Auch von mir noch Mal die Bitte um Teilnahme an dieser Umfrage. Einige haben die E-Mail sicher auch bekommen, aber ich stell sie trotzdem nochmal rein. Die Arbeit hört sich für mich ziemlich interessant an, und ich bin tierisch auf die Ergebnisse gespannt.
Hier könnt Ihr den Fragebogen herunter laden: Fragebogen Dr. Sebaux
Und hier die E-Mail:
Liebe Landsleute,
vor ca. zehn Jahren wandte sich eine Doktorandin aus Frankreich an uns. Sie arbeitete an einer Dissertation über die Aussiedler aus Rumänien, Polen und der Sowjetunion sowie die Aussiedlerpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Nach der erfolgreichen Promotion arbeitet Dr. Gwenola Sebaux an ihrer Habilitationsschrift, die sich der Identitätsproblematik der Banater Schwaben widmet. In der Banater Post vom 5. Februar können Sie einen Bericht von Marius Koity darüber lesen, der bei einem Vortrag von Dr. Sebaux zu diesem Thema in Jena zugegen war.
Gestern wandte sich Dr. Sebaux mit der Bitte an uns, ihr bei einer Umfrage behilflich zu sein, deren Ergebnisse in ihre Habilitationsschrift einfließen sollen. Sie schrieb:
“Die 2001 vorgelegte Dissertation über die (Spät)Aussiedler aus Polen, Rumänien und der Sowjetunion führe ich nun als Habilitation weiter. Aus Interessengründen fokussiere ich nun bewusst auf das rumänische Banat und die Banater Deutschen, ein für mich faszinierendes, in Frankreich quasi nicht wahrgenommenes Forschungsfeld. Mich interessiert der kultursoziologische komparative Ansatz mit geschichtlichem Hintergrund. Ich möchte einen Vergleich anstellen zwischen der im rumänischen Banat verbliebenen deutschen Minderheit auf der einen, und der in die Bundesrepublik ausgesiedelten Banater Deutschen auf der anderen Seite. Es geht mir um die Frage, wie sich die Gruppenidentität jeweils in Rumänien und in Deutschland unterschiedlich entwickelt hat bzw. sich weiterentwickelt. Meine in Rumänien gemachten Erkenntnisse möchte ich nun durch eine Befragung der in Deutschland ausgesiedelten Banater Schwaben ergänzen. Ich habe also einen Fragebogen (2-3 Seiten) entwickelt. Die Daten werden natürlich streng vertraulich behandelt Ich hoffe sehr, Sie werden mein Vorhaben unterstützen können. Mich würde es unheimlich freuen, wenn möglichst viele Ihrer Landsleute Interesse an meinem Projekt hätten und dessen Verwirklichung durch Teilnahme an der Umfrageaktion fördern könnten. Es können sich gleich mehrere Familienmitglieder (mit je eimem Fragebogen) beteiligen: je differenzierter die Generationen, um so besser! Der ausgefüllte Fragebogen sollte am besten per mail an: gwenola.sebaux@wanadoo.fr zurückgeschickt werden. Schriftliche Antworten wären selbstverständlich auch möglich und könnten an folgende Adressen verschickt werden:
Université Catholique de l’Ouest
Dr. Gwenola Sebaux
3 Place André Leroy
BP 10 808
F- 49 008 ANGERS
Ich danke Ihnen sehr im voraus für Ihre Unterstützung und stehe Ihnen für weitere Information gern bereit.”
Wir können Frau Dr. Sebaux empfehlen und bitten um Ihre Mitarbeit. Leiten Sie diese Nachricht bitte auch an Banater Schwaben in Ihrem Bekanntenkreis weiter, damit wir viele Landsleute und eine gute Rücklaufquote erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter-Dietmar Leber Bundesgeschäftsführer Landsmannschaft Banater Schwaben e.V.

Was ist aus dem Fragebogen geworden?
Werden die Teilnehmer das Ergebnis je erfahren?
Oder war alles nur eine Hilfe für die geplante Arbeit von Frau Dr.Sebaux?
Frau Sebeaux ist wirklich sehr freundlich. Sie hat mir auf meine Zusendung hin geantwortet. Das hat Stil, das hat Klasse, französisch eben.
Die Ergebnisse würde mich ja interessieren. Wie gsiehn Schwowe mer uns selwer? Ich habe nur die Angst, das der Pessimismus überwiegen wird, mir Banater Schwowe gehe unner, awer der Humor bleibt.
Die Fragestellung “deutsches Schwabentum” ist falsch, war mir auch aufgefallen. Habe deshalb auch geantwortet …das “Banater Schwabentum” ……
Nur eine Frage meinerseits, nachdem ich den Fragebogen gelesen habe.
Warum deutsches Schwabentum???
Gibt es noch ein Anderes?
Ich habe den Fragebogen ausgefüllt und ihn an Dr. Sebaux abgeschickt. Das Ausfüllen hat doch eine Weile in Anspruch genommen, denn über viele Fragen die darin gestellt wurden, hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht.
Oh, ich bin zu faul zum Lesen heut abend. Am Wochenende fülle ich den Bogen aus.
Eine ernste Sache….