Die eigene Biographie ab 3.000 € – einmaliges Angebot für die Banat Blog Leser

24. Juni 2011
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Liebe BanatBlog Leser,

dies ist eine Anzeige, Werbung oder anders gesagt etwas zum Geld verdienen. Wer also damit nicht einverstanden ist oder kein Interesse daran hat, der kann gerne diesen Artikel überspringen und den nächsten Lesen.

Doch worum gehts. Es geht um Ghostwriting, also jemand anderes für sich schreiben zu lassen. Genauer gesagt geht es darum eure Biographien für 3.000 € von mir aufschreiben zu lassen. Genaueres erfahrt ihr einfach im folgenden Artikel, in dem ich mich mal selbst interviewe.

BanatBlog: Warum sollte jemand, vor allem ein Normalbürger, seine Biographie schreiben?
Eine Biographie ist ja erstens nichts was nur Prominente haben oder niederschreiben sollen. Auch das Leben eines “Normalsterblichen” kann interessant sein. Gerade wir Banater Schwaben haben so viel erlebt und durchgemacht. Dabei haben wir nicht nur als Gemeinschaft eine interessante Geschichte. Es sind alles Einzelschicksale, die erhaltenswert sind – für die Nachwelt, aber auch für die eigenen Nachkommen wie Kinder, Enkel oder Urenkel. Gerade die eigenen Nachfahren wissen oft nicht was der Opa oder die Mutter alles erlebt haben. Und die freuen sich dann wenn sie in einem Buch mehr erfahren können.
Und zweitens ist bei der älteren Generation der Banater Schwaben so viel Wissen vorhanden, dass wenn es nicht aufgeschrieben wird bald für immer verloren geht.

BanatBlog: Okay. Das hört sich logisch an. Aber es kann doch jeder selbst seine Geschichte aufschreiben. Warum sollte man dich dafür bezahlen?
Natürlich kann ein jeder selbst sich hinsetzen und seine Geschichte schreiben. Blos wer kennt es nicht. Man setzt sich hin, dann ruft der an, oder einem fällt jenes ein. Und schon steht man auf und macht etwas anderes. Wenn man es nicht gewohnt ist, ist es wirklich schwer sich hinzusetzen und zu schreiben. Es ist viel einfacher sich hinzusetzen und zu erzählen, und dabei das Schreiben anderen zu überlassen. Außerdem ist nicht jeder, der schreiben kann ein Autor. Oft ist dann das Ergebnis eher schwer zu lesen und dem Leser macht es keinen Spaß. Daher ist es besser jemanden zu beauftragen, der sich mit so etwas auskennt und Erfahrung hat.

BanatBlog: Aber 3.000 € sind schon sehr viel Geld. Geht das nicht billiger?
3.000 € ist um ehrlich zu sein wirklich ein Freundschaftspreis für die Leser des BanatBlogs und für die Banater Schwaben. Im Normalfall bezahlt man zwischen 50 € und 100 € pro Seite. Das wären dann bei einem Buch mit 300 Seiten 15.000 € bis 30.000 €. Also bis zum Zehnfachen des Preises was ich verlange. Aber mein Preis beinhaltet ja nicht nur das Schreiben an sich. Ich habe ja auch Ausgaben und Kosten. Ich muss zum Beispiel zu dem Auftraggeber der Biographie fahren, mich dort für einige Tage aufhalten, um alles relevante von ihm zu erfahren. Und neben Fahrt- und Hotelkosten kommen ja noch viele weitere Zusatzleistungen hinzu. Daher sind die 3.000 Euro wirklich ein faires Angebot. Ich kann auch momentan noch gar nicht sagen wie lange ich dieses Angebot wirklich aufrecht erhalten kann. Nach den ersten paar Aufträgen werde ich mal alles überschlagen und schauen ob es klappt oder ich es eventuell doch noch erhöhen muss. Aber ich garantiere euch, dass die ersten zehn Aufträge nicht teurer werden.

BanatBlog: Wenn du schon davon anfängst. Was ist denn dann alles noch in deinem Angebot enthalten?
Okay ich will einfach mal alles numerisch und der Reihe nach auflisten:
1) Reise zum Auftraggeber und maximaler Aufenthalt von fünf Tagen. Natürlich kann das auch mal schneller gehen. Oder wenn der Auftraggeber in der Nähe wohnt, dann fährt man auch mal öfters hin und her. Bei dem Aufenthalt werde ich dann den Auftraggeber über sein Leben befragen, ihn einfach erzählen lassen, eventuell auch irgendwelche Bilder sichten, die man für das Buch verwenden könnte usw. Es geht einfach ums Recherchieren, das ich genügend Informationen habe um eine Biographie zu schreiben.
2) Wenn ich alles nötige gesammelt habe fange ich mit dem Schreiben an. Das fertige Buch wird maximal 300 Seiten im Format 12 cm x 19 cm haben. Sobald die erste Version fertig ist bekommt der Auftraggeber ein Word-Dokument oder ein ausgedrucktes Dokument in A4 zugeschickt und wir besprechen dann telefonisch oder persönlich ob so alles in Ordnung ist oder ich irgendwo etwas falsch verstanden habe.
3) Das Buch wird anschließend korrigiert und mit einem Layoutprogramm in die richtige Form gebracht und fertig gemacht. Der Auftraggeber bekommt dann alles als PDF nochmal zugeschickt und kann dann damit machen was er will.
4) Über Books on Demand wird das Buch anschließend veröffentlicht. Es bekommt eine ISBN Nummer und kann im Buchhandel oder auch auf Amazone gekauft werden. Die Kosten der Veröffentlichung sowie die Kosten für die Sicherung der Daten im ersten Jahr sind in dem BanatBlog-Angebot enthalten. Nach dem ersten Jahr kann der Auftraggeber selbst entscheiden ob er sein Buch weiterhin dort anbieten möchte und damit die 1,99 € pro Monat bezahlt oder er es vom Markt nimmt. Den Verkaufspreis kann der Auftraggeber selbst festlegen. Er kann jedoch nicht den gesamten Verkaufserlös behalten. Ein großer Teil geht an Books on Demand. Natürlich ist niemand verpflichtet sein Buch über Books on Demand zu veröffentlichen. Er kann damit machen was er will. Dies ist einfach nur ein zusätzliches Angebot und wer es nicht wahrnehmen will kann es auch bleiben lassen. Gerne helfe ich auch auf der Suche nach einem Verlag, beim Selbstverlegen oder was auch sonst immer mit der Biographie geschehen soll.
5) Das fertige Buch kann dann über den BanatBlog beworben und gerne auch verkauft werden. Die hier geschriebene Buchbesprechung wird auch als Pressemeldung an verschiedene Medien verschickt und erscheint so eventuell auch in anderen Zeitungen, wie der Banater Post, literarischen Zeitschriften usw. Hier kann ich natürlich bis auf die Anzeige und Buchbesprechung im BanatBlog nichts weiteres versprechen.

BanatBlog: Und wie ist es mit der rechtlichen Seite?
Rechtlich trete ich als Autor das vollständige und alleinige Nutzungsrecht an den Auftraggeber ab. Das Urheberrecht kann ich leider nach den deutschen Gesetzen nicht abtreten. Ich werde aber schriftlich versichern kein Wert drauf zu legen irgendwo als Urheber genannt oder kenntlich gemacht zu werden. Der Auftraggeber kann dann mit dem Werk machen was er will. Durch die gemeinsame Recherchearbeit und das einmalige Korrekturlesen ist er Auftraggeber eh zum Mitautor geworden.

BanatBlog: Wie sieht es aus wenn andere Arbeiten bei dir in Auftrag geben möchte?
Natürlich gibt es noch Zusatzleistungen, die ich gerne auch mit anbiete. Das sind zum Beispiel das Drucken des fertigen Buches. Ich bekomme da oft bessere Preise als wenn der Endverbraucher selbst etwas drucken lässt. Aber das sind Zusatzleistungen, die dementsprechend dann auch mehr kosten. Fragt einfach nach. Ich bin auch gerne bereit andere Sachen wie zum Beispiel Reden zu den verschiedensten Anlässen oder wissenschaftliche Arbeiten zu schreiben. Es muss nicht unbedingt eine Biographie sein, es kann auch ein geschichtliches Werk über einen Ort oder eine Familie sein. Gerne auch etwas literarisches in das die reale Geschichte einer Familie eingeflochten wird. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, aber fragt dazu am besten direkt persönlich nach.

BanatBlog: Und nun zum Schluss. Wie kann man dich erreichen?
Naja natürlich hier über meine Kontaktdaten beim BanatBlog. Oder ihr nutzt die E-Mail Adresse Banater.Biographien@gmail.com.

So okay das wars erst einmal. Wenn ihr noch Fragen habt, dann stellt sie ruhig in den Kommentaren. Ich werde sie dann hier aufnehmen und direkt beantworten. Oder ihr ruft mich an bzw. mailt mir. Natürlich interessiert mich auch eure Meinung allgemein was ihr davon haltet.

 

7 Responses to Die eigene Biographie ab 3.000 € – einmaliges Angebot für die Banat Blog Leser

  1. Der Schwob on 30. Juni 2011 at 01:26

    Nichts ist schlimmer, als ein schwowisches Begräbnis in D.

    Die Natives haben keine Ahnung, wen sie da begraben und übertreffen sich
    bei ihren jeweiligen Nachrufen in Platituden. Man kann es fast nicht mehr hören.

    Da könnten Ingemars auf den Plan kommen.

  2. Vivian on 29. Juni 2011 at 12:47

    Ich bin auch ziemlih jung, daher werde ich andere lassen ihre Biographie schreiben. Gespannt auf das Ergebnis bin ich schon, jedes Leben ist interessant, besonders weil Menschen so verschieden von einander sind.

  3. Supersvabo on 29. Juni 2011 at 12:32

    “denn da wären wir Banater Schwaben, wie Erich Pfaff ( Gott hab ihn selig ) es uns, und auch mir immer wieder eingeflößt hat”

    stilisieren Sie doch bitte, solala, den Erich Pfaff nicht dadurch zu einem Art “Schwowe-Heiligen”. In Anbetracht seines kürzlichen Ablebens, bei aller Achtung, aber das wäre doch zu viel, gerade, weil er sich ja in den 1950er Jahr nit gerade tadellos verhalten hat und zu seinen Ungunsten ein paar Menschen ihre Unfreiheit zu verdanken hatten. Als Lenau-Direktor mag er gewiß hohe Meriten haben, aber wenn wir das alles sehr ins Licht stellen wollen, dann werden die Schatten halt auch größer.

  4. solala on 29. Juni 2011 at 12:25

    Polkakeenich,

    ich glaube es Ihnen gerne, dass für Sie 300 Seiten nicht ausreichen, denn wenn ich zum Beispiel für mich jeden Tag meines Lebens noch in Erinnerung hätte, dann wären es zig- tausend Seiten.

    Problem für mich ist nur, ich habe die Tage einzeln nicht mehr im Gedächtnis, Sie lieber Polkakeenich wahrscheinlich schon, und das ist gut so.

    Wäre aber mit dieser Biographie über Ingemar doch eine ” gemachte Sach”, denn da wären wir Banater Schwaben, wie Erich Pfaff ( Gott hab ihn selig ) es uns, und auch mir immer wieder eingeflößt hat, dass das Banater Schwabentum sich ohne weitere Bedenken mit dem Siebenbügertum messen könnte, einfach mal auf Augenhöhe ( die wir immer schon haben, aber zu bescheiden sind diesbezüglich aufzutreten)

  5. Polkakeenich on 28. Juni 2011 at 17:51

    Also 300 Seiten reichen für meine Biographie nicht !

  6. solala on 28. Juni 2011 at 12:48

    Lieber Erich Pfaff,

    Gott habe dich selig!

    Ich habe die letzten Monate versucht dich telefonisch zu erreichen, ich wollte wie immer mit dir einfach nur reden, wie immer, über Alles, über alles Wichtige.

    Unter deiner Telefonnummer war in der letzten Zeit niemand mehr erreichbar.

    Lieber Erich, du hattest es vorausgesagt dass es nicht mehr lange dauert.

    So Gott will, hat er dich jetzt abberufen.

    Amen

  7. solala on 28. Juni 2011 at 12:16

    Ingemar, ich finde deine oben kundgegebene
    Initiative

    “Die eigene Biographie ab 3.000 € – einmaliges Angebot für die Banat Blog Leser”

    “erfrischend”, und begrüße sie sehr.

    Diese Initiative von dir wird – sofern es Biografien von dir über Banater Schwaben geschrieben geben wird – gewiss wegweisend für die Zukunft der Banater Schwaben sein können.

    Die von dir verfassten Biografien werden dann das Schicksal jedes einzelnen Banater Schaben dokumentieren können, und ggf. eine andere Sichtweise über die Banater Schwaben öffentlich machen können, als die die bisher über Herta Müller ( Florescu Jakob ( oder vielleicht Jacob – willkürliche Namensgebung ))
    publik wurden.

    Ich habe für mich mal überlegt ( unter uns – wahrscheinlich waren es viele Blogleser auch, ich nehme das nur an, weiss es nicht ):

    ich kann über mich keine 300 Seiten zusammenzählen, ich bin noch nicht am Ende meines Lebens.

    Mein Vater wäre jetzt ggf. soweit, über sein Leben zu berichten, ich denke aber mal, dass er das selber aufschreiben werden will.

    Jedoch selber aufschreiben wollen, ist noch kein Buch.

    Eine Lösung wird für alle Beteiligten noch gefunden werden müssen.

    Ich komme gerne auf dein ehrenwertes Anliegen zurück.