Hallo liebe Leser,
hat jemand in letzter Zeit einen neuen Ausweis bekommen? Ich habe nämlich gehört, dass in Zukunft der Geburtsort im Banat nicht mehr in Deutsch, sondern in der rumänischen Schreibweise angegeben wird. Und sogar noch ein rum. dahinter stehen soll.
Leider konnte ich bisher keine weiteren Informationen finden. Weiß da jemand genaueres? Weil wenn das stimmen würde, dann wäre das schon ein dickes Ding. Doch würde ich gerne noch mehr dazu erfahren. Wenn also jemand etwas weiß, dann sagt bitte bescheid. Ich halte euch auch auf dem Laufenden, was bei meinen Recherchen herauskommt.

in meinem “Buletin nemtesc” steht gozaydanc “Temeschburg”; also sei nett, vielleicht läßt sich der Beamte überzeugen.
Ich muss jetzt einen neuen Personalausweis beantragen. Derzeit steht in meinem aktuellen: Geburtsort: Timisoara/Rumänien. Ich würde gerne die deutsche Bezeichnung “Temeschburg” stattdessen eintragen lassen. In der amtlichen Übersetzung meiner Geburtsurkunde steht nämlich auch als Übersetzung für Timisoara “Temeschburg”. Kann ich damit den Sachbearbeiter überzeugen? Ist denn Temeschburg überhaupt die offizielle und behördlich anerkannte Übersetzung?(Wohne in NRW)
Die/Der heisst jetzt “tafgak”. Und wird dem Namen gerecht:
gackert,
gackert,
gackert……
kompliment, kannst du ganz gut, das gackern!
legst du auch mal ein ei?
“Anonymous am 22. April 2011 um 10:13
getkiss: “Der Fall ghiunter heisst bei den sibi´s Eskimo….”
Herr behüte.
Durlacher”
Das hat schon angblich der Lomonosow von einem Schweden gelernt: Alles existiert nur in der Verwandlung. “Masse” und “Energie” bleiben konstant.
Die/Der heisst jetzt “tafgak”. Und wird dem Namen gerecht:
gackert,
gackert,
gackert……
danke für den guten artikel
Also für alle : In meinem neuen Personalausweis steht
Geburtsort : Blumenthal !
Donnerwetter ich wuste das gar nicht und besitze ihn schon einige Monate, darauf bin ich jetzt mächtig stoltz ……..
Warum steht da Blumenthal drauf ?
Ich glaube weil ich beim eintreffen in die Bundesrepublig die Daten in Deutsch angegeben habe.
Somit ist dies automatisch so abgelaufen, Ich Rat auch keinem Feld zu kaufen, den was der Bauer dort am Tag anbaut, wird in der Nacht gestohlen. So schön ist die heile Welt !
getkiss: “Der Fall ghiunter heisst bei den sibi´s Eskimo….”
Herr behüte.
Durlacher
Günther, den Begriff Temeschburg gibt es seit 1396. Du scheinst der letzte zu sein, der sich für so was interessiert.
Kann es sein, dass alle Deutschen Nazis für dich sind?
Der Fall ghiunter heisst bei den sibi´s Eskimo….
Günther du hasst Feuer gelegt, ich Antworte dir nicht darauf ist mir zu ……………
Frohe Ostern
Wenn er so an seinem ION und an TIMISOARA hängt, hätte er doch da bleiben können.
Warum ist er denn nach Deutschland gekommen, wenn er die deutschen Namensbezeichnungen so kategorisch ablehnt und diese als Nazibezeichnungen betrachtet?
Da haben wir es anscheinend mit einem Schmarotzer, einem Wirtschaftsftüchtling zu tun, für den Deutschland finanziell das gelobte Land ist, ideel aber alles, was deutsch ist, abgelenhnt wird.
Günther am 21. April 2011 um 09:53
Tja,die ,,mamaliga,,lässt grüßen….
Zuerst ist man,,Teitsche,,und dann sehnt man sich nach dem ,,Ion,,ich muss nur den Kopf schütteln,aber wenn es ihm so passt dann halt wie Anonymus sagt.,,Giunter,,…
Günther ist der deutschen Sprache nicht mächtig.
Lassen wir es dabei bleiben, dass er in seinen Urkunden rumänische Bezeichnungen bevorzugt.
besser noch Ghiunter
es ist schon typisch deutsch und abartig. Da schreibt man in die Karten und Schilder: Praha statt Prag, Brno statt Brünn, Wroclaw statt Breslau usw. Aber man schreibt durchweg: Lissabon statt Lisboa, Rom statt Roma, Venedig statt Venezia, Florenz statt Firenze, Mailand statt Milano. Manche sehen vor lauter politischer Korrektheit nur noch Hakenkreuze statt Sternlein und dann ist noch der Hang zum Querulatorischen da.
Ne, ne da ist mir Johann und Temeschburg lieber. Was machen wir eigentlich mit dem Vornamen Günter, die Rumänen kennen das “Ü” nicht: wie wäre es mit Giunter?
Wem IOAN und TIMISOARA besser gefällt als
Johann und Temeschburg, der soll tun, was er nicht lassen kann. Jeder möge glücklich werden nach seine Fasson.
Das mit Temeschburg als Nazi-Wort ist ein Schmarrn.
Die Bezeichnung Temeschburg gab es schon lange vor den Nazis und es wird sie auch noch lange danach geben.
Würden wir alle Wörter ausmerzen, die einst die Nazis gebraucht haben, müssten wir ja stumm herumlaufen oder ausweichen auf eine Fremdsprache.
Da sieht man wieder wie die p o l i t i s c h Überkorrekten sich lächerlich machen!
…Konkreter Fall: ich wollte den Nazi-Ausdruck “Temeschburg”
totaler Quatsch, von wegen Nazi-Ausdruck. Ausserdem finde ich wiederum die Bezeichnung Temeschburg wunderschön.
Konkreter Fall: ich wollte den Nazi-Ausdruck “Temeschburg”, den mit die bayerischen Behörden bei der Einwanderung ohne viel zu fragen in den Ausweis geschrieben hatten nicht nmehr in meinen Papiern sehen.
da in D Beamtenwillkürhe herrscht, kam es auf ein ernsthafte Gespräch mit der Sachbearbeiterin am Rathaus an: Ergebnis: sie schreibt rein was im Geburtsschein steht. Damit glaubte sie mich schachmatt gesetzt zu haben. Denkste. Beamte gibt es auch im Rathaus Timisoara. Allerdings sind die ganz anders eingestellt dem Kunden gegenüber. Erst bekam ich einen Internationalen Original(!) Geburtsschein für wenige Lei. Auch den seinerseits in rumänischer Übersetzung eingetragen zweiten Vornamen Ioan habe sie mir in Johann abgeändert, obwohl mir Ioan lieber gewesen wäre. Es kam der Hinweis das würde mich in Deutschland einen hohen Betrag kosten, weil alle deutschen Papiere abgeändert werden müssten. Beratung zum Nutzen des Bürgers – ich war baff.
Heute steht in meine Ausweis Timisoara und das ist gut so!
So nebenbei fragte ich ob eine Namensänderung in Rumänien möglich wäre für einen Bundesbürger. Ja, es geht , ist legal, billig, schnell!
Also nützlicher Hinweis für jeden, der seinen Namen kostengünstig ändern möchte: im Geburtsort geht das und ist für deutsche Behörden bindend.
Wenn sich das deutsche Beamtentum aus Borniertheit oder Böswilligkeit heraus
breitklopfen läßt, in Zukunft in unseren Ausweisen statt Temeschburg/Temeschwar/Temeschvar/Temeswar/Temesvar….Timisoara zu vermerken, wandere ich aus. Worin besteht rein formal der Unterschied zu einem
rumänischen Papier?
Es ist der hiesigen Nomenklatura sehr wohl zuzumuten, dass sie jeweils 100
banatschwäbische und sächsische Ortschaften korrekt erfasst und intern
Rumänien zuordnet. Ein Niederschlag im Ausweis ist absolut überflüssig.
Viele von uns haben bewusst für ihr Deutschtum gekämpft und dafür gelitten.
Eine kleine “Belohnung” waren die deutschen Papiere.
Es gibt immer den ersten und den zweiten Blick. Und ich will es selbst in der Hand haben, wie viel Information ich meinem Gegenüber biete.
Ansonsten wird immer auf der Integrität der Persönlichkeit und der Würde
herumgeritten. Bei den Flüchtlingen/Aussiedlern scheint man das nicht so genau zu nehmen.
Richtig Beatrix, so sehe ich das auch.
Und wenn ein Deutscher ein Grundstück in Triebswetter kaufen will, dann googelt er den Ort einfach und wird sofort fündig.
Im Zeitalter des Internets sollte das doch wirklich kein Problem sein.
Niklos
Keinesfalls möchte ich, dass künftig in meinem Ausweis (ein neuer steht im Herbst an) anstelle des deutschen der rumänische Name meines Geburts- und ehemaligen Heimatorts erscheint. Der Ort entstand bei der Kolonisation sozusagen auf freier Flur (es gab dort keine Siedlung) und erhielt einen deutschen Namen. Vor der rumänischen gab es gleich zwei ungarische Bezeichnungen. Ebenso wenig bin ich darauf erpicht, dass in meinen Papieren nach gut dreißig Jahren der Name eines Staates erscheint, dessen Bürgerin ich nicht bin.
deswegen will ich unter anderem auch keinen rumänischklingenden Ort in meinem “buletin”
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/muenchens-prickelndster-prozess-champagner-bande-gericht-tz-1190420.html
(edit Admin. Ich habe den ganzen Text raus genommen und nur den Link zum entsprechenden Artikel beigefügt)
Ich weiß nicht, warum dies zu einem Gesprächsthema geworden ist. Es sollte der offizielle Name der Ortschaft angegeben werden. Wen interessiert das schon in Deutschland, ob ich nun in Bruckenau oder in Pischia geboren bin. Es mag für mich von Bedeutung sein, weil ich eine Deutscher bin und Deutsch aufgewachsen bin, aber sonst….
Außerdem ist es verwirrend. Stellen Sie sich vor, jemand schreibt in der Zeitung, dass es billige Grundstücke in z.B. Triebswetter gibt. Was macht der Investor – sucht auf der Karte verzweifelt nach “Triebswetter”, das billige Land liegt jedoch in Tomnatic
Man kann seine Heimatverbundenheit auch anders zeigen und nicht mit Debatten um irgendwelche Bezeichnungen, die seit sehr langer Zeit offiziell anders heißen.
Genauso verwirrend, wenn man in Rumänien, aber auch in Deutschland sagt, etwas kostet soundsoviel RON. Was ist, ist der RON über Nacht zur rumänischen Währung geworden? Sicher nicht, nach wie vor ist es der Leu, ob es uns gefällt oder nicht.
Meinhardt
Ich habe es jetzt von einem konkreten Fall gehört. Allerdings ohne es selbst zu sehen oder zu wissen, was genau davor im Ausweis stand. Daher habe ich erst einmal nachgefragt, nachdem ich einen sehr emotionalen und ausführlichen Artikel darüber zur Hälfte fertig hatte. Gut das diesmal mich jemand erstmal zum Nachdenken und Nachfragen angeregt hat, bevor ich losgepoltert habe
.
Bei mir steht auch schon immer Großwardein drin. Was würde es nun ändern wenn da nicht mehr der deutsche Begriff drin stünde sondern die rumänische Ortsbezeichnung plus ein Rumänien dabei. Zuerst würde es mich stören. Denn ich habe mich noch nie als Rumäne gefühlt. Und wenn mich jemand fragt wo ich herkomme, sage ich auch direkt Banat und nicht Rumänien. Auf Nachfragen gibt es dann noch ein ehemaliges Deutsches Gebiet im heutigen Rumänien oder so.
Es würde mich daher nicht stören, dass ich als nicht Deutscher aus Deutschland gebrandmarkt werde, sondern das ich zum Rumänen gemacht werde, so wie ich mich nie gefühlt habe.
Was mich auch stören würde ist, es wäre ein weiterer Schritt zur Auslöschung der Banater Schwäbischen Geschichte im Banat. Diese deutschen Ortsbezeichnungen sind Teil unserer Identität und bezeugen die Anwesenheit von unseren Ahnen im Banat. Mit dem Personalausweis haben wir ein amtliches Dokument in Deutschland in der Hand, dass genau dies bezeugt. Die deutsche Bezeichnung sagt: Hier haben deutsche gelebt und gewirkt. Würde das nicht mehr so im Personalausweis stehen, wäre es einfach ein weiterer Beitrag zur Rumänischen Geschichtsklittung.
Von diesen Gerüchten habe ich auch gehört, nicht aber von einem konkreten Fall.
In meinem Personalausweis steht seit nunmehr 30 Jahren immer nur mein Geburtsort im Banat in der deutschen Fassung. Das geschah immer ohne mein Dazutun und es war in Bayern so wie auch in Baden-Württemberg.
Interessant finde ich da schon Katharinas Anmerkungen, welche Gefühlslage uns dann der Zusatz “Rumänien” bescheren würde. Dieses Geburtsland gehört nun mal zu unserer Biographie, warum möchten wir (wohl die Mehrheit)es nicht im Personalausweis stehen haben. Wahrscheinlich weil unser Gegenüber damit Negatives verbindet, weil wir dann wieder erklären müssten und letztlich doch nicht verstanden würden.
Nach dem Anschlag vom 11.09.2001 verfügte Beckstein, in den neuen Ausweisen
mit überdimensionalen Buchstaben das Geburtsland zu vermerken.
Auf einem PA fiel einem nur noch der Begriff POLEN oder RUMÄNIEN auf, der
Name wurde zur Nebensächlichkeit degradiert.
Im Zuge von massiven Protesten der Betroffenen wurde diese Diskriminierung
rückgängig gemacht. Es wurden korrigierte, “normale” Ausweise ausgegeben.
Auch die rumänischen Ortsbezeichnungen haben in unseren Dokumenten nichts zu suchen. Es sei denn, der Einzelne wünscht sich das.
Ich finde, das dt. Beamtentum muss unsere Position respektieren.
Dafür lohnt es sich, auf die Barrikaden zu gehen. Nur darf man sich in dieser
Angelegenheit nicht auf die anderen verlassen.
Interessantes Thema. Finde ich.
Darüber könnte man diskutieren.
Nicht so sehr was in Wirklichkeit in unserem Personalausweis steht, sondern welche Vor- oder Nachteile wir deshalb haben, was wir uns wünschen (keiner soll unsere tatsächliche Herkunft wissen),welche Gefühle uns etwa der rumänische Ortsname bescheren würde.
Ich brauche keinen neuen Personalausweis.
Dass ich aus Rumänien komme ist aus dem Jetzigen nicht ersichtlich. Ich leugne auch nie meine Herkunft aus diesem Land, obwohl manchmal Erklärungen notwendig sind.
Meistens kommen Fragen bei Verkehrskontrollen: Wo ist das?
In die Disco gehe ich nicht mehr.
Bei Russlanddeutschen soll angeblich das Herkunftsland im Personalausweis stehen.
Zwei Jugendliche wurden mit der Begründung, Ausländer zu sein, nicht in eine Disco reingelassen.
Gefühlsmässig hänge ich an der deutschen Ortsbezeichnung.
Ich habe im Januar einen neuen Personalausweis bekommen. Da steht der Geburtsort in deutscher Schreibweise drin. Das Geburtsland kommt nicht vor.
Ich muss aber hinzufügen, dass das von Bundesland zu Bundesland verschieden gehandhabt werden kann und nicht selten sogar vom jeweiligen Sachbearbeiter abhängig ist.
Die doppelte Staatsbürgerschaft könnte auch ein Hindernis sein. Also eine allgemein gültige Antwort gibt es nicht. Ich habe festgestellt, dass es oft Verhandlungssache ist. Bei vier Familienmitgliedern habe ich jedesmal was anderes erlebt.
Am besten ist es jedenfalls, den Sachbearbeiter rechtzeitig darauf anzusprechen. Wenn er bereits alles fertig gespeichert hat, wird er im Nachhinein nichts mehr ändern.
So war es mal bei meinem Sohn passiert. Da ließ sich nichts mehr machen. Zum Glück hat er dann festgestellt, dass die Körpergröße nicht stimmt. Dann bekam er einen neuen PA und mit dieser Gelegenheit ließ er dann auch das Geburtsland entfernen.
Aber vielleicht hat ja der eine oder andere von euch andere Erfahrungen gemacht. Das würde mich auch interessieren.