Banater Brainstorming – Teil 5, die Organisation

11. Dezember 2010
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So heute wahrscheinlich eines der interessantesten Themen. Es geht um die Organisation. Mir persönlich gefällt vor allem die Idee das Treffen auszuweiten und nicht mehr in die Donauhallen zu gehen, sondern wo anders zu feiern. Aber dazu werde ich noch etwas schreiben, wenn alle Themen durch sind. Ich bin gespannt was ihr von der Vorschlägen haltet, und ob noch weitere Ideen dazu kommen.

Organisation

1) Die Landsmannschaft (KVs, HOGs usw.) organisieren gemeinsam mit einem größeren Reiseunternehmen die deutschlandweiten Fahrten nach Ulm. Geschieht dies alles zentral, ließe sich bestimmt Geld sparen, da es um ein sehr großes Volumen geht.

2) Ausweitung des Treffens auf eine Woche

3) Festzelt aufstellen, statt die teuren Donauhallen zu mieten.

4) KEINE Messehalle mehr!!! Wir sparen sehr viel Geld und sind nicht mehr nur unter uns und abgekapselt. Drum meine Devise: Raus aus den Hallen und rein in die Stadt Ulm! ULM muss an Pfingsten 2012 in der Hand der Banater Schwaben sein. Ulm gehört unser oder WIR sind ULM!

5) Verkaufsstände für Trachtenkleidern und was dazugehört (Bänder usw.)

6) Jede Heimatortsgemeinschaft und jeder Kreisverband muss sich an dem Treffen beteiligen. Dies kann zum Beispiel passieren indem Trachtenpaare nach Ulm geschickt werden, man etwas vorträgt oder sich sonst wie einbringt.

7) Es gibt Stände an unterschiedlichen Stellen der Ulmer Innenstadt mit Banater Spezialitäten.

8) Die einzelnen Heimatorte treffen sich nach der Hauptkundgebung in Wirtschaften/Gaststätten. Gibt es genügend im Fischerviertel.

9) Die Verkaufsstände werden ausgeschrieben. Wer einen Verkaufsstand will, der muss dafür eine Standgebühr bezahlen. Diese wird zur Refinanzierung der Miete für die Donauhallen genommen. Es kann nicht sein, dass der Verwalter der Donauhallen uns als Mieter vorschreibt wer, wo was verkaufen darf und anschließend dafür auch noch Geld will.

10) Man geht im Vorfeld bereits eine Koop mit den Hotels ein und handelt so bessere Konditionen für die Besucher des Treffens aus.

11) Warum muss es immer Ulm sein? Ja ich weiß, Ulmer Schachteln, Auswanderung ins Banat usw. Aber dann könnte man ja auch das Treffen in Passau machen (dort haben die eiligen Kerweihbuwe und -mädle geheiratet) oder in Wien, wo die Auswanderer registriert wurden und ihren Pass für das Banat gekriegt haben. Auch in Wien haben die zukünftigen Schwowe geheiratet, wenn sie es eilig hatten. Also das mit der Auswanderung und Ulmer Schachteln ist wirklich nit das schlagende Argument für Ulm. Und Ulm als Partnerstadt der Schwowe? Nun da sag ich garnix, sondern verweise auf unseren Polkakenich, der hat über Ulm und seine Banater Schwowe ja schon das notwendige gesagt. Man könnte das treffen ja auch in Nürnberg machen, warum nicht? Dort sind die Schwowe bei ihrer Rückkehr aus dem Banat großteils registriert worden – wenn man schon eine emotionale Bindung zu einem Ort haben möcht. Oder warum nicht in Sindelfingen? Dort gibt es das Haus der Donauschwaben wo man auch was draus machen könnte. Oder man macht’s irgendwo in der Pfalz?

12) Ein gemeinsames Treffen mit den Siebenbürgern Sachsen, den Sathmarer Schwaben usw.

13) Eine kleine feine Stadt (mit einem “Schwäbisch” davor vielleicht? Die haben schöne überschaubare Zentren, etwa wie Dinkelsbühl) als Veranstaltungsort. Erstens dürfte das weit aus günstiger sein und Zweitens wird es dort sicher nicht so viele Einschränkungen geben.

14) Die Gastronomie in den Hallen wird ausgeschrieben. Jeder darf ein Angebot machen. Die Landsmannschaft wählt dann jemanden aus, der die Gastronomie übernimmt. Dieser kassiert das Geld und bezahlt eine Gebühr an die Landsmannschaft. Zum Thema Vorgaben von den Donauhallen: Wer Miete zahlt, der bestimmt wie was abläuft. Und wenn sie nicht mitmachen, dann müssen wir halt auch mal so konsequent sein und wo anders hin ausweichen.

15) Entweder gibt es eine eigene Halle mit verschiedenen deutschen Minderheiten (Südtirol, Nordschleswig, Wallonen, Elsässer, Lothringer) oder man lädt jedes Mal ein neues „Gastland“ ein. Diese können sich dan selbst darstellen, es gibt Vorträge und Informationen usw.

16) Eine Halle wird nur für Vorträge und Präsentationen zur Verfügung gestellt.

17) Treff- und Zeitpunkt wo alle Lehrer und Professoren sich versammeln, damit man dann seinen Lehrer treffen kann.

18) PASSIVE MITGLIEDSCHAFTEN. Damit die Mitglieder um zwei drei Hundert Prozent gesteigerd werden können. Mit diesen Geldern kann man dann Leicht ein Fest wie Ulm 2012 veranstalten.

19) Bürgernachmittag. Am Sonntagnachmittag wird eine Halle geöffnet, wo jeder Ulmer vorbei schauen kann. Der Eintritt in diese Halle ist kostenlos, es gibt dort Banater Kuchen zu kaufen, Tanzvorführungen usw.

4 Responses to Banater Brainstorming – Teil 5, die Organisation

  1. seppy on 12. Dezember 2010 at 19:27

    Das will mer ach hoffe,ingemar.

  2. Ingemar on 12. Dezember 2010 at 19:02

    Keine Angst. Erstmal haben hier alle ihren Beitrag zu den Vorschlägen gemacht und ihren Teil geleistet. Und zweitens bin ich mir sicher, dass die Landsmannschaft hier die Vorschläge wahrnimmt. Eine direkte Reaktion wird sicher vorerst nicht kommen, weil das kaum einer alleine entscheiden kann. Aber bei der nächsten Vorstandssitzung wird sicher auch über die Vorschläge gesprochen werden.

    Sobald alles hier durch ist, werde ich die Landsmannschaft auch noch mal direkt anschreiben. Daher lasst uns nichts überstürzen, ich bin sicher mehrere Bundes- und Landesvorstände lesen mit und lassen sich wenigstens inspirieren.

  3. seppy on 12. Dezember 2010 at 18:30

    Durlacher so sehe ich das auch.

  4. Durlacher on 12. Dezember 2010 at 18:26

    Hallo, hier spielt die Musi!

    Da vertut einer (Ingemar) hier viel Zeit mit Sortieren, Analysieren, Herumklavieren was geht und was nicht geht, und keiner reagiert.

    oder wenigstens ein Echo von der LM ist zu erwarten, so in etwa “Dankeschön für den Aufwand, wir werden es aufgreifen oder auch nicht oder wie auch immer…”