In Temeswar im Banat werden zwei neue Botschaften eröffnet. Neben den bereits bestehenden Botschaften und Konsulate von Italien, Deutschland, Serbien, Österreich, Schweden, den Niederlanden und Tunesien, werden in Zukunft auch Peru und Tschechien in Temeswar vertreten sein.
Hier in diesem Artikel findet Ihr weitere und ausführliche Informationen dazu. Interessant finde ich dabei vor allem, welche Länder zuerst eine Botschaft in Temeswar, also im Banat, eröffnet haben. Diese waren Frankreich, Deutschland, England, Italien und Österreich. Die Gewinner und Verlierer des ersten Weltkrieges, aber vor allem auch die Mächte, die hauptsächlich daran beteiligt waren, dass die Banater Republik aufgelöst wurde.
Ich will jetzt hier keinen Zusammenhang kreieren. Aber ich finde es doch erstaunlich. Erst nimmt man der Bevölkerung den Traum von Freiheit und einer eigenen Banater Nation, und anschließend setzt man ein Konsulat ins Herz des Banats, um die tolle Zusammenarbeit mit der Besatzernation zu zeigen.

Wir haben sogar eine Nobelpreisträgerin vorzuweisen.
und unsere Grossväter waren bei der SS
und ein Fluss haben wir geschafen mit der Schaufel
und den Weltrekord im 100 Schwimmen hatten wir schon
und so Süsse Wasser Melonen wie im Banat gibt es nirgends auf der Welt.
und unsere Kerweihmädle sind die schenschti Mädle von ganz Europa!
Ja und die Bäckerkipfel gemacht von unserer Banter Frauen schmeken am besten.
Warum sollen wir da nicht stoltz auf unser Banat und seine Prinz Eugen Tradition sein. wen er auch ein Franzos war !
Bin ich aber jetzt froh, dass es auf unserem Schulhof keine Frau Böhmer gab!
Vielleicht sollten unsere Politiker mal mit beiden Füßen auf dem Boden stehen und sich eine gute Brille kaufen.
Dann werden sie auch verstehen, was bisher falsch lief und was man bitte nicht tun soll, will man den Frieden nicht gefährden.
Ich erkläre auch, woher ich komme.
Manche wollen es genauer wissen, doch ich merke, viele haben es mit Erdkunde nicht.
Einmal wurde ich nach dem Herkunftsort gefragt und der Fragesteller schien aber sehr gut Bescheid zu wissen.
Da fragte ich, woher er denn käme.
Da fragte er, warum ich das denn wissen wolle?
Er war in Hermannstadt geboren, hatte aber Banater Wurzeln und lebte bereits lange in Deutschland.
Ich sage immer woher ich komme, wenn überhaupt mal einer danach frägt.
Und diesbezüglich hatte ich hier in Deutschland noch nie Probleme.
Ich sage dann immer ich komme aus dem Banat. Dann will der Fragende wissen, wo das denn liegt.
Dann sage ich ihm – sehr verständnisvoll – es gehört heute zu Rumänien, vor 1918 gehörte es zu Österreich – Ungarn.
Es ist doch keine Schande zu sagen, dass man im Banat geboren ist und dort gelebt hat.
Soviel Stolz und Selbstbewusstsein sollten wir Banater Schwaben noch haben.
Wir haben sogar eine Nobelpreisträgerin vorzuweisen.
Ich habe vor Jahren mit einer Schwäbin aus der Arader Gegend gesprochen. Sie sagte, sie freue sich, dass wir jetzt schwäbisch sprechen.
Ihre Kinder sind bereits “Deutsche”.
Wo soll man da von einer Gemeinschaft sprechen?
die meisten Schowe, behaupte jetzt ich, wünschen sogar, daß sie in der Masse nicht erkannbar sind. Wir wollen doch alle hier dazugehören, ja nit auffallen, sich in den großen Strom einreihen. Und wieviele von uns denken sich, wenn sie die Fragen “Woher kommen Sie?” zuerst daran denken: “Was will er/sie jetzt wissen, woher ich stamme oder wo ich jetzt wohne?” Und nennen dann erstmal den Wohnort. Und wenn es vom Gesprächspartner akzeptiert wird, froh sind nochmal davon gekommen zu sein “Banat/Rumänien” zu sagen.
Ich schreibe hier im Blog, beziehe die Banater Post und Heimathefte, spreche schwäbisch zu Hause, gehe selten zu Treffen (auch beruflich nicht immer möglich), liebe die banatschwäbische Küche, habe das Banat noch im Herzen. Das war es mit meinem Schwäbischsein.
Wie die Banater Schwaben hier wahrgenommen werden?
Vermutlich kaum, weil wir mehr oder weniger in der Masse verschwinden.
Wir möchten, dass es dem Land besser geht, dass es auch uns besser geht.
Man wünscht, was die Masse wünscht.
Was kann ich als Einzelne, wenn der Rest der Schwaben seine Sprache bereits aufgibt und sich nicht traut zu sagen, dass man noch an das Banat denkt? Wer hier einfach sich assimilieren läßt, der will doch nicht als Schwabe wahrgenommen werden.
Die Siebenbürger Sachsen haben vielleicht einen anderen Bezug zur Heimat, zur Gemeinschaft.
wenn wir unter den Banater Schwaben einen HOG – Vorsitzenden mit einer hinter ihm stehenden HOG – Gemeinde finden könnten, dann wäre ein Dabeisein bei dem nächsten ( wahrscheinlich aber erst übernächsten ) Oktoberfest gewiss möglich.
Ich könnte nachfragen, wieviel Aufwand es den HOG – Vorsitzenden von Großscheuern gekostet hat, den diesjährigen Aufmarsch beim Oktoberfest für seine Gemeinde zu organisieren.
Ein engagierter Vorsitzender allein, reicht nicht aus, es muss eine Gemeinschaft hinter ihm stehen, die mitmacht.
Liebe Katharina,
man kann auch ohne Verantwortungsfeld eine
Meinung dazu haben. Es sei denn, es ist einem
wurscht, wie man hier gesehen wird.
Der Aufwand, sowohl beim Oktoberfest als auch
in Berlin dabei zu sein, ist nicht so groß, wie
manche annehmen würden.
Es ist eine organisatorische Sache und natürlich
eine Sache der Identität.
Sind die Banatdeutschen aus Rumänien ein eigenständiger neuer deutscher Volksstamm,
ja oder nein? Siehe Vergleich Saschomanen.
Und daraus ergeben sich diverse Konsequenzen.
@Schwob
Kompetente Antworten können Ihnen nur die Verantwortlichen selbst geben.
Das ist doch alles alter Kaffee.
Heutzutage muss man einen lockeren, gelassenen
Umgang pflegen und eine gute Figur in der
medialen Welt machen, siehe Siebenbürger Sachsen
beim Aufmarsch in München/Oktoberfest.
Wo waren unsere Schwoweleit? Hab ich sie verpasst, oder glänzten sie- wie so oft- mit
Abwesenheit?
Im übrigen gibt es seit Sept. endlich ein Konzept bzgl.des Zentrums gegen Vertreibungen
in Berlin:
http://www.dt-ds-historikerkommission.de
Es würde mich schon sehr wundern, schafften es
unsere Verantwortlichen, dort präsent zu werden.
Die Geschichte mit dem vielen Geld erinnert an Sklavenmärkte. Das im 20. Jahrhundert mitten in Europa!
Die Rumänen hätten das Geld gerne, leider haben sie es nun verpaßt.
Wenn der Mensch zur Ware wird,ist Würde Nebensache.
Polki hat es mit den Schlawaken…
So ähnlich habe ich auch die Fasching erlebt und für solche Menschen bezahlt man nicht so viel !!Lach
http://www.youtube.com/user/ikala100#p/u/1/USV9VS7Ddec
die wir verdienen
Habe diese Woche im TV gesehen:
Die BRD kaufte in der Zeit des Ost West Blogs
30.000 Deutsche vom Osten mit 3.500.000.000.00 Miliarden DM
So viel habe ich ja auch bei uns ausgerechnet aber für 160.000. Tausend Menschen.
Das heißt wir waren 5X billiger wie a Osi.
Das heißt wir waren minderwertiger…….
Die BRD hat schon damals unterschiede zwieschen Menschen gemacht. Darum wundert mich heute nichts.
Es gab verschieden klassen von Deutschen wie Russlanddeutsche , Rumäniendeutsche, Ostdeutsche diese klassiefizierungen brauchte man um die Wahre zu bezahlen.
Ein Menschenhadel der Extraklasse wie im Mittelalter. Es Zeigt sich immer wieder, dass die Menschheit nicht besser wird, nur die Verpackung wird schöner.
Das Beste ist aber das die biligste Wahre unserem Deutschland den Nobelpreis eingebracht hat.
Ich würde den Rumäner ein Tipp geben, Nachzahlungen zu verlangen in Höhe von
7.000.000.000.00 € (Miliarden)
Dann bekommen wir erst unsere Anerkennung die verdienen.
Denn alles was billig ist, taugt nichts in diesem Land Deutschland.
Also Rumäner bitte erfüllt meinen Wunsch: Dankscheeen
ich hoffe der Perjamoscher kann noch so einigermaßen rumänisch. Möge er sich die Worte des Pater Reto oder so ähnlich zu Herzen nehmen.
http://www.gloria.tv/?media=97828
Katherina gut formuliert. Es ist ja immer das gleiche. Es gibt Menschen die sind immer dabei da oben wo es was zu holen gibt. Da die andere Sorte von Menschen immer in der Schlange stehen werden.
Die, die früher die abzeichen der Nazis trugen mit Stoltz und Hochnäsigkeit.
Genau diese Menschen und Nachkommen sind heute die sauberen Demokraten!
An die Herkunft des Wortes sollte man jetzt nicht denken, wenn man es mit Richard Wagner in Verbindung bringen will.
Ich weiß auch nicht, ob es zu ihm haargenau paßt. Einfach nur im Bastion oder sonstwo einkehren, rechtfertigt nicht mit dem Wort
bedacht zu werden.
Doch sollte es zutreffen, so fragt man sich, ob ein Künstler, der sich diesen Lebenstil zulegt, noch ein kritisches Auge für die Misere des Alltags jenseits dieser bevorzugten Orte hat.
Wagner schreibt über diese Zeit, als Rumänien in der Agonie liegt. Ich kann jetzt nicht zitieren, weil ich das Buch nicht zur Hand habe.
Doch glaube ich mich zu erinnern, dass er über sein Befinden schreibt, aber den Kampf um das tägliche Brot bei anderen sieht und nicht von sich selbst schreibt.
Das läßt uns ahnen, dass er auch vielleicht (ich kann nichts beweisen!) sein Päckchen von der Parteikantine bekam.
Komisch, dass gerade jene, die nie in einer Schlange stehen mußten, die ökonomische Misere erwähnen, als sei es ihre eigene Last gewesen.
was ist schlimmer: ein armer Sünder, der in die Fänge der Herren vom Leontin-Salajan-Boulvard geraten ist und zum Judas wurde oder einer mit roten Parteibuch, der baubsen konnte und es sich leisten konnte im cina oder in der bastion bei Mici und Bier den Bohème zu spielen? Ich meine beides ist schlimm, ein bißchen schlimmer ist aber der mit der roten Parteibuch, der heute, nach dem alles längst vorbei ist, den Moralischen über das arme Judaswürstchen spielt und nicht merkt, daß er selbst Butter auf dem Kopf hat.
Genau Anonymous ich habe ja schon gesagt Du bischt der Perjamoscher Richard !
Wenn ich vielleicht nicht so gschtutiert bin wie Du und Du die Buchstaben vertehen kannst wie es Dir passt…………..
Dein Parteibuch kannst drehen in alle Richtungen…….Ich sage es Dir mal ganz deutlich
Es bleibt Rot für alle Ewichkeit……Lach
RW will und muss sein Ansehen in der deutschen Öffentlichkeit und das der HM,-durch die er
zunehmend mehr ins Rampenlicht getreten ist -, retten.
Das wird ihm – für mich verständlich – schwer fallen müssen.
Denn alle Bücher, die HM geschrieben hat, beziehen sich auf die eigene Verfolgung durch die Securitate, deren Handlanger angeblich IM´s waren, zu denen auch – vermehrt nach Aussage RW und HM – Banater Schwaben gehört haben sollen (????).
Für diese Bücher hat HM von der Weltöffentlichkeit ihren Nobelpreis erhalten.
Aber auch wegen der “Atemschaukel” – verfasst von ihr – gemeinsam mit Pastior.
Welche Tragik in dieser Geschichte !
Von der eigenen Banater Volksgruppe nicht anerkannt, weil diese von HM so häufig verschmäht und diffamiert wurde, dann die Anerkennung zum Nobelpreis, und jetzt die ganz vorsichtige Frage aud´s den deutschen Medien, “was hat uns HM verschwiegen”, mit welchem IM hat sie dieses Buch “Atemschaukel” produziert?
Zusammen mit einem “IM”, der der deutschen Volksgruppe angehört ?
Wir sollten in eigenem Interesse, dem der Banater Schwaben, darauf hinweisen, bevor es zu spät ist, und RW und HM dazu anhalten, Abstand zu nehmen von allen Beschuldigungen an
mutmaßlichen Verrätern innerhalb der eigenen Reihen.
Vielleicht können wir noch etwas bewirken, bevor die Nobelpreisverleihung an unsere Banater Schwäbin, für die ich mich ehrlich freue, Risse bekommt….
Immer mit dem Zeigefinger auf andere zeigen, und sich selbst als Heilsbringer und makellos darzustellen, das war mir im Banat, zu jener Zeit, als ich dort lebte, nie bekannt geworden, dass es so etwas gibt.
Ich habe immerhin doch viele Menschen dort gekannt, aus allen Schichten.
Ich habe aber zu Personen, wie z.B. dem Banater Literaturkreis, oder wie er sich richtig nennt, nie Verbindung gehabt, obwohl diese sich paar Häuser weiter vom “Lenau” trafen.
Ich habe meine “ehrliche” Antwort an RW, zu der er in seinem “achgut” Beitrag auffordert, verfasst, aber nicht losgeschickt.
Ich habe diese meine Antwort/Stellungnahme zum Beitrag RW bei “achgut” , heute nochmals gelesen und kann sie jetzt auch noch nicht losschicken.
Ich weiss nicht ob ich das überhaupt in dieser Form tun werde, denn sie klingt wahrscheinlich für den Empfänger als bedrohlich.
Häufig muss man das Geschriebene mehrmals überdenken, denn die Emotionen, die anfangs bei dem Verfassen eines Textes mitspielen, müssen sachlich überwunden werden.
Schwulen gesinnung.
…. ähm Orientierung. Wenn ich nur eine heterosexuelle Gesinnung hätte, wäre ich ganz schön frustriert.
Da schreibt Herr Wagner:
Die Hauptamtlichen haben uns geschadet, die Informanten haben uns verletzt.
Jetzt ist meine Frage an Herr Wagner: Waren Sie als Mitglied der der PCR Hauptamtlicher?
Ohne Hauptamtliche von einem Diktatorischem Systhem hätte es nie Informaten gegeben.
Die sehr oft aus Unwissenheid, Angst, oder Drohung zum Informant wurden da die Kommunistische Partei die Menschen so auszunutzen und zu benutzen versuchte.
Pastior hatte in Rumänien ein schweres Los mit seiner Schwulen gesinnung.
Eine lesenswerter Beitrag zum Thema IM-Pastior
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/oskar_pastior_der_dichter_als_informant/
Das ist mir zwar neu, aber könnte schon so gewesen sein.
Man hat uns vieles nicht erlaubt.
Gut, dass wir noch atmen durfen.
Danke für den Denkanstoß, Katharina. (Ich sollte aber trotzdem manchmal die Rechtschreibung etwas achten und den Blog nicht mit Wortschöpfungen wie „RumänenInnen“ zumüllen.)
“Sie können ja mal ne Liste schreiben, alma.”
Von Katharina in Sep 14, 2010 – 02:17
Da wären noch die Brieftauben. Ich habe mal gehört, dass sie irgendwann, in der kommunistischen Zeit, bei uns verboten wurden. Weiß jemand, ob das stimmt?
“Deshalb der berechtigte Spruch eines Journalisten, die Deutschen wären bezüglich ihrer eigenen Geschichte niemals so blöd wie
2010 gewesen.”
Von Der Schwob in Sep 15, 2010 – 11:55
Am nächsten Tag stand in der SZ:
“Thema des Buches ist die Deportation Tausender Rumäniendeutscher in sowjetische Arbeitslager im Januar 1945, nachdem Rumänien kapituliert hatte.”
http://www.sueddeutsche.de/kultur/herta-mueller-und-oskar-pastior-der-verstrickte-gefaehrte-1.1001186
Wir haben damals den 23 Aug. 1944 nicht als Kapitulation gefeiert.
Bei jedem ist es anders, alma. Bei Ihnen habe ich nicht das Gefühl, dass Sie nirgends dazu gehören.
Es kann auch eine Bereicherung sein.
Es waren tatsächlich überwiegend Mädchen aus ehemals wohlhabenderen Familien, die damals Mischehen eingegangen sind. Mit ‚damals’ meine ich die Zeit unmittelbar nach dem Krieg und auch die darauffolgenden `50er Jahre.
Diese Mädchen sind nach der 7 Klasse in der Dorfschule in die Stadt gegangen, um weiterzulernen. Die Frauen, die ich aus solchen Mischehen (nach dem Modell: schwobische Frau plus nichtschwobischer Mann) kannte, die hatten später alle einen Beruf. Durch ihre Abwesenheit standen sie dem dörflichen Heiratsmarkt nicht mehr zur Verfügung, dafür aber dem städtischen, auf dem diese putzigen Mädchen sehr begehrt waren. Dass sich dort manche in Rumänen verliebten und sie auch heirateten ist menschlich. Ob sie das tun durften hing davon ab, wie stark ihre eigene Familie noch war. Auch meine Mutter hatte in der Stadt einen hübschen rumänischen Verehrer – er war der Sohn einer Lehrerfamilie, Vertriebene aus der Bukowina. Als meine Mutter, bei einem Dorfbesuch, das ihrer Mutter verkündete, war die Antwort meiner Oma: „Das wirst du deinem Vater nicht antun.“ Nicht ‚das kannst du…’, sondern ‚das wirst du…’. Zu jemen Zeitpunkt war mein Opa, nach den Frontjahren und nach der zweieinhalbjährigen politischen Haft in Popa Sapca in Temeschwar, in einem Arbeitslager im N-O Rumäniens. Und das nur, weil er nach der englischen Kriegsgefangenschaft endlich nach Hause kommen wollte, zu Frau und Kindern. Er musste ‚illegal’ über die Grenze ins Banat, weil die dicht war – und da wurde er erwischt. Man dachte sich, dass sie uns ohne unsere starke Männer leichter enteignen können; die Grenzschliessung war ein ganz schlauer Schachzug. Da darf man sich auch nicht wundern, dass es ein großes Ressentiment gegen die Rumänen in meiner Familie gab. Und so wie meiner Familie, ist es sehr vielen schwobischen Familien gegangen. Und trotzdem, sollte eine doch einen Rumänen geheiratet haben, wurde weder sie, noch ihr Ehemann, geschweige denn die Kinder ausgegrenzt. So etwas habe ich im Banat nie gesehen.
Auffallend für mich ist aber die Tatsache, dass alle Kinder, die aus deutsch-rumänischen Ehen stammten und die ich in meiner Jugend kennengelernt habe, sich für RumänenInnen hielten. Ich spreche von Bekanntschaften aus meiner Schulzeit; dass deren Mütter Deutsch waren, hat sich erst herausgestellt, als sie nach Deutschland auswandern wollten. Erst dann – das fand ich merkwürdig. Es erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass es ja damals dort nicht so toll war, ein Deutscher zu sein, dafür aber umso toller, ein Rumäne zu sein. Bei uns zu Hause war es anders: da wurde das deutsch-ungarische Losertum voll ausgelebt.
Sie haben Recht, Katharina, Kinder aus Mischehen gehören meistens nie wirklich irgendwo hin. Ich kann es nicht beurteilen, ob das nun gut ist oder schlecht, weil ich es nicht anders kenne – wahrscheinlich ist es beides, denn bei zwei Kulturen ist der Horizont weiter als bei nur einer. Ich kann es vielleicht mit meiner Synästhesie vergleichen: Ich kann nicht blind tippen, weil dann die Farben der Buchstaben und der Ziffern ‚ineinanderlaufen’ (das ist unpraktisch für mich, weil ich auf die Tasten schauen muss und dadurch etwas langsammer tippe), aber ich fühle meine erweiterte Sinneswahrnehmung als einen Segen, der mich glücklich macht. So wie ich das nie vermissen möchte, möchte ich auch nie eine der beiden Kulturen, denen ich angehöre, vermissen: weder die deutsche noch die ungarische. Bei mir laufen auch die ineinander. Was ich damit sagen wollte? Dass es bei jedem ein bisschen anders ist.
Wie soll sich ein Kind fühlen, wenn man ihm sagt “Du kannst deinen Namen ändern, wenn du groß bist” oder “schade, dass du so einen rumänischen Namen hast,” (das sagte eien Lehrerin); die junge Frau, die verliebt war Anfang der 60-ger Jahre in einen HALB-Rumänen und den nicht heiraten durfte, ihm aber ein Leben lang nachtrauerte, oder die junge Frau aus der Industriestadt, deren Bruder (wie bei den Kurden!) so lange so ekelhaft zu dem HALBrumänischen Freund seiner Schwester war, bis die Beziehung kaputt ging. Das letztere in einer Industriestadt in den 80-ger Jahren; übrigens, sonst waren der Bruder, aber auch der halbrumänische Freund sehr nette Leute…
Kannst ihr trauen.
Der Opa meines Schwagers war der reichste in seinem Dorf bei Kronstadt, aber sehr gottesfürchtig. Er hatte seine Nachbarn verärgert, die zusammenkamen, um den Führer im Radio zu hören, weil er sagte: Wer den Führer über Gott stellt, ist dem Untergang geweiht.
Und in einem anderen Dorf hat man die Spaltung bis zur Wende gemerkt in einer großen Gemeinde bei Fogarsch; die mit dem Führer hielten und die Gott anbeten wollten, nicht den Führer.
Durlacher Du bist doch eine Sächsische Frau…
Ich habe so etwas nicht im Banat erlebt…
Wenn Du so etwas zustimmen kannst als Sächsin dann verstehe ich Eure Sächsische Welt nicht !
Wir im Banat waren keine Engel aber dein Bericht ist ja Teuflisch
Sicher ist es der Christina ihr leben, nur sie hat diese Geschichte aus erzählungen von Ihrer Großmutter bekommen ! Der ich diese Wahrheit nicht zu traue .
Nicki: “Meine Beobachtung: Mischehen sind keine Katastrophe, nur sollten sich die Betroffenen entscheiden, für die eine oder die andere Seite. Solange sie jedoch zweigleisig fahren und nicht wissen wohin der Weg führt, gibt es Probleme, mit sich selbst und mit dem sozialen Umfeld.”
so gesehen wäre es tatsächlich einfacher für Betroffene, aber: DAS UMFELD, in dem sie lebten, hat das nicht zugelassen. So wie man Juden oder Halbjuden in Deutschland, die sich als Deutsche fühlten, katholisch oder evangelisch waren, wieder zu Juden erklärte,um sie zu deportieren und liquidieren (ich kann Zahlen aus dem Brockhaus anführen, der damals erschien), so wie man Ungarn mit deutschen Vorfahren als Deutsche nach Russland deportierte, so wie man Russlanddeutsche zu Russen erklärt in Deutschland heute, so ging es meist auch meinen wenigen Kollegen aus Mischehen. Wobei die es ein wenig besser hatten, deren deutsche Mutter aus einer ehemals reicheren Familie stammte …
2. weiß ich mehrere Fälle, wo man ekelhaft war zu Kindern aus Mischehen, z. B. bei einer Weihnachtsbescherung (ca.1967 oder 1968) haben wir Kinder uns angelegt mit der Mutter von 5 Kindern, die nun mal nicht Deutsch zuhause sprachen, aber deren Mutter genauso wie alle anderen Kirchensteuern zahlte und beim Sammeln für die Weihnachtsbescherung genauso Eier und Mehl gespendet hatte (sagte uns der Pfarrer später, ich schäme mich heute noch); wir waren der Meinung, DIE hätten kein Recht auf Weihnachtspäckchen. Ähnliches ist nachzulesen in den Kindheitserinnerungen “Zweieinhalb Störche”.
In der Stadt, in der ich bis 5 Jahre nach der Wende lebte, war man froh über die, die wieder zur Gemeinde kamen und mithalfen, nachdem alle “Besseren” ausgewandert waren, die sie aus der Gemeinschaft hinausgedrängt hatten. Am abstrusesten war dagegen die Überzeugung derer, die meinten, dass die Hilfsgüter aus Deutschland nur den Deutschen zustehen, nicht auch den anderen und schon gar nicht den Zigeunern oder, noch schlimmer, den behinderten Zigeunerkindern in den staatlichen Heimen. Sie erkannten nicht, dass sie selbst all die Jahre hindurch keine Unterstütztung bekommen hätten, wenn nicht auch diese anderen Hilfsbedürftigen gewesen wären.
So wie Christine ist es manchen ergangen. Ihr Bericht wirkt wahrhaftig, es ist ihr Leben. Durlacher
Nostalgie ist doch schön, was bleibt uns weiter im Leben als die Nostalgie.
Ich sage mal so: Würde mal gerne mit unserer Herta einen Schwäbischen Tanz tanzen. Wen es sein muss auch auf dem Ulmer Schwabentrefen.
Werde sie in zwei jahren einladen und Ihr den Eintritt bezahlen.
Sicher muss Sie ihr aussehen verändern und die Temeschwarer Tracht ablegen.
Rumänien hat zwar den größeren Teil des Banats geschenkt bekommen, aber egal in welchem Teil man geboren wurde, man ist Banater (na ja, wenn man sich dazu bekennt).
Wenn wir nicht westwärts gezogen wären, dann würden unsere Töchter zu gegebenen Anlaß auch so tanzen und solche Frisuren tragen.
Mich packt bei solchen Bilder wieder die Wehmut nach der Weite der Heide…
Und die Schürzen erinnern mich an die alten Frauen im Banat mit ihren knorrigen Fingern von der vielen Arbeit und an ihre Genügsamkeit…
Während wir die ganze Welt vor uns haben und noch immer die Unzufriedenheit im Blick haben.
Polki, Du hast jetzt wieder meine Nostalgie aufgeweckt!
Nicht Mischehen allein und unbedingt immer sind für fehlendes Fundament verantwortlich.
Ha thier auch niemand geschrieben Katerina
Es war nur die Aussage: Nur die Mischehen die nicht wissen wo sie hingehören (Religion).
Habe auf der Banater Homepage gelesen das nur wir Banater währen die aus dem Rumänischen Teil.
So habe ich dies verstanden. Warum? Wieso?
Banater sind doch auch die aus dem Ungarischem
oder Serbischen Banat auch…………….
Schaut Euch mal bitte an, die Frisur bei den Mädchen. Da bekomme ich Heimatgefühle.
http://www.youtube.com/watch?v=zkKk9yYBbsI&feature=related
Nicht Mischehen allein und unbedingt immer sind für fehlendes Fundament verantwortlich, es ist oft das innere Geflecht einer Familie,
das zu diesem Sein führen kann (auch nicht muß).
Ein Sein ohne richtiges Zugehörigkeitsgefühl zu etwas Bestimmten, Sicheren.
Wie ein Blatt im Winde manchmal.
Und vielleicht merken die Betroffenen nicht, was ein Aussenstehender sieht und suchen zu erklären. Und es klingt nach verzweifelter Ausrede.
Nicki……..Da kann ich Dir nur zustimmen. So sehe ich das auch. So war es bei uns im Dorf mit den Mischehen. Mann hat sich für eine Religion entschieden.
Polkakeenich,
schön, dass Du dieses gute Beispiel für eine Identitätskrise erläutert hast. Denn um eine solche handelt es sich beim Fall aus Siebenbürgen. Die Enkelkinder fragen sich: Wer bin ich nun wirklich? Wohin gehöre ich? Sie vermissen das Fundament,für das ihre Vorfahren verantwortlich sind. Sie finden es nicht und flüchten nun in allerhand Alibi-Ausreden.
Meine Beobachtung: Mischehen sind keine Katastrophe, nur sollten sich die Betroffenen entscheiden, für die eine oder die andere Seite. Solange sie jedoch zweigleisig fahren und nicht wissen wohin der Weg führt, gibt es Probleme, mit sich selbst und mit dem sozialen Umfeld. Anders gesagt: Hat der “Wallach in e deitsches Haus gheirat” mit dem Entschluss seinen Kindern die Muttersprache zu lassen und sie auch katholisch zu taufen, dann gab es meistens keine großen Probleme und die Familie blieb “teisch”.
In Fällen wo man sich für die rumänische und orthodoxe Variante entschieden hat, wurde man rumänisch. Auch gut. Jeder lebe nach seiner Fason. Problematisch wurde es lediglich dann, wenn man auf “allen Hochzeiten tanzen wollte”, zuerst auf der rumänisch-kommunistischen und dann auf der “deutschen Auswanderungshochzeit”.
Auch das kann man noch verstehen, denn auch ein spätes Bekenntnis zu der einen oder anderen Nationalität bringt schließlich eine Lösung. Das ist immer noch besser als scheinheilige Bekenntnisse und die Flucht in den Begriff Europa.
Man erinnere sich daran, wie man in Deutschland vor zwanzig Jahren in gewissen Kreisen sich lieber als Europäer bezeichnet hat, als sich für das Deutsche und für Deutschland einzutreten. Auch beim Zerfall des ehemaligen Jugoslawien erklang immer wieder der Ruf nach der “jugoslawischen” Nationalität, was ebenfalls eine Fiktion war.
Zurück zum Beispiel aus Siebenbürgen:
Es scheint, dass der Schritt der Großmutter (“Mäntelchen nach dem Wind hängen”) über Generationen Folgen hat. Man wird an die naturalistischen Verstrickungen in den Dramen vom H. Ibsen erinnert, wo “Fehltritte” sich bitter rächen.
Habe mir mall erlaubt den Text von der Siebenbürger Christine zu Analisieren.
Denn der lies mir heute Nacht keine ruhe.
Teil I: Woher ich komme
Jedoch entwickelte sich in den zwanziger Jahren die Stimmung im sächsischen Siebenbürgen, unter diesen Diaspora-Deutschen, nach und nach zu einer unbegrenzten Begeisterung für das “große” Deutschtum. (Die Liebe zu Deutschland wiederspiegelt sich übrigens auch in der Sprache. Um nur ein Beispiel zu nennen: bis heute noch wird ein Sachse, der nach Deutschland reist, sagen: “Ich gehe nach oben”, und einer, der aus Deutschland nach Rumänien reist: “Ich gehe nach unten”). Zu der Zeit aber wurde das Vaterland Rumänien immer mehr als zweitrangig betrachtet und das deutsche “Mutterland” (wie es genannt wurde) rückte schnell in den Vordergrund. Daher kam die Verwischung der Grenzen zwischen Volkszugehörigkeit, kultureller Identität und politischer Option. Die nationalsozialistische Politik wurde hier als selbstverständlich betrachtet und ohne weiteres übernommen. Obwohl bisher alle deutsch gewesen waren, war von nun an nur noch derjenige ein Deutscher, der in die “Volksgruppe” eintrat (eine “lokale” Hitlerpartei).
Polki: Dieses Mädel schreibt etwas, wovon es keine Ahnung hat und der Hass auf die Deutschen aus Siebenbürgen tief im Nacken sitzt.
Die Familie meiner Großmutter war jedoch immer zurückhaltend gewesen. Im Geheimen hat man Verfolgte ernährt, verteidigt oder versteckt; man hat sich über verbotene Radiosender weiterhin über den eigentlichen Gang der Dinge informiert; man hat geholfen wo man helfen konnte usw.
Von einem Freund (Sachse, natürlich), der aus der SS heimgekommen war, erfuhr meine Großmutter (damals 15 Jahre alt), wie Hitlers Krieg eigentlich aussah. Es prägte sie so sehr, dass sie aus der DJ (“lokale“ HJ) sofort austrat, auf immer, und ohne Rücksicht auf die Risiken zu nehmen, die daraus entstanden.
Polki: A, nur deine „Familie“ war gut die anderen nicht.!?………..Einfach sehr sehr billig geschrieben. So wie ich aber sehe war deine Großmutter in der Hitler Jugend ……Respekt . Und als sie merkte das alles vorbei ist ist sie dann vor dem Zusammenbruch ausgetreten! Wir könnten ja von diesem verhalten sehr viel lernen………………..!?
Der Schock der eigentlichen Begegnung mit dem Krieg, das Entsetzen vor dem Verhalten des eigenen Volkes, die Angst, nach Russland deportiert zu werden (was mit allen arbeitsfähigen Deutschen aus Siebenbürgen im Jahre 1945 geschah – “Kriegsentschädigung” von Rumänien für Stalins Russland, tja, so ist es nun mal mit den Spielchen der Politik), die Angst vor der Enteignung usw. brachten meine Großmutter dazu, gegen alle Regeln der sächsischen Gesellschaft in der sie lebte, einen unvorstellbaren Schritt zu wagen, einen Rumänen zu heiraten.
Polki Deine Großmutter war eine schlaue Frau und hat es geschafft den Hungerengel nicht kennen zu lernen. Sie hat es verstanden die Seiten zu wechseln in der richtigen Zeit !
Bis heute noch steht deswegen ihr Name in der (deutschen) Chronik unseres Dorfes in der Rubrik “Volksverräter”. Natürlich, in der Diaspora kann man sich als Volk nur intakt bewahren, indem man sich gegen die Außenwelt “wie in einer Burg verschließt“ (Ausdruck meiner Großmutter). Von da aber, von der Bewahrung des puren Deutschtums, bis zur Verbreitung des puren Hasses stand damals nur noch ein Schritt (im glücklichen Fall wenn überhaupt die beiden noch von einander getrennt werden konnten). Die Sachsen schlossen meine Großmutter aus ihrer Gemeinschaft vollkommen aus, sprachen nicht mehr mit ihr, grüßten sie nicht mehr. Der eigene Bruder wechselte 37 Jahre lang kein einziges Wort mehr mit ihr. Sie aber hatte ihre Entscheidung bereits getroffen und ging ihren eigenen Weg.
Polki: Das Problem das wir hier haben ist, dass die Großmutter nur von Ihrem Leid spricht…………..
Ja sogar der Bruder hat sie verstoßen…………….Ich sage mal, vielleicht zu recht ! Da es sein könnte das ihr Großvater der war, der die Deutschen enteignet und beraubt hat , in der Zeit als sie in Russland verschleppt waren. Im nach hinein so tun das nur die Ehe Schuld an dem Desaster war ist billig und dies kaufe ich nicht ab.
Ihr ganzes Leben lang hat sie versucht, die unglaublich große Schlucht zwischen Deutsch und Rumänisch in ihrer neugegründeten Familie zu überbrücken. Sie ist zwar immer deutsch und evangelisch geblieben, aber sie hat versucht, die “Kälte”, die “übertriebene Geschlossenheit” und die “Blindheit” ihres Volkes in sich selbst zu vermildern, bzw. zu beseitigen und von der “Toleranz“ (nicht kitschig und ausgeleiert, wie sie heute ab und zu verstanden werden kann, sondern wie sie damals, in dem Kontext, für meine Großmutter gewesen sein mag, nämlich heilend) der Rumänen zu lernen. Offenheit, Verhandlungswillen, Gastfreundschaft, Flexibilität hat sie von meinem Großvater, dem Rumänen, gelernt. (Und das sind nochmals ihre eigenen Worte, und nicht was ich heraushören will).
Polki: Ja dies muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…….Die Deutschen waren die schlechten und die Rumäner die guten………..Ihr Großvater hat die Zivilisation nach Siebenbürgen gebracht. Soll ich nicht lachen, auf diese Gastfreundschaft ab 1945 hätten wir verzichten können !!
Ihre Ehe hat die Schlucht überlebt, auch wenn es eine Zwangsheirat gewesen war, die sich erst nachher in ein bewusstes, sehr schwieriges, aber gewolltes Zusammenleben entwickelt hat. Nibelungentreue seitens meiner Großmutter, würde ich sagen… Meistens mag es wie eine ständige Bemühung ausgesehen haben, eine Bemühung um das Zusammenhalten von zwei fremden Kulturen, die so gut wie gar nichts Gemeinsames hatten.
Polki :Zwangsheirat zwischen Rumäner und Deutsche 1945…………..? Verstehe ich nicht……..
Ja vielleicht hat dein Großvater deine Großmutter vergewaltigt und sie blieb schwanger danach hat er ja keine wahl gehabt als zu Heiraten alles ist da möglich……
Nachdem mein Großvater gestorben ist (1981, damals waren die Sachsen noch nicht in die BRD ausgewandert), also nach einer 36-jährigen Ehe (1945-1981) mit “dem Rumänen”, wurde meine Großmutter von der sächsischen Gemeinde eingeladen, wieder in ihren Kreis einzutreten (“Dein Mann ist ja jetzt tot!”). Ihre Antwort lautete: “Nein, danke, den Weg den ich begangen habe, den gehe ich jetzt weiter. Ich kehre nie mehr um” (wieder sehr “deutsch”, meiner Meinung nach). Mehr als das, sie hat sich gewünscht, auf dem “rumänischen”, d.h. orthodoxen Friedhof begraben zu werden. Diesen Wunsch haben wir dann auch erfüllt.
Polki: Dort ist sie auch gut aufgehoben. Wenn die Sächsische Gemeinde dies so beschlossen hat , da muss ja viel vorgefallen sein und es kann unmöglich diese Ehe nur sein………….Dies ist eine offene Lüge. Den ich kenne viele Sachsen wo mit den Rumäner ein sehr gutes Verhältnis haben.
Noch einen wichtigen Abschnitt aus ihrem Leben. 1993-1995 wurde über uns ein Film gedreht (s. hier). Wie ich ihn jetzt sehe, zeigt der Film den Abschied, ja den Untergang der Siebenbürger Sachsen im Kontext des damaligen Rumäniens, kurz nach der Wende. In diesem Dokumentar ist meine Großmutter die Hauptgestalt. In der Endszene, wird sie vom Regisseur gefragt, “was bist du eigentlich?”. Sie strahlt mit ihrer Antwort: “Weißt du, man bleibt ja doch, was man geboren ist. Ich bin aber hauptsächlich eine Europäerin”.
Polki: Zuerst war sie in der HJ ………Dann Rumänerin ………….und jetzt Europa??
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Ihre Kinder (meine Mutter und deren Geschwister) bekamen rumänische Namen und wurden, wie ihr Vater, orthodox getauft. Sie gingen in die rumänische Schule. Von der rumänischen Gemeinde aber wurden sie als Sachsen angesehen – ab und zu auch ausgeschlossen und sogar verspottet. Von der sächsischen Seite abwertend betrachtet. Mehr oder weniger ist das bis heute so geblieben, mit der Relativierung und dem netten Lächeln, die unserer Gegenwart so gut stehen.
Polki: Ja es gab in Siebenbürgen auch deutsche Schulen…………Nein man gibt seine Kinder in eine Rumänische Schule um zu profitieren und ein besseres Leben zu leben wie die Deutschen gehassten Sachsen.
*
Meine Mutter sagt, dass für sie beide Seiten kräftig spürbar sind, und dass sich die Grenzen zwischen diesen beiden Seiten meistens verwischen, aber gelegentlich kann es zu inneren Widersprüchen und Konflikten kommen. Im Film sagt sie: “Ich kann es nicht wirklich verstehen, warum sich die Menschen hassen. Vielleicht müssten sie alle aus Mischehen kommen.” Immerhin, so wie ich sie sehe, fühlt sie sich der deutschen Seite (viel) verbundener als der rumänischen. Meiner Meinung nach, bemühen sie sich alle, meine Mutter und ihre Geschwister, um das Deutschtum.
Mein Vater jedoch ist Rumäne (pur!).
Ja, und genau an dieser Stelle, im Jahr 1985, komme ich auf die Bühne (Fortsetzung folgt).
Polki: Jetzt auf einmal in Deutschland im Schlarafenland ist man wieder Deutsch !!
Solche Geschichten kenne ich zu genügend Punkt
Ich gönne es Dir und deiner Familie hier in Deutschland super zu leben, habe kein Hass gegen EUCH aber wenn man so ein Bericht schreibt , soll man sich vorher Erkunden und alle Seiten befragen……………..Denn wen man nur aus einer Sicht dies sieht , kann es ein Falsches Bild geben .
Wer will kann diesen Bericht von mir auch bei den Sibisch veröffentlichen. Ich kenne die Siebenbürger Dörfer nicht aber so eine Dummheit habe ich schon lange nicht gelesen.
Mischehen – bei uns war es nach dem Krieg anders. Da hieß es: Na, hat die/der nix “Bessres” gefunden. Oft wurde schon schief geschaut, wenn jemand aus einem Nachbarort eingeheiratet hatte. Selbst innerhalb der Nationalitäten gab es bei den Mischehen bestimmte “Rangordnungen”. Diese Aussage bezieht sich auf die 50er, 60er und 70er Jahre, als ein recht starres Nationalbewusstsein da war. In den 80er Jahren befand sich vieles schon in Auflösung. Da wurde auch nach dem Motto geheiratet: “Wie komme ich schneller nach Deutschland”.
Einige Ehen mit Rumänen wurden 1945 schnell geschlossen, um der Russlanddeportation zu entgehen.
Ich erinnere mich an Mischehen in den 70er Jahren, wo der deutsche Elternteil dieser Paare diesen Schritt quasi rechtfertigen musste, z. B. beim Dorftratsch, etc. Oft sind diese Paare dann auch in die Stadt gezogen.
Mischehen – ein gutes Thema, denn es weckt in mir schöne Erinnerungen. In meiner Umgebung, in der Stadt, da gab es sie zuhauf. („Solch ein Gewimmel möcht’ ich sehn, Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.“ – das hätte daraus werden müssen.) Diese Menschen wurden von den Schwobe aus unserem Dorf nicht ausgegrenzt, sondern herzlich aufgenommen, vorausgesetzt, sie waren gute Menschen. Wenn das der Fall war, dann wurden sie wie Prinzen behandelt und verhätschelt – so ging es auch meinem Vater.
Zu Mischehen: Bei uns im Ort wurde keine(r) ausgegrenzt, die/der in eine andere Nation eingeheiratet hat.
„Ich hänge jetzt gerade an den zwei Wörter: deutsche Muslime.
Die Deutschen sind nie verlegen, wenn es um neue Wortschöpfungen geht.Nur lösen solche Worte nicht die eigentlichen Probleme, sondern fördern das Chaos.“
Katharina in Sep 14, 2010 – 22:43
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Das ist wahr. Bei deutschem Muslim würde ich zuerst an einen zum Islam konvertierten Deutschen denken.
Ich habe das Blog von Yoav Sapir nicht gekannt.
Bin überrascht, wie er die Deportation der Deutschen aus Rumänien nach Russland sieht.
Wie ein versuchter Genozid.
Interessant auch sein Blick auf die von den Politiker erwartete Integration der Migranten.
Darüber zu lesen in dem Text “Ist Berlin noch eine “deutsche” Stadt?”
Zum Problem Mischehen im Banat.
Auch hier haben Mädchen Rumänen das Jawort gegeben, um der Deportation zu entkommen.
Nach Krieg und Deportation waren Mischehen schon häufiger.
Dass man von der schwäbischen Gesellschaft völlig ausgeschlossen wurde, ist mir nicht bekannt.
Frau Chiriac gibt auch zu, nicht recherchiert zu haben, sie schreibt aus ihren Erfahrungen heraus.
Sie schreibt über die Siebenbuerger Sachsen und nicht über die Banater Schwaben.
Unterschiede wird es da schon gegeben haben, wie es auch Unterschiede von Familie zu Familie gab.
Ich fand auch die Meinungen zu ihrem Text interessant und wie sie oder auch Yoav Sapir dazu Stellung nehmen.
Der Artikel von Christine Chiriac ist doch in Ordnung. Er bringt einen Aspekt unserer Geschichte in der Walachei zum Vorschein, nämlich
die Problematik der Mischehen nach 1945.
Es dürfte doch aufgefallen sein, dass auf den
Dörfern ein deutscher Testosteron-Mangel herrschte. Was
sollten denn die Kerweihmädel machen, etwa Nonnen
werden?
Dasselbe Phänomen sehen wir doch auch in unserer
“alten”, “neuen” Heimat BRD. Es ist doch nicht
so, dass unsere Kinder -wie sich´s nach dem
Banater Dorfgesetz gehört- exklusiv untereinander heiraten. Schwob sucht Schwowin…
Sehr, sehr interessant, auch die Kommentare.
Danke für den Tipp. Dulacher.
Ich habe dies aufmerksam durchgelesen
Aus meiner Sicht hat dieses Mädel wenig Ahnung, es versucht das alles auf alle Sachsen zu lenken das purrer Unsinn ist.
Ich kann Euch nur von meinem, oder den Nachbardörfer aus dem Banat berichten……..
DIES WAR AUF KEINEN FALL SO !!
Bei uns im Dorf sind viele Ehen geschlossen worden nach 1944 mit Rumäner oder Bassaraber.
Alle waren sie Herzlich wilkommen !
Ich hatte aber ein Kapitan beim Bund der hiess CHIRIAC und war ein echtes Nazi Schwein !!
http://www.chronologs.de/chrono/blog/un-zugeh-ouml-rig/gastautoren/2009-05-20/christine-chiriac-woher-ich-komme
Bei den Sibis entdeckt. Sehr lesenswert finde ich.
Also ich muss eich zwoa loben Katherina und Schwob für diese Berichte.
Besser hätte ich es auch nicht schreiben können.
Wenn ich meine Deutschen, Russische Moslemischen und andere Nationalitäten ärgern will in der Arbeit…..
Dann mache ich abends um 19:00-20:00 Uhr den Bayrischen Rundfung an mit: “Originaler Deutsche Bayrischer Volksmusik !”
Es ist so, alls würde ich auf den Teufel Weihwasser spritzen!Lach
Wiewahr, wiewahr, Katharina. Du sprichst vielen
aus der Seele.
Die Sache mit den Deutschen aus Russland ist die
Tragödie sämtlicher Deutscher aus dem Osten, so nach dem Motto: Die letzten beißen die Hunde.
Sie haben es am schwersten gehabt im Steinzeitkommunismus, mußten viel mehr entbehren
als wir aus der RSR. Es wurde nach Vorschrift
vorgegangen, die Sprachkurse wurden bereits am
Ursprungsort angeboten, Kasachstan vor allem.
In D wurden diese Sprachkurse dann eingespart, nach dem Motto: Es wird schon klappen mit der
Integration, die Rumänen und Polen haben es ja auch geschafft. Wir sehen das Erebnis, auch die
Realität in den deutschen Gefängnissen.
Es bedarf keiner wissenschaftlichen Qualifikation, um eine aufrichtige Meinung zu vertreten, hätte die Landsmannschaft mehrere
Katharinas, würde sie nicht im Niemandsland versinken. Das, was im Berliner Dokumentationszentrum verlangt wird, ist sehr
wenig, das müssen nicht die Universitäten erledigen. Das können auch aufrichtige Schwaben, aber nicht unter dieser Führung, die
uns bei den Ungarn untergebracht hat.
Unter Krastl ist eine Abteilung BANAT nicht vorgesehen. Bar jeder Realität, bar jeder Zusamensetzung von annähend 200 Banater Brauchtumsorganisationen in D.
Wir haben zwar ein gutes Informationsnetz, aber die Bürger sind immer einseitiger informiert. Zum Teil auch manipuliert.
Gucken Sie sich mal die Nachrichten auf verschiedenen Sender Europas an. Ich hatte schon das Gefühl, dass man uns in Deutschland
das Selberdenken abnehmen möchte und uns in eine bestimmte Richtung leiten will.
Das ist natürlich meine subjektive Ansicht.
Es gibt etwa 81 Millionen Menschen in Deutschland. Kann jemand genau sagen, wieviel davon deutsche Wurzeln haben? Und wie man zu der Herkunft steht?
Ich will nicht für Unruhe sorgen, ich bin für Aufklärung.
Wenn der gesunde Stolz fehlt, wenn man das,was vor sechzig Jahren geschah, nicht nüchtern und realistisch betrachten kann/will, wenn man sich keine eigene Gedanken machen will, sich ständig beeinflußen läßt,dann ist das zum Verzweifeln.
Es ist doch nur noch ein Wirrwar.
Aussiedler, Gastarbeiter, Flüchtlinge und sonstige Zugezogene werden alle in einen Topf geworfen.
Wir aus Rumänien mußten viele Beweise bringen, einschließlich Taufschein, um unsere Religionszugehörigkeit zu klären.
Einer aus den ehenmaligen Sowjetunion, der vollkommen “russifiziert” ist, der nie eine Religion hatte, der darf einen deutschen Namen tragen, bekommt eine Religion verpaßt und wurde vielleicht auch entschädigt für irgendwelche Nachteile drüben. Welche?
Aber auch er ist Aussiedler wie ich.
Er spricht mit Seinen weiter russisch, bezahlt zwar Kirchensteuer,ist aber noch immer Atheist, in seinem Auto läßt er russische Lieder laufen.
Aber ich könnte wetten, er wird manchmal zuvorkommender behandelt als der Banater Schwabe, der das Deutsche mit der Muttermilch aufgesogen hat.
Eine Kollegin von mir, mit zum Teil polnischen Vorfahren, fragt mich erstaunt, wieso die rumänische Folklore mich nicht fasziniert.
Es sei doch meine Musik.
Jede Erklärung prallt an ihr ab.
Und diese Kollegin ist keine Ausnahme. Es sind viele in diesem Land.
Ich habe sie aber nie gefragt, warum sie keinen Bezug zum Polnischen hat.
Nachkommen jener Jugoslawen, deren Väter und Großväter unsere Schwaben jenseits der rumänischen Grenze auf dem Gewissen haben (haben sie das?)werden in Deutschland gefördert. Nach den Opfern fragt doch keiner mehr.
Nachkommen von Vertriebenen tun so, als sei dies allein das Problem ihrer Eltern.
Ich habe keine Statistik, ich weiß nicht, wieviele der Nachkommen sich noch mit der Geschichte beschäftigen.
Die Interessenlosigkeit, die ich oben erwähne, habe ich festgestellt, kann aber ohne Belang sein, da ich nicht viele Nachkommen kenne.
Ich bin nur eine kleine Angestellte, die so ihre Erfahrungen im Alltag macht. Ich kann keine wissenschaftliche Arbeiten vorweisen, ich kann nicht auf einem hohen Niveau schreiben, aber ich mache mir Gedanken.
Es ist nicht gut, was da abläuft.
Die Politiker sind kein Vorbild.
Und ich kann nicht glaubhaft sein, wenn ich nicht Werte wie Anstand, Respekt vor dem Menschen, Ehrlichkeit und Würde besitze.
Heute so, morgen anders… Solches Verhalten imponiert nicht, es widert einen an.
Denn wir wollen keine Hampelmänner da oben, wir wollen Menschen, die auch für den kleinen Mann da sind.
Wenn die da oben die Realität nicht mehr erkennen oder nicht erkennen wollen, können sie auch nichts für dieses Land tun.
Liebe Alma,
die Handhabung der Vertriebenenproblematik zeigt
nur, dass die Wessis ihre Hausaufgaben in den
vergangenen Jahrzehnten nicht gemacht haben.
Wir, die Deutschen aus Rumänien, sind nur auf dem
Papier integriert, d.h. was Einbürgerung, Pässe,
Eingliederung in die Sozialsysteme anbelangt,
nicht aber kulturell.
Es herrscht immer noch die Aversion wie 1945
in den Köpfen vieler Wessis, als die Kanaken,
Scheißflüchtlinge die Strassen verstopften.
Nach dem LAG(Lastenausgleichsgesetz)-gesetz von 1955 gesellte sich noch der Sozialneid hinzu, als diese Polacken, Tschechen und Rumänen viel zuviel Geld auf Staatskosten erhielten.
Die Geschichtsbücher blieben blank, daran hat sich bis heute nchts geändert.
Deshalb der berechtigte Spruch eines Journalisten, die Deutschen wären bezüglich ihrer eigenen Geschichte niemals so blöd wie
2010 gewesen.
Seitdem lautet das Geschäft: Arbeitsplätze und Wohlstand auf Kosten der Geschichte, insbesondere der aus dem Osten.(Siehe Helmut Schmidt in den 70ern, Kohl, Schröder).
Schon der leiseste Versuch einer Geschichtsdebatte-Sept.2010: Polen machte bereits im März 1939 mobil- löst von Seiten
der SPD, Grünen und Linken massivste Proteststürme aus, mit Rücktrittsgesuchen etc.
Wir sind und bleiben für ewig Revanchisten und
Ewiggestrige in den Augen vieler Deutscher,
inklusive der eher links orientierten Medienlandschaft.
Meine persönliche Erfahrung mit deutschen Journalisten ist stets dieselbe: seit 30 Jahren
ist keiner bereit, sich mit der schwierigen Materie auseinanderzusetzen. Die neue Generation deutscher Journalisten ist absolut
inkompetent und überfordert. Sie können nichts dafür, denn sie haben es nicht anders gelernt.
Westerwelle ist ein gutes Beispiel dafür, wo
Ignoranz und Dummheit hinführen: Nachdem er
Steinbach absägte, sanken die Umfragewerte der
FDP von 15 unter 5%, natürlich nicht nur wegen
der Vergrätzung der Deutschen aus dem Osten, aber zu einem beträchtlichen Teil.
… und die Deutschen sind keine Deutschen mehr, denn wie sonst kann man sich das erklären, dass sie gegen die Deutschen sind, die vertrieben wurden und für die sind, die sie vertrieben haben?
Da blickt man tatsächlich nicht mehr durch, Katharina. Auch ich dachte, dass deutsche Muslime Deutsche sind, die zum Islam konvertiert sind.
Wir, die Deutschen aus Rumänien wehren uns dagegen, als Rumänen bezeichnet zu werden, während die Türken in Deutschland darauf bestehen, dass man sie Deutsche nennt. Kein Wunder, dass auch die Politiker überfordert sind und sie nacheinander das Handtuch werfen.
Katharina, ich möchte zwei Ihrer Anmerkungen aufgreifen und sie weiterführen – dabei beziehe ich mich auf Ihren Beitrag vom Sep 9, 2010 – 17:38
1. „Die ältere Generation hat nicht unbedingt rumänisch gesprochen. Selbst Herta Müller kam erst auf dem Lyzeum dieser Sprache näher. Keiner hat uns um Integration gebeten.“
– … es wäre auch komisch gewesen, das zu tun, sobald wir zu Hause waren und die Obrigkeit der Neuankömmling war. Die hat bloß um unser Vermögen gebeten, und um unsere Arbeitskraft. In welcher Sprache wir uns auf dem Feld abrackerten, das war denen wurscht. Potenkinische Ernten ertragen jede Sprache.:-)
2. “Ein Kopftuch-Verbot gab es auch nicht.“
- … denn damit hätte die Obrigkeit bei ihrer eigenen Verwandschaft vom Lande anfangen müssen – die trugen nämlich alle Kopftücher und nannten sie Basma, Marama oder Broboada.
Unsere Frauen trugen in der Zeit der Impopulation (18. Jahrhundert) die verschiedensten Kopfbedeckungen, demnach, aus welcher Region Europas sie kamen. Es ist möglich, dass die Elsässerinnen so im Banat ankamen:
http://www.deutsche-schutzgebiete.de/webpages/Elsass_Trachten.jpg
Na und! Jeder, wie er will.
In den meisten Fällen haben sie das Kopftuch nicht mitgebracht, sondern im Laufe der Zeit aus praktischen Gründen übernommen. Sie haben dann Kopftücher getragen, ohne sich dabei für etwas Besseres zu halten – ohne gleich die, die keins trugen, für unanständige Frauen zu halten. Darin sehe ich den Unterschied zur heutigen Kopftuchdebatte. Ohne diese provokante Haltung von der fundamentalistischen Fraktion der moslemischen Seite würde es doch keinen interessieren, wer was auf dem Kopf trägt. Die Provokation befindet sich eher in als auf den Köpfen.
Ich hänge jetzt gerade an den zwei Wörter: deutsche Muslime.
Die Deutschen sind nie verlegen, wenn es um neue Wortschöpfungen geht.
Nur lösen solche Worte nicht die eigentlichen Probleme, sondern fördern das Chaos.
Das gibt mir schon arg zu denken, wenn die Tochter sich als deutsche Muslimin sieht und die Eltern eben Türken in einem Berliner Ghetto sind.
Wie definiert sich das Deutsche?
Reicht es, wenn ich das Kopftuch ablege und auf integriert spiele?
Das Wort „Respekt“ verkommt – weil überstrapaziert – entweder zur hohlen Phrase im Sprachgebrauch – oder erreicht vielleicht noch höhere Weihen. Ende 2010 wird wieder das berühmte „Wort des Jahres“ gekürt – „Respekt“ könnte man da gebührend würdigen. Mal der „Gesellschaft für Deutsche Sprache“ vorschlagen …
Früher galt einfach: Respekt alten Leuten gegenüber und Reschpekt (!!) vorm strengen Lehrer! Später hieß es geschliffen, Ansichten und Meinungen sind zu respektieren. Auch gut. Und nun fällt mir dazu prompt nur noch Weltbewegendes ein: die I-Politik mit ihren ganzen Debatten.
Das mit „rassistisch“ versteh ich nicht; siehste, so schlau bin ich auch wiederum nicht. Politisch inkorrekt – ja, das bin ich gelegentlich, sogar gerne. Somal ich, wie viele andere, an der heutigen Politik verzweiflen würde, wenn ich den Tag nicht mit etwas Humor nehmen könnte. Die Bären (die ihre Würde verlieren) erwähnte ich aber liebevoll – als noch ein Volk (das Bärenvolk) unserer Erde, das verkommt.
Was den Begriff Rassismus betrifft, da bin ich der Auffassung, dass der sehr bald neu deffiniert werden muss.
Zwei Schritte zurück, nach oben: In der heutigen SZ, ein kleiner Artikel über einen offenen Brief an unseren Bundespräsidenten; die Verfasser sind „15 nahmenhafte deutsche Muslime“. Darin sagt eine türkische Frau: „Wir werden dieses Land nicht aufgeben“.
http://www.sueddeutsche.de/politik/integrationsdebatte-bekennen-sie-sich-zu-uns-1.999410
Ich kommentiere das „nicht aufgeben“ jetzt mal nicht, sondern leite das auf uns ab. Wir haben unser Land aufgegeben, obwohl es uns schon seit Jahrhunderten gehörte und wir diejenigen waren, die aus dem Sumpf das Land (die Banater Heide) geschaffen haben. Wenn auch etwas anders, trifft das auch auf die Sibis zu. Im Gegensatz zu den Türken in Deutschland, haben wir uns nicht „ins Fertige“ niedergelassen, um es dann für uns einzuverleiben. Und doch haben wir irgendwann unser Land aufgeben. Unsere Großeltern haben das nicht getan, obwohl sie im Krieg hätten gehen können – gegangen sind unsere Eltern und wir. Waren wir zu schwach?
“Die Bären……………………………!”
Alma ich hatte eine Lehrerin in Deutsch, die war sehr streng…..Von der habe ich heute noch Respekt! Frau Black Hilde
Die kamm eines Tages gut gelaunt in die Stunde, und sagte uns wir sollten doch auch zwieschen den Zeilen lesen……..
Ich dachte, die ist jetzt übergeschnabt und hat was gesofen, vor der Deutschen Untericht Stunde. Da ich keine Buchstaben sah zwieschen den Zeilen. Ausser das sich par Spritzer von der Tinde verirrt haben………
Soll in diesen Spritzer etwas stehen, das ich selber gar nicht schreiben wollte ?
Oder schreiben wir nur die Zeilen um nachher zwieschen den Zeilen etwas zu erkennen……?
Ich schrieb mal: “Du bist die HM!”
Was glaubst Du was die anderen zwieschen den Zeilen gelesen haben…………..?
Das Du eine ganz ganz, na keine Gans…..Lach, eine ganz gescheite, listige Frau bist, die eine Fantasische schreibweise hat!
Dies hat zwieschen den Zeilen gestanden und dies haben auch alle so gelesen, obwohl ich es nicht so geschrieben habe.
Jetzt nochmal: Die Bären……………..Lach
Uf gut Schwowisch: “Ist es a biserl rasitisch ?”
Sie können ja mal ne Liste schreiben, alma.
Ach ja, die Bären, die sollten wir uns auch mal vorknöpfen… Erst tanzten sie schamlos auf Jahrmärkten, neulich aber, seitdem sie arbeitslos sind, wühlen sie sich nachts laut durch die Mülltonnen den Stadt. Total verkommen sind die – zu einem Lumpenbäreniat.
Wer ist als Nächster dran?
Diese Sichtweise ist mir noch nie aufgefallen.
Ist aber sehr gut von dem Kreis!
Ich finde alles aber ein wenig Scheinheilig…..
Mir haut sich jetzt auf die Moslems ein und die anderen Fremden Völker dürfen schalten und walten wie sie grat lust haben oder wollen.
Wir haben doch eine EUROPA und da sollen die Gesetze für alle Bürger gelten ob Moslem, Hindu Christ oder weis der Kuckuk was für Religion.
Ich kann doch nicht dem einen das Schechten erlauben und den anderen bestrafen wegen Tier quälerei!?
Dies ist nur ein Beispiel…………
Oder ich kann doch nicht einigen Cindys und Romas erlauben Slams aufzurichten ohne Baugenemigung. oder mit tanzenten Bären gelt zu beteln auf der Strasse.
Es gibt Gesetze in EUROPA und den verschiedenen Länder, die müssen eingehalten werden von alle egel was für Religion Punkt
Wem es dann nicht passt, der ist doch frei sich in der Welt eine andere Rauberhölle zu suchen.
“Vieleicht war das ein Einzelfall,wer weiss das schon…”
Von seppy in Sep 11, 2010 – 11:51
Es ist kein Einzelfall, seppy.
Wer sein Los zu sehen und zu hören annimmt, der konnte schon vor zwanzig Jahren in breiten moslemischen Bevölkerungsschichten ernstgemeinte Töne wahrnehmen; je nach Region klangen die: „Europa wird unser sein!“ oder „Der Islam wird siegen!“ Das wurde aber von der Politik gehörlos, sehlos und sprachlos ignoriert oder verschwiegen. Ich glaube aber eher, es war denen uninteressant hinzuhören.
Heute genügt es vielen, das Wort „differenzieren“ einzusetzen (ohne es auch tatsächlich zu tun, das Differenzieren), um sich vorzukommen, als würden sie gerade das Gelbe vom Ei servieren. Und selbst wenn sie differenzieren würde, wären sie noch immer von der Lösung weit entfernt, denn das Differenzierte muss anschließend neu integriert werden, um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten. Dieser Zustand wurde uns neulich, in der Sarrazin-Debatte, von der politischen und medialen Elite anschaulich vorgeführt. Jeder sprach für sich und vor sich hin, ohne jemanden anzusprechen. Reduziert auf ein Bild sah das so aus: Eine Wüste, in ihr Einzelpersonen, die sich gerne selbst reden hören, ohne die Anderen anschauen zu müssen. Um das zu erreichen, stehen sie im Kreis, mit dem Rücken zur Innenseite des Kreises und mit dem Blick in eine leere Ferne gerichtet. Und jeder redet, und die Mitte des Kreises ist leeeer… (Und die Bedouinen, hinter dem Sandhügel, lachen sich kaputt.) !¿
Seppy, vielleicht denken viele so. Wer kann das so genau wissen?
Wer kann wissen, was aus diesem Europa wird?
Auf nichts ist mehr Verlaß.
Sagt man seine Meinung, finden sich immer welche, die einem einen Strick draus drehen.
Sarrazin schreibt ein Buch, wo er seine Meinung sagt. Schon wird das alles zum grossen Fall. Kurt Westergaard wird aber prämiert, für seinen Mut gelobt.
Er hatte 2005 mit seinen Mohammed-Karrikaturen
den Haß der Islamisten (und nicht nur) auf sich gezogen.
Wir leben in einer Zeit, in welcher von Freiheit und Meinungsfreiheit zusätzlich gesprochen wird.
Es sieht aber so aus, dass wir bald lieber uns hinter zugezogenen Vorhängen treffen und flüsternd miteinander sprechen.
Oder ambesten zum Einsiedler verkommen.
Denn Gedanken sind noch frei.
Ich hatte einen Türkischen Kollege der von einem Bekannten gefragt wurde:
,,Du hast die Deutsche Staatsbürgerschaft mit 18 verweigert ,willst du zurück in die Türkei,,?
Darauf hin mein Kollege:
,,Ich wollte,aber ich sehe jetzt das Deutschland uns schneller gehören wird als vorher angenommen,,
Mein Bekannter war sprachlos.Was hätte er darauf noch antworten können?
Vieleicht war das ein Einzelfall,wer weiss das schon…
Polki, hast Du Mara Kayser für unsere Abschiedsparty gewählt?
Was findest denn an Schwobs Beitrag alles schlecht?
Das
“Die Bavaresen haben einen Hang zur Übertreibung
und verstehen unter Integration Assimilation.
Am liebsten würden sie unsere Kids Bayerisch
sprechen hören und uns beim Oktoberfest in Dirndln & boarischen Lederhosn wähnen.”
oder das
“Sie kacken auf unsere Geschichte und empfinden
es als Zeitverchwendung, darüber ein Wort zu verlieren, geschweige denn, ein Projekt zu fördern, unsere Geschichte in Bavarien in einem
Museum zu zeigen.”
Das ist doch alles wahr.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
OK wer sich ein wenig von dem Thema beruhigen möchte soll bitte dieses Video von unserer Banater Landfrau anschauen. Diese Musik beruhigt vielleicht auch die Sibenzwerge aus Siebenbürgen.
http://www.youtube.com/watch?v=G5kEwAve2bU
Ganz schön was los mit den Saraziner, ich kann allen zustimmen nur am Schwob nit !Lach
Schreibt nur scheen weiter, ich lese.
Dann bleibt uns nur noch die “Abschiedsparty”.
Let´s go, wie man als perfekt Integrierter sagt.
Die jüngere Generation in unserer Verwandschaft ist bereits auf dem Weg zur Assimilation. Mein Sohn ist der Einzige, der noch Interesse für die Banater Schwaben zeigt und schwäbisch spricht.
Man könnte fast sagen “der letzte Mohikaner”.
es mag ja Anfänge gegeben haben, daß man die Schwowe als eigenen Volksstamm hätte ansehen können. Der 2. Weltkrieg und der Druck der Kommunistem machten dem ein Ende.
Ich bin der Meinung, daß die Generationen vor uns sich als “deitschi Leit” oder einfach “Schwowe”, eher gesehen haben die deutsch gesprochen habe, klar was sonst, im Gegensatz zu anderen, die eben ungarisch, oder serbisch oder rumänisch. Das mit den Donauschwaben oder Banater Schwaben ist eher so eine Intelligenzia-Sache, der Zwischenkriegszeit, wo auch uns Schwowe das “deutsche Wiedererwachen” gepackt hat. Wichtigeres Kriterium war ganz früher wohl auch die Religion. Denn es war für die Alten gar schrecklich, wenn ein Schwowemädel oder ein Schwowebu ein wilder Raatz oder ein Walach geheiratet hat, nicht wegen der Nationalität, das war vordergründig, nein, weil eben der Raatz oder der Walach orthodox war und wie kann ein braver Schwob einen Ketzer heiraten. Aber wenns ein Ungar oder eine Ungarin war, da hat man dann ein bißl aufgeatmet, weil die ja bekanntlich auch mehrheitlich gut katholisch sind. Viele Mütter meines Jahrgangs hatten Bange, daß der gute Schwowebu beim Militär sich eine Sächsin anlacht und damit eine Lutherische einschleppt. Da wäre eine katholische Magyarin unter Umständen lieber gewesen.
Und das andere ist, die Schwowe hatten nie auf der Weltbühne eine Lobby eine mächtige Repräsentanz. Sie waren gute Ackerbauer, Viehzüchter oder allgemein gute Wirtschafter, aber die Politik haben sie für sich von anderen betreiben lassen. So sind wir Schwowe denn auch schon im Banat von der Weltgeschichte wie damische Gänslein vor sich her getrieben worden, fleißig, ordentlich, arbeitsam, geduldig aber politisch naiv und ungeschliffen. Somit nimmt die Welt auch keine Notiz von langsamen doch beharrlichen Verschwinden des “jungen deutschen Volkstammes” von Bühe der Geschichte.
stimmt Nicki,
dazu kommt: für alle Menschen, gleich welcher Herkunft, wird das 21. Jh., vielleicht noch mehr als das 20. Jh., das Jahrhundert der großen Wanderbewegung des Einzelnen auf der Suche nach Arbeitsplätzen sein. Die Württemberger sitzen doch auch schon am Prenzlauer Berg in Berlin und bei uns in einem Schlafdorf in der Mitte Deutschlands sind bei ca. 2800 Einwohner allerhöchstens 600 “Eingeborene” (inklusive Flüchtlinge aus Schlesien und Sudetenland), der Rest ist aus allen Bundesländern, Portugal, USA, Türkei ja, und einige wenige auch aus Rumänien.
Wir und unsere Eltern sind hier in Deutschland integriert. Unsere Kinder sind bereits halbassimiliert, und unsere Kindeskinder werden höchstwahrscheinlich ganz aufgehen im Volkstum der Bayern, Schwaben, Pfälzer usw., je nach dem, wo sie leben.
Ein Weiterbestand unseres “jungen deutschen Volksstammes”, wie der “Schwob” ihn nennt, ist leider ein Wunschtraum.
Denn für eine Fortbestand müssten gewisse Kriterien bestehen, wie:
1 . zusammenhängendes Siedlungsgebiet
2. Sprachliche Eigenständigkeit (man denke an die Situation in der Schweiz)
3. Religionsunterschied
All diese Kriterien erfüllen wir nicht. Wir können nicht las deutsche Minderheit in Deutschland so weitermachen wie im Banat. Dort haben alle drei genannten Kriterien gegolten. Wir konnten uns abgrenzen vom Mehrheitsvolk und uns auch so “erhalten”.
In Deutschlandf ist das einfach nicht mehr möglich. Da hilft auch keine falsche Nostalgie und auch kein AUF TEUFEL KOMM RAUS – Pflege des Brauchtums.
Unser Weg ist vorbestimmt. Wir können ihn mit erhobenen Haupt gehen, bewußt und selbstsicher und dabei auch die Tracht anziehen, oder wir sind missmutig und vergehen vor Selbstmitleid, weil die “bösen Bayern oder Württemberger” uns nicht genug “eschtimiere”.
Denkt mal darüber nach!
Soviel zu der Einlassung vom “Schwob”.
Nicki
Hallo Schwob, Beckstein ist Frrranke! Und evangelisch! Das ist ein riesiger Unterschied.
Für viele Bayern ist auch heute noch jeder, der nördlich des Mains herkommt (“Weisswurstäquator”) ein Preuße, manchmal sogar ein “Saupreiß”.
Aber nicht für alle. Ich kenne urige Bayern, die Dialekt sprechen und sich trotzdem für Umwelt und Einwanderer einsetzen.
Wer Integration mit Assimilation gleichsetzt, ist oft Stammtischkunde und hat schon Angst, eine Schwiegertochter aus den neuen Bundesländern zu kriegen… eben jemand, der nie über den Tellerrand seiner Suppe hinausgesehen hat. Und der denkt, er kenne Spanien, weil er Urlaub am Ballermann macht.
durlacher
Es fühlte sich doch ganz anders an, in einen
Wahlkampf mit einer Schwowin/ einem Schwob zu
gehen.
Von Der Schwob in Sep 9, 2010 – 23:43
Wenn die Schwowin oder der Schwob noch nicht ganz “verwestlicht” ist.
Ich habe ja geschrieben, dass ich nicht weiß, was die immer mit Integration meinen.
Weil Integration und Assimilation verschiedene Begriffe sind. Aber bei manchen klingt Integration wie Assimilation.
Das ist aber nicht jedermanns Wunsch.
Ich vermute aber, dass die Assimilation Banater Schwaben schon stattfindet…
Der Spruch “Wir bleiben, was wir sind”, von unseren Siebenbürger bekannt, hat für viele von unseren Landsleuten an Bedeutung verloren.
Schade.
Sarrazin trifft den Nagel auf dem Kopf mit seiner
Intagrationanregung. Er bezieht sich in erster
Linie auf die statistisch Kriminellen in D,
Araber und Türken, bzw. Deutsche aus Russland.
Die führen das Wort in Stadelheim/MUC usw.
Wurden in den 70ern und 80ern unsere Schwoweleit
zufriedenstellend integriert? Ich glaube ja.
Wurden sie in den 90ern nach dem Exodus intgriert? Muss ich ebenso bejahen.
Die Bavaresen haben einen Hang zur Übertreibung
und verstehen unter Integration Assimilation.
Am liebsten würden sie unsere Kids Bayerisch
sprechen hören und uns beim Oktoberfest in Dirndln & boarischen Lederhosn wähnen.
Sie kacken auf unsere Geschichte und empfinden
es als Zeitverchwendung, darüber ein Wort zu verlieren, geschweige denn, ein Projekt zu fördern, unsere Geschichte in Bavarien in einem
Museum zu zeigen.
Lediglich Beckstein hatte ein offenes Ohr für
so was, Seehofer kann man diesbezüglich in der
Pfeife rauchen. Das betrifft auch die Aufstellung von Schwoweleit bei Landtags- und
Bundestagswahlen.
Integration heißt auch, von Seiten des Gastgebers, die
Respektierung eines jungen, deutschen Volksstammes, wie die Banater Schwaben einer sind, mit entsprechender politischer Ausstattung/Nominierung. Diese Würdigung kann
ich – mit Verlaub- noch nicht sehen.
Es fühlte sich doch ganz anders an, in einen
Wahlkampf mit einer Schwowin/ einem Schwob zu
gehen.
Das mit der Burka ist mir auch unheimlich.
Da denke ich manchmal, ob da wirklich eine Frau ist.
Persönlich glaube ich, Deutschland und auch andere Länder haben den Zuzug der Fremden zu locker gehandhabt.
Unterschiede gibt es, die man nicht mit mit “Integrier dich” wegbekommt.
Europa steht wirklich vor einem Problem.
Das, was Seppy anspricht, kann passieren, wenn das Fremde und die Fremden eine bestimmte Vormacht gewinnen.
Von Supersvabo in Sep 9, 2010 – 17:52
Genau….
Also ich will nicht den Teufel an die Mauer malen,aber wenn wir nicht zusammenhalten werden Zeiten komme wo du in deinem eigenem Land ,mit einem Dolmetscher zum Bürgermeister oder,zu einer beliebigen Behörde gehen mußt,weil dort ein ,,Nichtintegrierter,, sitzt,zwar Deutsch sprechen kann,aber nicht reden will damit du endlich begreifst wer ,,JETZT,,das sagen hat.
Kopftuch, so wie es die meisten Türkinnen tragen JA. Allerdings hört der Spaß mit der Tradition und der kulturellen Identität da auf, wo ich meinem gegenüber in realiter nicht ins Gesicht und in die Augen schauen darf, oder besser gesagt kann.
Egal ob Schowe-Weiwer oder andere Weiberleute, ob sie jetzt im Internet mir begegnen und eine Burka tragen ist mir egal, weil im Internet schaut man nicht dem anderen in die Augen , aber wenn ich ihnen auf der Straße begegne oder irgendwie persönlich mit ihnen zu tun habe, dann will ich den Menschen sehen und nicht eine verbotzelte, eingemummte Gestalt.
Multikulti im Banat und nicht ewiges Geplänkel über Integration.
Das Wort Integration wird hierzulande so strapaziert, dass ich mich heute fragte, was die mit Integration überhaupt meinen.
Also erstmal Kopftuch weg und dann deutsch reden. Ja, Harz4 bitte auch nicht.
So höre ich das immer, wenn es um Integration geht.
Und um das geht es den ganzen Tag.
Unwillkürlich landet man wieder in den Erinnerungen ans Banat.
Die ältere Generation hat nicht unbedingt rumänisch gesprochen.
Selbst Herta Müller kam erst auf dem Lyzeum dieser Sprache näher.
Keiner hat uns um Integration gebeten.
Ein Kopftuch-Verbot gab es auch nicht.
Was ist an einem Kopftuch bitte falsch?
Ich meine, solange man zum Tragen nicht gezwungen wird, ist es Privatsache.
Die “pocaiti” in Rumänien trugen doch auch Kopftuch. Selbst im Dienst.
Nachteile für Andere sah ich daran nicht.
In meiner Kindheit sah ich bulgarische Frauen an Markttagen mit ihren Kopftücher.
Das Kopftuch war wie ein Identitätsmerkmal.
Ich wußte dadurch sofort,wohin sie gehören.
Ich denke, nicht was man trägt, ist schlecht.
Schlecht ist die Intoleranz und das Unwissen der Menschen.
Nicht der Islam und das Kopftuch ist schlecht, sondern was gewisse Leute aus diesem Glauben machen.
Deutsch sprechen erleichtert das Leben in Deutschland, aber es ist kein Merkmal von Integration unbedingt.
Die Attentäter vom 11.September sprachen wahrscheinlich auch deutsch.
Das Kopftuch ablehnen ist oft nur das Ergebnis eigenen Widerwillens, was diesen Kopfschmuck betrifft.
Ein langer Mantel aus hochwerigem Stoff und ein Tuch aus schönster Seide kann unter Umständen modisch sogar ein Highlight sein.
Es kommt auch darauf an, wie man etwas trägt.
Ich denke, das Wort Integration wird noch lange überall zu hören sein.
Integration wird aber nur gelingen, wenn wir Freiheit und Demokratie richtig verstehen und sie auch erhalten. Und unter wir verstehe ich alle, die in diesem Land leben.
Probleme sind da, um sie zu lösen und nicht sie ständig an die große Glocke hängen und nichts wird getan.
Wenn Sarrazin seinen Job verliert, wird Neu-Kölln etwa angenehmer?
Vielleicht sollte man alle Pizzerien und Dönerläden schließen, damit Integration endlich eine Chance hat!
D-ENG 1:0
Arg-Mex 7:8 n.E.
Lots Of Laughing.
http://www.youtube.com/watch?v=uOxjNyuBhoM&feature=related
das ist schöööööööööön
Tränchen?
Wofür?
Und warum der wilde Westen?
Für uns Banater war doch immer der Osten…
na ja, Sie wissen schon…
Wir waren immer so, wie die Rumäner es sagten: Banatu-i fruncea.
“DAS BANAT-RUMÄNIENS WILDER WESTEN” aus der Reihe “Bilder einer Landschaft”
als Wiederholung
auf BR Alpha,
Heute, Freitag, 25.06.2010, 23:30 – 00:15 Uhr
Viel Spass und Happy Tränchen!
In Deutschland spricht man sich gegen ein Multikulti aus, weil man die Vorzüge eines solchen Nebeneinander mit Miteinander nicht kennt und nicht kennen will.
Dieses Nebeneinander mit Miteinander setzt echte Toleranz und Freiheit voraus.
Ein Korsett mit Vorschriften wird niemand helfen.
Sehr gute und richtige Frage, Katharina!!!
Leider!…muss man sagen: denn manchmal wird man erst durch Schaden klug…
Wer fragt die Rumäner, Anonymous?
Aber jetzt im Ernst. Ich habe zwei besonders schöne Freundschaften zwischen Deutschen und anderen Nationalitäten erlebt.
Ich habe mich allerdings gefragt,ob sie auch zustande gekommen wären, hätte der Kommunismus uns nicht allen Schmerzen zugefügt?
Supersvabo: “Multi-Kulti im besten Sinne des Wortes…gabs schon vor Jahrhunderten im Banat”
Hmmm…ob das die “Rumäner” auch so sagen würden, wenn sie zurückblicken in die Jahrhunderte?
Schöne Rezepte und tolle Visionen sind eins, die Realität beim Nebeneinander ohne Miteinander (die Schwaben oben – die Rumänen unten), nach dem Motto “Ich respektiere dich, so lange du mir nicht zu nahe kommst” ein anderes…: “Und wehe dein Sohn macht sich an meine Tochter ran!”…
Im Ernst: das schwierige Problem ist der richtige Umgang mit Grenzen, Abgrenzung und Durchlässigkeit von Grenzen. Deinem letzten Satz kann ich voll zustimmen, mit der Einschränkung, dass ein respektvolles Nebeneinander ohne Bemühen um ein ebensolches Miteinander auf Dauer nicht möglich ist.
Sehr treffend, sehr schön geschrieben, Supersvabo.
Multi-Kulti in Temeswar, ach du liebe Zeit, was für einen Neuheit.
Multi-Kulti im besten Sinne des Wortes, nicht so wie die traurige Realität in Berlin-Kreuzberg oder in München-Neuperlach ausschaut, gabs schon vor Jahrhunderten im Banat. Bloß Multi-Kulti in seiner schönen Blüte gibt es, wenn die unterschiedlichen Gruppen ihre eigene Kultur nebeneinander leben können und nicht zu einem Miteinander-Misch-Masch auf linkideologischer Basis gedrängt werden. Das war auch ein gutes Rezept für ein teilw. gutes Gelingen; nicht das zwanghafte Miteinander um jeden Preis und nach dem Motto eia-popaia-wir-haben-uns-alle-lieb, sondern im respektvollen nebeneinander, im Betonen der Eigen-/Verschiedenartigkeit und trotzdem Menschbleiben.
Als ich Richard Wagners Artikel bei achgut.com las, dachte ich, er macht sich lustig über unsere bezaubernde Gegenwart, wo manche Niete zum Superstar avanciert, derweil sich ein hochgebildeter Professor in der Anonymität verliert.
Doch dann las ich den Namen von Herta Müller in einer Liste mit Leuten, die künftig unser Land regieren könnten…wenn sie es wollten und man sie liesse.
Und Herta paßte in dieses Knäuel wie die Faust aufs Auge.
Regierung ohne Politiker ist der Titel des Artikels.
Und jenseits der Lustigkeit solcher Listen könnte man nicht nur fragen, was wird aus dem kleinen Mensch von nebenan, sondern was wird aus den Menschen, deren Name Wagner angibt?
Denn Macht ist tückisch.
So hat der Richard dies auch gemeint.
Stefan Raab hat es ja mit dem Erfolg. Muß ich schon sagen. Nur würde ich mir nie eine Karte für seine Sendung kaufen. Und von dieser Lenamania lasse ich mich auch nicht anstecken.
Als ich einer Kollegin sagte, Lena könne nicht singen, da meinte sie vorsichtig, ich solle doch nicht so streng sein.
Doch, bin ich.
Es ist bestimmt mein Wunsch, Deutschland vorne zu sehen. Aber mit wertvollen Ideen und großartigen Menschen, die was für die Gesellschaft geleistet haben.
Sich mit schnell gemachten Stars zu rühmen, ist doch eine Ohrfeige für alle, die wirklich was vorweisen können.
Das ist meine eigene Meinung.
verstanden
Bravo Anonymous sehr gut geschrieben !
Nur Du hast den Richard falsch versranden: Er ist neidisch war aus meiner Sicht auf die Lena.
(Die mag er gar nicht!)
Da sie vorgeschlagen wurde für das Eiserne Kreutz, dass wen Sie es bekommt denn Wert dieses Kreutzes vermindert ! Das ja durch zufall unsere Herta auch bekommen hat.
Der Richard weiß schon was er schreibt……………………..also nochmal lesen!
Wenn tr Wohner Richard Lena erfrischend findet, wie findet er dann die Salm-Geschwister oder Mara?
Von Anonymous in Jun 1, 2010 – 22:34
wie das “schwäbische” Dorf.
Wenn tr Wohner Richard Lena erfrischend findet, wie findet er dann die Salm-Geschwister oder Mara?
Wie kann nur eine Goere, die nicht singen kann,
die Europaeer dermassen ueberzeugen?
Hast recht Duracher; ich habe nicht nur geschmunzelt, sondern auch laut gelacht
sehr “integent” geschrieben
Der Herr Perjamoscher hat dies ja schön geschrieben, zum nachdencken !
Die Achse des Guten………..
Wieder mal so ein Mist……”Sie sind gut und wir anderen sind bös!
was zum Schmunzeln:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_neue_germania_kommt_aus_hannover/
Also Seppy ich finde das Multi Kulti nicht funktioniert .Punkt
Oder es funktioniert so wie in den Banater Dörfer…….Deutsches Dorf, Rumänisches und und und so w. Jede Nation mit seinen.
Das man dann aber mit diesen Nationen gut auskommen kann ist doch keine Frage.
Ich glaube das siest Du genau so.
Es geht um Multi Kulti in Temesvar und Banat hier….das Thema haben wir versaut.
Sorry
Polki altes Haus,es geht nicht um deine Nationalistische Aussage,das ist sie nicht,hast wieder nicht verstanden.
Es geht da um Multi-Kulti.Zuerst verteidigst sie und dann schreibst die Länder verteilen sich nationalistisch ihre Punkte.
Also was dann?
Beweis ist das gegen alles DEUTSCHLAND doch gewonnen hat.
Angenehm und von Herzen kommend fiel mir die Ansage des slowakischen Jury-Sprechers auf: 12 points for (or to) our FRIENDS: Germany!
Der Däne hingegeben brachte nur „Nachbarn“ über die Lippen, wobei mehrfach nordeuropäischen Länder ihre Nachbarn „Freunde“ nannten bei der Punkteverteilung.
(Eine sehr schöne Geste). Ich finde auch, dass die türkische Gruppe und das rumänische Duo ihre vorderen Plätze verdient haben. Überhaupt war die ganze Veranstaltung unterhaltsam und ausgewogen.
Tatsache sind wen deine Nachbaren (Andarer Kultur saufen und krawal machen).
Das sind aber nicht alle so Seppy.
Und must jo nit gleich Purtzelboam schlan, Wen ich sage es gibt auch gute Russland Deutsche und gute Türgen und gute…………egal was für Nation und was für Religion ist das kein geschleime sondern eine Tatsache.
Das es von diesen Nationen auch schlechte Menschen gibt wie von uns Schwaben auch ist doch klar.
Ich verstehe dich jetzt überhaupt nicht, wie Du wieder im Kreiß dich drehst.
Was ich schreibe zu dem stehe ich zu 100%
Und wo findest DU in dem letzten Artigel vom Banater Schwaben Forum eine Nationalistischen Gedanken gegen eine andere Nation.
Zuerst lesen lernen und dann andworten………
Wen ich schreibe die Staaten haben sich den Schädel zuerst eingeschlagen und dann sich die Punkte gegenzeitich gegeben……..Dann ist das eine tatsache und hat nichts mit einer Nationalitische beschimpfung zu tun.
Und ich darf mich ja noch gfrein wen Deutschland gewinnt. Übrigens habe ich mich für Lena gefreut und nicht für Deutschland.
Also Seppy gleich drei Antworte….Do warscht mol richtig ufgeregt wieder. Ruich bleiwe und Tee tringen.
,,Habe an das Mädchen geglaubt und sie hat auch gewonnen…………….
Steht so mit einer Unschuld auf der Bühne wie eine Jungfrau………und hat mit dem Modernen Jodel Rabb a Super Nummer gehabt…………….
Auf jeden Fall war die Abstimmung ein Nationalistisches Eurpäisches Schauspiel……….
Zuerscht schlage wir uns die Köpfe ein und nacher gibt es 12 Punkte !!!
Ich finde es so was von schade , das dieses Nationalistische geduhe in der Musik sein Platz hat.
Deutschland ist da kein Grümmel bessser………………………..
Auf jeden fall habe ich mich sehr gfreit,,
Das hast du Polki auch geschrieben.Wo ist dein Multi Kulti?Deine Traditionsreiche Welt?
Ich bleibe jetzt dem blog auch eine Zeitlang fern bis man nicht vernünftig diskutieren kann.
Schleimen werde ich niemals.
Von Polkakeenich in Mai 30, 2010 – 12:32
Du bastelst wieder an deiner heilen Welt rum.
Kultur hin Tradition her das sind Tatsachen.
Du hast doch einmal gesagt das DEINE Frau mit uns Schwaben nichts mehr zu tun haben will.
WARUM?
Wenn du jemanden aufklären willst dann bitte fang vor deiner Tür an.
DU hast immer Recht.Bist ja ein König.
Wenn ich in ein Fremdes Land ziehe dann aus einem gewissen Grund und bemühe mich die Sprache zu lernen und die NEUE Kultur zu verstehen.
Es gibt viele Junge Türken,weil du das jetzt ansprichst, die besser Deutsch schreiben und lesen als wir.
Wenn ich als ,,TEITSCHER,,herkomme dann muß ich mich um so mehr bemühen die ,,Teitsche ,,Sprache auch zu lernen.
Ich habe nur lediglich paar Fakten gezeigt mit denen ich mich zur Zeit konfrotiere.
,,Es kann sein das viele diese ,,Erfahrung,,nicht mitmachen müssen.Schön für sie,,
Von seppy in Mai 29, 2010 – 12:32
Das oben habe ich auch geschrieben,da ist nicht von allen die rede.
Und noch etwas:Der Ribery ist kein Türke.
Andere die am rasen zupfen und das Kreuz machen auch nicht.
Ja, so ist es, wenn einer was an seinen Mitmenschen finden will, dann klappt das immer. Obwohl andere auch z. B. ihre Ski-, Wander- oder Turnschuhe ebenfalls regelmässig vor der Wohnungstür stehen lassen.
Du hast ja Recht was du hier schreibst….
Habe dagegen nichts einzuwenden.
Nur aus meiner Sicht hat jede Kultur ihre Tradition: Türken stellen zum beispiel ihre Schuhe an die haustür und nehmen sie nicht in die Wohnung.
Das ist ein Konfligt Stoff wen ein Deutscher daneben wohnt und das nicht mag.
Die Rumäner (Die Mehrheit) kann auch nichts dafür, dass dies so war. Das war von den Russen und der Kommunistischen Partei befohlen. Und man köterte sie doch mit einem beseren und schönerem Leben. Sie können jetzt alles den deutschen weg nehmen, alles gehört ihnen. Und auch in dieser Situation gabe es Rumäner die aus der Reihe tanzten und nicht die Gesetze befolgten und somit ihren Deutschen gezwungenen Gastgeber halfen.
@ Polkakeenich, die Russlanddeutschen habe ich nie und nimmer gemeint. Die sollten überhaupt hier herzlich willkommen sein. Die Heranwachsenden und alle Jugendlichen, ob R-Deutsche oder Russen, werden es nicht mehr so schwer haben wie anfangs ihre Eltern, sondern vorbildlich integriert sein.
In Rumänien haben wir die Vorgaben des Staates respektiert und alle 5-Jahres-Pläne erfüllt. Konnten nicht wagen Forderungen zu stellen, obwohl wir ältere Rechte hatten und uns dementsprechend Autonomie oder zumindest Zweisprachlichkeit zugestanden hätte. Denn – wer hat das Land urbar gemacht, wer hat die Dörfer & Städte aufgebaut und zur wirtschaftlichen Blüte gebracht? Nichts davon stand in unseren dt. Schulbüchern – alles war Napoca, Ziridava etc. Die Dakerkultur war Grund genug für das Auftrumpfen uns und den Ungarn gegenüber. In unseren Schulbüchern ist unsere Banater Geschichte nicht einmal erwähnt worden. Und die deutsche Geschichte gab es im Geschichtsbuch der 6. Klasse klein gedruckt. Die deutsche Geschichte war nicht „Pflicht“, d. h. zum Abfragen, sondern nur spärliche Zusatzinformation: Die Abhandlung über Luther und Müntzer nahm insgesamt eine halbe Buchseite ein. Nun mag mancher sagen, alles nicht so wichtig. Doch, ist es! Die rumänischen Kollegen wollten (genauso wie die deutschen hier – allein schon wegen des Dialekts) etwas über unsere Herkunft wissen.
Sind se jetzt anderes, oder nit, Das ist hier die Frage…………………
Kann euch beim besten willen nicht zustimmen. Habe gedacht der Walther kommentiert dagegen……..Der Anfang hat so ausgeshen, am Ende hat er doch Kniebeuge gemacht und das Gebet mitgebetet……So ist s brav!
Mit Tepich oder ohne, dass weiß ich nicht!
OK hier richt es nach Türken (Andere Kultur) und Russlanddeutsche (Sauf Kultur)
Kann Euch nicht zustimmen obwohl ihr ja Recht habt.
Die Kulturen sind so verschieden das ein zusammen Leben sehr schwehr ist.
Wir sagen alle…..Die müssen sich uns anpassen!
In Rumänien hat es aber uns nicht geschmeckt das wir uns an die Rumäner und Ungarn mussten anpasen.
Hier möchten wir (wir sind doch auch nicht von hier) Anderen Völker vorschreiben unsere Kultur und Lebensart zu übernehmen.
Das Ergbniss wird sein oder ist es auch schon: Das viele Bin Ladens geboren werden. Die Nationalistisch für Ihre Nation kämpfen werden……………………..
Aus meiner Sicht, last alle Nationen ihr Brauchtum und gewonheiten ausüben. So lange sie nicht die Verfasung von Deutschland verletzen ist alles OK.
Wer für Deutschland spielt ist mir egal…..
Der erste Rumänische Weltmeister im Handball hat auch nur einen Rumäner in der mannschaft der Rest waren Ungarn und Deutsche
@getkiss
,,Inzwischen haben wir gute Fußballer eingekauft,,.
Von getkiss in Mai 29, 2010 – 23:25
Genau.Am meisten kann man das auf dem Rasen beim beten sehen.
@seppy:”Das Multi-Kulti gelabber hat Deutschland nichts gebracht”
Stimmt nicht.
Inzwischen haben wir gute Fußballer eingekauft.
Schon klar, seppy, bin da ganz deiner Meinung – Ghettoisierung bringt nichts.
Beatrix,der Spruch oben ist nicht für dich,gell?
Das keine Missverständnisse entstehen.
Beatrix,passt schon….
,, sei nicht immer dagegen wo es kein dafür gibt,,irgenwo mal gelesen.
Was heißt hier anders? Wie soll ich mit jemandem umgehen der mir ,,ans Bein pinkelt,,?
Soll ich ihm das andere Bein auch hinhalten?
Das Multi-Kulti gelabber hat Deutschland nichts gebracht.
Anders sein kann man auch ,aber im guten Sinne einer Sache.
Ich schau jetzt aus dem Fenster und was sehe ich auf der anderen Strassenseite?
Auf dem Balkon eine gewisse Truppe aus dem Multi-kulti Kreis oder besser gesagt die anders sind,reden laut und jeder hat eine Flasche in der Hand.Von ,,Kultur,,nichts zu sehen.Das geht scho so seit Gestern und wird bis Sonntag Abend weitergehen.
In gewisse Stadtbezirke hat sich schon irgendwie ein Staat im Staat gebildet,oder ist das nicht so?
Man rottet sich zusammen und kocht unter dem Mantel des Multi-Kulti sein eigenes Süppchen.
“Die Hölle, das sind die Anderen” (heißt es bei Jean-Paul Sartre)- und doch kommen wir ganz allein und ohne die Anderen nicht aus…wenn sie nur nicht all zu – anderes sind
…auch hier im blog…
Sorry, seppy, wegen du: oder ist das okay? Ich bin relativ schnell immer beim du
@ seppy. Was du beschreibst, sieht man leider immer häufiger. Die machen das so, weil ihnen nichts an unserem Land liegt. Dabei schaden sie sich ja selbst, wenn alles den Bach runtergeht. Und es ist doch so: Wer herkommt, egal welcher Ethnie er angehören mag, hat es doch besser als anderswo – auch heute, in schwierig gewordenen Zeiten. Und wie Anneliese in dem anderen Thread schreibt, Flüchtlinge und Aussiedler samt Anhang, ob deutschsprachig oder die Sprache erst erlernend, fühlen sich hier wohl und zu Hause. Vielleicht weil sie dieses Land als das ihre betrachten. Für mich gilt: Hier ist längst meine Heimat. Das Banat hat mich geprägt und die Banater sind meine Landsleute.
Ja Seppy, der Wein schmeckt im Urlaub besser, aber wahrscheinlicher ist, dass er dot besser schmeckt, wo man ihn mit Freunden trinkt.
Rücksichtslosigkeit und schlechte Manieren wurden sehr oft als “andere Kultur ausgegeben”.
Ich sag mal ungeschützt, es gibt auch eine Saufkultur. Was sich manche deutsche Touristen nur im Urlaub leisten, machen manche südländischen Mitbürger bei sich zu Hause, auch wenn das in Nürnberg oder Hamburg oder Frankfurt ist…
Weiter von oben…
Ich war in Spanien und habe einen guten Wein getrunken.Eine Flasche nahm ich mit nach Deutschland,schmeckte aber ganz anders…..
Man kann auch zwischen den Zeilen lesen…
Saufen,feiern bis spät in die Nacht,laute ,,Fremdländische Musik,leere Flaschen ums Haus,Wildpinkeln in der Gegend ,oder neben der Eigangstür,Zigarettenstummel überall,Lautstarkes Gegrölle und Gerede,egal zu welcher Zeit,aber meistens gegen 22 Uhr wenn der Alkohoolpegel sein ,,Werk,,getan hat.
Und das drei vier mal die Woche.
Tja Walther DAS muß man mal erlebt haben.
Es kann sein das viele diese ,,Erfahrung,,nicht mitmachen müssen.Schön für sie.
…zu dem Eigenen…
soll es heißen.
Ja, seppy! Wir lieben alle die “omogenizare” hin zum “Eigenen” und hassen die “eterogenizare” zum und durch das “Fremde”.
Gibt/gab es nicht in jedem Haus und in jedem Dorf im Kleinen genau das, was es im Großen (z.B in einem “Nationalstaat wie Rumänien) auch gab/gibt?: Die Tendenz zur Homogenisierung dann, wenn das Multi-Kulti “zu bunt” wird?
Die Frage ist nur: freiwillig oder unter Zwang.
Nur gut, wenn man sich dann noch selbst entscheiden kann, wieviel Fremdes und Anderes man zu ertragen hat und gerne “assimilieren” will, oder aber dorthin abhaut, wo man das homogenere Eigene findet.
Aber wie lang?
wer die Macht hat, zwingt die “Anderen” und “Fremden” zu
Im eigenen Land findet eine Migration statt:
Vom Norden nach Süden-Deutschland
Vom Süden nach Norden-Italien
Vom Norden nach Westen -Rumänien
Wenn es dann ,,eng,,wird,wird emigriert.Wohin?
Wo es Geld gibt….
Für einige ist Multi-Kulti gut und schön , von weitem gesehen,aber ,,drinnen,, leben?
Ich lebe in einem Multi-Kulti Haus…noch paar Jahre,aber dann nichts wie weg!!!!!
Die Homogenisierung der walachischen Gesellschaft
hatte, was die Deutschen und Juden anbelangt, dasselbe Resultat: Emigration, und zwar eine
ireversible. Dasselbe Phänomen sehen wir auch in
Polen und Tschechien und sonstwo im Osten.
Waren die Walachen die humaneren Vertreiber?
Oder Herausekler?
Was den Chauvinismus im Osten anbelangt, braucht
man nur einen Blick zu unseren ungarischen Freunden werfen.
Passt schon….
Wir wurden alle für dieses System erzogen und müssen eingestehen das unsere Lehrer nicht ohne Schuld waren uns diese Propaganda zu übermitteln.
Konnte ich einmal ein Gedicht über den ,,Großen Mann,,nicht auswendig,gab es ,,Ohrfeigen…..,,und diese von wem denn?Vom Lehrer!
Ja, Seppy, es ist ein langer Palawatsch geworden, aber ich dachte, wieso kommt man auf die Idee, dass es klappen könnte mit dem Zusammenleben, wenn die Leute nicht Multikulti sind. Aber ALLE Menschen sind verschieden und ich wollte nur noch einmal daran erinnern, wohin die Gleichmacherei führt, auch wenn man die Zahl der “anderen” immer mehr reduzieren würde, es finden sich immer solche, denen einige gegen den Strich gehen. Wir haben das ja erlebt; ich zumindest bis zur bitteren Neige.
Also:Ohne Volk,das alles mitmacht, kein Diktator.
@Durlacher
Es war eine Frage meinerseits,die Antwort:na ja….
Immer gleich Vergleiche mit NC zu machen nehme ich nicht hin.
Beispiel:Hitler.
Man redet immer von den sechs Helfer Hitlers und vergisst ein ausschlaggebener Helfer:DAS VOLK.
Vor 250 Jahren war die Zeit vor Napoleon.
Da gab es (noch) keinen nationalen Chauvinismus.
Man kämpfte ums tägliche Überleben, die Sachsen waren froh, wenn Medardus sie mit seinem Dauerregen verschonte und die Rumänen freuten sich, wenn ihre Felder in Zeiten der Dürre vom Sfântu Ilie gewässert wurden. Man kümmerte sich um die eigene Dorfgemeinschaft, wer kam schon darüber hinaus, außer den fahrenden Handwerkern und einigen wenigen Studenten aus der Stadt. Und wenn man sich mühte und plagte in Zeiten der “echten Hand- und Knochenarbeit”, konnte man schon nicht einmal Verständnis aufbringen, wenn die Schwiegertochter aus dem Nachbarort war, obwohl sie dieselbe Religion hatte, dieselbe Sprache sprach, aber nicht so viele Petersilienwurzeln in der Schluppchensupp’ kochte…
Azzola hat es sich vielleicht für die Gegenwart gewünscht, dieses einig Volk von Brüdern, aber die historischen Voraussetzungen waren nie gegeben.
Ich stelle mir vor, dass die Rumänen aus Siebenbürgen de facto nicht so erniedrigt und gedemütigt wurden wie z. B. in der Walachei (Siehe “Stancus “Descultz”, ein fürchterliches Buch). Dort waren es aber die “eigenen” Leute, Bojaren und Popen, die sie sozial unterdrückten. In Siebenbürgen hatten sie daher das Modell des freien Bauern vor der Nase, deshalb empfanden sie sicher die doppelte Unterdrückung (sozial und national) als viel größer, aber auch deshalb hatten sie schon vor den Ragatzeni, aber auf jeden Fall mehr sozial engagierte Intelektuelle aufzuweisen, vor allem aus den Reihen der Elite der griechisch katholischen Kirche.
Wie oft habe ich das rumänische “Tzaran prost” gehört, die Verachtung dem Landwirt gegenüber.
Das sehe ich auch so, Durlacher, letztlich hat Ceasescus mit seinem natioanalkommunistischen Terror auch dem eigenen Volk mehr geschadet als genützt, das erbärmliche Resultat sieht man ja heute. Solche despotischen Versuche(!) sind letzlich natürlich immer zu Scheitern verurteilt, oder münden in einer internationalen Katastrophe, Nazi-Deutschland hat es vorgemacht, mit Nord-Korea könnte das gleiche passieren.
Keine Ahnung, ob Azzola mehr Phantast oder Realist war, er kritisierte ja nur, dass sich die siebenbürgischen Ethnien vor 250 Jahren nicht “zusammengerauft”, sondern die mörderische “Scheidung” bevorzugt haben. Dein Vergleich mit der Ehe ist gut: ohne eine Vision und ohne Illusionen würden wir sie gar nicht erst eingehen. Es ist zu befürchten, dass die Völker sogar noch sehr viel mehr Federn lassen werden, bevor sie sich zusammenraufen und als müde Krieger zum “leben und leben lassen” kommen.
Nein, das war kein Nutzen für das eigene Volk!!
Das war Machtausübung pur.
Jeder, der eine eigene Meinung hatte, konnte damit rechnen, dass ihm ein Maulkorb umgehängt wurde, vom Parteisekretär, von seinem Direktor, von irgendwelchen karierregeilen Typen. Gestern sah ich “Der Tod des Herrn Lazarescu”. Die Art, wie die jungen Ärzte die erfahrene Krankenschwester abkanzelten, das war genau das, es fehlte noch, dass sie sie mit “Genossin” betitult hätten.
Ich habe in Gesprächen immer korrigiert, wenn jemand sagte “Die (die Rumänen) haben uns unsere Schulen kaputt gemacht” in: “Sie haben ihre eigenen Schulen kaputtgemacht” (oder Werte oder Dörfer etc.) die Auswirkungen waren aber für eine Minderheit immer schwerwiegender. Und es ging, wenn schon gegen Ethnien, immer zu allererst gegen die Ungarn, aber durch solche Vorgaben traf es immer auch die Deutschen.
Axel Azzola in Ehren, aber seine Vision von einer harmoniebringenden transilvanischen Identität ist so illusorisch wie die Harmonie in der Ehe. Pardon, letzteres gibt es schon, aber erst nachdem man sich zusammengerauft hat, Federn gelassen hat, ein müder Krieger geworden ist, um endlich zu erkennen: “leben und leben lassen”.
Das traurigste, ödeste und erbärmlichste Resultat der “Omogenisierung” durch Deportation, ethnische Säuberung, Völkermord, Proletkultismus und sozialistischen Aufbau ist das Tschernowitz von heute.
Hallo Durlacher,
der bis zu seinem Tod 2007 im Siebenbürger Diskussions-Forum sehr aktive Axel Azzola (geboren im Banater Bergland, in Ferdinandsberg-Oţelu Roşu), hat einmal auf die Frage, als was er sich fühle, geantwortet:
„Ich bin ein von seinem Herkommen auf Dauer getrennt lebender Transilvanier jüdischen Glaubens und deutscher Sprache“.
Dem Einwandt, dass es ein Volk der Transilvanier nicht gäbe, stimmte er zwar grundsätzlich zu, trotzdem antwortete er:
„Nein, so einfach ist das nicht, es trifft zwar zu, dass es die Transivanier nur in der Vorstellung Einzelner und nicht als reales Volk gibt oder gegeben hat, weil sie nicht entstanden, als die im Karpatenbogen lebenden Völker vor mehr als 200 Jahren um ihrer Zukunft willen Transilvanier hätten werden müssen. Damals wollten das weder die Sachsen noch die Szekler und schon gar nicht der ungarische Adel, weil alle ihre Privilegien mehr als die Zukunft liebten und sich den Rumänen überlegen dünkten, die noch lange als Leibeigene nahezu rechtlos auf ihren Feldern arbeiteten und ihre Herden hüteten. Aber schon damals existierte die bis heute fortlebende Idee von einer transilvanischen Identität als überwölbender Einheit einer Vielzahl größerer und kleinerer gleichberechtigter Völker mit ihren verschiedenen Sprachen und Religionszugehörigkeiten. Denn die Gleichheit aller ist die Bedingung für eine allgemeine Freiheit. – Nur wenige haben so gedacht, und es ist kein Zufall, dass die Sachsen den Protagonisten dieser Vision, Joseph II., bis in die Gegenwart als einen Unglücksbringer betrachten…weil sie an ihren Privilegien hingen und bereit waren, für dieses verstockte ‚wir wollen bleiben, was wir sind’ mit dem Untergang zu zahlten.“
(aus dem Buch von A.Azzola „Jüdische und andere Geschichten von der Schöpfung bis zur Gegenwart“, hora Verlag, 2005, Hermannstadt)
Das Paradoxe an der Sache ist, dass es auf jeden Fall mit der Zeit durch das Zusammenwachsen verschiedener Völker oder Ethnien überall so etwas wie eine Vereinheitlichung, also eine Art “Omogenizare” geben wird, ob man das nun bedauert oder nicht, und das wir auch nicht konfliktlos passieren. Ceausescu hat das versucht, was alle Diktatoren versuchen: die Vereinheitlichung mit Gewalt und auf verbrecherische Art zum Nutzen nur des eigenen Volkes, indem sie den Hass zwichen den Angehörigen der verschiedenen Völkern benutzen und funktionalisieren.
servus
Ach Seppy, Sie meinen Ceausescu hatte recht, die “Omogenizarea natziunii române” voranzutreiben?
Und? Was wäre gefolgt, wenn es gelungen wäre?
Die “Omogenizare” der Rumänen, indem man alle katholischen und freikirchlichen Rumänen gezwungen hätte, orthodox zu werden?
Anschließend alle Intelektuellen in die Bergwerke oder so ähnlich wie die Chinesen unter Mao verfahren hatten.
Dann alle Bärtigen an den Kanal.
Dann endgültig nur noch Cântarea Romaniei.
Wer Bela Bartoks Musik hört, ab ins Gefängnis (obwoh er rumänische Vokslieder gesammelt hat).
Dann alle Frauen zwingen, 6 Kinder zu gebären statt vier.
Dann die Bibel abschaffen und Zamolxe anbeten…
…..
dann BIG BROTHER.
@Durlacher
Und was bringt ein Multi-Kulti einem Land,auser Kriege und Eigensinnigkeit?
mit “Österreicher” meinte ich die Alt-Temesvarer, die angeblich aus Wien stammen sollen.
Ich zähl mal alle Völker auf, die mir so einfallen, alle aus dem Banat (nur dem rumänischen Teil, gleich nach dem 2. Weltkrieg bis 1990, die waren alle auch nach dem Ersten Weltkrieg da, außer den rumän. Flüchtlingen)): Rumänen (griechisch katholisch und griech. orthodox, Freikirchen), Ungarn (katholisch, reformiert), Deutsche (Schwaben, Steirer, Tiroler, Österreicher, Böhmen; katholisch und evangelisch), Slowaken (evangelisch), Bulgaren (gr.orth.), Serben (gr.orth.), Juden, Kraschowänen (kathol. Kroaten), Ukrainer (gr. kathol. und orth.) Zigeuner. Armenier hat es sicher auch einige gegeben, dann von den Flüchtlingen Arumänen und Bukowina-Rumänen und Nachkommen von Tschechen und Italienern.
Die Religion hab ich auch genannt, weil sie zusätzlich Verschiedenheit bedeutet.
Also, was hier im Kleinen war, gab es in ganz Österreich-Ungarn im Großen auch. Und wenn die Serben von Groß-Serbien, die Ungarn vom alten Königreich Ungarn, die Rumänen von Groß-Rumänien träumen und anscheinend einige von einer Banater deutschen Republik und man guckt auf die Landkarte dieser Wunschgebilde, so stellt man fest, dass es sich um EIN Territorium handelt, dessen Oberhoheit von all den Genannte beansprucht wird!
Wie sollte das funktionieren???
Nie hat es diese Republik gegeben einige träumten davon nach 1918.
Ja wie hätte diese republick ausgesehen…….Deitsch
Ich bin jetzt etwas schwer von Begriff: Wann hat es eineBanater Republik gegeben?
Und wie hätte eine eigene Banater Nation ausgesehen? Angesichts der Tatsache, dass nur allein in Reschitz schon galt: “7 Sproche spricht er, aber alli Deitsch”, soll heißen, nur in dieser Stadt allein gab es schon 7 Dialekte.
bekannten Röcken mit Blumenmuster…
das sind die Guttenbrunner Kirchweihmädchen mit ihren Kerweihtrachten
Das mit Banater Nation habe ich nicht verstanden.
Die Länder,die ihre Botschaften oder Konsulate in Temeswar haben, werden ja ihre Interessen haben.
Die Schwaben hat niemand wirklich interessiert.
Wenn sie nun weg sind, ist das zwar ein Verlust, aber bis das einer ganz ehrlich (!) zugibt, wird noch genug Wasser die Bega durchfließen.
Zu spät ist es allemal.
Ich habe das Temeswar der 50-er und 60-er Jahre im Herzen.
Multikulti auf die angenehme Art.
2001 sah ich ein anderes Bild, das ich leider nicht geträumt habe.
In den Villenhöfen saßen dicke Frauen in den bekannten Röcken mit Blumenmuster…
Nein, ich bin keine Rassistin.
Ich notiere nur die Veränderung.