News aus dem Banat von der Banater Zeitung – 14.8.2011

14. August 2011
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Viel Spaß mit den neusten Nachrichten aus dem Banat und über die Banater Schwaben. Die Banater Zeitung hat wiedermal hervorragende Arbeit geleistet, es sind schöne Artikel dabei. Und auch das Thema Konsulatsschließung in Temeswar kommt nicht zu kurz. Hier übrigens für alle, die mithelfen wollen das Deutsche Konsulat in Temeswar zu bewahren, die Facebook Seite gegen die Schließung.

Einfach? Anders?

Die staatliche Kompanie für Autobahnen und Nationalstraßen CADN hatte im Mai gegenüber Bechtel, dem auf unlautere Art (ohne Ausschreibung) zum Bau der Siebenbürgenautobahn gelangten amerikanischen Konzern, 90,4 Millionen Lei Schulden. Der Konzern, der im Januar seine Arbeiten unterbrach und noch nicht wieder aufnahm, hat seit dem 16. Juni 2004, als seine erste Baustelle eröffnet wurde, rund 80 km (52,5 km zwischen Thorenburg/Turda und Klausenburg/Cluj-West und 41,5 Prozent der 64 km langen Strecke Suplacu de Barc²u-ungarische Grenze bei Bors) fertiggestellt. Zu einem Preis von streckenweise über 20 Millionen Lei/km, das Dreieinhalbfache des europaweit Üblichen. Verkehrsministerin Anca Boagiu versucht nun, „Preisnormalität“ durchzusetzen. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Neue Wege für Maria Radna

Sanierungsprojekt der Wallfahrtskirche im Fokus

rn. Temeswar – Nach „Neuen Wegen für Maria Radna“ suchten am Montag etwa 60 Konferenzteilnehmer im Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die größte Wallfahrtskirche der Westregion Rumäniens: die Basilica Minor Maria Radna. Der historische Bau wird in naher Zukunft einer umfangreichen Sanierung unterzogen. Das 10-Millionen-Euro-Projekt soll zum Großteil über EU-Mittel finanziert werden. weiter lesen auf der B.Z. …

 

143. Kirchweihfest in Sanktanna

Musikanten aus Rüsselsheim dabei/ Von Ana Saliste

„Kirchweih, Kirchweih, Kirchweih“ hieß es am vergangenen Wochenende in den Sanktannaer Straßen. Das wahrscheinlich authentischste Kirchweihfest im Banat – so nannten die Sanktannaer die 143. Kerweih, die vor Kurzem in der Arader Kleinstadt veranstaltet wurde. „Wir versuchen auf möglich traditionelle Art und Weise zu feiern“, sagt Martin Reinholz, Vorsitzender des Deutschen Forums Sanktanna und fügt hinzu: „Wir tragen nur unsere Trachten und wir feiern, wie es unsere Väter und Großväter getan haben“. Traditionelle Volkslieder, das schon üblich gewordene Handballturnier, Volkstanz und viel gute Laune standen auch in diesem Jahr auf dem Veranstaltungsprogramm. Das erste Kirchweihpaar bildeten Astrid Seifer und Horatiu Mocuta. „Ich machte seit sehr vielen Jahren mit, es gefällt mir. Der Tanz, die Stimmung, die Tradition, alles“, sagt die 18-jährige Astrid Seifer. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Buchtipp des Sommers

Kazuo Ishiguro: „Alles, was wir geben mussten“

Wie kann das sein, mit einer einzigen Bestimmung geboren zu werden: Auf gesunde Ernährung achten, einen gesunden Körper pflegen, bis der Zeitpunkt kommt, wenn man die Organe, eins nach dem anderen, abgeben muss. Ein langsames Aussterben. Nur weil das eigentlich die einzige Bestimmung von Klonen ist. Doch was, wenn es sich herausstellt, dass Klonen selbst Geist und Seele haben? Einen Klonroman hat Kazuo Ishiguro mit „Alles was wir geben mussten“ (rumänischer Titel: Sa nu ma parasesi) abgegeben. Das Thema wirkt technisch und kalt, der Roman ist aber genau das Gegenteil: Ishiguro schafft eine warme, jedoch traurige und bewegende Erzählung. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Vermittler des Unaussprechlichen: Sorin Vreme

Mit Installationskunst das normale Alltagsgrau färben

Er wollte eigentlich in Bukarest Grafik studieren, ist jedoch auf Umwegen zur Video- und Installationskunst gekommen. Die Aufnahmeprüfung am Nicolae Grigorescu Institut für bildende Künste hatte Sorin Vreme mühelos bestanden, doch studieren kam Anfang der 1980er nicht in Frage. Vorrang hatte der Militärdienst. Weil der begehrte Grafikstudiengang nur alle zwei Jahre angeboten wurde, musste Vreme nach Abschluss seiner Militärzeit zur Monumentalkunst wechseln, die er 1987 absolvierte. Er musste nach C²l²ra{i umsiedeln, folgte aber bald seiner damaligen Frau nach Großwardein/ Oradea, wo er Mitglied der Künstlergruppe Atelierul 35 Oradea wurde. So schaffte es Vreme, die Nähe zu seiner Heimatstadt Temeswar/Timisoara zu bewahren. Monumentalkunst blieb für Vreme nur während seines Studiums interessant. Besonders nach der Wende machte sich der Künstler mit Installations- und Videokunst einen Namen. Weder in die Fußstapfen seines Vaters, dem Maler Leon Vreme, noch in die Fußstapfen seiner Mutter Xenia Eraclide Vreme ist der Videokünstler getreten. Dafür aber sein Bruder, der eine kleine Grafikdesign Firma leitet. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Tagesausflug in die Region

Größter See im Kreis Temesch wartet auf Touristen

Wem der Stadtlärm auf den Geist geht, der kann einen Tagesausflug zum Surduc-See unternehmen. Der größte See im Verwaltungskreis Temesch/Timis bietet Badevergnügen für Jung und Alt. Übernachten kann man hier im mitgebrachten Zelt. Oder aber man fragt vor Ort nach einer Übernachtungsmöglichkeit, denn auch Privatpersonen – vor allem Temeswarer und Lugoscher – vermieten ihre Hütten am Seeufer für ein paar Nächte. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Ein Stück Freiheit für fast umsonst

Der Gozna Stausee in Franzdorf ist seit mehr als 50 Jahren eine Tourismusattraktion

Nicht nur für den Badeurlaub ist Franzdorf/Valiug interessant. Das kleine Dorf im Tal des Flusses Bersau/Bârzava am Fuße des Semenic-Gebirges, etwa 25 Km von Reschitza/Resita entfernt, ist auch für Wanderer ein verlockendes Reiseziel, die sich auf ein Abenteuer einlassen wollen und eine einmalige Zeitreise unternehmen möchten. In Franzdorf kann der Geschichtsliebhaber spannende Orte aus der k.u.k.-Monarchie und der Volksrepublik Rumänien erkunden. Besonders die umgebende Landschaft rund um den Stausee Gozna, bietet dem Reisenden eine Mischung aus pittoresker Flora und kommunistischer Dekadenz. Verlassene kommunistische Industriewerke erzählen stumm eine Geschichte über den Fortschrittsdrang des Menschen und dessen Vergänglichkeit. Wer gerne nostalgisch werden möchte, kann sich in einer der alten Pensionen entlang des Seeufers einquartieren. Aber Franzdorf kann auch für den Touristen interessant werden, der sich einfach nur einen Ort zum Entspannen sucht. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Zur geplanten Schließung des Deutschen Konsulats Temeswar

Temeswar/Timisoara ist nach Bukarest noch immer die zweitstärkste Wirtschaftsregion Rumäniens, was durch geringe Arbeitslosigkeit und eine große Zahl an Konsumenten deutlich wird. Nicht nur deutsche Konzerne haben deshalb hier investiert, sondern in deren Sog sind, teils zeitversetzt, viele kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU) gefolgt. Es sind dies vor allem Zulieferer, Spezialisten und Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, die Nischen erkannt haben und ein großes Savoir-faire mitbringen. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Lektüre-Stunde ab Herbst

Unterrichtsministerium will Schüler zum Lesen bringen / Von Raluca Nelepcu und Melinda Tarîta

Eine obligatorische Lesestunde soll ab kommendem Schuljahr in allen Grundschulen von Rumänien eingeführt werden. Dies schlug vergangene Woche in Suceava die Staatssekretärin im Unterrichtsministerium Oana Badea vor. Dieser Überlegung liegt eine Umfrage zugrunde, die ergab, dass einer von zwei Jugendlichen im Alter von 15 Jahren zwar liest, aber kaum etwas vom Gelesenen versteht. Bis 2020 muss die Situation des rumänischen Unterrichts verbessert werden, sieht die Europa-Strategie vor. Dazu gehören unter anderen die Reduzierung der Fälle von vorzeitigem Schulabbruch und die Notwendigkeit, dass mehr Schüler die Grundschule abschließen. weiter lesen auf der B.Z. …

 

Wie wär´s, Herr Bürgermeister?

Lesen im Park

Von zwei Jugendlichen unter 15 Jahren in Rumänien versteht nur einer, was er gelesen hat. Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage sind besorgniserregend. In Deutschland, beispielsweise, lesen die Jugendlichen überall: in der U-Bahn, im Bus, auf der Bank oder – entspannt im Gras liegend – im Park. weiter lesen auf der B.Z. …

 

 

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