lu. Bukarest – Der frühere Formel-1-Pilot Alain Prost wird das neueste Modell des rumänischen Autoherstellers Dacia am 18. März offiziell in Rumänien präsentieren. Prost war bereits mit einer modifizierten Version des Duster bei der französischen Eisrennserie Tropheé Andros im Dezember vergangenen Jahres an den Start gegangen.
In den Verkaufsräumen der rumänischen Autohändler soll der Duster dann ab 15. April stehen. Hier wird er auch schon sehnsüchtig erwartet, Dacia meldet, dass sich bereits Tausende Interessierte auf Wartelisten eingeschrieben haben. Die Kauflaune wird auch nochmals angefeuert durch die Meldung, dass beim Erwerb eines Duster auch die Rabla-Gutscheine, die man für die Verschrottung eines Altfahrzeuges bekommt, eingesetzt werden können.
Der Dacia Duster ist eine sogenannte Geländelimousine, englisch: Sports Utility Vehicle, daher auch oft einfach SUV genannt. Im Unterschied zu klassischen Geländewagen, haben diese Fahrzeuge einen erhöhten Fahrkomfort und eine eher eingeschränkte Geländetauglichkeit. Der Dacia Duster ist denn auch primär für die Straße ausgelegt. Der Erfolg eines solchen Fahrzeugkonzeptes, gerade in Ländern mit schlechteren Straßen, ist seit einigen Jahren zu beobachten.
Nach dem endgültigen Sterben von Aro, dem rumänischen Geländewagenhersteller aus Câmpulung, im Jahr 2006, wird diese Lücke im rumänischen Autosegment mit dem Duster nun teilweise geschlossen. In der Grundvariante ohne Allradantrieb soll der Duster in Rumänien ab 10.500 Euro zu haben sein, mit Allradantrieb kostet er dann schon mindestens 12.300 Euro und zusammen mit dem 1,5-Liter-Dieselaggregat werden wenigstens 15.600 Euro fällig.
Nichtsdestotrotz gilt das neue Modell aus Piteti als günstigster Geländewagen auf dem Markt. Wie geländetauglich der Duster nun wirklich ist, wird er demnächst in Marokko beweisen müssen. Dort starten zwei Angestellte des Mutterkonzerns Renault mit dem neuen Dacia zur Rallye „Aicha des Gazelles“. Die Autorallye wird ausschließlich von Pilotinnen bestritten und führt 2500 Kilometer durch die westliche Sahara.
Quelle: ADZ
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