Neues von der Banater Zeitung – 14.03.2010

Heute gibt es mal wieder die gesammelten Nachrichten der Banater Zeitung. Viel Spaß beim Lesen und ein dickes Dankeschön an die Redaktion der Banater Zeitung für die Erlaubnis ihre Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

Wenn Wolken Freiheit symbolisieren

Rosemarie Manea aus Lugosch erhielt dritten Preis

„Der Tag, an dem das Wort ´Wolke´ verboten wurde“ war das Thema der diesjährigen Deutscholympiade bei den Neuntklässlern. Zu dieser Aussage hat sich die 15-jährige Rosemarie Manea von der deutschen Abteilung des Coriolan-Brediceanu-Kollegs in Lugosch/Lugoj eine schöne Geschichte ausgedacht: „Ich habe diesen ´wolkenlosen´ Tag mit dem Krieg assoziiert. Ein Tag, an dem Gewitter und Krieg ausbrachen, und den ich mit meinem Großvater in Verbindung brachte. Dem Wort ´Wolke´ habe ich das Freiheitssymbol zugeteilt“, erzählt Rosemarie Manea in einem perfekten Deutsch. Dafür wurde sie mit dem dritten Preis der Deutscholympiade ausgezeichnet. Rosemarie Manea ist nicht bei ihrer ersten Teilnahme an der Landesphase der Deutscholympiade. Sie war auch im vergangenen Jahr dabei und wurde mit dem ersten Anerkennungspreis ausgezeichnet. weiterlesen auf der BZ …

Herta Müllers Zitat ließ Phantasie aufleben

Zweiter Preis bei der Deutscholympiade für Paul Vida

Paul Vida kommt aus einer Mischehe: sein Vater Ungar, seine Mutter Rumänin. Er fühlt sich aber halb deutsch und das, weil er seit dem Kindergarten Deutsch lernt und spricht. Nun ist er 18 Jahre alt und Schüler der 12. Klasse am Arader „Adam Müller Guttenbrunn“-Lyzeum.

„Mich in einer anderen Sprache als meine Muttersprache auszudrücken, das finde ich toll! Ich fühle mich expressiver als im Allgemeinen. Es ist ein Vorteil für mich, das tun zu können“, sagt Paul Vida. Das war auch der Grund, weshalb er sich schon seit Jahren an der Deutscholympiade beteiligt. Bei der Landesphase der Olympiade für Deutsch als Muttersprache in diesem Jahr wurde der 18-jährige Paul mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. weiterlesen auf der BZ …

„Wir leben in einem Zeitalter der Reproduktion“

Adella Bot und Andreea Negrea erhielten zweiten und dritten Preis

Sie sollten ausgehend von einem Zitat von Max Frisch eine Geschichte schreiben: Adella Bot und Andreea Negrea, Schülerinnen der elften Klasse am Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Temeswar/Timisoara, überzeugten die Kommission durch ihre Storys, die sie auf Papier brachten. Das Zitat von Max Frisch lautete: „Wir leben in einem Zeitalter der Reproduktion. Das allermeiste in unserem persönlichen Weltbild haben wir nie mit eigenen Augen erfahren, genauer: wohl mit eigenen Augen, doch nicht an Ort und Stelle; wir sind Fernseher, Fernhörer, Fernwisser…“ weiterlesen auf der BZ …

Die Besten der Besten

Olympioniker in Deutsch ausgezeichnet

Sie zeigten, was sie drauf haben, wenn es um Deutsch geht: Über 160 Schüler aus 15 Verwaltungskreisen Rumäniens trafen sich letzte Woche in Temeswar/Timisoara zur Landesphase der Olympiade für Deutsch als Muttersprache. Gleich am zweiten Tag nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt des Banats mussten sie ihr schriftstellerisches Talent unter Beweis stellen. Danach blieb reichlich Zeit, um sich ein bisschen in der Stadt umzuschauen. weiterlesen auf der BZ …

Valentinstag: Persönliche Geschenke im Trend

Blumenverkäufer bleiben in diesem Jahr skeptisch / Von Ana Saliste

Verliebte freut es, Singles graut es schon davor: Der Valentinstag steht wieder vor der Tür. Schlendert man dieser Tage durch die Stadt, so erinnern die mit roten Herzen beschmückten Schaufenster schon daran, für den Liebsten oder die Liebste ein Valentinsgeschenk zu besorgen. Auch, wenn Liebe oft keine oder nur wenig Worte braucht, so hat sie sich dennoch als schöner Brauch etabliert: Als Zeichen der Zuneigung verschenkt man etwas zum Valentinstag. Neben Pralinen und Schokolade sind ein Strauß roter Rosen und herzförmige Sachen die Dauerbrenner unter den Geschenken. Auch in den Buchhandlungen sind auf den Regalen mit Neuerscheinungen Bücher mit Liebeszitaten ausgestellt. weiterlesen auf der BZ …

Siedlungswasser über regionalen Anbieter

Vierzig Kommunen auf der Aquatim-Liste

Eine Vereinigung unter der Präsidentschaft des Kreisratsvorsitzenden ist die Triebfeder zur Weiterentwicklung des Siedlungswasserunternehmens Aquatim. In 40 Kommunen im Verwaltungskreis Temesch/Timi{ übernimmt Aquatim die Trinkwasserzufuhr, aber auch den Abwasserservice. Bereits im Jahr 2007 hat Aquatim eine erste Expansion in die Ortschaften des Kreises unternommen, diese reichte jedoch bloß um die Kleinstädte Hatzfeld/Jimbolia und Detta/Deta zu versorgen. weiterlesen auf der BZ …

„Timishort“ und „Très Courts“

Filmfestivals für kurze und sehr kurze Filme

Zwei Filmfestivals sind für den Monat Mai in Temeswar/Timi{oara angesagt. Einerseits findet die zweite Auflage des Kurzfilmfestivals „Timishort“, andererseits das Festival für Ultrakurzfilme „Très Court“ statt. weiterlesen auf der BZ …

Wie der Traum zum Alptraum wird

Legale Drogen mit gefährlichen Nebenwirkungen / Von Raluca Nelepcu und Olivian Ieremiciu

Freitag, 23 Uhr, am Domplatz in Temeswar/Timi{oara. Die kleine Kneipe ist voll, die Geräuschkulisse dementsprechend bunt. Bei Rockmusik wird geplaudert, gelacht, debattiert. Dichter Rauch füllt den Raum. Es ist eine Raucherbar, wie die meisten Kneipen am Domplatz. Auf jedem Tisch, mindestens ein Bier – das Gebräu passt bestens zur alternativen Atmosphäre. Der Rauch dringt tief in die Nase – und es ist nicht nur Tabak, was da geraucht wird. „Marihuana und Haschisch sind die beliebtesten Drogen der Konsumenten im Verwaltungskreis Temesch“, sagt Adela [leam vom Zentrum für Drogenprävention, -evaluierung und –beratung der Temescher Polizei. Eine aktuelle Studie der Drogenberatungsstelle am Freiheitsplatz zeigt, dass 8,3 Prozent der 866 befragten Personen – Schüler und Studenten – mindestens ein Mal im Leben illegale Drogen genommen haben. Es gibt zwei Arten von solchen Drogen, deren Besitz für den Konsum vom Gesetz bestraft wird: harte, wie zum Beispiel Haschisch oder Marihuana, und sehr harte – Kokain und Heroin. weiterlesen auf der BZ ...

Große Auswahl an Märzchen

Der Frühlingsmarkt wird bald eröffnet

Sie haben schon längst mit den Vorbereitungen begonnen, so dass der 1. März ruhig kommen kann: Die Märzchen-Händler in Temeswar/Timi{oara rüsten sich für den Tag, an dem ihr Geschäft florieren wird. Dann werden nämlich die typisch rumänischen Kleingeschenke mit rot-weißer Schnur an Familie und Freunde verschenkt. In diesem Jahr wird eine Rekordzahl an Händlern, die Märzchen herstellen und verkaufen, in Temeswar registriert. Dies teilte vor Kurzem das Temeswarer Bürgermeisteramt mit. Vom 23. Februar bis am 3. März werden die Händler am Opernplatz ihre Ware zum Verkauf anbieten. weiterlesen auf der BZ ...

Schwarzhandel mit Zigaretten blüht

Schärfere Polizeikontrollen auf den Märkten/ Von Raluca Nelepcu

Die Zigaretten sind am 1. Januar 2010 teurer geworden – der Schwarzhandel blüht. Auf den Temeswarer Märkten floriert das illegale Geschäft mit den Glimmstengeln. Gleichzeitig verstärkt die Polizei ihren Einsatz – durch unerwartete Kontrollen macht sie Jagd auf die Zigarettenhändler. weiterlesen auf der BZ ...

Der rumänische Tag der Liebenden

Immer mehr junge Leute feiern Dragobete

„Trends kommen gewöhnlich aus Hollywood“, äußerte sich der 30-jährige Alexandru I. zum Valentinstag am 14. Februar. Der „Valentin“ stammt eigentlich aus Italien, die Amerikaner haben jedoch das Fest „so kommerziell“ gemacht, dass es eigentlich „seine Bedeutung komplett verloren hat“, so der Temeswarer. Er hat am 14. Februar seiner Freundin keine Blumen oder Pralinen geschenkt. Erst heute, am 24. Februar, wird er seine Geliebte mit etwas Schönem überraschen - am „Dragobete-Tag“, der rumänischen Variante des Valentinstags. Heute feiert man in Rumänien erneut den „Tag der Liebenden“. weiterlesen auf der BZ ...

Freiwillige Jugendliche gesucht

Arbeit für den Frieden in Großsanktnikolaus

Ein Ferienangebot alternativer Art – so wendet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. an junge Leute, die sich auf besonderer Art und Weise freiwillig engagieren wollen. Unter dem Leitmotiv des Volksbundes, „Versöhnung über den Gräbern“, können Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren nicht nur Land und Leute kennen lernen, sondern auch bei der Pflege von Kriegsgräbern und Gedenkstätten in ganz Europa mithelfen. weiterlesen auf der BZ ...

200.000 Euro wegen einer Flüssiggasflasche

„Kaum jemand in Temeswar hat eine Versicherung abgeschlossen“ / Von Olivian Ieremiciu

Die Fenster des zweiten und dritten Stockwerks sind zersprungen. An der Eingangstür des Wohnblocks ist das Fenster ebenfalls nicht mehr ganz. Am Eingang fällt der erste Blick auf die Post die herumliegt: meist sind es Rechnungen vom hiesigen Gasbetreiber eon-Gas. Im dritten Stockwerk angelangt, wo die Explosion am 15. Januar um fünf Uhr in der früh stattgefunden hat, ist ein Bild der Verwüstung. Schutt, herumliegende Sachen, Ratten die herumirren, Stützbalken, damit die Struktur nicht einstürzt. Von der Druckwelle der Explosion völlig verbogene Türen aus Eisen, eingestürzte Wände und fehlende Fenster. Ein paar Kommunalpolizisten die am Eingang stehen, damit nicht die von den Bewohnern zurückgelassenen Sachen verschwinden. Und dies wohl für die nächsten sechs Monate. Der Wohnblock ist auf der Constantin-Briloiu-Straße, hinter der Martirilor-Straße gelegen. Die Gegend zählt nicht unbedingt zu den „Highlights“ aus Temeswar. weiterlesen auf der BZ ...

Privatprojekte für ärztliche Betreuung im Aufwind

BVIK BANATIA: Vier forumseigene Projekte beantragt

Zu Beginn des zweiten Krisenjahres sind bei der Banater deutschen Wirtschaftsstiftung BVIK BANATIA die Weichen für neues Förderjahr gestellt. Die Ausgangsbasis lässt durchaus auf ein erfolgreiches Jahr hoffen, bewertet Geschäftsführer Horst Martin. Der DFDB-Haushalt ist gut bestückt: Die Regierungszuwendungen im Wert von 632.000 Lei, gleichbleibend gegenüber 2009, führen u.a. auch zu einer Entlastung der Banater Wirtschaftsstiftung. Als Motor und Hauptstütze der Gesamttätigkeit gelten jedoch die guten Ergebnisse der Jahresplanungskonferenz vom Januarende. Aus BMI-Geldern stehen der BANATIA für die Wirtschaftsprojekte 2010 nahezu 120.000 Euro zur Verfügung. Für die gemeinschaftsfördernden Forums-Projekte bzw. für Ausstattung, Renovierung der Forumssitze sowie für die KFZ-Wartung kann man heuer mit einer Gesamtsumme von 30.000 Euro rechnen. weiterlesen auf der BZ ...

Der Baum aus Papier

Öko-Projekt in Temeswar

Von winzigen Streichhölzern bis zu riesigen Häusern: Den Rohstoff Holz kann man auf unterschiedlichster Art und Weise nutzen. Aus Holz wird auch Papier hergestellt. Um eine Tonne Papier zu erzeugen, müssen drei hohe Bäume gefällt, bis zu 400.000 Liter Wasser verbraucht und 7.600 Kilowatt Energie eingesetzt werden. Doch auch Papier kann zu Bäumen werden. Wie, zeigen die Initiatoren des Projekts „Copacul de hârtie“/„Der Baum aus Papier“, 2007 in der Hauptstadt Bukarest ins Leben gerufen. Ein umweltbewusstes Team sammelt das Papier von Privatpersonen und Firmen ein und verkauft es an Recycling-Firmen. Von dem dadurch gewonnenen Geld werden Setzlinge erworben und gepflanzt. weiterlesen auf der BZ ...

Temeswarer Kulturwoche im März

Dokumentarfilme, Kunstwerkstätten und Rundtischgespräche

Temeswar – Die Temeswarer Filiale der Kulturstiftung „Noua Acropol²“ lädt im Zeitraum 18. – 24. März zu einer einzigartigen Kulturwoche ein, die eine „Reise“ durch das Kulturerbe der Menschheit bieten will. Die Veranstaltungsreihe findet im Temeswarer Militärkreis/Cercul Militar statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Temeswarer Bürgermeisteramt organisiert. Zahlreiche Projektionen von Dokumentarfilmen, Debatten und Vorlesungen zu verschiedenen kulturellen Themen („Die Kommunikationskunst“, „Mandala – ein Image der Welt“ u.a.) sowie Gemälde-, Theater-, Pantomime- und andere Kunstwerkstätten stehen auf dem Programm. Auch ein Rundtischgespräch zur Frage „Was lernen wir aus den Mythen?“ wird organisiert. Ein Seminar über die guten Manieren soll weitere Besucher locken. Für die Kleinen sind Märchenwettbewerbe, Volkstänze und andere Überraschungen vorgesehen. weiterlesen auf der BZ ...

Nun auch Deutschkurs für Mediziner

Viele Neuigkeiten in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Temeswar

Mit interessanten Novitäten erwartet die Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Temeswar/Timi{oara (Augustin-Pacha-Straße Nr. 2) seine Leser. Laut Krisztina Molnar, ab Februar neue Bibliothekarin, wurde die Auswahl an Büchern, Zeitschriften und audiovisuellen Medien in deutscher Sprache ab Jahresbeginn mit vielen neuen und aktuellen Titeln über das Goethe-Institut aufgefrischt. Die Bibliothek zählt derzeit 900 eingeschriebene Leser und verfügt derzeit über einen Bestand von 4.500 Titeln, die die gesamte Bandbreite von Sachgebieten (Kultur, Kunst, Geschichte Erdkunde, Philosophie, deutsche Sprache und Literatur, Gesellschaft und Wirtschaft) deckt. weiterlesen auf der BZ ...

Kultur gefördert

EU-Gelder für Arader Projekte

Arad – Die „A. D. Xenopol“-Bibliothek und das Puppentheater in Arad werden in diesem Jahr finanziell von der EU unterstützt. Internationale Kulturprojekte werden über EU-Fonds verfügen. weiterlesen auf der BZ ...

Bibliothek mit Kinderbüchern

Die erste Bibliothek mit Kinderbüchern in mehreren Fremdsprachen steht ab dem 1. März bei der Temeswarer Gesellschaft „Babel Education“ (Tudor-Vladimirescu-Straße Nr. 9) dem Publikum offen. Das Projekt hat das Motto „1500 Bücher“ und wurde 2009 von „Babel Education“ in die Wege geleitet. Bei der Weihnachtsmesse von 2009 wurden rund 4.000 Lei gesammelt, um die ersten Bücher zu erwerben. Ziel des Unterfangens ist, dass jedes Kind Zugang zu neuen, qualitativ guten Büchern in verschiedenen Fremdsprachen hat. Die Einrichtung soll nicht nur Bücher zum Ausleihen, sondern auch einen angenehmen Lesesaal bieten. Interessenten können weitere Informationen zum Projekt von den Internetseiten www.babeljunior.ro oder www.1500carti.ro abrufen. (as) weiterlesen auf der BZ ...

Spielplatz im Französischen Kulturzentrum

Die französische Sprache spielend lernen: Diese Methode wendet das Französische Kulturzentrum in Temeswar/Timi{oara für seine kleinsten Besucher an. Eine Spielwerkstatt für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren wird am ersten Mittwoch (16 Uhr) oder am letzten Samstag (12 Uhr) im Monat organisiert. Ein Malatelier für Kinder wird am zweiten Samstag im Monat (10.15 Uhr) veranstaltet. Dieselbe Werkstatt – für Kinder über 12 – findet am dritten Samstag im Monat (12 Uhr) statt. Pantomime und Kindertheater sind am zweiten Samstag im Monat (11 Uhr) für Kinder zwischen 9 und 15 Jahren angesagt. Für Jugendliche über 15 gibt es am dritten Samstag im Monat (12 Uhr) das selbe Atelier. Die Teilnahme an den Werkstätten ist kostenlos für die Kinder, die bei der Mediathek angemeldet sind. Zusätzliche Infos unter Tel. 0256/490544. (rn) weiterlesen auf der BZ ...

Sozialzentrum für Kinder in Blumenthal

„Für das Lächeln eines Kindes“ heißt das Zentrum für Kinder mit besonderen pädagogischen Anforderungen, das letzte Woche in der Temescher Ortschaft Blumenthal/Ma{loc eröffnet wurde. Das Förder- und Bildungszentrum kam auf Initiative der Speran]a-Stiftung zustande. Finanziert wurde es vom Temescher Kreisschulamt, dem Kommunalrat Blumenthal, dem Förderverein Rumänienhilfe Marpingen und dem Schweinemastbetrieb „Smithfield“. Es ist die zweite Institution dieser Art im Kreis Temesch – ein ähnliches Zentrum gibt es in Großkomlosch/Comlo{u Mare. Ziel der Einrichtung ist, Kindern mit Behinderung zu helfen, am Schul- und Sozialleben teilzuhaben. 60 Kinder aus der Ortschaft und den naheliegenden Dörfern werden das Zentrum besuchen können. (rn) weiterlesen auf der BZ …

Konzert für Schülerprojekte

Die Künstlerin Ada Milea unterstützt die Temeswarer Schüler und das „YouthBank“-Programm. Zusammen mit Bogdan „Bobo“ Burl²cianu, Mitglied der Band „F²r² Zah²r“, wird sie am 21. Februar im Capitol-Saal in Temeswar/Timi{oara ein Konzert abhalten. YouthBank ist ein Programm für Lyzealschüler, das von der Rumänischen Entwicklungsbank (BRD) gefördert wird. Durch das Programm werden Fonds gesammelt, die in Schulprojekte fließen. Das hiesige „YouthBank“-Team besteht aus 13 Schülern mehrerer Temeswarer Schulen (darunter Nikolaus-Lenau-, C.D.Loga-, Ana-Aslan-, Emanoil-Ungureanu-, Ion-Mincu- und Kunstlyzeum). Die Eintrittskarten für das Konzert von Ada Milea können in den C²rture{ti-Buchhandlungen sowie an der Kasse der Philharmonie gekauft werden. (ao) weiterlesen auf der BZ …

Bücherspende in der Lenauschule

Drittklässler lesen „Spaß im Zirkus Tamtini“

as. Temeswar – Der Temeswarer Rotary Club besuchte vor Kurzem die Lenauschule, um die Kinder der zweiten und dritten Klasse mit je einem Buch zu beschenken. Die Lehrerinnen bekamen dazu ein professionell ausgearbeitetes didaktisches Handbuch zur Begleitung des Unterrichts. Die Spende erfolgte im Rahmen des Projekts „Lesen lernen – Leben lernen“, das bereits im vergangenen Jahr in Temeswar/Timisoara gestartet hat. 2009 wurde das Buch „Es muss auch kleine Riesen geben“ verteilt, in diesem Jahr können sich die Kinder über das Buch „Spaß im Zirkus Tamtini“ freuen. „Für die Lehrer ist es ein willkommenes Projekt. Die Kinder können dadurch viel Spaß am Lesen und Inszenieren haben“, sagt Schulleiterin Helene Wolf. weiterlesen auf der BZ …

Gedenkveranstaltung in Temeswar

20 Jahre “Verein der ehemaligen Russlanddeportierten”

In der Lenau–Schule, seinerzeit der Veranstaltungsort vieler Gründungsversammlungen von Vereinen und Institutionen, die mit dem Schikcsal der Banater Deutschen zu tun hatten, fand am 23. Februar 1990 auch die Gründungsversammlung des Vereins der ehemaligen Russlanddeportierten statt. Nachdem das Gesetz Nr.118/1990 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, welches alljenen eine Zusatzrente in Aussicht stellte, die unter der kommunistischen Diktatur Verfolgung, Kerkerhaft und Deportation erleiden mussten, kämpfte auch der neugegründete Verein darum, für seine Mitglieder ebenfalls diese monatliche Vergünstigung zu erhalten. weiterlesen auf der BZ …

Arader Ringstraße noch ohne Projekt

Weiterhin Warten auf Baustart

Arad – Keine guten Aussichten gibt es für die Arader Ringstraße einschließlich für den Autobahnausschnitt Nadlak/ Nadlac- Temeswar/ Timisoara. Auf dem Papier sah alles bis vor Kurzem bestens aus: Im November 2009 versicherten Vertreter des rumänischen Transportministeriums, dass das Projekt bis Jahresende vorliegen und die Bauausführung der Arader Ringstraße 24 Monaten dauern würde. Jetzt kam heraus, dass noch immer kein technisches Projekt präsentiert wurde. Laut Transportminister Eusebiu Pistru wurde dem Bauausführer, dem spanisch-österreichischen Konzern FCC-PORR, nun ein Ultimatum gestellt, bis Monatsende dieses Projekt fertigzustellen. weiterlesen auf der BZ …

VIP-Präsentation beim Wirtschaftsclub

Gäste aus Serbien stellten sich in Temeswar vor

Der Krieg in Ex-Jugoslawien hat Serbien ein schweres Erbe hinterlassen: Das schlechte Image lastet auf dem Land, das gerade dabei ist, sich zu öffnen, das den EU-Beitritt wünscht und auf dem Weg ist, die Kooperation mit den EU-Staaten in ihrer breiten Dimension zu vollziehen. Diese Zeilen könnten kurz das Fazit umreißen, das aus dem Treffen zwischen einer Wirtschaftsdelegation aus der Autonomen Region Wojwodina mit dem Deutschsprachigen Wirtschaftsclub im Banat hervorgeht. Zu dieser Begegnung war es im Vorfeld der Präsentation gekommen, die die Entwicklungsagentur VIP (Vojvodina Investment Promotion) in Zusammenarbeit mit der Temescher Handelskammer in Temeswar/Timisoara veranstaltete. weiterlesen auf der BZ …

Ein Märzchen zum Frühlingsbeginn

Hand-made-Ware hoch im Trend/ Von Ana Saliste und Raluca Nelepcu

Nun ist es amtlich: Der Winter hat sich endgültig verabschiedet. Dies erkennt man nicht nur an den milderen Temperaturen, sondern auch an die bunten Märzchen/“martisoare“, die derzeit an Frühlingsmänteln oder an Schultaschen hängen. Zwar werden die kleinen Anhänger nicht mehr so oft wie früher getragen, trotzdem werden sie weiterhin Jahr für Jahr an Frauen und Freunde verschenkt, als Symbol der Liebe oder der Freundschaft. Die Märzchen werden in der Regel über die gesamte Zeitspanne des Monats März getragen. weiterlesen auf der BZ …

„Apokalypse von Nadlak bis Constanza“

Spediteure montieren Schilder ab

Nicht ganz so dramatisch wie versprochen, aber immer noch gesetzwidrig: Die Einfahrten nach Temeswar/Timisoara wurden am 1. März nicht blockiert, der Vorsitzende des rumänischen Spediteureverbands (FORT), Augustin Hagiu, hat jedoch das Gesetz gebrochen. Das Schild an der Lugoscher Straße, das die Einfahrt der Schwertransporte mit einer Gesamtlast von über 7,5 Tonnen verbot, wurde von Hagiu abmontiert. Und dies in Anwesenheit der Polizei. „Der Täter macht sich schuldig. Es ist ein Strafvergehen, das von der Straßenverkehrsordnung geahndet wird. Der Täter riskiert eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und zwei Jahren, oder eine Geldbuße“, so Florin Bolbos, Leiter der Temescher Verkehrspolizei. weiterlesen auf der BZ …

„Große Interessen der Grundstücksmafia“

Landwirtschaftsuni soll über ein Drittel ihrer Flächen abtreten / Von Olivian Ieremiciu

„Ich werde dem Präfekten (Anm. d. Red.: der Temescher Präfekt Mircea Bacala) zeigen, dass er nicht alles, was er will, im Kreis Temesch machen kann“. Und: „Wieso will man die Uni zerstören?“. Die Aussagen stammen von Valeriu Tabara, ehemaliger Landwirtschaftsminister und jetziger PDL-Abgeordneter (also aus der selben Partei wie Bacala stammend), aber auch Professor an der Landwirtschaftsuniversität. Der Professor und Ex-Landwirtschaftsminister eilt der Temeswarer Landwirtschaftsuni (USAMVBT) zu Hilfe. ner Grund für die Empörung der Leitung der Landwirtschftsuniversität lieferte Bacala vor einiger Zeit, als er vorschlug, Grund und Boden von der USAMVBT wegzunehmen. Es geht um mehr als ein Drittel der Fläche, die sich zurzeit in der Verwaltung der Uni befindet und die als Experimentier- und Übungsfelder der Studenten genutzt wird. Insgesamt 1.600 Hektar stehen der USAMVBT für die Eigenbewirtschaftung zur Verfügung. Davon sollen 600 Hektar abgetreten werden, um damit diejenigen zu entschädigen, die während des kommunistischen Regimes enteignet wurden und nun ihren Grund und Boden – zu Recht – zurückfordern. weiterlesen auf der BZ …

Arader Imperio-Straßenbahn ab Herbst

Mit Siemens Comeback einer Industrietradition/Auch E-Zug in nächster Zukunft

Die Arader Gesellschaft „Astra Vagoane Calatori AG“, Teilstück der von dem Geschäftsmann Valer Blidar geleiteten Astra-Firmengruppe, bereitet sich derzeit fieberhaft für ein beachtliches Industriedebüt in Rumänien vor: In den Hallen der ehemaligen Arader Drehbankfabrik an der Victoriei-Straße laufen derzeit die Arbeiten zur Einrichtung und Ausrüstung einer Fabrik für Straßenbahnproduktion. Die neue Straßenbahn „Imperio“ mit Tramwagen der letzten Generation in Europa soll hier im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts mit der deutschen Firma Siemens, einem der Marktführer dieser Industriebranche, gebaut werden. Ende Januar wurde der Vertrag mit der Firma Siemens geschlossen. Laut Dan Mic²l²cean, dem stellvertretenden Generaldirektor der Arader Firma, wird die Arader Imperio-Tram nach einem Originalkonzept produziert werden. Der Siemens-Stil soll beibehalten werden, die Innenausstattung und Endfertigung werden jedoch die Zeichen der Astra-Marke tragen. weiterlesen auf der BZ …

Sie mussten in der Öffentlichkeit schweigen

Das schwere Los der Russlanddeportierten/ Von Raluca Nelepcu

Sie saß noch im Zug, aber ihr Herz pochte so stark, als würde die Erde beben. Sie konnte ihren Augen nicht trauen: Sie war endlich zu Hause! Nach fast fünf Leidensjahren, die unendlich zu sein schienen, würde sie Familie und Freunde wieder in die Arme schließen können. Sie suchte eine Kirche. Sie wollte Gott danken, dass Er ihr Kraft gegeben hatte, um die schwere Zeit in Russland zu überwinden. Doch die Kirchenglocken waren am Tag ihrer Heimkehr verstummt. Was die junge Frau später erfahren sollte: Noch viele Jahre würden die Glocken nur noch in ihrem Herzen klingen. In der Öffentlichkeit durften sie es nicht. weiterlesen auf der BZ …

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