Vor ein paar Jahren bin ich mit meinem Smart in den Wald gefahren. Nicht auf befestigten Straßen durch den Wald, sondern wirklich direkt hinein auf unbefestigten Wegen. Ich konnte es nicht glauben, dass so etwas in Deutschland möglich wäre. Meine Verlobte hat mich nicht wirklich verstanden. Sie meinte nur in Rumänien gibt es doch zig solche “Wege” durch den Wald. Meine Antwort darauf war nur: “Was wo gibt es denn in Rumänien Wald? Bei uns im Banat war ein Wald, wenn mal mehr als zehn Bäume auf einem Haufen gestanden haben. Da gab es doch keinen richtigen Wald.”
Und jetzt werde ich schon wieder eines Besseren belehrt. Im Banat gab es doch Wald. Wald so dicht und groß, das Herta Müller sich dorthin mit zurück gezogen hat, um ihre Bücher Korrekturlesen zu lassen.
Ob die hier, hier und hier erzählten Geschichten so stimmen kann ich nicht beurteilen. Um ehrlich zu sein ich will es auch nicht. Aber auf jeden Fall bastelt Herta Müller weiter an ihrem Mythos. Was gut ist. Denn ein erfolgreicher Autor braucht nicht nur gute Geschichten für seine Bücher, sondern auch gute Geschichten über sein Leben. Ob da ab und zu etwas dazugedichtet oder weggelassen wird, ist egal.
Ich habe nur eine Bitte: Herta, hör auf das Banat und die Banater schlecht aussehen zu lassen, nur um dich besser vermarkten zu können. Das ist nicht fair. Wir dürfen zwar das Banat nicht idealisieren, aber wir dürfen auch nicht alles schlechter machen als es wirklich war.

@Klein, Hansi
Die Aktionsgruppe war natürlich damals was Neues in dieser Landschaft. Und bedeutungslos war sie auch nicht.
Sich aber zu sehr auf das versteifen, sollte man nicht.
Es ist aber so, dass man zu sehr in Kisten kramt, statt das Greifbarere (in diesem Fall Wagners Bücher) mal zu sehen.
Supersvabo, ich hoffe nur, dass ich mich hier in diesem Dschungel nicht verliere.
Ich will nämlich Ihren Beitrag vom 14.10.09 nochmals lesen.
Katharina: “Statt ihn über sein Werk zu definieren, ist er seit Monaten nur als Ex von Herta Müller in den Medien!”
ich denke, niemand zwingt ihn dazu, oder? er könnte ja auch mal schweigen…
außerdem: er tritt ja oft genug auch als ehem. Mitglied der Aktionsgruppe auf, also eben nicht als Ex von Müller.
Dass Herta Müller die Securitate nicht mit ihrer ganzen Brutalität erlebt hat, war ihr Glück.
Sie hat das Thema auf den Tisch gebracht, dass ist schon mal gut.
Dass sie aber zu sehr an dem Thema hängt, wird wohl nicht nur am Erlebten hängen.
Bei aller Liebe für ihre Sprache, wünsche ich mir – nicht seit heute – auch ganz andere Themen.
Ohne Worte:
” Supersvabo on 14. Oktober 2009 at 08:26
dazu kann ich auch nach wie vor stehen. Es ist eben kein Frühwerk der Hl. Herta.
Noch etwas zu Wagner.
Persönlich finde ich es immer unangenehm, wenn man Menschen nur in Verbindung mit anderen Personen wahrnimmt.
Wagner hat auch viel geschrieben und ich würde sagen, es war von den Themen her schon interessant und sein Sprachstil ist modern und angenehm. Fernab der Vulgarität, der wir bei anderen Autoren begegnen.
Statt ihn über sein Werk zu definieren, ist er seit Monaten nur als Ex von Herta Müller in den Medien!
Das ist manchmal schon entwürdigend.
Wagner ist nicht der Appendix der Herta.
Statt immer den Kommunisten Wagner zu verteufeln, wäre es schon fair zu sagen, dass Wagner trotz seiner guten Bücher als Autor nicht die Anerkennung bekommt, die er verdient.
Ohne Worte:
” Supersvabo on 14. Oktober 2009 at 08:26
http://www.bild.de/BILD/news/2009/10/09/literatur-nobelpreis-herta-mueller-buch/die-nacht-ist-aus-tinte-gemacht.html
auch für Nicht-Fans der “Blöd”-Zeitung. Ein paar Hörproben aus dem Hörbuch von Herta Müller. Genial. Ihre Erzählung ist so geradlinig, so sauber, ich finde es beeindruckend. Und das ausgebreitet vor einem großen BRD-Publikum”
Ich habe nichts dagegen, wenn Gibson mit konkreten Beweisen kommt, aber es ist nervig und bringt nichts, immer und überall die gleiche Suppe zu servieren.
Verehrte Katharina, das tun doch die “Lieblinge” aus Perjamosch und Nitzkydorf auch. Jaja, “schwäbisches Bad”, Plumpsklo, Fuchsfell, das zerschnitten wurde von der Secu., so interessant das auch ist aber es zieht sich in deren Werke, Interviews, was auch immer, auch wie ein roter Faden durch.
Und das große Teile der Banater Schwaben der Meinung sind, das die Nitzkydorferin, zumindest anfangs, Fäkal- oder Brunzliteratur fabriziert hat, dazu hätte es keiner Subversion der Securitate gebraucht, in diesem Falle hätten die Schlapphüte beim Leontin-Salajan-Bulverad sprichtwörtlich Eulen nach Athen getragen auf sowas kommt auch ein einfach denkender Schwob ohne Securitate. Wenn die Securitate auf diesen Zug aufgesprungen ist, nun dafür können ja die Schwowe und die Landsmannschaft nichts. Das es im Winter schneien kann, ist und bleibt doch wahr, auch wenn die Securitate das für irgendwelche Zwecke benutzt und das auch subversiv verbreitet, welch ein Kunststück!
Wer gelesen hat, was und wie Gibson in den verschiedenen Blogs geschrieben hat, der weiß, dass er überall die Blogs mit schierer Masse zugemüllt hat, und zwar immer wieder mit 1000-fachen Wiederholungen ohne schlüssige Argumente, oft aber mit erfundenen “Beweisen” oder sogar mit offenen Diffamierungen.
Die Schwarz-Weiß-Malerei ist ganz auf Seiten der Achse Perjamosch-Nitzkydorf. Wie kommt der Perjamoscher eingentlich dazu einen ganzen Verband, pauschal, als Nazi-Höhle zu diffarmieren, warum geht er nicht differnzierter um mit den Landsmannschafts-funktionären, die eine NS-Vergangenheit bzw. Kommunistenvergangenheit hatten, er könnte ja denen auch das Händchen halten, sich in die “Zeit” in die damaligen “Ängste” hineinversetzen und differnzierter Bewerten, nein das tut er nur beim Hl. Oskar von Pastior. Auch die Art wie das Tandem Wagner-Müller den Stab über Söllner, Schleich und Konschitzky gebrochen hat ist ja auch nit unbedingt liebevoll, ganz im Gegenteil zum Pastior. Ist der Pastior, von seinen angeblichen Meriten um die Literatur, um eine schöne Böhne besser als Söllner, Schleich und Dr. Konschitzky. Trotz der Schuld, die manche auf sich geladen haben, hat Schleich und Konschitzky der banatschwäbischen Gemeinschaft mehr konstruktives gegeben als unsere zwei Früchtchen aus Nitzkydorf und Perjamosch. Das sollte bei allem berechtigten Negativen für die IMs gegen die der Perjamoscher keift auch in die Waagschale.
Wir haben noch Glück, dass Ingemar uns soviel Freiheiten gewährt. Hier ist noch echte Demokratie.
Gibson schreibt überall von Herta Müller und auch von Wagner, dass sie Profiteure des Systems drüben waren und hier die Dissidenten spielen. Ohne große Beweise.
Auch will Gibson selbst als Dissident anerkannt werden.
Vielleicht ist es ein Beweis, dass auch in Deutschland die Freiheit nicht grenzenlos ist, wenn Gibson Verbote erfährt.
Ich allerdings weiß, dass man die Kommentarfunktion auch bei Welt Online stoppt, wenn es unangenehm wird.
In Deutschland herrscht gewissermaßen eine Harmoniesucht.
Ich habe nichts dagegen, wenn Gibson mit konkreten Beweisen kommt, aber es ist nervig und bringt nichts, immer und überall die gleiche Suppe zu servieren.
Es wäre gut, wenn wir nicht nur eine Seite sehen würden.
Bis zu dem Tag, als die Welt erfuhr, dass Eine aus Nitzkydorf den Nobelpreis bekommt, war auf der Homepage der HOG Nitzkydorf kein Hinweis, dass Herta Müller aus ihrem Dorf kam.
Danach schon.
Walther: schwarz-weiss sind die Farben von Juve!
Katharina: Sie scheinen mehr zu wissen: was hat er denn überall verbrochen, dass er ausgeschlossen wurde? ich meine, ich schreibe hier auch meine Meinung und werde nicht ausgeschlossen.
Mir scheint, es gibt zwischen den aufrichtigen “Gibsons” und der elenden Achse Perjamosch-Nitzkydorf doch noch auch andere, es ist vermutlich sogar die große Mehrheit. Aber schwarz-weiß ist ja so schön einfach, net?
Polki, was ist Wagners Schuld in Deinen Augen?
Dass er vielleicht naiverweise das Büchlein akzeptierte?
In Vergleich zu anderen “Roten” war er doch harmlos.
Traurig ist nur, dass wir Banatler so eine Position zu unseren Poeten einnehmen und jene zu wenig aus ihrem Potenzial machen.
Ich darf Wagner nichts vorschreiben, doch könnte und dürfte ich es, dann würde ich ihm raten, endlich das Buch der Bücher zu schreiben. Er kann es!!!
der Wohner aus Perjamosch tituliert ja “Die Gibsons oder…” Ja ist jetzt “Die Gibsons” ein Synonym für die Banater Schwaben. Wenn er glaubt dadurch beleidigen zu können irrt er sakramentisch. Es ist gewiss keine Beleidigung für die Banater Schwaben als “Gibsons” bezeichnet zu werden, waren doch die Gibsons aus Sacklas, deren ja auch Carl Gibson entstammt Banater Schwaben
Ich vertraue Carl Gibson, ich bin von seiner Ehrlichkeit und Geradlinigkeit überzeugt, von der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit der Achse Perjamosch-Nitzkydorf allerdings weniger, die uns Märchenstunden im Banater Wald halten möchte, über, ja ich fange jetzt wieder an, da ja auch die Gescheiten, die Intelligenzia, die Lenau-Schüler mit dem “schwäbischen Bad” wieder angefangen haben, und zwar über die Bahnhofshalle in Poiana Brasov, das Nicht-Mitgehen mit der Securitate ohne Haftbefehl, das Abspielen von patriotischen Liedern in den Werkhallen der Temeswarer Betrieben, die Tonbandaufzeichnungen des sächsischen Bischofs klein, dh. die ominösen Umstände etc. etc.
Hansi Gibson wurde in viele Foren ausgeschlossen.
Ob er Recht hat oder nicht ist doch gar nicht die Frage.
Das Problem ist Menschen einfach auszuschliesen weil sie anderst denken wie Du oder Ich ist nicht Fair.
Da oben habe ich jetzt viel Misst gelesen.
Sicher kann jeder seine Ansicht haben.
Und aufklären kann man auch alles von 1720- bis heute
Wer hat den was dagegen ?
Nur Aufklären in eine Richtung ist nicht Fair und nicht korekt. Auch für Sie her “Walter”
Man sollte nicht nur den Nazis ihre verbrechen aufklären …………..Sprich Deutsche.
Sondern auch den Banditen von Kommunisten ihre Verbrechen. Die viel aktueler sind und diese Verbrecher leben noch unter uns.
Die Nazis sind schon fast alle gestorben….Und da haben die Allirten schon sorge getragen das diese Verbrechen aufgedeckt worden sind.
Unser Problem ist aber das diese Menschen wie Der Nazijäger aus Perjamosch selber so viel Drek am Steger(Pfahl) haben, das “SIE” jetzt auf einmal Heilig werden! Frage vor was haben sie Angst ?
Kommt jetzt so langsam die Zeit wo man vor Gott gerade stehen muss und sich fragen muss: Was habe ich in meinem Leben getan? War es richtig oder falsch?
Frau Durlacher halt dich da raus und schau das bei deine Sachsen nicht vielleicht noch ein Nazi Verbrecher auftaucht.
Wer von uns hier hat denn eine Statistik?
).
Gibson wurde tatsächlich bei den Sibis, bei der “Zeit”, auf Freitag.de ausgeschlossen.
Ich verfolge Gibson nicht.
Wagner weiß, dass einer unserer Anonymouse Gibson ist.
Entweder hat er mal einen Blick da reingeworfen oder er hat verläßliche Informanten (
Wir werden beschattet, Leute!!!!
Der Perjamoscher schreibt über Herrn Gibson: “Gibson hält wahrscheinlich einen einzigartigen Rekord im heutigen Deutschland. Er ist wohl der aus den meisten Blogs Ausgeschlossene. ”
Stimmt das? Kann jemand darüber aufklären?
Ja, klar.;-))
Der soll mir helfen, nicht den anderen
)
Drüber schlafen bis zur nächsten Debatte.
Durlacher, da hilft kein Baldrian gegen Uneinsichtige.
Wer nicht die “Nudeln” anderer Schwowe zu spüren bekam,
hat nicht richtig am Dorf gelebt.
Ich kenne diese Nudeln und schäme mich nicht dafür.
Diese Nudeln erklären rein wissenschaftlich die
Tatsache, dass die älteren Generationen Banater Schwaben ein signifikant besseres Immunsystem besitzen
als die hier Aufgewachsenen. Natürlich war es das
Dorfleben insgesamt und die damit verbundenen Expositionen.
Oh, da haben sich die Herren der Schöpfung dazwischen geschoben, während ich dachte, ich korrespondiere mit Katharina.
…Balkan-Strategie
Ja Walther, wir sind die immer die Schönen, Guten und
Klugen,
und unser Gegenüber die Hässlichen, Bösen und Dummen.
,,, ja, da hast du Recht. Das “Bad” ist eine feine kleine Satire und Kilzers Bericht finde ich auch gelungen. Trotzdem finde ich es blöd, dass Landsleute immer in dieselbe Kerbe hauen, man kann hunderte Argumente, Tatsachen zurechtrücken, wie oben mit dem angeblich leitartikelschreibenden Perjamoscher, (ich bin der festen Überzeugung, dass der damals weniger verdiente als jeder Polki), es wird ignoriert und die alte Leier leiert und leiert.
Und, ich glaube es ärgert mich, weil es Landsleute sind; wären es Ungarn oder Rumänen, es würde mich kalt lassen. So schluck ich jetzt meinen Baldrian, nehme mir wieder einmal fest vor, alles sausen zu lassen – na ja, bis zum nächsten Mal – und schlaf mal drüber.
…weil es so schön ist, sich in die eigene Tasche zu lügen und man sich dabei so obenauf fühlen kann…
Na also Ingemar, der Wohner Richard hat Dich geadelt!!
Das ist ein großer Tag in der Geschichte des Blogs.
Es ist “die” Banater Plattform schlechthin auf unserem
Planeten, alle Meinungen unzensiert, ein neues Gefühl
für ein geplagtes, serviles Volk.
Gratulation Carl, für die ersten Gehverversuche im Blog
2010!
Natürlich wäre eine “Achse des Guten” in der Walachei schön gewesen. Freie Gedanken von freien
Bürgern. Die Kunst der Filous(Aktionsgruppe) bestand
darin, per Medium Lyrik Pfeile loszuwerden.
Das ist ihnen im Untergrund ja auch gelungen.
Es gehört zur Tragik unseres gebeutelten Volkes,
dass solche kritischen Diskussionen nie zur Reife
gelangt sind, dass nur Fragmente möglich waren.
Siehe 1920, 1989 etc.
Die Banater Intelligenzia hat aber Potenzial, das
haben die Millersch, der Wohner, Söllner einerseits,
aber auch die eifrigen Blogisten unter Beweis gestellt.
Die Landsmannschaft steht seit Jahren unter Zugzwang,weil sie im wahrsten Sinne des Wortes ewiggestrig ist. Sowohl die Aufarbeitung der Zwischenkriegszeit- was ist schon dabei?-als auch
die Verquickungen mit dem rumänischen Geheimdienst,
ebenso die Verleumdungen an Landsleute hier in der BRD. Das schreit nach Aufklärung und Klarnamen-Nennung. Solange dies nicht geschieht, ist Wohner
obenauf. Warum haben wir Schwowe so unsere Probleme
mit der Aufdeckung von Tatsachen, mit Aufklärung
schlechthin? Warum diese Fassade?
Funktionieren wir stets nach dem Motto: ” Des gheert
sich net?”
Nein, Durlacher, keine neuen Haßobjekte.
Wollte nur sagen, wie man dem einen gewährt, was man dem anderen vorwirft.
Das von HM beschriebene “Bad” sah ich in erster Reihe als literarische Leistung.
Das Komische: Herta Müller hat sich schon längst über ihre Erstlingsprosa hinweggesetzt, während die ihr feindlich gesinnten “Nicht-Leser” immer noch in den Anfagsschuhen stecken.
Wenn das Wetter schön war, schütteten wir das Wasser schon am Morgen in den hölzernen Waschzuber im Weingarten, damit es von der Sonne gewärmt wurde. Und der Dreck, der nach einem heißen und staubigen Tag auf dem Wasser oben schwamm, nannten wir Kinder “Wuzzerl”.
Was soll das? Braucht man jetzt neue Objekte, an denen man sich reibt?
Natürlich gab es dieses Ritual, auch in Siebenbürgen, auch in Deutschland und Österreich. Solange man das Wasser eimerweise vom Brunnen schleppte und auf den Ofen hievte (meistens die Frauen), es im Sommer während der Dürre fast kein Wasser mehr im Brunnen gab, da hat man viel mehr vom “Energie”-Sparen verstanden als heute.
Wann hat Richard Wagner den Leitartikel in der NBZ geschrieben?
Er hat für die Karpatenrundschau geschrieben. Und gewiß kein Loblied auf Ceausescu.
Nur weil er die Intoleranz und Kleinkariertheit mancher Schwaben erwähnt, heißt das nicht, dass er die Schwaben alle miteinander zutiefst haßt!
Dass die Schwaben sehr materialistisch eingestellt waren/sind, werdet Ihr doch nicht leugnen?
Und noch was. Herta Müller wurde für ihr “Schwäbisches Bad” angegriffen.
Frau Kilzer darf aber ungebremst (auch in der Banater Post)schreiben und keiner regt sich auf.
Ist ja nicht aus Perjamosch oder Nitzkydorf!
So schrieb sie: “Als ich meine ersten Gedichte in der Banater Zeitung 1974 veröffentlichte, war „die Herta“ bereits eine literarische Persönlichkeit”
???
Und das Beste jetzt: “Die Geschichte „Das schwäbische Bad“ las ich aufmerksam, denn diese Szenen beschrieben sehr genau das Samstagabend-Baderitual in vielen schwäbischen Häusern: Die gesamte Familie badete nach und nach im selben Badewasser.”
(Aus: Eine Erinnerung
Als Herta Müller den Müller-Guttenbrunn-Preis erhielt)
Ich bin weder mit Herta Müller noch mit Richard Wagner befreundet. Ist ja wohl klar.
Aber vielleicht sollte man auch mal die Lupe bei anderen verwenden.
oh je, es ist noch viel schlimmer.
Jetzt ist das nicht nur übertrieben, Hopserpolki, das ist schon Verleumdung.
Weil ich mich gar nicht erinnern kann, dass der oben Beschimpfte irgendwo, irgendwas auf den ersten Seiten der deutschen Zeitungen (ich hatte alle!) in Rumänien “geschleimt” hat, dort standen meist die Übersetzungen aus der Scînteia und die Armen die sie übersetzten, haben das wortwörtlich getan, um sich ein bischen zu rächen. Denn was im Rumänischen hymnisch klang, war auf Deutsch ein großer Sch..ß.
Aber der Hass, den du ihm andichtest, der kommt eben aus dir selber.
Nochmal zum nachdencken: RW
zum anderen unsere Forderung nach der Aufarbeitung der Banater NS-Vergangenheit.
Und das alles 1968-70 nachdem unsere Banater Schwaben ab 1944
Ermordet !
Verschlept !
Enteignet bis zur Unterhose!
Vergewaltigt !
Eingespert !
Und es keine Rolle spielte ob due arm oder reich warst.
Ob du ein Nazi oder keiner warst.
Od du krang oder gesund warst.
Alt oder Jung .
“Hauptsache DU warst ein Deutscher !”
Jetzt kommen so möchte gern Partei Gedicht Prediger mit seinen Cipeser um die NS vergangenheit auf zu arbeiten angestichelt vom Nemaschinen Direktor……
Der ja, so wie wir gesehn haben hier im Blog, einige Menschen Jahrelang hinter Gitter brachte.
Ja dich Richard Wagner, hätte ich am Tor mit der Mischtschaufel erschlagen !!
Ja DU Trodel vum Dorf, was hast du gemeint das die Walachen DIR eine Statuie erichten neben Romulus und Remulus tu Neamt prost ohne minte und verstand.
Gegen die eigene Nation nachdem die am Boden zerstört ist.
Gratuliere und heute von den Nemti die Rente kasieren, so als Poet als Partidului Comunist Romin.
Keine Ankst der Hergott hat DICH Herr Wagner schon genug bestraft. Deine Herta ist Nobelpreisträgerin nachdem sie Dich verlasen hat. Die Einsamkeit wird DICH herr Wagner lebendiger auffresen !!
Jetzt hast doch Zeit genug um Nazis zu suchen Deutschlan ist gross. Bitte bediene dich doch jetzt um dich ist alles voller Nazis. Du musst sie nur fangen. Ähnlich wie die Maikäfer. Nimmst deine Rote Pionier Krawatte legst dich auf den Boden und fängst an zu singen:
Nazis kommt zu mir,
ich bin hir,
Mein Herz ist rein,
darf nimant hinein,
wie du mein Roter Maikäferlein.
Und wusch, hascht dein erswchte Nazi schon in der Flasch.
Weiterhin viel Spass beim Nazi fangen.
Durlacher wir müssen doch am Vetter Richard a biserl Dampf machen dem Temeschwarer Gasen….hauer.
Es ist schon echt lustig die Menschen zu beobachten wie sie in einem System die rote Socke spielen und in einem anderen System dann den heiligen Petrus kopieren.
Ja , Richard und seine wollten den guten Kommunismus, den Menschlichen Kommunismus.
Was war der Richard eigentlich für mich, in Rumänien hatte ich kein Interesse für treue Parteischleimer.
Nach dem Artikel den er von sich gegeben hat. Hat er sein wahren Karakter gezeigt.
Er hasst die Schwaben !
Er hasst die Blasmusik !
Er hasst, er Hasst und Hasst, viel Spass bei deinem Hoby armseliger Marosch Stichling.
Solche Schwaben Verräter wie der Herr Richard Wagner die braucht man nicht zu suchen, die findet man überall. Schleimen was das Zeug hällt immer für die führende herschende Diktatur um Kohle zu verdienen.
Leute, hier geht die Endlosschleife wieder los. Ähnlich wie bei den Sibis, wo jede Meinung, die aus der Reihe tanzt, zum Anlass genommen wird, einen Krakeel anzuzetteln und die Leute aufzuhetzen.
Das mit dem Haben und Sein, Katharina, hat es in sich. Das ist auch die Ursache des Neids, der dann so kuriose Blüten treibt.
Wie ein Ringelspiel “und dann und wann ein weißer Elefant”. Das Wort “Ringelpiez” finde ich noch zutreffender. Na ja, aber es macht echt keinen Spaß mehr.
Einen schönen Gruß an alle netten Blogger und eine geruhsame Nacht.
wenn einer keinen “Dreck am Stecken” hat muss er sich auch nicht mit großer Mühe und Aufwand verteidigen, denn ohnehin, die “Sonne bringt es ans Licht” wenn auch manchmal verspätet
ob die Sendlinger Staß auf das was der Perjamoscher über sie schrieb reagiert? Ich hoffe die werfen jetzt in Minchen hier Hernkaschtl an.
Reagieren sie nicht, schweigen das tot, kann es ihnen mal schlecht bekommen, weil dann die Perjamoscher Infanterie noch wilder angreifen wird und irgendwann schlägt dann auch das geduldigste Pferd aus! Und dann kann es auch ein Fehler sein. Außerdem bedeutet, das sich Ducken (wäre typisch) Imigi-Verlust, weil die Leute sich denken, was sind das für Lämmer.
Reagieren Sie, dann können sie der Perjamoscher Infantierie einen Angriffspunkt und der Perjamoscher kann schneller besser Öffentlichkeit für seine Sache herstellen als die Landsmannschaft. Außerdem banater moralischer Schriftsteller aus Perjamosch gegen die reaktionäre Landsmannschaft, so wäre der Tenor der Presse. Sehr schwierig.
In Rumänien den Widerstand in der Metapher versteckt für einen auserwählten Zirkel der Intelligenzia, in der NBZ den Leitartikel mit großen Lettern für den Helden aus Scornicesti geschrieben und heute herabblicken auf die ehemaligen Pipatsch-Leser. Was der Perjamoscher Bu macht ist die Profilierung auf Kosten seiner “Heimat” uns allen dummen Schwowe.
Es ist vielleicht auch ein Reflex von ihm, weil seine Landsleute lieber die Pipatsch gelesen haben und nicht die Leitartikeln der NBZ und auch nicht seine Lari-Fari-Gedichte oder Texte. Verschmähte Liebe also, das schwowische Publikum hat in nicht genug eschtimeert und jetzt haut er halt intelligent zurück.
Heit ist Kerweih Oschtern und Weihnachten zusammengefallen.
Ich wuste d9och das unser (Ingemars ) Banatblog gelesen wird von allen schichten der Schikeria.
Dankscheen Richard das DU uns kostenlos Werbung machst, ich glaube den dummen Polkahupeserl kennen schon mehr Schwowe wie dich Richard Schwabenherz.
Habe ja dein Artikel sehr aufmerksam gelesen und festgestellt das du ein ganz schlauer bursche bischt. Ja sicher warscht mit einer Blumenthalerin verheiratet und die schlauheit bei den sieben (Brindel)Quellen in Blumenthal dir angeeignet.
da dieser Text so viel Hass, Neid und Dumheit enthält das dir im Plumskloh den Hintern mit ihm wischen kannst.
Hier ein Echt Kommunistischer Auszug:
Unsere Landsleute nahmen uns recht früh zur Kenntnis, und damit zur Brust. Zum einen suspektierten sie unsere Neigung zur Pop-Kultur, zum anderen unsere Forderung nach der Aufarbeitung der Banater NS-Vergangenheit. Dadurch waren wir in den Augen dieser Landsleute pro sowjetisch und pro amerikanisch zugleich, und was davon in ihren Augen schlimmer war, bleibe dahingestellt.
Das hättest Du dir gewünscht, war aber leiter nicht so……Den deine Landsleut haben sich für solche Sorten von .A….B…..D…..K…….S…..H…..
Nicht interesiert.
Ich las 20 Jahre die Banater Zeitung aber nie die ersten Seiten wo Sie her Wagner vielleicht den Kommunisten in den H……..gekrochen sind.
Die Schwaben wusten und wissen heute noch, das Menschen die spazieren gefahren sind in den Westen so zum bummeln und wieder zurückgekommen sind um die Rote Fahne zu küssen am 23 August Verräter waren. Ob mit oder ohne Securitate.
Viele Grüsse Herr W Richard vom Polkakeenich aus Blumenthal
Carl Gibson hat auf Unstimmigkeiten in der Vita der beiden hingewiesen. Das ist Rechtens. Das ist keine Verleumdung.
“Sie scheuen, warum auch immer, keine Mühe, das Verleumdungswerk der Securitate zu vollenden.” Wagner
Carl, solange du das nicht widerlegst, befindet sich die Glaubwürdigkeit nicht in deinem Spielfeld.
@supersvabo
“…so scheint jetzt alles wieder zunichte gemacht zu werden, es ist stürmisch im Banater Wald, im Banater Blätterwald.”
Es hilft nichts, ein Loch in der Außenwand der Sturmhöhle mit Brettern zuzunageln und eine Nebelwand davor zu ziehen, denn der angestaute Wind wird sich immer wieder einen anderen Ausgang finden.
ich bin ja entsetzt…der Perjamoscher kennt den Blog hier, Halleluja. Und provoziert wieder gegensätze.
Hat Frau Kilzer und Konsorten in den letzten Banater Post Ausgaben nach von “Gräben zuschütten” und dergleichen gesprochen, und die Banater Post der letzten Ausgabe noch mit einem Richard-Wagner-Eingangszitat ihres Artikels “geadelt” so scheint jetzt alles wieder zunichte gemacht zu werden, es ist sürmisch im Banater Wald, im Banater Blätterwald.
Es ist ja in Ordnung, seine eigene Sache zu verteidigen und sich in einem guten, moralischen Licht zu präsentieren. Nur wenn andere sich das auch herausnehmen, dann kommt die Moralkeule.
Nun wird dem Herausgeber der Banater Post von früher vorgeworfen er sei leitendes Mitglied der Volksgruppenführung im Zwischenkriegsrumänien gewesen. Na und? Vielleicht war er ja genauso gezwungen gewesen das zu sein, wie der Hl. Oskar von Pastior IM Mitglied war. Warum macht er aus der Landsmannschaft eine Nazi-Höhle bzw. behauptet eine gewesen zu sein? Übringens wäre ja auch interessant zu wissen, ob nit sein Vater oder Großvater in Perjamosch auch Mitglied in der richtigen Partei vor dem 23. August 1944 oder in der DJ (vergleichbar mit der “reichsdeutschen” HJ). Sollen wir Schwowe dann auch gehässig, wie er, die richtigen oder die bewußt falschen Schlüsse ziehen? Und er, der Perjamoscher, war ja auch RKP/PCR-Mitglied. Warum soll der Herausgeber der Banater Post nit auch sowas wie eine innere Emigration gehabt haben, oder weiß man in Perjamosch oder in Nitzkydorf näheres? Es kommt mir bei der Banater Intelligenzia so vor als ob sie sich die Freiheit herausnehmen in der bastion oder bei cina Kent-Zigaretten, Bier und mici zu genießen und die anderen sollen halt Capati-, Marastesti-Zigaretten und Nechesol-Kaffee trinken. Im übrigen das mehr haben als sein. Vielleicht hat auch das “haben” der Eltern und Großeltern aus Perjamosch es ihm erst ermöglicht das mehr zu “sein” auf das er sich wohl jetzt einbildet. Immer mehr schält sich heraus: die Achse des guten verläuft nicht durch Perjamosch und nicht durch Nitzkydorf
“Gibson aber wäre nicht Gibson, und damit nicht der nützlichste aller Idioten…” – das ist doch justitiabel, oder?
Starker Tobak, was der Perjamoscher gegen Sie losschreibt, Herr Gibson. Was gedenken Sie zu antworten?
Haben und Sein.
Das habe ich als das Wichtigste aus Richard Wagners Artikel behalten.
Der Spiegel der Wahrheit ist wohl der am wenigsten geliebte…
Zu diesen Ausführungen Richard Wagners auf der Plattform “Die Achse des Guten” werde ich mich noch differenziert äußern:
… “es geht vielmehr um einen anderen geistigen Vertreter meiner Landsleute, den ich gelegentlich als Philosophen von Bad Mergentheim bezeichnet habe. Dieser Mann, namens Carl Gibson – er hat wie die meisten Dichter und Denker aus diesen Landstrichen aus dem K in seinem Vornamen ein C gemacht – war bis vor drei oder vier Jahren selbst Insidern kein Begriff. Er ist in seiner Jugend 1980 aus dem rumänischen Banat ausgereist, nachdem er in einer krawalligen Unterschriften-Aktion die Ausreise, die seine Familie lange davor beantragt hatte, beschleunigen konnte. Er machte sich erfolgreich zum Trittbrettfahrer einer kurzlebigen, freien Gewerkschaftsgründung. Dazu kann man nur sagen: clever. Danach hat man nichts mehr von ihm gehört. Das kommt vor.
Dann, vor einigen Jahren, passierte etwas, worüber man zwar spekulieren kann, aber damit nicht allzu weit kommen wird. Irgendwie regte sich Carl Gibson darüber auf, dass Herta Müller und ich das Securitate- Thema wieder einmal aufs Tapet gebracht hatten, und das aus Anlass der Teilnahme von zwei notorischen Informanten an einer Tagung des rumänischen Kulturinstituts in Berlin. Die Affäre ist bekannt, sie ging durch die Medien. Interessant ist, das Carl Gibson, ganz in der Tradition seiner landsmannschaftlichen Vorgänger, uns angriff, und nicht die Securitate-Bagage. Angeblich hatten wir nicht das moralische Recht, uns zu äußern, weil wir kollaboriert hätten. Der Zusammenhang ist ungefähr so aufschlussreich, wie die Logik, die in ihm steckt.
Der Mergentheimer aber wurde zum großen Sprecher aller Gegner und Gegnerschaften, die uns am Zeug flicken wollen. Er sprach das aus, was viele ehemalige Securitate-Leute denken, die Ex-Nomenklatura, der jetzige Geheimdienst, und wer sich sonst noch auf den Schlips getreten fühlt. Wie die Landsmannschaft der Banater Schwaben, und auch einige frustrierte Kollegen, so genannte Schriftsteller. Nicht ohne sich beizeiten zum Unverstandenen zu erklären, hat der mit Hilfe von Wikipedia und über ein paar weiträumige Links zum Schwabensohn avancierte Gibson seine Verschwörungsthesen zu Herta Müller und dem Rest durch alle Blogs der Welt gejagt, die Endlosschleife seiner Blogorrhoe verstopft mittlerweile große Teile der einschlägigen Datenbahnen. Er hat nicht nur Thesen aberwitziger Natur aufgestellt, er hat sich auch immer mehr hinein gesteigert, so dass man es nur noch bleiben lassen könnte, ihn zu korrigieren. Es hatte und hat keinen Sinn. Gibson hält wahrscheinlich einen einzigartigen Rekord im heutigen Deutschland. Er ist wohl der aus den meisten Blogs Ausgeschlossene.
Eine Zeit lang war nichts mehr von ihm zu hören. Man hätte schon denken können, er habe sich beruhigt, oder vielleicht ein anderes Hobby gefunden. Dem aber ist nicht so. Gibson ist wieder da. Er schreibt in einem so genannten Banatblog (http://www.banatblog.eu) unter dem nichtigen Namen Anonymus, zitiert sich aber im Text selbst als aktenkundigen Gibson. Was aber hat er uns diesmal mitzuteilen? Nach der Vorlage der Gesamtpartitur des Bisherigen, wie man es von ihm kennt, folgt eine neue Lieferung von Drohungen. So erklärt er uns, er habe in Bukarest bei der rumänischen Birthlerbehörde CNSAS seine eigene Akte in Augenschein genommen. Und was unsere Akten angeht, werde nach deren wissenschaftlicher Auswertung, so seine Überzeugung, einwandfrei hervorgehen, dass wir nichts anderes als Kollaborateure gewesen seien, die Nobelpreisträgerin, meine Wenigkeit und die gesamte Aktionsgruppe dazu.
Gibson aber wäre nicht Gibson, und damit nicht der nützlichste aller Idioten, setzte er nicht noch eins drauf. Ich hätte gar keine Akte, sagt er, keine eigene jedenfalls, das Material liege in der Akte von Herta Müller, die erst 1983 angelegt worden sei. Skandal? Spektakel? Nun, in dieser Frage kann ich den Chronisten der Wasserwirtschaft von Bad Mergentheim, den ich fälschlicherweise als Philosophen von Bad Mergentheim bezeichnet hatte, beruhigen. Meine Akte wurde 1979 in Angriff genommen, es geht um jene Akte, die zur Verfügung steht. Das älteste Papier in dieser Akte aber stammt aus dem Jahr 1972. Damals war ich 20 Jahre alt, so alt wie Gibson als er Rumänien verließ. Wie wäre es, wenn der Mann seine Energie für die Aufarbeitung des Kommunismus einsetzen würde, anstatt uns, die Banater Autoren, laufend zu diskreditieren.
Das Problem ist, das die Unterlagen des Auslandsgeheimdienstes und die der Desinformationsabteilung „D“ der Securitate bis heute nicht zugänglich sind. Ihre Öffnung könnte die Lücke schließen, in der sich all die zwielichtigen Figuren der Zeitgeschichte tummeln, Gibson, Brantsch und der Schriftsteller Dieter Schlesak, der uns neuerdings als „Luxusdissidenten“ abqualifiziert. Sie scheuen, warum auch immer, keine Mühe, das Verleumdungswerk der Securitate zu vollenden. Uns aber bleibt nichts anderes übrig, als einen Zwei-Fronten-Krieg zu führen, für die Aufdeckung der Machenschaften der Securitate und gegen die Verleumdungen aus den offenbar immer noch dicht geschlossenen Reihen der Landsleute. “
Richard Wagner schreibt dort, wo man ihm nicht unmittelbar und öffentlich antworten kann:
Auf der so genannten “Achse des Guten”.
(Das habe ich bereits vor Monaten hier moniert!)
Meine erste Antwort zu den vielen Unetrstellungen und Vorwürfen findet er oben – welch ein Zufall!
Noch ein Wort zur CNSAS-Akte von Herta Müller und Richard Wagner:
Ich habe als “Extern akkreditierter Forscher” beide Akten beantragt und vorgelegt bekommen, nachdem Richatrd Wagner selbst von mir verlangte, ich solle meine Akte einsehen und ihre Akte.
Auf Nachfrage teilten mir die CNSAS-Mitarbeiter mit, ich habe alles bekommen, was der CNSAS vorliege.
Carl Gibson
Casus belli?
Hat Richard Wagner den Rubikon endgültig überschritten?
Gerade finde ich das im Netz:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_gibsons_oder_die_banater_schwaben_ihre_selbsternannten_sprecher_und_uns/
Richard wagner hat die Schuldigen gefunden:
Carl Gibson
Ingmar Brandsch
Dieter Schlesak
und die Landmannschaft der Banater Schwaben.
Viel Tobak!
Schlägt nun die Stunde der Wahrheit?
Carl Gibson
Hallo Herr Gibson,
schön dass Sie sich melden, wo doch soviel über Sie gesprochen wird!
Also, das mit den Zuständen wie bei Ceausescu oder Stalin halte ich leicht übertrieben…
Naja, und warum Sie nicht selbst einfach mal anfragen, ob Sie Ihre Thesen nicht vortragen dürften, erschließt sich mir nicht … Stolz?
Herzlichen Dank für das Vertrauen, Supersvabo!
Solange ich noch so treue Wegbegleiter habe, werde ich weiter machen in Sachen Aufklärung.
@Klein Hansi – Wenn Sie schon länger hier im Blog dabei wären, dann wüssten Sie, was hier alles schon debattiert und kommentiert wurde … und dass es meine Art nicht ist, mich in ein “Versteck” zurück zu ziehen – weder damals unter Ceausescu, als der “Löwe Securitate” noch quicklebendig und bisswütig war, noch heute, wo Mythen und Mären die historische Wahrheit prägen.
Wer meine bescheidene “Meinung”, Einschätzung, Bewertung etc. wissen will, der kann mich auf ein “Podium” einladen – in direktem Gespräch mit Herta Müller, Richard Wagner, kritischen Journalisten oder Repräsentanten der Wissenschaft und Politik.
Ich bin bereit, das auszusagen, was ich weiß.
Aus dem Publikum heraus werde ich keine Fragen stellen. Das habe ich bereits vor Jahren klargemacht.
Darüber hinaus: Jeder kann die vielen Hundert Beiträge lesen und “googeln”, die ich in den beiden letzten Jahren veröffentlicht habe – von Bukarest bis Stockholm und Los Angeles … in mehreren Sprachen, beginnend mit dem “Offenen Brief an Herta Müller” auf http://www.siebenbuerger.de
Wo bleibt mein angekündigtes Buch?
Das MS Bd. 2 zur “Symphonie der Freiheit” unter den Titel “Gegen den Strom” habe ich fristgerecht zum 31. August 2010 bei J. Röll Verlag in Dettelbach abgeliefert.
Weshalb der Verleger die auf 500 Seiten fortgesetzte Aufklärung noch nicht veröffentlicht hat, kann er vielleicht selbst erklären.
Nach wie vor wird Druck ausgeübt – einige meiner Leserzuschriften werden nicht freigeschaltet, andere gelöscht – es verschwinden Blogbeiträge … und manchmal sogar ganze Blogs, nur weil bestimmte Wahrheiten nicht gehört werden sollen.
Manchmal fühle ich mich wie bei Stalin oder Ceausescu!
Carl Gibson
Meinen jüngsten Beitrag zu Rumänien habe ich aktualisiert und mit Bildern bestückt:
http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/blogs/carl+gibson/4283-die-neue-armut-im-eu-land-rumaenien-gruene-bewegung-ins-leben-gerufen.html
Carl Gibson weiß bestimmt was er tun, er wird sich bestimmt zu gegebener Zeit die Sachen die er vertritt zurecht gelegt haben um damit in die Öffentlichkeit zu gehen; alles andere ist Spekulatius.
… da kann ja der Herr Gibson demnächst (Ende November) in Bad Kissingen auf der Tagung “Herta Müller und ihr frühes Umfeld” mit gutem Beispiel vorangehen. Ist ja net soweit von Mergentheim entfernt.
Aus dem einem (nassen) Bad ins nächste sozusagen
von Frau Kilzer erschien in der Banater Post ein Artikel unter anderem über das Thema Securitate-Beobachtung der Deutschen in RO. Ich finde den Artikel gut. Er beginnt mit einem Richard Wagner Zitat, das wäre noch vor einiger Zeit eine Provokation gewesen. Insgesamt ist der Beitrag um Ausgleich bemüht.
Selbst die Johrmarkter Blechmusik war im Visir der rumänischen Schlapphüte. Ja haben die denn überall die große Trommel geschlagen und Polka getanzt? Wir dürfen gespannt sein, was noch folgen wird, was die Bukarester Akten sagen werden, wann, von wem und warum sie eingesetzt werden.
Eins ist klar, jetzt wo es ein Abgott, nämlich Pastior getroffen hat, wo das mit seiner IM-Tätigkeit herauskam wird Nachsicht, Differenziertheit, Fairness, Mitleid, Verständnis eingefordert. Bei kleineren “Fischen” war die Langmut, sowohl beim Perjamoscher und bei der Millersch und bei manchen hier im Forum wenig groß bis garnit vorhanden. Ich rufe nochmal in Erinnerung, wo der Wohner Ricky, das RKP/PCR-Mitglied unerbittlich war in der Causa Söllner, dessen Verzeiher nicht verzieh und schonungslose Aufarbeitung verlangte, oder die Hatz auf Schleich in der SWR3-Sendung durch die Nobelpreisträgerin oder das unerträgliche Gekeife des Perjamoschers im Deutschlandfunk gegen die Landsmannschaft und Dr. Walther Konschitzky. Also stellen wir den Pastior, dem Grosz, Söllner, Schleich, Konschitzky gleich und wenden denselben Maßstab an, Unerbittlichkeit, Haß oder Fairness, Mitleid, Verzeihen oder meinetwegen auch etwas zwischendrinn.
@polki
Die Menschheit war schon immer brachialen Kräften wie Raub und Versklavung ausgesetzt, bei uns traten aber diese Kräfte mit der Heimtücke (also nicht nur mit Kriegslist) gekoppelt in Erscheinung.
Wenn es nur um Enteignung, Deportation und generell um materiellen Verlust, um physische Not oder gar um Niedergang ginge, dann wäre es nicht schwer, einen Katalog unserer damaligen Zwangslage zu erstellen. Dann hätten wir hier in kürzester Zeit kein Gesprächsthema mehr.
Man wirft dem Büchnerpreisträger Oskar Pastior das Stummsein vor. Also einem, von dem man erwarten würde, dass er Worte finden konnte. Dabei fütterte er uns mit Wörtern, wie ein Kohlenschaufler die Dampfmaschine füttert. Was da nicht alles an Wörtern von ihm kamen… Heute wühlt man durch diese, aber das eine Wort findet man nicht. Sein Schweigen steht dort, wo die Sprache versagt. Es gibt es nicht, das Wort, dass für den Vertrauensbruch, für den ungewollten Verrat, für das unvorhersehbare Ausgeliefertsein der Seele, für den Verlust der Ehre und für die darauffolgende Scham steht. Und wenn es dieses Wort gäbe, dann könnte es nicht ausgesprochen werden, weil beim Verlieren des Gesichts auch der Mund, aus dem das Wort kommen könnte, verloren geht. Zwei Worte stehen sich aber sehr nahe: Stummsein und Scham. Wer am Totensonntag zu seinem Grab geht, der lege bitte einen Kieferzweig darauf. In der Blumensprache bedeutet der: Ich habe Mitleid.
Alma :Es sollte in der Geschichte der Menschheit doch eher seltener vorgekommen sein, dass eine so große Menschenmasse jahrzehntelang solch einem perfiden Druck ausgesetzt wurde.
Alma sol ich Dich mal aufklären als Gstudierte tut es mir jetzt leid Dir zu wiedersprechen.
Es gab dies schon immer und gibt es heute auch noch.
Siehe Tibet. Und viele andere Völker auf der ganzen Welt die Ihrer Heimat beraubt wurden und als Sklaven verkauft oder benutzt wurden.
alma, da haben Sie durchaus Recht, dass unsere zwei Banater im Rampenlicht stehen. Von Heldentaten ist nichts zu sehen.
Sie bemühen sich im Schreiben.
Lieblingswort in ihren Texten ist Moral.
Aber bedeutet das Wort für beide das Gleiche und was ist eigentlich Moral in dieser Gegenwart, wo jeder Opfer spielt?
Carl Gibson hat die Sache um Schleich, Grosz und Konsorten differnzierter und fairer gesehen, als der Liebling von Perjamosch eben diese Personen verbal vernichten wollte.
Supersvabo on 20. Oktober 2010 at 15:45
Ein bisschen fairer zu Richard Wagner wäre dann auch zu erwarten…
Richard Wagner will Söllner und andere Spitzel verbal vernichten?
Und was macht Gibson mit Herta Müller und Richard Wagner?
So kann man auch fragen.
@alma:”Während Wagner und Gibson im Rampenlicht stehen, sind wir bloß der griechische Theaterchor im Hintergrund. Wir kommentieren ihre (Helden-) Taten.”
Offensichtlich ist dies doch ein Chor jüngeren Datums. Als ich vor ein paar Wochen den Hain von Olympia besuchen durfte, hörte ich noch gar nix davon, lach…Nur ein Paar aus Japan lief um die Wette im Stadion, regelwidrig, den in Olympia liefen die Athleten schon immer nackt.
So hatte ich mir angemaßt, denen eine saftige Strafe zu versprechen, die von ihnen lachend entgegen genommen wurde, grins.
“Ich bin von der Aufrichtigkeit und Geradlinigkeit Carl Gibsons überzeugt, andere offensichtlich nicht.” supersvabo
Doch, sogar ich bin das, sonst hätte ich nicht Tarzan – den banater Aufrichtigen – ins Spiel gebracht. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit allem, was er sagt und tut, einverstanden sein muss. Und wenn ich sehe, dass Wagner sich verrennt, dann nehme ich auch dazu Stellung, wie ich das vorgestern getan habe. Hier nochmal:
Richard Wagner hat Recht, wenn er sagt: „Die Angst ist zwar legitim, sie legitimiert aber zu nichts.“ Da zeigt sich aber mal wieder die Diskrepanz zwischen dem Menschen – so wie er ist – und die Moral, der er in einem Ausnahmezustand wie dieser nicht immer gewachsen ist. Es sollte in der Geschichte der Menschheit doch eher seltener vorgekommen sein, dass eine so große Menschenmasse jahrzehntelang solch einem perfiden Druck ausgesetzt wurde. So gesehen stellt sich die Frage: Wer maßt sich an, den Maßstab, mit dem diese Menschen gemessen werden sollen, zu legitimieren?
Während Wagner und Gibson im Rampenlicht stehen, sind wir bloß der griechische Theaterchor im Hintergrund. Wir kommentieren ihre (Helden-) Taten.
alma on 19. Oktober 2010 at 20:49
Mit den Affen meinte ich die Außenstehenden, die Ahnungslosen, supersvabo. So weit sind wir noch nicht, dass ich Sie beleidigen würde…
dann:
Anonymous on 19. Oktober 2010 at 21:58
es gibt Fälle von Nichtbeleidigung schlimmer ist als Beleidigung.
aha, ich sehe Sie haben Ihre Bataglione, die fünfte Kolonne hinter sich auf Kurs gebracht.
Ich bin von der Aufrichtigkeit und Geradlinigkeit Carl Gibsons überzeugt, andere offensichtlich nicht. Gut, das sind nun mal verschiedene Perspektiven.
Carl Gibson hat die Sache um Schleich, Grosz und Konsorten differnzierter und fairer gesehen, als der Liebling von Perjamosch eben diese Personen verbal vernichten wollte.
Ich erinnere mich noch, wie der Wagner Ricky gekeift hat, als Söllner sein mea culpa bekannte und die Mehrheit seiner Zunft Großzügigkeit walten ließ. Da hat er was von vertaner Chance bei der Aufarbeitung der Vergangenheit oder so ähnlich gefaselt, er war da unerbittlich in seinen worten extrem lieblos, selbst bei denen die den Kniefall gemacht haben. Nein, die Achse des Guten verläuft sicherlich nicht durch Perjamosch und Nitzkydorf.
Thema Opposition:
http://www.evz.ro/detalii/stiri/senatul-evz-radio-europa-libera-informatie-adevar-speranta-i-909612.html
Scheinbar haben unsere Ahnen nicht alles in fruchtbare Ackerböden verwandelt. Ein Stückchen wilder Wald für Lord Greystokes Nachfolger hat sich erhalten.
“Müssen wir Schwaben uns immer so aufführen, dass die ganze Welt meint, das Banat sei wirklich ein Ort des Grauens?” Katharina
Sie denken an unsere Tarzans, Katharina? Ja, dort am westlichen Ende von Temeswar (Freidorf, Sackelhaas) gibt es ein Nest, das uns offensichtlich in jeder Generation mit einem beschert. Welcher englische Lord wohl ihr gemeinsamer Ahne gewesen sein mochte?
Das muß Liebe sein!!!!
Carl Gibson kommt von Herta Müller nicht mehr los!!!
Weiß jemand, wieviel Exemlare von “Atemschaukel” überhaupt verkauft wurden?
Das Buch als Plagiat zu bezeichnen,kommt einem Rufmord gleich.
Wo bitte hat Herta Müller abgeschrieben???
Müssen wir Schwaben uns immer so aufführen, dass die ganze Welt meint, das Banat sei wirklich ein Ort des Grauens?
Man muß HM doch nicht lieben, nicht ihre Bücher lesen, man kann sie ignorieren.
Doch überall herumschreien bis zum Gehtnichtmehr läßt so eine verdammte Bitterkeit spüren…
Was ist bloß mit uns Schwaben los, dass wir nicht zur Ruhe kommen?
Zum Thema:
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=21970&page=12
es gibt Fälle von Nichtbeleidigung schlimmer ist als Beleidigung.
Ihn nicht, aber mich schon !?
Mit den Affen meinte ich die Außenstehenden, die Ahnungslosen, supersvabo. So weit sind wir noch nicht, dass ich Sie beleidigen würde…
Und weil es so schen war für den Gibson und die Herta ein Andenken an die Banater Kerweih.
http://www.youtube.com/watch?v=sxrGV00p-i8
Heiterkeit Katherina das haben Menschen aber nicht unsere Schwowe sondern andere die noch leben wie wir früher !
http://www.youtube.com/watch?v=4EPNclnuPOw
Komm, bringen wir etwas Heiterkeit rein und machen mal ne kurze Pause von dem so ernsten Thema… So nach BILD Art.
Müller hat Gibson abserviert?
Aber doch nicht 1984 als er bereits längst im Westen war.
Na ja, vorher war Gibson ja doch noch ein Milchbubi (dem Alter nach) und Herta Müller -immerhin sechs Jahre älter- hatte andere Präferenzen.
Aber für eine uralte Geschichte zieht man nicht rachevoll drei Jahrzehnte später ins Feld.
Ich betone, die obigen Zeilen sind nur ein heiteres Intermezzo.
Das Privatleben von Carl Gibson möchte ich auch privat lassen.
Es gehört ihm und basta.
Als noch einfacher denkender Schwob sage ich, dass die sich gar nicht gekannt haben.
Katharina:
als außen stehender, einfach denkender Schwab denke ich, dass wenn die Herren Wagner und Gibson sich früher gekannt haben und heute nichts voneinander wissen wollen, dann haben die sich gestritten.
Die Franzosen ha’m ja immer gsagt: Cherchez la femme! Womöglich waren sie beide hinter derselben Frau her und Herr Gibson zog 1984 den kürzeren… Oder? Und nu ist er sauer auf die Müller, weil sie nicht ihn wählte und auf Wagner, weil er erfolgreich war!
zu Klein Hans:
Auch ich bin der Ansicht, dass Gipson endlich aus seinem Versteck sollte. Wo war er im November 2009
beim Securitate-Kongress in München(2 Tage a 10 Stunden)? Bei den öffentlichen Auftritten Wagners in Ulm, München, alles 2009 und 2010? HM war 2009 und 2010
im Literaturhaus München.
Der Ansatz, endlich mal Akteneinsicht bei der CNSAS
zu nehmen, ist natürlich gut.
Jetzt dürfen wir gespannt sein auf Kommendes.
zu Getkiss:
Wagner windet sich im Falle Pastior nicht so ganz raus. Natürlich mißt er- nach Schwowemanier- mit
zweierlei Maß. Für ihn ist auch Berwanger ein großer
Banater Lyriker. Nach mehrmaligem Nachhacken ist er bereit zuzugeben, dass Berwangers Qualitäten eher
auf anderen Gebieten lagen, als auf dem der Literatur. Bei Pastior habe ich den Eindruck, dass
er schon ziemlich anklagend klingt. Es fehlt nicht mehr viel zu einer Verurteilung.
Die Frage nach der Moralität bleibt:
Ist Pastior nach stalinistischen Maßstäben- aus dieser Zeit kommt er nun einmal- ein Verräter?
Ja oder nein?
Man darf diese Typen nicht nach unseren Maßstäben
beurteilen. Sie haben ja keinen um die Ecke gebracht.
Für 1961 hat er sich im Rahmen der walachisch-stalinistischen Legalität bewegt(Legalität ist nicht
gleich mit Moralität)
Wir geben hier in erster Linie moralische Urteile ab.
În anii 1978-1979, pentru cÄ aprobarea emigrÄrii familiei sale întârzia, el a continuat opoziţia, având contacte cu unii membri ai Aktionsgruppe Banat, în special cu consÄteanul sÄu din SÄcÄlaz, Gerhard Ortinau, cu unii componenţi ai cercului literar „Adam Müller-Guttenbrunn”, între care chiar cu preşedintele Nikolaus Berwanger, şi chiar cu persoane de stânga, unii fiind membri ai P.C.R.: Richard Wagner, Johann Lippet, Horst Samson.
(Zitat aus: Mircea Rusnac – S.L.O.M.R. – Sindicatul Liber al Oamenilor Muncii din România (1979). Aspecte bÄnÄţene)
Und wann brach der Kontakt zu den Poeten ab und warum?
Er könnte aber wieder aufgenommen werden, wenn Supersvabo Recht behält und Gibson uns die Meldung aller Meldungen liefert.
@Supersvabo
Affen sind doch herzige Tiere!
Sie sind so überzeugt von Gibsons Sieg, dass ich nur fragen kann, woher nehmen Sie die Gewißheit, dass es was zu beweisen gibt und Gibson diese Beweise vorlegt?
Bevor jemand so etwas behauptet, muß er zumindest einen klitzekleinen Beweis haben, dass HM & Freunde ein falsches Spiel spielen.
Gibson schrieb mal, dass er zu Veranstaltungen dieser Art nicht eingeladen wird.
Interessant finde ich, was Gibson über die Secu-Akten berichtet.
Wagner war doch eine Woche in Untersuchungshaft und hat angeblich seine Akte eingesehen. Gibson schreibt, Wagner hätte keine eigene Akte. Nur eine im Zusammenhang mit dieser Cristina-Akte.
Herta Müller sagte aber, sie hätte zwei Akten, wobei ihre Vorladungen zur Secu nicht erwähnt werden.
Was nun?
Mir scheint das alles wie eine Tischplatte voller Puzzle-Teile, aber kaum ein Teil paßt zum anderen.
Haben Sie auch das Gefühl, da stimmt gar nichts?
Hey Anonymoussi,
guck dir meine letzte Nachricht hier an und dann haste deine Antwort. Denn ich frage mich auch, warum sich der Herr Gibson da nicht auf einer dieser Versammlungen anmeldet, wo immer auch der Perjamoscher da ist.
1. “Carl Gibson on 16. Oktober 2010 at 10:09
Es geht um diesen Abschnitt aus dem Artikel “Die Securitate ist noch im Dienst”, in DIE ZEIT, 23. Juli 2009 ( in der retauschierten Fassung):
“Die Beschattung war, je nach Absicht, unterschiedlich. Mal hat man sie nicht gemerkt, mal fiel sie auf, wurde rabiat und schlug um in Aggression. Als die Niederungen im Westberliner Rotbuch Verlag erscheinen sollten, hatten die Lektorin und ich, um nicht aufzufallen, uns in Poiana Braşov verabredet, in den Karpaten. Wir fuhren separat hin, als Wintersportler. Mein Mann Richard Wagner war mit dem Manuskript nach Bukarest gereist. Ich sollte am nächsten Tag ohne Manuskript mit dem Nachtzug nachkommen. In der Bahnhofshalle von Temeswar empfingen mich zwei Männer und wollten mich mitnehmen. Ich sagte: »Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit.« Sie konfiszierten meine Fahrkarte und meinen Ausweis, sagten, bevor sie verschwanden, ich solle mich nicht von der Stelle rühren, bis sie wiederkämen. Aber der Zug fuhr ein, und sie kamen nicht wieder. Ich ging zum Bahnsteig. Es war die Zeit des großen Stromsparens, der Schlafwagen stand im Dunkel am Ende des Bahnsteigs. Einsteigen durfte man erst ganz kurz vor der Abfahrt, die Tür war noch zu. Auch die zwei Männer waren da, gingen auf und ab, rempelten mich an und stießen mich dreimal zu Boden. Dreckig und verwirrt stand ich auf, als wäre nichts. Und die Wartenden schauten zu, als wäre nichts. Als die Schlafwagentür endlich aufging, drängte ich mich mitten in die Schlange. Die beiden Männer stiegen auch ein. Ich ging ins Abteil, zog mich halb aus, streifte den Pyjama über, damit es auffällt, wenn man mich herauszerrt. Als der Zug anfuhr, ging ich zur Toilette und versteckte einen Brief für amnesty international hinter dem Waschbecken. Die zwei Männer standen auf dem Gang und sprachen mit dem Schlafwagenschaffner. Ich hatte das untere Bett im Abteil. Vielleicht, weil ich dort besser greifbar bin, dachte ich. Als der Schaffner an mein Abteil kam, gab er mir die Fahrkarte und den Ausweis. Woher er das habe und was die zwei Männer von ihm gewollt hätten, fragte ich. »Welche Männer?«, sagte er, »hier sind Dutzende.«
Ich machte die Nacht kein Auge zu. Es war Leichtsinn einzusteigen, dachte ich, die werfen mich während der Nachtfahrt irgendwo auf dem leeren Schneefeld aus dem Zug. Als es draußen grau wurde, legte sich die Angst. Für einen inszenierten Suizid hätten sie bestimmt die Dunkelheit genutzt, dachte ich. Bevor die ersten Passagiere wach wurden, ging ich zur Toilette und holte den versteckten Brief. Dann zog ich mich an, setzte mich auf den Bettrand und wartete, bis der Zug in Bukarest einfuhr. Ich stieg aus, als wäre nichts. Auch von diesem Tag steht nichts in der Akte.”
Aus dem Bahnhof “Poiana Brasov” hat DIE ZEIT den Bahnhof in Temeschburg gemacht – mehrere Tage nach der Druckfassung des Artikels.
Wo sprach Herta Müller ihren berühmten Satz:
“Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit”?
Im Banat oder in Siebenbürgen?
Wer stieß sie dreimal zu Boden?
Banater Securiate-Angehörige?
Siebenbürger Securiate-Angehörige?
Was wurde aus dem Brief an “amnesty internmational” -was stand dort drin?
Damals, vor 1984?
Im Jahr 1984 reiste Herta Müller nach Paris.
Weshalb gab sie den Brief nicht nicht im freien Frankreich ab?
Weshalb appellierte sie in Paris nicht an die “Liga für Menschenrechte für Rumänien”, an Eugen Ionesco, den Schriftsteller- Kollegen von Weltruf, der sich dort engagierte?
Weshalb appelierte sie nicht an den ausgebürgerten Paul Goma, damals wie heute in Paris, den Kopf der Ceausescu-Kritik, des Antikommunimus und Vertreter des Menschenrechtskampfes in Rumänien?
Weshalb wird ein Beleg aus der Akte “Cristina” aus dem Jahr 1986 hergenommen ( aus einer neuen, veränderten Situation!), um einen Ablauf vor 1984 “zu belegen”?
Nach den Aussagen von Nikolaus Berwanger wurde die Edition von “Niederungen” regulär ausgehandelt, namentlich zwischen dem Kriterion Verlag in Bukarest (in einer Rezension als Untergrundverlag tituliert) und dem Rotbuch Verlag.
Weshalb setzen die kritischen Journalisten im Westen nicht ihren gesunden Menschenverstand ein und überprüfen all diese Dinge?
Vielleicht auch deshalb, weil das Recherchieren aus der Mode gekommen ist und weil kaum ein Westjournalist den Osten, die Menschen, Verhältnisse und Sprachen dort kennt?
Die “Securitate” – ein Buch mit sieben Siegeln?
Gehen wir den Dingen auf den Grund – der Fall “Pastior” zeigt es:
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ganze Wahrheit ans Licht kommt. (Auch gegen die Lobbyarbeit der ZEIT, die meinen Kommmentar “Offener Brief an Herta Müller” gestrichen hat, aber die Verunglimpfung meiner Person durch Richard Wagner an gleicher Stelle stehen ließ – bis heute!)
Ich will nicht alles wiederholen, was ich früher geschrieben habe. Das alles ist noch im Internet gespeichert und kann nachgelesen werden.
Nur eines will ich noch betonen, nachdem ich weite Teile der Akte “Cristina” gelesen habe:
Ich bleibe bei meiner Einschätzung.
Das Ausdifferenzieren der Materie, das hier im Blog nicht erfolgen kann, wird in der “Wissenschaft” erfolgen.
Einige “Wissenschaftler”, die sich bisher zurückgehalten ( und mich dadurch zwei Jahre allein exponiert im Regen stehen ließen, dem Spott und der Verunglimpfung obskurer Kräfte ausgesetzt bis zum heutigen Tag)werden bald Farbe bekennen müssen.
Man wird allen den Spiegel vorhalten – im Angesicht der Wahrheit.
Lügen haben kurze Beine, meinte Herta Müller!
Wie wahr, wie wahr!
Wir werden es noch erleben wer gelogen hat
und wer sich mit fremden Federn etwas erschlichen hat.
Carl Gibson
1. Carl Gibson on 16. Oktober 2010 at 11:14
„Ein anderer notorischer Leserbriefschreiber ist ein selbsternannter Führer einer Ausreisegewerkschaft. Sein Lebenswerk vollbrachte er bereits mit achtzehn. Nun hat er seine Memoiren verfasst, und sie ähneln mehr Visionen als Erinnerungen. Der Mann war seit 1980 nicht mehr in Rumänien. Das hindert ihn aber nicht daran, sich unentwegt über unsere angebliche kommunistische Vergangenheit aufzuregen, als hätte er persönlich darunter zu leiden gehabt. Herta Müller aber war nie Mitglied der KP, sie wurde vielmehr, wie man heute weiß, in einer konzertierten Aktion von Landsmannschaftsfunktionären und Securitate-Mitarbeitern zur Agentin des ZK erklärt, ein ziemlich origineller Titel, selbst für rumänische Verhältnisse.
Ob der Mann mit unserer kommunistischen Vergangenheit nach Italien fährt, ist mir nicht bekannt. Nach Rumänien, sagt er, fährt er nicht.
Und seine Akte will er auch nicht sehen. Er will weder seine Akte sehen, noch unsere.
Wahrscheinlich aus sehr unterschiedlichem Grund. Was er bei uns sucht, könnte er es vielleicht bei sich finden? Nein, so weit wollen wir nicht gehen, und so nennen wir auch ihn, der Einfachheit halber, einen nützlichen Idioten.“
Diese Verunglimpfung meiner Person durch den Altkommunisten und „loyalen Kritiker“ Richard Wagner aus Perjamosch im Banat kann jedermann auch selbst heute noch auf der Seite DIE ZEIT online nachlesen.
Im August 2008 drohten mir Herta Müller und Richard Wagner mit Anwälten und Gericht. Was hat sie abgehalten, die gerichtliche Auseinandersetzung zu suchen?
Inzwischen habe ich meine Securitate- Akte eingesehen.
Und ihre Akte – so, wie von Richard Wagner gewünscht.
Nun liegen die Karten auf dem Tisch – die Wissenschaft kann analyieren, vergleichen, werten.
Meine „Regimekritik“ ist seit 1976/77 „aktenkundig“ belegt.
Bereits auf der Schulbank wurde ich ausspioniert – in jener „Lenau- Schule“, in der 11. Klasse (seral), von einem Lehrer, der heute höchst wahrscheinlich in der BRD lebt, der „Securitate“ genannt – auf Anfrage nach einer „Denunziation“.
Ein RKP- Mann lieferte mich aus, weil er weiter gerne „Lehrer an der Lenau- Schule“ bleiben wollte.
Was machte der ( sechs Jahre ältere) RKP- Genosse Richard Wagner damals 1977, als Vaclav Havel, Pavel Kohout und Paul Goma Menschenrechte einforderten –
Wagner blieb weitere sieben, acht Jahre in der RKP ….
Durfte 1985 durch die BRD reisen …
Und heute „referiert“ er im „Widerstandskreis“ im Rathaus Karlsruhe vor geladenen Gästen in ( fast) geschlossener Gesellschaft und schimpft dabei öffentlich gegen einen angeblichen „Philosophen aus Bad Mergentheim“, der so allerlei Thesen ins Internet stelle – er meint dabei mich, den
„nützlichen Idioten“,
den „Internet Stalker aus Bad Mergentheim“ (Banater Zeitung vom 25. 11.2009)
Der Bursche, der seinerzeit, als der Löwe „Securitate“ noch quicklebendig war, „kein Dissident sein“ wollte, der sich duckte, als andere aufrecht opponierten und ins Gefängnis gingen,
dieser „Held“ bringt es heute fertig, die Idee des Widerstands zu pervertieren und wahre Opfer des Kommunismus ungeniert herab zu würdigen.
Scham ist für gewisse Leute keine Kategorie!
Wer sollte da klagen – Gibson oder Wagner und Müller?
Den Kampf David gegen Goliath hat es schon vielfach gegeben in der langen Menschheitsgeschichte. Vielleicht erleben wir eine Banater Neuauflage!
Meine „Akte“ im Vergleich mit der „Akte Cristina“ – das wäre ein gutes Mittel dazu.
Wissenschaft und Journalisten sollen mitreden.
Dann sehen wir weiter.
Die Akte „Cristina“ wurde erst im Jahr 1983 angelegt. Bis dahin ist keine Akte nachgewiesen.
Richard Wagner hat keine eigene Akte – er ist Teil der Akte „Cristina“, nachdem er 1984 Herta Müller geheiratet hat.
Bis zu dieser Akte (1983) waren Herta Müller und Richard Wagner der „Securitate“ ( nach Aktenlage) noch nicht aufgefallen.
Nikolaus Berwanger floh erst 1984.
Frage: Weshalb ist meine sehr frühe „Regimekritik“ belegt? Obwohl ich erst siebzehn Jahre alt war?
Audiatur et altera pars?
Wann hört man endlich auch die andere Seite?
Carl Gibson”
Carl Gibson hat hier geantwortet. Hat man ihm darauf geantwortet?
nun die wenigsten sind wohl in die Pläne von Carl Gibson eingeweiht. Wir wissen nur, dass er bei der Securitate-Behörde in Bukarest als Forscher zugelassen ist. Er wird sich ja, wenn er die Zeit für gekommen hält schon melden, sie sagten doch die Schwowe früher: am Ende knallt die Peitsch’
Ich denke, niemand würde hier niemals einen einfach denkenden Schwoben mit Affen vergleichen.
Und ich denke, viele einfach denkende Schwaben würde gerne der millersch aus Nitzkidorf lauschen genauso wie der Hernn Gibson. Nur gibts das Problemchen, dass die Nitzkidorferin Lesungen abhält und viele von uns an ihren Lesungen schon teilgenommen haben. Doch der Herr Gibson tritt ja nirgends öffentlich auf, obwohl doch soviele Gelegenheiten es gegeben hat. Ich habe mal nachgesehen und kur recherchiert: da gabs ja in München, und in Jena und wer weiss wo noch Tagungen, wo der Herr überall nicht erschienen ist. Wie soll man ihm denn dann lauschen können?
Carl Gibson als Hoffnungsträger, als Lichtbringer? Bis heute gibt es hierfür keinen Anhaltspunkt. Seine in der Vergangenheit immer wieder angekündigten Enthüllungen hat er leider nicht wahrgemacht. Nein, Supersvabo, auf Gibson setze ich keine Hoffnung, stattdessen aber auf die Securitate-Forschung, die auch vor großen Namen nicht halt macht. Wir brauchen aber Geduld.
Sie setzen doch hoffentlich nicht einfach denkende Schwowe wie mich mit Affen gleich, oder sollte das wieder ein Affront sein? Warum sollten einfach denkende Schwowe nit in den dunklen Banater Wald gehen, egal ob zur Märchenstunde der Hl. Herta aus Nitzkydorf oder zu Carl Gibson Vortrag über die Banater Intelligenzia in den dunkelsten Jahren.
Carl Gibson ist meines Erachtens einer der wenigen, die geradlinieg und ehrlich Licht ins Dunkeln bringen wird über das Treiben unserer Banater Intelligenzia. Den Märchenstunden aus Perjamosch und Nitzkydorf schenkt ein einfach denkender Schwob ich wie keinen Glauben mehr.
Jetzt auf einmal wird herumgedruckst, wenn es um nackte Tatsachen, um ungeschmickte Wahrheiten geht, jetzt wird in diesem Zusammenhang von Schönheit, Moral und was weiß ich noch für hehre Sachen fabuliert. Hier scheint sich die linke Kulturschickeria untreu zu werden. Denn sie hat ja vor etwas mehr als einem halben Jahrhundert ganz wild, ganz tief und ganz ausgiebig in der braunen Vergangenheit ihrer Väter gerührt und gewühlt, nur der heiligen Wahrheit verpflichtet. Jetzt wo in der eigenen roten-kommunistischen Vergangenheit gesucht wird, kommt auf einmal die Moral, die Schönheit und die Menschlichkeit ins Spiel um abzulenken und zu verdrängen.
“…gleichsam eines Prometheus das Licht ins Dunkle der Banater Intelligenzia bringt.” supersvabo
“Wie soll das geschehen, ohne noch mehr Scherben zu produzieren?” Katharina
Ein starkes Bild entsteht hier: Der Held betritt strahlend und schwungvoll, mit einer Fackel in seiner rechten (oder linken) Hand, den dunklen Höhlenraum. Was sich aber vor seinen Augen ausbreitet ist nur noch ein Scherbenhaufen. Wo soll also der erhoffte Applaus herkommen? Höchstens von den Affen, die auf den Ästen vor dem Eingang sitzen. Ein Held ist per se zur Einsamkeit verdammt.
Richard Wagner hat Recht, wenn er sagt: „Die Angst ist zwar legitim, sie legitimiert aber zu nichts.“ Da zeigt sich aber mal wieder die Diskrepanz zwischen dem Menschen – so wie er ist – und die Moral, der er in einem Ausnahmezustand wie dieser nicht immer gewachsen ist. Es sollte in der Geschichte der Menschheit doch eher seltener vorgekommen sein, dass eine so große Menschenmasse jahrzehntelang solch einem perfiden Druck ausgesetzt wurde. So gesehen stellt sich die Frage: Wer maßt sich an, den Maßstab, mit dem diese Menschen gemessen werden sollen, zu legitimieren?
“Pastior arbeitete bei Radio Bukarest. Das war zu jener Zeit ein stalinistisch gleichgeschalteter Sender, über dessen Programminhalte man sich keine Illusionen machen darf. Wer dort tätig war, hat schwerwiegende Kompromisse zu verantworten. Pastior hat, auch das ist zu sagen, Parteigedichte veröffentlicht. Beides, die Arbeit im Rundfunk und die Regimedichtung, war keineswegs Pflicht, auch im Stalinismus nicht. Es gab, wie immer in solchen Fällen, den Weg in die innere Emigration.”
Das schreibt Wagner. Ehemals RKP-Mitglied und NBZ-Schreiber. Als ich las, dachte ich: stiehlt der den Copyright von Gibson?
“Pastiors Informanten-Tätigkeit hatte weder etwas mit Herta Müller zu tun noch mit den anderen Autoren unserer Generation.”
schreibt Wagner.
“Wagner will nicht verschiedene Maßstäbe benutzen. Ist aber wegen mangelnder Beweislage und seiner Nähe zu HM doch in einer Ausnahmesituation.”
schreibt Katharina.
Wieso “will nicht verschiedene Maßstäbe”?
Tut er doch. Für ihn ist nicht die Tat das entcheidende, sondern der “Täter” und dessen Wirkung auf ihn selbst. Hat der Täter nur anderen geschadet, ist der Fall nicht so schlimm?
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. So wie der Fall Pastior JETZT da steht, ist es tatsächlich “nicht so schlimm”, ist doch nur ein einziger Beschädigter, meinen die meisten. Da wir aber wissen, vieles ist verschwunden aus den Akten, ist es nicht so einfach. Die Schriftsteller wiesen selbst darauf hin, die nummerierten Seiten fehlen.
Ich meine, dieser einzige ist einer zu viel.
Schlummert der Rest nur oder wurde vernichtet?
In vielen Fällen wurden die Akten als politische Waffe benutzt. Wer gibt gewähr in diesem Fall? Die Securitate, die angeblich tot ist?
Nein, der Schwob, dies ist nicht ein “Sehr gute Artikel vom Perjamoscher über Pastior und
Gipson zur Armut in Rumänien.”
Dies ist ein Dokument des herauswin(seln)dens….
Der “Gott” ist tot. War er ein gefallener Engel?
Was wenn, wie in anderen Fällen auch, der IM/das Opfer aus dem Westen, einen anderen Namen bekam und die andere Akte noch schlummert?
Übrigens, nicht nur Wagner windet sich. Auch andere sehen plötzlich nur noch einen Literaten,bzw seine Literatur.
Mal neugierig, was die sagen, wenn es Cristina doch gab, in Fleisch und Blut, nicht als Fantasiekonstrukt, sondern als gute Kameradin von Jenni? Mit dem tatsächlichen, reellen Auftrag, die LM und die Schwaben zu diskredittieren, so zu sagen, benutzt als nützlicher Idiot, den Herr Wagner wo anders meint zu finden?
Noch stochern wir auch im Nebel der Geschichte(n)…
Eins ist gewiss. Es gibt keine Grenzen der Erhabenheit. Und der Niedertracht. Was wurden doch für Kampagnen geführt gegen Täter. Manchmal hörte ich die Scinteia lauten, wie in den 50-ern.
Den “Stürmer” hatte ich ja nicht erlebt.
Gnade meiner Geburtsstunde…. Und doch, ab und zu frage ich mich, muss ich fragen, manche “historische Beiträge” hier lesend, wirkt dessen “nationaler” Hassgift immer noch irgendwie? Im Europa der “Brudervölker”? Jetzt, wo der Stürmer schon seit über halbes Jahrhundert tot?
Ob Gibson uns die große Enthüllung bringt, lasse ich mal unkommentiert.
Richard Wagner ist unerwartet mit einer Geschichte konfrontiert, die er sich nicht ausgedacht, die aber Erklärungen fordert.
Und wie soll das geschehen, wenn er selbst die ganze Wahrheit nicht kennt? Er kann sich auch nicht davonschleichen, wo er Söllner, Grosz und andere an den Pranger stellte…
Die Frage ist nämlich auch, darf ich nur Verräter, die mir selbst geschadet haben, verurteilen oder muß ich alle Täter verurteilen?
Wie soll das geschehen, ohne noch mehr Scherben zu produzieren?
Und dann noch diese Besonderheit!
Der Täter war angeblich ein sehr naher Freund von Herta Müller, die mit Wagner sehr verbunden ist.
Wagner will nicht verschiedene Maßstäbe benutzen. Ist aber wegen mangelnder Beweislage und seiner Nähe zu HM doch in einer Ausnahmesituation.
wie unverhofft ist doch der Perjamoscher in einer Sackgasse gelandet. Zuerst ist er gnadenlos, keift, moralisiert gegen seine Kollgen aus der Literatur- und Intelligenzia-Zunft (Schleich, Söllner, Konschitzky) und gegen die ihm, wohl im Grunde seines Herzens, verhasste Sendlinger Straße.
Nun hat es ein Abgott getroffen. Er ist nit vom Himmel gestürzt. Aber die Schmerzensschreie, Seelenquale, Lamentationen derer, die die Intelligenziaschicht des Banats in schwarz und weiß teilten sind zu vernehmen. Die Spitzfindigkeiten mit denen nun Wagner u. Co. das Genie, das der Nobellaureatin aus Nitzkydorf die Ideen gab, herauszuhauen versucht sind erstaunlich. Hat die Achse des Guten Perjamosch-Nitzkydorf geradezu eine sadistische Freude gehabt das Haar in der Suppe zu sehen, ist es nun umgekehrt. Alleluja, ein Wunder, das der Glaube an das Gute im Menschen hält in Perjamosch und Nitzkydorf Einzug.
Ich als einfach denkender Schwob verlasse mich da auf Carl Gibson. Ruhig, zäh und beständig, wird er der Wahrheit (die ja laut dem Millersch keine Beine hat) Beine machen. Ich vertraue fest darauf, daß unser Sacklaser Landsmann, wenn er uns im Banater Wald eine Leserunde hält, keine Märchenstunde abhält, sondern uns, gleichsam eines Prometheus das Licht ins Dunkle der Banater Intelligenzia bring.
Absetz- oder Absatzbewegung?
Sehr gute Artikel vom Perjamoscher über Pastior und
Gipson zur Armut in Rumänien.
Aus meiner Sicht sollten sich HM und Ernest Wichner
bis auf weiteres von der Pastior-Stiftung distanzieren.
Aber richtige Schwaben sind treu und stur, also werden
sie wahrscheinlich weitermachen.
Weshalb fahren unsere Repräsentanten nicht zwecks Recherchen in Sachen CNSAS/Landsmannschaft nach R.
Das lange Schweigen ist auch eine Antwort.
Keine Absatzbewegung sondern Konsequenz, auch wenn es weh tut.
Man war mit Pastior befreundet, man saß mit ihm am Küchentisch und glaubte, man wüßte alles!
Jetzt diese Nachricht, die für Unruhe sorgt, ohne große Beweise zu liefern.
Vielleicht wurde die Akte entkernt???
Uns Nicht-Freunden Pastiors bleibt, was wir schon vorher hatten: seine Gedichte.
Und da können wir uns daran erfreuen.
Den Menschen dahinter werden auch seine Freunde wahrscheinlich nie richtig kennen.
Richard Wagner und Pastior, Absatzbewegungen?
http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10329196/Enttarn.html
Las meer mol den Gibson machen.
Eines ist klar, er kennt die alle und weiß was los ist.
Gibson als Forscher?
Dann folgt noch was!
Was mich natürlich beschäftigt, ist, wir kamen nach Deutschland, um dem Gefängnis zu entkommen und merken nun, dem ist nicht zu entkommen?
Wie anders ist zu erklären, dass wir der Vergangenheit soviel Zeit schenken?
Also in dieser Liste sind einige Banater Schwaben vermerkt.
Gute Frage, superschwabo, würde mich auch interessieren.
Immerhin, wenn der Herr Gibson da war, kann er uns aufklären über das was er herausgefunden hat. Er wird ja bestimmt auch über die Müller sich erkundigt haben… Das wird noch ein heißer Herbst hier…
ja stimmt:
wo ist der Herr Dietmar Leber oder der Herr Kastl?
Wie es scheint, ist Gibson als Forscher unterwegs:
http://www.cnsas.ro/documente/Lista%20cercetatorilor%20acreditati%20pana%20la%2010%20august%202010.pdf
Als zugelassener Forscher kann er auch die Akte „Cristina“ studieren und jede weitere Akte einsehen.
Wo sind die Vertreter der Banater Schwaben auf der Liste?
Ja Katherina bin mal gespannt, wieviele überraschungen er jetzt hat !
Das seine Freunde ihn verraten haben, ob Er sich darüber noch wundern kann ,nach dem was er schon alles über die anderen weiß? Glaube ich nicht.
Aber ich hoffe die Akte beruigt ihn oder auch nicht da Sie ihn sicher auch im Westen verfolgt haben dies bin ich mir sicher.
Also Hansi
Gibson ist ein ehrlicher Mensch, hat aber auch seine maken wie ich und du auch.
Für Gibson ist eine Rumänien Reise aber etwas ganz anderes. Da Gibson ein öffentlicher Gegner der Kommunisten war. Und ein wenich sich wundert das heute lauter Menschen die in Rumänien mitgeschwomen sind sich als grosse Politische Gegner der Ceaucescu Diktatur sich ausgeben.
Findet aber kein gehör in der Masse da die nicht mit Rebelen und Wahrheitsfinder zu tun haben möchten.
So verstehn wir uns schun besser! Gruss Norbert
Es ist doch allein Carls Sache irgendwohin zu reisen, auch nach Rumänien, warum denn nicht?
Er sprach von dieser Angst, die er nun überwunden hat, was doch gut für ihn ist. Es ist wirklich seine Sache, auch wenn man, weil er soviel dagegen schrieb, fragen könnte, was er nun in dieser Akte sucht.
Hat er doch geschrieben, dass er alles ohnehin weiß.
Bestimmt gab es auch für ihn eine Überraschung.
Hallo Keenich,
guten Morgen!
Wie du weisst, bin ihc neu hier und kenne daher nicht so alles, was so zwischen euch und Carl Gibson, den du offensichtlich kennst, passiert ischt.
Ich habe bloss nachgelesen, was der Herr Gibson vor 30 Jahren für Sachen gemacht hat und dafür alle meine Achtung. Aber seit dem Sturz des Ceausescu sind 20 Jahr vergangen und es gab ja bis auf die Minderiade keine Gewlt oder Krieg in Rumänien, oder? Deshalb meine ich dass Rumänien ein friedliches Land ist. Viele meiner Freunde, Nachbarn und Verwandte fahren jedes Jahr dahin, um ihre Dörfer zu besuchen, Freunde usw. Denen ist die ganze Zeit nix passiert. Also kann ja auch ein Herr Gibson hinfahren. Darauf wollte ich hinaus. Oder siehst du das anders?
acxh ja, nocheins, ich könnte auch polkakeenich schreiben
Hasi Supersvabo ist Supersvabo
Anonymous kann jeder sein, das sind viele….
ich könnte auch unter klein hansi schreiben
Der Blog erlaubt dies.
Wie Du aber aber sehen kannst ich schreibe unter Keenich Polki oder auch mal Türke Lach
Kenst Du die geschichte vom Friedlichen Rumänien?
Oder von dem Herr Gibsons Rumänien?
Warum sollte Herr Carl Gibson nicht nach Rumänien fahren? ist doch ein schönes und friedliches Land.
Carl Gibson in Rumänien?
Bei der CNSAS?
Was sagen nun seine Kritiker,die immer behaupteten, er sei zu feige um seine Akte zu studieren?
@ Anonymous: woher wissen Sie eigentlich immer so schnell über das Bescheid, was ein Herr namens Carl Gibson ob bei Spiegel online oder der Augsburger Allgemeinen von sich gibt? (wenn man fragen darf…) Und auch dieses Supersvabozitat, das nicht aus den letzten Beiträgen von ihm stammt, schütteln Sie aus den Ärmeln… fast beschleicht einen hier der Eindruck, dass Supersvabo selbst der Anonymous ist… aber der schreibt ja seinen Namen aus… also bleiben nicht viele übrig…
Phönix aus der Asche? Ein Stehaufmännchen, der “Ritter aus Sacklas” (supersvabo):
http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/blogs/carl+gibson/4283-die-neue-armut-im-eu-land-rumaenien-gruene-bewegung-ins-leben-gerufen.html
Mein Gott, Carl wird nicht müde, Moral einzufordern, vergessend, dass diese ständige Tour gegen Herta Müller und Co. auch nicht auf eine gute Kinderstube hindeutet.
Das will ich ihm aber nicht ankreiden und seine Meinung soll er frei äussern dürfen,wenn es ihm Spaß macht. Hier oder sonstwo.
Wer hat denn überhaupt einen Persilschein?
Oder bekam man den in der Popa Sapca?
es tut sich was beim Spiegel:
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=21970&page=10
Hallo Allerseits,
Hallo Herr Kollege Polkakeenich,
Zu Deinem Beitrag vom 5. Okt um 8:12
Warst Du nie auf siebenbuerger.de?(zB: im Thread Kontinuitätstheorie vs. Migrationstheorie)Dor wird mir des öfteren Antirumänismus unterstellt. Ich vertrete jedoch manchmal etwas impulsiver meine Meinung, nicht weniger und nicht mehr. Den Eindruck den jedoch einige hier im Blog hinterlassen(Sachsen Schwaben, Einheimische)zum Thema Migration, sind Forderungen, die völlig konträr sind zu dem wie die beiden grossen Volksgruppen in Österreich- Ungarn und nachher in Ro, vorgelebt haben.
servus
Was Deitsche alles machen?
wo gibt es Deitsche bei den Siebenbergen?
Waren die Zwerge Deitschee?
Schneewitchen war es nicht die war Türkin,hatte ja schwarzes Türkisches Haar.
Gruss allen Deitschen Zwerge von Ästambul
daß die Schwowe-Burschen in diesen Elite-Waffenverband freiweillig oder freiwillig gezwungen wurden klar, den meisten ging es wohl so. Aber daß sie eine fesche schwarze Uniform trugen, Schokolade im Tornister hatten usw. war letztlich in der Gesamtschau zweitrangig. Denn daß sie es überhaupt durften, daß haben die Oberen in Berlin und Bukarest so ausgemacht. Und auch da hat schon der Antonescu-Staat vom Hitler-Staat dafür kassiert, daß er seine Staatbürger hergegebe hat, also lange vor dem Blumenmann. Und die Treibenden innerhalb der deutschen Volksgruppe waren hauptsächlich unsere 7Birgener Brieder, einzelen schwowische Ausnahmen mal abgesehen. Denn der Andreas Schmidt war ja ein Siebenbürgener, der auch die Schwowe mit Nazi-Ideologie, zumindest versucht hat, aufzuhetzen, die größten Baubser in der Volksgruppenleitung waren 7Birgener und der Kommandeur war ja auch ein 7Birgener, der Phleps Arthur
Knobler, danke.
Der Schwob, so hatte ich es noch nie betrachtet, aber, ja, warum sollte man nicht manchmal sogar auf eine Niederlage stolz sein. Das wird aber jetzt zu kompliziert, um es hier zu erklären.
Die Verbündete der Achse(gegen Russland)
Antonescu,Slowakei-Dr Tiso,Finnland-Mannerheim.
,,Das Verhältniss zwischen den deutschen und verbündeten Truppen war nicht immer ohne Belastung.Häufig mutete Hitler den großenteils schlecht ausgerüsteten und oft nur mit halbem Herzen kämpfenden Verbündeten zuviel zu und bezog sie als unsichere Werte in seine Überlegungen ein,,
Aus.Der 2 Weltkrieg-Bertelsmannverlag-1983(Bilder,Daten ,Dokumente)
Volksdeutsche…oben.
Die Rumänische Armee war schlecht ausgebildet und in der Zeit hatten sie keine Geschütze um der russischen Armee eine starke Gegenwehr zu leisten.
Hitler hat seinen Generäle gesagt:
,,Reiht die Volkszugehörige aus dem Osten ein und gebt ihnen das gefühl sie gehören zu uns,,
Aus dem Dokumentarfilm.Die sechs Helfer Hitlers.
Menschheitsgeschichte,sorry
Danke Knobler,
aber das Phänomen, dass die Reichsdeutschen die stärkste Durchschlagskraft des 20.Jh. hatten,
bemerkten wir auch schon im 1.WK, siehe K&K-Heer
an der Ostfront und Gen.August von Mackensen.
Im Osten nichts Neues.
Trotzdem kann man Stolz empfinden, dass unsere Jungs
an der größten Schlacht der Menheitsgeschichte
teilnahmen und es immerhin bis dorthin schafften.
Es waren harte Zeiten.
Zu alma vom 6. Okt. 2010 07:51
Am 19. November 1942 traten die Sowjets im Nordwesten, am 20. Nov. Im Süden Stalingrads mit überlegenen Kräften, vor allem an Material, zum Gegenangriff auf zwei rumänische Armeen an, die den Flankenschutz der 6. Armee bildeten. Der Angriff durchstieß deren Front und führte bereits am 22. Nov. Zur Einkesselung der 6. Armee und eines Teils der 4. Panzerarmee. Am Tag vorher, am 21. November, war bereits die für den deutschen Nachschub entscheidende Brücke über den Don bei Kalatsch durch Handstreich in russische Hand gefallen. Der Oberbefehlshaber der 6. Armee, General Paulus, beantragte im Einvernehmen und mit Unterstützung des Heeresgruppenbefehlshabers, General v. Weichs, die Aufgabe Stalingrads und sofortige Handlungsfreiheit für den Ausbruch aus dem Kessel, um Verbindung mit der linken Flanke der Heeresgruppe A herzustellen. Hitler verbot den Ausbruch.
Aus der Zweite Weltkrieg von Herbert Michaelis
Die rumänische Armee hat damals sicher keinen Verrat begangen, sonder die Russen wussten genau wo das schwächste Glied der Kette war
… 2 sehr gute Berichte in der http://www.adz.ro über die Tagung in Jena zum Thema “securitate und Spitzel”
Erschütternd: im Kreis Hermannstadt gab es einen IM, der 9 (!NEUN) Jahre alt war, ein Sachse.
Wenn das nicht Kindesmissbrauch ist!
In der Prinz Eugen Division waren nicht nur ,,Helden,,sondern auch Weicheier die ihre eigene ,,Kumpels,,im Stich gelassen haben und als Desserteure gesucht wurden.Manche versteckten sich in ihrer Heimat auf den Friedhöfen .Ihre Eltern mussten viel Geld bezahlen um sie freizukaufen.
Verübeln kann man das ihnen nicht ,denn viele von ihnen waren zu jung,und haben erst später begriffen das der Krieg kein Spiel war.
.. kann sein, Alma, ich dachte auch schon darüber nach, ob seine Familie mal “Heim” hieß, denn da die Russen kein H haben, machten sie aus “Hermann” “German” oder bei meinem Opa einen “Geinrich” und bei armenischen Namen haben sie das H am Anfang des Wortes weggelassen: aus “Hatschaturian” (Musiker) entstand nach Transkription der russischen Buchstaben “Chatschaturian” und das lesen die Westeuropäer “Tschatschaturian”…
Schon wieder ein Nobelpreis für einen von uns ‘Ostlanddeutschen’:
„…dass Andrej Geim ein Deutscher aus Russland ist. (…) Gleich nach der Schule war er an moskauer phisischen Institut wegen seiner nationalität nicht angenommen worden, arbeitete als Schlosser im Werk. (…) Sein Vater mit der familie übersiedelte nach Deutschland.“
Quelle: Kommentar #28 von migom auf
http://forum.spiegel.de/showthread.php?postid=6374045
“Auf der einen Seite wurde den Deutschen aus Rumänien
immer vor Augen gehalten, dass sie bei Stalingrad Schuld hätten an der Niederlage…”
Der Schwob on 6. Oktober 2010 at 06:53
Das wusste ich nicht, also sage ich ihnen danke für diese Information, wenn sie auch bitter schmeckt (wir sind ja nicht wählerisch). Ich würde so gerne mehr darüber erfahren. Ich gehe davon aus, dass unsere Leute, die in der rumänischen Armee gekämpft haben gemeint sind – die anderen sind ja erst später, nach Stalingrad, in den Krieg gezogen.
Das mit den “kernigen Jungs” trifft gut auf unsere damaligen Männer (unsere Großväter)zu.
Danke Alma, werde mir das Buch von Prof.Müller kaufen.
Ich wollte nur ein bisschen provozieren.
Auf der einen Seite wurde den Deutschen aus Rumänien
immer vor Augen gehalten, dass sie bei Stalingrad Schuld hätten an der Niederlage- bei ihnen brachen die
die Russen durch, was zur Einkesselung führte, Kapitulation, 200.000 Gefangene, 5.000 Überlebende.
Auf der anderen Seite werden die Renten um 40% gekürzt, Deutsche aus Rumänien sind hier im Sinne der Integration Menschen 2.Klasse. Und die Ossis
bekommen im Schnitt 100 Euro mehr Rente als die Wessis und gehen 2 Jahre früher in den Ruhestand.
Natürlich hatten Völker wie Finnen, Ungarn oder Rumänen ihre berechtigten Gründe, gegen Stalin zu kämpfen, was ihnen nach dem 2.WK von den “Siegern”
übelgenommen wurde.
Ihre Art, gegen den Kommunismus vorzugehen, ist nach
anglo-amerikanischer Lesart nicht dieselbe, wie die
USA-Doktrin in der Zeit des Kalten Krieges.
Was unsere Schwowe anbelangt, die kernigen Jungs
von der Heide und Hecke, standen sie mit Sicherheit
ihren Mann, nach bestem Wissen und Gewissen, genau
wie hier in der BRD, wo nur Dorfschwowe zu Aktivitäten fähig sind.
Genau Katharina.
Das Oktoberfest in der USA, war in meinem Beitrag nur die Grundlage zur Uwissenheit mancher Deutschen die im Ausland leben und keine Ahnung von ihrem Vaterland haben.
Sie müssen sich vertippt haben, Der Schwob, denn die Ungarn haben nie zum Club der feigen Kämpfer gehört. Das zu illustrieren würde unseren Rahmen sprengen, daher nur eine kleine Geschichte aus dem 2. WK, gleich zum Beginn des Artikels:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/761/auslaender_rein.html
@Seppy, was ist an meinem Oktoberfestbild denn falsch?
Ich habe nichts gegen Leute, die das mögen und auch Frauen, die sich über ein Dekoltée definieren oder das Konto ihres Angehimmelten mehr im Auge halten als den Charakter des Besitzers, lassen mich kalt.
Aber gewiß wolltest Du von mir hören, dass die wirklich Gebildeten immer weniger werden und man alles übernimmt ohne den Ursprung der Sache zu kennen.
Die Generation, die mit dem Handy am Ohr aufwächst,die immer die neueste Party im Auge hat, weiß bald nicht mehr, wo sie die eigene Stadt auf der Karte finden kann.
Das die Kommunistische erzogene Kinder in der Lenau Schul des gern annerscht sehen ist jo zu verstehen.
Polkakeenich on 5. Oktober 2010 at 10:23
Einspruch. Kinder von Kommunisten schon, aber sehr westlich indoktriniert!
naja, die meisten Schwowe auch im 2. WK waren im Grunde genommen biedere Gesellen, anständig und pflichtbewußt. Wir Schwowe habe zwar keine Erste-Klasse-Helden und Feldmarschäle hervorgebracht, aber auch keine großen Erzlumpenverräter.
Dafür daß die meisten Schwowebuwe brave Söhne von Heide- und Heckebauern waren, haben sie als Angehörige einer Gebirgsjägerdivision im karstigen Bosnien und der Herzegowina doch beachtliches geleistet, man muß das auch in der Relation sehen. Freilich die bayerischen, tirolerischen und steirischen Gebirgsjäger waren da ganz anders drauf, weil sie aus einer entsprechenden Gegend kam. Und etliche haben es ja auch damals in die Leibstandarte geschafft. Ein Zeichen, daß die Schwowe damals nicht ganz so unmilitärisch waren, wie es heute so gerne dargestellt wird.
Ich habe jetzt keine Zeit aber in einer Woche kommt auf deine Kommunistische Ideologie die Antwort Schwob.
Lieber Keenich,
die Prinz-Eugen-Division war eine Truppe tollwütiger
Kämpfer, die in der gesamten Reichswehr überdurchschnittliche Verluste zu beklagen hatten.
Sie teilten aber auch dementsprechend aus.
Zu ihr gehörten viele Donauschwaben aus dem ehemaligen
Jugoslawien.
Was die Deutschen aus Rumänien anbelangt, meist Schwaben und Sachsen, bis Mitte 1943 im rumänischen
Heer aktiv, muss man feststellen, dass sie um einiges mutiger waren als unsereins, aber im Vergleich zu den Reichsdeutschen als Weicheier galten, genau wie Italiener, Ungarn oder Rumänen.
Die Schande von Stalingrad ist unvergessen. Das mußten sich unsere Großväter in den 40ern und 50ern
dauernd anhören.
Die Menschheit nicht,aber uns als Individum das zuletzt zu einem Ganzem führt……obwohl keiner mehr daran glaubt.
Seppy wir können die Menschheit nicht ändern !
Norbert,normalerweise müsste man darüber reden damit die nachkommende Generationen nicht den gleichen Fehler machen…
Seppy niemand will über Krieg reden, den krieg ist was grausames, das kann und will man nicht mal in Gedanken erleben.
Es sind doch immer damals wie heute die Polit kommisare die uns den Krieg schmakhaft machen.
Sprich Afganistan und so weiter.
seppy on 5. Oktober 2010 at 10:04
Katharina on 4. Oktober 2010 at 11:39
Auf was kommt es auf einem Oktoberfest denn
wirklich an?
Auf Saufen und dumm in die Welt glotzen!
Oder Frau sitzt neben dem berühmten Mann und zeigt Titten.
Entschuldigung, aber dazu brauche ich keine Erdkundekenntnisse. Oder?
Katharina es tut mir leid aber du hast NUR DAS aus meinem Beitrag verstanden was DICH aufregt.Sorry,ich habe dir aber mehr zugetraut.Aus dem Bauch raus zu schreiben bringt nichts.
Anhang oben:Oder habe ich nichts verstanden,kann ja auch sein.
Ohne Fantismuss…na villeicht nicht bei alle !
Aber da wir katholisch erzogen waren, waren wir nicht so verbunden mit dem Reich wie die Sibenbürger die ja mit dem Evangelischen glauben den Deutschen glauben hatten !!
Norbert so war es.Ich habe vieles von meiner Großmutter gehört.Mein Vater wollte über den Krieg nicht reden,obwohl er dabei war.
geb ich Dir recht! Wann es druf ankumm is han die Schwowe schun ihre Mann gstann, awr immer mit Bedacht und ohne große Fanatismus, des han unsri Väter und Großväter eigentlich ausgezeichnet.
Die Schwowe han in der ersten Linie im Schützengraben gelegen und die Kugeln sind nur so um die Ohren geflogen.
Dort hat keiner Medailien bekomme, die haben schon die Offiziere sich verteilt im Hindergrund.
Das unsere Schwowe Tapfer waren das brauch mir koaner uf der Welt umdrehen, ich kenne viele Geschichten. Auch beim Rumänischen Militär.
So wie se uf de Felder gearbeitet haben, so haben sie auch gekämpft.
Das die Kommunistische erzogene Kinder in der Lenau Schul des gern annerscht sehen ist jo zu verstehen.
Superschwob total falsche Antwort ! Hier ist es um Feigheit und ängstlichkeit gang !!
Katharina on 4. Oktober 2010 at 11:39
Auf was kommt es auf einem Oktoberfest denn
wirklich an?
Auf Saufen und dumm in die Welt glotzen!
Oder Frau sitzt neben dem berühmten Mann und zeigt Titten.
Entschuldigung, aber dazu brauche ich keine Erdkundekenntnisse. Oder?
Katharina es tut mir leid aber du hast NUR DAS aus meinem Beitrag verstanden was DICH aufregt.Sorry,ich habe dir aber mehr zugetraut.Aus dem Bauch raus zu schreiben bringt nichts.
es gab wohl auch damals solche und solche. Mir ist kein Schwob bekannt, der im 2. Weltkrieg das Ritterkreuz oder hohe Auszeichnungen bekommen hat. Ich weiß aber von einem Verwandten, der bei der Prinz-Eugen und später bei der Leibstandarte war, daß bei der Verabschiedung von “Freiwilligen” 1942 in Temeschwar eine Mutter zu ihrem Sohn gesagt hat: “Gell, Franz, wannscht an der Front bischt und die fange es Schieße an, duck Dich, duck Dich mei Kind!”. Ich finde das rührend und zutiefst menschlich, aber mit so einem Rat, der dann befolgt wird, kann man natürlich keine Heldentaten vollbringen. Im übrigen bestand das höhere Offizierschor bei der ausgesprochen schwowischen Division Prinz-Eugen hauptsächlich aus Reichsdeutschen und von unseren Briedern aus 7Birgen. Und viele Schwowe-burschen sind zu dieser Eliteeinheit gegangen, da es in der walachischen Armee damals Schläge, schlechtes Essen und Übergriffe der rumänischen Offiziere gegenüber den einfachen deutschen und ungarischen Soldaten gab. Die fesche schwarze Uniform, das bessere Essen – die hatten damals sogar Schokolade und sogar Kondome (!!!) – in ihrem Tornister, die NS-Ideologie haben da kräftig nachgeholfen. So zumindest habe ich es von Onkeln und deren Kriegskameraden mal auf einem Veteranentreffen gehört.
Mut und Entschlossenheit, Charakterzüge, die nicht
gerade schwowespezifisch sind……..Der Schwob
Heute mal wieder ein grausamer Morgen. Waren unser Leut nicht bei der SS die beste kämpfertruppe die Deutschland je hatte……..
Somit ist deine Aussage wiederlegt und eine grosse Dummheit. Sicher gibt es ängstliche Schwowe. Aber den grosteil so hin zu stellen finde ich nicht gut.
Ich glaube auch nicht das Schwowe der HM auflauern, für dies sind wir viel zu gut erzogen !!
Getkiss perfekt kann Dir nichts ausbessern.
Lori Dir schon:Zum Schlagmichtotthema Integration nur soviel: Nach meiner Erfahrung versteht jeder Einzelne etwas anderes darunter. Ein etwas “grün angehauchter” sagte mal- die Sachsen erzählen lang und gerne ihre Geschichte-wieso wir uns in 800 Jahren nicht integriert hätten in Ro, Zeit war ja da!
Zuerst lerne mal Geschichte und dan sprechen wir über das Thema. Denn ich habe den Eindruck ich tausche mich da aus, mit einer Nationalistisch pro Rumänien gerichteten Person.
Auch deine Aussage das wir HM Hassen ist einfach schlecht. Das wir sie mit der Realität vergleichen. Ja da kann ich zustimmen. Hassen tun wir Schwowe sie nicht, Punkt.
Die Realität vom Rumänischen Staat bis 1990 ist folgende: Wer einen Reisepass ohne zu bezahlen für den Westen bekamm bis 1990 war Parteitreu oder wie Carl Gibson ein Gegner des Kommunistischem Diktatur.
Der durch öffentliche Aktionen gegen Rumänien schimpfte.
Lieber Getkiss, Du redest viel, wenn der Tag lang ist,
aber leider wieder am Thema vorbei.
Die Frage lautete, was DU mit ihren Qualifikationen
getan hättest, wie DU DICH in Ceausescus Kommunismus
verhalten hättest?
Wie hättest Du beides unter einen Hut gebracht:
Den Job als Poeten mit dem real existierenden
Steinzeitkommunismus?
Die Aussage, ein Künstler MUSS sich örtlich dort
befinden wie seine Leserschaft, muss ich wohl
nicht kommentieren.
Kann es sein, dass HM ihr dörfliches Milieu verlassen hat, um besser zu werden, um ihren Horizont zu erweitern?
Des weiteren Rumänien verlassen hat, um als Poetin
zu überleben?
Kann es sein, dass ihre Leserschaft sich in ganz
Rumänien befand und im Laufe der Zeit, im gesamten
Ostblock, schließlich HM eine Literatin von Weltformat wurde?
Vielleicht solltest mal ein paar Zeilen mehr von ihr lesen, statt dauernd anderen Leuten vorschreiben, wie sich zu verhalten hätten und wo sie sich zu welchem Zeitpunkt ihres Lebens aufzuhalten hätten.
Der Beweis, HM hätte sich wie Berwangers im Kommunismus bereichert und anderen Menschen massiven
Schaden zugeführt, ist bisher keinem so richtig gelungen.Ganz im Gegenteil, sie hat ihre Stimme unter uns mediokren, adaptierten Schwaben des Westens erhoben und die Verwerfungen des Kommunismus
zur Sprache gebracht. Und dies mitten im roten Berlin. Dazu bedarf es- und in diesem Punkt sind wir uns wohl einig Getkiss, einer überdurchschnittlichen Portion Mut und Entschlossenheit, Charakterzüge, die nicht
gerade schwowespezifisch sind.
Im übrigen kannst ihr am 18.11.2010, 20.00 , in den
Kammerspielen München auflauern und Fragen stellen.
Karten befinden sich im Vorverkauf.
“Als überzeugte Literatin sah sie ihre Zukunft
in Rumänien und nicht in der BRD.
Sie wollte- genau wie die anderen Musketiere-
einen Kommunismus mit menschlichem Antlitz.”
Eine überzeugte Literatin hat ihre Zukunft dort, wo sie Ihre Leser hat. Die Oben angeführte Aussage ist mindestens Lebensfremd. Sie hatten eine bequeme Haltung und Vorteile, so lange sie dem Regime dienten…die Lesern waren ihnen Schnuppe, das Geld kam vom Regime, nicht von “Rumänien” oder den Lesern….
Ein Kommunismus mit menschlichem Antlitz hat vielleicht Marx und Engels Er-Träumt.
Das Problem war ja, die Epigonen hatten nur noch die Sprüche Lenin´s und Stalin´s auf der Zunge, und die hieß: MACHT. Sie (miß-)brauchten die Macht zu der Sie nicht gewählt wurden, sondern die Sie sich mit Macht erkämpften und sicherten. Zeugen dafür sind nicht die naiven Jünglinge Müller und Wagner (waren vielleicht nur ahnungslos), sondern die zu abermillionen abgeschlachteten Tote der eigenen Bevölkerung im komm. Lager. Da hilft dann letztendlich kein Traum mehr, die Realität wird gnadenlos. Siehe die Wandlungen Herta Müllers und Richars Wagners.
Ich verurteile Sie ja nicht für die Wandlung, sondern weil Sie nicht andere anerkennen wollen, die gegen das Regime “den Kopf hin hielten, mit vollem Risiko”…..
Ein neues Buch von Herta Müller nächstens zu kaufen.
“Lebensangst und Worthunger” ist der Titel.
Erscheint im Suhrkamp-Verlag.
Hallo Allerseits,
Hallo Katharina,
Respekt für die Richtigstellung!
Kollege Getkiss,
ursprünglich war es so gemeint:klicke mein Profil im internen System an und du erfährst meine e-mail Adresse! (Nach längerem Überlegen, glaube ich, dass das nicht geht- wir sprechen über siebenbuerger.de) Hier ein anderer Vorschlag: Schicke mir deine e-mail Adresse über das interne mail-System, sollte eigentlich funktionieren.
Polkakeenich und andere
Wie ich schon sagte, ich hatte früher auch so meine Probleme mit Herta Müller, ich verstehe jedoch nicht, dass sie hier im Blog so viele Gegner hat bzw.ihr blanker Hass entgegengebracht wird. Es kann doch nicht nur an “Niederungen” liegen….
Zum Schlagmichtotthema Integration nur soviel: Nach meiner Erfahrung versteht jeder Einzelne etwas anderes darunter. Ein etwas “grün angehauchter” sagte mal- die Sachsen erzählen lang und gerne ihre Geschichte-wieso wir uns in 800 Jahren nicht integriert hätten in Ro, Zeit war ja da!
servus
servus
Auf was kommt es auf einem Oktoberfest denn wirklich an?Katherina
Die Antworten hast Du geschrieben und dazu möchte ich nichts hinzufügen Lach.
Der Schwob: So sehe ich auch die beiden!
Nur der grossteil der Banater Schwaben hatten nur eins im Sinn……….”WEG”
Wobei wir troztem weiterhin unsere Arbeit machten niemand von den Banater hat wollen den Kommunismus stürtzen ausser Carl. Da man mit einem solchen vorgehen sein Leben riskierte. Da muss man eins an der Waffel haben, um so etwas zu mach.
Die Rosaroten Kommunisten wie Wagner und so, deren Interesen war ein beseres Leben wie die anderen zu haben.
Der Parteisekräter oder so von unserer Region war ein Deutscher aus Blumenthal. Der meinen Vater aus dem Gefäknis nahm weil er besofener über die Partei und Ceaucescu geschimpft hat.
Somit kann man nicht immer mit dem eisernen Bessen kehren.
Die Theorie des Kommunismus ist ja menschlich gesehen nicht so verwerflich, aber die Realität hatte mit Theorie wenig am Hut.
Wer naiverweise die Theorie im Kopf hatte und das waren nicht nur HM und RW, die mußten später einsehen, dass sie einem Irrtum erlegen waren und Konsequenzen ziehen.
Der Materialismus in seiner heutigen Form steht mit Menschlichkeit auch nicht im besten Verhältnis.
Hallo an alle Blogger. Ich hatte am WE die Gelegeheit, mit einer Person aus der nächsten
Umgebung HMs zu sprechen, aus der Zeit von 1978-1987. HM und der Wohner Richard wollten
Rumänien und das Banat nie verlassen.Sie wollten
nur in aller Ruhe Schriftsteller sein und im Kommunismus frei ihre Meinung äußern können. Sie
kämpften um kleine Privilegien und profitierten
von der politischen und kulturellen “Tauphase”
Anfang der 70er Jahre, als selbst Ossi-Dichter
neidvoll nach Rumänien guckten. so weit, so gut.
Diese Attitüde ehrt sie im Vergleich zur materialitisch eingestellten Mehrheit unserer
Landsleute.
Vor HMs erster BRD-Reise wurde sie massiv von der Securitate bedroht- wenn sie nach Hause kam,
waren Möbelstücke verschoben, der berühmte Fuchsschwanz war abgetrennt,etc- die Walachen
hofften, sie würde ihnen vom Hals bleiben.
HM, schwowisch-stur wie sie nun mal ist, tat ihnen nicht den Gefallen ud kam zurück.
Das heizte das Verhältis noch mehr an.
Auch als neutraler Beobachter muss man zugeben,
dass HM ein anderes Verhältnis zur BRD hatte-
zumindest zu dem Zeitpunkt- als unsereins.
Als überzeugte Literatin sah sie ihre Zukunft
in Rumänien und nicht in der BRD.
Sie wollte- genau wie die anderen Musketiere-
einen Kommunismus mit menschlichem Antlitz.
Das sagt auch der Perjamoscher bei jeder Gelegenheit, siehe Lesungen in Ulm 2009 und
München 2010. Heute distanziert er sich, wie die
meisten seiner Kollegen, von dieser Position.
Nun, stellt Euch mal vor, ihr wähltet diesen
Weg, wie hättet Ihr Euch verhalten?
Auf was kommt es auf einem Oktoberfest denn wirklich an?
Auf Saufen und dumm in die Welt glotzen!
Oder Frau sitzt neben dem berühmten Mann und zeigt Titten.
Entschuldigung, aber dazu brauche ich keine Erdkundekenntnisse. Oder?
Was ich sagen wollte ist:Es müssen zwei drei Generationen vergehen bis man ,,dabei,, ist.
Dies sehe ich genau so !
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,,Seppy ist OK deine Antwort.
Nur wenn wir nichts tun, ist das dann gut?
Integration heißt Verandwortung zu übernehmen und mithelfen in der Gemeinschaft wo es nur geht. Warum nicht auch mit schwetzen (Reden)?
Lori ist doch OK, du bist neu hier.,,
Von Polkakeenich in Okt 3, 2010 – 20:37
Nee Norbert,das habe ich nicht sagen wollen.Jeder soll sich ,,voll integrieren,,wenn er es für wichtig hällt.
Was ich sagen wollte ist:Es müssen zwei drei Generationen vergehen bis man ,,dabei,, ist.
Vor kurzem im TV gesehen:
Deutsche feiern Oktoberfest in der USA.Die Jüngere Generation konnten nicht mal Deutsch reden und wenn schon dann sehr gebrochen und ohne Allgemeinwissen über Deutschland.
Von drei gefragten hat keiner gewusst wo das Oktoberfest in DE gefeiert wird obwohl der Reporter darauf hingewiesen hat das der Name
der Stadt auf ihrem Hut geschrieben ist,den sie trug.Die Hauptstadt Deutschlands war Frankfurt,Stuttgart und Hamburg.
Auf unsere Kinder können wir stolz sein weil wir in einem Kommunistischen Land unsere Sprache weitergegeben haben.
Das passt hier nicht rein,entschuldigung.
Marschang wird auch eher in der Banater Post erwähnt.
Ich habe seine Bücher auch nicht gelesen (ausser Textauszügen), was ich eigentlich schon längst ändern wollte und höchstwahrscheinlich auch bald tun werde.
almas Bücher würden es garantiert auf mein Nachttischchen schaffen. Das bedeutet nämlich, dass sie gelesen werden.
Vielleicht schreibt alma auch irgendwo, nur ich Nichtsahnende…
Im Poetenladen (wo ich leider auch zu selten lese) habe ich sie noch nicht entdeckt…
Manchmal kann ich mich gegen das Gefühl nicht wehren, auch in Deutschland soll man keine eigene Meinung haben, sie zumindest nicht laut äussern, sondern schön mit dem Wolfsrudel mitheulen.
Wenn gerade Sarrazin in ist, dann bitte für ihn stimmen.
Oder eben umgekehrt.
Abweichende Meinungen führen gleich zum Protest Andersdenkender und dann mit so einer Eindringlichkeit, als wäre man ein Verbrecher.
Sobald man gegen Islamismus ist, wird man als Islamgegner gesehen.
Spricht man dem Kopftuch keine Bedeutung zu und meint das Problem läge woanders, dann hat man gleich die Kopftuchgegner am Hals.
Als wäre das Tuch Zeichen für einen maroden Kopf.
Setzen Sie sich lieber mit Ihren Freunden zum Kaffee und quatschen Sie über Wetter, laute Kinder oder weiß der Geier was.
Aber reden Sie nicht über Muslime, Integration, Sarrazin oder über Steinbach, Rößler usw.
Verderben Sie sich nicht den Tag und auch nicht Ihr Verhältnis zu den Mitmenschen.
Sie sind doch nicht etwa Unintegriert?
Ich wäre dafür, daß es alma ein Buch schreibt und veröffentlicht. Ich finde, bei allem was ich nit an Zustimmung bei ihr teile, sie schreibt gut, ist intelligent und kann auch mich als einfach denkender Schwob begeistern, auch wenn das jetzt fürs alma auf den ersten Blick kein Kompliment ist. Es alma hat bestimmt auch das potential über die kleine Banater und die große Welt zu schreiben, so daß es auch Nichtbanater lesen.
Denn sind wir doch ehrlich, so gut wie mancher Schwob auch schreiben kann die wenigsten haben es über den Tellerrand gebracht, bis auf die Nitzkydorferin und den Perjamoscher.
Ich finde ja auch den Franz Marschang gut, seine Tetralogie über das Banat. Aber er wird halt nit wahrgenommen. Auch Lippet finde ich gut, vor allem seine scharfen und nackten Beschreibungen über menschliches, allzu Menschliches aber auch er ist niemanden im bundesdeutschen Literaturbetrieb ein Begriff.
Bei aller Liebe für Herta Müllers Werke habe ich so eine Sehnsucht nach einem Debüt einer anderen Banaterin. Gibt es denn keine?
Carmen Francesca Banciu schreibt zwar in deutscher Sprache, sie ist aber kein Dorfmädel wie Herta.
Wie steht Ihr zu Johann Lippets Werken?
Wie denkt Ihr darüber?
Ich bin so sehr von Herta Müller und Richard Wagner begeistert gewesen, dass ich da weniger Interesse gezeigt habe.
was die Gedanken- und Meinungsfreiheit heutzutage in DE angeht, so ist das Beispiel Sarrazin bezeichnend; wo die einen ihn zum Held stiliesieren, die anderen in kreuzigen würden zeigt, wie weit weg viele von einer echten Meinungsfreiheit sind.
Dem User, der hier unter Lori schreibt, möchte ich sagen, vielleicht war es mißverständlich geschrieben, ich stelle nicht die Secu mit der heutigen deutschen Politik auf eine Stufe.
Ich habe in dem Text da oben (vom 25. Sept.) nur zum Schluß noch auf die gegenwärtige Situation in der deutschen Politik hingewiesen.
Sorry, wenn das dann anders rüberkam.
Woww…die Schwowe und de Millersch finde langsam zusammen…ob der heilige Gibson dabei ist?
na auf jeden Fall scheint das Banat vielen, dem Millersch und mir inklusive wichtich zu sein, gehaßt, geliebt aber nit vergessen.
Wann ist denn die nächste Leserund im “Banater Wald”? Dürfen wir uns je wieder auf Weltklasseliteratur aus Nitzkydorf freuen, wir dürfen gespannt sein.
Für Iori und getkiss:
Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb,
sie konnten zusammen nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief…
(passt aber auch auch HM und die Banater Schwaben?
Hallo Getkiss,
Hast Du meine e-mail Adresse? Falls nicht,versuche sie bitte über siebenbuerger.de zu erfahren- bitte nicht im internen System schreiben, weil ich nicht antworten kann.
servus
Von lori in Okt 3, 2010 – 18:17
Wie stellst Du Dir dies vor, nicht im internen System, meine dort hinterlegte E-Mail ist doch nicht für die Allgemeinheit bestimmt?
servus
Wieso? Warum? Weshalb?
Von Polkakeenich in Okt 2, 2010 – 16:16
Polki, jeder von uns Emigranten ist diesem Phänomem schon mal begegnet. Katharina hat es gut auf den Punkt gebracht – hier nur noch eine fast unnötige Ergänzung von mir:
In der Euphorie kurz nach der Verkündung des Nobelpreises an Herta Müller und nachdem ich meinem Arbeitsplatz, mit einem Jaaaaaa…-Schrei, einen Fußballstadiontouch verpasst hatte, chattete ich am PC mit einem einheimischen Vorgesetzten, den ich sehr schätze.
Es ging um die ‚Landschaften der Heimatlosigkeit’ und ich erklärte ihm, dass es die Landschaften sind, die wir mit unserem schweren Gepäck durchwandern. Er meinte dazu, ob wir es nicht selbst sind, die das Gewicht unseres Gepäcks bestimmen können. Darauf antwortete ich ihm, dass wir uns natürlich selbst einreden können, dass der Koffer nicht schwer ist, letztendlich reisst er dann doch einem den Arm ab – und diese Armlosigkeit verhindert dann Taten, die der Kopf durchführen möchte.
Ich denke, es ist tatsächlich so, dass wir gewissermaßen ‚behindert’ sind und, dass es uns nur dann besser gehen kann, wenn wir diese unsere Behinderung akkzeptieren und daraus sogar ein gewisses Selbstbewußsein entwickeln. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren neuen Platz in der Gesellschaft anzunehmen. Ein Emigrant ist kein ganzer Mann mehr, aber er lebt – und damit ist alles noch offen.
Ist o.k. Lori, du bist neu hier, jeder fängt mal klein an
Seppy ist OK deine Antwort.
Nur wenn wir nichts tun, ist das dann gut?
Integration heißt Verandwortung zu übernehmen und mithelfen in der Gemeinschaft wo es nur geht. Warum nicht auch mit schwetzen (Reden)?
Lori ist doch OK, du bist neu hier.
Hallo Katharina,
Es geht um deinen Beitrag vom 25. Sept. um 17:37h!Ich will Dir keine böse Absicht unterstellen, vielleicht war es eine kleine Unaufmerksamkeit, aber der suggerierte Vergleich ist sehr unglücklich gewählt!
Hallo Getkiss,
Hast Du meine e-mail Adresse? Falls nicht,versuche sie bitte über siebenbuerger.de zu erfahren- bitte nicht im internen System schreiben, weil ich nicht antworten kann.
Hallo Polakeenich,
natürlich habe ich keine Beweise, ich habe niemanden beschuldigt, sondern, den Verdacht geäussert, dass einige Funktionäre wohl IM waren. Wer in München im Literaturhaus den Aktenkollos über HM gesehen hat-ich war dort- der muss gängige Meinungen(dass zB. die LM “unsere” Interessen vertritt) doch sehr relativieren, wenn nicht gar verwerfen! Wie gesagt, man weiss nicht mehr , wer Bock und wer Gärtner war(siehe Pastior) Und das sage ich, ohne mir anmassen zu wollen über irgendjemanden zu urteilen!
servus
In Deutschland leben viele Fremde. Die meisten leisten einen wichtigen Beitrag, dass es in Deutschland noch immer besser ist als woanders.
Die Hiesigen sind aber oft nicht ´gewillt, das anzuerkennen.
Ihnen zu erklären, dass wir in Rumänien Stolpersteine in den Weg gelegt bekamen, hat keinen Sinn.
Ich erlebe auch Einheimische, die so voller Arroganz sind, dass man lieber wegsieht.
,,Habe in der Ortschaft wo ich lebe, schon viele Vorschläge gemacht im Sportverein oder im Gemeiderat. Die Antworten waren immer zu 100% wie in einer Diktatur gegen meine Vorschläge gerichtet. Wieso? Warum? Weshalb,,?
Von Polkakeenich in Okt 2, 2010 – 16:16
Tja,alles schön und gut,mir ist auch schon so etwas passiert,aber dann sagte mal ein ,,richtiger Schwob,,hier:
,,Wenn ihr alle aus Rumänien so gute Ideen habt warum seit ihr hergekommen und hat euer Wissen nicht in eurem Heimatland angewendet?Wir sind auch ohne euch zurechtgekommen,,.
Eine Antwort ist mir bis Heute noch nicht eingefallen…….
Der Kritiker Nicolae Manolescu findet Herta Müllers Werke gut, den Nobelpreis verdient…aber jetzt kommt es…
Herta Müller wurde in Bukarest schön empfangen, aber sie wäre nicht ehrlich gewesen.
Sie hätte nicht nur den Autoren Rumäniens sondern auch dem ganzen Volk den Vorwurf gemacht, man hätte sich mit dem kommunistischen Regime arangiert.
Aber sie selbst hätte sich doch auch mit der Situation arangiert.
Sie habe den UTC-Preis nicht verweigert, sie hätte sich nicht den Disidenten angeschlossen und gegen die Diktatur habe sie auch erst im Westen losgezogen.
Wenn ich sehe, wie man sich immer an die Vergangenheit hängt und in der Kiste nach allen
häßlichen Dingen kramt, habe ich zeitweilig das Gefühl, es is nemmi scheen, wie unsere Schwowe zu pflegen sagten.
Das einzig Schöne bleibt dann immer noch der Garten meiner Großeltern mit dem guten Obst und dem so schönen Löwenzahn im Klee, der mich jedes Jahr so faszinierte.
An dieser Erinnerung ist nicht zu rütteln.
Dickicht und Machete, alma, sind die Worte, die wir uns vielleicht merken sollen.
Denn das Dickicht sind all die Akten, die bei der CNSAS lagern und noch so manches Geheimnis bergen und wie mit der “Machete einschlagen” ist jede neue Botschaft, die unserer ach so heilen Welt noch einen Riß zufügt.
Alma sol ich dich loben oder schimpfen für diese schöne Zeilen? Ich glaube da hast dich mal wieder richtig ins Zeug gelegt.
Als Banater Schwob bist “DU” so lange gut angesehen in der Fremden Heimat. So lange “DU” deine Arbeit tust, keine Fragen stellst und dein Mund hältst. Wirst aber aktiv, strebsam, hilfsbereit, Menschlich. Bekommen viele Ankst von “DIR”………..Warum?
Habe in der Ortschaft wo ich lebe, schon viele Vorschläge gemacht im Sportverein oder im Gemeiderat. Die Antworten waren immer zu 100% wie in einer Diktatur gegen meine Vorschläge gerichtet. Wieso? Warum? Weshalb?
„Zuerst raubt die Diktatur ihren Opfern die Zukunft, dann, nach ihrem Untergang, raubt sie ihnen auch die Vergangenheit.“ Danke für den Link, Beatrix. Der Artikel ist sehr gut, zu ihm hätte ich nur eine kleine Bemerkung.
Von der Vergangenheit beraubt zu sein heißt in unserem Fall nicht, ohne Vergangenheit zu sein. Beraubt wird man vermutlich nur von der Schönheit, indem auch die besudelt wird. Der Rest wird uns großzügigerweise gelassen.
Nachdem wir mit der Zeit zur Ruhe gekommen sind, haben wir uns hier, in der Emigration, einen Kuchen hergestellt. Ein elaboriertes Stück, vergleichbar mit einem Plumpudding, nur mit noch viel mehr Zutaten, als so einer je beinhaltet hat. Manche der Zutaten sind lecker, andere schwer verdaulich oder sogar nicht essbar – und ab und zu ist da auch grünes Gift drin. Eins haben diese Zutaten aber gemeinsam: sie komen alle aus unserem Rucksack. Diesen Kuchen hat Dieter Schlesak „Kranke Biographien“ getauft. Keiner von uns – nichtmal der Engel unter uns – kann den perfekten, bekömmlichen (unbesudelten) Kuchen vorzeigen und dafür können wir in den allermeisten Fällen nichts. Um uns selbst und Anderen vorzugaukeln, dass auch wir Weihnachten feiern können, haben wir diesem Kuchen ein appetitliches Äußeres verpasst, indem wir ihn mit einer weißen Zuckerglasur überzogen haben. Dann haben wir ihn auf die Speisekommode gestellt und Weihnachten gespielt; wir haben das Spiel Wir-sind-doch-so-wie-Ihr gespielt. Die Ungenauigkeit war uns bewußt, aber wir wollten geliebt werden, weil wir Menschen sind und weil jeder Mensch geliebt werden will.
Diese zarte Zuckerglasur zerbröckelt jetzt und die Dämpfe, die aus den Ritzen strömen, lassen uns blass aussehen. Nicht nur die vermeintlichen Täter unter uns, sondern uns alle. Wir engagieren uns in Hilfsprojekten aber uns selbst können wir nicht richtig helfen. So stehen wir hier und senden SaveOurSouls Signale aus und hoffen auf eine Art THW, die uns auch von da rausholen kann.
Die Diktatur hat unsere Vergangenheit versaut, aber geraubt hat sie uns die nicht. Ihre Vertreter, die heute noch fleissig mit dem Giftkübel unterwegs sind, berauben uns höchstens einer Hoffnung. Jene, dass sie teilweise auch schön war, die Vergangenheit. Während, im Normalfall, die Hoffnung etwas nach vorne gerichtetes ist, läuft sie bei uns in die gegenseitige Richtung.
Am meisten ekelt es uns an, dass sie in unserer Gegenwart präsent ist, die Vergangenheit. Es ist aber so, dass die, die den Rückweg mental einschlagen, die Schatzsucher sind, die wissen, dass es das Juwel gibt (spätere Generationen werden es nur vermuten). Die wollen es aus dem Dreck hochheben, den Dreck abwaschen, damit es endlich das sein kann, was es ist: etwas fürs Wohnzimmer, auf die Kommode gestellt, an Stelle des grotesken Kuchens. „Einschlagen“ – da fällt einem ein Dickicht und eine Machete ein…, egal, so ist es nun mal, im Reich des Grotesken, in das wir unsere Hoffnung entführen.
Herta Müller und kein Ende. Ich als einfach denkender Schwob meine, irgendwann were sich beide Seiten bestimmt anranjieren. An einen Dialog vom Millersch und der Sendlinger Straße glaube ich auch nit, es gibt ja welche die hoffen, daß Gräben zugeschüttet werden, sogar in der Banater Post eine eine Dame ein Artikel verfaßt, die diese Hoffnung zum Ausdruck bringt. Wer weiß, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.
“Ehrlichen Dialog……Alma willst Du, dass mein Dorf mich auch noch hasst!?”
Von Polkakeenich in Sep 30, 2010 – 14:50
Wir Schwobe sind doch zu geizig, um gutes Geld für fernländischen Weihrauch auszugeben – so haben wir die Ehrlichkeit erfunden. Davon läuft jeder Ciccio Riccio weg, wie anderorts sein Bruder vom Weihrauch wegläuft. Ich hatte also nicht an dich gedacht, dir sag’ ich nur: Das arme Dorf!
)
(dabei lasse ich mal den Smiley vorsichtshalber weg, oder doch nicht – ach, was solls
Das kann nur er selbst uns sagen.
Scheinbar ist eine gewisse Unruhe wegen Pastior und anderen IM-s zur Zeit spürbar.
Man sollte vielleicht mal weniger dazu lesen, sonst verliert man sein Vertrauen in jeden.
Wer zur Zeit sich wohl ambesten amüssiert sind die Securisten selbst.
Ach herrje, habe mittlerweile recherchiert…
naja, hoffen wir, dass der arme Mann sich jetzt beruhigt hat. Danke, Katharina.
Carl Gibson gehört(e) zu jenen Schreiber, denen man die Noch-Existenz dieses Blogs auch zu verdanken hat.
Alles andere auf Wikipedia.
“Hoppla, eine doppelte Ja-Antwort an Carl Gibson.”
Wer ist Carl Gibson?
Beatrix sehr guter Artikel Die Angst war der wichtigste Rohstoff, ich habe doch das selbe geschrieben. Nicht die Täter waren die verbrecher, sondern die Spitzel.
Das verbrecheriche Systhem ist nicht Schuld, warum auch? Ich weiß noch genau als sie mich beim Bund riefen zum CI 8Vor dem alle ankst hatten) Ich freude mich, sicher haben wir die grossen Formulare bekommen………..
A Scheiss, verraten solte ich meine Rumänischen Freunde. Dann erkannte ich diese Brut von Verbrecher die alle auf freiem Fuss leben und auch in Deutschland eine super rente bekommen……………….
Die Belästigungen meiner Person auch hier in Deutschland geht ja weiter (Dies ist kein Witz) Somit lebt die Securitate hier noch besser wie in ihrem Geburtsland.
Sie haben sich einfach an den Banater Schwaben und 7bürger Sachsen bedient. Da das Ziel war diese auszulöschen um den Traum eines Grossrumäniens zu verwirklichen. Ist ihnen auch wunderbar gelungen mit hilfe der BRD und der D-Mark
“Wir kauften unseren Untergang!”
http://www.adevarul.ro/actualitate/eveniment/Scriitoarea_Herta_Muller_a_fost_urmarita_de_Securitate_si_in_Vest_0_342566122.html
Für Interessierte.
Ich habe ja nicht die Banater Schwaben beurteilt Katherina.Du und ích schon, Lach.
http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EC6B5B24532784CC4BF6D540BC3367339~ATpl~Ecommon~Scontent.html
„Erst raubt die Diktatur den Opfern ihre Zukunft, dann die Vergangenheit“
Sie lebte in einer Schein Welt ,die es sicher so nicht gab.
Von Polkakeenich in Sep 30, 2010 – 17:13
Lebten wir nicht alle ein bißchen so?
Herta Müller im Atheneum Bukarest:
“Herta Müller a amintit cÄ, prin comparaţie cu celelalte ţÄri comuniste, în România au existat numai câţiva disidenţi autentici. “Aţi fost disidentÄ în România?”, a întrebat Gabriel Liiceanu. “Nu m-am simţit disidentÄ în România, ci normalÄ!”, a venit prompt rÄspunsul.”
Hoppla, eine doppelte Ja-Antwort an Carl Gibson.
1. Es gab (ein paar) authentische Dissidenten im komm. Rumänien;
2. HM seht sich nicht als Dissidentin….
http://www.cotidianul.ro/121970-_Disidentii_falsificandu-si_propria_istorie_Herta_Muller_si_Daniela_Crasnaru
So denken andere.
@Knobler
Sie können es auch hier lesen.
http://www.cotidianul.ro/125290-Nu_m-am_simtit_disidenta_in_Romania_ci_normala
Sicher heißt dies Tintenfrisch aber auch Titen klingt gut
Anonymous hast DU eine Macke ? Es brauch keiner die HM jeder wurschtelt sich durch, nur keine angst.
Aber für ´Dich geschrieben Titenfrisch
HM …….Christine warum ausgerechnet DU?
OK ich werde mal versuchen den Mensch HM zu beschreiben aus allem was ich bis jetzt von euch von der Presse und von meinen Freunden erfahren habe. Habe schon immer gern gezeichnet, Licht und Schaden haben mich schon immer begeistert.
Die Hirtin Herta hat in ihrer Jugend das Leid der Schwaben hautnah miterlebt und in ihrer Familie den Willen zum überleben in den schlimmen Zeiten der 50 Jahre beobachtet und beurteilt in Gedanken und Träumen. Sie als kleines Mädchen wollte ausbrechen aus einem Dorf das die Grenze zu anderen Religionen ständig verteidigen musste.
Die Streberin Herta lernte wie viele Banater Mädchen bis zum verrückt werden die Geschichten und Gedichte damit sie gute Noten bekommt und als Pionier aufgenommen wird, da nur gute Kinder Pionier wurden, die Kinder die schlecht lernten wurden zu einem späteren Zeitpunkt Pionier gemacht. So trennte man Spreu von Weizen im Kommunismus.
Ihr weg zu der Lenauschule war sicher nicht einfach und hat die Eltern auch etwas Geld gekostet. Dort angekommen lernte Sie Rauchen wie ein Schornstein und der Rotwein war ihr sicher nicht unbekannt. Als Poet lies es sich hochnäsig leben und mit den auserlesenen Freunde herab in den Rest der Lenaumeute zu blicken.
Mit Niederungen kam der Erfolg, da der Kommunistischen Regierung eine Watschen (Ohrfeige) für die sauberen gepflegten Schwaben , die das Dreckige Rumänien verlasen wollten zum richtigen Zeitpunkt verteilt wurde. Solche Menschen rekrutiert man für Spionage Tätigkeiten.
Niederungen wirkte auf die Partei wie ein ausgefüllter Mitgliedsbeitrag bei dem nur die Unterschrift fehlte.
Tehnometal war eine Prüfung im Beton Koloss von Temeschwar hinter der Ciarda Rosie (Arbeitslager der gefangenen) in einem Ackerfeld. Als giftige ehrliche kleine Schwäbin hatte sie der Secu ein Korb gegeben und macht in dem fünfstöckigem kalten Gebäude ihre Büroarbeit auf den Stiegen.
Danach als Deutsch Profesorin im Liceul 5 (Miu ) war sie ständig erkältet von dem kalten Block leben und brauchte alle fünf Minuten ein Taschentuch.
Sie lebte in einer Schein Welt ,die es sicher so nicht gab. All ihre Freunde in Rumänien wie auch in Deutschland waren IM Mitarbeiter die Berichte über ihr Leben an die Securitate weiterleiteten. Da aus meiner Sicht man befürchtete das diese Person auch mal Niederungen für die Rumänische Bevölkerung niederschreiben könnte und man dies bei der Zeugung schon verhindern wollte.
Heute, nach dem erlebten, ist sie eine Frau die sicherlich Freunde als Kreaturen des Abschaums empfindet.
Geld stinkt nicht, dies gilt auch bei HM. Da sie diesem Land der Peiniger weiterhin im Schein die treue hält in guten wie in schlechten Zeiten. Da die Verräter doch alles Deutscher Herkunft waren und nur die Securitate im Namen des Majors Tinu seine Pflicht tat. Indem er sie und ihren Gatten aus Perjamosch belauschte beim täglichem Temeschwarer Sex Spiel. Ob die Laute da auf Deutsch oder Rumänisch kamen dies hat Tinu uns nicht verraten.
Im inneren blieb sie eine Schwäbin, die nur äußerlich die grellen Farben der Rumänischen temeschwarer Kultur an nahm, und sich von diesen Farben nicht mehr trennen konnte bis heute.
Die Schwäbische Krähe mit einem Stieglitz Gefieder . Einmal Krähe immer Krähe, die Federn sind nur für den Schein. Das Herz ist aber da, für das sein.
Da sie nicht schreibt um Geld zu verdienen und nur aus einem zwang um die Befreiung aus ihrer Gedanken zu entkommen. ist ihr Psychosomatisch Trauma aus der Kindheit beim auswendig lernen der verschiedenen Kommunistischen Partei Gedichten hilfreich. Da in diesen Parteigedichten
immer neue Wörter der Huldigung für die Partei und den Führer erfunden wurden.
Ihr Spazierfahrten in die BRD mit ihrem damaligem Parteibiechel Partner und ihre Ausreise sind eine Selbstverständlichkeit, die bis heute noch nicht aufgeklärt wurden, warum auch immer.
HM als Nobelpreisträgerin könnte sagen: Ich habe bezahlt um die Ausreiße zu bekommen, oder ich habe nichts bezahlt Punkt
schlimm, mehr als schlimm, die Banater Schwaben halten sich jetzt noch mal an Herta Müller fest, die aber hat die Banater Schwaben übelst, auf ihre ihr eigene Art verunglimpft, und die Banater Schwaben sind jetzt nicht selbstständig genug einen eigenen Weg zu gehen, wie schade drum
@ Katharina,
können Sie einen Link oder Quelle angeben, wo Herta Müller erklärt hat, dass sie keine Dissidentin gewesen sei. Wenn ja, vielen Dank im voraus
Knobler
Ehrlichen Dialog……Alma willst Du, dass mein Dorf mich auch noch hasst!?
@Anonymous:
An einer Polemik (im Sinne von rhetorischen Trockenübungen oder gar Apologien der einen oder der anderen Seite) habe ich kein Interesse. Das zur Kunst erhobene Streiten finde ich zwar nett, gehört aber letztendlich doch nur in die Nische „eine Form, die auch mit Inhalt gefüllt werden muss“.
Einigen wir uns darauf, dass wir nicht hier sind, um Spielplatzgefächte zu suchen. Das ist für mich die Voraussetzung, um über das Thema ‚Herta Müller und die Banater Schwaben heute’ einen ehrlichen Dialog anzuzetteln. Wenn Sie das möchten. Dass Sie kein Banater Schwabe sind, begrüße ich sogar.
auch unschöne Bilder gehören nunmal zum Leben, damit sollte sich jeder abfinden, der des Nachts noch ruhig schlafen möchte. Ich gestehe Herta Müller ja durchaus zu, daß sie über das Verhalten ihrer Landleute und der Landsmannschaft verbittert sein mag. Daß sie Gegensätze pflegt, weil es in ihr Image paßt ist auch eine Facette. Was Sie in Ihrer letzten Fragen tatsächlich beabsichtigen zu fragen eröffnet sich mir noch nicht ganz, außer daß Sie ein Hebel für weitere Polemik suchen.
„Der Groll und die Abschätzigkeit gegenüber den Banater Schwaben (…) sind für sie das Feuer, die Nahrung um sich als anders als ihre Landsleute darzustellen. Sie wird also rein aus einem gewissen intellektuellen Flair diese Gegensätze brauchen.“
Von Anonymous in Sep 29, 2010 – 13:54
Das ist ein unschönes Bild, das Sie von dem Menschen Herta Müller malen, Anonymous. Sie stellen sie als jemanden dar, die hunderttausende Menschen bloß als eigene narzißtische Zufuhr benützt. Wenn das so wäre, dann müssten wir aber zugeben, dass sie ihren vermeintlichen (Selbst-)Hass (genährt von der Unabänderlichkeit dessen, dass sie nun mal aus diesem Milieu stammt) auf einer grandiosen Bühne ausgelebt hat – die ist nämlich, durch den Nobelpreis, die Weltbühne.
“Sich dem “Feind” zu präsentieren zeugt durchaus von einem starken Charakter.”- sagen Sie.
Wovon würde, Ihrer Meinung nach, sich dem “Opfer” zu präsentieren zeugen?
War das Ihre Absicht oder gehört Ihr Beitrag auch nur zum üblichen Forumsschrott? Wenn Sie ihn als solchen einstufen, dann ordne ich diesen meinen Beitrag auch gerne dorthin.
„Wenn wir verarbeiten wollen, wird das
stets revanchistisch interpretiert“
Der Beitrag von Schwob (heute vormittag) bringt es ganz genau auf den Punkt.
Einmal müßte nun auch Carl Gibson zufrieden sein.
Herta Müller hat sich geäussert.
Sie war keine Dissidentin.
Na also.
Vielleicht bist Du gar barfuß?
Zum Glück sieht niemand meine Schuhe am PC.
Es gibt Schwaben in Deutschland, die sich dann untereinander treffen und wenn sie nicht über Materielles reden, dann wird halt über andere Schwaben losgezogen.
Vielleicht glauben sie in ihrer kleinen abgesicherten Welt glücklich zu sein.
Als ich heute vom Einkauf kam, sah ich im Schaufenster einer kleinen Buchhandlung Herta Müllers Buch “Reisende auf einem Bein”.
da dachte ich, sind wir nicht alle hier im Westen, woher wir auch kamen, Reisende auf einem Bein?
Da schreiben verschiedene Menschen unter einem Namen, wie lange geht das gut?
Schrott….Lach willst es wirklich von mir wissen Fremder: Du gehörst auch zu diesem Schrott !Schwob gut geschrieben
Auch sowas kommt vor.
Man geht zur Lesung und guckt ganz genau hin.
Nicht auf die Mimik der Autorin, nein, auf Rock und Schuhe.
Schuhe sind für viele Frauen wichtiger als eine eigene Meinung im Kopf.
So schreibt eine Rumänin (Cristina Bazavan) in ihrem Blog von Hertas Schuhen. Und gelangt zu einer Schlußfolgerung (wie? über die Schuhmarke vielleicht?), dass Herta Müller eine ehrliche Frau ist. Und (jetzt weiß ich auch warum ich nie den Nobelpreis bekomme) die Rumänen den Nobelpreis nicht bekommen, nicht etwa, weil sie nicht schreiben können, nein, weil sie nicht ehrlich sind.
Gut gesagt, Mädchen.
Nächstens werde ich auch auf die Schuhe der Autoren schauen, vielleicht werde ich dann auch endlich schlau.
Das ist sicher richtig Katharina: die meisten Banater Schwaben brauchen die Herta Müller nicht, ja sie brauchen überhaupt keine Literatur oder irgendwelche Bücher, ja sie brauchen nicht einmal viel Nachdenken und Menschlichkeit, um an “ihr Ziel” zu kommen, sie “meistern” ihr Leben wie es ihnen enspricht, acu ganz ohne Herta Müller – ob das nicht aber doch etwas traurig ist? Ob ihnen Herta Müller nicht vielleicht doch etwas nicht Alltägliches über Entwurzelung sagen könnte? Aber freilich, die “brauchen” es nicht…
Auch wenn das jetzt brutal klingt, aber so unwahr ist es nicht.
Die meisten Schwaben brauchen keine Herta Müller, um an ihr Ziel zu kommen bzw. das Leben zu meistern.
Was Herta Müller und ihre Landsleute aber vereint, ohne dass beide Seiten es zugeben werden, ist eine Entwurzelung, die tief in der Seele ihre Spur hinterließ. Bei jedem ein bißchen anders…
das wird sie im Grunde ihres Herzens wahrscheinlich nicht wollen, die Einigung und Versöhnung. Warum? Der Groll und die Abschätzigkeit gegenüber den Banater Schwaben und deren Landsmannschaft ins besondere sind für sie das Feuer, die Nahrung um sich als anders als ihre Landsleute darzustellen. Sie wird also rein aus einem gewissen intellektuellen Flair diese Gegensätze brauchen. Da sie ja ihre Landsleute und die Landsmannschaft mehrfach, bewußt oder unbewußt, herabgesetzt hat, so ist es ja auch für sie nicht leicht versöhnlich aufzutreten.
Sich dem “Feind” zu präsentieren zeugt durchaus von einem starken Charakter. Was sie damit bezwecken will? Auf jedenfall wird sie bei den Rumänen nicht auf dieselbe Großzügigkeit und Geduld stoßen wie hierzulande. Ich finde es spannend zu sehen, wie Herta Müller in Rumänien ein bisschen Wirbel reinbringt.
Die meisten Banater Schwaben haben Herta Müller doch gar nicht verdient, man sehe sich nur den üblen Schrott an, der hier über sie geschrieben wird (Katharina nehme ich davon aus). Wer muss ich mit wem aussöhnen, wenn nicht in erster Linie die Banater Schwaben mit Herta Müller?
weshalb präsentiert sich die Herta Müller in Rumänien – bei ihren Feinden – mit ihrem Buch “Atemschaukel” oder vielleicht auch noch mit all ihren anderen Büchern über die Securitate – dies ist kontraproduktiv- sie sollte sich zunächst mal mit den Banater Schwaben – zu denen sie ja auch gehört- einigen oder sogar aussöhnen, sich offenbaren und alles aussprechen, was das Banater Schwabentum ihr in ihrer Entwicklung geschadet hat
in der Tat, in der Tat.
Bin ja auch mal gespannt zu lesen, wie die Rumänen Herta Müller aufnehmen. Die Rumänen fühlen sich ja oft in ihrer nationalen Ehre verletzt, wenn man ihre Niederungen durchleuchtet.
Woher wir kommen, verdrängen wir.
Wohin wir möchten?
Gute Frage.
so viel Schrott, der hier geschrieben wird, gar nicht positiv und nach vorne schauend, alles nur destruktiv, wie auch all das was von Herta Müller in ihren Büchern mitgeteilt wird
ja gehts noch?
wo sind wir gelandet, wir Banater Schwaben,
haben wir alle den guten Geist verloren
wissen wir denn nicht woher wir kommen und wohin wir hingehen wollen?
kennen wir denn nicht mehr die Geschichte unserer Vorfahren?
Zu Liceanu und Maria Sarbu:
Beide haben recht.
Weshalb schreibt HM?
Aus demselben Grund weshalb dieser Blog- auf einer anderen Ebene- seine Berechtigung hat und
funktioniert.
Viele Autochthone werfen uns Wirtschaftsflucht
vor. Es kann doch gar nicht so inhuman im Kommunismus gewesen sein.
Wir teilen alle ein Trauma, die Älteren, 80 und 90jährigen mehr als die Jüngeren, 50-70er.
Für viele Hornochsen hierzulande heißt Integration Verdrängung dieser Tatsachen nach
einheimischem Muster.Doch kennen wir Schwoweleit keine Verarbeitung im Sinne der
´68er. Wenn wir verarbeiten wollen, wird das
stets revanchistisch interpretiert.
Jede Erwähnung unserer Geschichte ist ein Affront für viele Journalisten.
Das beste Beispiel ist hier wiederum HM, um den Kreis zu schließen:Das Ausland mußte die
Qualität ihrer Geschichten würdigen.
Der Schock des Nobelpreises lag tief in der
bundesrepublikanischen Medienlandschaft.
Nach einem Jahr hat uns die Realität eingeholt,
siehe Absägen von Erika Steinbach, Widerstände
gegen Stiftung FFV in Berlin.Eine deutsche Schande…
Oh je, wenn man das so liest, drängt sich einem der Eindruck auf, ihr wollt alle die Aussagen der Herta Müller im nachhinein nur bestätigten. Peinlich.
Von Jakob in Sep 28, 2010 – 20:19
Würden Sie die Freundlichkeit besitzen, dies substantiiert vorzutragen, da es sonst Ihr Geheimnis der Betrachtung bleibt, was Sie mit dem obigen Beitrag meinten? Danke!
Noch was über Herta Müller.
Nu a fost o disidentÄ. Afirma cÄ în România nici nu a existat disidenţÄ. DacÄ apÄrea un disident, acesta era lÄsat singur şi niciodatÄ nu s-a format o mişcare de acest fel, precum în alte ţÄri foste socialiste.
Patria este ceea ce nu poţi lÄsa, dar nici nu poţi lua cu tine”, a spus Herta Müller, adÄugând cÄ exilul este o pierdere enormÄ pentru orice ţarÄ, deoarece pleacÄ întotdeauna cei mai sensibili, cei care nu mai pot continua.
(aus Jurnalul.ro/ Maria Sârbu / Herta Müller încrâncenata “acasa” )
Oh je, wenn man das so liest, drängt sich einem der Eindruck auf, ihr wollt alle die Aussagen der Herta Müller im nachhinein nur bestätigten. Peinlich.
Katharina der Rumäner sagt ganz einfach: Palavrägealä also auf Deutsch: Dumes geschwätz!
Unsere Herta ist klein und giftig. Was sucht Sie in Rumänien wen Sie dort gefoldert wurde, abgehört und und und…..!?!?!?
Frage: Ist Ihr verlangen nach einem heimatlichem Scheißhaus so stark, das sie diesem Plumskloh nicht wiederstehen kann?
Gönnen wir ihr diese Portion künstlerischer Selbstverliebtheit, die ihr sagt: Ich schreibe allein für mich.
Wir sind ja großzügig!
Das meine ich auch.
Sie muß nicht nur ihre Seele erleichtern, sie will uns anderen auch was mitteilen.
Was ist daran schlecht?
Gute Frage.
Für wen schreibt sie?
Sie könnte doch für die Schublade schreiben.
Sie braucht aber die Öffentlichkeit wie das tägliche Brot. Sie soll uns (der Öffentlichkeit) nichts vormachen. Sie ist doch keine Sklavin der Verleger.
Sie ist eine Schriftstellerin, und das ist gut so.
@Lori
Vergleichen kann man alles. Erst wenn man etwas mit dem anderen gleichstellt, kann es gefährlich werden.
Aber in welchem Satz habe ich den politischen Umgang in D. mit dem Umgang der Secu verglichen?
@getkiss
Warum ich Herta Müller keinen Vorschlag mache.
Sehen Sie bitte unten.
ÎntrebatÄ de cÄtre Gabriel Liiceanu dacÄ nu se teme cÄ subiectele pe care le abordeazÄ în cÄrţile sale ar putea pÄrea inutile cititorilor, Herta Müller a mÄrturisit cÄ motivul pentru care scrie nu este publicul, ci nevoia sa, cu care se luptÄ mereu. “Eu nu vreau sÄ fiu scriitor. Eu nu am încotro şi nu am de ales (…) aş fi preferat sÄ am altÄ meserie”, a spus aceasta. “Mie nu îmi place sÄ scriu, eu doar dupÄ multe şovÄieli mÄ apuc (sÄ scriu, n.r.)”, a mÄrturisit atunci scriitoarea.
(aus der România libera von heute)
Wenn sie nicht für uns schreibt…
Aber warum veröffentlicht sie das??
Katharina, wie recht Sie haben !
. Nach welchem Buch (gar: Roman) hat sich je irgendein Täter entschuldigt?
2. Würden Sie nicht Herta Müller vorwerfen, mit unpolitischen Büchern über Katzen vor der Verantwortung fliehen zu wollen, wenn die Müller eine Katzengeschichte geschrieben hätte?
Von Klein, Hansi in Sep 28, 2010 – 14:51
Sie haben vollkommen recht, niemand hat sich nach einem Buch entschuldigt!
Nein, ich würde Herta Müller keinen Vorwurf machen.
Ich schreibe doch niemand vor, was und ob er überhaupt schreiben soll.
Ich habe das mit der Katzengeschichte bloß als Beispiel gegeben, weil ich das Gefühl habe, dass diese Rußlanddeportation auch nach dem Erscheinen dieses Buches noch immer zu wenig Leute wachgerüttelt hat.
Persönlich war dieses Buch für mich wichtig, weil ich nach der Deportation geboren wurde und meine ganze Kindheit von diesem Geschehen überschattet war.
Das was damals geschah war kein Versehen. Es ist durch nichts zu rechtfertigen.
Erzählen Sie mal von der Deportation einem Nichtbetroffenen.
Den meisten könnten sie dann tatsächlich mit einer Tiergeschichte imponieren, aber weniger mit der Geschichte von Banater Schwaben (oder Siebenbürger Sachsen), die in der Ukraine verhungert sind.
Lori du hast doch gesagt alle Securitate Mitarbeiter müsten verurteilt werden, ich bin auch einer! Lol
Die Landsmannschaft gleich verurteilen das ist Sau stark Lori. Wo sind die Beweise?
Dann fang meer an !Lol
In Minchen sind die jetzt e blau vom Oktoberfest und die grosse Formulare misse se jetzt a nicht mehr ausstellen……..
Übrigens hätten die nie, “NIEEEEEE” Der Herta und dem Perjamoscher Dichter se ausgestellt !!
Wen die geschichte so gewesen währe wie sie erzählt wird.
Die Wahrheit, wird man so wie so nie erfahren
Aber ich habe für dich ein Geschenk, da Dein Beitrag so schwehr war habe ich immer an Dich gedacht.
http://www.youtube.com/watch?v=U6sRwwC5fgU
Gruss dein Polki
dazu ist Herta Müller nicht so stark in der Bundesrepublik verwurzelt, dass sie spezifisches aus Deutschland als Thema ihrer Bücher verweben könnte. Sie wird dem Banat, der kommunistischen Diktatur in Rumänien auf verhängnisvolle Weise verbunden bleiben.
Hallo Anonymous,
Anscheinend hast du ein Problem mit mir…
1.Ich teile die (Forum)Welt nicht in Freunde und Gegner ein.
2. Katharina(sie kenne ich auch nicht!) wird sich zu wehren wissen.
3. Ich bleibe dabei, der Vergleich ist völlig inakzeptabel.
4. Mit mir selbst bin ich im Reinen, von daher verstehe ich nicht was Du mir vorzuwerfen versuchst!
servus
“Da denke ich mir, sie hätte auch ne Geschichte über eine Katze schreiben können.
Und das hätte wohl mehr Aufmerksamkeit von der Masse erlangt, wo in Deutschland und anderswo eine Katze wichtiger ist als ein Mensch.”
Von Katharina in Sep 28, 2010 – 11:00
—————————————
Wäre vielleicht besser gewesen.
Katharina, schreiben Sie ihr diesen Vorschlag..
Iori,
ich kenne Sie nicht,
das ist schon “starker Tobak”, den Sie an die Adresse von Katharina vorhin von sich gegeben haben,
jeder sollte zunächst mit sich selbst ins “Reine” kommen – auch Sie- und erst danach, wenn es immer dann noch Gründe gibt, sich mit dem vermeintlichen Gegner persönlich auseinandersetzen, nicht in der Öffentlichkeit
Hallo Allerseits,
@Polkakeenich
Ich habe nochmal meinen Beitrag durchgelesen,ich kann nicht erkennen, dass ich dich verurteilt hätte,ausserdem kenne ich dich nicht….
@Katharina
Deinen Vergleich des heutigen politischen Umgangs in D, mit dem “securitate- Umgang” solltest du schleunigst zurücknehmen, das finde ich schädlich, schändlich,gar unverschämt. Das geht einfach nicht, das wird auch von der viel gepriesenen Meinungsfreiheit nicht gedeckt!
Nochmals mein Anliegen-vielleicht habe ich mich zu kompliziert ausgedrückt-weil es anscheinend nicht alle verstanden haben.
Es geht nicht um die literarischen Werke(siehe ersten Beitrag: “themenfremd”)aber um folgenden Sachverhalt:ich muss zugeben, dass ich nach der Pastior- Enthüllung(ich konnte in keinem deutschen Medium ein “in den Dreck ziehen” so ein User, erkennen)geschockt war und mir die Frage stellen musste: Wenn auch der…dann wer noch? Schätzungen zufolge waren 10% der rumänischen Staatsbürger mit dem Geheimdienst irgendwie verbunden(IM,bzw. aktiv). Das ist eine gewaltige Zahl, die ich keineswegs auf “unsere Leute”(alle Aussiedler aus Ro)übertragen wollte, aus den verschiedensten Gründen, die ich hier nicht erläutern will, weil es den Rahmen sprengen würde.Mittlerweile weiss ich nicht was ich denken soll… Dahingehend meine Frage: macht es nicht Sinn darauf hinzuarbeiten,dass securitate-Verbrechen hier in D geahndet werden?ZB: Im Konflikt HM- Landsmannschaft der Banater Schwaben, sprechen viele Indizien dafür, dass Funktionäre-ich nenne es mal- securitate-verseucht waren! Bitte nicht falsch verstehen, bei der anderen LM, der sich Verband nennt, dürfte die Situation nicht anderes gewesen sein. Das Problem :die haben halt keine Herta Müller.Und die , davon bin ich fest überzeugt, weiss wovon sie spricht!Danke für Eure Aufmerksamkeit.
servus
Katharina: “Doch auch nach diesem Buch haben sich die “Täter” nicht erklärt, entschuldigt. Nichts.
Da denke ich mir, sie hätte auch ne Geschichte über eine Katze schreiben können.”
1. Nach welchem Buch (gar: Roman) hat sich je irgendein Täter entschuldigt?
2. Würden Sie nicht Herta Müller vorwerfen, mit unpolitischen Büchern über Katzen vor der Verantwortung fliehen zu wollen, wenn die Müller eine Katzengeschichte geschrieben hätte?
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/grauzone_statt_gulag/
Klare Trennung zwischen Täter und Opfer?
Geht das in jedem Fall?
Ich werde Pastiors Gedichte so lesen wie immer.
Ihn als Mensch korrekt zu beurteilen wird mir nie möglich sein.
Mit dem Thema ihres Buches hat Herta Müller sowohl ihre Landsleute (bestimmt mag sie das Wort nicht)als auch an Geschichte interessierte Menschen angesprochen.
So ein Thema hervorzuheben und eventuell den Autor auch zu würdigen, finde ich richtig.
Was ich nicht schön finde, ist immer das Theater, welches man dann um den Autor macht.
Man lobt nicht mehr allein das Thema oder die Art, wie ein Autor es behandelt, nein, der Autor wird gleich zum Heiligen gestempelt.
Das könnte für Gegner dann ein ein Impuls sein,
nach Sachen zu kramen, an die man sonst nie gedacht hätte.
Schon wird Herta Müller (wenn auch auf freundliche Art) vorgehalten, dass sie mit zweierlei Maß mißt, wenn es um die Spitzeln der Securitate geht.
die Strippen ziehen andere, nicht wir Banater Schwaben, wir sind eine zu kleine Masse, und sind auch nicht die Bankeninhaber dieser Welt,
es hat gerade mal so politisch hineingepasst, dass Obama den Friedensnobelpreis bekommen hat, ich frage mich wofür, der Mann hat viele Millionen mit einem seiner Bücher verdient, was hat der friedenspolitisch bisher oder auch vorher für diese Welt bewegt? gar nichts! die sitzen ja immer noch mit ihren Streitkräften in den “Erdölländern” und erschiessen täglich Menschen
Wie es bei Herta Müller gewesen sein kann, weiss ich nicht, Deutschland ist die größte Wirtschaftsmacht Europas, dass Deutschland doch wieder einmal das Vorrecht hatte eine / einen Schriftsteller vorzuschlagen ist naheliegend, ich kenne die anderen deutschen Konkurrenten nicht, ich schätze, die hatten weit übleres gegenstandloseres Gefasel vorzuweisen als Herta Müller, also fiel die Wahl auf Herta Müller, die doch immerhin ein anspruchsvolles geschichtsträchtiges Thema behandelt hat
Das mit dem Vergleich stimmt.
Ich wollte auch nur auf die möglichen Folgen einer Haltung wie “sich gut verkaufen” hinweisen.
In der Literatur sind die Folgen doch andere.
Ich muß nicht das Buch einer hochgepushten Autorin kaufen, wenn ich den unerwähnten Autor besser finde. Man sagt, Herta Müller habe den Nobelpreis aus politischen Gründen bekommen.
Da gab es Stimmen, ob sie da nicht besser den Friedensnobelpreis bekommen müßte.
Obama hat ihn bekommen, was mir auch nicht fair schien.
Man vergibt doch nicht Preise an Menschen, die vielversprechend auf die Bühne treten.
Aber es gilt leider noch immer auch der Sympathiefaktor.
die Schweinereien die die Finanzinstitute verbrochen haben und unsere Welt jetzt in das größte, aber seit Jahren vorauszusehende Desaster stürzen, – uns alle gutgläubigen redlichen Banater Schwaben mit dazu -, sind sicherlich weit schlimmer und schädlicher für uns Banater Schwaben, als die doch eher im Vergleich harmlosen – zum Teil auch unbeholfen wirkenden – Bücher von Herta Müller.
Sich gut verkaufen können ist in der heutigen Zeit ein Zeichen, dass man sein Leben meistert.
Dass es dabei aber nicht immer ehrlich zugeht, haben wir reichlich erfahren.
Siehe die Geschichte der Bänker…
Es ist vielerorts mehr Schein als Sein.
Herta Müller hat sich gekonnt verkauft, zu ihrem Vorteil, in Rumänien wie auch in Deutschland.
Ihre Bücher hinsichtlich der Verfolgungen durch die Securitate aus Rumänien und der Massendeportation nach Russland, bewirken politisch und gesellschaftlich gar nichts, weder in der Bundesrepublik noch sonstwie weltweit.
Die Leser, die jetzt ihre Bücher kaufen, weil Herta Müller Nobelpreisträgerin ist, haben politisch und gesellschaftlich keinerlei Durchschlagskraft.
Sie kaufen ihre Bücher, weil es eben “in” ist, ein Buch einer deutschen Nobelpreisträgerin im Regal zu haben.
Ich würde mir wünschen, dass Herta Müller eines Tages zu der Einsicht kommt, ihre Hasstiraden über das Banat und deren Bewohner zu überdenken und geläutert der Weltöffentlichkeit kundzutun, dass ihre Äußerungen zum Banat rein persönliche Erfahrungen waren, und dass diese mit dem Empfinden und Erleben aller anderen Banater Schwaben nicht identisch sein müssen.
Da wäre schon mal sehr viel gerettet an dem Ansehen der Banater Schwaben in der Welt.
Was kann Herta Müller als Autorin bewirken?
Ändert sich was infolge ihrer Bücher?
Hätte sie den Besuch in Bukarest ablehnen müssen, weil dort noch immer die Secu eine Macht ist`?
Da schreibt ein User, er lese da lieber Sadoveanu, Creanga, Eminescu…
Sicher es wird viel auch über die Atemschaukel gesprochen, das Buch hat seine Leser gefunden.
Doch auch nach diesem Buch haben sich die “Täter” nicht erklärt, entschuldigt. Nichts.
Da denke ich mir, sie hätte auch ne Geschichte über eine Katze schreiben können.
Und das hätte wohl mehr Aufmerksamkeit von der Masse erlangt, wo in Deutschland und anderswo eine Katze wichtiger ist als ein Mensch.
Noch immer gibt es Menschen, die an dieser Verfolgungsgeschichte zweifeln. Wann und wo wurde Herta Müller verfolgt?
Ich zweifle nicht, dass die Secu Herta Müller
unter Beobachtung nahm und sie seelisch quälte.
Doch wieso sind da noch immer lauter Allgemeinheiten zu lesen, nichts Konkretes, nichts, das man Zeitlich genau einordnen kann?
Irgendetwas ist da so fragil gebaut, so ohne Fundament fast. Und es wird auch nicht weiter erklärt.
Es scheint mir so: Lesen sie die Bücher und stellen sie keine blöden Fragen.
Ich stelle aber Fragen.
Einerseits wird sie aus der Tehnometal entlassen, wird bei den Eltern der Kinder, denen sie Deutsch beibringen will,angeschwärzt, darf aber dann in einer staatlichen Schule unterrichten.
Ihr Buch Niederungen wird gedruckt, sie bekommt einen Preis, aber ihr wird vorgeworfen, sie habe im Buch die rumänische Realität verzerrt.
Wer wirft ihr das vor?
Sind das Einzelne?
Eine öffentliche Meinung kann das nicht gewesen sein.
Solange in ihrem Lebenslauf alles so verschwommen wirkt, werden Fragen aufkommen.
Diese Fragen stellen sich aber nur einfache Leser.
An der “Spitze” wird Herta Müller einfach nur hoffiert. So ein Schleimen, das Herta Müller in ihren Büchern verabscheut.
Herta Müller ist zur Zeit in Bukarest.
Sicher werden morgen die rumänischen Zeitungen wieder über ihren Besuch, ihre Lesung, ihr Gesagtes berichten.
Und leider gestehe ich auch wieder, dass es absolut immer das Gleiche ist.
Daher wünsche ich mir sehr, dass Herta Müller bald wieder ein Buch schreibt.
In diesem Buch sollten aber Schwaben und Securisten und Diktatoren bitte nicht vorkommen.
So bestünde endlich die Aussicht was Neues zu erfahren.
Ich bin nämlich schrecklich neugierig auf das Andere in Herta Müller… Jenseits der Beschädigung durch Diktatur und Gesellschaft, gibt es doch gewiß auch Hoffnung und Schönheit in ihr…ich will neue Bilder.
…jeden Menschen gibt es nur einmal. Danke, Polki für den Link.
Und da die Katherina so fleisig da schreibt im Blog, witme ich IHR diesen Link
http://www.youtube.com/watch?v=rGSsnk36GIg
Anonymous ist der Sarrazin dein Onkel?
dA ICH DEN lINK VON DER KERWEIH aus Pankota hereingestellt habe hier ein Bericht über Pankota. da ich den Ort einmal besucht habe.
Scheckiche Schweindle
Ja, es wird immer wieder die Warrheit meiner Geschichten in frage gestellt! Vielleicht weil ich offen und ehrlich die Geschichten erzähle und die Menschen nicht das Vermögen haben, an die Ehrlichkeit und Offenheit der Mitmenschen zu glauben.
So auch in der folgender Geschichte es muss das Jahr 1987 im Herbst gewesen sein, da habe ich mitbekommen das ein Nachbar seine Ferkel gekauft hat in Pankota (Ortschaft) das war so an die 50 Km von Bruckenau entfernt. Also beschloss ich einen Tag Urlaub zu machen und nach Pankota auf den Markt zu fahren.
In der früh, nahm ich den ersten Zug um 5:00 Uhr Richtung Radna. Bis zur Stadt Lipova waren es 34 Km, da brauchte der Zug eine gute Stunde um die Strecke zurückzulegen.
Im Zug war es stockfinster und kalt. Kein einziges Licht hat gebrannt und leer war er auch noch dazu.
In Charlottenburg wusste ich das mein Schulfreund Hansi immer den Zug nahm, um nach Lippa in die arbeit zu fahren. So schaute ich hinaus und tatsächlich stieg ein Mann in den Zug ein
Vor lauter Dampf und Rauch, den die Dampflokomotive machte sah man fast nichts.
Der Mann kam zu mir in das Kompartiment, nahm platz und fing an zu schlafen wie jeden Tag ohne ein Wort zu sagen. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, ist er es überhaupt? Denn es war kalt und der Mann war mit Pelzmütze und Wintermandel, schon richtig winterlich bekleidet.
So nahm ich mir den Mut und sprach ihn auf Rumänisch an, sehr laut und frech: Was machst du hier im Wagon…………Weist du nicht, der ist für mich alleine reserviert!
Der Mann gab keine Antwort, ich zweifelte schon ob er es ist oder nicht……!!
So Sprach ich ihn nochmals an, noch lauter: Wo kommst du her?
In dem Augenblick steht er auf, machte die Tür auf und lief fort…..!! Ich lief sofort hinterher und schrie Hansi bleib stehen ich bin es der Norbert. Nein, unser Hansi lief über fünf Wagons bis an das ende vom Zug. Da nahm er das letzte Kopartiment. Da Sprach ich ihn nochmals an und er antwortete: Schnorbi du bist es……………ich war erleichtert und er auch.
Ja so war es in Rumänien im Zug. So kamen wir in Radna am Bahnhof an. Der erste große Bahnhof nach den Westkarpaten da fing das Banat an. Von dort nahm ich eine kleine elektrische Schmalspurbahn Richtung Pankota. War das erste und letzte mal in meinem leben in dieser Gegend. Ja, jede Haltestelle stiegen Leute dazu. Der Zug war schon völlig überladen, nicht nur mit Menschen sondern auch mit Tiere: Schweine Gänse, Enden, Tauben, Ziegen
Und die Menschen standen auf den Stiegen vom Zug und genossen die frische Luft.
So kam ich in Pinkota an, dass war auch Endstation von der Bimmelbahn und lief über denn Marktplatz, alles gab es da zu kaufen von Bretter bis zum Schweindel (Ferkel).
Normalerweise hat man mir angesagt, ich soll nur zwei kaufen…..aber ich fand eine Frau die hatte 13 wunderschöne Schweindel mit verschiedenen Farben. Schwarz- weis, Rot-weis, und Rot . So entschloss ich mich drei von den Schweindel zu kaufen. Von jeder Farbe eines, die waren so goldig, das ich sie sofort kaufte.
So hatte ich noch zwei Stunden bis der Zug zurück fuhr, die Schweidel gab ich in zwei Säcke hinein und trug sie in der Ortschaft ein wenig umher. Ich hatte den Eindruck das auch Deutsche in der Ortschaft wohnten, den im Supermarkt haben neben mir einige Frauen einen Deutschen Dialekt gesprochen………Banater Schwaben?
So kam ich als erster in den Zug und gab meine zwei Schweindel unter die Sitzbank und das Rote, hinauf in den Kofferraum.
Als der Zug weg fuhr war er wieder überladen, wie bei der hinfahrt und man bekam kaum Luft.
So befreiten sich die zwei Schweidel aus dem Sack, unter der Bank und fingen an den Leuten zwischen den Beinen herum zu sauen. Alles schrie und tobte, Eine Dame schrie so eine Sauerei jetzt hat sie ihre Strumpfhose zerrissen wegen diesen zwei Schweidel. Ich schlupfte ihnen hinterher unter den Sitzbänken und versuchte sie zu fangen. War Glücklich als ich sie beide wieder im Sack hatte.
Auf einmal spürte ich nur ein Ei am Kopf und hörte ein fürchterlichen schrei………!! Was war passiert: Das Schweindel vom Oben aus dem Sack hat sich befreit und ist einer Dame auf den Kopf gesprungen die hatte ein Korb mit Eier den sie vor Schreck in die Luft warf, eines davon traf mich am Kopf! Ja da war was los der ganze Wagon voller Eierspeiß und dazwischen Geschrei, von Mensch und Schwein. Alles putzte die Eier von den Kleider und ich suchte meine Roten Teufel………….der ganz Brav sich zwischen Hühner verkrochen hatte.
So kam ich nach hause und meine Alde schimpfte: Ob ich nicht bis zwei zählen kann, warum, wieso, weshalb hab ich drei gekauft? Ja das frag ich mich heute auch. Die Antwort ist aber ganz einfach: „Weil sie so schön waren.“
Jetzt weiß ich, warum mir die Mädchen aus Pankota so gut gefallen !! Die sind doch auch in Schwarz und Weißer Dirndl Tracht.
Ich glaube die Zeit ist gekommen das ich nochmal nach Pankota fahr, awer desmolrum nit um Schweindle zu kaafe. Nein jetzt fahr ich die Mädle Polka tanze lerne, echte Zeppelpolka Barfuß und mit viel Schwung damit ihre scheene Reck nur so herumfliegen.
Nit vielleicht das einer vun Eich jetzt schreibt: „Polki vun was träumst du!“
Die Walachen haben gesiegt. The winner takes it all…(ABBA)
Von Der Schwob in Sep 27, 2010 – 11:33
Wenn Sie “Der Schwob” das so voraussagen, dann deckt es sich mit meiner Auffassung, die ich sogar noch ausweite, dass das Deutschtum, unabhängig woher es stammt und kommt, dem Untergang entgegenschreitet.
Eigentlich schade drum.
Es wird eines Tages philsophische – also tiefere allumfassende – Begründungen hierfür im Nachgang bekannt gegeben werden.
Die Gründe sind aber schon heute längst bekannt.
Ich gebe zu, dass mich die Situation der Griechisch-Katholischen nicht besonders interessiert hat.
Ich wußte von dem Verbot. Aber ich habe auch heute keine Ahnung, wie das genau mit diesen Menschen im Banat war.
Ein mir bekanntes rumänisches Mädchen (eigentlich aus Siebenbürgen kommend) kam mit ihrer Familie zum römisch-katholischen Gottesdienst. Sie schienen sehr fromm.
Ob sie im Laufe der Jahre übergetreten sind oder nach der Revolution doch wieder in die griechisch-katholische Kirche gingen, weiß ich nicht.
“Sehr erstaunt war ich gewesen, als mir jemand in den 9oer erzählte, er habe auf einem Banater Orthodoxen-Friedhof an Allerheiligen auch das gesehen.”
Katharina, in ganz Siebenbürgen war das so, aber nicht, weil die Rumänen das abguckten, sondern bis zum Kommunismus waren die allermeisten von ihnen griechisch-KATHOLISCH.
Sie wurden gezwungen, orthodox zu werden, ganz wenige (meist elitäre) wurden römisch -katholisch, das Griechisch-Katholische wurde mit gefängnis bestraft.
Die Mutter einer Kollegin und auch meine Hausleute, alte Leute, feierten nicht zweimal Ostern, aber sie fasteten in beiden Karwochen, nach dem Motto “sicher ist sicher”, um nicht unschuldig zu sündigen; als zwangsweise Konvertierte sagten sie, sie wüssten nicht, welches die “richtige” Religion sei.
Durlacher
Im Banat haben die Katholiken an Allerheiligen immer die Gräber geschmückt und Kerzen angezündet. Sehr erstaunt war ich gewesen, als mir jemand in den 9oer erzählte, er habe auf einem Banater Orthodoxen-Friedhof an Allerheiligen auch das gesehen.
Die Erklärung war: Das ist so schön bei euch Katholiken.
Ob das weiter so zum Brauch einiger wurde, weiß ich nicht.
Ich finde solche Übernahmen mit solchen Begründungen dann aber gut.
Ich war nach der Wende auch sehr erstaunt, wieviele Leute in Rumänien angeblich jüdische Wurzeln hatten. Sicher ist das eine andere Situation.
Die neue Generation der Rumänen kann nur diese Infos über die Geschichte haben, die man ihnen eintrichtert.
Wenn in ehemaligen deutschen Orten die Obrigkeit so tut, als sei das Rumänische schon immer vorherrschend gewesen, werden die Nachkommen das auch so annehmen.
Leute, die das hinterfragen, wird es wie immer auch geben.
Die Rumänen haben eh ein Problem mit ihrer Geschichte.
Zunächst ist ihre Herkunft ungeklärt.
Dann fällt es ihnen schwer einzusehen, welche Rolle die Minderheiten in der Geschichte wirklich hatten.
Die Rumänen Siebenbürgens und die sogenannten Walachen im Süden haben nicht die gleiche Herkunft.
Das müßte auch einem Nicht-Historiker auffallen.
Viele Rumänen leben jetzt schon ausserhalb ihres Herkunftslandes.
Leute aus dem Nahosten und aus Asien werden das Land in Beschlag nehmen.
Es wird zu Vermischungen führen.
Viel Spaß den Geschichteschreiber und Anthropologen.
Stimmt Anonymus.
Es wird noch eineige Zeit dauern, wo die
Autochthonen zugeben, dass es ein gewisses Deutschtum gegeben hat, in Siebenbürgen mehr als im Banat. Doch mit der Zeit siegt der seit 1920
gesähte walachische Nationalismus, im Sinne einer
Homogenisierung der Kultur.
Dann wird man stundenlange Führungen hören- ähnlich wie in Tschechien- ohne Begriffe wie
Deutsche, Sachsen, Schwaben etc.
Die Walachen haben gesiegt. The winner takes it all…(ABBA)
Oktoberfest ist auch in München schon im September.
Die Kirche streiten mit Großstädten, wenn die den Weihnachtsmarkt schon am Totensonntag eröffnen wollen.
In sehr vielen Orten im Rhein-Main-Gebiet wird “Kerb” gefeiert, von Jugendlichen organisiert, fast immer ein sehr alkohol- und lärmlastiges Zeltfest mit Krawallen, aber ich glaube, dass ganz wenige wissen, dass die “Kerb”, von “Kirchweih” kommt, sogar das Datum der jeweiligen Feste hängt mit der Einweihung der Kirche zusammen.
In den USA feiert man überall auch Oktoberfeste, auch in Brasielien usw., warum nicht auch in Kronstadt.
Und die Salzburger Festspiele z.B. gehen auch auf die Mysterienspiel des Mittalters zurück, die man anfangs im Dom, dann vor den Kirchen spielte, und wo Gaukler, Marktbuden, Bänkel- und Moritatensänger und andere fahrende Leute dazukamen, um auch was zu verdienen. Das sind die Wurzeln des Theaters und der großen Opern.
Es ist immer ein großer Zirkus, bei dem viele sich amüsieren wollen und viele verdienen wollen. Ist nicht zu verurteilen, wenn es nicht ausartet.
Ein bisschen von solchem Rummel gab es auch auf dem alljährlichen großen Jahrmarkt (ehemals Viehjahrmarkt) in meinem Heimatsort, wenn man sich mit Szekler Kraut und Fogarascher Zwiebel für den Winter eindeckte und wir Kinder glücklich waren über Zuckerhähne und Wasservögelchen aus Ton.
In Rumänien sind schon einige Traditionen von den “anderen” Nationalitäten übernommen worden. In einer Großgemeinde in Nordsiebenbürgen (fast gar keine Sachsen mehr, da sie schon 1944 weggezogen waren)traute ich meinen Ohren nicht, als am 1. Mai 1980 frühmorgens eine Blechbläsergruppe das Lied spielte “Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus”. Auf meine Frage, wieso dieser Brauch (mir bekannt aus meinem sehr weit wegliegenden Heimatort) hier auch existierte, bekam ich die Antwort :întotdeauna asta se cânta de unu mai” (schon immer wird dieses am ersten Mai gespielt)
…na also…
ich betone, dass ich vorhin wirklich sagen wollte “das Recht” und nicht das “Urheberrecht” an diesen Festen und Feiern, denn das Urheberrecht daran haben die Rumänen sicherlich nicht erworben, schön wäre es zumindest, dass sie offiziell kundtun würden, dass sie ihr Fest, ihre Feier, von der Tradition der deutschen Bevölkerung abgeschaut haben.
Unerfreulich ist es, anhören zu müssen, dass nachwievor die Touristikzentren – aber auch die Kulturinstitutionen aus Rumänien – das Kulturgut der Banater Schwaben und das der Siebenbürger Sachsen, in der Weltöffentlichkeit als ein Kulturgut der Rumänen preisen – alle Kirchen, Kirchenburgen, die dörflichen Siedlungen usw.
Da kann nicht häufig genug darauf hingewiesen werden, dass hier eine Klarstellung unbedingt erforderlich ist.
Weshalb sollte eine Germanisierung von Rumänen,
Serben oder Romas nicht funktionieren?
In Siebenbürgen bekennen sich schon heute
tausende Romas zum Deutschtum. Sie legitimieren
diese Entscheidung durch ihre Wohnsituation in
sächsischen Häusern sowie ihren Schulbesuch.
Peu a peu nehmen sie sächsische Sitten an. Ein
Außenstehender, Nichtwisser, glaubt das.
Ich bin sicher, dass bei den nächsten Volkszählungen der Anteil der “Deutschen” in
der Walachei kräftig wächst. Alles geht.
Die neue Generation Walachen ist historisch
genauso gut informiert, wie die Deutschen
hierzulande über ihre eigene Geschichte, nämlich gar nicht.
vor Jahren hatte ich gehört, dass das Urzelfest in Siebenbürgen von den Rumänen weitergepflegt wird, natürlich in einer anderen Form, aber ähnlich wie es in der Tradition der Sachsen bekannt war,
was soll´s,
wenn die Urheber nicht mehr mitmachen, dann übernehmen eben Andere das Recht, Feste und Feiern dieser Art zu veranstalten
Vielleicht geht es den Organisatoren auch ums Zeigen. Der deutsche Staat schickt ja kein Kleingeld rüber. Für diese bedeutenden Geldsummen soll was Herzeigbares her.
Nur haben die Deutschen in Rumänien früher auch ohne Subventionen ihre Feste gefeiert und das aus der Seele heraus. Und das finde ich dann immer schön und erwähnenswert, wenn man von sich aus und für sich was feiert und sich freut.
Die Rumänen ahmen vieles nach und denken, so gehört man zur großen Welt. Auch Halloween und Valentinsday dürfen nicht fehlen.
Man hat das Englische auch schon irgendwie integriert. Und ich kann über die Gräßlichkeiten, die einem das Ohr berühren, nur den Kopf schütteln.
Mensch, man muß sich doch nicht zum Affen machen, um zur großen Familie zu gehören.
Ich bin aber selten drüben und sollte auch nicht den Leuten vorschreiben, was sie feiern sollen.
Nur eines habe ich gestern gesagt (muß ja dauernd meckern!),Mädchen, deren Eltern genug Kohle haben, unterscheiden sich nicht von den Mädchen hier. Shoppen und sich Präsentieren ist wichtig.
Oktoberfest in Kronstadt (es gibt Stimmen, die fragen, Oktoberfest im September???),
na na, da ist mir die “ziua recoltei” schon ehrlicher. Wer erinnert sich noch, daß in Temeswar in der Herbstzeit an öffentlichen Plätzen rustikale Hütten aufgeschlagen wurden, mit Kukuruz-Kolben und Traubenhängel dekoriert, wo Wein und Mici verkauft wurden, selbst noch in den 80er Jahren, wo es immer weniger lukulische Freuden in der Öffentlichkeit gab? Warum feiern die 7Birgener nit ihr Urzelfest oder so was ähnliches. Müssen die die Bayern nachäffen?
Aber Frau Katharina schreiben Sie doch ruhig, was Sie in der Hinsicht bewegt.
Ich denke “Man soll die Fest so feiern wie sie fallen” das ist das Motto, von dem sich manche Kerweihmädle und -buwe leiten lassen. Meine ganz persönliche Meinung? Es ist Mummenschanz. Andere werden sagen: das ist der Traditionwandel, die Anpassung an die neue Zeit. Und dann muss man ja auch “deutsche” Traditionen pflegen, um dem Deutschen Forum und dem Deutschen Konsulat zu zeigen warum diese ein paar Euros locker machen sollen, also Geldmacherei. Wenn aber diese jungen Leute, die Kerweih nachäffen, Spaß daran haben, dann ist sicher schon mal was gutes dabei, denn daß die Jugend Spaß haben soll ist ja auch ein löbliches Ziel.
Das Anonymouschen da oben war ich.
Oktoberfest in Kronstadt (es gibt Stimmen, die fragen, Oktoberfest im September???), Kerweih im Banat.
Das Deutsche wird gepflegt.
Über das Wie und Warum will ich nichts schreiben. Ist auch der falsche Thread.
es ist keine Kerweih, es ist Chirvai! Das scheint mir der feine Unterschied zu sein.
Soll das ein Ersatz für schwäbische Kerweih sein?
Die Musik ist grauenvoll.
Zu welcher Nationalität sich diese Kinder bekennen?
Müßte man sie fragen.
Jedenfalls ist da nichts von schwäbischer Hochstimmung!
Hier ein Film von Funkforum aus Nadlag
http://www.youtube.com/watch?v=0ah9K5Wmo_I
Es gibt noch andere beim Funkforum auf Youtube
Der ist ganz neu und ich frage mich, ob dies Rumänische oder Ungarische Menschen sind.
Bitte liest auch mein komment.
An das habe ich oft gedacht, weil die Rumänen nach der Wende sich sehr dem Glauben zuwandten.
In Rumänien baut man eifrig Kirchen.
Und das, obwohl meiner Meinung nach kein wirklicher Bedarf besteht. Es gibt genug Kirchen.
Gleich nach der Revolution hat man doch auf dem Temeswarer “Piata 700″ eine “Kirche” gebaut.
Damit die Marktweiber im Anschluß an ihren Einkauf/Verkauf beten können.
Die Lage war so desolat in Rumänien, die Leute wirkten richtig deprimiert und man baute ihnen eine Kirche!
Ich bin wahrlich keine Atheistin, aber Kirchen bauen, um von all der Misere abzulenken, Menschen verdummen und in die Irre führen, statt ihnen eine Lebensgrundlage zu sichern, das war für mich der Gipfel.
Ist womöglich sehr gläubig geworden, wie der Kommunist Jarda auch, der nach der Wende Kirchenlieder komponierte und Dr.h.c. wurde…
Ich bezog mich oben ja auf Fälle, wo der Beobachtete nichts bemerkt hat. Siehe auch, wie unsere Autoren von “Freunden” bespitzelt wurden und es nicht bemerkten…
Der Dozent hat Ihre Frau auf eine besondere und unangenehme Art angesprochen.
Das ist für mich dann schon eine andere Situation.
Ich kannte einen Lehrer (der nicht mein Lehrer war),ein Banater Rumäne, der sich bei jeder Gelegenheit gegen Kirche und Glauben äusserte, der auf eine fast agressive Art seine (vermeintliche?) Überlegenheit zeigen wollte.
Ich habe schon öfters an ihn gedacht (obwohl ich nicht mal weiß, ob er noch lebt),wie er in den Jahren nach der Revolution wohl daherkam, was er sagte.
Hat er etwa sein Benehmen auch gerechtfertigt?
War er zum Wendehals geworden?
Ist er in Frührente gegangen, weil das damals möglich war?
Ich weiß es nicht.
Beispiel. Meine Frau Elfi hatte in den Jahren wo Sie in der Kronstadt in der Schule schikaniert wurde, in Klausenburg weiter studiert. Eine Prüfung. wo der Dozent der Parteisekretär der Uni war hatte sie auf den Herbst vertagt.
Was sagte nun bei der Prüfung besagter “Genosse”? Wieso kommen Sie erst jetzt, sind Sie hier nur als “Observator Federal” tätig?
Von dieser Prüfung, wo sie auch wegen anderen Sachen niedrig beurteilt wurde, die nichts mit ihrem Kenntnißstand zu tun hatte, kam meine Frau total panisch zurück….
Besser, meinst Du?
Als ob man es durch die diversen Schikanen, denen man ausgesetzt war, es nicht gemerkt und gespürt hätte?
Einen nur im Auge behalten, ohne dass man es richtig mitbekommt, ist noch immer besser, als zu wissen, die Einladung zur Secu ist da.
Alle die gegen den Rumänischen Staat waren, oder wo sie einen im Auge behalten wollen, hatten eine Akte bei der Secu.
Das ist heute in Deutschland nicht anders.
@getkiss
Herta Müllers Stellungnahme wirkt ein bisschen zweideutig, eben aus der Situation heraus. Sie hat Pastior sehr geschätzt und war ihm sehr nahe. Und plötzlich kommt so eine Nachricht, die auch ziemlich ungenau ist.
Herta Müller braucht Zeit, um das Ganze erstmal zu verarbeiten.
Wärend die Securitate sich in Deutschland aufhält.
Tanzt man in Rumänien und das ist gut so.
http://www.youtube.com/watch?v=tTMmQC0Hd0s
http://www.youtube.com/watch?v=onmIPTJPvmk
Autoren oder Leute, die gerne schreiben, haben wohl auch eine Menge solcher Zettel.
Warum diese Sätze von Pastior nur auf Notizzetteln blieben, läßt sich nur erahnen.
Vielleicht im Zuge seiner Verdrängung wollte er nicht darüber schreiben, hatte aber doch das Bedürfnis es irgendwie zu erwähnen und schrieb es nur so auf einen Zettel.
Eine Vermutung.
Die Wahrheit hat Pastior leider mitgenommen…
Notizzettel……..Was für ein Wort. Soll ich dies auch glauben, oder ist es eine Erfindung!
Ich komme 1968 in die BRD und schreibe mir auf das ich bei der einreise Behörde gebeichtet habe………
Ja Leid, ist das hier eine Hollywoodschaukel, wo Herta dem Oskar seine Wohnung entrümpelt und den Schlüssel zum Zimsalabim findet?
Ja, für wie Pled halten die Dichter den Otto normalos?
“Nach Oskar Pastiors Tod fanden sich beim Aufräumen der Wohnung zwischen unzähligen Papieren einige Notizzettel: Er habe sich 1968 bei der Einreise den deutschen Behörden restlos anvertraut. „Reinen Tisch machen“ schreibt er. Da dachte ich mir schon, es muss ja was zum Anvertrauen gegeben haben.”
http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E429E9588A7124138BC5FBAEB9B0A3253~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
schon steht es in seiner Vita. (lyrikwelt.de) Noch bevor man überhaupt Genaues weiß.
Irgendwie hat das den Anschein eines systematischen “in den Dreck ziehen” von Personen.
Von Katharina in Sep 25, 2010 – 18:25
—————————————-
Das denke ich nicht. Eher hat es etwas mit Information in der Lyrikwelt zu tun.
Interessant ist ja das nicht nur Herta Müller und Richard Wagner Stellung nahmen, auch Horst Samson – siehe in Kulturraum entspr. Link.
Die Stellungnahme Müllers finde ich etwas zweideutig. Einerseits tut Sie erstaunt, andererseits meint Sie im Nachlass von Pastior Hinweise gesehen haben. Näheres in Ihrem Interwiev.
“Ist ja interessant, dass Gibson um 14:41 den Südkurierartikel kommentiert und irgendein Anonymousi das hier 7 Minuten später jemand schon öffentlich macht. Böse ist, wer da an Gibson denkt?
Von Klein, Hansi in Sep 25, 2010 – 17:36″
ja, dachte ich auch.
Katharina, ich bin auch deiner Meinung, ich wiederhole Beatrix: siehe oben.
Polki, so einfach ist das vielleicht doch nicht mit dem strafenden Gott.
Es ist nur so, dass der Mensch, der geboren wird auch sterben muss und seit es den Menschen gibt, gibt es Krankheit und Tod.
In unserer gesellschaft ist das viel viel mehr ausgeklammert, als es gut ist; nach dem Motto, dass nicht ist, was nicht sein darf.
Und doch ist jeder “mitten im Leben vom Tod umfangen”
Ich habe – immer noch- ein großes Problem, den Urlaub im Januar zu planen für den Juli, obwohl ich nicht weiß, ob ich im Februar noch leben werde… Deshalb gefällt mir der Zusatz, wenn man was plant “wenn Gott will und wir leben.”
Na ja, bei so einem schönen Abendrot wird man elegisch.
Ich wünsch euch was. Durlacher
Hallo Ingemar,
meine E-Mail-Adresse bitte an lori weiterleiten.
Grüße und schönen Sonntag allen,
getkiss
Da staune man aber doch.
Kaum ist bekannt, dass Oskar Pastior unter dem Namen Otto Stein für die Securitate gearbeitet hat, schon steht es in seiner Vita. (lyrikwelt.de) Noch bevor man überhaupt Genaues weiß.
Irgendwie hat das den Anschein eines systematischen “in den Dreck ziehen” von Personen.
Betreff Loris Beitrag.
Die Securitate ist sicherlich noch im Dienst und wird uns Normalbürger ihre Aktivitäten nicht auf die Nase binden.
Der eine oder andere Bürger wird deren Güte wohl noch zu spüren bekommen.
Wir sehen es auch in der deutschen Politik (wo die Securitate hoffentlich Null Einfluß hat)wie mit Menschen umgegangen wird.
Ist ja interessant, dass Gibson um 14:41 den Südkurierartikel kommentiert und irgendein Anonymousi das hier 7 Minuten später jemand schon öffentlich macht. Böse ist, wer da an Gibson denkt?
Polki, erst seit diesem Zeitpunkt glaubst du an Gott? An welchen denn?
Es gibt nämlich in unserer gegenwärtigen Welt auch einen Gott, der den Namen “die Macht des Geldes” trägt.
Katharina hat in den beiden oberen Beiträgen auch mir mit vielem aus der Seele gesprochen, z. B.: „Was hat das Werk (Atemschaukel) mit Pastiors IM-Tätigkeit zu tun? NIchts!“
Walter…..Du findest mich sympatisch! OK aber las es bei dem bleiben den ich stehe auf Frauen Punkt.
Der nächste Bericht von Katherina könnte vom mir seine, nur Sie schrieb mir aus der Selle.
Ein Roman, ist ein Roman und hat nichts mit wirklichkeit zu tun, die Menschen suchen nur eine Wirklichkeit die es aber in einem Roman nicht gibt.
Ich habe ja den gleichen Fehler gemacht bei meiner Beurteilung von Atemschaugel, da ich das Buch mit der Wirklichkeit verglichen habe.
Literarisch konnte ich es ja nicht beurteilen da ich dafür nicht geschuld bin.
Aber ich habe eine Ähnlichkeit mit Goethes Faust trozdem endeckt.
Lori ……willst Du mich verurteilen?Lach
Ich glaube nicht das die Securitate gegen H.M etwas hat, im gegenteil Rumänien hat nur gewonnen mit dem Nobelpreis von H.M. viele meinten bis jetzt das nur Bankräuber aus Rumänien kommen, jetzt sieht man zum ersten mal, das in Rumänien auch andere Menschen gelebt haben.
Und noch eins Lori, mich kannst so wie so nicht verurteilen da ich nichts verbrochen habe. Aber die anderen so zu sagen unsere Nachbaren die mit der Securitate in die BRD kamen (Landsmannschaft Vertreter usw.) Las den lieben Gott Gerechtigkeit machen, der hatt noch alles bis zum Ende gerecht verteilt.
Eins weiß ich gewiss(Dies habe ich von meinen Moslems Freunde) Gott bestraft so gewaltig Sünden das wir Menschen uns dies gar nicht vorstellen können.
Meine Frage war: Warum wird ein Kind bestraft das erst paar Tage auf der welt ist, es hat doch keine Sünden? Bis zu diesem Zeitpunkt glaubte ich nicht an Gott.
Die Antwort der Moslems war: Ihre Eltern wurden bestraft! Ich fand diese Antwort sehr , sehr gut. Und glaube ab diesem Zeitpunkt an Gott.
lori, ich verstehe Ihr Anliegen nicht ganz?
Hallo Allerseits,
Lieber Ingemar,
auch auf die Gefahr hin, dass Deine Seite wieder Opfer einer Cyberattacke sein wird, erlaube ich mir trotzdem hier einiges zu schreiben, themenfremdes, bitte um Nachsicht. Vielen Dank dafür!
1)Den Kollegen Getkiss möchte ich bitten, sich bei mir zu melden.
2)Herta Müller.
Ich weiss, dass das sie in den Foren zum Teil sehr umstritten ist!Mit Hinblick auf die Enthüllungen über Oskar Pastior(ich sage das ohne Wertung: mittlerweile kann man den Bock nicht mehr vom Gärtner unterscheiden)frage ich alle Teilnehmer(Forumisten) egal welcher Volksgruppe sie sich zugehörig fühlen(oder auch nicht)ob sie darüber nachgedacht haben- ich gebe es offen zu, dass ich mit HM. auch so meine Schwierigkeiten habe- ob nicht alle negativen Informationen, die m.E. schon Kampaniencharakter haben, nicht gezielte Securitate- Attacken sind, um Frau Müller zu diskreditieren, besonders in ihrer alten Heimat RO? Des weiteren möchte ich euch fragen ob es nicht angebracht wäre darauf hinzuarbeiten, dass heutige Bundesbürger(Aussiedler aus Ro)aufgrund eines Gesetzes für Securitate- Schweinereien belangt werden können!?Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
servus
Gibson darf natürlich seine Meinung schreiben und wir im Banatblog kennen zum Teil auch seine Sichtweise.
Ich vertrete meine eigene Meinung, unbeeinflußt von anderen Schreiber, aber bestimmt unter dem Einfluß von selbst Erlebten und daher ist Subjektivität nie ausgeschlossen.
Wenn Gibson schreibt, Herta Müller hätte Hunger, Angst und Folter nie erlebt, kann ich das nicht ganz unterschreiben.
Hunger bedeutet nicht nur das Fehlen des täglichen Brotes, Angst ist etwas Komplexes und hat nicht immer nur mit der Faust des Securisten zu tun und Folter ist nicht nur physische Einwirkung…
Somit zweifle ich nicht, dass Herta Müller all dem begegnet ist.
In irgendeiner Form haben wir alle das Brutale des Lebens in der Diktatur mitbekommen und darunter gelitten.
Zum Parteibüchlein möchte ich sagen, ich habe es abgelehnt, obwohl wir ja alle zumindest UTC- Mitglieder wurden.
Das hat dann aber mit unseren eigentlichen Gefühlen nicht immer was zu tun.
Oder doch.
Man war mehr oder weniger Mitläufer.
Meist kam man schon früh in diesen “Verein”, man hatte als Schüler gar keine Wahl.
Und wenn man das Parteibuch annahm, dann konnte man es nicht einfach zurückgeben, auch wenn man in der Zwischenzeit seine Scheuklappen abgelegt hat.
Plagiat ist Herta Müllers Werk keinesfalls.
Ihr Stil ist unverkennbar.
Was die Atemschaukel betrifft, ist es doch kein Geheimnis, dass Oskar Pastior da mitgewirkt hat.
Das Endergebnis ist aber immerhin und unumstritten von vielen Herta Müllers Verdienst.
Carl Gibson hat den Bericht kommentiert:
http://www.suedkurier.de/news/kultur/kultur/art410935,4496592
Vermutlich versucht ein Autor zunächst auf Distanz zu dem Alltag mit all seinen Bildern zu gehen, um dann doch ein Blick übers Ganze werfend, zu einer Schlußfolgerung zu kommen, die sich in einer Form dann in seinem Werk findet.
Nur so eine Meinung von mir.
Katharina: “Dichtung ist eines, die Wirklichkeit eine andere”
Ja, so kann man es sagen, jede Dichtung schafft eine eigene neue Wirklichkeit. DIE einzig wahre Wirklichkeit gibt es nicht. Jede Dichtung versucht nur, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen.
Siegmund Kopitzki schreibt im Südkurier (25.09.2010) einen Artikel, dessen Titel “Ein Schatten auf dem Werk” mich doch leicht empörte.
Ich möchte mich nicht als Richter über das Leben eines Oskar Pastiors aufspielen oder die Freundschaft Herta Müllers zu Pastior diskutieren. Ich weiß zu wenig und ausserdem interessieren mich die Werke der beiden vordergründig.
Nicht, dass ich Spitzeltätigkeiten verharmlose oder Ungerechtigkeiten akzeptiere, es geht mir bei den Beiden um das, was sie schrieben, um das Gesagte und um das Wie des Gesagten.
Nicht immer kann man das Werk eines Künstlers mit seinem moralischen Sein in Korrelation bringen. Bei der Beurteilung muß man sich auf das Werk als solches konzentrieren.
So auch im Fall von Atemschaukel.
Was hat dieses Werk mit Pastiors IM Tätigkeit zu tun? Nichts.
Inwieweit das Buch auch das Buch von Pastior ist, kann ich nicht beurteilen.
Ob es künstlerisch gut oder mies ist, hat aber weder mit Müllers angeblichem Dissidententum noch mit Pastiors Verrat zu tun.
Das muß alles getrennt gesehen werden, wollen wir nicht ungerecht werden.
Hätten die beiden eine Autobiographie geschrieben und darin gelogen, wäre dies eine völlig andere Geschichte, was dann die Perspektive auf ein solches Werk nun nach der Enttarnung ändern würde.
Was das Bild der Banater Schwaben in Herta Müllers Werken angeht, bleibt nur zu sagen: Dichtung ist eines, die Wirklichkeit eine andere.
Hängt jetzt ab, welche Brille man sich aufsetzt.
Mensch Polki, du wirst mir immer sympathischer! Du meist also auch, dass der Dreck in der Kunst von der Herta nicht vor ihr, sondern von den Banatern gemacht wurde?
wenn doch bloss der schreibstil der herta müller nicht ganz so grottenschlecht wäre,
welchen weg nimmt in zukunft die deutsche literatur, wenn ein solch schwaches werk mit dem nobelpreis ausgezeichnet wird…….Anonymous
Also ich habe nur ein Buch gelesen von der Herta und muss sagen Die Deutsche Literatur ist ohne Hertas Roman wie die Suppe ohne Sals.
Herta hat den Stiel eines Göthe, Schiller weiterentwickelt von dem die meisten Schriftsteller in Deutschland nur träumen können.
Ist dies eine Frage Alma? Lach
Gemacht haben es schon die anderen…..”Sprich mein Freund Oskar” !
Nur geschrieben hat alles unser Herta, kleine Menschen sind eben giftig…..Lach
Du hast ja auch in deinem Namen ein A, ja sogar zwei und ein M von Müller auch, den L muss man ja auch nicht lange suchen….
Picasso hat eine sehr gute Antwort gegeben, sicher ist dies auch immer die Sichtweise von jedem Menschen. Der eine sagt da zu Kunst, der andere meint es ist Dreck.
Jetzt muss man sich nur ein Politisches Systhem suchen, die den Dreck in Kunst verwandeln und schon ist man Reich!!
Alma es würde mich ausserordendlich freuen wenn Du mir eine Private E-Mail schreiben würdest. Solala hat es mir ja versprochen,ich warte noch darauf. Bis Weihnachten habt ihr zwei noch Zeit genug. Danke
1940, Paris. Ein Nazi-Offizier fragt Picasso, auf die Guernica ziegend: „Haben Sie das gemacht?“ Picassos Antwort darauf: „Nein, das haben Sie gemacht.“
Wer hat Niederungen gemacht? Oder Der Fuchs…, oder Reisende…, oder…
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/09/20/drk_20100920_1110_3cb29ac3.mp3
Neue Erkenntnisse auf:
http://halbjahresschrift.blogspot.com/2010/09/securitate-voicu.html
genausogut wie man Literatur die nach eigenem Geschmack ist “genial” finden könnte.
Zitat aus dem “Schwejk”: “Sie ist eine Hure, sie will nicht mit mir schlafen.
Wie kann man Literatur, die nicht den eigenen Geschmack trifft, “grottenschlecht” nennen?
Durlacher, nicht Anonymus.
wenn doch bloss der schreibstil der herta müller nicht ganz so grottenschlecht wäre,
welchen weg nimmt in zukunft die deutsche literatur, wenn ein solch schwaches werk mit dem nobelpreis ausgezeichnet wird
http://diederfreitagskritik1.twoday.net/stories/carl-gibson-eine-exkursion/
http://diederfreitagskritik1.twoday.net/
Dieser Rainer Kühn war einer der schärfsten Kritiker von Carl Gibson auf Freitag Online.
Er hat ihn einen “Neurechten” genannt.
Inzwischen aber scheint er seine Meinung geändert zu haben?
Schwob deine Bericht ist Lobenswert. Sehr gut, es ist eine andere Sicht, aber sie ist nicht realitätsfremd.
Die ADZ bring auch einen Beitrag.
Ich denke, keiner von der Banater Intelligenzia sollte für andere und schon garnit für sich die Hand ins Feuer legen, was die Kollaboration mit den Herren vom Leontin-Salajan-Boulevard betrifft. Wer sich angagiert und exponiert hat, konnte schuldig werden, gerade bei den rumänischen Kommunisten gab es ja für nichts nichts. Es hatte seinen Preis. Es ist unerträglich selbstgerecht heute aus der Adlerperspektive so zu tun, als sei man moralisch, es immer schon gewesen auch wenn man damals dort im Rampenlicht stand. Wer aber im Ceausescu-Rumänien im Rampenlicht stand, dorthin gestellt wurde oder sich dorthin drängte, der war im Visier der Schlapphüte der Securitate.
Lieber Carl Gibson,
seit wann müssen Genies moralisch integre
Persönlichkeiten sein. Waren denn alle guten
Komponisten oder Maler gestandene, moralisch
integre Persönlichkeiten? Jackson Pollock konnte
nur unter Drogen-oder Alkoholeinfluß malen, viele
Philosophen, Sokrates, Diogenes et.al.nach heutigen Maßstäben Asoziale,Penner.
Nichtsdestotrotz schufen sie Bleibendes.
Das Kerweihmädel mußte sich aus dem dörflich-idyllischen Rahmen loslösen, um kritisch zu werden. Entgegen Deiner These sehe ich auch die
Niederungen als Meisterwerk, sehr wohl nobelpreisträchtig. Ihre Ästhetik fiel schon
vor 3 Jahrzehnten gestandenen Germanisten im
deutschsprachigen Raum auf.
Bei allem Respekt für Deine Persönlichkeit und
mutiger Haltung während der Ceausescu-Diktatur
hätte auch ich einen HM-kritischen Artikel in der ZEIT auf Eis gelegt, zugunsten eines möglichen Nobelpreises für Literatur- auch wenn es ein bisschen machiavellistisch klingt.
In Ceausescus Steinzeitkommunismus konnte man
aus existentieller Sicht nicht höchsten-nach der Lesart von 2010!- moralischen Ansprüchen genügen, insbesondere nicht in HMs Metier.
Man war gezwungen, mit den Wölfen zu tanzen.
Ob Carl Gibson dort nicht mehr schreiben wollte oder durfte, weiß ich nicht.
Aber auch er ist ein Bürger Deutschlands.
Und wenn Deutschland für Meinungsfreiheit steht, muß man auch ihm das Recht gewähren.
Wir müssen nicht alle einer Meinung sein.
Denn das könnte auch heißen, dass wir gar keine haben und eventuell anderen User alles nachplappern.
Dass Gibson Herta Müller und Richard Wagner als Wendehälse hält, ist bekannt.
Man muß aber nicht unbedingt ein Wendehals sein, wenn man plötzlich eine andere Meinung vertritt.
Der Mensch entwickelt sich im Laufe der Zeit und ändert Meinung und Weg dementsprechend.
Da Müller und Wagner nun schon lange ausserhalb Rumäniens leben, ist es möglich, ja sogar natürlich, dass ihnen einiges in einem anderen Licht erscheint.
So dürfen wir das nicht ankreiden sondern eben zur Kenntnis nehmen.
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Herta Müller keine aktive Dissidentin in Rumänien war.
Rumänien hatte insgesamt nicht viele wirkliche Dissidenten.
Sicher, daran zweifle ich nicht, gab es bei Herta Müller als auch bei anderen eine innere Auflehnung.
So etwas bewirkt dann im Großen nicht viel.
Ich denke, Herta Müller wurde in Deutschland zu schnell zur Dissidentin gemacht, weil man es versäumt hat, den Unterschied zwischen massivem öffentlichen Protest und innerer Auflehnung klarzustellen.
Nur mal seine Meinung sagen, macht einen noch nicht zum Dissidenten.
Opfer dieses Systems sein und Dissidententum ist nicht immer das Gleiche.
Warum Herta Müller als IM Cristina in einer Akte vorkommt, dürfte doch zu klären sein, wenn man das möchte und Zugang zu allen Papieren hat.
Es wäre sogar notwendig,
nicht nur um Herta Müller zu entlasten sondern auch um die Methoden dieser Verbrecher offen zu legen.
Wenn man Wahrheit anstrebt, muß man restlos klären/ aufklären.
Nur mit Streit wie “ich bin für Herta” und “ich bin gegen Herta” erreicht man nichts.
Auch nur sagen: “Die Akte wurde manipuliert” ist zu einfach.
Zur CNSAS:
http://www.tagblatt.de/Home/leserportal/leserbriefe_artikel,-So-genannte-Beweise-_arid,107611.html
Und noch mehr:
http://www.freitag.de/community/blogs/galut/all-diese-niederungen-von-herta-mueller
Zu “Atemschaukel” und Pastior:
http://www.freitag.de/kultur/1013-herta-mueller-lagerliteratur
Carl hat nicht geschlafen. Er hat kommentiert, auf einer linken Plattform, im Herzen von Berlin.
Das Internet speichert viel und findet fast alles:
http://www.freitag.de/community/blogs/carl-gibson/der-forcierte-nobelpreis—herta-mueller
oder:
oder: http://www.freitag.de/community/blogs/carl-gibson/heimatvertriebene-und-machtpolitik—falsche-symbole-und-signale
Carl die machen dich fertig!
Die Frage ist: Wer sind DIE?
Dein Traum, von einer Symphonie der Freiheit. Den gibt es nicht auf dieser Welt, es ist nur ein Traum.
Und die eigene Homepage schläft auch den Dornröschenschlaf.
Carl Gibson
Symphonie der Freiheit
Dieses Nutzerkonto wurde deaktiviert.
http://www.freitag.de/community/profiles/carl-gibson
Carl Gibson,
ich wollte gerne Ihre interessanten Beiträge auf http://www.freitag.de nachlesen, doch die sind verschwunden. Was ist denn da nun eigentlich passiert?
Aber war das wirklich Carl???
Carl Gibson,
ich freue mich, dass Sie hier wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben haben.
Behalten Sie bitte die Ausdauer und Beharrlichkeit, die Sie immer schon bewiesen haben, dies im Sinne der Banater Schwaben.
Die Siebenbürger Sachsen haben es auch nicht geahnt. Oder?
Wenn Dieter Schlesak seine Akte gelesen hat,werden sicher neue Nachrichten folgen.
Tauzeit im Winter könnte man das nennen.
Wahrlich, dass haben sich die Schwaben beim Exodus auch nicht träumen lassen.
Liebe Freunde,
mein “Schweigen” hat viele Gründe.
Der wichtigste Grund ist: Ich habe Tag und Nacht gearbeitet, um den zweiten Band der “Symphonie der Freiheit” unter den Titel
“Gegen den Strom – deutsche Identität und Exoisdus
( alternativer Untertiel: “Eine Jugend im Banat”
fristgerecht zum 31 August beim Verlag Röll aus Detelbach abzuliefern.
Jetzt will der Verlag plötzlich das Werk in dieser Form ( ca. 500) Seiten aus diversen Gründen nicht mehr veröffentlichen, obwohl es einen Vertrag über zwei Bände gibt.
Es kann sein, dass es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommen wird.
Da einige meiner Freunde seit zwei Jahren auf den Folgeband warten, dachte ich darüber nach, hier an dieser Stelle das Inhaltsvezeichnis ( mehrere Seiten) zu veröffentlichen – oder, wenn Ingemar das will, auch das gesamte Nachwort zu Bd. 1 und Bd. 2.
Feedback ist mir wichtig, weil ich das Werk für das Banat geschrieben habe – und nicht etwa gegen Herta Müller oder Richard Wagner.
Meine Auseinandersetzung mit beiden Autoren wurde gezielt ausgespart, da es noch ein Werk gibt : “Der forcierte Nobelpreis”.
Was meint ihr dazu?
Zu meiner möglichen Entsperrung auf der Plattform http://www.siebenbuerger.de
schrieb ich am 1. Juni 2010 folgendes:
Hallo Webmaster,
seit meiner Sperrung ( Entzug der Schreiberlaubnis auf SBB) ist nun fast ein Jahr verstrichen.
Bitte klären Sie mit Ihrem Vorstand ab, ob diese Sperre wieder aufgehoben werden kann.
Aus prinzipiellen Gründen wäre mir das wichtig, ich will aber keinen direkten Gebrauch mehr davon machen und in der alten Weise Kommentare bzw. Beiträge veröffentlichen.
Diese Zeiten sind endgültig vorbei.
Eher aber bei eventuellem Bedarf einen Autorenbeitrag in der SbZ.
Beste Grüße an den Vorstand, an Herrn Bruss und die SbZ-Redaktion Carl Gibson
Ich bitte um Weiterleitung dieses Emails. Danke!”
Auf eine Antwort warte ich noch.
Moderate ujnd neutrale Kommentatoren dort wie “Johann” haben längst meine Wiedereinsetzung und Rehabilierung gefordert.
Mit “Oskar Pastior” hat man mir seinerzeit eine Falle gestellt – ich habe nur reagiert, konnte mich aber nach der Sperrung nicht mehr wehren.
Auf DIE ZEIT Online bin ich heute noch gesperrt.
So ist das mit der Wahrheit.
Auf http://www.freitag.de
Habe ich mehrere Beiträge verfasst – und anderem in dem Artikel von Ulrike Baureithel zu “Atemschaukel” und nach dem Anteil von Oskar Pastior an dem HM- Werk gefragt.
Viele Grüße an alle Carl – es gibt noch mehr Nachrichten … aber der heiße Herbst kommt ja erst noch!
Wir sind unter anderem wegen dieser Pest weg.
Die Heimat hat uns nicht vertrieben, wie sollte sie auch, sie war doch wie ein Anker…
Eines Tages (und ich wage hier für jene zu sprechen, die nicht in den 50er bis 70er das Land verlassen haben) war das Gefühl da, Fremde und Fremdes haben sich dieser Heimat bemächtigt.Und das wars dann…
Die Sibis sind auch befangen.
Man schätzte Pastior als Poet und hat vermutlich nie einen Verdacht gehabt.
Plötzlich diese Nachricht.
Die nicht einmal sehr genau ist.
Zudem ist Pastior tot.
Wagner hat Söllners späte Beichte damals kritisiert.
Dabei war Söllner zwar spät an die Öffentlichkeit gegangen, aber immerhin hat er Konsequenzen gezogen.
Was man von den Anderen nicht sagen kann. Sie leugnen weiter.
Ich denke, in den Akten lagern noch viele Geheimnisse. Wer weiß, vielleicht ist das bisher Bekannte nur das Harmloseste.
Auffallend ist, Carl schweigt plötzlich.
PS
Kaum vom Urlaub zurück, von all dem keine Ahnung auf dem Traumschiff gehabt.
Katharina hat sicher recht:
“Werden wir die verdammte Pest, vor der wir weggelaufen sind, nie mehr los?”
Wir sind nicht vor der Heimat
weggelaufen, sonder wegen dieser Pest…
Richard Wagner schrieb in “achgut” mit dem Titel:
Oskar Pastior: Der Dichter als Informant
“Es geht auch nicht darum, Pastior zu beurteilen oder zu entlasten oder zu verstehen oder auch nicht zu verstehen. Wir, die Überlebenden, sind nicht der TÜV. Für all diese Attribute lässt sich in jedem Fall das eine oder Argument finden und das eine oder andere Gegenargument.”
Nur hat selbst Wagner diese Haltung in anderen Fällen nicht eingenommen. Da war er richtig der Inquisitor….
und:”Er hat Manches getan, um sich zu retten, er hat in den ominösen Fünfzigern Parteigedichte geschrieben. Andere haben das nicht gemacht, obwohl es riskant war, keine zu schreiben. Es war aber auch riskant, Parteigedichte zu schreiben, und das nicht nur, weil man seinen Ruf unter den Landsleuten aufs Spiel setzte, sondern weil das Regime ab da mit einem rechnete. Wer Parteigedichte schrieb, hatte nicht viel davon, er wurde im besten Fall dazu angehalten, weitere Parteigedichte zu schreiben.”
Aha. Selbst war man ja auch dabei. Viel hatte man (er?) nicht davon. Andere standen in der Schlange. Wir wissen nicht, er vielleicht auch. Obwohl er von der “Bastion” berichtet.
Und in den Berichten der Securitate über andere Dichterjungen steht auch, sie gingen oft in das Cafe. Was ist schon daran? War selbst das schon anrüchig in deren Augen?
Fest steht, in der Zeit gingen andere eher zum Sporteln oder Tanzen als in das Cafe. Vielleicht wurde man dadurch nicht so fragwürdig angesehen? Viel Zeit blieb ja nicht nach 8 Stunden Arbeit und 2 Stunden Hin- und Rückfahrt plus eventueller Zusatzarbeit im Garten, wie hier schon berichtet wurde.
Diese Geschichte wird bei den Sibi´s schon unter den Hut gedrückt, kaum habe ich im Thread Herta Müller Stellung genommen.
Wie auch nicht, wegen der Stellungnahme gegen den “heiligen Oscar” hatte man doch Carl von dort “ausgesondert”….Pardon, nur die Schreiberlaubniss entzogen…
Jetzt ist´s halt a bisserl peinlich….
“Die Übersiedlung in den Westen im Jahre 1968 war für ihn das ultimative Entkommen.”
( aus “Die Mondlandung” von Lothar Müller, sueddeutsche.de vom 17. September 2010)
Einseitig betrachtet stimmt das wohl.
Doch insgesamt, auch wenn uns die ganze Wahrheit fehlt,gab es kein Entkommen.
Die Erinnerung, wenn auch verdrängt, wird ihn schon manchmal eingenommen haben.
Oskar Pastior war eben auch nur ein Mensch wie alle. Ein grosser Poet und im Herzen doch Mensch mit Zweifel und Angst.
Seine Enttarnung kam nach seinem Tod, aber sie kam. Den Hinterbliebenen sind nun eine Menge Fragen zugeflogen. Sie werden sie beantworten versuchen, auch beeinflußt durch ihre Freundschaft zum Poeten.
Doch das Bild wird nie ganz.
Irgendwo ist ein Schatten, der sich wie ein Riß über das Bild legt.
Vielleicht war die Erinnerung an diese Schrecklichkeit für Pastior auch wie ein Schatten, dem er nie entkam.
Abgesehen von seiner IM-Tätigkeit, für die mir selbst der Beweis fehlt, denke ich, wie lebt man mit all dieser Bürde überhaupt?
Was bleibt einem, wenn die Bedrohung einem täglich gewiss ist?
Dieter Schlesak will im November seine Akte lesen.
Gestaltet sich unser Leben ab einem gewissen Alter auch mit der Suche nach Vertrauensbrüchen und Verrat?
Werden wir die verdammte Pest, vor der wir weggelaufen sind, nie mehr los?
Bis in alle Ewigkeit hat das Ungeheuer Securitate uns in Ketten gelegt…
Die Welt wird auch das verkraften müssen. Es sind ja schließlich meistens die, die dem Grauen begegnet waren und von dem verwundet wurden, die mit ihrem Herzblut dem grauen Alltag einen Farbtupfer schenken.
Ich habe Oskar Pastior nicht persönlich gekannt, ich habe aber in seiner Ausstrahlung die Nachtigall erkannt. Lasst ihn nicht das Schicksal von Oscar Wildes Nachtigall teilen.
Nanu, das ging aber flott. Jetzt steht da:
“…des aus Siebenbürgen stammenden Lyrikers Oskar Pastior…”
Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht gerne adoptiert hätte, aber er hat schon eine Familie und die darf ihn jetzt nicht aufgeben. LG
Siebenbürger natürlich.
Man sollte nicht über andere meckern, wenn man selbst nur Fehler macht. Bei mir ist es chronisch…
Ich weiß jetzt leider nicht den Artikel, da wurde Richard Wagner als Siebenürger Sachse erwähnt.
Die Journalisten haben immer weniger Ahnung.
Ich übersehe schon solche Sachen, weil es einfach zwecklos ist.
Katharina, bei blauenarzisse.de, gleich im esten Satz:
“…des aus dem Banat stammenden Lyrikers Oskar Pastior…”
Leit, jetzt kann mer ne han.
Oh, Gott, ist das alles schäbig!
PEN-Präsident Johano Strasser zu Pastior: „Eine Tragödie“
Sie könne auch nochmals darüber nachdenken, „dass es doch nicht richtig ist, so apodiktisch zu urteilen, wie sie es in manchen anderen Fällen getan hat.“ Müller hatte jüngste Enthüllungen über die Spitzeltätigkeit von deutsch-rumänischen Schriftstellern scharf kritisiert. (aus Focus Online)
Neue Einsicht für Herta Müller?
http://www.blauenarzisse.de/v3/index.php/aktuelles/1955-die-akte-zeigt-ihn-von-allen-seiten-umzingelt-aktuelle-debatte-mit-herta-mueller-um-die-im-taetigkeit-des-lyrikers-oskar-pastior
Ich bin wahrlich nicht die Person, die Ceausescus Taten verharmlost oder diesen Herrscher anbeten würde.
Aber ich rege mich heftig auf, wenn man alles diesem Mann in die Schuhe schiebt, als hätte er zu allen Zeiten geherrscht, als sei in Rumänien keiner mit Makel gewesen als er. Er er er…
Das man alles auf Ceausescu schiebt ist vielleicht auch der Grund, dass niemand mal sich selbst im Spiegel anguckt und dann vielleicht wenigstens sich selbst eingestehen wird, was man vielleicht selbst an Sünden so angehäuft hat.
Pastiors IM-Tätigkeit hat doch kaum was mit Ceausescu zu tun. Aber wenn man Entschuldigungen sucht und keine Erklärungen hat oder haben will, dann ist Ceausescu die Rettung.
Man sollte allerdings nicht vergessen, dass nicht alle diese Pille schlucken.
vielleicht findet sich ja im Banater Wald Niki Berwangers Ratten- und Natterngrube, in der literarische Ambitionen gepflegt wurden, aber der Neid und das Mißtrauen zu Hause waren, wo diejenigen, längst dieser Grube entwachsen immer noch diesen Geruch, der ihnen anheftet fürchten.
in ihrem Hörbuch hat sie doch ein Histörchen beigetragen, wo ihre Oma mit dem Schlampfen nach einer Piranda warf. Dann wurde die Oma von der Zigeunerin kuriert und die Oma hatte ein bißl Respekt. Hm, das wäre doch einen Ansatzpunkt. Im heutigen Klima kann man nicht ´vernünftig darüber Reden oder schreiben, naja, es Millersch vielleicht schon, da es entweder was wird wie “lustig ist das Zigeuner leben” oder “spiel Zigan” à la Emmerich Kálman oder was total deprimierendes.
Habe mal eine ostdeutschen Kollegen gesprochen. Der hat gesagt, daß es sehr schwer war mit den Zigeunern in Ostdeutschland, nach dem Fall des Kommunismus. Die Diebstähle in den Läden rund um das Asylwohnheim stiegen. Die Zigeuner haben vor dem Wohnblock ihre Notdurft verrichtet, auch die Frauen in den blumigen buschigen Röcken der Guttenbrunner Tracht, ihre Purandei wurden in aller Öffentlichkeit gezüchtigt und es gab sogar welche, die sich ihre ehelichen Pflichten in der Wiese vor dem Wohnheim nachgekommen sind. Also das war für die ostdeutsche Bevölkerung bestimmt auch sehr schwierig, zumal sie ja das nicht gewohnt war und eine niedrigere Toleranzgrenze damals hatte als sie es heute hat oder unsere Schwowe es jeher hatten. Es ist bei solchen Sachen halt sehr schwer beiden Seiten gerechtigkeit angedeihen zu lassen.
Carl scheint auch seinen Frieden mit dieser Geschichte gefunden zu haben.
In literarischen Geschichten sollte man nicht alles so auf die Waagschale legen.
Das mit der Bahnhofshalle wurde hier im Blog so sehr hochgespielt, dass man schon fragen könnte, ob wir Blogler ein Problem haben.
Ich hoffe sehr, dass Herta Müller Bücher schreibt, die nicht mehr ihre Vergangenheit in Rumänien zum Thema haben.
Sonst fragen wir uns noch, ob Herta Müller etwa gefangen in einem Kokon der Vergangenheit überhaupt noch die Gegenwart wahrnimmt.
Es gibt viel zu schreiben.
Etwa über die Roma.
ja, ja mag sein, aber vielleicht bin ich ihr im Traum erschienen und habe sie nach dieser Halle gefragt…Ein Alptraum wird es hoffentlich nit gewesen sein, das wäre nur der Fäll, wenn Carl Gibson ihr erschienen wäre
Da habe ich mir erlaubt, im Namen der vielen Fans und Blog-Gratulanten einfach „wir“ zu schreiben. (Dachte, heute nachmittag ist hier nicht mit viel Widerspruch zu rechnen). Schön, dass Sie sich anschließen und auch nix auf sie kommen lassen.
…und sie wird weder Sie noch mich fragen, wo und wie sie feiert.
wer ist “wir”? Ich lasse auch nix aus sie kommen. In Deutschland werden Bahnhofsgebäude oft umgewidmet zu Restaurants, Billard-Clubs, usw. Vielleicht ist das auch bei der Bahnhofshalle von Poiana Brasov der Fall? Aber gut, eine Nobelpreisträgerin weiß bestimmt besser zu feiern…
Supersvabo, wir lassen auf unsere geliebte Herta nichts kommen!
ich hoffe es gab auch eine schöne Geburtstagsfeier in der Bahnhofshalle von Poiana Brasov.
Ich schließe mich Euch an und wünsche Herta Müller alles Gute zum Geburtstag!
An Hertas Gesundheit dachte ich auch, weil sie sehr “schmal” geworden ist und das nicht nach beneidenswerter Schlankheit aussieht.
Möchte nicht den Finger warnend wie ein Moralapostel heben, aber Rauchen ist sicher nicht gesundheitsfördernd.
Und ich würde Herta Müller gar nicht so sehr irgendwo oben auf einem Tron sitzen sehen, sondern als jemanden, die mit den Füßen am Boden geblieben ist mit ganz menschlichen Bedürfnissen, der die Gesundheit vielleicht nicht wichtiger ist als ihre Literatur.
Katherina was Du nicht alles weißt!
Ob as Sinn macht das ich Ihr Gratuliere, weiß ich nicht………
Nur ich kann ihr Danke sagen, dass Sie das Banat mal bekannt gemacht hat, in der ganzen Welt. Ich wusste schon immer, in der Technometal waren ganz besondere Menschen angestellt. die von Ketten für Gefangene über Landwirschaftliche Maschinen Traktoren bis zu PKW alles gebaut haben……..Lach
Sehr schön Katharina.
Ich wünsche Ihr aber vor allem die Kraft, nicht zu rauchen und Gesund zu bleiben.
Herta Müller hat heute Geburtstag.
Wenn man den Weg, den sie zurücklegen konnte/durfte, sich genau ansieht, dann stellt man fest, das Leben kann auch eine Überraschungstour sein.
Aus einem Dorf, in dem sie sich einsam fühlte und das Gefühl hatte, niemand zu gehören, kam sie in eine Großstadt. Das Klein-Wien erinnerte mit seinem Leben aber immer mehr an eine Fremde, die man sich so nicht herbeisehnt.
Und dann läßt man das alles zurück und steigt im Schnelltempo Treppen hoch, die man vorher vielleicht nicht einmal im Traum sah.
Jetzt sitzt sie oben.
Und ich wünsche ihr heute und auch sonst, dass sie nie mehr die Treppen runtergehen muß oder gar runterfällt.
Sicher waren in der Stadt die ganzen Parteifunktionäre und viele Rumäner die ihr Brauchtum durchsetzen mussten.
Die waren alle überzeugt von dem umjubeln.
Ich habe mir mal eine 1 Mai Feiertag von der anderen Seite der Haupttribüne angeschaut…….
Also da sa ich viele Jubilierende Arbeitskolegen……………….
Ich wage zu behaupten ,das man in der Stadt den Führungsapparat ,,in frunte cu conducatorul iubit,,mehr bejubelte als auf dem Dorf.
Der Dorfbewohner hatte seine Arbeit bis spät am Abend,und hatte keine Zeit sich der Politik zu widmen.
Der Rumäne trank am Abend seine Tuica,manchmal an einem Tisch mit Petreulumlampe und hörte seine,, Populara,,musik.
Der Schwabe kam auch spät ins Haus und der ,der noch in die Stadt pendelte,zu Hause auch noch was zu tun hatte ,war froh wenn er sich ausruhen konnte.
Nicht mal für seinen ,,Trieb,,im fremden Kot zu suchen hatte er Zeit.(Achtung Ironie!)
nunja, unstreitig ist wohl daß es Millersch sich eines vulgären und obszönen Vokabulars bedient. Aber gut da es landauf landab als Kunst gilt. Ist in Ordnung. Wenn seinerzeit die Landsmannschaft diesbezüglich von Urin- und Kotsprache oder so ähnlich sprach, dann ist das eine durchaus treffende Meinungsäußerung, zu der die Landsmannschaft, wie jeder andere ein Recht dazu hat. Daß eine Litertin, die sich einer solchen obszönen Sprachen zum Teil bedient mit dem Nobelpreis geadelt wird, parfümiert das ganze nit. Es gehört aber auch eine große Portion Scheinheiligkeit aus Perjamosch dazu, nun der Landsmannschaft Hetzt oder Verleumdung im Bezug auf die NItzkydorferin zu unterstellen; es stimmt ja daß es Millersch Worte wie Kot usw. literarisch in ihren Werken verdichtet hat, da musste die Landsmannschaft der “Wes” Herta garnix böses wollen. Das jedenfalls ist die Meinung eines einfach denkenden Schwob wie mich.
„Atemschaukel“ gibt es jetzt als Hörspiel. Hier der Link.
http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article8613618/Der-Hunger-der-Hunger.html
“Es ist möglich, mein Kind, dass einen jemand schlägt, und es tut gar nicht weh.”
… erklärt die Mutter ihrer Tochter, als diese sich wundert, warum der Schlag vom ihrem Vater nicht geschmerzt hat. Das geschieht in der letzten Szene des Theaterstücks Liliom von Ferenc Molnár.
Es ist tatsächlich so, dass nicht jeder Schlag gleich weh tut; es hängt immer davon ab, von wem der Schlag kommt. Die, die von einem geliebten oder nahestehenden Menschen kommen, machen (unter Umständen, wohlgemerkt!) weniger wütend als die, die von Fremden kommen. So sollen die, die damals ihren Ceausescu (samt Vorgängern) bejubelt und besungen haben sich nicht mit denen vergleichen, die von Fremden in eine fremde Misère geschickt wurden – meine ich.
Jetzt haben auch die Rumänen ihre Atemschaukel.
Leaganul respiratiei heißt das Buch von Herta Müller, das im Humanitas-Verlag erschienen ist.
Und wie denken jetzt die Rumänen (Ausnahmen bestätigen die Regel) über die Sachsen/Schwaben?
Ich wage zu behaupten, auch nicht anders als vorher.
Eine Leserin versuchte eine Parallele zu den dunklen Jahren im Rumänien Ceausescus zu ziehen: kalt, dunkel, Hunger.
Wir wünschen uns wohl nicht den Ceasca mit seinem Irrsinn zurück, aber können wir so eine Parallele wagen?
Ich habe keinen Hunger gelitten, bin auch nicht erfroren.
Ich durfte mein Kind ins Erwachsenenalter begleiten, im Gegensatz zu jenen Frauen,die ihre Kinder nie mehr wiedersahen und ohne Sarg in eine fremde kalte Erde kamen.
Ich hoffe für die Rumänen, sie sehen klar, ohne solche Parallelen zu ziehen.
Aber warum zweifle ich trotzdem?
Am Stillgestanden ist m.E. nichts aus zu setzen.
Erstens braucht ein jeder mal eine Pause.
Zweitens dient es als militärischer Befehl einer Truppe die “Ehrenbezeichnung” wahr zu nehmen…
Manchmal muß man auch innehalten, dass einen der Alltag nicht auffrißt.
Katharina schreibt:
,,S-a batut pasul la loc?
Das lassen wir mal so stehen.,,
Ich muß lachen…….Wieder Stillstand?
Nimm es mit Humor,Katharina….
S-a batut pasul la loc?
Das lassen wir mal so stehen.
Man reduziert Herta Müller oft nicht mal auf “Niederungen”, man tut so, als hätte sie lediglich über das Baderitual bei den Schwaben geschrieben.
Aber das stört die Autorin nicht mehr.
Sie hat sich weiterentwickelt im Gegensatz zu ihren Kritiker, die auch nach fast drei Jahrzehnten über ein Buch lamentieren, das sie selbst vielleicht nie gelesen haben.
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Welcher Rhythmus war in jener Zeit im Banat “heimisch”?
Von Katharina in Jul 11, 2010 – 22:59
Soll ich ehrlich sein?Es gab keiner……nur beim Polka tanzen,gell Polki?
Der Rumäne würde sagen:,,Sa batut pasul pe loc,,
Warum reduziert man H.M nur auf ihr Buch,,Niederungen,,?
Ist das das einzige Buch das manche verstehen,oder hat sie zu viel am ,,Schwabestolz,,gekratzt?
Alma ich hör auf Dich und lese kein einziges Wort mehr von unserem Hetzer…..
Was manche Menschen tun, hat man ja zu genügent hier im Blog erfahren.
Das diese Franzls jetzt die volle Rente geniesen und unser einer nur mehr 30 € bekommt für zwanzig Jahre harte Arbeit (60 Stunden Woche) in einem Land, dass dich als Geisel benutzte und nur auf dein Geld aus der BRD wartete find ich sehr sehr ungerecht.
Und im Nachhinein von ihren eigenen Franszels dann noch als Kommunistische Verbrecher hingestellt wurden, weil sie nicht früher das Land verliesen…..!
Da macht man sich , so seine Gedanken über Banater und Banater……………..
und als ich endlich vor ihr im Zimmer stand, hörte sie auf, ihren Strumpf das Bein hinaufzurollen, und gab mir eine Ohrfeige, du hast zu antworten, wenn ich dich rufe.
Von Anonymous in Jul 21, 2010 – 22:46
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Recht hatte Sie, die Mutter. Wenn man bei so einer Beschäftigung gar nicht antworten kann, dann hilft nur eine Ohrfeige….
Nur der Anonymous hat leider nichts davon gelernt, lach
?????????????
Ich wischte mir mit dem Klopapier trotzdem den Hintern ab und schaute dann in den Ausschnitt, und sah den Kot, in dem weiße Würmer krochen. Ich sah die kleinen schwarzen Kotknollen und wußte, daß Großmutter wieder Verstopfung hat, und sah den lichtgelben Kot meines Vaters und den rötlichen Kot meiner Mutter. Ich suchte nach dem Kot meines Großvaters, und Mutter schrie meinen Namen in den Hof, und als ich endlich vor ihr im Zimmer stand, hörte sie auf, ihren Strumpf das Bein hinaufzurollen, und gab mir eine Ohrfeige, du hast zu antworten, wenn ich dich rufe.
Aus ihrem Kontext gerissen und hier nur so hineingeschmissen, verlieren diese Texte an Zauber. Wieso tun sie das, Anonymous?
“Denn so viel Haß kann man einem anderen Menschen nicht an tun wen man ihn nicht kennt…” Von Polkakeenich in Jul 21, 2010 – 10:59
Diese Aktion ist HM gegenüber nicht wohlwollend, Polki. Ich glaube nicht, dass RW, der sie kennt, sowas tun würde. Also, hör auch damit auf.
Danke Polki, jetzt ist der Damast gebügelt, lach…
Er sit nicht aus Damast und auch nit Schwarz Getkiss!
So lange bis er nicht hier voerstellt ist er der Rote Banater Baron aus Perjamosch.
Denn so viel Haß kann man einem anderen Menschen nicht an tun wen man ihn nicht kennt wie er dem Carl oder Carl ihm……!
Die zwei sind wie Pech und Schwefel und ich glaube nicht…….Das nur Carl seine Geschichten veröffentlicht und der Perjamoscher
seine nicht……An diesen Weihnachskind glaube ich nicht.
Nur der Perjamoscher (Richard Wagner) hat ein Problem: Er kann sich nit auten, da er bei der Kommunistischen Partei Rumäniens war und bescheit über unser Schwowisches denken weiß.
Da würten ihm, sehr kalter Wind is Gesicht blasen hier im Blog……..
Wobei ich noch immer eine Ehrliche und Offene Meinung besser finde wie eine Hinterf…….!!
Kein Fan auf dieser Welt bekämpft einen Gegner seiner Gruppe oder Vorbild so wehement, wie Anonymuos seinen Carl.
Könnt´es sein der Anonymous ist auch aus Scwarzem Damast?
Anonymous, es hat niemand mehr Kerwei im Dorf und es tanzt niemand mehr, weder um das Faß noch um sonstwas. Das Dorf liegt wie ausgestorben in der gleisenden Sonne und wenn Bewegung in die paar Gassen kommt, dann sind es nicht die Glockenröcke mehr…
Und die Seelen der Toten sind für immer unter Betondeckel verbannt.
muss man sich das antun, so spät am abend, das von dem “Anonymen” zitierte zu lesen, gut das ich nicht zu Abend gegessen habe
Mutter tanzt mit schwimmenden Tulpen und Onkels Schenkeln am Tischrand vorbei. Sie hat die eingerollten Chrysanthemen um den Mund und sagt: mit dem Essen spielt man nicht.
Der Pfarrer hebt die knochigen Hände im Namen des Herrn: erlöse uns aus dieser Verbannung. Aus seinen Händen steigt ein rinnendes Gestrüpp an Rauch und schwebt um den Konten am Glockenstrick und steigt in den Turm.
Des Grab ist gesunken, sagt Mutter. Da müssen zwei Fuhr Erde drauf und eine Fuhr frischer Mist, damit die Blumen wachsen. Das kann dein Onkel tun für seinen toten Bruder, sagt Mutter.
Großmutter hängt den Kranz mit den weißen Steinchen an ihren toten Zeigefinger.
Vaters tiefe Augen schaun auf Mutters schwarzen Glasfuß mit dem weißen Riß. Mutters schwarze Schuhe gehen über Maulwurfshügel zwischen fremdem Gräbern.
Wir gehen durch das Friedhofstor. Das Dorf sinkt in sich ein und riecht nach Tannengrün und Farn, nach Chrysanthemen und nach wächsernem Gestrüpp.
Das Dorf ist schwarz. Die wolken sind aus schwarzem Damast.
Großmutter rasselt mit dem Kranz aus weißen Steinchen. Mutter zerdrückt meine Finger in ihrer Hand. Vater ist unsere tote Seele. Vater hat heute Kerwei und tanzt am Dorfrand vorbei.
Mutters Strumpfhalter schneidet sich tief in ihre Hüften.
Vater preßt im drückenden Tango seine Schenkel an eine Wolke aus schwarzem Damast.
da gebe ich Ihnen als Mann sogar Recht, verehrte Frau Katharina. Nur: besser bleibt es bei eingeschlagenen Fenstern, also einer Sachbeschädigung als wie das sie den Hochwürdigen Herrn bei den “fudulii” gepackt hätten. Hätte der Her Pharrer eine serbisch oder ungarische oder was theoretisch ist eine tirkische Gemeinde betreut, wäre es nit bei eingeschlagenen fenstern gebilieben. Trotzdem schön war das nit von den Kinichshofner Mannsleute. Wären sie lieber nüchtern geblieben und zeitig mit ihren Weibern ins Bett gegangen, dann hätte der Herr Pharrer nix zu tun ghabt. Beides ist schlimm, wenn ich die Wahl hab das ein geistlicheer Herr mit meiner Frau rumhaut oder sich an meinem kleinen Buben oder dem kleinen Mädel vergreift…naja lassen wir das beides ist sehr schlimm, am schlimmsten ist das was homoperverse Pfarrer heutzutage mit ihren Ministranten anstellen.
Da hört ich mal von meinem Neffen einen Witz. Der Pfarrer ist in der Mittagspause und beauftragt den Oberministranten die Beichte abzunehmen. In der nähe des Beichtstuhls stehen zwei junge kleine Ministranten. Der Oberministrant reißt die Tür des Beichtstuhls auf und fragt nach der höhe einer Buße: “Was gibt der Herr Pfarrer für Oralverkehr?” Drauf der kleine Ministrant: “Ein Duplo und eine Hanuta” So jetzt sind wir aber nit mehr im Banater Wald bei Millersch Lesestunde, sondern in einem tiefverqualmten wertshaus. Die Banat-Ladies mögen mir verzeihen.
Sehr männlich die Haltung der Königshofer Männer!
Fensterscheiben zerschlagen zeugt von großem Mut und Heldentum!
Und ausserdem ist beim Kinderzeugen nicht nur der Mann beteiligt. Oder?
Guckt mal. Wir sind gerade dabei ” Niederungen Nr. 2″ zu schreiben!
Von wegen brave Schwabendörfer. Da war doch was los!
Der stärkste Ochs nimmt sich die schönste Kuh !!
Stier, Biko, wäre aber besser gwen.
Also der Herr Pfarrer war ein gans lieber Kerl und hat alles selber gemacht in der Keerch vun Kinisof (Königshof) der hat die Keerch auf vordermann gebrung. Sogar der Keerche Turm hat er und der Messner zusammen gestrichen.
Also Lob iwer Lob!
Meine Klasenmädels vun Kinisof haben dem herr Pfarrer jeden abend die Milch getragen und wir in der Schule hörten nur mehr Pfarrer und nochmal Pfarrer.
Bis auf einmal war es still in der Klasse und es bildeten sich zwei Parteien……Demogratie war schun immer eine stärge in Blumenthal.
Wenn dieses mal auch die Kinisefer do droan beteiligt waren.
Die Pfares Kechin war verheiratet und zufälig durch der Heilige Geischt schwanger geworden.
Bei so einem tichtige Pfarrer ist das auch normal, dies ist wie bei den Kühe auf der Weide…….Der stärkste Ochs nimmt sich die schönste Kuh !!
Die Männer waren doch auch selber schuld an diesem desaster……Sie sassen nämlich den ganzen Abend in der Wirtschaft (Bufet) und kammen immer betrugener nachhause……!
Ja so beschlossen die Männer dem Herr Pfarrer die scheiben einzuschlagen an einem Abend und die Bergsau brannte lichterlooooooo!
Der Herr Pfarrer wurde somit versetzt in eine Ortschaft auf die Heide, da hier die Kühe frommer sind wie in der Hecke………
Lach OK die Köchin ging mit und alles war wieder in Ordnung.
Der Herr Pfarrer hies Temerle oder so und sein Kind Uwe (Wie der Seeler Uwe)…..Da mein Onkel diesen Namen ausgesucht hatte und ein Mädchen bekamm die Bättwäsche war aber mit Uwe blau bestickt und der Herr Pfarrer seine mit Carina rosa bestickte ……….
Tauschte man schnell die Bättwäsche und die Namen aus und das leben ging weiter wie ich jetzt auch in die arbeit……..14:00 Uhr muss ich stempeln……..Lach
Hat der Pfarrer den Männer die Frauen ausgespannt?
Erzähl mal, Polki!
die Gschicht kenn ich nit, aus Kinichshof, was war da? Naja
Siehst Du, Polki.
Wir wissen unser Glück zu schätzen.
Wenn nicht da die Geschichte von Königshof gewesen wäre Superschwob………………
Wo die Männer dem Herr Pfarrer die Fenster eingeschlagen haben…….Tralala 1970 oder so um die Zeit.
Katharina, Zigeiner bringe Glick!
Jedenfalls waren, zumindest die Dorfpharrer, noch echte Männer gewesen, der große Teil davon, nichts menschliches war ihnen fremd. Ich schrieb hier mal, dass ein Herr Pharrer bei der Hochzeit mal in einer Situation in der Männerrunde gesagt hat: “Junge Hure, alte Betschwester” hinsichtlich den scheinheiligen doppelmoralischen Weiber, die es im Dorf gab. Das hat hier manchen Schwowe-Ladies nit gfallen, weil sie meinten, dass sich alle im schwäbischen Dorf gezierter ausgedrückt haben.
Und sie nannten offen und direkt vieles von der Kanzel bei Namen, auch wenn sie oft bei sich selber hätten anfangen müssen. Die hiesigen Priester ist größtenteils nur Waschlappen und Leisetreter, lebensfremd. Über die Banater Priester lasse ich generell nix kommen. Das mit dem Zölibat, ist eine Sache des Vatikans. Wenn der Pharrer ein ganzer Kerl war, dann war das mit der Köchin oder mit dem Kind, das ein paar Dörfer weiter gewohnt hat garnit so das Thema bei vielen Schwowe.
Es ist doch gut, dass auch Zigeiner da auftauchen.
Sie gehören doch auch zum Banat.
Die Messen im Westen haben nichts mehr von dem, was wir aus dem Banat kennen.
Und wenn wir über unsere Banater Priester auch meckern können, sie sind um keinen Deut schlechter als die Hiesigen.
Alles verändert sich und Veränderungen sind manchmal auch erwünscht.
Doch (vielleicht sehe ich das nur so) es scheint, es werden neue Menschen “gezüchtet”,die in Seminaren sprechen lernen, denen man vorkaut, wie sie mit scheinbar harmlosen Wörter andere hinters Licht führen müssen,denen man Tipps fürs Leben mitgibt, weil Selberdenken nicht mehr möglich ist. Menschen, denen nur wichtig ist, was die Werbung gerade hochpreist.
Es wird ständig von christlichen Werten gesprochen, aber alles Larifari. Der katholische Priester schläft und urlaubt mit seiner Köchin?
Alles nebensächlich, wenn man dem Priester sein Kind nicht mehr anvertrauen kann, wenn er noch unmoralischer als der Sünder im Beichtstuhl ist.
Heute haben unsere toten Seelen Kerwei.
Von Anonymous in Jul 19, 2010 – 23:28
ist doch ein guter Spruch. In der heutigen Zeit ist dieser Spruch aus dem Munde eines Pharrers geradzu modern, wenn man bedenkt, dass Messen als “Fußballmessen” mit Tröten Vuvuzelas usw. mißbraucht werden.
Schau an, schau an so langsam kann man den Blog in Adam Müller Guttenbrunn Blog taufen…..
Eigendlich schade das der Polki da aufgetaucht ist, als Banater Zigeiner und alles a bisserl durchnander wirbelt.
OK der Adam Müller war jo mein Nochber, OK Guttenbrunn war 10km entfernt aber überteiben kann man es jo a biserl…………!
Wo bleibt die Quellenangabe, Anonymous?
Oder ist der ganze Text Ihr Produkt?
Mutter hat die eingerollten Chrysanthemen auf der Stirn und sagt: auf Gräbern sitzt man nicht. Großmutter streckt den toten Zeigefinger aus. Der Riß auf Mutters gläsernem Bein ist so breit wie Großmutters toter Zeigefinger.
Der Pfarrer sagt: meine lieben Gläubigen, heute ist Allerheiligen, heute haben unsere lieben Verstorbenen, unsere toten ein Freudenfest. Heute haben unsere toten Seelen Kerwei.
Von Anonymous in Jul 18, 2010 – 23:04
Wissend, dass es wieder zu Feuer hier kommt, hat diese/r nette Anonymous den Text reingestellt.
Und prompt brennt es hier.
Aber ich sag es Euch: Lieber mal ausnahmsweise mit grauen Nudeln auf der Haut, als ein Leben lang mit einer verkümmerten Seele!
verwechselt nicht Literatur mit einer Doku.
Da hast du auch Recht…..Nur unsere Nemti Feinde haben nicht die Literatur geschätzt, da sie ja nicht mal richtig Deutsch lesen konnten….
Nein sie haben genau diesen Dreck an uns geschätzt und darum auch den UTC Preis verliehen, da bin ich mir so sicher wie a Dickschaedlicher Schwob.
Es war so wie wen man Bezin ins Feuer leert…..
Anonymous ich hoffe Du bist kein KOMMUNISTISCHER SAUBÄR
iCH GEBE DIR EINEN rAT: HÖR AUF ZU STÄNKERN
“Jetzt geht es wieder los mit diesem Baderitus”
Ja Katharina, leider…
Wer wohl der nette Anonymous sein könnte??
Ich glaube das ist nicht so schwer zu erraten.
Leser
Jetzt geht es wieder los mit diesem Baderitus.
Literarisch ist das doch sehr schön beschrieben.
Aber unsere komplexierte Schwabengemeinschaft liest nur immer Dreck und wieder Dreck.
Könnt Ihr Euch nicht an diesem Text erfreuen?
An der Sprache?
Wo bleibt denn Euer Selbstbewußtsein und klarer Blick?
Ich habe schon meine Meinung über diese Szene in diesem Blog mal geschrieben.
Es geht um eine bestimmte Zeit, um eine gewisse Realität. Warum verallgemeinert Ihr das?
Ihr könnt mich jetzt in Stücke zerreißen, aber
verwechselt nicht Literatur mit einer Doku.
Solala……uns Schwowe und weiter niemand ……Lach
So kann man sich einschleimen bei den Gegner das ist das richtige Mittel für Schwowehasser lieb zu gewinnen.
Sie hat es geschafft in Rumänien mit dem Teufel zu paktieren und hier auch.
Ich werde dies nie schaffen, da ich kein Teufelsgeld und anerkennung brauche. In dem ich meine Schwowische Banater Nation an das Kreutz nagel !!
Wenn ich diese Erzählung lese, wird mir übel. Ich finde sie geschmacklos. Wen wollte die Nobelpreisträgerin damit schocken? Das wird mir immer ein Rätsel bleiben. Aber besser gar nicht fragen.
Anonymous Danke für diesen Dreck vielen vielen Dank.
Hast DU damit wollen unruhe stiften ( Dann nehm ich dich vun deiner Mutter……nimmer raus!) oder nur wiedergeben das Banater Schwäbische Bad. von der Herta Müller
Jetzt verstehe ich den Carl Gibson erst perfekt.
Herta Müller hat mit dieser Geschichte uns Banater richtig zugesetzt …….
Der letzte Satz: Die Schwäbische Familie sitzt frisch gebadet vor dem dem Bildschirm ! Die Schwäbische Familie wartet……..
Somit hat sie alle, nicht nur Ihre Familie verletzt.
Sicher die neu Kommunisten und die Banater Schwaben hasser waren begeistert von dieser Legtüre, wie bei Günter Ungraut und seiner Blechtrommel auch.
Meine Frau meint immer ich überteibe…..Lach
Aber so eine übertreibung habe ich noch nie gelesen. Eine Lenauschülerin hat mir mal gesagt die Herta sei Pervers……..Dem kann ich nur zustimmen. Mich würde interesieren (Bin jetzt auch Pervers) ob sie beim Sex auch so pervers ist……….!
Dies kann ich jetzt nur bestätigen, so über die eigene Familie zu schreiben ist einfach dum und blöd……..Sicher hat sie ihr Ziel erreicht und die Rumänischen Kommunisten haben sich den Arsch abgelacht, über die Banater Schwaben.
Da ging es ja zu wie im Märchen von Brüder Grimm: Der erste wurde gefressen, der zweite wurde gefressen und der letzte hatte Glück. Da der Drache im Schmutzigen Wasser den Grosvater nicht mehr fand.
Jetzt bei so einer Geschichte als die DISIDETIN und ANTI KOMMUNISTIN im Westen aufzutreten ist einfach lachhaft und beschäment. Für Menschen die in Rumännien im Gefägniss waren Jahre lang und vielleicht auch dort grepiert sind.
Also ich kenne den Baderitus der Banater Schwaben ja zu genau da ich ihn ja selber miterlebt habe. Das es auch Geitzhälze gibt unter unseren Banater die das so gemacht haben kann ja sein……..
Nur in den 60 so ein Bad zu haben mit Wanne in Nitzkydorf war ein Luxus denn sich nicht jeder Nitzkydorfer und Banater leisten konnte !!
Sicher diesen Luxus dann voll auszuleben, für dies war dann der HM ihre Familie zu Geizig….
Somit haben sie dann das Holz gespart.
Wir hatten ein Bad erst in den 70 Jahre mit Pumpe und Badezimmer. Ohne Wanne nur eine Dusche…….Lach bin ich froh, das ich Euch dieses Wannenspektakel jetzt nicht schildern muss…..Lach
Schöne Geschichte – kann man immer wieder lesen.
Es ist Samstagabend. Der Badeofen hat einen glühenden Bauch. Das Lüftungsfenster ist fest geschlossen. In der vergangenen Woche hat der zweijährige Arni wegen der kalten Luft den Schnupfen gehabt. Die Mutter wäscht dem kleinen Arni den Rücken mit einem verwaschenen Höschen. Der kleine Arni schlägt um sich. Die Mutter hebt den kleinen Arni aus der Badewanne. Das arme Kind, sagt der Großvater. So kleine Kinder soll man nicht baden, sagt die Großmutter. Die Mutter steigt in die Badewanne. Das Wasser ist noch heiß. Die Seife schäumt. Die Mutter reibt graue Nudeln von ihrem Hals. Die Nudeln der Mutter schwimmen auf der Wasseroberfläche. Die Wanne hat einen gelben Rand. Die Mutter steigt aus der Badewanne. Das Wasser ist noch hei, ruft die Mutter dem Vater zu. Die Seife schäumt. Der Vater reibt graue Nudeln von seiner Brust. Die Nudeln des Vaters schwimmen mit den Nudeln der Mutter auf der Wasseroberfläche. Die Wanne hat einen braunen Rand. Der Vater steigt aus der Badewanne. Das Wasser ist noch heiß, ruft der Vater der Großmutter zu. Die Großmutter steigt in die Badewanne. Das Wasser ist lauwarm. Die Seife schäumt. Die Großmutter reibt graue Nudeln von ihren Schultern. Die Nudeln der Großmutter schwimmen mit den Nudeln der Mutter und des Vaters auf der Wasseroberfläche. Die Wanne hat einen schwarzen Rand. Die Großmutter steigt aus der Badewanne. Das Wasser ist noch heiß, ruft die Großmutter dem Großvater zu. Der Großvater steigt in die Badewanne. Die Seife schäumt. Der Großvater reibt graue Nudeln von seinem Ellbogen. Die Nudeln des Großvaters schwimmen mit den Nudeln der Mutter, des Vaters und der Großmutter auf der Wasseroberfläche. Die Großmutter öffnet die Badezimmertür. Die Großmutter schaut in die Badewanne. Die Großmutter sieht den Großvater nicht. Das schwarze Badewasser schwappt über den schwarzen Rand der Badewanne. Der Großvater muß in der Badewanne sein, denkt die Großmutter. Die Großmutter läßt das Badewasser aus der Badewanne rinnen. Die Nudeln der Mutter, des Vaters, der Großmutter und des Großvaters kreisen über dem Abfluß.
Die schwäbische Familie sitzt frisch gebadet vor dem Bildschirm. Die schwäbische Familie wartet frisch gebadet auf den Samstagsabendfernsehfilm.
Wie sie (H M ) Auch Heimisch war………..
Nur Carl meinte: “Darf man eine Nation (Banater Schwäbische Nation) im Schlachthoff, vor dem abschlachten noch so erniedrigen, damit unsere Seelen dies alles mit ins Paradies nehmen?” Ich meine ja, wir Schwaben kommen alle ins Paradies!
OK meine erste Hadlung im Paradies wird sein: “Eine Endeignung !”
Unserer Herta werde ich im Komunistischem Still, den roten Kommunistischen Lipenstift konfiszieren . Und ab sofort wird nur mehr Engel hel rosa verwendet, Punkt.
Seppy nicht nur im Banat, auch in Temeschwar (Timisoara). Des gilt für die Städtler a……..
Welcher Rhythmus war in jener Zeit im Banat “heimisch”?
Herta Müller hat viele Sachen gut beschrieben und in ihren Bücher klar dargestellt.
Offen und in dem Rythmus das in jener Zeit im Banat ,,heimisch,,war.
Schon wieder Telefonterror, Polki?
Ich war es nicht.
Wer sagt, dass Carl nicht nach Rumänien fahren darf?
Er befürchtet nur,es könnten paar Schurken mit ihm abrechnen.
Geld stinkt nicht! Auch nicht bei Frau Mueller.
Ich verstehe nur Banhof !!
Herta Müller die angeblich gegen die Secu war veröffentlicht ihr Buch in Bukarest ! Die Haupstadt vom Wolf im Schafspels, dort wo die Secu zuhause ist und ihre nachkommen.
Carl darf nicht einmal nach Rumänien reisen!
Was soll ich da noch glauben?
Humanitas…….soll so viel heißen wie Menschlich ? oder vertsehe ich das falsch?
OK Rumänien ist eine Demokratie und so muss man dieses Land auch respektieren. Ich mache mir aber meine eigene Story daraus, bei dieser Hitze kann vieles in meinen Gedanken sich entwikeln……………….
Habe mittlerweile mit meinen Äuserungen vieles erlebt, bin mal neugierich uf Schwowisch: “Wann die Banditen, der H M ihre befürworter mich umlegen…………..
Vor einer Woche hatte ich Telefon Teror zuhause: Ale halbe Stunde klingelte das Telefon …………..
OK mei Oma hat zu dieser sorte von Menschen Zigeiner gsat……………………
(Da sind nicht die Cindi und Roma gmeint) Sondern Menschen die anderen Menschen was bösses an tun.
Schöne Sunntach noch
Die Securitate ist noch am Werk?
Kein Problem für Herta Müller. Nicht mehr.
Der Humanitas- Verlag feiert sein 20.Jubiläum und Herta Müller ist eingeladen.
Sie wird am 27. und 28. September in Bukarest sein.
Ihr Buch “Reisende auf einem Bein” erscheint nun im Humanitas-Verlag.
Und damit wir hier nicht in ein Dauer-Gähnen verfallen, ist es gut, dass Supersvabo das Blog von Zeit zu Zeit aus der Lethargie reißt, die Anonymouse mal reingucken, die Frauen die Männergesellschaft mal stören…Ja, und Fremdgänger wieder die Tür herein finden.
Das mit dem Nicht-Zusammengehören ist doch erst der Reiz hier zu schreiben.
Wenn wir alle unisono dieselbe Leier loslassen, dann können wir schließen.
Von Katharina in Jul 9, 2010 – 14:31
da gebe ich Ihnen sogar Recht, Frau Katharina, es stimmt so wäre ja dauerhaft schröcklich wenn wir uns nur “în struna canta” würden.
an meinem Tisch hat jeder Platz, denn Gast im Haus, Gott im Haus, das war ja, vor allem an der Kerweih, Banater Art, dahingehend habe ich mich nit geändert; wer es genauso hält, dem bin ich auch ein lieber Gast, denn: ein lieber Gast ist niemals Last.
Sie müssen uns nur verraten, lieber Supersvabo, mit wem Sie am Banater Tisch zu speisen belieben, dann können wir uns vielleicht einigen.
Das mit dem Nicht-Zusammengehören ist doch erst der Reiz hier zu schreiben.
Wenn wir alle unisono dieselbe Leier loslassen, dann können wir schließen.
aus dem Zusammenhang gerissen auf in der Rubrik Letze Kommentare wirkt, wenn man den Blog verfolgt hat recht skruril, z. B. “Carl Gibson bei Herta Müller und ihre Leserunde im Banater Wald”.
Was unser Ritter aus Sacklas der Wes Herta aus Nitzkydorf im Banater Wald wohl zu sagen hätte. Manchmal bringt, rein visuell, der Banat-Blog Leute zusammen, die so garnit zusammengehören.
nun denn herien, auch Du anaonymous, damit wir Dich erst herzen können und dann sehen werden ob wir uns vertragen.
Ist’s ein Gesicht? Ist’s Wirklichkeit?
So denn:
F: Es klopft? Herein! Wer will mich wieder plagen?
M: Ich bin’s
F: Herein!
M: Du musst es dreimal sagen.
F: Herein denn!
M: So gefällst du mir! Wir werden, hoff ich, uns vertragen!…
Hallo,
Herr Gibson, vielen Dank für Ihre Zeilen. Ich freue mich von Ihnen zu hören.
ziemlich zäh, aber es gibt noch Themen auf dem Blog hier, auch wenn neue Artikeln von ingemar nicht erscheinen.
Aber es gibt ja noch hin und wieder Leute hier, die Meinungen mit Banatbezug äußern.
Danke für die Nachfrage – ich lebe noch und lese fleißig mit.
Viel wäre zu sagen.
Doch seitdem unser Bundespräsident davongelaufen ist und Auflärerer wie Gauck doch nicht so recht gefragt sind, hat die Moral einen schweren Stand.
Ja, das Ende der Moral ist gekommen.
In diesem Land will man die Wahrheit einfach nicht zur Kenntnis nehmen.
Die Wahrheit interessiert schelchthin nicht.
Im Garten des Epikur – inmitten von Pflanzen und Wachstum – über das Leben nachdenkend ist jeder von uns gut aufgehoben.
Genießen wir diesen heißen Sommer.
Carl Gibson
P.S. Habe festgestellt, der Thread “Symphonie der Freiheit” ist seit einiger Zeit weg – gibt es Gründe dafür?
wer weiß, wo er heute Schlachten schlägt. Aber ich vermisse ihn schon.
… wo ist eigentlich der Gibson? hat er seinen Kampf aufgegeben?
Was willst Du noch wissen, Polki?
Bleibt alles in der Familie, sagt man doch.
Die Landsmannschaft hat doch versprochen das sie Licht in s Dunkel bringt mit den Anschuldigungen von unserer Nytzkidorferin das die Securitate sehr present war in der Landsmannschaft………!
Da tut sich recht wenich uf Schwowisch gsat…Ausser das man die Beziehung zu Rumänien und ihren Minister intensiwiert hat.
Hoffentlich erlebe ich noch die Erleuchtung der Erleuchten unschuldigen Lämer—-!!
man hört ja garnix mehr vum Millersch. Is es im Banater Wald, im Jacht-Wald sich abkühlen? Aber im Ernst weiß man schon ob es einen Post-Nobelpreis-Roman gibt, HOG Nitzkydorf, bitte melden? Ach ja war es Millersch jetzt der Einladung der HOG Nitzkydorf gefolgt, war es auf dem Treffen?
Ja, die Leserunde aus dem banater Wal geht weiter im Deutschland Radio Kultur:
http://www.dradio.de/download/120808/
Der Titel der Sendung
“Man hat die Freiheit, die man sich nimmt”
Neue Enthüllungen über die Bespitzelung der “Aktionsgruppe Banat”
Von Sabina Kienlechner
So neu sind die Enthüllungen gar nicht. Es werden einige Dinger präzisiert, vor allem über Peter Grosz und Werner Söllner.
Auch sind die Entwicklungen der Secu-Methoden im Bezug zur Aktionsgruppe klarer beschrieben.
Interessant ist die Feststellung in dem Zitat:
“Sprecherin: Die jungen Schriftsteller dieser Gruppe waren keine
Revolutionäre, sie verstanden sich nicht einmal als Dissidenten. Sie wollten
eine moderne, innovative Literatur schreiben, in der Hoffnung, damit auch das
Realitätsbewußtsein ihrer Umgebung verändern zu können. Dafür wurden sie
vom totalitären rumänischen Regime verfolgt und bestraft. Ihre Geschichte
spielt in Rumänien, doch ihre Werke sind in deutscher Sprache geschrieben,
und auch sie selbst verstanden sich stets als Deutsche.”
In dem Beitrag ist kein Protest irgendeines Gruppenmitglieds zu dieser Feststellung zu hören – also ist die Glaubwürdigkeit da.
Nun muss man feststellen die Bezeichnung Dissident nicht auf die Gruppenmitglieder passt, was ja schon vor langer Zeit auch Gibson behauptete. Mehr noch, in ihrer Naivität hatten – in Absprache mit den anderen – 2 Mitglieder sogar versucht die Securitate zu “unterwandern und falsch zu informieren” was gehörig misslang.
Alles in allem, ein lesenswerter Beitrag, aber wie so oft, einseitig. Es wurde (mir) keine Stellungnahme irgend eines der angesprochenen “Berichterstatter” zu diesem Bericht bekannt….
Auch dem sind wir entronnen! Das fiese Etikett von einst, „nicht normal“, können wir heute als Pipifax abtun.
Katherina der Traum eines Mädchens von Deutschland und einem Mädchen von unserer Dörfer war sicherlich verschieden……
Die Deutschen Mädels träumten ihre Träume in Englisch
und unsere Schwäbischen Mädels in Deitsch !!
Durlacher…….wie kommst auf diese Idee das ich die Herta Müller nicht mag?
Das ich ihr nicht in den Hintern schlüpf jetzt wo sie den Nobelpreiss gewonnen hat ist eine Sache. Bin aber stols als Banater Schwob auf ihren Literarischen Erfolg und nicht Neidisch.
Politisch……..Ja do…..! Ist sie für mich a Nutznieserin des Komunistischem und Kapitalistischem Systhem. Eine die mit em Strom schwimmt. Und des immer schreibt wo die führende Herrschaften grad ins Politische Programm passt. Oder habt ihr schon ein Buch von Herta gefunden……… Wo sie, gegen das Systhem damals in Rumänien schrieb? Und dafür den Reisepass für ein Literarisches Intermezo im Schlarafenland Deutschland bekamm.
Wenn ich Unrecht habe…………..Könte ja sein !!! Ich bin nicht Gott.
Dann ist Ceaucescu der gröste füherer aller Zeiten für mich gewesen und alle seine Parteifünktionäre. Denn ein Pass an eine Familie zu vergeben die Anti Kommunistisch ist so aus freiem stück ohne mir und dir nichts……Ja so was, muss man sich mal vorstellen! Ich kann es nur im Traum.
was für die einen heute verklärt der Himmel auf Erden ist, kann für andere die Hölle sein. Hat aber nix speziell mit dem Banat zu tun.
Die nobelierte Nitzkydorferin hat es ja in ihrem Hörbuch ganz gut auf den Punkt gebracht, z. B. dass das ein enger Grat war, etwas ist normal oder abnormal. Das ging auch sehr schnell, wenn man mal was außerhalb der Spur gesagt oder getan hat, daß man dann abschätzig als abnormal, oder zumindest das Verhalten, Denken usw. qualifiziert wurde. Oder das jeder bestrebt war die Fassade zu halten, so gut es ging. In der Stadt da schei.t man sich nicht viel darum, was sagt der Nachbar, der Pfarrer, der Bäcker etc. in einem 100-Seelen-dorf schon, egal ob das nun im Banat oder im tiefsten Oberbayern ist.
Gottverlassen und von Gott verlassen,Polki, das ist ein Unterschied.
Ich erwähnte die Abgeschiedenheit des Dorfes, die gefühlte Einsamkeit eines Kindes, die empfundene Trostlosigkeit (ich kann das nachvollziehen), wobei solche Dörfer vielleicht auch ein Stück Idylle sind. Aber manchmal hilft auch die Idylle nicht, wenn die Träume über die Abgrenzung einer Landschaft hinausgehen…
Keinesfalls sprach ich von Gott und was er mit dieser Welt dort vorhatte. Das ist ein anderes Thema.
Meine Frage war, ob der Traum eines Mädchens in der räumlichen Abgeschiedenheit ein anderer ist, als der eines Mädchens in einer überfüllten und doch aufregenden Metropole.
Ich denke, mit Ja antworten zu können, wobei innere Einsamkeit dann doch auch in der grossen City möglich ist.
Denn entscheidend sind die Denkart und Gefühle eines Menschen.
Und wie man hier im Blog sieht, jeder hat seine eigene Meinung,was auch kein schlechtes Zeichen ist.
Polki, das ist doch wirklich seht spärlich, was du da als Rezept für einen Nobelpreis aufzählst.
Dass du nicht viel von deiner Landsmännin hälst – nun, das find ich schade. Aber für wie blöd hälst du die Schweden??!!
Durlacher.
Katherina….Unser Dorf war doch nicht Gott verlassen! Überall ist Gott und der Teufel zu finden. Der Kampf ist gut und böse + und – gegeneinander. Es fragt sich nur was ist gut und was ist böse.
Das Hirtenmadel Herta hat eben von diesem Dorf seine Träume von der grossen weiten Welt.
Sie hatte Zeit genug auf den Wiesen und Felder mit ihrer Kuh die Einsamkeit und Stille zu geniessen und in ihren Gedanken zu speichern mit dem Summen der Insekten und dem Geruch von Frischem Grass.
Das alles vermischt mit einer Kommunistischen Lenau Schule und mit Lehrmittel aus der K und K Monarchie. Das alles hat gereicht um die Herschaften in Stockholm zu überzeugen.
Interessanter Gedanke. Ich denke aber das man sich überall beengt fühlen kann. Dabei ist es egal wo man wohnt. Vielleicht hätte sie sich an jedem Ort eingeschlossen gefühlt? Vielleicht ist dieser Zustand ja in ihr und nicht von der äußeren Situation abhängig?
Gruß
Leika
Eine Frage an alle, die glauben, Herta Müller hätte auch als Berliner Kind (meinetwegen auch aus dem Ruhrpott) so faszinierend geschrieben.
Worüber hätte sie geschrieben und wie?
Träumt ein Mädchen in einer übersatten freien Stadt denselben Traum, wie ein Mädchen in einem gottverlassenen Dorf? Ein Dorf in einem Land, wo nur die Gedanken frei waren…
Genau, Katharina, gepflegte Langweile führt da beim Lesen zum Überdruss. Herta Müllers Werk hingegen hat Spannung, Sprachkraft und Tiefe. Das klingt natürlich abgedroschen – ich bin keine „Fachfrau“ für Literaturkritik und (Lebens)Kunst-, sondern einfach eine, die gerne liest. Und: Der kalte Schmuck des Lebens ist eine sehenswerte Ausstellung, die viele Einblicke gestattet und nichts Wichtiges ausspart. Ich bin sehr beeindruckt und stolz auf Herta Müller, dass sie eine von uns ist – wenn man das so sagen darf.
Das ist tiefsinnig!
Wäre die Birne am Zwetschgenbaum gewachsen, wäre sie klein, rund, blau, und man würde Zwetschgenschnaps aus ihr machen!
Von Teerundfeder in Mai 28, 2010 – 06:47
Tiefsinnig?
Wenn ich mir den deutschen Buchmarkt der letzten Jahre so ansehe…speziell die von Frauen geschriebenen Bücher, da könnte ich mich schon fragen, was eine Herta Müller, wäre sie ausnahmsweise in Berlin geboren,so geschrieben hätte?
Und ob sie dafür den Nobelpreis bekommen hätte…
Netter Blog, hier ist enigstens mal richtig was los. Grüße aus Berlin
Lea
Desillusio ……Du hast uns aber eine Antwort gegeben. Vielleicht hast es selber gar nicht gemerkt………………….!
Das du Heimweh hattest………….Bravo.
Desillusio, diese Einstellung sollte man auch haben, um in der BRD weiter zu kommen.
Wie weit kommt man aber damit?
Ich wage jetzt die Behauptung, wäre Herta Müller hier geboren und aufgewachsen, sie wäre nie diese Schriftstellerin geworden, die sie nunmal ist.
Von Katharina in Mai 24, 2010 – 18:05
Das ist tiefsinnig!
Wäre die Birne am Zwetschgenbaum gewachsen, wäre sie klein, rund, blau, und man würde Zwetschgenschnaps aus ihr machen!
Ab und zu eine halbe Stunde “Banatblog” lesen -und schon vergeht mir das Heimweh.
Da bekommt die Frage, warum uns das Schicksal wohl über die ganze Welt verstreut hat, sofort eine Antwort:
“Damit wir uns besser aus dem Weg gehen können!”
Ich wage jetzt die Behauptung, wäre Herta Müller hier geboren und aufgewachsen, sie wäre nie diese Schriftstellerin geworden, die sie nunmal ist.
Beatrix………Die Deutschen sind geschokt das andere Kulturen beser Deutsch kennen wie sie, in ihrem eigenem Land. Da ihre Schulen vor moderner dumheit platzen………….
Da kommt eine HM die im Banat Schiller, Goethe usw gelernt hat und die moderne Literatur in den Schaten stellt.
Hertas Schreibstill ähnelt den grossen Deutschen Dichter. Man muss sich nur die Rechtschreibreform anschauen und dann weiß man was in Deutland los ist.
Fast in der “Architektur und Wohnen” übersehen.
Die Berliner Agentur Dr.Nice bietet 40 Wortbilder von Herta Müller an.
Im Maxiformat als Poster oder Tapete.
Ab 39.90 €.
….weitere hohe Auszeichnung für Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller: Bundespräsident Horst Köhler hat ihr am 6. Mai im Schloss Bellevue das Große Verdienstkreuz mit Stern überreicht.
Ehre, wem Ehre gebührt!
Fragt sich: Warum wurde der oben zitierte Schmarrn der „Expertin“ im Artikel veröffentlicht, wenn im letzten Absatz des Artikels Folgendes steht:
„Leider ist die Referentin zu wenig auf die Tatsache eingegangen, dass Herta Müller nicht wegen ihrer Thematik so einmalig ist, sondern in erster Reihe wegen ihrer unverwechselbaren Sprache, voll lyrischer Intensität…. Ihre Romane sind keiner historischen Dokumentation verpflichtet, sie beschreiben nicht den Alptraum, der Leser wird, dank eines dichten sprachlichen Motivnetzes, in den Alptraum hineinversetzt….Schwetzinger Zeitung 03. Mai 2010“
Der von Katharina erwähnte Artikel ist zu finden unter:
http://www.morgenweb.de/region/schwetzingen/20100503_srv0000005769842.html
Warum sind eigentlich so viele Besucher aus dem Westen, Brieffreundinnen aus der DDR, usw. usf. ab den 60er- und in den 70er-Jahren so oft und gern zu uns gekommen, haben ihre Ferien bei uns verbracht? Weil unsere Landsleute im Banat – wie ich finde – gastfreundlich, an vielem interessiert und auch weltoffen waren.
Reflexartig Deutschtum im Munde führen und niedermachen mit den Klischees aus der Gruselkiste – 10 Euro Eintritt – Fremdschämen für die Zuhörer inklusive.
Der verlogene Alltag eines Überwachungsstaates
Stadtbücherei: Markéta Hájková-Barth stellte die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller vor / Gemeinschaftsveranstaltung von Bücherei, VHS und Buchhandlung Kieser
Der verlogene Alltag eines Überwachungsstaates
Ich zitiere:
“sondern auch ein Deutschtum, das nur nach außen hin auf Tugenden wie Ordnung und Fleiß aufgebaut ist, in Wirklichkeit aber von der “Tracht im Gehirn”, von Strenge, Unmoralität, Inzest und Alkoholismus geprägt ist”
Nachzulesen in der Schwetzinger Zeitung vom 3.Mai 2010.
Auch bei einem Menschen, den ich mag, stelle ich mir Fragen. Vielleicht gerade weil ich ihn mag.
Übertreibt man mit Herta Müller nicht?
Auszeichnungen über Auszeichnungen.
Das erinnert mich jetzt an Personenkult.
Bestimmt hat es sich hier schon herumgesprochen, trotzdem der Link:
http://www.bz-berlin.de/kultur/verdienstkreuz-fuer-herta-mueller-article826773.html
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Barrikaden?Gegen wen?
Von seppy in Apr 28, 2010 – 20:43
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Gegen die paar wichtigtuende Journalisten, die alte Geschichten aufwärmen?
Von getkiss in Apr 28, 2010 – 22:18
..pack mers an….
Barrikaden?Gegen wen?
Von seppy in Apr 28, 2010 – 20:43
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Gegen die paar wichtigtuende Journalisten, die alte Geschichten aufwärmen?
Hallo Der Schwob,die Oberkatholiken in Italien nehmen es nicht so ernst mit Ostern…Das ist eine glatte Lüge.Ich kann da etwas anderes behaupten.Meinetwegen kannst Du auch ein ganz grosser bewunderer der sächsischen Soziaministerin bleiben.Aber erspare uns hier Deine hirnrißigen Kommentare,die glaubt Dir eh keiner.Machst Dich bloss lächerlich.
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Wenn unsere Schwoweleit wirklich so fromm sind,
wie einige hier in den Raum stellen, weshalb gehen sie dann nicht auf die Barrikaden in diesen Tagen, wo die Kirchen weltweit so unter
Beschuss sind?
Von Der Schwob in Apr 28, 2010 – 10:46
Nur keine Panik.Die Kirche hat immer alles überstanden.
Barrikaden?Gegen wen?
Es sieht so aus, als ob Frau ö. das Kopftuchverbot an Schulen bringen wollte und es mit dem Kruzifix-Verbot zusammen verpackt hatte, um ein Argument zu haben (Trennung von Kirche und Staat, bzw. staatl. Schulen).
Ungeschickt.
Nun ist alles am Kruzifix hängen geblieben…
Frau Özkan fordert das Verbot des Kruzifix in den Schulen und dann rudert sie wieder zurück.
Was nun?
Entweder bin ich gegen das Kreuz in der Schule und bleibe bei meinem Standpunkt oder ich tue alles, was meiner Karriere förderlich ist.
Ehrlich ist das nicht.
Ich bin keine Atheistin, laufe aber auch nicht regelmässig zur Kommunion, weil das gegen meine persönliche Anschauung wäre.
Das mit dem Kruzifix in den Klassenräumen ist genau genommen eine Heuchelei.
Was ist genau Sinn und Zweck des Kreuzes?
In einem demokratischen Land sollte Religion privat bleiben.
Wenn unsere Schwoweleit wirklich so fromm sind,
wie einige hier in den Raum stellen, weshalb gehen sie dann nicht auf die Barrikaden in diesen Tagen, wo die Kirchen weltweit so unter
Beschuss sind?
Lieber Anonymus,
fahr mal nach Italien, ins vermeintlich katholische Land an Ostern, oder in die Schweiz.
Dann wirst Du festtellen, dass es die Oberkatholiken gar nicht mehr so genau nehmen mit
vermeintlich wichtigen Kirchenfeiertagen. Karfreitag und Ostermontag sind in diesen Staaten
keine Feiertage mehr, das Osterwochenende ist
ein ganz normales WE, in den Geschäften, in den
Medien merkt kein Mensch, dass “Ostern” ist.
Und das ist gut so.
Im Übrigen bin ich ein großer Bewunderer der
neuen, niedersächsischen Sozialministerin(CDU)
sowie der EU-Verfassung, in der das Wort Gott
und dergleichen nicht vorkommt.
Ich habe mal deine Dummheiten gelesen……… Trierer Schwob
OK ist deine Meinung meine nicht!
Kirchweih ohne Kirche? geht nicht Schwob von Trier.
Und die Südländer sind auch nicht pleeder wie DU !!
Wenn DU nach Maria Radna wie ein Ochse maschiert bist……….Dann ist es ja deine Sache, warum die, dich nicht vor den Ochsenkaren gespannt haben, dies ist jetzt meine Frage?
Gruss an alle Polki…..Er lebt noch!
Grazie Getkiss für den Link.
Beide Beiträge(Asphalt und Heimweh)untermauern
doch nur die Kerweihmädel-Theorie.
1968-70 war HM im Josephstädter Lyzeum Nr.10.
Gab es da ein Internat wie im späteren Lenau?
Die Lenau-Internatler waren aufgeweckte Zeitgenossen. Sei beteiligten sich sehr intensiv
an den Stadt-Aktivitäten, waren häufig in den
städtischen Cliquen, luden Städter zu Festen auf den Dörfern ein. Aber Samstag Nachmittag konnte sie keiner halten, wenn es nach Hause ging. Derhem is derhem. Man konnte das Schunkefleisch nicht mit der Kantinenkost vergleichen.
In den Sommerferien ging es bis zu einem bestimmter Alter zumindest in den 70ern am Lande schöner zu als in der Stadt.
Temeschwor im Sommer war nichts Besonderes.
Worte von Herta Müller. ” Eigentlich schreibe ich nicht gern. Nur Idioten schreiben gern. Aber ich bin davon besessen.”
Da bin ich selbst aber nicht überzeugt.
Nicht alle, die gern schreiben, sind Idioten.
Idioten können vielleicht auch viel schreiben, aber sie können vielleicht sich auch destruktiv verhalten und Schreibende niedermachen.
Man kann besessen vom Schreiben sein, aber das sagt nichts über die Qualität der geschriebenen Texte aus.
Und ein Mensch, der nicht gerne schreibt,ist auch wie der Schreibende: entweder oder.
Klug oder Idiot.
Nichts im Leben ist so begrenzt oder eindeutig.
Es gibt immer ein weites Feld.
Auch was die Liebe zum Schreiben anbelangt.
Danke, getkiss, für den Link.
Ich war leider nicht dabei und das ist jetzt auch recht wenig…Ich war nämlich neugierig, was Herta Müller unter Heimweh versteht.
Herta Müller muß privat gewohnt haben, ein Internatkind war nicht frei, den letzten Zug zu nehmen…Es war vielleicht eher Einsamkeit, die sie zum letzten Zug trieb…eine gewisse Leere, die später durch Freunde und Bücher sich auflösen wird.
Das mit der Kleidung hat mich als Schulkind immer beschäftigt.
Wenn ich ab und zu aufs Dorf rausfuhr und irgendein unmodisches Kleidungsstück im Schaufenster des Dorfladens sah, dann fragte ich mich, ob Dörfler kein Recht auf schönere Kleider haben, ich konnte nicht glauben, dass eine Frau (oder auch ein Mann) keine andere Wünsche hat, als diese häßlichen Fetzen, die dort hinter der Glasscheibe verstaubten.
Ich fragte die Leute nicht und versuchte mir selbst eine Antwort zu geben.
Zum Beispiel, dass man zu lange auf dem Feld bleibt und dann müde zu Hause weiter macht, man keine schöne Kleider braucht, weil man nicht auf den Corso geht…
Diese Antwort beruhigte mich auch nicht lange.
Ich kannte das Wort Diskriminierung vielleicht noch nicht, aber das Gefühl, dass man Dörfler ungleich behandelt, war da.
Nur hatten auch Dorfmädchen schöne Kleidung für den Sonntag und die Feste…Man hatte Verwandte im Ausland oder fuhr in die Stadt.
Als Erwachsene wußte ich, man beschränkte sich nicht auf diesen Dorfladen.
Wir, die noch lange in Rumänien leben wollten oder mußten, wissen, wie auch die Läden in der Stadt immer trostloser wurden.
Und irgendwie war der Mensch auf dem Dorf jetzt der Sieger, weil er als Selbstversorger unabhängiger war.
Aber es ging ja um Heimweh und dem Asphalt nicht gewachsen…da hätte ich schon mehr hören wollen…
Vielleicht finden wir noch einiges im Netz.
Doch. etwas ist jetzt im Netz:
http://www.literaturhaus-muenchen.de/programm/veranstaltung.asp?ID=7634
Mal zurück zu “Leserunde”. War jemand von Euch im Literaturhaus dabei? Gibt´s irgendwo ein Bericht darüber?
“Das wäre dann die Kerweih von unserem Schwob?”
Eben, nein, danke.
Eher geht Banat ohne Schwaben.
Von Durlacher in Apr 23, 2010 – 12:28
—————————————-
Aha. Aber das ist nix neues, das im Banat kaum noch Schwaben sind.
Kerweih gibt´s noch. Ab und zu. Aber meist ohne Schwaben, es sind andere dabei, die so tun, als wären Sie Schwaben. Warum wohl?
Und wenn in diesem Fall keine Kirche dabei ist, ist´s eigentlich Wurscht. Der (unbekannte) Zweck “heiligt” die Mittel: Fass, Strauß, etc.
Das wäre dann die Kerweih von unserem Schwob?
Nein. Danke.
Wie soll das gehen? Kirchweih (Kehrweih, Kerb, oder wie auch immer) ohne Kirche?
Eher geht Banat ohne Schwaben.
Ich finde Fassels Antwort vernünftig.
Die Gegenseite wird sich äussern…
Danke Beatrix für den Link. Habe bereits den Besuch der Ausstellung geplant.
Danke Katharina für den Link.
Die Argumente Fassels sind klar und verständlich. Bin neugierig ob da noch was kommt…
http://www.br-online.de/bayern2/herta-mueller-literaturhaus-muenchen-ausstellung-ID1271949455149.xml
Ja natürlich funktioniert Kerweih ohne Kirche. Die meisten Banater Schwaben hatten es ohnehin nicht so mit der Kirche. Das einzige kirchliche an der Kerweih war die Sonntagsmesse an Kerweihsonntag. Nicht mehr und nicht weniger. Selbst die Wallfahrt nach Maria Radna war eher eine Huldigung an die Gemeinschaft. Tiefe Religiösität auf dem Weg nach Radna habe ich nie verspürt. Es war für junge und auch gerade für die alten Weiber Gelegenheit mal aus dem Darf rauszukommen.
Die Kommunisten brauchten sich wirklich keine Mühe machen an der Kerweih die Kirche als Institution oder Religion auszumanövrieren. Den Schreiberinnen von oben ist zuzustimmen. Die Schwaben ließen die Kirche im Dorf. Wenige waren bigott. Das war jedenfalls gut in Rumänien. Die Kirche konnte die Leute nicht so verblenden und verblöden, wie es vor allem heute noch in südlichen Bundesländern (Stichwort Patrona Bavariae) der Fall ist. Auch die Pfarrer blieben dort mehr auf dem Boden und rissen das Maul nicht so weit auf. Es ist schockierend wie sehr die Pfarrer in Deutschland sich in Dinge einmischen von denen sie rein natürlich (Ehe, Sexualität usw.) nicht verstehen können.
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/kultur/regionale-kultur_artikel,-Der-Tuebinger-Horst-Fassel-dem-Herta-Mueller-eine-Naehe-zur-Securitate-andichtet-antwortet-_arid,98597.html
Herr Fassel entlastet sich.
Der Schwob,Kerweih ohne Kirche? Funktioniert vorzüglich? Wo? Das Wort,, Kirchweih” sagt doch alles.Was heißt wir sollen die 70 oder 80 jährigen nicht unterschätzen? Also wenn wir nicht in die Kirche marschieren steigt unser Niveau und wir werden positiv wahrgenommen.Also da fällt mir nichts mehr ein.
Der Titel der Lesung der anderen Autoren:
“Wir Wegbereiter”
soll wohl suggerieren, Sie haben den Weg Herta Müllers vorbereitet.
Das Programm scheint diesmal rein literarisch orientiert zu sein. Die Securitate-Problematik ist diesmal nicht unter den angekündigten Themen.
Natürlich, Getkiss, haben die Musketiere den
Weg HM beeinflußt.Der Rädelsführer der Aktionsgruppe Banat war immerhin unser Wohner
Richard. Und für HM noch ein bisschen mehr.
Was das literarische Genie HM anbelangt, bin
ich der festen Überzeugung, dass sie es auch
ohne Aktionsgruppe, ohne Pastior usw. geschafft
hätte. Es werden noch gute Romane folgen und
HM wird in D eine Volksheldin. Sie wird auch von Hausfrauen gelesen werden.
So wie ich HM wahrnehme, wird sie in München
versuchen, rein literarisch zu bleiben. Sollten
jedoch Schwaben oder Sachsen zugegen sein, wird
die Angelegenheit nicht literarisch bleiben.
Lieber Jakob,ich respektiere den Glauben eines
jeden Menschen, auch der Juden, Moslems usw.,
aber in den vier Wänden.
Ich habe nur ein Problem mit der Zurschaustellung
der Religion in Verbindung mit unseren raren
Auftritten in der bundesrep.Öffentlichkeit.
Selbst die Bavaresen haben nur ein müdes Lächeln
für unsere Auftritte, weil wir die Kirche nicht
im Dorf lassen können. Für die Bavaresen sind
Banater Schwaben fleißige, unterwürfige,
gottesfürchtige, archaische, traumatisierte
Zeitgenossen.
Sind wir das wirklich?
Wollen wir das sein?
Ist das zeitgemäß?
Aufgeklärt heißt frei sein, befreit aus der
selbstverschuldeten Unmündigkeit.
Nur auf einem aufgeklärten Boden kann die nächste Generation sich in D Respekt verschaffen.Das ist meine These.
Vetter Michl, Kraftsprüche helfen nicht weiter.
Eine Kerweih in D muss man symbolisch interpretieren. Oder willst mir weismachen,
dass ein halbes Jahresgehalt-wie in Rum.-
investierst?
Kerweih ohne Kirche funktioniert vorzüglich,
unterschätzt unsere 70 und 80jährigen nicht!
Die sind froh, wenn das Niveau steigt, wenn man
uns positiv wahrnimmt.
Die Kirche bzw. der Glaube gehört in die
Privatsphäre.
Seht euch als Letztes die CSU an. Wer dort nicht messerscharf zwischen Politik und Kirche
trennen kann, hat in den höheren CSU-Etagen nichts verloren. Nur in den unteren Regionen
wird alles vermengt, so wie auch viele Landsleute das empfinden. Dies ist übrigens
einer der Gründe, weshalb politisch ambitionierte Schwoweleit stagnieren.
Für alle Nicht-Aufgeklärten in der Sache HM:
alles in München, Literaturhaus:
22.04.19.30 Eröffnung der Ausstellung “Der kalte Schmuck des Lebens” mit dem Kerweihmädel
höchstpersönlich
Dauer der Ausstellung in MUC: 23.04-20.06.2010,
Di-Fr. 11-19 Uhr, Sa.,So. 10-18.00
6.5.2010,18.00 Führung d.d.Ausst.durch
Ernest Wichner
20.00 Aktionsgruppe Banat, Gespräche mit
Lippet,Ortinau,Totok,Wagner
…
Wenn das nichts ist.
Gruezi
Von Der Schwob in Apr 19, 2010 – 16:27
—————————————–
Dazu steht im Programm de Literaturhauses:
“Das Werk Herta Müllers ist literarische Landkarte, Zeitgeschichte und Autobiographie gleichermaßen. Die große, ihr gewidmete Ausstellung zeichnet den Weg der Autorin vom rumänischen Nitzkydorf bis zur Verleihung des Literaturnobelpreises im Jahr 2009 in Stockholm nach. Herta Müller eröffnet die Ausstellung zusammen mit dem Kurator Ernest Wichner und liest Auszüge aus dem 1982 in Bukarest erschienenen, aber erst jetzt in der ursprünglichen Fassung edierten Prosaband Niederungen (Carl Hanser Verlag) und anderen Texten, von den literarischen Anfängen bis in die Gegenwart.”
Ist dies nun “endlich” die Antwort auf die Fragen von Carl Gibson, der schon lange ein Curriculum Vitae von Müller verlangte?
Der Titel der Lesung der anderen Autoren:
“Wir Wegbereiter”
soll wohl suggerieren, Sie haben den Weg Herta Müllers vorbereitet.
Das Programm scheint diesmal rein literarisch orientiert zu sein. Die Securitate-Problematik ist diesmal nicht unter den angekündigten Themen.
Ist die Sache mit Fassel nun eingeschlafen, nach seinem Dementi?
Wir wissen es nicht und warten auf neues…..
Leider ist die Lesung von H.Müller schon längst ausgebucht…
Das Verhältnis der Banater Schwaben zu ihrer Kirche, zu ihrer Religion ist meiner Meinung nach nicht so leicht zu beschreiben, denn da spielte sich viel im Verborgenen ab. Bewusste Gottes- oder Kirchenhasser gab es im Banat fast nie, auch in den Städten nicht. Sicher war vieles in Traditionen gekleidet, nicht mehr hinterfragt, aber war es denn so schlimm? Das meiste Brauchtum der Banater Schwaben war kirchlich geprägt, das war den Kommunisten ein Dorn im Auge. Schon die Kämpfe der Jugend vergessen, die trotz Schikanen an der Kirchweih in Tracht, mit dem Strauß, mit der Blasmusik in die Kirche sind? Auch in der Stadt. Das ist alles Teil von uns, es lebt in uns fort, mein lieber Schwob. Nimm es an, es ist auch dein Erbe.
Ich weiß nicht, ob sie sehr gläubig waren aber ich weiß, was sie nicht waren, Der Schwob. Sie waren nicht bigott. Sie haben sich geschtrippt und sind dann, im Sonntagsanzug, in die Kirche gegangen. Dort war es schön und die Worte, die sie dort hörten, waren gut. Dort haben sie sich alle wiedergesehen, nach einer Woche, in der jeder für sich auf seinem Feld geschuftet hat. Diese Ordnung war ihre Religion. Mehr Zeit um über Gott und die Welt zu grübeln hatten nur die alten Weiber, wenn überhaupt.
Genau, der Schwob. Wer nicht trennen kann ist nicht zeitgemäß. Darum trenne ich im Haushalt den ganzen Müll, den mir die Industrie mit dem ganz normalen Lebensbedarf mitliefert. Wöchentlich, für 2 Personen, außer dem normalen Hausmüll, der zum Kompost kommt, cca 30 Liter Kunststoff und nochmal 30 Liter Papier. Ich schreibe Liter weil ich zu faul bin das ganze zu wiegen.
Die Flaschen für den Wein kommen dazu. Die werden getrennt in grün, weiß, braun.
Den Unsinn der damit passiert kennen wir alle.
Du auch. Hut ab, Du bist ja “Zeitgemäß”.
Die Institution Kirche gehört zu unserer Vergangenheit dazu. Es gibt Leute, die trennen oder trennten sich davon. Bitteschön, freie Entscheidung – oder der Grund war einfach nur der Mammon, die Steuerersparniss. Jedermanns Sache.
Das heisst aber lange nicht, ich MUSS hinter denen in das Wasser springen.
Bischof Pacha und viele andere Bischöfe und Päpste sind tot. Die Kirche ist noch immer da. Ich habe sie hier wiedergefunden, nicht nur meine aus Billed, gleich mehrere.
Und das ist gut so.
Hallo ,,Der Schwob”So ein Schmarrn.Bin ich nicht zeitgemäss wenn ich mit dem Kirchweihzug in die Kirche hier in Deutschland marschiere? Sind Sie auch einer von denen die so etwas in ihren Kreisverbänden nicht dulden,so etwas soll es ja auch schon gegeben haben.Warum überhaupt trennen? Kirchweih ohne Kirche?Ja wo kommen Sie den überhaupt her?Haben Sie ein Kirchweihfest überhaupt schon erlebt hier in unserer neuen Heimat? Wahrscheinlich nicht,sonst würden Sie so ein dummes Zeug hier nicht schreiben.
Wer nicht trennen kann, ist nicht zeitgemäss.
Sprichwörtlich die Kirche im Dorf lassen oder
in den vier Wänden. Die Banater Schwaben sind
keine Dorfbewohner mehr, auch ihre Kinder nicht.
Die Zeiten haben sich längst geändert. Wer in der
Pacha-Zeit lebt, ist überholt. Wir leben nicht mehr in Rumänien und gehen nicht mehr dorthin zurück.
Wie soll man Kirchweih von Kirche trennen?
Ein Beispiel nur.
Warum trennen? Der Pacha und andere leideten im Kommunistischen Gefängniss.
Für wenn und warum? Weil Sie den geknechteten Landsleuten halfen?
Wohnten wir im Banat nicht schon immer rund um unsere Kirchen und lebten mit ihr?
Wer war unser Zusammenhalt im Kommunismus,
die damals “jungen Schriftsteller, die sich dem (West-)Deutschen Literaturkreis zugehörig” und von den “rückständigen” Landsleuten nix wissen wollten? Auch heute noch?
Und zu was unser Schwob fähig ist, außer unbegründeter Kritik (hier zu lesen), haben wir noch nicht erfahren. Was will Er als Ersatz für die Trennung von Kirche und Brauchtum?
Hipp-Hopp, oder was für “Zeitgemäßes”?
Liebe Alma, dass die Deportationen ins Banater
bzw. rumänische Ausland einen physischen und
geistigen Aderlass bedeuteten, von dem heute
noch einige traumatisiert sind, ist unstrittig
und stets in unserer Erinnerung.
Es stellt sich nach wie vor die Frage, ob
Banater Schwaben Brauchtumsfeste ohne Kirche zu feiern imstande sind,fähig, Brauchtum und Kirche zu trennen. Aufklärung bedeutet in diesem Fall die Fähigkeit zu trennen.
Dass die Banater Schwaben hart im Nehmen sind
bzw.anpassungsfähig, wissen wir seit Herta Müllers Atemschaukel. Dass wir gegenüber den
Rumänen den Kürzeren zogen spätestens seit dem
Exodus.
Viele deutsche Meinungsbildner vertreten die
These(siehe Delius), dass die BS im 19.Jh. wenig
mit der westeuropäischen Aufklärung zu tun hatten, im II WK eher Hitlers Kanonenfutter waren
und danach Versuchskaninchen des rumänischen
Kommunismus. Ein Parteiensystem, wie es die Westdeutschen nach 1949 kennen, kannten die BS
bis zum Exodus nicht.
Vielmehr glänzen sie durch Frömmigkeit, siehe
letzte Ausgabe der Banater Post.
Natürlich sind die Banater Schwaben erfahren und auch aufgeklärt. Ihre Bodenhaftung und ihr Vermögen, sich an die schwierige Lebenssituationen anzupassen, ist Fakt. Wenn sie auch oft einen Umweg gehen mussten und ihre Arbeit in Schuften ausgeartet ist, so haben sie dennoch nie ihr Ziel aus den Augen verloren. Was sie meines Erachtens chrakterisiert, ist eine große Portion Pragmatismus.
So gesehen sind unsere Schwaben wirklich weitgereist.
Mein Großvater war in Italien im ersten Weltkrieg.
Aber sein Wissen über Italien und die Italiener
war nicht besonders.
Reich an Erfahrungen waren die Schwaben durch alles was ihnen widerfahren ist.
Aufgeklärt bedeutet nicht nur erfahren sein.
Wenn man die Leistung unserer Schwaben betrachtet,erübrigt sich die Frage nach Aufklärung.
Nee, Der Schwob, die Männer sind im Krieg durch Europa gereist, manche haben sich sogar für längere Zeit in England aufgehalten… Die Frauen haben währenddessen die Ukraine besucht und später haben sich diese Ehepaare den schönen S-O der Walachei näher angeschaut. Wenn das nichts ist?!
Wo sind sie hingereist, Alma, von Gottlob nach Lowrin und zurück, oder nach Temeschwor?
“Tja, Alma, wie sind nun unsere Schwoweleit, aus
der Brille von 2010 gesehen? Sind sie aufgeklärt oder nicht?”
Das waren bereiste Menschen, Der Schwob.
Ein Detail, das man nicht außer Acht lassen sollte.
Wenn ich aber sowas höre: “Viele Historiker sehen in der verspäteten “deutschen Aufklärung” im Vergleich zu den anderen Großmächten Europas
die Ursache für die katastrophalen Entwicklungen im 20.Jh.”, dann wird es mir übel. Bei uns in den Dörfern hieß es, dass die Anwälte die übelste Berufskategorie bilden – das aber nur, weil sie keine Historiker kannten, meine ich.
Korrektur: von der das Banat nicht beeinflusst wurde.
Die Banater Schwaben sind für mich – und ich hoffe aus der Sicht der meisten – selbstverständlich aufgeklärte Bürger. Es ist die hausbackene Biedermeier-Epoche mit ihren Dekos, Mätzchen und Ritualen, die das Banat nicht beeinflusst hat. Das konnten/können wir doch verkraften
wobei – jeder soll nach seiner Façon glücklich werden.
Tja, Alma, wie sind nun unsere Schwoweleit, aus
der Brille von 2010 gesehen?
Sind sie aufgeklärt oder nicht?
Delius stellt 1984 die These auf, die Aufklärung
wäre an uns vorbeigezogen.
Dazu muss man bemerken, dass deutsche Journalisten in ihrer Arroganz oft übersehen, dass die Aufklärung als geistige Bewegung in Zentraleuropa 100 Jahre später einsetzte als
in GB,F oder den Niederlanden. Kant, “der Mann
mit Migrationshintergrund”, bekam Ende des 18.Jh.von der preussischen Nomenklatura einen
Maulkorb aufgesetzt. Viele Historiker sehen in der verspäteten “deutschen Aufklärung” im Vergleich zu den anderen Großmächten Europas
die Ursache für die katastrophalen Entwicklungen im 20.Jh.
Insofern muss ich Getkiss recht geben in seiner
Kritik an Delius. Aber die Frage bleibt: Sind die Banater Schwaben aufgeklärte Bürger?
“Herta Müller zieht keine Schlüsse, schreibt keine “Kritik””?
Da hast wohl Ihre Statements nicht gelesen…
Von getkiss in Apr 9, 2010 – 14:15
Hallo Getkiss,
ich habe schon einige Statements von HM in Erfahrung gebracht. Insbesondere 1984 scheinen
sie nicht von ihr persönlich zu sein, sondern
in den Mund gelegt.
Auf der anderen Seite – und diese Seite der
Medaille ist genauso wichtig- kenne ich Aussagen von Nitzkydorfern, die sich für das
Verhalten ihrer Dorfbewohner HM und insbesondere ihrer Mutter gegenüber buchstäblich schämen. Hass-Liebe ist seitdem
das vorherrschende Gefühl. Wir würden auch nicht anders reagieren. Der Hang zu pauschalen
Verurteilungen scheint eine banatschwäbische
Eigenart zu sein. Die Größe, zu vergeben, müssen
wir alle noch lernen, vielleicht in der 2. oder 3.Generation.
Der böse Herodes…
Gute Frage, Katharina, sehr gute sogar. Ich denke mal, dass die Anzahl derer, die das verhindern wollen, viel größer ist als die Anzahl derer, die nichts Besseres zu tun haben, als sich damit zu beschäftigen. Die Zeit ist noch (immer) nicht reif, aber Herr Herodes soll sich mal nichts vormachen…
alma, will jemand den Code knacken?
“Menschen aus dem historischen Banat, die einen
geheimen (für den Westen) Code besitzen.”
Von Der Schwob in Apr 9, 2010 – 12:11
Darüber grüble ich auch schon seit einiger Zeit und es freut mich, dass Sie das angesprochen haben, Der Schwob. Den Code wird so rasch niemand knacken, denn wir sind erst dabei, die diversen Parameter zusammenzutragen. Wenn dann alles da ist, dann müssen diese auch noch richtig aufgestellt werden, um einen Sinn zu ergeben.
“Delius konnte vieles nicht wissen, was auf der
anderen Seite des Eisernen Vorhangs vor sich ging.Er wußte nichts…”
Von Der Schwob in Apr 9, 2010 – 12:11
und die Fortsetzung müsste heissen:
…aber hatte zu all dem eine “Meinung”.
Das hat Herta Müller nicht geklärt.
“Herta Müller zieht keine Schlüsse, schreibt keine “Kritik””?
Da hast wohl Ihre Statements nicht gelesen…
Herta Müller zieht keine Schlüsse, schreibt keine “Kritik”, zeigt keine Dissidenten-Allüre. Sie läßt Leserinnen und Leser selber nachdenken, zum Beispiel, warum die Kollektivierung der Landwirtschaft aus den Rumänendeutschen nicht gerade aufgeklärte Menschen gemacht, sondern ihre Engstirnigkeit offenbar noch gefördert hat.
Aus Delius,Spiegel,1984,zu Niederungen,
Der Spiegel, lange Zeit das einzige politische,
deutsche Blatt, beschäftigte sich in den letzten 3 Jahrzehnten kaum mit Rumänien, geschweige denn den Deutschen aus Rumänien und
noch weniger den Banatdeutschen. Weshalb auch?
1984 herrschte eine vergiftete Atmosphäre in der BRD, türken- und aussiedlerfeindlich. Es kam keine geistige Qualität aus Rumänien, die
Menschen stotterten, waren traumatisiert vom
Steinzeitkommunismus.
Delius konnte vieles nicht wissen, was auf der
anderen Seite des Eisernen Vorhangs vor sich ging.Er wußte nichts von der Pseudo-Liberalisierung der 70er Jahre, der NBZ, den guten deutschen Schulen, dem Deutschen Staatstheater in Temeschwor, alles langsam in den 70ern gedeihend, den Brauchtumsfesten auf den
Dörfern, den üppigen Hochzeiten, den “Chefs” mit deutschen und internationalen Schlagern,
dem Ausleben des Deutschtums im Banat. Davon
wissen nur die Protagonsten selbst, sonst niemand.Im Westen wurde so gut wie nie darüber
berichtet.In den Museen ist nichts davon zu sehen. Diese “Beweisstücke” gibt´s nur in den Köpfen von Banater Schwaben. Sie sind unser
geheimer Code.
Auf die Frage, wer sind die Banater Schwaben,
könnte man also folgendermaßen antworten:
Menschen aus dem historischen Banat, die einen
geheimen(für den Westen) Code besitzen.
Ja, der Autor setzt in seiner „…rede“ auf Effekthascherei mit Begriffen aus dem Grusel-Repertoire und er hat sich dabei weit aus dem Fenster gelehnt. Da passt vieles nicht einmal im Ansatz zur Realität der Banater Dörfer von damals. Aber jeder hat seine Vorstellung von„ Provinz“, woher die kommt … bleibt offen. Die Autorin aber hat meinen vollen Respekt, besonders wegen ihrer späteren Werke. Und wegen „Atemschaukel“. Muss jetzt weg
Nur hat sich die Verfasserin nie von dieser Lobrede distanziert. Im Gegenteil, Sie besteht in der eingenommenen Position, beschimpft die Beshimpften und Verleumdeten weiterhin, undifferenziert….
Diese „Lobrede“ kannte ich bereits – vielleicht mal das Zitat auf den Verfasser beziehen, statt Leser also V…: „.Gespensterbilder, wird der Leser eingeholt von eigenen frühen Empfindungen“.
” Für mich – vor gut 25 Jahren wie heute – ist das nichts weiter als eine erkennbar überspitzte Geschichte. So gewollt übertrieben, dass beim Lesen keiner auf die Idee kommen dürfte, dass sich das so zugetragen hat. Erst recht nicht, dass es so gang und gäbe war.”
Von Beatrix in Apr 8, 2010 – 20:46
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” Herta Müller schreibt, als erwache sie – in einem Reich der Grausamkeit. Denn das deutsche Dorf, es ist, mit einem Wort, die Hölle auf Erden.
Die Höllenbewohner sind in Haß aufeinander eingeschworen, und auch die Eltern machen da keine Ausnahme….. Die Mutter kann aus dieser Geschichte nicht lernen, sie gibt die Prügel einfach an das Kind weiter und quält es mit ihren eigenen Schreckbildern. Der rohe Vater, häufig betrunken, singt vor dem bildlos flimmernden Fernsehschirm Landserlieder, bis alle spüren, “wir ertragen die anderen und uns selber nicht, und die anderen neben uns ertragen uns auch nicht”.
Zum Kreis der Hölle gehören die allgegenwärtigen Großeltern, gefangen in Aberglauben und den Geschichten, die mit “Früher” beginnen. Die schrullig herrschsüchtige Großmutter treibt ihre Enkelin mit Ohrfeigen in den Mittagsschlaf. Der Großvater, die Taschen voller Nägel, hat noch am ehesten freundliche Züge. Die Nachbarn sind ebenso ruinierte Leute wie die anderen Dorfbewohner, die alten Männer und noch mehr die alten Frauen.”
Aus:
http://www.fcdelius.de/lobreden/lob_herta_mueller.html
Der hat Herta Müller ganz gut verstanden. Das war nicht “überspitzt” das war “Wirklichkeit”.
Und auf solch falsche Wirklichkeit reagieren die “Beschriebenen” so wie Sie eben reagierten. Ganz OHNE Securitate. Wie jeder auf Verleumdung eben reagiert, ganz natürlich: Empört.
„Wer die letzten 4 Geschichten(2010) gelesen hat, …“
Guter Tipp – das werde ich spätestens übers Wochenende nachholen, bin gespannt auf die neuen Geschichten. 1984 las ich die im Rotbuch-Verlag(?) erschienenen „Niederungen“ (aus der Stadtbibliothek). Aus der Neuauflage habe ich die ersten Geschichten gelesen – auch die umstrittene übers Bad. Für mich – vor gut 25 Jahren wie heute – ist das nichts weiter als eine erkennbar überspitzte Geschichte. So gewollt übertrieben, dass beim Lesen keiner auf die Idee kommen dürfte, dass sich das so zugetragen hat. Erst recht nicht, dass es so gang und gäbe war. Und eine Version „Das Kind ist gebadet, ein Nächster wäscht sich noch die Füße in der Wanne“ hätte für ein Stück Prosa oder „Aufreger“ nicht gereicht.
Wer die letzten 4 Geschichten(2010) gelesen
hat, kann nur schmunzeln über die hinterwäldlerische “Nestbeschmutzer-Theorie”.
Das mit dem Grünen Wald könnte ja stimmen.
Im Jahr 1958 machte unser Jahrgang das Praktikum in den daneben liegenden Mechanischen Werken UMT. War nicht Jedermanns Geschmack, neben dem Werk war ein kleiner See, dorthin verzogen uns wir durch ein Loch im Zaun, einige male sogar der uns “wissebschaftlich Begleitende” Assistent.
Das hinderte den aber nicht, unsere Praktikumshefte richtig zu interpretieren und auch streng zu benoten….
Also ist die Geschichte schon möglich, da schwirrten die Secu´s möglicherweise nicht so dicht wie in anderen Temeschwarer Parks…
Was die Niederungen betrifft ist die interessierte Öffentlichkeit eher shlecht informiert.
Es heisst, die erste Ausgabe, in Rumänien, wurde zensiert.
Nachher erschien eine unzensierte, “vollständige” Ausgabe in Deutschland.
Jetzt erschien eine “bearbeitete”, “mit 4 Geschichten, (die wegen Zensur gestrichen waren) vervollständigte” Ausgabe der Niederungen. Die Geschichte mit dem Toten Vater endet “mit dem Aufwachen der Erzählerin aus dem Albtraum”. Wer die alte Ausgabe hat, könnte prüfen, ist das jetzt eine “Zugabe”, die alles als “geträumt” darstellen soll, also nicht wirklich?
Und eine Frage wäre auch, wann erscheint die “allerletzt vervollständigte Ausgabe (vom BND zensiert?)”, lach?
Es gibt auch den Bücherwald.
Die “Atemschaukel” mitten drin in Berge von Bücher deren Autoren “keiner” kennt.
Das hat weder Herta Müller noch unsere Leidensgeschichte verdient.
Ach, Leute, wie wär’s mit dem Grünen Wald (Padurea Verde) in Temeschwar? Jene Bäumeansammlung heisst dort offiziel “Wald”.
Da mir neulich hinterbracht wurde, ich Supersvabo sei der Sudel-Ede vom Banatblog (Stichwort: DDR-Fernsehen, Eduard von Schnitzler), wofür ich danke, mache ich mal nach dem Motto “Schuster bleib bei Deinen Leisten” meiner porecla Ehre.
Kann es sein, daß es Millersch unter dem Banater Wald das Wäldchen zwischen Perjamosch und Peszak meint; es ist ein Akazienwald (gwen?). Möglicherweise hat es Millersch, statt in Perjamosch mit ihrer Schwiegermutter über Faschiertes und Erbsenzuspeis oder Süßkrautzuspeis (meine Perjamoscher Tante konnte herrliches Faschiertes mit Erbsenzuspeis oder Hingelsbrust mit Grumbeere machen) zu diskutieren hat sie halt ihr Oktavheftl genommen und ist damit im “Banater Wald” zwischen Perjamosch und Peszak spazieren gegangen und hat halt ihr Hochliterarisches redigiert, wer weiss, vielleicht ist ja so manches köstliche Kapitel der “Niederungen” im “Banater Wald” entstanden oder bekam den letzten Schliff.
Oder vielleicht ist ja auch die “Poiana Brasov” in der die berühmte Bahnhofshalle stand, eine Exklave des Banats und um eine Poiana ist ja auch ein Wald, also der “Banater Wald”.
Aber die Herta-Müllerianer werden es sich schon wieder zurecht biegen und klittern und sich auf die Englische Sprache oder den berühmten Übersetzungsfehler herausreden “Forest” ist ja so ähnlich wie “Field” und vielleicht hat es Millersch ja auch was von Feld oder Field gemeint, davon hat(te) das Banat ja genügend.
Den “Niederrungen” könnte ich ein Histörchen meines Cousins hinzufügen. Ich war in Perjamosch in den Ferien. Wir gingen in den Akazienwald. Dort gab es auch viele Krähen (Krohge) (ich glaube der Wohner Ricky beschreibt das auch in einem Buch ohne zu sagen, daß es sich um das Akazienwäldchen zw. Perjamosch und Peszak handelt) . Mein Cousin hob nun die junge Krohge aus und wir kragelten sie ab, zupften sie und wollte sie meiner Tante als Täubchen für die Mittagssuppe unterjubeln, doch da kamen wir bei der schlecht an. Einem anderen Jungen (der Wohner Ricky wars aber glaub ich bestimmt nit), ein paar Gassen weiter, haben wir sie dann als Täubchen für ein paar Lei (um die wir uns jeder ein Citro, also Limonade und ein Packen Carpati-Zigaretten im Wertshaus leisteten) angebracht. Ja ihr seht, auch in Perjamosch im “Banater Wald” trugen sich Dinge zu, die in einer größeren Banater Großgemeinde zu Niederrungen wurden.
Ein paar Wälder gab es schon, z. B. der Ceahla (oder so ähnlich) in Arad und die Auenwälder entlang der Flüsse. Mein Wohnort hatte zwar nur ein kleines Akazienwäldchen – zehn Bäume am Ortsrand – aber in 20 Minuten konnte man den nächstgelegenen Forst per Rad erreichen. In der „Bergsau“ bei Charlottenburg, Blumenthal – an der Straße Temeswar–Lippa – gibt es meines Wissens auch größere Waldgebiete. Leider sind viele von uns kaum raus- oder „rumgekommen“ in den 70er-Jahren; ein Ausflug in den Wald stand allenfalls am 2. Mai und 24. August auf dem Programm. So war das: wenig Freizeit, kaum Möglichkeiten für Ausflüge und nur gut zwei Wochen Urlaub – die Samstage natürlich inbegriffen. Ich schweife ab
…