Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit laden wir Sie recht herzlich folgender Veranstaltung ein:
»Schwaben« zwischen Donau, Theiß und Sathmar
300 Jahre seit Beginn der neuzeitlichen deutschen Siedlung in Ungarn
Thementag mit Vortrag, Film und Podiumsdiskussion
Dienstag, 1. März 2011
18.30 Uhr
Landesvertretung Baden-Württemberg
(Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin)
Wir bitten um Anmeldung bis zum 22. Februar 2011. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular: siehe Infoflyer zum Download oder im Internet unter www.kulturforum.info
Eine gemeinsame Veranstaltung von
a.. Deutsches Kulturforum östliches Europa
b.. Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
c.. Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen
d.. Stiftungsprofessur der Bundesrepublik Deutschland für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa an der Universität Pécs/Fünfkirchen
e.. Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund

“Während viele Vertriebene durcheinandergemischt wurden und ihre Gefühle nur in den zunächst noch verbotenen Verbänden pflegen konnten, gab es bei den Donauschwaben, die als Gruppe in Zuffenhausen siedelten, von vornherein eine stärkere ”
Wieso verbotenen (!) Verbänden. Die wurde doch in Nürnberg 1945/1946 vom IMT verboten. Oder haben die Vertriebenen in Zuffenhausen die NS-Partei neugegründet?
Wie war diese Veranstaltung, war jemand dabei?
Doch alle wird die Erfahrung vom Verlust der Heimat ein Leben lang prägen. Ich habe immer wiederkehrende Träume, in denen ich verloren gehe, in denen ich mit äusserster Mühe versuche, mich zu orientieren und merke, du kommst hier nicht raus, du weisst nicht, wo du bist. Und um mich herum verschwinden die Sachen dann. Menschen, die ich eben noch kannte, mit denen ich eben noch gesprochen habe, die sind plötzlich nicht mehr da, erzählt der Schriftsteller Peter Kurzeck aus Tachau in Böhmen, der im oberhessischen Stauffenberg ein neues Zuhause findet. Seine Mutter wird sich – wie viele der älteren Generation – in der neuen Heimat immer fremd fühlen.
http://www.tvprogramm24.com/2011-03-14/ard/21_00.html
Vielleicht hat diese oder jener Interesse an diesen Reportagen, auch um vergleichen zu können:
Unter dem Titel “Abweisend gegenüber Ankömmlingen” berichtet die FAZ von heute über die ARD-Dokumentation vom kommenden Montag, 14. März und der 2. Teila am 21. März jeweils 21 Uhr im ersten Programm, Titel “Fremde Heimat”, hauptsächlich über Vertriebene aus Ost und Südosteuropa.
Ich zitiere:
“Es ist wahrlich kein Ruhmesblatt der deutschen Nachkriegsmentalität, wenn man Zeitzeugenberichte über die Kälte der Eingesessenen hört.”
und:
“Während viele Vertriebene durcheinandergemischt wurden und ihre Gefühle nur in den zunächst noch verbotenen Verbänden pflegen konnten, gab es bei den Donauschwaben, die als Gruppe in Zuffenhausen siedelten, von vornherein eine stärkere Verbundenheit.”
Durlacher
interessantes Thema nur, Nachteil es ist in Berlin!