Das Wochenende war voll mit Terminen, nicht nur der Banater Schwabenball in München stand an, sondern auch die Vernissage zur Ausstellung von Bruno Bradt und Arpad Racz.
Die Vernissage war ein voller Erfolg. Ich glaube keiner hatte mit so vielen Besuchern gerechnet, der Ausstellungsraum platzte aus allen Nähten und die Gäste blockierten mehr oder weniger die komplette Eingangspassage im Fürther City Center.
Der Höhepunkt war die Eröffnung von Bruno Bradt. Sehr emotional von Musik und Gedichten begleitet stellte er einige seiner Kunstwerke vor. Dabei sprang der Funke von Anbeginn auf das Publikum über das wie gebannt an den Lippen des banater Künstlers hing bzw. jeden seiner Schritte verfolgte. Zum Abschluss gab es noch eine Live-Performance, welche die Show vollends abrundete.
Alles in Allem war es ein sehr gelungener Abend gewesen, mit einem grandiosen Auftritt des Grafikers aus dem Banat.
Aufgrund dieser Vernissage bin ich dann leider erst etwas später auf dem Banater Schwabenball in München aufgekreuzt, so dass die Eröffnungsreden und die Tänze der Trachtengruppe bereits vorbei waren. Hier an dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Anneliese und die Schwowafamilie, die den BanatBlog besuchern eine Heimat an ihrem Tisch geboten haben. Und die sich um die Organisation sowie die Reservierung der Karten gekümmert hat.
Zum Banater Schwabenball selber gibt es eigentlich viel zu viel zu schreiben. Gut besucht, viele junge Leute, es wurde viel getanzt und ich glaube jeder hatte seinen Spaß. Die Blechmusik hat angeblich eineinhalb Stunden überzogen und Polka gespielt weil sie davon ausgegangen waren, dass der Polki auch anwesend ist. Der Auftritt von Narhalle oder wie die Faschingstruppe hieß war teilweise atemberaubend. Teilweise war ich mir nicht sicher, ob sie die hoch geworfenen Tänzerinnen wieder auffangen. Aber es gelang alles hervorragend und die aus dem Banat stammende Kanrevalsprinzessin Sandra III brillierte beim Tanzen genau so wie beim Repräsentieren.
Wie schon in den Kommentaren erwähnt ist so ein Abend leider immer viel zu kurz, um sich mit jedem zu unterhalten mit dem man etwas zu bereden hatt oder jeden Tanz zu tanzen den man gerne mittanzen würde. Ich war aber erstaunt wieviele Menschen das BanatBlog kennen und hier mitlesen. Im Großen und Ganzen wird das BanatBlog sehr positiv aufgenommen. Ich bekam auch einige Verbesserungsvorschläge, die teilweise bereits umgesetzt sind, sowie Themenwünsche, die ich in den nächsten Tagen angehen werde.
Mir wurde von keinem der Kopf abgehackt und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass jemand negativ reagiert hat. Ich hatte einige interessante Gespräche mit Bundes-, Landes- und Kreisvorständen, konnte mit einigen aus der DBJT sprechen und auch sonst sind einige auf mich zugekommen, um mit mir über das BanatBlog und die Beiträge hier zu sprechen. Dabei gab es natürlich nicht nur Zustimmung über die hier erschienenen Artikel, aber über das BanatBlog an sich gab es wirklich nur positive Meinungen.
So aber jetzt genug von meiner kleinen Zusammenfassung. Ich hoffe alle Anwesenden auf dem Banater Schwabenball hatten ihren Spaß und das die dort geschlossenen Kontakte auch in Zukunft erhalten bleiben.

Dass Dir der Kopf nicht abgehackt wurde, sieht man!
Ich hätte die Vernissage auch gerne besucht, war aus objektiven Gründen nicht möglich.
War der Ball nicht zu kurz, wenn Du mit sovielen Leuten gesprochen hast? Ich meine, getanzt hast Du doch auch.
Schön, wenn das Blog Leser hat, aber schreiben könnte man doch auch.