Ich denke im großen und ganzen wissen die meisten über die Geschichte der Banater Schwaben bescheid. Die Auswanderung ins Banat und den Aufbau des Gebietes, den anschließenden Druck der Ungarn unsere eigene Kultur aufzugeben und Ungaren zu werden sowie die Zeiten nach den Weltkriegen. Doch dieser Schundartikel stellt das alles auf den Kopf. In diesem ungarischen Pamphlet wird die Wahrheit nicht nur auf den Kopf gestellt sondern so weit gestreckt, dass manch einer es als Lügen bezeichnen würde.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, so rege ich mich gerade auf. Schon alleine die Tatsache das in dem mehrere Seiten langen Artikel EIN mal das Wort Banat und genau so oft das Wort Schwaben vorkommt. Ansonsten bevorzugt man die Bezeichnung österreichischer Dichter aus Ungarn für Nikolaus Lenau – um den es übrigens in diesem Artikel geht.
Wie sich dort die Wahrheit zurecht gebogen wird ist eine Frechheit und eine Beleidigung für jeden Banater. Ich will nur ein Zitat herausgreifen. „Ich bin vielleicht der Versöhner, gewiß der Versöhner und ganz gewiß der Bekämpfer aller Vorurteile zwischen Ungarn und Schwaben…” Sollte dieses Zitat von Lenau wirklich der Wahrheit entsprechen – was, wenn man den gesamten Artikel ließt nicht unbedingt glauben muss – dann sagt es doch nur eins. Es gab eindeutig ein Problem zwischen Ungarn und Banater und Lenau wollte vermitteln.
Das Lenau oder irgend ein anderer Banater Schwabe je „mit der ungarischen Geschichte und Sprache verbunden war” ist schon sehr stark interpretiert. Wo wir mit der ungarischen Kultur verbunden sind ist als sie den Banater Schwaben ihr Eigentum gestohlen haben und die Banater Kultur zu zerstören versuchten.
Es ist ja schön und gut wenn man versucht Nikolaus Lenau mit Ungarn in Verbindung zu bringen. Aber mit diesem Artikel geht man einen Schritt zu weit, viel zu weit sogar. Hier wird nämlich die tatsächliche Geschichte verfälscht und die Tatsachen verleugnet. Etwas, das ich so nicht akzeptieren kann und will.
Daher rufe ich euch auf etwas dagegen zu tun. Lasst uns diese Zeitung mit E-Mails bombardieren, bis sie bereit sind diesen Artikel zu widerrufen und sich dafür bei allen Banater Schwaben zu entschuldigen. Ich habe ihnen bereits geschrieben und hoffe ihr tut es mir gleich.

Seit 2 Wochen versuche ich einen kompetenten Ansprechpartner von einem Bürgermeisteramt einer Kleinstadt von Siebenbürgen ( 8000 Einwohner ) telefonisch sprechen zu können, es ist nie einer da, alle sind ” plecati” oder “pe teren” , auf meine Emails antworten die Sachbearbeiter nicht.
na dan probier mal von Israel aus (könnte ja sein dass deine Großeltern Deutsche waren) das Rathaus eine kleinen deutschen Stadt zu kontaktieren! Viel Glück!
lass doch die Wallachen in Ruh! Die werden Sie eh nicht für voll nehmen. Meine Marie-Tante würd sagen: “die solln in Oarsch geh’n!”
Beatrix,
ist doch klar, dass da nichts ankam, ich könnte was dafür wetten, dass auch morgen nichts im Email – Briefkasten ist, was solls, kann ja dann wieder mal hinterher telefonieren, kostet ja nichts.
@ Solala – Ihr Frust wegen solcher Amtspersonen ist verständlich – haben Sie überraschenderweise vielleicht doch eine Mail erhalten?
Draussen ist es trüb.
Seit 2 Wochen versuche ich einen kompetenten Ansprechpartner von einem Bürgermeisteramt einer Kleinstadt von Siebenbürgen ( 8000 Einwohner ) telefonisch sprechen zu können, es ist nie einer da, alle sind ” plecati” oder “pe teren” , auf meine Emails antworten die Sachbearbeiter nicht.
Der oder Die von der Telefonzentrale sagen mir dann sehr schroff: “daca doriti ceva veniti incoace”.
Es hilft nichts, denen zu erklären, dass es für die ganze Welt günstiger wäre, wenn ich nicht in ein Flugzeug steige, sondern, wenn der Sachbearbeiter auf meine Emails antworten würde.
Ich stelle fest, dass in diesem einen Fall, es gibt aber mindestens noch 50 andere Fälle dieser Art, die ich erlebt habe, sich die Mentalität seit meiner Ausreise nicht sonderlich geändert hat.
Ganz anders aber das Bürgermeisteramt in Temeschwar. Die Sekretärin hat mir gestern freiwillig felsenfest versprochen, dass ich heute Antwort auf meine Email-Anfrage bekommen werde.
Warten wir es ab.
Bald ist in Temeschwarer Ämtern für heute Dienstschluss, Nachricht erhalten habe ich bis jetzt noch nicht.
@Ebner:”Diskussionskultur des Anonymous (15:55; 19:40; 19:54 Uhr usw) kann ich gerne verzichten.”
Ich auch.
Lupul isi schimba parul, dar naravul ba….
Sagt ich doch. Das alles hatten wir schon. Auf die Diskussionskultur des Anonymous (15:55; 19:40; 19:54 Uhr usw) kann ich gerne verzichten.
Damals hat es geheißen : IGNORIEREN
„prinz eugen gehört zu der kultir, dei johanna von oorlaeans … ausgelöscht haben“
P. Eugen -> Jean d’Arc?
Bestimm hast du eine weise Erklärung dafür. Lass se raus.
Prinz Eugen gewährte nicht nur ritterlich den Osmanen freies Geleit beim Abzug. Auch den rumänischen, serbischen und ungarischen Kollaborateuren
DAS IST JA WOHL DER GIPFEL VON VOLKSVERHETZUNG: Rumänen, Serben und Ungarn sind Kollabaorateure in ihrer eigene Heimat. Rumänien kann glücklich sein die Germanen los zu sein.
ganz Recht, ingemar entscheidet!
mit dem namen meiner heimat treibt niemand schindluder
Ein türkisches Bad in Temeswar?
EIN NSCHWOBISCHES BAD BEI HERTA MIULLER?
Haben die Türken im Banat eine Hochkultur hervorgebracht?
ja, Kaffehäuser 140 Jahre vor Wien!
das älteste jüdische grab
150 jahre frieden vor dem euinfall der rabritter
prinz eugen gehört zu der kultir, dei johanna von oorlaeans und die indio kultue amerikas ausgelöscht haben.
shALOM UND LEILA TOV
Anonymus von 15:55 Uhr
Haben die Türken im Banat eine Hochkultur hervorgebracht? Ein türkisches Bad in Temeswar? ein Basar in Lippa? Was sonst? Prächtige Moscheen, wie die Mauren in Grenada? Menschenleeres Banat? Ja! Weil die Bewohner des Banats von den Türken ermordet wurden oder in die Sklaverei (als Haremsdamen oder Janitscharen) verkauft wurden. Prinz Eugen als Pirat? Prinz Eugen gewährte nicht nur ritterlich den Osmanen freies Geleit beim Abzug. Auch den rumänischen, serbischen und ungarischen Kollaborateuren (…die Kanaille mag mitgehen… waren seine Worte dazu).
Anonymus von 15:55 Uhr
Ihre Theorien vom hochentwickelten “Türkischen Banat” kommen sehr bekannt vor. Das hatten wir doch bereits. Nur hieß der Schreiber damals anders. Seinen Namen kennen wir….
Es hat keinen Sinn auf Ingemar zu schimpfen, denn der greift nur sehr, sehr selten ein.
Wenn dieser Blog veröden sollte, dann nur deshalb, weil die Teilnehmer nicht imstande sind vernünftig miteinander zu diskutieren – wie man ja sieht.
Es wurde immer schon, zu jeder Zeit, von jedem (Sieger) was zurecht gelogen!
beginnend mit dem festland-piraten “prinz” Eugen.
der hat erst das türkische banat 20 jahre kang verwüstet und dann behauptet es wäre verödet + menschenleer! prot neujahr.
ganz Recht, ingemar entscheidet! Er hält ja für den Blog auch den Kopf hin, wenn was schief läuft. Er ist der Hausherr. Oder duldest DU, dass Deine Gäste Dein Haus zu einem Saustall machen?
Es ist Ingemars Blog, er entscheidet!
dann wundere dich nicht dass du einsam bist…
und der banatblog verödet..
kaktusblume?
Geschichte wird von Siegern gemacht! Vae victis! Es wurde immer schon, zu jeder Zeit, von jedem (Sieger) was zurecht gelogen! Machen wir uns doch nichts vor!
Bundesdeutsche Männer sind auch nicht besser als unsere Schwowische!
Es ist Ingemars Blog, er entscheidet!
Ich bin überzeugt, er kann richtig lesen und handelt
dementsprechend.
Und manche Stänkerer scheinen sich von den Sibis hierher verzogen zu haben, gell!
Ingemar ist ein ganz normaler bundesrepublikanischer/banater Junger Mann
na hoffentlich sind normale bundeseutsche männer anders und das banat liegt nicht in bundesdeutschland, habe mich eben bei herrn guhgl erkundigt.
1. Ich habe bis jetzt keine Zensur hier gesehen,
witzbold, wie willst etwas sehen, was gelöscht wurde, eben damit du es nicht siehst?
…und elvis lebt…
@gettkiss
Magst ja recht haben,aber ich hätte mir gewünscht, die Beiträge mit den Verleumdungen unter der Gürtellinie,mir gegennüber zu unterbinden.
“zensur des volkgenossen ingemar”
????????????????
1. Ich habe bis jetzt keine Zensur hier gesehen, es sei, es wurden Beiträge gelöscht die sowieso gesetzeswidrig waren….
2. Ingemar ist ein ganz normaler bundesrepublikanischer/banater Junger Mann und kein “volksgenosse”. Dies war eine verleumderische Unterstellung, durch nichts gerechfertigt.
getkiss
Wäre es nicht wunderbar, wir holen das Banatblog wieder aus seinem Dornröschchenschlaf und beginnen neu?
Ohne Gehäßigkeiten und schlechter Laune.
und vor allem ohne zensur des volkgenossen ingemar
Ich habe den Thread jetzt aus der “Kiste” geholt.
alma wollte doch immer die Maßen kennen…
Wäre es nicht wunderbar, wir holen das Banatblog wieder aus seinem Dornröschchenschlaf und beginnen neu?
Ohne Gehäßigkeiten und schlechter Laune.
Einfach über Drüben und Hüben diskutieren, über alles, was “unser” Banat für uns war und wie wir es in der Gegenwart mit den Wurzeln halten. Zum Beispiel.
Das war der Erfolgsthread!
Da war noch viel Euphorie und Hoffnung!
Heute haben sich unsere “Banater User” entfernt.
Sei es aus Enttäuschung oder auch aus Überheblichkeit.
Wie etwa: Cine e ca mine. (Mir fallen in letzter Zeit immer rumänische Ausdrücke ein, obwohl ich die Sprachen sonst nicht vermische.)
Oder wie meine Oma sagte: “Wer bin ich, wer kann ich noch werden?”
Wieso schaffen es Banater oder Ex-Banater nicht miteinander zu kommunizieren?
Es gibt wahrlich viel Stoff.
Wo ist Ingemar???
Die Aussage in der Beschreibung dieses Artikels ist neu für mich: “Ab Anfang Februar bis Ende Juni 1919 unter der Führung des Generals de Gondrecourt besetzte die Französische Armee die Gegend von Arad und Temeswar (Timisoara).” Darüber stand in unseren Geschichtsbüchern nichts. Weiß jemand, ob diese Armee auch in unseren Dörfern aufgetaucht ist?
Das würde ich auch begrüßen, Katharina. Bis dann aber ein anderer Aspekt – man nimmt, was man gerade bekommt:
Es ist immer wieder interessant, einen Einblick in die Literatur, die den Herren in Brüssel aufgetischt wird zu gewinnen. Hier ein Artikel von einem Rudolf Hermann, Bukarest, daraus zwei Ausschnitte:
“Seit tausend Jahren versuche Rumänien, sein ländlich dominiertes Wirtschafts- und Sozialsystem aufzubrechen, heisst es in einem Bericht des Instituts, der 2008 publiziert wurde…!
“Transsylvanien auf der Westseite des Karpatenbogens war mit seiner mitteleuropäischen Immigration von Deutschen und Ungarn im Mittelalter seit je ein anderes Pflaster als die Fürstentümer der Walachei und der Moldau…”
Der zweite Teil stimmt ja, aber zusammen mit dem ersten kommt folgende Botschaft rüber:
Rumänien hat eine tausendjährige Geschichte auf dem Gebiet, in das, im Mittelalter, Deutsche und Ungarn eingewandert sind.
Oberflächlich und von der heutigen Perspektive gesehen stimmt sogar alles, wenn man es nur bei dieser lapidaren Aussage lässt, was aber dahinter steckt scheint keinen mehr zu interessieren. Da kann man nur noch gratulieren.
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/rumaenien_als_knacknuss_fuer_europa_1.4701806.html
Und die Irren, die im stillen Kämmerlein die Geschichte – so wie sie war – Retten wollen bemitleiden (schaut mal hin, was da einer für eine alte, unschöne AK bezahlt):
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=300390152707&ssPageName=STRK:MEWAX:IT
Passt doch zu diesem Thread.
Ohne eine Verharmlosung der Erlebnisse unserer Autoren mit der Secu zu versuchen, würde ich mir trotzdem wünschen, dass Leute vom Fach oder einfach gut informierte Leute mal über jene Banater Schwaben hier schreiben, die in den Jahren 1950-1960(und darüber) aus politischen Gründen inhaftiert waren.
Ich denke, das wäre im Interesse vieler Leser hier.
Danke, lieber Herr Dieter Schlesak,
für diese neue und differenzierte Sicht der Securitate-Thematik auf Ihrem Blog
und in DIE ZEIT-Online!
Mögen alle, die Grundlegendes oder Einzelaspekte zur Securitate-Diskussion beizutragen haben, in diese Debatte einsteigen,
auf Ihrem Blog,
hier im Banatblog
oder auf DIE ZEIT-Online,
wo ich leider immer noch gesperrt bin!
Wie lange noch?
Und weshalb eigentlich?
Nur weil,ich einen “Offenen Brief an Herta Müller ” verfasst habe,
der dort “entfernt” wurde?
Oder weil ich kritische Kommentare zu dem Artikel “Die Securitate ist noch im Dienst ” aus der angeblichen Feder von Herta Müller vom 23. Juli 2009 geschrieben habe?
Die Materie ist noch längst nicht ausdiskutiert.
Die kritische Erörterung aber hätte im Vorfeld der Nobelpreisvergabe an Herta Müller stattfinden müssen – wie von mir dutzendfach öffentlich gefordert.
Vielleicht hätten wir dann einen anderen, weniger kontroversierten Nobelpreisträger.
Carl Gibson
Liebe Freunde, bitte nehmt meinen blog über die Securitate, Werner Söllner und Herta Müller, der nun gut öffenbar ist, zur Kenntnis; er bringt eine neue perspektive, wurde allgemein dazu gesagt, und wurde als Bereicherung zum schwierigen Securitate-Thema im siebenbürgen-forum und auch an anderer stelle, diskutierrt:
http://schlesak.blogspot.com/2010/01/securitate.html
Er ist eben auch in der ZEIT online erschienen:
http://community.zeit.de/user/dieterschlesak/beitrag/2010/01/09/securitatedie-zwei-epochen-der-securitate-ihre-foltermethoden
Ein gutes Jahr wünsche ich allen
und schöne Grüße von Dieter Schlesak
Dazu habe ich heute eine lange Tagebuchnotiz zu dieser Disskussion, und diese selbst im Blog veröffentlicht, aber auch, wie ich mir das neue Buch “Securitate”, an dem ich zur Zeit arbeite, vorstelle,im Blog eingestellt. Auf dem gleichen Blog abzurufen.
http://schlesak.blogspot.com/2010/01/zu-securitate-tagebuch-vom-9januar-2010.html
auch einfach unter
http://schlesak.blogspot.com
Ich gebe meinen Blog gerne frei.Bitte tretet ihm als Leser bei. Und verbreitet ihn über eure Diskussionsforen , nets, etc.
Herzlichen Dank und viele gute Wünche allen
In dieser Deportationnsgeschichte weiß ich nur eins sicher: es wurde noch keiner dafür bestraft.
Habe mir einige Tage Gedanken gemacht wie ist die Verschlepung nach Russland zustande gekommen………..
Wer war schuld………Nur Russland?
Rumänien?
Oder andere auch….
Mir hat geholfen bei dieser Überlegung unserem Ceaucescu seine letzte und eine seiner besten Reden die er je gehalten hat………
Ich besprach diese rede mit meinem Freund aus der Tehnometal ausführlich………
Er sagte: Die Weltmacht verteilte in Malta bei der Conferens die Welt neu , wie 1945 in Jalta
Malta ist gleich Jalta !
Das war sein Todesurteil, dass wir uns damals nicht vorstellen konnten.
Unsere Verschlepung wurde aber von Churchill und den Engländer schon im Oktober 1944 in Teheran ausgemacht und unterzeichnet.
Somit haben die Siegermächte das gleiche mit Menschen gemacht wie die Nazis……..VERBRECHEN an Menschen.
Verurteilt wurden aber nur die Nazis… zurecht aus meiner Sicht wobei eine Verurteilung der Siegermächte auch nicht schaden würde.
Hier ein Interesanter Link, der meine Gedanken bestätigt hat.
http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~bgwiehle/siebenburgen/verschlp.htm
Ja, Supersvabo, ein hiesieger Reichsdeutscher, der die “Symphonie der Freiheit” von A bis Z gelesen hat,
fragte mich später, weshalb ich denn den
“Haftentalssungsschein” aus Popa Sacpa
in die BRD
“schmuggeln”
musste in der Kent-Zigarettenpackung,
wo er doch mir gehörte und als Dokument für mich ausgestellt war.
Ja, solche Leute wollen dann auch verstehen,
weshalb ein 20jähriger Minderheitler,
der studieren wollte,
und als Dichter veröffentlichen wollte,
dem Druck der Securiatet nachgab
und die damaligen Spielregeln akzeptierte.
Welche Gegenleistungen an die RKP haben Herta Müller und Richard Wagner erbracht für ihre Privilegien?
Und die anderen KP-Dichter aus dem banat und Siebenbürgen, die sich heute alle etwas in die Tasche lügen?
Carl Gibson
naja ich habe es ja nit erlebt, könnte doch sein, daß durch Verharmlosung, Leugnung und Klitterung sowas mal herauskommen kann.
habe mal einer hiesigen Nachbarin erzählt, daß unter dem Kommunismus die Bauern eine gewisse Quote an Selbsterzeugtem dem Staat abgeben mußten, zumindest für einen Spottpreis, ein Kälbchen durfte nicht einfach so geschlachtet werden für den Eigenverbrauch sondern der Staat hat sich darum gekümmert. Woraufhin meinte diese Nachbarin – arbeitet beim Landratsamt – warum wir nicht gegen diesen Bescheid vorgegangen sind, der uns zu sowas verpflichtet hat bzw. waren die Bauern im Banat mit so einer niedrigen Bildung, daß sie sich nit wehren konnten. Ja solche oder ähnliche Vorstellungen schwirren manchen im Kopf herum.
Supersvabo, wo/wann haste einen rumänischen “Varwaltungsrechtsweg” erleidet?
@Katharina:
“Getkiss, auch noch unterwegs?”
Warum nicht? Die so genannten “Wid(er)lichkeiten des Lebens verhindern mich nicht, nach einem schönen Konzert mit Güttler, gutes Essen und a Viertele beim Griechengott Poseidon zu genießen. Da wird´s halt spat, ohne Auto.
des soll ja nur Spekulation sein….awer die rumänischen Kommunisten waren ja keine deutschen Verwaltungsbeamten, ich persönlich bezweifle, daß es viel Brauchbares gibt. Allein schon deswegen wohl nicht, um diese Geschichten um den Nicolae Capraru und Konsorten zu verschleiern. Laut Pacepa (Ex-Geheimdienstchef, der zu den USA übergelaufen ist) hat sich ja der Klosi aus Scornicesti persönlich an diesen Geldern bereichert.
Ich finde das übrigens geschichtsklitternd und verharmlosend, wenn hier von “Bestechungsgeldern” gesprochen wird und es lässt glauben, daß die Deutschen, die eben dieses “Bestechungsgeld” gezahlt haben sich kriminell vergangen haben. Wer so argumentiert, besorgt immer noch das Geschäft der Securitate und deren heutigen Nutznießer, auch wenn er es vll. nit möchte. Ich finde die Tatsachen waren brutaler. Wer nit bezahlen wollte oder besser noch konnte, der hat den Paß nit gekriegt, da gibt es nit viel herumzudeuteln. Kein Schwob hat so schöne Augen gehabt, daß die Kommunisten ihm den Paß gegeben hätten ohne dieses sog. “Bestechunggeld” wie manche hier beschönigend meinen. Einen Preis für den Ausreisewillen wurde immer bezahlt. Entwender mit Freiheit, Gesundheit oder mit de Leben, oder mit harter DM oder ggf. durch gewisse Dienste für die kommunistische Staatsmacht. Der Wohner Richard aus Perjamosch hat es ja anklingne lassen, daß etliche Deutsche aus RO Positionen in DE eingenommen haben (vor allem Lenau-Schüler) und auf ihrem Urlaub in RO gewisse Zuträgerdienste geleistetet haben könnten, ich persönlich glaube das auch! Umsonst, einfach nur so im rumänischen Verwaltungsrechtsweg ist niemand in den Westen vom kommunistischen Rumänien aus gekommen.
Fast jeder wollte raus aus dem rumänisch-kommunistischen Irrenhaus, selbst Parteimänner oder Secu-Spitzeln. Da ist es doch klar das zuerst jeder auf sich geschaut hat und von den Verwandten aus DE probiert hat die DM zu bekommen um den Paß zu kriegen ohne Rücksicht auf Nachbarn oder sogar die eigene Verwandtschaft. Das war so und ist nit zu ändern. Freilich diejenigen, die hier im warmen Westen saßen oder die “Gnade der späten Geburt” haben, können jetzt aus der Adlerperspektive leicht sich zum moralischen Richter aufschwingen – die hätte ich mal gerne noch vor 20-25 Jahren gesehen, wenn sie die Wahl gehabt hätten unter dem Ceausescu auf den Moralischen zu tun, zu verzichten und zu hoffen daß sie ohne DM beim Capraru rauskommen oder ob sie das Geld von den Verwandten nicht doch genommen hätten um die kleinen und großen Formulare zu kriegen und dann schließlich den Paß in den Westen.
Getkiss, auch noch unterwegs?
Daß es irgendwo vermerkt war, ist mir schon klar. Aber ob die CNSAS solche Papiere hat?
Das die Bestechungsgeschichte in den Akten stehen könnte ist nicht unmöglich.
Die Bestechungsgeschichten stehen nicht in den Akten der Schriftsteller.
Weil Sie ja eine andere Geschichte sind.
Alle Valuta-Geschäfte des rumänischen Staates wurden von einer speziellen Direktion überwacht. Also müssten die Bestechungsgelder, wenn überhaupt, dort dokumentiert sein.
Die Krux ist nur, soweit ich informiert bin, dass die Akten dieser Direktion nicht, oder nicht vollständig, freigegeben sind.
Diese Bestechungsgeschichte soll in den Akten stehen?
Glaubt der Mann nicht auch, er sieht sein Geld wieder?
Ich glaube, wenn die Leute nicht auf diesen Handel eingegangen wären, hätte man sie doch gehen lassen. Schließlich bekam der Staat Geld
von Deutschland.
Anderseits muß ich sagen, ich wie alle anderen auch können nicht in die Zukunft sehen.
Ich weiß nicht, was unsere Nachkommen in den Geschichtsbücher vorfinden werden.
Ich weiß nicht, wie Europa sich entwickeln wird.
Ob diese Geschichte um den Capraru nicht bloß eine Randnotiz irgendwo sein wird…
Leit, wir drehe uns do im Kreis rum.
Tes welche ware, die noch druf gezahlt han beim Gärtner un so, is doch bekannt.
Un die was net einstehe wolle for das han mer aa.
Mir rede do iwer etwas, des awer an dere Essenz vorbei geht: Die Parteileit han die securitate geleitet. Die han des ganzi organisiert, weil annerscht kann es gar net sin. Alles was de net selwer organisiert han, war mit misstraue vun dene begleitet un bekämpft.
Bei der IKGS Tagung wo ich zeitweilig dabei war is doch e Mann ufgstann un hat gsaat, er hat gezahlt un gfroot ob so was in dene Akte verzeichnet is. Un die Antwort war nee, nach dem jetzige Kenntnissstand net. Awer vielleicht in annere Akte, de was net frei gebe sinn.
Un do frag ich als net eenfach denkender Schwob, warum? Wer hat e interesse dran, dass des net bekannt wird, jetzt noch, nach iwer 20 Johr?
Ich meen die Antwort uf mei fragerei is klar: Die selwi Leit, die des aa organisiert han, des abkassiere.
Daß der rumänische Staat seine Leute verkauft hat und die BRD diesen Handel einging ist für beide Staaten schlimm. Wenn wir dem rumänischen Staat so ein Sklavenhandel zutrauen (sie haben ja die Deutschen an die Sowjetunion “ausgeliehen”), erwartet man von einem demokratischen Staat eine andere Haltung.
Aber wo viel Geld ist, ist nicht immer auch viel Moral.
Ich muß Joachim zustimmen.
Aber da jeder (meistens) zuerst an sich selbst denkt, ist alles verständlich.
Was ich mich immer frage, und noch keine Antwort habe, ist, wer hat das begonnen?
Wann hat es begonnen?
Wie kam das alles ins Laufen, wo doch keine Zeitung darüber schrieb?
Und damals mockierten sich die Leute nicht.
Jetzt im sicheren Westen wird es zum Thema.
Aber es hat niemand die Leute gezwungen, diese Summen hinzublättern.
Und es war damals auch eine Art zu zeigen, man hat das Geld, man ist mehr als der, der es nicht hatte oder nicht den Haien hinwerfen wollte. Das sollten die Zahler ( Bestecher) auch zugeben.
Die wo dort ausharren wollten oder mußten, haben zwar viel Schlechtes erlebt, aber letztendlich kamen sie ohne Schulden frei.
werden nicht wenige unserer Enkeln und Urenkeln manche unsaubere Geschichtslügen von Herzen glauben…….Da brauch man nicht abwarten……Dies ist doch schon so!
Von Polkakenich in Dez 16, 2009 – 14:04
… richtig! siehe weiter oben.
Hallo Supersvabo,
wenn Du an den Blumenmann gezahlt hast, dann hast Du das getan, um Dir einen Vorteil zu erkaufen, mit der Hoffnung schneller ausreisen zu können. (Bestechung)
Zum Nachteil derjenigen Landsleute, die diese finanziellen Möglichkeiten nicht hatten.
Kein besonders fairer Zug.
werden nicht wenige unserer Enkeln und Urenkeln manche unsaubere Geschichtslügen von Herzen glauben…….Da brauch man nicht abwarten……Dies ist doch schon so!
wartet nur ab, es wird vll. die Zeit der Geschichtsklitterer aus RO kommen, die uns glauben machen, die Deutschen haben vor ihrer Auswanderung freiwillig die tausende Euros an Capraru und Konsorten bezahlt, als Entschädigung, Wiedergutmachung dafür, daß sie durch die Auswanderung dem rumänischen Staat ihre Arbeitskraft entzogen haben, das kann mal political korrekt sein so zu argumentiren. Und natürlich habe die Deutschen auch für ihre Auswanderung bezahlt, weil sie als “Hitleristen” jahrzehntelang den Rumänen das Brot weggefressen haben und bei der typisch deutschen Objektivität und Naivität und dem angeknacksten Selbstbewußtsein der Deutschen wegen der tatsächlichen Hitlerei in den 1930er/1940er Jahre werden nicht wenige unserer Enkeln und Urenkeln manche unsaubere Geschichtslügen von Herzen glauben.
Joachim ich gib Dir da soviel Recht, wie em Superschwab auch……Geld macht die Musik!
Vor allem wenn von deutscher Seite aus mit Geldscheinen gewedelt wurde !
Von Joachim in Dez 16, 2009 – 12:10
richtig, die Deutschen sind schon wieder mal an allem Schuld gewesen. Mir kommen die Tränen, die armen Rumänen die konnten ja garnichts dafür, dass sie die Deutschen über Capraru alias Blumenmann und wie die Banditen alle hießen verkauft haben. Im Gegenteil die Rumänen handelten aus reiner Menschenliebe, daß sie die Deutschen soweit gebracht haben mit den DM-Scheinen zu wedeln.
Vor allem wenn von deutscher Seite aus mit Geldscheinen gewedelt wurde !
ja klar, wenn die Gschtudierten weggehen, was bleibt dem einfach denkenden Schwob übrig… Wenn es keine Lehrer mehr gibt, die seine Kinder in der Muttersprache unterrichten, sei es in der Lenau-Schule oder auch auf dem Dorf, wenn es keine Journalisten gibt, die Zeitungen in seiner Muttersprache herausgeben, wenn ein Musikant von der Blechmusik nach dem anderen wegzieht und es somit keine Kerweih mehr gibt, weil sogar der Pfarrer sich vom Acker nach DE macht. Ja dann packt auch der einfach denkende Schwob meistens sein Bündel und geht, auch wenn er vorher noch so sehr an seinem Daheim hing. Außerdem sind die Deutschen ja von der kommunistisch-chauvinistischen Politik Rumäniens unter dem Ceausescu geradezu durch Nadelstiche und subtilen Schickanen aus dem Land geekelt worden, da fiel das Gehen in diesem Moment ja noch leichter.
Hier ein Link für alle die an das Banat glauben
http://www.mara-kayser.de/videos/zurueck-zu-den-wurzeln.html
1990……War doch auch Herta Müller nicht mehr hier und die andere Inteligenzia hatte das Schiff auch schon verlassen gehabt….
Der Polki konnte nicht mehr Polka Tanzen
Es war keine Musik mehr da!
Und es waren auch keine Schwäbische Mädels mehr da!
Ja ich konnte ja noch in die Oper…Ob man mich da reingelassen hätte?
Ab 1970 hatte ich nur ein Ziel…..BRD!
Ich konnte ja Deutsch, nicht wie unsere Herta!
der Damm war gebrochen, endlich weg. Viele wußten ja nicht, trotz Beteuerungen der Politik – die zu allen Zeiten doch recht wetterwendisch ist, ob das “Tor” offen bleibt. Wäre gut möglich gewesen, daß auch das neue postceausescu Regime nach einer gewissen Zeit wieder eine Auswanderungs”steuer” verlangen hätte können. Oder daß deutsche Politiker á la Oskar Lafontaine den Deutschen außerhalb der Bundesgrenzen die Türe vor der Nase zugeschlagen hätte. Ich glaube, kenne es aus der eigenen Verwandtschaft, das waren reale Ängste der Deutschen im Rumänien nach Ceausescu. Ich kann mir auch nit vorstellen, was die Politik hätte machen können um die Schwowe dort in RO zu halten. In den 1990er Jahren habe ich von mehreren, vor allem ältere Generation, immerwieder gehört: “wer Deutscher ist, wer zu uns gehört, der kommt nach Deutschland, der hat in RO nix mehr zu suchen” oder so ähnliche Redensarten oder “na kommt doch endlich nach DE, jetzt wo ihr könnt, wer weiß wie lange das noch möglich ist”.
Die Weichen hätten wohl schon viel früher gestellt werden müssen. Spätestens in den 1960er Jahren. Trotz verlorenen Krieges, hätte man die Deutschen nicht nach dem Krieg schickanieren dürfen, den kommunistisch-chauvinistischen rumänischen Mob zügeln müssen, die Schwowe wie auf eigenem Grund und Boden arbeiten lassen müssen, ihnen nit die Schulen schließen dürfen. Das ist ja bekanntlich nit geschehen. Und die Deutschen hätte man nit als Ware sehen dürfen. Ich glaube in den 1970er/80er Jahre war es schon zu spät, da war der Damm schon gebröckelt.
Zwanzig Jahre seit einer Revolution, die keine war.
Man könnte auch sagen, es sind zwanzig Jahre fast, seit der “Massenflucht” unserer Landsleute in den Westen.
Denn nach dem blutigen Dezember hatten viele nur noch den Paß im Sinn.
Was letztlich nicht die schlechteste Entscheidung war.
Aber wie hätte ein Leben im Banat ausgesehen,wenn die Schwaben es sich überlegt hätten?
Wie oft mußten wir als Kinder das Wort hören!
Das Wort gehört nun auch in die “fiktive” Schatzkiste.
Und wirklich, diese Schatzkiste wird nicht verkauft.
Ungaatich.
Ist das Wort bei Ihnen auch ein “Mitbringsel”aus der Kindheit?
Von Katharina in Dez 5, 2009 – 12:14
Ungaatich.
Ist das Wort bei Ihnen auch ein “Mitbringsel”aus der Kindheit?
ich mache hier auch keinen small-talk, weil ich weder talkich noch ungaatich bin
alleine für small talk “schönes Wetter heute” brauchen wir die Zeit nicht vor dem schwarzen Kasten verbringen.
Da gäbe es besseres zu tun.
alleine für small talk “schönes Wetter heute” brauchen wir die Zeit nicht vor dem schwarzen Kasten verbringen.
Da gäbe es besseres zu tun.
Gruß Reinhardt
Von RJ genannt Germanikus in Okt 3, 2009 – 17:40
Nicht small talk und nicht Beleidigungen sollten hier zu finden sein.
Diskutieren wir über unsere verlorene Heimat und alles was mit ihr in Verbindung steht.
Meinetwegen auch über die Kiste.
wenn Daimler, Audi oder BMW und ZF(Lieferant an alle drei) mit 30.000€ oder mehr die Stunde wegen Verzug winken ist alles andere Nebensächlich.
Gruß
Nur dich nicht überanstrengen..denn danken wird dir niemand….
Übrigens,
mein Patron ist Bundesverdienstträger am Bande….
Gruß
Seppy,
wenn Du dich mit einem Kollegen an der Gurgel hast, mit beiden Händen, er dich und Du ihn und der Abteilungsleiter muss dazwischen, dann ist es kein Spass mehr.
Auch nach 30 Jahren heißt es immer noch:
RJ komm doch mal, Du kannst doch aus einem Haufen Dreck noch eine Peitsche machen die knallt, wenn es mal wieder ums improvisieren und Erfinden geht.
Reinhardt
Ist nur Spass oben,gell?
Von RJ genannt Germanikus in Okt 3, 2009 – 17:40
Aha,was besseres zu tun.Da hör ich irgendwie etwas heraus das ich als ,,Nichtssagend,,bewerten kann.
Also las mal etwas Gescheites hören.Ich bin ganz Ohr…..
Danke Seppy,
irgendwo in den Tiefen dieses Forums habe ich ich geschrieben das ich versuche “ein Mann des Ausgleichs zu sein.
Aber nicht für jeden Preis.”
Ich war auch schon ein Berseker, obwohl es mir im Nachhinein leid tat.
Nur das wissen die Banater Landsleute nicht. Zum Glück.
Gruß
Reinhardt
Reinhard,jetzt hat dein Nick auch ein Gesicht.So müßte es sein…….
Willkommen zurück Alma,
alleine für small talk “schönes Wetter heute” brauchen wir die Zeit nicht vor dem schwarzen Kasten verbringen.
Da gäbe es besseres zu tun.
Gruß Reinhardt
(mein wirklicher Name, den ich aus dem mittelhochdeutschen nicht übersetzen mag, weil dem würde ich nicht gerecht…)
alma,passt schon……
Mein Name ist wirklich Seppy,wer wirklich wissen will wer ich bin kann sich jederzeit informieren.Ich habe nichts zu verbergen.
Studiert habe ich zwar nicht,aber nimm mir die Freiheit auch über Sachen zu diskutieren,die ,,DAS LEBEN,,schreibt.
Vieleicht bin ich manchmal zu direkt,ist mir aber lieber da mein ,,Gesprächspartner,, sich dann auch direkter äusern kann.
Mehrere Meinungen sind ein Gesprächsthema,alle die die gleiche Meinung haben ist
,,Small Talk,,der ,,Tod,,aller Foren.
Respekt ist eine grosse Sache,wenn da nicht der falsche Stolz,Arroganz oder rechthaberisches Benehmen im Spiel were.So kommt es manchmal vor das man einem das Wort im Munde verdreht,nur damit man ihn, auf seinen ,,Fehler,,aufmerksam machen kann.
Ich glaube nicht,das auser denjenigen die mit Carl Gibson einen ,,Streit,,angefangen haben ,hier jemand beleidigen wollen.
Ein wenig Sarkasmus da ,ein wenig Ironie dort,schon passt es einem nicht.
Wir müssen alles lockerer sehen,da die Mehrheit ,,Den,,Weg selber ausgewählt haben.
Das ist keine Belehrung nur meine einfache Meinung,oder wie der Supersvabo sagt:
,,einfach denkender Schwob…,,
Neuer Anlauf zum Thema “Anonymen”:
Nur ein Teil von unserem eigenen Selbst spricht hier: der Teil, der im Banat stecken geblieben ist. Dieser Teil hat wenig mit unserem heutigen, äußeren Image (Name, Adresse, Beruf usw.) gemeinsam und so gesehen ist dieses hier unwichtig – es sei denn, jemand denkt mal wieder nur an sich und stempelt uns als ‘nützlich’ oder ‘unnützlich’ für seine eigenen Interessen ab. Auch unsere Nicks sind Namen, und die haben wir uns sogar selbst ausgesucht, und die sagen oft mehr über den Menschen, der wir sind, als unsere bürgerlichen Namen das tun.
Ich habe bereits erwähnt, dass ich eine Frau bin, aber auch das sagt wenig über mich aus, denn ich könnte auch eine Alma-Frau sein. “Almas werden in Überlieferungen als sehr scheu und hauptsächlich nachtaktiv beschrieben. Diese Eigenschaften und ihre Schnelligkeit sollen gemeinsam mit dem nomadischen Leben der Wesen der Grund für die Seltenheit der Sichtungen sein.”, sagt wikipedia – passt doch irgendwie zu meinem hiesigen Profil. Wenn das so wäre, hätte jemand ein Problem damit, mit mir zu kommunizieren? Ich denke nicht, denn wer von uns haarige Beine hat war noch nie ein Thema hier. Doch, bei einem könnte ich mir schon vorstellen, dass er entsätzt über die mit mir vergeudete Zeit wäre
, das würde aber heissen, dass bei ihm alle Unnützlichen in die Kathegorie Affenmensch fallen.
Wir begegnen uns hier auf einer Ebene, die unserer Umgebung aus dem realen Leben oft verschlossen bleibt. Das ist nicht wenig – lernen wir das doch zu schätzen.
Das Internet ist wirklich eine tolle Sache. Früher ist man maaje gegangen.
Auch wenn es dunkel war oder geschneit hat.
Heute muß man sich nicht ins Kalte oder Dunkle begeben. Man nimmt Platz am PC und quatscht mit der halben Welt.
Und dann kann es passieren, daß man Worte liest, die einen wundern oder gar verletzen.
Entweder man schreibt nicht mehr oder man sagt, es geht weiter… Irgendwie geht es immer weiter…
Es ist ein Männercafe, na und?
Wir leben in einer anderen Zeit und miteinander reden kann möglich sein.
Alte neue Frage: wieso schreiben in diesem Blog fast nur Männer?
Von Katharina in Okt 2, 2009 – 00:06
Ich glaube es gibt zu wenige emanzipierte ,,Schwäbinnen…,,
Aber Hut ab von denen die im blog schreiben.Ob das Frauen sind weiß ich nicht.
Unter dem Deckmantel der Anonymität kann vieles möglich sein…
Vielleicht weil die anderen schwäbischen Frauen Torten backen? …
Von Durlacher in Okt 2, 2009 – 08:44
ich will doch hoffen mit Buttercreme
und nicht mit Nutella
Ja Sie Durlacher sind mit Katharina die einzigen Heroinnen, die hier schreiben, schade eigentlich.
Alte neue Frage: wieso schreiben in diesem Blog fast nur Männer?
Von Katharina in Okt 2, 2009 – 00:06
Vielleicht weil die anderen schwäbischen Frauen Torten backen?
…
Überhaupt SUPERSVABO!
man merkt es an seinen Nettigkeiten, die er mir gelegentlich zukommen läßt.
Alte neue Frage: wieso schreiben in diesem Blog fast nur Männer?
Von Katharina in Okt 2, 2009 – 00:06
Sie mögen sich das möglicherweise nicht vorstellen können, schließlich kennen Sie mich nicht und ich Sie nicht, aber ich schätze Sie als Schreiberin hier schon (als Mensch kann ich nicht sagen, denn das wäre unehrlich, weil ich Sie ja nicht kenne) und daß Sie es unter uns Mannsleute aushalten, auch wenn mal bei dem einen oder anderen der Testosteronspiegel recht hoch ist, das spricht für Sie! Vielleicht mag das ja auch die Erklärung sein, dass “fast nur Männer” hier schreiben. Sofern der/die alma eine Frau ist, was ich natürlich nit weiß, so kann ich durchaus zugestehen, daß es nit leicht is als gebildete Frau mit eenfachen Krumbeere-Schwowe die Klingen zu kreuzen. Sie, verehrte (ich darf Sie doch hoffentlich so nennen?)Katharina haben es gewagt, dafür gebührt ihnen “omagio eroinei luptatoare”, wobei ich Sie aber ganz gewiss nicht mir der aus Petresti verwechsle oder, was Gott verhüten möge, gleichsetze. Kurz, und das fällt mir jetzt echt schwer, Sie haben meine Wertschätzung!
Claro, Seppy, Katharina kommt und alle haben Angst.
)
Überhaupt SUPERSVABO!
man merkt es an seinen Nettigkeiten, die er mir gelegentlich zukommen läßt.
Alte neue Frage: wieso schreiben in diesem Blog fast nur Männer?
Supersvabo,nicht so laut sonst kommt die Katharina und sagt du werest ein ,,Nestbeschmutzer,,der den ,,Richtigen Banater Schwaben,,das Banatertum ausreden will.(Das Wort Nestbeschmutzer ist von mir)
Obacht,gell…..lach.
Ich sehe da wird schon scharf auf dich geschossen….
das mit dem Zurechtlügen, da waren ja alle dabei, die Rumäner, die Ungarn und die Schwowe. Wobei die Rumäner und Ungarn ehe politisch das Banat sich zu eigen redeten.
Manche Schwowe redeten und reden sich das Banat schön, obwohl im Umgang miteinander manches garnicht so schön war. Naja, es Millersch Herta hat ja ein Literaturwerk von Rang daraus gewoben. Auch der eine oder andere hier könnte ein Histörchen dazu beitragen. niederungen über Niederungen…
Carl Gibson, Lenau. Leben – Werk r Wirkung. (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. Dritte Folge 100) Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1989. 321 S., DM 72,-.
Noch immer – oder schon wieder? — finden sich Autorinnen und Autoren, welche die Einfühlung in Texte oder diverse Selbstauslegungen der behandelten Schriftsteller für den letzten Schluß einer adäquaten Interpretation erachten. Und noch immer gibt es Verlage, welche die Resultate eines so beschaffenen Umgangs mit Literatur auch drucken. Das wäre nicht weiter ärgerlich, beschiede solch literaturkritische Essayistik sich in der Diskussion über Stellenwert und Funktion von Dichtung mit der ihr angestammten Rolle eines Statthalters räsonierender Subjektivität und verzichtete damit auf objektivistische Ansprüche jeglicher Art. Dies gilt leider nicht für Carl Gibsons Studie zu Leben, Werk und Wirkung Nikolaus Lenaus (1802-1850). Trotz des monographische Vollständigkeit suggerierenden Titels wendet C. Gibson sein Hauptaugenmerk auf die interpretatorische Erschließung der Gedichte und Versepen, wobei die „nur spärlich kommentierte Präsentation bekannter und weniger bekannter Dichtungen” die Leser „zu einer Einschätzung des Lenauschen Werkes” befähigen sowie eine „differenzierte Erarbeitung werkimmanenter Strukturen” der geisteswissenschaftlichen Fundierung des hermeneutischen Prozesses dienen sollen (S. so). Das lyrische und epische OEuvre Lenaus ordnet der Verfasser drei biographisch-weltanschaulichen „Entwicklungsstufen” (5. 10) zu, welche von „Melancholie, Pessimismus” und den „Formen ihrer Überwindung” (frühe Lyrik, Faust [1836]) zu „Antiklerikalismus und Christentumkritik” (Savonarola [1837], Die Albigenser [184z]) führten und schließlich in „dionysische Weltanschauung” mündeten (Lyrik der Spätzeit, Waldlieder-Zyklus, Don Juan-Fragment [18443). Ausgehend vom rezeptionshistorisch verfestigten und trotz vielfältiger Einwände - etwa von Bloch, E. Fischer und neueren germanistischen Studien -- noch kaum überwundenen Schlagwort des Weltschmerzdichters, sucht Gibson Lenaus lyrische Auseinandersetzung mit der eigenen endogenen Depression als fortwährende Selbsttherapie zu verstehen („permanentes Ankämpfen gegen jene geheimnisvolle Macht", 5.73), welche bis 1844, dem Jahr des psychischen Zusammenbruchs, die dichterische Produktion gewährleistet und gleichzeitig verursacht habe. Hofft der Leser nunmehr auf klärende Ausführungen zu den psychopathologischen Bedingungen der literarischen Produktion Lenaus, so erwartet ihn eine herbe Enttäuschung: Die Gedichte und Epen gelten dem Autor als ein keines Kommentars bedürftiger „Beweis für die nicht selten bezweifelte ,Normalität` des Dichters; sie, und nicht wie gelegentlich angenommen die ,Manie`, stellt den konstruktiven Gegenpol zur Melancholie dar. Wäre Lenau die meiste Zeit seines schöpferischen Lebens nicht normal gewesen und hätte die destruktiv lähmende Melancholie tatsächlich einen dominanten Einfluß ausgeübt, dann besäßen wir heute sicher keine einzige Verszeile aus der Hand des Dichters" (S. 74). Abgesehen von der logisch bemerkenswerten Falsifizierung von Spekulation mittels Spekulation bleibt Gibson um seine rückwärtsgewandte Zukunftsgewißheit nur zu beneiden. Doch dies nur nebenbei. Nach der überwiegend biographischen Auslegung der frühen Lyrik legt der Verfasser seinen Interpretationen den aus Dichtungen und Briefen abgeleiteten ideologischen Werdegang Lenaus zugrunde. Besonderes Gewicht kommt dabei, wie (zumindest unter literarisch nur peripher Interessierten, in den Massenmedien oder im Literaturunterricht) noch immer nicht genugsam bekannt, Lenaus radikaler, ausdifferenzierter und historisch fundierter Abrechnung mit Katholizismus und klerikaler Knechtung zu, deren Thematisierung Gibson von den Schlußepisoden im Faust über die antirestaurativen Tendenzen des Savonarola, die „systematische Destruktion des realen Christentums" (S. 194) in den Albigensern bis hin zur dionysischen Existenz Don Juans nachverfolgt. Freilich verschließt das teils einfühlend-textimmanente, teils die Analogien zwischen Lenaus und Nietzsches Geschichtsphilosophie allzu forcierende Deutungsverfahren als quasi methodisches Brett vor dem analysierenden Kopf jeden einigermaßen schärfenden Blick auf die politik- und ideengeschichtliche Bedingtheit der ideologischen Positionen Lenaus - um wieviel aussagekräftiger wäre stattdessen wohl eine Interpretation der Albigenser oder des Don Juan im Kontext der Emanzipationsbestrebungen im Vormärz ausgefallen?! Den Block der Textdarstellung 'umrahmen zwei Kapitel zur Biographie und zur Wirkung Lenaus, wobei die einleitenden Ausführungen zum „Wechselverhältnis von Existenz, Philosophie und Dichtung als Spiegelbild eines künstlerischen Entwicklungsprozesses" die biographische Information zugunsten charakterologischer Erklärungsversuche zurücktreten lassen (5.26-56), die abschließende Bearbeitung „geistesgeschichtlicher" Wirkungszusammenhänge hingegen Äußerungen renommierter Autorinnen und Autoren über Lenau sowie eine Vielzahl intertextueller Rezeptionsspuren zur Kenntnis bringt.
Im Vergleich mit den methodischen Mängeln der Studie nimmt Leporellos Register sich wie ein unbedeutendes Zettelchen aus: Einen nicht geringen Teil seiner rhetorischen Energie verwendet der Verfasser darauf, die bisherige Lenau-Forschung verbal zu verprügeln. Da ist, in Verwendung eines Lenau-Zitats, von den „anmaßenden Wertungen jener ,Oberleichthindrüberhuscher" die Rede, die „der Meinung näher stehen als der wissenschaftlich gesicherten Erkenntnis" (S. 9), von subjektiver Beliebigkeit (5. z6, 140, 142), undifferenzierten Ansätzen (S.39) oder „verschwommenen, nichtssagenden Schlußfolgerungen" infolge einer „schlagworthaften, nicht verifizierbaren Handhabung der Begriffe" (S.6y). Bravo! möchte man dem Autor in Anerkennung seines kritischen Furors zurufen, begibt sich auf die Suche nach Gibsonschen Gegenentwürfen und sieht sich mit folgenden Zielsetzungen konfrontiert: Da „eine subjektive Individualität wie die Lenaus nicht aus der Zeit, sondern nur aus ihrem geistigen Selbst" zu erfassen sei (S. 19), soll mittels einer Methodenmischkulanz aus werkimmanenter, biographischer, philosophischer und mit Philosophiegeschichte operierender Einfühlungsinterpretation Objektivität erzielt werden (vgl. S. 10, 26, 142f.). Mit einem solcherart beschaffenen Objektivitätsanspruch sind, wie aus den Klassikern geistesgeschichtlicher und werkimmanenter Interpretation erinnerlich, unbegründete apodiktische Werturteile durchaus vereinbar: „Harmlos", „unbedeutend", „schwächlich", „an der Grenze zum Trivialen", „naiver Dilettantismus" lauten die negativekt (S.63, 144, 174, 203) „Höhepunkt des künstlerischen Schaffens", „ästhetisch perfekt", „erstrangig", „meisterhaft", „krönender Abschluß" und „großartig" (S.49, 63, 66, 138, 213, 302) die positiven Etikettierungen für einzelne Texte. Groteske Ausformungen nimmt die Unbekümmertheit literarischen Wartens an, wenn der Verfasser sich zum Korrektor Lenaus berufen fühlt und dem Autor in dar letzten, unabgeschlossenen Dora Juan-Szene Unschärfe im Ausdruck vorwirft und sogleich einen „inhaltlich differenziertere[n]” Lösungsvorschlag anbietet (S. 239).
Aus der Vielzahl absonderlicher oder widersprüchlicher Formulierungen seien nur einige wenige genannt: Streng müsse jeder Interpret zwischen dem Menschen Niembsch und dem Dichter Lenau unterscheiden, woraus folge, daß „eine direkte Beeinflussung des philosophisch gebildeten Dichters durch eine nichtintellektuelle, naiv gläubige Frau” – Sophie von Löwenthal – „undenkbar” sei (S. 40). Da in den Schilfliedern „die reine Unmittelbarkeit des Gefühls” regiere, bedürften sie „keines Kommentars” (5.66). Als emanzipatorischen Stoff biete „Don Juan eine Alternative zu einer massengetragenen politischen Revolution, an deren Gelingen Lenau nicht glaubt” (S. 220). Besonders befremdlich mutet es an, wenn dem „Metternichsystem, gegen das .Lenau zeit seines Lebens anschrieb, das Prädikat „weitgehend harmlos” umgehängt wird (S. 110). Die methodische Unzulänglichkeit erstreckt sich selbst auf das Personenregister. Während die Bezeichnung Literaturhinveise die Beschränkung auf wenige Titel im Literaturverzeichnis noch rechtfertigt -wenn auch unklar bleibt, nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgte -, so bleibt der Sinn eines Personenregisters ohne Verfasser von Sekundärliteratur und ohne Personen aus dem biographischen Umfeld Lenaus vollends rätselhaft. Zu retten wäre die Studie allein durch konsequent sozialhistorische und ideengeschichtliche Perspektivik, Verwendung deskriptiver statt normativer Kategorien, meta~ statt objektsprachlicher Terminologie -und damit durch ein neues Buch.
Institut für Germanistik der Universität Graz Beatrix Müller-Kampel Universitätsplatz 3
A-8010 Graz
Arbitrium, Band 9 (1991), H. 1, S. 93-95.
Von Supersvabo in Sep 23, 2009 – 09:07
To hascht tu recht,nor etwas hascht vergesse:
Tie Arroganz einiger Schwoweleit tie sie to a weiter,,pflege…..,,
Getkiss e gute Rente kriescht nur von de linke ! Die annere hole se derr nur ab. Iss jetzt bei de linke dei Rente wenicher worr oder bei de annerre ?
Heute in der ADZ: Kuriose Vorfälle rund ums Zeitungsmachen: „Lachen ist gesund“ war eine Devise der Redaktion / Von Hans Fink
Dank Der schee, vor soo viel Sunne.
Nächscht Wuch werd´s reene, bring noch welche.
Ab jetscht wirscht geadelt:
“Herr VUN Durlach”
Des Hundsfell vor de Adelsbrief sucht de Polkakeenich uf youtube….
@ getkiss:
Entschuldigung,
Ich han do was falsches gekloppt. Natierlich soll heisse Passarowitz.
Jojo,
wenn se de Preis krieet, ca. eeni Million Euros, dann kann se jo die Delegierte vun der Landsmannschaft zuerscht richtich bewirte un noher die so drille, das se ee neii Führung wähle, die mit der wes Herta e Friede vun Pessaro-Witz schließe.
Un no lewe alli Schwoweleit in Friede zamm, die Kinner were nemi vun de Eltre an de Ohre gezo, die Eltre nemi vun de Großeltre schikaniert un alli derfe in eem frische Badewasser….dusche, weil de Wasserverbrauch gsenkt soll gen, das dee Araber in Ihre Wüst aa was davun han. Die schicke dann dene Schwowe in Detschland die Energie vun der Sunn, das die Schwowe a warmes Wasser zum Dusche han.
Wie schun gsaat, alles get Friede un Feier un Eierkuche, un dann griet die wes Herta aa de Friedens-Nobel-Preis….
Un de ganze Zirkus fängt nei an, weil mer dann die Abgeordnete vum Bundes Tach (Grieß Gott!) aa „alimentiere“ tun un die solle dann for uns ALLI a guti Rente durchboxe gege des Pack vun Rote un Griine un Lincke, die des fei nit innsehe wolle, das wenn mer schun die Rente gleich mit dee Ossis berechnet bekumme, mir net 40% bleeder sin wie de aa.
Un weil die alli des net wolle, dann heere mer uf mit dem Friede un fange e richtiche Krieche vun dene 7 Schwowe an, den mer gewinne misse, weil mir gscheider sinn.
Nachat wird des Millersch wes Herta einstimmig vun uns Schwoweleit zur Bundeskranzlerin gmacht, weil alli anri sich enthalle misse.
Un drum, wird ich jetzet alli Schwoweleit ufrufe:
ALLI am Suntach wähle gehen, was eich gfällt. Un wer nix findt, dee soll wes Herta wähle!
Noher treffe mer uns alli uf dere Wiesn, un feire Oktober Fescht im September.
Tes schreibt eich de Vetter Schorsch un winscht e scheene Tach!
Und das Wort ungaatich habe ich auch schon lange nicht gehört.
Von Katharina in Sep 23, 2009 – 10:14
ja Du lieber Himmel, mei Weib sagt des oft, daß ich es noch bin, wenn ich em widersprech oder über was schnabele was ich nit soll. Ja in meiner “scoala generale mit der sectia germana” hat man zwar schon auch auf mich gschaut, daß ich artig bleibe, aber feinere Formen wie in der Lenau-Schule habe ich nit mitgekriegt. Naja und meine Alten haben mit mir un meinem Bruder ja auch ihr Kreuz gehabt.
Und warum soll man nit auch Dinge sagen, wo mer heute sich eingestehen muss: “so ideal war das damals im Banat bei den Schwowe nit”. Des heißt ja nit, daß mer sich und seine Leut verleugnet oder gar schaden möcht. Ja, es war halt nit alle Tage Kerweih und auch nit immer die Stimmung “Buwe juxt, die Motter heirat”. Ob mer in DE einem breiten Publikum und Brimborium den schwäbischen Baderitus erklären muss, naja da kann man ja geteilter Meinung sein. Ich finds nit so toll, dass sie des in einer Zeit gemacht hat wo es den Schwowe in RO nit grad rosig ging, fands irgendwie unsolidarisch, wie man des heute so gern sagt, aber gut, vielleicht durchblicke ich des ja nit ganz, vll. wäre es auch gut gwen, wenn man gsagt hätte dieser Baderitus wurde auch in Hessen, Franken, Sachsen usw. zelebriert, awer was solls, morgen-übermorgen kriegt es Miller Herta die Nobelpreis (vielleicht, ich han noch nit mit dene in Stockholm gered, vll. kann ich se noch überzeugen) und vll. sollten die Schwowe dann etwas gnädiger sein, weil sie des schwowische Badegeheimnis ausgetratscht hat.
Vielleicht brauchts ja auch solchene wie es Miller Herta, um viele aus der Selbstgefälligkeit rauszureißen um selwer zu denke was war, was ist und was kommt.
Supersvabo, jetzt schreiben Sie auch über die Niederungen des Banater Dorfes. Vielleicht in einer anderen Sprache als HM, aber durchaus realistisch.
Und das Wort ungaatich habe ich auch schon lange nicht gehört.
die Probleme die der eine oder andere hier hat, hatte er vll. in einer anderen Nuance auch im Banat. Ich weiß schon, zumindest mir geht es so, dass ich dazu neige mir wie ein Zuckerbäcker das Banat so herzurecht, wie ich meine daß es war. So wie hier in DE gab es hin und wieder auch dort, als viele Schwowe dort lebten Abgründe in die man blicken konnte, nicht besser als heute hier in DE.
Natürlich haben die Schwoweweiwer gut kochen und backen können, Gott sei Dank! Und das die meisten Schwowe auch gut zulangen konnten beim Arbeiten, ist auch schön und recht. Aber wohnte nicht oft auch in den schmucken Schwabendörfern der Dünkel, die Hoffahrt, der Neid und manchmal auch Kaltherzigkeit? Ja, worin unterschied sich dann das Banat der damals dortlebenden Schwowe mit dem hier und heute?
Natürlich gab es auch ein Zusammenhalten, Geselligkeit, Herzlichkeit, das leugne ich nicht, aber es soll ja auch heute noch gute Menschen geben. Leute, es war nit alle Tage Kerweih, Schweinschlacht und schöne Winterabende wo die Großfamilie (3 Generationen unter einem Dach) einträchtig beisammen saß oder wo man in die Reih’ ging. Es gab auch die andere Seite der Medaille, die Seite wo der einzelne, wenn er aus der Reihe getanzt ist ein schweres Leben gehabt hat. Heute verspühren, nit nur die Schwowe, die Sehnsucht hin und wieder in einer Großfamilie aufzuwachsen, die Oma und der Ota, den man bei der Hand hat, wenn, die mittlere Generation mal was ohne Kinder machen will. Die Alten, die nicht alleine sein wollen und hoffen, daß die Jüngeren ihnen ein Glas Wasser reichen, wenn sie nit mehr können usw. usf. In manchen Städten (so auch bei mir hier) werden “Mehrgenerationen-Wohnhäuser” errichtet, die sowas ähnliches auch ein bißl Propagieren. Finde ich ja auch sehr gut und schön. Doch in wievielen Familien gab es auf den Dörfern Reibereien, Unfrieden zwischen den Generationen, wenn sie unter einem Dach lebten und von Außen den Druck doch die Fassade schön zu halten. Wieviele sauere Stunden hatten denn junge Frauen, wenn sie als Schwiegertöchter in ein Haus einheirateten, der Vorwurf, sie können eben den geliebten Sohn nicht gescheit bekochen und backen, die Wirtschaft nicht gscheit führen, Obst und Marmelade nicht gescheit einkochen und sie wüßten nicht wann es Zeit ist das Vieh zu versorgen oder den Stall zu misten, kurz: sie hätten es nit so mit der Wirtschaft. Und wieviele junge Männer sind als Schwiegersöhne lieblos Jahre lang in den Häusern ihrer Schwiegereltern aufgenommen worden um sich dann, und das muß das schlimmste gewesen sein – hintenherum, anhören zu müssen, sie hätten zwei linke Hände, sie würde im Garten, im Viehstall nicht gutgenug anpacken, sie können bei der Schlacht kein Schwein abstechen, sie hätte keine Ahnung was sonst als Mann man bei der Schweinsschlacht machen müsse usw. usf. Ja und die Eltern mußten sich immer schon von den Alten anhören, was sie in der Erziehung bei den Kindern falsch machten, daß die Kinder dadurch frech und ungezogen “ungaatich” sind. Von den Animositäten, daß das Schwiegerkind nicht wie das eigene Kind aus der Hauptgasse kommt, vielleicht nicht das Bakkalaureat hat, oder einfach daß desse Eltern nicht so wohlhaben gewirtschaftet haben und man deswegen hinabsah, davon will ich garnit reden. Ich sage nit, daß sowas bei allen Schwowe war, aber doch bei vielen. Das Individuum hat nur dann was gezählt, wenn seine Wirtschaft gut lief. Ansonsten ist auch innerhalb der Großfamilie nit großartig danach gefragt worden was der eine oder andere möchte oder nit. Solange die Alten noch jung und rüstig waren haben sie ein strenges Regiment geführt um alles zusammenzuhalten, Widerrede der jungen gab es selten, dafür hörte man als Junger durchaus sehr oft von den Eltern oder Großeltern “Halt Dei Gosch!”
Ja, also auch wenn wir Schowe uns vieles aus dem Banat, das Banat und den damals dort lebenden Schwowe schön zurecht machen, sollten wir uns vll. auch erinnern, an Sachen, die es heute in unseren Alltag nit mehr so ausgeprägt geben und uns auch an dem erfreuen, was wir vll. durch unsere Ausreise gewonnen haben, und damit meine ich nit nur das schöne Heim, das wir in DE haben oder das stolze Auto, das wir vor der Tür haben, darauf dürfen wir alle sehr stolz sein, zu Recht, nein ich meine vor allem auch ein Stück mehr Seelenfrieden.
Es gibt viele Katharinas…
Vielleicht bin ich nur eine Kopie.
Eine Billigimitation… Oder doch das Original?
Wer weiß?
,,Seppy, Du darfst reden. Bitte.,,
Sarkasmus,aha….
Ich habe in dem Zitat nicht deinen Namen gelesen,oder?
Katharina, ich weis nicht, aber wie du schreibst kommt mir bekannt vor.Gibt es noch eine andere Katharina?
Ich frag ja nur….
Seppy, Du darfst reden. Bitte.
Ich nehme mir die Worte der Heiligen zu Herzen, obwohl ich sonst Heiligen mißtraue.
Dacien oder DAZIEN(zufrieden?)war eine Assotiation um auch auf die Herkunft des Rumänischen Volkes aufmerksam zu machen.
,,Bewahre mich vor der Einbildung,bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen,,
Theresa von Avilla
Spanische Mystikerin und Heilige 1515-1582
Amerika, Australien und Dazien ( Dacien?)…
Alles in einen Sack…werden sich ja nicht beissen…
Man hört und liest so einiges.
Z.b.Das Banat wurde zuerst von Sträflinge und,,Personas ingrata,,besiedelt.
Amerika, Australien und Dacien auch.
Ist was wahres dran,oder?
Polki, dass habe ich nicht mehr betont, mein Fehler. Bleibe aber bei der Meinung, der Herr Professor hat seine O. zitierte Aussage nicht aus eigener Erkenntniss! Oder aus seinem kleinen Finger, lach.
Und Superschwabo, aus Deinem Beitrag leuchtet mir noch was ein. “Deportation” wurde nicht von den Kommunisten entdeckt….
da wären wir ja auch schon beim Schönzurechtlügen. Jetzt versteh ich auch, warum bei magyarischen Autoren die Theorie gerne hergenommen wird, daß die Banater Schwaben Nachkommen von Verbrechern aus dem damaligen Reich angeblich seien. Revolutionäre Elemente und Aufrührer scheint man genauso nach dem Banat verbracht zu haben, wie Freiwillige. Evangelische (Exulanten) aus Österreich hat man ja zwangsweise nach 7Birgen verbracht, die sog. Landler. Andersgläubige, Häretiker, Ketzer, also Nichtkatholische hatten ja damals von Staats wegen auch einen mehr oder weniger “kriminellen” Status wegen ihres Glaubens. Da fällt es natürlich den magyarischen Geschichtsklitterer leicht von verbrecherischen Elementen zu Schreiben, wenn sie die deutschsprachigen Einwanderer damit meinen.
Die rumänisch-kommunistischen Geschichtsfälscher faselten mitunter von der rumänischen Urbevölkerung (dako-romanischen Ursprungs), die gleichsam in einer seligen-beschaulichen kommunistischen Urgesellschaft als Hirten und Viehzüchter lebten, bevor die bösen Deutschen kamen und dem Land als Handwerker und Bauern ein kapitalistischen System überstülpten. Aber Dank des Kommunismus, so die roten Historiker, ist alles wieder auf den glücklichen kommunistischen Urzustand gestellt worden und alle, Rumänen und die “mitwohnenden Nationaliäten” lebten, nach deren Lesart unterm Niklos wie im Paradies. Ja, so lügt sich jeder, jede Gruppe auch das Banat und seine Geschichte zurecht.
Was haben wir und was machen wir Schwowe? Als eenfach denkender Schwob werde ich mir mal in schlaflosen Nächten darüber gedanken machen.
Durlacher: Dies stand da auch drinnen, ich wollte es aber nicht wiederhollen….
Getkiss dies ist die Aussage von dem Profesor aus Tübingen Karl Peter Kraus ! Donauschwabenforscher…..
@Polkakenich:
“Viele wollten dies auch gar nicht in der neuen Heimat war ein günstiges Klima und fruchtbares Land.”
Für unser Teil des Banats stimmt diese Aussage nicht.
Da hatten die Türken sümpfe hinterlassen, was auch den Ausbruch von Seuchen begünstigte.
Und weiter:
“Sie bezogen die Hütten der Slavischen Vorbewohner…”
stimmt auch nicht.
Als wir verschleppt waren im Baragan, erinnerten sich die älteren daran, wie man Häuser aus Lehm, min Reet gedeckt, in der Ansiedlungszeit unserer Ahnen baute!
Diese zweite Behauptung könnte von einem Rumänen stammen, beseelt von seiner (inzwischen wiederlegten) Theorie der “Geschichtskontinuität der Rumänen von den Daken und Römern bis heute”….alle anderen Völkerschaften würden aus dem Schoß Asiens daherkommen….
Spruch der Auswanderer:
“Dem ersten der Tod,
dem zweiten die Not,
dem dritten das Brot”.
Wie wahr.
Und wie gut es uns ergangen ist. Trotz allem.
Bericht von History Juni 2007
Das Schicksal der Donauschwaben
Von Alexander Galdy
Bericht beginnt mit einem Bild aus einer Südungerischen Stadt von 1925 auf dem viele Menschen zu sehen sind mit Opinci und die Frauen einer farbigen Schürtze vorne sowie hinten geschnitener Schürtze. Aus meiner sicht Serbische Tracht man sieht nur eine Frau in Schwarz (Vermutlich eine Donauschwäbin)
Werde hier diesen Bericht kommentieren aus meiner Sicht und Euch mal Zeigen wie ein Geschichtsschreiber oft sehr, sehr fern der Realität entfernt sein kann
Er schildert das Schicksal von Familie Hans Georg Lang der 1745 von Ulm mit der Ulmer Schachtel 25 Meter länge und vier Meter Breite begonnen hat. Flussabwärts bis sie Ihre neue Heimat erreicht haben UNGARN !
OK ich weiß nicht, Er kann ja Recht haben und da wünsche ich mir, EURE Meinung.
Ich wusste das wir damals ins Östereichische Reich ausgewandert sind um die Grenze weiter Östlich von der Haupstadt Wien sicherer zu machen, Da die Völker die dort lebten oft mit den Osmanen gemeinsame Sache machten. (Zweimalige Belagerung von Wien durch die Osmanen)
Der Autor erwähnt in seinem Bericht die Batschkaund das Banat (Schwäbische Türkei ist für Ihn kein Begrif.
Ein Auswanderer Hans Georg Haldenwang formulierte: Was ich mir vom leben wünschte. war dies : Einmal ein eigenes Häuschen zu besitzen und so viel Grund , dass mir das bisschen Brotfrucht auf Eigenem wachsen könnte-dann wollte ich froh sein.
Was war in Südungarn los, der Autor schilderte: Endvölkerte Dörfer, zerstörte Landgüter verlasene und überschwämmte Bodenflächen. 150.000 Deutsche wurden angesiedelt. Mann brauchte dringend Steuerzahler so zogen Habsburger und Ungarische Magnaten von Hof zu Hof und warben mit Werbezeteln
Hier einer vom Kaiserlichen Populations Komissars Joseph Anton Vogel verspricht Auswanderungswilligen von Donaueschingen:
Kostenlose Fahrt nach Ungarn !
Soviel fruchtbares Land wie der reichste Bauer in Deutschland nicht besitzt.
Und eine Steuerbefreijung für die ersten fünf Jahre.
Fündig wurden die Werber in Südwesten Deutschland da hier das Volk unter Hunger litt.
Für mich eine Dummheit das Österreichische Reich nahm die meisten Kolonisten aus seinen Gebieten zu dehnen Elsass und Lothringen auch dazu zählten. Deutschland (dehn Nahmen kannte zu dieser Zeit keiner ! Oder was meinen Sie?
Das Geschäft der Bootsbauer in Ulm Blühte. Nicht jeder der Auswandern wollte durfte dies auch. Sie wahren Leibeigen. Sie mussten eine Gebühr bezahlen um in die Freiheit entlasen zu werden !!!!!!!
Das errinert mich an unsere Ausreisse von Rumänien. Das Schicksal wiederhollt sich…..
Und hier unser Schicksal ich schreib es mal so wie es steht Wort für Wort:
Eines musste den Migranten bewusst sein: Die Auswanderung beseutete in den meisten Fällen den Verzicht auf das Bürgerrecht in der alten Heimat. Es war so laut Karl Peter Krauss (Tübingen Institut der Donauschwäbischen Geschichte) ” Für die Mehrzahl eine Reise ohne Wiederkehr .” Viele wollten dies auch gar nicht in der neuen Heimat war ein günstiges Klima und fruchtbares Land.
Kraus sagte ein Grund für die Hohe Sterberate bei den Siedler waren die katastrohalen hygienischen Bedingungen die den Ausbruch von Seuchen ermöglichten. Sie bezogen die Hütten der Slavischen Vorbewohner…
Die Viezüchter (Eigeborene ) Zogen über ihre Felder und zerstörten so die Ernte so zogen viele wieder zurück nach Deutschland !
Die Revolutzer vom Salpeterunruhen wurden in verschiedenen Banater Dörfer verteilt.
Ok fürs erste reichts, muss auch noch was arbeiten.
Aber Einheimische sehen meine Gewissenhaftigkeit als Dummheit
Nicht nur als Dummheit……..
Du erntest den NEID und HASS der Faulen Arbeitzkolegen
Macht Dir nichts draus, mir gings nicht anderst
Dann stellte ich um auf Ehrenamtlich und da haben mich einige am Kragen angefasst und sagten: Was stellst DU dir vor DU Lausbup. Kommst da her, hast in deinem Leben noch nichts geleistet und meinst DU bist der Beste. Andere machen dies schon ihr leben lang !
Habe nichts geandwortet und weidergemacht. Jedst mach ich alles kostenlos und da schlagen viel Purtzelbaum bis Sie sich………
Der Staat bist du….leichter für was?
Nein, ich würde nicht besser leben, aber der Staat hätte es leichter…
Tja, selber Schuld sagt man Hierzulande.
Weist du Katharina….DER Satz mit alle reinlassen glaube ich ist eine Fehlzündung.
Ich werde den Eindruck nicht los zwischen den Zeilen zu lesen.,,Wenn DIE nicht hier weren würde ich besser leben,,aber die Globalisierung geht weiter mit oder ohne unser Eiverständniss.
Kommt das so rüber?
Ich habe leider meine unbezahlten Überstunden noch nie gezählt.
Ich denke nicht, heute kannste mal blau machen und sage dem Chef,ich hätte Migräne, Durchfall, Husten oder was es sonst für Ausreden gibt.
Aber Einheimische sehen meine Gewissenhaftigkeit als Dummheit.
I
O.K ich habe es zur Kenntniss genommen,Katharina.Aber den Eindruck alles umsonst zu bekommen müssen, hast du schon hinterlassen.
Seppy, Du kapitulierst aber schnell.
Ich bin kein Kind, das träumend vor dem schönen Schaufenster steht und glaubt, all diese Dinge sind gratis.
Wenn Du das kindisch nennst…
Nur meine Meinung.
Und keine Kriegserklärung.
O je, Katharina. Da entsteht eine Persönliche Fede.ich will das nicht und recht haben will ich auch nicht.Das so ein ,,Drama,,ensteht…tz,tz,tz…
Für mich ist das Thema erledigt.Ist mir zu Kindisch,Sorry!
Hier und jetzt leben, bedeutet nicht zwangsweise alles in rosa sehen.
Sie lassen alle rein…
Ist das übertrieben?
Ich schrieb nur meine Sicht der Dinge.
Lief ich etwa mit einer geladenen Karre rum und bedrohte hilflose Menschen?
Katharina und Polki ich glaube ihr habt nichts von dem verstanden was ich geschrieben habe.Schade.
Gegen alles sein war nicht dein Tenis gemeint,Polki.
Kritisieren darf man schon,Katharina, wenns um die Politik geht aber wenn man Menschen angreift die sich nicht wehren können hört bei mir der Spass auf.Der Satz ,,die Deutschen lassen alle rein….,,gibt mir zu denken.Im Negativen Sinne.
Polki, und regt dich nicht immer wieder über etwas auf das du dir selber bastelst.Wir kennen uns lange genug um zu wissen mit wem wir es zu tun haben.
,,Soll ich jetzt wieder den Kopf in den Sand stecken ? Weil irgendein Schwob meint ich soll mei Gosch halten……..,,wer hat dir denn das gesagt?Ich vieleicht?Ich bin für dich kein irgendeiner weil wir uns ja kennen,oder willst du mich beleidigen?
,,Wir sind endlich FREI…,,
Genau ,das habe ich und jetzt gettkiss auch geschrieben.,,Hier und jetzt leben,,
aus der “Siebenbürger Zeizung Online” vom 16. September 2009
Podiumsdiskussion in Ulm: Banater Autoren und die Securitate
Das Wirken der Aktionsgruppe Banat und des „Adam-Müller-Guttenbrunn-Kreis“ sowie die Verfolgung durch die Securitate ist Gegenstand einer Podiumsdiskussion, die am Mittwoch, den 7. Oktober 2009, 19.00 Uhr im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm, Schillerstraße 1, stattfindet. Unter dem Motto „’Als wir Faschisten waren’ – Banater Autoren und die Securitate” diskutieren Johann Lippet, Horst Samson, Richard Wagner und Helmut Frauendorfer (Moderation).
Im Jahr 1972 gründeten junge deutsche Schriftsteller in Temeswar die Aktionsgruppe Banat. Die Gruppe wurde 1975 von der Securitate zerschlagen. Anschließend traten ihre Mitglieder dem von Nikolaus Berwanger geleiteten „Adam-Müller-Guttenbrunn-Kreis“ bei. Das Wirken der Gruppe und des Kreises und ihre Verfolgung durch die Securitate stehen im Fokus der Podiumsdiskussion. Heute, 25 Jahre danach, geben einige der Autoren Auskunft über die literarischen Arbeitsbedingungen im Rumänien der siebziger und achtziger Jahre.
Johann Lippet, geb. 1951, war in Temeswar als Lehrer und als Dramaturg am Deutschen Staatstheater tätig, lebt seit 1987 in Deutschland; 2009 erschienen: „Das Leben einer Akte. Chronologie einer Bespitzelung“.
Horst Samson, geb. 1954, ehemaliger Redakteur der „Neuen Banater Zeitung“, lebt seit 1987 in Deutschland; Generalsekretär des EXIL-P.E.N. für deutschsprachige Länder.
Richard Wagner, geb. 1952, arbeitete in Rumänien als Journalist und leitete die Aktionsgruppe Banat, 1987 Übersiedlung nach Berlin.
Helmuth Frauendorfer (Moderation), geb. 1959, Fernsehjournalist beim MDR, lebt seit 1987 in Berlin und Leipzig.
Der Veranstalter empfiehlt, vom Vorverkauf Gebrauch zu machen oder sich Karten verbindlich reservieren zu lassen, da es nur eine begrenzte Zahl von Sitzplätzen gibt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Kontaktadresse: Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm, Telefon: (07 31) 96 25 40, Fax: (07 31) 96 25 42 00, E-Mail: info [ät] dzm-museum.de.
Ende des Artikels.
Ich glaube, das könnte Euch interessieren ?!
Die Sibis sin halt etwas mehr uff Zack un besser informiert !
Was is dann midm Forum fum Banadblog passiert !
Was der gettkiss do obbe geschribb hot, iss scho erste Sahne. Bin ich aber so gar nit gewehnt von nem.
Nit das der abber denkt, die Verbriederung wer scho ingetret……
Schließlich hommer noch nit zusamme im Stroßegrabe übernacht……
Jetzt hott sich der Supersvabo ja aach scho verennert. Iss bei eich e Virus ausgebroch, so kenn ich eich jo gar nit….
Ich weß gar nit mer was ich saan soll….
des mit deni Salpeterer hab ich gmeint sei auch bei den Saderlacher der Fall, aber ich werd mich da noch bei Zeiten dokumentieren. Danke polgakeenich für Deine Info.
Das alle wunderbare Menschen sind und waren, des is ja keine Frage. Superschwob
Soll ich jetzt lache oder weine?
Von Polkakenich in Sep 21, 2009 – 14:06
ich will ja bloß nit wieder Entrüßtungsstürme auslösen, dass sich dann Kommunisten oder Schwule oder Rumäner oder Frauen oder wer aach immer vun meinem Text beleidigt fühlt. Deswege sag ichs ja auch, daß ich grundsätzlich alli wunderbar finde, geb allen ein virtuelles Bussi und hoffe, daß ich nit wie im Kinnergarte in den Ecken gestellt werde…
Aus History Juni 2007
1720 waren die Salpeterunruhen im Süden des Schwarzwalds……..
Die Anführer wurden ins Banat verschleppt, genauer gesagt der Anführer nach Neupschenowa und in verschiedene andere Dörfer …..
Jetzt weiss ich von wem der Carl des Revolutzer Blut besitzt….Lach !
Kommt mir a biserl komisch vor da der erste Schwabenzug erst 1722 begann und Pschenowa dann vielleicht es erschti Dorf war!
Ja so sind unsere Geschichtschreiber…..
Das alle wunderbare Menschen sind und waren, des is ja keine Frage. Superschwob
Soll ich jetzt lache oder weine?
nur wer sich ännert bleibt sich selwer treu! Ich find den Beitrag von gettkiss sehr ausgewogen, standfest, realistisch und zukunftsgewandt. Dazu bedarf es doch keiner Mittelchen im Cafee.
Im letzten Jahrhundert ist es im Banat mit den Schwowe so gelaufen wie es ist. Jetzt sind die meisten in der ganzen welt zerstreut.
Der verlorene Weltkrieg, Rußland-Deportation, Baragan-Verschleppung, oltenische Mißwirtschaft, Ausreise, ja ich verstehe das schon, daß das gerade den Älteren wie die Vertreibung aus dem Paradies. Andere Schwowe sahen es als Chance was neues zu machen, gerade nach dem Krieg oder als sie nach DE gekommen sind. Ich glaube schon, dass manche Schwowe das Banat als beengend sahen, weil sie vielleicht einen anderen Lebensentwurf hatten, als ihre Familien, Verwandte oder Landsleute. Vielleicht war ja so ein junger Schwob auch mal schwul gewesen und dachte, naja in Rußland, da treffe ich einen feschen Kossak und bin nicht mehr unter der Aufsicht und Kuratell meiner weiblichen Verwandtschaft, die mich dauernd verkuppeln will. Ich weiß es nicht, könnte schon in ganz seltenen Fällen so ähnlich gewesen sein, wie die Millersch Hertha das in ihrer Ochtemschwipp mit dem Pastior hat anklingen lassen. Das alle wunderbare Menschen sind und waren, des is ja keine Frage.
Hon se dem gettkiss ebbes in de Kaffee geb?
Der hott sich jo komplett gewannelt.
Lamentieren nutzt freilich nix. Aber Magyarisierung, Kommunistische Mißwirtschaft der rumänischen Kommunisten, habe die Leistungen der Banater Schwaben systematisch verleugnet oder kleingeredet. Das ist natürlich legitim beim Wort genannt zu werden. Daß das Banat auch als Teil der EU gut dasteht, da haben auch Schwowe die Grundlage geschafft Jahrhunderte und Jahrzehnte davor. Fleiß und Arbeitsfreude der Schwowe hat natürlich auch auf andere “mitwohnende” Nationalitäten abgefärbt.
Ich finde es auch anerkennend, daß (wenige) rumänische Politiker heute es aussprechen, daß mancher Umgang mit den Deutschen nit Recht war und es auch heute bedauern, daß die Masse der Deutschen aus dem Banat und Siebenbürgen hinausgeekelt wurde. Klar in der heutigen Zeit erkennt man auch, daß gute Facharbeiter und tüchtige Bauern herausgeekelt wurden, die heute noch mehr zum Wohlstandt des Banats beitragen könnten, daher auch nit ganz uneigennützig, ist eh klar.
DARF
OK getkiss sehr schöner Beitrag
Denn kann ich auch unterschreiben……..
Nur wenn alle Klatschen sind wir wieder beim Diktator
Der Grund unseres Niedergangs als maßgebender Bevölkerungsanteil in der Region liegt auch in uns. Anstatt in Amerika und Deutschland unser “Heil” zu suchen/zu schreien, hätten wir selbstbewusst ausharren müssen, nicht bei den herrschenden herumdienern und den Wiedrigkeiten trotzen.(Getkiss)
Dies ist leichter gesagt als getan
Wir haben einen Rewolutzer (Carl) der bei vielen sehr unbeliebt ist, obwohl ich nicht in seiner Haut wollte sein in Rumänien.
Die Mehrzahl der Banater Schwaben hat ausgehart bis 1975 obwohl die entscheidung das Land zu verlassen für die meisten schon in den 60 Jahre viel. Nur man lebte weiter wie in einem Gefägniss und wartete auf den Tag X
Und Hier angekommen (Das man Träumt von zuhause ist dochfür einen Mensch mit etwas gefühl doch normal……..
Es weint niemand dem Kommunistischem Rumänien nach, sondern seinen Freunden und Dorfbewohner egal was für einer Nation.
Ja und jetzt will man uns verbiten hier Politik mitzumachen ……..So zu sagen : “Geh nach Rumänien (Nachaus) wennt was sagen möchscht!”
Na Jungs, ich bezahle hier meine Steuer. Lebe sehr gut in Deutschland, habe auch schon viele Nekativ Erlebnise gehabt und ARF MEINE MEINUNG FREI ÄUSSERN…….
Soll ich jetzt wieder den Kopf in den Sand stecken ? Weil irgendein Schwob meint ich soll mei Gosch halten……..
Ja dann soll die Regierung, dem oder der ein Atommüllager in seine Garage platzieren, damit er es nächste mal nicht mit der Meute heult !
Mir leben Hier und dürfen hier als Deutsche Staatsbürger mitwirken und auch Kritisieren.
Wir sind entlich mal FREI !
Alle Achtung, getkiss, und Glückwunsch zu diesem nüchternen, realitätsnahen und positiven Beitrag!
Ich bin öfters nicht Ihrer Meinung, aber diesmal würde ich jede Ihrer Zeilen unterschreiben.
Leute,
der Dualismus, durch den die Ungarn im östlichen Teil des Habsburgreiches die führende Rolle bekamen, war zwischen 1867 und 1914, vor über 100 Jahren. Schon in der Zeit haben viele unserer Landsleute es vorgezogen, sich gen USA zu verziehen…
Dann kamen ab 1918 die Rumänen als neue Herrscher. Und die Emigration ist auch in dieser Zeit nicht zum Stillstand gekommen.
Heute gibt es nur noch kümmerliche Schwabenreste in der Region.
Der Grund unseres Niedergangs als maßgebender Bevölkerungsanteil in der Region liegt auch in uns. Anstatt in Amerika und Deutschland unser “Heil” zu suchen/zu schreien, hätten wir selbstbewusst ausharren müssen, nicht bei den herrschenden herumdienern und den Wiedrigkeiten trotzen.
Aus-weichen aus politischen und wirtschaftlichen Gründen ist ja legitim. Nicht jeder hat so viel Kraft, um wie Oben beschrieben stark zu sein und immer wieder von neuem anfangen.
Nun haben die meisten von uns hier eine neue Heimat gefunden. WIR haben uns zu diesem Schritt entschlossen, teilweise in Unkenntniss der wahren Verhältnisse. Dafür gibt es keine Entschuldigung und die Schuld anderen zuweisen bringt nichts.
Nach dem viele von uns in der fremden Heimat trotz dem deutsche bleiben sein konnten, wenn Sie der “Mischung” wiederstanden, sogar auch unentgeltlich Schulen besuchen konnten (nicht immer in der Muttersprache), müssen wir hier Elternbeiträge und Studiengebühren unserer Kinder zahlen.
Die HIERGEBORENEN haben es NICHT BESSER.
Es ist an der Zeit sich selbst DIE GESCHICHTE NICHT MEHR SCHOEN ZU RECHT LÜGEN.
Das Leben, UNSER LEBEN, müssen wir hier und jetzt MEISTERN.
Das weinerliche “die Ungarn” und “die Rumänen” bringt nichts. Für uns alten nix, für die, die mitten im Leben stehen nix und für unsere Kinder erst recht nix.
Wir haben von unseren Ahnen ein Vermächtniss bekommen: Seien die Umstände noch so wiedrig, die Sümpfe noch so tief, mit Arbeit kann man Land urbar machen.
Zugegeben es ist nicht leicht. Aber mit solchem Vorbild können wir unseren Kindern auch gutes Vorbild sein!
Wie konnten die Schwaben das Banat den Rumänen überlassen, fragte mein Sohn, als er kaum in der Pubertät war. Jetzt, einige Jahre später, sieht er, daß die Schwaben gehen mußten, wollten sie nicht Fremde im “eigenen” Dorf sein.
Ungarn möchte gerne das Banat wieder innerhalb seiner Grenzen wissen.
Rumänien ist froh, das Banat zu besitzen.
Wer das Banat zur blühenden Landschaft machte, schreibt man nicht so genau.
Würde dem eigenen Image nicht gerade bekömmlich sein.
wären die Deutschen nit gewesen würde vielleicht das Banat heute so ausschauen, wie die Dobrodgea oder heruntergekommene Landstriche in den Weiten Rußlands, versumpft, versteppt, die Wölfe wären darinnen zu Hause, also nix mit Kornkammer, Klein-Wien und so. Naja heute den Grünen würde es vielleicht gefallen, weger dem Naturschutz und so.
Die Banater Geschichte sich schön zurecht lügen, mal ehrlich die Ungarn sind fest der Überzeugung, daß das Banat magyarisch war und sein sollte, die Rumänen kommen mit der Dako-Romanischen Theorie. Ja Du lieber Himmel wo sind da die Schwoweleit im Banat geblieben? Sie haben geschuftet, das Land zum Großteil kultiviert, ja und andere wie die Rumänen und die Ungarn (ist eh klar, die hohen Politiker von denen) spielen sich als Granden auf und baubsen, sie seien die Herren des Banats. Was die Rumänen betrifft, naja sind sie es ja heute.
Seppy, bin ich unehrlich, wenn ich feststelle, daß in Deutschland einiges falsch läuft?
Ich bin sowieso der Meinung, man soll, was man liebt, nicht belügen.
Ich wollte in dieses Land, man hat es mir erlaubt und ich bin auch froh darüber.
Wenn ich aber Kritik übe, so tue ich es, weil ich diesem Land Gutes wünsche.
Es kann nicht sein, daß ein reiches und modernes Land kein Geld für seine Kinder hat und so verantwortungslos ist und ihnen die Zukunft verbaut.
Und es kann nicht sein, daß man Leute aus allen Teilen der Welt reinläßt, wo man weiß, daß es Probleme bringt und der Staat dann überfordert ist.
Was ich hier schreibe, ist meine Meinung.
Ich könnte auch schweigen und zu allem nicken.
Ich bin in dieses Land gekommen, weil ich die freie Meinungsäusserung wünschte.
Polki, alle, die hier öfters lesen, wissen, daß Du viel für Kinder tust.
Das ist sehr lobenswert.
Daß du auch eine eigene Meinung hast, wissen wir auch.
Ist doch alles okay, oder?
Tja unser Polki gegen alles und für nichts
Ja , hier meine Antwort:
http://www.youtube.com/watch?v=ZU11nNECtSQ
Macht eire Orwaschle auf und hört mir zu !
Genau, werter Anonymer,
ween´s was zum kritisieren gibt, dann nur Einzelpersonen/-Meinungen.
Aber eine eigene dazu? Zur Gesellschaft?
Fehlanzeige….
Namensangabe?
Nee, vielleicht ein Katzengesicht oder namenlose Landschaft, möglichst “witzig”…
Joachim, von mir aus war es nicht die Politik gemeint sondern die Menschen in diesem Land die für das scheitern der Probleme nicht verantwortlich sind.
Was ich von Politik und Parteien halte habe ich bei ,,was wählen wir…,,oder so änlich hier im Forum geschrieben.Bitte lesen.
Nur kritisieren und keine konkrete ,machbare Vorschläge zu machen ,bringt uns nur dem Polki(Tja unser Polki gegen alles und für nichts)sein Pla…pla ein.(Bla ,bla were besser gewesen)lach….
Ich habe im Sozialamt gearbeitet und muß sagen das die Migranten,egal welcher couleur,ihre Rechte besonders gut kannten,die Pflichten gegenüber dem Staat,NICHT.
Scandinavien:Ja mit ihrer Einwohnerzahl machbar,aber wenn du die Sprache nicht kennst bist auch aussen draus.Mein Sohn hatte dort ein Praktikum.
Wenn man in einem Land wohnt und nach 30 Jahren nicht mal ein Brot vom Bäcker verlangen kann ist man da fehl am Platz.
Kritisieren darf man schon aber das dauernd ohne eine gute Sache zu erwähnen ist nicht Fair.
Meine bescheidene Meinung und keine Belehrung oder Besserwisserei.
,,Jedem das seine und mir das meine,,
Schönen Sonntag noch.
Ja, getkiss, es sind bestimmte Interessen im Spiel, unbekannte obskure Anonyme schmieden Verschwörungspläne hinter deinem Rücken und wollen unsere schöne Gesellschaft verrohen, auch du wirst sicher schon heimlich verfolgt, auf-auf zur Tat, es muss endlich etwas GETAN werden,und wenn sonst nichts, dann wenigsten im Forum hier und im Forum dort groß und laut und gescheit die eigenen sogenannten Weisheiten hinausposaunen und sich wichtig tun…das beruhigt das eigene Ego wenigstens ein bißchen…
Wie sagt der Polki manchmal so treffend: Pla-Pla-Pla…
Der Fall von Ansbach.
Es wird berichtet, der Amokllaufende Schüler sei ein einzelgänger, in psychischer Behandlung gewesen und das vor seiner Tat – die Klasse sollte an dem Tag nech Rom fahren – KEINER seiner Mitschüler einverstanden war, mit ihm in einem Zimmer dort zu schlafen.
Vielfach wurd schon von Schulen von MOBBING geredet. JETZT plötzlich wollte niemand dieses Wort aussprechen. Es wäre kein Schulpsychologe in der Schule. WOZU? Können erwachsene Menschen, LEHRER, mit pädagogischer Ausbildung, nicht auch etwas psychologie?
Es fehlt das GELD? Ich rede hier gar nicht von Migranten, sondern von DEUTSCHEN Kindern!
Mit kleineren Klassen und mehr Lehrern wäre es bestimmt besser….
Die ganze Gesellschaft verroht. Sind hier vielleicht INTERESSEN im Spiel? Wieder GELD?
Seppy, man darf aber doch kritisch sein. Man darf doch auch verbesserungswürdiges vorbringen, fall`s unsere Politiker nicht selbst drauf kommen oder nicht drauf kommen wollen. Die Eu hat mal etwas vernünftiges ins laufen gebracht. Alle Schüler sollen kostenlos Obst in der Schule bekommen. Bei uns droht das nun zu scheitern, weil sich Bund und Länder nicht über die Kosten einigen können. Für die “notleidenten” Banken, waren innerhalb einer Woche 500 Milliarden Euro da ! Man muss natürlich auch sehen, welche Spenden den Parteien kurz vorher noch zugeflossen sind. Man kann das alles nachlesen. Man muss sich nur die Mühe machen.
In Skandinavien gibt es Schulklassen mit 10 bis max. 15 Schülern. Die werden alle individuell gefördert. Kommt einer nicht mit, fällt das sofort auf und es wird sich um den Schüler gekümmert. Er, Sie wird mitgenommen. Bei uns heißt es, dafür sei kein Geld da. In einem der reichsten Länder der Welt !
Dabei sind die Folgekosten, wenn diese Jugendlichen auf “der Strecke” bleiben um ein vielfaches höher.
Sind wir zu stolz anzuerkennen, das andere Länder oder Kulturen bessere Lösungen haben. Falscher Stolz !
Gruß
Joachim
Nein ,Leute…..Bitte macht das nicht und zieht über das Land her,das euch die Hand gereicht hat.
,,Frustration bremst das gerechte denken,,.
Seit ehrlich zu EUCH…,,Dann klappts auch mit dem Nachbar,,.
Ich habe hier alles durchgelesen und bin mit einem bitteren Nachgeschmack geblieben.(Da muß man sich nicht wundern wenn der DEUTSCHE einen fragt,,Gehst du wieder zurück?,,)
Ich habe vor Jahren eine TV-Reporterin erlebt, die eine Türkin (Hamburg) fragte, warum sie ihre kleine Tochter in den Türkischunterricht schickt.
Da fällt es einem zunächst schwer,guterzogen zu bleiben.
Wenn man Türkin ist und keine Möglichkeit hat eine türkische Schule zu besuchen, dann muß man nach privaten Möglichkeiten suchen.
Was in Rumänien möglich war, ist in Deutschland undenkbar.
Und das in einem freien Land.
Ich will hier nicht breit darüber diskutieren, warum viele Migrantenkinder auf der Hauptschule landen, obwohl sie das Zeug für das Gymnasium haben.
Einheimischen wird der Weg geebnet.
Angeblich sind Migranten krimineller.
Warum laufen dann deutsche (nicht Migranten) Gymnasiasten Amok?
Die seien überfordert mit dem Lehrplan, sagten meine deutschen Bekannten.
Das schrieb ich bei den sibi´s im Thread:
Sachsenkinder sollen Rumänisch als Muttersprache unterrichtet bekommen
….Zu erst waren´s die Ungarn, dann die Rumänen und jetzt lassen uns die Deutschen nicht sachsisch reden sondern wollen uns “integrieren”. Ich meine, der Weinerlichkeit ist´s genug, man muss auch selber was TUN!
Und was machen wir in Deutschland?
Bringen/lassen Scharen von Völkern aus der ganzen Welt her, die aber dann auch deutsch sprechen und verstehen MÜSSEN beim putzen, selbstverständlich(wir sind uns doch zu schade…sogar beim Hinter der Eltern…). Schulen in Ihrer Sprache mit Fremdsprache Deutsch? Fehlanzeige!
Wir haben ja HIER nicht mal genug Geld für die Schulen UNSERER Kinder, von Hochschulen nicht zu sprechen, da gibt´s GEBÜHREN…..
Ich sage das oft, Deutschland hat die Tore für viele Menschen aus der ganzen Welt geöffnet.
Und jetzt, wo wir alle da sind (Aussiedler, Flüchtlinge, Asylsuchende usw.)ist die Überforderung für die Politiker und andere groß. Man dachte, Deutschland ist groß und reich.
Der reiche Gönner gibt von seinem Glück etwas an Glücklose weiter.
Wer will dem Gönner was anderes unterstellen?
Nur sind Menschen gekommen und keine Dinge.
Und diese Menschen hatten eine eigene Kultur und Tradition, sie hatten ein Leben vor Deutschland und sie kamen mit Erwartungen.
Und viele wollten nicht nur Geld, sie wollten ihre Identität nicht aufgeben, sie wollten keinen Einheitsbrei. Und sicher gab es welche, die es mit den Gesetzen nicht so genau nahmen.
Plötzlich waren überall die Wörter Integration und Anpassung zu hören und zu lesen.
Und manch einer der “Migranten” fürchtete, Assimilation sei das Ziel.
Die große Angst war auf allen Seiten.
Es stimmt, Walther, ich mag das Wort nicht.
Es stimmt auch, man muß sich bei mir die Smilies dazudenken.
Ich bin in dieses Land gekommen, um zu bleiben.
Und dann merkt man, nachdem man den Einheimischen und den Hergekommenen (wie soll ich all diese Menschen nennen, ohne ihnen Unrecht zu tun?) erklärt hat, warum man hier ist (und ich bin fast zwei Jahrzehnte hier), daß man nicht verstanden wurde.
Neuerdings kommen Fragen, ob ich nicht ein Haus
unten (wo immer das auch ist) kaufe und zurück will…Es würden ja andere auch kaufen…
Ich habe es Leid, immer dasselbe Lied zu wiederholen. Selbst wenn ich sage, ich sei nicht allein hier…vergebens.
Ich bin sicher eine Suchende.
Und rede auch mit Leuten, die in fernen Länder geboren sind und in Deutschland gelandet sind.
Diese Leute verstehen nicht immer,daß ich aus anderen Gründen da bin.
Sicher gibt es auch eine Gemeinsamkeit.
Wir alle sind nicht hier geboren und haben mal eine Heimat gehabt. Und alle tragen wir eine Sehnsucht in uns, ohne es immer genau beschreiben zu können.
Für mich klingt das Wort Migrant wie eine Diskriminierung. Wie ein Stempel.
Sind die aus der ehemaligen DDR auch Migranten?
Sind die Einheimischen nicht auch auf Suche und leben mal da mal dort? Sind sie Migranten?
Ich mag das Wort nicht. Noch mehr mag ich nicht, wie man es verwendet.
Als bräuchten die Einheimischen ein Wort, um uns von ihnen zu trennen.
Und sicher bin ich schon längst illussionslos.
Auch wenn es unser Traum ist und wir ihn hier in Deutschland mit allerlei “Heimatbrauch” am Leben erhalten wollen.
Passt wirklich hier zum Thema: das Zurechtlügen sowohl der “alten” als auch der “neuen” Heimat. Durch Träumen halt. Es ist gut, wenn an daraus herausgerissen wird und die Wirklichkeit
sieht und anerkennt!…….Walter
Am Leben erhalten…mit “Heimatbrauch” pla pla pla———-Walter es will niemand was am Leben erhalten mit “Heimatbrauch”
Habe jetzt keine Zeit obwohl ich so a Schurnalist von der Zeit bei Maibrit Illgner (oder wie die heißt gesehen habe!) Und der hat , so was von Gscheit doher gschwätzt das es mir schlecht geworden ist !
Mikranten …….Frage wie weit ist es von München nach Temeschwar und wie weit ist es von München nach Hamburg ?
Meinem Sohn seine Frau brachte mir die PM History vom Monat Juni da befast dieses Magazin sich mit Geschichte der Donauschwaben
Habe es jetzt gerade durchgelesen und bin ja kein Geschichteprofesor aber dieses Blatt bekommt von mir ein Bericht gruss Polki
PS zu meinem vorigen Beitrag:
nach nochmaligen Lesen deines Beitrags, Katharina, glaube ich fast, dass dir irgendwie der Schalk im Nacken sitzt, dass du auch ein bißchen mit einem Augenzwinkern geschrieben hast, also nicht so ganz ernst und empört, wie du tust. Oder?
Wenn dich die Banater Post nämlich “aus meinem Traum gerissen” hat, dann weiß du oder ahnst zumindest mehr darüber, wie es wirklich mit uns deutschen “Migranten” aus Rumänien steht: dass wir natürlich auch so wie alle Migranten tiefsitzende Erfahrungen gemacht haben mit dem gewaltsamen Herausreißen aus unserer “alten Heimat” und dass diese Efahrung uns wahrscheinlich ein Leben lag nicht richtig zur Ruhe kommen lässt. Auch wenn es unser Traum ist und wir ihn hier in Deutschland mit allerlei “Heimatbrauch” am Leben erhalten wollen.
Passt wirklich hier zum Thema: das Zurechtlügen sowohl der “alten” als auch der “neuen” Heimat. Durch Träumen halt. Es ist gut, wenn an daraus herausgerissen wird und die Wirklichkeit
sieht und anerkennt!
Meine Tante aus Bayern sagt immer wir seien Kolonisten.Hat doch Recht,oder?
Zumindest stammen wir alle von Kolonisten ab.
Einmal wurde einer gefragt.
,,Was bist du von Beruf?,,
Antwort:
,,Steinversetzungstechniker,,.
,,Ja und auf ,,gut,, Deutsch?,,
,,Maurer,,
,,Aha…………..,,
Man kann auch zwischen den Zeilen lesen.
Hallo Katharina,
1. Wenn man schreiben “muss”, dann ist das gut so, denke ich, dann soll man auch schreiben! Es gibt leider viel zu viele, die nur meinen schreiben zu müssen…die Foren sind voll davon.
2. Kann es sein, dass du keine Migrantin sein willst und du das Wort hasst, weil du nicht mit den vielen Migranten in Deutschland aus aller Welt in einen Topf geworfen und mit ihnen verglichen werden willst? Diese “Migranten”, die nicht wissen, wo sie hin gehören, diese heimatlosen Gesellen, die unruhig in der Welt herumirrend nach Heimat suchen und am Ende noch mehr Beachtung finden als wir!? “Sind wir denn Zigeuner im grünen Wagen?”(Tonio Kröger
)
3. Ich habe das Buch von dem Sanderlacher nicht gelesen, aber ich vermute, das das Wort Migrant dort in einem viel weiteren Sinne gemeint ist, so jedenfalls würde ich es gerne verstehen: dass wir ständig irgendwie “unterwegs” sind und dass sich unsere “Heimat” ständig verändert und wir ständig neue Erfahrungen machen müssen, ob wir wollen oder nicht, ständig uns umstellen müssen, weil sich alles im Leben ständig und immer schneller verändert…Dabei wollen wir Ruhe und Gewissheit und wissen, wo wir hingehören und…
Das Zigeunerleben ist nicht lustig…aber irgendwie sind wir alle Zigeuner…oder?…wir halten uns nur für etwas Besseres, denke ich…
)
(so, das war mein “Wort zum Sonntag”!
Ich muß das jetzt schreiben.
Ich bin keine Migrantin. Ich haße das Wort.
Seit es überall zu lesen und zu hören ist, seit jeder eine Erklärung für dieses Wort hat,spiele ich blind und taub.
Ich bin weder Zugvogel noch gehöre ich zu einem Wandervolk.
Aber die aktuelle Banater Post hat mich wieder aus meinem Traum gerissen…
Ein Saderlacher hat ein Buch geschrieben. “Alles im Leben ist wichtig.” So der Titel dieses Buches.
Der Autor nennt sich gerne “optimistischer Migrant”.
Die Banater Post hat über diesen Herr geschrieben.
Ich zweifle nicht daran, daß er in seinem Leben zielstrebig war und viel erreicht hat.
Gräßlich finde ich nur das Wort Migrant.
Ein Mensch, der sesshaft ist ( nix mit Lustig ist das Zigeunerleben) ist kein Migrant.
Selbst wenn er es mal gewesen war. ???
Ich weiß, gleich kommt man mit einem anderen Wort.
Das heißt Migrationserfahrung.
Ein paar Stunden Fahrt aus Rumänien nach Deutschland soll Migrationserfahrung bedeuten?
Ich würde ja sagen, ich bin in das Land meiner Vorfahren zurückgekehrt. Was so nicht stimmt.
Ich lebe in Bayern und meine Vorfahren kamen nicht aus Bayern.
Ich bin ja froh, hier leben zu dürfen.
Muß ich aber alle Unwörter, die Soziologen, Politiker und sonstwer in ihr Vokabular aufnehmen, akzeptieren?
Gehört das zu der viel erwähnten Integration, alles unkritisch aufzunehmen und gegebenenfalls auch noch die Familie damit zu infizieren?
Was meint Ihr?
“Ich kannte mal einen Dinamo-Securisten, Raicu, der hat mir ähnliche Märchen erzählt”…
Walther,
das sind keine Märchen, die JU 88 konnte noch landen selbst wenn eine Tragfläche bis auf ein drittel fehlte.
So mancher Landser hat diesem Umstand sein Leben zu verdanken.
Ich war beim rumänischen Militär eingezogen und da hatte ich eine Kontroverse mit unserem Lagerkommandanten ( es war ein Gulag wie es im Buche steht) ein Generalmajor:
R….. erzähl mir keine Märchen ich war mit mit Adolf vor Stalingrad und weiß wovon die Rede ist.
Worum es wirklich ging hat hier im Forum nichts zu suchen.
Aber wer möchte kann über Ingemar meine e-mail Adresse haben, ich kann bei Interesse gerne die ganze Geschichte erzählen.
Gruß
Reinhardt genannt Germanikus
Superschwabo,
wer immer Du auch sein magst,
Du hast Recht…
ich war 1990 in Griechenland via (Ex) Jogoslavien.
Während des Balkankrieges immer nach Griechenland via Italien mit Fährübersetzung.
Seit 2006 war ich jedes Jahr mit dem Motorrad auf dem Landweg dahin.
Österreich, Slowenien, Montenegro, Serbien, Albanien, Kosovo, Mazedonien all die Kleinstaaten durch.
Die Leute sind aussergewöhnlich freundlich und hilfsbereit.
Aber sobald die Kirche oder die Tagespolitik ins Spiel kommt ist es mit dem Denken vorbei.
Ein rumänischer Polizeioffizier der im Kosovo Dienst schieben musste hat mir die haarsträubendsten Geschichten erzählt.
Von Bombenanschlägen der Bevölkerungsgruppen untereinander bis zu Anschläge gegenüber den aussländischen Einsatzkräften.
An jeder grösseren ( nicht grossen) Strassenkreutzung stehen IFOR Soldaten mit gpanzerten Fahrzeugen und vorbereiteten Stacheldrahtrollen….
Sollte ich in der nächsten Zeit nach Serbien müssen brauch ich einen neuen Reisepass.
Die Kosovaren haben nämlich meinen Pass abgestempelt (gegen offizielle Anweisung der EU) und somit bin ich für die Serben ein absoluter Befürworter das daß Kosovo unabhängig wird. Also für Serbien absolutes Einreise oder Durchreiseverbot.
Für serbische Staatsbürger heißt es wiederum Papierkrieg ohne Ende wenn die Leute in den Westen wollen.
Alle schimpfen über die neuen Grenzen (die sie selber gewollt haben)….
Um mal eben ins Nachbardorf zu Verwandten zu fahren braucht man mittlerweile 4 Stunden für 20 km.
Es sind ja zwei souveräne Staaten, das heißt zwei Grenzkontrollen hin, zwei Grenzkontrollen zurück….
Und so wird es auch mit dem “Ardeal” was ja nicht gleich Siebenbürgen ist ergehen. Die Ungarn werden keine Ruhe geben und die Rümänen werden nicht klein beigeben wollen.
Die Ungarn ganz Siebenbürgen, die Rumänen Nordsiebenbürgen und Bessarabien zurück
Von getkiss in Sep 15, 2009 – 07:57
Es zeigt sich, dass weit vorhin Bismarck oder Napoleon III. recht hatte, Nationen haben keine Freunde (brauchen auch keine) sondern nur Interessen. Solang Interesse kongruent (ich hoffe das ist die richtige Vokabel für deckungsgleich, Lenau-Schüler, verbessert mich bitte, wenns genehm ist) sind ist ein Zusammengehen, Wurscht wie moralisch und gut die Partner sind. Verwandtschftliche Beziehungen der Königshäuser untereinander haben es auch nit verhindern können, daß die Völker deren gekrönten Häupter untereinander verwandt waren aufeinander losgingen. Die Italiener werden ja immer verächtlich belächelt, weil sie in zwei WK sich so gedreht haben, Bündnisse gebrochen haben, wie es ihnen gepasst hat. ja die hatten halt einen besseren Niklos, den Macchiavelli Vetter Niklos als Vorbild. Trotz Zusammengehen mit den Deutschen hatten die Maccaronari nur ein paar Bläsuren, Südtirol konnten sie halten und müssten nur geringfügige Territorien abtreten (die Stadt Fiume und Dalmatien an Jugoslawien).
Die Ungarn werde ja manchmal als die “besseren” Verbündeten des Dritten Reichs dargestellt. Mag sein, aber zur deutschen Volksgruppe in Ungarn waren die Magyaren schweinziger als alle anderen. Eine Donauschwäbin aus Ungarn hat mir mal berichtet, welche Schickanen die Deutschen zwischen den Weltkriegen durch die Ungarn erleiden mussten und wie sie tyranniesiert wurden als die jungen Männer in die Waffen-SS eingezogen wurden. Außerdem gab es angeblich im 1944er Jahr ein Geheimtreffen zwischen Ungarischen Nationalisten und Kommunisten auf einem Kirchentag, wo man beratschlagte, was man mit den Deutschen in Ungarn denn anstellen solle, wenn Ungarn sich vom Dritten Reich trennt.
Der Haß und das Mißtrauen zwischen Wallachen und Bozgoren (es mögen mir jetzt alle politisch korrekten, verzeihen, wenn sie mögen) wirkt auch heute noch nach. Die Ungarn können Trianon schwer verdauen und die ungarische Minderheit bereitet den Rumänen schwierigkeiten. Die Angst, dass es in Erdely, also Siebenbürgen, so ähnlich laufen wird, wie in Kosovo, ist nicht so ohne weiteres ausgeschlossen. Auch die Provokationen der ungarischen Politik in den Nachbarländer (Slowakei, Serbien, Rumänien) verheißt nix gutes, trotz EU und Verbrüderungs-Bla-Bla (wir sind alle Europäer und Demokraten). Solche Schönwetterphrasen ziehen bei unsensbilen Westeuropäer, aber in Osteuropa sind auch die einfachen Menschen sensibler was nationale Manifestationen und Demonstrationen angeht. Wenn hier in DE der türkische Ministerpräsident in Köln islamfaschistische und türkischnationalistische Töne anschlägt, gibt es noch ein paar blöde Deutsche die mit Beifall klatschen. Wenn die Ungarn nationalistische Denkmäler und Feiern in der Slowakei und in Rumänien aufstellen bzw. feiern, dann können sie nit mit Sympathie der jeweiligen Staatsvölker rechnen.
Das war wohl einer vom großen Dinamo Securitate Klub.
Wir waren Feurwehr-Soldaten….
Ich kannte mal einen Dinamo-Securisten, Raicu, der hat mir ähnliche Märchen erzählt…
Für mich war die Sendung interessant.
Auch durch die Beiträge von ehemaligen rumänischen Frontkämpfer bei Stalingrad.
Beide, rumänische und ungarische Staatsmänner, hofften nur eins an Hitlers seite: Territorien.
Die Ungarn ganz Siebenbürgen, die Rumänen Nordsiebenbürgen und Bessarabien zurück.
Während ich meine 2-Jährige Dienstzeit bei der Feuerwehr leistete, gelang es mir zur Ruder-Abteilung von Dinamo Obor (Bukarest) zu kommen. Die Abteilung, neu gegründet von der Gattin des Motorradfahrers Udrescu, sie Selbst mit großen internationalen Preisen geehrt, brauchte erfahrene Ruderer neben den Bärenstarken Lipowenern.
Trotz des schweren Trainings, hatten wir die Vergünstigung, öfter in die Stadt zu dürfen.
Mit mir war der Bukarester Finescu, der Adoptivsohn eines Bukarester Ingenieurs.
Dieser erzählte mir, selbst bei Stalingrad dabei gewesen zu sein. Aus dem Kessel konnte er sich retten, durch anketten zwischen die Tragflächen eines Doppeldeckers der noch rausfliegen konnte, trotz des russischen Feuers….
Heute abend beim Bayrischen Fernseh
Hitler und seine verbündete Ungarn und Rumänien
Das die deutschen gerade die zwei nationen zusammenfasen, wird sicher keiner dieser beiden Nationen gefallen !
Lenau war wohl freiheitsliebend und demokratisch, er schrieb deutsch ohne die heute auch so verpönt “blut und boden romantik” (was das auch immer sein mag, wissen nur die linksintellektuelen, vielleicht auch die Lenau-Schüler – heute haben wir wohl eher eine Blut-und-Busen-Kultur) in seinen Gedichten zu zeigen. Eigentlich ideal, daß seine Gedichte verbreiteter sein müssten oder auch in den Schulbüchern in Deutschland und Österreich – doch leider nix dergleichen. Es müssen die Ungarn kommen und ihn vereinnahmen als magyarischen Dichter.
http://www.evz.ro/articole/detalii-articol/867417/Invataturile-lui-Klaus-Johannis-catre-politicieni/
Mal was aus deer Geschichte von heute.
Die Kommentare sind mal was anderes.
Man lernt kein Türkisch, obwohl die Türken eine wichtige Minderheit darstellen.
Man lernt überhaupt nicht die Sprachen der Minderheiten hier (Ausnahmen gibt es),obwohl man von Italien schwärmt, am türkischen Strand liegt oder sich die kroatischen Inseln ansieht.
Wenn man zur Tür rausgeht, kann es passieren, daß man dem Nachbar nicht grüßt. Wozu seine Sprache dann lernen?
Er soll Deutsch lernen! ( Da sind die Deutschen fast aggressiv.)
Das ist auch notwendig, weil man in der Arbeit vorankommen soll.
Aber warum soll es die alte türkische Oma lernen, die nur mit ihrer Familie lebt und deren Welt doch relativ klein ist?
Und sofort wird fehlende Integration zum Thema.
Aber wie integriert waren unsere schwäbischen Alten? Deren Rumänisch war echt mager.
Gut, es war für sie auch nicht notwendig. Mit ihrem Schwäbisch konnten sie in ihrem Dorf leben.
Ja, vielleicht, war es auch denen zuviel…
Mal ungarische Machthaber, dann rumänische…
Immer diese Umstellung.
In der Stadt war man mehrsprachig.
Meine Oma sprach vier Sprachen.
Mit mir verhält es sich anders…
Mein Sohn stellt es in dem Satz dar: neun Sprachen und keine.
Ich kann auch nicht Ungarisch.Wozu denn?Lach…
Wenn meine Frau es kann reichts….lach.
Sie lest sehr viele Bücher auf Deutsch,und wenn wir reden rutscht manchmal auch ein Deutsch-Ungarisches Wort rein,dann sage ich immer.
,,Du liest so viel du müsstest besser Deutsch können als ich…,,Das ungarische in ihr holt sie immer wieder ein…Passt schon.
Manchmal will ich auch nur Hochdeutsch sprechen aber dann auf einmal rede ich Schwäbisch weiter.
Gott sei Dank habe ich nur Schwaben hier.
Ha,ha,ha…..tes woar kut……
Viele (nit alle, ist eh klar) haben ja die Rumänen auch mit der Vokabel “Walach” bedacht. Und oft war das durchaus abwertend gemeint. Dabei ist Walachei ja auch ein historischer Name für eine rumänische Region, ich sah sogar Atlanten (oder Atlasse???) wo es noch die Bezeichnung Kleine Walachei für das Gebiet Oltenien gibt und Große Walachei für Muntenien. Es gibt sogar in der Tschechei eine Walachei, die Mährische Walachei, also sind die Walachen die Inwohner eben der Walachei. Aber die Rumänen haben seit sie im Banat auf Deutsche getroffen sind durchaus eine Sensibilität entwickelt, sie haben es auch nit gemocht wenn ein Schwob sie “Walach” genannt hat. Komischerweise habe auch nach Jahrzehnten viele Rumänen sich keine Mühe gegeben deutsch zu lernen, weil sie (wohl zu Recht? – das ist die Frage) gemeint haben, sie haben es als Rumänen in Rumänien nit nötig die Sprachen der “mitwohnenden Nationalitäten” zu lernen (o.k. es gab löbliche Ausnahmen, kenne ich auch – und solche, die zur Securitate gegangen sind, von denen hörte ich Gott sei Dank nur vom Hörensagen). Aber wenn zwei Schwowe sich unterhielt und mindestens ein-zweimal das Wort “Walach” fiel, das haben dann die Rumänen rausgehört und sich beleidigt gefühlt und das auch ziemlich gut zum Ausdruck gebracht.
Nach Jahren hier in Deutschland traf ich einen ehem. rumänischen Kolleger aus der Fabrik, wir kamen von einem ins anderen. Und nach ein paar Raki-Stamperln hat er mir gestanden, was ihm ewig leid tut heute ist, daß er nit die Schanze wahrgenommen hat deutsch oder serbisch oder ungarisch zu lernen, als es noch einen Haufen von seinen Kollegen in der Fabrik gab, von denen er es hätte lernen können – späte Erkenntnis. Aber mal ehrlich, wenn man sich hier die Türkenscharen in DE anschaut – wer verspürt schon Lust von den Schwowe terkisch zu lernen, manchmal denke ich, wir haben in DE die Mentalität des “Staatsvolkes” übernommen, so wie es die Walachen, pardon die Rumänen damals als wir im Banat war uns Schwowe gegenüber hatten. Mir ist schon klar, daß es Extreme und Ausnahmen gab im Guten und im Schlechten, ist eh klar!
Katharina du hast mich nicht verstanden.
Supersvabo tu schon.Meine Frau ist genug emanzipiert um auf ein Wort nicht gleich überzureagieren.
Ich sage ihr auch manchmal ,,Bozgorin,,oder ,,Mongolin,(von dort stammen sie ja,bis sie sich im Panonischen Gebiet niedergelassen haben),aber alles Spasserhalber.
Wenn ich wieder etwas mache das ihr nicht in den Kram passt sagt sie auch:
,,Acuma te-ai gindit ca un Neamt,,
Wir sind 33 Jahre verheiratet,also gegen so etwas immun.
Supersvabo mußt dich nicht entschuldigen,ich habe schon verstanden was du in deinem Beitrag geschrieben hast.
Obwohl ich keine ungarische Wurzeln habe, ist mir die ungarische Sprache nicht ganz fremd. Ich verstehe etwas, kenne die Buchstaben.
Aber richtig sprechen kann ich die Sprache nicht. Und so muß ich über mich lachen, was dann so passieren kann…
Die Nichte einer Verwandten ist Ingenieurin in Budapest.
Als ich mal in Budapest war, suchte ich im Telefonbuch.
Ich fand ihren Namen und dahinter stand klein “mernö”. Da ich kein Wörterbuch hatte und auch niemand fragen wollte, dachte ich, sie sei gar keine Ingenieurin…
Stehen Titel doch eigentlich davor…
Ich habe sie nicht angerufen.
Wenige Tage später sagte mir ein Herr die Wahrheit. Ich schämte mich fast.
Wenn etwas “kulturelles” aus meinem Leben fehlen sollte, würde ich es vermissen.
Ich lese deutsch, ungarisch, rumänisch, manchmal sogar russisch, spreche/schreibe die ersten 3 fließend, die letzte mangels Übung weniger und bin, trotz negativer Erfahrungen in allen diesen “Sprachen” froh, davon etwas kulturelles abbekommen zu haben.
Und wenn der Sohn meiner Nichte, bei einem Gespräch Teil nehmend, plötzlich staunend/empört/belustigt ausruft:
“Jajj, Mamám!!”,
dann lachen und freuen wir uns alle, wie treffend Er die Situation beschrieb!
Supersvabo, so toll finde ich es nicht, daß man Ihnen nicht erlaubte, Ungarisch zu lernen.
Denn was hat die Sprache (jede Sprache ist ein Gewinn) mit der ungarischen Elite?
Wenn ich jemand akzeptiere, beginnt dies auch mit seiner Sprache… Da sind wir wieder bei der Toleranz.
Aber gelebte Toleranz ist immer anders als die Theorie.
Hallo seppy, da Du immer fair hier warst, möchte ich mich bei Dir entschuldigen, wegen des Begriffs “Bozgor” und hoffe Dir nicht zu nahe getreten zu sein.
Natürlich gefällt mir das Wort “neamt” auch nicht, aber mal ehrlich, wenn man unter Rumänen ist in einer lockeren Stimmung, wer von uns verlangt schon, daß sie wenn sie von Deutschen Reden “germani” sagen, das klingt doch komisch. Wobei ich gerne zugestehen, daß ganz früher “neamt” wohl total abwertend war, heute weniger, da wohl alle Rumänen untereinander von “neamt” sprechen. Naja wäre ein Thema für sich, das sicherlich in anderen Foren rauf und runter besprochen wurde.
Mein Vater selber ist halber Ungar. Jedoch wurde bei uns im Haus nie ein Wort ungarisch gesprochen, darüber haben meine Großeltern (mütterlicherseits) und meine Mutter streng geachtet. Mein Vater selber sprach natürlich ungarisch mit Ungarn und mit seinem Vater. Da ich als Kind manche Ferien bei den Eltern meines Vaters verbrachte bekam mich manches Ungarische mit, da meine Großmutter mit meinem Großvater ungarisch sprach, mit mir natürlich deutsch, sonst hätte ich dort die Ferien wohl nicht verbringen dürfen. Somit bin ich durchaus auch erblich mit Ungarischem belastet, hab aber keine Probleme damit. Ich habe mit Magyarentum nix am Hut, weil es kulturell gesehen nie Bestandteil meines Lebens war. Hab auch nix gegen “den” oder “die” Ungarn, zählten gute Arbeitskollegen in der Fabrik auch zu meinen Freunden. Sehr wohl habe ich aber etwas gegen die Art wie die Elite der Ungarn in den vergangenen Jahrhunderten Politik gegen ihre Nachbarvölker betrieben haben, mit welcher Unverschämtheit die ungarische Politik heute noch die ungarischen Minderheiten in den Nachbarstaaten anstachelt gegen das Staatsvolk. Der neuesten Skandal und die Provokation des ungarischen Staatspräsidenten in der Slowakei ist mir da als jüngstes Beispiel in Erinnerung und was ich niederträchtig finde, war die Magyarisierung in der Habsburgmonarchie
Neamt ist auch kein Kosename!
Supersvabo, Sie haben schon recht mit dem Auftrag.
Unsere Vorfahren kamen aus wirtschaftlichen Motiven. Ich habe es nicht genau beschrieben.
Ich wollte nur sagen, wenn man es anders erklären würde (zB. Auftrag), könnte man vielleicht das was geschehen ist (die Rumänen kamen ins fertige Nest) leichter annehmen.
Denn ein Fachmann, der betriebsbedingt in ein anderes Land fährt und dort hilft etwas aufzubauen, geht leichter zurück, ohne das Gefühl seiner Leistung beraubt worden zu sein.
Nur mit unseren Ahnen war es eben nicht so.
Und wir die Nachfolger hadern manchmal mit dem Schicksal…
Katharina um 19:03 Uhr
….. ist abwertend
Katharina, “NEAMTI” ist auch kein Kosename
zumindest für mich nicht…
Reinhardt
Seppy, das Wort bozgor ist abwertend.
Die Rumänen, die Probleme mit den Ungarn haben verwenden das Wort gerne.
Ich hätte von Dir erwartet, daß Du aus Respekt vor Deiner Frau das Wort nicht verwendest.
Supersvabo,meine Frau is,,Bozgorin,,will awer sich nix aneignen nit a mol te Lenau…ich lach mich schlapp.
Is nor Spass gell?
Ich han se groad gfrot willscht tu ten Lenau?
Wen????frot se…
Hascht schun kut gschrieb……
A piserl Gaudi muß a sinn,gell?
Unsere Vorfahren hatten einen Auftrag. Sie sollten ein Gebiet urbar machen.
Das haben sie wunderbar geschafft, auch wenn viele es mit dem Leben bezahlten.
Als alles blühte, kam der Feind und wir die Nachkommen zogen westwärts. Und dort wollten immer weniger an ihre Herkunft erinnert werden…
Von Katharina in Sep 10, 2009 – 08:43
Auftrag? Mag sein, daß die Wiener Hofkammer das von Ihnen erwartete, weil man wohl eher ahnte, dass ein Pfälzer, Lothringer usw. eher ein Gebiet urbar machen konnte als ein serbische Viehzüchter oder ein Rumäne.
Die Menschen die aus dem damaligen Reich (heute gibt es ja kein Deutsches Reich, oder Hl. Röm. Reich dt. Nation nicht mehr, gell?) kam sahen ihre persönliche Chance für sich und ihre Familien das Glück zu machen, frei zu sein von der Abhängigkeit des Feudalherren, Fronarbeit, Befreiung vom Militärdienst usw. Ich sehe das differnzierter was einen Auftrag angeht. Haben die Banater Schwaben auch einen Auftrag bekommen nach Deutschland zurückzuwandern? Möglicherweise deswegen um ihre Arbeits- und Schaffenskraft Rumänien zu entziehen und der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung zu stellen – das wäre zu weit hergeholt, genauso wie von einem Auftrag zu sprechen das Land urbar zu machen – sie haben es aus eigenem wirtschaftlichen Interesse getan.
Im übrigen würde es mich schon interessieren was der Pester Lloyd zu ingmars Anfrage gesagt hat, haben die reagiert?
Das ist schon herzig, daß die Magyaren den Lenau für sich vereinnahmen, haben darin wohl auch Übung, alles was Gut ist von ihren Nachbarnvölker als eigentlich das ihrige zu deklarieren, aber gut. Es ist doch schön, daß Lenau so ein Ansehen bei den Bozgoren (ja ich weiß, den Begriff Bozgor mögen Spezielle hier nit, find aber grad meine Selbstzensurschere nit!)hat, daß sie es gerne haben oder haben würden, daß er einer von ihnen ist. Lenau würde es, finde ich, verdienen auch bekannter zu sein im deutschsprachigen Kulturraum. Aber ist schon klar, daß Literatur und Literaturgeschichte in Deutschlands und Österreichs Schulen nit mehr so groß geschrieben wird, in den Gymnasien wahrscheinlich eher, in den Hauptschulen üben die möglicherweise noch in der 10. Klasse die Groß- und Kleinschreibung, dann bleibt nit viel übrige für Goethe, Schiller oder gar Lenau, Grillparzer oder noch gewagter, Herta Müller. Aber immerhin gibt und gab es gscheide Lenau-Schüler, sodaß Lenau wenigstens darin fortlebt.
Habe eine Katzenhaar-Allergie. Als Kind liebte ich Katzen zu sehr.
Zum Untergang.
Man kann es auch so erklären. Sich selber trösten (oder belügen?).
Unsere Vorfahren hatten einen Auftrag. Sie sollten ein Gebiet urbar machen.
Das haben sie wunderbar geschafft, auch wenn viele es mit dem Leben bezahlten.
Als alles blühte, kam der Feind und wir die Nachkommen zogen westwärts. Und dort wollten immer weniger an ihre Herkunft erinnert werden…
Untergehen……..des sind wir 1989 an Weihnachten war unsere Beertigung.
Nur unsere Kinder leben noch, und untergriegen las ich mich nicht, so lan ich schafe kann !
Aber Du ich muss jetzt die Katze fütern, oder das Luder verhungert mir noch………..
Au weia.
Was man alles denkt, wenn man seine Augen nicht aufmacht.
Polki, wen interessieren die Schwaben?
Wir waren schon immer eine Art Verkaufsgut.
Vielleicht hat das ein Ende, weil wir bald untergehen.
O weia was für verbindungen machst DU hier Lach
Ich habe wollen sagen DU /Ihr sollt mein Kommentar unter dem Video auf Youtube lesen !
Katherina…….Ich muss nur Lachen!
Ein Begräbnis.
Polki, willst Du sagen, alles endet mal so, oder ich soll mein Gezanke mit dem einfach denkenden Schwabe begraben?
Hier ein Kommentar, zu der letzten Kaiserin von Österreich…………Polki ist halt manchmol a biserl unverschämt
http://www.youtube.com/watch?v=_HIzNlzwSv8&feature=related
Katerina und Superschwob ihr seid beide gleich……..Darum auch die Gegensätze!
Alma schreibt in vielen Foren, macht Euch um Sie keine sorgen !
Wir haben hier weit mehr als Tausend Beiträge geschrieben.
Oft am Thema vorbei, aber trotzdem …
Nur eines haben wir nicht erfahren.
Hat der Pester Lloyd Ingemar geantwortet?
Ach, Supersvabo, was soll das Spiel?
Sie sind nicht der blöde Bauer von der Hutweide,( obwohl ich auch so einen nicht verachte) und ich bin keine Gifthexe…
ch hätte es mir gewünscht, daß hier ein echter Dialog entsteht, ein Pro und Contra…aber oft wird man nur ignoriert…
Von Katharina in Sep 9, 2009 – 19:39
Bevor sie mich wie ein Kampfsportler à la jean-klaud vandam da versuchen mich fertig machen, lasse ich es lieber gut sein. Mit Ihrem Geteue von “das kann nur “sie” wissen, wir nicht” haben Sie doch auch kräftig dazubeigetragen, dass gar keine richtige Pro und Contra echter Dialog entstehen konnte. Mit Ihrem Zynismus und Ihren Totschlag-Vokabeln waren Sie ja von Anfang an auf Provokation aus um nachher um so mehr Teilnehmer hier im Verein mit dem/der alma der Lächerlichkeit preiszugeben, ja und jetzt haben Sie aufgeheult, als andere versuchten Ihre Kunst an Sie anzuwenden, herzlichen Glückwunsch! Ich sagte es bereits, ich bin zwar ein einfach denkender Mensch, aber manche glaube es verwechseln zu können nach dem Motto “so blöd wie er langsam geht”. Ich wünsche Ihnen jedenfalls noch viel Spaß beim Versprühen von Zynismus und Gift und hoffe für Sie, daß Sie Ihnen genehmen Diskutanten finden, also auf ein Neues!
Danke, Durlacher.
Sie sind kein Kartoffelbauer,Supersvabo.
Auch wenn Sie vielleicht einen Garten hatten.
Ich meine, es ist ja unwichtig, was Sie wo gelernt haben und womit Sie Ihr Geld verdienen.
Es zählt nur der Beitrag im Blog.
Bei allen Schreibenden.
Ich bin eine einfache Frau und vielleicht doch kompliziert manchmal.
Ich gehe nicht zu Seminaren und teste niemanden.
Ich wollte hier nur schreiben.
Aber dann hat Supersvabo mich imittiert, so eine Art nachäffen…statt böse zu werden, habe ich es nur lustig gefunden (schließlich weiß ich, daß ich nur ein Mensch mit Fehler bin ) und ihn ein wenig “provoziert”…
Dabei weiß ich nicht, wer sich da versteckt…
Ich hätte es mir gewünscht, daß hier ein echter Dialog entsteht, ein Pro und Contra…aber oft wird man nur ignoriert…
Katharina, vor das smilie und nacher
ein Leerzeichen.
Guten Abend.
Oder Supersvabo, was haben Sie auf dem Herzen?
Beichten müssen Sie nicht, weil ich eine Frau bin und katholisch.
Und bei den Katholiken dürfen Frauen keine Beichte abnehmen.
erklären Sie mir doch einfach als einfach denkender Schwabe diese unverschämte Phrase, was wollen Sie eigentlich von mir? Kann es sein, daß sie in einem Psycho-Seminar das Thema Mobbing gehabt haben und jetzt Objekte suchen? Ich meine es jetzt wirklich nit böse ich möchte es halt nur als eenfache schwowische Grumbeerebauer es ansatzweise verstehen…wenn es Ihnen natürlich recht ist.
Aber nein, ich bitte Sie…kein Problem…bei mir jedenfalls nicht, ich habe vermutet es wäre bei anderen. Wollen Sie jetzt darauf abheben, ich hätte die/der alma vertrieben. Tut mir leid, wenn einer manches Derbe nit vertragen kann und dann als beleidigte Leberwurscht sich in seinen vermeintlich intellektuellen Elfenbeinturm zurück zieht, vielleicht ist sie/er ja auch bei der Apfelernte (keine Ahnung, ob die zur Zeit ist, und natürlich kann ich es nicht wissen, ob sie/er es tatsächlich ist, aber mit dem wissen bzw. nicht wissen, das haben wir hoffentlich irgendwie bereinigt) alma, heißt ja auf magyarisch Apfel oder so ähnlich.
Betrachten Sie das vll. mal ein bißl als Muppet-Schau. Sie erinnern sich doch an die zwei schrulligen Alten in der Loge, die giftige manchmal auch unsachliche Kommentare losliesen…ich will mich jetzt natürlich nicht 1zu1 mit diesen Personagen vergleichen…was solls…wer die Einwürfe dieser alten Herren nicht verträgt ist selber schuld und im übrigen kriegen die ja manchmal von der Bühne auch, bildlich gesprochen, den Kuhfladen zurück an den Kopf geworfen, den sie verteilt haben. Also ich sehe das sportlich. Ich will aber Ihnen um Gottes Willen nicht hinsichtlich Sport unterstellen, was Sie vll. nit wollen. Als einfach denkender Schwob können Sie vll. erwarten, daß ich Glace-Handschuhe anziehe, aber sie werden doch nit ernstlich denken, daß Sie daraus mir gegenüber einen Anspruch ableiten können.
Also wenn Sie wollen bleiben Sie da, ich mag inhaltlich Ihre Beiträge schon , auch die denen ich nicht zustimmen kann, also machen Sie sich um mich keine Sorgen. Ein Mann (der vor allem nit in der Lenau-Schule war) kann nit mit den feinen subtilen Waffen einer Frau und rhethorisch hochwertig hier argumentieren, wenn das ein Problem ist, dann ist es nicht das Problem des Akteurs und natürlich nicht das meinige.
Wenn sie sich gewisse Repliken sparen, gibt es doch ein Problem. Nach Alma soll jetzt auch Katharina schmollend das Männercafe verlassen.
Oder Supersvabo, was haben Sie auf dem Herzen?
Beichten müssen Sie nicht, weil ich eine Frau bin und katholisch.
Und bei den Katholiken dürfen Frauen keine Beichte abnehmen.
Ich meine, ich kann nicht Priesterin werden.
Was ich auch nicht will.
Denn Wasser predigen und Wein trinken, liegt mir nicht.
dann hoffe ich doch, dass es wirklich kein Problem gibt, ich kann es ja nit wissen, ich meine das jetzt wirklich nit zynisch oder sonst wie “schlecht”. Wenns kein Problem mehr nit gibt, dann atme ich jetzt mal auf und spare mir gewisse Repliken.
… Fehler.
Ich meinte, auch hier im Blog gibt es ein Problem.
Fast lauter Männer.;-D
Wenn man will, kann man überall Probleme finden.
Und wenn es keine gibt, erfindet man welche.
Auch das Problem mit der gnädigen Frau…,-D
Das sind möglicherweise die wirklichen Probleme dieses Landes, in Hamburg haben sie sich unter anderem aufgetan.
http://www.youtube.com/watch?v=SsTsFRS6Ehg
Danke, Durlacher!
Miss Platnum hat, so gesehen, nie im Banat gelebt: Erst Wetterstation, dann, nach einem Jahr bei der Oma direkt Berlin!
Smilies, Katharina: erst Doppelpunkt (oder Punktr-Strich), dann Gedankenstrich, dann eine Klammer oder ein großes D, zum Lachen oder Weinen…
Lach, Walther, lach…
Was einem so an einem Vormittag, wo man einfach Ruhe sucht, so alles einfällt…lach
Ich bekomm hier keine Smilies rein…wie machen sie das bitte?
a weiser Spruch!
Wie man es nimmt.
Schön schrecklich für mich (wenn ich denn mehr Humor hätte) und schrecklich schön für die Tellerwerfer…
So wird Gleiches im Leben von den Menschen nicht immer gleich gesehen…
Na ja, Katharina, “primitiv” kann manchmal ganz “schön” sein, wie das Läääben selbst, kennst du? Hauptsache es wird nicht „schön schrecklich“, kennst du auch…?
Klar hat sie gemerkt, was Erfolg bringen kann.
Ich kann mich mit dieser Musik nicht anfreunden.
Mein Sohn fragte erstaunt: wer ist denn Miss Platnum?
Und nicht, weil er ihren Namen nie gehört, den kannte er vielleicht nebenbei, sondern weil er lieber klassische Musik mag.
Die Welt, in der diese Musik gehört wird, wirkt auf uns fremd und unangenehm.
Mir war unter anderem ein wenig Bange, daß man “unser” Banat mit so einer Musik in Verbindung bringen könnte…
Es ist aber auch so, wir sind weg, alles unterliegt einer Veränderung…
Wer sind wir, daß wir auch nach unserer endgültigen Reise, dort noch eine Kontrolle wagen und unseren Geschmack den Nachfolger aufzwingen dürfen…?
In den Ceausescu Jahren war ja auch so eine “Kultur” in Kneipen und dergleichen, die mich anwiderte.
Bei Hochzeiten und anderen Festen, haben Serben und auch Rumäner Teller und Gläser zerdeppert, weil die Musik angeblich einen so aufwühlte.
Ich fand es nur primitiv.
Miss Platnum ist für Berlin das, was D.J.Shantel mit seinem Bukowina-Club für Frankfurt am Main ist, wobei Shantel (Stefan Hantel) älter, erfolgreicher und blasierter ist. Ich fand die Texte von Miss Platnum witzig, sie macht sich lustig über die Erwartungen des Ostens an den Westen (“I want a Mercedes Benz”) und die Klischees des Westens über den Osten (mit Pete Fox “Marry Me”).
Beide benützen die Balkan-Zigeuner-Klänge, die auf großen Parties in sind und auf die man gut tanzen kann, ähnlich wie die Japaner auf die Musik der Fanfara Ciocarliei – es ist definitiv nicht die Welt der Schwaben und Sachsen. Vorher schon, als die Klezmer-Welle hereinbrach, hatte Nigel Kennedy mit einer polnisxchen Band (Kroke) auch schon Musik vom Balkan, u. a. Maria Tanase, verwendet.
Miss Platnum alias Ruth Maria Renner hat gemerkt, dass sie, wenn sie auf diesen Zug aufspringt, erfolgreicher ist als mit Soul-Musik. Im Video zu “Give me that food” wo sie sich über den Gesundheitswahn lustig macht, kann man ganz am Anfang auch ihre Eltern sehen.
Miss Platnum
Gesichtet (zur aktuellen Version) (+/−)
Miss Platnum (2008)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles
Give Me The Food
DE 63 25.05.2007
RO 11 25.05.2007
Come Marry Me
DE 90 07.09.2007
RO 67 07.09.2007
Mercedes Benz
RO 79 07.12.2007
Miss Platnum, eigentlich Ruth Maria Renner (* 1980 in Timişoara, Rumänien), ist eine in Berlin lebende deutsch-rumänische Musikerin.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Werke
3 Diskografie
3.1 Alben
3.2 Singles
4 Weblinks
Leben [Bearbeiten]
Miss Platnum kam im Alter von acht Jahren aus dem rumänischen Timişoara nach Berlin. Dort ging sie in Berlin-Lichterfelde zur Schule. Sie nahm Gesangsunterricht bei Jocelyn B. Smith und arbeitete in deren Band sowie bei Moabeat als Background-Sängerin.
Werke [Bearbeiten]
Nach ihrem ersten, vergleichsweise unbeachtet gebliebenen Album Rock Me wurde am 25. Mai 2007 ihr zweites Album Chefa veröffentlicht, das sich durch eine Mischung aus Hip-Hop, Soul, R&B und rumänischen Musikelementen auszeichnet und von den Krauts produziert wurde. Die erste, bereits am 11. Mai 2007 veröffentlichte Single-Auskopplung ist der Song Give Me The Food. Am 24. August 2007 erschien Come Marry Me in Zusammenarbeit mit Peter Fox, einem Mitglied der Gruppe Seeed, mit denen sie bei Freiluftkonzerten in Coburg, Bremen, Bonn, Herdringen und Berlin auf der Bühne stand. Die Single stieg auf Platz 90 in die deutschen Charts ein. In Rumänien feierte die Künstlerin größeren Erfolg. Die Single Give me the Food hat es auf Platz 11 der dortigen Charts geschafft. Beim Designerama 2007 sorgte Miss Platnum für die musikalische Untermalung.
Auf der Fornika-Tour 2007 der Fantastischen Vier trat Miss Platnum mit ihrer Band als Vorgruppe auf. Im Jahr 2009 war sie als Backgroundsängerin von Peter Fox mit auf Tour und hat dort auch ihre kommende Single “She Moved In” präsentiert, zu der Peter Fox auch das Video gedreht hat.
aaaaaaaa, die wohnt ja auch in Berlin wie die “Wes” Herta (bitteAnführungszeichenbeachtendanke!). Vielleicht ist sie ja mit ihr Verwandt, gar eine unbekannte Tochter, das weiß natürlich nur sie und ihre Freunde (und vielleicht die Banater Post), wir können es natürlich nicht wissen, ist eh klar.
Naja künstlerisch überzeugen tut die mich nit sehr, aber andere vielleicht schon, wer weiß, das kann ich natürlich nit wissen.
Sie können ja bei youtube nach ihr suchen.
Ja, vielen Dank für den Tipp, als eenfach denkender Schwob bin ich nicht auf diesen Gedanken gekommen danke. Werde mich mal umhören wie diese Musik klingt.
Sie können ja bei youtube nach ihr suchen.
Solche Musik ist nicht mein Geschmack.
Und dann glaubt der Westen, das ist Banater Kultur.
Wir sind nicht selten hier Deutsch-Rumänen.
Ich habe aufgehört zu erklären. Die Westler kapieren es nie.
wer bitteschön ist Miss Platnum? Und was singt sie? Abgesehen davon finde ich es ein Unwort “Deutsch-Rumänin”, das klingt für Rumänin abwertet, so nach dem Motto, also nicht einmal eine vollwertige Rumänin, sondern lediglich eine “Deutsch”-Rumänin aber auch wenn man das Gewicht auf “Deutsch” legt klingt es blöd, so nach dem Motto: naja deutsch irgendwie schon, aber doch nicht ganz würdig “deutsch” zu sein, weil eigentlich “Rumänin”. Leute, die auch aus Dummheit, solche Vokabeln benutzen, bei denen wäre ich ausnahmsweise einverstanden, daß man für die die Prügelstrafe wieder einführt und es ihnen damit austreibt. Amen, das war mein Wort zum Sonntag.
Miss Platnum kommt aus dem Banat und singt.
Vor mir aus kann sie auch weiter singen, ich hindere sie nicht. Was diese Frau singt, interessiert mich nicht.
Ich weiß nicht viel von ihr.
Ihr deutscher Name läßt mich vermuten, daß sie vielleicht deutsche Wurzeln hat.
Ihre Musik hingegen hat wirklich nichts Deutsches, ja nicht einmal was mit dem Banat zu tun. Nicht mit dem von mir bekannten Banat.
Nun schrieb ein deutscher Journalist, sie sei in Timisoara (wirklich die rumänische Bezeichnung)geboren, das liege auf dem Balkan…und daher rühre ihr Musikstil.
Und er sagt, sie sei Deutsch-Rumänin.
Eine deutsche Journalistin bescheinigt ihr gleich Migrationerfahrung.
Und ich schreibe jetzt hier, weil ich eure Meinung zu diesen Aussagen lesen möchte.
Vielleicht weiß jemand mehr über diese Frau.
Mir geht es um diese Aussagen:
Ich habe Temeswar nie als eine Stadt auf dem Balkan gekannt.
Zumindest paßten die Vorurteile vom Balkan nie zu dieser Stadt. Nicht damals.
Und Deutsch- Rumänin ist auch keine Frau dort.
Die Musik der Frau Ruth Maria Renner hat nichts mit der in Temeswar bekannten Musik zu tun.
Und da beziehe ich mich auf die Zeit, wo Miss Platnum dort geboren wurde. Aufgewachsen ist sie in einer Wetterstation im Gebirge.
Wenn ich Temeswar Richtung Deutschland verlasse, ist das für mich eine Reise.
Es sind etwa 1000 Kilometer. In der heutigen Zeit recht wenig.
Auf dieser Strecke bekommt man Migrationserfahrung?
So denken und schreiben deutsche Journalisten.
Man müßte jetzt das Maffay- Buch lesen.
Denn ich habe es nur kurz durchgeblättert, der Buchladen ist nebenan…(Herta Müllers Buch war hier nicht ausgestellt! Aber natürlich kaufe ich ihre Bücher hier) ich vermute auch hier einige “Besonderheiten”.
Hiergeblieben Katharina,das wir noch ein wenig Vernunft zeigen…lach.
Siehe, was geschieht, wenn eine Frau sich in ein Männercafe traut!
Ich will es nicht das schwowische Wertshaus jetzt nennen.
Nun gut,redet nur…ich bleibe da!
Mal sehen, was Euch noch so alles einfällt.
au ja manche Weiber hatten in den Dörfern schon ein böses Maul, vor allem die die jeden Sonntag zur Speisung zum Pharrer vorgerennt sind.
Alligatoren?
Meinst Du ich sei eins von diesen Tieren?
Na ja, da würde ich sehr alt…
Oder meinst Du…ich fresse…na ja…
Alligatoren……..sind doch Wilde Tiere oder?
Die Allergie, die Dir droht, wenn eine alte Frau mit Gehstock, Dir vorerst hier im Forum begegnet…
Meinst Du die Bäckerkipfelalergie oder die Plechmusichalergie?
Polki, wie ist es mit Deiner Allergie?
Hoffentlich war ich jetzt nicht zu freundlich und muß dann die 112 anrufen…
Germanikus………..einige hier kennen sich persönlich ……und einige werden sich noch kennenlernen
Ich hoffe nur, das ich die alte Frau mit Kopftuch auch noch kenne lern…….Lach
Katherina Du schreibscht mir aus dem Herz, Danke!
Ich will das Banat in mir nicht streichen, weil ich dann ein Teil von mir töten würde.
Für mich stellt das Banat in mir kein Hindernis dar.Es ist eine Bereicherung.
Und dies sage ich nicht nur hier.
“Warum treffen wir uns in einem Banatforum, wenn wir das Banat aus unserem Herz streichen sollen?”
Weil wir es nicht steichen wollen aber dieses nicht zugeben!!
Und die Dinge die hier angesprochen werden bei einem Gespräch Auge in Auge nie angeschnitten würden.
Man ist Anonym, bis auf einige Ausnahmen, und fürchtet nicht sich vielleicht zu blamieren, eine Blöße zu geben weil die Diskussionspartner sich wahrscheinlich nie im richtigen Leben gegenüberstehen werden..
Die unteren Wörter bitte nicht beachten. Ein Fehler.
Mich hat hier, ausser zwei Studentinnen, niemand nach Herta Müller gefragt. Die Zwei fragten mich allerdings auch nach Elias Canetti.
Und der hatte ausser einer rumänischen Amme nichts mit Rumänien zu tun.
Minuspunkt für die Mädels?
Oder doch wieder die Bestätigung, dem Westen ist der Osten ein unbekanntes Terrain. Ein Niemandsland.
Nicht der Rede wert.
(Gut,es gibt noch Leute, die über “den Osten” Bescheid wissen und sympathische Sätze schreiben.)
Wir sind nun hier mit unseren Träumen und den geplatzten Illusionen. Und wir wissen, wir werden nie mehr ( in kurzen Reisen vielleicht) den unendlichen Himmel unseres Banats betrachten und die Ruhe der Region genießen.
Es war unser Zuhause,das man uns irgendwie geklaut…und dann sind wir getrieben von einer unbeschreiblichen Sehnsucht nach Freiheit und neuer Geborgenheit einfach los…
Dem Menschen hier im Westen interessiert das nicht.
Auch wenn er ständig über Deutschland meckert, er wird dem Osten kaum Beachtung schenken.
Den meisten Westler braucht man nichts zu erzählen.
Sie können und wollen mit unseren Erzählungen ihr Köpfchen nicht belasten.
Ich würde mich nicht ausgesprochen nostalgisch nennen, aber man kann nicht mit dem Radiergummi in seinem Inneren herumwischen.
Gut, es gibt auch noch die Amnesie…
Eine Frage: Warum treffen wir uns in einem Banatforum, wenn wir das Banat aus unserem Herz streichen sollen?
Canetti wurde in
Seppy Du hast Recht,
in der Anfangszeit habe ich es noch versucht so zu erklären:
Zwischen Ost und West gab es einen unüberwindlichen Bretterzaun.
Aber einige der Bretter waren lose und so konnten aus Neugierde die Bretter etwas weggedrückt und ein Blick auf den gelobten Westen geworfen werden. Das es aber auch in die andere Richtung möglich gewesen wäre darauf ist im Westen keiner gekommen…
Weil es hat keinen interessiert!!
Und dem was wir freiwillig aufgegeben haben brauchen wir auch nicht nachweinen.
Wir haben ja jetzt was “Besseres”….
Von RJ genannt Germanikus in Aug 30, 2009 – 15:39
So ist es wie du in deinem Beitrag geschrieben hast.
Die Hiesigen wollen keine gute Sachen über uns hören.Wenn du ihnen mal etwas Positives über uns erzählst erwidern sie Scheinheilig:
Isch war?
Ich habe es aufgegeben ihnen etwas zu erzählen ,bringt so wie so nichts und bei der ersten Halbe hat man alles vergessen.
Um ein ,,Richtiger Deutsche ,,zu sein mußt du im Westen geboren sein.
Einige haben Probleme sogar mit ihren direkten Brüder und Schwester aus den neuen Länder.
Schon das Wort,,Neue Länder,,(was man jetzt nicht mehr so oft verwendet)separierte die einen von den anderen.Eine unsichtbare Mauer ist noch immer da.
Wir aus dem Osten,Ro ,Rusland wurden immer mit dem Komunismus in verbindung gebracht so das man uns minderwertiger eingestuft hat, als die Deutschstämmigen aus der U.S.A,Kanada.
Es klingt halt auch besser Kanadier-Deutsche ,als Rumänien-Deutsche.Wer wandert schon von DE nach RO aus?Eine Handvoll vieleicht.
Also es geht noch immer um Ost und West,nicht mal die Globalisierung wird alles schnell zu einer Einheit bringen.
Darum sage ich immer:Hier und jetzt leben.
Unsere Kinder sollen ihr Leben hier gestalten,und UNSERE Geschichte am Rande zur Kenntniss nehmen.
Wir haben uns doch alle auch so entschieden als wir weggelaufen sind,oder?
Wenn man dauernd auf einem Thema herumhackt wie toll die Wurst,die Paradais,die Kerweih war und wie schön das Haus,muß man sich nicht staunen das die Leute hier sich fragen:Was sucht ihr denn da hier?
Ich rede von denen die nach 1989,,geflohen,,sind.
Deutschland ist Deutschland mit allen Ecken und Kanten und ich lebe gerne hier.
“Nur, wo war dieses Recht in Rumänien, Sowietunion und all den anderen Staaten?
Und deshalb soll und muß es auch Leute wie Carl Gibson geben die dagegen vorgehen. Weil anders wäre es in den oben genannten Fällen auch nie publik geworden. Das man Carl ab und an einbremsen muß damit er nicht über das Ziel hinausschießt ist mit Sicherheit kein Übel”
Carl,
das was ich beim “Kumpan Judas” schrieb war nicht die Gutheißung wie Du weiter oben anführst.
Wenn ich sage einbremsen dann meine ich das man Emotionen zurücknehmen muß um sich nicht zu verrennen. Und wenn es dann Freunde oder Gleichgesinnte versuchen umso besser.
Das was die “Sachsen” und die “Zeit” praktiziert haben ist in meinem Sinne nicht.
Gruß
Getkiss, hier ist das in einigen Gegenden eine “gute” Tradition (die schon wieder verschwindet) bei den Bauern, den Misthaufen VOR dem haus zu haben. Er war zeichen von Reichtum und je höher der mist, umso reicher der bauer! Das ist kein Witz.
Nun zum Schlachten: Ja, ohne Tiere halten konnte man nicht überleben, aber es gab und gibt auch sensible Kinder und wenn man die nicht auffängt, dann ist das Schlachten für diese ein Trauma, auch wenn man hundertmal recht hat, dass es keine süßen Kälbchen und rosigen Ferkelchen und niedliche Küken und Entchen und Lämmchen geben würde, wenn der Mensch nicht Hunger gehabt hätte.
Wir haben das mit unserem Ältesten erlebt und wenn ich mich an das Schreien der Schweine beim Schlachten oder Kastrieren erinnere – es schüttelt mich jetzt noch.
Hallo Polkakenich, Germanikus, Getkiss – ich freue mich festzustellen, dass unsere Landsleute inzwischen etwas genauer hinsehen und auch nachlesen, was ich so alles seit einem Jahr im Netz auftische.
Die Rezension von F.C. Delius und meine Interprattion dazu bzw. das Material zu “Niederungen”, meine Korrespondenz mit RW und HM – das alles kann unter http://www.siebenbuerger.de in den Diskussionen zum Thema nachgelsen werden.
Getkiss hat ja fast die gesamte Debatte seinerzeit mitverfolgt.
Heute sehen unsere Landsleute genauer hin – und sie sind hellhöriger geworden.
Die Einsichten stellen sich ein, hier
und auf http://www.kulturraum-banat.de
Langsam versteht man mich – und einigen anderen werden noch Ohren wachsen.
Leider kann ich nicht alles erneut wiederholen, obwohl es noch viel richtig zu stellen gibt.
Aber auch ein Marathonläufer wird einmal müde, sagte Fidel Castro!
Mein SLOMR-Gefolgsmann Germanikus findet es gut, dass DIE ZEIT mir einen Maulkorb verpasst hat,
und dass die Siebenbürger Sachsen nachgezogen haben!
Wie bei den Kommunisten!
Hat der Kommunismus uns eingeholt, Polkakenich?
Ich Augenblick lese ich mehr, als ich schreibe und frage mich , ob die Samen und Saaten aufgehen, die ich ausgesät habe!
An den Früchten werdert ihr sie erkennen, die Guten und die Bösen.
Warten wir alles ab – einigen werden die Augen noch aufgehen … und abgerechnet wird am Schluss.
CG.
Habe mal was von Delicius rausgezogen….HM
Die Höllenbewohner sind in Haß aufeinander eingeschworen, und auch die Eltern machen da keine Ausnahme. Gegen Anfang der “Niederungen” überläßt die Autorin der Mutter ein paar Sätze über den Tag ihrer Hochzeit:
A biserl verruckt ist die Herta schon, ich glaube dies hat sie mitbekommen von Ihrem Krangen Vatter, der immer besofen war (ALkoholiger)…….
Ich kann nicht für andere Dörfer sprechen, wie für die wo ich gewohnt habe………..
Die Dörfbewohner haben nicht aus Hass zusammengehalten, ich kenne auch jemand von der Herta Müller ihrer Verwandschaft mit dem ich nie gestritten habe in 20 Jahre….
Es wahren gute Menschen und auch schlechte Menschen wie hier im Forum auch….Wer die guten und wer die schlechten sind weiß man ja nicht , das überlasse ich Gott.
Nur ich bin nicht zum Kirweihfest mit Hass gegangen, sondern mit Freude es war wunderschönn und ich habe auch als Kind geweinnt……………..
Darum haben die Kommunisten dieses Buch auch gedruckt und ausgezeichnet …….weil sie den Banater Teitschen damit eine Ohrfeige gegeben haben…………Verpackt in den ganzen Ohrfeigen die Herta von Ihren Eltern bekamm…….In der Rumäner ihre platz hätte ich es genau so gemacht….So kann man die Nemti erniedrigen.
Herta schrieb über das schlachten von Tieren als Barbarischen Akt
Die Frau, ist aus meiner sicht geschädigt wie mein Rechtschreiben……………
Warum: wir währen doch verhungert hätten wir dies nicht gemacht !
Heute im Supermarkt ist doch auch das gleiche nur das man dies nicht sieht.
Ich sag mal, solche Kranke Menschen müssen behandelt werden mit Fisofarmaka oder wie der Dreck heißt……..Die Moslems machen das gleiche hier in Deutschland
Mein Vater hat mal beim Kirchweifest etwas gewonen…….Da wurden die Tore aufgemacht und die Kerweihbuben und mädchen marschierten mit Musik herrein und alles was im Hause gab, kam auf den Tisch ja so was gibt es nicht in Deutschland liebe Herta, dass war kein Hass sondern Fröhlichkeit ………….
Wie Cibson schon sagte: Das war bei ihr im Haus und hat mit dem Nachbarhaus nichts zu tun.
Und als ich vor neun Jahren ins Badische zog mußte ich feststellen das unsere Dörfer seinerzeit besser aussahen als die meisten Dörfer hier unten.(ausgenommen die Neubaugebiete)
Da kann ich Dir nur zustimmen……………
Das Zitat ist wohl alt, aber nach 89 gab es gar nichts mehr. Für mich ist es das was die Bundesdeutschen über uns wissen und auch wissen wollen.
Die hiesigen die wirklich wissen wollten wie es im Banat zuging kann ich an einer Hand abzählen, in dreißig Jahren.
Und als ich vor neun Jahren ins Badische zog mußte ich feststellen das unsere Dörfer seinerzeit besser aussahen als die meisten Dörfer hier unten.(ausgenommen die Neubaugebiete)
Das Zitat ist total veraltet (1984)
Noch etwas davon, dazu:
“Auch der Reisende erfährt wenig, der, eingeladen vom Goethe-Institut, durch Siebenbürgen und das Banat fährt. In den Städten darf gelesen und diskutiert werden. Die Straßendörfer aber liegen stumm in weitläufigen, dünn besiedelten Landschaften und wecken, da die Fernsehantennen leicht wegzudenken sind und die Autos üblicherweise in der Schlange vor der Tankstelle des nächsten Marktfleckens parken, Erinnerungen an die Vergangenheit, vor den großen Kriegen und vor der Grundstücksspekulation. Das versunken Deutsche rührt an, und der Reisende überlegt, was in den Häusern, in den Köpfen der Bewohner dieser zeitlosen Dörfer vorgehen mag.
Man muß sich, wie immer, wenn die Wahrheit gefragt ist, an die Schriftsteller halten.”
Wenn die Wahrheit gefragt ist, genügt es nicht sich an die Schriftsteller zu halten. Man erfährt, jedenfalls war es damals so, eine “Ersatzwahrheit”, an die die Schriftsteller sich hallten MUSSTEN.
Der Reisende erfuhr wenig, wenn er keinen Kontakt zur Bevölkerung hatte. Wenn er vom Goethe-Institut eingeladen wurde – von der Securitate und Partei sorgfältig abgeschirmt – noch weniger. Da war bestimmt ein “offizieller” des Schriftstellerverbandes/der Securitate dabei…
Noch etwas, über die Wahrnehmung von Delius. Er schreibt ahnungslos, nur über das Negative.
Von den Misthaufen, die noch heute in manchem deutschen Dorf hierzulande, VOR dem Hause liegen und stinken(möglicherweise aus wirtschaftlicher Bequemlichkeit des Abtransportes), der im Banat und in Siebenbürgen im Hinterhof war, sieht er nichts….
Und zu dem Sickergrube Klohäusl: Vor dem 2. Weltkrieg war hierzulande auch nicht überall das englische WC der Standard der Wohnung, auch in der Stadt nicht…Nicht zu letzt wird dies dem Aufbau durch “zuagroaste” und Gastarbeitern zu verdanken sein…
“Herta Müller schreibt, als erwache sie – in einem Reich der Grausamkeit. Denn das deutsche Dorf, es ist, mit einem Wort, die Hölle auf Erden.”
Das, Seppy ist aus einem Erguß von Delius, siehe Link weiter unten.
Und da wundert mich nicht das gefragt wird war das wirklich so.
http://www.fcdelius.de/lobreden/lob_herta_mueller.html
Zugabe
Wir können uns ja gar nicht vorstellen, wie viel die HM erreicht hat mit ihrem letzten Roman……..Auf dem ersten Platz in der Bestzellerliste im Land von Goethe und Schiller
ob dies gesteuert ist oder nicht ist mir wurscht……es ist a Schwowin auf dem ersten Platz…………und dies reicht.
Der Tarzan hat auch nie gesagt er ist ein Banater Schwabe…….Unsere Künstler haben da ihre zurückhaltung
Werde in Zukunft bei meiner Arbeitzkollegen mich prallen und unsere Schulen mit HM als Vorbild geben!
Dies mit den Schulen habe ich ja schon immer getan nur in den Foren habe ich über einige hochnäsige Lenaufritzen geschimpft……
Wenn HM nun schreibt, sie mußte mit der Kuh raus und wie öde der Sommer für sie da war,kann ich das nachvollziehen, auch wenn ich persönlich nur mal nach den Enten der Großtante gucken mußte.
Wieder was neies erfahren …………
Ich stelle mal eine These auf………
HM hat ihre Romatik als Hirtemadl gelernt ohne es zu wissen………….Sie hatte Zeit zu überlegen, in der freien Natur umringt von Kuhfladen und Insekten aller Art! Also ich finde so etwas Romatisch warum dies Herta nicht so sah weiß ich nicht.
Wir in Blumenthal hatten einen Kiehalter habe auch mal eine Geschichte über diesen Menschen geschrieben auf dem Banater Forum
Sag man mal: “Was geschehen ist, ist geschehen!”
Somit muss man das Beste daraus machen, aus meiner Sicht. Somit währe es doch schön das wir uns Freuen über die Erfolge von HM
Sie wird es sein, die unser Banat auch mal an die Öffentlichkeit bringt und die Lenau Schule und die Schulen im Allgemeinem im Banat eine Qualität gibt. Mit ihrem Tollen schreibstiehl der an Goethe und Poetische früheren Zeiten der Deutschen Geschichte errinnert !
Die Landsmannschaft hat dies nicht geschaft……!Darum lassen wir die Herta dies mal machen……Bevor was anderes bewiesen ist!
Also Herta obwohl wir Banater ja schimpfe iwer Deine Person und dein tuhn ………Mach mol Werbung für das Banat in Ulm beim Donauschwaben Treffen werden wir uns dann treffen (mit Gibson auch)und bei Bäckerkipfel und Langosch die Friedenspfeife rauchen!
Ja a Polka ist schon auch noch dabei, mit em Thenometal Mädl tanz ich doch gerne…..!.Aber bitte Lippenstift nicht so Rot, denn mei ALDI ist auch in Ulm!
Wenn Du Herta hier dies vielleicht liest……
Ich hatte einen Maister Stauber Emil der hat mal was erwähnt von deiner Geschichte auf dem Koridor ich glaube ich kann mich ganz schwach errinnern ! Leider ist er gestorben vor einem halben Jahr.
Vieleicht wilst Du nicht nach Ulm kommen wegen der Landsmannschaft und deiner Kritiker…..Herta mich mögen viele auch nicht, darum ist dies kein Grund nicht nach Ulm zu kommen!
Ja und noch etwas…
Katharina die Geschichte aus dem Jahr 1973….
Tja das war eine andere Generation….
Heut zu Tage denken die meisten Jungen Leute anders…Sie sind mit VIELEN anderen Sachen beschäftigt um der Geschichte der Banater Schwaben nachzugehen,darum nimmt man nur das Negative zur kenntniss.
Das Negative in der Gesellschaft wird zum Status,manchmal sogar künstlich erzeugt,die Hauptsache:,,Ich bin dabei…,,
Katharina ich weiß nicht aber seit einer Zeit siehst du immer ein ,,Haar in der Suppe,,
Das mit eingeschnappt habe ich geschrieben weil du öfter darauf hinweißt,das du ,,uns Männer ,,alleine lassen willst und nichts mehr schreiben willst,geht aber nicht bei so vielen Meinungen,gell?Und ist auch gut so…..Man will immer Recht haben..lach.Unser Polki so wie so…er pinkelt ja nicht gegen den Wind..lach.
Ich habe nur einige Bemerkungen von,,Idioten,,geschrieben die so beleidigend über uns herziehen,das hat mit H.M.Buch auch ein wenig zu tun.
Da passt auch etwas nicht zusammen.Manche sagen wie schwer sie es ,,Unten,,hatten um dann in Wehmut zu versinken.
Und Polki,A.H.hat auch ein Teil seines eigenes Volkes als minderwertig eingestuft,nur so nebenbei gesagt…Ohne seine ,,Helfer,,konnte er auch nichts machen.
Manche von uns haben die Oltener und Moldovener als minderwertig im Banat eingestuft,oder?
Ich habe Deutsche Bekannten die Bücher von H.M.gelesen haben und mich gefragt ob einiges so gewesen sei,wie beschrieben.
Was hättet ihr geantwortet?
Ich bin gespannt ob jemand sich traut…
Wie das Banat und auch Rumänien von den Bundesdeutschen gesehen wird, hat nichts mit HM zu tun.
Da gib ich dir recht Katherina….
Aus meiner sicht hat es was mit dem Buch von AH zu tun der andere Nationen als miterwertig eingestuft hat und dies ist gespeichert bei den Reichsdeutschen im Gehirn……
Mein Türke sagte mir: Du kannst ein Vogel im flug fangen mit den Lippen……Du wirst aber doch kein Deutscher………!
Seppy,
das Wort eingeschnappt würde ich weglassen.
Es wirkt befremdend für mich, wenn Sie plötzlich auch das Büchlein als Katastrophe für uns Schwaben sehen.
Hat Sie jemand hier in Deutschland auf das Buch angesprochen?
Glauben Sie, die Deutschen aus der Bundesrepublik haben nie an Wasser gespart?
Ich habe hier im Blog meine Meinung zu dem Bad schon geschrieben.
Und was Herta Müller betrifft, ich mag, wie sie schreibt.
Ich mag nicht alles, was sie schreibt.
Das ist der Unterschied.
Ich versuche manchmal zu erklären, wenn man wieder gnadenlos die “Niederungen” kritisiert.
Vielleicht gelingt mir das nicht gut.
Ich schreibe hier meine Meinung und habe nicht Diversion als Vorsatz.
Und bemühe mich realistisch zu bleiben.
Ich mußte nicht die Kuh hüten.Kühe machten mir auch Angst. Ausserdem gab es ein Kuhhirte,der sich auch der Kuh meiner Großeltern annahm.
Wenn HM nun schreibt, sie mußte mit der Kuh raus und wie öde der Sommer für sie da war,kann ich das nachvollziehen, auch wenn ich persönlich nur mal nach den Enten der Großtante gucken mußte.
Viele Kinder in dieser Zeit, die auf dem Dorf lebten, deren Eltern sich auf dem Feld plagen mußten, hatten keine Ferien, wie es die heutige Jugend kennt.
Ich würde weder diese Leute von damals,die genug fleißig waren, als asozial schimpfen, noch ein Mädchen,das die Kuh hüten mußte,als verlogen hinstellen.
Es gibt genug Autoren, die auch über trostlose Kindheitstage schrieben und die Erwachsenen nicht immer positiv sahen…
Aber unsere Banater haben es nunmal mit der Berühmtesten ihrer Frauen…
Ich habe in meiner Familie die Folgen der Rußlanddeportation erlebt.
Und obwohl meine Familie nicht im Baragan war, haben sie den Nachbarsfamilien, die im Baragan waren, Herz gezeigt.Diese Zeiten waren schlimm.
Ein Vergleich mit den Reichsdeutschen, was soll das bringen?
Bei uns gab es keine Bomben, wir hatten genug zu Essen, aber es gab die Enteignung, die Deportationen, die geschlossenen Grenzen…
Unsere Leute hatten es schwer…
Die Reichsdeutschen haben gehungert und als sie später ihre tollen Supermärkte hatten, sahen sie auf uns herab.
Obwohl wir das bessere Essen hatten…
Und einige Banater wollen mir sagen, HM habe deren Meinung beeinflußt!
1973 habe ich ein deutsches Ehepaar getroffen. Bundesdeutsche. Lehrer.
Sie waren durch Rumänien gefahren und glaubten, sie wären die besseren Menschen.
Irgendwo sahen sie einen alten Mann ein Stück Speck essen.
Das Stück sei zu groß gewesen…Daß der Mann vielleicht hart arbeiten mußte…das haben die Gstudierte nicht bedacht.
Zu der Zeit hat HM noch kein Buch geschrieben…
Wie das Banat und auch Rumänien von den Bundesdeutschen gesehen wird, hat nichts mit HM zu tun.
Es hat was mit Ignoranz und Arroganz der Deutschen zu tun. Und mit den Medien, die dem Volk absichtlich eine Meinung aufzwingen wollen.
“Wenn jemand auf das unsägliche Schwäbische Bad besteht, auf dem immerwieder hier herumgeritten wird wie der Narr auf dem Käs”….
Es geht doch nicht um das Bad, die Ausführungen über die Sexualität sind schon mehr als Befremdlich.
Beim Hemd ausziehen “den Blick gegen die Decke gerichtet” um ja nicht das eigene Konterfei im Spiegel zu sehen, oder die Passage mit den Strümpfen anziehen.
Soviel ich weiß hatten die Frauen im Banat( die Dorf Frauen) von der Feldarbeit derart rissige Hände das alle Strümpfe die ohne Handschuhe oder andere Hilfsmittel berührt wurden sofort Lauffäden zogen.
Man kann natürlich auch “Gottes Werk und Teufels Beitrag” darin sehen….
Das ist, was die Menschen aus dem Banat stört.
Und dann der Seitensprung. Das passt nicht wirklich zusammen.
“nicht nur den Banater Schwaben ging es dreckig”…
Ich behaupte das es den Banatern nach dem Krieg besser ging als den ausgebombten Deutschen.
Es war nicht Hunger im Banat der die Leute in den Exodus trieb. Es war die Ungewißheit was passiert beim nächsten Mal.
Treibt man dann wieder alle zusammen wie Vieh und bringt sie irgendwo hin ins nirgendwo?
Die Rußlanddeportation konnte noch mit Kriegswirren entschuldigt werden. Aber wie erklärt man den Baragan….
In “Anatevka” langweilen sich einige Russen und beschließen “dann machen wir doch einen kleinen Pogrom…
Und davor hatten unsere Eltern und Großeltern Angst…
Gruß
RJ genannt Germanikus
Genau Durlacher.Da kommt jemand daher macht uns zu Trotteln und wir sollen noch Beifall klatschen.
In anderen Foren werden wir Inzuchtbetreiber,Gezocke,Reichsdeutsche,Alkohooliker,Hartz IV Empfänger,sogenannte Deutsche,Schmutziges Pack(Das Bad)bezeichnet.Warum wohl?Weil manche geglaubt haben das Schwabentum so gut zu kennen um es der ,,breiten Masse,,in Bücher zu presentieren.
Katharina sei bitte nicht eingeschnappt wenn andere eine andere Meinung haben.
Es were doch Trostlos in einem ,,Ganzen,,dahinzuvegetieren.
Es sind alles MEINE bescheidene Meinungen zu allem.Belehren will ich keinen,Gott behüte!
Ja, schön war es auch “dort unten”, wir haben dort unsere Kindheit verbracht, jung und dumm (unerfahren) waren wir auch und wir kannten nichts anderes.
Den Wert von etwas kennt man nur, wenn man es nicht mehr hat…
Entweder sorge ich hier für schwere Luft oder kriegt Polki eine Allergie, wenn ich so freundlich bin.
Was ich auch tue, einer der Männer hier hat immer was an mir auszusetzen.
Es ist vielleicht doch das schwowische Wertshaus do…( Alma hörst Du mich?) ja, dann bin ich natürlich zur falschen Tür rein…
Cerealien…
Da bist Du aber spät dran…Polki, hoffentlich kriegst Du keinen allergischen Schock, weil ich so freundlich bin.
Na dann lasse ich die Männer hier in Ruhe diskutieren. Nicht, daß ihnen noch was zustößt und ich es zu verantworten habe…man kann ja nie wissen…
Mitlesen darf ich aber?
Kathiwees, mir keene uns doch aaniche mit Cereale oder so was änliches……….Lach
Jetzt ist es mir ingfall : a altes Sprichwort
Die Advokate und die Saldoten,
sind am Teifel sei Kumerade !
Guten Tag Ihr lieben Schwowemänner,
wollte etwas erklären,daß Seppy meine Meinung zu HM versteht.
Aber jetzt hat Polki schon geantwortet.
PS. Han ich eehne als Advokaat angascheert?
Awer zaahle…nee… tes kan er vergesse.
A habe auch die Stimme von Herta mir angehört…………
Es ist a dreckiges Temeschwarer Teitsch……Jetzt weiß ich warum die Dietlind Sie liebt…………….
Ja und Farbilder habe ich mir auch angeschaut…….Ich sagte ja schon….A Beese Wes Herta…Wenn ich die als Frau hätte, da hätte ich nichts zu lachen……Lach
Vor solche Frauen habe ich angst….So stelle ich mir im Märchen die Stiefmütter vor
Mutwingel von der Frau Merkel
Roter Lipenstift von den Russischen Soldatenfrauen
Herta las Dir mal was sagen, vom Polki…..Etwas dezenter währe besser.
Das Schwarz gefärbte Haar von den Schwarzen Kohlen aus dem Lager auch zu stark der Kontrast…….Na,na ich bin ka Frisör ich misch mich nur iwerall rein………Lach
Auf jeden Fall habe ich ein Bild endeckt auf einer Bank, glaube an der Bega von den 70 Jahre. Da wärscht ob es willsch heere oder nit a scheenes Kerweihmadel gewe………….Gruss nach Berlin dein Polki
Seppy des ist so: wenn wir über HM schimpfen verdeitigt die Katherina Sie………
Wenn wir Sie loben schimpft Sie Sie
Dann ensteht Diskusionsstoff, die Katherina ist der Athem von der Liebesschaukel………
In diesem Athem kannst Du mit der Schaukel eintringen und wieder herauskommen frische duftende Luft zu fühlen, da der Athem Dich erdrückt…………..oder Du noch eine Freundlichkeitsalergie bekommst
Seppy oder anderst…..Die Katherina ist Fußballdfan ohne Mannschaft……Sie kann nie verlieren und sie kann auf alle schimpfen……
So ist das auch wenn man keiner Partei angehört, so wie der Polki……Politisch kann man da Sprüche machen, man hat ja nichts zu verandworden!
OK lassen wir die Katherina in ruhe und widmen uns der HM. Habe ein Link endeckt
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1015982/
Vielleicht habt Ihr in schon gelesen….
Von Katharina in Aug 28, 2009 – 23:38
Ich glaube ich verstehe nicht alles ganz richtig.
Einmal schreiben Sie die H.M.hat recht ,ein anders mal sie hat nur Teilweise Recht,dann wiederum die Geschichten waren aus ihrer Kindheit.Also ….da haben wir es schon..AUS IHRER KINDHEIT.
Und noch etwas.Mein Vater und mein Onkel waren auch bei der SS.Keiner hat sie einbezogen.Sie haben sich freiwillig gemeldet.Also mußten sie auch nachher die Konsequenzen tragen.
Nicht nur die Schwaben haben es nach dem Krieg schlecht gehabt.Die Leute in ganz Europa haben darben müssen,oder?
Ich kann nicht verstehen warum das Leiden im Banat schlimmer war, wie anderswo.
Andere Völker sind durch Fleiss schneller auf die Beine gekommen,siehe Deutschland,wo fast alles zerstört war.
Wir waren nicht besonderes und werden es auch nicht sein,da hat H.M.auch ein bisschen nachgeholfen.
Keiner wird sagen H.M hat mit der ganzen Sippschaft im Trog gebadet,sondern die Banater Schwaben.
Vieleicht verstehst du was ich meine…
Sehe ich die Sachen anders?
Ich hatte in meiner Kindheit auch Probleme, aber wer hatte sie nicht?
Scheenes Gedicht ,mann könnte sagen Der Berwanger hat es für den Cipson gschrieben……
Ja die Dietlind kann sich a Scheib abschneide ………
Also Leid ich kann nur von mir schwätze….mir hat es lewe gefallen in Rumänien obwohl ich immer habe nach Deutschland wollen…..
Nur mein Leben war wunderscheeeeen
Sicher anders wie hier……Aber wunderscheeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen
Glashausschwowe
mir han landsleit
die sitze irgendwu in de luft
in eem kleene glashaus drin
un wisse drum ach nimmi
vun wu daß se herkumm sin
alles was schwowisch
is ehne uf eemol primitiv
ob geschichte oder volkslied
tracht oder kerwei
ja sogar die mottersproch nix meh ist gut genuch
un wer net so denkt is natierlich konservativ
nor sie
die wu viel zu fruh
de bartlmee im kopp schun han
nor sie alleenich wisse
angeblich
was des is progressiv
in dem kleeni glashaus
dort owe in de luft
han se doch alles bei
viel wotka un zigrettle
genau ausspekuliert
e glick
daß kaum jemand
uf die glashausschowe heert
sie fasle spauze un stänkre
zwar noch
awer worzle
nee
worzle han sie keeni meh
weil se awer do sin
un sich weger de inzucht
die wu im glashaus
schun gut drin is
oft selwer net kenne leide
derf mr heit ruhich saan
bleibt weiter owe in de luft
‘s for alli besser so
ihr halbverstawwerti
beitlschneidre
Dies Gedicht von Nikolaus Berwanger hat Frau Elisabeth Packi im “Kulturraum Banat” veröffentlicht.
Ich stelle es da rein. Einfach zum Nachdenken.
Ja, Seppy, das Leben war auch so wie es Herta Müller beschreibt. Nicht nur aus ihrer Sicht.
Aber ich gebe Ihnen recht, verallgemeinern sollte man nicht.
Herta Müller bezieht sich aber eher auf das Dorf ihrer Kindheit (und die war in den 50-er) und sie schreibt auch über Leute,die vom Schicksal nicht verwöhnt und somit verbittert waren.
Ich bin auch in der Zeit geboren.
Obwohl ich fröhlich feiernde Schwaben erlebt habe, weiß ich, wie hart sie arbeiten mußten, wie wenig manche damals hatten (manch einer kaufte 250 Gramm Zucker im Laden),die Leute hatten noch die Angst in den Knochen…
Schon als Kindergartenkind habe ich die Wörter Rußland und Baragan (meine Nachbarn kamem damals zurück)gehört. Ich habe Männer, die aus der Rußland-Gefangenschaft kamen, gesehen, sie lachten nie… Ich habe flüchtende Kerweiteilnehmer gesehen.
Leider kann ich jetzt niemand fragen,warum die Miliz denen nachlief… Und es gab ja die Verhaftungen aus politischen Gründen…
Also idyllisch waren nur die blühenden Gärten.
Und die lustigen Masken in der Faschingszeit täuschten über vieles hinweg.
Man sollte schon fragen, wann und wo Herta Müllers Geschichte spielt…ehe man dagegen spricht.
Wenn man in einer Familie aufwuchs, die von allen Deportationen verschont blieb, die nie die Miliz an der Tür hatte, die nie flüsternd aus Angst sprechen mußte, die leichter ihr Auskommen hatte, die nicht in einem abgelegenen Dorf zu Hause war…ja, dann kann man Herta Müller vielleicht nicht verstehen.
Von Dietlind in Aug 28, 2009 – 09:43
Dietlinde,nach deinen Bemerkungen zu urteilen hast dir aus der H.M.ein Idol gebastelt(Kann mich auch täuschen)
Glaubst du wirklich das sie alle Preise bekommen hat wegen ihrer Kunst zu schreiben?Ich glaube nicht.
Sie hat die Preise bekommen weil sie einer Gruppe von Minderheiten angehört und über ,,DAS Leben,,im Allgemeinen ,der Banater Schwaben aufklärt.Ich habe immer etwas gegen die ,,Verallgemeinung,,gehabt.Jeder Mensch ist sein eigenes ,,ICH,,Was ihr passiert ist kann so wie beschrieben ein Einzelfall sein,im Allgemeinem….Einige Sachen treffen zu,aber was mich stört ist :Sie macht aus dem Leben der Banater Schwaben ein Trostloses Dasein ,ohne jegliche Freude.War das wirklich so??
Meine bescheidene Meinung…
In RO waren Zeiten, da versuchte man die Minderheiten in die Partei aufzunehmen um zu sagen:
..Seht ihr unsere Minderheiten wollen auch in die K.P,,
Was von Herta Müllers Kunst bleiben wird, entscheiden auch ihre weiteren Bücher.
Heute hat sie Erfolg und nicht zu Unrecht.
Aber Erfolg ist auch sowas, das uns nicht immer nützt, weil wir vielleicht dann im Übermut Fehler begehen, eventuell uns untreu werden.
Das Banat war der Beweis für die großartigen Fähigkeiten unserer Vorgänger.
Wir hatten andere Ideale und liefen davon.
Es wird alles nur noch Geschichte sein.
Was unsere Nachkommen mal dazu schreiben, werden wir leider nicht mehr erfahren.
natürlich ist es wert über Herta Müller zu schreiben. Sie ist eine hervorragende deutsche Autorin, auch wenn manchen es nicht passt. Denkt an Elfriede Jellinek, die den Österreichern den Spiegel vorgehalten hat. Sie ging ihren Weg, alleine, angefochten von vielen anderen, aber souverän. Ich kenne Herta Müller auch nur aus den Medien, aber ich habe schon den Eindruck sie ist eine geradlinige Frau, treu ihrer Kunst. Vom Banat, von der Zeit in der die Banater Schwaben dort gelebt haben wird nicht viel bleiben, vielleicht ein paar Grabsteine und die Literatur von Herta Müller, Literatur, die wirklich im ganzen deutschen Kulturraum wahrgenommen wird. Ich will damit die Leistungen und das Können von anderen Banater Autoren nicht schmälern. Natürlich finde ich Lippet nicht schlecht, reicht aber an Herta Müller nicht heran, finde ich. Zu sehr ist Lippet in seinen letzten Werken noch in eigener Nabelschau verhaftet, wenngleich seine Sprache, seine Ausdrucksmöglichkeiten durchaus an Herta Müller heranreichen. Herta Müller finde ich aber eben besser.Vielleicht auch weil ihre Werke nie in der kleinkarierten Landsmannschafts-Postille positiv besprochen wurden.
Die Nachkommen der Banater Schwaben werden den Wert von Herta Müller für das Banat in der deutschen Literatur erst nach zig Generationen ermessen können.
Durlacher ……..Hast vielleicht gemeint den anderen Beitrag …….Florescu !!
Warten wir mal ab, ob Carl was weiss?
Durlacher…… Bahnhof…..Das reicht auch. Dies ist jemand anderem gewidmet!
Für Äpfel Einlagern………Katharina
Ob in München welche wachsen?
Gestern Abend bei der Sendung Panorama kam der Bericht von den Doktortitel das in Ungarn Studenten für Deutsche Studenten die Promotion schreiben, da die Deutschen Studenten zuhause Playstation spielen und Reiche Eltern haben die ihrem Sohn den Titel kaufen können!
Dort hin wird man geführt, von einem Promotionsberater der in drei Raten die Kohle von 30.000€ kasiert.
Dies errinert mich an unsere Flucht aus Rumänien……..Genau das gleiche Systhem der was bezahlt bekommt einen Doktortitel der was nicht bezahlt bekommt ihn nicht oder nur dann wenn noch welche übrig bleiben………!
Ihr glaubt doch nicht wirklich, daß Alma die Maßen der Kiste suchte…
Warum auch?
getkiss, ich kenne weder Deinen Keller, noch Deine Kisten oder Deine Bücher, aber ich bin gespannt auf die genauen Maße, weil Du so sicher bist, dass sie nicht 1,5 Meter lang ist. Kann ja sein, ist lange her, unsere ist irgendwann auf dem Sperrmüll gelandet. Wie so vieles von früher.
Habe die Angaben dem Buch “Alexanderhausen”, Band I, Bietigheim-Bissingen 1998, S. 567, entnommen. Auf Seite 556 ist eine Kiste abgebildet. Es handelt sich um die Kiste, die beim Heimattag in Ulm 1992 ausgestellt war.
Das Buch enthält viele lesenswerte Berichte über den täglichen Kampf um die Ausreise.
… nicht falsch verstehen:
ich bin nur mit einer gekommen, die zweite war die meiner Schwiegereltern…
wenn ich in meinen Keller gehe, sehe ich 2 Kisten, die als “Bücherkasten” dienen.
Keine ist 1,5 m. lang, das ist bestimmt. Ich werd sie nachmessen, dafür muss ich nicht nach Ulm, lach…
Kiste
alma hatte nach den Maßen der Aussiedlerkiste gefragt. Hier sind sie: 1,5 Meter lang, 1 Meter hoch, 0,80 Meter breit. Sind nur ca. Angaben. Im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm steht eine, ich weiß aber nicht ob zur Zeit in der Ausstellung oder im Lager.
Jetzt, Polki, verstehe ich nur Bahnhof.
Worauf beziehst du Dich?
Wer etwas über das Banater schwäbische Dorf erfahren will, ist bei Lippet gut bedient. Er schreibt schnörkellos, ungeschminkt, sicher manchmal etwas karg. Offen aber trotzdem mit genügend Respekt gegenüber den Personen in seinem Roman (ich denke jetzt an “Die Tür zur hinteren Küche” und “Das Feld räumen”). Er ist ein Chronist, beobachtet genau und übrrascht immer wieder mit vielen Einzelheiten aus unserem einstigen Sein im Banat, die ich längst vergessen hatte.
Catalin Dorian Florescu kann gut schreiben, sehr flüssig geht das alles vonstatten, aber nach der Lektüre des dritten Buches von ihm war irgendwie der Zauber weg, oder alles schon mal da gewesen.
Ja und noch eins…….Habe heute nacht geträumt die Diedlind ist die frühere Katherina die ich zuhause angeruffen habe……
Mich super mit Ihr am Telefon verstanden habe und die mich nachherr in allen Fohren durch den Dreck zog……….!
Katherina (Das Du mich beleidigt hast das konnte ich noch verstehen, mit Goethe und Lenau habe ich Dir vielleicht zugesetzt) Eins muss ich Dir aber mitteilen vielle Frauen im Forum waren sehr, sehr gekrängt und dies fand ich von Dir obwohl Du sehr sehr Krang bist nicht schön !
Gruss Polki
Durlacher…………….Wenn das stimmt, was Du schreibscht und ich denke oder mir zusammenreime……Ja dann sind wir vielleicht einer schlimmen Geschichte auf der Spur!
Polki weiss nicht alles(Hat nicht bei der Securitate gearbeitet aber er weiss vielles!
“Wunderwelten” ist ein gutes unterhaltsames Buch nicht nur für Banater über die Ceausescu-Zeit, über einen rumänischen Jungen aus Temeswar, dessen Vater es schafft, mit ihm ins Ausland zu fahren, weil der Junge eine seltene Krankheit hat. Und dann bleibt der Vater, zum Entsetzen seiner Frau und der Freunde, nicht im Ausland, sondern kehrt zurück…
Das ist die Geschichte von Catalin Dorian Florescu, der ist dann doch noch raus mit den Eltern und lebt und schreibt erfolgreich in der Schweiz. Er hat noch andere Romane geschrieben, aber diesen fand ich am besten.
O.K Danke für den Tip.
Hallo, Seppy, hol dir mal den Johann Lippet.
Der ist auch gut.
Also wieder H:M:
Wie lange noch?
Muß das ganze Schwabentum,sich immer noch mit ihren Bücher befassen?
H.M.schreibt nicht schlecht,aber immer darauf herumzuhacken….
Hat sich das Banat nur auf ein Paar Autoren reduziert?
Schreibt auser C.G. keiner mehr?
Man darf doch noch fragen,oder?
das finde ich aber auch. Kritik und Selbstkritik sollten sich die Waage halten, weniger Selbstgefälligkeit!
Sich freuen, daß Herta Müller aus “unserem” Banat stammt,ist noch immer besser, als sich so aufzuführen, daß das Negative des Banater Schwaben, welches manch einer aus HM-s Buch rauslas, bestätigt wird.
Es gab diese Welt. Die Welt, die eine Herta Müller beschrieb.
Ob es manche mögen oder nicht.
Wie die Privatperson Herta Müller ist…wissen nur ihre Freunde.
Wir verbleiben bei ihren Bücher.
Von Katharina in Aug 25, 2009 – 10:29
grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung. Herta Müller mag Banater Schwäbin sein, sie hat auch die Zustände ihrer Zeit im Banat beschrieben möglicherweise mit autobiographischen Zügen, sie ist Künstlerin.
Sie hebt sich von den Schriftstellern aus dem Banat heraus, weil sie eben nicht die Blasmusik-und Kerweihwelt beschrieb. Sie ist auch keine Haus- und Hofchronisten der Banater Schwaben, insbesondere nicht so eine, wie sich die Mehrheit der Banat Schwaben gewünscht haben, ein anderer/andere sprachs mal aus, sie sah schon zur Zeiten der Diktatur über den Banater Tellerrand hinaus.
Viel kann man über die Geschichte und Zeitgeschichte des Banats erfahren, liest man Herta Müller, sie betreibt aber keine Nabelschau.
Mein Beitrag zu der Lenau-Schule ist sicherlich polemisch gewesen, vielleicht auch unfair. Ist es aber nicht auch unfair jeder Banaterin das Schwäbischsein abzusprechen, der nicht ins Blechmusik/Kerwei/Bäckkipfel-Schema passt. Wer bestimmt wer damals und heute zu den Banater Schwaben dazupasst, Polkakenich, Superschwabu??? Können wir uns denn heute nicht den Luxus von Pluralität und Toleranz leisten?
Großzügerweise hat ja ein Überschwabe hier der Herta Müller sozusagen Asyl angeboten, wenn sie in Not kommt. Nun auch den Herren Polkakenich und Supersvabu würde ich als eine Temschwarerin die zu den übergescheiten Lenau-Schüler gehört dasselbe anbieten, ich kann übrigens auch Bäckkipfeln backen, aber ich mache nur die mit Salz und Kümmel, die mit Sesam, mache ich nicht, weil sie unschwäbisch sind,
))
Wenn jemand auf das unsägliche Schwäbische Bad besteht, auf dem immerwieder hier herumgeritten wird wie der Narr auf dem Käs’, meinetwegen auch das.
Übrigens hätten die Dichterfürsten Goethe und Schiller nur angenehmes über ihre Zeit und ihre Mitmenschen gesagt, wären sie heute nicht das, was sie in der deutschen Literatur sind, vieles von Goethe und Schiller wird die Zeiten überdauern. Ich bin überzeugt, daß dies auch bei Herta Müller der Fall sein wird. Weil es einen Goethe und Schiller gab, bin ich stolz dem deutschen Kulturraum anzugehören, ebenso bin ich stolz darauf mich diesem Kultur- und Sprachraum hinzuzuzählen, weil es Herta Müller gibt.
Wir machen seit Monaten gratis Werbung für unsere Herta Müller.
(Bestimmt ist sie gegen das Wort “unsere”)
Ob sie jetzt mehr Bücher verkauft?
Ob sie jetzt mit ihren Landsleuten nachsichtiger ist?
Ich sage nur eins: Ihr lebt endlich in einer freien ( na ja…) Welt.Ihr könnt lesen oder nicht lesen.
Und wenn Euch Hertas Bücher nicht interessieren, auch gut. Nicht aufregen.
Das Leben ist zu kurz, um sich mit Personen oder Dingen aufzuregen.
Macht was Euch gefällt.
Das war meine Predigt zum Tag.
Allen noch viel Spaß heute!
Da hast Du Recht Anonymmous ………
Ändern glaube ich nicht das Du hier was kannst.
Habe auch schon versucht……….
Bitte um Unterstützung:
kann man seine bereits geschriebenen Beiträge ändern?
Ihr dürft nicht vergessen: Herta Müller verdient damit ihre Brötchen. Daß man sich über Sinn oder Unsinn den Kopf zerbricht steigert lediglich das Interesse an dem Buch.
Die Diskussionen steigern das Interesse an dem Buch- Ansonsten würde es in der Versenkung verschwinden.
Ich denke schon, daß Herta Müller davon überzeugt ist, was sie schreibt.
Das Buch Atemschaukel ist eine sprachliche Auseinandersetzung mit einer Extremsituation.
Und zwar dem großen Hunger in einem russischen Arbeitslager.
Für Leser, die eine Dokumentation erwarten, ist es dann doch wohl nicht.
Polki kann es trotzdem lesen.
Dass du dir diese Fragen stellest, Polkakenich, ist jedenfalls gut und schon “die halbe Miete”.
Jetzt brauchst du das Buch nur noch zu kaufen und zu lesen!
Ich kann nicht anderen zumuten, wenn ich nicht selber davon überzeugt bin. Dulacher
Nach diesem Prinzip lebe ich……..Ich kann keine Versicherungen jemanden verkaufen, wenn ich nicht überzeugt bin dies ist eine gute Sache……..Darum bin ich kein Versicherungsvertreter! Wäre auch ein schlechter Anwalt da ich schwehr einen Schuldigen verdeitigen könnte.
Bin vorgestern in einen Buchladen und fragte nach einem Buch von HM. Die Verkäuferin sagte: “Sie hätte etwas neues da!” Und siehe der Polki steht mit der Atemschaugel in der Hand 19,90€
Jetzt die Frage an Euch: “Lohnt es sich dieses Buch zu kaufen?” Gibt dieses Buch die Realität von dem Russischen Lager rüber? oder von der Zeit: Deportation, Leben im Lager, Rücker in die Heimat……?
Katharina, vielleicht hat Herta Müller das gemeint, wenn sei eben nicht DEN Leser vor Augen haben kann, denn diesen gibt es nicht. Die Menschen lesen aus unterschiedlichsten Gründen und haben die unterschiedlichsten Vorstellungen. Damit man authentisch ist, muss man in erster Reihe vor sich selber bestehen. Wie das dann ankommt? bestimmt in soviel Varianten wie es Leser gibt, jeder findet etwas anderes oder auch nicht.
Ich kann nicht anderen zumuten, wenn ich nicht selber davon überzeugt bin. (Ist nicht nur in der Politik wichtig).
“Atemschaukel” wird gelesen. Man lobt, man kritisiert.
Vielleicht bekommt das Buch einen Preis.
Die Deportation wird dadurch nicht besser verstanden, die Toten von damals nicht lebendig.
Vielleicht irre ich mich.
Ich kann mir schwer vorstellen, daß ein Leser aus dem Westen, der keine Banater bzw.siebenbürger Wurzeln hat,sich weiter mit der Deportation beschäftigt…
Im übersatten Westen sich den Hunger und die Kälte vorstellen?
An diese unglücklichen Seelen denken, die ihre Familie nie wiedersahen?
Und dann enttäuscht mich Herta Müller.
Sie habe für niemand das Buch geschrieben.
Daß man schreiben will und muß, weil einem gewisse Erlebnisse, Traumen oder was auch immer zwingen, muß mir niemand erklären.
Wenn man für sich selbst schreibt,kann man es in der Schublade lassen.
Wer ein Buch in die Öffentlichkeit bringt, hat den Leser vor Augen.
Dieser Leser erwartet, in diesem Buch etwas zu finden, wonach er sucht, oder was Neues, daß er nicht kennt…
Wenn dieses Buch für niemand geschrieben wurde, wird es auch nicht jene wachrütteln, die begreifen müßten, es ist damals was passiert.
Etwas ganz Schlimmes.
Leute machen wir uns nichts vor.Irgendwie sind wir alle von dort weggelaufen…..
Ich mache hier das Beste aus meinem Leben und basta.
Wir bleiben Geschichte,falls sich in ein Paar Jahre jemand interresiere sollte: zum Beispiel:So ein 16-20 Jähriger wird mal sagen,,schau mer mal von wo die Banater Schwaben herkommen…lach.Ist doch Quatsch.
Manche wissen nicht mal wo Banat liegt.
Leute lebt jetzt und hier,und ab und zu treffen wir uns in den Foren.
Irrtum, die gestohlenen Lebensmittel gab es nicht im Lager, sondern in der Stadt auf dem Basar.
Zur Ukraine 1944-1949:
“Als Stalin die Menschen zu Kannibalen machte” das war im “Spiegel” (könnt ihr googeln).
Das war Anfang der 30-ger Jahre, wo Stalin alle, die was von Landwirtschaft verstanden hatten, umbringen ließ (als Kulaken) und das Land, die ehemalige Kornkammer, versank erstmals in eine unbeschreibliche Hungersnot.
Dann kam der Krieg, alles war zerstört und gleich anschließend 2 Jahre lang Dürre. Erinnert ihr euch an das Gedicht von Nicolae Labisch “Moartea caprioarei”, die Dürre kam bis in die Moldau. Und in der Zeit waren unsere Leute in den Arbeitslagern. Meine Eltern erzählten, dass es gegen Ende der Deportation besser wurde, weil die Russen aus allen besetzten Gebieten Lebensmittel gestohlen hatten, im Lager gab es rumänischen Zucker, polnischen Essig, deutsche Medikamente usw.
Nachher hieß es: ” In der Sowjetunion erntet man 5 Mal Getreide: Einmal in Polen, einmal in der DDR, in Ungarn, in Bulgarien und in der Tschechoslowakei.”
Diese Jahre in Russland haben die Menschen gebrochen, auch wenn sie später heirateten und Kinder hatten, waren sie oft streng zu den Kindern, aber außerhalb des Hauses und in der Arbeit hieß es “ordentlich arbeiten, dass man einem nichts vorwerfen kann, aber ja nicht auffallen”!
Dietlind respekt für dein Kommentar……
Es gab diese Welt. Die Welt, die eine Herta Müller beschrieb.
Ob es manche mögen oder nicht.Katherina
Der Meinung bin ich auch……Nur diese welt gibt es überall auf der Welt!
Herta Müller beschrieb das deutsche Banater Dorf, wie sie es wahrgenommen hat. Zu ihrer Zeit.Wer zu dieser Zeit in diesem Landstrich lebte und ohne diese berühmte Brille durch das Leben lief, erkennt in ihrem Büchlein unsere Trostlosigkeit wieder.
Denn jenseits von Blechmusik und ” gestärkten”
Trachten war harte Arbeit.
Und Internet gab es nicht, wo man sich austauschen konnte… Und Reisen in die weite Welt da draußen auch nicht.
Dann saß man nach der Arbeit müde auf dem Bänklein vor dem Haus.
Und da hat man genüßlich über Menschen gesprochen, die nicht der Norm entsprachen…
Es gab diese Welt. Die Welt, die eine Herta Müller beschrieb.
Ob es manche mögen oder nicht.
Wie die Privatperson Herta Müller ist…wissen nur ihre Freunde.
Wir verbleiben bei ihren Bücher.
lasst Banat in Eurem Herzen blühen und gut ist es. Das ewige Aufwärmeln von Sachen, die auch die Jungen nicht mehr verstehen bringt doch nix.
Lösen wir einfach die Landsmannschaft auf. Besuchen wir die Banater Landsleuten, die wir mögen, gehen wir auf Blasmusikkonzert oder auf Rockmusikkonzerte. Spielen wir nicht mehr das, was nicht mehr sein kann. Die Welt in der wir im Banat lebten können wir ein-zu-eins nachspielen. Wir werden selbst zu Museumstücken. Wir alle wissen, das vieles im Banat rosig ist, also hören wir auf Menschen wir Herta Müller schlecht zu machen, die uns den Spiegel vorhalten. Sie tun es nicht in böser Absicht, Menschen wie Herta Müller oder Richard Wagner sind keine bösen Menschen. Auch wenn sie nicht ohne Fehl und Tadel sind.
Aus meiner sicht war das wie, wenn ich zum Niklos eingeladen wurde…….Kommen Hand geben,schleimen und wiedersehn sagen.
Ausbildungsanerkennung………..Mir hat mal eine Sekräterin hier in Deutschland gesagt: Herr Bingert, was wollen Sie? Sie haben doch keine Ausbildung ! Diese Frau hasse ich heute noch, obwohl Sie schon lange in Rente ist…..
Das war wie, ein Messer in den Rücken am hellen Tag………. Mord!
Habe in dem Werk, wo die Frau mir dies Antwortete, mehr Verbesserungen und Einsparungen gemacht, wie diese Frau in Ihren 40 jahre zugehörichkeit verdiente…………
Vertreter unserer Landsmannschaft waren gestern bei unserer Bundeskanzlerin zu Gast.
Bestimmt haben sie nicht über unser Rentenproblem gesprochen.
Da wir ja alle integriert sind (hoffe ich doch ) und brav unsere Steuer zahlen, ist das auch kein Thema
Die meisten sind nicht gestern gekommen.
Die Ausbildungsanerkennung ist auch kein Anliegen mehr.
Die Aufnahme in Deutschland ist (fast) abgeschlossen.
Und in unserem lieben Banat leben kaum noch Deutsche.
Kann mir jemand sagen, was unsere Landsmannschaft mit Frau Merkel nun wirklich diskutiert hat?
Ich meine, die Vertreter unserer Landsmannschaft waren ja nicht alleine eingeladen.
Und hatten zusammen bloß eine Stunde Zeit.
Manchmal frage ich mich, warum man uns in der Presse noch solche Geschichten serviert.
@Durlacher
mein Sohn sagt auch immer,ich solle die Ukrainer nicht beschuldigen…weil die auch unter den Sowjets litten…
Das weiß ich eigentlich.
Trotzdem denke ich, die Zeit wäre reif, man sollte darüber reden…
Moskau tut es auch nicht.
Stalin war schuld und basta?
Das mit dem Verrat ist furchtbar.
Meine Tante sollte nicht deportiert werden.
Ich glaube, es war wegen dem Alterslimit.
Ein “betuchter” Herr arrangierte aber (wie das ging,weiß ich leider nicht), daß meine Tante für seine Frau den Weg antreten soll.
Eine rumänische Frau wollte meiner Tante noch helfen, aber meine Tante fürchtete, daß ihr Vater dann büssen müßte.
Meine Tante wurde unter falschem Namen in die Ukraine gebracht.
Zwei Jahre später war sie tot.
Noch vor ihrem Tod sagte einer unserer Schwaben
im Lager, meine Tante wolle nicht arbeiten und simuliere.
Zuhause blieben zwei kleine Kinder.
Deren Vater starb im Krieg…
Später bekamen die Angehörigen keinen Totenschein für meine Tante.
Ihr Name war nicht auf der Liste…
Katharina, du sagtest, “die Ukraine schweigt über diese Zeit”.
Die Ukraine war damals ein besetztes Land. In der Nähe des Lagers meiner Eltern war auch eins mit Ukrainern und Weißrussen; eins mit doppeltem Stacheldrahtzaun und schärfer bewacht. In den Donbass hatte man viele Russen von anderswo hingebracht, bis zum heutigen Tag gibt es da deshalb Probleme.
Herta Müllers Buch heißt “Atemschaukel”. Vor allem die Erinnerungen von Oskar Pastior sind Quellen zu diesem Roman.
Sie starb auch am Verrat ihrer eigenen Landsleute.
Kannst Du hier genauer werden……..!
H Müller die uns Schwoweleid hasst und keine Schwäbin sein möchte… Hat ein Buch geschrieben über die Schwaben und Russland deportation……………..!
Frage :Wie heißt das Buch?
Na schau meer mol, was da noch alles auf uns zu kommt !
Ich habe Herta Müllers Buch noch nicht gelesen, was ich aber die kommenden Tage tun werde.
Und ich weiß,es wird für mich nicht nur eine neue Begegnung mit Herta Müllers Sprache.
Es ist wieder diese Erinnerung an den Tod meiner Tante, die nicht nur infolge von Hunger und inhumanen Bedingungen in einem Arbeitslager in der Ukraine starb. Sie starb auch am Verrat ihrer eigenen Landsleute.
Jetzt kommen gleich zwei Bücher von unseren Schwabenkinder in die Buchläden.
Zwei Themen, die mit unserer Schwabenwelt zu tun haben.
Auch wenn Atemschaukel als Protagonist einen Siebenbuerger Sachsen hat, ist das Thema Deportation für uns Banater noch immer sehr wichtig.
Herta Müllers Buch ist kein Dokubericht (Sie hätte sehr wohl über Banater und deren Leidensweg in der Nachkriegszeit schreiben können), aber vielleicht vom Literarischen her lesenswert.
Und Johann Lippet verrät uns etwas über Leute, die in anderen Leben “herumgucken”.
Persönlich finde ich so ein “reingucken” in anderer Leute Leben, eine Tat,die nur armseligen Geschöpfen (egal welche Unidiplome sie haben) zu zutrauen ist.
Für den “Beguckten” ist es eine schmerzreiche Angelegenheit.
Vielleicht diskutieren wir über diese Themen, ohne die beiden Autoren zu beurteilen. Es soll keine Literaturkritik sein.
Es soll über das Leben unserer Schwaben jenseits von Kerwei, Polka (nichts gegen Polki) und Dorfklatsch berichten.
Gestatten Sie mir damit zu beginnen.
Im Januar 1945 wurden unsere Mädchen, Frauen und Männer im arbeitsfähigen Alter in die Ukraine deportiert.
Sie sollten in Fabriken, auf Baustellen und im Kohlenbergwerk schuften. Reparationsleistung sagte man.
Diese Unglücklichen hatten mit Hitler und dem Krieg kaum was zu tun.
Ihre Schuld war, sie waren Deutsche und waren stolz es zu sein.
Es gab Leute, die entkommen konnten, auf verschiedene Arten entkommen konnten.
Es gab Frauen, die schnell einer Ehe mit einem rumänischen Mann zustimmten.
Viele Kinder verloren ihre Eltern für fünf volle Jahre, nicht wenige sahen ihre Mutter oder ihren Vater nicht wieder.
Ob immer liebevolle Großeltern die Kinder aufnahmen, wage ich zu bezweiflen.
Vielleicht gab es nicht immer Großeltern.
Das Trauma dieser Kinder hat meines Wissens noch kein Psychologe untersucht und darüber geschrieben.
Jetzt sind diese Kinder im Rentenalter.
Ein bedeutender Teil der Deportierten starb dort an Hunger und sonstigen Entbehrungen.
Was mich sehr nachdenklich stimmte, waren Infos, wonach Personen auch verschwanden. Man erfuhr nie wieder was von ihnen.
Wenn so ein Mädchen verschwand und die armen Eltern nie erfuhren, wo ihr Kind gelandet war… Man darf so etwas nicht an sich ranlassen.
Die Ukraine schweigt über diese Zeit.
Das dürfte ein Land, das in die Eu will,sich nicht erlauben.
Meine Mutter und ihre Geschwister haben diese Zeit miterleben dürfen.
Eine Schwester meiner Mutter starb dort.
Wir haben nicht im Banat gelebt, waren aber oft da. Meine Eltern hatten alle deutschen Zeitungen aus Rumänien abonniert, auch die NBZ und es hat mir Freude bereitet, die Pipatsch zu lesen und zu raten, wieviel ich vom Schwäbischen verstehe.
Sie war mal was anderes.
Leute mit Zugang zu den West-Medien.
Eine Menge Leute hörten den Sender Freies Europa und andere ausländische Radiosender.
Und man hatte seine Beziehungen, um Zeitungen und Zeitschriften aus dem Ausland zu bekommen.
Carl war doch einer mit Glück und Beziehungen…
Mit dem Fernsehen war es anders.
Man hatte nur Jugoslawien oder Ungarn als Auswahl.
Ich fing einmal einen Sender,wo man Spanisch sprach.
Der Empfang war so schlecht und kurz,ich konnte nicht feststellen, um welchen Sender es sich handelte. Man glaubte mir nicht.
Es war in den 70-er.
Eines Tages erwischte ein Bekannter den Sender und glaubte mir.
Doch auch er hatte das Glück von Minuten nur …
Aber, Polki, ich muß auch gestehen, die Pipatsch gelesen zu haben.
Jetzt bin ich in den Augen von Carl noch weniger als ein armer verirrter Leser…
die Leute mit Zugang zu den West-Medien lasen keine Pipatsch.
Gab es solche in Rumänien und wer wahren die?
Ja,Polki, die Leute mit Zugang zu den West-Medien lasen keine Pipatsch.
Dafür hatten sie auch ganz tolle Freunde mit denen sie ganz elevat diskutieren konnten.
Jetzt können sie bei der CNSAS diese Zeit wieder Revue passieren lassen.
Manchmal ist es vielleicht gescheiter man hat anständige Freunde…
Ich glab die han mich wieder nicht vertanden………..wer will kann es auf Deutsch übersetzen
Cibson Katerina hat recht mit dem LOB……..
Manchmol werd man vieleicht Deppet wen man zuviel weiss oder denkt……
Ich habe wollen sagen die Schwaben (Schwowe) haben nach dem ganzen von 1945-1960 nichts mehr wissen wollen von Politik und Macht……..Sie haben ein Ziel gehabt und das war Deutschland
Da kam die Pipatsch gerade recht ……
Denn den anderen Dreck konnte man doch gar nicht lesen, Das wahren doch meistens Lügen mit Lügen vergnüpft und nochmals Lügen mit einem Roten Bendel verpackt.
Das ist der Punkt: Wir haben keine Zukunft mehr in dem ganzen gesehen..Warum soll ich dann die Parteirede lesen……..
Oder die anderen Lügen vom Fünf Jahres Plan?
Zur Pipatsch.
Ich weiß nicht,wie Berwanger dachte.
Opium für das Volk?
Ablenkung?
Oder einfach nur das Mögliche in der unmöglichen Diktatur?
Ich weiß es nicht.
Es wäre sicher furchtbar, zu wissen, Berwanger hat das Volk verachtet und dementsprechend reagiert.
Etwa wie Paunescu, der bei einer Tour im Banat seinen Leuten sagte: Kommt geben wir den Dummen noch etwas Musik!
( Habe hier im Blog das schon mal über Paunescu geschrieben)
Carl, niemand schleppt hier niemand mit.
Wenn ich hier dauernd schreiben würde, Gibson hat immer recht, wenn ich immer nur mit Lob für Sie wäre… Gott, welch erbärmliche Seele wäre ich.
Es wäre wie bei Cantarea Romaniei.
Ceausescu in allen Tönen.
Wollen Sie das?
Glauben sie wirklich, daß alle, die nicht immer Ihnen zustimmen Ihre Feinde sind?
Wenn ich ausgesprochen gegen Gibson wäre, würde ich denken, laß ihn reden, er soll sich ruhig zum Affen machen.
Nichts gegen die “Pipatsch” als “Pipatsch”, nur: Mein Blatt war das nicht.
Kennst Du noch das Karx Marx-Zitat mit dem Opium für’s Volk?
Das war wie Religion!
Die Kommunisten liebten das Zitat … und schon Heine spottet im “Deutschland, ein Wintermärchen”,
vom Volk, dem großen Lümmel, das eingelullt wird …
von Heuchlern, die Wasser predigen und Wein trinken
mit Mohnsaft, mit Opium, mit Pipatsch-Saft …
unser einfach denkender Schwabe ist ein Mensch mit Bildung, Polki,
der weiß das auch … und er kam deswegen auf die Frage …
Richard Wagner wirft seinem einstigen Chef? bei der Neuen Banater Zeitung? bzw. im Adam Müller Guttenbrunn-Kreis Nikolaus Berwanger ( Mentor und Förderer der LinksLiteraten im Temeschburg) in dem neuen Banater Zeutung Artikel gar Machtmissbrauch vor!
Neue Töne sind das!
Zuviel Pipatsch?
Zuviel eigene Mundart-Dichtung?
Ablenkungsmanöber via Pipatsch?
Schwächung des Widerstandswillens via Pipatsch?
Das alles fragt supersvabo … ich wiederhole nur, zur Freude von Katharina,
die mich hier im Blog “mitschleppen” muss und alle diese Wiederholeungen wieder und wieder lesen “muss” – bis zum Überdruss …
Aber manche verstehen meine Worte trotzdem nicht, auch wenn sie diese hundertmal wiederlesen, zu dunkel oder zu hell blendend?
Auch die Frage, ob die Pipatsch zur ideologischen Indoktrination von uns einfach denkenden Schwaben geführt hat, sie uns in unserem Widerstandsgeischd gelähmd hat durch allerlei luschtigen Gspassetteln, über die wir Schwowe-Baure uns erfreut haben und dadurch den antikommunistischen Widerstand vernachlessigt haben
Zeit der 70 Johr haben die meisten von den Schwaben weg wollen………….Es hinderte einfach die Grenzen und die Kommunisten das die Banater Schwaben blieben………bis 1990
Die Pipatsch war die einzige Zeitung, die man lesen konnte, in dem oft traurigen Altag.
Da die meisten Schwaben nicht verruckt waren und ein Demokratisches Rumänien verlangten ………..Frage: für wenn solten wir es verlangen? Wenn doch die meisten ein Weg sahen……Weg nach Deutschland.
Was Carl gemacht hat, dass rate ich keinem zu machen. Den die meisten Revolutzer auf der Welt werden an die Wand gestallt…..Auch heute noch
Somit hat es keinen Sinn, für ein Familien Mensch, so etwas im leben zu machen.
Carl hat Glück gehabt das damals Helzinki war und Rumänien sich verpflichtet hat, die Menschenrechte zu respektieren.. anders währe Er nach Sibirien gekommen ohne wiederkerr…!
Nur mit der Pipatsch liegt er Falsch…….
Ich schau mir heute auch Kabarett an, den die andere Sendungen kann ich nicht schlugen…!
ja natürlich auch die Müller “Wes” Herta (bitte die Anführugnsstriche beachten, danke!), aber auch andere Themen scheinen recht interessant und ergiebig zu sein, die Landsmannschaft und ihr tändeln mit dem Ceausescu-Rumänien, Wagner “Vetter” Richard (bitte wieder die Anführungsstriche beachten, danke!) und seine Artikel in der ADZ über die verschiedenen IM Voicu, Sorin und wie sie alle heissen.
Ich habe nit nur dass Thema Herta Müller auf dem Tablett, ich sagte ja ich finde ihren Schreibstil nit schlecht. Ich finde auch ihre Beschreibung “Hunger und Seide” oder so ähnlich auch nit schlecht, wo sie das An-die-Hoden-Greifen der Männer in Rumänien beschreibt und die Benutzung der vulgären Wörtern, bitte das is nit von mir, sondern von der “Wes” Herta (bitte wieder die Anführungsstriche beachten, danke!). Auch ihre kurzen prägnanten Sätze gefallen mir, ich habe als oüberhaupt ka Problem damit, wenn manche mich hier vielleicht als Verteidiger in der “Wes” Herta (bitte wieder die Anführungsstriche beachten, danke!) hinstellen. Auch mein Angebot, sie in mein Haus zu bitten, sollte sie je vor meiner Türe stehen, sie is ja schliesslich ein Schwowe-Mädl aus Nitzkydorf, auch wenn sie das vielleicht nit so gern an die Glocke hängt. Und ich würd mich auch für sie gfreuen, wenn sie den Nobelpreis kriegt, wenn sie die Elfriede Jellinek des Banats wird, warum nit? Ich würde mir vor Begeisterung nit in die Hosen machen, aber wenn die Gschtudierten aus Stockholm oder Oslo das so bestimmen, dann hat das ein einfach denkender Schwabe so hinzunehmen.
Ja un die Lenau-Schule wäre ja fürs Banat-Thema auch ein weites Felt. Ich sagte es schon nit alle Lenau-Schüler sind und waren schlecht, habe selbst Nichten und Neffen, die dort gschudiert haben. Es gab dort auch gute Kinder und auch Kinder von Securisten, die bestimmt reine und gute Seelen hatten, also ich will da nit verallgemeinern, damit hier keine “Wes”/”Vetter” (bitte wieder die Anführungsstriche beachten, danke!) wieder einen falschen Verdacht hier produziert. Aber Nutzen der Lenau-SChule fürs Banat und auch Skurilitäten die diese Einrichtung, die ja Vorzeigeobjekt der rumänischen Komunisten war könnten schon auch mal näher beleuchtet werden und auch der “Boss”, der Pfaff “Vetter” Erich (bitte wieder die Anführungsstriche beachten, danke!) Auch die Frage, ob die Pipatsch zur ideologischen Indoktrination von uns einfach denkenden Schwaben geführt hat, sie uns in unserem Widerstandsgeischd gelähmd hat durch allerlei luschtigen Gspassetteln, über die wir Schwowe-Baure uns erfreut haben und dadurch den antikommunistischen Widerstand vernachlessigt haben. Und über die Kerweih, die das Hochfescht für uns einfache Schwowe war, höher noch als Oschtre, Weihnachte, Namstach und Geburtstaach. ja es gebt noch viel aufzuarweiten und zu bewältigen.
Ja, Durlacher, eine Herta Müller ist noch nicht das Banat.
Aber einige Banater haben nur noch diese Schriftstellerin als Thema.
Es kann nicht sein, daß es unsere Verbindung zu unserem Herkunftsort ist.
Polki, hab ich was gegen Amis gesagt?
Sie haben gerade das gemacht, was ich nicht wollte: EINEN Mann der ganzen Nation unterschieben.
Hat es das nicht schon zur Genüge gegeben?
EINEN Hitler dem ganzen deutschen Volk unterschieben?
EIN Ceausescu ist nicht das ganze rumänische Volk.
Oder mal so:
Eine Herta Müller ist noch nicht das Banat.
Wer zweifelt denn an Dir?
Entschuldigung, aber daß alle Männer immer treu sind, stimmt ja auch nicht.
Aber darüber wollen wir hier nicht reden.
Banat ist das Thema.
Ich bin treue………Das Wort manchmol kannst vergessen………!
Dies habe ich nicht geschrieben…..War erstaunt als ich es sah, (wollte treue ausbesern in treu)………War es Gott?
Gell,Polki……………
Ich bin treue………Das Wort manchmol kannst vergessen………!
Gut oder Böse kann nur Gott beurteilen !
Hunde sind treu.
Und manchmal auch die Männer.
Gell, Polki?
Seppy, eine klare Trennlinie zwischen gut und böse könnte ich auch nicht ziehen.
Einen Massenmörder würde ich nicht als gut bezeichnen.
Ein Psychologe käme sicher mit einer Tiefenanalyse.
Ich war immer gegen Bush jr. Eine Menge Leute nahmen Partei für ihn und verurteilten seine Gegner.
Hinterher war das Herr der Befürworter geschrumpft…
Ist Bush ein guter oder schlechter Mensch?
Ich gebe zu, ich kann hier mit gut und böse allein, ihn nicht charakterisieren.
Als edel würde ich ihn dann doch nicht sehen…
Alles sicher subjektiv.
Seppy der Durlacher hat was gegen die Amis….ist meer nur so aufgefallen …..Lach
In Zeiten der Benzinkrise der 80-ger Jahre in Rumänien gab es eine vorba: “Exista oameni buni, oameni rai si soferi” .:-)
Es gibt keine “bösen Völker”. Deshalb waren die demokratischen Länder so entsetzt, als der amerikanische Präsident Dabbeljuh Bush Länder in “gute” und “böse” einteilte, damit ganze Nationen verdammend.
Eine Frage:
Nach welchem ,,MASS,,oder Kriterien ,wird festgestellt das ein Mensch gut oder schlecht ist?
Bei mir gibts nur Menschen.Ich teile sie nicht in schlecht und gut ein,weil ich ja dann über sie Urteilen muß und das mute ich mir nicht zu.Die Menschen sind launisch….mal so…mal so….
Tja Joachim,der Hund ist so lange treu bis du ihn fütterst und ihn nicht ärgerst…lach.
Der Rumäne hat immer gesagt:
,,Si paznicii de noapte pot sa moara ziua,,
Nein Polkakenich, in der Tierwelt ist es umgekehrt. Der Hund ist Treu wie die Frau und die Katze lässt das Mausen nicht. So wie die Männer.
Oder hab ich jetzt etwas verwechselt ?
Grüß
Joachim
Ich hab auch noch eine Katze, sie hat nur 3 Beine, keiner wolltse, ich hatte sie gleich. Ein richtiges Schlitzohr. Wenn ich demnächst wieder nach Rumänien fahre und so ein Vagabund sollte mich aussuchen……
Mal schauen.
Gruß
Joachim
die Hunde waren für mich meistens die besseren “Seelen”. Sie haben mich nie enttäuscht.
Ja die Hunde sind treu wie Männer…………
Die Katzen…………
Sind wie Frauen……………
Völker….Nationen………Danke
Für Polki und alle anderen…
Ich habe mit Völker an Nationen gedacht.
@Joachim, Sie schrieben bei den Sibis, daß man von den Straßenköter lernen kann.
So ein Straßenköter war in Rumänien für kurze Zeit ein wunderbarer Freund für meinen kleinen Sohn.
Wir nannten den Hund Ajax.
Eines Nachts erwischte er einen Giftköder.
Ich habe nie erfahren,wer es getan hat.
Ich bin jetzt vielleicht etwas böse, wenn ich sage, die Hunde waren für mich meistens die besseren “Seelen”. Sie haben mich nie enttäuscht.
Polki, natürlich nicht.
Du, Schlaumeier, weißt ganz genau, was ich meinte.
Gibt es gute und schlechte Völker?
Hast du die Bienen Völker gemeint Katherina?
Genau so ist es Katharina !
Gruß
Joachim
Es ist der Mensch, was zählt und nicht das Volk, zu dem er gehören will.
Es gibt gute und schlechte Menschen.
Gibt es gute und schlechte Völker?
Nur so eine Frage am Sonntagnachmittag…
Von seppy in Aug 9, 2009 – 10:01
,,Unser Schwob woar manchmal froh ,tas er seini ,,eigene Gedanke,,lese hat kenne….lach.,,
Oben:Unser Schwob aus dem Banat……han ich gement.
Es tut mir leid das sich da jemand wegen ein paar Meinungsverschiedenheiten zurückzieht.
Nach den Texten zu urteilen muß es eine gebildete Frau sein.
Meine Frau ist ,,de nationalitate Maghiara,,
Ihre Großmutter ist noch auf der Ungarischen Seite geboren und war Lehrerin.Nach 1918 lebte ein Teil der Familie in Ungarn und der andere Teil 40 KM voneinander entfern in RO.
Meine Frau sagt immer das ihre Großmutter nationalistisch gedacht hat,aber erst recht als man angefangen hat das Banat zu ,,Romanisieren,,
Ich muß gestehen,das ich viele Rumänische Freunde gehabt habe mit denen ich mich besser verstanden habe als mit Deutschen.
Unser Schwob woar manchmal froh ,tas er seini ,,eigene Gedanke,,lese hat kenne….lach.
Die Ungarn trauern dem Verlust durch den Trianon- Vertrag möglicherweise nach.
Man konnte vor einigen Jahren eine Landkarte in Budapest kaufen, wo die alten Landesgrenzen eingezeichnet waren. Vielleicht ist sie noch zu haben…
Mir persönlich fällt oft der Fanatismus der Ungarn auf. Die Begründung dieses sehe ich in dem Überlebenswillen dieser kleinen Gemeinschaft.
Doch habe ich auch eine Bewunderung für dieses Land ( auch wenn seine Präsenz in der EU nicht eitler Sonnenschein ist ) und seine Leute.
Unter anderem ist es auch die Lebensart.
Willkommen Seppy in der Runde. in der Männerrunde. Die Frauen trauen sich nicht zu oft hierher Und eine Frau, jene mit den interessanten Texte, will erstmal den Sommer genießen. Ist ihr gerade eingefallen, als unser Supersvabo sie respektlos (meine Meinung) in eine bestimmte Ecke setzte.
Ich weiß auch nicht, wer sie ist.Ihren Texten nach ist sie eine Frau.
Der Nicknamen ist auch bei den Sibis zu finden, bei Rokestuf auch….
Vielleicht löst Carl das Rätsel, weil er ja immer Infos bekommt….
Aber jetzt hat er auch keine Zeit mehr für den armen Leser hier…
seppy, willkommen zurück, Du hast mir gefehlt mit Deiner ruhigen und ausgleichenden Art Deiner Beiträge. Ich freue mich, dass Du da bist.
Wir hätten Dich hier die letzten Tage gut brauchen können. Ich bin leider in die Falle getappt und habe nach einer Provokation ein User/Userin auf die Hörner genommen, die ist jetzt beleidigt, hat die Kontenanse verloren und dreht mir die Wörter im Mund herum. Als einfach denkender Schwabe habe ich leider die Feinheiten des Florettfechens immer noch nit gut drauf.
Aber ich bin froh dass Du wieder da bist!
Ich möchte nach ca. 1105 Beiträge wieder auf den Artikel zurückkommen. Es ist für mich ganz klar, dass die Magyaren in ihrer Umgebung immer sich von den Fremden das Beste genommen haben und es dann als Magyarisch ausgegeben. Auch heute besitzen Sie die Frechheit sich mit Leistungen anderer Völker zu brüsten, nur weil im damaligen Ungarn eben auch ne Menge andere Völker lebten, aber Tote wie Lenau können sich ja nit mehr gegen die Vereinnahmung der “Bozgoren” wehren. Täte mich nit wundern, wenn sie ihren damaligen intellektuellen Todfeind Müller-Guttenbrunn auch als Magyare vereinnahmen und ihn als im Dienste des Magyarentum stehend hinstellen. Ob die Müller “Wes” Herta (bitte Anführungsstriche beachten, danke!) auch von den Budapester Chauvinisten mal als Magyarenmädel hingestellt wird, denn Nitzkydorf lag ja irgenwannmal auch in einen ungarischen Komitat.
Grüß euch ,Leute….
Schon lange nicht mehr ,,gesehen,,
Was diskutieren wir jetzt?
Schönes Wochenende
@Katharina:
Bei mir aa 2 Tach speeter. Die ganz Radektion is wohl nor de Herr Wolf, die Zeitung werd wohl 2 Wuch vor dem Erscheinungstermin gemacht un noh geht´s in de Druck. Vor des Geld des mir Zahle, eigentlich a ganz guti Leischtunk(g?)
Gruß an Alle,
Dankscheen Super schwob sogfäscht meer schun besser!
Katharina abonier die banater zeitung die kummt sicher piklich vun Temeschwar……Lach
Gut, Supersvabo, lassen wir den L.Salajan (wie heißt der heute?),lassen wir die Lenauschule (Dort waren auch Kinder,deren Väter bei der Secu waren),die Securitate.
Der Sommer wurde uns vergiftet, und was bitte haben wir trotz einigen Infos schon erfahren?
Die Banater Post brachte überhaupt kein Statement.
Weil ich hier dauernd meinen Schnabel wetze, haben sie mir als Strafe die Zeitung viel später geschickt! Lach…
des is ee Waahrwort, polgakeenich. De genn ich dir recht! Awwer als eenfach dengender Schwob sin ich es nit geweehnt Florett zu fechte, do saan ichs wie mer de Schnawwl gewachst is, sapte ani d-acasa hin oder her. Wann mich do ee “Wes”/”Vetter” (bitte die Anfiehrungsstiche beachte!) mit Lenau-Schul-owergscheides reizt, ja dann muss der/die sich nit wunnre wann er/es vun mir uf die Herner gholl get. Des is ja des wunderbaari bei dene Gschudierte, sie drehe der des Wort im Maul rum un behaupte, wann Du ee Eenzelfall saascht, Du hättscht es iwwerhaupt, im Prinzip so gsaat.
Ich wees ja aach, das Lenau-Schiler net vun Grund uff schlecht sin, han jaa ooach Neffe un Nichte, die dort hingang sind, gude Kinner. Awwer wann vun uns Deitsche politische Erzlumbe ufgetaucht sin, han die meischti (nit, alli, gell “Wes”/”Vetter” – Anfiherungzeiche bitte beachte!) experienta de Lenau-Schul. Es is aach geloh, dass ich jemand in ee Securitategebäude ingesperrt han. Han ja naar was iwwer de Bulevardul-Leontin-Salajan was gsaat, der hat mer ja aach wirklich gut spaziere kenne, aach ee Filiale vum “CEC” waar dort, ee Kondi(torei), also wann sich do jemand in eem Securitate-Gebeide wieder gfunn hat, dann kann ich naar saan, getroffene Hund belle! Es is jetz und es waar do nit die Red vun em oder eene Alma, ich han naar was vun eener “Wes”/”Vetter” was gsaat, ja wer hat sich doo angegriff gfielt??? Es sin Geistre die unner annere Umstände mich als eenfache Schwob vielleicht doch uff de Bulevardul-Leontin-Salajan gfiehrt hätte (in die Kondi? – wer wees…) aach wann ich meiner Arweid nohgang wäre, eenfach so well deni vielleicht mei baurische Gang oder mei freche Leschpre (Lippe) net gfall hätte.
Zuerst mal Heili Halo Anneliese……Alte bekannte, von irgendwoherr kenn ich doch eine Anneliese ?
Wie geht das noch weiter hier?…..Ich kann es mir nicht vorstellen! In zwei drei Wochen explodiert a neuer Molotovkokteil von Herr Wagner in einer anderen Ecke…….Wo weiß ich nicht…….Vielleicht in Frangreich, wer weiß, wer weiß………Mir ist es auf jedenfal wurst wo der seine Bomben hinwerft ich schau es mir an und bild mir meine Meinung.
Ich bin ja auch nicht mit allem vom Carl einverstanden und schreibe auch dagegen ……
Aber wenn er sagt die Slomr oder wie die damal hiesen waren von den ganz wenigen Opositionelen ……Das muss man Ihm lassen.
Denn ich kann auch nicht herr kommen und sagen ich war der und der aber wenn es drauf angekommen ist habe ich den Schwanz eingezogen……..!
Obwohl ich behaupten kann ich war in RO genau so wie in D……….Ein Mensch der armen Menschen nicht noch ärmer gemacht hat….Ich weiß nicht ob ich dies gut geschrieben habe und ob Sie mich verstanden haben…..Arm hat da nichts mit Geld zu tun.
Carl mach ich nur einen Vorwurf, Das Er sich auf zwei Personen so eingeschossen hat und davon nicht mehr wegkommt….!Ist aber auch zu verstehen wenn man zuhause, von diesen Personen bedroht wird, in einer Freien Welt (Die es vielleicht gar nicht gibt und nur in unseren vorstellungen von Deutschland aus Rumänischem Blickwinkel gab.)
Superschwob da oben hast a biserl stark geschossen….Ich weiß die gründe nicht, warum Alma da eins abbekommen hat……!
Lenau Schul herr oder hin…..Es waren sicher auch anständige Schüler in der Lenau Schul vun uns Schwoweleid, da bin ich mir sicher……
Sicher: “Ein Wald ohne trockenes Hols gibt es nicht!” Sagt der Rumäner und wer wen verraten hat das bekommen wir nie herraus…..Im Osten die haben es auch nicht geschaft, oder nicht wollen schaffen….Den da hätte man manchmal die eigene Kinder können Todschlagen, da sie ihre Eltern verraten haben u,s,w Niederungen von HM gibt es überall auf der Welt.
Carl/Ingemar, in diesem Blog kann man nicht mehr schreiben, der Rechner scheint überfordert, oder hat ´ne Macke – meiner ist es nicht.
Carl, deine Beiträge 3x wiederholen trägt auch dazu bei! Wir haben alle eine Maus und Tastatur zum weiterklicken.
@Anneliese, danke für die Einladung.
Werde mal wieder vorbeischauen.
Ach, Carl, Sie werfen – biblisch gesprochen – immer wieder den ersten Stein.
“Nur wer eine “moralische und politische Integrität” aufweist, kann glaubwürdig über Werte reden.”
Wollen Sie damit sagen, dass nahezu alle außer Ihnen sich still verhalten müssen? Ich selbst habe mich noch nie gefragt, ob ich eine politische Integrität besitze. Das ist mir als Durchschnittsdeutscher zu hochtrabend. Trotzdem habe ich ein Wertebewusstsein und habe auch das Recht zur Wortmeldung. Das können Sie mir gar nicht untersagen. Wollen Sie das Rad zurückdrehen bis zu Robespierre? Mich erinnert Ihr Denken ein bisschen an jene radikale Zeit.
Ist die viele Aufregung eigentlich nicht ungesund?
sorry, han mei email-adress falsch gschrieb… des is sozusage a blinde Eintrag
Liebe Katharina ich zitiere:
“Die Zeiten haben sich geändert.
Wes und Vetter passen nicht mehr in unsere Welt, wo der Einzelne eine echte Identitätskrise hat.
Habe gerade Annelieses Schwowefamilie mir kurz angeschaut.
Und an meine schwäbischen Vorfahren gedacht.
Das waren hartarbeitende Menschen, deren Fitness das Kukruzhacken war und ihr Welness die Bank vor dem Haus,wo sie ihre müden Knochen ausruhten.
Und ich bin stolz auf sie.
Die Leute von heute baden in Anglizismen und wollen uns sugerieren,wie aktiv und zeitgemäß sie sind.
Es ist keine persönliche Atacke, aber ich vermute, man lügt sich immer mehr was vor.
Man ist schon längst Sklave von Mode und Trends…während der echte Schwabe noch ein gesundes Selbstbewußtsein hatte. Man lebte zwar eng im Banat, aber nicht verloren…”
Nicht nur die Zeiten haben sich geändert, auch die Menschen haben sich geändert. Ich möchte mir das nicht aberkennen lassen, das wir kein “gesundes Selbstbewustsein” haben. Die “Schwowe” die ich kenne (einschl. meiner Kleinigkeit) stehen zu Ihrer Herkunft und Ihrer Geschichte.
Bei dem Thema hier kann und will ich nicht mitreden. Ich habe Verständnis für eine sachliche Buchkritik aber wie das Thema zeitweise ausartet ist auch nicht vom Feinsten.
Liebe Katharina, danke, dass Sie sich unsere Schwowefamilie angeschaut haben. Sie sind uns herzlich Willkommen. Ich werde mich hüten hier Werbung zu machen, denn unser Forum ist ein Familienforum und fernab von politischen Diskussionen. Die Vergangenheitsbewältigung erfolgt hier mit ganz persönlichen Erlebnissen und Erzählungen, und nicht auf Vermutungen und Verdächtigungen. Das ist unsere Art unser “Schwowetum” zu pflegen. Der Umgang miteinander ist einfach harmonisch und respektvoll. Ja, ich könnte viel darüber schreiben, aber es sei nur am Rande erwähnt, dass es auch in der heutigen, schnelllebigen und modernen Zeit eine stolze “Schwowefamilie” gibt.
Ich bleibe weiterhin ein fleissiger Leser Eurer Diskussionen.
Schöne Grüße
Anneliese
Aufgrund der relevanz der Diskussion hier meine letzte Fassung der Antwort an die ZEIT,
für diejenigen, die nicht nur ” la mintea cocosului” diskutieren wollen:
Zensur, Redundanz und Logik: DIE ZEIT begründente die massiven Text-Streichungen in meinen Onlinekommentaren zu Herta Müllers Selbstdarstellung u. a. mit dem Hinweis auf “Rendundanz” ( Wiederholungen derselben Information.)
Solange mein “Offener Brief an Herta Müller” in der Online-Editon der ZEIT der bundesdeutschen Öffentlichkeit vollständig zur Verfügungg stand, war das Argument “redundant” bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar,
doch nur bis zu einem gewissen Grad, da eine bestimmte Information in einem neuen Kontext in aller Vollständigkeit und im Detail wieder gebracht werden muss, wenn es zu keinen Entstellungen und Missverständnissen kommen soll.
Diese Redundanz-Begründung ist hingegen dann nicht mehr legitim, wenn der Hauptartikel “Offener Brief an Herta Müller – aus der Feder eines Zeitzeugen und Opfers der Ceauesccu-Diktaur” komplett gestrichen wird.
Den Verantwortlichen in der ZEIT-Redaktion um Ijona Mangold hätte auffallen müssen, dass mit dem vollständigen Wegfallen der Gegendarstellung zu Herta Müller die Hauptinformation –
das ist die Summe der dort präsentierten alle Fakten und Argumente –
verloren geht, wegfällt.
Ist das korrekter Journalismus?
Das erinnert vielmehr an die Zensur -Praktiken im absolutistischen Metternich-Staat und an Zeiten, wo Heinrich Heines politische Manuskripte – in Hamburg! – von dem Verleger Campe mit der “großen Schere” zensurartig zurechtgestutzt und beschnitten wurden,
damit Heine nicht aneckt!Doch die ZEIT von heute, die offensichtlich, ein ZEIT-Problem hat, weil sie nicht mehr mit der ZEIT-Kritik klarkommt bzw. in der Auseinandersetzung mit der geistigen Situation der Zeit versagt,
setzt auf das :
DELEATUR!
Warum, noch darüber reden, diskutieren, wenn man doch gleich alles streichen kann!?
Das ist ein verhängnisvoles Signal! Beschneidung der freien Meinung ist das!
Herta Müller hat ihn der ZEIT “ihre Version der rumänischen Wirklichkeitsdarstellung” präsentiert – primär als Autorin von Fiktion, denn als solche ist sie bekannt!
Mit echter Dissidenz hingegen hat sie nichts zu tun!
Weshalb aber wird einem “authetischen Dissidenten” (bzw. Sach- und Fachbuchautor) das “moralische Recht” versagt,
an gleicher Stelle Herta Müllers Darstellung kritisch zu hinterfragen und neue, der bundesdeutschen Öffentlichkeit noch nicht bekannte Fakten zu päsentieren?
Ist das fair?
Oder grenzt das doch an “Zensur”?
Ich habe der ZEIT mitgeteilt, dass ich als bewusster Staatsbürger alles veranworte, was von mir öffentlich ausgesagt wird.
DIE ZEIT wurde auch informiert, dass ich meine Aussagen beweisen kann und bereit bin, dem Magazin diese Beweise vorzulegen.
Es ist hingegen nicht Aufgabe der ZEIT, die Position der Herta Müller einseitig zu stützen und für sie Partei zu ergreifen,
während Gegenargumente “abgewürgt” werden.
Da sehe ich den freien Journalismus in Deutschland eklatant gefährdet.
Und dahinter: Den Ruf der ZEIT!
Das alles verweist auf Protektion und ist dem Nepotismus näher als der freien und fairen Informationsvermittlung.
Ein Skandal!
Vor allem dann, wenn nicht andere Blätter kritisch eingreifen und diesen in einer funktionierenden Demokratie nicht tolerierbaren Missstand korrigieren.
DIE ZEIT hat sich etwas geleistet!
Da meine umfassende Stellungnahme seit Tagen weg ist, kann der neutrale Leser kaum noch zu einer objektiven Einschätzung der (einseitig dargestellten) Materie kommen.
Selbst im Bereich der Rest-Kommentare fühle ich mich ungerecht behandelt und zurückgesetzt.
Während Herta Müllers ehemaliger Ehemann Richard Wagner,
der dafür bekannt ist, Herta Müller öffentlich “politische Integrität” zu attestieren,
mich ungestraft einen “nützlichen Idioten” der Securitate nenenen darf,
mich in den Dunstkreis von Geheimdiensten und Cosa nostra-Strukturen rückt,
und auf breiter Front seine Geschichte erzählen bzw. beleidigende Interpretationen vortragen kann,ohne das ich ihm widersprechen kann, wird:
der ZEIT-Thread spontan geschlossen! Weshalb?
Weshalb scheut die ZEIT plötzlich die heiße Diskusssion zum Thema “Securitate”?
Oooh … hier wird mit harten Bandagen gekämpft ….(O-TOn-ZEIT)
Ja, das Securitate-Thema ist heiß – und kontrovers, vor allem dann, wenn Herta Müller selbst Denunziationen vornimmt und so genannte Enthüllungen ankündigt mit der Absicht, sich selbst via Diversion aus der Affäre zu ziehen.
Fürchtet die ZEIT jetzt,die Geister , die sie rief?
Oder fürchtet sie nur, Herta Müllers Image als Literatur-Nobelpreiskandidatin könnte Schaden nehmen?
Fürchtet die ZEIT die Wahrheit?
Oder fehlt ihr nur das Instrumentarium, ihr Beine zu machen?
Herta Müller hat die Büchse der Pandora geöffnet – jetzt schwirren sie herum,
die kritischen Plagegeister und machen selbst der ZEIT zu schaffen,
die ihre einstigen Prinzien auf dem Altar des Nepotismus opfert.
Hat Herta Müller Protegé Michael Naumann von der SPD da ein Machtwort gesprochen?
Hinter den Kulissen brodelt es – und Schriftstellerkollegen denken darüber nach, in einer Resolution einges richtig stellen zu wollen.
Ich wurde von verschiedenen Seiten dazu gedrängt, die ZEIT formaljurisisch zu verklagen, vor allem weil DIE ZEIT die Volksverhetzungsaussage
“Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben”
unkritisch in alle Welt verbreitet hat.
Nach meiner Auffassung sollen die Verbände die ZEIT verklagen, die mit der Repäsentation der Banater Schwaben betraut sind.
Ist das noch ZEIT-Standard, ZEIT-Niveau?
Wieviel Bornierheit und politische Unsensibilität gehört dazu, diese Aussage überhaupt erst zu formulieren?
Wer hat sie formuliert?Oder wurde sie im gar im Team formuliert?
Hat die ZEIT sich inzwischen bei allen Betroffenen dafür entschuldigt?
Mir ist eine solche Entschuldigung noch nicht aufgefallen!
Trotzdem suche ich die prinzipielle Auseinandersetzung mit der ZEIT nicht im Juristischen, sondern als freier Geist.
Denn als freier Geist will ich vernommen werden!
Carl Gibson”
Noch ein Wort zu dem Potche -Bericht und der Frage, wer ist “Voicu”.
Als Betroffener kann Horst Samson selbst Auskunft geben, wer sein Kollege von der “Neuen Banater Zeitung” im bürgerlichen Leben war und wer ihn bespitzelt hat.
Wenn ich mich zum Richard Wagner-Artikel “Die Securitate liest Zeitung” ( der kommt hier im Banatblog sicher noch?
geäußert habe,
dann vor allem deshalb, um den dort von Richard Wagner ins Spiel gebrachten Namn “Schneider” zu relativieren mit dem Hinweis:
Die Verdächtigung könnte einen Unschuldigen treffen.
Herta Müller hat nie auf die “Tragweite” ihrer öffentlich verkündeten Worte geachtet und hat damit viele beleidigt und gekränkt.
Richard Wagner macht es nun genauso und nennt einen Namen – ohne nähere Begründung.
So setzt man Gerüchte in die Welt – das ist moralisch verwerflich, Herr Hobby-Philosoph!
Wer über europäische Werte schreiben und referieren will,
der sollte diese Werte zuerst erarbeiten,
dann ein Leben lang konsequent Leben,
ohne das Fähnlein nach dem Wind zu drehen und Mantel oder Farben zu Wechseln … und die Symbole!
Nur wer eine “moralische und politische Integrität” aufweist, kann glaubwürdig über Werte reden.
Das aber spreche ich Herta Müller und Richard Wagner ab. Sie bleiben bei ihrer “Version”, bis zuletzt!
Das sollte uns allen zu denken geben.
Carl Gibson
Nun, ich bin wg. der Vorbereitungen zum Urlaub etwas “zurückgeblieben”.
Vielen Dank an “Anonym” für den Link.
So bin ich auf eine interessante Übersetzung von Anton Potche aus den Schüler-Erinnerungen (1961) des rum. Schriftstellers V. Tasca gelangt.
Für mich besonders interessant, den gerade im Herbst dieses 1961 wurde ich, wegen Ausreiseantrag, von der Hochschule exmatrikuliert.(Wie ich später erfuhr, wurde sogar diese “Akte der Hochschule” gesäubert!, einige damalige Kollegen waren noch in verantwortlichen Ämtern. Wer “gesäubert” hatte, interessierte mich aber nicht!)
Wie gesagt, interessant, aber nicht nur für mich. Alle, die meinen, der 17-Jährige revoluzzer Carl Gibson berufe sich auf Jugendmärchen, sollten diesen Beitrag auch lesen:
http://deutsch.agonia.net/index.php/prose/13898376/(Politische)_Kindheitserinnerungen_-_von_Valentin_Tascu_valentintascu__(1944_–_2008)
##Zureiter des Eheweibes des Dorfrichters.”
Was soll das heissen?##
ja wieso nit, Männer unterhalten sich mal auch über sowas. Ja ja die Müller “Wes” Herta (bitte Anführungsstriche beachten, danke!) hat ja auch mal was geschrieben von der Angewohnheit der Männer aus RO, sich an den Sack zu fassen, das finden natürlich gewisse “Wes”/”Vetter” (bitte Anführungsstriche beachten, danke!) natürlich hinreißend, is ja auch von der “Wes” Herta (bitte Anführungszeichen beachten, danke!). Ja is schon was anderes, als so eine literarische Perle eines einfach denkenden Schwaben. Ich will ja nit diskriminierend sein, aber vill. unterhalten sich Frauen ja über Bäckkipfeln (die haben ja auch eine hornähnlich Form… naja) oder Eben über das Lebenswerk von der “Wes” Herta aus Nitzkydorf (bitte Anfühurngsstriche bei ‘Wes’ beachten, danke!), die nit nur über den schwäbischen Baderitus im Hause Müller schrieb sondern eben auch über die Vorliebe vulgäre Wörter im komm. Rumänien zu benutzen oder auch das sich an den Hoden griefen der Männer im der S.R.R. – so kann man es ja in den Werken der Nitzkydorferin nachlesen.
als einfach denkender Banater Schwabe is mir das zu hoch, aber ich warte mal, ob mir jemand von der Lenau-Schule oder gar der Parteihochschule aus Bukarest mir das vielleicht erklärt, bis dahin höre ich mir mal eine schöne schwowischi Zepplpolga an!
Sie verlieren die Contenance, Superschwabo. Das begrüße ich, denn Ihr Verhalten bestätigt einiges. Dass auch mit Herta Müller nach diesem Schema umgegangen wird, ist mir jetzt klar.
Die Zeiten haben sich geändert.
Wes und Vetter passen nicht mehr in unsere Welt, wo der Einzelne eine echte Identitätskrise hat.
Habe gerade Annelieses Schwowefamilie mir kurz angeschaut.
Und an meine schwäbischen Vorfahren gedacht.
Das waren hartarbeitende Menschen, deren Fitness das Kukruzhacken war und ihr Welness die Bank vor dem Haus,wo sie ihre müden Knochen ausruhten.
Und ich bin stolz auf sie.
Die Leute von heute baden in Anglizismen und wollen uns sugerieren,wie aktiv und zeitgemäß sie sind.
Es ist keine persönliche Atacke, aber ich vermute, man lügt sich immer mehr was vor.
Man ist schon längst Sklave von Mode und Trends…während der echte Schwabe noch ein gesundes Selbstbewußtsein hatte. Man lebte zwar eng im Banat, aber nicht verloren…
“Wie man sich die Banater Geschichte schön zurechtlügt”
Ein Titel der verfilmt werden müsste….
Wieso macht man plötzlich die Banater Geschichte an der Person von Herta Müller oder Richard Wagner fest???? Das sind Nachkriegskinder, die können genauso wenig mitreden wie ich!!! Das sind Romane und keine Erlebnisse. Ich kenne die Geschichte von meinem Großvater und meinem Vater. Das ist die wahre Geschichte – zumindest meiner Familie -. Wir sind Banater, ich bin in Perjamosch geboren, und danke dem lieben Gott, dass ich so einiges nicht miterleben musste, was meine Eltern und Großeltern mitgemacht haben. Ich glaube, dass jeder von uns Bücher schreiben könnte…. Bücher über Erlebnisse die sich in der eigenen Familie abgespielt haben. Verschleppung, Deportation, Enteigung, Verfolgung usw….. ja. diese Menschen könnten Bücher schreiben, voller Schmerz und Elend. Aber Bücher zu schreiben, ohne diese schlimme Zeit überhaupt erahnen zu können, dass ist für mich keines Kommentars wert.
Mein Vater hat diesbezüglich sehr schlimme Erfahrungen gemacht. Im Krieg hat er für die Deutschen gekämpft, weil er sich dazu bekannt hat. Er war in russischer Gefangenschaft (Sibirien), sollte nach 2 Jahren entlassen werden nach Deutschland. Mein Vater sagte, er wolle in seine Heimat. Da musste er noch ein Jahr warten bis er entlassen wurde und ein Transport nach Rumänien ging. Als er dann zurück nach Rumänien kam, war er ein Nichts und NIemand, ein gehasster Deutscher. Und nach unser Ausreise nach Deutschland im Jahr 1975 war er hier in Deutschland eine “Rumäne”. War es nicht so, dass wir im Grunde genommen als Wirtschaftsflüchtlinge eingestuft wurden???? Wer hat das verstanden, dass wir im Banat Haus und Hof samt Garten aufgegeben haben um nach Deutschland zu kommen???? Hier haben das die wenigsten verstanden und die Frage nach dem “warum” konnten auch nur wenige beantworten.
Ja, man kann sich jede Geschichte zurechtlügen…. jeder für sich…
Herzlichst
Anneliese
Das Wort Veräter könnte von einer gewissen “Wes”/”Vetter” beanstandet werden, es wäre gewiss eine Diskriminierung einer leidenden gequälten Seele, diesen Begrifft finde ich besser, dann sind wir wieder lieb zu einander und keiner fühlt sich auf den Schlipps getreten. Da ich ja nit dabei war, frage ich mich als einfach denkender Banater Schwabe, ob sowas ähnliches wie political corektnes schon unter dem “Vetter” (Anführungsstriche bitte beachten) Niklos in der Lenau-Schule gelernt hat? Muss ja dort ein hervorragender Deutsch-Unterricht gewesen sein, hab ich gehört, eine gute Vorbereitung als Agit-Prop-Aktivist, da hat man dann auf den Dörfern zwischen Hecke und Heide im Kamin, also camin cultural den “Wes” und “Vettern” (bitte Anführungsstriche beachten, danke!) einheizen können.
@ Anonym, ich habe das auch schon gelesen.
Und hatte plötzlich so einen Verdacht.
Voicu ist ein NBZ- Reporter gewesen…
Samsons Verhalten, den Verräter dann doch nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren, machte mich nachdenklich…Andeuten und dann doch kneifen.
Ich weiß nicht, ich verstehe immer weniger…
das ist das Leben “Wes”/”Vetter”, Sie sehen ich setze es in Anführungszeichen, weil ich Sie gewiß nicht als Wes oder Vetter haben möchte, da sei Gott davor!
Nun ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Rabulistik. Ich gebe hier nur Beispiele, die auch so waren. Ich sage nicht, dass alle Schwowe in der SS, waren und auch nicht, dass alle Schowe die bei den Kommunisten waren vorher Jung-Nazis waren, es gab aber etliche Fälle in mehreren Dörfern wo sich Biographien in dieser Weise geähnelt haben, sprechen sie pro domo, wenn sie bei diesen Beispielen aufheulen, da es Ihnen nit gefällt? Aber ist schon klar, in der Lenau-Schule unterm Erich Pfaff hat man ja sowas nit gelernt. Übrigens rede ich so wie mir der Schnawwl gewachsen ist, feinsinniges und feingeistiges überlasse ich den Lenau-Schülern oder den Parteihochschülern aus Bukarest.
Superschwabo, ich lache mich kaputt!
Nochmal, das hier haben Sie geschrieben, nicht ich:
“…der Jung-Nazi der 30erJahre, und spätere SS-Mann der 40erJahre der dann zum Antifaschisten wurde in der russ. Gefangenschaft und danach Kommunist und Securisten-Dirne wurde und Zureiter des Eheweibes des Dorfrichters.”
Was soll das heissen? Dass unsere Männer, alle, diese Laufbahn hatten?
Und genieren Sie sich weiterhin nicht, ordinär zu weden.
@Gibson:
auch dort ist man am aufarbeiten:
kuckst du http://deutsch.agonia.net/index.php/article/13895553/Wer_war_%E2%80%9EVoicu%E2%80%9C
Na bitte, da sieht man, wohin es führt, Misstrauen zu säen: Jetzt fängt auch Szupersvabo an, Alma das Recht abzusprechen, Schwäbin zu sein, nur weil sie anders denkt. Leute, wohin soll das führen?
Herr Polkakenich, ich habe nur das geschrieben, was mir aufgefallen ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass diese Bezeichnungen für Lavinia natürlich im letzten Jahr bei den Sibis waren, das haben Sie vielleicht so nicht mitgekriegt, oder? Der Getkiss aber schon.
Diese Lavinia will von Gibson wissen, warum er so einen Hass hat auf Müller und Wagner und fragt ihn immer wieder, versucht, das was sie von denen gelesen hat, einzubringen, zu erklären, kurz gesagt, sie lässt nicht locker.
Darf ich das nicht kommentieren?
Wie würden Sie solche Bemerkungen sehen?
uns “Schwobe” nenne ich so? verehrte “Wes”/”Vetter” “alma” sie befinden sich wohl im Reich der Fabeln mit Ihrer Rabulistik. Haben Sie das “Wort-im-Mund-herumdrehen” auf der Lenau-Schule oder auf der Parteihochschule in Bukarest gelernt? Sie müssen gute Lehrmeister gehabt haben, haben Sie Ihr Wissen auf dem Bulevard-Leontin-Salajan auch angewandt? Täte mich nit wundern!!! Nein ein echter Schwob sind sie gewiss nicht nur einer der sich ihr als Schwob/Schwäbin andienern will, sie sind möglicherweise höchsten eine/einer von denen die sich einen möglicherweise Kommunisten/Securistenpartner geangelt haben, daher wohl auch die leidende gequälte Seele.
Durlacher möchtest du provozieren ?
@getkiss: “Das Spiel von Lavinia ist nämlich vom Aufbau her und von der Denkweise eher “rumänisch” als deutsch.”
Hallo, Herr Getkiss, dass Herr Carl Gibson gegen die Anonymen wettert und sie “Obskurantisten” nennt, habe ich schon länger mitbekommen; ich führe es darauf zurück, dass Unbekannte ihn im Gefängnis gedemütigt haben und so “verträgt” er wohl keine Anonymen. Aber er hat seine Denke gegen die Anonymen schon mehreren verklickert.
Ich habe mich aber schon immer gefragt, warum Herr Carl Gibson die Formulierung: “Lavinia, oder Frau Pintilie aus Bukarest,… die mit rumänischem Zungenschlag”…oder Ähnliches so oft benützt.
Jetzt weiß ich es. Es klingt deshalb gehässig, weil es subtil vermittelt: “So eine” die hat ja kein Recht hier zu kommentieren, da sie ja gar nicht “Unsereine” ist.
Gratuliere, bei Ihnen hat sich der suversive Gedanke festgesetzt: Lavinia – eine, die Rumänisch denkt, eine Frau auch noch dazu, ja, das muss eine “Fremde” sein, sonst würde sie sich wohl nicht getrauen, ihre Argumente in die Männerrunde zu werfen!
Wie schwer wiegt der Opportunismus, aus egoistischen Antrieben bei der Kommunistischen Partei mitgemacht und viele Jahre die Hora des Verbrechens mitgetanzt zu haben?
Ich habe ein wenig bedenken wen due alle die bei den Komunistischer Partei waren als schuldig sprichscht !
Im grunde genommen bin ich im inneren ein Kommunist, aber ich kann dieses Wort nicht leiden da ich es mit Verbrecher verbinde…….
Ich habe ja mal gesagt der grösste Kommunist war Jesus in Rumänien die Judaskumpanen wahren keine Kommunisten…….Ich fand die Rede von dem Gewissen Pirvulescu sehr gut …Obwohl er Kommunist war, hat er sich alleine gegen das ganze Saal gestellt……….
Darum Kommunist zu sein, heißt noch lange nicht ein Verbrecher zu sein……!
Ich glaube sogar jetzt in Deutschland ist mehr Kommunismus wie jehmals in Rumänien war !
Der Vergewaltiger bezeichnet sein Opfer als Hure und Sie nennen uns, Schwobe, Dirnen. Alles nach dem alten Schema, das so alt ist, wie die Welt…
“…der Jung-Nazi der 30erJahre, und spätere SS-Mann der 40erJahre der dann zum Antifaschisten wurde in der russ. Gefangenschaft und danach Kommunist und Securisten-Dirne wurde und Zureiter des Eheweibes des Dorfrichters.”
Herr superschwabu malt das Portrait des Schwäbischen Bauerns – und nennt sich dabei selbst einen Schwob. Sprechen Sie ruhig für sich, Herr superschwabu… aber halten Sie uns doch nicht für sooo dumm.
Die Orthodoxen feiern heute in Rumänien den Feiertag “schimbarea la fata”.
Ich habe noch nie von so einem Feiertag gehört.
Diese drei Wörter haben mich aber wieder zu unserer Diskussion hier gebracht.
Die orthodoxe Kirche in Rumänien war ja auch impliziert in dieses Verräter-Spiel und tut heute so unschuldig.
Sich mit dem Wind drehen, immer so auftreten,wie es gerade opportun ist…
Schimbarea la fata und im Inneren noch immer der Nichtsnutz.
Paßt zu den Voicus, die nun im Westen die Opferrolle spielen, während die Nichtsahnenden hier wie dort nur ihrer Arbeit nachgehen, um ihre Familie zu ernähren.
ja wir Schwowe waren keine Heroen. Schon garnit die Gschtudierten, Kinschtler und Lenau-Schüler.
Wer aber bescheiden blieb, seiner Arbeit nach ging, dem seine Familie über alles ging wer in Ceausescu-Rumänien nicht nach höherem Strebte, der ist meistens von der Securitate links liegen gelassen worden. Und Opportunisten gab es überall, wer will bestreiten, dass es die unter uns SChwoweleit nit gab? Habs ja mal geschrieben, der Jung-Nazi der 30erJahre, und spätere SS-Mann der 40erJahre der dann zum Antifaschisten wurde in der russ. Gefangenschaft und danach Kommunist und Securisten-Dirne wurde und Zureiter des Eheweibes des Dorfrichters. In Deutschland ist er dann ein feiner alter Herr, ein “Superschwabu” geworden – ich bins aber nit, des sag ich Euch, liebe Leut.
Ich bin der Letzte,
der einen dieser IMs und Voicus verteidigen würde.
Verständnis habe ich für diese perfekten Wendehälse nicht,
weil sie es waren, die das Funktioneren der kommunistischen Diktatur ermöglicht haben.
Wer in welchem Maße beteiligt war, wird sich noch herausstelllen.
Schuld haben diejebigen auf sich geladen, die die wahren Verhältnisse der Ceausescu-Diktatur kannten (KP-Mitgleidschaft etc.)
und doch diesen “Voicus” in der BRD eine zweite Chance geboten haben.
Das fand ich immer unerträglich!
Das habe ich immer zurückgewiesen.
Ich wollte und forderte stets volle Auklärung: keine Schänfärberei!
Keine angepassten und retuschierten Biographien.
Wer die Fehler gemacht hat,
wer diesen Voicus eine neue Chance in der Bundesrepublik gab,
der soll alles auslöffeln.
Das Banat war klein. Die VIPs waren bekannt – jeder wusste, wer im Klub war und wer mit wem paktiert hat, insofern er seinerzeit bewusst gelebt hat.
Ich lehnte seinerzeit alle Berwangers und Mitläufer aller Art ab -deshalb stand ich lange allein da.
solange bis ich Mitstreiter fand,
die kompromisslose Antikommunisten waren.
Das alles ist heute vielfach belegt und bewiesen.
Wenn irgendwo noch Leichen im Keller liegen,
dann müssen sie ans Licht – es muss offengelegt werden,
wer sie dorthin brachte.
Wenn Herta Müller und Richard Wagner auf eine Art Reinwaschung spekulieren, dann gehen beide davon aus,
dass andere größere Schuld auf sich geladen haben durch das, was sie taten.
Wie schwer wiegt der Opportunismus, aus egoistischen Antrieben bei der Kommunistischen Partei mitgemacht und viele Jahre die Hora des Verbrechens mitgetanzt zu haben?
Carl Gibson
Obskure Kräfte?
Wenn die Akten der Betroffenen Namen nennen, dann sollte man die Übeltäter nicht schonen.
Wozu diese Verschleierung?
Wozu diese Vorsicht?
Carl, Sie nennen das Schmutz, was aus Rumänien kommt?
Haben Sie Mitleid mit Voicu et CO.?
Ich finde das sehr schlimm, was sich diese sogenannten Intelektuellen da geleistet haben.
Und das Mitwisser alles unter den Teppich kehren wollen!
Dann hätte man dem armen Durchschnittsleser des Banatblogs doch lieber