Hauptversammlung mit Neuwahlen des Bundesvorstandes der Landsmannschaft der Banater Schwaben

13. Februar 2011
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Ihr habt es ja schon gelesen und hattet die Möglichkeit live die Entwicklung mitzuverfolgen. Am Samstag fand die Hauptversammlung der Landsmannschaft der Banater Schwaben statt, dabei wurde auch der Bundesvorstand gewählt. Und wir haben einen neuen Bundesvorsitzenden. Peter-Dietmar Leber wurde mit 85 von 91 Stimmen zum Vorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben gewählt. (Die Seite der Landsmannschaft gibt hier 86 Stimmen an, ich bin aber der Meinung es wären nur 85 gewesen. Ich kann mich natürlich auch irren.)

Aber ich will mal ganz von Anfang anfangen, um euch von diesem Tag zu berichten. Um zehn ging es los. Als ich angekommen bin waren schon die meisten vor Ort. Ich konnte auch den Saal, in dem die Versammlung statt fand noch ohne Probleme betreten. Als es dann jedoch los ging, und ich Platz nehmen wollte, lies man mich nicht mehr ohne Anmeldung hinein. Leider stand ich natürlich als Nichtdelegierter auf keiner Liste, so dass ich erst einmal warten musste. Schlussendlich durfte ich dann doch rein und auch in der letzten Reihe mit den anderen Nichtdelegierten Platz nehmen. Es ist ja kein Problem irgendwo getrennt zu sitzen. Aber ich hatte das Gefühl, dass die Personen beim Einlass nicht wirklich wussten, was sie mit mir anfangen sollten. Es musste erst einmal besprochen werden, ob ich überhaupt rein darf. Und ob ich dann überhaupt Mitglied bin wurde nicht kontrolliert.

Los ging es mit dem Bericht des Bundesvorsitzenden, Mittagessen und den Finanzberichten des Geschäftsführers und der Kassenprüfer. Der Bericht war recht interessant, und ich finde das einige der Probleme erkannt und von Bernhard Krastl angesprochen wurden. Die dann am Nachmittag stattfindende Aussprache war eher enttäuschend. Es wurden zwar einige Kritikpunkte vorgebracht, allerdings hätte ich mir hier wirklich eine stärkere Diskussion erhofft. Auch auf das Thema Internet wurde eingegangen, und dort haben mich die Aussagen wirklich geschockt. Die Möglichkeiten, die das Internet bietet werden nicht nur nicht erkannt, sondern ich hatte das Gefühl, dass das Internet teilweise als Bedrohung angesehen wird. Doch dazu später mehr.

Die Wahl des neuen Vorstandes begann gleich mit einem Kracher. Nachdem Berhard Krastl als Kandidat vorgeschlagen wurde, erklärte dieser nicht mehr kandidieren zu wollen und schlug seinerseite Peter-Dietmar Leber als neuen Bundesvorsitzenden vor. Als Gegenkandidat trat nur noch Dr. Benno Schäfer aus Geretsried an. Peter-Dietmar Leber gewann und ihm folgten als Stellvertreter Richard Jäger, Jürgen Griebel, Georg Ledig und Johan Metzger. Zu den Beisitzern wurden Dr. Swantje Volkmann vom Donauschwäbischen Zentralmuseum und Walter Keller gewählt. Die Mitglieder des Schiedsgerichts sowie die Kassenprüfer bleiben die gleichen. Bernhard Krastl wurde nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand zum Ehrenvorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben gewählt.

Bevor ich jetzt einige Themen genauer behandeln möchte, will ich euch meine Meinung zum neuen Vorstand schreiben. Und auch was ich ganz persönlich von diesem erwarte oder besser gesagt mir erhoffe. Ob das so richtig ist, will ich nicht beurteilen, es ist halt meine Meinung.

Bernhard Krastl (Ehrenvorsitzender)

Bernhard Krastl hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich entschlossen nicht mehr anzutreten. Dafür gebührt ihm mein ganzer Respekt. Besonders froh bin ich über seine Wahl zum Ehrenvorsitzenden und seine bekundete Bereitschaft dem neuen Vorstand weiterhin zur Seite zu stehen. Für mich ist seine neue Rolle die des „Präsidenten“ der Banater Schwaben. Ich würde es mir wünschen, dass er die Landsmannschaft nach außen hin repräsentiert und er seine politischen Kontakte zum Wohle der Banater Schwaben einsetzt. Dabei darf er dem Vorstand ruhig auch mal auf die Finger schauen und seine Meinung äußern. Ich würde mich freuen, in ihm einen aktiven Ehrenvorsitzenden zu haben, der jetzt vielleicht auch mal Dinge sagen kann, die er vorher als Vorsitzender nicht sagen konnte.

Peter-Dietmar Leber (Bundesvorsitzender)

Wer mich kennt, weiß das es für mich nur eine Person gibt, welche die Rolle des Bundesvorsitzenden perfekt ausfüllen kann. Und diese Person ist Peter-Dietmar Leber. Er hat bisher als Geschäftsführer sowie als Landes- und Kreisvorsitzender sehr viel geleistet und steht für mich für eine offene Landsmannschaft. Ich sehe keine Diskrepanz zwischen seiner Aufgabe als Geschäftsführer und als Bundesvorsitzenden. Ich denke eher, dass sich beide Aufgaben perfekt ergänzen und bin jetzt froh, dass sie in Personalunion ausgeführt werden.

Von unserem neuen Bundesvorsitzenden erwarte ich eine offene Politik, eine Politik des Mitmachens und Einbindens von verschiedenen Personen. Wie er ja auch in seiner Antrittsrede angekündigt hat, erwarte ich von ihm eine Politik des Forderns und Förderns. Er muss die Mitglieder der Landsmannschaft und alle Banater Schwaben motivieren und antreiben.

Ich hoffe auch, dass es ihm gelingt das Profil der Landsmannschaft zu schärfen. Aber wichtig wird auch sein, dass es ihm gelingt die Aufgaben in der Landsmannschaft auf mehrere Schultern zu verteilen.

Richard Jäger, Jürgen Griebel, Georg Ledig und Johann Metzger (Stellvertretende Bundesvorstände)

Wie auch vom Bundesvorsitzenden erwarte ich von den Stellvertretern, dass sie Ihr und das Profil der Landsmannschaft schärfen. Die Stellvertreter dürfen nicht nur als Mitglieder des Bundesvorstandes wahrgenommen werden, sondern müssen sich gezielt zu einzelnen Aufgaben bekennen. So zum Beispiel Jürgen Griebel, der ja auch bisher als Beisitzer für den Internetauftritt verantwortlich war. Ich gehe davon aus, dass er auch als Stellvertreter weiterhin diese Aufgabe ausführen wird und hoffe, dass er dabei den Internetauftritt noch weiter ausbaut. Damit weiss dann jeder, wenn er etwas zum Thema Internet zu sagen hat, dann muss er sich an Jürgen Griebel wenden. Genau so etwas erwarte ich auch von den anderen Stellvertretern. Dass jeder ein Spezialgebiet hat und aus diesem Heraus auch seine Aufgabe sucht. So weiß jeder, wer für was verantwortlich ist und an wen man sich wenden kann.

Harald Schlapansky und Josef Koch (Vertreter der DBJT und der HOGs)

Die beiden standen ja nicht zur Wahl, sondern sind als Sprecher der DBJT und der HOGs im Vorstand. Jedoch will ich mich auch dazu äußern.

Von Harald erwarte ich eigentlich nur, dass er so weiter macht wie bisher. Nach Aussagen aller, hat der gesamte Bundesvorstand erkannt wie wichtig die Jugendarbeit ist und wird diese auch weiterhin gezielt fördern.

Die HOGs spielen in meinen Augen eine ganz eigene und momentan noch sehr wichtige Rolle. Bei den Heimatortstreffen oder von HOGs veranstalteten Bällen trifft man seine Freunde, Bekannten und Verwandten aus dem gleichen Dorf. Aber mit den Jahren und dem wegfallen der Erlebnisgeneration wird auch die Rolle der HOGs immer unwichtiger. Man sieht es doch jetzt schon bei vielen Jugendlichen, deren Eltern aus verschiedenen Orten kommen. Sie haben keinen Bezug mehr zu den einzelnen Orten im Banat. Es ist daher in der nächsten Zeit von großer Bedeutung die Banater Schwaben, die sich momentan nur in den HOGs engagieren auch für die Kreisverbände zu gewinnen.

Dr. Swantje Volkmann und Walter Keller (Beisitzer)

Von Dr. Volkmann erwarte ich vor allem, dass sie ihre Rolle nicht nur als Amt betrachtet, sondern sich auch aktiv in die Gestaltung mit einbringt. Ihre Kompetenz und ihr Wissen können dem Bundesvorstand nur hilfreich sein. Und auch als Bindeglied zwischen Zentralmuseum und Landsmannschaft, kann sie eine wichtige Rolle spielen. Ich hoffe Sie setzt sich für die Belangen der Banater Schwaben im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm genau so ein wie für die Belangen des Donauschwäbischen Zentralmuseums bei der Landsmannschaft.

Über Walter Keller kann ich leider nicht sehr viel sagen. Aber ich bin froh, dass im Vorstand nicht nur Banater Schwaben aus Bayern und Baden-Württemberg sitzen. Wir haben auch Landesverbände in den anderen Bundesländern, und diese werden viel zu wenig Wahrgenommen. Daher sehe ich ihn sozusagen als Sprecher der kleineren Landesverbänden und hoffe, dass er sich auch für diese einsetzen wird.

Dr. Benno Schäfer

Benno Schäfer hat die Wahl zum Bundesvorsitzenden verloren und wollte dann anschließend nicht als Beisitzer kandidieren. Ich persönlich hätte ihn gerne im Bundesvorstand gesehen. Mit seinem Auftritt ist er zwar ziemlich angeeckt, aber seine Ideen haben mir gefallen und sie würden auch der Landsmannschaft gut tun. Natürlich waren einige Vorschläge von ihm viel zu modern oder übertrieben. Aber viele sind einer Überlegung wert. Und was man ihm auch zu gute halten sollte, er war der einzige, der mit einem wirklichen Programm angetreten ist.

Ich hoffe, dass sein scheitern nicht dazu führt, dass er sich komplett von der Landsmannschaft abwendet. Sondern, dass er sich weiter einbringt und auch wenn er auf Widerstand stößt nicht aufgibt.

Was ich ändern würde.

Das System mit den Delegierten ist so lala. Aber ich muss gestehen, ich habe auch keine bessere Lösung. Eine Briefwahl oder das sogar jedes Mitglied wählen darf halte ich auch für viel zu aufwendig. Aber vielleicht sollte wenigstens die Wahl der Delegierten etwas offener gestaltet werden. Ich habe zum Beispiel Stimmen gehört, dass ein Vorstand eines Kreisverbandes nicht wusste wieso ein Delegierter aus seinem Kreisverband dort ist.

Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war das Vorschlagssystem der Kandidaten. Die beiden Kandidaten für den Vorsitz hatten ja noch wenigstens ein paar Minuten Zeit sich vorzustellen, die restlichen Vorstände und Beisitzer haben sich dann fast nur noch auf einige Sätze beschränkt. Das hier wirklich jemand ein Programm oder seine Ziele vorträgt, war eigentlich unmöglich.

Besser wäre es in meinen Augen, wenn jeder kandidieren kann der in der Landsmannschaft der Banater Schwaben Mitglied ist. Er muss die Kandidatur für seinen Posten rechtzeitig ankündigen und darf sich dann auf der Homepage der Landsmannschaft und in der Banater Post vorstellen. So weiß man auch wer für was steht und muss die Leute nicht nur wählen weil sie bisher bereits diese oder jene Position besetzt haben.

Wir müssen lernen, dass die Positionen kein Lohn sind für bisher gebrachte Leistungen, sondern eine Aufgabe für zukünftige Leistungen. Das dabei für die Kompetenz natürlich auch das bisher geleistete eine Rolle spielt ist klar. Aber es darf niemand gewählt werden weil er schon so viele Positionen in der Landsmannschaft innehatte, sondern er muss gewählt werden weil er schon viel geleistet hat und noch vieles leisten möchte.

Der Altersdurchschnitt im Vorstand finde ich recht gut. Auch wenn die Wahl nicht wirklich viel daran geändert hat. Der Altersdurchschnitt unter den Delegierten könnte jedoch verbessert werden. Es ist jetzt nicht so, dass dort nur alte Menschen über 70 saßen. Ich denke der Großteil war so zwischen Mitte Vierzug und Sechzig. Aber wirklich junge Leute haben gefehlt. Vereinzelt konnte man jemand sehen der so um die Dreißig vielleicht war. Hier besteht noch wirklich Nachholbedarf. Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft verstärkt junge Leute als Delegierte gewählt werden. Das sich die Jugendlichen nicht nur in der DBJT einbringen sollen, sondern auch die Möglichkeit bekommen aktiv an der Wahl des Bundesvorstandes und der Gestaltung in der Landsmannschaft teilnehmen.

Das Internet

Es gab Anwesende, die sich positiv über das Internet geäußert haben. Aber selbst diese Aussagen widersprechen meinem persönlichen Bild vom Internet komplett. Das Internet ist ein freies Medium – die pure Freiheit sogar. Jeder kann sich im Internet äußern, und wenn er es geschickt anstellt sogar stärker wahrgenommen werden als etablierte Meinungen oder Institutionen. Das ist der Vorteil des Internets und auch wenn man dieser Tatsache negativ gegenüber eingestellt ist, kann man nicht viel dagegen machen. Die ägyptische Regierung hat es versucht und auch in China klappt es nicht.

Teilweise hatte ich das Gefühl, dass einige sich daran stören, dass jeder im Internet sagen kann was er möchte. Und das dies ein Recht ist, dass nur verdiente Mitglieder der Landsmannschaft bzw. sie selbst haben. Bloß ist diese Ansicht in meinen Augen nicht nur wenig demokratisch, sondern schlichtweg falsch. Natürlich kann sich jeder im Internet äußern, das Internet ist mehr als jedes andere Medium die Stimme des Volkes. Aber man muss lernen, dass dies keine Bedrohung ist. Vielmehr sind die im Internet geäußerten Meinungen eine Chance, so nah an der Basis wird man anderswo kaum sein.

Das Internet spielt bereits eine große Rolle in unserer Gesellschaft und wird in Zukunft noch wichtiger werden. Es ist ein Medium von der Masse für die Masse. Und wer dies einfach als Humbug oder Gefahr abtut wird eine sehr große Chance vergeben.

Aber allgemein sehe ich, dass die Möglichkeiten des Internets bei vielen Verantwortlichen auf wichtigen Positionen erkannt werden. Und so komplett frei wie ich das Internet sehe, muss es auch nicht jeder sehen. Ich handele ja aus einer komplett anderen Position heraus wie die verantwortlichen Mitglieder in der Landsmannschaft.

Das BanatBlog

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich sehr viel positive Resonanz zum BanatBlog bekomme. Und das auch berechtigte Kritik persönlich an mich herangetragen wurde. Ich wurde nirgends wirklich angefeindet oder hatte das Gefühl, dass mich jemand wegen des BanatBlogs nicht mag.

Aber bei manchen Aussagen, wo es eigentlich um das Internet allgemein ging, hatte ich doch das Gefühl, dass es um das BanatBlog ging. Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, ich hoffe es wenigstens. Aber ich weiß gerade nicht ob das Blog nicht den Entwicklungen im Bereich Internet der Landsmannschaft im Wege steht. Viele Leute kennen das BanatBlog und sehen, dass hier jeder schreiben kann was er will. Daher haben sie Angst, dass wenn es ein Forum der Landsmannschaft gäbe, es dort genau so wäre. Wer sich nicht auskennt, der denkt es ist überall so wie hier auf dem Blog und das möchten einige berechtigter weiße nicht. Das verstehe ich auch. Diese Leute sehen nicht, dass ich hier aus einer komplett anderen Position heraus arbeite, wie es dann bei einer vergleichbarer Seite der Landsmannschaft wäre. Das ist gefährlich und nicht was ich mit diesem Blog erreichen möchte. Mir macht es wirklich schwer zu schaffen, weil ich sicher nicht mit dem BanatBlog der Internetentwicklung der Landsmannschaft entgegenstehen möchte. Aber momentan habe ich sehr stark das Gefühl, dass es so ist.

Ein Kritikpunkt, der an mich herangetragen wurde ist, dass ich hier auf dem BanatBlog zu negativ berichte. Und dass durch die starke Position in den Suchmaschinen vor allem auch viele Menschen die Berichte lesen, die keinen genaueren Einblick haben. Damit würde ich eine negative Stimmung bzw. ein negatives Bild der Landsmannschaft erzeugen.

In diesem Fall muss ich meinen Kritikern leider recht geben. Wer wirklich sich nur über das Banat und die Landsmannschaft informieren möchte, der wird vom BanatBlog kein positives Bild darüber bekommen. Natürlich gibt es auch positive Berichte über die Arbeit der Landsmannschaft hier auf dem Blog, aber die negativen Artikel und sicher teilweise berechtigte Kritik überwiegen.

Mir stellt sich nun die Frage wie ich dies ändern kann. Ich habe nicht vor jetzt nicht mehr über die negativen Seiten zu schreiben. Wenn mich etwas stört oder ich etwas falsch finde, dann werde ich auch in Zukunft darüber schreiben. Aber es ist auch wichtig die vorhandenen positiven Dinge stärker darzustellen. Da ich jetzt aber keine Lust habe Erlebnisberichte wie in der Banater Post zu verfassen, muss ich mir wirklich Gedanken machen was mit dem BanatBlog in Zukunft passiert bzw. wie es sich weiter entwickelt.

Okay ich wollte sicher noch über weitere Dinge schreiben. Aber gerade fällt mir nichts mehr ein. Und ich glaube vier Din A4 Seiten reichen auch für den Anfang. Sicher werden jetzt wieder einige denken, mit was für einem Recht ich solch einen Beitrag hier schreibe. Wie ich dazu komme den Bundesvorständen zu sagen was sie zu tun und zu lassen habe. Daher sage ich es schon mal vorab. Ich sage niemandem was er zu tun und zu lassen hat. Die Bundesvorstände genau wie die weiteren Mitglieder wissen selbst was sie machen oder was sie nicht machen. Die hier getroffenen Aussagen sind einfach meine Meinung. Wer anderer Meinung ist, darf diese genau so äußern – und sogar hier in den Kommentaren. Ich habe vollstes Vertrauen in die Vorstände und in Peter-Dietmar Leber, dass sie die richtigen Entscheidungen für die Landsmannschaft und die Banater Schwaben treffen. Und diese Entscheidungen müssen nicht mit meiner Meinung überein stimmen.

Ich habe den Vorteil, dass ich in keinem Vorstand sitze und auch keine solche Position anstrebe. Wenn es irgendwo hilfreich sein wird, dass ich so eine Position übernehme, werde ich mich natürlich auch nicht dagegen wehren. Wenn ich irgendwo helfen kann, dann bin ich gerne dazu bereit. Aber ich lege es nicht drauf an hier oder dort einen Posten zu ergattern. Aus dieser Unabhängigkeit heraus schreibe ich hier auf diesem Blog. Und als Banater Schwabe sowie Mitglied der Landsmannschaft, der mit ganzem Herzen an unserer Kultur hängt, nehme ich mir auch das Recht heraus hier Vorschläge zu machen und meine Meinung zu veröffentlichen. Und als Mensch nehme ich mir das Recht heraus auch Fehler zu machen und mich korrigieren zu lassen.

80 Responses to Hauptversammlung mit Neuwahlen des Bundesvorstandes der Landsmannschaft der Banater Schwaben

  1. Katharina on 6. April 2011 at 08:46

    Mag sein, dass Frau Kilzer über Literatur Bescheid weiß.Ihre Kritiken wirken auf mich aber immer gewollt parteiisch.
    Als würde sie im Auftrag schreiben und richte sich nach dem Auftraggeber.
    Meine Meinung.
    Ich möchte liebend gerne ihre Meinung über Florescus neuen Roman hören. Ganz unbeeinflußt von dem “trüben Wetter” in Triebswetter seit Florescu gewagt hat, seine Geschichte in diesen Ort zu platzieren.

  2. Der Schwob on 5. April 2011 at 23:45

    Katharina, die Lenauschüler halten genauso zusammen, wie die Schwowe zusammenhalten. Mäßiger geht es kaum. Das Kilzer-Mädchen versteht etwas von
    Literatur, deshalb ihr Enthusiasmus für HM.

  3. Polkakeenich on 4. April 2011 at 13:26

    “Bravo Schwob!”

  4. Der Schwob on 4. April 2011 at 09:47

    Bravo Kilzer!

  5. Katharina on 3. April 2011 at 18:27

    So kann man das auch sehen. Wäre Polki im Rumänien von “damals” bedroht worden, hätte keiner was geschrieben. Möglicherweise hätte man ihm eine große Gosch attestiert. Nichts Erwähnenswertes.
    Ich will nicht rausschreien, Herta Müller sei überhaupt nichts passiert, aber eins muß ich jetzt sagen. Manche deklarieren diese Autorin zur Heiligen.
    Frau Kilzer scheinbar auch. Die Lenauschüler halten zusammen. :-)

  6. Polkakeenich on 3. April 2011 at 16:15

    eut ich habe den Artikel nicht ganz gelesen, denn er hat mich angekotzt wie im Kommunismuss die lobreden über den Niklos.

    Herta Müller hat in Rumänien nichts in Methafern über die RKP geschrieben und nichts über die Securitate. Alles pure Heuchelei …………

    Warum sind wir Menschen so Heuchlerisch,so kann man jemanden in den Hintern kriechen ich respektiere Herte Müller für ihre Literarische Werke und für weiter nichts………

    Ich habe in der gleichen fabrig gearbeitet und war auch kein Securitate Mitarbeiter, und bin zusätzlich aufgestanden in den Sitzungen und habe gegen das Komunistische System gekämpft, es hat mich aber keiner verhaftet und bedroht ………

    Leut lasst bitte die Kirche im Dorf

  7. Ariel on 2. April 2011 at 18:21

    @ Superschwabo
    Das mit dem “entzückt” auf die Preisträger/In zu schauen, erinnert mich an die Warnung von B. Brecht: “Glotzt nicht so romantisch!”

    Das Glotzen scheint ja nicht aus der Mode zu kommen!

  8. Supersvabo on 2. April 2011 at 17:40

    apropos Landsmannschaft und Herta Müller, das hier ist auf der Homepage nachzulesen:

    http://www.banater-schwaben.org/index.php?id=62&tx_ttnews%5Btt_news%5D=262&tx_ttnews%5BbackPid%5D=53&cHash=fc1d592686a0e06c95b84447eaf1a9e4

    Frau Kilzer scheint ja eine Müller-Expertin zu sein; aber sie schreibt gut!

    Was mir so in den Sinn kommt bei Wortschöpfungen wie “Hungerengel” “Worthunger” usw. schön und recht, wenn es ein armer Sünder mal so verwendet, dann denkt man sich “Mein Gott, so ein nichtssagendes Zeugs, Larifari” , aber wenn es Nobelpreisweihen erfährt, sind wir alle entzückt.

  9. Supersvabo on 2. April 2011 at 17:35

    man hört nit mehr viel von dem großen Ereignis. Business as usual…

  10. Supersvabo on 1. März 2011 at 15:41

    danke und Gratulation an Ingemar. Es ist ja geradezu revalutionär, uns hier so am laufenden gehalten zu haben. Ich habe mich darüber gefreut. Ein bißchen Transparenz, das der Landsmannschaft bestimmt nit geschadet hat. Es wäre nur zu wünschen, wenn die Landsmannschaft dies in dem Sinne weitermacht. Den Vorstand in der Banater Post vorstellt, auch den Gegenkandidaten mit seinen Ideen und so wären wir in Sachen Demokratie wieder ein Stück weiter in unserer “Banater Republik”.

  11. Supersvabo on 23. Februar 2011 at 09:54

    Ich bin sehr gespannt auf Deinen Bericht, zur gegebenen Zeit. Die aktuelle Banater Post ist in ihrer Berichterstattung zu den Wahlen etwas zurückhaltend. Hoffentlich wird in den nächsten Ausgaben der Vorstand eingehender vorgestellt, Aufgaben, Programm. Und es wäre schöne, wenn auch die Gegenkandidaten vorgestellt werden würden.

  12. Ingemar on 21. Februar 2011 at 23:11

    Ach so meinst du das. Benno liest ja selbst hier mit. Ich hoffe er äußert sich von sich aus. Ansonsten wollte ich ihn eh die nächsten Tage anschreiben. Wollte ihm jetzt erstmal etwas Ruhe lassen, die Wahl und so zu verarbeiten.

  13. Supersvabo on 21. Februar 2011 at 22:43

    ja eben. Welche Vorstellungen hatte er denn? Was brachte er denn zur Sprache, für den Fall das er Vorsitzender geworden wäre? Welche Ideen hatte er? Das habe ich mit meiner ursprünglichen Wortmeldung gemeint.

  14. Ingemar on 21. Februar 2011 at 21:50

    Ich habe doch auch über ihn etwas geschrieben bei meinem Bericht über die Bundesversammlung.

  15. Supersvabo on 21. Februar 2011 at 21:35

    Es wäre schön, wenn Ingemar auch über den Dr. Benno Schäfer berichten würden, den Gegenkandidaten von unserem Semikloscher Landsmann. Wie wäre es mit einem Interview mit ihm.

  16. Supersvabo on 21. Februar 2011 at 15:11

    übrigens, habe ich etwas ganz, ganz Positives entdeckt: http://www.banater-schwaben.org/index.php?id=11

    Bei Frau Dr. Volkmann ist alles korrekt widergegeben. Ein ganz großes Lob an die Landsmannschaft und an den Verantwortlichen! Ich denke irgendwann wird Frau Dr. Volkmann uns einfach denkenden Schwowe auch sagen, welchen persönlichen Bezug sie zum Banat und zu Bogarosch hat (solala hats ja schon berichtet), bestimmt interessieren sich viele von uns Schwowe dafür und auch über ihre Arbeit über das Banat. Ich würde schon gerne mehr über ihre Doktorarbeit wissen und was sie über die Banater Kirchen geschrieben hat (habe den Artikel der BP nicht mehr). Es wurde hier auch gesagt, daß die LM sich Frau Dr. Volkmann wegen irgendwelchen Projekten genähert hat. Was sind das für Projekte? Ich finde das spannend. Ich hoffe auch, daß die LM Frau Sebeaux aus Frankreich unterstützt und über ihre Arbeit berichtet, vielleicht können wir die Frau Prof. aus Frankreich ja auch überzeugen Mitglied der LM zu werden. Blasmusik und Tracht (so wie die Banater Intelligenzia es oft abschätzig bezeichnet) sind die eine Säule der Banater Identität, der Kulturbewahrung, die wissenschaftliche Arbeit von Frau wie Dr. Volkmann und Prof. Sebeaux sind das andere, genauso wichtig. Ich glaube, das hat man in Minchen in der Sendlinger Straße erkannt.

  17. Supersvabo on 21. Februar 2011 at 14:49

    Ich finde es gut, daß Frau Dr. Volkmann mit dabei ist. Beweisen wir, daß wir Schoweleit integrieren können, nit nur, daß wir uns integrieren.

    Hoffentlich wird der neue Bundesvorstand auch in der BP näher vorgestellt. Wie schon gefragt, wofür stehen die neuen, jungen Schwowe? Da gibt es den Herrn Griebel, den Herrn Jäger, den Herrn Schlapansky. Wird Herr Leber auf die Banater Jungschwowe hören? Was ist deren Anliegen Rahmen der Landsmannschaft? Wie erfolgt deren Einbindung in die Arbeit der Landsmannschaft, gibt es überhaupt bereitschaft bei den Jungschwowe das Ruder zu übernehmen? Gibts ne Werbeaktion der Jungschwowe, nach dem Motto: Schwob! Dei Bu oder Dei Mädl soll uns – die DBJT kennenlernen! Ja warum sollen die Jungschwowe die Banater Jugend kennenlernen? Wie schauts mit der “Vergangenheitsbewältigung” aus, die ja gerade auch von Radio Perjamosch aggressiv und lautstark eingefordert wurde. Was ändert sich in der Mitgliederbetreuung? In Sachen Ulm? Vernetzung der donauschwäbischen Landsmannschaften, warum soll nit ganz ganz langfristig wieder zusammenwachsen was zusammengehört, wir alle sind doch Brüder, ob aus dem rumänischen oder serbischen Banat oder aus der Batschka, gemeinsam sind wir stark auch für das Aufmerksammachen auf die Verbrechen der Tito-Partisanen an den Donauschwaben und die Geltendmachung des politischen Einflusses.

  18. Katharina on 20. Februar 2011 at 23:37

    Thema Frauen. Ja wo sind sie die Schwowe-Weiwer vom Schlage von Katharina, alma, Beatrix, solala, Durlacher usw.? Wenn ich jetzt offen meine Meinung sage, dann wird der Kaffee hier im Banater Kaffee-Haus bitter. Und so hält der einfach denkende Schwob wie ich, (erstmal) hinter Berg. Aber ich werde mir hier sicherlich noch was zurecht legen

    Supersvabo am 20. Februar 2011 um 19:31
    ____________________________________________

    @Supersvabo
    Lieber ein bitterer Kaffee als gar keiner. :-)

  19. Durlacher on 20. Februar 2011 at 23:05

    Solala, das finde ich gut. Das sollten sich alle mal merken.

    Supersvabo, ich bin keine Schwäbin, sondern eine Saxo-Durlacherin :-) . Mit Kindheitserinnerungen an das Banat.

  20. solala on 20. Februar 2011 at 20:08

    Frau Dr. Volkmann habe ich 2009 anlässlich eines Seminars mit zahlreichen Vorträgen in Temeschwar erlebt. Das Thema war: Erhaltung des Kulturerbes der Banater Schwaben. Das Seminar hatte das Donauschwäbische Zentralmuseum unter der Federführung von Frau Dr. Volkmann organisiert. In der BP war darüber berichtet worden. Es waren dabei Vertreter des DFDR, der katholischen Kirche, des Deutschen Konsulats aus Temeschwar, der Denkmalschutzbehörde aus Bukarest usw. Zu dem Programm gehörte auch eine Fahrt in die Banater Heide. Auf der Fahrt erzählte Frau Dr. Volkmann von den Tagen, die sie als Kind in Bogarosch verbracht hat. Es war unschwer zu erkennen, wie sehr sie der erneute Besuch im Banat bewegt hat.
    Die Doktorarbeit, in der sie sehr viele Kirchen aus dem Banat beschreibt, war vor Jahren der Anlass, dass Sie sich geraume Zeit im Banat aufgehalten hat, da sie jede einzelne von ihr in ihrer Doktorarbeit beschriebene Kirche besichtigt hat.
    Ich kenne keine andere Frau – wenn es um die Frauenquote geht – die besser geeignet wäre, die Interessen der Banater Schwaben – oder wie Frau Dr. Sebaux sagen würde, der “Banater Deutschen” – in der Öffentlichkeit zu vertreten, als Frau Dr. Volkmann.

  21. Supersvabo on 20. Februar 2011 at 19:31

    @getkiss am 17. Februar 2011 um 12:24

    d’accord! Das mit den Donauschwaben, den Tito-Verbrechen und den evtl. EU-Beitritt der postjugoslavischen Staaten. Fachmann ist, so denke ich Herr Leber, der wird schon wissen wie er es in die Wege leitet, wenn er sich ernsthaft der Sache annimmt.

    zu Dr. Volkmann. Also ich finde es gut daß wir auch darüber reden, wie man seine Herkunft, geistige Heimat usw. nach außen kundtut. Wir könnten ja eine Grundsatzdiskussion anhand des Beispiels anfangen, wie, wann und in welcher Form wir, jeder einzelne von uns, seine Banater Herkunft thematisieren will. Viele von uns sind doch im Grunde genommen froh, daß ein Hiesiger, Deutschländer, uns nicht als Banater Schwabe “outet”, wir wollen doch in erster LInie alle hier dazugehören. Das geht manchmal soweit, daß man seine Sprache prostituiert und mit aller Gewalt den hiesigen Dialekt nachäfft. Ich spüre immerwieder einen starken Stuhldrang, wenn Landsleute z. B. den ober- oder mittelfränkischen Dialekt nachahmen, oder wenn andere das stuttgart Schwäbisch schwätze. Aber gut ist ein eigenes Thema.

    Jedenfalls seien wir vorsichtig, wenn wir hier wohlgesonnen Menschen wie Fr. Dr. Volkmann einen Art “Ariernachweis” (für politsch-korrekt-feinfühlige Zeitgenossen zur Beachtung: ich habe es in Anführungsstriche gesetzt, damit hier hoffentlich keine Rabulistik betrieben wird) zu verlangen. Sie ist Fachfrau, gerade auf Gebieten die für uns Schwowe von Belang sind, sie ist uns wohlgesonnen, sie muß auch eine gewisse Verbundenheit zum Banat haben, sonst würde sie sich nicht mit der LM und den Schwowe “abgeben”. Sie kann gut reden (danke Polki für die Links) und sie ist fesch (was aber jetzt natürlich keine fachliche Qualifikation darstellt, aber einem einfach denkenden Schwob gfallt auch das!) Das ehrt sie! Es ist klar, es wäre, so denke ich , sehr schön, wenn sie unter anderem auch mir einfach denkenden Schwob näherbringt, warum sie Sympathien, Interesse fürs Banat hat, warum sie sich den Bugarischer zugeneigt fühlt, so wie es ja hier durchgekommen ist. Warum steht also Bogarosch auf der Homepage der LM? Ja warum auch immer das da steht, kann uns wohl nur Herr Griebel sagen (Verantwortlicher für die Homepage LM). Auf jeden Fall, wäre es wichtig aufrichtig zu sein und nicht für Frau Dr. Volkmann eine “rein” banater Identität herzubiegen. In zwanzig-dreißig Jahren, wird wohl beim gesamten Bundesvostand der LM kein einziger Banater Ort mehr stehen. Denn wenn es dann noch die LM geben sollte, dann werden die am Ruder sein, die vor 10-20 Jahren hier in DE geboren wurden. Also sehen wirs gelassner.

    Thema Frauen. Ja wo sind sie die Schwowe-Weiwer vom Schlage von Katharina, alma, Beatrix, solala, Durlacher usw.? Wenn ich jetzt offen meine Meinung sage, dann wird der Kaffee hier im Banater Kaffee-Haus bitter. Und so hält der einfach denkende Schwob wie ich, (erstmal) hinter Berg. Aber ich werde mir hier sicherlich noch was zurecht legen.

    Wir redeten jetzt über Frau Dr. Volkmann und über den Peter Dietmar Leber. Aber es gibt ja auch noch weitere Junge (Männer), der Herr Richard S. Jäger, Herr Griebel, Herr Schlapansky, wofür stehen sie? Haben Sie ein Programm, ein Ziel, das sie im Rahmen ihrer Ämter verfolgen? Vielleicht kommt ja da was in den nächsten Ausgaben der BP.

    Also, als einfach denkender Schwob sag ich mal, geben wir dem neuen Vorstand, jedem einzelnen eine Chance und verfolgen wird das Wirken im großer Sympathie.

  22. Katharina on 20. Februar 2011 at 17:48

    Ich bin keine Atheistin und gerade deshalb nehme ich mir das Recht, kritisch zur Institution Kirche und dem Vatikan zu sein.
    Gott, so nehmen wir Christen es an, steht für Bescheidenheit.
    Weder Priester noch Papst leben uns das vor.
    In einem Kindergottesdienst war ich einmal.
    Er fand in einem Nebenraum der Kirche statt.
    Mir war das wie eine Gebetstunde und nicht mehr.
    Warum Kinder extra einen Gottesdienst brauchen, leuchtet mir nicht ein.
    Vielleicht lebte ich zu lange in einer anderen “Welt”, kann sein.
    Meinem Kind habe ich nie versucht was einzureden.
    Und bin erstaunt, dass mein Kind, trotz seinen Interessen für Wissenschaft, die Existenz eines Gottes nicht abstreitet.
    Es soll noch immer die Freiheit des Einzelnen sein, sich für die Kirche oder dagegen zu entscheiden.
    Die LM sollte dem auch Rechnung tragen.

  23. Ariel on 20. Februar 2011 at 17:46

    Seppy
    schreibt heute um 13.40 Uhr:
    “Es Zeichnet sich immer mehr ab,aus meiner Sicht: Das nicht einmal ein Prozent der Mitglieder und nicht Mitglieder unserer Schwowe eine Ahnung hat, was in der LM vorgeht, wie es dort abläuft und wie es dort funktioniert”.
    Also, wenn das stimmen sollte, dann kann dieser Blog auch über die Interna im Weißen Haus in Washington diskutieren….

  24. Polkakeenich on 20. Februar 2011 at 15:43

    Hallo Neupanater

    Ich schrieb nirgends das sich jemand was in die eigene tasche gewirtschaft hat. Punkt dies habe ich niemand unterstellt.

    Ich habe nur dein Kommentar beantwortet:
    Neubanater
    Die Angestellten werden von den Mitgliedsbeiträgen und den Anzeigen in der BP bezahlt und nicht wie hier jemand im Blog behauptet hat von der Bundesregierung

    Dies habe ich auch nicht behaubtet sondern nur so gedacht. Währe ja schön gewesen. Aber wenn die LM Unterstützungen bekommt von der Landesregierungen.
    Dagegen habe ich doch nichts einzuwenden. Dafür bin ich den Landesregierungen sogar dankbar

    Ich weiß auch, dass man hier in Deutschland auch beziehungen braucht, wie in Rumänien auch. Normalerweise erlebe ich dies jeden Tag.

    Zur Kirche Neubanater, da haben wir vielleicht andere ansichten. Ich glaube nur an Gott und seine Familie. An Rom glaube ich nicht, da dies auch Menschen sind mit schwächen so wie wir auch.
    Jesus Predigte auf dem Berg und in freier Natur !
    Was machte die Religion daraus ? Paläste aus Gold und Silber (Kirchen) in dehnen man sogar die Bänke an vornehme Menschen verkaufte. ja man konnte sich sogar ein Platz im Himmel kaufen…….

    Mit solchen Menschen will ich in meinem Leben nichts zu tun haben. Für mich sind alle Menschen gleich.
    Wer gut und bösse ist, dies soll Gott entscheiden.
    Übrigens ich bezahle mit meiner ganzen Familie Kirchensteuer nur zur Information.

    Mein Sohn hat Kirchlich geheiratet, da ging ich zum Herr Pfarrer und dann schaute man zuerst in den Akten nach ob wir überhaubt Mitglieder sind…..
    Dies war für mich eine sehr grosse Erniedrigung !!

    Denn Bericht mit dem Esel werde ich Dir suchen !
    Kann Dir aber nicht versprechen wann ich ihn finde.
    Gruss polki

  25. Neu-Banater on 20. Februar 2011 at 15:18

    @Polkakeenich
    Also zu Deinem Beitrag von 12:27
    Erst mal muss ich Dir entschieden widersprechen und dich bitten diese Suggestivfrage zurückzunehmen. Kein Bundesvorsitzender oder Vorstandsmitglied hat sich in den vergangenen neun Jahren irgend etwas in die Tasche gewirtschaftet. Alle machen dies ehrenamtlich, investieren viel Freizeit und auch oft noch viel Geld.

    Die Bundesregierung und die Länderregierungen bezahlen nicht die Mitarbeiter der Landsmannschaft, sie unterstützen aber uns politisch und fördern unsere Kulturarbeit. Ganz vorbildlich ist hier das Land Baden-Württemberg, die auch die Kulturarbeit der Kreisverbände und des Landesverbandes mit einem finanziellen Zuschuss unterstützen. Nicht viel, aber immerhin eine Wertschätzung unserer Kulturarbeit. Zudem unterstützt die Bundesregierung die Sozialeinrichtungen im Banat und unsere bedürftigen Landsleute im Banat (ehemalige Russland-, Baragandeportierte, und finanziell Bedürftigen). Auch das ist nur eine kleine Hilfe, dennoch ist es für die Betroffenen ein symbolisches Zeichen, dass wir sie nicht vergessen und dass sie zu uns gehören.
    Dass sich viele unserer Landsleute mit dem Vereinsleben nicht auskennen oder sich weniger dafür interessieren hängt meiner Meinung nach auch damit zusammen, dass es nach 1945 kein Vereinsleben mehr im Banat gab. Vor dem Krieg gab es ein reges und reichhaltiges Vereinswesen im Banat, die Nazis haben versucht auch hier einige Vereine gleichzuschalten, vor allem die Katholischen Jugendvereine. Und die Kommunisten haben dann das Vereinsleben ganz unterbunden. Außerdem haben sich unsere Landsleute in Deutschland, Österreich usw. nach der Aussiedlung zunächst erst einmal eine eigene Existenz aufbauen müssen und haben sich somit einfach weniger um das Vereinsleben gekümmert.

    Wer hat wen als „Esel vom Dorf“ bezeichnet? Da musst DU schon konkret werden, lieber Polkakeenich.

    Dies sind nämlich diese Art von Kommentare die uns Banater Schwaben eher schaden, und eben diese Blog-Kommentare wurden bei der Hauptversammlung angesprochen.
    Keiner hat gesagt, dass unsere Landsleute sich nicht frei äußern sollen. Eher im Gegenteil! Aber wenn kein Faktenwissen da ist, sollte man sich zunächst erkundigen (E-Mailadressen und Telefonnummern sind ja auf den jeweiligen Internetseiten des Bundesverbandes oder der Landesverbände angegeben) bevor man in der Öffentlichkeit irgendwelche Behauptungen als Tatsachen verkauft. Und in der Anonymität des Internets ist dies eh leicht irgend etwas in die Welt zu setzen.
    Wir sind doch gerne bereit mit jedem zu reden! Wir haben alle nichts zu verbergen und freuen uns doch über jeden Schwob oder Schwowin (oder Einheimische) die sich für unsere Sache interessieren und mitgestalten wollen.
    Zum Thema Internet gab es bei der Hauptversammlung zwei oder drei Wortmeldungen. „Das Internet vergisst nichts“, „man sollte doch mit Daten und Vermutungen vorsichtig umgehen“ und auch „die Öffentlichkeitswirkung solcher Kommentare bedenken“. Und in diesem Zusammenhang ist einmal der Name Banatblog gefallen. Ich habe dies aber nicht als Angriff gegen den Blog gesehen, genauso wenig wie ich die Vorschläge der Blogteilnehmer für Ulm 2012 als Angriff gegen die LM gesehen habe. Die Landsmannschaft ist keine homogene Truppe, sondern auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen und Ansichten.

    Es gab auf der Tagesordnung der Hauptversammlung (die war übrigens auch auf der Internetseite der LM veröffentlicht) auch den Punkt „Verschiedenes“ und den Tagesordnungspunkt „Anträge an die Hauptversammlung“ usw.
    Einige Delegierte habe auch Wünsche und Anregungen gemacht, andere auch Kritik geübt. Es wurde ein Änderungsantrag zur Satzung gestellt, der demokratisch entschieden wurde.

    Eines muss man eben auch bedenken, es verbreiten sich leider immer nur die schlechten Nachrichten. Unsere Medien leben ja von den „negativen“ Nachrichten.
    Die Aktiven in der Landsmannschaft und die Interessierten und die Leser der Banater Post wissen was alles an Positivem innerhalb der Landsmannschaft geleistet wird. Es gibt in einigen Kreisen hervorragende Kulturarbeit und Jugendarbeit. Dann muss man als Blogteilnehmer auch diese kritischen Kommentare der Aktiven in der Landsmannschaft verstehen und akzeptieren.

    Und lieber Polkakeenich nix gegen die Organisation in Rom, sonst rappelts ;-) Es war übrigens heute morgen sehr schön im Kindergottesdienst auch hier sieht man wie bei uns in der Landsmannschaft:
    ES BRENNT NOCH VIEL GLUT UNTER DER ASCHE!

  26. seppy on 20. Februar 2011 at 13:40

    ,,Es Zeichnet sich immer mehr ab,aus meiner Sicht: Das nicht einmal ein Prozent der Mitglieder und nicht Mitglieder unserer Schwowe eine Ahnung hat, was in der LM vorgeht, wie es dort abläuft und wie es dort funktioniert,,

    Vom Polki

    Da hat der Polki was gesag.
    So sehe ich das auch.

  27. Polkakeenich on 20. Februar 2011 at 12:27

    Neu Banater dazu muss ich was schreiben: Ich habe mir gedacht das die Landsmannschaften(Ungardeutsche,Schlesier, Sudettendeutsche und andere) von den Bundesregierung unterstützt werden.

    Wenn es nicht so ist, dann ist das ja sehr traurig, warum braucht man dann einen LM Vorsitzenden der mit seinen Beziehungen über Jahrzehnte zur Bundesregierung was erreichen kann? Ja vielleicht für die eigene Tasche, aber für die Vertriebenenund ihre Organisation……?

    In meinem Verein (Tennisabteilung) Tuhe ich alles zum wohlle dieses Vereins und nicht zum wohle meiner Kinder oder Frau !

    Es Zeichnet sich immer mehr ab,aus meiner Sicht: Das nicht einmal ein Prozent der Mitglieder und nicht Mitglieder unserer Schwowe eine Ahnung hat, was in der LM vorgeht, wie es dort abläuft und wie es dort funktioniert.
    Bis jetzt hat man auch kein Interesse dafür gehabt dies öffentlich mitzuteilen. Danke aber Neubanater für deine Perfekte auskünfte.
    Ich sage nur gut das es diesen Blog gibt wo jeder Schwob sich sein Bild machen kann.

    Ich schrieb schon sehr oft: Ein Verein ist lobenswert wenn die Ehrlichkeit gegenüber allen Mitglieder gegeben ist und man sie nicht als Esel vom Dorf bezeichnet.

  28. Neu-Banater on 20. Februar 2011 at 10:08

    @Toni
    Dein Kommentar und Deine Behauptungen kann man so nicht stehen lassen.
    Zu keinem Zeitpunkt habe ich oder der Bundes- oder Landesvorstand von „einfachen“ Mitgliedern gesprochen. Dies legst Du uns einfach in den Mund. Uns ist immer am Wohl der Landsleute (ob Mitglied oder Nichtmitglied) gelegen. Natürlich muss ein Vorstand Entscheidungen treffen und kann nicht auf die Meinung jedes Mitglieds eingehen.
    Es stimmt einfach nicht dass jährlich 1000 Mitglieder weniger werden. Es sind mit etwa 250-400 Austritte bzw. Sterbefälle pro Jahr immer noch viel zu viele.
    Es stimmt nicht dass der Bundesverband eine Million an Mitgliedsbeiträgen einnimmt. Bei knapp 15.000 Mitglieder a 46 Euro (bis 2010 war der Beitrag 42 Euro) = 690.000 Euro.
    Die Angestellten werden von den Mitgliedsbeiträgen und den Anzeigen in der BP bezahlt und nicht wie hier jemand im Blog behauptet hat von der Bundesregierung.
    Ich stimme Dir zu, dass sich vieles ändern muss. Dies wurde auch bereits bei der Bundeshauptversammlung angekündigt. Man muss sich mehr öffnen, alle Kräfte bündeln, alle Landsleute mit einbeziehen. Die Jugendarbeit ist wichtiger denn je geworden. Die Form der Mitgliedschaft ist neu zu diskutieren, die Mitgliederwerbung zu intensivieren, die Basisarbeit der Kreisverbände zu stärken und und und.
    Zum Thema Persönlichkeiten. Da muss ich Dir zum Teil recht geben, es ist uns nicht immer gelungen möglichst viele Banater Persönlichkeiten für unsere Sache zu gewinnen. Es wurden in der Vergangenheit auch viele Fehler gemacht, dies gebe ich gerne zu. Es sind aber auch nicht alle Persönlichkeiten bereit mit uns zusammen zu arbeiten. Und da können wir uns jetzt auf den Kopf stellen oder Purzelbaum schlagen. Wir müssen aber weiter versuchen das Gespräch zu suchen und auch auf unsere Landsleute Herta Müller, Richard Wagner u.a. zu zugehen. Sie müssen auch erkennen, dass nun eine jüngere Generation die Verantwortung unserer Gemeinschaft übernommen hat, die vieles anders sieht als unsere Vorgänger vor 20 oder 30 Jahren. Es haben sich nicht nur die Aufgaben und Ziele verändert, sondern auch die Verantwortlichen. Das Durchschnittsalter des derzeitigen Bundesvorstandes liegt bei 49 Jahren! Beim Landesverband Baden-Württemberg ist dies ähnlich.
    Johann Lippet und andere Persönlichkeiten haben schon vielfach mit der Landsmannschaft zusammen gearbeitet. Lesungen, Podiumsdiskussionen u.ä. wurden gemeinsam durchgeführt.
    Frau Dr. Volkmann wurde in der Hauptversammlung vorgeschlagen und von den anwesenden Mitgliedern gewählt. Sie ist eine Kennerin des Banates und auch Mitglied unserer Landsmannschaft. Alles andere ist reine Mutmaßung und Unterstellung. Bei der Wahl zum Landesvorstand Baden-Württemberg wurden ebenfalls zwei Frauen in den Landesvorstand gewählt, die keine Delegierten waren, sich jedoch seit Jahren für unsere Gemeinschaft in ihren Kreisverbänden engagieren. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass sie Mitglied des Landsmannschaft sind. Dies ist doch in jeder Partei oder jedem anderen Verband auch so.
    Wir sind sehr froh, dass Peter-Dietmar Leber „die Sache in die Hand genommen hat“. Es stimmt aber nicht, dass er allein ist. Es hat vier Stellvertreter, zwei weitere Bundesvorstandsmitglieder und einen Sprecher der HOG und einen Bundesvorsitzenden der Deutschen Banater Jungend- und Trachtengruppen. Es ist ein gutes Team, und zusammen mit diesem Team kann der jetzige Bundesvorsitzende vieles bewegen. Die Erwartungen und Wünsche an den neugewählten Bundesvorstand sind sehr hoch, sicherlich werden wir nicht alles erreichen und es auch nicht allen recht machen können. Es reicht aber nicht nur wenn der Bundesvorstand sein Bestes gibt, wir ALLE müssen uns nun bewusst sein, dass wir an der Zukunft unserer Gemeinschaft und unserer Landsmannschaft jetzt aktiv mitarbeiten und gestalten müssen.
    Das wir Banater Schwaben eine Zukunft haben werden wurde mir gestern Abend beim Faschingsball in Karlsruhe wieder bewusst. Beeindruckt haben mich die mitwirkende Gruppen: Kindergruppe über 30 Kinder (3-7jährige), 1.Jugendgruppe im Alter ca.7-15Jahre (über 20 Mitwirkende),2. Jugendgruppe 15-20 Jahre ebenfalls rund 20 Jugendliche, junge Erwachsenengruppe (20-30 Jahre) weitere 20 Mitwirkende, ältere Erwachsenengruppe (über 20 Personen), Karlsruher Guggenmusiker (von etwa 30 Mitwirkende sind der Leiter und 15 Musiker Banater Schwaben). Ich war wirklich beeindruckt und möchte mich bei allen ganz herzlich für das tolle Programm und die gute Stimmung bedanken, ganz besonders bei den ganz Kleinen, ihr wart die Größten!

    So dies war das Wort zum Sonntag ;-) und nun muss ich mit meinen Kindern in den Kindergottesdienst. Allen einen schönen Sonntag.

  29. Polkakeenich on 20. Februar 2011 at 09:21

    Also ich finde Eure Beiträge echt gut.

    Möchte auch noch was dazu schreiben, ja ich muss mein Senf auch dazu abgeben.

    Neu-Banater: Stimm- und Rederecht haben allerdings nur die Delegierten.
    So ist dies in unserer Satzung geregelt

    Dies ist in jedem Verein von Deutschland anderst geregelt, Hier ein Beispiel:
    Jedes Mitglied kann Anträge stellen um etwas zu ändern, diese Anträge müssen eine oder zwei Wochen vor der Versammlung eingehen, damit die Vorstandschaft sie bearbeiten kann.

    Zweitens beim letzten Punt in einer Sitzung geht es um “Verschiedenes!” Da kann jeder seine Wünsche Äussern. Dieser Punkt fehlt volkommen.
    Es ist ja nicht so das da jedes Mitglied aufsteht und das Wort ergreift…………
    Aber einen kongreten Fall, haben wir doch erlebt. Ingemar wurde mit seinem Blog angegriffen und konnte sich nicht verdeitigen, obwohl dieser Blog das einzige Demokratische Forum der Banater Schwaben ist !!! Wo jeder sich frei äusern kann, sicher tut das auch manchmal weh, nur man muss alle Seiten anhören und dann kann man ein Urteil fällen.

    Nur die Tagesordnung hat doch nichts mit der Satzung zu tun !!
    Herr Krastle hätte diese zwei Punkte ohne weiteres auf die Tagesordnung schreiben können, Beispiel als letzten Punkt: Wünsche und Anträge
    Nur so wie das ausgesehen hat, wollte man dies nicht. Da man von einer Demokratie weit entfernt ist.

    Bei mir im Sportverein wird die Satzung immer angepasst der bestehenden Gesetze. In den letzten Jahren war das öfter der Fall. Nur da ist jedes Jahr eine Generalversammlung und nicht alle drei Jahre !!

    Unsere Organisation ist ja noch schlimmer wie die von Rom.

    Hatte ja in den letzten Tagen vor mein Mitgliedsantrag auszufüllen, Ja jetzt suche ihn mal, ich habe ihn schon mal gesehen auf der Seite von Stuttgart. Ich sage mal so: Warum findet man nicht in allen Schwowische Foren und Blogs ein Link der direkt zum Mitgliedsbeitrag führt !?
    Dies ist doch wirklich kein Problem, sicher muss die Landsmannschaft bei den Betreiber nachfragen ob sie es machen. Aber warum den nit ?

    Noch ein Punkt macht mir grosse sorgen, Es heißt im Blog kommt immer mehr das Nekative zum vorschein.
    OK muss man schon zugeben, die Schwowe haben über 200 Jahre nicht die Gelegenheit gehabt, sich frei zu äussern. Jetzt haben sie mal diese Gelegenheit, Zeit drei Jahre in Foren und Blogs.
    Und dann kommt einer glaube ich von der LM delegierten oder HOG vorstände daher (weis nicht mehr genau den Beitrag) und bezeichnet alle einfache Schwowe als Esel Herde oder so !!

    Einen solchen vergleich hab nichtmal ich mir erlaubt und ich erlaub mir wirklich viel.
    Die Bezahlende Mitglieder , alte Schwowe als solches zu bezeichnen ist für mich eine Tatsache wie man von oben nach unten schaut………..!!!!

    Ich freue mich immer wieder wenn ich auf ein Schwowe Treffe geh, mit älteren Schwowe über das Banat und die früheren Zeiten zu erzählen. Dies ist halt mal so und wird auch so lange bleiben, so lange es Schwowe gibt die im Banat geboren sind.

    In Ulm, hatte ich eine besondere Gelegenheit. An der Strassenbahn traff ich auf eine Familie um die 80 von Hopsenitz. A sag ich, do kommt der Vetter Matz von Hopsenitz her ! Nein sagte der ältere Herr, der Vettermatz stammt aus Totina, nur in Hopsenitz hat er nach dem Krieg als junger Buh in einer Weingarten Hütte überlebt. Die Serbischen Partisanen haben ihn gesucht und die Hopsenitzer Bevölgerung hat ihm dabei geholfen.

    Wenn alle Schwowe nach Ulm wollen kommen um zu erzählen mit ihren früheren Nachbaren, Freunde und Arbeitskolegen. Ja was findet man hier so schlimm an dieser Tatsache. Man hat sich vielleicht 20-30 Jahre nicht gesehen und dann kann man doch paar Wörter mit einander Schätze oder nicht ?

  30. Toni on 20. Februar 2011 at 02:45

    Hallo Neu-Banater,

    schön dass sich München zu Wort meldet. Ich lass mich ja gerne davon überzeugen, dass alles gut ist, so wie es ist, und niemand würde sich mehr freuen wie ich, wenn dem so wäre, aber ES IST NICHTS GUT, sonst wären nicht jährlich 1000 Mitglieder weniger. Die Vogelstraußtaktik löst unsere Probleme nicht. Wir müssen die Tatsachen akzeptieren und Grundsätzliches ändern, wenn nicht alles den Bach runter gehen soll.

    1.) In erster Linie müssen wir die Mitglieder viel mehr miteinbeziehen und motivieren mitzumachen. Das Gegenteil ist der Fall. Wehe es mischt sich jemand ein, da heißt es gleich herablassend, die “einfachen” Mitglieder haben kein Mitspracherecht, Entscheidungen trifft nur der Vorstand. Aber eigentlich sind es genau diese “einfachen” Mitglieder, die den Verein durch ihre Mitgliedsbeiträge tragen und am Leben erhalten.

    Es sollte eher anerkennend heißen die “zahlenden” Mitglieder, denn diese “zahlenden” Mitglieder sind die “Steuerzahler” des Vereins. München verbraucht ein Drittel der Mitgliedsbeiträge – die immerhin mehr als eine Million Euro einbringen – nur für Gehälter. Ohne die “zahlenden” Mitglieder wären die Münchner alle arbeitslos. Das sollten sie sich immer wieder ins Bewusstsein rufen.

    Deshalb plädiere ich weiter und weiter und immer wieder für eine Mitgliederversammlung. Wer an dem Geschehen des Vereins interessiert ist, würde auch alle drei Jahre zu einer Mitgliederversammlung kommen. Zumindest gäbe man den “zahlenden” Mitgliedern das Gefühl, etwas mitbestimmen zu können und an dem Geschehen teilzunehmen. Und für diejenigen, die verhindert sind, könnte eine Briefwahl ermöglicht werden.

    2.) Zweitens sollten wir keine Mühe scheuen unsere Persönlichkeiten, von denen wir Gottseidank genügend haben miteinzubeziehen und uns ihnen gegenüber nicht feindselig verhalten. Wie schaffen es all die anderen Landsmannschaften von ihren Persönlichkeiten akzeptiert zu werden nur wir nicht?

    Es ist genau dasselbe wie bei den “einfachen” Mitgliedern. Sie mögen sich gefälligst da raus halten, Kritik ist nicht erwünscht. Wo doch genau Kritik sehr aufbauend sein kann. Warum hört man immer und immer wieder Klagen, dass eingeschickte Artikel in der “Banater Post” nicht veröffentlicht wurden, weil sie bei der Zensur durchgefallen sind?

    So wie wir uns Frau Volkmann genähert haben, wenn auch aus ganz anderen Gründen – da geht es um Gelder für Projekte, was aber voll legitim ist – genau so sollten wir uns auch unseren eigenen Persönlichkeiten nähern, selbst wenn sie Honorar für ihre Dienste verlangen, denn da geht es um unser Image.

    Wer hat denn mehr für unser Image getan als ein Johann Lippet oder ein Richard Wagner mit ihren Romanen? Ich nenne jetzt ganz bewusst einen Namen nicht, um kein böses Blut zu machen. Hat die Landsmannschaft schon mal daran gedacht diese Persönlichkeiten mit Auszeichnungen zu belobigen? Ganz sicher nicht. Aber ein Vorsitzender, der 20 Jahre lang “ausgesitzt” hat, bekommt den silbernen oder goldenen Verdienstorden ohne irgendeinen Verdienst, außer dem des “Aussitzens” vorzeigen zu können.

    Ich hoffe sehr, dass Peter-Dietmar Leber, die Sache in die Hand nimmt und diesen Verein reformiert. Es wird sicher keine leichte Aufgabe sein, aber ich wünsche ihm viel Glück dabei. Was ihm jedoch fehlt, ist ein Team und allein kann er das auch nicht schaffen. Zwar hat er auch bisher die ganze Arbeit allein gemacht, aber er hatte Bernhard Krastl als Ansprechpartner, als Entscheidungs- und als Verantwortungsträger. Jetzt lastet jedoch die ganze Arbeit und die gesamte Verantwortung ganz allein auf seinen Schultern.

    Neu-Banater: Jedes Mitglied der Landsmannschaft kann bereits jetzt an den Hauptversammlungen teilnehmen und kann auch gewählt werden. Frau Dr.Volkmann war z.B. keine Delegierte und wurde mit großer Mehrheit gewählt.

    Frau Volkmann ist kein gewöhnliches Mitglied, Frau Volkmann ist eine Persönlichkeit, also hinkt der Vergleich mit einem “einfachen” Mitglied sehr. Frau Volkmann wäre auch gewählt worden ohne Mitglied zu sein. Ein Beitritt wäre auch an Ort und Stelle möglich gewesen. Und das ist auch in Ordnung so.

    Neu-Banater: Stimm- und Rederecht haben allerdings nur die Delegierten.
    So ist dies in unserer Satzung geregelt.

    Das stimmt, so steht es in der Satzung, aber das ist veraltet und Satzungen kann man ändern. Es muss nur der gute Wille da sein. Die Zeiten haben sich gewandelt in den letzten 20-30 Jahren, da müssen wir Schritt halten, wenn uns etwas an der Zukunft der Landsmannschaft liegt.

  31. Ingemar on 19. Februar 2011 at 20:18

    Stimmt das habe ich vergessen. Es waren einfach zu viele Eindrücke. Zu der Satzungsänderung habe ich persönlich auch eine sehr geteilte Meinung. Einerseits ist es wirklich nötig, wenn die “Demokratie” innerhalb der Landsmannschaft nicht funktioniert. Das heisst wenn jemand zum Vorsitzenden auf Lebenszeit gewählt wird, und er jedes mal wieder die meisten Stimmen bekommt, weil man den Vorsitzenden halt nicht abwählt. Und auch wenn jetzt ein Wechsel stattgefunden hat, befürchte ich dass dieses Denken noch sehr stark bei vielen vertreten ist.

    Aber andererseits wenn ein Vorsitzender auch nach neun Jahren noch aktiv dabei ist, und die Landsmannschaft gut führt, warum sollte man es ihm verwähren noch weitere Jahre den Bundesvorsitz inne zu haben? Ich fand auch die Argumente von Bernhard Krastl sehr gut. Das es einfach einige Jahre dauert bis man die richtigen Kontakte in der Politik hat und diese auch ausspielen kann. Wenn man dann weiß, dass nach der nächsten Legislaturperiode eh wieder schluss ist, wird man sich vielleicht einfach unbewusst zurück halten. Vor allem muss dann auch noch bedacht werden bereits den Nachfolger aufzubauen usw.

    Ich denke es sprechen gute Argumente dafür und genau so gute gegen diesen Antrag. Und ich hoffe, dass wir in Zukunft einfach uns selbst so weit entwickeln, dass solch ein Antrag nicht nötig sein wird. Das es jedes Jahr genügend Kandidaten für den Bundesvorsitz gibt und einfach dann immer der bessere gewinnt, und nicht der mit der meisten Zeit auf irgendwelchen Posten.

    @Jakob
    Das stimmt. Aber gerade wenn so wenig Mitglieder in Ulm dabei sind, dann muss die Landsmannschaft diese Plattform viel stärker nutzen, um dort für sich und die Mitgliedschaft zu werben.

    Das mit den Delegierten sehe ich genau so. Eine direkte Wahl fände ich persönlich zwar auch besser, aber ich halte es nicht für durchführbar. Daher ist das jetztige Modell mit den Delegierten wohl die bessere Lösung. Woran aber gearbeitet werden sollte ist die Wahl der Delegierten. Ich befürchte, dass hier oft keine richtige Wahl stattfindet, sondern die auch einfach nur benannt werden.

  32. Neu-Banater on 19. Februar 2011 at 16:39

    Ingemar hat in seinem Kommentar nicht erwähnt, dass der Landesverband Baden-Württemberg bei der diesjährigen Bundeshauptversammlung einen Antrag auf Satzungsänderung zur Abstimmung gestellt hat, die Satzung dahingehend zu ändern, dass der Bundesvorsitzende auf maximal 3 Wahlperioden gewählt (wiedergewählt) werden kann. Diesem Antrag haben über 60% der Delegierten nicht zugestimmt.

    Die Delegierten zur Landeshauptversammlung werden in den Kreisverbänden gewählt. Dort kann sich jedes Mitglied zur Wahl als Delegierter aufstellen und wählen lassen.
    Die Anzahl der zu wählenden Delegierten richtet sich nach der Mitgliederanzahl eines Kreisverbandes uzw. 1 Delegierter für 100 Mitglieder. Nach Überschreitung der letzten dreistelligen Mitgliederzahl mit 51 Mitgliedern, soll noch ein Delegierten gewählt werden. Als Beispiel: 100 Mitglieder= 1 Delegierter, mindestens 151 Mitglieder=2 Delegierte usw. 200 Mitgl.=2 Delegierte, 251 Mitglieder=3 Delegierte.
    In der Landeshauptversammlung werden dann die Delegierten für die Bundeshauptversammlung gewählt.

    Nach Mitgliederanteil der Landesverbände werden die Delegierten für die Bundeshauptversammlung gewählt. Bayern stellt 36 Delegierte, B-W stellt 34 Delegierte, Rheinland-Pfalz 4 Delegierte, Berlin 1 Delegierten.
    Die Heimatortsgemeinschaften wählen bei einer Jahrestagung (vor der Hauptversammlung) aus ihrer Mitte ebenfalls ihre 20 Vertreter für die Bundeshauptversammlung.

    Jedes Mitglied der Landsmannschaft kann bereits jetzt an den Hauptversammlungen teilnehmen und kann auch gewählt werden. Frau Dr.Volkmann war z.B. keine Delegierte und wurde mit großer Mehrheit gewählt.
    Stimm- und Rederecht haben allerdings nur die Delegierten.
    So ist dies in unserer Satzung geregelt.

  33. Jakob on 19. Februar 2011 at 15:43

    Toni,
    was meinst Du wie viele Besucher beim Heimattag in Ulm Mitglieder sind? Wenn ich mir die Besucher in Ulm aus unserem Dorf anschaue, so sind wohl weniger als die Hälfte Mitglieder der Landsmannschaft. Und wenn die Landsmannschaft so überaltert ist, wie man hört und liest, wer von den älteren Herrschaften würde nach Ulm fahren, nur um einen Vorstand zu wählen? Bei so großen Verbänden ist es doch überall so, dass Delegierte wählen. Wie diese aus- und gewählt werden, ist wieder eine andere Frage.

  34. Katharina on 19. Februar 2011 at 12:37

    @Ariel
    Sicher schreiben wir mit bestimmten Nicknamem auch anonym. Doch unsere Beiträge (auch wenn sie ein Schmarrn sind ) können uns zugeordnet werden.
    Einfach nur mit Anonymous zu unterzeichnen sorgt für Verwirrung.

  35. Toni on 19. Februar 2011 at 12:37

    Polki: Diese werden ja von der Bundesregierung bezahlt , darum betreuen sie auch alle Schwowe ob Mitglied in der Landsmannschaft oder auch nicht.

    Scheen wär’s, wenn die Bundesregierung die Angestellte in München bezahle tät. Leider ist des awer net so. Die bezahle mir all mit unsere Mitgliedsbeiträge. Drum wär’s aa scheen, wenn die Mitglieder mehr mitreede derfte.

    Dermit will ich saan, erschtens die Mitglieder misse mehr informiert werre und zweitens bei de Wahle muss a Mitgliederversammlung stattfinne. So wie beim Heimattreffe in Ulm. Wer komme will kommt und wer net komme will, der kommt halt net. Awer die wu komme, die derfe wähle.

    So wie des jetzt laaft, derfe nor die Delegierte wähle und des sin lauter Vorsitzende oder Vorstandsmitglieder vun irgendwelche Untergliederunge. Die werre doch nie beschließe, dass de Vorsitzende nor dreimal gewählt derf gen, da täte die sich doch selwer bescheiße.

    Also wann der mich froot, da misst mer ansetze un mehr Demokratie einfiehre. Awer mich froot jo niemand.

  36. Katharina on 19. Februar 2011 at 12:34

    @Polki
    Ich denke, der Anonymous bezog sich auf die Todesanzeigen, die, wie in anderen Zeitungen auch, nicht gratis veröffentlicht werden.
    Du hast dich vielleicht auf die allgemeinen Meldungen, was Geburten, Eheschließungen und Todesfälle betrifft, bezogen.

  37. Beatrix on 19. Februar 2011 at 11:07

    ein aber zu viel in der ersten Zeile

  38. Beatrix on 19. Februar 2011 at 11:05

    “Katharina” ist doch genau so anonym wie “Anonymous” oder “Ariel” oder …oder.. (Ariel)

    Richtig, aber wenn aber allein drei oder vier Blogger unter Anonymous mehrere Beiträge verfassen (natürlich ausgenommen, wer im Text seinen Blognamen vermerkt), wird es schwierig für Leser und Diskussionsteilnehmer eine klare Meinung des Schreibers zu erkennen. Das erschwert die Kommunikation, ein Anonymous widerspricht dem anderen. Bei einem so genannten Nickname oder bei Klarnamen kommen solche Missverständnisse nicht auf. Und wenn, können Interessierte nachfragen.

  39. Polkakeenich on 19. Februar 2011 at 09:32

    Anonymous am 18. Februar 2011 um 23:35
    Banaterland, Großvatterland.

    Anonymous DU bischt jo a ganz gscheiter Buh, noch gscheiter wie ich, von wo besitzt DU solche Infos?

    Das Geschäft mit dem Tod war in Rumänien a sehr gutes Geschäft und in Deutschland ist es auch ein sehr gutes Geschäft. Ich möchte aber da die LM in schutz nehmen, da die HOG ja die Toden hineinstellen und man dafür ja nichts bezahlt und mit der Banater Post kann man nicht die angestelten bezahlen aus meiner Sicht.
    Diese werden ja von der Bundesregierung bezahlt , darum betreuen sie auch alle Schwowe ob Mitglied in der Landsmannschaft oder auch nicht.

    Ja das ist meine Sicht ohne bescheit zu wissen über diese Organisation oder Verein.

    Awer Du hascht Nägeln in den Sarg reingehauen das der Tode sich in der Todelaad gfericht (Angst) hat.
    Der hat gemeint der Teifel ist do um ne zu holen !? Zum glick awer war esnur der Anonymous mit em grosse Hammer geerbt vun seinem Grossvater der ihn von Russland mitgebracht hat. Eine Originale nachbildung vun der Komunistischen Roten Fohn………
    Jetzt fehlt noch die Sichel, die kennscht uns jo a mol zeige wie die noch schneidet !

    Ich warte auf weitere Folgen. Danke Polki

  40. Ariel on 19. Februar 2011 at 08:55

    Wichtig ist nicht, ob man Anonymous heißt oder irgend einen Decknamen verwendet. Wichtig ist, dass man keinen Schmarrn schreibt.
    “Katharina” ist doch genau so anonym wie “Anonymous” oder “Ariel” oder …oder..

  41. Katharina on 19. Februar 2011 at 01:53

    Anonymous am 18. Februar 2011 um 23:35

    __________________________________

    Ich bin zwar nicht begeistert von User, die nur mit Anonymous unterzeichnen, aber diesen Beitrag finde ich interessant.
    Sowohl wie er geschrieben ist, als auch von der Aussage her…
    Noch mehr bitte!

  42. Katharina on 19. Februar 2011 at 01:18

    Anonymous am 18. Februar 2011 um 23:35

    Eine ganz dumme Frage noch Großvatter: wieso kriegen 9 bezahlte Leute nicht annähernd hin, was hier im Banat-Blog ein einzelner, unbezahlt und nebenbei, schafft?
    _____________________________________________

    Vielleicht weil sie anders denken?

  43. Katharina on 18. Februar 2011 at 23:46

    Ehre, wem Ehre gebührt, Durlacher. .-)
    Lenau weiß von seinem großen Glück leider nichts mehr.
    Er hätte das Banat natürlich nie als Heimat bezeichnen können.

  44. Anonymous on 18. Februar 2011 at 23:35

    Banaterland, Großvatterland.
    Ja damals, in der Valachei, konnte man auf die Weisheit seiner Lantsleute stolz sein.
    Dem Großvatter, mit seinen Bauernklassen und Rußlandpraktikum, konnte man nichts vormachen. Er war in der Lage auf Anhieb eins und eins zusammenzuzählen und erkannte was dahintersteckt.

    Banater Post, würde er sagen, aha, das Geschäft mit den Todenanzeigen. Zusammengezählt, macht ca. 25.000 € pro Ausgabe. Davon können 9 Angestellte leben – die sind doch nicht so dumm und ändern das. Wo das Geschäft gerade boomt, mit den sterbeträchtigen Protz-Jahrgängen.
    Einer, Sorin, hat jahrelang sogar gratis für die LM gearbeitet, mit eigenem Büro dort, solange noch was in der Krippe war, für sich und seine Brut. Ansonsten, wenn gerade keine Berichte zu schreiben waren, Kerngeschäft Jäger-Kalender: Herstellungspreis 2.- € , Verkaufspreis 8,- € plus Versandkosten, Auflage 10.000.

    Unserem Großvater wäre noch aufgefallen, dass schon im Mai 2010, ein Riesenbanner auf der neuen Internetseite blinkt: der Kalender 2011 ist da!, und das 9 Monate lang. Daher würde er sich noch fragen, ob diese Internetseite, ansonsten eher eine Leiche, nicht etwa wegen dem Banner existiert?

    Inzwischen gab es Neuwahlen, und damit ist ja, gottseidank, alles wieder unter’m Teppich.

    Eine ganz dumme Frage noch Großvatter: wieso kriegen 9 bezahlte Leute nicht annähernd hin, was hier im Banat-Blog ein einzelner, unbezahlt und nebenbei, schafft?

  45. Anonymous on 18. Februar 2011 at 23:34

    Also, wenn ich daran denke, dass der edle Herr Nimbsch von Strehlenau als “Banater” geführt wird, dann muss ich schmunzeln.

    Wenn ich aber hier lese, dass da Bedenken zwischen den Zeilen flattern in bezug auf die nicht im Banat geborene Wahlbanaterin, die schon so lange in der LM Mitglied ist und durch Beruf und Engagement sich noch einbringen will – da vergeht mir das Schmunzeln und ich frage mich, was zählt mehr, ein zufälliger Geburtsort oder bewusstes Einsetzen für die Belange der LM.

    Gerade weil Frau V. nicht so tief verstrickt ist in Empfindlichkeiten und Kleinmut, in den Gemengelagen verschiedenster Vorurteile, ist zu hoffen, dass sie die nötige Distanz besitzt, um Tatsachen nüchterner und realistischer zu sehen.

    Das sollte als ein großes Plus gesehen werden, auch gerade weil sich nur wenige Frauen zur Wahl gestellt haben.
    Durlacher

  46. Katharina on 18. Februar 2011 at 22:34

    Mit dem Wort Heimat sollte man doch nicht leichtfertig umgehen.
    Ich fühle mich in Zürich mehr als zu Hause und es ist trotzdem nicht meine Heimat.

  47. Katharina on 18. Februar 2011 at 22:29

    @Polki
    Ich vermisse die schwäbischen Frauen in den Vorständen.
    Und das wurde mir jetzt wieder vor Augen geführt, weil Frau Dr. Volkmann gewählt wurde.
    Das soll jetzt nicht mißverstanden werden. Die Frau hat bestimmt genug Wissen und auch Interesse.
    Das sind auch die Argumente, die man mir (und anderen) bringt, wenn ich frage, wieso keine Banaterin den Platz bekam.
    Aber eine komplette Antwort ist das nicht.
    Ich kann nämlich schlußfolgern, dass unsere schwowische Frauen entweder nicht präsent waren oder nicht tauglich sind.
    Und genau hier habe ich Zweifel.

    Aber ich muß auch Ingemar Recht geben. Der Erhalt unserer Banatschwäbischen Kultur ist wichtig.
    Schau mer mol, was die Gewählte mache.

  48. solala on 18. Februar 2011 at 19:57

    „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“
    John F. Kennedy

    “Land” wäre in unserem Fall durch “”Land” smannschaft der Banater Schwaben”" zu ersetzen.

  49. Neu-Banater on 18. Februar 2011 at 18:28

    Frau Dr.Volkmann ist seit 1999 Mitglied der Landsmannschaft der Banater Schwaben.

  50. Ingemar on 18. Februar 2011 at 18:01

    Zur Anzahl der Frauen kann ich nicht wirklich viel sagen. Aber auf den ersten Blick, hätte ich gesagt es sind weniger. Jedoch kennt der Neu-Banater sicher die genauen Zahlen und daher wird seine Aussage stimmen.

    Zu Frau Dr. Volkmann. Ich wusste bei ihrer Wahl nicht einmal, dass sie Banater Wurzeln hat. Aber ich finde das ist auch nicht wichtig. Entscheidend ist, dass sie das Thema Banat kennt, ihre Position beim Thema und vor allem, dass sie den Blick von der Kulturarbeit und von Außen mit einbringt. Und das werden auch die Maßstäbe sein an der sie sich messen lassen muss. Wie sehr es ihr gelingen wird ihre Erfahrungen und Professionalität von Außen in die Landsmannschaft zu bringen.

    Und der gesamte Rest ob Sie jetzt selbst im Banat geboren ist, oder bei ihrer Wahl bereits Mitglied in der Landsmannschaft war ist doch so was von egal. Warum da jetzt der Heimatort ihres Onkels oder von wem auch immer steht kann ich auch nicht sagen. Heimatort ist der Ort mit dem man sich verbunden fühlt, und wenn es bei ihr so ist, dann ist es doch gut. Und wegen der Mitgliedschaft. Ich weiss es nicht ob sie es ist. Wenn sie es nicht war, dann wird sie es jetzt sicher sein. Damit hätte die ihre Wahl noch einen Vorteil, nämlich ein neues Mitglied für die Landsmannschaft.

    Hören wir doch endlich auf an Kleinigkeiten rumzumosern und konzentrieren uns auf die wirklich wichtigen Dinge. Nämlich den Erhalt unserer Kultur. Und da können wir jede helfende Hand gebrauchen, besonders wenn es solch eine ist.

  51. Neu-Banater on 18. Februar 2011 at 14:43

    Etwa 25% der Delegierten bei der Hauptversammlung waren Frauen.
    Unter den derzeit 115 HOG-Vorsitzenden sind 20 Frauen.

  52. Polkakeenich on 18. Februar 2011 at 13:10

    Du vermisst die Frauen in den Vorständen der HOGs und Kreisverbände so habe ich das verstanden.

    Vielleicht gibt es ja auch welche, nur da sie heute alle “Hosen” tragen, kann man sie nicht mehr unterscheiden !

    Vielleicht verrattet uns der Ingemar wieviele Frauen in Ulm bei den Wahlberechtigen dabei waren, muss ja nicht 100% richtig sein. Danke für die Antwort.

  53. Katharina on 18. Februar 2011 at 11:55

    @getkiss

    :-)

    Ich dachte, es gibt jetzt viele Leser, die nicht meiner Meinung sind.
    Aber ich vermisse, ehrlich, die schwäbischen Frauen!

  54. getkiss on 18. Februar 2011 at 11:36

    @Katharina:”Und nun zerreißt mich bitte!”
    Wo sollen wir anfangen, braucht man(n) scharfe Zähne?, lach

  55. Katharina on 18. Februar 2011 at 10:59

    Frau Dr. Volkmann ist gut in ihrem Metier, sie kennt die Region Banat. Kein Zweifel.
    Aber für sie ist das Banat ein Job, für mich Heimat.
    Das ist ein Unterschied.

    Und nun zerreißt mich bitte!

    P.S. Wo sind unsere schwäbischen Frauen???
    Doch nicht Heimchen am Herd spielend?
    Viele haben studiert und haben das Banat im Blut!
    Nichts für ungut.
    Aber das muß auch zur Sprache!
    Ein JA für unsere klugen Banater Frauen, die vielleicht gut backen können, aber nicht nur das!!!

  56. Matzesepp on 18. Februar 2011 at 08:25

    Natürlich ist der Heimatort egal!
    Sie fühlt sich dem Banat verbunden und setzt sich sehr dafür ein.
    Aber ein Gardeleken/Bogarosch wäre auch nicht verkehrt auf der Homepage der LM.
    Man kann doch stolz drauf sein, dass eine Nicht im Banat Geborene sich so engagiert!
    Ich halte den neuen Vorstand für sehr fähig und bin schon auf die ihre Arbeit gespannt.

  57. getkiss on 17. Februar 2011 at 13:41

    Stammbaum?
    Stummbaum?
    Stummbuam?
    Baumstamm?
    Bumstamm?
    ich weiss nicht wass soll das bedeuten,
    dass ich sooo traurig bin,
    ein Märchen aus uralten Zeiten
    das kommt mir nicht aus dem Sinn…

  58. Polkakeenich on 17. Februar 2011 at 12:47

    Jetzt muss ich mein Senf auch dazu abgeben:
    Dr. Swantje Volkmann
    Ist eine Deutsche
    Hat aber in ihrem Stammbaum auch Verwande gehabt, die ins Österreichische Reich ausgewandert sind, die sind aber ausgestorben.

    Hat sie klar und deutlich erklärt, in Ulm beim Heimattag am Denkmal der Donauschaben 2010.

  59. getkiss on 17. Februar 2011 at 12:29

    Hallo Frau Packi,
    schön auch mal was zu hören!
    Nun, seit wann ist Frau S.V. Mitglied in der LM?

  60. getkiss on 17. Februar 2011 at 12:24

    @Supersvabo:”es gibt nicht wenige Landsleute, die immer noch das “schwäbische Bad” , trotz Nobelpreis-Weihe, Thematisierung “Rußlanddeportation” als Brunzliteratur sehen und zwar aus ganzem Herzen.”

    Zumindest einer. Der hat sich hiermit gemeldet.
    Und was die Anregung bezüglich Serbien/Kroatien angeht stehe ich dahinter. Wie wär´s zum Bsp. mit einer “Political Correctness”-Erklärung unserer schwäbischen LM-en zusammen mit des Serb./Kroatischen Regierung(en) in denen das beiderseitig gefügte Leid bedauert wird?
    Gegen Tito und die ihn unterstützende Bevölkerung hatten doch in den Besatzungstruppen auch unsere Leute gedient…

  61. Elisabeth Packi on 17. Februar 2011 at 12:13

    Dr. Swantje Volkmann, Kulturreferentin am Donauschwäbischen Zentralmuseum, Ulm

    Swantje Volkmann wurde in 1967 in Gardelegen/Altmark geboren und studierte in Dresden und Heidelberg Geschichte und Europäische Kunstgeschichte.

    1996 machte sie ihre Magisterarbeit zu dem Thema: „Der planmäßige Aufbau einer Kulturlandschaft am Beispiel der Besiedlung des Temescher Banats im 18. Jahrhundert“

    Von 1997 bis 2000 hatte sie zahlreiche Archiv- und Studienaufenthalte in Tübingen, Rottenburg, München, Wien, Budapest, Temeswar, Radna.

    Sie promovierte 2000 in Heidelberg an der Ruprecht-Karls-Universität mit der Dissertationsschrift: „Die Architektur im Temescher Banat im 18. Jahrhundert“.

    Seit 2002 ist Frau Volkmann Kulturreferentin am Donauschwäbischen Zentralmuseum, Ulm im Auftrag des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

    Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist das Zusammenwachsen Europas im kulturellen Bereich durch grenzüberschreitende kulturelle Breitenarbeit in Südosteuropa.

    Frau Volkmann ist eine Kennerin des Banats und eine Bereicherung für die Landsmannschaft.

    Elisabeth Packi

  62. Katharina on 17. Februar 2011 at 11:51

    Zu Supersvabos Beitrag.

    Wenn das mit der Versöhnung klappen würde, dann könnte man sagen, die Vertreter der Landsmannschaft
    sind auf dem richtigen Weg.

    Ich befürworte nicht, dass Serbien und Kroatien in die EU aufgenommen werden. Sie haben noch vieles zu erklären.
    Und wir Banater Schwaben müssen solidarisch sein.
    Nicht die Hand reichen, bevor die andere Seite nicht öffentlich zu ihrer Schuld steht und Reue zeigt.
    Ich weiß, es gibt Schwaben, die gerne in Kroatien Urlaub machen und die Kroaten in den Himmel loben.
    Landschaftliche Schönheit, nette Leute im Urlaub sind eins, das Verbrechen an den Schwaben im jugoslawischen Teil ist was anderes.

  63. Ariel on 17. Februar 2011 at 11:43

    Die “Dame” fühlt sich seit vielen Jahren mit dem Banat und besonders mit Bogarosch verbunden. Das ist aus dem Interview zu entnehmen, dass Sie dem Rumänischen Fernsehen (deutsche Sendung) gegeben hat. Ein Link dazu gab es hier im Blog. Sie weilte ab 1970 oft im Banat.
    Ihre Bogaroscher Identität dürfte vergleichbar sein mit der von Ingemar, der sich als Wiesenhaider betrachtet.Ihre Mitgliedschaft in der Landsmannschaft dürfte außer Zweifel stehen, zumal sie gewählt wurde. Nach der Satzung – so weiß ich es – können nur Mitglieder in leitende Funktionen gewählt werden.

  64. Katharina on 17. Februar 2011 at 11:24

    Ingemar, dass mit Wiesenhaid hast Du richtig gesagt.
    Heimat hat immer mit Gefühlen zu tun.
    Auch Frau Dr.Volkmann hat ein Ort, den sie als Heimat empfindet.
    Es wäre schön, wenn er da stehen würde.
    Alles andere wirft nur Fragen auf.
    Besser wäre, man erwähnt den Ort überhaupt nicht.

  65. Klaus on 17. Februar 2011 at 11:13

    die interessantere frage ist doch ob diese dame überhaupt mitglied in der landsmannschaft ist bzw. zu dem zeitpunkt war als sie gewählt wurde.

  66. Ingemar on 17. Februar 2011 at 11:10

    Mal die Gegenfrage. Wie wird der Heimatort definiert? Ich bin zum Beispiel in Oradea geboren, dann mit einigen Monaten nach Wiesenhaid gekommen, dort geblieben bis ich fünf war und habe dann noch über ein Jahr in Neuarad gelebt bevor wir ausgewandert sind. Hier in Deutschland habe ich jetzt insgesamt fast 20 Jahre in Darmsheim bei Sindelfingen gelebt. Was ist nun mein Heimatort? Wenn mich jemand fragt sage ich Wiesenhaid. Und fühle es auch so.

    Warum da jetzt der Herkunftsort des Onkels steht weiß ich auch nicht. Aber in Wirklichkeit ist es doch auch egal. Wichtig wird sein wie sehr sie sich in den Vorstand einbringen und mitgestallten wird.

  67. Supersvabo on 17. Februar 2011 at 11:07

    Herrn Dietmar Leber und allen gewählten meine herzlichen Gratulationen.

    Supersvabo wäre aber nit Supersvabo, wenn er nicht ein paar Gifttropfen verspritzen würde :-) :-) :-)

    Also erstmal hat Herr Dietmar Leber von allen wohlgesonnen Schwowe einen Vorschuß an Sympathie, Wohlgesonnenheit und Unterstützung verdient. Das ist meine Meinung. Ich bin überzeugt er ist einer der besten und hellsten Köpfe unter uns Schwowe. Hätten wir eine “Banater Republik” so wäre er sicherlich einer der Fähigsten und ein guter Politiker und zwar ganz oben an der Spitze. Ich appelliere da an alle einfach denkenden Schwowe Herrn Leber und seine Mannschaft (incl. Frau Dr. Volkmann, natürlich) mit Sympathie, Wohlwollen und Vertrauen zu begleiten.

    Und da glaube ich schon, daß er was bewegen kann, wenn er in der LM die Richtlinienkompetenz hat. Ich nehme mal an und hoffe, dass er in der Banater Post auch uns und uns einfach denkenden Schwowe an die Hand gibt, was sein Kurs ist. Ich hoffe doch sehr, daß er mehr und mehr auf die Jugend zurückgreift und die Banater Jugend zu einem Pool von Führungspersönlichkeiten ausbaut. Nicht nur Volkstanzen und Brotworschtmachen, sondern auch in der Redekunst und Geschichte – des Banats, Deutschlands, Europas – sollten die Jungschwowe fit gemacht werden. Nur so wird es auch eine LM in 20-30 Jahren geben. Es sollte auch mehr auf die Stärken der Jungschwowe geschaut werden. Gibt es welche, die einschlägige Studien betreiben: Germanistik? Journalistik? Politikwissenschaft? Werbung? Jura? Und wie kann man als LM diese Fähigkeiten der Jungschwowe einsetzen? Warum gibt es keine Volontärstellen in der Sendlinger Str.? Gibt es kein Kerweihmädel oder Kerweihbu das/der Journalismus studiert, oder Deutschlehrer werden will? Könnte man den nicht wenn er in Minchen auf der Uni studiert nebenbei auch als Volontär bei der Banater Post einspannen, gegen eine Anerkennung und ein seriöses Zeugnis?

    Ja und dann sind da noch zwei furchtbar schwierige Felder.

    Einmal die Versöhnung der einfach denkender Schwowe und der Schwowegemeinschaft mit der Banater Intelligenzia. Es muss doch irgenwie möglich sein mit Perjamosch (Wagner), Nitzkydorf (Millersch) und Sacklas (Gibson) ins Gespräch zu kommen. Es ist ein Jammer, daß sich, im Grunde genommen ganz liebe, sympathische Schwoweleit, sich ganz und gar die Köpfe einhauen. Was kann da die LM tun. Schwierig. Bislang herrschte und herrscht auf der LM-Seite Sendepause, HIlflosigkeit, Sich-Wegducken. Wenn es nach der Perjamoscher und Nitzkydorfer Prominenz geht, müsste sich die LM am besten Auflösen, es regiert dort der blanke Hass gegenüber der LM. Wo da Brücken finden und wie schwer ist es da Brücken zu Bauen. Den Eindruck habe ich schon, daß die LM dem Tandem Wagner/Müller die Hand ausstreckt, aber medial wird das immer von Wagner/Müller weggeschlagen. Wie muss man also sich da durchlaborieren, daß der Perjamoscher Richard Wagner und die Nitzkydorferin Hertha Müller nicht Angst haben müssen, daß eine Einigung/Versöhnung für sie, bildlich gesprochen, ein Todeskuß ist. Man darf auch nicht vergessen, daß die vor Jahrzehnten geübte Kritik an Hertha Müllers LIteratur durch Vertreter der LM vielen gekränkten Landsleuten aus dem Herzen sprach und es gibt nicht wenige Landsleute, die immer noch das “schwäbische Bad” , trotz Nobelpreis-Weihe, Thematisierung “Rußlanddeportation” als Brunzliteratur sehen und zwar aus ganzem Herzen. Da kann man auch schwer einem einfach denkenden Schwob mit feinsinniger Literaturkritik kommen. Also, würde die LM dieses heiße Eisen anpacken, sind die Verantwortlichen dafür nit zu beneiden.

    Und dann geht es um die Donauschwäbische Passion unter Tito im Zusammenhang mit einem möglichen Beitritt zur EU von Serbien und Kroatien. Und es würde mich nicht überzeugen, wenn aus der Sendlinger Straße die Meinung kommt: “Geht uns nix an, wir sind nur für die Schwowe aus dem rumänischen Banat zuständig, sollen sich die anderen drum kümmern!” Das wäre feige und höchst unsolidarisch mit unseren donauschwäbischen Brüdern aus dem serbischen Banat. Hier erwarte ich von der LM schon, daß sie sich hinter den Kulissen stark macht dafür, dass von den Staaten aus dem postjugoslavischen Raum endlich die Verbrechen Titos als solche anerkannt werden, daß Reue gezeigt wird, das eine aufrichtige Entschuldigung kommt, bevor diese Staaten zu EU kommen. Das wäre das mindeste und hier sollte auch die LM das ihrige beitragen und ihren, wenn auch kleinen Einfluss geltend machen. Ich denke Herr Leber hat ganz gute Kontakte zur bayerischen Politik da gilt es das Thema Verbrechen Titos und EU-Beitritt Serbiens/Kroatiens im Zusammenhang auf das Tablett zu bringen. Hat die LM noch gute Kontakte zu Barbara Stamm, der Landtagspräsidentin? Ich habe mal in der BP gelesen, daß Markus Söder, der Bayerische Minister für Umwelt auch Mitglied der Landsmannschaft ist. Also was sagt Herr Söder als bayer. Politiker und Landsmannschaftsmitglied zum Thema Tito-Verbrechen an Donauschwaben, Aufarbeitung dieser Untaten im Zusammenhang mit dem erstrebten EU-Beitritt Serbien/Kroatiens? Wie kann Herr Söder oder Frau Stamm sich hier einsetzen? Außerdem scheint die Landsmannschaft auch gute Kontakte zum rumänischen Generalkonsulat in Minchen zu haben. Also wie kann man über Rumänien da den Serben und Kroaten auf die Füße treten, wenn sie in die EU wollen. Das offizielle Verhalten Rumäniens gegenüber seiner dt. Minderheit (Bedauern, Entschuldigungen, Entschädigungen, auch wenn sie nur auf dem Papier stehen) können hier gegenüber den ehemaligen Jugos durchaus als Positivum vorgeführt werden. Und schließlich, erwarte ich mir von der LM eine eindeutige Stellungnahme (über die BP) zu diesem Thema und das sie ausdrücklich das Bestreben der Donauschwäbischen Kulturstiftung mitunterstützt zur Aberkennung der Ehren, die Deutschland dem Verbrecher-Marschall Tito angedeiehn hat lassen. Ich erwarte mir, daß die LM z. B. über die Banater Post die Landsleute im einzelnen aufruft dieses Vorhaben der Donauschwäbischen Kulturstiftung konkret zu unterstützen. Alles andere wäre in meinen Augen nur ein sich weg ducken, den Politikern nicht weh zu tun, weil man weiß ja nie… also leider typische Schwowe-Untugenden. Hier hoffe ich aber, dass Herr Leber aber Fachmann genug ist, dass er weiß wo er die Hebeln ansetzt.

    Handelt es sich um Frau Dr. Volkmann? Es ist doch egal, ob jemand im Vorstand noch im Banat geboren wurde oder schon hier in Deutschland. Wenn es in zwanzig Jahren die LM noch geben sollte, wird der Bundesvorsitzende bestimmt nicht mehr im Banat geboren sein.

    Ansonsten habe ich einen guten Eindruck von Frau Dr. Volkmann. Dass sie im DZM in Ulm tätig ist ist für die LM sicherlich ein Pluspunkt; ist sie den Wissenschaftlerin?

  68. Katharina on 17. Februar 2011 at 10:20

    Die Antwort kann nur die LM geben. :-)

  69. Matzesepp on 17. Februar 2011 at 08:27

    Eine der Gewählten…

    http://www.banater-schwaben.org/index.php?id=11

    Man achte auf den Heimatort… ;-) Da kommt der Onkel her.
    Warum bleibt man da nicht bei der Wahrheit? Ist das so schlimm das eine “Hiesige” ist?
    Ich finde nicht!!!
    Schön das sie dabei ist! Das kann der LM nur helfen!!!

  70. Polkakeenich on 16. Februar 2011 at 08:05

    OK ich habe den Link hier Falsch reingetan. habe es zu späth gesehen. Durlacher hat Recht, wenn sie meint: Ich habe den Film gemeint und nicht die Deportation mit schön. Funkforum hat aber viele interesante Filme in alle Richtungen.

  71. Katharina on 15. Februar 2011 at 22:52

    @Durlacher
    Ich habe mir Ihren Link schon angesehen.
    Aber da Sie mich noch extra darauf hinwiesen, habe ich mir dann die anderen Teile auch angesehen.
    Natürlich fiel ich automatisch in Erinnerungen zurück.
    Ich bin doch in dieser Multikulti-Gesellschaft großgeworden.
    Obwohl katholisch, war ich auch in anderen Kirchen, sogar bei den Pfingstler einmal.
    Nur in einer Synagoge nicht. Dafür kannte ich als Kind paar hebräische Worte aus einem Gebet…
    Dieses gelebte und zum Teil auch funktionierende Multikulti sehe ich noch immer als eine Bereicherung an.
    Man muß die Anderen nicht heiß und innig lieben, aber Respekt und Verständnis zeigen, ist doch das Mindeste.

  72. Anonymous on 15. Februar 2011 at 20:59

    Sicher meinte Poli mit “schön” “sehenswert und gut”.
    Durlacher.
    Der Anonymus unten bin auch ich.

  73. Anonymous on 15. Februar 2011 at 20:57

    Oh, Polki versteht es, die Banater wachzurütteln. So kam ich auch zu dem Link, den ich bei “Wach auf, Banat” reinstellte, denn hin gehören solche Links.
    Sieh ihn Dir mal an, Katharina, vielleicht wirkt es heilsam. ;-)

  74. Katharina on 15. Februar 2011 at 20:01

    Polkakeenich am 15. Februar 2011 um 08:56

    Hier noch ein schöner Film von Deportation !
    ___________________________________

    Was immer auch unser Polki mit schön meinte, mir hat es wieder nur in der Seele weh getan.
    Dieses Verbrechen wird für immer ungesühnt bleiben.

  75. getkiss on 15. Februar 2011 at 12:35

    @Ingemar:
    “So zum Beispiel Jürgen Griebel, der ja auch bisher als Beisitzer für den Internetauftritt verantwortlich war. Ich gehe davon aus, dass er auch als Stellvertreter weiterhin diese Aufgabe ausführen wird und hoffe, dass er dabei den Internetauftritt noch weiter ausbaut. Damit weiss dann jeder, wenn er etwas zum Thema Internet zu sagen hat, dann muss er sich an Jürgen Griebel wenden.”

    Apropos, mir ist nicht aufgefallen, das die untere Mitteilung hier bekannt wäre:
    Banater Post
    “Anmeldung mit Webschlüssel
    Den Webschlüssel (Benutzername und Kennwort) finden Sie immer auf Seite 2 über dem Impressum der gedruckten aktuellen Ausgabe der Banater Post.

    Sie haben damit dann den Zutritt zum Mitgliederbereich. Darin finden Sie die gekürzte aktuelle Ausgabe der Banater Post und die vorherige Ausgabe. Der Zugang mit dem Webschlüssel aus der Banater Post ist immer für 4 Wochen freigeschalten.

    Über den geschützten Mitgliederbreich werden auch weitere nützliche Informationen für unsere Mitglieder, eventuell notwendige Formulare oder ähnliche Mehrwerte angeboten.”
    Da sieht man auch, für Mitglieder wird etwas getan.
    Nur: Wozu sollte ein Mitglied die elektronische Zeizung lesen, wenn die gedruckte vorliegt? Eventuell gleichzeitig für die Kinder.
    Aber, was ist mit Leuten, die sich für die LM interessieren? Bekommen die einen Schlüssel für ev. Interessenten, z. Bsp. mit einem reduzierten Preis, ohne Mitgliedschaft?
    Das ganze IST ja schon ein Fortschritt, aber ausbaufähig. Es sind auch nur (2?) vergangene Online-Ausgaben zu lesen. Aktuelles nicht, von der Wahl nur ein kurzes Statement über den neuen Vorstand. Das ist ja OK, Ingemar hat einiges über Eindrücke geschrieben, aber warum dauert es so lange bis etwas aktuelles online erscheint, z.Bsp. als Zusammenfassung der Diskussion. In diesem Punkt ist auch Ingemar nur kurz – aber der hat ja auch sicher noch was anderes zu tun.
    Da sind die sibi´s etwas voraus, wenn wir sie überholen könnten wär´s schon mal was!

    Nix für Ungut, da O. waren nur Anregungen….

  76. Polkakeenich on 15. Februar 2011 at 08:56

    Hier noch ein schöner Film von Deportation !

    http://www.youtube.com/watch?v=Ank6FttLM5k

    Heute lernt man im Lenau die Geschichte der Banater Schwaben. Zur zeiten eines Erichs wurde sie nicht mal erwähnt , ja die Lüge wurde sogar noch ausgebaut und aktiv mitgeholfen !

  77. Polkakeenich on 15. Februar 2011 at 08:39

    Eine der Gewählten !
    Also gut zuhören Ulm 300 Jahre…….Nachtswächter die ist doch eine von Euch !?
    http://www.youtube.com/watch?v=CzIKXKe30OA

    Also nichts Geld macherei von der Stadt Ulm !
    Ja der Polki vergesst nichts , Lach.

  78. Durlacher on 14. Februar 2011 at 22:18

    Ein guter und besonnener Bericht, Ingemar, gratuliere. Das finde ich positiv, dass Sie auf Ausgleich bedacht sind. Ich glaube, hier im Blog haben Sie noch ein paar Schwaben, die so denken wie sie, ich hoffe, dass man es auch zu schätzen weiß.
    Wenn ein Wechsel in der Leitung stattfindet, ist es gut, dass jeder der Beteiligten weiß, dass er immer Nachfolger UND Vorgänger ist (hoffentlich), was manchmal zu Irritationen führt, wenn verschiedene Wege begangen werden oder Neues ausprobiert wird. Nur wer nichts macht, macht keine Fehler!
    Ich wünsche Euch alles Gute und Herrn Leber eine gute Mannschaft!

  79. Katharina on 14. Februar 2011 at 18:12

    Wer das Banatblog kritisiert, sollte dies schon im Blog selbst tun.
    So ein Geschwätz irgendwo und sei es auch auf einer Versammlung der LM ist schon bemerkenswert.
    Wer das Blog nicht mag, kann es auch meiden.
    Dieser Treffpunkt schreibfreudiger Menschen, die im Prinzip dem “Banatertum” eher Loblieder singen als in der Manier einiger Poeten gleich Kübelweise Bosheiten bringen, kann doch keine Gefahr bedeuten.
    Aber wohl ein Neidmotiv für die kleinlichen Zeitgenossen, die selbst nicht schreiben wollen, es aber den Schreiberlingen auch nicht gönnen.
    Scheinbar können wir hundert Jahre im Westen leben und den Westen hochloben, aber im Grunde bleiben wir
    doch nur solche, die nie die Hattertgrenze ihres banater Dorfes überschritten haben.
    Ich finde mein Schreiben hier nur ein Beweis von Freiheit.
    Hat jemand was gegen diese meine Freiheit?

    Das Blog ist weder Eigentum noch Ersatz für etwas, das der LM gehört.
    Die LM könnte schon längst eine eigene Bühne haben.
    Aber wir haben ja gesehen, wie es mit dem Kulturraum Banat geschah. Meinungen Normalsterblicher waren nicht gefragt. Es könnte ja sein, man störe den elitären Kreis der Superbanater.
    Gottseidank, Ingemar läßt uns alle schreiben.
    Manchmal meckern wir auch…
    Aber den Mitgliederverlust der LM haben wir nicht zu verantworten…

  80. Polkakeenich on 14. Februar 2011 at 13:32

    Bin begeistert von deinem Bericht Ingemar.
    Eins muss ich aber dazu schreiben, währe nicht der Blog, dann wüste ich sicherlich nicht so viel über unsere Nobelpreisträgerin Herta Müller oder meistens nur Nekatives ! Und daran hat auch die LM beigetragen in der Vergangenheit.

    Wir haben sicher keine leichte geschichte SS, Securitate und so weiter………
    Wer seine Geschichte aber nicht aufarbeitet und sich belügt, hat eben ein Problem mit der Zukunft.

    Wer Nekativ über den Blog berichtet, der liest auch hier mit und das ist gut so ! hier werden ja auch Nekative Berichte zugelasen.

    Ich glaube nicht das der Blog der LM schadet ! Im gegenteil der Blog ist ein ehrliches offenes Fenster bei dem sich jeder blicken lassen kann. Wo wurde mehr über die LM in letzter Zeit Berichtet wie im Blog positiv und Nekativ .

    Aber Schwowe wenn ich schreiben würde: Liebe Leit die LM ist gut, scheen und alles ist perfekt dort.
    Ja do tet doch der Schleim aus den Text herauslaufen und winscht sich so etwas a Schwob !?
    Ja und Gott sei dank die Zeiten der Securitate sind vorbei, jetzt muss man nicht mehr schleimen ……

    Noch eines zu der Sitzung der LM , in jedem Verein können auch Nichtmitglieder zur Generalversammlung kommen. Sicher sind sie nicht Stimberechtigt.
    Aber am Ende von jeder Generalversammlung gibt es Punkte wie “Anträge” oder “Verschiedenes” wo sich auch nicht Mitglieder äussern können.
    Nur zur Information für weitere Sitzungen der LM.

    Noch einmal für alle Schwowe das Internet ist eine Chance und kein Stolberstein, durch Kritik lernt man beser zu werden und einigen gehen die Augen auf.
    Ja es ist unsere einzige Chance, da wir Schwowe viel zu weit verstreut sind.

    Allen gewählten wünsche ich gutes schafen und Freude bei der LM. Ankst vor dem Polki seiner Kritik muss keiner haben, den ich liebe doch unsere Kerweihmädle und Plechmusich. Nur wenn einer meint er kennt diese Tradition mit Dreck bewerfen dann hat er sicher mit mir a a Problem.