Banater Funde aus dem Internet. Heute “Anton Potche – Berns Toni – Delagiarmata”

13. April 2011
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Heute möchte ich euch eine Internetseite vorstellen, auf die ich durch Zufall gestoßen bin. Oder besser gesagt. Auf die ich Gott sei Dank gestoßen bin. Denn diese Seite ist auf jeden Fall einen längeren Blick wert.

Alleine seine Selbstbeschreibung ist Gold wert. “Ich kam und Stalin ging, ich zu früh und er zu spät. Dann wurde ich Schichtarbeiter in zwei Gesellschaftsordnungen, zwei Wirtschaftssystemen, vier Betrieben und fünf Wirtschaftszweigen. Hätte Müntefering mich auf meinem Lebensweg begleitet, wäre ihm die Rente mit 67 nie eingefallen.”

Wirklich sehr schön. Und das besondere daran. Es schreibt zwar nur eine Person, jedoch drei Autoren. Wie das geht? Ganz einfach: “Dieser Blog wird von einem Normalbürger geschrieben. Warum? Weil auch er eine Sicht auf Gott und die Welt hat. Als Anton Potche schreibt er deutsch, als Berns Toni im Jahrmarkter Dialekt und als Delagiarmata rumänisch.”

Doch jetzt wirklich genug von mir. Viel Spaß beim Lesen. Hier der Link: http://schichtwerker.blogspot.com/

7 Responses to Banater Funde aus dem Internet. Heute “Anton Potche – Berns Toni – Delagiarmata”

  1. viertiklapp on 24. April 2011 at 00:31

    Die Seite von Toni Potche ist auch uns schon sehr lange bekannt. Seine außerordentlichen Fähigkeiten sind zu bewundern, Sie sind geradezu grandios. Berns Toni beschäftigt sich wie kaum ein Anderer mit unserer Banater Geschichte und selbst noch heute, trotz seines nun fast 30 jährigen Aufenthaltes in Ingolstadt, mit der Banater Gegenwart. Eines ist sicherlich zu bedauern: ” der Prophet im eigenem Lande zählt nichts”, das ist zumindest eine Anmerkung an unsere Landsmannschaft, hier im Speziellen an die HOG seines Heimatortes, die sicherlich sein Wirken kennen. Eine Verlinkung auf seine Homepages dürften heutzutage kein Problem darstellen. Leider sind diese Hinweise auf seine Seiten nirgendwo erkennbar. Ist das eine Frage des Wollens oder sind diese Links bewußt bisher nie vollzogen worden. Seine Landsleute täten gut daran, diese hochwertigen Ausführungen einer breiteren Masse zur Verfügung zu stellen. Delegiarmata jedenfalls ist leider Keiner, der seine literarischen Werke und seine Gefühle von sich aus publik macht. Dieser Seite, Banat Blog und Ihrer Betreuer gilt unser Dank, dass dieser Landsmann hier erwähnt wird. Mädels und Jungs macht weiter so, gibt diese Seiten an alle Interessierten weiter.

  2. solala on 17. April 2011 at 16:45

    Anton Potche, alias – Berns Toni, alias – Delagiarmata
    schreibt wunderbar und für mich wahrhaftig, er war mir, zu meinem Bedauern, bisher nicht bekannt.

    Ich danke Derjenigen, Demjenigen für den Hinweis zu dem Link.

    Ich wundere mich, dass er bislang noch nicht als “der Banater Schwabe mit höchsten literarischen Qualiäten” in der Öffentlichkeit hoch gehandelt wird.

    Liegt wohl daran, dass er noch kein 200 Seiten Buch geschrieben hat.

    Was nicht ist, kann vielleicht schon in den folgenden Tagen aktuell sein.

  3. Erich on 16. April 2011 at 21:17

    Es ist halt der Toni, und noch ei Neigässer. A Johrmarker Original. Fünf Häuser von ihm gewohnt. Ein Schreihals aus der alten Heimat der sie nicht vergessen hat, so wie ich. Alles voll Johrmarker do in der Neuen Heimat, Treff aber keinen. Warum nicht?

  4. Anonymous on 13. April 2011 at 15:46

    Sehr gut. Ich saß lange über der Seite. Mir gefällt vor allem seine Nüchternheit und Unaufgeregtheit, einfach Klasse, sein Stil.

    Potches Links sind auch gute Wegweiser.
    Auf die Seite von Carl Gibson geklickt, dessen Rezension zu einem Lenau-Buch gelesen, sie hat mir sehr gut gefallen. Und hat bei mir ein Bedauern hinterlassen, dass Gibson sich nicht mehr mit Literatur des ersten Drittels des 19.Jahrhunderts auseinander gesetzt hat – das scheint ihm sehr zu liegen – und er sein Talent vergeudet mit Verkrampftem und Unausgegorenem. Schade.

    Durlacher

  5. Ludwig on 13. April 2011 at 13:56

    Er bewegt jeden zum nachdenken. Seine Landsleute und auch die Secu.

  6. Polkakeenich on 13. April 2011 at 11:11

    Ich finde den Toni auch sehr gut, er bewegt jeden zum nachdencken, denn seine Texte muss man verstehen können !

  7. Katharina on 13. April 2011 at 10:31

    Ich kenne die Seite schon lange.
    Der Mann schreibt großartig.
    Ich bin mehr als begeistert.