IM Stein, IM Morga, IM soundso oder I’m schon langsam angepisst. Die Securitate lässt uns nicht los und teilweise hat man das Gefühl täglich werden neue Spitzel enttarnt. Verfolgt man die Beiträge in den Medien, muss der aufmerksame Leser davon ausgehen, dass mindestens jeder zweite in Rumänien mit der Securitate zusammengearbeitet hat.
Dabei begann die Sache doch so einfach. Herta Müller, Ernest Wichner, Richard Wagner und Konsorten beanspruchten und erlangten sehr schnell die Deutungshoheit über dieses Thema. Im Folgenden konnte sehr schön drauf gehauen werden. Wurde ein ehemaliger Spitzel enttarnt, konnten die Verwünschungen und Beschuldigungen nicht schlimmer ausfallen. Von Differenzierung oder genauer Betrachtung, keine Spur.
Und so schön hätte es auch weiter gehen können. Wäre da wohl nicht die „Akte Cristina“ aufgetaucht. Die vom Kreis um Herta Müller sehr schnell als Fälschung der Securitate enttarnt wurde. Aber damit nicht genug. Wie das Schicksal es so wollte, tauchte auf einmal auch der Name des guten Freundes von Herta Müller Oskar Pastior in aufgedeckten Akten auf. Und wie es sich herausstellte war er nicht nur Opfer, sondern auch Täter.
Jetzt reichten die beiden Schubladen Spitzel und Fälschung nicht mehr. Es brauchte noch eine dritte Schublade. Die Schublade der subjektiven Betrachtungsweise, in die man den bereits verstorbenen Oskar Pastior legen konnte.
Und damit begannen die Probleme. Denn jetzt forderten auch andere enttarnte Spitzel das Recht der Fälschung oder wenigstens, dass ihre Geschichte subjektiv betrachtet wird. Das Ergebnis der ganzen Geschichte kann man nun sehen. Jeder beschuldigt jeden der Zusammenarbeit mit der Securitate und jeder versucht sich selbst als Opfer der Geschichte darzustellen. Gerichte werden bemüht und an eine wirklich objektive Aufklärung ist momentan nicht zu denken.
Aber das Schlimmste kommt noch. Es wächst eine Generation heran, zu der ich mich auch zählen darf, für die die Securitate nicht mehr zur täglichen Lebenswirklichkeit gehört. Ja denen die Securitate mehr oder weniger egal ist. Eine Altersklasse, die die Securitate nur aus Geschichten der Anderen oder Berichten aus den Medien kennen.
Für uns ist die Securitate keine Bedrohung mehr. Genau so wenig wie jemand von uns noch Gefahr läuft von jemandem bespitzelt oder wir uns davor fürchten müssen als IM enttarnt zu werden. Für uns ist die Securitate nicht mehr und auch nicht weniger als ein Teil unserer Banater Geschichte.
Ich möchte jetzt diese Generation gar nicht auf ein Alter festlegen. Es werden vermutlich zum größten Teil jüngere Banater Schwaben sein, die das Banat und Rumänien nur aus der frühsten Kindheit her kennen. Aber sicher sind auch Ältere dabei, die das Banat schon vor der Wende als Kinder oder Jugendliche verlassen haben, die zwar im gleichen Alter wie viele von der Securitateerlebnisgeneration aus dem Banat, jedoch trotzdem völlig anders aufgewachsen sind.
Für uns spielen andere Dinge eine Rolle wenn es um das Thema Banat oder Banater Schwaben geht. Uns ist der Zusammenhalt untereinander und die Bewahrung unserer Kultur wichtiger, als das ständige debattieren über Spitzel oder nicht Spitzel.
Versteht mich nicht falsch. Ich rede hier nicht von totschweigen, vergessen oder einfach drüber hinwegsehen. Aufklärung ist nötig. Die Akten müssen analysiert und die Täter und Opfer müssen benannt werden.
Jedoch muss dies Objektiv geschehen. Ohne Ressentiments gegen diesen oder jenen. Ohne Vorverurteilungen bereits beim kleinsten Verdacht. Und auch ohne Verallgemeinerung.
Die Tatsachen müssen so weit sie sicher und belegbar sind auf den Tisch. Aber dann muss auch die Möglichkeit gegeben sein, die einzelnen Fälle subjektiv zu betrachten. Es gab nicht nur Täter und Opfer. Es gab solche Täter und solche Opfer und es gab Täter, die gleichzeitig auch Opfer waren oder Opfer die zu Täter wurden.
Momentan ist dies jedoch leider nicht der Fall. Für Außenstehende, und dazu zähle ich mich auch, macht es den Anschein, als seien alle Securitatespitzel die gleichen Schweine gewesen, bis auf Oskar Pastior. Und was noch viel schlimmer ist, oft macht es den Anschein, als würden viele diese Debatte nur dazu nutzen sich zu profilieren oder sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Und wenn es so weiter geht, dann ist vielleicht nicht die Chance zur Aufklärung verspielt. Denn so lange die Akten in der Form existieren, so lange können sie ja untersucht werden. Nein, was die Protagonisten, und dazu zählen Müller, Wagner, Wichner, Lippet aber auch die andere Seite wie Gibson usw. gerade aufs Spiel setzen, ist das Interesse der Nichterlebnisgeneration an dem Thema .
Es wäre daher viel wichtiger als von hier und dort Entschuldigungen zu verlangen, oder diesen und jenen der Falschaussage oder Bespitzelung zu beschuldigen, endlich wieder objektiv über die Securitate und ihre Spitzel und subjektiv über die Menschen und Geschichten hiter dem “IM” zu berichten.

@Katharina:”ich bin sehr skeptisch, dass wir je die ganze Wahrheit erfahren.”
Wer den von mir geposteten Link über die Podiumsdiskussion am Pfingstmontag zu Ende hörte, wird die Meinung der langjährig tätigen Ost-Europa-Expertin A U Gabanyi als Bestätigung dieser Meinung hören.
Z. Bsp. Die Stasi hat mit der Vernichtung der “aktullen, in Bearbeitung befindlichen Akten” schon im August 1989 begonnen, lange vor dem “heißen Oktober”, als die Ostdeutschen in der CSR und Ungarn “zu rebellieren” begannen.
Was in Bukarest in den Archiven liegt ist “gesäubertes, totes, lückenhaftes Material…..”
Jetzt wurden von den Wissenschaftlern die “Betroffenen Opfer” aufgefordert, ihre Fälle anzufordern, um aus der Vielfalt der Fälle ein Mosaik zu Gründen….Das Peter Motzan-Dossier allein, hat trotz der Lücken, ca. 1000 Seiten. Von 10 Kollegen, haben 9 Berichte geschrieben/schreiben müssen, dies nur als Beispiel, ohne das Geschreibsel qualitativ zu bewerten….Den ganzen “Fäkalienhaufen” können 2 Leute nicht durcharbeiten….
Pompeji lässt grüßen….
Man sieht noch dass Mosaik, das der Vesuv nicht verdeckt hat, bzw. das durch Ausgrabungsglück gefunden wurde….
Die wahren Schuldigern, die Ausüber des Terrors der Diktatur, sind entweder schon gestorben, oder genießen friedlich ihre Rente, die über der Rente der Masse ist und können ruhig sagen:”Dupa mine Potopul….”
In Ungarn hat man sich – in Folge eines Films – heuer entschieden, dem Innenminister, der nach der Revolution massenhaft Leute inhaftierte und mordete, den Prozess zu machen.
Sucht mal nach “Beweisen”, nach 56 Jahren.
Wo sind die Schurken die uns vor 60 Jahren deportierten?
Und wo die, die als “Grund” für diese Katastrophen bezeichnet wurden, die deutschen Nazis?
Alle tot. Mausetot. Wenn´s den Gott gibt, an den wir glauben, dann sind die im Pech und Feuer. Meine 5-jährige Großnichten glauben noch daran…..
Das einzige, was bleibt für meine Nichten, ist Geschichte. Geschriebene, bezeugte Geschichte.
Damit Sie wissen: NIE WIEDER SOWAS!
Wenn Pastior in Deutschland weiter diesen Banditen gedient hat…ich weiß es ja nicht, welche Entschuldigung gibt es da? Es ist sowieso zu spät.
Pastior ist tot und Tote kann man nicht bestrafen.
Dass er abgehauen ist, mag ein Zeichen gewesen sein.
Polki
Vielleicht und vielleicht a nit !!
Vielleicht hat er in der BRD weiterhin für die gearbeitet, man kann es ja nicht wissen…?
Ingemar, wie lange würde es dauern, bis “alle Hintergründe Beleuchtet werden” ?
ich bin sehr skeptisch, dass wir je die ganze Wahrheit erfahren.
Ich werde Oskar Pastiors Gedichte weiterhin wie bisher lesen.
Hat ihn allein Angst zum Spitzel gemacht oder waren Karrierewünsche schuld?
Dass er abgehauen ist, mag ein Zeichen gewesen sein.
Er fühlte sich nicht wohl…
Hallo Friedrich,
erstens bitte es heißt IngEmar
.
Dann wird Oskar Pastior nicht ausgegrenzt, sondern das ist das Bild was meiner Meinung nach durch die Berichterstattung in der Deutschen Presse entsteht. Bisher wurde nicht unterschieden. Es wurde nie drauf geachtet warum jemand zum Spitzel wurde oder was die Hintergründe waren. Spitzel war Spitzel und damit schlecht. Doch Pastior ist jetzt der erste, der daraus heraussticht. Die Leute wo vorher einfach drauf eingeprügelt habe, sehen jetzt auf einmal einen der Ihren enttarnt. Sein Lebenswerk bedroht. Und fangen an ihn zu verteidigen bzw. zu differenzieren.
Meine Meinung ist das nicht. Ich bin dafür die Sache von Person zu Person, von Akte zu Akte differenziert zu betrachten. Hinter jeder Akte stehen nämlich Menschen und Einzelschicksale. Alles muss aufgearbeitet werden, aber nicht als reines draufhauen, sondern wirklich indem das gesamte Bild und alle Hintergründe beleuchtet werden.
Ingmar: “….. Momentan ist dies jedoch leider nicht der Fall. Für Außenstehende, und dazu zähle ich mich auch, macht es den Anschein, als seien alle Securitatespitzel die gleichen Schweine gesesen, bis auf Oskar Pastior …..”
Meine bescheidene Frage: Warum wird im Beitrag von Ingmar (06. April 2011) Oskar Pastior von den anderen Securitatespitzeln, die als gleiche Schweine etikettiert werden(!), namentlich ausgegrenzt?
Darf man vielleicht den Hintergrund erfahren?
Überschrift paßt doch nit ganz: Die Securitate muss außer Dienst sein, sonst würden deren Zuträger, aber auch die hohen Offissiere hier in ihrer verhaßten Neamterei nit ihre üppigen Pensionen nach dem FRG genießen.
Lieber Ingemar,
schau doch bitte in Deine eMail, danke!
eins vorweg: Es erging vom Vorsitzenden Richter am Landgericht München I Lemmers der Beschluss, dass Termin zur Verkündung der Entscheidung in der Causa Stephani vs. Wagner u.a. zum 14.04.2011 um 9:30 Uhr, Zimmer 216 festgesetzt wird.
Alles weitere später!
unten:
Durlacher
Wenn Herta Müller sagt, dass Sie und Wagner zeitweilig mehrere Male je Woche mit Roland Kirsch verkehrten, sein Name aber kein einziges Mal in ihren Secu-Unterlagen erscheint, dann glaube ich, dass die Secu die Akten mit dem Namen R. Kirsch gesäubert hat!! Es gaht da auch um Mord an einem Dichter. Siehe “Roland Kirsch” bei Wiki.
Wenn Stephani auf diesen Zug aufspringt und behauptet, dass seine Akten so ähnlich gefälscht wurden, nehme ich ihm das nicht ab. Auch wenn mir gefällt, was er über Zipser und Maramurescher geschrieben hat!
getkiss:
“nun versuche ich von weit weg, von der Insel, wach auf banat zu erhaschen, das soll plötzlich jugendgefährdet sein?”
Ahaaa,
deshalb gibt es so komische Face-Booker rechts oben, von wegen arabischen Mädels…
Die Armen, die wissen nicht, dass hier keine freudigen Mädchen herumhoppeln.
Durlacher
bestimmt schon irgendwann gepostet worden:
http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~EAEB44FB206FB4C88BCBCBE355BDEBE21~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Stephani stellt sich genauso als Opfer hin, wie Herta Müller Opfer im Bezug auf die Akte “Cristina” gewesen sein will. Und da wären wir, wie ingemar es treffend sagte: bei der Deutungshoheit von Richard Wagner, Herta Müller u. Co. Sie haben bis jetzt und nehmen das auch für die Zukunft in Anspruch, zu bestimmen wer Täter und Opfer ist, wessen Akten von der Securitate korrekt geführt wurden, also echt sind und welche gefälscht, bewußt kompromitierend verfremdet wurden. Ein Gebaren wie der Papst, der ex-cathedra verkünden darf was von Gott und dem heiligen Geist inspiriert ist.
naja weil ja Banat auf arabisch so was wie Mädel heißt. Fragt sich nur was für Mädeln die Araber und Maghrebiner unter Banat verstehen, daher vielleicht jugendgefährdend. Aber halt: ich las ja was von Fuerteventura, aber vielliecht gibt es dort viele jugendliche arabische Gastarbeiter die von ihren spanischen Arbeitgebern vor den bösen Banat-Mädeln beschützt werden, auch im internet, Spanien ist ja immer noch ein sehr katholisches Land.
Grüße Sie,Getkiss.
Wieso ist die Seite jugendgefährdet?
Kommt das irgendwo im Netz so rüber?
Gottogott!
Schönen Urlaub noch!
nun versuche ich von weit weg, von der Insel, wach auf banat zu erhaschen, das soll plötzlich jugendgefährdet sein?
Schöne Grüße an Alle von Fuerteventura
Der Termin beim LG München I um 16.00 ist fester Bestandteil meiner Tagesplanung. Ich müßte mir schon die Haxen brechen oder die Welt müßte untergehen, das ich da nit hingehe.
Also versprechen tue ich es gerne hinzugehen, weil es mich selber sehr sehr interessiert. Ich melde mich, egal ob ich es geschafft habe oder nit.
Tja wenn. Genau das ist das Problem. Bis vor einiger Zeit gab es kein wenn oder aber. Es gab nur Spitzel und nicht Spitzel. Die Situation ist völlig verfahren und die Diskussion viel zu emotional. So wird das Thema nur kaputt und aus dem Interesse der nachfolgenden Generationen geredet.
Heute ist ja der große Tag. Ich bin gespannt wie die Sache Stephani vs. Wagner ausgeht. Ich hoffe Supersvabo hält uns auf dem Laufenden.
Unde esti tu, Tepes Doamne?
So pflegtem man in Rumänien zu sagen, wenn mal wieder Ungerechtigkeit herrschte.
Aber wer hat noch Recht, wenn die Papiere der Secu lügen?
Und wenn sie nicht lügen?
Soll man dann trotzdem den Mund halten?
Das Szenarium ist nur noch häßlich.
Staphani ist ja so viel ich weiß ein Sachse.
Aber das ist ja genau das Problem. Wagner, Müller und Wichner sind dabei ihre Deutungshoheit über die Securitate zu verlieren. Und Schuld dran, sind sie selbst, da sie solang keiner aus ihren Reihen betroffen war eine absolute Antihaltung vertreten haben. Und jetzt, wo sie erkennen müssen, dass auch “Freunde” bei der Securitate waren, davon abrücken.
Sie haben das Tor geöffnet. Und nur eine wirklich sachliche Diskussion ist in der Lage es zu schließen und dafür zu sorgen, dass das Thema nicht aus dem Ruder gerät und zur Schlammschlacht verkommt.
Zitat Ingemar:
“Uns ist der Zusammenhalt untereinander und die Bewahrung unserer Kultur wichtiger, als das ständige debattieren über Spitzel oder nicht Spitzel.”
Erst vorhin habe ich den Beitrag von Ingemar erneut gelesen, bevor ich meinen Kommentar losgeschickt habe.
Wollen wir denn nicht zusammenhalten?
Ich selbst gehe davon aus, dass wir alle den Zusammenhalt wollen.
Wir alle wissen heute noch nicht, wie dieser Zusammenhalt gewährleistet werden kann.
Ein Anfang sollte gemeinsam gestartet werden können.
Ich sehe den Anfang und auch das dann Darüberhinaus pragmatisch – “zurück zu den Wurzeln”.
Gerichtstermin Claus Stephani gegen Richard Wagner ist für Mittwoch,
den 13. April, 16 Uhr, im Landgericht München 1, Prielmayerstr. 7,
Zimmer 219, anberaumt.
Ich gehe hin….bin eh in der Stadt!
Wahrscheinlich geht es uns im übersatten Deutschland zu gut oder wir haben uns perfekt angepaßt und rennen für jeden Fliegendreck zum Anwalt.
Jetzt im Ernst.
Das Ganze ist doch eine höchst traurige Geschichte.
Da haben wir soviel für unsere Ausreise getan und wollten Schluß mit dem pseudo-kommunistischen Dreck machen.Um jetzt unsere Zeit, Geduld und Nerven wieder mit dem Dreck in deutschen Gerichtssälen zu vergeuden?
Seltsam, dass nun gerade fremde Gerichte sich um diesen Müll von drüben kümmern müssen.
Mit welchem Ergebnis?
Für mich hat die Sache mit der Securitate einen sehr bitteren Beigeschmack.
Da hetzen Landsleute – öffentlich – gegeneinander, wobei ich immer davon ausgegangen war, dass unsere Landsleute zusammenhalten.
Gerichtstermin Claus Stephani gegen Richard Wagner ist für Mittwoch,
den 13. April, 16 Uhr, im Landgericht München 1, Prielmayerstr. 7,
Zimmer 219, anberaumt.
Die Vehandlung ist öffentlich.
oh je, oh je, von anderer Stelle hören wir immer wieder die Securitate sei immer noch im Dienst (oder ist sie wirklich schon tot, nur ihr Leichnam geht noch umher – wie ein berühmter Banater Autor es eigentlich vom Kommunismus meinte – ) und nun auf einmal doch Geschichte? Hm…
Das mit der Securitate und ihren Zuträger ist eine losgetretene Lawine.
Es interessiert größtenteils die Betroffenen oder jene Menschen, die im “System” leben mußten.
Was geschah, ist Vergangenheit. Was man aber erlebt hat klebt wie Kletten am Betroffenen.
Und was kann man tun?
Die Spitzel entlarven und mehr nicht.
Der Spitzel ist meistens schon im Rentenalter und hat keine Nachteile zu befürchten.
Ausserdem wäre es eine schier endlose Arbeit den kleinen Verräter vom großen Verräter zu unterscheiden…
Herta Müller und andere schreien ihre Enttäuschungen zwar raus. Wenn der Spitzel aus dem engsten Freundeskreis (Pastior, Jeni) kommt, wird man aber plötzlich weicher und sucht Entschuldigungen.
Das könnte man dann als Inkonsequenz sehen.
Entweder ein Maßstab für alle oder…
Wenn das nicht alles so kompliziert wäre!
Ich denke, bisher ist noch immer die Secu die lachende Fratze.
Geschichte zum Teil und dennoch präsent andersrum.