hatten die Gesellschaft „Timisoara“ und das Schulinspektorat des Verwaltungskreises Temesch/Timis das Treffen veranstaltet, der Generalschulinspektor Sandu Golcea beteiligte sich höchstpersönlich an der Debatte.

    Warum erst 18 Jahre danach? Eben weil jetzt erst die Lehrer, die sich im Visier von Spitzeln und Geheimdienstoffizieren befanden, an ihre Dossiers kommen. Für die meisten sind ihre Verfolger nur Code-Namen wie Loretta, Radu oder sonstwie. Doru Botoiu, Vizepräsident der Gesellschaft „Timisoara“, sieht gleich mehrere Gründe, warum ein Aufleben solcher Aspekte auch fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kommunismus in Rumänien noch immer von Interesse ist: „Um den Kindern von heute zu zeigen, wie es früher war und damit die Schüler – die den Kommunismus nur vom Hörensagen her kennen – diese Freiheit schätzen lernen und damit so etwas nie mehr passiert”.

    „Damals interessierte weniger die Qualität des Unterrichts, wichtig war einzig und allein die Tatsache, dass du als Lehrer nur solche Gedanken äußerst, die zum damaligen System und Regime passten”, sagt Pora, der seine Securitate-Akte in Händen hielt. Er wurde „als Verfolgter” eingestuft („dosar de urmãrit”), nicht zuletzt wurde ihm seine im Ausland lebende Verwandtschaft angekreidet. „Wer sich zu Spitzeldiensten hergab, der war entweder erpressbar, ließ sich einschüchtern oder tat es, um materielle Vorteile zu erzwingen”, sagt Pora.

    Interessanter noch als das Vorlesen von Passagen aus der Securitate-Akte von Mircea Pora waren die Diskussionen von Pora und Vighi, die sich an die Zeit erinnerten, als sie heimlich ihre Meinungen über das damalige Regime zum Besten gaben. Provoziert, um anklagende Aussagen zu machen oder ausgehorcht wurden sie nicht, bezeugen heute beide. Auch an exzessive Kontrollen könne sie sich nicht erinnern, allein Pora wusste zu erzählen, dass ihn einmal aus heiterem Himmel eine Inspektion erwartete – als Mahnung für sein wenig parteigerechtes Verhalten.

    Dass die Schüler etwa selbst zu Securitate-Spitzeln gehört hätten, das glauben die Lehrer nicht. Es gab in dieser Hinsicht keine Anzeichen, „es ging um Kinder aus einfachen Familien” und um sich Vorteile zu verschaffen, „waren sie zu klein”, sagt Vighi

  396. alma on 24. Juni 2009 at 18:35

    Polkakenich,

    deine „Polka der Groteske“ hat spät gestern Abend eine erstaunliche Reaktion in mir ausgelöst: ich habe gelacht. Was ja nicht normal ist, wenn man damals die Tragik jenes Alltags überall um sich herum erlebt hat.

    Vor dem Einschlafen habe ich dann versucht, meine eigene Reaktion (das Lachen) zu analysieren, und mich mit der Schlussfolgerung zufrieden gegeben, dass es die Müdigkeit zur späten Stund war, die mich abstumpfte.

    Es war aber etwas anderes. Ich habe gelacht für die, die das alles überlebt haben, mein Lachen war voller Mut, und Stolz auf das Heldentum des kleinen Menschen in Extremsituationen, und auch auf seine Resilienz.

  397. seppy on 24. Juni 2009 at 18:24

    Eine Frage:
    Warum müssen wir alles Aufklären?
    Wem hilft das wenn wir alles wissen?
    Es könnte sein das Unangenehme Sachen ans Licht kommen die vieleicht nur schaden.
    Ist es soooo wichtig zu wissen wer der Denunziant war?

    Ich hatte im Betrieb in Ru ein Deutscher,der zwei Jahre lang die Parteischule in Bukarest besucht hat.Er wollte mich immer mit allen Argumenten davon abbringen nach DE auszureisen.
    Er war so zu sagen ein ,,Aggitator,,(ich weis nicht ob man das so schreibt)
    Und ratet mal wer vor mir da war?Genau…ER!!!

  398. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 18:14

    “Können “WIR” die Vergangenheit vollständig aufklären?”

    fragt Katharina.

    Ja, das können WIR.

    Und das müssen WIR, aus einer staatbürgerlichen Pflicht heraus.

    Carl Gibson

  399. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 18:11

    Die Lüge triumphiert, Joachim.

    Aber forschen Sie mal nach, wer sie importiert hat.
    Und zu meiner Zeitkritik: Wenn meine Symphonie zu “schwere Kost” für Sie darstellen sollte,
    dann lesen Sie doch oben die Kurzfassung im Wikipedia-Portät, wenn möglich mit “dictionar explicativ”.

    Carl Gibson

  400. Joachim on 24. Juni 2009 at 18:10

    “In meinem Werk finden Sie keine Stelle, die etwas mit Hass oder Hetze zu tun hat.”

    Doch Carl Gibson !
    Sie triefen vor Hass gegen H. Müller und
    R. Walter !
    Es ist eigentlich Schade wie Sie Ihr Wissen
    vergeuden.
    Es gibt wichtigeres !

  401. seppy on 24. Juni 2009 at 18:08

    By Joachim on Jun 24, 2009

    Du hast Recht.Die Situation ist so wie du sie bschrieben hast.

  402. seppy on 24. Juni 2009 at 18:06

    Polkakemich,mei Freind.Tu hascht schun Recht,awer kämpfscht to gege ,,Windmühle,…Tas Thema gleitet immer aus ….Schade,Schade….

  403. Joachim on 24. Juni 2009 at 17:58

    Doch Carl Gibson,
    Sie leben auf dem Mond !
    Zumindest hier in der BRD !
    Es gilt hier kritisch zu sein, oder bekommen Sie nicht mit, was zur Zeit hier vorgeht.

  404. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 17:23

    Ich habe an den Bewusstsein meiner Kameraden appelliert, damals in Sackelhausen, Alma,
    interessiert im “unmittelberen Umfeld ” ein “Signal” auszusenden –
    und ich wurde seinezeit selbst von den nahen Freunden “nicht verstanden”.

    Hoch politisch wurde meine “Maskerade” im Lenau-Lyzeum!

    Am nächsten Tag fand sich die Securitate ein.

    Der Auftritt hatte Konsequenzen – nur sah man von dem Parapgraphen ” antisozialistische Propaganda” ab,
    der 5 Jahre Haft bedeutet hätte.

    Im Fall von Gunther Totok,
    dem Bruder von Willam Totok,
    schritt man aufgrund ähnlicher “Blasphemie” zur Tat – und Gunther ( später traf ich ihn gelegentlich im Bastion) kam in Ketten nach Aiud,
    wo er Jahre blieb…

    Die Securitate hatte ihre Schublade “Faschistische Deutsche” – nur passte ich dort aufgrund meines Gesamtauftretens nicht hinein. Meine demokratisch-humanistische Gesinnung wurde nie angezweifelt, selbst von der Securitate nicht.

    Im gegnsatz zu naderen aus der linken Ecke, habe ich seinerzeit (1976) die Bundesrepublik nie verleugnet oder als Hort der Altnazis und Fschisten verleumdet.

    Für mein Verhalten auch als Kommunismuskritiekr und Oppositioneller am Lyzeum gibt es zahlreiche Zeugen.

    Schließlich lebten wir nicht auf dem Mond.
    Carl Gibson

  405. alma on 24. Juni 2009 at 17:07

    Das habe ich mich auch schon gefragt, Carl, ob die, die dich damals in Sackelhausen in jenem Karnevalskostüm gesehen haben, sich etwas dabei denken konnten. Ich glaube nicht, dass der örtliche Militian (Polizist) solche Analogieschlüsse ziehen konnte. Ich kann mich auch täuschen, denn jetzt bin ich die, die Analogieschlüsse zieht: zwischen unserem und (den mir unbekannten) eurem Militian.

  406. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 16:14

    @Joachim: Wenn Sie der große Linke sind,
    dann müssen Sie gerade Herta Müller und Richard Wagner vorwerfen,
    dass sie sich von der kommunistischen Weltanschauung ihrer Jugend distanziert haben.

    Wagner und Müller haben die linke Gesinnung verraten – damit haben sie kein Problem?

    Mein “Bundesdeutsches Flaggengewand” waren kein unreifer Streich, sondern wohl überlegt.

    Wussten Sie damals, Joachim, wie die bundesdeutschen Fahne aussieht?

    carl Gibson

  407. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 16:05

    @Anonymous – Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen – ich habe nie gegen Rumänen geschimpft, auch nicht gegen ein anderes Volk.
    In meinem Werk finden Sie keine Stelle, die etwas mit Hass oder Hetze zu tun hat.
    Deshalb habe ich auch missverständliche Themen wie “Hygiene” etc. nicht aufgegriffen.

    Carl Gibson

  408. Katharina on 24. Juni 2009 at 16:04

    Können “WIR” die Vergangenheit vollständig aufklären?

  409. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 16:00

    Nach Ihrem vorletzten Kommentar, wo Sie Joachim undifferenziert und kritiklos zustimmen,
    fragte ich mich, ob unser Gespräch hier überhapt noch einen Sinn hat.

    Wer ist dieser Joachim? Wenn Sie mehr auf http://www.siebenbuerger.de gelesen haben, Katharina, dann müssten Sie es wissen.

    Dieser Joachim hat mich als “Kolateralschaden” im Kampf gegen den Kommunismus bezeichnet und damit alle Opfer, die am Wegrand liegen oder in Gefängnissen gebrochen wurden,
    verhöhnt.

    Dann hat er im Stil von Herta Müller eine Fäkal-Parodie auf michgemacht,
    die dann von den Adminstratoren gestrichen wurde.
    Aber ich hatte sie zitiert und somit abgespeichert – Sie können diese dort nachlesen und hierher übertragen, damit auch die anderen wissen, wessen geistes Kind dieser Joachim ist.

    Sie schreiben, Kathatrina:

    “Carl,ich habe nichts gegen Sie.
    Habe aber schon mal geschrieben,daß Sie das Land jung verlassen haben und die größte Misere nicht miterlebt haben.”

    Ja, das ist so. Aber deshalb habe ich seit 1979 hier im Westen für eine Demokratisierung in Rumänien gestritten,
    während Herta Müller und Richard Wagner die Reihen der Kommunisten noch eng geschlossen hielten und ihre deutschen Landsleute bekämpften, während diese mit dem Rücken zur Wand standen.

    Als Radu Campeanu ( heute Senator) gegen Ion Iliescu 1990 antrat, warf man ihm vor, er hätte in Paris gelebt und er hätte keine “Soja-Salami” essen müssen.
    Campeanu verlor die Wahl.

    Das ist die gleiche Situation mit mir.

    “Ich spreche Ihnen Ihre Meriten nicht völlig ab,aber scheinbar sind Sie für gewisse Kreise nicht mehr interessant.

    SlOMR das war gestern.
    Die Freiheit im Westen ist nicht unbedingt das,was wir uns darunter in Rumänien vorgestellt haben.”

    “Und in dieser Freiheit hier hat eine Herta Müller das größere Los gezogen.”

    Darf sie uns deshalb Ammenmärchen erzählen und die echten Dissidenten verhöhnen?

    “Meine Wenigkeit kann da nichts ändern.”

    Aber die öffentliche Meinung kann das; deshalb müssen wir die Vergangenheit vollständig aufklären.
    Carl Gibson

  410. Anonymous on 24. Juni 2009 at 14:55

    Zitat CG
    Die Badekultur der Römer geriet hier in Deutschland in Vergessenheit – aber unsere Banater Schwaben wussten sich reinzuhalten, im Gegnsatz zur Staatsnation,
    die lange Zeit im Banat, zum Teil eine verlauste Minderheit war.
    Rumänen und Kolonisten brachten die Läuse mit ins Banat!
    Und meine Nachbarin, ein rumänische Lehrerin, arbeitete ein Leben lang daran, die rumänischne Kinder sauber zu bekommen – sie lebte 90 Jahre.
    Ob sie ihr Ziel erreicht hat?
    Zu meiner Zeit hielten wir den Atem an, als wir an einer rumänischen Schulklasse vorbei kamen.
    Und für dieses Volk hast du deine ja so berühmte SLOMR gegründet?
    Sie sind doch kein bissel besser als HM , die Rumänen beschimpfen.
    Und was noch schlimmer ist die rumänische Kinder oder waren die auch schon Kommunisten?

  411. Katharina on 24. Juni 2009 at 14:39

    Carl,ich habe nichts gegen Sie.Habe aber schon mal geschrieben,daß Sie das Land jung verlassen haben und die größte Misere nicht miterlebt haben.
    Ich spreche Ihnen Ihre Meriten nicht völlig ab,aber scheinbar sind Sie für gewisse Kreise nicht mehr interessant.SlOMR das war gestern.
    Die Freiheit im Westen ist nicht unbedingt das,was wir uns darunter in Rumänien vorgestellt haben.
    Und in dieser Freiheit hier hat eine Herta Müller das größere Los gezogen.
    Meine Wenigkeit kann da nichts ändern.

  412. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 14:17

    “Alles”, Katharina?

  413. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 14:10

    Beziehen Sie mal alles, was Sie unter “benutzt” meinen

    auf Herta Müller und Richard wagner,

    die,
    seit sie im Westen sind,

    in mein Horn stoßen!

    Auf einmal – gegen die Kommunisten!
    Perfekte “Wendehälse” sind das!

    Nur ist das den Leuten hier noch nicht aufgefallen.

    Die Menschen meinen,

    Herta Müller und Richard Wagner ( ca. 13 Jahre in der KP) waren immer schon gegen Ceauescu und die Kommunisten dort.

    Liegen die beiden jetzt auch falsch, Joachim!

    Ich war nur früher dran – und bin heute eine unliebsame Kokurrenz der beiden,

    die an frühere Fehler erinnert.

    Ist das nicht so, Joachim?

    Carl Gibson

    P. S. Ich habe mich von RFE “nicht instrumentalisieren” oder kaufen lassen das können Sie in meinem Buch nachlesen.
    Erst informieren, Joachim, dann schimpfen!

  414. Katharina on 24. Juni 2009 at 14:03

    Joachim, das ist alles wahr.

  415. Joachim on 24. Juni 2009 at 13:49

    Sehr geehrter Herr Gibson.
    Was haben Sie für ihr Land das Banat getan ?
    Nichts ! Sie haben ihr Land im Stich gelassen.
    Ja sie sind mit 17 Jahren mit einer Bundesdeutschen Flagge herumgelaufen. Mit 17 Jahren hatten Sie von tuten und blasen noch keine Ahnung und sie hatten noch keine Ausbildung. Die genossen Sie erst in Deutschland. Sie waren schon damals hyperaktiv mit einem gesteigerten Drang zur überheblichen Selbstdarstellung. Was Sie da getan haben war Kasperltheater ! Die ganze Gründung von ihrer SLOMR diente doch nur als Sprungbett schnellstmöglich aus dem Banat in den Westen zu gelangen. In ihre sogenannte Freiheit.
    Sie waren doch nur Werkzeug und sind benutzt worden und haben sich benutzen lassen.
    Sie glaubten Sie hätten eine große Bühne, sie durften in Genv, bei der Uno und Radio Freies Europa aussagen. Dann war “ihre” Mission erfüllt. Danach hat man sie nicht mehr gebraucht und sie wurden fallengelassen wie eine heiße Kartoffel! Warum sind Sie nicht im Banat geblieben, um etwas zu verändern ?
    Nein das stand schon lange fest, Sie wollten nur raus. Ihre Eltern waren ja auch schon auf dem Weg.Also schon eine beschlossene Sache. Wie viele Ihrer Kollegen, die die SLOMR als Sprungbrett nutzten. Klar hat Radio Freies Europa gute Musik gemacht. Warum senden sie diese gute Musik nicht mehr nach Rumänien ?
    Weil die Mission erfüllt ist. Das System ist gekippt. Jetzt geht es verstärkt weiter in der Ukraine, in der Moldau, in Armenien, Aserbeidschan, Georgien…. etc.
    Das ist doch wie ein Schlag in`s Gesicht !
    Menschenverachtend! Wir haben euch jetzt die Freiheit geschenkt, jetzt schalten wir die Musik ab. Danke.
    Wann werden Sie endlich einmal selbstkritisch ?
    Wann merken Sie wie verlogen es auch hier im Westen zugeht ? Wieviel Kriege in letzter Zeit vom Westen aus angezettelt wurden ? In einer Demokratie wo die Bürger nicht mehr wählen gehen. In einer Freiheit wo nur der wo Geld hat, das Land verlassen kann. Wo auch die Medien nicht mehr frei sind. Und wo die Politiker die Handlanger der Konzerne sind.
    Von der sog. 3. Welt möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen.

  416. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 10:58

    Hallo Joachim,

    was meinen Sie, weshalb muss Herta Müller ihre alte Geschichte,
    die “Securitate” wollte sie umbringen,

    auffrischen?

    Welche objektiven Gründe gab es, Herta Müller umbringen zu lassen?

    Im Jahr 1981 habe ich – unter Lebensgefahr – die UNO-Klage gegen das Ceausecu-Regime auf den Weg gebracht.

    Das war eine konkrete Tat gegen das kommunistische Regime des Diktators Ceausescu,

    eine antikommunistische Handlung, die es in dieser Form erstmalig in Osteuropa gab.

    Was haben Herta Müller und Richard Wagner an gleichwertigen oppositionellen Handlungen vorzuzeigen?

    Nichts!

    Nur Behauptungen!
    Selbstaussagen – keine Beweise!

    Carl Gibson

  417. Joachim on 24. Juni 2009 at 10:35

    Das unerägliche ist halt, das Herr Gibson antwortet selbst wenn ihn niemand gefragt hat !
    Und niemand ihn um einen Kommentar gebeten hat.
    Er hält das dann gar nicht mehr aus und versucht Gespräche zu provozieren.
    Ja der Banatblog läuft jetzt. Herr Gibson hat zum Glück wieder eine Bühne gefunden.
    500 click`s, 1000 click`s, 1500 click`s.
    Und alles nur wegen Carl Gibson, dem Retter des Abendlandes, dem gößten Philosoph, weltgößtem Schriftsteller,letzter aufrichtiger Kämpfer gegen die Linken. Und der arme Richard Walter und die arme Herta Müller, was haben die Beiden hier schon Prügel gekriegt. Und immer und immer wieder die gleiche Laier. Wenn die Diskusion einmal in normale Bahnen “abgleitet”, dann fängt gleich wieder die alte Laier an. Ist das nicht schon bedenklich ? Ist das Hass ? Verfolgungswahn ? Eine Phobie ?
    Auf jeden Fall “normal” ist das nicht mehr !

  418. Carl Gibson on 24. Juni 2009 at 09:23

    Danke, Polkakenich, für die aussagekräftigen “Horror-Geschichten” aus dem real existierenden Sozilalismus.

    Sie werfen die Fage auf,
    ob man im Banat als “bedrohte deutsche Minderheit” nach 1980 noch hätte überleben können,

    in “Würde” überleben können!

    Die Würde der Frau ist dabei ein spezielles Thema – ebenso wie die tabuisierten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Russen.

    Darüber hätte Herta Müller “seinerzeit” schreiben können, statt die hassmotivierten “Niederungen” in die Welt zu setzen.

    Heute ist das weniger reizvoll, noch weniger aus belletristerischer Sicht, denn heute zählt vor allem die historische Wahrheit.

    Den “langen Tag”, den Du geschildert hast, habe ich in Bd. 2 angehandelt – aber ich musste diesen Tag ( von 4 UHr 30 – 24 Uhr) nur ein Jahr durchstehen.

    Zur Versorgungslage: Als ich im November 1979 meine Interviews bei RFE/ Europa Libera gab und über meine Opposition bzw. über die SLOMR-Gründung bereichtete,
    fragte mich Direktor Noel Bernard nach der aktuellen Versorgunsglage in Rumänien.

    Wie soll sie sein, wunderte ich mich und sagte, sie sei “normal”,schließlich saß ich gerade 6 Monate im Gefängnis und hatte nicht mehr viel von der real sozialistischen Wirklichkeit gesehen aufgrund der schnellen Ausreise gleich nach der Entlassung.

    Der Einbruch und Zusammenbruch kam ab 1981, als Ceausescu die Güter des Landes ins Ausland verschleuderte, um 8 Milliarden Dollar Schulden forciert zu tilgen und um seinen Horror-Palast zu bauen,
    der fast die Hälfte des Bruttosozialprodukts verschlang.

    Das “Banditentum”, über das Du berichtest, der Pakt zwischen Verbrecher und Polizei,
    habe ich in dieser From nicht mehr erlebt.

    Fakten wie diese, Lobb, erkären den Exodus.

    Carl Gibson

  419. Polkakenich on 23. Juni 2009 at 21:37

    Mord und Raub in den Dörfer ………..

    Habe zu meiner 30 Jähriger Zeit in unseren Dörfer, einige Morde erlebt……Viele waren Selbstmorde aber es gab auch Sadistische Morde.
    Alten Frauen die zu hause Wein verkauften (war nicht erlaubt) wurden die Hälse mit gebrochenen Wein Flaschen abgeschnitten wegen 10 Lei . Der Mörder erhoffte sich mehr Geld bei der Oma!

    Jedes Jahr wurde in den deutschen Dörfer eingebrochen, gefasst wurde nie jemanden. Meistens waren die Häuser im Blickpunkt der Räuber die Gäste aus Deutschland hatten. Wir Deutsche hatten in verdacht die Militz ………………….die mit ihren Komplizen die Deutschen Bewohner Terrorisierten.
    Einmal war es Witzig : Der Militz Mann zeigte das man auch bei ihm einbrechen wollte da ein Papier an seinem Fenster zerrissen war!
    Die Bewohner schützten sich, in dem man Gläser und Flaschen in die Fenster stellte, damit wen jemand einbricht, vielleicht mit Geräusche der Einbrecher und die Hausbewohner gewarnt werden.
    Einige Hund wurden bei uns im Dorf zu wahre Helden, da sie die Einbrecher vertrieben haben………….

  420. Polkakenich on 23. Juni 2009 at 21:19

    Zusätzliche Zwangsarbeit für Fabrikarbeiter von den Dörfer

    In den letzten 10 Jahren ist es Mode geworden, den Fabrikarbeiter vom Dorf zwangs Felder in Ihrer Freizeit zur Pflege auf zu drücken …….Wer nicht wollte, wurde mit Entlassung gedroht, so musste jeder 0,25 Hektar Zuckerrüben nehmen von dem Kollektiv und 1 Hektar Mais.

    Dies wurde alles mit der Hand bearbeitet ……Ich wettete mit meinen Arbeitskollegen, dass ich in einem Tag einen Hektar Mais Pflüge…….!
    Habe es nicht Geschafft ! Mir blieben zwei Reihen übrig und blutende Hände

  421. Polkakenich on 23. Juni 2009 at 21:06

    Sex im Komunistischem Rumänien

    Anti Baby Tabletten in Rumänien waren verboten, man hat sie aber in den 80 Jahre auf den Flohmarkt bekommen. Sie wurden verkauft von Zigeunerinnen in großem Still ! Einen Monatsgehalt für ein Jahr Antibaby Tabletten ! Ohne Ärztliche Untersuchung .
    Die Tabletten waren alle ein Jahr abgelaufen ……Verfalltermin überschritten ein Jahr!
    Stammten aus Ungarn …….Ovidon war glaube ich, ihr Name……
    Auf dem Flohmarkt wimmelte es von Banditen und Räuber die mit der Rumänischen Polizei Hand in Hand arbeiteten ! Da es unvorstellbar gewesen währe, so etwas ohne das wissen der Securitate in großem Still zu verkaufen.

    Es gab keine Freudenhäuser oder nur im Verstecktem ……..
    Die Mädchen die dem Gewerbe nachgingen wurden öfter Verhaftet und alle zusammen in die Fabriken gebracht. Wo sie den Weg in der Fabrik kehren mussten, mit Besen!

    Abtreibung…….. Der Polki traut sich was!
    Jeden Tach sind Frauen in Rumänien gestorben mit Abtreibungen…….und ihre Kinder sind ohne Mütter geblieben ……..Gott hat meine Kindern geholfen !
    In vielen Dörfer waren Frauen die vom Geld-Gier getrieben, oder es einfach konnten Abtreibungen unternahmen. Eine Methode war: Das spülen der Gebärmutter mit einem Kokteil von verschiedenen Medikamenten damit das Emprio abstirbt.
    Kannte aber eine Frau aus Cernetas die öfter von der Securitate zu hause verfolgt wurde. Die hatte eine Methode entwickelt die sogar Frauen von Ärzten überzeugte sogar sie zu besuchen, Ja sogar die Polizei und Securitate waren bei Ihr Kunde!
    Ihre Technik war einfach und ohne nachweiß für jemand.
    Sie Drückte die Befruchtung so weit nach unten damit sie es mit Zwei Finger erreichen konnte dann drehte sie das Ei zweimal um die eigene Achse . Somit starb das Ei nach einer Woche ab!
    Vielleicht habe ich nicht alles 100% erklärt, aber ich hoffe ihr könnt mich verstehen.

  422. Polkakenich on 23. Juni 2009 at 20:36

    Das Tägliche leben von Rumänien für eine Arbeiter/in vom Dorf

    Blumenthaler haben viele in der Stadt Temeschwar gearbeitet und gelernt einige sind in die Stadt gezogen die anderen sind jeden Tach mit dem Zug oder Bus gefahren.
    4:30 Uhr aufstehen 3 km zum Bahnhof laufen oder mit dem Fahrrad fahren
    5:05 Uhr Zug einsteigen im Winter öfter auch ohne Beheizung.
    5:50 Uhr Ankunft in Temeschwar ,Straßenbahn nehmen zum Arbeitsplatz.
    16:00 Uhr Rückfahrt
    17:30 Uhr zu hause angekommen.
    Samstag normaler Arbeitstag…….Jeden Zweiten Sonntag, oft auch.
    18-24 Tage Urlaub bei 6 Tage Woche sind dies gute drei Wochen im Jahr !!

    Kinder von der Schule gilt es gleiche ab 5:30-16:00Uhr

    Carl hast mich vermisst?
    Ich betreue zur Stunde Zehn Tennismanschaften , somit habe ich so viel zu tun wie in Rumänien!
    A Banater Schwob ist es arweite gewöhnt !

  423. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 20:35

    Lobb, das ist das Leitmotiv der “Symphonie der Freiheit” – ein Jesu-Wort aus Johannes!

    Damit die neuen Leser hier, die nicht alles recherchieren können,
    einige Infos über mich haben, zitiere ich die Wikipedia-Seite – Freie Enzyklopädie -Seite : “Carl Gibson”

    heute ist noch ein historisches Sachbuch auf meiner Buch-Veröffentlichunliste dazu gekommen.

    Der Titel “Mehr Licht” – Die Geschichte der Stromversorgung in Bad Metgentheim.

    Es ist ein Sachbuch, an dem ich 10 Jahre gearbeitet habe.

    Folgende Infos sollen den Interessierten verdeutlichen,
    wer hier “Nein” zu den Mythen von Herta Müller und Richard Wagner sagt.

    In einer Demokratie ist alles auf dem Prüfstand – Tabus gibt es nicht!
    Auch keine Heiligen Kühe!

    Ich zitiere aus der deutschen Fassung der Freien Enzyklopädie Wikipedia:

    Carl Gibson
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche
    Carl Gibson (* 1959 in Timişoara, Rumänien) ist ein deutscher Schriftsteller und Philosoph.

    Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
    1 Leben
    2 Gibson als Philosoph
    3 Veröffentlichungen
    3.1 Bücher
    3.2 Aufsätze
    4 Weblinks
    5 Einzelnachweise

    Leben [Bearbeiten]
    Gibson wuchs in Sackelhausen im Banat auf. In Timişoara (deutsch: Temeschburg) besuchte er das Nikolaus Lenau Lyzeum [1].

    Von 1976 bis 1989 engagierte sich Gibson als Bürgerrechtler und Dissident. 1977 wurde er in Bukarest verhaftet, als er versuchte, den Charta 77-Solidarisierungsappell des oppositionellen Schriftstellers Paul Goma zu unterzeichnen. Bis zu seiner Ausreise im Oktober 1979 opponierte Gibson teils individuell, teils im Rahmen des politisch-musischen Kreises OTB. Ebenfalls bestanden Kontakte zu deutschsprachigen Schriftstellern aus der Aktionsgruppe Banat und dem Adam-Müller-Guttenbrunn-Kreis in Temeschburg. Gibson wurde mehrfach von der Securitate verhört und zum Teil gefoltert[2][3].

    Nach der partiellen Zerschlagung der in Bukarest gegründeten Freien Gewerkschaft rumänischer Werktätiger SLOMR gründete er zusammen mit 16 weiteren Sympathisanten der Freien Gewerkschaft die Regionalorganisation SLOMR Temeschburg.[4]

    Nach seiner Verhaftung und Verurteilung aufgrund des Vorwurfs, „eine anarchistische Organisation mit antisozialistischem Charakter begründet zu haben“, verbüßte er sechs Monate Gefängnishaft in der Anstalt Popa ŞapcÄ[5]. Nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland setzte sich Carl Gibson weiter für demokratische Strukturen in Rumänien ein.

    Im Jahr 1981 unterstützte er als Zeitzeuge und als Sprecher der SLOMR im Westen eine völkerrechtliche Klage gegen das totalitäre Regime in Bukarest. Die Klage wurde von dem internationalen Gewerkschaftszusammenschluss Confederation Mondial du Travail World Confederation of Labour formuliert und über das Bureau International du Travail / International Labour Organisation (ILO) der UNO auf den Weg gebracht[6]. Die Klage, in welcher die rumänische Regierung unter Nicolae Ceauşescu beschuldigt wird, die von ihr ratifizierten Abkommen über allgemeine Bürgerrechte und gewerkschaftliche Freiheiten nicht respektiert zu haben, zog sich bis 1984 hin und führte zur Freilassung langjährig verurteilter Gewerkschaftsgründer.

    Ab 1982 studierte Gibson Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie zunächst an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, später an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der Universität Wien und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, bis er 1985 an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg wechselte. Nach seinem Abschluss (Philosophie, Germanistik, Geschichte) arbeitete Gibson als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter.

    Gibson lebt seit 1992 in Bad Mergentheim, wo er 1993 das Institut für Wirtschaftsethik begründete. Im Jahr 2005 wurde dieses zu einer „philosophischen Praxis“ ausgeweitet. Carl Gibson veröffentlicht seit 1982 und ist auch journalistisch tätig. Neben wissenschaftlichen Buchpublikationen schreibt Gibson Essays.

    Gibson als Philosoph [Bearbeiten]
    Stark an der Antike, der Renaissance und dem Humanismus ausgerichtet, versteht sich Gibson als neuzeitlicher Aufklärer und Enzyklopädist, der einen existenznahen ethischen Idealismus mit sozialkritischer Tendenz vertritt. Ab 1986 arbeitet er über den jungen Friedrich Nietzsche (Nietzsches Lenau-Rezeption, vgl.Aufsätze.) 1989 legt er ein philosophisch ausgerichtetes Werk über Lenau vor, in welchem er den romantischen Dichter mit Nietzsche, Kierkegaard und der modernen Existenzphilosophie verknüpft. Zentrale Themen der ideengeschichtlichen Studie: “Melancholie, Pessimismus und die Formen ihrer Überwindung” bzw. die “Dionysische Weltanschauung”.

    Als sein neuestes und zugleich philosophisches Hauptwerk gilt die Symphonie der Freiheit. Gibson setzt auf Existenztanalyse, auf Phänomenbeschreibung, “Grenzphänomene” [7], auf psychologische Situationsdeutung “Allein, doch nicht einsam – von innerer Freiheit” [8], auf wissenschaftliche Essayistik “Von der Freiheit des Denkens und vom Trost der Philosophie” [9], “Plädoyer für die Freiheit”[10], “Wahrheit oder Freiheit” [11], “Existenzerfüllung und Glück – Von seltsamen Metamorphosen, vom Ungeist der Schwere und vom beschwingten Sein” [12], “Existenz und Ethos – Haltung und Botschaft” [13], etc.

    Er verbindet Testimonium, historische Beschreibung und politische Deutung mit individueller Reflexion und Konfession zu einer aktuellen Zeitkritik aus der Sicht eines Totalitarismus-Opfers, das eigene, existentiell überprüfte Maßstäbe von Ethos und Moral ansetzt und sich so von der theoretischen Philosophie und Schulphilosophie des Elfenbeinturms abhebt.

    Die Freiheit ist die Conditio-sine-qua-non-Formel, aus der alles emaniert. Ausgehend von der individuellen Freiheit in Kunst und Wissenschaft fordert Gibson ein Festhalten an der “Würde des Menschen” und am “Humanum” als letztem Ziel. Die Freiheit muss stets neu erkämpft werden. Gibsons Philosophieren ist nahe an der tatsächlichen Existenzerfahrung angesiedelt. Nur wer sein Selbst über ein Sein in der Eigentlichkeit erlebt, wird letztendlich glücklich. Da größte Unglück ist die sinnentleerte Existenz in der Fremdbestimmtheit, in der Tretmühle der Gesellschaft. Der Staat hat die Pflicht, die Freiheit des Einzelmenschen zu schützen. Dem Werteverfall der Jetztzeit muss Einhalt geboten werden, indem die Hauptlaster der heute weitgehend unfreien und zum Teil schon geschlossenen Gesellschaft entlarvt und konkret bekämpft werden. Der Heuchelei, der Demagogie, der Hetze, der Stigmatisierung und dem ignoranten Nichthandeln trotz besserer Erkenntnis ist die konkrete Tat entgegenzusetzen, das idealistisch bestimmte Agieren in den Grenzen des kategorischen Imperativs – positiv im harmonischen Zusammenklang.

    Auch in der Form soll die Philosophie Abstraktion und Lebensferne überwinden und so an den Menschen herantreten, dass ihre Botschaft auch verstanden wird – auch über die Kunst. Große Philosophie offenbart sich in der Literatur. Vor allem Friedrich Nietzsche stark verpflichtet, setzt Gibson auf Kulturkritik im Essay und Aphorismus.

    Veröffentlichungen [Bearbeiten]

    Bücher [Bearbeiten]
    Nikolaus Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Carl Winter Universitätsverlag, Beiträge zur neueren deutschen Literaturgeschichte, Folge 3, Bd. 100. ISBN 3-533-04206-5.
    Bad Mergentheim und das Trinkwasser. Die Geschichte der Mergentheimer Wasserversorgung. R. Oldenbourg Verlag München Wien, 1994. ISBN 3-486-26258-0.
    Erdgas für Tauberfranken und Hohenlohe. Der Aufbau einer leistungsfähigen Erdagsversorgung. Herausgegeben von der Contigas Deutsche Energie-AG und der Stadtwerke Bad Mergentheim GmbH. R. Oldenbourg Verlag München Wien, 1999. ISBN 3-486-26469-9.
    Brunnen und Quellen in Tauberfranken. Ein Beitrag zur historischen Trinkwasserversorgung des Weinortes Markelsheim. Herausgegeben vom Stadtwerk Tauberfranken GmbH. Wesel Verlag Baden-Baden, 2004. ISBN 3-00-015136-2.
    Brunnen und Quellen in Tauberfranken, die historische Trinkwasserversorgung der Bad Mergentheimer Ortschaften Dörtel, Herbsthausen und Schönbühl. Herausgegeben vom Stadtwerk Tauberfranken GmbH. Wesel Verlag Baden-Baden, 2005. ISBN 3-00-017572-5.
    Mehr Licht – Die Geschichte der Stromversorgung in Bad Mergentheim. Herausgegeben vom Stadtwerk Tauberfranken GmbH. Bad Mergentheim 2009. ISBN 978-3-00-027905-8.
    Symphonie der Freiheit.
    Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur. Chronik und Testimonium einer tragischen Menschenrechtsbewegung in literarischen Skizzen, Essays, Bekenntnissen und Reflexionen, J.H.Röll Verlag, Dettelbach, 2008. 418.S. Mit 16 Tuschezeichnungen von Michael Blümel. ISBN 978-3-89754-297-6

    Aufsätze [Bearbeiten]
    Nietzsches Lenau-Rezeption, In: Sprachkunst,1986, 2. Halbband, S. 188–205. (Österreichische Akademie der Wissenschaften.
    Auftakt mit einer Bestie – oder: Zuckerbrot und Peitsche, In: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik,S. 120–126 Dinklage,. Heft Nr.1, 2007, Dinklage. Kapitel-Auszug aus: Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur.
    Roman Rocek: Dämonie des Biedermeier. Nikolaus Lenaus Lebenstragödie.Wien 2005. In: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik,S. 120–126 Dinklage, Heft Nr.2, 2007, S. 132-134.(Buchbesprechung)
    Ion Caraion: Der Konflikt zwischen dem Bleibenden und dem Vergehenden.In: Matrix.Zeitschrift für Literatur und Kunst. Herausgeber Traian Pop. Nr.2,Ludwigsburg 2008, S.66-72. Übersetzung aus dem Rumänischen von Carl Gibson.
    Vor Lausanne. Gedanken an Ion Caraion. Stimme der Freiheit und nationales Gewissen? Eine Apologie! Kapitelauszug (gekürzt) aus: Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur. In: Matrix. Zeitschrift für Literatur und Kunst. Herausgeber Traian Pop. Nr.2,Ludwigsburg 2008, S.57-65.

    Hier können auch Experten wie Bankban einiges nachlesen – und mir nicht immer wieder Fragen stellen, die ich schon vielfach beantwortet habe.

    Meine “Symphonie der Freiheit” ist ein Gegenentwurf zum Werk von Herta Müller und Richard Wagner.

    Warten wir ‘ s mal ab, wie die Dinge in einigen Jahren aussehen – vor oder nach dem Nobelpreis!

    Carl Gibson

  424. Lobb on 23. Juni 2009 at 20:14

    ich wollte das Thema nicht wieder auf HM lenken aber aufgrund der Aktualität habe ich den Link hier eingestellt.
    “Die Wahrheit wird euch frei machen”
    Das sollte man sich hinter die Ohren schreiben!

  425. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 20:00

    Danke ,Lobb, für den Link!

    The same pocedure as every year –

    Herta Müller und Richard Wagner stricken weiter an einem Mythos – solange Ihnen keiner widerspricht!
    Ungeniert bis zuletzt!

    Was wir hier diskutieren, kümmert die beiden Wendehälse nicht, solange es nicht weitere Kreise zieht.

    Was sagt Herta Müller da an meinem alten Studienort Freiburg,

    wo auf der Fassade der Uni in goldenen Lettern geschrieben steht:

    “Die Wahrheit wird euch frei machen”?

    Sie sagt laut Bericht:

    “Herta Müller schilderte bitter «das zweite Leben der Nomenklatura» in Rumänien. Und sie sprach von der Angst, unter Ceausescu zu leben, einer «langen Angst», die nicht vergehe. Müller sieht sich als Überlebende – sie habe stets damit rechnen müssen, von der Securitate ermordet zu werden, auch noch nach ihrer Ausreise nach Deutschland im Jahr 1987.”

    Aus der Sicht eines echten Dissidenten ist das nichst weiter als eine groteske Farce!

    KP-Mitläufer Richard Wagner und seine Frau Herta Müller – Opfer der Securitate?

    Ein Hohn!

    Aber lange wird die Maskerade nicht mehr anhalten.

    Noch stehen einige Verlage hinter ihr – und enorme Wirtschaftsinteressen!

    Aber das kann sich schnell ändern – eben über aufmerksame Leute hier im Blog und in den Foren!

    Carl Gibson

    Was sagt Herta Müller:

  426. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 19:46

    Danke Herr Knobler – ich habe es gerade gerade gerückt – zufällig – mit Ihrem Hinweis auf den Feuersturm im Gefechtsstand!

    Wer die Kugeln um sich zischen hörte in den Schützengräben,
    der kennt auch Blindgänger – aber auch das kameradschaftliche Zusammenschweißen von Menschen in einem gerechten Kampf gegen einen Feind!

    Im Gegnsatz zu anderen aus dem Lager der Genossen, die ihre eigene Haut retteten und den bedrängten Genossen am Haken der Securitate zappeln ließen,

    ließen mich meine gesunden Patrioten nie im Stich.
    Carl Gibson.
    (Aus der Kriegscshule des Lebens, würde Nietusche anmerken – bzw. was mich nicht umbringt, macht mich stärker!FN)

  427. Lobb on 23. Juni 2009 at 19:40

    Bei der “Freiburger Tagung” gings wohl auch um unser Thema: http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/als_die_zeit_explodierte_1.2797678.html.
    Interessanter Bericht!

    Kommunismus als Grenzerfahrung

    Verzögerte Erinnerung
    Es war die Rumäniendeutsche Herta Müller, die daran erinnerte, dass die Literatur nicht dem Rhythmus der Gedenkindustrie folgt. Der Kommunismus sei eine Grenzerfahrung gewesen, und die Verarbeitung von Traumata erfolge immer später.

  428. Knobler on 23. Juni 2009 at 19:33

    Zum Kommentar Nr. 557
    Danke Durlacher für den Hinweis auf das Buch “Die glücklichen Augen” von Erwin Wickert. Ich habe es schon gelesen.
    Ebenso kann ich das Buch von Franjo Schmitt “Randbemerkungen” empfehlen. Schmitt war von 1980 bis 1983 als Presseattaché der Deutschen Botschaft in Bukarest tätig.

    Herr Gibson Sie haben mich im Kommentar Nr. 563 mit Durlacher verwechselt. Im Eifer des Gefechtes kann das mal vor kommen.

    MfG an alle
    Knobler

  429. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 19:29

    Polkakenich – Du bist so schweigsam geworden!

    Lass’ Dich nicht einschüchtern von soviel Weisheit!

    Wir sind das Volk, oder?

    Carl Gibson

    P.S.
    Der große Schweigende aber, das ist: Ingemar!

    Und das bei mehr als 500 Autorenbeiträgen!
    in nur einem Monat!

    Da soll doch mal jemand behaupten,
    der Banatblog läuft “noch” nicht!

    Er läuft doch!!! ( frei nach Giordano Bruno und Galileo Galilei!)

  430. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 19:24

    Sorry, Durlacher – ich habe die Materie in einem Symphonie-Kapitel angesprochen –

    kurz vor der SLOMR-Gründung waren vier Banater Schwaben in Bukarest – zwei davon besuchten die Boschaften der BRD, USA und des Vereinigten Königreichs.

    In meinem Buch ging ich auf den Diplomatenberuf ein – und auf Erwin Wickert, den Vater von ARD-Moderatur Ulrich Wickert… der wohl auch etwas von Rumänien gesehen hat… neben paris …
    E. Wickert schrieb ein Buch “Der unbekannte Osten”, das ich nur überflogen habe.

    Wer über ein Thema schreibt, SLOMR, kann leider nicht alles rezipieren … gerade wenn er an den Leser denkt…

    – Es geschah inder Hitze des Gefechts – schließlich muss ich und will ich hier mehreren Teilnehmenern so gut wie möglich antworten,
    auch Leuten wie Joachim, die mich …da drüüüben …und da uuunten mit verbalen
    Fäkalien beworfen haben.

    Carl Gibson

  431. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 23. Juni 2009 at 19:06

    Hey, und noch eins, Carl:
    “Danke für den Buchhinweis, Herr Knobler!” schrieben, Sie. Der Tipp ist von mir.

  432. Polkakenich on 23. Juni 2009 at 19:04

    Ja Carl hier versteht man DICH besser…..Do bischt dehoam Carl !

    Viele können heute hier im Forum grosse Sprüche machen, im Schlarafenland Deutschland. In Rumänien hat man von allen nichts gehört und gesehn! Oder doch in der Banater Zeitung, Neuer Weg und wen se sich sehr treu benommen haben, sogar bei der Munca. Für die Scinteia waren sie ja so wie so nicht Arisch genuch !!!

  433. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 23. Juni 2009 at 18:46

    Ja, man versteht Sie besser.
    Sie sind nicht so polemisch und agressiv.

  434. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 18:28

    Durlacher schreibt”:

    Sie irren, Herr Gibson. Ich habe mich durch alle Beiträge hindurch gewunden, um nicht zu sagen gequält.
    Es gab kein Spießrutenlaufen wegen Ihres Namens, Sie haben aber Argumente anderer, die nicht die Ihren waren bezüglich der Banater Schriftsteller, als Angriff auf Ihre PERSON gesehen, nicht als andere Meinung. das Ganze hat sich hochgeschaukelt, als Suie die Anonymen zwingen wollten, sich zu outen und Ihre Argumente andere Teilnehmer veranlassten, um nicht zu sagen unflätig zu werden; eine unschöne Entwicklung.”

    Frage. Weshalb haben Sie nicht in die Diskussionen eingegriffen?
    Welche davon haben Sie verfolgt?
    Und haben Sie die gesamte Materie kompetent nachvollziehen können?

    Joachim schreibt:
    “Ich hatte ja auch den Don Carlos genau so akzeptiert und tolleriert wie den Carl Gibson auch. Als Teilnehmer in den Foren !
    Allerdings bin ich meistens nicht seiner Meinung
    und empfinde seinen Stil als erdrückend und Rechthaberich. Dominant und alles plattmachend undemokratich, einseitig.
    Warum tritt er denn mit seinem richtigen Namen hier auf und welche Vor-und Nachteile erwachsen ihm daraus ? Carl Gibson hat dadurch nur Vorteile, alle anderen eventuell nachteile.”

    Welche Nachteile haben Sie speziell, Joachim?
    Und was ist aus Ihrer köstlichen Literatur geworden?

    Jemand sagte mir, auf dem Banatblog versteht man dich, Carl,…
    Ist das so? Versteht man mich hier besser?

    Carl Gibson

  435. Joachim on 23. Juni 2009 at 18:09

    Ich hatte ja auch den Don Carlos genau so akzeptiert und tolleriert wie den Carl Gibson auch. Als Teilnehmer in den Foren !
    Allerdings bin ich meistens nicht seiner Meinung
    und empfinde seinen Stil als erdrückend und Rechthaberich. Dominant und alles plattmachend undemokratich, einseitig.
    Warum tritt er denn mit seinem richtigen Namen hier auf und welche Vor-und Nachteile erwachsen ihm daraus ? Carl Gibson hat dadurch nur Vorteile, alle anderen eventuell nachteile.

  436. Katharina on 23. Juni 2009 at 18:03

    Zu Raimar1935

    “nur bedingt Muttersprache” – paßt das zu Herta Müller?
    In welcher Schublade landet sie jetzt wieder?

  437. krinner on 23. Juni 2009 at 17:58

    Guten Tag

    Wir sind ein Agrarhandelsunternehmen in Süddeutschland und möchten in Ungarn einen Handelsbetrieb
    zum Abpacken von Kartoffel und Zwiebel eröffnen. Für die Geschäftsleitung suchen wir eine in der Produktion
    und Vermarktung interesierte Person, die gute Kenntnisse der deutschen Sprache hat, Verhandlungsgeschick
    besitzt, zuverlässig die Personalführung und Qualitätssicherung übernimmt und auch als Lebensmittellieferant
    Arbeitszeiten außerhalb der üblichen Bürozeiten akzeptiert.
    Technisches Verständnis und Mitarbeit bei der Produktion sollten Selbstverständlich sein.
    Die Stelle ist genauso gut geeignet für männliche und weibliche Bewerber. Der Arbeitsplatz wird sich im Umkreis
    von 80 km um Budapest oder Raum Vecses befinden. Sprachkenntnisse auch rumänisch wären von Vorteil.
    Es würde uns freuen, wenn in Ihrer Fachschule bei den Bekanntmachungen ein Hinweis auf diese Stellung
    erfolgt. Wir wollen so bald als möglich mit den Vorbereitungen beginnen.

    Bitte Nachricht an e-mail krinner.r@web.de
    Wir freuen uns über Nachricht.

  438. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 17:56

    Danke für den Buchhinweis, Herr Knobler!

    Den Namen Erwin Wickert las ich schon als kleiner Jungen immer wieder im “Neuen Weg”.

    Er war auch Botschafter in China, glaube ich …und ich erwähne sein Buch über den “unbekannten Osten”?

    Da ich mein Buch aufgeteilt habe, weiß ich manchmal nicht genau, in welchem Band einzelne Themen verarbeitet wurden.

    Der Osten wird jetzt erst erschlossen – nach dem EU-Beitritt schauen viele genauer hin.

    Carl Gibson

  439. Katharina on 23. Juni 2009 at 17:54

    “Punkte gutschreiben”?
    Wo,wie,warum?

    Bankbans Texte haben für mich dieselbe Qualität,ob ich nun weiß in welchem Büro er sitzt,ob er wählen geht,welche Bücher er im Regal hat…oder wenn ich garnichts weiß,er sich hinter einem Allerweltsnamen versteckt.

  440. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 17:51

    Raimar1935 fragt an:

    “….schon wieder nicht eingeladen !?!”

    “Noch” nicht!

    Carl Gibson

  441. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 17:45

    Hallo Herr Knobler,
    seit Ihrer Solidarisierung in der KAS-Diskussion ist mir Ihr Name ein Begriff und in sympathischer Erinnerung.

    Denn schon von Anfang an suche ihr hier nach geistigen Allianzen – und bin nicht nur hier unterwegs,
    um einige Fakten und Ereignisse bekannt zu machen.
    Sie schreiben:

    “Herr Gibson,
    nach vier Wochen habe ich Ihr Buch „Symphonie der Freiheit“ jetzt durchgekaut.”

    Eine große Leistung – gute Freunde kauen seit einem Jahr… und sie kauen immer noch.

    Andere haben die “schwere Kost” in einem Parforceritt hinter sich gebracht – als Bravourstück und aus einem Sportsgeist heraus!

    Weiter oben verwies ich darauf, dass gerade professionelle Rezensenten dabei sind, sich einige Zähne auszubeißen …an der Materie.

    Es ist kein Buch zur Unterhaltung,eher eines über den Tag hinaus, zum Nachdenken.

    Sie sagen:

    “Natürlich nicht als Schnipseln im Mund, sondern geistig, obwohl meine Frau meint, ich sei ein Bücherfresser.
    Es ist schon schwere Kost, was Sie da geschrieben haben.
    Die kurze Zeit kommt daher, dass ich den Fuß gebrochen hatte, und daher krank geschrieben bin.
    Es ist für mich schon erstaunlich mit welchem Mut und Ausdauer sie den damals Mächtigen Widerstand geleistet haben.
    Außerdem hat mich gewundert was für Geistesgrößen Ihnen schon in der Jugend bekannt waren, so z.B. Martin Heidegger. Vor Ihrem Buch habe ich die vier Bücher: „Am Wegrand der Geschichte“ von Franz Marschang gelesen. Insoweit hatte ich schon einen Einblick in die Vorgänge im real existierenden Sozialismus in Rumänien.
    Ob wohl ich ein bundesdeutscher Leser bin, glaube ich die Welt des Ostblocks einiger maßen zu verstehen. Allerdings muss ich sagen, dass meine Frau aus Rumänien stammt und ich mich schon immer für Geschichte interessiert habe. Meine Bücher über Rumänien, insbesondere Siebenbürgen und Banat haben eine Länge von drei Meter im Regal erreicht.

    Ihr Buch, das mit Lesezeichen gespickt ist wie ein Rinderbraten, muss ich noch in Griffnähe halten, da ich das eine oder andere noch mal nachlesen will.”

    Das, was ich an Philosophie, Reflexion, Bekenntnis, Psychologisierung, Phänomenbeschreibung etc. in die historisch- politischen Abläufe eingebaut habe ( meine Art, Philosophie zu vermitteln, existenznah, nicht abstrakt in der akademischen Anhandlung)
    ist zum “Nachlesen” gedacht, konzipiert.

    Für bundesdeutsche Leser ist manches eine Zumutung, weil sie nicht nachvollziehen können,
    weshalb bestimmte Fragen erörtert werden müssen und weshalb man es sich nicht leichter gemacht hat.
    Nur wenige Leser erkennen, dass bestimmte Notwendigkeiten der Aufklärung und Forschung auch Teile der Konzeption vorgaben.

    Herzlichen Dank für das Lesen und Dabeibleiben!
    Carl Gibson

  442. raimar1935 on 23. Juni 2009 at 17:44

    aus der ADZ vom 23.06.09

    Autoren aus Rumänien bei Literatursommer
    Herta Müller und Cãtãlin D. Florescu lesen in Schleswig-Holstein / Von Horst Schinzel

    Seit Jahren ist der jeweilige Länderschwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festival auch Ausgangspunkt für den „Literatursommer“. Beide zusammen firmieren als „Kultursommer“, zu dem dann auch noch weitere Veranstaltungen kommen.

    Der Literatursommer bietet ab 2. Juli bis 10. September rund vierzig Autorenlesungen und Rezitationen nicht nur im Kieler Literaturhaus am Schwanenwik, sondern in den verschiedensten Orten des Landes. Nachdem in den vergangenen Jahren Autoren unter anderem aus Spanien, Großbritannien und Tschechien in das Land zwischen den Meeren gekommen sind, stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Literatursommers Autoren, die zwar auf Deutsch schreiben, für die diese Sprache aber nicht – oder nur bedingt- Muttersprache ist. Darunter sind Artur Becker, Marica Bodorzic, Cãtãlin D. Florescu, Wladimir Kaminer, Herta Müller, José F. Oliver, Slem Özdogan und Zafer Senocak.

    In diesem Rahmen ist auch das Projekt „Adalbert von Chamisso“ zu sehen. Den ordnen deutsche Schüler auf Anhieb in die deutsche Literatur ein. Dabei war er seiner Herkunft nach Franzose, floh vor den Kriegswirren der Französischen Revolution wie viele andere nach Berlin und wurde zum Mittler zwischen den Sprachen. Das Programm „Welten des Adalbert von Chamisso“ mit Liedern und Texten wird in Kiel, Pinneberg, Schleswig und dem nordschleswigschen Apenrade vorgetragen. Eine Ausstellung im Literaturhaus ist dem Dichter, Naturwissenschaftler und Weltreisenden gewidmet. Ein Lyrikparcours macht in Kiel, Heikendorf und Marne Station.

    Eröffnet wird der Literatursommer am 24. Juli in der Stadtbibliothek Flensburg mit einer Lesung der rumäniendeutschen Schriftstellerin Herta Müller.

    ….schon wieder nicht eingeladen !?!

  443. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 23. Juni 2009 at 17:31

    @ Carl: “Als ich vor einem Jahr, als alles losging,total geoutet unter den Siebenbürgern als eine Art Gastredner antrat,wurde das für mich ein Spießrutenlaufen, das sich gewaschen hatte und das es durchzustehen galt.”

    Sie irren, Herr Gibson. Ich habe mich durch alle Beiträge hindurch gewunden, um nicht zu sagen gequält.
    Es gab kein Spießrutenlaufen wegen Ihres Namens, Sie haben aber Argumente anderer, die nicht die Ihren waren bezüglich der Banater Schriftsteller, als Angriff auf Ihre PERSON gesehen, nicht als andere Meinung. das Ganze hat sich hochgeschaukelt, als Suie die Anonymen zwingen wollten, sich zu outen und Ihre Argumente andere Teilnehmer veranlassten, um nicht zu sagen unflätig zu werden; eine unschöne Entwicklung.

  444. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 23. Juni 2009 at 17:23

    Knobler, ich empfehle ihnen noch “Die glücklichen Augen” von Erwin Wickert. (Vater von Ullrich Wickert, der Anfang der 70-er JahreBotschafter in Rumänien war). Es ist angenehm zu lesen und beschreibt das Rumänien Ceusescus mit dem Blick eines Außenstehenden.

  445. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 17:22

    Werden Sie mir nicht schwermütig, Bankban, wenn Sie dem Totenvogel nachsehen; hören Sie Schuberts Vertonung und lesen Sie Poes Raven.

    Als ich vor einem Jahr, als alles losging,total geoutet unter den Siebenbürgern als eine Art Gastredner antrat,
    wurde das für mich ein Spießrutenlaufen, das sich gewaschen hatte und
    das es durchzustehen galt.

    Wenn die Welt weiß, wer Sie sind, dann wird man Ihnen Ihre Punkte gutschreiben – und es ist dann kein temp perdu, kein waste of time.

    Selbstmitleidiges Jammern bringt uns nicht weiter:

    “Du kannst dich diesem Einordnungszwang nicht entziehen, nein, sie! können sich diesem Zwang nicht entziehen. Dass du dich vielleicht nicht festlegen magst, als was du in den Augen Anderer zu gelten hast, dass du dich regional und ethnisch oder was deine “Heimatgefühle” anbelangt, nicht einordnen kannst und lassen willst, das alles gilt hier nicht. Carl Gibson will dich besser kennenlernen als er es jetzt schon tut und das ist es, was trotz der Sonne und trotz der Wärme da draußen, mich traurig macht und kalt werden lässt. Da tröstet es dann auch nicht mehr, dass es da steht “dass wir miteinander reden, Argumente austuaschen, Fakten beisteuern – und nicht uns nur “an sich” bekämpfen wie oft an anderer Stelle,
    ist positiv und schafft neue Möglichkeiten”, denn die Frage, wie ernst das gemeint ist, lässt sich nur schwer aus der Welt schaffen.
    Ein Bankban, für den Temeswar die schönste Stadt Westrumäniens, der kein Szekler und auch kein Bankangestelter ist und der beileibe schon gar nicht immer Recht behalten will.”

    Das klingt ja fast schon wie finstere Melacholie – diese aber besiegt man durch konsequentes Agieren.

    Es sind noch viele Fragen offen, packen wir sie an: Gemeinsam – und wie heißt es doch in Faust?
    Wer ehrlich strebend sich bemüht, den können wir erlösen…

    Schließlich habe ich auch einiges ertragen …unter Wölfen …unter Geiern … und unter…

    Carl Gibson

  446. Gini on 23. Juni 2009 at 17:19

    Gerade, wenn ich das Alles so lese, frage ich mich ab wann es auch als Leser für mich wichtig wird zu wissen, wer schreibt und was ich davon glauben will. Wenn ein Anonymer, ich schliesse mich nicht aus, über Persönliches schreibt, kann es wahr oder auch nur Fiktion sein, das kann man sich aussuchen, je nach Gemütslage, Gefallen und Wissen, gerade wenn Argumente mit persönlichen Erlebnissen unterfüttert werden. Meistens werden die gewünschten Nicknames auch üppig, nicht Susanne Schmidt oder Dieter Müller.
    Ich frage mich, wenn man so öffentlich in solch vielschichtige Diskussion richtig einsteigt, anonym “bleiben” kann, persönliches aussen vor lassen kann. Das Ganze bekommt so eine Einseitigkeit, nein eine Disbalance, als wenn das Ganze auf einem Bein stehen würde , gerade wenn Teilnehmer dabei sind, die nicht anonym argumentieren.
    Durlachers letzter Abschnitt gilt hier ja im Besonderen für Carl Gibson.
    Und natürlich kann man anonym bleiben, doch sollte man bei nun schon einem Jahr! andauernder Diskussion sich nicht wundern, wenn C.G. unter das Visier schauen will.

  447. Knobler on 23. Juni 2009 at 17:13

    Herr Gibson,
    nach vier Wochen habe ich Ihr Buch „Symphonie der Freiheit“ jetzt durchgekaut. Natürlich nicht als Schnipseln im Mund, sondern geistig, obwohl meine Frau meint, ich sei ein Bücherfresser. Es ist schon schwere Kost, was Sie da geschrieben haben. Die kurze Zeit kommt daher, dass ich den Fuß gebrochen hatte, und daher krank geschrieben bin. Es ist für mich schon erstaunlich mit welchem Mut und Ausdauer sie den damals Mächtigen Widerstand geleistet haben. Außerdem hat mich gewundert was für Geistesgrößen Ihnen schon in der Jugend bekannt waren, so z.B. Martin Heidegger. Vor Ihrem Buch habe ich die vier Bücher: „Am Wegrand der Geschichte“ von Franz Marschang gelesen. Insoweit hatte ich schon einen Einblick in die Vorgänge im real existierenden Sozialismus in Rumänien.
    Ob wohl ich ein bundesdeutscher Leser bin, glaube ich die Welt des Ostblocks einiger maßen zu verstehen. Allerdings muss ich sagen, dass meine Frau aus Rumänien stammt und ich mich schon immer für Geschichte interessiert habe. Meine Bücher über Rumänien, insbesondere Siebenbürgen und Banat haben eine Länge von drei Meter im Regal erreicht. Es befinden sich auch seltener gelesene Bücher, wie z.B. die Tagebücher von Raymund Netzhammer, Erzbischof von 1905 bis 1924 in Bukarest und das Tagebuch Aufzeichnungen von 1933 bis 1949 von D. Dr. Viktor Glondys, Bischof der Evangelischen Landeskirche A. B. in Rumänien darunter.
    Ihr Buch, das mit Lesezeichen gespickt ist wie ein Rinderbraten, muss ich noch in Griffnähe halten, da ich das eine oder andere noch mal nachlesen will.

    Mit freundlichen Grüßen
    Knobler

  448. Joachim on 23. Juni 2009 at 17:06

    Aber Jimmy Hendrix wäre echt nicht schlecht !
    Aber egal, ich nehme den Bankban so wie er iss !
    Mach weiter so.
    Gruß
    Joachim

  449. Anonymous on 23. Juni 2009 at 16:17

    hallo

  450. Katharina on 23. Juni 2009 at 15:41

    Wenn Sie unter den oben erwähnten Namen schreiben würden, kämen wir vielleicht auf den Gedanken,Sie doch noch einer Schublade zu zuordnen.Hat er künstlerische Ambitionen? Ist sein Leben lädiert?

  451. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 23. Juni 2009 at 15:35

    Bankban, Sie schreiben mir aus der Seele.
    Ihre Beiträge von der SbZ habe ich auch immer geschätzt, auch wenn ich nicht immer Ihrer Meinung war.
    Mir gefällt, wie sorgfältig Sie mit Sprache umgehen.
    Ich beneide Ihre Eltern, die ihre Bücher nicht “umsonst” mitgeschleppt haben. Den Eindruck habe ich oft, wenn ich da an meinen Nachwuchs denke … 1 Tonne Bücher, what a waste!
    Dann wiederum denke ich, warum sollten diese sich (auch) mit diesem Wust von Belastungen zu Geschichte und Herkunft plagen.
    bleiben Sie bei Ihrem Anonymat. Gerade das Schubladendenken der Sachsen und Schwaben ist die Ursache dafür, dass, wenn jemand anders tickt, aus der Reihe tanzt, den Dingen sachlich auf den Grund gehen will oder seine Nöte, Erfahrungen literarisch verarbeitet, sofort als Nestbeschmutzer gilt. Ab in die Ecke und mit dem Finger auf ihn/sie gezeigt, für alle Ewigkeiten!

  452. bankban on 23. Juni 2009 at 15:19

    Es freut mich, Katharina, dass Sie so denken. Mit Herrn Gibson gibt es diese Diskussion schon seit einem Jahr (mindestens). Wieso ihm meine Argumente allein nicht genügen, weiss ich nicht. Zugegeben: ich habe auch mal härtere Aussagen getroffen. Doch generell war ich stets um eine Auseinandersetzung auf der Diskussions- und Argumentationsebene bemüht, auch wenn mich meine Emotionen mitunter mitgerissen haben. Ich habe mich aber in diesem Blog nun wirklich bemüht, Sinnvolles beizutragen und habe vor einigen Tagen die Übersetzung trotz seines alles andere als freundlichen Tones erstellt. Warum meine Beiträge nicht um ihrer willen gewürdigt werden können und stattdessen das Pseudonym Thema sein muss – verstehe ich nicht. Ich habe schon angeboten, dass ich mich in Jimmy Hendrix oder Frida Kahlo umbenenne. Wollte aber bislang niemand… Bankban

  453. Katharina on 23. Juni 2009 at 15:10

    Sind wir das,was andere von uns denken?
    Sind wir das,was unserer eigener Spiegel uns verkaufen will?
    Vielleicht sind wir auf ewiger Suche?

    Bankban, schreiben Sie weiter wie bisher.
    Ihre Texte sind es ,die uns mehr interessieren als ihr Ausweis oder biographische Details.
    Oder?

  454. bankban on 23. Juni 2009 at 14:53

    Und was wenn Bankban das selbst nicht weiß?

  455. Katharina on 23. Juni 2009 at 14:52

    Wenn Bankban uns endlich sagt,wer er wirklich ist,werden wir unsere Schubladen öffnen und prüfen,in welche er passen könnte…Wollen wir das?

  456. bankban on 23. Juni 2009 at 14:39

    Lieber Herr Gibson, ich blicke gerade durchs Fenster aus dem Büro meines Instituts, die Sonne scheint und ein Rabe ist gerade vorbeigeflogen. Und ich denke mir: Warum tust du dir das an, Bankban? Hast hier drei-vier Browserfenster offen, switcht hin und her, liest dieses und jenes, schreibst deine eigenen Sachen, für die du dein Geld bekommst und kommentierst noch (eigentlich unerlaubt) nebenher in diesem Blog. Warum? Willst du Aufmerksamkeit, Anerkennung? Die kriegst du nicht, denn die Paar, die das lesen, kennen ja eh nur Bankban. Willst du Recht haben oder bekommen? Musst du unbedingt zeigen, was du gelesen, was du gehört und was du gedacht hast? Und dann sage ich mir, wissen Sie, Herr Gibson, wozu mach ich eigentlich das alles hier?
    Bringt das was? Bringt es was, dass und wenn du hier argumentierst, Aussagen prüfst und analysierst? Das genügt ja den hohen Ansprüchen eh nicht: solange dich die da draußen nicht in ihre ethnische Schublade stecken können (“Sachse!”, “Ungar!”, “Rumäne”), solange sie dich nicht in ihre ideologische oder generationenspezifische (geboren dann und wann, erlebt dies und jenes) Muster einordnen können, solange sie dich nicht typisieren und (geschlechtsspezifisch) eingrenzen können (“nett”, “launisch”, “hinterfotzig”, “wankelmütig”), bleibt ja eh alles umsonst. Es zählt deine Meinung wenig, deine Aussagen etc. – du bist nicht gewogen und für gut befunden worden. Kritisierst du – giltst du als “Schmierfink” etc. Trägst du Sachinformationen zum Thema bei (Breisach, Wagnerinterview) – bist du ein gutes Kind. Aber wehe – du widersprichst, wehe du analysierst zu tiefgehend … dann liest du wieder zu genau, dann bist du wohl nicht “konstruktiv”… Und dann kehren sofort die Vorwürfe zurück, die es nicht gab, als du noch ein braves Kind warst: “Anonym”, “Maske” usw.
    Du kannst dich diesem Einordnungszwang nicht entziehen, nein, sie! können sich diesem Zwang nicht entziehen. Dass du dich vielleicht nicht festlegen magst, als was du in den Augen Anderer zu gelten hast, dass du dich regional und ethnisch oder was deine “Heimatgefühle” anbelangt, nicht einordnen kannst und lassen willst, das alles gilt hier nicht. Carl Gibson will dich besser kennenlernen als er es jetzt schon tut und das ist es, was trotz der Sonne und trotz der Wärme da draußen, mich traurig macht und kalt werden lässt. Da tröstet es dann auch nicht mehr, dass es da steht “dass wir miteinander reden, Argumente austuaschen, Fakten beisteuern – und nicht uns nur “an sich” bekämpfen wie oft an anderer Stelle,
    ist positiv und schafft neue Möglichkeiten”, denn die Frage, wie ernst das gemeint ist, lässt sich nur schwer aus der Welt schaffen.
    Ein Bankban, für den Temeswar die schönste Stadt Westrumäniens, der kein Szekler und auch kein Bankangestelter ist und der beileibe schon gar nicht immer Recht behalten will :-(

  457. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 13:44

    Bankban, heute morgen erreichte mich eine Email,
    wo aus prominentem Munde gefragt wurde:

    “wer ist dieser “bancban”, der immer Recht behalten will”?

    Was habe ich geantwortet?

    Ich habe nicht geschrieben,
    dass ist der erste Obskure und Anonyme,
    der mich,
    den noch nicht ganz so Bekannten,
    von Anfang an mit Skepsis überschüttet
    und mit Unterstellungen aller Art konkrontiert hat.

    Ich habe auch nicht gesagt,
    hinter diesem Pseudonym steckt eine “Banater Bank” oder etwas Vergleichbares.

    Ich habe nur gesagt,
    der Mann ist 1990 ausgereist,
    es könnte ein Siebenbürger Sachse sein,
    ein Szekler,
    ein Ungar…

    der irgendwo in einem Institut sitzt und schreibt
    und kommentiert
    und forscht
    zu manchen Themen etwas aussagt,
    bei anderen kneift,
    mir viele Fragen stellt,
    mir wenig Fragen beantwortet,

    er könnte einen akademischen Grad haben,
    den er kennt das Promotionsverfahren im Detail,

    er kann nett sein – und launisch,
    manchmal auch hinterfotzig,
    aber wer er letztlendlich ist,
    weiß ich nicht!

    Vielleicht erlaubt es ihm sein Dienstherr nicht,
    dass er seine Maske ablegt – und mit offenem Visier argumentiert,

    ja, seine Worte hätten mehr Gewicht,
    wenn wir sein Gesicht kennen würden
    und nicht nur seine wankenden Anschauungen,
    die Stimmungen unterworfen sind.

    Ich habe weiter oben viele Sachen zum Richard Wagner-Interview bzw. zu SLOMR mitgeteilt, ohne dass mir “widersprochen” oder geantwortet wurde.
    Ich habe auch nicht allem widersprochen, wo ich dadgegen sein könnte.
    Nur so, als adcocatus diaboli.
    Das schafft nur Destruktivität und Lustlosigkeit, auch für die Leser

    Eine konstruktive Diskussion, Katharina, darf nie einseitig sein – das weiß Bankban auch.

    Und antworten Sie mir nicht, Banbkban, auf Fragen grundsätzlicher Natur, weil Sie von alten Herta Müller – Rcihard Wagner Positionen nicht oder noch nicht abrücken wollen?

    Wo die Beiden Fehler gemacht haben,
    werden es Fehler bleiben – Sie können diese weder verteidigen, noch im Namen anderer gutmachen.
    Das müssen die Beiden schon selbst tun.

    Um alles aufzuklären, schrieb ich die Symphonie.
    Etwas “Nacharbeit” kann hier erfolgen – aber nur im Rahmen der Möglichkeiten des Blogs,
    weil viele historisch und literarisch Interessierte mit den Detaildiskussionen nicht ganz vertraut sind.

    Aber schon die Tatsache, dass wir miteinander reden, Argumente austuaschen, Fakten beisteuern – und nicht uns nur “an sich” bekämpfen wie oft an anderer Stelle,
    ist positiv und schafft neue Möglichkeiten.

    Letztendlich profitieren alle davon.

    Carl Gibson

  458. Katharina on 23. Juni 2009 at 12:33

    Ich habe zwar über Goma etwas gelesen, aber nicht genug um hier in die Diskussion einzusteigen.
    Bin aber angenehm überrascht, daß Carl mit Bankban sich versteht.
    Was ist geschehen?

    Das ist doch schon mal eine gute Basis für eine interessante und konstruktive Diskussion!

  459. bankban on 23. Juni 2009 at 12:17

    Naja, eine Diskussion über Goma will hier nicht so richtig entstehen. Vielleicht stellen Sie ja ihren älteren Beitrag über ihn hier rein, Herr Gibson, denn Sie wissen ja, wo der ist im Siebb.-forum. Aber was mich am meisten verwundert, ist, dass Sie mit dem einverstanden zu sein scheinen, was ich gestern Abend schrieb und wie ich Ihre Sätze (genau) gelesen habe. Eigentlich “enttäuschen” Sie mich gerade, denn sonst waren Sie immer disskusionsfreudiger und angriffslustiger… Vor einem halben Jahr hätten Sie noch meine letzten drei-vier Beiträge vehement zurückgewiesen. Haben wir uns mittlerweile so sehr angeglichen? Und wenn ja: woran und an wem liegt es? Und wer muss sich mehr Sorgen machen: Sie, weil Sie mir Recht geben oder ich, weil meine Beiträge nicht mehr Ihr Missfallen finden?
    Ein ratloser und sorgenvoller Bankban :-)

  460. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 10:31

    Das freut mich sehr, Bankban!

    Dass es die “Hörfassung” meiner Symphonie noch nicht gibt,
    beklage ich in einem Vorwort oder Nachwort, dazu,
    welches ich bereits vor ca. 2 Jahren ins Netz gestellt habe.

    Mein Buch ist nun ein Jahr auf dem Markt.

    Es gibt Rezensionen dazu, etwa die in rumänischer Sprache , veröffentlicht bei “aLtituni”, aus der Feder von William Totok,
    dann eine sehr umfangreiche von Dieter Michelbach in “Banater Post”,
    schließlich die von Ihnen schon herausgestellte Sammelbesprechug von Georg Herbstritt in “Horch und Guck. Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitunge der SED-Diktatur” –

    alles Buchbesprechungen,
    in welchen sich die Autoren auf die “Inhalte” konzentrieren,
    namentlich auf den
    “Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur” bzw. auf die Geschichte der
    “Freien Gewerkschaft” SLOMR.

    Die künstlerischen Aspekte meines Buches wurden noch nicht explizit angesprochen oder gewürdigt, etwa die Graphiken des Künstlers Michael Blümel,
    dessen erste “eigene” Ausstellung in Bad Mergentheim am 3. Juli 2009 ich “einleiten werde,
    sowie
    die musikalische Struktur meiner Kreation, die sich unbescheiden in Richtung “Gesamtkunstwerk” aufmacht.

    Was ich als Schriftsteller, wissenschaftlicher Essayist, Philosoph darin geleistet habe,
    wird noch zu eruieren sein.

    Es gibt Rezensenten, die “knabbern” schon ein ganzes Jahr an meinem dicken Schinken,
    beißen sich die Zähne aus …
    oder wissen nicht so recht, was sie schreiben sollen – bedrängt von Skrupeln, Bedenken und tauseld Rücksichten.

    Andere Leser aber gehen viel umkomplizierter an die Materie heran und rezipieren das, was dort steht, aus einem eigenen Interesse heraus.

    Hier einige Sätze einer Stimme, die mir vor einigen Tagen im Brief zuflatterten:

    “Ich wollte Sie darüber in Kenntnis setzen, dass ich die “Symphonie der Freiheit” fertig gelesen habe. Ich empfinde es schade, dass das Buch zu Ende ist.
    Selten habe ich einen Band so genossen, so verschlungen.
    Für mich war die Symphonie bis ins kleinste Detail nachvollziehbar. Selbst im Buch nur am Rande vorkomende Ereignisse wie z. B. die Revolution in Temeswar oder das Ausrufen der Proklamation vom Balkon der Oper, waren Ereignisse, die ich live miterlebt habe.(…) Ich selber finde das Buch großartig, es hat meine Erwartungen weit übertroffen.
    Und im Grunde genommen gibt es für jeden etwas: Für den einfachen Dorfbewohner, für den Ausreisewilligen, für den Dissidenten im Exil, für den Oppositionellen und für den Revolutionär. darüber hinaus erfährt der Leser etwas über SLOMR sowie über die politischen Verhältnisse in Rumänien nach der Revolution.”

    Ja, Bankban! Es gibt “ideale Leser”, die die Intention und Konzeption des Autors “intuitiv” erfassen – und das auch ausdrücken können.

    Und es gibt auch andere Leser, selbst aus dem Freundes- und Bekanntenkreis,
    die sich “durchbeißen” müssen,
    die diszipliniert lesen,
    um es gelesen zu haben – aus einer Art Pflicht heraus …mit dem Brockhaus bewaffnet.

    Gerade der bundesdeutsche Leser versteht die Welt nicht,
    aus der wir kommen,
    er versteht auch die Geschihte der DDR nicht, ebenso wenig wie die Geschichte der anderen Ostblockstaaten und die Freiheitsbewegungen dort.

    Das sind Fakten!

    Das Musikalische kommt noch. Aber glauben Sie mir, Bankban:

    Die Kunst der “Fuga” konnte ich mir nicht verkneifen!

    Nicht weil ich eine Nationaltugend eines bestimmten Volkes daraus machen wollte – sondern weil die “Fuga” auf etwas verweist,

    was – über Johann Sebastian Bach hinausgehend – unter dem Menschlichen-Allzumenschlichen einzuordnen ist:

    Der gebildete Deutsche kennt das Heine-Wort:

    Im Land der Buchen und der Linden,
    Wird niemals sich ein Brutus finden!

    Der Rumäne aber sagt:

    Fuga – i rusinoasa, dar sanatoasa ….

    In diesem Sinne, Bankban…

    Carl Gibson

  461. bankban on 23. Juni 2009 at 09:40

    Eben! Aber Ihre Symphonie ist ja nicht hörbar (es sei denn die Hörfassung ist auch schon draußen!)! Wonach ich fragte, worauf ich hinweisen wollte, war eben, dass der Aufbau Ihrer “Symphonie” soweit ich es beurteilen kann, ziemlich stark von dem Aufbau der klassischen Symphonie (Haydn, Beethoven) aber selbst der moderneren abweicht. Künstlerische Freiheit ist ja schön und gut – doch auch die hat ihre Grenzen und kann man denn unter völliger Missachtung der Musikgeschichte Prinzipien etwa der Fuge in eine Symphonie einbauen?
    Sie sehen – ich lese (und höre!) genau! Gruss, Bankban

  462. Carl Gibson on 23. Juni 2009 at 09:17

    Meine!Bankban!

  463. bankban on 23. Juni 2009 at 09:13

    Herr Gibson, der Satz “Dass auch er nach mehr als 30 Jahren ein “Veränderter” ist,
    entspricht der Zeit,
    die an uns allen nagt,
    mehr an dem einen als an dem anderen.
    Das ist der Lauf der Dinge.” zeigt mir aber doch zu viel an/der Empathie. Demnach ist Goma gar nicht Schuld daran, was er verkündet, denn die ominöse “Zeit” hat ihn sich unterworfen und “nagt” an ihm. Der arme Goma kann gar nicht dafür.
    Es freut mich aber, dass Sie mein genaues Lesen würdigen. Wagner interessiert mich weniger, daher hab ich keine Lust, das Interview zu analysieren, zudem ich es ja letztlich getan habe, denn jede Übersetzung ist auch eine Interpretation.
    Noch eine Frage: können Sie mir aus der Musikgeschichte eine Symphonie nennen, die mit einem Bolero beginnt, deren erster Satz ein Bolero ist? Danke.
    Bankban

  464. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 23:21

    Toll, Bankban!

    Sie haben sich meinen gelegentlich geäußerten Hinweis, “Lesen Sie bitte genauer, Bankban!” aber sehr zu Herzen genommen und verinnerlicht.

    Wenn Sie nun das Richard Wagner-Interview genau so analysieren,
    dann bin ich echt begeistert.

    Der Fall Goma ist ein weites Feld –

    deshalb schreibt man Bücher.

    Und von Leuten, die tiefgründig und differenziert mitreden wollen, erwartet man als Autor, dass diese kritischen Köpfe das Geschriebene auch lesen.

    In den anderen Forum habe ich erst unlängst zu Goma einiges ausgesagt, als einige Leute glaubten, Richard Wagner würde eine Lanze für Paul Goma brechen.

    Ich will das alles nicht wiederholen – man kann es nachlesen oder hierher kopieren, aber bitte vollständig.

    Wenn wir aber über Paul Goma reden, dann können wir das Sujet Richard Wagner nicht einfach ausklammern.
    Für Wagner ist Goma ein Fremder – für mich ist er ein alter Weggefährte und ein Kombattant im Kampf gegen den Kommunismus.

    Goma schrieb mir in eines seiner Bücher die Worte “Mit Wertschätzung”.

    Dass auch er nach mehr als 30 Jahren ein “Veränderter” ist,
    entspricht der Zeit,
    die an uns allen nagt,
    mehr an dem einen als an dem anderen.
    Das ist der Lauf der Dinge.

    Carl Gibson

  465. bankban on 22. Juni 2009 at 22:44

    Herr Gibson, der Satz “Paul Goma, heute als Antisemit stigmastisiert, muss aus seiner Zeit heraus verstanden werden -seine Meriten liegen im Jahr 1977 und danach bis zum Sturz des Ceausecu-Kommunismus in Rumänien.” hört sich für mich zweideutig an: zum Einen scheinen Sie sich insgesamt von Goma zu distanzieren, weil Sie eine Zweiteilung seiner Tätigkeit vorzunehmen scheinen: Teil I bis 1989 – war ok und gut, Teil II seit 1989 schlecht, aber darüber sprechen wir doch lieber nicht. Zum Andern schreiben Sie aber: “heute als Antisemit stigmastisiert”. Dieser Einschub bedeutet wieder zweierlei: das Wort “heute” legt nahe, dass Sie der Meinung sein könnten, Goma würde “eines Morgens” vielleicht nicht mehr als Antisemit “stigmatisiert” werden, wenn sich die Zeiten (zum Besseren?) ändern. Das Wort “stigmatisieren” ist auch mit einem Beigeschmack versehen: wenn jemand von irgendwem zu etwas/jemandem “stigmatisiert” wird, dann wird er dazu gemacht. Also ist er es eigentlich gar nicht, sondern wird als solcher nur von irgendwem (und warum auch immer) angesehen. Das ist der aber vielleicht gar nicht.
    Nehmen Sie es mir, bitte, nicht Übel, dass und wenn ich Ihren Satz so genau analysiere. Aber das gehört zu meinem Metier, das genaue Lesen.
    Bankban

  466. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 22:08

    In meinem Buch gibt es ein längeres Kapitel:

    Ein Rendezvous mit dem zwangsexilierten Schriftsteller Paul Goma in Paris

    und ein weiteres über die Goma-Menschenrechtsbewegung, die meine Opposition mit begründete.

    Der Fall Goma ist heute komplex.

    Dazu sage ich hier nur einen Satz: Paul Goma, heute als Antisemit stigmastisiert,

    muss aus seiner Zeit heraus verstanden werden -seine Meriten liegen im Jahr 1977 und danach bis zum Sturz des Ceausecu-Kommunismus in Rumänien.

    Carl Gibson

  467. bankban on 22. Juni 2009 at 22:02

    Ich habe mir den obigen Link angesehen samt dem Eintrag vom 4. April. Soweit ich den Eintrag verstanden habe, wirft er den Deutschen Rumäniens (ausgehend vom Artikel R. Wagners in der NZZ) vor, sie hätten sich nie dafür erkenntlich gezeigt, dass er deren Schicksal im Roman Ostinato thematisierte. Der Vorwurf ist aus mindestens zwei Gründen unhaltbar und abwegig: 1) Vor 1989 waren die Schwaben wie die Sachsen selbstverständlich mit dem eigenen Minderheitenschicksal, das ja schwer genug war, beschäftigt. Außerdem war es ja nicht das Leichteste, denke ich, in den 70er/80er Jahren, einen im Westen erschienenen Roman eines rumänischen Autors in Rumänien großartig zu bejubeln. Die Parallelen des Inhalts mit den damaligen Realitätn wären zudem augenfällig gewesen. 2)Es ist das selbstverständlichste der Welt, dass und wenn sich ein rumänischer Autor mit dem auseinandersetzt, was den Deutschen Rumäniens widerfahren ist. Warum sollte ihm dafür eine besondere Anerkennung/Dankbarkeit zuteil werden, wo das doch eine zu erwartende Vergangenheitsaufarbeitung darstellt? Wer für das moralisch Selbstverständliche Lob und Dankbarkeit erwartet, der hat es nicht aus eigenem authentischen, ehrlichen Antrieb heraus getan, sondern wohl um dieser Anerkennung willen. Diese zwei Gedanken drängen sich mir auf, nachdem ich mir den obigen Link angesehen habe. Bankban
    P.s. Herr Gibson, es wäre sehr hilfreich, wenn Sie jetzt R. Wagner aus dem Spiel lassen würden und einfach nur Ihre Meinung zu Goma mitteilen. DIE würde mich wirklich interessieren.

  468. bankban on 22. Juni 2009 at 21:44

    Herr Gibson, darauf, dass ich Ihrerseits einen sensibleren Umgang mit einigen Ausdrücken mir wünschen würde, habe ich schon öfters verwiesen. Ich denke mir, dass Sie sehr oft zu schnell in die Tasten hauen. Lassen Sie sich doch etwas mehr Zeit, dann passiert ja sowas nicht. Sie wissen ja: weniger ist mehr.
    Ihre Erklärung des Wandels von Paul Goma von einem Dissidenten (dessen Namen ich übrigens in den 90ern, wenn ich mich recht erinnere, als Mottogeber zu einem Herta Müller-Roman das erste Mal gehört/gelesen habe) zu einem (wenn ich richtig informiert bin) Antisemiten und Nationalisten, würde mich interessieren.
    Überhaupt würde mich reizen, darüber nachzudenken, wieso aus vielen Dissidenten, die ein totalitäres System kennen, keine Liberalen, sondern sehr (für meine Begriffe: zu sehr) nationalbewusste, ja nationalistische Personen/Exilanten/Emigranten werden. Ich habe mal die Homepage von Goma angesehen – die Inhalte widerten mich an
    (Verschwörungsideologie, natürlich Israel im Zentrum, rumänischer Nationalismus usw.). Ich habe vor vielen Jahren den Roman Ostinato gekauft – ihn aber noch nicht gelesen. Nach den enttäuschenden Äußerungen von ihm in den letzten Jahren bestand dazu, leider, keine Motivation. Können Sie das nachvollziehen?
    Bankban

  469. alma on 22. Juni 2009 at 21:30

    Jenseits von Richard Wagner, bitte…

  470. alma on 22. Juni 2009 at 21:28

    Paul Goma beschuldigte neulich die deutschstämmigen Intellektuellen aus Rumänien der Unloyalität ihrer (ehemaligen) rumänischen „Mitbürgern“ gegenüber.

    “Cât despre o eventuala solidaritate cu “concetatenii” lor, români, Doamne fereste!”

    http://www.curaj.net/?p=14710 siehe den Eintrag vom 4. April, 2009.

    Ich empfinde diese Aussage als sehr verletzend, denn er verweigert dadurch allen Deutschen aus Rumänien die Anekennung des Unrechts, das von seinem Volk an unser Volk verübt wurde.

    Wenn einer mit dem damaligen Weitblick, wie er, es heute nicht versteht, wie lange die Wirkungen solch ungerechten Taten anhalten, wie sollten dann die einfachen Neukolonisten das verstehen, die in unseren Häusern sitzen. Jenseits von Ideologie und Anti-Ideologie, wurden jedem von uns die Wunden von einfacher Hand zugefügt, es ging immer von Mensch an Mensch: Dein Hab, dein Gut ist jetzt mein (manchmal auch dein Leben, das hier nichts zählt).

    Paul Goma ist heute eine tragische Figur. Er glänzt nur noch durch ultranationalistischen Hetzschriften, und träumt von der Erweiterung der rumänischen Staatsgrenzen.

    Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren, Carl. Dazu, wie ein Mensch sich selbst aus der Geschichte ausradieren kann.

  471. alma on 22. Juni 2009 at 21:22

    seppy, der Road Runner ist absolut steril und er ist nicht in seine Umgebung eingebettet. Er flitzt nur über den Bildschirm. Das macht ihn nicht unbedingt sympathisch, aber böse Absichten hat er nicht. (Übrigens, ich habe mir jetzt ein paar Episoden angeschaut, die habe ich seit damals in Rumänien nicht mehr gesehen.)

  472. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 21:17

    Nur ganz kurz zu “Suum cuique” – Jedem das Seine!

    Wer meine Kommentare nicht erst seit gestern verfolgt – und Bankban gehört dazu, der weiß,

    dass ich das Wort sehr gezielt eingesetzt habe:

    Ich habe darauf hingewiesen, dass Karl Marx die Sentenz bemüht hat
    und ich habe betont,
    dass die Nationalsozilisten das Wort zu einem Zynismus gemacht haben,
    es pervertiert haben,
    indem sie es über das KZ schrieben – ebenso wie

    “Arbeit macht frei”.

    Den Beweis dafür kann man in der SbZ nachlesen.

    Carl Gibson

  473. alma on 22. Juni 2009 at 21:17

    Katharina, das paradoxe daran ist, dass viele Rumänen sich im Ausland nicht als Rumänen bezeichnen. An uns Deutschen von dort haftet aber die Herkunftsbezeichnung.

  474. Katharina on 22. Juni 2009 at 20:02

    Bei zwei Wörter kann ich in Deutschland nicht gelassen bleiben.Integration und Anpassen heißen sie.Wenn man mir sagte,ich hätte mich gut integriert,dann schluckte ich lieber.Amliebsten hätte ich denen gesagt,daß ich ja nicht aus dem Urwald komme,daß ich auch dort pünktlich zur Arbeit ging,Gesetze beachtete…
    Und an was soll ich mich anpassen?
    Ich bin ich.
    Das gehört doch auch zur Freiheit.
    Und wenn ich alles diktiert bekommen soll,dann hätte ich in Rumänien bleiben können.
    Übrigens werde ich komisch angeschaut,wenn ich sage,wir sind keine Deutsch-Rumänen.

  475. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 22. Juni 2009 at 16:36

    Ich habe gesagt Integration, wie es hierzulande verstanden wird, ist keine Integration sondern Assimilation.
    Ich habe mich integriert, will mich aber nicht assimilieren lassen. Sonst müsste ich mich aufgeben.
    Ich glaube, Integration setzt das Prinzip “leben und leben lassen” voraus.
    Das ist schwer zu ertragen, wenn es einem besch… geht und dieser südländische Nachbar nur am Feiern ist. Dass der nicht besser oder schlechter, glücklicher oder unglücklicher ist, sondern anders, ist schwer zu ertragen.
    Ich habe spät, sehr spät die Erkenntnis gewonnen, dass der Satz “Er ist ein Rumäne (Türke, etc.), aber ein anständiger” eine BELEIDIGUNG ist, nicht ein Lob. Es setzt nämlich voraus, dass alle anderen nicht anständig sind, sondern nur “meine” Leute…

  476. bankban on 22. Juni 2009 at 16:00

    Ja, das stimmt, Durlacher. Was Herrn Gibson allerdings noch nachdenklicher machen müsste, ist, dass “Jedem das Seine” letztlich auch ein orthodox-marxistisches Prinzip ist, nämlich, dass vom erwirtschafteten Gut und Wohlstand “jeder das Seine” bekommt, also war er zum Überleben benötigt. Leider achten Sie, Herr Gibson, nicht immer auf Ihre Wortwahl. Dabei könnten solche Ausdrücke durchaus verletzend für die Opfer der stalinistischen Diktatur sein, die unter diesem Prinzip und Motto litten, als sie unter Hinweis darauf Repressalien vieler Art ausgesetzt waren. (Ich stehe gerade unter dem mächtigen Einfluss von Orlando Figes’: Die Flüsterer. Leben in Stalins Russland. Berlin 2008. Es ist ein erschütterndes Buch, das ich jedem empfehle, seitdem ich es gelesen). Bankban

  477. Lobb on 22. Juni 2009 at 15:56

    Herr Durlacher,
    danke für ihre Erläuterungen- Sehr verständlich aber daraus müsste ja folgern, daß jedweilige “Integration”, zumindest bei Volksgruppen, zwangsläufig scheitern muß.
    Dann sind die Lothringer auch keine Franzosen und die Polen östlich der Oder keine Polen usw??

  478. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 22. Juni 2009 at 15:20

    Ja, und noch was:
    Carl gerade Sie müssten aufmerksamer mit Zitaten sein. “Jedem das Seine” steht am Tor im KZ Buchenwald.

  479. Name auf Wunsch des Autors gelöscht on 22. Juni 2009 at 15:15

    @ Lobb: …”aber so waren sie trotzdem Rumänen oder? Ein aus Indien stammender Deutscher ist auch in Deutschland ein Deutscher, wenn er die Staatsangehörigkeit hat.”

    Ja, ein Inder bleibt ein Inder, auch mit einem deutschen Pass, genauso wie ein Bayer in Hamburg ein Bayer bleibt. Oder ein französischer Luxemburger ein bisschen anders tickt als ein Letzeburger. So wie die Siebenbürger Rumänen anders ticken als die aus Caracal oder schon gaanz anders als die Bukarester.

    Nein Lobb, es waren keine Rumänen. Würden Sie einen Araber, der einen israelische Pass besitzt, einen Juden nennen? Er würde sich schön bedanken!
    Natürlich hat man nebeneinander und sehr wenig miteinander gelebt in Rumänien. Ich habe rumänische Alltagssprache erst als Erwachsenen gelernt. Miteinander leben heißt, seine Freizeit miteinander verbringen. In der Arbeit, beim Studium verfolgt man ähnliche Interessen, da kommt man meist gut miteinander aus. In der Freizeit will man sich fallen lassen, sich erholen, da wäre ein ständiges Überlegen “was sag ich jetzt, wenn ich einen Witz mache und der kriegt das in die falsche Kehle, weil sein Humor ein anderer ist als meiner oder ich seine Witze nicht verstehe und mich ärgere oder ein Sprache gesprochen wird die man schlecht oder gar nicht versteht … das ist zu stressig, deshalb bleibt man zum Entspannen immer unter sich. Deshalb sehe ich schwarz für das, was Deutsche unter Integration meinen. Sie meinen eigentlich Assimilation, aber das kann man nicht.

    Zu Bankban: Danke für deine Übersetzung!
    Sehr aufschlussreich.

    Zur Diskussion zu den schweren 80-ger Jahren, die ich auch erlebt habe, fallen mir spontan zwei Aphorismen von Gabriel Laub ein: “Freiheit- kann man das essen?”
    und: “Er hielt das Banner der Freiheit hoch. Dann zerschnitt er es, um Windeln draus zu machen.”

  480. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 14:24

    Hallo,Lobb – vielen Dank für den Link.

    Da wir uns hier ja in einer Kommunismus-Aufarbeitungs- bzw. -Bewältigungsdiskusion befinden, zitiere ich den ADZ-Text.

    Weiter oben hatte ich die Minen-Arbeiter-Knüppel-Aktion im Zusammenhang mit meiner “Rehabilitation” via Präsident Traian Basescu angesprochen – und auf die Rolle von Ion Iliescu, damals Präsident, hingewiesen:

    “Keine Strafverfolgung von Ex-Präsident Ion Iliescu
    Mineriaden bleiben jedoch ein aktuelles Thema

    Bukarest (Mediafax/ADZ) – Die Generalstaatsanwaltschaft hat am Donnerstag entschieden, dass im Fall der Mineriade vom 13. bis 15. Juni 1990 keine Strafverfolgung gegen den ehemaligen Präsidenten Ion Iliescu aufgenommen wird. In der Begründung heißt es, der ehemalige Chef der Militärstaatsanwaltschaft, General Dan Voinea, habe Gesetzwidrigkeiten bei der Anlegung der Akte begangen.

    Was die Vorwürfe selbst betrifft – Kriegspropaganda und unmenschliche Behandlung, Völkermord, Komplizenschaft bei Folter –, so seien diese nicht durch Fakten erwiesen. Andere Anschuldigungen hingegen seien inzwischen verjährt.

    Die Generalstaatsanwaltschaft hat außerdem verfügt, dass auch in den Fällen Virgil Mãgureanu (ehemaliger SRI-Direktor), Mihai Chitac (ehemeliger Innenminister), Victor Athanasie Stãnculescu (ehemaliger Verteidigungsminister) keine Strafverfolgung aufgenommen wird.
    Präsident Traian Bãsescu hat hingegen in einem Gespräch mit dem Philosophen Gabriel Liiceanu auf der Bukarester Buchmesse überlegt – Fernsehkameras haben dies aufgezeichnet –, dass er nun auch die Mineriaden öffentlich verurteilen könne, nachdem er schon den Kommunismus verurteilt hat. Er müsse allerdings noch überlegen, wer da mitziehen würde. ”

    Es bleibt sehr interessant!

    Ich muss jetzt los. Bis später!

    Carl Gibson

  481. Lobb on 22. Juni 2009 at 13:25

    Carl, was sagt uns das?
    Keine Strafverfolgung von Ex-Präsident Ion Iliescu
    Mineriaden bleiben jedoch ein aktuelles Thema
    http://www.adz.ro/politik.htm#2

  482. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 12:28

    Danke, Joachim, für diesen konstruktiven Autoren-Beitrag!

    Jedem das Seine – suum cuique!

    Carl Gibson

    P.S. Ich verbuche dieses Nichts als Ihren Beitrag zur Geschichte des Banats.

  483. Joachim on 22. Juni 2009 at 12:22

    000000000000000000000000000000000000000000000000

  484. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 11:35

    Genießen Sie Ihre Einsamkeit und das Schweigen,Seberg.

    Das hat etwas Philosophisches!

    Wie sagt doch Heidegger: Wer groß denkt, kann groß irren!

    Das bleibt Ihnen erspart, Seberg, wenn Sie uns ihre Gedanken, Ihr Wissen und Ihre Argumente zur Sachdiskussion vorenthalten und verschweigen!

    Carl Gibson

  485. seberg on 22. Juni 2009 at 11:28

    Entschuldigung, ich hätte wissen müssen, was ich auslöse. Halte mich schon wieder raus…

  486. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 11:16

    Was sagen Sie zur verdienten Übersetzungs-Arbeit von Bankban, Seberg?

    Und zum Richard Wagner-Interview überhaupt?

    Was bringt einen Menschen dazu, an einem selbst konstruierten Mythos festzuhalten,
    obwohl die “Wahrheit” eine andere ist?

    Z.B. Die so genannte “Aktionsgruppe” wurde nie “gegründet”.

    Es war ein Freundeskreis – basta!

    Ohne Statuten, ohne schriftlich fixierten Kodex!

    Der “Begriff”, diese Namensgebung, ist eine
    A-posteriori-Charakterisierung .. aus der Sekundär-Literatur!

    Weshalb erwähnt Richard Wagner das aktuelle Buch seines Kollegen Prof. Anton Sterbling über die “Aktionsgruppe” nicht?

    Bzw. die Darstellungen William Totoks?

    Oder die Gründe des Schweigens von Gerhard Ortinau?

    Er sagt nur: Einige seien nicht mehr bekannt?
    Wer ist das Totok, Sterbling, Ortinau, Lippet?

    Nur er, Richard Wagner, ist noch im Geschäft – über Herta Müller?

    Das sind relevante Fragen – nicht das Akzidens einer Cartoon-Figur.

    Bleiben wir bei der “Substanz” der Wahrheitsfindung – und lenken wir die Debatte nicht auf
    Hahnenkämpfe und Nebenkriegsschauplätze!

    Das wäre zu billig!

    Carl Gibson

  487. seberg on 22. Juni 2009 at 11:00

    Da ich wegen Roadrunner und Coyote erst googeln musste, habe ich u.a. auch folgenden interessanten Satz gefunden:
    “Obwohl der Kojote der „Bösewicht“ der Cartoons ist, ist er durch seine von vornherein zum Scheitern verurteilten Versuche der Sympathieträger der Filme. Der Road Runner an sich hat keinen ausgearbeiteten Charakter, sondern ist eher als Beiwerk in die Szene eingebaut” ;-)

  488. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 10:29

    Wer meine einjährige Auflärungsarbeit auf http://www.siebenbuerger.de
    verfolgt hat oder meine mehr als 400 Kommentare dort nachzulesen bereit ist,
    wird erfahren,
    was ich von “Destruktivität” halte.
    Garnichts!

    Das negative Prinzip bringt uns nicht weiter.

    Hier – und in der Aufsarbeitungsdiskussion – geht es nicht darum persönliche Animositären oder Rivalitäten,
    sondern um das Sammeln und Auswerten von Fakten aus unserer Geschichte.

    Deshalb ermutige ich auch jeden Zeitzeugen,
    der etwas zu sagen hat,
    seine “Lebenserinnerungen” nieder zu schreiben und selbst im Selbstverlag zu veröffentlichen.

    Dann wissen die Nachkommen, woher sie stammen.

    Es gibt heute Dienstleister und professionelle “Biographen”, die dabei helfen können.
    Gerade habe ich ein Buch dieser Art besprochen.

    Viele unserer Landsleute ( unter Ihnen mein Vater) nahmen ihr Wissen und ihre Geheimnisse mit ins Grab.

    Wahrheit aber entsteht nicht durch das große Schweigen, sondern durch Offenheit, Aufklärung und wahrhaftige Reden und Zeugnis ablegen!

    Noch vor dem Jüngsten Tag und dem Letzten Gericht!

    Carl Gibson

  489. Katharina on 22. Juni 2009 at 10:04

    Guten Morgen,Alma.

    Da Sie der Road Runner sind,kann ja nur ich der arme Coyote sein.
    Oder ist es Carl?
    Das war aber keine Kriegserklärung!

  490. Katharina on 22. Juni 2009 at 09:56

    Carl, meine Oma erzählte,daß meine Mutter und Ihre Schwestern den Russen in letzter Minute entkommen konnten. Da niemand mehr lebt, kann ich mehr dazu nicht sagen.
    Vor vielen Jahren erzählte eine Frau,daß die Russen eine Frau vergewaltigt haben, deren Mann im Krieg war.
    Die Frau hat es ihrem Mann gebeichtet.
    Immer wenn er dann getrunken hat, mußte die Frau ihm davon erzählen.
    Die Frau (unsere Frauen früher ließen sich nicht gleich scheiden!)lebte mit diesem Albtraum.
    Carl, es gab diese Vergewaltigungen.
    Man hatte genug Gründe darüber zu schweigen.

  491. alma on 22. Juni 2009 at 09:43

    Katharina, lassen wir es bei 1:1.

    Aber Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, denn in dieser unendlichen Diskussion gilt es letztendlich herauszufinden: “…wer ist nun der Coyote…”

    Einen schönen Tag noch.

  492. alma on 22. Juni 2009 at 09:37

    Wie meinst du das, Carl? Wurdest du etwa von einem russischen Besatzungs-Soldaten vergewaltigt?

    Ich kann zu diesem Thema nichts sagen, weil ich darüber nie etwas gehört habe.

  493. Carl Gibson on 22. Juni 2009 at 09:28

    Hallo Leute,
    ist unsere Diskussion zu Fragen der Banater Geschichte zu unübersichtlich geworden,
    zu kompliziert?

    Es fällt einigen Teilnehmern offensichtlich schwer, die letzten Beiträge nachzulesen und darauf zu antworten.

    Von Katharina und Alma hätte ich gerne etwas zu dem von Polki angesprochen Thema

    “Vergewaltigung deutscher Mädchen und Frauen aus dem Banat durch russische Besatzungs-Soldaten”

    erwartet.Jeder Beitrag ist wichtig – denn jeder von uns hat “eigene” Erfahrungen gemacht.

    Es gibt da noch viele offene Fragen von historischer Bedeutung.

    Carl Gibson

    Carl

  494. Katharina on 21. Juni 2009 at 22:28

    Polki,hör das Lied und denke,was du willst.
    Mich kennst du sowieso nicht.

  495. Katharina on 21. Juni 2009 at 22:25

    Alma,diese Sätze von mir sind ein Beweis,daß Sie mir nie begegnet sind?
    Soll das nun heißen,daß Sie zur Elite gehören,wo man Menschen wie mich einfach unbeachtet ließ?
    Ich wollte mit diesem “nie begegnet” nichts Negatives behaupten.Seit Sie schrieben,Sie könnten sich auch Zorro oder Road Runner nennen,dachte ich,wer ist nun der Coyote…

  496. alma on 21. Juni 2009 at 22:09

    Katharina, Sie sagen:

    “Danke Bankban für die Übersetzung. Wie auch Carl bereits geschrieben,das Interview sagt uns nichts Neues.”

    Jetzt bin ich mir auch sicher, dass ich Ihnen nie begegnet bin.

  497. Polkakenich on 21. Juni 2009 at 22:02

    Vielen Dank allen die mir zum Geburztach gratulierten……..
    Hier meine Gedanken an Katherina an diesem heiligen Tag !
    Ich bekamm doch eine CD da ist ein Lied drauf wo die Myerhofer singen:
    Kathy, loss den Gaaßbock raus
    und pack ne bei der Haar!

    So denkt der Polki immer an die Katherina wen diese Lied läuft….warum weiss ich nicht Schiksall…….Lach

  498. Polkakenich on 21. Juni 2009 at 21:53

    Danke Katherina……. an meinem Geburztach habe ich an Dich gedacht! werde es dir bald schreiben warum.

    Mein Onkel aus Jahrmarkt (Frombach Hans) wollte vor der abreise nach Deutschland. mit einem Rumänischen Schafhirten Käse bei den Schaffen draußen am Temeschwarer Flugplatz nehmen wo die Schaffe ihren Stall hatten.
    Sie wurden von der Wache am Flughafen aufgehalten und es wurde ihnen vorgeworfen Sie wollten ein Flugzeug stellen !!
    Der Schafhirte bekam Prügel schon am Flughafen drei mal nachher ist die Polizei von Temeschwar sie abholen gekommen und bei der Polizei in Temeschwar hat es wieder Prügel gegeben ! Drei vie mal haben sie den Jungen Rumänischen Schafhirten raus genommen und halb Tod geschlagen.
    Ohne zu Fragen warum
    Meinen Onkel nicht ……….war auch schon 60
    Wurde aber die ganze Nacht befragt
    Am Morgen ist der Polizeibeamte von Jahrmarkt gekommen und hat sie herausgenommen…..!

  499. Lobb on 21. Juni 2009 at 21:47

    Polkakenich, den Lupu Jonel kenne ich nicht persönlich aber hab von ihm gehört. Bekannte von mir aus Deutschland kennen ihn besser. (Ist “Patron” und hat Termopan-Firma.)