Hallo liebe Leser,
ich habe folgende E-Mail erhalten mit der Bitte um Weiterleitung. Es scheint eine wirklich interessante Sache zu sein, und wenn es meine Zeit zulässt, dann werde ich sogar selbst einen Essay einreichen.
Sehr geehrter Herr Ganz,
Ich melde mich bei Ihnen, da ich Sie auf das Projekt Chancen- und Krisenraum Ostmitteleuropa aufmerksam machen möchte. Ich würde mich freuen, falls Sie die E-Mail an mögliche Interessenten weiterleiten und/oder auf Ihrer Homepage veröffentlichen könnten. Somit könnten mehrere Personen angesprochen werden. Ferner bedankt sich das Projekt und das Team für jede Unterstützung.Ein junges Projektteam veranstaltet am 5. und 6. März 2010 eine Konferenz und ein Planspiel mit dem
Titel Chancen- und Krisenraum Ostmitteleuropa, gefördert von MitOst e.V im Rahmen des Programms der
Europäischen Union „Europa für Bürgerinnen und Bürger” 2007-2013.Die Konferenz am 5. März 2010: hochkarätige Experten aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Medien erörtern die aktuellen Probleme und Brennpunkte der Region Ostmitteleuropa. Die Konferenz ist eine öffentliche Veranstaltung. Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt frei.
Das Planspiel am 6. März 2010 richtet sich an interessierte und engagierte junge Menschen aus Deutschland, Rumänien, der Slowakei und Ungarn im Alter von 20-28 Jahren aus allen Fächern. Im Rahmen des Planspiels schlüpfen die Jugendlichen in die Rolle des Außenministers oder eines Minderheitenvertreters ihres Nachbarlandes und diskutieren über gesellschaftspolitisch relevante Themen, betreut von den Experten und professionellen Planspielleitern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die erste Etappe der Bewerbung wird ein Essaywettbewerb in deutscher Sprache darstellen.Die Autoren der besten zwanzig Essays werden nach Berlin eingeladen, um an der internationalen Konferenz und am Planspiel teilzunehmen. Die Kosten der Reise, der Unterkunft und der Verpflegung werden vom Förderer
übernommen. Alle jungen Teilnehmer bekommen ein Zertifikat, das bestätigt, dass sie an einem internationalen Essaywettbewerb und Planspiel teilgenommen haben und als einer der besten fünf jungen Essayisten des Landes ausgewählt wurden. Teilnahmegebühr (Konferenz & Planspiel) beträgt 20 EUR/Person.
Details über die Bewerbungsmodalitäten können Sie im Internet unter www.mitost.org/3267.htm oder www.hungaricum.de/planspiel finden bzw. per eMail an planspiel@hungaricum.de erfragen.

Ich habe die ältere Generation im Banat immer bewundert. Sie sprachen mehrere Sprachen und fanden das völlig normal.In einem unfreien Land war dies Freiheit. Mit jedem in seiner Muttersprache zu sprechen…Ja, wo gibt es das noch?
Hier in Deutschland glaubt man noch, ein Kind wäre überfordert, wenn es gleichzeitig zwei Sprachen in der Familie lernen und sprechen müßte.
Einer meiner Großväter war Schwabe, der Andere Ungar. Meine Großmütter waren beide Schwäbinnen
Selbstverständlich spreche und schreibe ich in beiden Sprachen.
Die meisten Schulklassen und die Hochschule hatte ich in rumänischer Sprache absolviert. Wieso sollte ich nicht rumänisch sprechen und schreiben?
Als ich in der Grundschule war, ist die einzige Fremdsprache ein MUSS gewesen:Russisch.
Und später, in der Hochschule, kam ich zu Bücher über die Schweißtechnik nur über die russische Sprache. Ich kann mich noch immer mit einem Russen etwas unterhalten. Warum nicht? Der Weltkrieg ist doch seit 65 Jahren AUS!
Und Katharina hat recht: Die meisten Bundesdeutschen haben keine Ahnung, wo ist das Banat und wer sind die Banater?
Zwischen UNGARISCH sprechen und nicht wissen, wo man hingehört oder sich immer mit dem Wind drehen, ist ein gewaltiger Unterschied.
Ist Sprache ein Verbrechen?
Oder ist man ein Verbrecher,weil man sich zu einem bestimmten Volk zugehörig fühlt?
Unsere Großeltern sprachen diese Sprache, weil das Banat zu Ungarn gehörte. Der Großteil blieb seiner Schwabenwelt treu.
Und wie uns die Bundesdeutschen sehen, kann man endlos diskutieren.
Wissen die alle, wer die Magyaren sind?
Oder wissen sie, wer die Banater Schwaben sind?
Irgendwann wird man müde zu erklären.
Die schöne alte Ungarnzeit.
Das 19.Jh.läßt grüßen.
Ich habe von dieser Piroschkaromantik die Nase
voll und bin schwerst enttäuscht, dass wir
in der Perzeption der Bundesdeutschen zum
magyarischen Kulturraum zählen.
Wer von Euch spricht denn noch Ungrisch?