Jonathan Scheele, ehemaliger Leiter der EU-Kommission in Bukarest, sprach über die Aussichten des Landes / Von Silvana Cimpoca
Der ehemalige Vertreter der Europäischen Kommission in Bukarest, Jonathan Scheele, hielt am vergangenen Sonntag im Bukarester Nationaltheater einen Vortrag. Es sind mehr als drei Jahre vergangen, seit Rumänien Mitglied der Europäischen Union geworden ist, und viele Zustände hätten sich seitdem verändern können. Jonathan Scheele ist der Frage nachgegangen, inwieweit es Rumänien gelungen ist, aus seiner EU-Mitgliedschaft Nutzen zu ziehen. Der Schauspieler und ehemalige Kulturminister Ion Caramitru stellte den Gast vor und moderierte die darauffolgende Diskussionsrunde.
Dass sich Scheele 2001 für einen Posten in Budapest beworben habe, ihm aber eine Stelle in Bukarest zugewiesen wurde, erzählte der Vortragende ganz am Anfang seines Beitrags, was das Publikum zum Lachen brachte. Allerdings haben sich die Verhältnisse in Rumänien seit seinem ersten Besuch im Jahr 1993 stark gewandelt. Das Bild, das jeder Besucher auf dem Weg vom Flughafen Otopeni zur Innenstadt zu sehen bekommt, hat sich in diesen mehr als 15 Jahren radikal verändert. Einer Einladung, seinen Vortrag im vergangenen Jahr zu halten, wollte Scheele nicht nachkommen, weil er sich lieber vom Wahlkampf im Land fernhielt.
Rumänien nach 2007
Einige Entwicklungen nach dem Beitritt können als positiv eingeschätzt werden, vielen Änderungen kann man aber nicht unkritisch gegenüberstehen, betonte Scheele. Nachdem Rumänien der EU beigetreten war, haben die rumänischen Behörden das gemeinsame Ziel verloren, hieß es im Vortrag des ehemaligen Vertreters der EU-Kommission in Bukarest. Rumänien ging zu „business as usual“ zurück. Die Schwierigkeiten, im Jahr 2008 eine Regierung zu bilden, kamen in Brüssel nicht gut an und können nur als negativ eingeschätzt werden, meinte er weiterhin. Der Wirtschaft ging es relativ gut, bis die Wirtschaftskrise das Land betroffen hat. Die Regierung habe sich unbeholfen benommen.
Die negativen Folgen der EU-Mitgliedschaft sind zahlreich. Dazu zählt auch die Tatsache, dass rumänische Politiker keine eigene Vision und keine eigenen Strategien für die Entwicklung und Verwaltung des Landes entwickelt haben. Dieselbe Auswirkung hatte auch die Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfond. Rumäniens Regierung ist verunsichert, be-sonders in der Krisenzeit. Rumänien verhält sich eher reaktiv gegenüber den neuen Herausforderungen, kritisierte Jonathan Scheele.
Bis zur Integration haben rumänische Behörden konkreten Richtlinien folgen müssen. Die Berichte der Europäischen Kommission haben die Fortschritte nahe verfolgt. Jedoch, zeigte Scheele, haben Veränderungen zur Reform der staatlichen Institutionen nur in der Form und nicht in Inhalten stattgefunden. Vielmehr verfügt Rumänien nach dem Beitritt über finanzielle Unterstützung, aber nicht über technische Unterstützung. Das erschwert den Zugang zu europäischen Geldern.
Die Rolle Rumäniens im europäischen Kontext ist bisher nicht bemerkenswert. Die Rumänische Regierung hat bisher keine Projekte auf europäischer Ebene etablieren können.
Rumänien braucht eine Vision
Rumäniens Rolle auf europäischer Ebene oder im regionalen Kontext ist nicht erkennbar, weil der Regierung langfristige Visionen fehlen. Außerdem ist ein Dialog zwischen der Zivilgesellschaft, dem akademischen Bereich und den Bürgern erwünscht. Um Ziele und Prioritäten auf lange Sicht zu bilden, ist ein breiter Konsens erforderlich.
In der Diskussionsrunde wurde die Behandlung von unbequemen Themen, insbesonders bezüglich Probleme der jungen Leute und deren Möglichkeiten, sich gesellschaftlich und politisch zu engagieren, nicht umgangen. Es ist fast unmöglich, dass die Stimme junger, erfolgreicher Leute gehört wird, wie aus dem Publikum zu hören war. Ein großes Problem sei auch der „Braindrain“, die Tatsache, dass gut ausgebildete junge Leute das Land verlassen, um im Ausland zu arbeiten, meinte Scheele.
Im Bukarester Nationaltheater werden weitere Vorträge veranstaltet. Am 14. März spricht Bujor Nedelcovici über Schriftsteller und das Exil, am 28. März Marta Petreu über den Philosphen Nae Ionescu und am 8. April stellt der Klaviervirtuose Dan Grigore das Leben eines Pianisten vor.
Jonathan Scheele hat sein Studium an der Universität Cambridge abgeschlossen und ist 1974 Mitarbeiter der Europäischen Kommission geworden. Zwischen Oktober 2001 und Oktober 2006 war er Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Bukarest. Im Moment ist Scheele als Dozent an der Universität Oxford tätig, von wo er sich im Sommer 2010 nach Brüssel zurückzieht.
Quelle: ADZ
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sieben Generationen müssen vergehen, bis Rumänien wirklich in der Reihe ist mit den westeuropäischen Völker.
Von Supersvabo in Jul 5, 2010 – 09:19
Wo werden die westeuropäischen Völker nach sieben Generationen sein?
Das ist nämlich auch eine Frage.
Wird Rumänien nach dieser langen Zeit auf dem Niveau des Westens von heute sein oder wird es dann gleich auf dem zu erwartenden Niveau der Westvölker sein?
Der Westen entwickelt sich doch auch weiter.
Aber wer kann so genaue Prognosen stellen?
Wir sind in dem Heute verankert, wo die Westvölker auf einem deutlich höheren Niveau leben.
Aber…
In sieben Generationen ist auch eine Entwicklung möglich, die wir heute nicht voraussehen können.
Denkt mal an unsere schwäbischen Vorfahren.
Hat einer von denen genau geahnt, dass ihre Arbeit irgendwie für die Katze ist?
Nicht falsch verstehen.
Sie haben Großartiges vollbracht. Doch dachten sie, das wäre für die Nachkommen.
Die Nachkommen haben sich aus dem “Paradies” fortgeschlichen. Die Nutznießer sind Fremde.
So muß man auch heute mit Prognosen vorsichtig sein.
Manche sehen eine Islamisierung Europas vor.
Das würde ein ganz anderes Bild dann ergeben.
ja wohin geht denn RO? Dahin wo auch allen anderen EU-Staaten hingehen, hoffentlich nit den Bach runter!
und wenn unsere Frau oder unser Herr Anonymus uns noch sagen möchte (was sie/er natürlich nicht muss, ist eh klar!) WARUM sie/er so stolz wie ich ist, ja das wäre paradiesisch, aber wie gesagt muss nicht sein.
Super! Auch ich bin stolz wie Supersvabo!
sieben Generationen müssen vergehen, bis Rumänien wirklich in der Reihe ist mit den westeuropäischen Völker.
Teer und Feder hat Recht! Aber das hat nix mir die Rumäner in DE zu tun. Selbst ein prominenter Perjamoscher, em Wohner sei Richard lamentiert über die Balkanisierung der EU. Was er darunter versteht läßt er in seinen Artikeln nicht in Zweifel. Jahrhundertelange osmanische Unterwürfigkeitskultur auf dem Balkan, lassen diese Staatswesen und Gesellschaftsordnungen nicht zu freidenkenden modernen und aufgeklärten Gemeinschaften werden, die ein Stütze für die EU sind, im Gegenteil.
Ich finde es absolut nicht richtig, über die Rumänen in Deutschland herzuziehen! Wir haben andere, viel größere Probleme mit Zuwanderer und Asylanten in D. Solange unsere Regierung schläft, geht es den Bach runter. Ich wohne in einer 25.000-Einwohner Stadt, welche ausschließlich von Flüchtlingen und Aussiedlern aufgebaut wurde. Multi-kulti wie man es sich bunter nicht vorstellen kann. …das Zusammenleben funktioniert, wenn man sich nicht selber ausgrenzt. Probleme haben nach meiner Meinung nur die Großstädte, aber das ist in der ganzen Welt so.
Jeder sollte hingehen können, wo er will auf dieser Welt ….aber, er soll selbst für seinen Unterhalt sorgen.
Quo vadunt die “rumänischen Zustände”?
Zu uns natürlich!
Wir werden uns noch “wie zuhause” fühlen!
Wir haben in Rum. in einer Multi-Kulti-Gesellschaft gelebt, also fällt es uns nicht
schwer, uns hier anzupassen. Viele Rumänen, die
in D schnupperten, kehrten wieder zurück oder
begaben sich in südlichere Gefilde, u.a. weil sie
mit der hiesigen Arbeitsmoral nicht klar kommen.
D ist nichts für Costica und Steluta.
Tja .Die Rumänen sind an allem Schuld.
Das wir weggelaufen sind ,das die Kriminalität steigt,alle die hier sind, um sich ein neues Leben aufzubauen, so wie wir es getan haben ,unsere Ruhe stören……
“…es sind nicht ausschließlich die Rumänen, welche Unsicherheit verbreiten.”
Von Anneliese in Apr 8, 2010 – 07:15
Diese Differenzierung finde ich richtig.
“…es sind nicht ausschließlich die Rumänen, welche Unsicherheit verbreiten.”
Von Anneliese in Apr 8, 2010 – 07:15
Selbstverständlich sind sie es nicht. Aber in uns erwachen bei solchen Fällen böse Erinnerungen… Dort im Zug dachte ich auf einmal: Das kann doch nicht wahr sein, wird das in alle Ewigkeit so wetergehen, immer und immer wieder? Ist uns denn nichts gegönnt?
Na ja, einen kleinen Unterschied, außer der Freiheit zu reisen, gibt es schon noch. Mir hat niemand hier “den guten Rat gegeben”, während der Arbeitszeit, die Arbeit ruhen zu lassen und ja nicht von der Demo “zu Ehren von XY” zu fehlen.
Und doch, während der Arbeitszeit könnte ich n einem Streik für mehr Gehalt Teil nehmen, das wärde den BND “kaum” interessieren….
Demokratie ist so eine Sache, man denke nur an das Verhältnis zwischen dem Witz der Kategorie
Champions League und dem Niklos-Kommunismus.
Ich habe die Rumänen nur im Zusammenhang mit dem Thema erwähnt. Was ich dazu noch sagen möchte: es sind nicht ausschließlich die Rumänen, welche Unsicherheit verbreiten. Quo vadis, Deutschland wäre ein Thema ohne Ende. Quo vadis, Europa wäre noch treffender. Was hat die EU Deutschland gebracht? Wo steuern wir hin? Mir fällt dazu nicht viel Positives ein. Wenn die Grenzen vor 35 Jahren geöffnet wären, würde ich sicherlich noch im Banat leben wie viele andere auch. Ich habe am 1. Tag meiner Ausreise gemerkt was ich aufgegeben habe und was ich hier vorgefunden habe. Was ich sicherlich hatte, und was mir sehr wichtig war, war meine Freiheit. Ich wollte immer die Welt sehen, und einen kleinen Teil davon habe ich gesehen. Viel Schönes, aber auch viel Elend, in Ländern wo man das gar nicht vermutet. Ich stelle mir heute noch die Frage: wo ist eigentlich der (gelebte) Unterschied zwischen Kommunismus und Demokratie? Ich bringe es mal auf den Punkt wie ich das sehe:
“Macht und Geld regiert” egal in welcher Staatsform. Wenn man beides nicht hat, muss man sich fügen und das Beste draus machen.
schöne Grüße
Anneliese
Quo vadis Deutschland? Gute Frage.
Ich versuche seit 3 Jahrzehnten die Bavaresen
zu verstehen, keine Chance.
Tacitus stellte die These auf, die germanischen
Stämme würden sich in Friedenszeiten stets
bekämpfen. Hat sich daran was geändert?
Man kann es drehen und wenden wie man will,
die Rumänen haben sich im Vergleich zu den
Juden und Deutschen im Laufe der Geschichte
eindeutig behauptet. Selbst die Edelsachsen
wurden rausgeeckelt. Laut Darwin hat so eine
Nation eindeutige Überlebensvorteile.
Nur Ungarn und Zigeuner haben gegen Rumänen
eine reelle Chance, nicht aber Warmduscher wie
wir.
Danke, das beruhigt mich.
Es war auf Rumänisch, alma.
Anonymous versucht nur ein Gutmensch zu sein, getkiss. War ich auch mal, denn ich wurde dazu erzogen. Es passiert aber heutzutage zu vieles um uns herum. Links und rechts wird eingebrochen, die Menschen rüsten sich mit Sicherheitsanlagen auf. Wenn es aber nur das wäre, denn wirklich schlimm ist die Angst, mit der man leben muss. Muss?
“… ich sei doch nur nach Deutschland gekommen, um mich zu prostituieren.”
D-a-s war mit Niveau, Katharina! Aber hoffentlich auf Rumänisch und nicht auf Deutsch… dort, in der bayerischen Fußgängerzone. Da muss ein Smiley hin:
“Das müssten Sie auch begründen, Anonymous.”
Von alma in Apr 7, 2010 – 17:42
Alma, jemand der unter dem Mäntelchen der Anonymität so was sagt, der begründet nichts.
Der hat einfach nicht den Mumm, sein Gesicht zu zeigen….
Vielleicht ist die folgende Geschichte auch geschmacklos aber leider wahr.
Anfang der 90-er in einer bayerischen Fußgängerzone. Ein junger Mann ist auf Betteltour. Mit Jammerbrief. Natürlich will er auch mir seine Story verkaufen. Als ich ihm meine Meinung auf rumänisch (aber genug höflich)sage, beginnt er laut zu schreien, ich sei doch nur nach Deutschland gekommen, um mich zu prostituieren.
Ich glaube mal, dass Anonymus sich angesprochen gefühlt hat!? … was sicherlich nicht meine Absicht war. Ich stehe nach wie vor zu dem was ich geschrieben habe. Auf eine Begründung, warum sie meine Ausführungen schlecht und geschmacklos finden bin ich sehr gespannt.
“Einfach schlecht und Geschmacklos.”
Das müssten Sie auch begründen, Anonymous.
Neulich, im Zug. Ich kam von einem Festakt und war dementsprechend gut angezogen. Da hörte ich ein Gespräch zwischen zwei jungen Männern (nach ihrem Aussehen waren sie Verbrecher ohne festem Wohnsitz), die sich in die parallele Reihe gesetzt hatten. “Fii atent la bratara ei.” Und auch noch: “Pe asta o luam.” Ich lächelte unschuldig vor mich hin, damit die nicht merken, dass ich dabei bin – dabei raste mein Gehirn, um eine Lösung zu finden, wie ich beim Aussteigen denen entkommen kann. Der Schaffner hat mich letztendlich gerettet, indem er nach ihren Fahrkarten verlangte. Natürlich hatten sie keine – sie standen einfach auf und gingen weg, und er, der Schaffner, stand da und wusste nicht, was er tun soll, denn auch er hatte Angst vor ihnen.
Nennen Sie auch das schlecht und geschmacklos, Anonymous – aber überlegen Sie erst, auf wen Sie das beziehen.
Einfach schlecht und Geschmacklos.
Von Anonymous in Apr 7, 2010 – 17:01
Bitte erläutern und belegen Sie, warum die Aussage geschmacklos und einfach schlecht ist.
Ich finde nicht, dass Anneliese neben der Sache argumentiert hat, das soll jetzt keine Beleidigung für niemanden sein, einfach nur meine Meinung. Ich bin natürlich nicht Annelieses Advokat, aber sie hat doch nichts gesagt, was nicht stimmt.
@Anneliese
“Um ehrlich zu sein, wo Rumänien hinsteuert ist mir eigentlich egal, denn wir haben sie eh bald alle hier in Deutschland. Ja, wir sind nach Deutschland gekommen, weil wir keine Minderheit mehr sein wollten, weil wir unter Deutschen leben wollten”.
Einfach schlecht und Geschmacklos.
Katharina, so sehe ich das auch. Um ehrlich zu sein, wo Rumänien hinsteuert ist mir eigentlich egal, denn wir haben sie eh bald alle hier in Deutschland. Ja, wir sind nach Deutschland gekommen, weil wir keine Minderheit mehr sein wollten, weil wir unter Deutschen leben wollten.
…. und jetzt? … sind wir schon wieder als Deutsche bald eine Minderheit! Wo gehen wir dann hin? Ich schlage mal Afrika vor
Wohin Rumänien geht?
Da würde ich eher sagen, das Land steckt trotz aller Veränderungen noch immer dort, wo es bei meiner Ausreise war.
Die Wahrheit wird manchmal ausgesprochen, den Weg der Wahrheit will man im Ganzen nicht gehen.
Viele sind abgehauen, weil sie das Vertrauen verloren hatten, weil sie nicht mehr warten wollten oder weil sie den Hunger des grossen Geldes verspürten. Es gab viele Gründe.
Und noch immer gehen Leute westwärts…weil das Leben teuer, die Rechnungen groß und man eben mehr als Rechnungen bezahlen möchte…
Ich stellte die Frage anders.
Wohin geht Deutschland?
Die katholische Kirche ist im Verruf.
Die deutschen Soldaten sterben sinnlos in Afghanistan.
Es gibt immer mehr Zeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, Kurzarbeit…
Die Türken fordern eigene Schulen und schon denken viele nur an Terror…
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Man kann die Frage auch umgekehrt stellen.
Quo vadis, Deutschland?
Von Katharina in Apr 6, 2010 – 10:17
Katharina,genau.So müsste die Frage lauten.
Manche von uns hätten unten bleiben sollen um das Banat wieder aufzubauen.
Kein Bock gehabt,oder?
Das Schäfchen im trockenen haben und kritisieren…na ja..
P.S da bist nicht du gemeint.
Man kann die Frage auch umgekehrt stellen.
Quo vadis, Deutschland?
Rumänien hat als “Balkanstaat” dieselbe
Problematik wie Bulgarien und insbesondere
Griechenland, nämlich ein Zugehörigkeitsproblem.
Es wurden zwar Komissionen geschaffen, das Land
nach 2007 in die Nähe Westeuropas zu bringen,
die jedoch nur zögerlich voran gehen.
Politisch tanzen die Balkanesen auf mindestens 2
Hochzeiten, es gibt das EU-Prinzip, aber mindestens so ausgeprägt das USA-Prinzip.
Das erinnert an das berühmte “Fähnchen im Winde”
quo vadis, Rumänien? Na das ist doch einfach, wenn man sich die Geschichte anschaut…immer dorthin, wo es die Fleischtöpfe gibt und die sind immer noch am Besten in den EU-Institutionen gefüllt.
Rumänien war jahrhundertelang ein Vasallenstaat der Türken (Moldau und die Walachei) das kriegt man nit in jahrzehnten einfach so heraus; der Wohner Ricky aus Perjamosch hat mal da mal dort so manches Wahre darüber geschrieben. Auch es Millersch aus Nitzkydorf hat vor längerer Zeit im ORF mal gemeint Rumänien sein eine Art “Skandaldemokratie” in der es nit Ernsthaft genug zugeht; da haben sie Recht, auf der Achse des Guten!