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	<title>Banat Blog</title>
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	<description>Altes, Neues und Aktuelles aus und über das Banat, von und über Banater Schwaben</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 13:14:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Neues aus dem Banat von der Banater Zeitung &#8211; 02.09.2010</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banater Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Banat]]></category>
		<category><![CDATA[Banater Schwaben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuellsten News aus dem Banat von der Banater Zeitung. Viel Spa&#223; beim Lesen und Danke an die Redaktion, weil ich die Artikel hier ver&#246;ffentlichen darf. Ich spiele gerade mit dem Gedanken die n&#228;chsten News mit einem Video mit Kommentaren zu den Nachrichten von der Banater Zeitung zu hinterlegen. Wie findet ihr das? Machen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellsten News aus dem Banat von der Banater Zeitung. Viel Spa&#223; beim Lesen und Danke an die Redaktion, weil ich die Artikel hier ver&#246;ffentlichen darf.</p>
<p>Ich spiele gerade mit dem Gedanken die n&#228;chsten News mit einem Video mit Kommentaren zu den Nachrichten von der Banater Zeitung zu hinterlegen. Wie findet ihr das? Machen oder wollt ihr mein Geschw&#228;tz lieber nicht h&#246;ren und in Ruhe die Artikel lesen?</p>
<h2><span id="more-1381"></span>„Mit ´nem kleenen St&#252;ckchen Gl&#252;ck“</h2>
<p><strong>Temeswarer Opern- und Operettenfestival mit G&#228;sten aus St. P&#246;lten</strong></p>
<p>Ein letztes unbeschwertes Sommerfest im Freien: Die Temeswarer Musikliebhaber konnten sich das viert&#228;gige Opern- und Operettenfestival open air nicht entgehen lassen. Die abendf&#252;llenden Darbietungen dieser VI. Festivalsauflage im Sommergarten des Rosenparks lockten am letzten Wochenende Tausende Musikfans (Der freie Eintritt war schon ein Anreiz), nicht nur Stammpublikum sondern auch allerhand „Laien“, Spazier- und M&#252;&#223;igg&#228;nger, Anrainer, nostalgische Rentner, Familien mit Kindern und gar Hunden an der Leine und jede Menge Nachtfalter an. Und wenn es die echten Opernfans auch etwas befremdend empfanden: Die D&#252;fte aus den Buden um den Sommergarten mit „mititei“, Popcorn, Pfannkuchen und Erfrischungsgetr&#228;nken taten das ihre f&#252;r das abendliche Fest am Begaufer. Und mit „My Fair Lady“ von Frederick Loewe, dem sch&#228;umenden, popul&#228;rsten Musical der Welt, gelang der Temeswarer Staatsoper (Mitveranstalter waren die Kommunalverwaltung und das st&#228;dtische Kulturhaus) am letzten Abend dann auch wirklich ein richtig „gem&#252;tliches und romantisches Kulturereignis“ (so der zufriedene Operndirektor Corneliu Murgu). Beliebte Lieder wie „Es gr&#252;nt so gr&#252;n“, „Ohne dich“ oder „Mit ´nem kleenen St&#252;ckchen Gl&#252;ck“ und andere kamen zu Geh&#246;r und wurden gar mitgesungen. F&#252;r Mariana Sarba (Eliza Doolittle) und Octavian Vlaicu (Henry Higgins) gab es dementsprechend viel Beifall. Die musikalische Leitung hatte Victor Dumanescu inne. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/mit-nem-kleenen-stuckchen-gluck.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>&#196;nderungen im Fahrplan</h2>
<p>Fahrplan&#228;nderung beim Temeswarer Nahverkehrsbetrieb (RATT) &#8211; Die Fahrg&#228;ste der Linie 44 m&#252;ssen sich ab dem 1. September auf neue Ver&#228;nderungen im Fahrplan einstellen: Die Buslinie Nummer 44 wurde diese Woche eingestellt und mit der Buslinie 21 ersetzt. Mit dem Fahrplanwechsel wird der Bus Nr. 21 ab heute auf folgenden Stra&#223;en verkehren: Câmpului – Levantica – Batania – Torac – Stefan cel Mare – Iepurelui – A. Saguna – Miristei – Bistritei – Albastrelelor – Tata Oancea – Martir Cornel Popescu – Bistritei – Miristei – I. Vulcan – A. Saguna. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/banat-aktuell.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Messe f&#252;r Baumaterial und Innenausstattung</h2>
<p>Wer sich f&#252;r die neuen Markttendenzen rund um Haus und Wohnkomfort interessiert, kann am Wochenende im Temeswarer Einkaufszentrum „Iulius Mall“ vorbeischauen. Hier findet zwischen dem 3. und dem 5. September die Messe „Alles f&#252;r dein Haus – Home Expo“ statt. Rund 40 Unternehmen unter anderen M&#246;bel-, Dekorations- und Baufirmen werden im Rahmen der Messe die neuesten Erzeugnisse dieser Branche zum Verkauf anbieten. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/banat-aktuell.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Spielzeugaustausch bei Diverta</h2>
<p>In den Papiergesch&#228;ften Diverta l&#228;uft derzeit eine F&#246;rderkampagne f&#252;r Kinderg&#228;rten und –heime: Jeder, der ein altes Spielzeug spendet, bekommt eine Gutscheinkarte, die er bis zum Ende der Kampagne einl&#246;sen kann. F&#252;r ein gespendetes Spielzeug gibt es 15 Prozent Rabatt bei jedwelcher Ware, die man in den Papiergesch&#228;ften Diverta kauft. Die F&#246;rderkampagne l&#228;uft noch bis zum 31. Oktober. Das eingesammelte Spielzeug wird an Kinderg&#228;rten und Kinderheime im ganzen Land verteilt. Diverta-Gesch&#228;fte gibt es in Temeswar/Timisoara im Einkaufszentrum „Iulius Mall“ und am Libertatii-Platz. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/banat-aktuell.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Die Festtage des Stadtviertels Freidorf</h2>
<p>Die B&#252;rger des Temeswarer Stadtteils Freidorf sind am Wochenende zum Feier eingeladen: Zwischen dem 3. und 5. September finden im Pet&#246;fi-Park die „Festtage des Stadtviertels Freidorf“ statt. Rock- und Volksmusik, Mal- und Fahrradwettbewerbe sowie Fu&#223;ballspiele stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Freitag, dem 3. September, um 10 Uhr mit einem Fahrrad- und Malwettbewerb. Um 13 Uhr starten dann die Treffen um den Freidorfer Fu&#223;ballpokal. Die Musikbands Sanctuar und Kiroptera werden am Abend, um 18 Uhr ein Konzert abgeben. Am Samstag- und Sonntagabend wird dann das „Timisul“-Ensemble des Temeswarer Kulturhauses auftreten. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/banat-aktuell.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Temeswarer K&#252;nstler in Heidelberg</h2>
<p>„Refugien – Zeitgen&#246;ssische Kunst aus Rum&#228;nien“ betitelt sich die Ausstellung, die im September im Foyer des Rathauses in Heidelberg zu sehen ist. F&#252;r die Werke, die ausgestellt werden, zeichnen die Temeswarer K&#252;nstler der Gruppe „Matca“: Oana Bolog Bleich, Andreea Foanene und Filip Petcu. Die Vernissage der Ausstellung findet am Montag, dem 6. September, um 18 Uhr statt. Die Schau ist bis zum 25. September zu sehen und wurde von der „A. I. Cuza“ &#8211; Gesellschaft f&#252;r Literatur, Musik und Kunst e.V. in Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Temeswarer Kulturstiftung „First“ und der Stadt Heidelberg organisiert. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/banat-aktuell.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Theater: Premiere, ohne Premiere</h2>
<p><strong>DSTT spielt nur noch Wiederholungsst&#252;cke / Von Siegfried Thiel</strong></p>
<p>Gerade hatte das Deutsche Staatstheater in Temeswar (DSTT) wieder begonnen, an Zuschauern massiv dazu zu gewinnen, nun bleiben f&#252;r den kommenden Herbst die Premieren aus. Mit der H&#228;lfte des Haushalts von 2009 muss das Theater in diesem Jahr auskommen, das Geld ist derzeit jedoch so gut wie aufgebraucht. Geld sei nur noch ganz wenig da, und das reiche gerade Mal, um in den kommenden Wochen die Nebenkosten zu begleichen, sagt Lucian Varsandan, Intendant des Deutschen Staatstheaters. Zun&#228;chst wird auf die geplante Premiere von Schillers „Don Carlos“ verzichtet, von weiteren Erstauff&#252;hrungen ebenfalls keine Spur. Das DSTT tritt innerhalb eines Jahres in gleich mehreren (ehemaligen) Siedlungsgebieten der Deutschen in Rum&#228;nien auf. Deshalb sehen einige gar die Chance des Theater in der Tr&#228;gerschaft des Kulturministeriums, was m&#246;glicherweise ein besseres Verst&#228;ndnis von ganz oben auch f&#252;r die personellen Belange des Theaters bedeuten k&#246;nnte, denn die Idee von k&#252;nftigen Personalreduzierungen ist ja noch nicht g&#228;nzlich weg vom Tisch &#8211; Auch im negativen Sinn passt das „aufgeschoben hei&#223;t nicht aufgehoben“. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/theater-premiere-ohne-premiere.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Banater Pers&#246;nlichkeiten</h2>
<p><strong>Humorvolle Revue eine humorlosen Zeit</strong></p>
<p>Einen sicheren Platz in der rum&#228;niendeutschen Literatur und Kulturszene hat auch der aus dem Banat geb&#252;rtige Schriftsteller, Publizist und Kulturpolitiker der deutschen Minderheit, Franz Storch (geb. 11.09.1927- gest. 6.06.1982). Der geb&#252;rtige Temeswarer besuchte in der Heimatstadt das Gymnasium, war darauf in einem Chemiebetrieb t&#228;tig und kam &#252;ber das Deutsche Antifaschistische Komitee als ein Mann der ersten Stunde noch im Gr&#252;ndungsjahr 1949 zur Tageszeitung „Neuer Weg“.1964 kam er als Redakteur zur Zeitschrift „Volk und Kultur“. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/banater-personlichkeiten.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Temeswarer Airport trotzt der Krise</h2>
<p><strong>Gespr&#228;ch mit Flughafendirektor Cornel Samartinean</strong></p>
<p>Ganz viel zu tun hat Flughafendirektor Cornel Samartinean (43), denn immerhin muss bis Jahresende das neue Terminal f&#252;r den Non-Schengen-Verkehr beendet werden. Au&#223;erdem plant der Leiter des internationalen Traian-Vuia-Flughafens in Temeswar/Timisoara, den Airport nach westeurop&#228;ischem Vorbild umzugestalten und hier verschiedene Kulturereignisse zu organisieren. Was Cornel Samartinean seit Jahresbeginn umgesetzt hat, wie der Flughafen der Krise trotzt und was f&#252;r Projekte noch bevorstehen, verr&#228;t Samartinean in folgendem Gespr&#228;ch. Das Interview verlief per E-mail. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/temeswarer-airport-trotzt-der-krise.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Geldstrafen in H&#246;he von Zehntausende Euro pro Tag</h2>
<p><strong>Staubemissionen k&#246;nnten Rum&#228;nien teuer zu stehen kommen</strong></p>
<p>Dem rum&#228;nischen Staatshaushalt fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld. Die Regierung sucht verzweifelt nach Methoden, um die finanzielle Lage etwas zu verbessern (nun ist die Debatte um die Besteuerung der Urheberrechte im vollen Gang). <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/geldstrafen-in-hohe-von-zehntausende.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Patriarch weiht Kathedrale</h2>
<p><strong>Patriarch Daniel wird Ehrendoktor der Reschitzaer Universit&#228;t</strong></p>
<p>Karansebesch/Reschitza (BZ) – Patriarch Daniel der rum&#228;nisch-orthodoxen Kirche wird am Sonntag, dem 12. September, die rum&#228;nisch-orthodoxe Bischofskathedrale „Auferstehung des Herrn“ in Karansebesch einweihen. Das Ereignis beginnt, wie aus Kreisen der Di&#246;zese Karansebesch verlautbart wurde, um 8,30 Uhr mit der Weihemesse, auf welche die Heilige Sonntagsmesse folgt. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/09/patriarch-weiht-kathedrale.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Sechstes Opern- und Operettenfestival</h2>
<p><strong>„Die lustige Witwe“ und „Carmen“ im Rosenpark</strong></p>
<p>ao. Temeswar – Es ist bereits zur Tradition geworden: Am letzten Wochenende im August k&#246;nnen die Temeswarer Opern und Operetten live im Rosenpark erleben. Zwischen dem 26. und dem 29. August findet das sechste Opern- und Operettenfestival in Temeswar/Timisoara statt. Das Ereignis soll das Kulturleben f&#246;rdern und allen die M&#246;glichkeit geben, Auff&#252;hrungen der Temeswarer Staatsoper kostenlos zu verfolgen. Vier Tage lang werden auf der B&#252;hne im Rosenpark zahlreiche St&#252;cke aufgef&#252;hrt.  <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/sechstes-opern-und-operettenfestival.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Die Lugoscher freuen sich</h2>
<p><strong>Ringstra&#223;e leitet Schwerverkehr um</strong></p>
<p>rn. Lugosch – Die Freude stand ihnen regelrecht ins Gesicht geschrieben: Die Lugoscher, die am Samstagnachmittag &#252;ber die erst vor einigen Stunden offiziell eingeweihte Ringstra&#223;e fuhren, zeigten sich begeistert von der Stra&#223;e, die die Stadt vom gesamten Schwerverkehr entlastet. Zwei Jahre hat es gedauert, bis die Ringstra&#223;e der Stadt Lugosch/Lugoj im Verwaltungskreis Temesch/Timis gebaut wurde, 24 Millionen Euro hat das Unterfangen gekostet, worum sich das portugiesische Joint-Venture Monte Adriano/Soares da Costa k&#252;mmern musste. „Die Stra&#223;e ist eben“, stellte der rum&#228;nische Premierminister Emil Boc infolge eines sogenannten „siebenb&#252;rgischen Testes“ bei seinem Besuch in Lugosch fest. (die ADZ berichtete) Die Umgehungsstra&#223;e der Stadt an der Temesch ist eine der wenigen Stra&#223;en, die im Banat termingerecht fertiggestellt wurden. Die im Vertrag festgehaltene Baufrist wurde eingehalten. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/die-lugoscher-freuen-sich.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Das Grillengezirpe im Botanischen Garten</h2>
<p>Lioara Peta (24) wohnt im Temeswarer Dacia-Viertel. Sie hat die Fakult&#228;t f&#252;r Kommunikationswissenschaften an der West-Uni abgeschlossen. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/das-grillengezirpe-im-botanischen.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Integrationsproblem weitergeschoben</h2>
<p><strong>Roma aus Frankreich auf Kurzurlaub in Rum&#228;nien / Von Olivian Ieremiciu</strong></p>
<p>Temeswar, Freitagnachmittag. Das Flugzeug ist gelandet. „Wieso ist die ganze Presse und die Polizei hier?“, fragen einige Flugg&#228;ste anderer Linien, die gerade aus dem Urlaub kommen. „Oh ja, klar“. So die meisten, nachdem man ihnen erkl&#228;rt, dass gerade 124 Roma, aus Frankreich kommend, gelandet sind. Der franz&#246;sische Staat beschenkte jeden erwachsenen Roma, der freiwillig das Land verlassen und ins Heimatland zur&#252;ckgekehrt ist, mit 300 Euro. F&#252;r jeden Minderj&#228;hrigen wurden 100 Euro ausgezahlt. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/integrationsproblem-weitergeschoben.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>„Alles verl&#228;uft nach Plan“</h2>
<p><strong>Zusicherung der Bauherren &#252;ber Einhaltung der Termine</strong></p>
<p>oi. Temeswar &#8211; Wie jeder, der neu im Amt ist, legt auch Sorin Grindeanu mit viel Eifer los. Seit einiger Zeit bekleidet er nicht nur den Posten des Vizeb&#252;rgermeisters der Stadt Temeswar/Timisoara, sondern ist auch f&#252;r den Bau und die Instandhaltung der st&#228;dtischen Stra&#223;en zust&#228;ndig ist. Seither unternimmt er verschiedene Kontrollen. Bei seinen – angek&#252;ndigten – Besuchen wird heftig gearbeitet. Zusicherungen, dass die Termine f&#252;r die Fertigstellung der Arbeiten plangem&#228;&#223; verlaufen, gibt es auch zu Hauf. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/alles-verlauft-nach-plan.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Hell, attraktiv und sparsam</h2>
<p><strong>Effizientes Lichtmanagement in Lugosch / Von Raluca Nelepcu</strong></p>
<p>Die Stadt Lugosch/Lugoj misst einem professionellen Lichtmanagement gro&#223;e Bedeutung bei. Nicht nur Einsparungen sollen demn&#228;chst realisiert werden. Die Stadt an der Temesch/Timis soll bei Nacht attraktiver werden, verspricht die Kommunalverwaltung. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/hell-attraktiv-und-sparsam.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Blitzschlag: 46 tote Schafe</h2>
<p>Semenik &#8211; Ein Sch&#228;fer, der auf dem Hochplatteau des Semenik 300 Schafe zur Weide getrieben hatte, wurde von einem Gewitter &#252;berrascht. Ein Blitz erschlug ihm 46 Schafe. Gl&#252;cklicherweise hatt der Herdenbesitzer die Schafe versichert – es treiben sich in den W&#228;ldern des Semenik auch immer mehr Wolfsrudel herum – und aufgrund der Schadenserhebung durch die Berg-Gendarmerie wird die Versicherung den Schaden ersetzen. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/blitzschlag-46-tote-schafe-semenik-ein.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Bildhauerei: 31. Pleinair</h2>
<p>Berzasca &#8211; Zwischen dem 10. und dem 31. August findet in Berzasca das 31. Pleinair der Bildhauer und Maler statt, zu dem die Filiale Reschitza des K&#252;nstlerverbands UAP einl&#228;dt. Die Veranstaltung wird vom Kreisrat Karasch-Severin und vom Kommunalrat Berzasca unterst&#252;tzt. Der B&#252;rgermeister von Berzasca, Nicolae Petru Furdiu, sagte bei der Er&#246;ffnung, dass er sich w&#252;nschte, dass seine Gemeinde zum st&#228;ndigen Veranstaltungsort des Pleinairs werden soll. In diesem Sommer beteiligen sich K&#252;nstler aus Reschitza, Temeswar, Arad und Bukarest. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/blitzschlag-46-tote-schafe-semenik-ein.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Bildungsmisere: weiterhin Vorbeugehaft</h2>
<p>Karansebesch – Die 29 Tage Vorbeugehaft f&#252;r Nicoleta Guma, Ex-Direktorin des Karansebescher Museums f&#252;r Ethnografie und des Grenzregiments und Vertrauensfrau dieses Raums der Bukarester privaten Universit&#228;t „Hyperion“, Eugen Tacot², Kursant der Universit&#228;t aus Ferdinandsberg/Otelu Rosu wurden vom Temeswarer Berufungsgericht auf Antrag der Staatsanw&#228;lte der Nationalen Antikorruptionsbeh&#246;rde DNA best&#228;tigt. Best&#228;tigt wurden auch 22 Tage Vorbeugehaft f&#252;r den Bukarester &#8220;Hyperion&#8221;-Professor Gheorghe Stancu. Gegen alle Genannten gibt es den durch ein Flagranti best&#228;tigten Vorwurf der Schmiergeldgabe und –annahme. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/blitzschlag-46-tote-schafe-semenik-ein.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Blitzbesuch: Investieren die Araber?</h2>
<p>Reschitza – Die SS General Trading aus den Vereinigten Arabischen Emiraten war durch ihren Pr&#228;sidenten Dschihad Shaikh Solaiman und ihren Rum&#228;nienvertreter Serban Tanase in Reschitza anwesend, um sich vor Ort &#252;ber M&#246;glichkeiten zum Investieren zu informieren. Die Araber f&#252;hrten Gespr&#228;che mit dem Kreisratsvorsitzenden Sorin Frunzaverde, der ihnen sein Projekt „Alpines Reschitza“ vorstellte, mit dem Vizeb&#252;rgermeister von Reschitza, Sorin Simescu, der ihnen den Industriepark im Terova-Tal zeigte, sowie mit Petru Buzzi, der ihnen als Pr&#228;sident der Handelskammer einen &#220;berblick zur Wirtschaftslage im Verwaltungskreis Karasch-Severin machte. Nicusor Vasilescu, B&#252;rgermeister von Herkulesbad, zeigte der Delegation zuerst den Flughafen Karansebesch und anschlie&#223;end den Badekurort im Cernatal. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/blitzschlag-46-tote-schafe-semenik-ein.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
<h2>Giftschlangen immer h&#228;ufiger</h2>
<p><strong>Der Klimawandel k&#246;nnte die Ausbreitung der Areale bewirken</strong></p>
<p>wk. Bozovici – Eine Schlangen- und Giftschlangeninvasion findet gegenw&#228;rtig im Alm²j-Tal im Banater Bergland statt. Dadurch, dass die Bewohner zwar dar&#252;ber aufgekl&#228;rt sind, dass die im S&#252;dbanat lebenden Vipernarten unter Natur- und EU-Schutz stehen, nicht aber, wie sie die Giftschlangen erkennen und sich und ihre Haustiere gegen ihre Bisse sch&#252;tzen k&#246;nnen, herrscht dort eine Panikstimmung, die auch zu Exzessen und (bewussten oder unbewussten) Gesetzes&#252;bertretungen f&#252;hrt. <a href="http://banaterzeitung.blogspot.com/2010/08/giftschlangen-immer-haufiger.html" target="_blank">weiterlesen auf der BZ &#8230;</a></p>
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		<title>Neues von der Allgemeinen Deutschen Zeitung f&#252;r Rum&#228;nien &#8211; 30.08.2010</title>
		<link>http://www.banatblog.eu/neues-von-der-allgemeinen-deutschen-zeitung-fuer-rumaenien-30-08-2010</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banater News]]></category>
		<category><![CDATA[ADZ]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>

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		<description><![CDATA[So wie nicht ganz immer, aber jetzt immer wieder und vor allem &#246;fters, die News aus der Allgemeinen Deutschen Zeitung f&#252;r Rum&#228;nien. Die Artikel k&#246;nnt ihr wie immer rechts in der Seitenleiste finden, oder hier den Links folgen. Viel Spa&#223; und danke an die ADZ f&#252;r die Erlaubnis zur Ver&#246;ffentlichung. Jahrestagung des AKSL &#252;ber Securitate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So wie nicht ganz immer, aber jetzt immer wieder und vor allem &#246;fters, die News aus der Allgemeinen Deutschen Zeitung f&#252;r Rum&#228;nien. Die Artikel k&#246;nnt ihr wie immer rechts in der Seitenleiste finden, oder hier den Links folgen. Viel Spa&#223; und danke an die ADZ f&#252;r die Erlaubnis zur Ver&#246;ffentlichung.</p>
<p><span id="more-1376"></span></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/jahrestagung-des-aksl-ueber-securitate">Jahrestagung des AKSL &#252;ber Securitate</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/liebeserklaerung-an-das-eigene-werkzeug">Liebeserkl&#228;rung an das eigene Werkzeug</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/auf-der-suche-nach-dem-juedischen-sathmar">Auf der Suche nach dem j&#252;dischen Sathmar</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/garcin-will-seine-unabhaengigkeit">Gârcin will seine Unabh&#228;ngigkeit</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/unzufriedenheit-besteht-laute-kritik-an-den-bauarbeiten-der-kreisstrasse-hermannstadt-agnetheln">Unzufriedenheit besteht Laute Kritik an den Bauarbeiten der Kreisstra&#223;e Hermannstadt – Agnetheln</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/die-umgehungsstrasse-wird-lasterverkehr-durch-hermannstadt-bald-nur-noch-erinnerung">Die Umgehungsstra&#223;e wird Lasterverkehr durch Hermannstadt bald nur noch Erinnerung?</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/bruecken-zwischen-deutschland-rumaenien-und-ungarn">Br&#252;cken zwischen Deutschland, Rum&#228;nien und Ungarn</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/die-schule-nur-ein-notwendiges-uebel">Die Schule nur ein notwendiges &#220;bel?</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/ein-blaues-wunder">Ein blaues Wunder</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/wer-im-glashaus-sitzt">„Wer im Glashaus sitzt …“</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/abgeordneter-will-klerus-die-gehaelter-streichen">Abgeordneter will Klerus die Geh&#228;lter streichen</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/reinemachen-im-ganzen-land">Reinemachen im ganzen Land</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/finanzierungsnot-und-produktionsstaub">Finanzierungsnot und Produktionsstaub</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/rumaenischer-staat-will-keine-anteile-von-rompetrol">Rum&#228;nischer Staat will keine Anteile von Rompetrol</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/delphi-verlagert-produktion-aus-tschechien-nach-rumaenien">Delphi verlagert Produktion aus Tschechien nach Rum&#228;nien</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/tiriacauto-fusioniert-autohaeuser">TiriacAuto fusioniert Autoh&#228;user</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/elektronikhaendler-emag-baut-weiter-aus-umsatzsteigerung-auf-100-millionen-euro-erwartet">Elektronikh&#228;ndler eMAG baut weiter aus Umsatzsteigerung auf 100 Millionen Euro erwartet</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/nur-zehn-prozent-erklaerten-rechtzeitig-einkommen">Nur zehn Prozent erkl&#228;rten rechtzeitig Einkommen</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/mangel-an-aerzten-im-gesundheitswesen-bei-35-prozent">Mangel an &#196;rzten im Gesundheitswesen bei 35 Prozent</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/bukarest-warnt-vor-rassismus-und-auslaenderfeindlichkeit-frankreich-schickt-rund-250-weitere-roma-nach-rumaenien-zurueck">Bukarest warnt vor „Rassismus und Ausl&#228;nderfeindlichkeit“ Frankreich schickt rund 250 weitere Roma nach Rum&#228;nien zur&#252;ck</a></p>
<p><a href="http://www.banatblog.eu/pessimismus-in-rumaenien-am-zweithoechsten-in-der-eu">Pessimismus in Rum&#228;nien am zweith&#246;chsten in der EU</a></p>
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		<title>Jahrestagung des AKSL &#252;ber Securitate</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[ADZ]]></category>
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		<category><![CDATA[Securitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel „Die Securitate in Siebenb&#252;rgen“ findet zwischen dem 24. und 26. September die 45. Jahrestagung des Arbeitskreises f&#252;r Siebenb&#252;rgische Landeskunde e. V. Heidelberg in Jena statt. Veranstaltet wird die Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl f&#252;r Osteurop&#228;ische Geschichte am Historischen Institut der Universit&#228;t Jena und dem Institut f&#252;r deutsche Kultur und Geschichte S&#252;dosteuropas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Die Securitate in Siebenb&#252;rgen“ findet zwischen dem 24. und 26. September die 45. Jahrestagung des Arbeitskreises f&#252;r Siebenb&#252;rgische Landeskunde e. V. Heidelberg in Jena statt. Veranstaltet wird die Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl f&#252;r Osteurop&#228;ische Geschichte am Historischen Institut der Universit&#228;t Jena und dem Institut f&#252;r deutsche Kultur und Geschichte S&#252;dosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen.</p>
<p>Die Tagung konzentriert sich auf den Raum Siebenb&#252;rgen und schwerpunktm&#228;&#223;ig auf die Literatur und die Kirchen der Minderheiten, beziehungsweise deren Aufsicht sowie Einflussnahme durch die Securitate. F&#252;hrende Mitarbeiter des rum&#228;nischen Nationalrates f&#252;r die Aufarbeitung der Securitate-Archive (CNSAS) sowie rum&#228;nische, deutsche und ungarische Wissenschaftler werden aufgrund des seit einigen Jahren zug&#228;nglichen Aktenmaterials referieren, in einem Podiumsgespr&#228;ch und den Diskussionsrunden nach den Referaten sollen die Betroffenen ebenfalls zu Wort kommen.</p>
<p>Die Tagung wird am Freitag, dem 24. September, um 14 Uhr, er&#246;ffnet. Joachim von Puttkammer (Jena) f&#252;hrt in die Tagung ein, wonach Dragos Petrescu, der CNSAS-Pr&#228;sident, &#252;ber die Unterlagen der Securitate im Spannungsfeld zwischen literarischem Wert und Dissidenten-Literatur referiert und Martin Jung (Jena) &#252;ber den Umgang mit der Securitate im heutigen Rum&#228;nien spricht. &#220;ber die Erfahrungen mit der Aufarbeitung von Stasi-Akten in Deutschland berichtet Katharina Lenski (Jena), wonach Marius Oprea (Bukarest) zum Thema Securitate und die rum&#228;nische Gesellschaft spricht und Liviu Burlacu (CNSAS) die Deportation der Rum&#228;niendeutschen in die Sowjetunion aus der Sicht der Securitate vorstellt.</p>
<p>F&#252;r 18 Uhr ist die Er&#246;ffnung der Ausstellung „Rum&#228;niendeutsche Schriftsteller im Spiegel und Zerrspiegel der Securitate-Akten“ vorgesehen, in die Cristina Anisescu (CNSAS) einf&#252;hrt. Der erste Abend schlie&#223;t mit einer Lesung des Schriftstellers Richard Wagner.</p>
<p>Dem Thema deutsche Minderheit und Securitate widmen sich am Samstagvormittag in der Moderation des AKSL-Vorsitzenden Ulrich A. Wien Virgiliu Târãu und Silviu Moldovan (beide CNSAS) sowie Hannelore Baier (Hermannstadt). &#220;ber die Stasi in Siebenb&#252;rgen spricht Georg Herbstritt (Berlin). Der Samstagnachmittag ist der Securitate und den Kirchen gewidmet. &#220;ber den Fall Konrad M&#246;ckel referiert Corneliu Pintilescu (Klausenburg/Cluj), zur Beziehung zu der orthodoxen Kirche spricht Gerd Stricker (K&#252;snacht), Desz&#246; Buzogány (Klausenburg) geht auf die Securitate im Bezug zu den Kirchen der ungarischen Minderheit ein und Uwe-Peter Heidingsfeld (Hannover) zieht einen Vergleich zwischen der antikirchlichen Repression in der DDR und in Rum&#228;nien. In der Moderation des IKGS-Leiters Stefan Sienerth findet unter Beteiligung von Matthias Pelger (Kronstadt/Augsburg), Dorin Oancea (Hermannstadt) und Anton Sterbling (G&#246;rlitz) als Zeitzeugen eine Podiumsdiskussion statt.</p>
<p>Am Sonntag, dem 26. September, steht die Literatur versus Securitate im Mittelpunkt. Michael Markel (N&#252;rnberg) pr&#228;sentiert Momente der Klausenburger Germanistik im Spiegel seiner Akte, Stefan Sienerth referiert zur deutschen Literatur im Spiegelbild der Securitate und Wolfgang Dahmen/Gundel Grosse (Jena) zur rum&#228;nischen Literatur. Eine Abschlussdiskussion ist f&#252;r 10.15 Uhr geplant.</p>
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		<title>Liebeserkl&#228;rung an das eigene Werkzeug</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>
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		<description><![CDATA[G&#252;nter Grass schlie&#223;t seine autobiografische Trilogie ab / Von Bernhard Spring Mit seinem neuen Roman setzt G&#252;nter Grass den Gebr&#252;dern Grimm ein literarisches Denkmal. Zugleich verneigt sich der Nobelpreistr&#228;ger mit „Grimms W&#246;rter. Eine Liebeserkl&#228;rung“ vor der deutschen Sprache und schlie&#223;t seine autobiografische Trilogie ab. Er habe eher zu viel geschrieben als zu wenig, meinte G&#252;nter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>G&#252;nter Grass schlie&#223;t seine autobiografische Trilogie ab / Von Bernhard Spring</strong></p>
<p>Mit seinem neuen Roman setzt G&#252;nter Grass den Gebr&#252;dern Grimm ein literarisches Denkmal. Zugleich verneigt sich der Nobelpreistr&#228;ger mit „Grimms W&#246;rter. Eine Liebeserkl&#228;rung“ vor der deutschen Sprache und schlie&#223;t seine autobiografische Trilogie ab.</p>
<p>Er habe eher zu viel geschrieben als zu wenig, meinte G&#252;nter Grass schmunzelnd, als er im vergangenen Jahr w&#228;hrend des Wahlkampfes in Ostdeutschland unterwegs war. Damals las er aus seinen kurz zuvor ver&#246;ffentlichten Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr der Wiedervereinigung – „Unterwegs von Deutschland nach Deutschland“ zeigt einen nachdenklichen Grass, der nicht so recht in die damals heitere Zukunftsmusik einstimmen wollte. Doch diese Notizen sind trotz der typisch Grass’schen Grobk&#246;rnigkeit der Sprache kaum von literarischem Belang. Sein Reisebericht durch die sich aufl&#246;sende DDR ist zuallererst ein politisches Buch.</p>
<p>Und vielleicht ist Grass auch in erster Linie ein politischer Autor. „Demokratie ist kein fester Besitz, sie muss immer wieder neu verteidigt, neu definiert werden“, fordert er unerm&#252;dlich, auch von sich selbst. Und so kann es kaum &#252;berraschen, dass seine j&#252;ngste Ver&#246;ffentlichung ebenfalls ein politisches Buch ist. Grass zeichnet mit „Grimms W&#246;rter“ eines der ehrgeizigsten Projekte der deutschen Sprachwissenschaft nach: Die Zusammenstellung eines W&#246;rterbuchs durch die Gebr&#252;der Grimm, das &#252;ber alle Zeiten hinweg G&#252;ltigkeit haben w&#252;rde.</p>
<p>Als Auftakt f&#252;r seine Romanhandlung w&#228;hlte Grass den Protest der Grimms gegen die Aufhebung der hannoveranischen Verfassung im Jahr 1837, der zu ihrer Entlassung von der Universit&#228;t G&#246;ttingen f&#252;hrt – die M&#228;rchensammler Jacob und Wilhelm Grimm werden somit als Sprachwissenschaftler und Demokraten der ersten Stunde zugleich dargestellt. Grass, der die Grimms als geistiger Weggef&#228;hrte so hautnah begleitet, dass er auch schon einmal neben ihnen auf einer Parkbank Platz nehmen kann, beschreibt die Entstehung des W&#246;rterbuchs als geistesgeschichtlichen Dreh- und Angelpunkt, wobei er immer wieder den Zusammenhang zu seinem eigenen Leben und Schaffen sucht.</p>
<p>Zun&#228;chst machen sich Jacob und Wilhelm Grimm enthusiastisch an die Arbeit. Sie glauben, in wenigen Jahren ihr Werk abgeschlossen zu haben. Doch bald entdecken sie den wahren Umfang ihres Schaffens und kommen wesentlich langsamer voran als angenommen. Als Jacob Grimm 1863 vier Jahre nach seinem Bruder stirbt, ist er gerade einmal bei dem Wort „Frucht“ angelangt. Erst 1960 liegen alle 32 B&#228;nde des „Deutschen W&#246;rterbuchs“ abgeschlossen vor.</p>
<p>Waren die Grimms von der entdeckten Vielf&#228;ltigkeit der deutschen Sprache beeindruckt, so ist es Grass nicht weniger. Labsal beispielsweise sei so ein fast vergessenes Wort, dessen Klang allein schon Tr&#246;stung verschaffe. Mit einer solch intensiven Betrachtung der deutschen Sprache verneigt sich Grass als Schriftsteller vor seinem Handwerkszeug und vollendet seine autobiografische Trilogie, die seit der Publikation von „Beim H&#228;uten der Zwiebel“ im Jahr 2006 gro&#223;e &#246;ffentliche Aufmerksamkeit erregte. Im schonungslosen und v&#246;llig offenen Umgang mit sich selbst hatte Grass unter anderem auch seine Vergangenheit bei der Waffen-SS erstmals zur Diskussion gestellt.</p>
<p>Zwei Jahr darauf folgte mit „Die Box“ ein Res&#252;mee seines sp&#228;teren Lebensweges, wobei er dem Leser auch Einblicke in sein Privatleben gew&#228;hrte, sich weiter h&#228;utet. In „Grimms W&#246;rter“ richtet Grass nun den Fokus auf seine Arbeit: Der Umgang mit der Sprache steht ebenso im Vordergrund der Handlung wie auch das politische Engagement der Gebr&#252;der Grimm. Dabei versucht Grass, ihr Handeln zeitlos erscheinen zu lassen, um aus ihm &#252;berzeitliche Anspr&#252;che abzuleiten, und schafft damit eine tats&#228;chliche Liebeserkl&#228;rung an die politische Literatur.</p>
<p>Und da schimmert sie wieder durch: Grass‘ Vorstellung von einer Politik der Besonnenheit, der „kleinen Schritte“, des „Fortschritts im Schneckentempo“. In einem gem&#228;chlichen Sprachtempo gelingt Grass ein fl&#252;ssig lesbarer Abriss seines literarischen und politischen Gesamtwerks – und vielleicht sogar ein gelungenes Verm&#228;chtnis.</p>
<p>G&#252;nter Grass: „Grimms W&#246;rter. Eine Liebeserkl&#228;rung“, Steidl Verlag, G&#246;ttingen 2010, 368 S., 29,80 Euro</p>
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		<title>Auf der Suche nach dem j&#252;dischen Sathmar</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Juden in Rumänien]]></category>
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		<description><![CDATA[Simon Geissb&#252;hlers Neuerscheinung „Spuren, die vergehen“ / Von Markus Heide „Die Spuren waren zur&#252;ckgeblieben. Aber die Zeit w&#252;rde sie allm&#228;hlich verwischen, und es wird nichts zur&#252;ckbleiben“, mit diesem Zitat des deutsch-j&#252;dischen Schriftstellers Edgar Hilsenrath wird das Buch eingeleitet. Der Autor Simon Geissb&#252;hler, Erster Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Bukarest, hat sich in drei Reisen nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Simon Geissb&#252;hlers Neuerscheinung „Spuren, die vergehen“ / Von Markus Heide</strong></p>
<p>„Die Spuren waren zur&#252;ckgeblieben. Aber die Zeit w&#252;rde sie allm&#228;hlich verwischen, und es wird nichts zur&#252;ckbleiben“, mit diesem Zitat des deutsch-j&#252;dischen Schriftstellers Edgar Hilsenrath wird das Buch eingeleitet. Der Autor Simon Geissb&#252;hler, Erster Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Bukarest, hat sich in drei Reisen nach Sathmar und Umgebung aufgemacht, um dort nach den vergehenden Spuren des j&#252;dischen Lebens zu suchen, das im Holocaust fast vollst&#228;ndig ausgel&#246;scht wurde.</p>
<p>Und er wurde f&#252;ndig: Zum Beispiel in Sathmar, wo eine Synagoge mittlerweile von Wohnblocks eingezw&#228;ngt wird, in Atea an der Grenze zu Ungarn und der Ukraine, wo auf einem Friedhof nur noch ein einziger intakter Grabstein hinter Stacheldraht steht, oder in Coltirea, wo er zuf&#228;llig ein Gr&#228;berfeld entdeckt, das bisher in keinerlei B&#252;chern und Listen angegeben war.</p>
<p>Auf diese oftmals ungewisse Spurensuche l&#228;sst man sich beim Lesen gerne ein. Zwar ist der 1973 geborene Geissb&#252;hler unter anderem studierter Historiker und hat sich schon mehrmals mit den Juden in Osteuropa besch&#228;ftigt, sein Buch aber erhebt keine gehobenen wissenschaftlichen Anspr&#252;che und stellt auch keine umfassende Abhandlung &#252;ber die Juden in Sathmar dar.</p>
<p>Vielmehr ist es ein pers&#246;nlicher, bebilderter Reisebericht &#252;ber die Suche nach den j&#252;dischen Spuren, dem damaligen Leben, das er immer wieder vor dem inneren Auge vorbeilaufen l&#228;sst, und die Suche nach der Antwort auf die Frage: Was bedeutet Heimat? „Es ist etwas anderes, zu Hause heimatlos zu sein als in der Fremde, wo wir in der Heimatlosigkeit ein Zuhause finden k&#246;nnen“, mit diesem Zitat von Imre Kertész beschreibt er wohl am besten das Dilemma der Sathmarer Juden, sowohl das der zahlreich nach New York City ausgewanderten, als auch das der wenigen zu Hause gebliebenen Juden.</p>
<p>Der Autor hinterl&#228;sst aber nicht nur Fragen, er schildert auch pr&#228;zise die von gesellschaftlicher Akzeptanz gepr&#228;gte Geschichte der Juden in Rum&#228;nien bis zur Deportation, beschreibt eindr&#252;cklich Land und Leute, kritisiert die fehlende Vergangenheitsbew&#228;ltigung hierzulande und beklagt die Nichtbeachtung und Vernachl&#228;ssigung der j&#252;dischen Friedh&#246;fe und Synagogen. Mit seinem Buch erinnert er zumindest an diese bald vergangenen Spuren: „Ich habe den Zerfall gestoppt – nat&#252;rlich nicht den realen Zerfall, denn ich reise mit dem Notizbuch und nicht mit dem Spaten, der Axt und der S&#228;ge, sondern den Zerfall der Erinnerung an die j&#252;dische Pr&#228;senz, an das Leben, an die Vielfalt. Und nat&#252;rlich ist der Zerfall nur gestoppt f&#252;r einen Augenblick – bis dieses Buch keine Leser mehr hat, bis es zerf&#228;llt, sich aufl&#246;st in Fetzen, Partikel. Bis dann aber – immerhin – gibt es wieder eine Erinnerungsspur. Jeder, der diese Zeilen liest, tr&#228;gt die Erinnerung weiter.“</p>
<p>Simon Geissb&#252;hler: „Spuren, die vergehen. Auf der Suche nach dem j&#252;dischen Sathmar/Satu Mare“, 104 Seiten, mit Fotos, Hentrich &amp; Hentrich Verlag Berlin, 2010, ISBN 978-3-942271-00-4, 17,90 Euro</p>
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		<title>Gârcin will seine Unabh&#228;ngigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[ADZ]]></category>
		<category><![CDATA[Garcin]]></category>

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		<description><![CDATA[Weg vom Munizipium zur Gemeinde. Mit diesem Ansuchen wandten sich Bewohner des Stadtteils Gârcin aus Sãcele an die Kronst&#228;dter Kreispr&#228;fektur. Rund 10.000 Einwohner hat dieses Viertel, das de facto aber ein gro&#223;es Dorf ist, zu 80 Prozent von Roma bewohnt. Weil sich niemand um die wirtschaftliche Entwicklung von Gârcin k&#252;mmere, sei es besser, sich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weg vom Munizipium zur Gemeinde. Mit diesem Ansuchen wandten sich Bewohner des Stadtteils Gârcin aus Sãcele an die Kronst&#228;dter Kreispr&#228;fektur. Rund 10.000 Einwohner hat dieses Viertel, das de facto aber ein gro&#223;es Dorf ist, zu 80 Prozent von Roma bewohnt. Weil sich niemand um die wirtschaftliche Entwicklung von Gârcin k&#252;mmere, sei es besser, sich selbst zu verwalten als Gemeinde mit eigenem B&#252;rgermeisteramt und eigenen Verwaltungsstrukturen, hei&#223;t es aus dem Roma-Dorf. Pr&#228;fekt Gontea glaubt nicht, dass diese Initiative eine Zukunft hat, weil Gârcin nicht &#252;ber die wirtschaftliche Kraft verf&#252;gt, einen eigenen Verwaltungsapparat zu unterhalten.</p>
<p>Die absolute Mehrheit der Bewohner in Gârcin ist arbeitslos und auf staatliche Sozialhilfen angewiesen. Au&#223;erdem ist dieses Viertel eines, das der Polizei die gr&#246;&#223;ten Probleme wegen der zahlreichen Diebst&#228;hle (vor allem aus den benachbarten W&#228;ldern), wie auch andere Verbrechen, bereitet. Der stellvertretende B&#252;rgermeister von Sãcele, János András, sieht ein selbst&#228;ndiges Gârcin als einen Witz an: „Es gibt keine finanziellen Ressourcen, die Ortschaft hat kein Verm&#246;gen und auch keine Zukunft.“</p>
<p>Die Probleme in und mit Gârcin sind aber ernst und das Bestreben, sich selbst verwalten zu wollen, sollte nicht bel&#228;chelt werden sondern als ein Zeichen gelten, etwas in diesem Roma-Randviertel zu &#228;ndern und mit den Vertretern der Roma (so weit es diese tats&#228;chlich gibt) einen sachlichen Dialog &#252;ber die Zukunftsperspektiven von Gârcin zu f&#252;hren.</p>
<p>Ralf Sudrigian</p>
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		<title>Unzufriedenheit besteht Laute Kritik an den Bauarbeiten der Kreisstra&#223;e Hermannstadt – Agnetheln</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ak. Hermannstadt &#8211; W&#228;hrend Premierminister Emil Boc in Begleitung von Transportminister Radu Berceanu am vergangenen Donnerstag die Arbeiten an der Umgehungsstra&#223;e von Hermannstadt/Sibiu besichtigte, tagte der Kreisrat in seiner ordentlichen August-Sitzung. Auf der Tagesordnung standen f&#252;nf Beschlussantr&#228;ge – drei davon betreffend das intergrierte M&#252;llmanagement im Kreis –, die angenommen wurden. Desgleichen lagen zwei Berichte vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ak. Hermannstadt &#8211; W&#228;hrend Premierminister Emil Boc in Begleitung von Transportminister Radu Berceanu am vergangenen Donnerstag die Arbeiten an der Umgehungsstra&#223;e von Hermannstadt/Sibiu besichtigte, tagte der Kreisrat in seiner ordentlichen August-Sitzung. Auf der Tagesordnung standen f&#252;nf Beschlussantr&#228;ge – drei davon betreffend das intergrierte M&#252;llmanagement im Kreis –, die angenommen wurden. Desgleichen lagen zwei Berichte vor &#252;ber die Finanzgebarung im ersten Halbjahr sowie &#252;ber den Verlauf der Bauarbeiten an der Kreisstra&#223;e 106 Hermannstadt/Sibiu – Agnetheln/Agnita.</p>
<p>War die Fahrt nach Agnetheln fr&#252;her ein Abenteuer, so sei sie nun eine Odyssee, meinte der PSD-Kreisrat Adrian Besoiu. Auch die anderen Kreisr&#228;te hatten vieles am Zustand der Stra&#223;e und dem Verlauf der Bauarbeiten zu bem&#228;ngeln. Gearbeitet werde nur stellenweise, trotz der gesicherten Finanzierung. Man m&#252;sse Dutzende von Kilometern Umweg &#252;ber Mediasch fahren um ins Obere Harbachtal zu gelangen, war ebenfalls zu h&#246;ren. Auch wurde der Vorschlag ge&#228;u&#223;ert, die Verantwortlichen und Bauherren sollten mindestens ein Mal pro Tag die Strecke mit dem eigenen Auto abfahren, um die Unannehmlichkeiten selbst zu sp&#252;ren. Harsch kritisiert wurde aber insbesondere der vorgelegte Informationsbericht.</p>
<p>Die Vertreter der Baufirma waren bem&#252;ht, die Gem&#252;ter zu beruhigen und gaben einige Fehler zu. Der dem Kreisrat vorgelegte Bericht sei tats&#228;chlich etwas d&#252;rftig ausgefallen, sagten sie. Die Arbeiten w&#252;rden planm&#228;&#223;ig fortschreiten und die Stra&#223;e werde bestimmt bis zu dem vorgesehenen Termin, im Mai 2011, fertiggestellt. Dass bis dato kein Kilometer den endg&#252;ltigen Asphaltbelag erhalten hat h&#228;nge damit zusammen, dass man so die eventuell auftretenden Fehler leichter ausbessern k&#246;nne. Auch die langen Fahrten auf dem Schotter m&#252;sse man der Bauvorschriften wegen in Kauf nehmen. Der langsame Arbeitsrhythmus sei dadurch zu erkl&#228;ren, dass es sich um eine stark befahrene Strecke handle. Die Sommerhitze habe ebenfalls zum langsamen Fortschreiten der Arbeiten beigetragen. Der Kreisratsvorsitzende Martin Bottesch stellte jedoch fest, dass an der Umgehungsstra&#223;e trotz der Hitze gearbeitet wurde. Er betonte, dass die Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Arbeiten weiterhin bestehe.</p>
<p>Als zus&#228;tzlicher Tagesordnungspunkt kam eine Information zur Situation des Flughafens hinzu. Versichert wurde erneut, dass die Sicherheit des Flugverkehrs durch den Erdrutsch am Areal au&#223;erhalb der Piste nicht beeintr&#228;chtigt sei und der Flughafen problemlos seine T&#228;tigkeit durchf&#252;hre.</p>
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		<title>Die Umgehungsstra&#223;e wird Lasterverkehr durch Hermannstadt bald nur noch Erinnerung?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>
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		<category><![CDATA[Hermannstadt]]></category>
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		<description><![CDATA[hb. Hermannstadt – Die Hermannst&#228;dter sollten Erinnerungsfotos machen von den Lastern, die durch die Stadt fahren, denn ab Dezember werden sie sie nicht mehr sehen, wiederholte Premier Emil Boc Donnerstagvormittag mehrmals. Zum wiederholten Mal besichtigte er auf Einladung der PDL-Senatoren und -Abgeordneten von Hermannstadt/Sibiu zusammen mit Verkehrsminister Radu Berceanu die Baustelle der Ringstra&#223;e. Er habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hb. Hermannstadt – Die Hermannst&#228;dter sollten Erinnerungsfotos machen von den Lastern, die durch die Stadt fahren, denn ab Dezember werden sie sie nicht mehr sehen, wiederholte Premier Emil Boc Donnerstagvormittag mehrmals.</p>
<p>Zum wiederholten Mal besichtigte er auf Einladung der PDL-Senatoren und -Abgeordneten von Hermannstadt/Sibiu zusammen mit Verkehrsminister Radu Berceanu die Baustelle der Ringstra&#223;e. Er habe seinen Parteikollegen gesagt, dass er mit einer Bedingung nach Hermannstadt kommt: Er wolle den Bewohnern versichern k&#246;nnen, dass sie den Alptraum Gro&#223;lasterverkehr und das Durchreisen der von einem in den anderen Landesteil fahrenden Autos im Dezember los sind, meinte er voller Optimismus.</p>
<p>Der Hubschrauber mit dem Premier und Minister landete p&#252;nktlich 10 Uhr. Per Auto konnte diesmal der gr&#246;&#223;te Teil der 14,8 Kilometer langen Strecke, die an der Nationalstra&#223;e zwischen Schellenberg/Selimbãr und Vestem beginnt und die Stadt im Osten und Norden bis zur Ausfahrt Richtung Mediasch umringt, auf der neuen Fahrbahn zur&#252;ckgelegt werden. An der Bahn&#252;berf&#252;hrung nahe Salzburg/Ocna Sibiului erhielten sie von den Bauleuten Informationen &#252;ber den Stand der Arbeiten. Nicht besichtigt wurde Teilst&#252;ck II, das von der Stra&#223;e nach Salzburg in die Ausfallstra&#223;e Richtung Arad m&#252;ndet. Das Gesamtprojekt belaufe sich auf rund 50 Millionen Euro, von denen 14 Millionen f&#252;r Enteignungen gezahlt werden mussten, erkl&#228;rte Berceanu. Die Umgehungsstra&#223;e f&#252;hrt &#252;ber 17 Br&#252;cken, die, so die Bauleute, zu 90 Prozent fertiggestellt sind.</p>
<p>Die Ringsstra&#223;e von Hermannstadt ist Teil des IV. Paneurop&#228;ischen Verkehrskorridors. Ab Nadlak/N²dlac wird derzeit an mehreren Ringstra&#223;en gearbeitet. Gesichert ist die Finanzierung der Gesamtstrecke bis Konstanza/Constanta hin mit Ausnahme des Teilst&#252;ckes Hermannstadt – Pitesti. Da es sich um einen komplizierten Bau handelt mit zahlreichen Viadukten, sollen die Nutzungsrechte f&#252;r diese Strecke, die &#252;ber Curtea de Arges f&#252;hren wird, in zwei oder drei Teilen vergeben werden, wozu es im n&#228;chsten Jahr eine internationale Ausschreibung geben soll. Von Pitesti aber werde man ab dem n&#228;chsten Sommer auf der Autobahn an die Schwarzmeer- k&#252;ste fahren k&#246;nnen, verk&#252;ndete Premier Boc.</p>
<p>Im Einvernehmen mit der EU, aus deren T&#246;pfen das Verkehrsministerium 2007 bis 2013 fast 4,5 Milliarden Euro erh&#228;lt, werden die Arbeiten am Paneurop&#228;ischen Verkehrskorridor IV vorangetrieben. Minister Berceanu hofft, dass die EU Rum&#228;nien ab 2013 dann die Mittel zuspricht, um die Autobahn Bukarest – Ploiesti – Kronstadt – Gro&#223;wardein/Oradea oder jene Richtung Moldau bauen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Auf die Frage, warum die Umgehungsstra&#223;e nicht wie geplant, vor drei Jahren fertig war, erkl&#228;rte Boc: „Vor drei Jahren haben nicht wir regiert. Seit die PDL die Regierung stellt, wurde Hermannstadt zu einer Priorit&#228;t erkl&#228;rt was die Investitionen angeht und aus diesem Grund ist diese Umgehungsstra&#223;e 2010 fertig.“ Was den Bau von Autobahnen angeht, seien in den vergangenen zwei Jahren 42 Kilometer der Transilvania-Autobahn dem Verkehr &#252;bergeben worden und weitere 12 Kilometer dieser Autobahn werden bis zum Jahresende fertig, erkl&#228;rte er stolz.</p>
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		<title>Br&#252;cken zwischen Deutschland, Rum&#228;nien und Ungarn</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[ADZ]]></category>
		<category><![CDATA[Banater Berglanddeutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Banater Schwaben]]></category>
		<category><![CDATA[sathmarer schwaben]]></category>

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		<description><![CDATA[Sathmarer Schwaben trafen sich zum 21. Mal / Von Gabriela Rist „Heute feiern wir einen historischen Tag. Zum ersten Mal haben unsere Landsleute aus Wahlei und Merk in Ungarn Gelegenheit, ohne gro&#223;e Schwierigkeiten die ungarisch-rum&#228;nische Grenze zu passieren, um an unserem Treffen teilzunehmen.“ Mit diesen Worten begr&#252;&#223;te Helmut Berner, Vorsitzender des Verbands der Sathmarer Schwaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sathmarer Schwaben trafen sich zum 21. Mal / Von Gabriela Rist</strong></p>
<p>„Heute feiern wir einen historischen Tag. Zum ersten Mal haben unsere Landsleute aus Wahlei und Merk in Ungarn Gelegenheit, ohne gro&#223;e Schwierigkeiten die ungarisch-rum&#228;nische Grenze zu passieren, um an unserem Treffen teilzunehmen.“ Mit diesen Worten begr&#252;&#223;te Helmut Berner, Vorsitzender des Verbands der Sathmarer Schwaben in Deutschland in seiner Festrede die zahlreichen Teilnehmer am zweiten Tag des Schwabentreffens in Schinal/Urziceni.</p>
<p>Bis in den vergangenen zwanzig Jahren die Sathmarer Schwaben sich j&#228;hrlich abwechselnd in Rum&#228;nien und Deutschland trafen, fand das 21. Schwabentreffen vergangenes Wochenende sowohl in Ungarn als auch in Sathmar/Satu Mare statt.</p>
<p>„Die Schwaben in Wahlei und Merk waren jahrzehntelang von den Ortschaften diesseits der Grenze getrennt. Nach der Wende sind die ehemaligen guten Verbindungen mit diesen Ortschaften intensiver geworden und hoffentlich werden sie in Zukunft noch mehr ausgebreitet“, dr&#252;ckte auch Johann Forstenheizler, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Nordsiebenb&#252;rgen und im Kreis Sathmar seine Freude bei der feierlichen Er&#246;ffnung des Schwabentreffens in Schinal &#252;ber die regen Kontakte zu den Landsleuten in Ungarn aus. Josef Mellau und István Vilmos, B&#252;rgermeister der Gemeinden Schinal und Wahlei, teilten diese Meinung auch. Sollte im n&#228;chsten Jahr der Grenz&#252;bergang entfallen, w&#252;rden sie neue M&#246;glichkeiten f&#252;r die Kooperation haben, meinten die beiden Gemeindevorsteher.</p>
<p>Vom Motto des diesj&#228;hrigen Schwabentreffens, „H&#228;nde reichend Zukunftsperspektiven schaffen, daheim in Europa“, leitete Helmut Berner die Gemeinsamkeit der Sathmarer Schwaben ab: „Gemeinsamkeit ist das Bekenntnis zur eigenen kulturellen Identit&#228;t“, sagte der Festredner. „Dieses Bekenntnis vereint uns, verbindet uns und l&#228;sst uns trotz unterschiedlicher Lebenssituationen und z. T. gesprochenen Sprachen, immer wieder zusammenfinden, uns immer wieder vergegenw&#228;rtigen, dass es ein ureigenes und auch ein nat&#252;rliches Bed&#252;rfnis ist, die eigenen Sprche zu sprechen, die eigenen Traditionen, Sitten und Br&#228;uche zu leben und zu beleben“, setzte Berner die Festrede fort. Im Weiteren machte der Vorsitzende ein Res&#252;mee &#252;ber die Ergebnisse der Arbeit der Deutschen Foren in Nordsiebenb&#252;rgen, der Minderheitenselbstverwaltung in Ungarn und des Verbands der Sathmarer Schwaben in Deutschland der letzten 21 Jahre in den Bereichen Unterricht, Wirtschaft, Jugendarbeit und Kultur.</p>
<p>Im letzten Teil seiner Festrede sprach Berner &#252;ber die Zukunftspl&#228;ne der Sathmarer Schwaben. Als wichtige Vorhaben nannte er dabei u. a. die grenz&#252;berschreitende Feier zum 300j&#228;hrigen Jubil&#228;um der Ansiedlung der Sathmarer Schwaben, die im Jahre 2012 begangen wird, die Schul-, Gemeinde- und St&#228;dtepartnerschaften sowie die Mitwirkung bei der Donaustrategie, wo Probleme des Donauraums auf europ&#228;ischer Ebene gemeinsam vertreten werden.</p>
<p>Begl&#252;ckw&#252;nscht haben beim Treffen die Sathmarer Schwaben f&#252;r ihre Ergebnisse in den letzten zwanzig Jahren u. a. Karol K&#246;nig, Direktor im Kulturministerium, Ovidiu Gant, Abgeordneter des DFDR, Klaus Fabritius, Vorsitzender des DFDR Altreich und Erwin Josef Tigla, Vorsitzender des DFDR der Banater Berglanddeutschen.</p>
<p>An den beiden Tagen des Schwabentreffens fand eine Reihe von Veranstaltungen statt.</p>
<p>Er&#246;ffnet wurde das Event in Sathmar mit der feierlichen Einweihung des Wintergartens im Kulturtreffpunkt, der gerade fertig gebaut wurde. Am Samstagabend luden die Veranstalter zum Jazz- und Pop-Rock-Konzert von Christel Ungar Topescu, Marius Popp und Ricky Dandel in die Philharmonie Dinu Lipatti ein.</p>
<p>Sonntagvormittag zelebrierte Bischof Eugen Sch&#246;nberger den Festgottesdienst vor zahlreichen Gl&#228;ubigen aus Sathmar, Deutschland, Wahlei und Merk in der r&#246;misch-katholischen Kirche in Wahlei. Musikalisch wurde die Messe vom Maestoso Chor aus Trestenburg mitgestaltet.</p>
<p>Der diesj&#228;hrige Festumzug der Trachtenpaare und der Teilnehmer des Schwabentreffens f&#252;hrte von Wahlei &#252;ber die Grenze nach Schinal, wo das kulturelle Programm auf der Freilichtb&#252;hne im Zentrum der Gemeinde veranstaltet wurde.</p>
<p>Ein wichtiges Ereignis des Treffens war die Einweihung der Gedenktafel von Johann Holzer(1695-1777), erster Pfarrer in Schinal, der 55 Jahre lang die Menschen in der Gemeinde betreute. „&#8230;F&#252;rsorglich, mit Demut und Blick in die Zukunft, unerm&#252;dlichem Eifer und beispielhaftem Umgang, wirkte er 55 Jahre im Weinberg Gottes, als erster Priester der Pfarre Schinal und als Vizearchidiakon“ steht auf der Gedenktafel, die im Glockenhaus der r&#246;misch-katholischen Kirche in Schinal eingeweiht wurde.</p>
<p>Ein H&#246;hepunkt des Treffens war das Programm der Kulturgruppen im Freien. Zahlreiche Zuschauer bewunderten die Darbietungen der rund 30 mitwirkenden Volkstanzgruppen, Blaskapellen, Ch&#246;re und Musikformationen aus Wahlei, Merk, Herzegkut in Ungarn und aus Nordsiebenb&#252;rgen.</p>
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		<title>Die Schule nur ein notwendiges &#220;bel?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ingemar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[ADZ]]></category>
		<category><![CDATA[schulsystem in rumänien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der allgemein schale Vorgeschmack vor dem ersten Schultag / Von Balthasar Waitz Ein Eurobarometer ergab, dass Rum&#228;nien derzeit beim Wissensstand mit Platz 24 von 29 Mitgliedsstaaten einen der letzten Pl&#228;tze in der EU belegt: 42 Prozent der Befragten waren der Ansicht, die Sonne drehe sich um die Erde. Hoch im Trend hierzulande sind hingegen Kirchgang, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der allgemein schale Vorgeschmack vor dem ersten Schultag / Von Balthasar Waitz</strong></p>
<p>Ein Eurobarometer ergab, dass Rum&#228;nien derzeit beim Wissensstand mit Platz 24 von 29 Mitgliedsstaaten einen der letzten Pl&#228;tze in der EU belegt: 42 Prozent der Befragten waren der Ansicht, die Sonne drehe sich um die Erde. Hoch im Trend hierzulande sind hingegen Kirchgang, allerhand Aber- und Wunderglauben, u. a. an Horoskope und Gl&#252;ckszahlen. Es w&#228;re leichtfertig, die Schuld daran allein den &#228;lteren Generationen, den Altlasten und Mentalit&#228;ten aus dem kommunistischen Regime zuzuschreiben.</p>
<p>Sind Wirtschaftskrise und Verarmung daran schuld? Sollte man da nicht eher, au&#223;er der Schulpolitik, die Unterlassungen des aktiven Segments unserer Gesellschaft und vor allem die chronischen Missst&#228;nde im rum&#228;nischen Unterrichtswesen in Betracht ziehen? Neben dem Gesundheitswesen ist das Schulwesen, beide vitale Bestandteile des sozialen R&#228;derwerks, der wohl am st&#228;rksten betroffene Bereich unserer Gesellschaft: Nach den harten Regierungseingriffen (K&#252;rzung des Budgets und der Lehrergeh&#228;lter, Entlassung von Lehrern, Schlie&#223;ung von Schulen usw.) ist die Atmosph&#228;re im Unterrichtswesen, einen Monat vor Schulbeginn, gereizter und pessimistischer als je zuvor nach der Wende.</p>
<p><strong>Jahraus, jahrein das gleiche Lied</strong></p>
<p>Wie sollte es anders sein, wenn man die miserablen Bedingungen in den Schulen beim Wort nennt. Jahr f&#252;r Jahr ist es immer das gleiche Lied: Viele Schulen m&#252;ssten eigentlich zu Beginn des neuen Schuljahrs geschlossen bleiben, da sie vielen der erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen, vor allem den sanit&#228;ren, nicht entsprechen. Vor Kurzem lie&#223; uns Unterrichtsminister Daniel Funeriu wissen, dass er den festen Entschluss gefasst hat, dass am 15. September 2010 mehr als 85 Prozent der rum&#228;nischen Sch&#252;ler in Schulen gehen werden, die die Genehmigung von den Hygienebeh&#246;rden haben! Gleichzeitig k&#252;ndigte Minister Funeriu aber auch drastische Budgetk&#252;rzungen und die Entlassung von 15.000 Lehrern landesweit ab kommendem September an.</p>
<p>In der Westregion zeigen sich die Verantwortlichen im Unterrichtswesen eher gelassen als besorgt. Laut Sandu Glocea, dem Leiter des Temescher Kreisschulinspektorats, sei die Situation im Kreis Temesch gar nicht so schlimm. Wenn auf Landesebene 11 Prozent der Sch&#252;ler Schulen ohne sanit&#228;re Genehmigung besuchen m&#252;ssen, so liegt dieser Prozentsatz im Kreis Temesch nur bei sieben Prozent. Das Kreisschulinspektorat f&#252;hrt gar den Zusammenschluss von 51 Schulen des Kreises als erleichternde Begleitumst&#228;nde an.</p>
<p>Warum nicht auch noch die Reduzierung der Lehrer- und Sch&#252;lerzahl, nicht wahr? Wie beruhigend k&#246;nnen solche Feststellungen sein? Derzeit haben 141 von insgesamt 707 Temescher Schulen (20 Prozent) keine Genehmigung. Der Temescher Vizepr&#228;fekt Zoltán Marossy zeigt sich entr&#252;stet &#252;ber die lasche Einstellung der Verantwortlichen: „In Rum&#228;nien ist die Flucht vor der Verantwortung zu einem Nationalsport geworden!“ Gem&#228;&#223; der l&#252;ckenhaften Gesetzgebung m&#252;ssen die Schulen ohne sanit&#228;re Genehmigung, laut Marossy, gar nicht geschlossen werden. Die Schult&#228;tigkeit kann weiterhin seelenruhig ohne Genehmigung (Minimalbedingungen sind Kanalisation und flie&#223;endes Wasser) abgewickelt werden, wenn der jeweilige Schuldirektor die Verantwortung daf&#252;r &#252;bernimmt. Eine diesbez&#252;gliche gesetzliche Vorschrift f&#252;r die Schulschlie&#223;ung gibt es n&#228;mlich nicht!</p>
<p>Ein noch heikleres Thema ist das der Schulreparaturen. Die werden j&#228;hrlich schlecht und recht durchgef&#252;hrt und verschlingen stets horrende Summen. Im Kreis Temesch werden heuer an 83 Schulen Reparatur- und Modernisierungsarbeiten (sie m&#252;ssen bis 13. September fertiggestellt werden) durchgef&#252;hrt. Diese haben schon die H&#228;lfte des Gesamtbudgets vom Ministerium (7,9 Millionen Lei) verschlungen. Die Schulden des Kreisschulinspektorats bei den ausf&#252;hrenden Firmen (manche Schulden sind schon zwei bis drei Jahre alt) betragen jedoch das Doppelte dieser Summe.</p>
<p>Wie sieht die Situation in den anderen Kreisen des Banats aus?</p>
<p>Im Kreis Arad muss ein Viertel der Sch&#252;ler Schulen ohne sanit&#228;re Genehmigung in Kauf nehmen. 18 Prozent der Sch&#252;ler des Kreises, s&#228;mtliche vom Lande, werden wie in den Vorjahren derartige Schuleinheit besuchen m&#252;ssen. Laut Nicolae Pellegrini, Leiter des Arader Kreisschulinspektorats, ist das Fehlen eines Wasserleitungsnetzes in den jeweiligen D&#246;rfern leider nicht zu l&#246;sen. In der Stadt scheint die Situation in diesem Bereich &#252;berdurchschnittlich gut zu sein: Die PDL-Kommunalverwaltung l&#228;sst sich die Reparaturarbeiten an den st&#228;dtischen Schulen rund neun Millionen Lei kosten.</p>
<p>Laut der Karasch-Severiner Gesundheitsbeh&#246;rde h&#228;tten derzeit 50 Prozent der Dorfschulen des Kreises keine sanit&#228;re Genehmigung. Auch hier gibt man sich allgemein zufrieden, da der Prozentsatz dieser Schulen auf Landesebene dar&#252;ber liegt.</p>
<p>Summa summarum: Unter diesen Bedingungen ist wenig Gutes zu erwarten. Weder von der zwischen Resignation und Aufbegehren schwankende Lehrerschaft, noch von der entt&#228;uschten oder angewiderten Sch&#252;lerschaft wird der erste Schultag heuer als freudiges Wiedersehn oder gar als ein Fest erwartet. Eher als ein notwendiges &#220;bel.</p>
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