Wie man sich die Banater Geschichte schön zurecht lügt.

22. Mai 2009
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Ich denke im großen und ganzen wissen die meisten über die Geschichte der Banater Schwaben bescheid. Die Auswanderung ins Banat und den Aufbau des Gebietes, den anschließenden Druck der Ungarn unsere eigene Kultur aufzugeben und Ungaren zu werden sowie die Zeiten nach den Weltkriegen. Doch dieser Schundartikel stellt das alles auf den Kopf. In diesem ungarischen Pamphlet wird die Wahrheit nicht nur auf den Kopf gestellt sondern so weit gestreckt, dass manch einer es als Lügen bezeichnen würde.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, so rege ich mich gerade auf. Schon alleine die Tatsache das in dem mehrere Seiten langen Artikel EIN mal das Wort Banat und genau so oft das Wort Schwaben vorkommt. Ansonsten bevorzugt man die Bezeichnung österreichischer Dichter aus Ungarn für Nikolaus Lenau – um den es übrigens in diesem Artikel geht.

Wie sich dort die Wahrheit zurecht gebogen wird ist eine Frechheit und eine Beleidigung für jeden Banater. Ich will nur ein Zitat herausgreifen. „Ich bin vielleicht der Versöhner, gewiß der Versöhner und ganz gewiß der Bekämpfer aller Vorurteile zwischen Ungarn und Schwaben…” Sollte dieses Zitat von Lenau wirklich der Wahrheit entsprechen – was, wenn man den gesamten Artikel ließt nicht unbedingt glauben muss – dann sagt es doch nur eins. Es gab eindeutig ein Problem zwischen Ungarn und Banater und Lenau wollte vermitteln.

Das Lenau oder irgend ein anderer Banater Schwabe je „mit der ungarischen Geschichte und Sprache verbunden war” ist schon sehr stark interpretiert. Wo wir mit der ungarischen Kultur verbunden sind ist als sie den Banater Schwaben ihr Eigentum gestohlen haben und die Banater Kultur zu zerstören versuchten.

Es ist ja schön und gut wenn man versucht Nikolaus Lenau mit Ungarn in Verbindung zu bringen. Aber mit diesem Artikel geht man einen Schritt zu weit, viel zu weit sogar. Hier wird nämlich die tatsächliche Geschichte verfälscht und die Tatsachen verleugnet. Etwas, das ich so nicht akzeptieren kann und will.

Daher rufe ich euch auf etwas dagegen zu tun. Lasst uns diese Zeitung mit E-Mails bombardieren, bis sie bereit sind diesen Artikel zu widerrufen und sich dafür bei allen Banater Schwaben zu entschuldigen. Ich habe ihnen bereits geschrieben und hoffe ihr tut es mir gleich.

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1.517 Responses to Wie man sich die Banater Geschichte schön zurecht lügt.

  1. Anonymous on 14. April 2012 at 08:46

    zur Auflockerung mal ein nettes Liedchen über die kleine Elisabeth:

    http://www.youtube.com/watch?v=VW5hvHaJmIk&feature=related

  2. seppy on 14. April 2012 at 08:44

    Entschuldigung…doppelt genäht hält länger.

  3. seppy on 14. April 2012 at 08:43

    Pei uns hat tas Wort,,Lebtach” a anri Bedeitung khat:

    ,,Tes passt im Lebtach nit”-Das passt niemals.
    ,,A Lebtach lang”Ein ganzes Leben lang.
    ,,Tei Lebtach wirscht tu tes nit erlewe”-In deinen gebliebenen ,,Tage” die dir geblieben sind zum leben , wirst du das oder jenes nicht erleben.

    ,,Lebtach” glaube kommt aus dem Biblischen und zwar die Erschaffung der Erde die in Tage gezählt wurd

  4. seppy on 14. April 2012 at 08:41

    Pei uns hat tas Wort,,Lebtach” a anri Bedeitung khat:

    ,,Tes passt im Lebtach nit”-Das passt niemals.
    ,,A Lebtach lang”Ein ganzes Leben lang.
    ,,Tei Lebtach wirscht tu tes nit erlewe”-In deinen gebliebenen ,,Tage” die dir geblieben sind zum leben , wirst du das oder jenes nicht erleben.

    ,,Lebtach” glaube kommt aus dem Biblischen und zwar die Erschaffung der Erde die in Tage gezählt wurde.

  5. siegen1990 on 13. April 2012 at 16:55

    “habe obiges gedicht einem einheimischern gezeigt, er meint das wäre eher nicht deutsch,”
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    Und du bist dir sicher, Okosowski, dass du dem Einheimischen verständlich genug mitgeteilt hast, was du willst? Wer weiß, vielleicht lag es nicht am Spruch, sondern an deiner Aussprache mit rumänischen Untertiteln. :)
    Zur Sicherheit frag lieber noch einmal nach, am besten in Gebärdensprache.

  6. siegen1990 on 13. April 2012 at 16:49

    “Wenn einer ein Problem mit seiner Identität hat, dann ist es der Ghiunter-Öcsi- Zwerg usw.
    Der und Deutsch !!! Da lachen ja die Hühner!”
    __________________________________________________________

    Wer weiß, vielleicht kam er bei der Rückkehr, als Care-Paket von den Russen, mit. ;)

  7. Anonymous on 13. April 2012 at 15:28

    ….Alle sind verkappte Rumäner, die Schwoben, die Sibis, die … , die …. Nur du bist der Doitscheste von allen

    Wenn einer ein Problem mit seiner Identität hat, dann ist es der Ghiunter-Öcsi- Zwerg usw.
    Der und Deutsch !!! Da lachen ja die Hühner!

  8. siegen1990 on 13. April 2012 at 11:45

    “dabei stellt sich die frage ob die sogenannten schwoben nicht doch verkappte rumäner sind?”
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    Ja sicher, Ochsenbaron. Alle sind verkappte Rumäner, die Schwoben, die Sibis, die … , die …. Nur du bist der Doitscheste von allen. :)

  9. öcsi on 13. April 2012 at 08:28

    loz in plic cu foaie rula
    dai trei lei, gastigi o pula!

    dabei stellt sich die frage ob die sogenannten schwoben nicht doch verkappte rumäner sind? oder franzoser?

    habe obiges gedicht einem einheimischern gezeigt, er meint das wäre eher nicht deutsch,

  10. Anonymous on 12. April 2012 at 17:58

    loz in plic cu foaie rula
    dai trei lei, gastigi o pula!

  11. siegen1990 on 12. April 2012 at 17:52

    “ja genau, und für 12.ooo DM hab ichs weiterverkauft, mach mir das mal nach.”
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    Tz Tz Tz Da wurdest du aber kräftig über’s Ohr gehauen. :) Na ja, kein Wunder, dass du am Hungertuch nagst.

  12. öcsi on 12. April 2012 at 16:26

    Ochsi, und du hast dein Abi-diplom beim “Loz in plic” für 6 Lei gewonnen. :)

    ja genau, und für 12.ooo DM hab ichs weiterverkauft, mach mir das mal nach.

  13. siegen1990 on 12. April 2012 at 14:24

    “muecken fuehlen sich besonders wohl auf sch.isse”
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    Ochsi, und du hast dein Abi-diplom beim “Loz in plic” für 6 Lei gewonnen. :)

  14. getkiss on 11. April 2012 at 12:36

    Dass wollen wir auch.
    Bleibe auf ihr sitzen, Mücke, guten Appetit…..

  15. oecsi on 11. April 2012 at 12:10

    muecken fuehlen sich besonders wohl auf sch.isse

  16. getkiss on 11. April 2012 at 10:16

    @getkiss:
    “Wenn de nix mee zum Futter hat, sucht de sich e annre Stall….”
    @Öchsli:
    “wer hat wen vertrieben?”
    Niemand hat Jemanden vertrieben.
    Ich hab´s versucht, eine “lästige, ständig im Ohr (eine falsche Melodie) summende Mücke zu verscheuchen.
    Ich gestehe: so etwas geht nicht, lach. Die Mücke kehrt wieder, möglicherweise von einer anderen Seite. Das machen Mücken halt so….
    Wer jemals neben einem Gewässer oder Feuchtgebiet wohnte, kennt das.
    Das Summen der Mücke. Und ihre Stichelei….

  17. siegen1990 on 11. April 2012 at 09:20

    “wer hat wen vertrieben?”
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    Öcsi den Öcsilowski :)