Okay wir leben heute Gott sei dank in einem Land und in einer Zeit, wo wir uns nicht im im dichten Banater Wald verstecken müssen, um zu all das zu lesen was wir gerne möchten. Daher und sicher auch noch aus dem ein oder anderen Grund kam die Idee auf gemeinsam ein Buch zu lesen und anschließend darüber zu diskutieren.
Dieser Beitrag soll jetzt dazu dienen, um diese Idee genauer zu besprechen. Wie stellt ihr euch den Ablauf denn vor?
Mein Vorschlag wäre folgender. Zunächst macht jeder einen Buchvorschlag, anschließend überlegen wir gemeinsam welches Buch wir lesen. Ich finde schon, dass die gelesenen Bücher irgend etwas mit dem Banat zu tun haben sollten. Sei es nun ein mit dem Banat verwandtem Thema oder von einem Banater Autor.
Anschließend würden wir das Buch dann kaufen. Hier können wir entweder eine Sammelbestellung machen und so etwas Geld sparen. Oder wir könnten auch gemeinsam über Amazon bestellen. Ich würde dann pro Buch eine kleine Provision bekommen, ich glaube es sind ca. 5 %. Das Geld würde ich dann sammeln und wir könnten, sobald etwas zusammen gekommen ist gemeinsam beschließen was mit dem Geld passiert.
Danach hat jeder eine oder zwei Wochen Zeit das Buch zu lesen und kann mir seine Rezension per E-Mail schicken. Ich veröffentliche dann alle Rezensionen in einem Beitrag und wir können anschließend gemeinsam darüber diskutieren.
Was haltet Ihr davon?

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/11176-hehn-ist-vizepraesidentin-des-exil.html
Vetter Schwoki, wo bleibt dein Humoroki?
Neuer Monat, neues Buch?
Oder gehen wir doch lieber joggen?
Was Neues für Leute, die unter Literatur auch “sowas”
verstehen.
Charlotte Roche kommt mit einem neuen Buch.
“Schossgebete” ist der Titel.
Die Frau weiß, wie man in der Gegenwart sein Konto füllt.
Danke,Durlacher.
“Hat jemand,,Die Nacht ist aus Tinte…,,
von Herta Müller gelesen?”
Ich habs als Hörbuch und es gefällt mir sehr.
Durlacher.
Eine Frage:
Hat jemand,,Die Nacht ist aus Tinte…,,
von Herta Müller gelesen?
Ich sehe in Florescus Buch lediglich den Roman. Weder eine Geschichtschronik noch die Biographie eines Triebswetterers.
Es ist Fiktion.
Ich finde das Buch mit wenigen Ausnahmen sehr schön geschrieben.
Eine Absicht des Autors, die Schwaben in den Dreck zu ziehen, konnte ich nicht erkennen.
Liebe Banater Landsleute
…bitte sehr euch mal diesen Link an….
http://www.balzer-franz.de/hog-trw/Roman-Florescu.htm
Es ist eine Schweinerei was dieser Autor in seinem Buch über unser Dorf, unsere Familie und über alle Banater Landsleute hier beschreibt…
‘Ihr’ Urteil
Durlacher, ich schlage vor, wir kommen später auf Ihren Urteil “deplaziert” zurück, wenn wir beide das Buch gelesen haben.
@Jakob
Hier was für Ihre Erste-Seite-Anthologie:
G.E. Lessing / Emilia Galotti:
„Klagen, nichts als Klagen! Bittschriften, nichts als Bittschriften! – Die traurigen Geschäfte; und man beneidet uns noch! – Das glaub’ ich; wenn wir allen helfen könnten: dann wären wir zu beneiden“.
Und natürlich der altbekannte Klassiker:
J.W. Goethe / Faust:
„Habe nun, ach, die Philosophie,
Medizin und Juristerei
Und leider auch die Theologie
Durchaus studiert mit heißer Müh.
Da steh ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor….“
Entschuldigen Sie, ich bin heute etwas „klassisch“ unterwegs… mal so als Abwechslung zu Florescu und Garcia Marquez
Entschuldigung, hatte ich übersehen.
Der Einstieg ist gut, macht neugierig.
„Jemand sieht etwas, und es ist nicht das, was du siehst.“
Habe ihn doch bereits gestern reingeschrieben!
“Jemand sieht etwas, und es ist nicht das, was du siehst.”
Welches ist der erste Satz?
@ Durlacher: Viel Spaß mit „Belüge mich“! Ich habe es seit gestern, und am Abend bis Seite 114 gelesen. Gleich nehme ich es wieder zur Hand – für mindestens ein halbes Stündchen oder länger, denn was ich bis jetzt in dem Buch gelesen habe, gefällt mir sehr gut.
Wagners Buch geholt, es kann losgehen.
Ich weiß, dass ich auch Florescu lesen werde.
Ich wollte noch einiges loswerden in bezug auf ethnisch eingefärbte Empfindlichkeiten, aber ich lass es lieber, ich will mir nicht den Tag verderben, er ist trüb genug.
Nur so viel: So junge Leute wie Florescu, die auch noch im Ausland lebenm können nun wirklich nichts dafür, wenn unsereins sich als Loser der Geschichte sieht. Sie aus diesem Frust heraus als “winner” zu deklarieren mit negativem Beigeschmäckle ist, freundlich gesagt, deplaziert.
Bis dahin, euch im Süden einen schönen Tag. Vielleicht scheint die Sonne in Nürnberg oder Ulm oder München
Ja ..ja…,,respektieren..,war gemeint.
P.S.Warum schreibst du auch in almas Namen?
@Katharina
Da irrst dich….Ich habe nichts gegen dich oder alma,ich kenne euch gar nicht,sondern nur manchmal gegen das was ihr schreibt…
Tja ,,andere Meinungen….,,Das Problem ist nur man soll einen zu Wort kommen lassen und seine Meinung auch resoektieren…aber egal.Zu einem Konsens kommen wir nicht immer und das nennt man auch ,,Meinungsfreiheit,,
Sorry.

Ich hatte ja nur geantwortet, weil ich weiß, wie sehr Du alma und mich “liebst”.
Es geht bei Dir meistens um uns…
Aber ich kann Dich beruhigen.
Ich schreibe im Blog nicht, weil ich ein Star sein will.
Mich interessieren fremde Meinungen. Auch Deine.
Wenn Du nicht gerade schreibst, ich will, dass die Welt sich um mich dreht.
Also, Seppy, schreib über Allesmögliche. Ich lese.
@Katharina
…ich weiss da kommt kein.Sorry!Das kannst Du nicht.
@katharina
Mensch lass doch gut sein…das war nicht für dich,mein Gott du legst ja alle meine Worte auf die goldene Wagen.
Ich habe dir schon mal geschrieben es dreht sich nicht alles immer um dich,obwohl du es gerne hättest,also wenn ich dir etwas Persönlich schreiben will dann mache ich es mit direkt.
Sei doch nicht gleich so störisch.Wie soll so ein Mensch dann eine ,,Kritik,,verfassen?
Seppy, Du liebst es auch mit der Peitsche zu kommen.
Aber bitte nur zu.
Unsere Rücken haben schon manches aushalten müssen.
Die von Dir so “geschätzten” Personen kennen das Leben.
@Ariel ,Durchlacher
So iss es.Ihr habt recht.
Manche sind unzufrieden mit das was sie sind.
Kritik ist ein Versagen des Neids,da man nichts dagegen tun kann und eingestehen muss(kann manch einer das?)Mensch DAS habe ich auch alles gewusst warum habe ICH es nicht geschrieben.
,,Den Esel im Stall auszupeitschen weil der Gaul draussen den Karren nicht zieht,, ist unnötig.
Auch von Gabriel Laub stammt das hier:
“Manche Kritiker fassen jene Autoren am härtesten an, deren Bücher sie überhaupt nicht angefaßt haben.”
@ Durlacher
So ist es.
Mit dem Finger auf “den” oder “die” zeigen, ist gewiss kein Zeichen von innerer Freiheit. Es ist wohl eher ein Ausdruck des Gefangenseins.
Schönes Wochenende!
P.S.
Haben Sie noch was von Gabriel Laub? Neugierig geworden…
Hatten wir das nicht schon mal?
Jemanden – in diesem Fall den Schweizer Florescu – verantwortlich zu machen für eine bestimmte Misere, ob es nun das eigene Versagen (siehe causa Gibson versus den Rest der Banater literarischen Welt), das Versagen einer Gruppe oder eine historische Tragödie ist. (Untergang des Banats, so wie es einem lieb und teuer war)?
Nennt man das nicht Sippenhaft?
Hier zwecks Entkrampfung ein Zitat meines Lieblingsaphoristikers Gabriel Laub:
“An allem sind immer die Ehemänner schuld.
An allem sind immer die Juden schuld.
Welch ein Hochgenuss, ein jüdischer Ehemann zu sein!”
Schönen Tag noch,
Durlacher
@ Durlacher
Trösten Sie sich. Sie haben die Zeilen von Alma gut verstanden. Letztendlich bestätigt Almas Reaktion, wie richtig Sie lagen.
Wenn ich das hier so lese, höre ich meine Großmutter sagen: “De Beschte is nix wert.”
Gruß, Hans
@Durlacher: “Das was Alma da sagt, scheint mir darauf zu zielen, als ob Florescu ein “Winner” der majoritären Bevölkerung des Banats ist.”
Das, was Durlacher da sagt, scheint mir darauf zu zielen, als ob die Rumänen sich nie als “Winner” im Banat gefühlt und aufgeführt hätten.
Entschuldigung, Durlacher, aber Ihr Posting schreit nun mal nach so einer Antwort.
“Jemand sieht etwas, und es ist nicht das, was du siehst.” -Richard Wagner
Allen, die sich in das Abenteuer Lesen stürzen, wünsche ich viel Spaß.
Ich bin bereits gefangen…
Hallo Ingemar,
nochmals herzlichen Dank für die Geburtstagsglückwünsche!
Da ich ein fanatischer Florescu-Fan bin, sehe ich
natürlich alles durch die rosarote Brille. Nichtsdestotrotz wird er mit jedem Roman besser.
Seinen absoluten Höhepunkt hat er nun mit seinem
neuesten Roman “Jacob beschließt zu lieben” erreicht.Mit unbändiger Fabulierfreude wird die über
300jährige Geschichte,- vom 30jährigen Krieg in Lothringen bis Anfang der 50er Jahre in Triebswetter- der Obertins erzählt. Ein zärtliches
Buch, obwohl es auch von Deportationen und Diktaturen erzählt. Durch nichts wird der Lesefluss
gestört, lesend vergisst man den Alltag und wird sanft in das Leben und Treiben unserer Ahnen getaucht.In meinem Alter reduziert sich die Lektüre nur noch auf jene Bücher, die irgendwie mit meinem Leben, mit meinen Erinnerungen in Zusammenhang gebracht werden.
Noch ein Buch von Wagner im Haus.
Liebling hat es mir geschenkt!
Jetzt werde ich zwei Wochen nicht mehr darüber reden.
Nur soviel: Ich hätte mir ein anderes Thema bei Wagner gewünscht.
Bin schon gespannt, was Ihr über diesen Roman schreiben werdet!
@Durlacher
Wenn es nicht immer auch traurig wäre, wie so mancher Westler (einschließlich Journalisten) über den Osten denkt und wie wenig Bescheid man weiß, man könnte jetzt loslachen.
Das stolze Volk der Sachsen auf Abenteuersuche im Land Draculas!
Ich habe jetzt das Heft nicht da und auch noch nicht gelesen.
Trotzdem gebe ich zu, ich habe sowas oder ähnlich Wunderliches erwartet.
Ein sächsischer Uderzo täte jetzt gut, die Idee aufzugreifen und über dieses Völkchen zu schreiben.
Wie hat es 800 Jahre mit Dracula als Bedrohung übelebt?
siehe unten: “… etwas mehr Ahnung”… mit Betonung auf ETWAS
Durlacher
Also, Florescu ist entspannt und lässig, weil er völlig unbelastet aufgewchsen ist, ohne alle ethnischen Krämpfe. Das was Alma da sagt, scheint mir darauf zu zielen, als ob Florescu ein “Winner” der majoritären Bevölkerung des Banats ist.
Ich sehe das überhaupt nicht so. er hat Spaß am Schreiben und hat nun mal vom seinem Herkunftsland, sprich dem “wilden Osten”, etwas mehr Ahnung, als Karl May vom wilden Westen…
Sicher mehr Ahnung als der Blödmann im Spiegel Artikel, der sich fragt, warum die Sb. Sachsen in Draculas reich auswanderten…
Durlacher
@Ingemar: “…Er schreibt wirklich sehr erfrischend, ohne Verbitterung.”
Ingemar, war das ironisch gemeint? Denn, welchen Anlass hätte denn ein Herr Florescu, verbittert zu sein? Verbittert sind immer nur die Verlierer, nicht die Sieger. Sie wissen scho: The winner takes it – easy und entspannt – all.
Hallo Gerhardt,
erstmal herzlich willkommen. Es freut mich dich hier zu lesen. Ich hoffe auch in Zukunft mehr von dir hier auf dem Blog zu lesen. Du sagst Florescu beschreibt das Banater Leben sehr detailgenau. Beziehst du dich dabei auf sein neustes Werk? Kennst du es bereits? Oder meinst du eher allgemein das Leben im Banat und nicht das Leben der Banater Schwaben?
Ansonsten muss ich dir recht geben. Er schreibt wirklich sehr erfrischend, ohne Verbitterung. Allerdings ihn als Nachfolger von Guttenbrunn oder mit Marquez zu vergleichen ist wirklich etwas sehr viel. Da scheinst du sehr viel von ihm in Zukunft zu erwarten.
Im englischsprachigen Raum gibt es zwei Kategorien von Schreibenden, die nicht verwechselt werden:
- storyteller – die erzählen
(und produzieren die meisten Bestseller)
- writer – die schreiben (bleibende Literatur)
Ich betrachte Catalin Florescu als einen Storyteller. Ich würde ihm gerne bei einem Lagerfeuer zuhören – wenn er uns nicht gerade zu dem macht, zu was er uns in seinem neuen Roman macht. In dieser von Gerhardt Giesser erwähnten Runde würde ich mich aber nur vor Marquez tief verbeugen – und das sehr gerne.
Hier erfahrt ihr genaueres. Also bis wann wir das Buch gelesen haben sollten und welches Buch gelesen wird.
http://www.banatblog.eu/literaturkreis-banat-blog-1-buch-beluege-mich-von-richard-wagner
Es muss ja nicht jeder seine Meinung vorher einschicken. Nur wer es möchte, kann es machen und ich veröffentliche es dann. Ansonsten kann es einfach mit der Diskussion so laufen wie bisher bei anderen Beiträgen auch.
Liebe Lesegemeinde, meine Empfehlung (so als kleines Häppchen für zwischendurch) ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Geschichte” aus dem SPIEGEL-Verlag.
Unter dem Titel “Die Deutschen im Osten – Auf den Spuren einer verlorenen Zeit” werden auch uns Banater Schwaben betreffende Themen behandelt. Interessant für jeden an Geschichte interessierten, dessen Inhalt ich aber jetzt noch gar nicht bewerten möchte. Für 7,50 Euro in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich.
Eine Übersicht der Inhalte kann hier eingesehen werden:
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/index-2011-1.html
Dass bei Florescus früheren Büchern dieses Gefühl von Heiterkeit und Leichtigkeit suggeriert wird, mag in der Tatsache liegen, dass er Rumänien noch rechtzeitig verlassen konnte. Er war auch noch ein Kind.
Florescu ist im Banat geboren, eine Tangenz zu uns Schwaben bestand aber nicht.
Umso überraschender kommt nun diese Nachricht von seinem neuen Roman, dessen Bilder nun auch noch brutal und unangenehm unser Empfinden erreichten.
Was da Herr Giesser über Florescu vollkommen unkritisch schreibt, hat in der rumänischen Sprache einen klaren Begriff:
“Osanale”.
Ich habe nur zwei Bücher von Florescu gelesen.
“Wunderzeit” und “Der kurze Weg nach Hause”.
Ich sah diese Bücher als ein Debüt (was sie ja auch waren) eines jungen Mannes und fand den Stil auch leicht, locker.
Sein neues Buch ist vom Thema her mit diesen Büchern nicht vergleichbar.
Mehr darüber werde ich aber erst im März schreiben.
Ich habe mich entschlossen, das Buch zu lesen.
Wie sollte ich mir sonst ein komplettes Bild machen?
Ich gebe zu, ich gehe nicht unvoreingenommen diesen Weg.
Recht hast du, Katharina, weder 19. Jahrhundert wie Müller-Gutenbrunn, Márquez aber, du liebe Zeit, schon ganz und gar nicht. Nicht einmal Coelho kommt Márquez in die Nähe…
Ein netter Junge, der ein guter Erzähler ist. nicht weniger, aber auch nicht mehr (noch nicht? Er ist ja jung)
Habe vor einigen Jahren drei Romane von Florescu gelesen. “Wunderzeit”, “Der kurze Weg nach Hause” und “Der blinde Masseur”. “Wunderzeit” war sein Erstling. Florescu erzählt leicht, locker, hat seinen eigenen Stil entwickelt, aber er bleibt für meine Begriffe zu sehr an der Oberfläche. Alles wirkt irgendwie gespielt, unterhaltend. “Der blinde Masseur” wirkte auf mich zu konstruiert. Das was was mancher an ihm vielleicht schätzt (“Das Leben ist ein Spiel”), ist mir zu wenig. Interessant finde ich z. B. wie Florescu die rumänische Intelektuellen-Familie schildert. So ähnlich habe ich sie mir immer vorgestellt. Ob es dort tatsächlich so zugegangen ist, weiß ich nicht, habe kaum welche gekannt.
“ein Banater Gabriel Garcia Marquez…”
Gerhardt Giesser am 9. Februar 2011 um 20:51
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Ist das nicht zu früh, um so eine “gewaltige” Aussage zu machen?
Bei einer Banater Leserunde darf man Catalin Dorian Florescus Romane nicht ausser acht lassen. Leicht und locker, mit viel
Witz und Ironie beschreibt er das Banater Leben detailgenau.
Was ich besonders an seinem Werk schätze: die ach so verbreitete
Verbitterung fehlt vollkommen. Das Leben ist ein Spiel und nur spielend kann man überleben.
Nicht vergessen am 26. Februar erschein im Verlag C.H. Beck
sein neuer Roman: Jacob beschließt zu lieben
Schon das Titelbild des Buches ist besonders aussagekräftig:
Ein Bauernjunge sitzt aufder Rückseite eines ausgespannten Wagens und umfasst eine riesige Pipatsch während daneben eine schnell verblühte Mohnblume ihren Kopf hängen lässt, es ist unser Leben:
Arbeiten -Ausruhen, Blühen-Verblühen, Hoffen-Resignieren…
Ein würdiger Nachfolger von Adam Müller Guttenbrunn, ein
Banater Gabriel Garcia Marquez…
Schön, dass der Vorschlag, eine Leserunde ins Leben zu rufen, so viel Anklang findet.
Ich bin auch der Meinung, dass die Diskussionen rund um ein Buch so wenig wie möglich von technischen Vorgaben abhängen soll. Ich galube, dass wir in der gewohnten Art unsere Meinungen austauschen sollten. Der eine hat mehr, der andere weniger zu sagen.
Rezensionen verfassen, die einschicken und sie nach der Veröffentlichung diskutieren, finde ich etwas zu umständlich und nicht Jedermanns Sache.
Hauptsache, wir tauschen uns aus und diskutieren zu einem Thema. Die Form wird sich schon ergeben.
Hilfreich wäre, wenn Ingemar ein Datum bekannt geben würde, ab wann unsere “Erkenntnisse” ins Netz gestellt werden sollten. Der eine liest langsamer, der andere schneller. Die Meinungsbildung sollte ja nicht durch zu früh veröffentlichte “Kritiken” beeinflusst werden.
Also was lesen wir jezt?
,,Belüge mich,,?R.W.
Grüß Dich, Supersvabo!
Was is, sind fremde Wiesen auch nicht schöner, lach?Kommst zurück um was zu lesen und drüber schreiben?
Bravo, dann leg los!
Ein guter Einstieg.
Also dann bleibt es bei Wagner? Ich schreibe dann morgen einen Beitrag dazu und ein Timing. Dort können wir dann ja auch bereits über das nächste Buch reden.
Ja eine ganze Rezension ist auch etwas viel. Wir brauchen halt nur eine Diskussionsgrundlag. Vielleicht ist es besser wenn jeder seine Meinung sagt in ein paar Sätzen sagt oder irgendwie. Das wir halt einen Anfang oder ähnliches haben. Das kann dann länger oder kürzer sein. Oder etwas anderes, halt wichtig ist denk ich ein Anfang.
Also Wagner, Belüge mich? Auch ich bin dafür.
„Ich dachte, wir äussern uns über unsere Lieblingspassagen oder über das, was uns an dem Buch überhaupt nicht gefällt.“ (Katharina)
So stelle ich mir das auch vor.
@Supersvabo
Ihr Einwand vom 8. Februar 2011 um 14:46
ich entschuldige mich bei Ihnen, es war mir heute einfach mal so “herausgerutscht”. Hat nichts mit Lenau-Schule zu tun, eher mit meinem Berufsleben, da sind Konjunktive nicht sehr geschätzt.
Ich denke, am Freitag habe ich das Buch!
Vielleicht melden sich noch andere User, damit wir eine endgültige Entscheidung treffen.
Worüber wollen wir hier diskutieren?
Gibt es eine Alternative zu Wagners Buch?
Oder falls noch andere aktuelle Bucherscheinungen in Frage kommen, könnte man das hier mitteilen.
Denn sicher wollen wir nicht nach der Kritik an einem Buch die Runde auflösen.
Also müssen wir beizeiten neuen Stoff auf den Tisch bringen.
@Ingemar
Ich sah Deine Meinung nicht als Befehl.
Sie war nur nicht konform mit meiner, was sie um Gotteswillen auch nicht sein muß.
Ich habe Dich nicht als Diktator hier erlebt, sonst wäre ich hier nicht mehr präsent.
Ich dachte, wir äussern uns über unsere Lieblingspassagen oder über das, was uns an dem Buch überhaupt nicht gefällt. Ich dachte nicht an eine ganze Rezension.
Wichtig ist, was die Mehrheit von uns will und was machbar ist.
Freue mich auch, dass Supersvabo wieder dabei ist! Das Buch werde ich lesen, und finde es als gute Idee, dass es im Blog besprochen wird. Die ersten Eindrücke und Überlegungen von Supersvabo und Durlacher stimmen jetzt schon aufs Lesen ein. „Miss Bukarest“ habe ich nicht gelesen, jedoch „Der deutsche Horizont“ und „Habseligkeiten“.
Tschuldigung, es blieb keine zeit, um Korrektur zu lesen
Durlacher
Ob Wagner an die “Fanarioten” gedacht hat?
Ich hatte einen Kollegen, der sagte immer über die Zustände in Rumänien (speziell bezogen auf Bestechung, Korruption und Skrupellosigkeit): “Fanarul ne omoara”. Das Fanar bringt uns um”). Das ist das Viertel in Istanbul, wo zu sultans Zeiten die (griechischen) Händler wohnten, die sich durch bestechung etc. ihre Pöstchen in den besetzten gebieten erkauften.
Durlacher
@katharina
Nur raus damit, wie du es dir vorgestellt hast. Meine Aussage war ja kein Befehl, sondern sollte als Diskussionsgrundlage dienen. Wenn es sich jemand anders vorgestellt hat, dann nur raus damit.
Für Wagners Buch bin ich auch. Ich mag wie er schreibt und lese seine Bücher sehr gerne.
Ich habe mal in einer großen Buchhandlung vor Ort im Buch “Belüg mich” geschmökert. Und ich muss sagen, ich werde es mir tatsächlich diese Woche noch zulegen. (Ich hoffe, daß ich jetzt nicht eine werde/würde-Diskussion losbreche
)
Also ich will ja kein vorschnelles Urteil abgeben, doch ich kann und will es nicht lassen
Die Story wirkt an und für sich glaubhaft. Es ist dem Perjamoscher gut gelungen (ähnlich wie Miss Bukarest) Ost und West mit drei verschiedenen, na ja nennen wir es mal “Epochen” zu verweben, also vorkommunistische, kommunistische und postkommunistische Zeit in Rumänien, die agierenden Personen sind wie Zahnräder zwischen den Epochen es hängt irgendwie zusammen. Auch der Lauretta aus vorkommunistischen Zeit wird ein “Andenken” in der postkommunistischen Zeit zuteil, ausgerechnet von der Enkelin und Roman”heldin” ihres Peinigers. dem Herrn Ypsilon Horn. Warum der Siguranta- und spätere Securitate-Mann Yspilon Horn einen solchen Vornamen trägt, hat sich mir auf die Schnelle (wie gesagt ich hab nur ca. 40 Minuten darinnen geschmökert) nicht so ganz erschlossen, vielleicht tut es das noch wenn ich nächste Woche das Buch in Ruhe zu Hause lese. Aber vielleicht lüftet auch jemand hier in der Leserund im Banater Wald das Geheimnis. Ist es eine Laune des Perjamoschers oder ist es was Kryptisches? Vielleicht helfen da die Wagner-Exegeten weiter. Ebenso taucht ein Securitate(?)-Hauptmann auf der irgendwie, wenn ich es auf die Schnelle verstanden habe, mit der Hauptakteurin zu tun hat der mit (Vor)namen Igrec (sic!) heißt. Wir wissen ja alle, das die Rumänen statt Ypsilon Igrec, also griechisches “I” sagen. Zufall, oder berechnend vom Romanschreiber? Was will er durch eine derartige Spielerei für eine Botschaft verpackt an den Leserbringen? Die Schilderung der Männerbeziehung der Titelheldin zu den Mandrils überzeugen mich so nicht ganz. Auch das Tangomotiv, der Tangosänger (es gab ja in der vorkommunsitischen Zeit legendäre Tangosänger wie Titi Botez, Jean Moscopol usw.) und der Tango Saraza, verstehe ich noch nicht so ganz. Ausgerechnet Tango, etwa symbolhaft, Schritt vor und zurück?
Kritiker könnten auch sagen, die alte Leier, Securitate, Verstrickung, familäre Belastung durch politik usw. Aber auf den ersten Blick gut gemacht vom Wagner Richard.
solala am 8. Februar 2011 um 13:59
was heißt denn ich “würde”- das ist doch ungewiss, wenn Sie dabei sind, müsste es heißen ich “werde”
soll das jetzt eine Provokation sein, oder ist das wieder einmal eine Lenau-Schule-Belehrung
Es ist doch noch garnicht so gewiß, ob eine Leserunde und -diskussion zu Stande kommt. Dürfte Ihnen doch egal sein, ob ich dabei bin oder nicht
was heißt denn ich “würde”- das ist doch ungewiss, wenn Sie dabei sind, müsste es heißen ich “werde”
ich würde Richard Wagners Buch auch kaufen und lesen.
Das mit dem Buch kaufen…
Wenn es um Wagner geht…sein neues Buch bekomme ich noch diese Woche geschenkt…
Ich habe es mir anders als Ingemar vorgestellt.
Doch werde ich sicher das annehmen, was die anderen User auch gut finden.
Ich dachte nämlich nicht an eine ganze Rezension gleich…
Bin jetzt gaaaanz überrascht und freue mich ungemein, Supersvabo!
auf Besuch hier: Ja ich würde mich daran beteiligen
Servus!