Gerichtsverfahren Claus Stephani gegen Richard Wagner.

13. April 2011
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“So nimm, Gerechtigkeit, denn deinen Lauf!” („Der zerbrochene Krug – von Heinrich Kleist“) exklusiv für den www.banatblog.eu von Supersvabo

Um 16 Uhr und 17 Minuten wurde nun im Sitzungssaal des Münchner Justizpalastes durch den Vorsitzenden Richter am Landgericht München I Lemmers am 13.04.2011 die Sache, Aktenzeichen 250 O 4223/11 Claus Stephani gegen Richard Wagner aufgerufen.

Doch halt so einfach sind die Verhältnisse nicht. Verfügungskläger ist Claus Stephani und als Kontrahenten sind es gleich zwei Verfügungsbeklagte, nämlich einen eingetragenen Verein „ASTAK – antistalinistische Aktion“ (was es damit auf sich hat versuche ich weiter später zu erläutern) und als Verfügungsbeklagter zu 2.) wie es im Rechtstreit heißt Richard Wagner.

Bevor ich weiter berichte möchte ich vorausschicken, dass ich weder Journalist, Germanist oder Jurist bin, sondern lediglich ein einfach denkender Schwob, der einen subjektiven Bericht schreibt und kein amtliches Gerichtsprotokoll. Also bitte, hier keinen Urkundscharakter diesem Bericht beilegen.

Noch vorweg, vor die Klammer gezogen: Namen, die ich nur akustisch vernommen habe, schreibe ich auch so wie ich es gehört haben mit dem Zusatz „phonetisch“.

„So nimm, Gerechtigkeit, denn deinen Lauf!“

Zuerst stellte der Vorsitzende Richter, der als Einzelrichter die Verhandlung geführt hat die Anwesenheit fest. Zugegen war also der sogenannte Verfügungskläger Claus Stephani mit Rechtsanwalt Hegner (phonetisch), die Verfügungsbeklagte zu 1. der Verein ASTAK – antistalinistische Aktion, vertreten durch Lippmann (phonetisch) vertreten durch den Rechtsanwalt und durch den Verfügungsbeklagten zu 2. Richard Wagner, vertreten durch Rechtsanwältin Ritzmann (phonetisch)

Der Richter begann mit Aufruf der Sache mit den formalrechtlichen Feststellung und vor allem fragte er die Anwälte aller Parteien, ob jede Partei die jeweils anderen anwaltlichen Schriftsätze erhalten habe.

Dann wurde letztlich begonnen zur Sache zu verhandeln.

Und da ging es dann in erster Linie zunächst nicht um Richard Wagner, sondern eben um die Verfügungsbeklagte zu 1, nämlich ASTAK-antistalinistische Aktion. Warum? Was haben die mit der Sache zu tun.

Nun es wurde gestritten, wie der Brief der CNSA, den Richard Wagner erhielt und zwar mutmaßlich am 25.01.2011 in das Internet gelangen konnte und somit publik wurde.

Hier hat sich der Rechtsanwalt von Claus Stephani eben diesen Verein herausgesucht da die Plattform der halbjahreszeitschrift (hjs) mit einem Osteueropäischen Zentrum zu tun hatte, das aber, laut Verfügungsklägervertreter eine Rechtsträgerschaft hat. Dieses Osteuropäische Zentrum hat seinen Sitz in der ehemaligen Stasi-Hauptverwaltung in Berlin, wo auch diese ASTAK untergebracht ist. In diesem Gebäudekomplex der ehemaligen Stasi-Hauptverwaltung ist ein Konglomerat an antikommunistischen Organisationen untergebracht. Nun stritten sich die Rechtsanwälte der Parteien darüber, dass das Osteuropäische Zentrum, das irgendwie (ist jetzt zu ausführlich und technisch) mit dieser halbjahreszeitschrift-Domäne verbandelt bzw. dieses Zentrum mietete Speicherplatz bei der hjs an auf dem letztlich der inkriminierte Brief der CNSAS an Richard Wagner veröffentlicht wurde. Es ging also um die Frage der Verantwortlichkeit der ASTAK (Verfügungsbeklagte zu 1) hinsichtlich der, aus Sicht Stephanis nicht statthaften veröffentlichung des CNSAS-Briefes. Hier bestritt der Verfügungsbeklagtenvertreter der ASTAK sinngemäß die Passivlegitimation im Prozess, d. h. dass die Antistalinisten der ASTAK gar nicht der richtige Adressat für das Klagebegehren von Stephani wären. Vielmehr so der Anwalt der ASTAK hätte sich Stephani an einen gewissen Dieter W. Stein (?) halten müssen, der für das Osteuropäische Zentrum halten müssen.

Letztlich haben die ASTAK und dieses Osteuropäische Zentrum einen gemeinsamen Briefkasten, was darauf hindeutet, dass zwischen den beiden juristischen Gebilden Personenidentität herrscht. Eingehend erörtert und gestritten wurde dann ob ein gemeinsamer Briefkasten schon auf die Verantwortlichkeit der ASTAK hindeutet. Das Endergebnis dieser Erläuterungen sind mir bis jetzt schleierhaft.

Nur soviel: Stephani sucht einen Mitverantwortlichen neben Richard Wagner, der dafür letztlich zeichnet, dass der CNSAS-Brief, den Richard Wagner am 25.01.2011 erhalten haben will in die Öffentlichkeit gelangte, Stephanie somit materiellen und imateriellen Schaden zufügte und seine Persönlichkeitsrechte verletzte. Es ist die große Frage, wer steckt juristisch hinter der Plattform halbjahresschrift?

Gesegnet, wer im Glauben treu:
Er wird erlöst durch Buß und Reu.
Richard Wagner, (1813 – 1883), deutscher Komponist

Nun kam der Vorsitzende Richter zum Komplex Richard Wagner und in diesem Bereich ging es zwischen Stephani und Wagner ums Eingemachte

Richard Wagner, bzw. dessen Anwältin Ritzmann gab die Erklärung ab, dass Richard Wagner um den 25.01.2011 einen Brief von der rumänischen „Gauck“-Behörde CNSAS einen Brief erhalten haben, keine Ahnung wann er abgesandt wurde, samt 6 Anlagen aus denen unter anderem auch sinngemäß hervor geht, dass Stephani der Securitate IM „Marin“ gewesen sei.

Die zentrale Frage war dann aber auch, wie konnte dieser Brief der ausschließlich und nur an Richard Wagner am 25.01.2011 kam den Weg über das Internet in die Öffentlichkeit fand. Unstreitig war ausgemacht, dass nur Richard Wagner den Brief aus Bukarest erhielt.

Der Landgerichtrichter belehrte Richard Wagner ausdrücklich, dass er als Partei einvernommen wird und eine Wahrheitspflicht hätte, verstöße er gegen diese würde er sich eines Prozessbetruges schuldig machen.

Richard Wagner sagte dann sinngemäß, also nicht wortwörtlich: „Ich habe zum 25.01. den Brief erhalten, wann genau weiß ich aber nicht. Ich habe den Brief nicht an Dritte weitergegeben, auch nicht zum Zwecke der Veröffentlichung. Über den Inhalt des Briefes gab es im betroffenen Kreis Erörterungen. Ich habe über den Inhalt mit Freunden gesprochen, da das Thema auch diese betroffen hat. Ich wusste, dass ich unter dem Drohen von Klagen stand, würde ich Behauptungen aufstellen Stephani sei Täter als Securitatemitarbeiter.“

Wer nahe liegend als Handlange Wagners hätte sein können, der den Brief bzw. Kopie des Briefes in die Öffentlichkeit spielte konnte oder wollte Richard Wagner nicht sagen. Auch auf die Frage des Richters wer den Brief lancierte wurde keine bestimmte Antwort gegeben. Der Richter stellte sinngemäß in den Raum, dass er, also Wagner, diesen Brief Dritten vielleicht zur Verfügung, kurzzeitig, hätte stellen können um diesen zu veröffentlichen, damit er, Richard Wagner außen vor bleibt, wenn es juristischen Ärger gäbe.

Richard Wagner beteuerte erneut, er hätte den CNSAS-Brief nicht weitergegeben, der Stephani als IM Marin denunziert. Auf erneutem Vorhalt des Richters sagte Richard Wagner: „Ich bleibe dabei, ich habe den Brief nicht an Dritte zur Veröffentlichung weitergegeben“.

Auf Vorhalt von Stephanis Anwalt sagte Richard Wagner: „Ich habe den Brief niemanden weitergegeben, auch nicht an ASTAK oder deren Vertreter Lippmann (phonetisch).

Es wurde erneut unstreitig festgestellt, dass der CNSAS-Brief, den Wagner wohl um den 25.01.2011 erhielt ausschließlich an ihn gegangen ist. Das Original des Briefes wurde von allen Beteiligten mit ihrem Prozessvertretern am Richtertisch in Augenschein genommen.

Es wurde dann festgestellt, dass das von Richard Wagner vorgelegte Original ident mit den Internatausdrucken ist nur, dass im Internet manche Bereiche ausgelassen wurden bzw. geschwärzt wurden.

Es wurde Fragen über die Glaubwürdigkeit des streitgegenständlichen Dokuments und der Arbeit der rumänischen Securitate-Aufarbeitungsbehörde CNSAS aufgeworfen. Es wurde festgestellt, dass immer nur die Betroffenen selber Post bekommen und auch die Aufdeckung der Klarnamen der Securitate-IM

Dann fiel von einer nicht mehr feststellbaren Seiten die Feststellung dass im Bezug von Stephani der IM Moga unstreitig sei, nicht jedoch der IM Marin.

Der Anwalt von Stephani stellte fest, dass Richard Wagner mit dem CNSAS-Brief völlig unkritisch umgegangen ist, d. h. er hat kritiklos die Einschätzung des CNSAS-Gremius bezüglich Stephani und seiner IM-Tätigkeit als „Marin“ übernommen. Auch die Beweise, die in den 6 Anlagen zum vom Richard Wagner am 25.01.2011 erhaltenen Brief enthalten sind, sind nicht bekannt. Richard Wagner war nicht annähernd in der Lange abschließend zu belegen wer hinter dem IM Marin steht. Der Rechtsanwalt von Stephani wirft Richard Wagner bzw. der halbjahreschrift.de eine sog. „Hurra-Meldung“ vor. Es wurden in diesem Zusammenhang vorschnelle Behauptungen hinsichtlich Stephani getroffen, insbesondere erfolgte eine tendenziöse Festlegung in der Öffentlichkeit durch die Macher der halbjahreschrift bzw. Wagner.

Stephani ist auch nicht von Wagner vor der Veröffentlichung gefragt worden, was an den Vorwürfen dran sein. Das sei aber nicht notwendig kam da der Einwand, da Richard Wagner den im Internet veröffentlichten Brief ja nicht weitergegeben hat, aus der Sicht Richard Wagners blieb dieser Brief mit den Anschuldigungen an Stephani reine Privatsache und er musste gegenüber Stephani keine Rechenschaft ablegen.

Es wurde dann noch die Problematik aufgeworfen, ob Richard Wagner sich den Inhalt und die Einschätzungen der CNSAS hinsichtlich der IM-Tätigkeit Stephanis zu eigen gemacht hat. Wenn ja träfe Richard Wagner eine Veranlasserhaftung. Richard Wagners Anwältin Ritzmann verneinte, da ja nicht Richard Wagner veröffentlichte und dies eindeutig publizierte, dass Stephani gleichbedeutend mit IM Marin sei.

Trotzdem beharrte Stephanis Anwalt darauf, dass durch die an Richard Wagner zugesandte Post der CNSAS unreflektiert eine „Hurra-Meldung“ in die Welt gesetzt wurde, ohne dass Stephani als Betroffener, als Beschuldigter angehört wurde. Er warf die Frage auf, hätte Richard Wagner Stephani mit den Vorwürfen konfrontieren müssen und bejaht gleich darauf um festzustellen, dass Richard Wagner dies aber nicht gemacht habe.

Díe Anwältin von Richard Wagner wandte ein, dass sich Stephani ja auch unmittelbar an die CNSAS in Bukarest hätte wenden können um dort Gerechtigkeit zu erfahren und warf ein, Stephani wüsste wohl selber gut warum er das eben nicht täte.

Im übrigen sei an der Feststellung der CNSAS-Behörde grundsätzlich nicht zu rütteln, das sei so wie ein rechtskräftiges Endurteil. Das aber hat sich der Vorsitzende Richter freundlich und mit Humor verbeten, eine Einschätzung einer rumänischen Behörde mit einem von einem deutschen Gericht gefällten Urteil gleichzusetzen.

Der Anwalt von Stephani hakte ein und sprach es werde in der Cause viel Stimmung gemacht von Verfügungsbeklagtenseite, also von Wagner, wo wenig Substanz dahinter sei.

Es ging schließlich noch hin und her hinsichtlich der sechs Belege zu dem streitgegenständlichen CNSAS-Brief. Stephani teilte mit er hätte Einblick in seine Securitate-Akte für die Zeit 1961-1963. Trotz großen Bemühens hat die rumänische CNSAS-Behörde ihm über diesen Zeitraum hinaus keine Auskünfte gegeben.

Richard Wagner verlangte die Klarnamen und aufgrund der CNSAS-Einschätzung ist IM Marin und Moga gleich mit Stephani.

Der Stephani-Anwalt stellte die Frage, wie qualitätsvoll die Arbeit der CNSAS sei. Keineswegs kann man die rumänische CNSAS mit der deutschen „Gauck bzw. Bithler“-Behörde vergleiche wandte Stephani ein, da die CNSAS selbst nach gutdünken und nicht politisch unabhängig agieren und auch teilw. Korrupt sei. Er selbst habe die größten Schwierigkeiten alle Auskünfte zu bekommen.

Es entbrannte die Diskussion, ob Stephani nicht gegen Richard Wagner einen Stellvertreter Krieg führe, also statt sich mit der CNSAS auseinanderzusetzen tue er es mit Richard Wagner. Statt sich mit Herta Müller auseinanderzusetzen, die ihn in der Presse verletzend abgekanzelt hat, räche er sich an Richard Wagner.

Daraufhin entgegnete der Anwalt von Stephani mit folgenden Feststellungen: Es gehe hier nur um die nicht ordnungsgemäße Veröffentlichung des CNSAS-Briefes, den Wagner am 25.01.2011 erhielt in dem Stephanie beschuldigt wurde. Das Problem von Frau Müller (also der Nobelpreisträgerin Herta Müller) sei das von vielen Germanisten, sie stellen pauschale Vorwürfe auf, setzen sie in die Welt und würden dann später diese Vorwürfe nie konkretisieren. Jedenfalls gehe es nicht um den Müller-Angriff gegen Stephani.

Die Rechtsanwälte stellten ihre Schlussanträge, sie nahmen Bezug auf ihre in den Akten bereits befindlichen Schriftsätze. Bei Unkenntnis des Akteninhalts haben die Anträge vermutlichen folgenden Inhalt: Stephani als Verfügungskläger will, dass Wagner es weiterhin unterlässt ihn öffentlich mit dem IM Marin in Verbindung zu bringen bzw. dass er in Zukunft keine Veröffentlichungen bezüglich Stephani tätigt, bzw das die bereits im Eilwege ergangene einstweilige Verfügung auch im Hauptsacheverfahren aufrecht erhalten bleibt und die Verfügungsbeklagten ASTAK und Richard Wagner wollen vermutlich, dass die einstweilige Verfügung aufgehoben wird und das Antragsbegehren Stephanis zurückgewiesen wird.

Der Vorsitzende Richter am Landgericht Lemmers verkündete daraufhin den Beschluss, dass Termin zur Verkündung der Entscheidung am 14.04.2011 um 9:30 Uhr, Zimmer 216 festgesetzt wird.

Die Sitzung wurde um 17:53 Uhr geschlossen.

Soweit meine Beobachtungen. Und jetzt möchte ich in die subjektive Wertung gehen:

Ich kenne ja den Inhalt der Akten nicht. Es handelt sich hierbei auch um ein Zivilverfahren, wo beide Parteien gleichberechtigt sind und auch ihren Tatsachenvortrag bzw. –behauptung beweisen oder zumindest eidestattlich glaubhaft machen müssen. Soweit ich als Laie und einfach denkender Schwob den Sachverhalt erfassen konnte, ich kann mich auch irren, gerade als einfach denkender Schwob, so ist bereits im Eilverfahren eine einstweilige Verfügung zu Gunsten Stephanis ergangen und heute sollte der Termin im sogenannten Hautpsacheverfahren die Angelegenheit abschließend erledigen. Selbstversändlich weiß ich nicht, wie Richter Lemmers vom Landgericht München I entscheiden wird und was er am 14.4.2011 ab 09:30 verkünden wird.

Nur folgendes: wer gemeint hat, dass jetzt in diesem Termin festgestellt wird, ob Stephani Securitate-IM war oder nicht und entsprechend bestraft werden wird, der wurde enttäuscht, das war auch nicht Sinn des Prozesses. Es war nichteinmal die Frage, ob Stephani wirklich IM Marin war oder nicht, auch wurde das nicht im geringsten juristisch, schon gar nicht moralisch qualifiziert, das war nicht die Aufgabe des Zivilrichters beim Landgericht München I.

Es ging hauptsächlich darum zu klären, ob Richard Wagner (egal ob Stephanin Securitate-IM war oder nicht) diesen an ihn gerichteten Brief der rumänischen CNSAS-Behörde, den er am 25.01.2011 erhalten hat, in dem Stephani als IM Marin bezeichnet wird tatsächlich zur Veröffentlichung an Dritte weitergegeben hat. Das wird der Richter am 14.04.2011 ins seinem Urteil feststellen und wenn ja, dann ob diese Tatsache, egal ob wahr oder nicht, die Persönlichkeitsrechte von Claus Stephani verletzt hat.

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177 Responses to Gerichtsverfahren Claus Stephani gegen Richard Wagner.

  1. Anonymous on 3. Februar 2012 at 17:10

    das ist total ermüdend. Da gehe ich jetzt lieber aufs Klosett meine Diarrhoe kurieren. Viel Spass noch bei der Diskussion

  2. Öcsi on 3. Februar 2012 at 14:18

    Danke Getkiss für das “zittern” des Textes über die “Behinterung”.

    wenn du das zittern beim behintern geniesst, na dann viel spass

  3. Anonymous on 3. Februar 2012 at 14:14

    Danke Getkiss für das “zittern” des Textes über die “Behinterung”.
    So langsam wird das ganze ein absurdes Theater. Den Hauptdarsteller haben wir ja bereits.

  4. öcsi on 3. Februar 2012 at 13:53

    gerade du bist der Richtige, sich über die Fehler anderer lustig zu machen.

    werde ich nie wieder tun, wenn du öcsi künftig richtig schreibst

  5. siegen1990 on 3. Februar 2012 at 13:48

    Öchsi,

    gerade du bist der Richtige, sich über die Fehler anderer lustig zu machen.

  6. getkiss on 3. Februar 2012 at 13:34

    Öchsi, ich verstehe Dich ja.
    Es ist nicht leicht ohne Stütze.
    Aber das dir sauer aufstoßende Wort stamm nicht von mir, habe ich doch geschrieben:
    “Der Polki hat´s doch klar formuliert:
    “müsste in Deutschland als Behinterung anerkannt werden.””
    Ob das jetzt bei dem Polki ein Schreibfehler war ist schon möglich, er hat ja zugegebenermaße eine Schreibverhinderung. Und wenn ich zittere dann zittere ich den Text wie er war….
    Nix für ungut…

  7. Anonymous on 3. Februar 2012 at 13:20

    Bla, bla, bla….

  8. öcsi on 3. Februar 2012 at 13:10

    “müsste in Deutschland als Behinterung anerkannt werden.”

    das geht jetzt aber sehr gegen Schwule, di be-HINTER-ung?

    oder meinst du du HINTER-Jugend?

    oder den HINTER-Gruß?

  9. getkiss on 3. Februar 2012 at 11:03

    Zum Staatsanwalt wegen Volksverhetzung laufen?
    I wo, ist nicht nötig.
    Der Polki hat´s doch klar formuliert:
    “müsste in Deutschland als Behinterung anerkannt werden.”

    Also lief Öchsi sofort zum Amt, Beihilfe wegen Behinterung anfordern.

    Denkste, siehe die Antwort, die Öchsi gerade bekam:
    “Einem Hintern kann man wegen Behinterung keine Beihilfe erteilen.
    Der Zustand ist perfekt.”

    Das hat den armen Mann derart verwirrt, dass er gleich etwas in´s Banatblog gepostet hat, siehe vorangegangenen Beitrag…

  10. öcsi on 3. Februar 2012 at 10:47

    “alle sind geschsiterte antisemiten”
    nimmst Du jetzt sofort zurück!!! Das grenzt an Volksverhetzung!

    ok, nicht alle sind antisemiten

    oder alle sind nicht-antisemiten

    oder keiner ist anti-anti und semit schon überhaupt nicht

    zufrieden?

  11. Anonymous on 3. Februar 2012 at 09:56

    § 130
    Volksverhetzung

    (1)…..
    2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

  12. Anonymous on 3. Februar 2012 at 09:28

    @ öcsi
    …alle sind geschsiterte antisemiten und gescheiterte existenzen überhaupt. die schwobische lebensweweise ist endgültig gescheitert.

    Mit welchem Recht behauptest Du solchen Schwachsinn. Das mit
    “alle sind geschsiterte antisemiten”
    nimmst Du jetzt sofort zurück!!! Das grenzt an Volksverhetzung!

  13. Öcsi on 3. Februar 2012 at 09:09

    gescheitert kommt von gescheit?

    nein , umgekehrt

  14. TruebeQuelle on 3. Februar 2012 at 08:24

    gescheitert kommt von gescheit? Bist du denn noch gescheit Öcsi?

  15. öcsi on 2. Februar 2012 at 21:46

    eingescheiterter antisemitischer theaterdirektor ist tatsächlich ein gueter repräsentant für alle schwoben: alle sind geschsiterte antisemiten und gescheiterte existenzen überhaupt. die schwobische lebensweweise ist endgültig gescheitert.

  16. Anonymous on 2. Februar 2012 at 19:57

    Müller-Guttenbrunn ist zwei Mal als Theaterdirektor gescheitert (Konkurs). Soll das ein Vorbild sein?

  17. Norbert Bingert/ Polkakeenich on 2. Februar 2012 at 18:00

    Florescu hatt ein Roman geschrieben über uns Schwowe, weil wir Schwowe (“Unsere Dichter und Schrifsteller”) zu pled waren einen über uns zu schreiben ! Vielleicht hatt es kein Geld dafür gegeben, oder war die Geschichte zu un interesant einfach nur Wein zu trinken mit der Secu.

    Adam Müller Guttenbrunn ja dieser Mann verdient mein Respekt da er das Leben der Schwaben echt gut beschrieben hatt zur Ungarischen Zeit.
    Da habe ich hier im Blog gelesen: Er sei ein Rasist gewesen mit seinen äusserungen: “Die Wallachen!”

    An diesem Beispiel sieht man wie dumm wir heute sind, denn zu Adams Zeiten hiesen die Rumäner aus der Wallachei, Wallachen und das sind sie heute noch. Dies ist kein Schimpfwort sondern eine Tatsache wie die Menschen aus Bayern als “Bayer” bezeichtnet werden. Oder die Moldovener als Moldavier.

    Sicher sind do manche im Blog vielleicht mit zu viel Sozialistischer Schul belastet und dies müsste in Deutschland als Behinterung anerkannt werden.
    Schönen Abend noch meinen Dinoschwowe

  18. getkiss on 2. Februar 2012 at 15:43

    Das Florescu seine etwas aparte und unqualifizierte Meinung über die Schwaben des Banats in Form eines Romans äußert sei ihm nicht verboten.
    Ob sie wahrhaftig ist, wurde hier geklärt: Nein. Es ist eine Fiktion.

    Und die Tatsache, er ist in Temeswar geboren, macht ihn nicht zu “unserem Schriftsteller”. Er ist ein in Temeswar geborener Rumäne, der in der Schweiz, verschiedene Bücher schrieb und auch wohl schreiben werde, wovon eines über einen banater Schwaben ab-handelt….
    “Unser” Schriftsteller zu sein, verlangt etwas mehr, siehe z.Bsp. den Adam Müller-Guttenbrunn.

  19. Öcsi on 2. Februar 2012 at 10:42

    die “alte” Geschichte mit dem “c” und “k”, mal wieder aufgewärmt. Wie geistreich!

    es geht nicht um c oder k , es geht um’s lieben.

    ein schwob der beschließt zu lieben, mal was ganz was neues

  20. Anonymous on 2. Februar 2012 at 10:04

    …..Mit einer Ehrengabe für sein Gesamtwerk in Höhe von 2500 Euro wurde der in Lovrin (NA WAS JETZT LOVRIN ODER PERJAMOSCH?) im Banat geborene und in Deutschland durch seine zahlreichen Veröffentlichungen bekannte Schriftsteller Richard Wagner ausgezeichnet….

    R.W. hat im Lovriner Dispensar das Licht der Welt erblickt, aber eigentlich ist er Perjamoscher, genau so wie sein Freund C.G. in der Temeswarer Maternitate zur Welt gekommen ist, aber trotzdem ein Sacklasser ist.

  21. TruebeQuelle on 1. Februar 2012 at 21:23

    Ja. Erste Assoziation: Titel des Coelho-Bestsellers der 90er- oder frühen 2000er-Jahre „Veronika beschließt zu sterben“. Schauplatz Ljubljana kurz nach Sloweniens Unabhängigkeit.
    n8.

  22. Anonymous on 1. Februar 2012 at 20:55

    Öcsi.Über „Jacob beschließt zu lieben

    …. die “alte” Geschichte mit dem “c” und “k”, mal wieder aufgewärmt. Wie geistreich!

  23. öcsi on 1. Februar 2012 at 20:36

    Öcsi.Über „Jacob beschließt zu lieben

    hast du mal über die bedeutung des titels nachgedacht?

  24. TruebeQuelle on 1. Februar 2012 at 20:10

    @ Öcsi.Über „Jacob beschließt zu lieben“ gab es eine Rezension in der BP. Aber, da du es unbedingt wissen willst, Florescu hatte ich nicht gemeint; er kam mir gar nicht in den Sinn. Du kannst das nun deuten, wie es dir passt.

  25. Öcsi on 31. Januar 2012 at 11:10

    Ich sage, es ist allerhöchste Zeit, dass die BP unsere Schriftsteller lobt! und sie gebührend ehrt!

    Florescu?

  26. Anonymous on 31. Januar 2012 at 08:50

    …..Mit einer Ehrengabe für sein Gesamtwerk in Höhe von 2500 Euro wurde der in Lovrin (NA WAS JETZT LOVRIN ODER PERJAMOSCH?) im Banat geborene und in Deutschland durch seine zahlreichen Veröffentlichungen bekannte Schriftsteller Richard Wagner ausgezeichnet….

    Wenn er in Lovrin geboren ist, dann ist er eben in Lovrin geboren, ob es Ihnen (Herr Anonymous, 30.Januar, 22:27 Uhr) ) passt oder nicht.
    Und was zählt, sind seine Bücher, das was er schreibt!!
    Viel Vergnügen beim Lesen! Zum Beispiel des letzten Werkes, das Richard Wagner zusammen mit Thea Dorn verfasst hat.

  27. TruebeQuelle on 31. Januar 2012 at 08:02

    Ich sage, es ist allerhöchste Zeit, dass die BP unsere Schriftsteller lobt! und sie gebührend ehrt! Den Artikel las ich mit Vergnügen in der Banater Post.

  28. Anonymous on 30. Januar 2012 at 22:27

    Mit einer Ehrengabe für sein Gesamtwerk in Höhe von 2500 Euro wurde der in Lovrin (NA WAS JETZT LOVRIN ODER PERJAMOSCH?) im Banat geborene und in Deutschland durch seine zahlreichen Veröffentlichungen bekannte Schriftsteller Richard Wagner ausgezeichnet. Der Schriftsteller Richard Wagner ist namensverwandt und vielleicht auch seelenverwandt mit dem großen Tonkünstler Richard Wagner. (GOTT BEWAHRE, SOLCHE VERGLEICHE ANZUSTELLEN) Richard Wagner war seiner Zeit voraus. (ALLERDINGS, RECHTZEITIG RKP-MANN, RECHTZEITIG SUBVERSIVER DICHTER, RECHTZEITIG IM WESTEN, UND JETZT “WERTKONSERVATIV” – IMMER UM EINEN TICK SEINER ZEIT VORAUS, RESPEKT!) Diese Aussage trifft auf beide zu. (JA BEIM BANATER RICHARD WAGNER IM NEGATIVEN, BEIM KOMPONISTEN IM POSITIVEN)

    http://www.banater-schwaben.org/index.php?id=62&tx_ttnewstt_news=1024&tx_ttnewsbackPid=53&cHash=164bafd97644905c5cccd72930ea0f36

    DAS DIE LANDSMANNSCHAFT SICH FÜR SOLCHE LOBHUDELEIEN HERGIBT?

  29. Anonymous on 19. Januar 2012 at 11:42

    gesprächs- und disskussionkultur wird aber nicht verbessert, wenn frontalangriffe kommen auf persönlicher ebene und auch nicht, wenn andersdenkende als böse oder persönliche feinde wahrgenommen werden. das fehlt bei den schwaben sehr oft. sie sind von sich und ihrer meinung unerschütterlich eingenommen und wer ihre ansichten ins wanken bringt ist der böse nichtsnutzige feind. eben noch sehr ländlich geprägte ansichten eben.

  30. Anonymous on 16. Januar 2012 at 18:13

    wieso ist das was typisch schwäbisches. Heuchelei, Doppelmoral, Engherzigkeit gab/gibt es doch auch bei anderen deutschen Volksstämmen. Sie sind bestimmt ein lieber, süßer und guter Mensch ötzi, aber warum denn so auf Krawall gebürstet.

  31. öcsi on 16. Januar 2012 at 17:04

    Nur so in einer unverschämter Weise dies hier zu veröffentlichen,

    IST DAS SCHWOBISCHE MORAL? Schweinereienmachenja, aber alles schön geheim halten?

  32. öcsi on 16. Januar 2012 at 17:03

    Also es ging auch anders rum. Ja der Virus griff sogar auf die Rumänische Bevölgeerung über….!

    Virus?auch Männer ? andersrum?

    das wird wohl das AIDS-Virus gewesen sein (ALLE IN DEITSCHLAND SCHWOBEN ?)

  33. Polkakeenich on 16. Januar 2012 at 14:27

    Im Leben gibt es verschiedene Momente die vielleicht nicht immer richtig sind…………Jedes Schicksal ist anders ! Auch Männer sind wie Frauen so nach Deutschland gekommen…… Also es ging auch anders rum. Ja der Virus griff sogar auf die Rumänische Bevölgeerung über….!

    Nur so in einer unverschämter Weise dies hier zu veröffentlichen, ist Ordinär und vom Schreiber ein verbrechen. Das Singen sich dagegen wehrte finde ich super und das meine Kritiker von Damals nichts dagegen schrieben, finde ich schäbig und dreckig. Ich halte mich Zeit längerem heraus aus diesen ordinären Diskusionen da sie nichts bringen.

    Mann kann sicher jemanden kritisieren, aber alle so in den Dreck zu ziehen ist einfach gesagt eine Schweinerei.

  34. siegen1990 on 16. Januar 2012 at 10:11

    “ausserdem konnte man so jede menge schwabenbräute flachlegen, an die man vorher nie drangekommen wäre”

    Bei deinem “Gardemaß”, musstest du aber einen Jeep vorweisen. So kleinwüchsig wie du bist, hättest auch nie drankommen können, außer sie lagen flach. ;)

  35. öcsi on 13. Januar 2012 at 12:01

    sind die dann mit einem roten Mercedes durch die staubigen Dorfstraßen gefahren und haben Zigaretten, Bombons und Kaufgummi verteilt.

    das musste sein, damit alle daheimgebliebenen deppen im dorf es sicher registrieren wie erfolgreich man in deutschland war.
    ausserdem konnte man so jede menge schwabenbräute flachlegen, an die man vorher nie drangekommen wäre

  36. Anonymous on 12. Januar 2012 at 10:39

    genau, ein-zwei Jahre später sind die dann mit einem roten Mercedes durch die staubigen Dorfstraßen gefahren und haben Zigaretten, Bombons und Kaufgummi verteilt.

  37. öcsi on 11. Januar 2012 at 12:07

    Und heutzutage haben ja die meisten, auch Schwaben, eine Rechtsschutzversicherung.

    hahaha, die rechtsschutzversicherung und die ADAC-mitgliedschaft wurde den neuankömmlingen als erstes von der lieben verwandtschaft aufeschwatzt,

  38. Anonymous on 10. Januar 2012 at 18:43

    wieso? selber Schuld, wer sich verklagen lässt oder selber klagt vor Gericht. Der kann dann auch mal 3000 bis 6000 EUR für ein Gutachten zahlen. Darunter machen es die Sachverständigen, egal welcher Branche, nicht. Und heutzutage haben ja die meisten, auch Schwaben, eine Rechtsschutzversicherung. Und Schwaben sind ja bekanntlich sparsam, die können sich schon mal locker über dreitausend Euro leisten für ein Gutachten. Aber wir haben ja gehört, Wagner lebt vom Schreiben und ob der für ein Gutachten mal eben dreitausend Euro locker machen könnte? Oder der Stephani? Um beide wäre es nicht schade!

  39. Anonymous on 9. Januar 2012 at 14:54

    schade, dass das Gericht kein Sachverständigengutachten einholt. Gerichte verlangen für jeden Furz oder Nicht-furz ein Gutachten. Sachverständige kosten ne Menge Geld und beide Seiten, egal wer Recht hat, ist erstmal finanziell ruiniert.

  40. getkiss on 23. Dezember 2011 at 11:55

    „Stephani gegen die Welt“, Teil 2

    Danke, @Supersvabo für die Namensliste. Wie ersichtlich, wurden im Titel von Teil 1 die jetzt vorhandenen „“ vergessen, bitte um Entschuldigung, war ohne Absicht.
    Nach dem nun die Prozession endete, eröffnet der VRiLG Lemmers die Sitzung und stellt fest das
    - Dr. Stephani mit RA Hegemann erschien (was diesen Prompt zur Einlassung veranlasste Dr. Stephani wird von seiner Ehefrau begleitet und betreut….);
    - Die Siebenbürger Zeitung durch die RA-e Fickert und Damm vertreten wird und dass der Vorsitzende des Vereins der Siebis, Dr. Fabritius (denn er offensichtlich als Bekannten erwähnt) in der Sitzung fehlt;
    - Das Richard Wagner als Mitbeklagter mit seiner RA-in Ritzmann auch da ist.

    Die Atmosphäre im Saal ist relativ entspannt, gemanagt vom VRi.

    Dann werden Schriftsätze rumgereicht vom RA Hegemann, der auch beantragt dass die Punkte 6,7,8 und 9 in einen Punkt zusammengefasst werden.
    Frau RA Damm moniert den Verzug des Erhalts von Schriftsätzen und Nichtbeachtung von Terminen seitens des Klägers (die eigentlich eine Vertagung verlangen würden); da entspannt sich schon ein erstes Wortgefecht.

    Der VRi präsentiert die Streitlage nach seiner Sicht. Es sind vom Kläger umfangreiche Klagepunkte eingereicht worden. Im wesentlichen geht es darum dass in der Sbg. Zeitung Online ein Artikel von R.Wagner erschien im Dez. vorigen Jahres, in dem, auf Grund von Verlautbarungen des CNSAS behauptet wurde, Stephani wäre in den 80.- und 90.-er Jahren Informeller Mitarbeiter der Secu gewesen, was Stephani schon immer bestritt, behauptend von ihm seien keine handschriftliche Notizen da vorhanden und er sei nicht Moga oder jemand unter einem anderen Alias-Namen.
    Die Klage moniert auch dass der Artikel erschien vor der Bekanntmachung der CNSAS, die nur im Januar zugestellt wurde.

    Nun beginnt der VRi zu philosophieren über die Rechtgrundsätze der sogenannten Verdachtsberichterstattung die vom BGH festgelegt wurden und meint:
    - für die Korrektheit des Berichtes spricht die offizielle Stellunhnahme der CNSAS
    - dagegen die Sache mit dem frühzeitigem Erscheinen.
    Betont auch das eigentlich eine sehr alte Geschichte verhandelt wird; Geschichte ist nunmal Geschichte. Und meint es haben in dieser Sache nicht nur die Parteien Interessen; das Gericht habe auch welche.

    Dann wird das Problem erörtert, dass keine Stellungnahme von Stephani zu dem Bericht erschien, aus dem Grunde, dass der Redakteur der Sbg. Ztg. eine sofortige verlangte, während Stephani behauptete er schicke diese „wenn er Zeit hat“, oder so ähnlich.

    Richard Wagner wird befragt zu seinem Beruf:
    “Schriftsteller” und behauptet kein Journalist zu sein und den Artikel ohne Honorar geschrieben zu haben, gibt aber zu, vereinzelte Zeitungsartikel zu verfassen. Nach seinen Einkünften befragt, meint er ca 60-80% davon stamme aus seiner belletristischen Schriften, dies könne man nicht auf ein Jahr begrenzen weil nicht regelmäßig usw…

    Seine RA verlangt ebenfalls den Schriftsatz vom 20.7.11(?)und erklärt mit der Fristverlängerung nicht einverstanden zu sein.

    RA Damm der Sbg. Ztg., erklärt eine Stellungnahme von Dr. Stephani sei eigentlich nicht nötig gewesen, da dieser schon vorher z.Bsp. in der FAZ erklärte, er habe NUR in den 60.-er Jahren der Secu berichtet, nachher nicht mehr; Wagner habe in dem Artikel diese Sichtweise von Stephani ausführlich genug dargestellt.

    Der RA Hegemann entgegnet, durch seine Publikationen sei Wagner „Teil der Medien“ (also treffen die Vorschriften auch auf ihn zu).
    Es entspannt sich eine rege Diskussion bezüglich des E-Mail-Verkehrs des Redakteurs der Sbg.Zeitung mit Stephani, mit der Bemerkung, Stephani hätte mindestens 3 Tage gebraucht um zu Antworten. (Inzwischen wird der zuständige Redakteur der Sbg.Zeitung des Saales verwiesen, weil als Zeuge benannt.)

    Es geht hin und her wegen der Stellungnahme von Stephani. Der VRi tendiert offensichtlich dazu, diese zu ermöglichen und somit einen Vergleich der Seiten herbeizuführen.
    Stephani windet sich hin und her bis er endlich Ende Januar 2012 benennt als Termin für das Verfassen seiner Stellungnahme.

    Es wird eine Pause eingelegt, um RA Hegemann eine Beratung mit Mandant Stephani zu ermöglichen. Ich benütze die Pause, in der die Richter am Platz bleiben, um nachzufragen wie es eigentlich Presserechtlich mit Stellungnahmen in einem Blog steht. Die Richter bekräftigen, auch in einem Blog dürfen beleidigende und ehrabschneidende Äußerungen presserechtlich gehandhabt werden und warnt davor.
    Da ich selbst so etwas nicht beabsichtige, möchte ich nur den Hinweis für andere Blogteilnehmer weitergeben.
    Nach der Pause wird dann, nach einigem Hick-Hack der Terminplan festgelegt:
    Antwort der Sibi´s bis Mitte Februar und Zeit zur Publikation und ev. Vergleichs der Seiten bis Mitte März, was R. Wagner veranlasst zu sagen :“Der Osterurlaub steht dann bevor“. Das Publikum amüsiert sich….

    Dann kommt es endlich zum Spruch der Kammer, den @Supersvabo schon erläuterte.
    Das war´s.
    ENDE DER VERANSTALTUNG UND AUCH DES BERICHTS.

    WÜNSCHE EUCH ALLEN FROHE WEIHNACHTEN!

  41. Karl on 21. Dezember 2011 at 16:39

    Der Siebenbürgschen Zeitung und der Halbjahresschrift-online ist zu entnehmen, daß nun endlich auch das Konto für den Solidaritätsfonds für Securitateopfer eingerichtet wurde. Hier ein Absatz aus der Ankündigung:

    “Einen Schlussstrich unter die Auseinandersetzungen mit den Verbrechen des Kommunismus und den Machenschaften der Securitate zu ziehen, indem Täter und ihre Untaten vor der öffentlichen Darstellung und Diskussion geschützt würden, wäre im Sinne unserer politischen Kultur sowie unserer historischen Verantwortung völlig inakzeptabel.”

    Hier die Links:
    http://halbjahresschrift.blogspot.com/2011/08/solidaritatsfonds-zur-unterstutzung-von.html

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/11798-solidaritaetsfonds-hilft.html

  42. Anonymous on 21. Dezember 2011 at 14:24

    …………..….…**
    ……….……….*o*
    ……….……..*♥*o*
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    …*@**o***♥**o***@**♥ *
    ………….___ !__!____

  43. Supersvabo on 20. Dezember 2011 at 16:08

    übrigens mit Dr. Hegemann hat sich Herr Stephani einen Anwalt ausgesucht, der ein Könner auf dem Gebiet Presserecht und Meinungs(un)freiheit ist, der, das muss man ehrlicherweise sagen, seinen Mandanten mit Leidenschaft und Verve vertritt. Und die Bissigkeit, mein Gott, vor einem Publikum war das ja sehr nett, geradezu sympathisch. Dafür hatte aber der Soxen-Verband absolut die jugendliche Schönheit auf seiner Seite, aber zweifellos auch die Sachlichkeit und Kompetenz. Also beide Parteienvertreter sind gut und für machen FÜR IHRE MANDANTSCHAFT gute Arbeit.

  44. Supersvabo on 20. Dezember 2011 at 16:01

    damit getkiss sein Protokoll vervollständigen kann stelle ich ihm, aus rein landsmännischer Zuneigung, meine Abschrift des Sitzungsplans zur Verfügung:

    Az.: 9 O 4746/11 (Landegericht München I)
    Sitzungssaal 501 Lenbachplatz 7

    Stephani C.
    RAe Eckart, Köster und Kollegen(*)

    gegen

    Verband der …Soxen …. u. a. (**)
    (** u. a. ist der Perjamoscher Richi mit RA’in Ritzmann)
    RAe Fickert und Damm

    (*) beim Klägervertreter war es der ‘Kollege’ Dr. Hegemann, siehe http://www.eckartlaw.de/ra_gerd_hegemann.html

    Zivilkammer:
    VRiLG Lemmers
    RiLG Brose
    RiLG Dr. Mittelsten Scheid.

    Sitzungsbeginn lt. meinen Aufzeichnungen 13:40 Uhr , -ende 15:36 Uhr

    ——-

    ja es war der Baaaaaanatttt-Block von dem Dr. Hegemann sprach.

    Nach dem Motto: “Dem Alter die Ehr!” oder “Alter vor Schönheit (ich könnte mit beidem aufwarten!) überlasse ich das Feld getkiss.

    war vorhin im falschen Strang gelandet.

  45. getkiss on 20. Dezember 2011 at 15:05

    @Supersvabo:
    “und dann abrechnen wollen ”

    na ja, kommt ab und zu in meinem Alter (auch bei anderen) vor, das wollen und können zwei verschiedene Sachen sind.
    Danke für die Anwaltsnamen, ohne den vom Stefani und die der Richter. Der “bissige” verdient´s fast nicht und die Richter sind sowieso “außen vor” obwohl der Herr VR tönte, im Falle eines Urteils hätten sie auch Interessen. Welcher Natur, habe ich nicht verstanden….
    Übrigens habe ich die Einlassung vom AS bezüglich Baanatblog (sprach es irgendwie so aus) nicht als “Aufregung” verstanden, sondern als Bemerkung dass der Kreis der Interessierten Leser über die von den Siebenbürger Sachsen sei, als Antwort auf die “begrenzte Zahl” die vom VR erwähnt wurde.

    Dies alles nur nebenbei, Fortsetzung folgt. Also weitersitzen, lach.

  46. Supersvabo on 20. Dezember 2011 at 12:24

    “Klägervertreter hat sich aufgeregt, dass über den Banat-Blog zu dieser Verhandlung eingeladen wurde. Details auf Wunsch, sofern nicht getkiss berichten wird. Ich nehme an er war auch dabei.” und “A Schliwowitz hätt´ a gschmeckt, nor wollt´ ich mich vun eener „wolkiche“ Atmosphäre halt enthalte…. = getkiss”

    ja stellt Euch vor, was dann der Stephani-Anwalt für bissige Kommentare losgelassen hätte. So, so den teuerste Konditor (Kreuzkamm) am Ort aufsuchen und dann abrechnen wollen ;-) Da käme ingemar ja günstiger mit mir, ich habe wesentlich günstiger (wenn auch nit im noblen Amiente) im Café Maxburg Tortellini gegessen, die auch gut geschmeckt haben.

    Übrigens die junge blonde hübsche äußerst attracktive, aber bereits verheiratete (!) Anwältin der Siebenbürger Zeitung heißt Nicole Damm (Donnerwetter, da haben unsere Siebenbürgener Brüder mal was fesches aufgetan) hier: http://www.fickert-damm.de/anwaelte.html Der ältere Herr, ist der Papa, Herr RA Kai Fickert. Die Anwältin vom Wohner kommt, soweit ich es recht verstanden habe aus Erfurt (?) und heißt Ritzmann.

  47. getkiss on 20. Dezember 2011 at 12:08

    “Dr. Stephani gegen die Welt”, Teil 1.

    Großer Andrang bei der Verhandlung der Zivilsache
    „Dr. Klaus Stephani gegen Siebenbürger Zeitung u.a.“
    Vorher in einer anderen Gerichtsverhandlung in Kfz-Sache gewesen, habe ich um 12 Uhr noch Zeit bis 13:30.
    Was macht ein sparsamer Schwob mit 1,5 Stunden? Nachhausefahren, wo doch das Landgericht am Lenbachplatz 7 gleich neben dem Amtsgericht is? 2x ca. 45 min.-Fahrt nachhause wäre etwas dröge, wo doch Mittagszeit ist, alle Glocken der Innenstadt bimmeln wie verrückt…..
    Also rein in die auf der Rückseite gelegene Kreuzkamm-Konditorei, die mit allen Leckereien bestückt ist. Und in der Karte eine preiswerte Schinkennudel mit Salat entdeckt, die dann auch riesig im Teller sitzt, daneben ein Glas Apfelschorle.
    (A Schliwowitz hätt´ a gschmeckt, nor wollt´ ich mich vun eener „wolkiche“ Atmosphäre halt enthalte….)
    Noch e bisserl gemütlich Zeitung geles´, a Tasserl Espresso getrunke uns schun war´s Zeit, de 14 Euros loszuwerde, die ich dann mit´m Banatblog verrechne möcht – awer net kann, lach.

    So war ich halt so um 13 Uhr 20 vor der Tür vom Saal 501. Die Siewebircher un Banater sin halt e Reihstehe gwähntes Völkche, de Saal mit nor 2 Sitzreihe is voll, noch e paar Leit vor der Tür. Do kummt schunn de Wachtmeister un saat, des muss mer dem Herre Richter saan, alleen kann de Wachtmeister nix entscheide. Mir gehe in de Saal irgendwo hinne hin stehe, awer no kummt schunn de Wachtmeister un e paar annri mit Stuhl, des Problem is gelöst…..

    Dann fängt die groß Prozession an (ohne Kreiz devor…)
    Zuerscht de Anwalt vum und mit Stephani un sei Fraa.
    Dann 2 Anwälte vun de Sbg. Zeitung, die Anwältin vum Waaner Richard un er selbscht.

    Dann kumme die Richter, 3 Stick.
    (Dann merk ich erscht, Mensch, do drauße ware alli Beteiligte ausghängt, mit Name un Titel un Funktion. Drum werd ihr vun mir „nix genaues wees ich net“ lese kenne). Die Titel bleiwe auße vor, ich bittscheen bei allen um Entschuldigung.
    Den mittleren, älteschten Richter werd ich drum mit VR=Vorsitzende Richter, den vun Links mit LR, den vun Rechts mit RR benenne (vum Saal aus gsehn).
    De Anwalt vum Stephani wird AS heiße, de aldi Anwalt mit dene graue Haare vun de Sbg.Ztg. A1SBG, die hübschi blonde Anwältin vun dene A2SBG, un die Anwältin vum Waaner AW.
    So. Des war de erschti Teil vun dere G´schicht. Wenn de Supesvabo die Name vun de Beteiligte kennt, no soll de bittscheen e Liste mache, die sich alli notiere kenne, z.Bsp.:
    AS=Dr.E….
    Wenn ich heit noch Zeit schindre kann, kummt nächschti Folge. Wenn nit später. Ich Arweit jo schun vun jeher um Gottes Lohn, des bin ich gwohnt, seit ich Kukuruz g´hackt han in Frumuschitza. Also huckt Eich scheen uf de Hinnre, biss´es juckt un wenn´s nemmi auszuhalte is, misst halt spaziere gehn.
    Etwas Suspanz(Wer wees wie mer tes schreiwe tut, solls rausspucke) muss sein!

    Mahlzeit an Alle, es is schun nach 12!

  48. getkiss on 19. Dezember 2011 at 17:20

    …nur ruhig Blut, was später kommt vergeht nicht…
    Das wesentliche kam ja schon von @Supersvabo…

  49. Supersvabo on 19. Dezember 2011 at 15:59

    Vorab:

    Es wurde erneuter Termin auf Mittwoch, 14.03.2012, um 13:00, Raum 501, Lenbachplatz anberaumt.

    Das Gericht drängte alle Parteien zu einem widerruflichen Vergleich, der heute noch nit geschlossen wurde. Ende Januar 2012 soll Herr Stephani eine Stellungnahme zu den Vorwürfen (eher Verleumdungen) ausarbeiten, die dann online bei den Siebenbürgener Zeitung veröffentlicht wird und eine textlich kürzere in der Printausgabe. Die Beklagte zu 1) das ist die Siebenbürgener LM hat dann bis Mitte Februar 2012 Zeit sich das zu überlegen, ob sie das möchte, wenn ja kommt ein Vergleich zu Stande, bei Schwierigkeiten gibt es einen Güteverhandlungstermin am 14.3.2012 um 13:00. Der Güteverhandlungstermin ist öffentlich (obwohl der Klägervertreter auch drauf hingewiesen hat, dass so etwas nichtöffentlich sein könnte, hat der Richter einen öffentlichen bestimmt).

    Wenn das alles scheitert gibts ein Verkündungstermin mit Urteil nach Aktenlage.

    Richard Wagner war auch erschienen mit seiner Anwältin Ritzmann (?).

    Klägervertreter hat sich aufgeregt, dass über den Banat-Blog zu dieser Verhandlung eingeladen wurde. Details auf Wunsch, sofern nicht getkiss berichten wird. Ich nehme an er war auch dabei.

  50. Anonymous on 19. Dezember 2011 at 09:47

    wer macht die Berichterstattung, getkiss oder superschwabo? Geht jemand hin?

  51. Anonymous on 19. Dezember 2011 at 09:35

    Heute, 13.30 Uhr, am Landgericht München, Lenbachplatz 7, Raum 501, findet die Verhandlung Claus Stephani gegen Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland / Richard Wagner statt.

  52. Anonymous on 19. Dezember 2011 at 09:28

    Nicht vergessen: Heute wird verhandelt.
    Claus Stephani gegen Siebenbürger Zeitung

  53. Karl on 17. Dezember 2011 at 14:31

    Ich habe mich nun erkundigt, lieber Getkiss, die Verhandlung findet im Gebäude am Lenbachplatz 7 statt.
    Wenn Du hingehst, machst Du hoffentlich wieder einen ausführlichen Bericht, damit wir auch wissen, wie die Sache gelaufen ist.

  54. getkiss on 17. Dezember 2011 at 08:06

    “Die Verhandlung findet um 13.30 Uhr im Landgericht München (Raum 501) statt.”
    Das Landgericht München verhandelt in mehreren Gebäuden. In welchem ist der Saal 501:
    - Landgericht München I, Prielmayerstraße 7 (Zivilverfahren)
    - Landgericht München I, Lenbachplatz 7 (Zivilverfahren)
    - Landgericht München I, Nymphenburger Straße 16 (Strafverfahren)

    auf der Internetseite gibt es keine Auflistung der anhängigen Verfahren, bzw. der Säle….

  55. Anonymous on 16. Dezember 2011 at 10:26

    Karl hat vollkommen recht. Dann wird Stephanis Anwalt Dr. Hegemann wieder ausflippen, wenn er seinen Job vor einem zahlreichen Prozesspublikum verrichtet. Beim letzten Mal hat er sich zwei-, dreimal regelrecht echauffiert und dem gegnerischen Anwaltskollegen unterstellt, er hätte “fette Beute” mitgebracht, als ob die Anwesenden nicht aus eigenem Interesse die Verhandlung verfolgen wollten. Da wurde sicher niemand “angekarrt”, um die Richter zu beeindrucken (großes öffentliches Interesse).

  56. Karl on 15. Dezember 2011 at 23:50

    Aus München erhielt ich die Nachricht, daß am Montag, 19. 12. 2011, der Prozeß Stephani (der in der Frankfurter Allgemeinen zugegeben hatte Securitatemitarbeiter “Moga Mircea” gewesen zu sein) gegen Richard Wagner und die Siebenbürgische Zeitung fortgesetzt wird. Die Verhandlung findet um 13.30 Uhr im Landgericht München (Raum 501) statt.
    Ich glaube viele unserer Landsleute, sollten jetzt das Kriegsbeil begraben und wenigstens diesmal ihre Solidarität bekunden.
    Nach dem Prozeß kann ja alles weiter gehen, weiter geredet und gelästert oder kritisiert werden. Die meisten haben sich für eine kritische Aufarbeitung ausgesprochen. Wie wird dieser Prozess ausgehen? Auch die “Banater Post” hat Ende November den “Aufruf” veröffentlicht; darin wird darauf verwiesen, was es bedeutet, wenn “Moga” diesen Prozess gewinnen würde.

    Damit würde “eine gründliche, anschauliche und kritische, ins Konkrete und Einzelne gehende Auseinandersetzung mit dem Kommunismus als repressiver Herrschaftsform, mit dessen Unterdrückungsmechanismen, Basisinstitutionen und herrschaftstragenden Akteurgruppen, zu denen die Securitate sowie deren Helfer und Helfershelfer in Rumänien zweifellos zählten, sowie mit entsprechenden historischen und moralischen Verantwortungs- und Schuldfragen in problematischer Weise eingeschränkt.”

    Und das will wohl keiner, außer den Tätern von gestern, die, falls sich das Blatt wendet, sich wieder in den Dienst einer Geheimpolizei stellen würden.

  57. seppy on 3. Dezember 2011 at 14:09

    Ich war auch Pionier,Utc-ist.Parteimitglied war ich nicht,keiner hat Druck auf mich gemacht und ein Führungsposten habe ich auch gehabt auch ohne Meisterschule…

    So, im Jahr 1984 kam der erste Versuch von einem SCHWABEN,der Stefan Gheorgiu in Bukarest zwei Jahre lang besucht hat und Vizeparteisekretär war,aber ohne Erfolg mich dazu zu gewinnen.Ich habe immer lachend gesagt für so eine wichtige Aufgabe sei ich noch nicht bereit.

    1990 hat er das Land Richtung Deutschland verlassen,zu einem Treffen kam er niemals…

    Schon interessant zu lesen was dem einen oder anderen passiert ist….

  58. Tessa on 3. Dezember 2011 at 11:56

    ist ev. nur eine fadenscheine Entschuldigung … (getkiss, 3.12.,07.00)
    Ja, man hätte sich verweigern können, was in der 8. Klasse vielleicht nur lasche Konsequenzen nach sich gezogen hätte. Später, in der Lehre, hätte es wieder Aufnahme-Druck gegeben. Um die Belange der Lehrlinge hatte sich in den Werken und Genossenschaften ausschließlich der UTC-Sekretär zu kümmern. Sage keiner, dem ging es nicht auch darum, möglichst alle als Mitglieder/Beitragszahler zu werben. Das sicherte schon seine Freistellung aus der Produktion und damit den Schreibtisch-Job. Bei meinem, zu den geburtenstarken zählenden Jahrgang, konnte man auch für drei Lehrjahre in einer Sammelgruppe – weitab vom Geschehen – geparkt werden, wo man von den eigentlichen Techniken und Abläufen des Berufs wenig mitbekam. Mir erging es so – ich habe dort zusammen mit anderen Berufsschülern Monate lang nur eintönige Arbeit verrichtet, die – weil zu zeitintensiv – andere nicht machen wollten. Handlanger-Dienste. Schließlich wurde ich leihweise, es sollte nur vorübergehend sein, in eine andere Abteilung versetzt und dort nach einigem Hin und Her doch aufgenommen. Nach der Lehrre: Meisterschule? Interessierten wurde gleich beschieden – erst Partei, dann Fortbildung. Partei kam für mich nicht in Frage, das war auch in meiner Familie und im meinem privaten Umfeld verpönt. Außerdem stand für mich fest, dass ich weg wollte. Weder Zeitung noch die Realität lieferten Anzeichen für Verbesserungen, das Gegenteil war der Fall – immer neue Härten und Zumutungen. Ich habe mich dort nicht zu Hause gefühlt, kam mit der Unfreiheit nicht klar. Das ist ja nichts Außergewöhnliches – wer konnte oder es sich zutraute suchte das Weite, andere warteten auf die Papiere.

  59. getkiss on 3. Dezember 2011 at 07:00

    @Tessa
    stimmt nicht, dies ist ev. nur eine fadenscheine Entschuldigung.

    Mich hat man auch zum Pionier “gemacht”, obwohl die Eltern keine “origine sanatoasa” hatten. Der Druck war subtil, etwa in der Art “siehst Du, alle guten Kinder werden Pioniere”, direkt auf das Kind ausgeübt, dass dann entsprechend reagierte.

    Mein Fall ist aber auch im Gegensatz zu Deiner Behauptung, ich absolvierte dass Gymnasium ohne UTC-ist zu sein. Und das Eintrittsgesuch in die Partei hatte ich auch verweigert, mit allen Konsequenzen “für eine Karierre” im dienste eines Verbrecherregimes.

    Um diese Ordnung “menschlich gestalten” zu wollen, nach all dem was passiert war, musste man mindestens halbidiotisch sein – oder einfach nur Karierrist der dies nachher als Grund vorschiebt.
    Stephani schreibt von solchen Leuten. Was er nicht schreibt:
    Er gehörte selbst dazu.
    Und Herta Müller hat auch nicht den UTC-Preis verweigert, bzw. Vorteile wie Auslandsbesuch, etc. genossen. Während der Großteil der Landsleute dort darben MUSSTE, mein Uni-Kollege Wagner wegen “Fluchtversuch” an der Grenze wiederholt festgenommen und einer Niere verlustig wurde.

    Also bitte aufhören mit fadenscheinigen Rechtfertigungen. Man musste nicht alles, auch wenn die Zurückweisung der Mitgliedschaft als “feindliche Einstellung” einem angekreidet wurde – oft sogar von denen die damit “Karierre” machten, so wie eben Stephani auch….

  60. Tessa on 2. Dezember 2011 at 20:34

    Literaturpreisträgerin des kommunistischen Jugendverbandes gerät in den Olymp der Nobelpreisträgr

    Alle waren erst Pioniere und danach im kommunistischen Jugendverband. Sind wir deshalb Menschen zweiter Klasse und allesamt abzustrafen? Anerkennung für Leistung, Auszeichnungen sollen unsereins verwehrt sein?
    Jeder weiß doch, dass man in die UTC automatisch reinkam, noch in der Grundschule. Andernfalls kein Lyzeum, keine Lehrstelle, noch nicht einmal eine Arbeit – vielleicht noch in der LPG für schlecht bezahlte Schwerstarbeit auf dem Hattert. Ein Klassenkamerad damals in der 8. Kl. hat sich ein wenig geziert – am nächsten Tag war der Junge doch in der UTC (Die Lehrer mussten in solchen Fällen „überzeugen“ oder es wurde Druck auf die Eltern ausgeübt.)

  61. getkiss on 2. Dezember 2011 at 20:23

    “was passiert eigentlich mit dem Preisgeld der Banater Literaturnobelpreisträgerin?”

    Was geht´s dich an.
    Es gehört ihr. Sie kann´s verjubeln, am Lotto oder im Casino verspielen, auf Südsee mit eigener/germieteter Jacht reisen.

    Sie hat den Spruch der (West-)Deutschen gelernt:
    Über Geld spricht man nicht….

  62. Anonymous on 2. Dezember 2011 at 19:59

    was passiert eigentlich mit dem Preisgeld der Banater Literaturnobelpreisträgerin? Ich meine es gibt ja keine direkten Erben von Herta Müller, es sei denn ihre Mutter überlebt sie? Oder gibt es doch Kinder? Oder wird das Geld, wenn noch etwas übrig bleibt, in eine Stiftung, in eine Oskar-Pastior-Stiftung für Securitate-Opfer investiert? Oder geht das Geld dann an die Landsmannschaft? Ist doch eine schöne Stange Geld, die die Dame aus Stockholm mitgebracht hat.

  63. Anonymous on 2. Dezember 2011 at 19:52

    Die Verleihung des Nobelpreises zeugt tatsächlich von Naivität. Wahrlich eine Literaturpreisträgerin des kommunistischen Jugendverbandes gerät in den Olymp der Nobelpreisträger, jemand der Schmutzkübeln über seine Landsleute ausleert.

  64. Rosalinde Eisenstein on 2. Dezember 2011 at 18:37

    Nagt er immer noch, der Nobelpreis-Neid, nach 3 Jahren noch?

  65. Anonymous on 2. Dezember 2011 at 14:16

    “Und welche „Opfer“? Jene „Opfer“, die in der kommunistischen Ära als Parteimitglieder und privilegierte Staatsdiener an Universitäten Kariere machten und dann als Aussiedler im Mitgepäck ihre dortigen Doktortitel mitbrachten?”

    ganz recht, es sind auch die privilegierten Sesselfurzer gewesen in den Redaktionen der deutschen Zeitungen, die Sprachrohr der RKP waren, auch die die den Jugendliteraturpreis des Jugendverbandes der RKP bekamen, bevor sie im Westen sich als Dissidenten verkauften und einen Nobelpreis einheimsten. Es sind die, die den Sozialismus ihren Landsleuten erhalten wollten (mit menschlichem Antlitz natürlich) und heute parteitreue Gedichte als subtilen Widerstand verkaufen und auf der Achse des Guten sich als wertkonservativ ansehen und das Abendland vor dem Untergang bewahren wollen. usw usf.

  66. Anonymous on 2. Dezember 2011 at 12:31

    In seinem Blog-Beitrag zum eigenen Gerichtsverfahren
    http://claus-stephani.de/?p=1169
    verhöhnt Stephani meines Erachtens Securitate-Opfer im Allgemeinen und Sienerth im Besonderen, wenn er die rhetorische Frage aufwirft:
    “Und welche „Opfer“? Jene „Opfer“, die in der kommunistischen Ära als Parteimitglieder und privilegierte Staatsdiener an Universitäten Kariere machten und dann als Aussiedler im Mitgepäck ihre dortigen Doktortitel mitbrachten?”
    Wo hat eigentlich Stephani seine Journalisten-Ausbildung absolviert?
    In seiner Vita – http://claus-stephani.de/?page_id=2 – liest man die Teilinformation: “Als Redakteur studierte er im Fernkurs, 1978-1983, Journalistik.” Stephani erwähnt nicht wo: an der Bukarester Parteiakademie “Stefan Gheorghiu”, bekanntlich Kaderschmiede der Rumänischen Kommunistischen Partei (RKP). Hier wurden Karrieren gestartet. Weshalb hält Stephani diese Information zurück, wo er doch seine sonstigen Hochschulen bzw. Universitäten lückenlos angibt? Weil ihm dies heute nicht imagefördernd erscheint!

  67. Anonymous on 2. Dezember 2011 at 11:48

    Dass Stephani gegen die CNSAS in Rumänien nicht prozessiert, mag man sich ja noch irgendwie zusammenreimen. Vollends inkonsequent wird er aber, wenn er die Rufschädigung (aus seiner Sicht) durch die Nobelpreisträgerin Herta Müller hinnimmt. Müller hat in der FAZ verbreitet: “Claus Stephani, mir bekannt als einer der eifrigsten Spitzel der Securitate…”. Diese Aussage hat seinem Ruf doch wohl in einem weitaus erheblicheren Maße geschadet als der Sienerth-Beitrag in der FAZ.
    Herta Müller schrieb u. a.:
    “Claus Stephani begegnet man nicht nur als IM „Mircea Moga“, sondern auch als IM „Moga“ und als IM „Marin“ in vielen Akten von Freunden und Bekannten – und zwar bis zum Sturz des Regimes. Es gibt von ihm unzählige Berichte voller Einzelheiten aus der Redaktion der „Neuen Literatur“, deren Inhalt ein Führungsoffizier nicht erfinden konnte. Er berichtet sogar, dass die Zensorin der Zeitschrift nicht rigoros genug in die Texte eingreife.”

    Müllers Artikel ist auf der Webseite der FAZ nachzulesen: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/securitate-mitarbeit-die-fortsetzung-der-verleumdung-1580022.html

    Wenn Stephani hierzulande vor Gericht gegen Rufschädiger vorgeht, weshalb verklagt er dann nicht Herta Müller, die ihn am heftigsten angegriffen hat?

  68. getkiss on 2. Dezember 2011 at 11:10

    “Mein Mandant redet groben Unfug!”

    Ja, ich war dabei. Der ganze Saal hat gegrölt……

  69. getkiss on 2. Dezember 2011 at 11:08

    “ja wo denn, in Bukarest oder in München? In Bukarest bei der korrupten rumänischen Justiz, da kann man sich ausrechnen wie es ausgeht”

    Dass die Justiz in Rumänien frei von Korruption ist, hat hier niemand behauptet.
    Wer jedoch so “arg” geschädigt wurde, wie Stephani von sich behauptet, dann sollte er trotz dem gegen vorgehen. Das Argument der Korruption zieht hier nicht, denn es gibt auch höhere Instanzen für die Rechtsprechung in Sachen Menschenrechte des Herrn Stephani. Das er gegen die Behauptungen von Einzelpersonen vorgeht und nicht gegen die CNSAS ist eben sein großes Manko.
    Bei der CEDO/EGMR wurde Rumänien schon für viel geringfügigere Sachen verurteilt….
    Ich persönlich würde in so einem Fall beiden Parteien ein paar Moneten zukommen lassen, sowohl den Professoren/Literaten gegen Stephani, wie auch Stephani gegen CNSAS bei deM EGMR!
    Obwohl Stephani für mich nicht glaubwürdig ist……

  70. Anonymous on 2. Dezember 2011 at 10:59

    “Immerhin hat Claus Stephani literarisch Positives geleistet, z. b. Die Sammlung von Märchen und Sagen der Rumäniendeutschen…”
    Diesen Aspekt wird niemand bestreiten. Doch will die interessierte Öffentlichkeit von ihm vor Gericht in eigener Sache Märchen und Sagen hören? Wohl kaum. Stephani hat sich in seiner Erklärungs- und Erinnerungsnot derart in Widersprüche verwickelt, dass aus den von ihm selbst noch in der FAZ zugegebenen handschriftlichen IM-Berichten am Ende nicht viel mehr übrig blieb als eine Verpflichtungserklärung, eine Auflistung seiner Verwandten und sein positives Berichten über Kollegen. Damit er erst gar nicht Anhaltspunkte für seine IM-Tätigkeit vor Gericht ausplaudert, fiel ihm sein Anwalt Dr. Hegemann ins Wort mit dem Ausruf: “Mein Mandant redet groben Unfug!” Das hatte was von einer Farce.

  71. Anonymous on 1. Dezember 2011 at 21:49

    ja wo denn, in Bukarest oder in München? In Bukarest bei der korrupten rumänischen Justiz, da kann man sich ausrechnen wie es ausgeht. Und in München, welche Macht hat ein Münchner Gericht um bei der CSNAS Recht zu sprechen?

  72. getkiss on 1. Dezember 2011 at 20:42

    @Anonymous:”Immerhin hat Claus Stephani literarisch Positives geleistet, z. b. Die Sammlung von Märchen und Sagen der Rumäniendeutschen”

    Stephani wehrte sich juridisch gegen die, die seine Secu-Akte analysierten. Und fabuliert über Rechtssicherheit.
    Kurioserweise prozessierte aber nicht gegen die CNSAS, die die Akte ans Tageslich brachte und ihn als IM beschrieb. Eine Nr. zu groß?

  73. Anonymous on 1. Dezember 2011 at 17:55

    Immerhin hat Claus Stephani literarisch Positives geleistet, z. b. Die Sammlung von Märchen und Sagen der Rumäniendeutschen (im Facla-Verlag und im namhaften Diederichs Verlag in Deutschland), jüdische Märchen, Volkskundliches unsw. Und andere, die sich als Moralaposteln aufwerfen, die in Wirklichkeit Minusseelen sind boten auf literarischem Parkett Niederungen, schwäbische Bäder und sonstiges Gegeifer über ihre Landsleute. Das sollte man auch mal betrachten, bevor man eine Menschen (Stephani) dämnisiert und die anderen als weiße Ritter ansieht.

  74. Karl on 1. Dezember 2011 at 17:32

    Nun meldet sich auch Claus Stephani zu Wort, begrüßt die Münchener Urteile und kritisiert den Vorschlag, einen Unterstützungsfonds für Securitateopfer zu gründen.

    Sein Beitrag hier: http://claus-stephani.de/?p=1169

  75. Karl on 30. August 2011 at 13:29

    Ex-Spitzel und Deutschlehrer Grosz im Vorruhestand

    http://halbjahresschrift.blogspot.com/2011/08/gruia-im-vorruhestand.html

  76. Polkakeenich on 5. August 2011 at 07:50

    Ich sehe das auch so Katherine……Anwälte füllen ihre Taschen, Das Leid das geschehen ist kann man nicht mehr gut machen sondern mit neuem Leid überdecken. So kommt eine Sünde auf die andere bis ein Berg voll ist.

    Spitzel gibt es mehrere Kategorien:
    Die , die voll Profit daraus gaschlagen haben.
    Die , die gezwungen dazu wurden.
    Die , die man im Auge behalten wollte.
    Die , die andere dazu animierten mitzumachen.
    Die, die richtig Geil dazu waren andere zu verraten.
    Die, die sich vor Ankst in die Hosse machten.
    Und zuletzt die, die im Westen angekommen weiter für die Diktatur spionierten.

    Bitte ich würde sagen hollen wir Aschenputel mit seinen Tauben, damit es hier Ordnung macht.
    Alles andere ist Geld verschwendung.

    Gestern doch erst vorgekommen: Der Kinder Mörder klagt denn Stadt an um Schadenersatz und bekommt Recht ! Die eindeutige Meinung der Justizia ist das diese Entscheidung richtig war.

    Menschlich gesehen, war sie eine Fars, ein wiederholter Mord an dem Jungen. Diese Kind wurde zwei mal Umgebracht, einmal vom Mörder und einmal von unserem Rechtsysthem.

  77. Katharina on 4. August 2011 at 22:58

    Prozesse gegen die Spitzel? Und die Secus läßt man ungeschoren ihre gute Rente genießen!
    Tut mir leid, aber ich sehe da ein Faß ohne Boden.
    Verschwendung an Kraft,Zeit und Geld.
    Arbeit für deutsche Richter, die sich mit fremden Tatsachen beschäftigen müssen, als hätten sie sonst in diesem Land keine Probleme!
    Was wollen die Geschädigten und gibt es Gesetze, die
    zur Anwendung kämen?
    Bei allem Verständnis für die Betroffenen, ich sehe in dieser Sache einfach schwarz.

    Frage ist auch, ob die, die sich vom Schwabentum/Sachsentum entfernt haben, jetzt trotzdem Spenden von ihren verschmähten Landsleuten wollen?

  78. getkiss on 4. August 2011 at 11:47

    Zitat aus dem Aufruf:
    “Leider sind derzeit rechtliche Auseinandersetzungen anhängig, bei denen sich Einzelne gegen ihre Enttarnung und die öffentliche Diskussion ihrer nachweisbaren Taten zu immunisieren suchen. Bei diesen Rechtsverfahren geht es nicht nur um Täter und Opfer und eine erneute Belastung der Opfer, sondern – wie bereits angesprochen – um darüber hinausgreifende Fragen der Freiheit wissenschaftlicher Forschung, der journalistischen Arbeit und Publikationstätigkeit sowie der gründlichen und konkreten Aufarbeitung der Verbrechen des Kommunismus in Ru­mänien. Damit auch diese rechtlichen Auseinandersetzungen mit aller notwendigen Konsequenz, Professionalität und Unterstützung betrieben werden können und letztlich zum erwar- teten Erfolg führen, schlagen wir vor, einen „Solidaritätsfonds zur Unterstützung von Securitateopfern in rechtlichen Auseinandersetzungen“ einzurichten.

    Wir (Peter Motzan und Anton Sterbling) sind bereit, diesen „Solidaritätsfonds“ mit einem substanziellen Grundbetrag auszustatten, und hoffen dabei natürlich auch auf weitere Zuwendungen und Spenden von Schriftstellern, Wissenschaftlern, Künstlern und Intellektuellen wie selbstverständlich auch anderer Bürger und nicht zuletzt aus dem Banat und aus Siebenbürgen stammender Landsleute, damit nicht die Täter über die Opfer, nicht das Unrecht über das Recht obsiegt, wie lange diese rechtlichen Auseinandersetzungen auch dauern mögen….”

    Nun, ich habe den Eindruck, dass
    “Damit auch diese rechtlichen Auseinandersetzungen mit aller notwendigen Konsequenz, Professionalität und Unterstützung betrieben werden können und letztlich zum erwar- teten Erfolg führen,”

    vor allem die für die enttarnenden Autoren und Wissenschaftlern zu gute kommen soll.
    Offensichtlich hat die wissenschaftliche Foschung und die Freiheit der Schriftsteller Grenzen erreicht und überschritten, die auch von Stephani in seinem Prozess bei Gericht moniert wurden
    Um die begonnenen Prozesse weiter zu führen, geht langsam dass Geld aus.
    Es ist zu begrüßen dass gerade Sterbling und Motzan zu diesem Solidaritätsfonds aufrufen und ihn auch mit einem Substanziellen Betrag ausstatten möchten.
    Es wäre auch interessant zu wissen ob und wie z. Bsp. die mit Nobelpreis ausgezeichnete Herta Müller und andere Autoren sich am Fonds beteiligen möchten, denn dies würde die Beteiligung von “gewöhnlichen” Bürgern bestimmt auch fördern.

    Also: Raus aus dem Dunkeln und klare, öffentliche Bekanntmachung der Teilnahme und der Summen, damit die Opfer wissen:
    WIR SIND NICHT ALLEIN GEGEN DIE IM-S!

  79. Anonymous on 4. August 2011 at 09:01

    Das ist eine hervorragende Initiative! Während sich (mutmaßliche) Ex-IMs teure Anwälte leisten, um die von Ihnen seinerzeit Geschädigten “schweigsam zu machen”, fehlen den “Opfern” die finanziellen Mittel, um Paroli zu bieten. Es ist ohnedies schwer genug, die Täterschaft eines IM vor Gericht glaubhaft zu machen. Ein Unterlassungsurteil fügt nach den bereits erlittenen Schäden weitere Verletzungen zu.

  80. Gast on 3. August 2011 at 13:53
  81. Anonymous on 4. Juli 2011 at 10:08

    Blog von Claus Stephani: “Lügen haben ihre Namen”
    Der Schriftsteller sollte nun endlich den Mut aufbringen zu einer rückhaltlosen öffentlichen Erklärung. Glaubt er denn wirklich, sich mit dieser Tour seiner Verantwortung zu entziehen?

  82. Katharina on 30. Juni 2011 at 19:22

    Ich habe leider Frau Gabanyi im Video kaum verstanden.

    Dass deutsche Gerichte nun über “unseren” Müll in Rumänien entscheiden sollen, ist eine Zumutung.
    Jetzt sind wir alle schon so lange in diesem Land und nun sollen Fremde über unseren “Kofferinhalt” entscheiden.
    Ich denke wirklich oft, dass die Secus sich am wohlsten dabei fühlen!

  83. getkiss on 30. Juni 2011 at 14:44

    @Anonymous:”Recht emotional, der Herr Dr.”

    Kann ich gut verstehen. Wenn man als “Eiche” so “angerieben” wird.

    Interessant scheint mir “der Ton” der Diskutanten im Podiumsgespräch der Sibi-Zeitung zu sein.
    Habe ich was “friedfertig konziliatorisches” oder “die geistliche Elite diskulpierendes” gehört?Jetzt will man nur noch “Berichte Betroffener” sammeln? Keine Kommentare dort, zum Video?

    Interessant auch was Herr Stephani über das letzte Urteil des Landgerichts München schreibt. Es seien 7 “Verbote” zu insgesamt 9 Punkten seines Anwalts ausgesprochen worden.
    Die andere 2 sind unwichtig?
    Welches Aktenzeichen hat denn das Urteil, denn eine eigene Sichtweise kann man sich nur das Urteil lesend bilden? Und die anderen erwähnten?

    Oder sind das allzu persönliche Dinge?
    Und (private?) Briefe die man früher bekam, nicht?
    Was haben die mit dem Zwist der Literatenhähne zu tun, außer um zu belegen: “Da ist einer, ein Undankbarer?”

    Thja, wo gehackt wird, da fallen Späne.
    In alle Richtungen, von allen “Axten”…..

    Kann es sein, das einer der wortmeldenden Pfarrern in der Pfingstmontagsrunde Recht hatte mit der Bemerkung zu den Securitate-Akten:
    “Fäkalien”?

    Das Bon-Mot eines Spruches aus meiner Studentenzeit war:
    “Ai grija sa nu faci valuri”
    (wenn man bis zum unteren Mundrand in der Sch… sitzt)…
    Na ja, ein paar Tropfen reichen auch…..

    Was sagt denn unser alter Freund dazu (die “Alten” hier wissen wenn ich meine…), der ist auch so still geworden. Gab es da auch ein Urteil irgendeines Gerichts, dass ahnungslos in Secu-Sachen ist?

  84. Polkakeenich on 30. Juni 2011 at 13:17

    Das Spektakel geht weiter !
    Habe mal mit diesem Link auf Stefanis Seite gelesen und mir viel auf folgendes: Die im „Dosar personal“ enthaltenen Berichte über Stephani stammen von diversen IM-Leuten, die damals auf Stephani angesetzt waren. Darunter auch rumäniendeutsche Autoren, ein ev. Pfarrer, Kollegen, ein Chefredakteur, AUSSIEDLER, DIE ZU BESUCH” waren und sonstige „nette Zeitgenossen“.

    Herr Dr Hüsch ich habe Ihnen doch schon vor langer zeit geschrieben: “Sie kauften für die BRD zuerst die Spione ein !” Dum und dümmer kann man nicht handeln. “Jetzt tanze ich eine Polka!”

  85. Anonymous on 30. Juni 2011 at 12:19

    Claus Stephani veröffentlicht seine Sicht der Dinge in seinem Blog-Beitrag “Lügen haben ihren Namen” auf der eigenen Webseite:
    http://claus-stephani.de/?p=1008 . Demnach betreiben der (vom Schreibteufel gerittene) Wagner, (der nicht wissenschaftlich, stattdessen tendenziös vorgehende) Sienerth, die (nach Stephanis Worten “ferngesteuerte”) Siebenbürgische Zeitung gegen ihn eine verleumderische Rufmord-Kampagne. All das ihm Angelastete sei unbewiesen, plump gelogen. Stephani, selbst jüdischer Abstammung, sieht Nazi-Propagandamethoden im Einsatz: “ein Dr. Joseph G. lässt grüßen, einst professioneller Großmeister der Verleumdungen”. Stephani hat private Briefe von Sienerth an ihn aus den 80er Jahren online veröffentlicht. Stephani zitiert den Ausspruch “Was kümmert’s die Eiche, wenn die Sau sich dran reibt”. Seine Befürchtung: Es könnte ja geschehen, dass man eines Tages die Eiche vor lauter Säuen nicht mehr zu sieht. Stephani sieht sich als Eiche – und die von ihm mit Prozessen überzogenen Gegner als “Säue”. Recht emotional, der Herr Dr.

  86. getkiss on 26. Juni 2011 at 13:15

    Ich kann nur der Redaktion der Sibi-Zeitung, bzw. den Berichterstatter danken, dass diese 2-stündige Diskussion so ungekürzt im Netz erschien.
    Es ist einige Geduld auf zu bringen um das ganze, (weil manchmal die Ton-Übertragung nicht perfekt war) zu verstehen.
    In der Diskussion ging es vor allem darum, über den methodischen Aspekten der Forschung Klarheit zu gewinnen. Das Thema soll(te) jeden persönlich dazu bringen seine Akte zu kennen und dann mit einer zu gründenden wissenschaftlichen Komission fühlung zu nehmen. Diese Komission sollte dann diese “Mosaiksteinchen” zusammensetzen und zu einem “Bild” kommen….

  87. getkiss on 26. Juni 2011 at 07:19

    Bericht über eine Podiumsdiskussion beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am Pfingstmontag, mit dem Titel:
    “Die Wahrheit? Mit Sicherheit? Rund um das Archiv der Securitate”

    http://www.youtube.com/watch?v=tJWAqevClns

  88. Supersvabo on 1. Juni 2011 at 13:23

    das mit dem Entlarven ist so eine Sache. Selbstverständlich haben die Opfer der damaligen Securisten das Anrecht auf jede Sympathie und Verständnis für ihre Emotionen, natürlich auch eine Entschädigung, sofern sie auch materielle Nachteile erlitten haben. Nur ist es das Wesen einer modernen demokratischen Staatordnung, daß auch Täter oder vermeintliche Täter durch die Gesetze geschützt werden müssen. Das stößt auf Unverständnis. Aber Grundrechte gelten auch für Verbrecher, auch für Securitate-Verbrecher.

    Es ist geradezu ein Witz, wenn Vergehen/Verbrechen, die in Rumänien von rumänischen Staatsbürgern an rumänischen Staatsbürgern nun nach deutschem Recht aufgearbeitet werden müssen. Die Richter und Rechtsanwälte beider Seiten sind sicherlich nit zu beneiden; und wer kann schon garantieren, das die rumänische CNSAS-Behörde nicht doch Spielchen treibt, weil sie ja der Nachfolgeorganisation der Securitate, dem heutigen rumänischen Geheimdienst, verpflichtet, wenn nicht gar unterstellt ist. Jedenfalls scheinen sich die deutschen Gericht bisher erfolgreich gedrückt zu haben, was die Securitate-Vergangenheit von jetzigen deutschen, ehemaligen rumänischen Staatbürgern angeht aufzuarbeiten. Es ging ja letztlich immer nur um vorgeschaltete Fragen, wer hat, wann, wem gegenüber, was behauptet. Aber nie ging es bislang um die Frage war XY Securiatet-Spitzel, hat XY dadruch jemand anderen Schaden angerichtet, muss XY deswegen irgendwie haftbar gemacht werden.

  89. getkiss on 1. Juni 2011 at 10:10

    Ich weiss nichts. Das Urteil sollte schon gefällt sein. Wie kann man´s erfahren.
    Ein interessantes Interwiev ist mir durch die Halbjahresschrift bekannt geworden. Die CNSAS entlarvt – bei den Gerichten, nicht öffentlich – doch auch Offiziere der Securitate, siehe:

    http://www.revista22.ro/colaborarea-cu-securitatea-o-chestiune-de-character-10505.html

  90. Anonymous on 31. Mai 2011 at 19:18

    Noch was erfahren über Stephani contra Sienerth?

    Durlacher

  91. Supersvabo on 12. Mai 2011 at 16:42

    ja da möchte ich jetzt mal zynisch sein: Deutschland, das Land der Dichter und Denker, der Richter und Henker! Tatsächlich kann man sich im Gerichtssaal finden, wenn man auf die Täter von einst das grelle Licht lenkt. Gewiß, Stephani hat es wohl nichts genutzt, aber Zeit, Geld und Ärger wurde trotzdem produziert.

    Deswegen ist wohl auch die Landsmannschaft sehr vorsichtig mit “Enthüllungen”.

    Nichts desto trotz, eine Aufarbeitung des Verhältnisses Landsmannschaft zur Sozialistischen Republik Rumänien wäre schon gut. Gerade für nachfolgende Generationen ist es wichtig zu wissen wie sie sich positionieren sollen, dazu gehört auch Wissen: welche Verbindungen gab es von der Sendlinger straße in München zur rumänisch-kommunistischen Botschaft nach Bonn. Wer waren die Akteure, welchen Umfang hatte die Kollaboration. Im Video, auf das uns Polka-Keenich aufmerksam gemacht hat kündigte ja der Ministerialheini an eine engere Zusammenarbeit der Sendlinger Straße mit den schwowischen Kommunisten vom Schlage Berwangers. Ja was ist daraus geworden, welche Vertrickungen gab es. Mal sehen, ob es ein Schwarzbuch der Landsmannschaft gibt. Natürlich auch die andere Seite sollte beleuchtet werden, gab es Interventionen der Landsmannschaft in der deutschen Politik zu Gunsten der Schwowe im Banat? Gab es Protestaktionen, wenn ja, warum nit mehr?

  92. getkiss on 12. Mai 2011 at 16:24

    ADMIN-Editor, lieber, schicke bitte meinen gelöschten Text per Mail zurück, damit ich einen Fehler erkenne….
    Seit wann heisst “löschen”, “editieren”?

  93. getkiss on 12. Mai 2011 at 16:19

    @Durlacher
    “darf man öffentlich keine Namen raten oder nennen”

    1. Wer sich auf Grund meiner Spinnerei einen Namen ausspint ist selber schuld an
    2. Siehe Ihr Zitat….

  94. Anonymous on 12. Mai 2011 at 12:07

    Was heißt hier “Klarname”!
    Es kann sein, dass Insider aufgrund der gegebenen Fakten diesen oder jenen Namen erraten.
    So lange aber keiner mit Befugnis Namen nennt, kann und darf man öffentlich keine Namen raten oder nennen, schon gar nicht gerüchterweise, hier in diesem Blog auch nicht.
    Durlacher

  95. Anonymus on 12. Mai 2011 at 10:18

    Danke für die Auskunft, getkiss, so genau wollte ich es gar nicht wissen. Der Klarname hätte genügt:_)

  96. getkiss on 12. Mai 2011 at 06:59

    @Anonymous:”Weiß jemand, wer sich hinter IM “Heine” verbirgt?”

    Ich weiß es. Hinter “Heine” und hinter “Sanda” verbirgt sich:
    1. Ein Mann, der möglicherweise 1975 mindestens 30+10/-5 Jahre alt war. Denn nur solche hatten Interesse an Karierre mit Hilfe der Secu. Alle anderen Berichteschreiber waren schon im Sattel und brauchten nur die Visa für´s Ausland.
    Also ist der Mann jetzt ca.66+10/-5 Jahre alt.
    (editiert vom ADMIN)
    2. Bei der “Sanda” gehe ich mal vom ähnlichen Alterszenario aus.

    Also haben wir es hier mit alten Kämpen zu tun.
    Die Einen schreiben jetzt über die Anderen, die seinerzeit über die Einen schrieben.

    Literatur?
    Berichterstattung?
    Geschichte(n)?
    Wiedergut(fühl)machung?
    Rechtanwaltsbeschäftigung?

    Wir wissn es nicht.
    Was wir wissen ist:
    Wenn es zum Richter geht, ist der ein/e armer Mann/Frau.
    Ist von Staats wegen, als Beamter, verpflichtet, über Sachen zu urteilen, die in einer Sprache geschrieben sind, die Er/Sie höchstwahrscheinlich nicht versteht, über Zeiten, die Er/Sie womöglich nicht erlebt und unmöglich nachempfinden kann….

    Da kann ich nur in dessen Mund legen, was mein verstorbener Arbeitskollege sagte, als man ihm Arbeiten zumutete die er nicht verstand und auch nicht mochte:

    “…Was hab´ ich verbrochen?….”

  97. getkiss on 12. Mai 2011 at 06:40

    Danke, Supersvabo.
    Und noch etwas durch Deinen Link entdeckt:
    Der ehemalige Kommunist Wagner schreibt über den zum Grünen mutierten Kretschmann in:

    http://www.die-tagespost.de/Kretschmann-oder-Alle-Macht-der-Gartenlaube;art456,124390

    …na rate mal, wo:
    In einer katholischen Zeitung….

    Offensichtlich wirkt sich das gesteigerte Strahlungsniveau der Nuklearindustrie langsam aus:

    Es entstehen Mutationen….

  98. Anonymus on 11. Mai 2011 at 11:06

    Weiß jemand, wer sich hinter IM “Heine” verbirgt?
    Auf der Webseite der Halbjahresschrift ist von dessen “Taten” die Rede:
    http://halbjahresschrift.blogspot.com/2009/12/heine-der-wunschkandidat-der-securitate.html

  99. Supersvabo on 6. Mai 2011 at 13:24

    was will Richard Wagner seiner bundesdeutschen Leserschaft damit sagen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/einst_und_jetzt/

    ah ja ich weiß: dass es 1986 noch die Neue Banater Zeitung gab.

  100. Supersvabo on 28. April 2011 at 13:31

    so schwierig kann es manchmal in einem geordneten Rechtsstaat sein:

    frühere Securitate-Täter, die heute vermeintlichen Opfer von früheren Opfern, die die Persönlichkeitsrechte der Täter nicht achten und frühere Securiate-Opfer, die vermeintlichen Täter von heute, die heute als Racheengel auftreten und die Rechte ihrer früheren Peiniger mit Füßen treten. Ein interessanter Stoff, aus dem gute Romane gemacht werden können.

  101. a.m. on 23. April 2011 at 14:55

    ja getkiss, leider…das ist die Wahrheit…dupa 20 de ani inca se mai gasesc tovarasi colonei – daca n-au ajuns generali intre timp! – care sa poarte oamenii prin procese…
    sa mai credem in adevar? in dreptate? adevar=dreptate???
    sa gandim pozitiv…macar zilele astea!
    allen, EIN FROHES OSTERFEST!

  102. getkiss on 22. April 2011 at 17:59

    Nu este un fragment din Kafka.
    O stafie bantuie si 20 de ani dupa moartea aparenta, in tara si in strainatate:
    “Securitate”.

  103. a.m. on 22. April 2011 at 17:07

    Pare un fragment din Kafka…
    Darf ich rumanisch schreiben?

  104. solala on 21. April 2011 at 12:42

    Klüger wäre das auch — anders —- anzustellen gewesen

  105. solala on 21. April 2011 at 08:55

    —-Katharina am 21. April 2011 um 08:22
    Vielleicht sehe ich alles einseitig und daher auch falsch, aber meine Meinung ist noch immer, der einzige Gewinner ist die Secu.—-

    Katharina, ich sehe das genauso.

    Da zerfleischen sich untereinander unsere “deutschen Landsleute” vor deutschen Gerichten (wobei Stephani sich zum Judentum bekannt hat, da eine jüdische Mutter) und die Securitate lacht sich ins Fäustchen.

    Klüger wäre das auch anzustellen gewesen.

  106. getkiss on 21. April 2011 at 08:31

    “Jenseits der Bühne lacht sich die Secu”

    Die Organisation als solche mag sich ja mindestens etwas gewandelt haben, lachen tun aber bestimmt die ehemaligen Chef´s und andere Nutznießer mit hoher Rente, Hohe Parteiaktivisten mit umdrehten Pelz, etc.

  107. getkiss on 21. April 2011 at 08:26

    “Das ist ja ein Trauerspiel!”

    Klar. Da rutscht jemandem der Boden unter den Füßen, er ist ja auch unbestritten ein angesehener Volkskundler gewesen. Etwas von Goethes Faust ist schon drin, im Drama dieser Leute…

  108. Katharina on 21. April 2011 at 08:25

    Wenn schon der eigene Anwalt “der Heini” sagt… :-(

  109. Katharina on 21. April 2011 at 08:22

    Vielleicht sehe ich alles einseitig und daher auch falsch, aber meine Meinung ist noch immer, der einzige Gewinner ist die Secu. Sie hat sich Menschen (wie immer die auch waren) bedient, um andere Menschen zu vernichten.
    Wer hat die Secu bisher dafür bestraft?
    Man zerrt nicht den Securisten vor Gericht. Opfer und Secuhelfer jagen sich gegenseitig. Eine tragische Geschichte. Jenseits der Bühne lacht sich die Secu (die ist doch nicht ganz Geschichte?) ins Fäustchen. Oder?

  110. Anonymous on 21. April 2011 at 08:07

    @Getkiss: “Interessant war für mich auch das sein Anwalt sich manchmal auch respektlos über ihn äußerte, wie:
    “der Mann”, “der Heini”, usw”

    Das ist ja ein Trauerspiel!

  111. Anonymous on 21. April 2011 at 08:05

    Mit Roswith Capesius war Oskar Pastior verheiratet.

    “Gnadengesuch” ist tatsächlich nicht der richtige Ausdruck.
    Ist es nicht eher das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, weil er seinen Teil Schuld nicht sehen, einsehen, vor sich selbst nicht eingestehen will?
    Sienerth, der Jüngere, Stillere, Fleißige, vormals Unbekannet steht nun im Mittelpunkt, dass kann einer, der Privilegien hatte, nur schwer verdauen. Dazu kommt, dass er sich vielleicht einbildet, dass er diese Privilegien hart erarbeitet hat und er sie deshalb verdiente. Er merkt jetzt immer noch nicht, dass das bei der Securitate alles nicht zählte, sondern nur seine Loyalität.

    Durlacher

  112. getkiss on 21. April 2011 at 08:03

    Interessant war für mich auch das sein Anwalt sich manchmal auch respektlos über ihn äußerte, wie:
    “der Mann”, “der Heini”, usw.
    Also wenn´s mir passiert wäre, ich hätte den gefeuert, trotz dem, dass er ein gewiefter Anwalt zu sein scheint. Gott Dank, mir kann sowas nicht passieren.
    Es ist aber klar, und wurde auch schon bei anderen signaliert, die secu behandelte ihre Täter manchmal auch als Opfer. Die Versuchen nun diese Schiene auch zu benützen, wurde vom Gegenanwalt auch moniert…

  113. getkiss on 21. April 2011 at 07:55

    Offensichtlich ist, die Prozesse haben nicht als Gegenstand die Erlaubnis etwas über ihn zu veröffentlichen, sondern das was veröffentlicht wurde wird angegriffen als, sagen wir mal, ehrabschneidend, unzutreffend, falsche Darstellung. Die Eigenschaft eines IM wird nicht abgestritten, dafür sind die Dokumente zu klar.
    Stefani/sein Anwalt bemängelten auch eine viel zu kurze Zeit des Einblicks in den eigenen Akten bei der CNSAS, nur 2 Tage, im Gegensatz zu Sienerth der ja dort akkreditiert ist als Forscher. Dabei hat der Anwalt paarmal sich abwertend über die Qualität dieser Arbeit Sienerths geäußert, so halblaut…

  114. getkiss on 21. April 2011 at 07:48

    “Gnadengesuch abgelehnt wurde”
    Den Eindruck hatte ich nicht, eher dass er sich zu unrecht behandelt fühlt und ihn die Sache doch beeinträchtigt. Aber nur aus dem Auftreten heraus….
    Wer kann schon in einen Menschen hineinsehen?
    Seine Frau hatte auch versucht ihm dabei zu helfen, wurde einmal sogar “als nicht Partei” vom gegn. Anwalt zurechtgewiesen. Was mir nicht klar ist, er war doch (in Bukarest) mit einer Capesius verheiratet, war das die oder eine andere?

  115. Anonymous on 21. April 2011 at 07:37

    unten:
    gez. Durlacher

    Ein friedliches Osterfest allen, die hier zugange sind.

  116. Anonymous on 21. April 2011 at 07:37

    So ähnlich dachte ich auch, Katharina.
    Oder die Erkenntnis, ein Verrat ist ein Verrat ist ein Verrat… ist schwer zu akzeptieren. Da sucht man in gewohnter Weise (Teil)-Schuld bei den anderen. So dass es oft zu der grotesken Situation kommt, dass Opfer diejenigen sind, die man anklagt, und die sich verteidigen müssen.

  117. Katharina on 21. April 2011 at 07:22

    Danke, Getkiss, für Ihren Bericht.

    Frag mich, was kann Stephani überhaupt noch gewinnen?
    Ist diese Tour durch die Gerichte wie ein letzter Schrei eines Verlierers und Verurteilten, dem ein Gnadengesuch abgelehnt wurde?

  118. Anonymous on 20. April 2011 at 21:00

    Danke, Getkiss.
    Durlacher

  119. Jakob on 20. April 2011 at 18:56

    Die FAZ hatte sich wohl schon rechtlich abgesichert, bevor sie den langen Sienerth-Artikel abgedruckt hatte. Was anderes kann sich ein solches Blatt gar nicht leisten. Wenn ich mir Superschwabos und getkiss Beitrag anschaue, verliefen die Verhandlungen wohl ähnlich. Sicher kann man durch Übersetzungen einiges verschärfen, zuspitzen, aber Stephani hatte sich in seinem FAZ-Artikel zum Opfer erklärt und dazu auch noch seine Kindergärtnerin als “antisemitische Nazifrau” bemüht. Den Artikel kann man übrigens noch online nachlesen.

  120. Karl on 20. April 2011 at 16:34

    Ein neuer Artikel über einen Securitatemitarbeiter ist in der Halbjahresschrift zu lesen, es ist eigentlich ein Rundfunkbeitrag (http://www.rfi.ro/articol/stiri/politica/securitatea-ivan-denes):

    http://halbjahresschrift.blogspot.com/2011/04/ivan-denes_20.html

  121. getkiss on 20. April 2011 at 16:27

    PS
    Beklagt wurde Dr. Sienerth, als Autor des Artikels, nicht die FAZ. Die hätte wahrscheinlich 5 Anwälte geschickt, alles muss der Verlierer bezahlen….

  122. getkiss on 20. April 2011 at 16:23

    Gerichtsverhandlung C.Stephani contra St.Sienerth,
    im Justizpalast München, Saal 501, am 20.04.2011, 10 Uhr.

    In aller Eile nehme ich verspätet die Treppenstufen zum 5. Stock.
    Ich bin ein Schritt vor der Stenographin des Gerichts, gebe ihr den Vortritt zum Saal.
    Versammlung vollständig.
    3 Richter am Tisch, der Vorsitzende(V) in der Mitte.
    Rechts vor mir Dr.Stephani(St.) mit Gattin und Anwalt Dr.Hegemann(H)
    Links Dr. Sienerth(Si.) mit 2 Anwälten, ein älterer Herr(RAM) und eine Junge Dame(RAD).
    Der Vorsitzende V beschreibt den Umfang: Ein relativ dicker Leitz-Ordner, Schriftsätze von Gestern, etc. Es ist ein so genanntes „Pressegericht“, kein Zivil- oder Strafverfahren.
    Wegen des Umfangs schlägt V wegen des Umfangs alles Pkt. für Pkt. abzuarbeiten.

    Pkt.1.
    Es geht um den Artikel Si-s in der FAZ. Die Akte wurde von ihm als Täterakte bezeichnet was H als unstatthaft erklärt weil gleichzeitig Si von „Dosar de Retea“ schrieb.
    RAD erklärt, es geht um den „Dosar Personal des St.“, namentlich von der Secu so bezeichnet, den die CNSAS unter der „Retea-Nr.“ R…… gekennzeichnete. Da beide Bezeichnungen richtig, der Betreffende einwandfrei beschrieben, sei nichts zu korrigieren.
    Und so geht die Verhandlung um Begrifflichkeiten die vom Kläger als ungenau oder unstatthaft bezeichnet werden. Es geht nicht darum OB St. Agent war, das ist eigentlich unstrittig…

    Pkt.2.
    Es geht um die Beschreibung der Rekrutierung von St.
    Wurde bei der Anwerbung Gewalt ausgeübt oder nicht, die Begriffe im Artikel und beschrieben von St. werden gegenübergestellt.

    Pkt.3
    Wurde St. zu einer Besprechung „einbestellt“ wie Si schreibt, oder „verhaftet“, wie St schrieb.
    Im „Dosar“ steht was von „aducere“, also „herbringen“, nicht „einbestellen“, aber auch nicht „verhaften“.

    Pkt.4
    Si soll behauptet haben, St habe bei dem Verhör den Schriftsteller Hans Bergel (dem gerade damals der Prozess in Kronstadt gemacht wurde) in einem seiner Bücher mit faschistischen Sprüchen asoziiert zu haben.
    Dr. H. gibt die Akte an St der rumänisch vorliest das dies der Offizier so beschreibt.
    Gezänk über Übersetzungsvarianten.
    Der V nimmt St an die Kandare und belehrt ihn über Versicherung an Eides statt und juristische Konsequenzen und befragt ihn.
    „Haben Sie das über Bergel gesagt?“
    St.stottert etwas, kann sich nicht genau über die Unterredung erinnern aber versichert er habe das nicht, weil „er verdanke Bergel sehr viel, etc.p.p“. Den Kurzroman habe er gar nicht gelesen, vielleicht eine Rezension davon, schließt aber eine unbewusste Formulierung über Bergel nicht aus. Also ziemliches wischiwaschi…

    Im Pkt.5
    geht es darum ob eine Vereinbarung eines weiteren Treffens
    -bei dem 1. Treffen
    -den Tag darauf
    -oder anderswie stattfand. Bei dem weiteren Treffen soll St eine Lange Liste übergeben haben…..

    Der Pkt.6
    beginnt mit einem relevantem Geständniss des Vorsitzenden.
    Der hätte noch heute wieder versucht zu verstehen warum es da ging, ist ihm aber nicht gelungen….
    H trägt vor, Si hätte im Artikel behauptet St hätte 3 handschriftliche Akten der Secu zugestellt, in der Akte der CNSAS befinde sich aber nix, was die Beklagte auch bekräftigt, aber
    Darauf trägt die Gegenseite vor, die Info stamme aus einer Verlautbarung von St, also was solls….
    Darauf sagt H, er könne doch nichts dafür, wenn St „Unfug über sich selbst“ geschrieben habe….
    Allgemeines Gelächter auf Gegenseite und im Saal, ich war so damit beschäftigt dass ich die Richter nicht dabei beobachtete…

    Pkt.7
    hat als Gegenstand den damaligen Artikel in der Wasserburger Zeitung über einen volkskundlichen Vortrag von Stephani, namentlich genannt und ein Secu-Bericht von Moga ca. 1 Monat später in dem lt. H so krasse orthographische Fehler sind das dieser unmöglich von St als „Moga“ stammen könnte. St selbst behauptet es müsse jemand anders mit dem IM-Namen auf ihn angesetzt gewesen sein, oder so ähnlich.
    Es geht halt darum ob Si das Zeitnahe geschehen als Beweis für die Identität von St alias Moga statthaft versichert hat….oder geschludert hat.

    Pkt 8
    Da geht es um „Ausschaltung“ des Ag. Moga aus dem Dienst, weil er unzuverlässig, etc. wurde. Bzw. hat dies St initiiert? Es wird auch die inzwischen eingetretene Parteizugehörigkeit des St ins Spiel gebracht. St behauptet er hatte dies beantragt als Ceau auch vom Westen akzeptiert war, im Gegensatz zu Si+Co. die das später taten, in den 70-ern, als schon klar war, Ceau hatte schon das Szepter usw. als Machtinsignien erhalten…
    Lächerlich das ganze für mich, die Brüder wollten doch nur Karriere machen

    Am Ende der Sitzung verkündet der V beiden Seiten „In dem Verfahren geht gar nichts“, oder so ähnlich, klärt den Streitwert von ca. 25000 und setzt das schriftliche Urteilstermin für den 11.05.2011 fest wegen weiteren Beratungsbedarfs mit den anderen Richtern.
    Sowohl Streitwert wie Termin werden von beiden Seiten angenommen.

    Das war´s.
    Ich antizipierte richtig: Es geht um des Kaisers Bart. Ein Versuch von St die Enthüllungswelle zu stoppen bzw. zu diskreditieren? Wenn´s das war, könnte das Resultat dasselbe sein wie bei Wagner, muss es aber nicht….
    Ich hatte den Eindruck, St wirkt auf den V als unglaubwürdig, aber vielleicht habe ich das falsch geschätzt, den es war in Verbindung mit der eidesstattlicher Erklärung….

    Euch bleibt nix andres wie mir:
    Abwarten und Tee trinken.
    Tut gut bei Grippe.

  123. Der Schwob on 20. April 2011 at 10:11

    Der Kaese ist gegessen fuer Marinica. Formal muessen sich Sienerth et.al. lediglich auf den 13.04. berufen, dann gewinnen sie. Marine, muta-ti cuibul si te du!

  124. Supersvabo on 20. April 2011 at 08:07

    es erklärt auch das Schweigen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in der Sache Stephani gegen Wagner. Weil die Siebenbürger also selber in einem Rechtsstreit mit ihm verwickelt sind. Da ist es klar, daß man wohl das Urteil gegen Sienerth abwarten.

    Es fällt mir wie Schuppen von den Augen, wenn ich das vorsichtige Agieren unserer Landsmannschaft sehe. Die Prozesse Stephani gegen Wagner, Sienerth und Landsmannschaft der Siebenbürger sind auch wichtig für die Landsmannschaft der Banater Schwaben. Und zwar im Umgang mit der eigenen Securitate-Vergangenheit bzw. von Funktionsträgern in eigenen Reihen. Jetzt begreife ich als einfach denkender Schwob auch die Stellungsnahmen von unserem Generaloberen, Herrn Leber und jetzt kapier ich auch warum das so lange dauert. Würde man in der Sendlinger Straße mit den ehemaligen eigenen Securitate-IMs à la Richard Wagner umgehen, würde man sich bald auch in einem Gerichtssaal befinden, nur nicht im Zuhörerraum sondern als Akteur vorne vor dem Richtertisch. Also da bleibt mir nur Herrn Leber zu wünschen, daß er umsichtig die Sache händelt.

  125. Anonymous on 20. April 2011 at 07:12

    Aber wenn Stephani auch Sienerth verklagt hat, dann kann er doch nur wollen, dass er in der Öffentlichkeit nicht mehr als das bezeichnet wird, was er ist. Das gibt zu denken, was dahinter steckt.

    Sienerth ist ein rundum ehrlicher und aufrichtiger Mensch, ein solider und genauer Wissenschaftler, der nie jemanden um der Karriere willen verleumdet hätte.
    Durlacher

  126. Anonymous on 20. April 2011 at 07:09

    “Carl” wird auch in Deutschland sehr häufig so geschrieben, sogar jetzt noch (ein Kind in unserer nächsten Nachbarschaft heißt so).
    Im Gegensatz zu “Jacob”
    Durlacher

  127. Katharina on 19. April 2011 at 23:28

    Polkakeenich am 19. April 2011 um 09:51

    Claus Stephani ist eine Frau ? von wo ?

    _____________________________________________

    Nein, nur eben mehr C als K.
    Weil wir alle mehr C als K sein sollten. ;-)
    Schwob möge mir verzeihen, weil ich mich von einem seiner Beiträge inspiriert habe.
    Nur im Falle Stephanis hilft das C auch nicht über die Krise hinweg.
    Aber eins ist klar, er ist in Deutschland angekommen!
    Siehe die Lust zu prozessieren!

  128. getkiss on 19. April 2011 at 17:11

    Danke für die Info, solala.
    Wenn die Grippe nachlässt, bin ich vielleicht dabei..

  129. Anonymous on 19. April 2011 at 16:33

    Wird ja immer spannender hier.
    Solala, Ihren letzten Beitrag habe ich nicht verstanden, womit sind Sie nicht einverstanden?

    Durlacher

  130. solala on 19. April 2011 at 14:53

    Auch wenn ich diese Infos weitergebe, heißt es nicht, dass ich diese Verfahren – in Sachen Securitate – gut heiße.

    Ganz im Gegenteil.

  131. Supersvabo on 19. April 2011 at 14:40

    danke für die Mitteilung solala. Morgen, 20.4.2011 kann ich nicht hin, muss Geburtstag feiern ;-) aber wenn er gegen die Sbger LM klagt und ich den Termin weiß, richte ich es mir ein.

  132. solala on 19. April 2011 at 14:33

    Miteilung —- Mitteilung

  133. solala on 19. April 2011 at 14:31

    Ich habe vorhin folgende Miteilung erhalten, die ich zur Info weiterleite.

    Einiges der hier enthaltenen Bekanntgaben ist Ihnen ohnehin schon bekannt.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Claus Stephani hat Stefan Sienerth wegen eines Artikels in der Frankfurter
    Allgemeinen Zeitung verklagt.

    Die Verhandlung findet morgen (20.04.) um 10.00 Uhr im Sitzungssaal 501, 5.
    Stock, im Gebäude Lenbachplatz 7 (beim Stachus) statt.

    Der Termin ist öffentlich und kann von jedem Interessierten wahrgenommen
    werden.

    Nach der Verhandlung Claus Stephani gegen Richard Wagner am 13. April hat
    das Landgericht München I die einstweilige Verfügung aufgehoben. Der
    Rechtsstreit ist also zugunsten der beiden Beklagten ASTAK e.V. und Wagner
    ausgegangen. Erste Eindrücke über den Verlauf der Gerichtsverhandlung im
    Banatblog:

    http://www.banatblog.eu/gerichtsverfahren-claus-stephani-gegen-richard-wagne
    r/comment-page-1

    Claus Stehani hat in einem separaten Verfahren auch den Verband der
    Siebenbürger Sachsen verklagt, und zwar wegen eines Artikels in der
    Siebenbürgischen Zeitung Online:

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/10659-claus-stephani-m
    ircea-moga-moga.html

  134. Polkakeenich on 19. April 2011 at 11:45

    Superschwob weil das C nach Mamaliga riecht !

  135. Supersvabo on 19. April 2011 at 10:42

    @getkiss
    Claus Stephani ist eine Frau ?”

    Nichts ist unmöglich.
    Toyota vor dem Erdbeben.
    Klaus mit C. Vom rum Standesbeamten umgetauft?

    Warum erinnert mich das jetzt, völlig irrational, an Jac/kob aus Triebswetter? ;-)

  136. getkiss on 19. April 2011 at 10:41

    “Claus Stephani ist eine Frau ?”

    Nichts ist unmöglich.
    Toyota vor dem Erdbeben.
    Klaus mit C. Vom rum Standesbeamten umgetauft?

    Supersvabo hat recht, warum Mitleid? Nur weil die so Vorlaut si/angen? Da rutschen halt manchmal die hohen C-s runter und alles klingt plötzlich falsch…

  137. Supersvabo on 19. April 2011 at 10:16
  138. Polkakeenich on 19. April 2011 at 09:51

    Claus Stephani ist eine Frau ? von wo ?

  139. Supersvabo on 19. April 2011 at 09:43

    Man mag Stephani vielleicht verurteilen – moralisch – daß er seine Brüder von der Intelligenzia aus Rumänien bespitzelt hat, nur daß er sich seiner Haut wehrt, das kann ich ihm nit übel nehmen.

    Bei der ganzen Sache kommt mir die Geschichte in den Sinn, daß der Löwe und die Hyäne jeweils ein Reh gerissen haben und nachdem alles vorbei ist, bezichtigen sie sich gegenseitig grausam gewesen zu sein und unmoralisch gehandelt zu haben. Stephani ist keine schöne Bohne besser als Wagner und vice-versa! Wurde Stephani möglicherweise schuldig – moralisch – daß er sich zur Securitate gelegt hat, so ist Wagner – moralisch – durchaus auch zweifelthaft, da ein an ihn persönlich adressierter Brief in die Öffentlichkeit gelangte und er geradezu verbissen einen Art Rachefeldzug führt, er selber war ja in Rumänien auch RKP-PCR-Parteimann, spricht auch nit für unseren Perjamoscher Landsmann. Letztlich habe ich mit keinen der beiden so richtig Mitleid. Wer weiß welche Akten noch in Bukarest herumliegen. Übrigens, wäre mal interessant auch die Akte “Cristina” einer unabhängigen Expertise zu unterziehen. Dann wird sich ja herausstellen, ob die Akte “Cristina” echt, von der Securitate nicht manipuliert ist oder ob sie zum Zwecke der Desinformation kompromitierend behandelt wurde, so wie das Tanden Wagner-Müller es ja betreuert; warum sollen wir eigentlich denen von Haus aus glauben. Ich glaube es erst dann, wenn ich in der Bahnhofshalle von Poiana Brasov war.

  140. Jakob on 18. April 2011 at 21:56

    Anscheinend haben die Rechtsanwälte nicht nur bei den Schwaben immer gut gelebt. Warum verklagt Stephani nicht auch die FAZ? Die hat doch umfassend über ihn als Träger der drei I-”M”-Namen berichtet und die Zeitung hat eine andere Reichweite als Wagners oder Totoks Blog oder die Siebenbürgische Zeitung. Das schaut mir doch sehr nach Einschüchterungsversuchen aus.

  141. getkiss on 18. April 2011 at 09:22

    “Stephani hat den Verband der Siebenbürger Sachsen eingeklagt:”
    Der gelinkte Artikel stammt aus der Feder Wagners….
    Die Zeitung ist mithaftend?

  142. Supersvabo on 18. April 2011 at 07:26

    ob das so klug von Stephani ist, die Siebenbürger LM zu verklagen? Der Generalobere von den Siebenbürger ist ja schließlich Advokat und in diesen Dingen ein kluges Kerlchen.

    Das mit dem Stasi-Museum, das ist glaube ich, diese ASTAK die mitverklagt wurde von Stephani. Oder aber er hält sich jetzt an eine andere Institution… Was ihm das wohl bringt, wenn er weitere Prozesse führen wird?

  143. solala on 18. April 2011 at 05:41

    Stephani hat den Verband der Siebenbürger Sachsen eingeklagt:

    http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/10659-claus-stephani-mircea-moga-moga.html

  144. Der Schwob on 17. April 2011 at 22:44

    Es gibt noch ein Verfahren gegen das Stasi-Museum aus Berlin.
    Wie lautet hier das Urteil?

  145. Jakob on 17. April 2011 at 22:04

    Solala,
    welche Prozesse strebt denn Stephani noch an?
    Habe ich da was überlesen?
    Gibt es denn weitere Verfahren, die anhängig sind?

  146. solala on 17. April 2011 at 18:49

    Warten wir es mal ab, wie es in dem zweiten Prozess der Klägerin, gegen eine andere Beklagte, ausgeht.
    In laufende Verfahren darf man nicht eingreifen, also nehme ich mal von jeder Äußerung Abstand.

  147. Supersvabo on 17. April 2011 at 18:30

    @solala:

    sehr richtig! Es ist Vorsicht geboten, wenn möglicherweise gesagt wird: Wagner hat Recht bekommen, Stephani ist verurteilt worden ein IM gewesen zu sein usw. usf.

    Das Gericht hatte nur zu urteilen, ob Wagner und die andere Beklagte das CNSAS-Schreiben, das Wagner exklusiv erhielt, in die Öffentlichkeit spielte nur das war die Frage. Hätte das Gericht dies bejaht, so wären möglicherweise für Wagner Konsequenzen erstanden, wer weiß, Schadensersatz, oder was weiß ich was. ABER das Gericht hat ja die Verantwortlichkeit Wagners für das in die Öffentlichkeit gelangen des beanstandeten Schreibens vom 25.1.11 verneint, somit musste es auch nicht entscheiden, ob Stephani deswegen Ansprüche gegen Wagner hat. Nochmals, das Gericht hat sich nicht ausgelassen, ob Stephani der IM Marin ist oder nicht. Das Gericht hat auch in seinem Urteil ausgesagt, daß Wagner weiterhin behaupten darf daß Stephani IM Marin ist. Das ist freilich, wie getkiss sagte, ein Streit um Kaisers Bart. Und es wäre freilich spannender gewesen, wenn die Stephani hätte beweisen können, dass Wagner das Schreiben, durch Dritten, der Öffentlichkeit zugespielt hätte. Dann wäre wie gesagt das Ergebnis eine weitere Diskussion gewesen, ob Stephani Ansprüche gegen Wagner hätte, wie wäre es juristisch und moralisch natürlich zu bewerten gewesen, dass sich ein vermeintlicher oder tatsächlicher “Täter” gegen das einstige “Opfer” wert. Die Frage, ist es gut, dass unsere bundesdeutsche Rechtsordnung “Täter” schützt oder zumindest neutral abwägt. Aber das hat sich eben das Gericht sich selbst und anderen erspart, weil es anhand der Beweise zur Überzeugung gelangen mußte, daß Wagner nicht verantwortlich für die Veröffentlichung gewesen sei.

    Freilich könnte Stephani beim Oberlandesgericht München gegen das Urteil berufen, soweit ich das “ergoogelt” habe. Er kann sogar gegen das Oberlandesgerichts-Urteil Revision zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe einlegen. Ob er das tut, daß weiß momentan wohl nur er.

    Wir können gerne auch spekulieren, so unter uns schwowischen und siebenbürgerischen Brüdern, ob Wagner nicht spitzfindig doch irgendwie mit der Veröffentlichung zu tun hatte. Denn, wie kann es sein, daß jemand einen Brief bekommt und das ohne sein Wissen, sein Zutun oder gar gegen seinen Willen dieser an ihn persönlich adressierten Brief ins Internet kommt und einem anderen dann “schadet”. Was für “Freunde” hat muß man wohl haben, daß diese, wenn schon ohne eigenes Mitwissen, diesen persönlichen Brief der CNSAS an die Öffentlichkeit kommt. Ich kann mir das aufgrund meiner Lebenserfahrung nit vorstellen. Aber man konnte Richard Wagner nicht beweißen. Es gab keinen Zeugen der sinngemäß sagt, er hätte gesehen/mitbekommen, daß R. W. den Brief original oder kopiert weiter gegeben hätte oder gar gesagt hätte, bring in in die Öffentlichkeit. Diesen Beweiß konnte Stephani nicht führen, daher mußte der Richter die einstweilige Verfügung aufheben, bzw. Stephanis Klage abweisen; auch wenn der Richter, rein gefühlsmäßig “glaubt” daß Wagner doch was mit der Veröffentlichung zu tun gehabt hätte.

    Der Richter hat in seinem Urteil aber sicherlich nicht gesagt, Stephani sei oder sei nicht IM Marin und er hat sicherlich auch nicht gesagt Wagner darf behaupten Stephani sei IM Marin. Wer versucht das so oder so ähnlich hinzustellen ist nicht korrekt. Wenngleich ja die Pro-Wagner-Partei durchaus ihre Befriedigung zum Urteil zum Ausdruck bringen kann, da es R. W. in der Causa keinen weiteren Ärger bringen wird – es sei denn Stephani legt Rechtsmittel ein.

  148. solala on 17. April 2011 at 15:49

    Ergänzung:

    … weitere Prozess gegen eine ANDERE Beklagte.

  149. solala on 17. April 2011 at 15:41

    In dieser Sache möchte ich mich auch noch mal zu Wort melden.
    Durch die perfekte Wiedergabe des “Supersvabo” über den Inhalt des Gerichtsverfahrens – Stephani vs. Wagner und Sonstige – hier im Banatblog – hatte ich das Urteil bereits vor einigen Tagen prognostiziert.
    Ich war bei der Verhandlung nicht dabei.
    Es ist Faktum, dass entgegen der allüblichen Meinungen,
    dass ein Gericht “Gerechtigkeit sprechen müsse” ( zu Gunsten des Klägers oder des Beklagten ?) das Gericht nur urteilen darf und kann nach den vorgelegten Beweisen. Sind diese nicht vorhanden, – was hier offensichtlich der Fall war, so ergeht das Urteil selbstverständlich zu Gunsten des Beklagten.

    Das Gericht urteilt NICHT, wie eine Blogteilnehmerin “vera” vor Tagen meinte, im Sinne der Gerechtigkeit- quasi der Parteinahme. Das Gericht urteilt – und das zu Recht – nach Beweisvorlage.

    Warten wir´s mal ab wie der weitere Prozess, von Stephani angestrebt, ausgeht.

  150. getkiss on 17. April 2011 at 13:47

    Schade, wäre gerne dabei gewesen, aber auf Urlaubsreise.
    Einerseits.
    Andererseits “Nun es wurde gestritten, wie der Brief der CNSA, den Richard Wagner erhielt und zwar mutmaßlich am 25.01.2011 in das Internet gelangen konnte und somit publik wurde” ist doch ein Streit um des Kaisers abgefallenem Bart.
    Nebensächlichkeiten….

  151. Supersvabo on 17. April 2011 at 11:04

    Nun finde ich Zeit mal das bißchen Drumherum vom Prozeßtag zu schildern, also ehe so B.LD-Zeitungs-mäßig:

    So gegen 16.00 Uhr waren ungefähr 20-25 Personen im Gerichtssaal. Es waren mehrheitlich Siebenbürger Sachsen. Man hat sich offenbar untereinander größtenteils gekannt. “Wir sind eine Gruppe hier!”, habe ich von einem Herrn vernommen, der es zu einem anderen sagte.

    Von den Banater Schwaben war, soweit mir bekannt nur der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft und der Schriftleiter der Banater Post zugegen. Diese Herrschaften saßen hinten im Eck, hörten freundlich zu, der Bundesvorsitzende machte sich Notizen. Neben ihnen eine höflich und freundlich wirkende Dame mittleren bis ältern Alters in einer pinkrosafarbenen Bluse einem dunklen Blaser darüber.

    Richard Wagner nahm auf der Beklagtenseite bei seiner recht jungen Rechtsanwältin, Frau Ritzmann, Platz. Nur einmal hat ihn das Publikum interessiert, hat sich umgedreht und musterte vereinzelt Zuhörer. Er wirkte recht abgeklärt, ja fast schon teilnahmslos.

    Stephani war auf der Klägerseite freundlich dreinblickend, unaufgeregt. Im zur Seite muß seine Ehefrau oder Lebensgefährtin beigestanden haben, die dann in der ersten Reihe Platz nahm. Der Pressefotograf der Siebenbürger Zeitung schoss im Gerichtssaal Fotos. Von Richard Wagner, der das stoisch hinnahm. Als er Stephani fotografieren wollte, hielt dieser sich ein schwarzes Schnellheft vors Gesicht. Der Klägervertreter frage von welcher Zeitung der Knippser käme, da kam halt raus von den Siebenbürger.

    Ob es ausgesprochende Richard-Wagner-Fans oder Claus-Stephani-Fans dabei waren kann ich nicht beurteilen. In der zweite Reihe muss wohl eine zweite Rechtsanwältin gesessen haben, die auf Wagners Seite war. Sie war jung, blond, sehr streng und ernsthaft wirkend und gutaussehend. Sie wurde als Frau “Tham, Dam” begrüßt. Sie und einen sie begleitenden Herren hatten eine Art Handakte vor sich und verfolgten auch das ganze.

    Am Ende der Gerichtsverhandlung am 13.4.11 leerte sich der Saal. Und da möchte ich eine sehr subjektive Beobachtung mitteilen. Als der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft den Saal verließ mußte er an Richard Wagner vorbei. Die Reaktion des Bundesvorsitzenden konnte ich nicht sehen; aber den von Richard Wagner. Unser Perjamoscher Schriftsteller hat ihm ins Gesicht gesehen, aber auf seinem Gesicht selber kam überhaupt keine Reaktion, nichts, kein Nicken, keine Mine hat unser Perjamoscher Landsmann gezogen, als er mit sich der Präsenz unseres Semikloscher Landsmannes konfrontiert wurde. Da wurde es mir klar, das es für die Landsmannschaft keine Achse des Guten zwischen Perjamosch und Semiklosch gibt. Wer unter den Gutherzigen hier sich eine Versöhnung Landsmannschaft/Wagner-Müller erhofft hat, dem muss ich sagen, das es die nach meinem subjektiven Gefühl nicht geben wird. Der inhaltsleere Blick des Perjamoschers als er unseren Semikloscher Bundesvorsitzenden direkt ansah, deuten daraufhin. Wenn man bedenkt, wie sehr er in einem Interview des Deutschlandradios gegen den jetzigen Bundesvorsitzenden gebissen hat, so würde man meinen, er müßte ihn ja kennen.

    Schließlich haben sich die Leute draußen in der Weiträumigkeit des Münchner Justizpalastes sehr schnell verstreut. Der Richter hat schließlich alle Prozeßbeteiligten per Handschlag verabschiedet.

  152. Ingemar on 15. April 2011 at 23:04

    Das spannende an dem Ergebnis ist, wie jetzt damit umgegangen wird. Oder was es überhaupt bedeutet. Darf jetzt Stephani als Securitate Mitarbeiter bezeichnet werden? Oder was sagt das Urteil aus?

    Was ist der nächste Schritt? Was für Verfahren stehen uns demnächst ins Haus? Ich meine wir stehen ja nur ein paar Sätze vor einem Verfahren, in dem geklärt werden muss wie man mit ehemaligen Spitzel umgehen soll. Ob Zivilrechtliche Forderungen der Opfer möglich sind usw.?

  153. Der Schwob on 15. April 2011 at 16:51

    Danke Vera,
    egal wie dieser Prozess ausgeht. Es ist so ähnlich wie mit Demjaniuk, der gleichzeitig ein paar Ecken weiter verhandelt wurde: Sie haben nicht nur auf hoher See schlechte Karten.

    Unser Wohner Richard hat nicht mehr viel vom Leben, in seinem Eremitendasein
    geht es nur noch um die Ehre. Er ist nicht nur ein Kommunismuskenner- wie
    wir alle- aber auch ein gewiefter Deuter von Secu-Dokumenten.
    Ich denke, in dieser Hinsicht kann man sich auf sein Urteil und seine Nase verlassen.

    Was Stephani anbelangt, ist er genauso traumatisiert wie viele andere.
    Aber er war zum gegebenen Zeitpunkt ein bisschen gleicher als andere.
    Passiert ja nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Rumäniendeutschen, dass einige “mai smecheri” als die anderen daherkommen.
    Ich kann nur hoffen, dass er eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat.
    Nun hat er auch im Banater Lager einen Namen. Mal sehen, was er daraus macht.

  154. Supersvabo on 15. April 2011 at 11:37

    meiner Erinnerung nach, und die ist in diesem Falle recht gut, hat nicht der Richter gefragt, warum Stephani nicht die CNSAS verklagte, sondern es war der schnippische Einwand der Anwältin von Richard Wagner. Aber gut, alles unwichtige Details.

  155. Supersvabo on 15. April 2011 at 11:35

    Werte Vera,

    danke für die Information. Sie sind der Meinung, die Gerechtigkeit habe gesiegt, das ist Ihr gutes Recht, sie haben damit auch Partei für Wagner ergriffen, das ist auch recht! Jeder mag es halten und bewerten wie er will. Ich habe meine Meinung noch nit kundgetan.

  156. vera on 15. April 2011 at 11:14

    nachtrag: Seh gerade, dass ich mich vertippte: Die Behörde heisst natürlich CNSAS

  157. vera on 15. April 2011 at 11:07

    Werte einfach denkende und Superschwaben,
    um den Spekulationen ein Ende zu bereiten, hier das Prozeßergebnis: Richard Wagner hat gewonnen. Und damit siegte zum Glück auch die Gerechtigkeit. Was soll all das Gerede von der Verletzung von Persönlichkeitsrechten? Das hatten wir doch schon bei der Stasidebatte! Es geht nach wie vor um die Grundfrage: Wessen Persönlichkeitsrechte werden/wurden verletzt? Jene der Opfer, die jahrelang bespitzelt, denunziert wurden? Oder jene der Täter, die, nachdem endlich die Akten von der CSNAS herausgegeben werden, bangen, dass sie enttarnt werden. Warum hat Stephani, wie der Richter ja völlig zu Recht im Prozess fragte, nicht die CSNAS verklagt? Die in diesem Schreiben vom 25.1. die IM-Tätigkeit von Stephani bestätigt? Warum verklagte er nicht schon im Oktober Herta Müller und die FAZ? In der Herta Müller ja schon die Anschuldigungen öffentlich gemacht hat? Im Prozess war völlig klar, dass von Seiten Stephanis und seines Anwalts nur auf Nebenschauplätzen gekämpft wird.
    Ab jetzt wirds interessant – wir werden sehen, ob Stephani in die zweite Runde geht und das einzig wichtige verhandelt wird: War er nun IM Moga und Marin? Und wenn: Was hätte er zu verantworten? Wessen Persönlichkeitsrechte wurden wie verletzt? Die Bukarester Behörde stützt ihre Feststellung auf 6 Belege, wie sie im Brief vermerkt. Diese Belege lägen vor, betonten Wagner und seine Anwältin im Prozess. Der Richter verzichtete auf die Offenlegung, zu Recht, denn es ging im jetztigen Prozess ja nicht um die IM-Identität.
    Warten wirs ab, ob Stephani die Belege sehen will, damit ehrlich vor einem deutschen Gericht geklärt werden kann, was tatsächlich passierte. Wenn wahr ist, was er bisher behauptete, kann er der Offenlegung ja beruhigt entgegensehen.

  158. Ingemar on 15. April 2011 at 10:21

    Weiß jetzt schon jemand wie es wirklich ausgegangen ist. Nach meinen neusten Informationen wurden die einstweiligen Verfügungen aufgehoben. Demzufolge muss ja wohl die Klage abgewiesen worden sein. Aber wirklich sichere Informationen hab ich leider auch nicht.

  159. solala on 15. April 2011 at 10:18

    ich bin nicht parteilich, weder zu Klägerin noch zu Beklagter habe ich eine Beziehung, ich hatte gestern einfach mal gepokert und meine Meinung zu dem zu erwartenden Urteil prognostiziert

  160. Der Schwob on 15. April 2011 at 09:51

    Die Angelegenheit ist schon ein bisschen haarig. Was überwiegt, die Persönlichkeitsrechte oder die Information der Allgemeinheit?

    Andererseits haben wir es mit einem Dopingsünder zu tun, der sowohl Clenbuterol
    als auch EPO verbraucht hat. Das eine wurde ihm nachgewiesen, das andere
    noch nicht ganz. Er beruft sich auf Punkt 2.
    Statt sich insgesamt zu entschuldigen, begibt er sich auf einen schmalen Grat.

    Wenn die Klage abgewiesen wird, ist er ein gebrochener Mensch.
    Hätte er sich vorher öffentlich entschuldigt, könnte er ruhig schlafen.
    Bekommt er recht, ändert das nichts an seinem Dopingsünderstatus.

  161. Katharina on 14. April 2011 at 22:08

    Wie lautet das Verdikt?

  162. Supersvabo on 14. April 2011 at 13:54

    :-) ;-)

  163. solala on 14. April 2011 at 13:49

    mein lieber Supersvabo,
    ich kenne Sie nicht, dennoch bin ich in der Gewissheit, dass Sie das gleiche Ziel verfolgen wie ich auch

  164. Supersvabo on 14. April 2011 at 13:04

    verzeihen Sie solala, wenn ich mich ein drittes Mal an Sie wende:

    bei allem Eifer meinerseits möchte ich nun doch danken für Ihren Beitrag um 11.19 Uhr. Ich finde der Anstand gebietet es mir dies Ihnen gegenüber zu tun.

    Die vorhergehenden Beiträge habe ich deshalb verfasst und freigegeben, weil ich halt als einfach denkender Schwob nit so recht weiß, wie ich mit Ihren Aussagen, die Sie mir teilw. adressierten, zumindest habe ich mich angesprochen gefüllt, vielleicht zu unrecht, umgehen soll. Sie wissen ja, einfach denkende Schwowe wie ich sind halt nit so geschliffen und rhetorisch versiert und Glace-Handschuhe trage sie auch nicht. Also solala, nix für ungut, ich wills halten hart in der Sache, aber liebevoll im Persönlichen.

  165. Supersvabo on 14. April 2011 at 12:58

    Ich gehe davon aus, dass es ein Zufall ist und nicht hintergründig noch analysiert / hinterfragt werden sollte.

    fällt mir jetzt auf: soll diese subtile Aussage eine Aufforderung für uns andere Blogteilnehmer hier sein Selbstzensur zu üben (wie im Sozialismus) und sich konform Ihrer Ansicht verhalten? Ich frage nur, da ich ja nicht weiß wie Sie das meinen und ob Sie diese Aussage gezielt an die Blogteilnehmer hier richten. Ich unterstelle mal, zu Ihren Gunsten – gegen Ihren Willen – sie wollen damit zur Sachlichkeit in den Diskussionen aufrufen damit hier nicht irrationale Gegensätze Banat-Siebenbürgen aufgerissen werden; aber bitte korrigieren Sie mich, wenn ich daneben liege.

    Also Ingemar hat eine wunderbare Plattform geschaffen, mit der möglichst größten Meinungsfreiheit – wofür ich ihm nicht genug dankbar sein kann – er als Herr dieses Blogs mag bestimmen in welche Richtung eine eventuelle Diskussion geht.

  166. Supersvabo on 14. April 2011 at 12:53

    solala,
    verzeihen Sie mir die Flappsigkeit, aber wir würden uns jetzt über ein zwar gelegtes Ei (das Urteil), aber wir wissen beide momentan nicht ob das Ei weiß ist oder ob es gelblich ist. Warten wir mal ab. Ich gebe keine Prognose ab, warum auch Prognose abgeben, wenn sich die ohnehin von vorneherein erledigt hat, da das Verdikt schon gefällt ist. Ich mache weder positive Stimmung für Richard Wagner noch für Claus Stephani. Wenn das Urteil bekannt wird, dann kann ja jeder, und das tue ich dann wohl auch, meinen Kommentar dazu abgeben. Sicherlich kennen Sie den Spruch “Auf hoher See und bei Gericht….”

  167. solala on 14. April 2011 at 12:43

    Supersvabo
    ich nehme an, dass das Urteil bereits verkündet ist, das Urteil kenne ich noch nicht.
    In solchen Sachen – wie Verleumdungsklage – machen sich die Richter in München ( zu Recht ) nicht viel Mühe. Denn da kann ja Jeder gegen Jeden klagen.
    Festgestellt habe ich jetzt erst, so nebenbei, dass ein Sachs gegen einen Schwob klagt. Ich gehe davon aus, dass es ein Zufall ist und nicht hintergründig noch analysiert / hinterfragt werden sollte.

  168. Supersvabo on 14. April 2011 at 12:11

    solala am 14. April 2011 um 11:19

    eigentlich müsste das Urteil ja schon verkündet sein, es sei denn der Richter hat die Entscheidungsverkündung vertagt. Mal sehen, ob es anderweitig Berichte über den heutigen Termin, am 14.4.11 gab.

  169. solala on 14. April 2011 at 11:19

    Supersvabo hat hervorragende Arbeit geleistet.

    Ich wage eine Prognose, warten wir´s aber ab:
    Solange das Landgericht München über den Kläger Stephani keine Nachweise vorliegen hat, dass Richard Wagner die Seiten, die er von CNSAS erhalten hat, selbst ins Internet gestellt hat, kann er, der Beklagte ” im Namen des Volkes” nicht verurteilt werden.

  170. Supersvabo on 14. April 2011 at 09:47

    Ich werde gegen Abend noch, losgelöst von dem eigentlichen Inhalt, meine Beobachtungen drum herum niederschreiben. Es waren hauptsächlich Siebenbürger Sachsen als Zuhörer im Sitzungssaal. Leider kenne ich die Oberen der Siebenbürger Landsmannschaft nicht, aber ich vermute, daß dort die Crème de la Crème der Siebenbürger Landsmannschaft war. Vermutlich auch Vertreter der Siebenbürger Zeitung. Zumindest war ein Pressefotograf der Siebenbürger da, der Richard Wagner nach Schluß der Vehandlung in die Lederjacke half. Er hat auch Fotos geschossen. Auf der Homepage der Siebenbürgener ist kein Sterbenswörtchen von der gestrigen Verhandlung zu lesen. Vermute mal, daß Sie das heutige Urteil abwarten, das aber jetzt schon gefällt sein müsste. Auf der Homepage der Landsmannschaft der Banater Schwaben ist natürlich, wie zu erwarten, nichts zu finden, obwohl Herr Wolf von der Banater Post und Herr Leber als Zuschauer mit im Sitzungssaal waren. Mal wieder Taktik, Politik aus der Sendlinger Straße? Es geht uns ja gaaaaar nichts an, wenn ein Banater Schriftsteller in ein Prozess in Punkto Securitate verwickelt ist. Die Anwesenheit von Herrn Wolf lässt aber hoffen, dass in der nächsten Banater Post etwas über die Causa Stephani vs. Wagner steht, es kann aber natürlich sein, daß statt dessen wiedermal ein pensionierter achtzigjähriger Lehrer hochgejubelt wird; ist ja Sache der BP-Redaktion.

  171. Der Schwob on 14. April 2011 at 08:34

    Meserie, Supersvabo

  172. Katharina on 14. April 2011 at 07:59

    http://schluesselworte.blogspot.com/2011/03/aus-aktuellem-anlass-ii.html

    Kennt überhaupt jemand die Wahrheit???
    Was hat die Secu mit uns und aus uns gemacht?

  173. Supersvabo on 13. April 2011 at 22:41

    Hallo,

    leider kann ich morgen nicht zur Urteilsverkündung. Ich muss arbeiten. Schwänzen kann und und will ich nicht in der Arbeit und kurzfristig frei bekomme ich nicht (habe heute Abend meinen Chef angerufen deswegen). Tut mir leid.

    Ich kann und würde auch ein Richterspruch nicht vorwegnehmen.

    Nur, soweit ich es einschätzen kann: Wird man Richard Wagner die Verantwortung zurechnen, daß er ein an sich persönlich von der CNSAS gerichtetes Schreiben in die Öffentlichkeit gelang? Wie konnte das geschehen? Gerade da hat er sich nicht geäußert bzw. viel mehr beharrlich gesagt er habe es keinem Dritten weitergegeben. Aber wie bekam dann ein Dritter dieses Schreiben, ohne sein Wissen in die Hand und konnte in Farbe dies im Internet veröffentlichen? Konnte er also dafür etwas oder nicht? Hat er es gar über einen Dritten bewußt lanciert?

    Und wenn der Richter zum Schluß käme Richard Wagner trüge Verantwortung für die Publikmachung des für Stephani verfänglichen CNSAS-Schreibens? Was dann? Was sind die Folgen? Egal, wer Recht bekommt. Für Stephani ist das Kind in den Brunnen gefallen. Er hat zumindest einen imateriellen Schaden, egal oder er jetzt Securitate-IM war oder nicht. Hat er dann gegenüber irgendwelche weitere Ersatzansprüche? Wie schon geschrieben es geht nicht um eine moralische Qualifizierung einer tatsächlichen oder vermeintlichen IM-Tätigkeit Stephanis. Es geht wohl darum, ob unabhänig davon, die deutsche Rechtsordnung auch einen tatsächlichen oder angeblichen “Täter” in all seinen Persönlichkeitsrechten schützt, also ob auch “Täter” unter gesetzlichem oder richterlichem Schutz stehen. Ich will damit auch gar keine Wertung oder Bekenntnis abgeben ob ich persönlich oder ob man das allgemein für gut oder schlecht finden. Es ist diese gespaltene und für uns Laien und gerade auch für einfach denkende Schwowe verquerte Denkweise von Juristen, die alles abstrahieren und das pralle vielschichtige Leben unter Gesetzesnormen, also in Schublanden zwängen.

    Ich bin auch gespannt, wie morgen das Verdikt lautet.

  174. Katharina on 13. April 2011 at 22:11

    Supersvabo, danke, dass Sie uns so schnell informiert haben!
    Das mit dem einfach denkenden Schwabe stimmt schon wieder nicht. :-)
    Der Bericht ist einfach klasse.

  175. Ingemar on 13. April 2011 at 21:51

    Super Bericht Supersvabo. Danke nochmals für deine Mühe.

    Ich bin gespannt welches Urteil jetzt gefällt wird. Aber vermutlich wird wohl das bestehende beibehalten.

    Gehst du morgen auch zur Urteilsverkündung Supersvabo?

    Zur Thematik werde ich mich dann nochmal getrennt in einem anderen Artikel äußern.