Neues aus dem Banat von der Banater Zeitung

23. August 2010
von

So wie gewohnt wieder die neusten Nachrichten aus dem Banat von der Banater Zeitung. Aufgrund meiner Abwesenheit hat sich einiges angesammelt. Und die meisten News sind nicht mehr ganz das Neuste aus dem Banat. Aber wir Banater Schwaben sind ja eh sehr Traditionsbehaftet, daher hoffe ich es stört euch nicht.

Und wie immer ein herzliches Dankeschön an die Banater Zeitung, dass ich ihre Artikel hier verlinken und anteasern darf.

Ach so zum Thema Mitgliedschaft in der Landsmannschaft gibt es noch nichts neues. Mir scheint dort sind einige im Urlaub. Ich gebe ihnen jetzt noch eine Woche, dann ruf ich mal an.

Kampfflugzeuge über Temeswar

Auch SALVO zeigt sein Können: Wie man eine Dacia aus der Bega fischt

oi. Temeswar – Von Câmpia Turzii nach Temeswar in 15 Minuten. Nein, es ist nicht ein neues Angebot der Bahn (mit dieser braucht man etliche Stunden), noch mit Bus oder Auto ist das Ziel in dieser Zeit zu erreichen. So lange braucht ein Kampfflugzeug des Typs MIG 21 LanceR, um die 289 Kilometern zurückzulegen. weiterlesen auf der BZ …

Rumänische Imker schlagen Alarm

Magere Honigproduktion wegen schlechtem Wetter/ Von Raluca Nelepcu

Statt warmer Frühling, reichlich Regen und niedrige Temperaturen: Das launische Wetter hat den rumänischen Imkern in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Die Honigproduktion war in diesem Jahr nicht schlecht, sondern katastrophal“, betont Simona Cozma, die extra aus Diemrich/Deva nach Temeswar/Timisoara gekommen ist, um am ersten Honigfest, der Messe für Honigprodukte, teilzunehmen. Auf den Tischen liegen dutzende Gläser vor, alle gefüllt mit der goldenen Süßware, die nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund ist. Ab und zu kommen Leute an den Pult und interessieren sich für die zum Verkauf gestellten Produkte. „Unser Honig ist hundertprozent bio“, sagt die junge Frau, die zusammen mit ihrem Mann Alin eine Imkerei betreibt. weiterlesen auf der BZ …

Béla Lugosi wird seinen Stern bekommen

Ehrgeizige Freizeitprojekte müssen noch umgesetzt werden / Von Raluca Nelepcu

„Ein größenwahnsinniges Projekt“ nennt es „die Opposition“ (PDL). „Solche Meinungen interessieren uns nicht!“, antwortet heftig Francisc Boldea (PSD), Bürgermeister der Temescher Stadt Lugosch/Lugoj, wenn er darauf zu sprechen kommt. Es geht um die Umsetzung einiger Vorhaben, die der Stadtvater stolz der Presse präsentiert. Das städtische Freibad soll zu einem Aquapark im wahrsten Sinne des Wortes werden (die BZ berichtete), so einer, wie es Dutzende im benachbarten Ungarn gibt (und wohin die Temescher pilgern) – hinzu kommt die Errichtung einer Fußgängerbrücke, die die Verbindung vom städtischen Markt zum Strand-Viertel herstellen wird. Ein dritter Tourismusmagnet soll die Reitbahn der Stadt werden, die das Bürgermeisteramt nach fast zehn Jahren Gerichtsstreit vom Temeswarer Berufungsgericht per nicht mehr angreifbarem Urteil zugesprochen bekommen hat. Auch das Victoria-Kino soll demnächst die Bürger der Stadt Lugosch erfreuen. weiterlesen auf der BZ …

TEMESWAR EMPFEHLEN (6)

Rockmusik gehört einfach dazu

Der ehemalige Lenau-Schüler Lucian Blaga (26) ist gelernter Bauingenieur und als Hochschulassistent an der deutschen Abteilung für Bauingenieurwesen der TU Politehnica tätig. Der Temeswarer wohnt im Blascovici-Viertel. weiterlesen auf der BZ …

Landestitel für Banater Motorradfahrer

Ionel Pascota erhielt doppelte Leistung

ao. Temeswar – Kein Gegner für Ionel Pascota im Geschwindigkeitsrennen. Der Temeswarer Motorradfahrer gewinnt in letzter Zeit Rennen nach dem Rennen. Seine neueste Leistung ist der Titel als Landesmeister. Dies ist der zweite Titel dieser Art für das Jahr 2010. Er schaffte den Landestitel im Moto-Rennfahren, sowohl in der 600 Kubikzentimeter-Kategorie, als auch in der Kategorie 1.000 Kubikzentimeter. Das Rennen fand in Most in Tschechien statt und war das fünfte der Landesmeisterschaft in diesem Jahr. Für Ionel Pascota und das Team „Pascota Racing Team“ in Girok/Giroc folgt die Meisterschaft für Geschwindigkeitsrennen in Karansebesch/Caransebes. Der Motorradfahrer hat als Ziel wieder eine doppelte Leistung zu schaffen: den ersten Platz für die 600- als auch für die 1.000-Kubikzentimeter-Kategorie. weiterlesen auf der BZ …

Allseits positive Signale

Werzalit-Feier fast wie ein Stadtfest / Von Siegfried Thiel (Text und Foto)

Die verlassene Fabrikhalle auf der einen Seite, das moderne Motel von vis-á-vis. Wir sind am Stadtrand von Lugosch/Lugoj, wo hier und da Bürger nach Dorfmanier in ihren Gärten arbeiten. All das hat etwas mit der Rumänien-Niederlassung der deutschen Firma Werzalit zu tun. Es ist ehemaliges Industriegebiet in dem sich mittlerweile Bosse und Mitarbeiter von Werzalit heimisch fühlen. Und ihre Aussagen deuten dies unmissverständlich an: In Lugosch haben sie dies alles gleich auf einem Schlag. Dieses Wohlgefühl ist bei Werzalit aus vielen Passagen herauszuhören – ganz egal, ob der Bezug auf die Mitarbeiter, auf den Standort, oder auf die Zusammenarbeit mit der Verwaltung gerichtet ist. Obwohl der Begriff „Billiglohnland“ nur noch am Rande passt, gibt es viele Komponenten, die den Ausbau der Niederlassung nicht ausschließen. weiterlesen auf der BZ …

Herta Müller in Bukarest

Literarische „Wiedergutmachung“ durch Humanitas-Verlag/ „Die Atemschaukel“ derzeit Verkaufsschlager

Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller * wird am 27.-28. September in Bukarest weilen: Anlaß dazu bieten das 20jährige Jubiläum des hauptstädtischen Humanitas- Verlags und die Präsentation der neuen Bücherreihe mit ihrem Namen. Es ist dies der erste Besuch als Literaturnobelpreisträgerin in der alten Heimat: Am 1.-3. Oktober 2009 beteiligte sich die Autorin bekanntlich an der 3. Auflage des Internationalen Poesiefestivals in Hermannstadt zu Ehren von Oskar Pastior. Eingeplant sind im September desgleichen die Teilnahme der Schriftstellerin an einer Konferenz im Rumänischen Athenäum und eine Lesung nebst Podiumsdiskussion mit dem Philosophen, Schriftsteller und Mehrheitsbeteiligten des Verlags, Gabriel Liiceanu. In Anwesenheit der Autorin wird am 28. Dezember der Band „Reisende auf einem Bein“ in der von Humanitas eröffneten und Herta Müller gewidmeten Autorenreihe vorgestellt. Eingeplant ist auch eine Übersetzung des Romans „Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt“. Bekanntlich wurde ihr Erfolgsroman „Die Atemschaukel“ (Leaganul respiratiei- in der rumänischen Übersetzung von Alexandru Sahighian) bereits am 12. Juni bei der Buchmesse „Bookfest 2010“ vorgestellt. Derzeit hält dieser Titel, der nun in 45 Ländern erscheint, auch die Nr. 1 auf der Verkaufsliste der Humanitas-Buchhandlungen. Sahighian übersetzte für Humanitas auch den Roman „Der König verneigt sich und tötet“. Der Verlag hat derzeit mit dem Band „Der Fuchs war schon damals der Jäger“ noch ein drittes Buch von Herta Müller im Angebot. weiterlesen auf der BZ …

21.000 Palatschinken in Moneasa

Rekordzahl zum zehnten Pfannkuchen-Festival

Autos parken am Straßenrand, Passanten werden wie hypnotisiert vom Pfannkuchengeruch angezogen. Anlass für den Touristenzustrom im Arader Kurort Moneasa ist das zehnte Pfannkuchen-Festival. weiterlesen auf der BZ …

TEMESWAR EMPFEHLEN (7)

Gesundes Lachen und leckere Limonade am Begaufer

Alina Sabou (31) ist seit neun Jahren Journalistin. Die 31-Jährige ist nicht in Temeswar/Timisoara geboren, jedoch ist sie hier aufgewachsen. Seit einigen Jahren wohnt die Journalistin im Temescher Dorf Chisoda. weiterlesen auf der BZ …

„Zurück ins Mittelalter“

Banater Museum verstärkt zum Blickfang machen/ Von Ana Saliste

Mittelalterliche Musik ertönt am Samstag auf den Fluren des Banater Museums in Temeswar/Timisoara. Auf den Treppen läuft eine Frau in einem langen blauen Kleid zu ihrem „Ritter“ hin. Die beiden beginnen leicht auf die Klänge der Musik zu tanzen. An den Wänden sind Schwerter in verschiedenen Formen und Größen ausgestellt. In der Ecke entdeckt der Besucher eine imposante Ritterrüstung. Insbesondere auf die Kleinen wirken die Exponate besonders beeindruckend. Es ist so, als ob das älteste Baudenkmal der Stadt, das Hunyadi-Schloss, für einen Tag in ein anderes Zeitalter versetzt wurde. Genauer gesagt: Ins Mittelalter. weiterlesen auf der bz …

Temeswarer Stadtfest mit Sparhaushalt

Event-Motto: „Der grüne Regenschirm“

as. Temeswar – „Herzlich willkommen in unseren ´Karpathischen Garten´ aus dem Flachland“, mit diesen Worten begrüßte der Moderator Florin Mihoc am Freitagabend das Publikum zum Anlass des diesjährigen Temeswarer Stadtfestes. Das für diese Jahreszeit relativ kühle Wetter lockte am Wochenende zahlreiche Temeswarer Musikliebhaber auf den Domplatz. Ob Rock, Blues oder Volksmusik, für jeden war etwas dabei. Auch wenn in diesem Jahr nur Musikgruppen aus dem Inland für Stimmung sorgten, so erwiesen sich die diesjährigen Auftritte als erfolgreich. weiterlesen auf der BZ …

Der Förderturm wird gestohlen

Polizei wurde bisher keine um Unterstützung gebeten

Anina – Der Förderturm der Kohlengrube Anina wird Stück für Stück demontiert und als Schrott verkauft. Der älteste (Baujahr: 1909) noch existierende dampfgetriebene Förderturm Rumäniens steht auf dem Hof des vor einigen Jahren aufgegebenen Kohlenbergwerks Anina, der seit Begleichung aller Schulden des Grubenunternehmens bzw. der Zufriedenstellung der Gläubiger mittels Gerichtsvollzieher nun auch ohne Wachtpersonal geblieben ist. weiterlesen auf der BZ …

20 Bildungsstätte in Arad werden modernisiert

as. Arad – Sanieren, modernisieren oder ausbauen: In den Sommerferien bringt die Stadt Arad Schulen und Kindergärten in Schuss. An insgesamt 20 Bildungsstätten werden derzeit umfangreiche Sanierungs- und Ausbauarbeiten durchgeführt. Dafür stehen insgesamt acht Millionen Lei aus dem Haushalt der Stadtverwaltung zur Verfügung. Ein Großteil des Geldes kommt dem Bereich Wasser und Kanalisation zu, wobei Leitungen ersetzt werden. weiterlesen auf der BZ …

Automobilzulieferer mit Personalaufstockung

Meiste Jobs jedoch im Call Center und im Einzelhandel / Von Siegfried Thiel

„Wir haben erneut Personal eingestellt und wollen uns auch demnächst weiter verstärken“, sagt Ernst Holzheimer, Werksleiter bei Eybl in Detta/Deta der Banater Zeitung. Das Unternehmen gehört zur deutschen Prevent-Gruppe und ist Zulieferer der Automobilindustrie. Von 400 auf mehr 600 hat das Unternehmen aus dem westrumänischen Verwaltungskreis in den letzten Wochen an Personal zugelegt. Call-Center, der Einzelhandel und die Pharmaindustrie stellen in diesen Zeiten das meiste Personal ein, schreibt die Presseagentur Mediafax. Allgemein sind neue Jobs auch im Bereich Outsourcing auf den Internetseiten zu finden – Vorwiegend Buchhalter, Fachleute für Inkasso-Büros und Projektmanager werden gesucht. Absolute Spitze bei Neueinstellungen im ersten Halbjahr 2010 ist jedoch ein Konzern aus der Automobilbranche. Und in Zeiten der Rezession, die oft an der Autoindustrie gemessen wird, mag das was heißen. weiterlesen auf der BZ …

Regierungsbeschluss für Altbausanierung

Fünf Millionen Euro gehen an Temeswar

Nach sechs Jahren Wartezeit für die Stadt an der Bega ist eine Entscheidung gefallen: Die rumänische Regierung hat beschlossen insgesamt fünf Millionen Euro für die Sanierung der Altbauten von Temeswar/Timisoara fließen zu lassen. Im Vorfeld des Beschlusses stand ein Abkommen zwischen der KfW (Kreditanstahlt für Wiederaufbau Deutschland) in Frankfurt am Main und dem rumänischen Finanzministerium und dem Bürgermeisteramt in Temeswar. weiterlesen auf der BZ …

Bürgermeisteramt übernimmt Krankenhäuser

Die Schulden wurden vom Staat noch nicht beglichen

Rund 20 Millionen Lei – so viel betragen die Schulden der vier Temeswarer Krankenhäuser, die vor etwa einer Woche in lokale Hände übergegangen sind. Das Bürgermeisteramt hat die vier Einrichtungen übernommen, in den Unterlagen wurden jedoch klare Bedingungen gestellt: Die Stadtverwaltung verweigert jede Verantwortung, solange die Schulden nicht vollständig beglichen werden. „Das Temeswarer Bürgermeisteramt will nicht Opfer eines Dezentralisierungsprozesses werden, der nur Pflichten weiterleitet und keine dafür notwendigen Geldressourcen bereitstellt“, steht es in der offiziellen Pressemitteilung des Bürgermeisteramtes. weiterlesen auf der BZ …

142. Kirchweihfest in Sanktanna

Blaskapelle nach 18. Jahren wieder dabei

„Kirchweih, Kirchweih, Kirchweih“ hieß es Anfang August auf den Sanktannaer Straßen. Das schönste Kirchweihfest der letzten Jahre – so nannten die Sanktannaer die bereits 142-ste Kerweih, die vor Kurzem in der Arader Kleinstadt veranstaltet wurde. Traditionelle Volkslieder, das schon üblich gewordene Handballturnier, Volkstanz und viel gute Laune standen auch in diesem Jahr auf dem Veranstaltungsprogramm. Einzigartig beim diesjährigen Fest war aber die Beteiligung der Sanktannaer Blaskapelle, die nach 18 Jahren nun wieder in der alten Heimat aufspielte, denn die „Heimat ruft, ja“, so Anton Bleiziffer, Kulturbeauftragter der Heimatortsgemeinschaft Sanktanna, und ein richtiges Kirchweihfest, das kann man nur hier „zu Hause“ feiern. „Es ist so, dass einer der Musiker, seiner Tochter im letzten Jahr den Kirchweihstrauß ersteigert hatte. So haben sich seine Kollegen dazu bereit erklärt, das diesjährige Fest musikalisch zu begleiten“, sagt Johann Kerner, Vorsitzender des Vereins „Valores“, der mit dieser Blasmusik groß geworden ist. Zum Kirchweihball half auch Anton Müller aus Lahr, der Unterhalter der Blaskapelle, aus. weiterlesen auf der BZ …

Aquatim entwickelt neues System

Wasser- und Kanalisationsnetz digital erfasst

ao. Temeswar – Das unterirdische Wasser- und Kanalisationsnetz in Temeswar/Timisoara wird künftig durch digitale Karten überwacht. Dies ist ein langfristiges Projekt des Unternehmens für Siedlungswasserbewirtschaftung Aquatim. „Geographic Information System“ (GIS) heißt die informatische Anwendung von Aquatim, das die geographischen Daten eines realen Systems wiedergibt, wie zum Beispiel die Lage des Wasser- und Kanalisationsnetzes. Der Vorteil des neuen digitalen Programms ermöglicht es, Schäden und Probleme an der Leitung schneller zu entdecken und somit auch schneller zu reparieren. Die Recherche in der Datenbank wird auch leichter möglich sein und die technischen Genehmigungen können auch kurzfristig von Aquatim erteilt werden. weiterlesen auf der BZ …

Personalabbau in der Stadtverwaltung

Hochhäuser nicht mehr kostenlos wärmegedämmt

Lugosch – Harte Einschnitte in Lugosch/Lugoj: 40 Beamten werden infolge des Personalabbaus im Bürgermeisteramt ihren Job verlieren. Der lokale Verwaltungsapparat wird neu organisiert, die Arbeitslosen werden sich jedoch für andere infolge der Umstrukturierung frei gebliebene Posten bewerben können, teilte Bürgermeister Francisc Boldea auf einer Pressekonferenz mit. Probleme gibt es jedoch auch, was die thermische Isolierung der Wohnblocks betrifft: Das Programm zur Wärmedämmung der Hochhäuser soll demnächst nicht mehr komplett finanziell getragen werden können. Die rumänische Regierung wird nämlich für diesen Zweck keine Gelder mehr bereitstellen, gab der Bürgermeister bekannt. Francisc Boldea hatte vor seiner Wahl zum Bürgermeister von Lugosch versprochen, die Hochhäuser kostenlos für die Bürger wärmedämmen zu lassen. 50 Prozent der Kosten sollte die Regierung bereitstellen, der Rest aus dem Lokalhaushalt fließen. weiterlesen auf der BZ …

Ein Theaterstück im Rosenpark

Die junge Architektin Anca Radu (25) ist in Temeswar geboren. Sie wohnt im Stadtzentrum. weiterlesen auf der BZ …

Jecza-Galerie in der Iulius Mall

Die Jecza-Kunstgalerie in Temeswar/Timisoara präsentiert zurzeit eine Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Die Expo kann im ersten Stock der Iulius Mall, täglich zwischen 10 und 22 Uhr, besichtigt werden. Innerhalb der Ausstellung können auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern Werke der Künstler Horia Damian, Ioan Augustin Pop, Cristian Sida, Gheorghe Fikl, Cosmin Moldovan, Mihai Ciplea, Sorin Scurtulescu, Daniel Brici, Cosmin Doru Dumitrescu, Gabriel Bodnariu, Mirela Moscu, Daniel Vi{ovan sowie des verstorbenen Bildhauers Peter Jecza betrachtet werden. Die Ausstellung wurde am 1. August eröffnet und auf unbeschränkte Zeit zu sehen sein. (ao)weiterlesen auf der BZ …

Grünanlage im Soarelui-Viertel

Anlässlich des Temeswarer Stadtfestes wurde der frisch sanierte Park im Soarelui-Viertel am südlichen Stadtrand neu eingeweiht. Der Park, der sich auf etwa 7.600 Quadratmetern erstreckt, wurde laut Vizebürgermeister Adrian Orza mit 175.000 Lei aus dem kommunalen Haushalt saniert. Ein Kinderspielplatz sowie 32 Bänke und Müllkörbe wurden eingerichtet, neue Bäume, Gebüsch und Blumenarrangements gepflanzt. Auf eine Fläche von 204 Quadratmetern wurde auch ein Spielplatz für Haustiere gebaut. (ao) weiterlesen auf der BZ …

Fahrradwege in Arad

Zwei Jahre lang wird es dauern, bis auch die Arader Radler über einen Fahrradweg entlang der Marosch verfügen werden. 18 Kilometer lang wird die Strecke sein, deren Kosten sich auf 9,8 Millionen Lei belaufen. Die Strecke wird zwischen einem und drei Meter breit sein. Die Radstrecke befindet sich vorläufig noch in der Projektphase. (rn) weiterlesen auf der BZ …

Opern- und Operettenfestival

Die Temeswarer Opernfreunde werden Ende August zum sechsten „Opern- und Operettenfestival“ eingeladen. Die diesjährige Auflage findet im Zeitraum 26. – 29. August im Rosenpark statt und umfasst Werke wie: „Carmen“ von G. Bizet, „Die Lustige Witwe“ von Fr. Lehar, die Ballet-Collage „Wiener Abend“ von J. Strauss, die Oper-Matineen für Kinder „Der gestiefelte Kater“ von C. Trailescu sowie „Meine schöne Dame“ von Fr. Loewe. Das Ereignis wird von der Rumänischen Nationaloper Temeswar in Partnerschaft mit der Stadtverwaltung und dem Temeswarer Kulturhaus veranstaltet. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. (as) weiterlesen auf der BZ …

Arader Stadtfest steht bevor

Arad ist trotz klammer Kassen in Feierlaune: Die Arader Stadtverwaltung lädt auch in diesem Jahr zum traditionellen Stadtfest ein. Sieben Tage lang, vom 16. bis zum 22. August, soll die Stadt an der Marosch gefeiert werden. Das im Haushaltsplan dafür vorgesehene Budget beträgt knapp 100.000 Lei. Das Stadtfest wird aber von mehreren Sponsoren gefördert, so dass auch in diesem Jahr zahlreiche Konzerte, Theater- und Tanzvorstellungen auf dem Programm stehen. In den Stadtteilen Vlaicu, Alfa und Mic²laca soll auch in diesem Jahr traditionsgemäß Volksmusik ertönen. Highlight des diesjährigen Festes ist die rumänische Musikband Direc]ia 5, die derzeit auf Rumänientour ist und am Samstag, dem 21. August, im Neptun-Freibad auftreten wird. (as) weiterlesen auf der BZ …

Revolutionsmemorial zieht in die Bastei um

Räumlichkeiten nicht mehr mit Biermuseum geteilt/ Von Andreea Oance

Revolution, statt Bier – Die Kommunalverwaltung der Stadt Temeswar/Timisoara hat anlässlich des Temeswarer Stadtfestes die Rettung des Revolutionsmemorials bekannt gegeben: Die Gedenkstätte der Revolution von 1989 bekommt nun einen Raum in der jüngst sanierten Theresien-Bastei. Die Lösung kommt nach einem jahrelangen Disput, da der alte Sitz der Temeswarer Revolutions-Gedenkstätte am Domplatz rückerstattet wurde und die Räumlichkeiten befreit werden müssen. Ein Temeswarer Biermuseum sollte auch in denselben Räumlichkeiten in der Bastei entstehen. Nun beschloss es die Stadtverwaltung doch anders: Diese Räume werden ausschließlich die Gedenkstätte der Revolution beherbergen. „Dies ist eine gute Lösung, die das Bürgermeisteramt für uns gefunden hat. Wir hoffen nur, unser Projekt durchführen zu können, denn dafür brauchen wir viel Platz”, sagt Traian Orban, der Leiter der Revolutionsgedenkstätte in Temeswar. weiterlesen auf der BZ …

Warnung vor Vipern

Heuwiesen und nackte Felsen sind zu vermeiden

wk. Reschitza – Der Vorfall liegt schon etwas zurück: Kinder eines Ferienlagers waren ausgeschwärmt, um die Umgebung der Nera-Klamm zu erkunden. Natürlich widerstanden sie auch der Versuchung nicht, auf die zugänglichen Kalksteinwände zu klettern. Und da geschah es: ein 13jähriges Mädchen, das sich gerade einen sonnigen Felsen hochhangelte, spürt am Mittelfinger einen brennenden Stich. Es hatte eine Hornviper beim Sonnenbaden überrascht und die hatte, instinktiv und als Schreckreaktion, zugebissen. Notdürftig versorgt kam das Opfer schleunigst ins nächstgelegene Krankenhaus. Doch das hier gelagerte Gegengift war abgelaufen. Und die naheste Stelle, wo es brauchbares Gegengift gab, war das Louis-Pasteur-Institut in Budapest. weiterlesen auf der BZ …

„Schweine“ auf den Straßen von Temeswar

Freche Plakate für mehr bürgerliches Selbstbewusstsein

Unter dem Namen „Schweine auf den Straßen von Temeswar“ gewinnt die neue Förderkampagne für eine saubere Stadt immer mehr Anhänger. Obwohl die Kampagne erst Ende August losgeht, haben bereits mehrere Temeswarer die frechen Plakate beantragt. Die Banner wurden noch nicht einmal gedruckt, schon möchten einige Hausverwalter durch die witzigen Zeichnungen die Einwohner darauf aufmerksam machen, dass sie ihre Stadt umweltfreundlich behandeln müssen. Abziehbilder oder Poster mit Schweinchen, die die Umwelt verschmutzen, wurden von den Wohnungsverwaltern beantragt. Diese sollen auf die Türen der „schmutzigen“ Hausbesitzer und Mieter geklebt werden oder sogar auf die Autos der Leute, die ihre Wagen auf dem Gehsteig parken. Dies soll den Bürgern ein schlechtes Gewissen bereiten – glauben sie. weiterlesen auf der BZ …

Weinstraße: Imaginär, auf halbwegs gutem Asphalt

Minisch-Tal hätte weitaus mehr zu bieten/ Viel Zufall und Alleingang / Von Siegfried Thiel (Text und Foto)

„Ja, es gibt so einige“, Genaueres kommt auch von Berufsverbänden über die Weinstraßen in Rumänien kaum. Sie sind weder als solche in Karten verzeichnet, noch haben sie als Infrastruktur viel zu bieten, und wer eine solche „Straße“ bereist, geht einen selbst angelegten imaginären Weg, der Tirol im Banater Bergland erfassen kann, aber auch einen Abstecher nach Busiasch/Buzias, dann ins weither bekannte Weingut in Rekasch/Recas (beide Verwaltungskreis Temesch/Timis) zulässt. Die Trasse führt dann in den Kreis Arad, wo sich entlang der Strecke Minisch/Minis – Giorok/Ghioroc – Paulisch/Paulis angeblich eine Weinstraße befindet. Weinkeller in einem gewissen Umfeld sind jedoch nicht alles, was sich Weinkenner und –verkoster als Tourismusattraktion so wünschen. „Wein-Touristen sind vorwiegend gut situierte Leute und die wollen in einem guten Restaurant essen, die haben gewisse Ansprüche“, sagt Ramona Lambing Inhaberin der Reiseagentur Passage in Temeswar/Timisoara. Im gleichen Atemzug setzt sie fort: „Ein solches Restaurant an der Strecke gibt es nicht“. weiterlesen auf der BZ …

Hier haben die Frauen das Sagen

Nur wenige Männer beim Sommerschlussverkauf / Von Raluca Nelepcu und Andreea Oance

Zu heiß zum Einkaufen? Nein, sagen die Frauen, wobei die Männer die Augenbraue heben. Vor allem Schnäppchenjägerinnen schlendern dieser Tage durch die klimatisierten Geschäfte, schauen sich die Preise an und greifen in den Geldbeutel. Temeswars Geschäfte locken nämlich mit zahlreichen Sonderpreisen: Sommerschlussverkauf ist angesagt, und da kann man nicht nur passiv zuschauen. weiterlesen auf der BZ …

Inception: Die Gedankenkontrolle

Leonardo DiCaprio als Meisterdieb der Träume

Das Eindringen in die Gedanken anderer Menschen mittels ihrer Träume – das verspricht der neue Blockbuster „Inception“. Ein SciFi-Film oder ein Psychotriller oder vielleicht auch ein Actionfilm – die Handlung ist so komplex, dass es manchmal schwer fällt, den Film einer bestimmten Gattung zuzuordnen. Der Regisseur Christopher Nolan, bekannt auch von den Produktionen „The Dark Knight“ und „Batman Beginns“, widerspiegelt durch seinen Film eine der größten Ängste der Menschen: Das Stehlen der Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins. weiterlesen auf der BZ …

TEMESWAR EMPFEHLEN (9)

Der Phantasie freien Lauf lassen

Diana Panta (17) lebt in einem Temeswarer Neubauviertel. Die gebürtige Temeswarerin besucht die elfte Klasse des Nikolaus-Lenau-Lyzeums. weiterlesen auf der BZ …

Die Woche der Künste

Theater und visuelle Künste treffen nächste Woche in Temeswar/Timisoara aufeinander. Zwischen dem 20. und dem 29. August werden hier zwei Festivals stattfinden: Das Festival der visuellen Künste „ManyFest“ und das internationale Theaterfestival für Jugendliche in englischer Sprache „T4T“. Beide Ereignisse werden vom Temeswarer Verein „AT4T“ veranstaltet. Die vierte Auflage des „ManyFestes“ wird am 20. August um 20 Uhr im Barockpalais am Domplatz eröffnet. Die Eröffnung des Theaterfestivals ist für den 22. August um 19 Uhr im Temeswarer Kulturhaus der Studenten anberaumt. Beide Festivals enden am 28. August um 17.30 Uhr in der Synagoge der Temeswarer Innenstadt. (ao) weiterlesen auf der BZ …

Florin Chilian performt am Freitag

Am Freitag statt Donnerstag: Das Konzert des rumänischen Musikers Florin Chilian wurde wegen des Qualifikationsspiels für die UEFA-Europa-League zwischen FC Timisoara und Machester City am Donnerstag um einen Tag verschoben. Somit wird Florin Chilian einen Tag später – am Freitag, dem 20. August, um 21 Uhr, im Sommergarten des Temeswarer Clubs „No Name“ auftreten. Der Eintritt kostet 25 Lei. Bisher hat der Künstler drei Alben auf den Mark gebracht. Sein neustes Album „Autistul – Nu-l mai izgoni]i pe Brâncusi“ wurde in diesem Jahr lanciert. 2007 gewann Florin Chilian mit dem Lied „Zece“ den Preis für das beste Musikvideo in Rumänien. (ao) weiterlesen auf der BZ …

Hotels werden verramscht

Herkules Bad, die SC Argirom International SRL und die SC Herkules SAverkaufen derzeit in aller Eile die ihnen noch verbliebenen Hotels. Unlängst verkaufte Iosif Arma{, der Hauptaktionär der beiden Firmen, das Hotel „Decebal“ (ehemals „Franz Joseph“), die kaiserlichen Bäder am rechten Cerna-Ufer und den Kurpavillon Nr. 5 (linker Hand der römisch-katholischen Kirche). Die Verkaufseile erklärt sich durch die Gefahr, dass der Fiskus wegen Steuerschulden auch diese Hotels konfisziert. (wk) weiterlesen auf der BZ …

Ancora-Palast – auch nach heutigem Ermessen ein imposantes Gebäude

Wenig Verkehr auf der Bega/ „Tag der Marine“ auch in Temeswar / Von Siegfried Thiel

Es gibt schon einige, die finden die Bega ein „schmutziges Wässerchen“ und würden deshalb nie und nimmer auf den Gedanken kommen, Temeswar/Timisoara als „Stadt an der Bega“ zu bezeichnen. Die meisten jedoch sehen das Schöne an diesem Fluss, der ihnen einen Großteil des Trinkwassers spendet, der für sie Alleen zum Spazieren bietet und nicht zuletzt seit einigen Jahren ein eigenes Fest – das Bega-Boulevard-Fest – hat. Nostalgiker wünschen sich auch erneut eine schiffbare Bega, Optimisten sehen dies bald realisierbar, Pessimisten natürlich ganz im Gegenteil. weiterlesen auf der BZ …

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2 Responses to Neues aus dem Banat von der Banater Zeitung

  1. Anonymous am 21. November 2010 um 01:23
  2. Supersvabo am 24. August 2010 um 14:26

    Ach so zum Thema Mitgliedschaft in der Landsmannschaft gibt es noch nichts neues. Mir scheint dort sind einige im Urlaub. Ich gebe ihnen jetzt noch eine Woche, dann ruf ich mal an.

    ingemar, da wirst Du lange warten müssen, bis zum Erscheinen der nächsten Banater Post. Wenn Sie an Dich adressiert ist, dann willkommen im Club. Es gibt kein Begrüßungschreiben, keine von Jungfrauen geflochtenen Kränze, Anstecknadel, Urkunden oder sonst was.

    Ich persönlich finde das sehr, sehr mager, aber in der Sendlinger Straße in Minchen hat man wohl wenig Geld. Jeder Karnickelzüchterverein teilt Urkunden in goldenen Lettern den Neumitgliedern aus. Nicht das ich das bräuchte, Gott davor! Aber zumindest einen Einzeiler wie: Herzlich willkommen in unserer wunderbaren Landsmannschaft! Das wäre schon anständig. Aber nix wars. Die Mitgliedsbetreuung ist gar so vorzüglich, daß ich heute noch nicht weiß, wer in meinem Kreisverband zuständig ist oder was dort los ist. Naja selbst ist der Mann, werd ich mal selber mich kundig machen, ob es bei mir einen Kreisverband gibt. Wie gesagt nicht, daß ich das für mein Seelenheil bräuchte, aber Orientierung am Mitglied sieht anders aus. Es ist auch ein schlechtes Signal an junge Menschen, die der Landsmannschaft beitreten und irgendwann die Banater Post im Briefkasten haben und sich denken müssen: “da hast Du’s, jetzt kannst Dich als Mitglied betrachten!”

    Ich setze da meine Hoffnung in Herrn Leber. Ich denke er wird mit der Zeit nicht drumrumkommen zu überdenken, ob kleine Willkommensgesten nicht doch gut wären. Um die BP alleine zu lesen hätte es gelangt, wenn ich diese von meinem Bruder oder meiner Tante aus dem Altpapier fische, außerdem unsere Hausmeisterin könnte mich auch mit der Banater Post versorgen. Ich hoffe, daß sich mit der Zeit mehr von solchen Leuten durchsetzen, die vom Schlage eines Herrn Lebers sind, dann wirds schon werden. Im Moment bin ich ganz schön ernüchtert, was der sang- und klanglose Umgang mit Neumitgliedern angeht.

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