Gesetzesänderungen sorgen für Unmut
oi. Temeswar – Diverse neue Gesetze oder Gesetzesänderungen erregen vielerlei Unzufriedenheit in nahezu allen Gesellschaftsschichten. Und der Unmut soll auf die Straße getragen werden. So zum Beispiel wegen dem neuen Arbeitsgesetzbuch, für das die Regierung in Kürze die Vertrauenfrage stellen will. Da die Arbeitnehmer, laut Gewerkschaften, mit der neuen Gesetzgebung unzufrieden sind, wollen sie ihren Unmut auf der Straße kundtun. Es sind Demos für ganz Rumänien geplant. In Temeswar/Timisoara soll der Mittwoch zum Tag der Unzufriedenheit werden.
Im Verwaltungskreis Temesch/Timis sollen jeden Mittwoch vor der Präfektur und den Sitzen der Regierungsparteien Protestdemos organisiert werden. Morgen, am 2. März, soll zwischen 13 und 14 Uhr vor dem Sitz der PDL eine Protestaktion abgehalten werden. Die Gewerkschaften rechnen mit Hunderten Demonstranten.
Die Gewerkschaften kritisieren insbesondere die Änderungen, die den Arbeitnehmer, so die Aussagen, nicht besonders schützen. Die Arbeitgeber hingegen bekommen immer mehr Rechte. Ein Beispiel in dieser Hinsicht wäre die Probezeit. Die Arbeitgeber können für 120 Tage Arbeitskräfte auf Probe einstellen. Nach dem Ablauf der Zeitspanne kann der Arbeitnehmer ohne besonderes Kopfzerbrechen und Erklärungen entlassen werden, andere Arbeitnehmer können für 120 Tage neu „probiert“ werden.
Auch die Studenten wollen protestieren. In ihrem Fall sorgt das Bildungsgesetz für Unmut. Eine Woche lang, bis zum 5. März wollen die Studenten vor dem Bildungsministerium in Bukarest protestieren.
Quelle: ADZ
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