Neues von der Banater Zeitung – KW 27 & 28

9. Juli 2009
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So liebe Freunde des Banats, auch heute gibt es wieder die Nachrichten der Banater Zeitung in Kurzfassung. Der Link führt euch dann direkt zum entsprechenden Artikel im Blog der Banater Zeitung. Viel Spaß beim Lesen und ein großes Dankeschön an das Team der BZ für die Zusammenarbeit.

Stadtverwaltung verkauft Fußballspieler, um Schulden abzuzahlen

Gespräch mit Danut Groza, Bürgermeister von Großsanktnikolaus

Zwar galt Großsanktnikolaus/Sânnicolau Mare jahrelang als die Stadt mit der geringsten Arbeitslosenzahl, so musste sich die Temescher Kleinstadt neuestens mit vielen anderen Problemen konfrontieren. Straßenschilder sind kaum anzutreffen, Kanalisation gibt es nicht überall und die Infrastruktur lässt viel zu wünschen übrig. PDL-Bürgermeister D²nu] Groza rechtfertigt sich, er habe in der Zeitspanne 2004-2008 als Vizebürgermeister nicht viel unternehmen können, vor allem wegen der Konflikte zwischen Bürgermeisteramt und Stadtrat. Seit 2008 an der Spitze der Kleinstadt, verspricht er, Großsanktnikolaus zu einer „europäischen Stadt“ zu machen. Wie weit ihm das gelingen wird und welche die laufenden Projekte sind, erzählt D²nu] Groza der BZ-Redakteurin Ana S²li{te in folgendem Interview.

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Bauwesen-Absolventen erhielten Doppeldiplom

Deutsche Abteilung: „ein offenes Fenster in Richtung Europa“

Temeswar – Sie haben gleich zwei Trümpfe im Ärmel: Alexandru Irimie und Remus Tecusan sind die ersten Absolventen der deutschsprachigen Abteilung für Bauingenieurwesen an der TU Politehnica, die ein Doppeldiplom erhalten haben. Beide kommen ursprünglich aus Siebenbürgen, haben jedoch das Banat für ihr Studium gewählt: Alexandru Irimie stammt aus Fogarasch/Fagras, Remus Tecusan aus Agnetheln/Agnita. Die jungen Bauingenieure haben vier Semester an der TU Politehnica und vier an der TU München studiert – demnächst steht für beide ein Masterstudiengang in München an. „Ich weiß noch nicht, ob ich in Deutschland bleiben werde oder nicht“, sagt Remus Tecusan. Sein ehemaliger Kommilitone kann da schon Klartext sprechen: „Ich möchte nicht in Deutschland bleiben. Viele deutsche Unternehmen kommen nach Rumänien, hier wird ganz viel gebaut“, sagt Irimie.

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Nachrichten

Vorstandssitzung des DFDB

Alcatel-Boss legt Amt nieder

20. Festival der Herzen im Rosenpark

Temeswarer schrieb Geschichte in Dachau

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„Lies und gib weiter!“

Buchhandlung mit „interaktivem Antiquariat“

Temeswar – „Lies und gib weiter!“: Unter diesem Prinzip wurde vor kurzem das „interaktive Antiquariat“ in Temeswar/Timisoara eröffnet. Die Buchhandlung „Das Sandbuch“ (Cartea de nisip) hat diese Möglichkeit Anfang Juni eingeführt. In der Buchhandlung an der Straße des 9. Mai Nr. 3 können die Kunden kostenlos ein Buch mitnehmen, das aber nur, wenn sie ein Buch als Ersatz auf dem Regal gelassen haben. Alte Bücher, die seit langem nicht mehr herausgebracht wurden, oder ganz einfach ein Lieblingsbuch weiter empfehlen, darin besteht das Prinzip des „interaktiven Antiquariats“. Etwa zehn Leute haben bereits diese Möglichkeit ausprobiert. „Dieses Programm ist eine Art Buchwechsel. Wir wenden uns an alle Buchfreunde, aber ich glaube, die Studenten werden das größte Interesse zeigen. Diese Initiative passt sehr gut zu dieser Krisenzeit“, meint Buchhändlerin Diana Balotescu.

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Zu wenig Grün für die Arader

EU fordert 26 Quadratmeter pro Einwohner bis 2013
Von Ana Saliste

Schlusslicht in Sachen Grünflächen: Knapp sechs Quadratmeter pro Einwohner in Arad. Die Stadt an der Marosch liegt damit noch weit unter den europäischen Normen und zählt zu den Städten Rumäniens, denen es noch viel an Natur fehlt. Der Bauboom in Arad lässt den Stadtbürgern nicht genügend Grün- und Erholungsflächen übrig. Fassaden-Begrünungen und Strauchpflanzungen können nur bedingt einen Ausgleich zur Zerstörung der Landschaft bieten. „Die Grünanlagen werden mit Parkplätzen und Zementflächen ersetzt“, klagt Claudiu Cristea, Präsident der regierungsunabhängigen Organisation „Die Arader Bewegung“/„Miscarea aradeana“.

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Umbauen und Umdenken an der Bega

Pläne sind fertig, Gelder stehen noch aus
Von Siegfried Thiel

Temeswar – „Lieber einen Plan, der zwar nicht alle Probleme auf einmal löst, dafür aber genehmigungsfähig ist, als einen Plan mit hochgesteckten Zielen, der aber keine Mehrheit findet (und damit nicht durch die Genehmigung kommt)“, sagte der Architekt Michael Buck von der Klausenburger Firma Planwerk am Rande einer Konferenz zum Thema: Qualität der öffentlichen Areale – Motor der städtischen Entwicklung. Er erklärt: „Hintergrund hierfür ist der Umstand, dass in Rumänien in vielen Bereichen Nachholbedarf ist und die Probleme, mit denen sich lokale Planer beschäftigen müssen, häufig den Rahmen des Möglichen sprengen“, erläutert Michael Buck.

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Haftanstalt mit offenen Toren

Tourismusagentur ANP: im Winter Bistritz, im Sommer Konstanza

Das Motto der Temeswarer Haftanstalt „Popa Sapca“ hätte am Freitag lauten können: „Rein kommt, wer will, raus geht, wer kann“. So jedenfalls von einem Wärter scherzhaft zu hören. Dass manche inzwischen zu Stammkunden geworden sind, bestätigt Magdalena Radu, Pressesprecherin der Strafanstalt. „Manche kommen hierher, bleiben drei Monate, gehen raus, kommen aber bald wieder. Hier haben sie Essen, ein Dach über dem Kopf, Warmwasser, alles von dem Geld der Steuerzahler“, sagt die Pressesprecherin. Auch für den Langweilefaktor ist irgendwie gesorgt, besonders durch die bestehende Gesetzgebung. Falls es einem Insassen irgendwie „zu langweilig“ in der Temeswarer Haftanstalt wird, kann er die Verlegung des Prozesses in einer anderen Gegend Rumäniens verlangen. In den Wintermonaten ist besonders das Gericht bei Bistritz/Bistrita beliebt, in den Sommermonaten beantragen einige die Verlegung nach Konstanza/Constanta. Dies alles wiederum auf Kosten der Steuerzahler. „Die Nationalverwaltung der Haftvollzugsanstalten (ANP) ähnelt inzwischen einer Tourismusagentur“, meint Radu lächelnd.

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Aach so is es meeglich

Te Sch.Wob will ee Preis

Ee paar Plastik-Entn, tie wu uf te Bega schwimme, sin aarich interessant for tie Leit, tie wu tezukumme, wann in Temeschwar et Bega-Buleward-Fescht organisiert get. Iwerhaupt weil te Herr von te Ent, tie wu es erscht torch tie Bega schwimmt, ee scheene Preis kriet. Wie vor ensehalb Wuche wider mol tes Fescht ghal is gin, han ich mer gedenkt, wie mer mache kennt, tass mer te grooße Preis sicher gewinne kennt. Stell mer uns mol vor, tass es mit te Wertschaft besser geht un te erschte Preis zehnmol meh Geld kriet, wie jetz. Wer will net so ee Preis gewinne?

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Zum 16. Mal „Reschitzaer Deutsches Trachtenfest”

Eine der wichtigsten jährlichen Veranstaltungen der Banater Berglanddeutschen ist das „Reschitzaer Deutsche Trachtenfest“, das am 13. Juni bereits zum 16. Mal stattgefunden hat.

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