Heimattage der Banater Schwaben in Bayern mit interessantem Wettbewerb.

9. Mai 2009
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Wie die Banater Post hier berichte finden die 15. Kultur- und Heimattage der Banater Schwaben in Bayern dieses Jahr am Samstag, den 9. Mai in Augsburg statt.

Im Rahmen der Heimattage findet die Ausstellung “Das Banat – eine Reise nach Europa” statt. Sie startet bereits ab dem 7. Mai im Rathaus von Augsburg. Die von Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm organisierte Ausstellung zeigt die wechselhafte Geschichte des Banats, vor allem mit dem Hauptaugenmerk auf den Banater Schwaben.

Am Freitagabend, 8. Mai, wird für die Freunde der klassischen Musik aus dem Banat ein ganz besonderes Angebot bereit gehalten. Im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg, einem architektonischen Kleinod aus dem 18. Jahrhundert, machen uns aus dem Banat und aus Deutschland stammende Künstler mit den Werken mehrerer Banater Komponisten vertraut.

Der Samstag, 9. Mai, steht ganz im Zeichen des öffentlichen Auftritts vieler Banater Trachtengruppen und Trachtenpaare aus ganz Süddeutschland. Drei Banater Blaskapellen werden für die nötige Stimmung auf den Straßen und Plätzen Augsburgs sorgen. Der Trachtenfestzug zieht durch die Maximilianstraße über den Rathausplatz zum Dom, wo eine feierliche Heilige Messe stattfindet. Anschließend treten die Trachtengruppen auf dem Rathausplatz auf. Oberbürgermeister Dr. Kurt Griebl wird die Vertreter der landsmannschaftlichen Verbände und Gruppen im Goldenen Saal des Rathauses empfangen. Ausklingen wird dieser Tag mit einem weiteren Höhepunkt. In der Kongreshalle in Augsburg werden das Original Banater Echo und die Band „Die Primtaler” bis um 3 Uhr zur Unterhaltung und zum Tanz aufspielen.

Am Freitag, 15. Mai, wird der Journalist Hans Steiner im Bukowina-Institut sein Buch „Die Gräber schweigen. Berichte von der blutigsten Grenze Europas” vorstellen. Das Buch präsentiert dramatische Fluchterlebnisse von Landsleuten, die der kommunistischen Diktatur entkommen wollten. Am Samstag, 16. Mai, besteht die Möglichkeit, in Pfünz einem kleinen Ort im Landkreis Eichstätt, eine traditionelle Banater schwäbische Kirchweih zu erleben. Gäste und Teilnehmer aus Nah und Fern werden diesem großen Fest in dem kleinen Dorf eine ganz besondere Note verleihen.

Beim möglicherweise letzten Treffen der ehemaligen Klosterschülerinnen der Notre-Dame Klosterschule des Ordens der Armen Schulschwestern im Banat am 20. Juni in Ingolstadt wird der Landesverband Bayern ein von Franziska Graf verfasstes Buch vorlegen, in dem das verdienstvolle Wirken dieses Ordens im Banat in der Zeitspanne 1858-1948 nachvollzogen und gewürdigt wird. Ihren Abschluss finden die 15. Kultur- und Heimattage der Banater Schwaben in Bayern mit einem Konzert des Temeswarer Schubert-Chores am Samstagabend, 20. Juni, im Adalbert-Stifter-Saal des Sudetendeutschen Hauses in München. Freunde des anspruchsvollen Chorgesangs werden hier ebenso auf ihre Kosten kommen, wie jene Landsleute, die mit dieser Singgemeinschaft schönste Erinnerungen an die Zeit im Banat verbinden.

Der Landesvorstand Bayern und der Kreisvorstand Augsburg der Landsmannschaft der Banater Schwaben laden alle Mitglieder und Landsleute zu den Veranstaltungen der 15. Kultur- und Heimattage ein. Das Erleben unserer Gemeinschaft, unserer Kultur und den damit verbundenen Traditionen stellt einen ganz besonderen Wert dar. Denn Zukunft braucht auch Herkunft.

Der Landesvorstand

Das komplette Programm: Heimattage in Bayern

Eröffnet werden die Kultur- und Heimattage mit der Ausschreibung eines Wettbewerbes, der sich speziell an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-13 in Bayern wendet, deren Eltern aus dem Banat stammen. Dabei geht es den Veranstaltern vor allem darum, zu erfahren, welche Bedeutung die Herkunft und das Leben ihrer Eltern im Banat für sie hat.

One Response to Heimattage der Banater Schwaben in Bayern mit interessantem Wettbewerb.

  1. Supersvabo on 25. Juni 2009 at 14:51

    tät mich ja schon interessieren wieviele junge Leute da aufkreuzen und wenn ja wievielen das Spass macht, oder ob sie es nur der Oma zu liebe machen.