Heute will ich Carl Gibson etwas näher vorstellen. Ich hatte ja schon das Glück, ihn näher kennen zu lernen. Literat, Philosoph, Bürgerrechtler, Historiker und PR-Fachmann. (Wenn ich was vergessen haben sollte. Sag bitte bescheid Carl.) Da sieht man schon, der Mann hat eine viele Interessen, und die meisten davon sind die richtige Vorraussetzung, um über die rumänische Revolution zu schreiben.
So tut er es auch in seinem neusten Buch: Carl Gibson – Symphonie der Freiheit. Leider habe ich es noch nicht gelesen. Es ist auch ausverkauft. Bei unserem Treffen, hatte er nicht einmal selbst noch eines. Wer bei Amazon.de vorbei schaut, wird auch dort sehen, dass er nur noch ein Exemplar gibt. Auf jeden Fall hatte ich trotzdem die Möglichkeit bereits hinein zu schauen. Und ich könnte gar nicht sagen, wie ich es einordnen soll. Ist es eine Biografie? Ist es ein Geschichtsbuch? Oder ist es vielleicht eine historische Biografie oder ein biografisches Geschichtsbuch? Im Endeffekt ist es auch nicht so wichtig in welche Kategorie man die Symphonie der Freiheit einordnet; es ist auf jeden Fall ein wirklich lesenswertes Buch.
Carl Gibson behandelt darin seine Geschichte, die nun mal sehr stark mit der Geschichte der rumänischen Revolution verbunden ist. Er schreibt über seine Zeit in der 1979 gegründeten Freien Gewerkschaft SLOMR und über die Gründung des temeschburger Ablegers der SLOMR. Er berichtet über seine Zeit im Ausland und seine dortigen Versuche, das rumänische Regime zu stürzen. Interessant sind auch die Teile des Buches, in denen er über seine Autorenkollegen schreibt, die sich jetzt als Dissidenten und Opfer fühlen in Rumänien aber eine etwas andere Rolle innehatten.
Symphonie der Freiheit vom Banater Autor Carl Gibson bekommt daher von mir eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich schon drauf, mich mit dem Buch näher zu beschäftigen. Vor allem um seine Gründe zu verstehen, warum er Gesundheit und Leben für ein freies Rumänien riskiert hat. In meinem Artikel „Banater Schwaben und die rumänische Revolution“ habe ich ja schon mal die Frage aufgeworfen, welche Gründe Banater hatten sich für den Sturz des rumänischen Regimes einzusetzen. Vielleicht finde ich in diesem Buch ein paar Antworten.
Bei Philosophers Today findet sich eine ausführliche Leseprobe, für alle die Symphonie der Freiheit mal anlesen möchten. Und hier ebenso.
Zusätzlich möchte ich das Buch Lenau: Leben – Werk – Wirkung von Carl Gibson vorstellen. Ich bin selbst ein großer Lenau Fan, und meine Sammlung seiner Bücher umfasst mittlerweile die eine oder andere Erstausgabe. Daher bin ich froh, dass sich jemand mit dem Thema beschäftigt, und vor allem dankbar, dass Carl Gibson einen großen Teil zur Wiederentdeckung Lenaus in Deutschland beigetragen hat.

ich will mol uf schwowisch do was dezu schreiwe !!
Also in Rumänien gab es eine möglichkeit das Land zu verlasen und die hieß: ” Mach dich Paptist!”
Ich wweiß nicht ob ein Schwob daraus gebrauch gemacht hat , denn dies war für die Schwowische katholiken keine Lösung. Wie soll man die Kommunistische Sekte mit der Paptisten Sekte tauschen !? Ja do hätt mer uf schwowisch gsat: “Hast heit Nacht im Stroh gschlof !”
Sicher war es der einzige glaube an Gott, der gegen die Kommunistische Diktatur stand gehalten hat, aber 99,99 % verwechseln Gott mit der Kirchlichen Diktaturen. In dehnen mehr Teufel ist als Gott! Egal was für Kirchengemeinschaft sie sich jetzt auch vornehmen alle sind sehr weit entfernt von Jesus und seinen Ideen. Die Spitze des Eisbergs bildet Rom!
Ich fand euren Glauben an Gott in der Zelle der Kommunistischen Banditen als einzigen vertrauens Weg in die freiheit als Richtig. Nur Religionen und ihre Priester sind Gift für die Menschheit so wie jede andere Diktatur auch. Amen
Also Wunder macht nur Gott und keine Kirche auf dieser Welt ! Das die sich hier gefunden haben ist kein Wunder, denn jeder der den Namen Carl Gibson im Internet sucht kommt auf den Banatblog………
[...] http://www.banatblog.eu/banater-autoren-carl-gibson-symphonie-der-freiheit/comment-page-3#comment-16... [...]
Für noch mehr Tränen:
http://www.youtube.com/watch?v=6vI-6kbE_xY&feature=related
http://istoriabanatului.wordpress.com/2010/04/01/mircea-rusnac-contributii-banatene-la-miscarea-de-opozitie-religioasa-anticomunista-a-l-r-c-1978/
Dass sich diese beiden Menschen über Banatblog wieder gefunden haben, möchte ich als eines der vielen Wunder sehen, die es allenthalben noch gibt.
Dass unser Carl Gibson es noch im Sinn hat und wiedergibt, was damals Nicolae Radoi kurz und prägnant formuliert hat, treibt mir echt Tränen in die Augen.
Carl Gibson zitiert Nicolae Radoi:
„Immer, wenn die Staatsmacht die Menschenrechte mit Füßen tritt, müssen wir Bürger ein-schreiten und unsere biblisch angestammten Rechte verteidigen. Christus, der Herr, hat es uns vorgemacht und uns gezeigt, wie wir handeln müssen! Schau in die Bibel – die Heilige Schrift hat auf alle Fragen eine Antwort! Sie ist das Gesetz. Nach ihren Vorgaben müssen wir handeln. Lese darin, und du wirst meine Worte verstehen.“
Ma bucur mult, ca ne-am regasit, Lae, dupa 30 de ani!
Ne vom revedea, desigur, poate in curind, in America sau aici – impreuna cu Erwin Ludwig, co-fondatorul SLOMR- ului din Timisoara!
Multe despre SLOMR, despre opozitia anticomunista si opozitia religiosa in Romania Comunista am publicat pe blogurile mele
http://carl-gibson.blogspot.com/
si
http://carl-gibson.blogspot.com/
Tie, draga Lae, ti-am dedicat doua capitole in Simfonia Libertatii.
Le voi cita aici din manuscris, in special pentru cititatorii germani originari din Banat si Transilvania.
Auszug aus “Symphonie der Freiheit”:
“Ein Hirte aus dem Bergland – oder: Von der Freiheit, für seinen Glauben einzustehen
Deus volunt! Schlachtruf der Kreuzfahrer
In der Zelle herrschte eine natürliche Fluktuation. Von Zeit zu Zeit wurde ein Häftling ent-lassen oder nach schwer zu erratenden Kriterien verlegt. Andere kamen hinzu, unter ihnen auch so genannte Zuträger und Petzer, die gezielt eingeschleust wurden, um den wach-habenden Offizieren zu berichten, was in der Zelle ablief und was diskutiert wurde. Die In-formationen der Erpressten konnten dann für weitere Erpressungen eingesetzt werden. Im Rahmen eines solchen Austausches wurde eines Tages ein Häftling in meine Zelle verlegt, dessen Nähe ich bald suchen und mit dem ich mich auch rasch anfreunden sollte.
Er war ein Mann wie ein Bär; groß, etwas korpulent, gutmütig und unscheinbar, ein Rund-kopf mit Mondgesicht und blonden Haaren. Das Haupt einer Großfamilie mit vier, fünf Kindern hatte eine einjährige Gefängnishaft abzusitzen, obwohl ihm keine eigentliche Straf-tat vorzuwerfen war. Dieser Hüne hieß Nicolae mit Vornamen wie der geliebteste Sohn des Vaterlandes, Staatschef Ceausescu, wie Nick aus Bukarest und wie jener Clown aus dem Gerichtssaal, dessen Verdikt unser Hiersein zur Folge hatte. Er war ein fromm gewordener Christ, ein Neoprotestant und als Baptist ein Glaubensbruder des amtierenden amerikani-schen Präsidenten Carter – für uns war er nur Lae.
Nach einem Saulus-Paulus Erlebnis hatte Lae sein sinnlich sündhaftes Leben aufgeben und war, erleuchtet durch die feurigen Zungen zu Pfingsten, auf den Pfad der Tugend zurück-gekehrt. Wie einst ein späterer amerikanischer Präsident hatte er einen neuen Pfad beschritten und sein Seelenheil bei einem Gott hinter den Sternen gefunden. Der Alkohol, dem er zeitweise verfallen war, hieß nunmehr Satan. Inzwischen war aus ihm ein wahrer Christ geworden, ein pietätvoller Christ, ein geläuterter Phönix, wahrhaftig verändert der Asche entstiegen. Das Christentum im Verständnis der Baptisten war nunmehr seine einzige geistige wie religiöse Heimat; und Christus war für ihn der persönliche Gott überhaupt, während der Teufel, den er früher konkret in Rausch und Zorn erfahren hatte, ihm hier noch genauso präsent war als die leibhaftige Verkörperung des Bösen im Gefängnisumfeld. Sein Gottesbegriff und seine naive Religiosität erinnerten mich an mein frühes Suchen als Kind, als ich mir in der Auseinandersetzung mit dem katholischen Religionsunterricht mein Gottesbild zurechtzulegen versuchte und mich fragte, wie die Schlange ins Paradies kam.
Was hatte Lae eigentlich verbrochen? Gegen welche Gesetze hatte er verstoßen? Er war, wie ich es aus seinen mehrfachen Schilderungen erfahren hatte, während eines Gottes-dienstes zusammen mit anderen Glaubensbrüdern recht heftig an die Securitate geraten, die herbei geeilt war, um eine nicht genehmigte religiöse Feier zu unterbinden. Mutig und ent-schlossen hatte er – nach dem Vorbild Christi im Tempel – die rüden Staatsdiener einfach aus dem selbst errichteten Gotteshaus hinaus geworfen. Einfach so, aus dem unmittelbaren Gefühl heraus. Selbst die Frauen der Gemeinschaft hatten sich auf die Atheisten gestürzt und entschlossen die Kultstätte verteidigt. Für diesen Widerstand gegen die Staatgewalt war er dann zusammen mit zwei weiteren Baptistenführern verurteilt und mit Haft bestraft wor-den. Das war seine Geschichte, zumindest die Version, die er im Gespräch mit mir zum Bes-ten gab. Denn noch vertraute er mir nicht ganz. Vielleicht wollte ich ihn ja nur aushören? In Wirklichkeit hatte er viel mehr auf dem Kerbholz.
Nicolae Radoi war einer der neun Gründungsmitglieder des Christlichen Komitees zur Ver-teidigung der Glaubens- und Gewissensfreiheit in Rumänien, einer kaum erst ins Leben ge-rufenen oppositionellen Organisation, die sich der schweizerischen Christian Solidarity In-ternational angeschlossen hatte. Zwei weitere Mitglieder, die Baptistenprediger Petre Co-carteu und Dimitrie Ianculovici, waren ebenfalls hier, nur in anderen Zellen. Ihre Grün-dungsaktion war als ein politischer Akt interpretiert worden, der sich gegen das kommunis-tische Regime richtete. Darüber schwieg Lae zunächst, obwohl er wusste, dass wir beide ei-gentlich politische Häftlinge waren, eine Spezies, die es offiziell gar nicht geben durfte.
„Gibt es ein Recht auf Widerstand, ein natürliches Widerstandrecht, Lae?“ fragte ich ihn, nachdem er mir die Rauswurfaktion lebhaft ausgemalt hatte.
„Es gibt sogar eine Pflicht zum Widerstand!“ brach es aus ihm hervor. Seine Augen leuchte-ten vor Begeisterung. Die feurigen Zungen von Pfingsten, ein Fest das wie alle anderen oh-ne Spur an uns Häftlingen vorüber zog, nährten ihn scheinbar immer noch.
„Immer, wenn die Staatsmacht die Menschenrechte mit Füßen tritt, müssen wir Bürger ein-schreiten und unsere biblisch angestammten Rechte verteidigen. Christus, der Herr, hat es uns vorgemacht und uns gezeigt, wie wir handeln müssen! Schau in die Bibel – die Heilige Schrift hat auf alle Fragen eine Antwort! Sie ist das Gesetz. Nach ihren Vorgaben müssen wir handeln. Lese darin, und du wirst meine Worte verstehen.“
Religiöse Dissidenz – oder: Von der Vision einer freien Kirche in einem freien Land
Da Lae bereits einige Zeit in Erwins Zelle verbracht und sich dort mit ihm angefreundet hat-te, kannte er unseren nonkonformistischen Werdegang bereits. Und er wusste genau, wes-halb wir saßen. Nur er redete nicht gern darüber, weil ihm das Politisieren nicht lag. Wir verstanden uns auf Anhieb, ohne dass es bedurfte eines tieferen Kennenlernens bedurft hätte – denn wir waren nicht nur gemeinsame Passionsgefährten; sondern wir waren auch, obwohl die Bezeichnung offiziell peinlichst vermieden wurde, faktisch allesamt politisch Verurteilte und als solche miteinander solidarisch.
Trotzdem witterte Lae, der eher von religiösen Impulsen bestimmt wurde als von ideo-logischen, in mir den Ungläubigen, den frivolen Ketzer, der gern auch Mal einzelne Bibel-geschichten verhöhnte, während er in meinem Gefährten den Bruder sah. Intellektuelle Aus-einandersetzungen waren ihm fremd. Vor allem das Gefasel von monotheistischen und dualistischen Weltinterpretationen, von zoroastrischen, manichäischen oder anthropo-sophischen Deutungen wollte er nicht hören. Er hatte seine Linie – und das genügte.
„Lae“, sprach ich ihn während eines ruhigen Moments an, „mir ist beim Duschen einer dei-ner Glaubensbrüder begegnet; ein kleines drahtiges Männlein, mit langem Kopf und starkem Bartwuchs. Er berichtete mir von den oppositionellen Abläufen draußen…und hatte Nach-richten aus Bukarest und aus Paris? Wer war diese fragile Gestalt?“
„Das kann nur Dimitrie Ianculovici gewesen sein! Einer unserer besten Prediger in Karan-sebesch. Wir kennen uns seit Jahren. Treu ist er und absolut zuverlässig! Du kannst ihm blind vertrauen.“
„Weshalb hat man ihn eingesperrt?“, bohrte ich weiter.
„Es hat mit unserer Vereinigung zu tun, mit dem Komitee zur Selbstverteidigung der Chris-ten. Wir haben es zusammen mit unserem Freund Pavel Nicolescu, den sie schon nach New York abgeschoben haben, und einigen anderen Baptisten aus der Region gegründet. Petre Cocarteu, unser anderer Prediger, ist auch hier. Er wird bald entlassen werden – und dann bin hoffentlich auch ich dran. Die Securitate hat unseren Zusammenschluss längst aufgelöst. Sie dulden keine Form der Opposition, auch keine religiöse. Jetzt wollen sie uns in alle Winde zerstreuen…unsere Vereinigungen unterbinden, die Gemeinschaft der Gläubigen zerschlagen… aber wir werden uns wieder treffen, feiern, singen…und neue Zentren grün-den, auch ohne ihre Zustimmung, wenn der Herr es so will! Du weißt, ich bin Hirte und weiß, wie man eine Herde zusammen hält…manchmal braucht man auch ein paar Hunde dazu. Gott hat uns den Weg gezeigt. Wir werden nicht wanken, sondern weitermachen, so wie die ersten Christen in den Löwenkäfigen der Römer! Damals wurden die Urchristen von Diktatoren verfolgt. Von Nero, Caligula, selbst von Mark Aurel, dem Philosophen im Kai-sergewand. Heute ist es nicht viel anders, heut sind wir Baptisten dran, nachdem man die griechisch-katholischen Christen schon ausgerottet hat. Stalin, dieser Teufel, hat den Hass gesät! Und unsere Kommunisten hier, seine Helfershelfer von Anfang an, machen in seinem Sinne weiter mit ihren Verfolgungen. Sie wollen eine reine atheistische Gesellschaft auf-bauen, eine Welt, die ohne Gott auskommt, ohne göttliches Recht und ohne Menschenrechte für alle! Sie hetzen nun wieder gegen uns in der Presse, verunglimpfen und verspotten uns als einfältige und rückständige Menschen! Doch wir vertrauen auf das Gute…und wir hof-fen auf Amerika! Präsident Carter, der, wie du vielleicht schon erfahren hast, ein be-kennender Baptist ist und ein exzellenter Prediger noch dazu, wird uns nicht verlassen – wie auch Gott uns nicht im Stich lassen wird!“
Aus Laes Ausführungen war deutlich herauszuhören, dass er sich als Teil einer religiösen Bewegung verstand, die sich dem atheistischen System widersetzte. Doch Lae war nicht der Theoretiker der Bewegung, die auch orthodoxe Christen und vermutlich auch ungarische Katholiken mit einbezog, sondern nur ein wuchtiges Mitglied des Ganzen, ein Fels in der Brandung, der ihrer Dissidentengruppe noch mehr Gleichgewicht und Stabilität gab. Die denkerische Vorarbeit war schon früher von Iosif Ton geleistet worden, einem freisinnigen Baptisten, der in England studiert hatte und danach heimgekehrt war, ferner von Nicolescu und Cocarteu, den beiden Predigern des Kreises. Ohne die denkerische Vorarbeit, die in un-serem Fall im OTB-Kreis von dem Alten und dem Musiker geleistet wurde, wäre eine dau-erhafte oppositionelle Struktur nicht möglich gewesen. Es bedurfte dieser mehrjährigen Vorarbeit, um das entsprechende Bewusstsein des Ankämpfenden zu formen. Doch Lae ging der politischen Diskussion aus dem Weg, wohl aus Furcht, Cocarteu und Ianculovici irgendwie belasten zu können. Wir waren nach wie vor belauscht mit Ohr und Blick – und im Grunde konnte keiner dem anderen Vertrauen.
Lae selbst war angewiesen worden, über die vertraulichen Gespräche mit mir zu berichten. Davon erfuhr ich erst unmittelbar vor seiner Entlassung. Unsere theologischen Debatten hingegen waren weitaus unverfänglicher, nicht zu letzt deshalb, weil sie von lauschenden Ohren weder richtig verstanden, noch umfassend wiedergegeben werden konnten.
„Meinst du, Lae, es ist göttlicher Wille, dass wir hier im Kerker sitzen? Dass man uns der Freiheit beraubt und uns der Angst und dem Schrecken preisgibt? Kann Gott das wollen?“ provozierte ich weiter, um auszutesten, wo Laes Toleranz endete. Lae hatte weder etwas von Epikur gelesen, noch von Dostojewski oder Nietzsche. Was kümmerte ihn die Theodizee?
„Quäle mich nicht mit solchen Sachen!“, gab er ungehalten zurück. „Was Gott tut, ist gut getan. Wir müssen daran glauben. Und nicht immer unsinnige Fragen stellen wie kleine Kinder, die noch nichts von der Welt verstehen. Zweifle nicht an Gott, glaube an ihn. Gott ist unsere Stütze, auch hier in der Zelle. Nur durch ihn werden wir Erlösung finden. Und wenn er will, dass wir hier eine Weile leiden, dann wird das richtig sein. Wir können den letzten Sinn der Dinge nicht durchschauen. Wir können auch nicht in Gottes Plan eingreifen. Die Allmacht brauchen wir nicht zu erkennen; wir können sie fühlen.“
Laes Argumente überzeugtem mich zwar nicht ganz – doch ich wollte nicht weiter den Ad-vocatus diaboli spielen und, wie ein Naphta auf dem magischen Berg, in ihn dringen, um ei-ne Rechtfertigung Gottes, einen Gottesbeweis oder eine Begründung des Bösen in der Welt zu hören. Hinweise, die gegen eine prästabilierte Harmonie und gegen eine höheren Sinn der Schöpfung sprachen, gab es viele vor unseren Augen als Unrecht und Leiden. Nicht zuletzt waren unsere Biographien ein Teil davon.
Lae war überzeugt, die unselige Zeit des Kommunismus würde irgendwann zu Ende sein, wenn Gott in seiner Weisheit und Güte dies so beschlossen hatte. Vielleicht führte er, dass ein anderer Erzengel nahen würde, ein andere Michael, der den Weg dazu bereiten würde. Wenn alles vorherbestimmt war, dann war jener Michael schon unterwegs – aus der Wüste nach Moskau und von dort in die Welt.
Während ich ein weltanschaulicher Skeptiker blieb, bereit, an allem zu zweifeln, nur nicht an der eigenen Individualität, und damals dem Pantheismus näher stand als mono-theistischen und dualistischen Weltanschauungen, hielt Lae unerschütterlich an einer persönlichen Gottesvorstellung fest, an seinem Christus, der Gewissheit geworden war. Mit etwas Neid bewunderte ich Laes Naivität, hinter der sich ein fester Glaube verbarg und ein hohes Maß an kosmischer Geborgenheit, konnte sie aber nicht übernehmen, da mir die religiöse Innerlichkeit fehlte. Man ist entweder zum Homo religiosus geboren oder zum aufgeklärten Freidenker bestimmt. Trotz der Einsicht in die tiefere Notwendigkeit eines festen Glaubens gerade hier in der Enge der Zelle konnte ich nicht aus meiner Haut heraus. Das war immer schon so. Rationalität und Einsicht konnten keinen Glauben hervorbringen. Ich war eben kein Augustinus, kein asketischer Anachoret, auch kein Mystiker, der Jesus als das Prinzip der universellen Liebe verinnerlicht hat, sondern ein aufgeklärter Mensch der Jetztzeit, der die Gottferne auf seine Art zu bewältigen hatte; über die bloße Vernunft und über das folgerichtige Denken. Religiöser Fanatismus und Fundamentalismus empfand ich als Sackgasse, als der Freiheit entgegengesetzte Prinzipien, die die Welt unsicherer machten. Einige weltpolitische Ereignisse, die mich noch vor der Verhaftung betroffen gemacht, ja geschockt hatten, verwiesen darauf. In Pakistan wurde der reformerisch orientierte Zulfilkar Ali Bhutto von rechtskonservativen Putschisten unter General Zia ul-Haq gestürzt und am Tag unserer Verhaftung am Strang hingerichtet – eine Diktatur mehr auf der Welt. Und in den instabilen Iran, der den Schah verjagt hatte, kehrte ein anderer finsterer Retter zurück: Ayatollah Chomeini. Doch von den kommenden Entwicklungen, die das Ende des Baptistenidols und Menschenrechtlers Jimmy Carter einleiten sollte, ahnten wir beide in der tiefsten Abgeschiedenheit einer rumänischen Gefängniszelle noch nichts.
Im Gegensatz zu mir hatte Lae hatte sogar zwei Seelen in seiner Brust, Wesenheiten, die grundverschieden waren und doch nicht auseinanderstrebten und ihn zerrissen, sondern in eigener Eintracht im Ausgleich bestehen konnten. Die eine Seele führte ihn hinauf, mehr im Glauben als im Erkenntnisstreben, hin in höhere Sphären des Metaphysischen, die Andere aber band ihn an die Scholle, von der er seit Generationen lebte. Einerseits war er der bibel-feste Hirte, der seine Lämmer weidete, der konservativ fühlte und ein familien- und gemein-schaftsbezogenes, gottgefälliges Leben führte, zu dem er nicht viel mehr brauchte als ein paar Freunde, seine Glaubensbrüder und die intakte Natur des Banater Berglands auf dem Munte Semenic; andererseits fuhr er mit einer schwarzen Wolga, eine Marke, die eigentlich nur Parteibonzen zur Verfügung stehen sollte, durch die Gegend und arbeitete noch als Fernfahrer, selbst im westlichen Ausland. Solange seine kopfstarke Familie zurück blieb, durfte er die Grenzen passieren. Das weitete seinen Horizont und verschaffte ihm Einblicke in die demokratischen Wertestrukturen des Westens, die den meisten Rumänen verborgen blieben. Da er seine beiden Welten gut miteinander zu verbinden verstand und darüber hin-aus auch noch ein tüchtiger Mann war, gelang es ihm, in kurzer Zeit ein beachtliches Ver-mögen aufzubauen. Er wurde zum Millionär, und dies vor der galoppierenden Inflation, die sich später mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Niedergang Rumäniens einstellte.
Privater Wohlstand jedoch war den Kommunisten ein Dorn im Auge, reizte sie und forderte sie heraus. In einem Staat, wo alle gleich arm sein sollten, ausgenommen Parteimitglieder, die privilegiert über eigene Kanäle versorgt wurden, galt ein wohlhabender Bürger als Pro-vokation, als Herausforderung der sozialistischen Gesellschaft. Schließlich hatte man doch gerade erst mit großem Aufwand alle bürgerlichen Strukturen des alten Klassenfeindes zer-schlagen – und jetzt regte sich die private Initiative erneut…und war sogar effizienter und erfolgreicher als die sozialistische Kolchos- und Planwirtschaft. Eine Ungeheuerlichkeit! Konnte das mit rechten Dingen zugehen? Oder waren diese antisozialistischen Empor-kömmlinge nichts anderes als Räuber, die sich aus dem Volkseigentum bedienten? Freche Diebe, die sich auf Kosten anderer und der Volksgemeinschaft bereicherten? Dagegen gab es strenge Gesetze!
Lae hatte ein großes Haus, eine wohlgenährte Familie, zeitweise sogar eine Mercedes-Limousine und noch einen stattlichen Batzen auf der einzigen Bank im Land – bei der staat-lichen CEC! Bestimmt hatte er auch noch einiges im Strohsack oder irgendwo im Berg ver-graben. Die Tatsache, dass er auch noch ein Baptist war, ein religiöser Sektierer, der sich von der gleichgeschalteten Orthodoxen Kirche absetze, der die aufgeklärte, atheistische Weltanschauung ablehnte, um an einer rückständigen Gottesvorstellung festzuhalten, mach-te ihn doppelt verdächtig.
„Alles, was sie auf meinem Hof gesehen haben, hat ihnen natürlich nicht gefallen“, erzählte mir der Riese, dessen Unterarm kräftiger war als mein Oberschenkel, im Vertrauen.
„Sie sind eines Tages zu viert bei mir angerückt, mit einem Buchalter, und haben mich zur Rede gestellt, wo das Ganze her sei. Sie wollten mich natürlich brennen, kriminalisieren, einsperren – doch ich habe genau nachweisen können, woher der Besitz stammt. Ich habe ihnen meine Lohnzettel als Fernfahrer vorgelegt. Dann habe ihnen ausführlich erklärt, was ein Hirte so alles erarbeiten kann, wenn er gut wirtschaftet. Du weißt es sicherlich! Wir Ru-mänen sind ein Hirtenvolk! Die Mioritza kündet davon! Drei Landesteile – drei Hirten…Die Schafe durchziehen unser Leben und unsere Literatur wie die Esel unsere Politik, seit Jahr-hunderten! Wir Rumänen verstehen etwas von Schafwirtschaft… Bei der Prüfung habe ich den Leuten von der Geheimpolizei und der Partei genau dargelegt, wie viele Lämmer im Jahr aus einer Herde von sechshundert Schafen hervorgehen, wie diese vermarktet werden, was die Wolle einbringt, was mit der Milch geschieht und wie unser guter Käse entsteht, wie er gelagert und zu welchen Preisen er auf dem Markt verkauft wird…ich habe alles schwarz auf Weiß dargelegt, und ihnen alles vorgerechnet, präzise, mit spitzem Stift. Schließlich mussten die Burschen die Zahlen anerkennen und abziehen, ohne mich wegen illegaler Be-reicherung einlochen zu können. Das war ein Glück. Denn eine ungerechtfertigte Be-reicherung hätte mir ein paar Jahre mehr eingebracht. Also bin ich heilfroh, nur als Christ verurteilt worden zu sein! Als bescheidener Märtyrer unseres Glaubens, für christlichen Widerstand gegen Hammer und Sichel, im Einsatz für das Kreuz! Für eine Abwehrhaltung, für Notwehr gegen die Allmacht eines ideologieblinden Staates! Wenn Gott will, werden die feurigen Zungen auch noch andere erfassen und ihnen den rechten Weg weisen!“
Lae war kein großer Redner; doch seine Worte hatten Substanz. Er war gut doppelt so alt wie ich und weitaus reicher an Lebenserfahrung.
Nach Laes Ausführungen wurde mir schlagartig bewusst, dass auch meine Eltern, die im privaten Sektor mehr erwirtschafteten als über das offizielle Einkommen herein kam, eben-falls jederzeit mit solchen Anschuldigungen konfrontiert werden konnten. Noch gefährdeter waren jene Gemüsebauern aus Triebswetter, woher meine damalige Freundin Edith stammte und Richard, der über die Donau entkommen war, die mit Paprika ein Vermögen verdienten. Da es im Land kein Steuersystem gab, und die Erlöse aus dem Verkauf der Produkte, nach Abzug von Maut und Standgebühren, fast dem Reingewinn gleichkamen, schwammen ein-zelne Erzeuger im Geld. Das repressive System scheute es jedoch nicht, gerade in den Rei-hen der deutschen Minderheit durchzugreifen, wenn nur der leiseste Verdacht einer illegalen Tätigkeit aufkam. Unterschlagung und Bestechung waren ähnliche Delikte, wo man gern nach einem deutschen Sündenbock suchte. Wenn die Situation es hergab, suchte die Polizei gezielt nach einem Baptisten, einem Deutschen, einem Ungarn oder einem Anderen, um ei-ne Straftat zu rechtfertigen und zu ahnden. Blond und Schwarzbraun galten als verdächtige Farben. Allein in meinem persönlichen Umfeld gab es Beispiele dafür.
Was wurde aus Lae, in dessen Biographie sich so viele Abgründe des totalitären Systems spiegelten? Was wurde aus dem fromm gewordenen, religiösen Dissidenten, der mit seinen Glaubensbrüdern von einer freien Kirche in einem freien Staat träumte? So hatten sie ihr I-deal in einer Erklärung selbst definiert. Sie gingen dorthin, wo die Religionsfreiheit sehr großzügig gehandhabt wird; sie gingen nach Nordamerika und dienten dort im Rahmen ihrer Gemeinschaft ihrem Gott auf ihre Weise. Zumindest einigen von ihnen gelang der Aus-bruch. Die Gründungsmitglieder des Komitees zur Verteidigung der Religionsfreiheit im Rumänien, die Prediger Pavel Nicolescu und Petre Cocarteu, lehren auch heute noch das Wort Gottes im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dimitrie Ianculovici, wesentlich sensibler und zerbrechlicher als seine Mitstreiter, verfiel, in der freien Welt angelangt, der Depression, dann dem Alkohol und irrt heute, nachdem er seit vielen Jahren seine Frau ver-lor, haltlos durch die nächtlichen Pubs von New York – als Opfer der Freiheit oder als Op-fer eines totalitären Systems, das ihm die Geborgenheit seiner Heimat raubte.
Und Lae? Der Bär aus dem Banater Bergland? Was ist aus ihm geworden? Erwin besuchte ihn, als ich schon längst das Land verlassen hatte, oben auf dem Semenic, im Kreis seiner Lieben, wo gerade mit Gästen und Glaubensbrüdern aus dem Ausland Gottesdienst gefeiert wurde. Sie wollten ihn gleich dort behalten – als Teil der Gemeinschaft. Doch dann ver-schlug es Lae doch noch nach Kalifornien, wo sich seine Spur zunächst verlor. Andere Mit-glieder der religiösen Dissidenzbewegung, die an der Seite der Ausgewanderten gestritten hatten, war weniger Glück hold. Wie aus dem Präsidialreport zur Analyse der Diktatur in Rumänien hervorgeht, starben einige von ihnen unter rätselhaften Umständen, nicht anders als weitere Systemgegner, die einfach beseitigt wurden. „Gott ist groß“, sagte Lae, „und Leid und Ungerechtigkeit stammen von den Menschen!“ Durfte ich ihm da widersprechen?”
Pina-n curind – si numai bine!
Carl Gibson
Draga Carl Gibson,
Am gasit comentariul d-voastra la addressa :
http://istoriabanatului.wordpress.com/2010/04/01/mircea-rusnac-contributii-banatene-la-miscarea-de-opozitie-religioasa-anticomunista-a-l-r-c-1978/
am ramas impresionat de ce a-ti scris si vreau sa ne intilnim.
telefon meu este : 1(830) 688 – 0050
scriemi pe blogul meu: http://www.radoinicolae.blogspot.com/
felictari pentru carte:
Radoi Nicolae, eu locuiesc acum in san antonio, Texas.
aceste rinduri au fost scrise de un prieten de al meu Tarziu Ioan, din NEW YORK
Polki, to hascht nomol Klartext gered!
Alles nor Lijerei!
Te Papst halt sich als Vertreter Gottes uf te Erd.
Is Gott net allmächtich un iwerall, brauch ter a Vetreter?
Te Papst is te Chef vun te Kerch.
Iwer ti Kerch kann mer ooch meh als a Roman schreiwe.
Die Wahrheit, der Roman und das Märchen leben von Lügen die wir Menschen hören wöllen. Wir sind eine einzige Lüge und uf gut Schwowisch Carl: “Do keere deine Päpste ach dezu !”
“Symphonien” Sind geschrieben worden für Fürsten und Könige die haben dieses Symphonien mit Geld sich erkauft um in der Welt angeben zu können….
“Freiheit”…..Wo gibt es die denn!? So ein Wort, dass im grunde von Lüge lebt….Freiheit hat Stan und Bran mal auf einer Insel praktieziert es ist in die Hose gegangen wie das Komunistische Systhem auch.
Wörter alles nur Wörter, die nicht viel taugen ausser das sie benutzt werden um zu Punkten !
Dir, Getkiss und dem klarsichtigen Supersvabo danke ich an dieser Stelle für die wertvollen Berichte aus dem Gerichtssaal –
und Ingemar für das Bereitstellen dieses Forums.
So kommen wir der Wahrheit langsam näher.
Die Wahrheit wird uns frei machen – heißt es in der Bibel!
Im Religiösen, Metaphysischen – aber auch in der tatsächlichen, profanen Existenz.
Wir alle können an der Aufklärung mitwirken;
jeder auf seine Art,
an seinem Platz.
Die Sicht des Anderen ( in der Debatte) akzeptieren- das ist Toleranz … und Freiheit.
Ja, Carl, Perspektiven.
Die eigentliche Wahrheit ist noch im dunklen Gewand.
Ob die Zeit (nicht diese Zeitung!)uns die Wahrheit enthüllt?
Was ist Wahrheit?
Hat nicht jeder da seinen eigenen Blick?
Danke, Carl, für die Antwort. Für mich ist unser Papst Benedikt ein Glücksfall der Geschichte.
Allen ein frohes Osterfest!
Unser deutscher Papst, Benedikt XVI., hat alle Menschen, die guten Willens sind, aufgefordert, in die “Symphonie der Freiheit” einzutreten.
In dieser Diskussion, Ursula, befinden wir uns heute.
Es ist die Debatte:
nicht Hetze und Spaltung,
sondern Brückenbauertum und Versöhnung!
Die Symphonie: Das ist der harmonische Zusammenklang!
Darauf kommt es an!
Nicht auf Teilung!
Nicht auf Zäsur!
Nach unserem deutschen Papst Benedikt XVI. offenbart sich die göttliche Gnade ( das Göttliche überhaupt) in der Musik!
Also hört Symphonien – und blättert gelegentlich auch Mal in der Symphonie der Freiheit …
Wahrheit braucht die Zeit, Katharina – ich habe nur Persepektiven beigetragen.
Frohe Ostern, Carl!
Und mit Karol Wojtyla ( Papst Johannes Paul II.) sage ich: … (Carl Gibson)
Warum nicht mit Joseph Ratzinger (Papst Benedikt XVI.)?
Frohe Ostern, Carl!
Auch wenn wir keine Freunde sind, will ich Ihnen das nicht verschweigen.
Als Sie hier noch das große Wort führten, war mehr Leben im Blog.
Frohe Ostern an alle Freunde und Kritiker!
“Der Herr ist erstanden von dem Tod,
halleluja!”
So pflegten wir Kinder damals im Banat im Gottesdienst zu singen.
Regelmäßig lese ich hier mit,
auch wenn ich mich nicht mehr allzu oft einmische.
Was ich zur jüngsten Geschichte des Banats zu sagen hatte, ist inzwischen online gesagt.
Einiges wird noch auf meinen Blogs folgen.
Beste Grüße an alle, die guten Willens sind!
Und mit Karol Wojtyla ( Papst Johannes Paul II.) sage ich:
Frohe Ostern!
Der Friede des Auferstandenen sei mit Euch!
Carl Gibson
Nein, Supersvabo, warum muss ich Respekt haben vor einem, der alles widerkäut?
Es ist wiederlich und peinlich.
auf jeden Fall weiß Carl Gibson worüber er schreibt. Er hat sich offenbar mit dem Werk Hertha Müllers auseinandergesetzt und schreibt seine Meinung dazu. Respekt! Ob das jetzt den Müllerianern hier oder anders paßt oder nit – das steht auf einem anderen Blatt.
[...] http://www.banatblog.eu/banater-autoren-carl-gibson-symphonie-der-freiheit/ [...]
Mach dir nichts draus Supersvabo, irgendwann schafft es Süßkraut-Zuspeis und Faschiertes sicher auch noch zu Nobelpreis-Ehren…musst dir halt noch ein bissl Mühe geben, du weißt ja: aufs WIE kommt es an, ganz einfach…gedacht
Es war doch hier nur von der Süßkraut-Zuspeis, Faschiertem mit Erbsenzuspeis und Buttercreme-Tortne die Rede, von nix anderem habe ich hier gesprochen und diese Banater Spezialität schaufelt man sich ja ein paar Etagen höher hinein, wenns schmeckt.
Aber warum soll eine Ehe eben nicht wegen Faschiertem und Zuspeisen scheitern, das ist doch nix schlimmes, d. h. das Ehen auseinandergehen ist grundsätzlich schon schlimm. Denken wir an den ehemaligen Bundeskanzler Schröder, der seine Hiltrud ja auch wegen ihrer Kochkünste, angeblich verließ. Was da unter der Gürtellinie sein soll, weiß ich nit.
Aber die literarischen Ergüssen, könnten manchem unter die Gürtellinie gehen, wie z. B. das Beschreiben des sich an den Sack oder Schwanzgreifens durch die Nitzkydorferin. Oder ihre weidlichen Auslassungen, wie schön es im Rumänischen doch war die Wörter p.la und p.zda in den Mund zu nehmen. Stammt nit von mir, ist in ihren Büchern nachzulesen. Ebenso die Stellen in der “Ochtumsschwipp” wo die Lagermannschaft, Männlein wie Weiblein zum Schei.en und Br.nzen in der sibirischen Kälte aufgereit ist, wie es zwischen den Beinen einer Banaterin zischelte, als sie das Altwasser abschlug oder wie aus dem warmen Schei. glizriger Dampf in die sibirische Kälte stieg. Ja das ist hochliterarisch und natürlich nit unter der Gürtellinie.
Oder Richard Wagner beschrieb eine Szene wo ein junges Paar so eng umschlugen in einer Bushaltestelle stand, daß man meinen könnte er würde mit seinem P.nis in sie eindringen. Ja klar, wenn ein einfach denkender Schwob von Süßkraut-Zuspeis und Faschiertem reden, dann ist es unter der Gürtellinie, wenn auf der Achse des Guten zwischen Perjamosch und Nitzkydorf oben beschriebene Vulgaritäten literarisch ausgebreitet werden, nun ja dann ist es Hochkultur, Kunst.
Dass dürfte aber den Horst nicht hindern, ZUM Thema Spannendes zu berichten, oder?
Nur sehen, sieht man nichts derlei, außer dass die Sonne scheint. Das ist schön.
Wünsche auch ich allen an diesem Wochenende.
Na ja, jetzt sind wir tatsächlich unterhalb der Gürtellinie angekommen. Ziemlich weit weg von eigentlichen Thema und nicht unbedingt spannend.Manche Beiträge werden auch langsam geschmacklos. Schönes Wochenende.
Nun, Gründe könnte es ja auch in anderem Bereich geben. Außer Buttercreme und Faschiertem. Z. Bsp. ist der heiße Mann zu schnell, oder die Frau mehr an Buchstabenschnipseln interessiert. Intellektuelle sollen ja mit dem Kopf arbeiten, da könnte es schon passieren das die Umsetzung in reale Beziehung in´s Hintertreffen gerät.
Das sollte aber Jedem seine Privatsache bleiben…ich kniee in der Kirche auch mal nieder, aber vor einem Schlüsselloch?
“Ja klar, jede Trennung kann nur schmutzig sein, was denn sonst…deshalb trennen sich richtige schwowsche Kerweihbuben und Kerweihmädel auch nit, sondern halten den Schmutz in der Ehe versteckt und gaukeln heile Welt vor…
Von walther in Feb 22, 2010 – 00:29″
wie es zur Trennung von X aus Y kam, das interessiert mich natierlich weniger.
Aber da die beiden banater Literaten sich öffentlich so präsentieren, der Perjamoscher der Nitzkydorferin moralische Integrität bescheinigen, ja der Wagner Vetter Richard gerade zu als Personifikation der Banater Moral in der Medienlandschaft landauf und landab geht, Achsen des Guten schmiedet…ja da möchte ich halt schon gerne wissen, warum es bei den beiden sonst nit hinghaut hat, hat ihm vielleicht die Süßkraut-Zuspeiß aus Nitzkydorf nit geschmeckt, oder hat sie die “Wes” Herta nicht so gut auf drauf verstanden ihm gscheite Faschierte mit Erbsenzuspeis zu machen, oder hat es gar mit den Buttercreme-Tortne nit geklappt. Ja da wäre schon interessant, vor allem weil es ja beim Millersch schon einen Ehemann Nro. 1 VOR dem Perjamoscher Richard gab. Da unsere Lieblinge so gerne in verschiedene Dinge weidlich herumwühlen, nun da würde ich als einfach denkender Schwob schon auch gerne bei denen mal ein bißerl herumwühlen, warum nit, soll ich mir weniger Wert sein als der “Vetter ” Wohner und die “Wes” Miller? Aber vielleicht ist es ja auch gut, wenn der Einblick hinter die Fassade doch nicht ganz frei wird, schlaflose Nächte könnte man als einfach denkender Schwob bekommen, wenn man dahinter in Abgründe sieht in der Schlucht der Achse des Gute. Und meinen Appetit auf Buttercreme-Tortne will ich mir dadurch auch nit verleiden.
…..Tja .DER HAGEN.
Ich glaube er hat eine Schwester und seine Schwester hat auch eine ,nämlich IHN denn er ist eine SIE,darum hat er auch die Schwestern von den Kerweihbuwe gekannt,denn were er ein ER,hätten die anderen Kerweihbuwe seine Schwester gekannt…
Einfach toll diese Abwechslung…
Hagen kennt den Kerweihbu und das Kerweihmädche.
Und der Kerweihbu hat auch eine Schwester.
Sehr interessant.
Bei all den Banater Kerweihleuten haben viele Kerweihbuwe eine Schwester.
Wer Hagens Kerweihbu ist, wissen wir nicht.
Sonst könnten wir vielleicht auch die Schwester kennen.
Wenn er denn eine hat.
Da müsste der Herr Gibson auch den Ehrwürdigen Colonel Socerdateanu kennen, wenn er so activ in der SLOMR war,und seine Traubenspalier, Oder?
Gruß, Hagen…
Also, do bin ich widdr.Ihr macht eich nor luschtich iwwr anri Leit. Ich kenn sowohl de kerweihbu ( net so gut, awwer ich kenn ne) wie des kerweihmädcher ( des kenn ich besser, genau so wie dem Kerweihbu sei Schwester, die wor mit mir in derselwi Klass in Temeschwar, im Lyzeum.Awwer des isch jo egol. Un man muss net in dr Partei gewenn sein un bei die Securischte sowieso net. Fohrt liewier uf Minchen, do in die Securitate Ausschtellung, do gibt es viel zu gsiehn un zu lese.
Ja klar, jede Trennung kann nur schmutzig sein, was denn sonst…deshalb trennen sich richtige schwowsche Kerweihbuben und Kerweihmädel auch nit, sondern halten den Schmutz in der Ehe versteckt und gaukeln heile Welt vor…
Lächerlich ist jedenfalls, dass diese beiden Geschiedenen, der perjamoscher Kerweihbu und das nitzkydorfer Kerweihmädel, eine heile Welt vorgaukeln.
Die haben sich doch nicht scheiden lassen, weil sie sich so gut verstanden haben. Jede Trennung ist schmutzig, es gibt keine schöne Trennung, weil man sich einfach nicht trennt, wenn alles in Ordnung ist.
Da ist doch wirklich zum Kotzen. Allein das macht sie einfach unglaubwürdig. Für wie blöd halten die Beiden die Leute? Das ganze Image, dass die sich schaffen ist nur auf Lügen aufgebaut.
Hans
sehr hart, sehr erhaben geht es auf der Achse des Guten zwischen Perjamosch und Nitzkydorf zu. Man würde glatt meinen, das Nitzkydorfer Kerweihmädel und der Perjamoscher Kerweihbu hätten nie in der bleiernen (ich glaube es ist ein Ausdruck von ihnen) Zeit Ceausescu-Rumäniens gelebt. Es ist die ignorante Art Geschichte und Geschichtsklitterung zu betreiben aus der Adlerperspektive oder auf den Löwen zu spucken, wenn er längst tot ist. Ich denke unbestreitbar und allgemeiner Konses (was für ein schönes gesellschaftlich modernes Wort!, allgemeiner Konsens!) ist es, daß das sich ins Bett legen mit der Securitate kein Kavaliersdelikt ist, das diese Leute es so halten sollten, wie die Kirche es macht: bekennen, bereuen, wiedergutmachen bevor es die Absolution gibt, aber dann wenn diese Stadien durchlaufen sind sollte irgendwann mal auch vergeben und vergessen sein. Die Vita eines Menschen, ob er gut oder böse oder einfach dazwischen ist kann man nit einfach an dem Punkt Securitate festmachen, man sollte gleichsam eines Buchhalters durchaus eine doppelte Rechnung aufmachen, auf der einen Seite das gute, auf der anderen das Schlechte, ihn Belastende.
Aber der Perjamoscher Kerweihbu hat ja bereits seine These verkündet, entweder man war bei der Securitate oder man war – wie er – in der Partei – Salonkommunist.
Herta Müller klagt Spitzel an
20.02.2010 – MAINZ
EXKLUSIV Ex-Securitate-Informant ist Leiter der Oppenheimer Festspiele / Nobelpreisträgerin: “Die Täter leugnen”
http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/8454656.htm
Zur Geschichte der ersten freien Gewerkschaftsbewegung SLOMR
(Sindicatul liber al oamenilor muncii din Romania)
1979 in Rumänien gegründet,
veröffentlichte der rumänische Historiker
Dr. Mircea Rusnac einen Beitrag auf seinem Blog,
der sich schwerpunktmäßig der Geschichte des Banats widmet:
http://istoriabanatului.wordpress.com/2010/02/21/mircea-rusnac-s-l-o-m-r-sindicatul-liber-al-oamenilor-muncii-din-romania-1979-aspecte-banatene/
Im Mittelpunkt steht die in der “Symphonie der Freiheit” beschriebene SLOMR in Temeschburg, der überwiegend Banater Schwaben angehörten.
Ein Zitieren diese Hinweises auf dem Forum der Siebenbürger Sachsen wäre hilfreich.
Carl Gibson
Das sind deine Hochnäsige Worte Herr Molnar
Bist vielleicht auch einer von dehnen …..?
Ich bin Gott froh, dass ich von dieser Kommunistischer Schwowischer Mafia befreit bin!
Die Rumäner habe ich verstanden, dass sie für Ihr Land dies gemacht haben die Deitschen(Deutschen für Intelek,.) nicht.
Aha, “diese Menschen” sind für dich also nicht nur die Bösen, sondern sogar gestorben! Alles klar, Polkakenich-mehr-als-Gott!
Carl eins möchte ich da schon sagen……:
Du kannst nicht die Bössen, von den guten unterscheiten. Das kann nur Gott!
Wie deine Freunde auch alle heißen ……Ich dencke darüber anderst!
Da ich weiß wie man mich rekrutiert hat bei der CI so kann mir keiner was vormachen wie es gelaufen ist bei der Securitate…..
Da hat dich niemand gezwungen mitzumachen (Das ist doch total unlogisch ihr supergscheide Hirne!!!) Ware die bei der Securitate so pled?
Nein und Punkt !
Wer dort mitgemacht hat und wenn es der Heilige Totog war hat freiwillig mitgemacht.
Jetzt wie die Hunde schwänzle nach dem es herausgelommen ist finde ich eine Frechheit hoch drei.
Sie alle die bei dem Banater Honoris Gausa mitgemcht haben, sprich Adam Müller Guttenbrunn Kreis und und und haben uns Schwaben aufs schäbigste verkauft und verraten do kann mich koaner meer weg bringen vun dehne Gedanken uf gut Schwowisch gsaat.
Für mich sind diese Menschen gestorben, Amen.
Richtig! Da erkennt man auch, wie “primitiv” Roncea und Co. vorgehen, um Gegner zu diskreditieren.
Mit der “Securitate” mussten viele reden. Aber sie haben es in der Regel nicht freiwillig getan.
Bei denen, die etwas unterschrieben haben,eine “Verpflichtungserklärung” abggegeben haben, muss man aber genauer hinsehen und sich dabei fragen, ob Druck ausgeübt wurde. bzw.ob Gegenleistungen erfolgten.
CG
Der Witz ist, das auf der selben Seite aus dem Curentul wo der Artikel von Roncea publiziert wurde, sich die Fotokopie des Beschlusses der CNSAS befindet, insgesamt 4 Seiten, wo am Ende festgestellt wird:
“5. In baza procesului verbal al sedintei Colegiului C.N.S.A.S din data de 10.09.2009;
ADEVERIM, PRIN PREZENTA, CA
Elementele mai sus prezentate nu se circumscriu prevederilor art. 2 lit. a si b din Ordonanta de
Urgenta a Guvernului nr.24/2008 privind accesul la propriul dosar si deconspirarea securitatii, aprobata cu modificari si completari prin Legea nr. 293/2008, astfel domnului TOTOK William, fiul lui Mihai si Ana, nascut la data de 21.04.1951 in comuna Comlosul Mare, judetul Cluj(SIC!), nu i se poate atribui calitatea de lucrator/colaborator al Securitatii.
u.s.w….
Unterschrieben vom Präsidenten, Prof. Csendes”
Also wird Totok bescheinigt NICHT Mitarbeiter der Securitate gewesen zu sein….
Danke, Getkiss für den Link.
Totok hat sich mit den Antisemiten in Rumänien angelegt, jetzt schlagen sie zurück – der Geist der alten Legionäre ist wieder wach.
Sie entdecken die neue Freiheit, um mit rücksichtslosen Diffamierugen gegen alle ihre Gegner vorzugehen.
Da Totok sich auch um die Aufklärung der Verbrechen der Rumänen an den Juden bemüht hat, etwa in Iasi. wo die Ermordung von mehreren Zehntausend Juden beim Vormarsch nach Russland der “Wehrmacht” und den “Deutschen” lange in die Schuhe geschoben wurde ( a la Katyn!) , haben die neuen Rechtsradikalen dort es besonders auf ihn abgesehen.
Die Fakten werden einfach verzerrt und entstellt.
Antisemitische Attacken auf politische Gegener gibt es vom Chef der Großrumanienpartei Corneliu Vadim Tudor in großer Zahl, u. a. Abrechnungen mit Vladimir Tismaneanu.
Um diesem eins auszwischen und den “Raport final” zur Analyse des Kommunismus in den Dreck zu ziehen wurden selbst Leute wie SLOMR-Gründer Ionel Cana, Arzt aus Bukarest und Demokrat, “instrumentalisiert”.
Ich schrieb darüber in der Symphonie.
So funktioniert Desinformation – munter mit Dreck aller Art werfen, etwas bleibt hängen.
Hier kann jedermann vor Gericht gehen, in Rumänien weniger, das das Rechtssystem noch so wankt wie die Politik.
Carl Gibson
Der Artikel von Victor Roncea über Totok ist nicht im Gandul, sondern im Curentul erschienen:
http://www.curentul.ro/2010/index.php/2010021639943/Actualitate/William-Thomas-Totok-omul-care-o-spiona-pe-laureata-Nobel-Herta-Muller.html
Anonymer Dreckwerfer, auch wieder da?
Gibson schreibt:
“Aber er hat die Unbestechliche genau so wenig ans Messer der Securitate geliefert, wie das Franz Schleich getan hat…
Desinfromation pur.
Aber dafür geben Sie sich ja die größte Mühe, Herta Müller endlich fertigzumachen. Gibson Sie sind noch schlimmer als die Radikalen, egal ob rechts oder links. Sie müßten sich wirklich einmal untersuchen lassen.
Gerade erreichte mich via Email ein Machwerk aus der Feder des rechtslastigen Journalisten Roncea aus Rumänien in “Gandul”, der William Totok am Zeug zu flicken sucht.
Dabei stellt er die “Unbstechliche” als wahres Securitate-Opfer dar und unterstellt William Totok, sie ausspioniert zu haben a la Schleich.
Viel Lärm um nichts!
In der “Symphonie der Freiheit” habe ich beschrieben, wie dieser obskure Roncea gegen Vladimir Tismaneanu zu Felde zog und dem Leiter der Präsidentenkommummision zur Aufarbeitung der kommununistischen Vergangenheit in Rumänien (Raport final)die antikommunistische Aufklärung vom Westen aus absprach.
Tismaneanu ist Professor für Politik an der US-Universität von Maryland.
Roncea verdreht alles und zieht seine Argumentation an den Haare herbei.
Es ist bekannt, dass Totok, der viele Feinde hat, mit der Securitate 1974 reden musste.
Aber er hat die Unbestechliche genau so wenig ans Messer der Securitate geliefert, wie das Franz Schleich getan hat…
Desinfromation pur.
Totok war im Gefängnis? Oder nicht?
Carl Gibson
Katharina, ich will das auch nicht mehr. Jeder kann sich jetzt nur noch die Frage stellen, was ihm das alles gebracht hat. Es könnte sich herausstellen, das es viel mehr als nichts ist. Für mich gehören diese Schritte hier zu denen, die mich von der alten Heimat wegtragen – und das ist gut so.
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Sicher seppy, Du hast nicht nur den anfang verpasst !!!
Von Anonymous in Feb 9, 2010 – 19:17
Sondern auch?
Sicher seppy, Du hast nicht nur den anfang verpasst !!!
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Also jetzt habe ich es verstanden.Es geht hier nicht um was C.G.geschrieben hat sondern um seine Person……Und da reden einige von Verfolgung???
Wie heuchlerisch die Menschen manchmal sein können.
Von seppy in Feb 9, 2010 – 18:51
Oder besser gesagt.Jeder hat eine Leiche im Keller.
Es sind Themen hier da verfolgt man nur ein Ziel:Der H.M oder dem C.G.mal so richtig seine Meinung zu sagen sagen…Ist das nicht zu unsinnig?
Meine Meinung.Vieleicht irre ich mich und habe am Anfang was verpasst,oder?
Also jetzt habe ich es verstanden.Es geht hier nicht um was C.G.geschrieben hat sondern um seine Person……Und da reden einige von Verfolgung???
Wie heuchlerisch die Menschen manchmal sein können.
Katharina schreibt:
“Gibt es nicht ein Preis für perseverente und gezielte Verfolgung von Menschen?”
Klar gibt es das schon sehr lange Katharina.
Kopfgeld !
Walther schreibt:
“und wie diejenigen, die den Spieß gegen ihn einfach umdrehen…”
Stimmt Walther, geht mir leider genau so.
Deshalb sagte ich ja, Gibson macht sich seine Gegner selbst und baut sie auch noch auf.
Gibson scheitert an sich selbst.
Erstaunlich für jemanden, der das einamal studiert hat, dass er das nicht merkt. Wie so vieles nicht…..
Schade um die Zeit eigentlich…Sed fieri sentio et excrucior…ich fühl’s – und es kreuzigt mich…
Du hast leider Recht Katharina! Es scheint als habe Gibsons Herta-Müller Fixierung Schule gemacht und als Reaktion darauf bei einigen (ich selbst nehme mich da nicht ganz aus) eine Carl-Gibson-Fixierung ausgelöst. Gleiches mit Gleichem vergelten, Auge um Auge und Zahn um Zahn, vielleicht aus Rache- und vermeindlichem Gerechtigkeitsgefühl wie im alten Talionsprinzip.
Ihr Frauen scheint da mehr Milde und Nachsicht aufzubringen und mehr für neues und eigenes Leben offen zu sein.
Obwohl: auch die “Besessenheit, anderen auf der Spur zu bleiben”, wie du richtig erkannt hast, hat wohl unbewusst etwas mit dem eigenen Leben zu tun, allerdings mit dem eigenen vergangenen, erlittenen und verdrängten, von dem man nichts mehr wissen will oder kann und sich deshalb lieber in das Leben anderer hineinwühlt, wie eben Gibson in das der HM, und wie diejenigen, die den Spieß gegen ihn einfach umdrehen…
Schade um die Zeit eigentlich…
Sed fieri sentio et excrucior.
Das sind Catulls Worte.
Ich will es auf meine Art sagen.
Es ist ein Kreuz mit dieser Besessenheit anderen auf der Spur zu bleiben, indessen das eigene Leben sich irgendwo verkrümmelt hat.
Gibt es nicht ein Preis für perseverente und gezielte Verfolgung von Menschen?
Einer von uns müßte ihn dann längst haben.
Seppy, Du warst nicht gemeint. Oder gehörst Du
neuerdings zu den Unbelehrbaren?
Von Katharina in Feb 8, 2010 – 12:00
Katharina bei allem Respekt frustriert bin ich nicht.
DAS BAD hat doch die Diskusionen ausgelöst,oder?
Gwen Stefani.O je was für ein Beispiel…
Las doch anderen ihre Meinung.Ist das so schwer?Nimm doch nicht alles so Persönlich.Cool bleiben,gell?
Catulls “Odi et amo” (“Ich hasse und liebe”) hatte zum Hass wenigstens noch das Korrektiv der Liebe. Rein negative emotionale Motive können kaum fruchtbar wirken, oder?
Debatte?
Immer auf dieses Schwäbische Bad hinweisend?
Habe im Herta Müller – Thread einen Rat von Gwen Stefani erwähnt.
Da hat sich keiner beschwert.
Es geht manchen Leuten nicht ums Bad, es wird nur immer als Vorwand erwähnt.
Unwichtiges vorschiebend um seinen eigenen Frust abzulassen…
Mit “Debatte” meinen Sie wohl Ihren einsamen und hasserfüllten Versuch, das Geschäft der Anti-Herta-Mülle-Hetze, wo es im Internet nur immer geht, weiter und weiter zu treiben, oder?
Die Debatte geht weiter, unter:
http://forum.stuttgarter-zeitung.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=5143&p=207959#p207959
CG
Mir ist egal wie jemand gebadet hat .Jetzt sitzen wir doch auch zu Hunderten im Freibad mit Chlorversetztem Wasser und manchmal mit nicht so reinen Artgenossen zusammen.
,,Der Schwäbische Baderitus,,so wie im Buch beschrieben,hat einen beleidigender Tatch.Man hat gewollt jemanden provozieren und beleidigen wollen.
Da muß ich dem Herr C.G recht geben.
Meine Meinung….oder sieht jemand das anders?
Dann erstatten Sie doch Anzeige Gibson!
Und hören Sie endlich auf uns mit ihren 100fachen Wiederholungen zu nerven. Sie Hetzer.
“Überall…hat der “schwäbische Baderitus”…die Schwaben in ihrem Wesen tief negativ , berührt und gekränkt,beleidigt…”, meint Carl Gibson.
Da müssen Sie aber eine riesige Umfrage gestartet haben, Herr Gibson, um das “wissenschaftlich” herauszufinden!
Ob es nicht eher Ihre eigene hasserfüllte Wunschvorstellung ist, die Sie dieses Hirngespinnst in die Seelen der Banater Schwaben weltweit hineinprojizieren lässt?
Und Sie wissen sicher, was der latente Faschismus im Kopf mit Projektionen auf Menschengruppen zu tun hat, nicht wahr?
Wie war das noch mit den Juden und sonstigen “Untermenschen” als Projektionsfäche allen Übels?
“Das schwäbische Bad” der Herta Müller konnte auch überall auf der Welt gelesen werden.
In Oberschwaben, wo mein Urahn herstammt,
ebenso wie in Augsburg,
in Stuttgart ebenso
wie auf der Schwäbischen Alb am Limes bei Aalen oder in Ulm
oder in Rottweil,
im fernen Australien
oder in der Donau- Schwäbischen- Kolonie
Entre Rios in Brasilien am Amazonas
in Cicinatti, Ohio
in St-Louis und Philadelphia, Pennsylvnia,
im Banat, in Ungarn, Serbien, Rumänien,
in Kitchener, Kanada
und überall dort, wo Schwaben und Donau-Schwaben leben!
Überall dort hat der “schwäbische Baderitus” – wie Supersvabo immer wieder treffend betont -
die Schwaben in ihrem Wesen tief negativ , berührt und gekränkt,beleidigt,
wenn sie denn die Schmähung der unbestechlichen, doppelt verfolgten Systemloyalen gelesen haben.
Dafür, un für das Verschonen der Kommunisten in ihrem Büchlein 1982, bekam Herta Müller der Nobelpreis!
(In Nikolaus Berwangers “Schreiwes”, das gerade auf meinem Schreibtisch liegt, ist allein in der Wohnblockgeschichte in der Stadt, wo Strom, Telefon und Duschwasser nach dem Einseifen ausfallen, mehr Kritik am real existierenden Sozialismus vorhanden, als im gesamten Schmäh-Büchlein “Niederungen”!
Berwangers Buch in banatschwäbischer Mundart mit Protagonist Sepp Zornich erschien 1974 – vor der Auflösung der so genannten Aktionsgruppe Banat im Facla Verlag Temeschwar.)
Ehre, wem Ehre gebührt!
Carl Gibson, Banater Schwabe,
der von Herta Müller in einer gegen alle Banter Schwaben ausgeprochenen Generalverdächtigung des latenten Faschimus’ im Kopf bezichtigt wurde.
Ergo wehre ich mich!
Ja, Herr Gibson, Ihre Symphonie wird weltweit gehört!
Mein Kampf geht weiter – und kein “anonymer” Verleumder wird ihn aufhalten.
Für ein breites, bundesdeutsches,ja weltweites Auditorium schrieb ich folgendes:
http://www.freitag.de/community/blogs/carl-gibson/der-forcierte-nobelpreis—herta-mueller
Carl Gibson
Warun ER? Das ist purer Zufall, getkiss. Carl postet einen Link, ich habe etwas Zeit um ihn zu lesen und ich habe während der Lektüre das Bedürfnis kurz etwas dazu zu sagen. Mehr ist aber nicht drin und da ist auch nichts daran.
Da gab es kein “von Oben herab” – jetzt, dass Sie das aber bemerken fällt es mir auf, dass all unsere Literaten, die die Zeit damit vergeuden, sich gegenseitig zu bekämpfen, irgendwann unsere Sympathie verlieren werden. Alle. Wenn es nur noch um ihre Eitelkeit geht, dann werden wir uns von ihnen verlassen fühlen.
@ getkiss
1. Natürlich dar der Idealist lügen. Wieso nicht? Das kann ja auch der Durchsetzung seiner Ideale dienen.
2. Warum sollte er keinen (Nobel)Preis annehmen dürfen. Auch er muss ja überleben, nicht nur Philosophen, die 50 €/Stunde nehmen.
3. Waren das kurze Antworten?
4. Das Idealismuszitat hatte den Sinn, u verdeutlichen, wie komplex der Idealismusbegriff ist und dass dementsprechend jener Idealismusbegriff von Herrn Gibson eben nur sein eigener ist, aber nicht allgemein gültig. D.h.: es mag sein, dass HMs Verhalten oder ihre Werke dem Idealismusbegriff von Herrn Gibson nicht entsprechen. Doch das müssen sie auch nicht, solange sich HM nicht bei ihm um einen Preis sich bewirbt. Stattdessen wurde sie aber in Stockhom vorgeschlagen und dort, der dortigen Jury und deren Idealismuskriterien haben ihr Verhalten und ihre Werke eben entsprochen.
5. Der ganze Diskurs solte nur beweisen, wie subjektiv die ganze Geschichte ist. Mir gefallen und schmecken die Orangen, Ihnen vielleicht nicht. Ja und? Das beweist noch weder, dass Orangen gut schmecken noch dass sie schlecht schmecken. Das beweist nur, dass Orangen meinem Urteilsempfinden entsprechen, Ihrem eben nicht. Das ist alles.
6. Hoffe, Sie mit dem langen Text nicht überfordert zu haben. Ich weiß, Bild ist kürzer.
Nein: warum gerade “Die”!
@Alma:”Der allwissend klingende Ton, gepaart mit manchen irreführenden Aussagen ist erschreckend.”
Interessant. Diese Aussage findet man bei (fast) allen, die Kritiker von Herta Müller kritisieren. Dabei ist bei allen diesen kritisierenden ein eigentümliches “von Oben herab” zu bemerken….
Gekränkte Eitelkeit? Warum gerade “Der”?
Da der Hauptpreis schon vergeben ist, gibt es dabei einen Blumenstrauß zu gewinnen, gebunden aus Fleurs du Mal.
Von alma in Feb 5, 2010 – 19:20
Sehr schön gesagt.
Nobel war in seinem tun und handeln auch nicht ,,astrein,,was solls,,se la vie,,(oder so änlich)
In dem Text von Dieter Schlesak (siehe obigen Link) kann man wenig mehr als eine weitere gekränkte Eitelkeit erkennen. Der allwissend klingende Ton, gepaart mit manchen irreführenden Aussagen ist erschreckend. Werner Söllner nimmt er nur scheinheilig in Schutz, sonst würde er ihn nicht mit solch schweren Worten besudeln, indem er sie unkommentiert erwähnt.
Ein neues Gesellschaftsspiel kommt auf uns zu: DISSIDENDO* (Wer darf sich heute als einzig wahrhaften, authentischen Dissidenten bezeichnen. Eine Art Wer-wird-Dissident. Wer wird der legale Dissident.) Da der Hauptpreis schon vergeben ist, gibt es dabei einen Blumenstrauß zu gewinnen, gebunden aus Fleurs du Mal.
*den Ablativus instrumentalis habe ich gewollt eingesetzt
Danke für die Vorlesung.
@Anonymous:
“Im Testament ist keine Rede davon, dass der/die Ausgezeichnete nicht lügen darf. Er/sie soll nur “das Herausragendste in idealistischer Richtung” produziert haben.
Was ist “idealistische Richtung”?”
und weiter:
“…Welche nicht materialistischen Ziele kann man denn in dieser total materialistisch ausgerichteten Welt anstreben?
Wille zur Wahrheit, Selbstdisziplin, Rücksichtnahme, Überwindung von als negativ erkannten Charaktereigenschaften, Achtung vor der Schöpfung zeigen in allem, was man sagt und tut, der Schöpfung dienen und um ihre Höherentwicklung bemüht sein, Hochbilder von sich selbst, vom eigenen Verhalten, der eigenen Sittlichkeit erstellen und bei allem alltäglichen Tun versuchen, sich daran auszurichten, kleinlichen Zank und Hader, Neid und Mißgunst vermeiden…dies alles sind Ideale, nach denen sich ein jeder selbst ausrichten kann.”
Aha, das Testament wünscht einen “idealisten”, von dem nicht gesagt wird, er darf nicht lügen.
Das war Anfang des 20. JH.
Jetzt schreiben Sie dem Idealisten den “Willen zur Wahrheit” zu.
Sie machen die Leser konfus.
1. Darf nun der Nobel-sche Idealist ein Lügner sein?
2. Und wenn der Idealist kein Materialist sein darf, kann er/sie Millionen nur für sich annehmen? Und was ist mit dem Gegenwert der Jahrelang eingeheimsten Prämien?
3. Können Sie überhaupt auf die O. Fragen mit Ja oder Nein antworten, ohne langen Diskurs?
Wer nicht Carl`s Meinung ist der hat es verschissen….
Danke, Carl, für das Kompliment.
Die Ignorantin hat schon rausgefunden, daß Sie heute bei freitag.de sich angemeldet haben.
Zitat aus Wikipedia:
” „Ich, Alfred Bernhard Nobel, erkläre hiermit nach reifer Überlegung meinen Willen bezüglich meines Eigentums, das ich nach meinem Tod hinterlassen kann, wie folgt:
Mit meinem verbleibenden realisierbaren Vermögen soll auf folgende Weise verfahren werden: das Kapital, das von den Nachlassverwaltern in sichere Wertpapiere realisiert wurde, soll einen Fond bilden, dessen Zinsen jährlich als Preis an diejenigen ausgeteilt werden sollen, die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben. Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile aufgeteilt: ein Teil an denjenigen, der auf dem Gebiet der Physik die bedeutendste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat; ein Teil an denjenigen, der die wichtigste chemische Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat; ein Teil an denjenigen, der die wichtigste Entdeckung in der Domäne der Physiologie oder Medizin gemacht hat; ein Teil an denjenigen, der in der Literatur das Herausragendste in idealistischer Richtung produziert hat; und ein Teil an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat. Der Preis für Physik und Chemie wird von der schwedischen Wissenschaftsakademie vergeben; für physiologische oder medizinische Arbeiten vom Carolinska-Institut in Stockholm; für Literatur von der Akademie in Stockholm sowie für Friedensverfechter von einem Ausschuss von fünf Personen, die vom norwegischen Storting gewählt werden. Es ist mein ausdrücklicher Wille, dass bei der Preisverteilung die Zuteilung nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht wird, so dass der Würdigste den Preis erhält, ob er Skandinavier sei oder nicht.“
– Alfred Nobel : Testament vom 27. November 1895[1]
Dies ist die einzige Äußerung von Nobel selbst über den Preis. Weder über seine Motivation, den Preis zu stiften, noch über die vielen organisatorischen Details, die zur Preisvergabe nötig sind, ist etwas überliefert.
Daher blieb die Ausgestaltung des Preises zu großen Teilen den Nachlassverwaltern, heute in Form der Nobelstiftung, überlassen.”
Zitat Gibson: “Eine Kondidatin für den ethisch definierten Nobelpreis darf nicht die Unwahrheit sagen und vertreten.”
Im Testament ist keine Rede davon, dass der/die Ausgezeichnete nicht lügen darf. Er/sie soll nur “das Herausragendste in idealistischer Richtung” produziert haben.
Was ist “idealistische Richtung”?
Zitat http://www.deutsche-idealisten.de
“Idealismus, was ist das?
Wenn man einen Begriff benutzt, ist es ratsam, vorher zu definieren, was man darunter versteht, anderenfalls man leicht an seinen Gesprächspartnern vorbeiredet. Was also bedeutet der Begriff Idealismus?
Im Brockhaus von 1937 wird der Idealismus einmal –als Platos Lehre von der Idee -in den Gegensatz zum Realismus gesetzt. Aber es heißt auch: „Kennzeichnend für den Idealismus ist seine Sittenlehre, die sich in dem Glauben an das Wahre, Gute, Schöne ausspricht (Gegensatz: Materialismus). Sein weltanschaulicher Kern ist aus der allgemeinen Verwendung des Wortes ersichtlich, wo es Begeisterung, opferfreudige Hingabe an große, zumal sittliche Gedanken bedeutet.“
Der Brockhaus von 1956 bringt eine wesentlich kompliziertere Abhandlung zu diesem Begriff hervor und kennt den Gegensatz zum Materialismus nicht mehr. Einführend heißt es: „allgemein: eine durch àIdeen oder àIdeale bestimmte Weltanschauung und Lebensführung, im Gegensatz zu einer interessenverhafteten und an den bloßen Tatsachen orientierten Einstellung.“ Unter dem Begriff Ideal wird es dann etwas heller, dort heißt es: „Das konkret gedachte Hochbild eines Menschen, eines Werks, eines Verhaltens, eines Zustands. Ideale vermögen als Leitbilder das Handeln zu bestimmen; sie können so wirksam werden, daß der Handelnde ihnen sein Eigeninteresse zum Opfer bringt ->Idealismus).“
Ein Idealist sollte also zuerst mal seine angestrebten Ideale formulieren, zumal wenn er anderen Menschen seinen Idealismus vermitteln und sie zum Mitstreben anhalten will.
Welche nicht materialistischen Ziele kann man denn in dieser total materialistisch ausgerichteten Welt anstreben?
Wille zur Wahrheit, Selbstdisziplin, Rücksichtnahme, Überwindung von als negativ erkannten Charaktereigenschaften, Achtung vor der Schöpfung zeigen in allem, was man sagt und tut, der Schöpfung dienen und um ihre Höherentwicklung bemüht sein, Hochbilder von sich selbst, vom eigenen Verhalten, der eigenen Sittlichkeit erstellen und bei allem alltäglichen Tun versuchen, sich daran auszurichten, kleinlichen Zank und Hader, Neid und Mißgunst vermeiden…dies alles sind Ideale, nach denen sich ein jeder selbst ausrichten kann.
Dies bedeutet lebenslanges Arbeiten an sich selbst. Der Mensch als seine eigene Dauerbaustelle, garantiert ohne Arbeitslosigkeit. Mit fortschreitender Übung fällt es leichter und leichter, das eigene Handeln seinen idealistischen Werten anzugleichen. Die Freude über die gemachten Fortschritte wächst, die Seele gesundet, anstatt an den heutigen Zuständen zu verzweifeln, und man gewinnt eine positive Ausstrahlung auf seine Umgebung, man wird von ganz allein zum Vorbild für andere gutwillige Menschen.
Das ist der kleine, der innere Weg eines Idealisten. Aber wie kann man die idealistischen Kräfte durch Zusammenschlüsse gleichschwingender Seelen potenzieren? Wie kann man Wirkung über das eigene begrenzte Umfeld hinaus erzeugen? Und wie kann man verhindern, daß der gemeinsame Idealismus von irgendwelchen Mächtigen mal wieder mißbraucht wird?
Zunächst einmal müssen Ideale definiert werden, die von einer Gruppe von Menschen zugleich angestrebt werden können. Dazu kann es auch nötig sein, Scheinideale, denen Idealisten bisher nachgelaufen sind, als solche zu entlarven, um die positiven Bildekräfte auf wirkliche Ideale lenken zu können.
Dies betrifft zum Beispiel all diejenigen, die sich zwar für andere Menschen einsetzen, aber damit nur vordergründige, materielle, den Egoismus von anderen fördernde Ziele verfolgen. Umverteilungsidealisten im Fahrwasser eines Robin Hood, wobei als zu plündernder Reicher schon jeder normale Steuerzahler der Industrieländer, kurz: der gesamte Norden, Modell steht.
Vielleicht müssen wirksam sein wollende Idealisten sehr viel Wissen um „letzte Dinge“ haben, damit sie nicht zur „Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft“ werden. ”
Quintessenz: Idealismus ist das Eintreten für nichtmaterielle Werte wie Wahrheit, Schönheit, Güte usw. Worum geht es in HMs Werken? Es geht um die Kritik an den Perversionen, die eine Diktatur dem Individuum antut: durch direkte und indirekte Gewalt körperlicher und psychischer Art. Indem HM in ihren Werken dies alles (und noch viel mehr!) kritisiert, tritt sie für die Würde, die körperliche und psychische Unversehrtheit des Individuums ein. Ergo für Ideale. Damit weist ihr Werk eine “idealistische Richtung” auf – und das war im letzten Jahr nach dem Urteil der Jury eben das “Herausragendste”, was die Weltliteratur aufzubieten hatte.
Sehr geehrter Herr Gibson, danke für Ihre Antwort. Dem ist eigentlich von meiner Seite aus, nichts mehr hinzuzufügen, denn ich bin kein Geschichtsexperte, Literat, Dichter, oder sonstwas. Ich benutze in allen Lebenslagen nur meinen gesunden Menschenverstand um mit anderen Menschen zu kommuizieren. Um ganz ehrlich zu sein, die Bücher von Herta Müller haben mein Leben 0,0 beeinflußt, auch nicht die der Landsleute mit denen ich mich am Schwabenball unterhalten habe oder auch Schwowe aus meinem Bekanntenkreis. Wir unterhalten uns darüber mit sachlicher Kritik.
In einem haben Sie aber sehr recht Herr Gibson, die Bücher von Herta Müller verkaufen sich gut und ich vermute mal, dass Sie ein Teil dazu beitragen, dass die Neugierde der Menschen geweckt wird. Sie sind sozusagn Handlanger Ihres Erfolges
Ja, ich bleibe bei meinen Backrezepten, bei meiner Blasmusik und all den lieben Menschen, von denen ich umgeben bin.
Die Beipflichtung der Anonymen brauche ich nicht, ich habe eine eigene Meinung.
schöne Grüße
Anneliese
Für Katharina und andere Ignoranten, die reden, ohne die Beiträge gelesen oder verstanden zu haben.
Zum Verhältnis von “Fiktion” und “Realität” habe ich hundertfach geschrieben, a vielen Stellen, selbst heute unter:
http://www.freitag.de/community/blogs/schlesak/die-securitate-ihre-foltermethoden-ihre-dissidenten-und-informanten/?searchterm=schlesak
Erst lesen, dann meckern! CG
Sie verwechseln da etwas, Anneliese:
Nicht ich verfolge Herta Müller,
sondern Herta Müller verfolgt seit “Niederungen” ( 1982) und bis zu dem lügenhaften Artikel in DIE ZEIT (2009) die Banater Schwaben
und mich mit Mitteln der moralisch unberechtigten Denunziation.
Sie hat die Dissidenz in Rumänien negiert, geleugnet und sich an die Stelle der wahren Widerstandskämpfer gestellt. Da muss ich als Zeitzeuge aus der Opposition widersprechen.
Eine Kondidatin für den ethisch definierten Nobelpreis darf nicht die Unwahrheit sagen und vertreten.
Deshalb wollte ich eine Nobelpreisvergabe an Herta Müller verhindern, aus moralischen Überlegungen, aber auch aus literarisch-ästhetisch-literaturhistorischen heraus.
Da die Dikskussion zur Frage der moralischen Integrität von Herta Müller willkürlich angewürgt wurde ( in DIE ZEIT) bzw. nicht stattgefunden hat, Herta Müller überaus protegiert und anderen Autoren unberechtigt vorgezogen wurde, haben bestimmte Informationen das Nobelpreiskomitte nicht einmal erreicht.
Dass Sie, Anneliese, dazu eine eigene Meinung haben, ist Ihre Sache und ihr gutes Recht.
Haben Sie alles gelesen, was ich zur Materie seit mehr als zwei jahren veröffentlicht habe?
Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, beginnend mit einem vollständigen Lebenslauf von Herta Müller mit den Details vor 1987, dann werden wir weiter sehen.
Was ich getan und geschrieben habe, das verantworte ich voll.
Die Zeit wird kommen, wo sich alle Opfer wehren werden – aber vorher wird es in ganz kurzer Zeit vielleicht einen neuen Aufschrei der “Unbestechliche”(n) geben – mit neuen Vorwürfen und neue Adressen.
Der Skandal nährt den Skandal – und Bücher verkaufen sich nur, solange man in der Diskussion ist.
Jetzt haben sogar, Sie, Anneliese ein Buch von Herta Müller gekauft!
Viel Spaß dabei und neue Erkenntnisse.
Die Anonymen hier in Forum werden Ihnen beistehen. Ich habe vor einiger Zeit nach der Nobelpreisvergabe einen Kommentar geschrieben .. . im Donaukurier in Ingolstadt mit dem Tenor : Schuster bleib bei deinem Leisten.
Doch ich habe mich nicht zu Backrezepten geäußert oder zu Blasmusik, obwohl ich gerne Kuchen esse und Musik aller Art höre.
Mein Metier ist die Geschichte, die Moral .. das Verhältnis von Wahrheit und Lüge … aus der Sicht der Betroffen und der Opfer.
Wenn Herta Müller ein Opfer war, dann soll sie das beweisen.
Bisher hat sie nur die Medien instrumentalsiert, zuletzt, über Report Mainz sogar das ZDF.
Da muss ich widersprechen, weil ich von anderen Wahrheiten ausgehe und ein anderes Rechtsempfinden bzw. Demokratieverständnis habe.
Einer Klage sehe ich gelassen entgegen. Ein Rechtsverfahren dient nur der Wahrheitsfindung.
Herta Müller und Richard Wagner werden sich hüten, mich zu verklagen!
Sonst hätte sie es längst getan, seit Juli 2008.
Dann aber wäre der Literatur-Nobelpreisträger 2009 ein anderer.
Carl Gibson
Anneliese, Gibson verwechselt Literatur mit Realität.
Literatur kann inspiriert von der Realität sein, ist aber dann doch keine Doku.
Und da unsere Herta Müller Literatur schreibt, kann man ihr keinen Vorwurf machen.
Sicher hat sie für ihre Literatur einen Preis verdient.
Aber ob sie den Nobelpreis eher verdient als andere Autoren, das ist natürlich immer diskutabel.
Ich habe Ihre Kommentare auch gelesen Herr Gibson. Nach meinem Rechtsempfinden, bewegen Sie sich allerdings mit Ihren Beschuldigungen auf einem dünnen Eis und ich glaube auch fast, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Sie eine Rechtsklage am Hals haben. Ja, ich habe auch gelesen, dass Sie sehr gute Anwälte haben… aber, das wird an der Rechtslage nichts ändern. Meine Frage an Sie: Ist es für Sie eine Genugtung Herta Müller regelrecht zu verfolgen und jedes Wort von ihr in Zweifel zu ziehen. Ja, sie hat sich ja nicht selber den Nobelpreis zugesprochen, dies wurde von einem Komitee bzw. einer Jury entschieden. Vielleicht sollten sie diese mal in Zweifel ziehen und ihnen das Recht aberkennen einen Nobelpreis für Literatur zu nominieren, der nicht im Sinne des Erfinders ist, denn Nobel hat hat ja in seinem Testament ausdrücklich verfügt, dass das Kriterium für die Vergabe des Preises der I d e a l i s m u s des Autors bzw. seines Werkes ist.
Haben sich denn alle geirrt, die für die zahlreichen Auszeichgungen, welche Herta Müller bereits erhalten hat, entschieden haben?
Den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis, den Würth-Preis für Europäische Literatur und 2006 den Walter-Hasenclever-Literaturpreis. Seit 1995 ist Herta Müller Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihrem aktuellen Roman “Atemschaukel” steht sie auch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises….
Es mag sein, dass bei Ihren Büchern inhaltlich vieles nicht der Wahrheit entspricht, was Sie sicher beweisen könnnen (hoffentlich), jedoch begründet auch das für mich nicht Ihre Art wie Sie Herta Müller verfolgen.
Schöne Grüße
Anneliese
Danke für den Glückwunsch, getkiss. Einen Kuss zu bekommen ist bisweilen doch auch ein erstrebenswerter Glücksmoment, gell?
Nur eines ist denen gemeinsam.
Courage?
Mein Glückwunsch!
Sie haben vielseitige Interessen. Es könnten aber ja auch mehrere Leute mit vielseitigen Interessen sein…unter dem selben Nicht-Namen…
Gibson macht sich seine Gegner selbst.
Gibson scheitert an Gibson.
Er scheitert an sich selbst.
Kampf? Krampf? Mich bewegen keine Zielvorgaben. Vielmehr dient mir diese Auseinandersetzung (“Reibung”) mit Herrn Gibson auch als Selbstvergewisserung, welche Leitmotive für mein Leben wichtig sind.
So betrachtet fungiert er für mich in puncto Geltungsdrang, Selbstinszenierung, Neid und Missgunst auch als Anti-Anschauungsbeispiel. Seine substanzlose, von Egomanie geprägte Kampagne hat mich aber auch gereizt, zugegeben. Natürlich ist mir die höchst limitierte Breitenwirkung dieses Forums bewusst. Das stört mich aber nicht im Geringsten. Mich treibt auch nicht der Anspruch, zur geistigen Elite dieses Landes zu gehören, als einfach nur denkender Zeitgenosse.
Wenn man keine Arbeit, keine Familie und keine Freunde hat, dann kann man an allen sinnlosen Fronten die Leute mit hetzerischen Kommentaren langweilen und mit 100fachen Wiederholungen…..
Und Ihr K(r)ampf gegen Gibson hier, wird von den Paar 100 Leuten wahrgenommen die hier mitlesen.
DASS nenn ich Resonanz!
… und unbeirrt zieht Herr Gibson seine Bahnen. Es ist ja Ihre Lebenszeit, die Sie hierfür einsetzen. Wir Glückssucher werden alle nicht jünger, mich würde dieser “Kampf an zahllosen Fronten” nicht erfüllen. Doch ist es eben eine Frage des individuellen Strukturiertseins und auch der Alternativen. Wofür es sich lohnt, sich zu engagieren, ist keine Luxusfrage. Ruhm und Ehre? Materieller Reichtum? Wahrheitsfindung? Am Ende stößt man immer wieder auf die Identitätsfrage. Auch bei Ihrem mit Aufklärung verbrämten Kampf gegen Herta Müller geht es Ihnen, Herr Gibson, spürbar um Ihre persönliche Außendarstellung. Sie wollen schlicht wahrgenommen, anerkannt werden, daher die vielen Selbstetikettierungen als Autorität auf den verschiedensten Gebieten. Ihr Verlangen nach Wertschätzung, nach öffentlicher Anerkennung ist zutiefst menschlich. Maßvoll sollte es halt sein.
Hallo Supersvabo,
ich habe gerade Dieter Schlesaks Securitate-Beitrag kommentiert.
Erstmals wir darin dezidiert Kritik an Herta Müller und Richard Wagner geübt – auf hohem Niveau.
Ich finde meinen Weg durch Schlesaks Ausführungen mehr als bestätigt. In vielen Kommenataren in der Presse habe ich die gleichen Thesen vertreten.Die Forschung wird folgen.
Hier ist der Link:
http://www.freitag.de/community/blogs/schlesak/die-securitate-ihre-foltermethoden-ihre-dissidenten-und-informanten/?searchterm=schlesak
Leider kann ich nicht an tausend Fronten kämpfen. Gestern war es die “Die Presse” in Wien und “Romania Libera” in Bukarest in rumänischer Spracher – heute ist es “Der Freitag”.
Goma und Schlesak werden sich auch in der Einschätzung meiner Person und meiner Handlungen nicht so vergriffen haben.
Für die nachhaltige Solidarität danke ich allen!
Carl Gibson
Lügen haben kurze Beine ….
Und die Wahrheit wird uns frei machen!
lieber Anonymous in Feb 5, 2010 – 12:36 Ihre Meinungsäußerung in Ehren, aber sie ist inhaltslos.
Carl Gibson hält das Panier der Wahrheit und der Aufklärung hoch, dafür sei ihm gedankt.
Gääääääääääääääähn…….
Hier der Link zu oben:
http://www.romanialibera.ro/a166966c/scriitoarea-de-origine-romana-herta-muller-a-primit-premiul-nobel-pentru-literatura.html?reg=ok
Mein Rumänisch ist nach 30 Jahren Abstand ohne Wiederkehr nicht mehr optimal, aber es reicht noch aus, um einige Essenzen zu formulieren. Die Rumänen sollen über sich selbst nachdenken und über diejenigen, die ihr Image im Ausland bestimmen. CG
Arhiva:
Scriitoarea de origine romana Herta Muller a primit premiul Nobel pentru Literatura
« inapoi la articol
Carl Gibson: Fost disident anticomunist, fondator SLOMR Timisoara
Miercuri, 04 Noiembrie 2009 15:24
Privit din perspectiva unui opozant anticomunist de pe timpul dictatorului Nicolae Ceausescu un premiu Nobel acordat doamnei Herta Müller din Banat apare ca o catastrofa. Acest premiu literar idealistic, care dupa testamentul lui Alfred Nobel se da in primul rind pentru o atitudine etica traita toata viata, nu este justificat in cazul Müller nici “moral”, nici dupa criterii literare-estetice. Herta Müller si sotul Richard Wagner nu au nici o legutura cu opozitia anticomunista in Romania inainte de 1989. Ei au parasit Romania in 1987. Pina atunci amindoi au fost profitori ai regimului comunist. Ei au urlat cu lupii. Ei au intrat intr-un pact cu diavolii rosii. Richard Wagner, casatorit mai multi ani cu Herta Müller inaintea emigrarii, si-a petrecut aproape toata viata politica activa in sinul partidului comunist roman. Wagner a intrat in PCR in anul 1972 si a ramas in acest partid – declarat mai tirziu in Raportul Final al Comisiei Presidentiale ( Tismaneanu) ca “ilegitim” si “criminal” – pina in anul 1985, cind tara deja se afla in ruin. Herta Müller a debutat cu volumul de povestiri scurte “Niederungen” in editura Kriterion din Bucuresti in limba materna germana – un privilegiu. Textul a fost scris dupa 1978 si publicat 1982. O alta varianta a iesit la Berlin 1984, dar nu scoasa clandestin din tara, cum spune H. Müller, ci negociata intre edituri ( cum spune Nikolaus Berwanger, Seful ziarului timisorean german Neue Banter Zeitung, Svab Nr. 1 si om de incredere a PCR Timis) Mai tirziu ea va spune: textul a ramas patru ani la editura si a fost “cenzurat” – Cine l-a cenzurat? Cenzura a fost interzisa chiar de Ceausescu deja in anul 1978. ( Ion Caraion a scris despre acest detaliu regretat de Ceausescu in fata uniunii scriitorilor). In volumul ingust “Niederungen”, inspirat de “ura” contra germanilor din Banat, cum spunea H. Müller mai tirziu intr-un intervieu in SPIEGEL 1987 dupa emigrare, ea ataca “comunitatea germana” din satul svabesc si vede dusmanul ideologic in aceasta comunitate etnica, care se afla atunci deja in agonie si exodus, amentinatat existential de “sistematizare satelor” si planul der asimilare al lui Ceausecu. Pina la plecarea lor definitiva, germanii au convietuit armonic cu poporul romanesc. Herta Müller s-ia vazut inamicul in propriul cuib, in loc sa critice societate comunista real existenta si abuzurile de putere a unei nomenclaturi corupte comuniste. In loc sa fie preocupata de problemele reale ale societatii comuniste in anii 1980-1985, cind Müller si Wagner mai recunosc autoritatea fortei conducatoare comuniste din Romania ( Scrisoare catre Cornel Paoste, PCR Timisoara) Müller este concentrata pe descrierea excrementelor din WCul uscat “la tara”, amestecind “fictiunea” si “realitate” cum ai place. Resultatul: Nu o imagine critica a statusului quo Anno Domini 1982 in Romania in Banat, ci o perspectiva strimba, deviata, pe undeva chiar patologica, in care un milieu familiar din propria familia este generalizat pe tot Banatul inconjurator. Mai tirziu, dupa ce parseste Romania, Herta Müller va descrie subiectiv si dincolo de realitate si viata din Romania, pe care ea o cunoaste din auzite. Asa va descrie si demoniza si “Securiatea”, netinind cont de realitatea convreta si istorica. Dar va uita sa critice partitul comunist si sa descrie rolul jucat. De la o zi la alta Herta Müller si Richard Wagner muteaza din “oameni de stinga” si comunisti de credinta in “anticomunist” avant la lettre. Uita so pomeneasca in public de premiile si distinctiile primite de comunistii romani, pentru injurarea svabilor, dupa ce sosesc in occident. Mentorul lor in Timisoara Nikolaus Berwanger, representantul germanilor banateni din Romania, care fugise in anul 1984 din tara, se mira intr-un interviu (Düsseldorfer Debatte, 1988) ca Herta Müller incearca sa apara ca “disidenta” anticomunista in RFG. Nu ia fost interzisa publicarea operelor literare pina-n 1984, adauga Berwanger. Viata Hertei Müller pina-n anul 1987 este plina de intrebari deschise la care domana nu vrea sa raspunda. In Germania cu ajutorul presei de stinga (Spiegel, ZEIT, Frankfrurter Rundschau,Süddeutsche Zeitung) Herta Müller si Richard Wagner au reusit sa apara ca disidenti anticomunist. N-a fost greu, sa ignoreze disidenta adevarata tin timpul 1975-1989, deorece putini in occident cunosc detalii din lumena comunista. Pentru critici literari ca F.C. Delius de la Spiegel – dupa ce a citit in Niederungen – Banatul a aparut ca “iadul lumii” si satul transilvanean … tot asa! Dupa ce a fost intronizata de Spiegel si instrumentalizata politic dupa 1987 Herta Müller a continuat sa descrie actualitatea din Romania vazuta prin prisma ei si documentat ireal-surealistic dupa gust in stil propriu dicolo de teoria literara. Cind am inceput sa descriu istoria SLOMR traita si vazuta din perspectiva disidentului autentic, care ani de zile s-a luptat cu securitatea reala, am constatat grave diferente si discrepante in cele scrise de Herta Müller in legatura cu Romania. Am inceput s a pun intrebari. I-am scris o scrisoare cu intrebari concrete? Cine a persecutat-o? Cind? In ce forma? Unde sint dovezi? A fost arestata? Cit timp? Cine a anchetat-o? Etc. Etc. Cine a oponat la comunist, a facut inchisoare! N-are nevoie de dosare obscure preparate sau autentice de la CNSAS spre a demonstra , ca au fost “urmarit” si persecutat. Un disident autentic are multi martori? Unde sint martorii doamnei Müller – in afara de citeva colegi de stinga, car si ei au fost in PCR!? In cadrul Scandalului de la Berlin anul trecut cu stigmatizatii Antohi si Corbea-Hoisie am adresat Hertei Müller o “schrisoare deschisa”. Ziarul pro Herta Müller Frankfurter Rundschau n-a publict-o. Si Müller n-a raspuns. Ultima mascherada provocat de doamna Müller :Articolul in ZEIT, 23. Julie “Securiatea mai est in servici” – din pana cui? Cine a scris articolul? Doamna Herta Müller sau redactia DIE ZEIT? Nu se stie inca! Secret de stat! Articolul est plin de greseli si de basme, precum mituri. Am facut o alta schrisoare deschisa la adresa Hertei Müller si am publicat-o pe pagina ZEIT -Online. A rezistat citeva zile -pina ce- a fost stearsa. Si o mare parte din comentariile mele. Discutia despre “Securiate”, pornita de magazinul serios ZEIT, a fost oprita, deoarece dauna candidaturii Nobel a Hertei Müller. Doamna-i protejata de Michael Naumann, co-deditor la ZEIT, om de stinga, PSD, fost secretar de stat, care a propus-o si ca candidata Nobel. Mai mult de un an de zile am incercat in sute de comentarii sa verific “integritatea morala si politica” a candidatei Herta Müller, protejate si de Konrad-Adenauer-Stiftung. N-am avut succes. Doua ore inainte de comicarea officiala am auzit: Herta Müller primeste premiul Nobel pentru literatura – und scandal! Acum se afla pe o treapta cu Thomas Mann! Clasicii germani Martin Walser sau Siegfried Lenz au fost ignorati – pentru Müller? Daca viata ei inainte de 1987 ar fi fost discutata in public, Herta Müller n-ar fi primt premiul niciodata. Acum e ca la Günther Grass: Si el a fost pe lista partidului nazist al lui Hitler NSDAP – ca Martin Walser si Siegfried Lenz. Dar el primisese deja premiul. Nu i-a mai daunat. Herta Müller ride in hohote. Tacind i-a pacalit pe toti – cu fasade de tip Potjomkin, cu basme si mituri din Romania. Imaginatie inventata? Cine e mai e mult pacalit in urma? Disidentii adevarati din celula, care si-au consacrat viata libertatii – si neamul Romanesc, care face a proasta figura in opera Hertei Müller? Oare Nicolae Manolescu citeste germana? Nu cred. Nu pot sa cred, ca n-a vazut seria de minciuni in ZEIT despre Romania! O proba, care suna ca un banc: Vine “Securitatea” statului RSR sa o aresteze pe necunoscuta Herta Müller in anii ’80: Cum se sustrage eroina? Cu cuvintele: Citez: Fara mandat de arestare eu nu vin cu voi! Atit! Rid gistele si curcanii? Asa a vazut Herta Müller realitatea din dictatura comunista. Si o alta scena: La 1000 de metrii inaltime in “Gara Poiana Brasov” vin doi securisti si o arunca in gunoi pe Herta Müller! Romani lasi din imprejur nu reactionaza, nu fac nimic. Poanta: Nu estisa nici o gara la Poiana Brasov! Gara a fost inventata de Herta Müller! In fantezia – ca alte detalii ( copiate chiar si din carte mea : Simfonia Libertatii. Rezistanta importiva dictaturii lui Ceausescu, 2008 – Istoria SLOMR). Copilul a cazut in fintina! Ce facem? Innobilim minciuniile cu premiul Nobel? S-au ne apucam sa cautam adevarul cu totii si sa raspundem intrebarile deschise referitor la viata domanei Herta Müller inaninte de 1987. Lumea va intreba. Noi, care am trait acele timpuri, putem sa raspundem. Carl Gibson, istoric si filosof, Germania, in internet sub: http://www.gibsonpr.de Acolo si dovezi despre SLOMR-Timisoara si disidenta mea din perioada 1976-1989.
Carl Gibson: Rasfoind paginile internetului am registrat si receptia acestor comentarii in occident. Cine este credibil si cine nu este credibil se intreaba si Paul Goma, cind isi face ginduri despre cele scrise mai sus din pana mea despre Herta Müller sich Richard Wagner in cautarea adevarului istoric. Paul Goma despre Carl Gibson sub: http://paulgoma.free.fr/paulgoma_pdf/pdf/LRP_JURNAL_2009_intreg.pdf S. 665, (6. Noiembrie) :“Cred aproape tot ce a spus Carl Gibson. Il cunosc … de 33 ani, stiu ca e un pasionat – dar nu mincinos: und nedreptatit, un ranit, un om care a suferit cu adeverat de ciomagul Securitatii timisorene – dar nu un veninos. Judecatiile despre Herta Müller si Richard Wagner sunt adevarate, interventia lui intarindu-mi certitudinea de impostorat a “Actiunii banatene” in general a componentiilor ei, in special. Mai aveam oarecari indoieli, fata de informatiile provenite de la romani, dar iata, acum dinspre svabii lor vin. Iar ticalosia lor cea de neiertat: acuzatia, in bloc, a comunitatii svabesti (prin extindere si sasesti) de nazism”. Dupa Paul Goma, numai opozantii si disidentii anticomunisti sint credibili, pe cind altii, care nu au zis “NU” atunci si-au asumat o raspundere morala pentru tot ce a fost pina-n 1989. Nimeni nu l-a obligat pe Richard Wagner sa intre in anul 1972 in PCR. A intrat, poate ca voia sa studieze. Dar de ce nu a iesit din cel PCR dupa “Miscarea umanitara a lui Paul Goma” in 1977, s-au mai tirziu in 1979 dupa formarea SLOMRului in Bucuresti si in Timisoara? In 1979, cind eu am fost intemnitat de Securitate, si mai tirziu cind am depus plingera ONU contra regimul lui Ceausescu in Geneva in 1981, cartea Hertei Müller “Niederungen” nu era inca scrisa – dar Romania se indrepta sub conducerea PCRului in directia catastrofei. De ce poetul Richard Wagner, ( sotul Hertei) care nu voia sa fie considereat “disident” in Romania, nu a iesit din acel Partid Comunist Roman, de exemplu ca SLOMRistul Vasile Paraschiv, ca Goma s-au mai tirziu ca Mircea Dinescu si altii? Herta Müller si Richard Wagner au profitat de acest partid comunist – si ca privilegiati au calatorit in anii 1984 si 1985 in RFG, de unde s-au reintors de bune voie si nesilit de nimeni! Stimate domnule “Sas” – am citit “Niederungen”, am studiat “Niederungen” si am scris si citeva eseuri despre acea opera ingusta inspirata de “ura” contra svabii banateni! Nu am gasit acola nici propozitie critica la adresa PCRului, care a fost seful “Securitatii” – nu am gasit nici o critica a socialismului real existent in Romania – dar am gasit calomnii la adresa germanilor etnici, special in capitolul “Grabrede”, unde “comunitatea germana” ridica arma impotriva subiectului literar. Intr-o critica literara ( dupa aparitia cartii in Germania in 1984, criticul F.C. Delius vede in Banat “iadul de pe lume”, un sort de Sodom si Gomorra, dupa ce a citit-o pe Herta Müller. Doamna nu l-a contrazis, nu s-a distantat de atacul pornit contra minoritatea proprie aflata deja in exodus si in disparitie de pe solul Romaniei. De ce nu a criticat comunismul intr-un fel sau altul? Noi am intrat in puscarie pentru o idee! Altii chiar ca au fost asasinati – dar Herta Müller si Richard Wagner ce au facut? Si-au schimbat parerea abia dupa 1985 ( dupa ce fugise mentorul lor comunist Nikolaus Berwanger in RFG) , si au schimbat si strategia. Au parasit tara fara sicane si fara sa plateasca ca ceilalti svabi mii de marci securitatii. Agitatia lor anticomunista a inceput abia in strainate din portul sigur Berlinul occidental. Au inventat o noua imagine – de “disidenti anticomunisti!” (Cine le-a urmarit, cind, cine le-a persecutat? Unde au oponat? In ce arest au fost?) Asa au continuat in occident – dar au uitat sa publice un curriculum de viata inainte de 1987! Ce a fost atunci? Care au fost implicatiile reale cu PCRul si securitatea? Cartiile ne prezinta doar mituri, pozitii subiective. Carti ca “animalul inimii” sint fictiune pura si nu au mare legatura cu “realitatea romaneasca” sub dictatura lui Ceausescu. Aceste carti propaga a imagine falsa a Romaniei in Europa si intorc lumea pe cap: Cei care ieri au urlat cu lupii, actual sint considerati ca disidenti anticomisti, pe cind opozantii autentici ca Goma sint izolanti si nu sint auziti, deoarece reconsiderarea trecutului anticomunist nu este voita. Cum consideram cazul Hertei Müller inainte de 1987? Este “moral”, a ascunde ce a fost atunci? Cit de “moral” este pactul cu comunistii a lui Richard Wagner? Unde ajungem etic, cind urlam a bucata de drum cu lupii si dupa acea schimban culoarea si jucam lupul cu blana de oaie? Tapul devine gradinar? O Materie pentri I-L. Caragiale! Realitatea europeana! Ce raspundea Herta Müller cind venea Securitatea sa o aresteze: “Fara mandat de arestare eu nu vin cu voi”! Bravo! Cu astfel de fictiuni se poate primi un premiu etic nobel! Ce joc joaca politicieni din SPD ca Michael Naumann si institutia Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) cu pionul instrumentalizat si manipulat Herta Müller? Cu ajutorul doamnei doresc sa introduca Romania in Uniunea Europeana? O alta fictiune! Nu se va cladi niciodata o valoare be baza unei mincini mari. Atita timp, cit Herta Müller nu ne prezinta un “curriculum viate” inainte de 1987, atita timpa integritatea morala a premiantei Nobel va fi dubiosa. Nu a fost disidenta anticomunista, nu a oponat – si nu a fost un simbol al rezistentei. Totul este un mit creat a postriori de pragmatici din politica spre a atinge scopuri obscure prin lobbyism si protectiune. P (pile) C (cunostiinte) R (relatii) – si in Germania, si in Europa. Disidenti nu sint auziti, deoarece adevarul istoric nu intereseaza. Traim in literatura si arta ca pe timpul lui Machiavelli si gindim, dincolo de morala, in categorii de ratiune de stat. Inca sper, ca se vor ivi Romani, care vor corecta aceste evolutii suspecte cu simboluri false. Este miop, a armoniza trecutul. Viitorul se poate cladi numai pe adevar. Carl Gibson, istoric, scriitor. Germania. In internet sub: http://www.gibsonpr.de
Joi, 04 Februarie 2010 20:35
Für Interessierte, Paul Goma reagierte auf meinen Kommentar in Romania Libera – heute schrieb ich noch einiges dazu, da ein “Sachse” die ganze Angelegenheit doch noch schönreden wollte.
Die KP – alles nicht so schlimm? Oder doch?
Carl Gibson
Paul Goma über Carl Gibson unter:
http://paulgoma.free.fr/paulgoma_pdf/pdf/LRP_JURNAL_2009_intreg.pdf
S. 665, (6. November)
:“Cred aproape tot ce a spus Carl Gibson. Il cunosc … de 33 ani, stiu ca e un pasionat – dar nu mincinos: und nedreptatit, un ranit, un om care a suferit cu adverat de ciomagul Securitatii timisorene – dar nu un veninos. Judecatiile despre Herta Müller si Richard Wagner sunt adevarate, interventia lui intarindu-mi certitudinea de impostorat a “Actiunii banatene” in general a componentiilor ei, in special. Mai aveam oarecari indoieli, fata de informatiile provenite de la romani, dar iata, acum dinspre svabii lor vin. Iar ticalosia lor cea de neiertat: acuzatia, in bloc, a comunitatii svabesti (prin extindere si sasesti) de nazism”.
Der rumänische Dissident Nr. 1, Paul Goma, auch “rumänischer Solschenizyn” genannt, glaubt SLOMR-Mitbegründer Carl Gibson, dem antikommunistischen Gefängnis-Gefährten,
und nicht Herta Müller
oder Richard Wagner.
Auch das sollte bekannt werden.
Carl Gibson
P.S. Wer übersetzt das für die Leser, die kein Rumänisch verstehen? Danke!
Einverstanden, Supersvabo, ganz wie Sie meinen.
Es dürfte eine rauhe Menge Landsleute geben, die Ihnen widersprechen würden.
Von Anonymous in Jan 29, 2010 – 14:58
Wohl wahr, da könnten Sie möglicherweise Recht haben. Natürlich bin ich nicht das Sprachrohr DER Banater Schwaben , ich bin ja nur ein einfach denkender Schwob! Und es war eine Meinungsäußerung von mir und kein Statement DER Banater Schwaben. Also nix für ungut Herr/Frau Anonymous in Jan 29, – 14.58, gell? War ja nit bös’ gemeint.
Wohl wahr, Supersvabo, an dem Herrn scheiden sich die Geister. Dass Herr Gibson “seiner Mitwelt und den Banater Schwaben was substantielles mitzuteilen und zu geben” hätte, ist keine geschützte Behauptung. Wie belegen Sie diese Feststellung? Inwiefern können Sie hier für die Banater Schwaben sprechen? Es dürfte eine rauhe Menge Landsleute geben, die Ihnen widersprechen würden.
im Gegensatz zu Ihnen Herr/Frau Anonymous in Jan 29, 2010 – 14:19 hat Carl Gibson seiner Mitwelt und den Banater Schwaben was substantielles mitzuteilen und zu geben. Gerade der letzte Beitrag in diesem Strang und im Herta-Müller-Strang von Carl Gibson bringt es genial auf den Punkt und weist Carl Gibson als Kenner der Materie aus; soviel zu Ihnen Anonymous in Jan 29, 2010 – 14:19!
Carl Gibson gilt jedoch mein Dank für vieles was er hinsichtlich Verhältnis Banater Schwaben und Herta Müller auf den Punkt gebracht hat!
Gibon, Sie wollten sich aus diesem Forum doch zurückziehen ???
Haben Sie irgend etwas neues mitzuteilen ???
Ich sagte es bereits, er hält das nicht lange aus. Auch wenn es nichts Neues zu berichten gibt. Er muss weiter die Menschen aufhetzen und er braucht es für sein Ego….
Herr Gibson, welche Resonanz hat Ihr Offener Brief in den deutschen Medien gefunden? Wurde Ihr Artikel publiziert bzw. aufgegriffen und wenn ja, wo? Gab es begründete Nicht-Veröffentlichungen?
Für meine kritischen Mit-Leser wie Herrn Knobler und einige andere …zum Nachdenken. Jeder soll zu eigenen Schlüssen gelangen … ich stelle nur meine Sicht der Dinge dar…
”
Herta Müller und der Konservativismus
Oder Vom seltsamen Wandel der Kommunisten zu Antikommunisten
Saulus-Paulus-Wandlungen hat es immer schon gegeben. Und auch aus manchen enthusiastischen Kommunisten ist über Nacht ein Kritiker des Kommunismus geworden, ja ein notorischer Bekämpfer jener Weltanschauung, die ihm einst Heil bedeutete als Erlösungsrezept der gesamten Menschheit. Wie kam es zu diesem Wandel? Und vollzog er sich aus Einsicht in das Versagen einer Doktrin oder war es nur billiger Opportunismus, der Vorteile versprach und in manchen Fällen sogar Anerkennung und Ehre? War es bei Herta Müller und ihrem ehemaligen Gatten Richard Wagner viel anders? Wie kam es, dass aus verwöhnten Hätschelkindern des einst liberal eingefärbten Ceausescu-Kommunismus plötzlich Konservative wurden, einst linke Charaktere, die sich auf einmal vor der Karren der gegnerischen Seite spannen ließen, um willfährig und unkritisch Zielsetzungen zu verfolgen, die ganz anders waren als die geistigen Position des Ausgangs?
Und wie kam es, dass die Konservativen selbst in ihrem Spielchen des Willens zur Macht die Jugendsünden ihrer neuen Protagonisten ignorierten, ja sogar ungeschehen machen wollten, indem sie sie aus der kritischen Debatte verdrängten oder eine kritische Debatte darüber überhaupt unmöglich machten? Fragen über Fragen?
Solange ich anderen Dingen nachging, nahm auch ich nur Zwischenergebnisse zur Kenntnis, erstaunt und verblüfft, um dann, bedingt durch die Zwänge des Alltags und der Existenzbestreitung weiter weg sehen zu müssen. Erst bei näherer Betrachtung im Rahmen der historischen Aufarbeitung der Materie gewahrte ich dann, was hier gespielt wurde. Herta Müller, ein Vehikel der Macht, in einer – auf den ersten Blick vielleicht sonderbar anmuten den – Allianz zwischen CDU und SPD, um eine Politik durchzusetzen, die auf den ersten Blick auch nichts Verwerfliches darstellt, ganz im Gegenteil: namentlich die Vertrieben-Thematik und die Integration Rumäniens in die Europäische Union.
Ein Ärgernis nur: die nicht ganz makellose Galionsfigur Herta Müller
Und der notorische Querulant dahinter, der unbekannte Philosoph Carl Gibson, der als Zeitkritiker immer wieder den Finger auf die Wunde legt, Kreise stört, schlafende Hunde weckt und das, was der Schnee von gestern längst verdeckte wieder hervorkramt und zur Debatte stellt.
Weshalb akzeptiert dieser verbohrte und halb fanatisierte Carl Gibson nicht die real politische Tatsache, dass es Gründe der Staatsraison gibt, so zu handeln und nicht anders?
Weshalb beharrt er auf einem reinen, integren, intakten Symbol ohne einsehen zu wollen, dass kaum jemand „perfekt“ ist und sein kann in dieser allzu menschlichen und allzu unzulänglichen Welt der „creatio imperfecta“?
Ich habe längst geantwortet, indem ich öffentlich fragte, ob es „Einsicht“ war, die Herta Müller veranlasste, sich vom Kommunismus zu entfernen! Nur, hat sie sich auch wirklich vom Kommunismus losgesagt und in öffentlicher Erklärung distanziert? Oder hat sie sich nur davongeschlichen im Versuch, auch ihr Ankämpfen gegen die eigene deutsche Gemeinde im Banat vergessen zu machen?
Das Beschimpfen der „Securitate“ reicht da längst nicht aus.
Herta Müller und ihr früherer Gatte Richard Wagner hatten seit der Einreise in die Bundesrepublik 1987 ausreichend Zeit und Möglichkeiten, in systematischer Koordination der Aktivitäten ein „neues Profil“ zu gewinnen, indem sie den Hals um 180 Grad wendeten.
Die Zeit machte es möglich, die Unwissenheit des hiesigen Umfelds, die Ereignisse der revolutionären Umwälzungen von 1989 bis zum Zusammenbrauch der Sowjetunion und des Kommunismus im osteuropäischen Raum, die manches überdeckten, bis hin zum schlechten Gedächtnis vieler Zeitgenossen, der apolitischen und unkritischen Haltung in vielen Köpfen der meinungsbildenden Kaste.
Als ich im Jahr 2005 wieder politisch wie zeitkritisch zu agieren begann und dann ab 2008 nach der Buchveröffentlichung auch in öffentlicher Kampagne unbequeme Frage aufzuwerfen begann, war es schon spät, sehr spät. Der Plan war bereits umgesetzt – und er Zug in Richtung Nobelpreis rollte bereits, nachdem die CDU-SPD-Allianz über den Preis der KAS bereits im Vorfeld die Voraussetzungen geschaffen hatte.
Stoppen, zum Schweigen bringen konnte man mich in der immer noch „offenen, freien Gesellschaft“ nicht vollständig. Aber man konnte wenigstens verhindern, dass ich mit meinen Argumentationen breites Gehör finde. Also behinderte man mich und würgte meine bescheidene Meinung dort ab, wo das Machtgefüge funktionierte und wo das Hausrecht galt: Bei der CDU –nahen Konrad Adenauer-Stiftung über Prof. Dr. Günther Ruether und im Magazin DIE ZEIT über Mitherausgeber Michael Naumann von der SPD, der Herta Müller stark gefördert, protegiert und in Stockholm im Namen der BRD nominiert hat.
„Störe unsere Kreise nicht, Querulant“, so die Botschaft der Kulturemissäre der CDU und der SPD im harmonischen Kanon, richtungsgweisend für die Große Koalition in Berlin.
Was will dieser Bursche eigentlich? Weshalb lässt er uns nicht in aller Ruhe unsere Politik machen … mit den Mitteln unserer Wahl? Weshalb spuckt er uns dauernd in die Suppe, indem er unsere Mittel in Frage stellt?
Weshalb schweigt er nicht und bleibt ein Philosoph und Hungerleider?
Weshalb mischt er sich ein?
Weshalb?
Weil er ein Interesse an der ganzen Wahrheit hat – und an der Offenlegung dieser Wahrheit, weil er an die Demokratie glaubt … und weil er von der Überzeugung ausgeht, dass nicht jeder – auch noch so noble Endzweck – die Mittel heiligt.
Carl Gibson, Gedanken am 29. Jan. 2010, Spontaner Entwurf – bzw. Manuskript- Auszug aus dem Buch „Der forcierte Nobelpreis. Von der Wahrheit der Lüge . Der Fall Herta Müller aus moralischer und politischer Sicht.“
Heute geschrieben auch angesichts der Tatsache, dass das muntere Treiben weiter geht, in der gleichen Art wie bisher. Ich werde dagegen halten.”
Carl Gibson
Genau so wie es schrieb in Hamburg Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt zu haben…….
Und andere User aufforderte es ihm gleichzutun…..
“Carl Gibson ist ein Benachteiligter, ein Verletzter, ein Missverstandener, der sich auf eine unbeholfene Art Gehör zu verschaffen sucht”
Sie verharmlosen gewaltig. Gibson investiert seine hier und da gesammelten Bildungssurrogate für eine Hetzkampagne. Und er inszeniert sich und profiliert sich unter Verwendung von Attributen und Titeln, die Mitmenschen beeindrucken sollen, die ihm jedoch nicht zustehen (jüngst: “ausgewiesener Literaturkritiker” – eine glatte Unwahrheit!). Das muss ihm bewusst sein. Er gibt an, sich auch auf professionelle PR zu verstehen, der “Institutsleiter”. Diese Selbstprofilierung mit Hilfe billiger Etikettenschwindeleien ist eben nicht harmlos.
© Anonymous: Und Gibson hat seine Bad Mergentheimer Wasserrechnung kontrolliert und schon war`s ein Fachbuch……
Mit solchen Aussagen, Anonymous, machst Du Dich selbst unglaubwürdig. Wenn Du den Anspruch hast, halbwegs ernst genommen zu werden, solltest Du fair bleiben.
Man kann Carl Gibson zwar viel nachsagen, er sei ein Hitzkopf, ein Rabiat auf seine Art, aber man kann ihm nicht nachsagen, er könne nicht schreiben oder er wäre ungebildet. Genau so wenig wie man ihn der Lüge bezichtigen kann.
Carl Gibson ist ein Benachteiligter, ein Verletzter, ein Missverstandener, der sich auf eine unbeholfene Art Gehör zu verschaffen sucht.
Hans
Und Gibson hat seine Bad Mergentheimer Wasserrechnung kontrolliert und schon war`s ein Fachbuch……
Bei mir zu Hause hat man bereits vor sechs Uhr in der Früh darüber gesprochen, deshalb war ich auch schnell aus dem Bett und habe meine Freunde alarmiert.
An Einkäufe, wie alma sie schildert, kann ich mich nicht erinnern.
Ich mußte in keiner Schlange stehen (war für mich immer ein Grauen).
Ich habe das Alleingelassensein der Kinder in der Ausnahme-Situation durch die Erwachsenen beschrieben bzw. die Bewältig aus der Kind-Sicht im “Spiel”.
(Bd. 2. Vielleicht bringe ich später einen Auszug, Alma.)
Carl Gibson
In jenen Tagen herrschte Angst (vor einer sovietischen Invasion) in jedem Haus. In Panik stürmten unsere (kriegsgeprüften) Eltern die Lebensmittelläden und es wurde alles Essbare u. Brennbare (Kerzen, Streichhölzer…) aufgekauft. Da sie alle gleichzeitig diese Reaktion hatten, bildeten sich sehr lange Schlangen vor diesen Läden. Wir Kinder waren auch dabei und wurden mal als Platzhalter, mal als aktive Käufer eingesetzt. Wir Kinder standen stundenlang in diesen vor Angst vibrierenden Schlangen… Doch, doch, das hinterlässt Erinnerungen, da muss ich Carl Recht geben.
Doch, Katharina, wenn Herr Gibson es heute so darstellt, wird es sich auch so verhalten haben, denn Herr Gibson ist in seiner Wirklichkeitstreue und Wahrheitsverpflichtzung absolut unbestechlich. Er hat ja bereits mit 18 Jahren Geschichte geschrieben, wie sollte eine moralisch so feinfühlige Seele da nicht mit neun Jahren ein derart ausgeprägtes politisches Bewusstsein gehabt haben, dass es für ihn ein Trauma war. Sie können diesen Universalgelehrten nicht mit normalen Maßstäben beurteilen. Gibson beschäftigt sich mit Lenau und schwups ist er ein ausgewiesener Literaturkritiker. Wo andere jahrzehntelang brauchen, da ist so ein Genie halt viel schneller weiter. Entsprechend sprunghaft avanciert so ein Genie zum Historiker, Journalisten, Philosophen etc. Lassen wir ihm doch sein kindliches Trauma.
Trauma mit 9 Jahren?
Für mich gab es mit 9 Jahren ein anderes Trauma, das mich ein Leben lang nicht loslassen wird.
Die erwähnte Invasion hat mich auch empört und bereits sehr früh aus dem Bett gerissen.
Ich war noch blutjung…
Aber nicht 9.
Was weiß man mit 9?
Wie gleicht der gute IM doch dem guten KP-Mitglied, Herr Wagner?
Alles Unheil kommt seit 1917 von den Kommunisten.
Selbst die Nazis hätte es vielelicht nicht gegeben, wenn der rote Gegenpol nicht existiert hätte.
Das letzte große Verbrechen war der Einmarsch der Sowjetunion und der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechosöowakei 1968, um den “Prager Frühling” wahrhaftiger Linker um Dubcek niederzuschlagen.
Für mich war das ein trauma – damals, ich wa 9 Jahre alt.
Weshalb sind Sie 1972 in die Rumänische Kommunistische Partei eingetreten … und ein Leben lang in dieser Verbrecher-organisation geblieben,
auch als diese RKP nach 1980 Rumänien in den Abgrund steuerte,
und selbst sich Euer aller Mären und Protektor Nikolaus Berwanger in den dekadenten, aber freien Westen absetzte?
Weshalb blieben sie nicht hier, Herr Poet Wagner, damals 1985?
Weshalb blieb – die arg verfolgte – Herta Müller nicht hier, in Land der Freiheit, damals 1984?
Viele Menschen, die mit mir in der Zelle saßen,
in die uns ihre RK-Partei-Freunde und Genossen geworfen hatten,
hätten alles gegeben, um einmal einen Fuß in die Freiheit zu setzen.
Das durfte nicht sein.
Sie aber heulten zusammen mit Ihrer Angetrauten noch eine gute Weile mit den roten Wölfen,
bis sich höhere Einsicht einstellte!
Alles vergessen?
Alles verdrängt, Herr Wagner?
Wie wird man vom Kommunisten zum Anti-Kommunisten,
ohne sich öffentlich von der verbrecherischen Ideologie losgesagt zu haben?
Waren sie als gutes KP-Mitglied besser als der gute IM der Securitate,
der vielleicht nicht einaml “freiwillig” zum IM wurde,
sondern auf “Druck” oder “instrumentalsiert”, oder gar “erpresst”?
Die “Banater Zeitung” ist wohl ein guter Ort, von dem aus man
” den berühmten Consulting Philosophen aus Bad Mergentheim” als “Trittbrettfahrer” beschimpfen kann,
ihn in einem Atemzug mit Securitate-Vize aus Temeschburg Radu Tinu nennen kann,
aber dieses Beilagen-Blatt ist noch längst kein Ort kritischer Differenzierung.
Ihr alter Kumpel von der so genannten Aktionsgruppe Banat ( ohne Aktion!) ,
der Strohmann, ADZ-Redakteur Werner Kremm, Autor des “Franzls Kumpan Judas”-Artikels hier oben zitiert – Bericht mit antisemitischer Terminologie zuhauf,
der den “heißen Herbst” angekündigt hat,
die Flut von Denunziationen,
die wir gerade erleben,
kennt das Mittel der Gegendarstellung nicht.
Ich werde den Dingen auf den Grund gehen.
Carl Gibson
Nicht nur geschenkt, sogar angepriesen….
Die wollten die Schererei nicht mehr. Alles vorher mit Goma&Co schon vorexerziert.
Das rauswerfen aus´m “guten” Job hat man ja auch mit vielen anderen gemacht.
Sa creasca pretul…..
Aus?
Nicht lange danach saßen sie in Westberlin.
Haben unsere Autoren auch 5000-10000 DM beim Gärtner gelassen?
Oder haben die Secus ihnen den Paß einfach geschenkt?
Ist doch jetzt wichtig zu wissen, wenn wir schon am Wühltisch sind.
Na ja, der weiss schon was, “geistige Verse” sinn des jo net, lach.
Im Ernscht, de Waaner un des Millersch han noch immer net verzählt WENN se g´schmiert, oder WEM se was verzählt hann, damit se de “dekadente Kapitalismus” b´suche kenne.
Nor wie se z´ruck kumm sin un de Leit, de was Zuhaushocke han misse, gefroot han, WIE WAR`s, no han se doch mit de Wahrheit rausgeruckt in dere Parteisitzung:
“Scheeen!”
Un dann hat de Padurariu e Floh im Ohr g´hat un aus war mit dem Feire….
Hatte Wagner auch einen Cousin bei der Secu, der ihm ein Reisepaß besorgte?
DER GUTE INFORMANT
Anfang Dezeber, auf der Tagung des Instituts für die deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in München, über die Securitate und die Schriftsteller, brach der ehemalige Klausenburger Germanist Michael Markel eine Lanze für den Infomanten Walter, seinen Ex-Studenten. Den Ausführungen des Professors zufolge habe dieser über ihn, Markel, nur gutes berichtet, auf ganzen fünf Seiten, und sei somit zu seinem Retter geworden.
Das war die Geburtsstunde des guten IMS. Der Beifall ließ nicht lange auf sich warten. Und auch er sagt etwas aus. Und zwar nicht über den Informanten, weder über Walter noch über die anderen, sondern über das Niveau, auf dem die Diskussion ihren Fehlstart erfuhr.
Michael Markel wirkte glaubhaft. Mit anderen Worten, die Annahme, dass er sagte, was er in der Sache denkt, erscheint plausibel. Und das ist freundlich bemerkt, schlimm.
Vielleicht aber ist es gerade diese Gutgläubigkeit, die die sächsische Gemeinde 800 Jahre lang zusammenhielt, dieser Irrtum, dass alles, auch die größte Fragwürdigkeit, um nicht zu sagen Schurkerei, wenn sie von einem eingetragenen Mitglied der Gemeinschaft stammt, irgendwie doch den Interessen dieser Gemeinschaft diente. Mag sein.
Nicht alles, was sich beim Durchmogeln durch die Geschichte bewährt hat, ist zu begrüßen oder gar zur Nachahmung zu empfehlen. Denn was für eine Gesellschaft ist es, die die Fürsprache des Informanten braucht, und, noch schlimmer, was für eine Gesellschaft ist es, die es dem Einzelnen ermöglicht, als Informant, Macht über andere auszuüben, über Berufskarrieren und Menschenleben mit entscheiden zu können. Und zwar heimlich, also ohne Wissen des Betroffenen.
Wer auf den guten Informanten setzt, rechnet mit einer verkehrten Welt, mehr noch er akzeptiert das Verkehrtsein. Dieses erscheint ihm als Normalität. Erinnert uns das an etwas?
Ja. Und wir fügen hinzu: Ein solches Verhalten ist nichts anderes als die Proklamation des Balkans, leben und leben lassen. Kurzum, sich arrangieren.
Bei der Securitate war garantiert keiner, aber es gab auch kaum einen, der nicht einen Cousin bei der Securitate gehabt hätte. Einen hilfreichen, hauptamtlichen Cousin, natürlich nur zweiten Grades, der gelegentlich einen Reisepass besorgte, und dem man dann auch mal aushalf, etwa mit Auskünften über Kollegen. Wäscht nicht eine Hand die andere? Man gab selbstverständlich nur Gutes an, und schon hatte man jemand gerettet.
Der Toralitarismus ist in Siebenbürgen, und auch im Banat, wahrscheinlich nur eingerichtet worden, um unseren auf die Kollaboration gekommenen Landsleuten die Möglichkeit zu geben, Informanten zu werden, um in dieser Rolle für das Gute zu wirken. Und nur für das Gute. Mephisto weiß es zu schätzen!
RICHARD WAGNER
entnommen aus der Banater Zeitung, vom 13. Januar 2010 / 18. Jahrgang- Nr. 837
Paul GOMA
über Carl GIBSON:
http://paulgoma.free.fr/paulgoma_pdf/pdf/LRP_JURNAL_2009_intreg.pdf
S.557
bzw. 555-557
Danke für den Link, Getkiss auf SbZ,
wo ich ja immer noch nicht kommentieren kann,
obwohl dort immer wieder über mich geredet wird.
Gomas mir ausgestellter Persilschein in Sachen Herta Müller – und Richard Wagner-Kritik war mir noch unbekannt.
Offensichtlich verfolgt Goma das, was ich gelegentlich in der rumänischen Presse an Kommentaren veröffentliche.
Carl Gibson
Der Film ist erschütternd,
vieles war bekannt aber sehr vieles auch nicht.
Die Geschichte wiederholt sich aber immer wieder.
Churchill sagt er will den Sieg um jeden Preis.
Daher wohl auch das Gesetz zu den Kriegsverbrechen von 1991.
Die Russen haben das Erdöl und Erdgas…. sagt einer am Ende des Filmes.
Putin kommt vom KGB, es kann nicht sein was nicht sein darf.
Und der Westen hat kein A…. in der Hose weil die Bevölkerung könnte ja sauer sein wenn mal weniger Auto gefahren werden könnte.
Den Turbanträger sagt auch keiner tacheless weil das ist ein ein ganz ein anderer Kulturkreis….
Die Israelis und Palästinenser fahren nach Camp David, unterschreiben Verträge und knutschen sich.
Ab nach Hause und schlag dem Nachbarn den Schädel ein, die Verträge interessiert niemanden mehr.
Und wenn einer jetzt sagt wir (die deutschen) sind anders dann erinnere ich nur an den ersten Bundeskanzler: “was interessiert mich mein Geschwätz von gestern”
Oder vor dem Bundestag:
die Hand soll dem Deutschen abfallen der jemals wieder ein Gewehr in die Hand nimmt…
Aber die Tinte war noch nicht trocken auf dem Gründungswisch der Bundeswehr….
Und Altkanzler Kohl ernannte einen verurteilten Meineidbauern aus Bayern zum Inneminister.
Das ist gelebte Demokratie.
Richtig Vorbildlich…
Alles Gute zum neuen Jahr
Reinhardt
Ja, unsere Russlandeútsche glauben dies.
Und hassn die Ukrainer……jetzt weiß ich warum.
Bei uns hat man schon immer gesagt der Kommunismuss und Hitlerismuss sind gleich…….Die Hystoriker brauchten 50 Jahre länger !
Hat jemand bisher gedacht,die Sowjetunion ist das Paradies?
The Soviet Story
Ein amerikanischer Film mit rumänischem Untertitel. Empfehlenswert.
http://www.jurnaltv.ro/video/The_Soviet_Story_Povestea_sovietelor_incredibil
“The Soviet Story” este un documentar de prima mana, al regizorului Edvins Snore. Filmul spune povestea regimului sovietic si cum URSS au ajutat Germania nazista la instigarea Holocaustului. Filmul arata documente recent descoperite care atesta acest lucru. Interviurile cu fosti ofiteri de informatii, evidentiaza detalii socante. “The Soviet Story” s-a filmat in mai mult de 2 ani in Rusia, Ucraina, Letonia, Germania, Franta, Regatul Unit si Belgia, iar materialele pentru documentar au fost adunate de autor timp de mai bine de 10 ani.
Hans
Hallo Ingemar,
entferne bitte den umfassenden Schlesak-Text, den ich gestern von seinem neu begründeten Blog übernommen und vollständig zitiert habe.
Es handelt sich dabei um einen MS-Auszug aus einem Buch, das noch im Enstehen begriffen ist – und noch sind nicht alle Detals endgültig.
Der Verfasser, Dieter Schlesak, arbeitet noch an dem Manuskript und wird signalisieren, wann die die endgültige Version vorliegt.
Carl Gibson
Hallo Ingemar,
heute habe ich folgendes zitiert:
“Der Dichter, Schriftsteller und Essayist
DIETER SCHLESAK
hat einen Blog gestartet.
http://schlesak.blogspot.com/2010/01/securitate.html
Er arbeitet an einem Werk “Securitate”.
Dabei redet er Klartext und sagt Dinge, die schon längst hätten gesagt werden müssen.
Schlesak hat noch die stalinistische Phase der Securitate selbst erlebt.
Ich bitte darum, die Existenz des Blogs auch bei Schlesaks Landsleuten auf http://www.Siebenbuerger.de bekannt zu machen.
Wer zum Thema Securitate etwas zusagen hat, kann sich auf Schlesak Blog anmelden und kommentieren.
Carl Gibson
Von Carl Gibson in Jan 5, 2010 – 11:55 ”
Der Dichter Dieter Schlesak legt Wert auf die Feststellung, dass an dem Blog-Beitrag noch gearbeitet wird
und das das Aufgreifen dieses Thema s bzw. das Zitieren des Textes nicht mit ihm angestimmt war, sondern auf meine Inititive zurückzuführen ist.
U.U. ist der Text wieder zu entfernen.
Ich sah es als meine Pflicht an, die Öffentlkeit von diesen neuen Fakten und Sichtweisen zu informieren.
Carl Gibson
Sie behelligen die Öffentlichkeit für Ihre Selbstdarstellung in einem ungebührlichen Ausmaß. Wie wäre es, wenn Sie einen Bruchteil dieser Eigenwerbung mal für Securitate-Opfer aufbringen würden. Schreiben Sie wie Herta Müller über leidgeprüfte Mitmenschen. So viel Egomanie ziemt sich nicht für einen Bürgerrechtler.
Meine Haftzeit ist in dem o. g. Buch ausführlich beschrieben – nicht in Büchlein wie sie die Unbstechliche vorgelegt hat, sondern auf mehr als 400 engbeschrieben Seiten in Großformat.
(Für die, die lesen können.)
Ich habe Realitäten dokumentiert,
keine Fiktion produziert.
Meinen Lebenslauf muss ich nicht verstecken.
Die Dokumente zu meiner antikommunistischen Opposition findet jedermann im Internet.
Carl Gibson
Herr Gibson, wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben! Ich bin gegen Legendenbildung. Sie waren nicht jahrelang im Gefängnis. Da irrt Schlesak. Für all jene unkundigen User ist eine Klarstellung wichtig, damit niemand auf Ihre permanente Selbstinszenierung hereinfällt. Auch gegenüber den tatsächlich Inhaftierten ist es angezeigt, wahrheitsgetreue Aussagen zu machen. Denn jemand, der sich wie Sie mit leichter Hand als Philosoph, Historiker, Journalist, Institutsleiter etc. tituliert, sollte sich nicht auch noch einen ungebührlichen Opferstatus anmaßen.
Machen wir es wie die “Unbestechliche”! es nie getan hat,
legen wir jedes “Wort auf die Goldwaage”!
Zur Klarstellung:
Im Gegnsatz zu Helmuth Frauendorfer habe ich nie eine Erklärung unterschrieben.
Innerhalb von 3 Jahren wurde ich vielfach von der Securiate verhaftet und verhört bzw. in U-Haft gehalten
über das große Gefängnis Rumänien
hinter dem noch größeren Gefägnis Eiserner Vorhang hinaus.
Korrigieren Sie doch den Autor in seinem eigenen Blog – aber bitte bei Lüftung ihrer Maske
und unter Beachtung der Genauigkeit, die Herta Müllers Fiktions- und Realitätsdarstellung kennzeichnet.
Eliot Ness von den wahren Unbestechlichen würde sich im Grabe umdrehen,
wenn er hörte was ein kritischer deutscher Journalist aus dem Begriff macht.
Umwertung alle Weret auch hier?
Gott sei’s gedankt, kommt der furor poeticus doch noch – und die Regung eines Gewissens.
Carl Gibson
So-so, Paul Goma und Carlos Gibson haben beide jahrelang im Gefängnis gesessen – ob Dieter Schlesak hier nicht etwas genauer recherchieren sollte? Aber vielleicht schreibt er gerade an einem neuen Roman? . . . Fiktion oder Fakt Herr Gibso?
Schlesak schreibt: “Es wird neuerdings zum Thema Securitate viel Unsinn geschrieben, noch mehr gequatscht und angegeben; man kann sich der vielen selbstgerechten Moralisten, Widerständler, Dissidenten und tapferen Autoren der späteren, der sanften Tauwetter – und Ceauṣescu-Zeit kaum erwehren.” – Das ist insbesondere auch auf Carl Gibson gemünzt.
Von Anonymous in Jan 5, 2010 – 15:47
Dass das auf Carl Gibson gemünzt ist, ist eher unwahrscheinlich. Dieter Schlesak schreibt nämlich folgendes über Carl Gibson (zuerst lesen, dann schreiben, Anonymous:
“Es gab freilich auch in der Ceauṣescu-Zeit Einzelfälle von Morden, doch beschränkte sich die Securitate auf diese, die massenhaften Verhaftungen, die oben beschriebenen Foltermethoden, und den physischen Genozid gab es nicht mehr, unter Ceauṣescu gab es wenige Prozesse; dazu gehört etwa der Prozess gegen Widerständler und ganzer Gruppen und „Rädelsführer“ von Arbeiteraufständen, etwa in Kronstadt, oder gegen die freie Gewerkschaft SLOMR mit etwa 2000 Mitgliedern. All das war auch ein Resultat der größeren Freiheitsmöglichkeiten, undenkbar in der Gulag-Zeit. Es gab also nicht nur den Literatenwiderstand der „Aktions-gruppe Banat“ (der als Randerscheinung in den Quellen kaum, meist keine Erwähnung fin-det!), da sie nur im Alleingang wirkte und keinerlei Verbindung oder gar Solidarität mit den realen sozialen Aktionen zeigte. Was heute zu heftigen Reaktionen und sogar Angriffen, etwa des Bürgerrechtlers Paul Goma oder des SLOMR-Mitbegründers Carlos Gibson gegen die Aktionsgruppe geführt hat. Beide Kontrahenten Goma und Gibson, saßen jahrelang im Ge-fängnis, Goma auch in der Gulag- und Folterzeit. Was man von den Banater Literaten nicht behaupten kann. Sie unterstützten diese Initiativen nicht, wussten vielleicht gar nicht von ih-nen. Goma, der „rumänische Soljenitzyn“ hat sie in einem Artikel auf seiner Webseite (Frag-ment de jurnal, 9 octombrie 2009) heftig attackiert, und spricht etwa der neuen Nobelpreisträ-gerin jeden Anspruch auf Dissidenz ab. Die „Aktionsgruppe“ habe sich 1977, als Goma sich der tschechischen Charta zur Verteidigung der Menschenrechte anschloss, selbst eine Charta gründete, geschwiegen. Und Carlos Gibson hat die Banater Literaten in seinem Buch „Symphonie der Freiheit“ ( Dettelbach, 2008) ebenfalls heftig angegriffen.
Die Methoden des kommunistischen Königs Ceauṣescu waren andere als bisher, persönliche Rachakte einer les majestatis: er ließ auch Gegner der deutschen Minderheit einfach ermorden, so wurde Georg Horn 1987 von Securitateleuten vor der Deutschen Botschaft in Bukarest erschlagen, und Roland Kirsch wurde noch 1989 in seiner Temeswarer Wohnung ermordet.”
Nachhaker
Bitte informieren Sie sich gründlich, Herr Gibson, denn Ihre Annahmen decken sich keineswegs mit der Rechtslage. Sie müssen die Erlaubnis von Dieter Schlesak einholen, bevor Sie dessen Artikel anderswo verbreiten. Dazu sind Sie nicht befugt. Der Betreiber dieser Internetseite könnte ein Problem bekommen.
@Anonymous: Ich habe den bereits veröffentlichten Auszug aus einem Werk zitiert – wie ich hoffe, im Sinne des Autors und ausgehend von der Tatsache,
dass ich so gewichtige Aussagen eines Zeitzeugen zur Securitate-Materie nicht verkürzen darf.
Wenn Dieter Schlesak seine Fakten und seine Sicht der Dinge im Internet öffentlich macht, dann ist davon auszugehen,
dass er ihr Bekanntwerden wünscht.
Carl Gibson
Schlesak schreibt: “Es wird neuerdings zum Thema Securitate viel Unsinn geschrieben, noch mehr gequatscht und angegeben; man kann sich der vielen selbstgerechten Moralisten, Widerständler, Dissidenten und tapferen Autoren der späteren, der sanften Tauwetter – und Ceauṣescu-Zeit kaum erwehren.” – Das ist insbesondere auch auf Carl Gibson gemünzt.
Danke, Getkiss für das Setzen des Links auf http://www.siebenbürger.de
Die Zitation des vollständiegen Textzes wäre noch besser,
damit der Internet – sprich : die ganze Welt!
die Fakten vorfindet!
Wenn möglich, bitte nachholen!
Öffentliches Interesse!
Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit,
so wehrte Herta Müller angeblich die Securitate ab!
Die Unbestechliche! (Badische Zeitung – mit meinem Kommentar dazu)
Ein Hohn auf alle,
die unter einen totalitären System gelitten haben
und in einer Diktatur wahrhaft verfolgt wurden.
Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen.
Dieter Schlesak hat lange geschwiegen.
Aus Anstand!
Weil er Kollegen nicht angreifen wollte!
Jetzt redet er,
auch weil es gilt,
den an den Pranger gestellten Dichter-Freund Werner Söllner zu verteidigen.
Was Eva Demski u. a. (inkl. meiner Person) nicht sagen konnten in ihren Apologien,
Dieter Schlesak kannn es!
Also achte man auf das Dichterwort eines Eingeweihten.
Carl Gibson
P.S. Herta Müller-Fürsprecherin vom Dienst “Lavinia” tobt schon – ein gutes Zeichen!
Bald werden noch andere toben – und das Kartenhaus des Michael Naumann wird zusammen brechen.
Bitte beachten Sie das Urheberrecht, Herr Gibson. Herrn Schlesaks Beitrag hier einfach hinein zu stellen, bedarf zuvorderst seiner Einwilligung. Wenn Sie überdies andere ermutigen, dies auch auf der Webseite der Siebenbürger zu tun, zeugt das von Unkenntnis des Urheberrechtes. Weiterempfehlen kann man durch das Setzen eines Links.
Danke Teerundfeder!
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
Wenn ein Autor seine Festplatte verliert, kann jahrelange Arbeit zunichte sein!
Hier, Getkiss, der Nachtrag zu Schlesak!
Wenn möglich, bitte unter SbZ zitieren.
Dieter Schlesak schreibt:
MONTAG, 4. JANUAR 2010
Securitate
Dieter Schlesak
SECURITATE
Verweigerung und Todesangst
Die zwei Epochen der Securitate, ihr Foltermethoden, ihre Dissidenten und Informanten.
Persönliche Erfahrungen
1
„Der zu Verhörende wurde mit dem Kopf nach unten aufgehängt… Mit einer Sonderzange wurden ihm die Fingernägel ausgerissen … Seine Fußsohlen wurden mit einer Stichflamme gebrannt … die Hoden wurden mit einem dicken Bleistift oder einer dünnen Weidenrute so lange geschlagen, bis das Opfer unter fürchterlichen Schreien in Ohnmacht fiel, und in vielen Fällen verstarb. (Methode des Securitate-Folterers Franţ ŢandÄrÄ, der auch nasse Sandsäck-chen zu Schlägen auf Rückgrat und Nieren benützte. Sein Bekenntnis erschien am 21. März in der Zeitschrift „Singur“ in Bukarest) …Schreckensschreie oder Stöhnen von nahen Ver-wandten wurden dem Opfer zu Gehör gebracht… Schläge mit einem Prügel auf den Kopf des Opfers … Tritte mit dem Stiefelabsatz in den Mund, die Zähne des zu Verhörenden … Hetzen eines Wolfshundes auf das nackt an einem Pfahl festgebundene Opfer … Isolierung des Gefangenen über Wochen und Monate in engsten Zellen, wo er nur stehen konnte …“
Die Quellen sind inzwischen weitgehend zugänglich, vor allem durch den offiziellen „Raport Final“, eine Art Schwarzbuch des rumänischen GULAG, erschienen in Bukarest 2007 im Humanitas Verlag. Die Aufzählung der Foltermethoden stammt aus diesem Bericht. Der ehemalige politische Häftling Cezar Zugravu zählt in seinem Bericht „ Die Foltermethoden der Securitate“ Einundvierzig „Methoden“ auf.
Es wird neuerdings zum Thema Securitate viel Unsinn geschrieben, noch mehr gequatscht und angegeben; man kann sich der vielen selbstgerechten Moralisten, Widerständler, Dissi-denten und tapferen Autoren der späteren, der sanften Tauwetter – und Ceauṣescu-Zeit kaum erwehren. Vergessen aber wird die Folter- und Schreckenszeit vor 1965 mit über zwei Mil-lionen Opfern. Man muss dabei nicht auf die vielen Memoiren, etwa von N. Steinhardt, Lena Constante, auf das Buch über das furchtbare, jede Vorstellung überschreitende Folter-Experiment in den Zellen des Gefängnisses von Piteṣti in Südrumänien (im „Raport Final, S. 598-614), die Gefängnis-Romane von Paul Goma oder auf das Dokumentar-Buch über das Folterregime der stalinistischen Hölle, das 1959 auch fünf deutsche Schriftsteller 1959 traf, zurückgreifen. (Es ist deutsch 1993 im Verlag IKGS der Münchner Uni unter dem Titalre: „Worte als Gefahr und Gefährdung“ erschienen). Wie sehr es dem Terror-Regime darum ging, jeden Glauben, jede Identität zu zerstören, die menschliche Würde mit Füßen zu treten, das Gewissen umzukehren, um ein negatives glaubensloses Hasssubjekt in seinen Zwangsdienst nehmen zu können, zeigt im unerträglichen Extrem die „Reeducare“ (Umschulung, Umerziehung) im Vernichtungsgefängnis Piteṣti: „Die delierierende Phantasie von Eugen Ţurcanu – schreibt Virgil Ierunca, der das wohl wichtigste Buch zum „Phänomen Piteṣti“ 1991 in Bukarest veröffentlicht hat, „wurde vor allem dann entfesselt, wenn er es mit Studen-ten zu tun hatte, die an Gott glaubten und versuchten, ihren Glauben nicht zu widerrufen. So wurden diese jeden Morgen „getauft“, indem ihr Kopf in einen Kübel mit Fäkalien und Urin getaucht wurde, während die Umstehen die Taufformeln psalmodieren mussten.“
Ein Blick in den außerordentlich akribisch und mit einer Überfülle an Dokumentar-Material belegten offiziellen „Raport Final“ über die rote Diktatur, wo auch diese Details ausführlich zitiert werden, genügt, um zu erkennen, wie relativ harmlos die siebziger und achtziger Jahre im Verhältnis zur stalinistischen Zeit der fünfziger und sechziger Jahre waren. Unter den vie-len Folterberichten und Fällen aus dem rumänischen Gulag, gibt es im „Raport Final“ keinen einzigen aus der Ceauṣescu-Zeit. Das gleiche gilt für die Untersuchungen der in Europa am meisten anerkannten Aufarbeitungsstelle der roten Verbrechen in Rumänien, die Gedenkstät-te Sighet (Memorial- Sighet), von der bekanntesten rumänischen Lyrikerin Ana Blandiana und ihrem Ehemann Romulus Rusan begründet, dessen erschütternder Bericht, „Chronologie und Geografie der kommunistischen Unterdrückung in Rumänien,“ Fundaţia Academia CivicÄ, 2008, ist kürzlich auch auf Deutsch erschienen.
Ich habe diese Quellen, ohne die ein Verständnis der Securitate und ihrer Spitzel- und Folter-welt unmöglich ist, in keiner der inzwischen massenhaft erschienenen Artikel zum Nobelpreis 2009 an Herta Müller oder zum IM-Fall Werner Söllner gefunden. Auch die beeindruckenden Augenzeugenberichte einer Zeitschrift des rumänischen Schriftstellerverbandes „Memoria“ nicht. Wichtig ist „Memoria“, vor allem Nr. 1/1990, weil sie Fakten aufklärt, die die Securitate-Verfolgung der Autoren in Rumänien betrifft; und sie ist gleich nach dem Fall der Diktatur erschienen, sie zeichnet schlimmste Folterberichte auf, auch aus der Folterkammer „camera 4-spital“ Piteṣti, jener einmaligen Erfindung der Securitate, wo Häftlinge sich Tag und Nacht gegenseitig folterten mussten, einmalig in der ganzen Gulag-Geschichte, gleich nach dem Fall der Diktatur von Betroffenen veröffentlicht!
In „Memoria“ wird auch der vielen Toten und Verschwundenen gedacht, sogar eine Suchliste wird veröffentlicht. Doch kein einziger Bericht oder Fakt stammt aus der sanften Tauwetter-Zeit Ceauṣescus. Und die Aufarbeitungs-Moral heutzutage ist in den meisten Fällen nichts als ein Mäntelchen, das sich alle, auch jene, die keine Ahnung vom Stoff haben, umhängen. Und die sich ausschließlich mit der Ceauṣescu-Zeit beschäftigen, die im Verhältnis mehr als harmlos, aber sehr viel bunter und „medien-gerechter“ ist.
Mit einer Ausnahme, der kurzen Analyse des Literaturkritikers Gerhardt Csejka, der objektiv und präzise die ganze kommunistische Epoche ins Blickfeld rückt und nicht nur den harmlo-seren Tauwetter-Ausschnitt, dabei auch dem Rufmord-Opfer Werner Söllner gerecht wird. Csejka schreibt über die „Zäsur“, die das „Tauwetter“ der Ceauṣescu-Zeit ab 1965 charakter-siert: „Zu den kulturpolitisch relevanten Folgen dieser Zäsur gehörte eine deutliche Reduktion der Angst, sich mit einem falschen Wort um Kopf und Kragen zu reden (oder zu schreiben). Auch der Gedanke an die ständige Präsenz der Securitate-Lauscher war in der Folgezeit weit weniger verhaltensbestimmend als in der Zeit davor.“ Csejka, der selbst einmal Mitglied der „Aktionsgruppe Banat“ war, ist Jahrgang 45, er hat die Zeit des fürchterlichen rumänischen Gulag noch am eigenen Leib miterlebt, die fast zehn Jahre Jüngeren der „Aktionsgruppe“ hatten keine Erinnerung daran. Nirgends sonst wird der Folterepoche der Stalinzeit vor Ceauṣescu und der wirklichen Opfer gedacht, jener in den Untersuchungs- und Foltergefäng-nissen Ermordeten, der in den Securitate-Kellern oder in den Lagern am „Kanal“ und im Do-naudelta Umgekommenen.
Es gab freilich auch in der Ceauṣescu-Zeit Einzelfälle von Morden, doch beschränkte sich die Securitate auf diese, die massenhaften Verhaftungen, die oben beschriebenen Foltermethoden, und den physischen Genozid gab es nicht mehr, unter Ceauṣescu gab es wenige Prozesse; dazu gehört etwa der Prozess gegen Widerständler und ganzer Gruppen und „Rädelsführer“ von Arbeiteraufständen, etwa in Kronstadt, oder gegen die freie Gewerkschaft SLOMR mit etwa 2000 Mitgliedern. All das war auch ein Resultat der größeren Freiheitsmöglichkeiten, undenkbar in der Gulag-Zeit. Es gab also nicht nur den Literatenwiderstand der „Aktions-gruppe Banat“ (der als Randerscheinung in den Quellen kaum, meist keine Erwähnung fin-det!), da sie nur im Alleingang wirkte und keinerlei Verbindung oder gar Solidarität mit den realen sozialen Aktionen zeigte. Was heute zu heftigen Reaktionen und sogar Angriffen, etwa des Bürgerrechtlers Paul Goma oder des SLOMR-Mitbegründers Carlos Gibson gegen die Aktionsgruppe geführt hat. Beide Kontrahenten Goma und Gibson, saßen jahrelang im Ge-fängnis, Goma auch in der Gulag- und Folterzeit. Was man von den Banater Literaten nicht behaupten kann. Sie unterstützten diese Initiativen nicht, wussten vielleicht gar nicht von ih-nen. Goma, der „rumänische Soljenitzyn“ hat sie in einem Artikel auf seiner Webseite (Frag-ment de jurnal, 9 octombrie 2009) heftig attackiert, und spricht etwa der neuen Nobelpreisträ-gerin jeden Anspruch auf Dissidenz ab. Die „Aktionsgruppe“ habe sich 1977, als Goma sich der tschechischen Charta zur Verteidigung der Menschenrechte anschloss, selbst eine Charta gründete, geschwiegen. Und Carlos Gibson hat die Banater Literaten in seinem Buch „Symphonie der Freiheit“ ( Dettelbach, 2008) ebenfalls heftig angegriffen.
Die Methoden des kommunistischen Königs Ceauṣescu waren andere als bisher, persönliche Rachakte einer les majestatis: er ließ auch Gegner der deutschen Minderheit einfach ermorden, so wurde Georg Horn 1987 von Securitateleuten vor der Deutschen Botschaft in Bukarest erschlagen, und Roland Kirsch wurde noch 1989 in seiner Temeswarer Wohnung ermordet.
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In der gegenwärtigen Pressekampagne geht es jedoch nicht um Todesfälle, sondern vor allem um eine „Luxusdissidenz“, um den Seelenschmerz von AutorInnen in einer Zeit, da es diese wirklichen Schrecken gar nicht mehr gab. Es geht vor allem um diese literarische Dissidenz in der Tauwetterperiode des „dynastischen Kommunismus“ nach 1965, die nun die ganze Aufmerksamkeit und das Medienecho allein auf sich lenkt. Die Alltagsangst im Ceauṣescustaat samt den drei F (foame, frig, fricÄ, Hunger, Kälte, Angst) galt freilich für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die Literaten; der oberste Bonze, der Herr der eigenen Eitelkeit mit Zepter und unsichtbarer Partei-Krone setzte Angst als Regimekitt, die ebenfalls alle täglich erfuhren. Die Securitate jener Zeit war so nur eine Angst- und keine Foltersecuri-tate, sie diente als Angstproduzent und Herrschafts-Instrument der Partei, und war kein Ver-nichtungsinstrument mehr; in dieser gewandelten Form freilich, war sie besonders wichtig. Es ging nach 1964/65 nicht um Gefängnis, Lager und Folter, die in einem geheimen Partei-Dokument von 1967 als Verhörmethode sogar kritisiert und als abgeschafft betrachtet wur-den, sondern es ging nur noch um psychischen Terror (hinter dem aber kein fürchterliche Gulag und kein mögliches Verschwinden stand wie in der Zeit vorher! Und das wusste je-der!), es ging nur um Einschüchterung als „Prophylaxe“, um das Entstehen von Widerstand und politischer „Delinquenz“ von vorneherein zu verhindern! Außerdem musste ja in der lächerlichen Zepterwelt des kommunistischen Dynasten, die diplomatische Außenwelt (auch nach einigen internationalen Abkommen! Und Aufnahme des Landes in die UNO) eine gute Figur machen, um Gelder und Ehren zu ergattern; alles im Dienste der regierenden Familie. Die Dissidenz jener Jahre spiegelt dann auch diese clownartige, doch sinistre Theaterwelt der Macht wider, und war nicht die tödliche Dissidenz der sechziger Jahre, wo es sogar noch bewaffnete Partisanen in den Karpaten gab.
Doch zurück zum heutigen Echo im westdeutschen Medienbetrieb 2009 auf das Literaturecho der ehemals jungen rumäniendeutschen Autoren in jener finsteren Theaterwelt der Ceauṣescu-Zeit: Nicht einmal des eigentlichen Opfers aus der „Aktions¬gruppe“, William Totok wird gedacht, der 1975 acht Monate Haft erleiden musste – einzig publizistische Entlarvung aus dem Westen, erzwangen seine Freilassung. (Diese publizistische Aktion setzte mit Recht auf die Eitelkeit der Parteikönige („dynastischer Kommunismus“), auf deren Sorge um ihren Ruf und die Gelder aus dem Westen. Es gab damals in der Tauwetter- und Öffnungszeit diese schöne Macht der Westmedien, um gefährdete Kollegen zu schützen! Ich darf darauf hinweisen, dass ich selbst mit einem Artikel in der „Frankfurter Rundschau“ und einer Sendung im hr, beteiligt war.) Und der Autor Helmuth Frauendorfer, der auch bei der Securitate „unterschrieb“, aber dann unter Risiko, die Mitarbeit verweigerte, erhält als Opfer kaum Aufmerksamkeit. Wichtiger sind jetzt andere, eben die Literaturdissidenten, die dazu noch vom roten Regime gepäppelt wurden (Herta Müller nahm mit Dank den Preis des kom-munistischen Jugendverbandes aus den Händen des Ceauṣescu-Sohnes Nicu Ceauṣescu an!) oder Parteimitglieder waren, sogar veröffentlichen und in den Westen reisen durften.
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Im Dezember 2009, wird, ebenfalls mit bereitwilliger und naiver West-Medienhilfe, es ist erstaunlich, wie wenig Ostdeutschland da mithält, nicht nur der wirklichen Opfer nicht ge-dacht, sondern es werden neue Opfer produziert, die als Täter vorgestellt – denn zum Guten gehört ja das Böse – jene Diktaturzeit anschaulich und fast greifbar machen. Vor allem diese mutige und hochmoralische Leid- und Widerstandsgröße ist es, die weltweit Bewunderung erweckt, bei mir Bewunderung auch für das taktische Geschick und die Art, wie man aus We-nigem Viel machen kann. All dieses verhilft dazu, dass man die Securitate neu auferstehen lassen kann, da sie ja als Werk- und Lebensthema weiter gebraucht wird. Vorzeigbare Täter werden dazu gebraucht. Vor allem, wenn ein hochmoralischer Anspruch, den das Publikum begeistert annimmt, im Vordergrund steht. Dabei geht es, wohlgemerkt nicht um die kriminel-len Zuträger und Denunzianten aus der Folterzeit, die Menschenleben auf dem Gewissen ha-ben, sondern es geht ausschließlich um Täter aus der Theaterwelt des kommunistischen Kö-nigs, um mehr oder weniger harmlose und schwach gewordene Opfer der Hauptideologie der Securitate jener Zeit: die Einschüchterung!
Ich spreche hier vor allem vom Fall Werner Söllner, der inzwischen – was er mit seinen Gedichten und seiner Dinescu-Übersetzung so nicht schaffen konnte – nun auch Literatur-fremden als IM-Bösewicht präsentiert, medienbekannt wird wie ein bunter Hund.
Es mag sein, dass diese ganze emotionsgeladene Kampagne in Interviews und Beiträgen Ma-terial liefert, wo Augenzeugen im Lebens- und Erinnerungsvergleich beim Umgang mit ihren eigenen Securitate-Akten, die aber niemals als Quelle historischer Wahrheit eingesetzt werden dürfen, sondern Terror-Bürokratie ist und bleibt im Dienst der Verfolgung Unschuldiger und der lügenhaften Untersuchungen, um „Feinde“ auszumachen; all das kann die Grundlage und der Anstoß für spätere ernsthafte wissenschaftliche Untersuchungen werden, jedoch niemals als Quelle von Tatsachen oder gar von Wahrheitsbehauptungen wie in den erwähnten Artikeln! Material, das dann, wie die Akten selbst, von ernsthaften Analysen in Betracht gezogen werden muss; zur Zeit aber ist alles vorbelastet und, wäre es ein Straf-Prozess, müssten die Zeugen wegen „Befangenheit“ abgelehnt werden.
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass die wirklichen Täter, Folterknechte, deren Namen sogar bekannt sind, „Führungsoffiziere“, soweit noch am Leben, frei herumlaufen, ihre Pen-sionen als „Staatsbeamte“ genießen, während ihre durch Angstmethoden angeheuerten Opfer im „freien Europa“ nun zur Verantwortung gezogen, riskieren, dass ihre Karrieren und ihr Berufsleben, ja, ihr Leben zerstört wird; einige Selbstmorde wurden bekannt. In Ostdeutsch-land genau so wie in Rumänien oder in den ehemaligen Satellitenstaaten bis hin zu Russland, wurden die eigentlich Schuldigen nie bestraft, nur ihre Opfer! Und man könnte nun fast von umgekehrten oder wiedergekehrten Parteifunktionären sprechen bei all diesen Denunziatio-nen, die nicht nur andere Kollegen-Karrieren, sondern auch Leben vernichten.
Wir wissen, dass der Kollege Werner Söllner bei einer Tagung am 8. Dezember in München zum späten Thema „Securitate“, seine Zuträgertätigkeit und Mitarbeit offenbarte, sich dazu entschloss, eher entschließen musste! Und zerknirscht, dann auch Interviews gab und in einem beeindruckenden Auftritt in 3sat bekannte, dass er zwar nach 30 Jahren nicht mehr genau wisse, was er wirklich getan, doch durch einen ungeheuren Angstdruck, dem er nicht lange widerstehen konnte, sondern – er bezichtigte sich selbst – Charakterschwäche gezeigt habe, im Dienste des Geheimdienstes Gedichte und andere Texte von Kollegen, darunter auch Texte von Richard Wagner, Herta Müller, Johann Lippet, Gerhart Ortinau, William Totok u.a., „interpretiert“ und nach „system¬feind¬lichen Inhalten“ ausgeforscht habe. Er sollte also dem berühmten „Versteckspiel in der Metapher“ auf der Spur sein, was fast ein Hohn für die ru-mänien¬deutsche Literatur jener Zeit (1971-75, aber auch für meine Zeit nach 1964-1968) war, eine kleine Literatur, die damit groß geworden war, indem sie ihre Sprache unter solchen Ge-fahren geschärft hatte, und so Werte schaffen konnte, die sie dann bis zum Nobelpreis hinauf katapultierte. (Der Preis ist nicht nur für literarische Werte, die ja in hohem Maße da sind, wenn auch angezweifelt, so von Iris Radisch in der ZEIT, sondern auch für einen „mutigen Widerstand“ gegen die Diktatur und nun stellvertretend für alle Dissidenten in welchem Re-gime auch immer, verliehen wurde).
Das Gegenteil von der nun in den Himmel gehobenen Kollegin Müller ist Werner Söllner, kein schlechterer Autor, aber einer, der ins Inferno der Ächtung verstoßen wurde. Bittere und zerknirschte Bekenntnisse hat er, der sensible Lyriker und gewissenhafte Mensch, den ich als aufrichtigen, ausgewogenen und sehr leidensfähigen Schriftsteller kenne, selbst unter Schock geliefert. Denn seine Akte lag auf dem Tisch oder zumindest in den Köpfen der Teilnehmer, so dass er in Vorausverteidigung sozusagen gezwungen war, diese „mutige“ Tat zu begehen, seine „Jugendsünde“ (er war Student und 20 Jahre alt), seine geheimdienstphilologische Tä-tigkeit unter dem Decknamen „Walter“ zu gestehen. Es war eine gefährliche Offenbarung, deren Folgen ihm sicher klar waren: Entlassung aus seinem Brotjob beim Hessischen Litera-turforum, Ausschluss aus dem PEN, aber vor allem ein negatives Image als Autor und Poet, der seinen Namen in die finsterste Ecke verbannt sehen muss. Seine Fürsprecher, Eva Demski , Gerhard Mahlberg (im HR), Gerhardt Csejka, vor allem aber Michael Markel, der schon bei der Tagung sagte, dass Söllners „Interpretationen“ ihn vor Schlimmem bewahrt, ja, ihn gerettet haben, wurden jedoch sofort von Richard Wagner im Blog der „Achse des Guten“ attackiert und Söllner an den Pranger, ja an die Wand gestellt. (Vor allem auch in der FAZ vom 16.Dezember 2009).
Man darf freilich nicht vergessen, dass der Fall im Securitate-Schriftsteller¬bereich sympto-matisch ist, dass solche geheimdienstlichen Text- „Deutungen“ auch im Falle der fünf deut-schen Schriftsteller 1958-1959, also in der härtesten Zeit, eine große Rolle gespielt haben. Immer ging es um diese literaturversteckte interlineare „Tat“, die ein verstecktes “feindliches“, ja „regimefeindliches“ Denken offenbarte, bis hin zum angeblich „umstürzlerlischen“ Bewusstsein. Das vom Regime am meisten verfolgte, gefürchtete wilde Tier, war der Wahr-heitsträger Sprache, und damit in erster Reihe Literatur und Witz! (Beim 1959 verurteilten rumäniendeutschen Autor Hans Bergel war es etwa schon das von „Geheimdienstphilologen“ aufgedeckte Gegensatzpaar „Fürst und Lautenschläger“, Dichter contra Diktatur, das ihm zum Verhängnis wurde!)
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Doch zurück zum unglücklichen Werner Söllner: Auch wenn alles wahr wäre, was gegen ihn vorgebracht wird, darunter „Tatsachen“, diese „Entlarvung“ hätte 1975 geschehen müssen, als sie noch geholfen hätte, das war damals aber unmöglich. So bleibt die Frage offen, wem hilft sie heute, und wozu das alles? Aufarbeitung? Wahrheit? Oder Rache, gekoppelt mit den Vorteilen des hellen Rampenlichts.
Allerdings, auch wenn wir vom wirklich wahrheitsmäßig Authentischen und der Substanz ausgehen, und diese „Aufarbeitung“ als wichtiges historisches Pensum ansehen, bleibt die Frage: Wer kann, wer darf da anklagen, und mit welchem Beweismaterial. Nun ergibt sich auch hier eine unangenehme Tatsache: Jene, die anklagen, haben möglicherweise kein Recht, kein Mandat dazu, denn einige haben selbst, zumindest als Parteimitglieder bis 1989 mit dem Regime kollaboriert. Und die Partei war es doch, die der Securitate die Aufträge gab (Die Securitate (Directia Generala a SecuritÄţii, als Parteiinstrument wurde vom Sekretariat des Zentralkomitees der RAP (PMR ) am 10. Juli 1948 durch das „Dekret“ Nr. 221 gegründet, und ihre Terror- „Aufgaben“ festgelegt, die sich im Wesentlichen bis 1989 nicht verändert haben), die KP war also die höhere Instanz und der Schreibtischtäter, und somit ist der Status des Parteimitgliedes negativ höher zu werten als der eines parteilosen IM, der unter Umstän-den eher als Opfer anzusehen ist. Wenn auch manche meinen, diese „Umkehrung“ sei „mora-lisch“ nicht wahr, muss man darauf bestehen: leider ist es so: die „Drecksarbeit“ hat die Se-curitate im Namen der Partei geleistet, sie war auch deren Henker und nicht irgendeine teufli-sche selbständige Organisation.
Aber dass Söllner, sollte das wirklich stimmen, zur Zerschlagung der Aktionsgruppe SO mit beigetragen hat, wäre es ein nun unvergessliches literaturhistorisches Phänomen in der Ge-schichte der Aktionsgruppe und damit in der rumäniendeutschen Literatur, die via Nobelpreis ja nun auch für die deutsche Literaturgeschichte eine viel größere Bedeutung hat als bisher! Und da ist noch etwas, was mich im „Fall“ Söllner besonders aufbringt: Vergleichbar wie er hat auch der Romancier Eginald Schlattner , aber in einer ganz anderen Zeit, gehandelt, dem Druck nachgegeben, aber unter ganz anderem lebensbedrohendem Druck, und er saß zwei Jahre im Gefängnis, wo er „bearbeitet“ wurde, so dass er als Kronzeuge der Anklage gegen fünf Kollegen auftrat. Oder ein anderer Fall: nach jahrzehntelangem Gefängnis wurde der rumänische Lyriker Ion Caraion, der 7 (11) Jahre gesessen hatte (wegen vier in den Westen geschickter Gedichte), der initiativreichste Autoren- IM, der Secu-Portraits über viele Kolle-gen schrieb. Schlattner hat in seinem Roman „ Rote Handschuhe“ (Wien, 2000), wo er diese Erfahrungen verarbeitet, als Grundargument für seinen Verrat auch Gewissensgründe vor-gebracht, dass er von der Zukunft des Kommunismus damals überzeugt gewesen sei (viele andere Autoren, auch in Ostdeutschland, waren damals 1960 „Überzeugte“, wie wir das nannten! Und ich nehme mich nicht aus!) Doch Söllner im Jahre 1974?! Er war weder im Gefängnis, noch drohte es ihm, als Drohung brachte „Hertza“, sein Führungsoffizier, nur die Exmatrikulierung aus der Uni ins „freundschaftliche“ Gespräch. Und man fragt sich heute: wäre diese Exmatrikulation nicht ein geringerer Preis gewesen als die jahrzehntelange Ge-wissensnot? Und ob dieser Preis damals 1971 auch wirklich zu zahlen gewesen wäre, steht sehr in Frage. Nicht nur Herta Müller verweigerte sich in jenen Jahren, sagt sie, sie habe aber der Verweigerung ihrer Mitarbeit wegen ihren Jobs als Übersetzerin verloren; Hellmut Frau-endorfer, Mitglied der Gruppe, der nach eignem Bekenntnis (Interview mit Helmuth Frauen-dorfer: In den Fängen der rumänischen Securitate, Stern.de, 17.12.2009), zuerst sogar „unter-schrieben“ hatte, dann aber jede Mitarbeit verweigerte und alles sogar „dekonspirierte“, Kol-legen offengelegt hatte, was einer strafwürdigen Tat gleichkam, hatte keine Folgen zu erlei-den! Und mir ging es in den viel härteren Zeiten um1960, als Redakteur der „Neuen Literatur“ in Bukarest, genau so, ich verlor ebenfalls – als ich die Mitarbeit verweigerte – meinen Posten nicht, sondern wurde nur weiter verfolgt und bedroht! Ich hatte seltsamerweise das gleiche Argument, die Mitarbeit zu verweigern, wie Müller: ihr „Charakter“ mache sie zu solchen „Diensten“ ungeeignet. Ich hatte das gleiche Argument – 1960 als mir das drohte, was Schlattner geschah! Ich wurde nicht entlassen! Hatte ich es meinem guten Chef, Emmerich Stoffel, Mitglied des ZK, zu verdanken, oder war ich viel zu harmlos und mit wenigen Mög-lichkeiten, Berichte zu schreiben!? Aber – ich war ja nicht nur in einer Fabrik Übersetzer, sondern immerhin Redakteur der „Neuen Literatur“, einer Enklave im Regime, die besonders scharf beobachtet wurde! (für Lyrik verantwortlich, der ähnliches, auch in jener viel gefährli-cheren Zeit! schon damals betrieb: Versteckspiel in der Metapher! Und es auch von meinen Kollegen, denen ich ihre Gedichte in der Zeitschrift veröffentlichte, verlangte! – Gab es denn keine Wanzen in meinem Redaktionszimmer? Ich war verrückt mutig damals. Dass mir nicht mehr geschah, war ein großes Wunder! Es waren wohl nicht nur die evangelischen Schutzen-gel aus Siebenbürgen, die mir geholfen haben, nachdem ich mich einigen meiner Kollegen offenbart hatte, also voller weiterer Angst auch Strafwürdiges tat, nämlich „dekonspirierte“. Doch weder Müller, Frauendorfer, noch ich sollten uns auf unsere Verweigerung etwas ein-bilden! Es gab viele, die es taten, ich kenne auch einige Fälle aus jener harten Zeit.
Dass Söllner in der „sanften“ Tauwetter-Zeit nachgab, war im Grunde genommen ein Akt, der allem zuwiderlief, was wir alle versuchten! Unser aller Widerstand (mit einigen Ausnah-men, es gibt auch genug TMs und Schwächlinge zuhauf, die nur aus Familiären und Karrie-regründen schon mal in die Partei eintraten, ohne allgemeinen Nutzen, doch auch kaum all-gemeinem, außer vielleicht persönlichem moralischem Schaden; doch gab es nicht nur eine Minderheit unter den Rumäniendeutschen, sondern es gab recht viele, die versuchten, auf ihre Art leise und unbemerkt dem Regime zu trotzen, wie viele gab es doch in allen Bereichen, nicht nur die „Aktionsgruppe Banat“, sogar die Kirche (und da bin ich mit der Haltung von Kollegin Herta Müller, die auch die Evangelische Kirche Siebenbürgens der Securitate-Mitarbeit verdächtigt, ganz und gar nicht einverstanden!), Lehrer, aber auch viele Leute in den Betrieben, Hochschullehrer, Journalisten, Kritiker, Bauern, Angestellte, Beamte, Autoren, Fernsehleute etc.etc. die mit Taktiken der Idiotie des Systems trotzen! Und es gab auch bei Zensur-Miarbeitern„Interpretationen“, die Gedichte und Menschen retteten. Auch Söllner half dem Hochschullehrer Michael Markel durch seine Geheimdienstphilologie. In meinem Fall wurde von einer Kollegin durch „Interpretation“ politischer Gedichte in Interlinearversion, mein Gedichtband „Grenzstreifen“ ermöglicht, und ich vor Securitate-Folgen bewahrt, polti-sche Gedichte wurden von ihr als Natur- oder Liebesgedichte interpretiert! Es war meine Studienkollegin Viorica Niṣcov, die mich und meinen Band retteten, so dass mir nichts ge-schah, sondern der Gedichtband „Grenzstreifen“ mit unglaublich aggressiven Gedichten, 1968, erscheinen konnte! Ihr sei Dank. Wie viele andere Bücher und Menschen sie auf diese Weise gerettet hat, weiß niemand. Auch Parteieintritte, wie bei Wagner, Absprachen, zumin-dest mit der Zensur und der Partei, gar dem ZK, wie im Falle Stoffels oder des Redaktions-kollegen und Romanciers Arnold Hausers, konnten auch als taktisches Manöver, als ein Sich-Einlassen mit dem Teufel eingesetzt werden. Auch bei den Rumänen wurde so gearbeitet, ich denke an den Fall des großen rumänischen Philosophen Constantin Noica, der viele Jahre in den Securitate-Kellern gesessen hatte, und der dann nur mit bis zum Verrat reichenden Komp-romissen, sogar mit Securitate-Mitarbeit, seine „Akademie“, eine Gesprächrunde au der Ho-hen Rinne“ bei Hermannstadt, zu der auch der spätere Außenminister Andrei Pleṣu gehörte, in den Bergen aufrechterhalten konnte! Alles Methoden, die es möglich machten, dass sowohl eine rumänische, als auch eine deutsche Kultur überhaupt weiter bestehen konnte, die dann 1989 neu zum Vorschein kam!
Söllners „Opferakte“ ist einsehbar, er wurde ja auch von der Securitate verfolgt, vor allem nachdem er 1974 seine Mitarbeit als IM „Walter“ dann doch mutig aufkündigte, eine Akte, die er Richard Wagner zur Verfügung stellte, in der irrigen Meinung, sie sei zu seiner Vertei-digung geeignet; die Akte ist die – nicht ganz faire – Grundlage von Wagners nüchterner und vernichtender Attacke, und zeigt, wie sehr Söllner seine „Tätigkeit“ unterschätzt hat. Irgend-wo erscheint da auch jene motivierende Gewissensfrage – wie bei Eginald Schlattner -: dass sogar Söllners Vater, selbst ein Lyriker, das Regime zwar kritisierte, es jedoch für „verbesse-rungsmöglich“ hielt, und es dem Sohn als Zukunftsmodell anpries, wie man es denn mit dem Regime, den Ideen hält. Verbergen sich schon zwischen den Zeilen der Opferakte andere, schlimmere Fakten als die geheimdienstphilologischen? Fakten, die wohl niemals zum Vor-schein kommen werden, da Söllners „Täterakte“ verschwunden ist. Es handelt sich bei Wag-ners „Beweismaterial“ immer nur um „Abschriften“ des Führungsoffiziers, die Wagner zitiert. Wie aber, und das wäre die wichtigste Verteidigungsmöglichkeit Söllners, wenn dieser Hert-za, um seine Offiziers-Aktivität zu schönen und vor seinen Vorgesetzten anzugeben, wie viel er aus seinen TMs herausholen kann, in seinen Berichten die Söllnerinterpretationen verfälscht und in ihrer Aussage gegen die Kollegen überspitzt oder gar einiges dazugedichtet hat? Auch Herta Müller spricht von solchen Verfälschungen in ihren beiden Dossiers (ebenfalls eine Täter- und eine Opferakte! Dazu: Herta Müller, Die Securitate ist noch im Dienst, DIE ZEIT, 23. Juli 2009, Nr. 31.) Söllner hat die „Abschrift“ sozusagen nochmals als authentisch beglaubigt, indem er sie Wagner ohne Kommentar gab.
Nachdem ich nun immer mehr Material zum Fall, auch „Report Final“ gelesen habe, zweifle ich immer mehr an dieser einseitigen Darstellung, die mich verführt hat, den Kollegen Söllner so schwarz zu sehen. Und ist dieses Gedicht Söllners, das besonders zynisch wirkt und wie ein Hohlspiegel des egoistischen Poetenwahns, das Richard Wagner wie einen „Beweis“ zi-tiert, nicht wieder eine Interpretationssache, es in den Securitatezusammenhang zu stellen?
„Wie es war und warum, / wen geht es was an? / Aufrecht oder krumm: / man geht, wie man kann. // Wovor dir graut: / was vergessen ist. / Ist die gerettete Haut auch eine List?“
Aber schon aus Fairness muss dieser Vernichtungsaktion entgegengetreten werden. Nicht Gerhard Mahlberg, nicht Eva Demski, sondern Gerhardt Csejka zitiere ich dazu (Büßen für die Schurken. IM ja, Spitzel nein? Der Tagesspiegel, 12.12.2009.) Csejka ist da völlig unver-dächtig , da er selbst zur „Aktionsgruppe“ gehört hat, deren Texte Söllner im Auftrag der Securitate deuten musste, und dieses ist eigentlich sein einziges „Delikt“: „Ehe keine Kopie der (handschriftlichen?) Originalberichte von Werner Söllner vorliegt, lässt sich nicht darüber urteilen, ob er jemandem zum Schaden oder (wie offenbar im Fall des Klausenburger Germa-nisten Michael Markel) zu dessen Gunsten berichtet hat… Ich weigere mich allerdings zu glauben, dass er ein Spitzel war, also jemanden im Sinne der Securitate-Vorgaben ausgehorcht hat…Diese Sorte IMs ist in den Akten massiv vertreten, ja es lassen sich da noch einmal Abstufungen der Verwerflichkeit beobachten. Bei aller nötigen Deutlichkeit der Unter-scheidung zwischen Tätern, Opfern und Nichttätern wäre es eine unerträgliche Verwischung des tatsächlichen moralischen Reliefs der beteiligten Menschenlandschaft und eine himmel-schreiende Ungerechtigkeit, wenn die übelsten Schurken unerkannt und ungeschoren davon-kommen und einer, der sich mit seiner Schuld spät aber doch dem Urteil der Öffentlichkeit aussetzt, quasi auch für die größten Schweine büßen muss.“
Dazu aber sehr viel schwerwiegender noch: Die anderen IMs , die wirklich Menschenver-nichtendes getan haben, oder etwa Söllners Führungsoffiziere ebenso, genießen einen unver-dienten Ruhestand im Osten oder Westen und würden über all diese Auseinandersetzungen unter „verrückten Schriftstellern“ nur höhnisch lachen.
Gekürzt aus: Dieter Schlesak, „SECURITATE, Augenzeugenberichte, Dokumente und persönliche Erfahrun-gen“ in Vorbereitung als Parallelerscheinung zum Dokumentarroman „Capesius, der Auschwitzapotheker, 2006, 2.Aufl. 2009 ”
Carl Gibson -
Bei Schlesak, der die “Symphonie der Freiheit” seit Juni 2008 in den Händen hat, bin ich ein “Wieder-Getaufter”
@Carl Gibson:
Suum cuique!
ALBERT CAMUS schrieb:
“Die Einbildung tröstet die Menschen über das, was sie nicht sein können, und der Humor tröstet sie darüber hinweg, was sie wirklich sind.”
Über Wochen habe ich mich durch die gefühlten Millionen Gifttröpfchen, zu denen Worte aus Ihrer Feder unweigerlich werden, hindurchgequält.
Mein Fazit: Bedauerlich, daß Ihnen auch noch der Humor fehlt!
Noch ein “Camus”: “Grausamkeit empört, Dummheit entmutigt.”
Ihr Geschreibsel empört und entmutigt.
Danke für den Hinweis auf diese objektive Meinung. Bin mal neugierig wie der Herr Wagner schimpft, lach.
@ Carl Gibson in Dez 30,2009 – 12:52
Betreff Virenwarnung, nachzulesen http:www.pctipp.ch/news/sicherheit/41583/falsche_viren_warnung_im_umlauf.html
Falsche Virenwarnung im Umlauf. Eine gefälschte Virenwarnung warnt vor E-Mails mit dem Betreff «Einladung». Informieren Sie sich bei Unsicherheiten auf hoaxinfo.de.
von IDG (23.11.2007)
Meistens handelt es sich bei Warnungen vor Viren um um Falschmeldungen, so genannte «Hoaxes». Jüngstes Beispiel dafür ist eine kursierende Warnung vor Mails mit dem Betreff «Einladung». Wenn Sie nicht sicher sind, ob es sich um einen Hoax oder eine echte Warnung handelt, konsultieren Sie in jedem Fall vor dem Weiterleiten hoaxinfo.de. Diese Webseite hat alle bekannten Hoaxes aufgelistet. So fungiert die erwähnte E-Mail «Einladung (Olympia-Fackel)» derzeit in der Top-Liste.
Im Text der erwähnten Falschmeldung – siehe Screenshot – heisst es, es handele sich um «ein Virus, das eine Olympia-Fackel öffnet, die die gesamte PC-Festplatte zerstört». Wer eine solche Mail erhalte, solle seinen PC sofort ausschalten. Weiter sei dies «das gefährlichste Virus, das je durch CNN angekündigt wurde.» Es sei «gerade gestern Nachmittag durch Mc Afee entdeckt» und «von Microsoft als das zerstörerischste, das es je gegeben hat, eingestuft» worden. Es gebe auch noch keine Möglichkeit diese Virusart zu eliminieren. Sie zerstöre einfach den «Sektor Zero» der Festplatte.
Fakt ist jedoch, dass richtige Virenwarnungen nie als kettenbriefartige Mails mit einer Aufforderung zum Weiterleiten herausgegeben werden. Der «Einladungs»-Hoax ist eine Variante des altbekannten Hoax «A Virtual Card for You» und geistert schon seit einiger Zeit mit dem englischen Titel «Invitation» durchs Internet. Hoaxes werden nicht nur per Mail verbreitet, sie kursieren auch in den Netzen diverser Instant Messenger wie ICQ und MSN.
Danke, Carl, für den Hinweis.
Der Dichter, Schriftsteller und Essayist
DIETER SCHLESAK
hat einen Blog gestartet.
http://schlesak.blogspot.com/2010/01/securitate.html
Er arbeitet an einem Werk “Securitate”.
Dabei redet er Klartext und sagt Dinge, die schon längst hätten gesagt werden müssen.
Schlesak hat noch die stalinistische Phase der Securitate selbst erlebt.
Ich bitte darum, die Existenz des Blogs auch bei Schlesaks Landsleuten auf http://www.Siebenbuerger.de bekannt zu machen.
Wer zum Thema Securitate etwas zusagen hat, kann sich auf Schlesak Blog anmelden und kommentieren.
Carl Gibson
Viren- Warnung!!!
Echt oder Falschmeldung (böser Scherz!)?
Folgende Medung geht um: “Bitte lesen DRINGEND
wurde heute auch schon in Ö3 – durchgesagt! Bitte verteile diesen Hinweis an Deine Freunde, Familienangehörige und weitere Kontaktpersonen! In den kommenden Tagen solltest Du aufmerksam sein und keine eMail öffnen mit dem Betreff oder Anhang: Einladung , unabhängig davon wer sie Dir geschickt hat. Es handelt sich um ein Virus, das eine Olympia-Fackel öffnet, die die gesamte PC-Festplatte zerstört. Dieses Virus kann Dir von einem Bekannten gesendet werden, in dessen Adressbuch Du stehst. Darum solltest Du diese Information an alle Deine Kontakt-Adressen weiterleiten. Diese Nachricht eventuell 25 Mal zu bekommen, sollte man bevorzugen, anstatt einmal eine solche Virus-eMail zu erhalten und sie zu öffnen
Wenn dennoch eine eMail mit dem Betreff Einladung bei Dir eintreffen sollte und sei es von einem Freund -,öffne sie nicht und schalte Deinen Computer sofort aus! Es handelt sich Um das gefährlichste Virus, das je durch CNN angekündigt wurde. Dieses neue Virus ist gerade – gestern Nachmittag – durch Mc Afee entdeckt worden und von Microsoft als das zerstörerischste, das es je gegeben hat, eingestuft worden.
Und noch gibt es keine Möglichkeit, diese Virusart zu eliminieren. Sie zerstört einfach die Zone Zero (Zentrum) der Festplatte, wo die lebenswichtigen Informationen abgespeichert sind. Schick bitte diese eMail an alle, die Du kennst!
Denk daran: wenn Du sie ihnen sendest, ist das für uns alle von Vorteil”
Absender: angeblich; BKA
Also Vorsicht!
Denn das Böse ist immer und überall (sang die Erste Algemeine Verunsicherung)
Walter und Joachim…sehrt ihr: Wenn Ihr die Symphonie gelesen hättet ……da hätet ihr beide Eure Kommentare sparen können……………….
Und ihr werd schon wieder reicher, oder um die 35 € ärmer…….?
Ein hoch auf den Idealismus! Mit obigem Auszug aus Ihrem Buch, C.Gibson, könnten Sie vermutlich auch bei H.Müller und und R.Wagner punkten. Wie wärs mit einem Fest der Versöhnung? Einem verspäteten Jom Kippur zum christlichen Weihnachtsfest? Auch den Nobelpreis nämlich hat hat noch niemand gewonnen, der mit materialistischer Egozentrik auf 1 Million Euro aus war, sehr wohl aber mit idealistischer Egozentrik. Ein Hoch auf die geistige Freiheit zum Idealismus und auf die Gerechtigkeit in materiellen Dingen, gel Joachim?
Den Wünschen zum Weihnachtsfest schließe ich mich an!
Carl Gibson ist auf dem Weg der Besserung ! Das sind ja schon fast “Linke” Ansichten. Nur weiter so ! Das ist ja wie ein kleines Weihnachtsgeschenk für mich.
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes 2010.
Joachim
Polki, so kann man das auch sehen.
Aber ich verstehe diesmal auch Carl. Denn die blinde Jagd nach materiellem Reichtum hat schon vielen Menschen statt Freude nur Frustration gebracht. Genießen wir auch die Freiheit, die uns im Banat leider nicht gegönnt war.
Carl nach deiner Auffasung, waren die Menschen frei, die nach Russland verschlept wurden.
Lebten von einem Tag auf den anderen und hatten nur ihr Stück Brott !
Und viele Vorteile
Musten nicht auf ihr vermögen aufpassen.
Hatten ihre eigenen Secjuriti.
Irh gesichertes Essen.
Ihr gesichertes Haus.
Eine vorbild Gemeinschaft!
Die Gier nach Reichtum hat sie aber wieder in die Heimat gezogen…..Warum?
Schöne Worte zu Weihnachten, Carl.
Auch wenn ich oft gegen Sie hier antrat,obwohl ich auch mal Idealistin war und nicht ganz geheilt bin, ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und ein gutes 2010!
Nachdenkliches
aus der Feder eines Banater Schwaben auf der Suche nach seiner Identität in der neuen Heimat nach fast 30 Jahren West-Erfahrung (Auszug aus meinem o. g. Buch) … für die Leser, die es interessiert und die sich vielleicht ähnliche Gedanken machen …
(zum Thema Banater Schwaben /Identität/ Wappen bzw. Donauschwaben gibt es auf http://www.siebenbuerger.de eine seinerzeit von mir begründete Diskussion, die noch aktuell sein dürfte.
Zum Thema: Deutsche Identität und Exodus folgt 2010 ein ganzes Buch.)
Existenzerfüllung und Glück – Von seltsamen Metamorphosen, vom Ungeist der Schwere und vom beschwingten Sein
In Deutschland angekommen, kühlte mein Enthusiasmus deutlich ab, als ich zunehmend feststellen musste, das die meisten Menschen um mich herum, selbst jene, die erst kürzlich die Freiheit erreicht hatten, kaum noch einen Sinn für idealistische Dinge entwickelten und weitgehend damit beschäftigt waren, ihren Lebensstandard zu steigern, eigennützige Interessen zu verfolgen und ausschließlich materielle Vorteile zu erlangen. „Ich muss meine Situation verbessern, bis sie so ist, wie ich sie haben will“, hörte ich manchen Materialisten sagen, der sehr genau zu wissen schien, was und wie viel davon er haben will, bevor er zur Asche zerfiel. Das Haben rückte in den Mittelpunkt der Existenz, noch bevor das Sein erreicht war. Die einst vehement erlebte Vergangenheit interessierte sie inzwischen genauso wenig wie die lange erstrebte bunte, weite Welt.
Manche Freunde gaben selbst Bildungsambitionen und Erkenntnisinteressen auf und begnügten sich damit, Bausparverträge abzuschließen, diese zur Reife zu führen, Grundstücke zu erwerben und, bei höchstem persönlichem Verzicht, die Schulden für den eigenen Freikauf und für das zu errichtende Haus zu tilgen. Andere freilich, in der Regel junge Mütter mit kleinen Kindern, mussten sich den Notwendigkeiten fügen, ohne ihren eigentlichen Weg gehen zu können. Dort, wo ich die Freiheit angesetzt hatte und die Selbstverwirklichung, stand für andere das Haus. Zunehmend traten mehr und mehr traditionelle Werte wie Besitz, Eigentum und Sicherheit an die Stelle der Freiheit.
Die Freiheit selbst war für viele kein Wert an sich, sondern nur noch ein Mittel, um Geld, Gut und Sicherheit zu ergattern. Alle anderen Werte, die nach meiner Auffassung durch die Freiheit erst ermöglicht werden, wie Kreativität, Literatur, Musik, Kunst und Kultur, traten für die meisten Menschen, denen ich später immer seltener begegnete, in den Hintergrund und wurden ganz und gar unwichtig. Von unterschiedlichen Zielsetzungen bestimmt, drifteten die Welten auseinander. Über das Verbindende der Vergangenheit hinweg, stellte sich bald auch eine zunehmende Entfremdung ein. Geist und Kunst oder nackter Materialismus? Unter hinter allem ein für mich stets unbegreifbarer Egozentrismus! Bücher schreiben? Wozu? „Kann man von Bücherschreiben überhaupt leben?“ fragte mich ein Daimlerarbeiter, der die Schichtarbeit am Fließband für die ultimative Errungenschaft humaner Arbeitswelten hielt.
Wozu braucht man heute noch Bücher, wo man doch das Fernsehen hat, ein Medium der Volksverblödung, das rund um die Uhr zur Passivität und zum Nichtstun einlädt; und außerdem auch noch ein paar geistreiche Zeitungen, die einem dabei helfen, den Ritus des Lesens für immer aufzugeben? Kann man denn von Philosophie leben – oder zumindest überleben? Wozu braucht der Mensch überhaupt Philosophie? Ist sie nicht unnützer Luxus, den sich nur die dekadenten Griechen und Römer leisteten? Das fragten andere!
Und ich selbst musste mich fragen: Was bringt das durchgehaltenes Ethos heute noch ein, außer massiven Enttäuschungen auf vielen Ebenen? Ist es nicht offensichtlich, dass der selbstherrliche Staat, das kälteste aller Ungeheuer, über seine realitätsfremden Politiker seine intellektuellen Eliten verrotten lässt, indem er sie der totalen Freiheit preisgibt, der Freiheit der geflügelten Tauben in einer Welt der Geier? Viele aus unseren Reihen hatten erst kürzlich alles aufgegeben, nicht nur Haus und Hof, auch die Vertrautheit der Heimat und die Geborgenheit der Gemeinschaft, um in Freiheit zu leben! Und jetzt, wo wir, in alle Winde zerstreut, endlich frei waren, gaben wir die Freiheit auf, um profane Steinhaufen zu errichten!
Bestand darin der Sinn menschlichen Tuns? Viele von uns waren auf dem Weg, perfekte Egoisten zu werden und noch perfektere Materialisten, Anbeter des Goldenen Kalbs in Stein!? Wenn der Haufen endlich stand und die letzte Rate getilgt war, waren die meisten, die daran geschuftet hatten, ausgebrannt und bald auch tot. Machte das Sinn? Aus der Sicht der lachenden Erben vielleicht! Für die Handelnden aber war es nur ein weiterer Opfergang, ein Weg, der sie traurig machte, wenn sie einmal Zeit fanden, um über ihr Tun nachzudenken. Du darfst nie die Sinnfrage stellen – hatte ein schlauer Kopf einmal gesagt. Wie wahr. Jeder Nomade hätte uns verlacht – und nicht nur der Nomade.
Es war schwer zu fassen. Mach einer war zum Ausgangspunkt zurückgekehrt, der sich eigentlich nur geologisch verschoben hatte? Die einst zu überwindende kleinbürgerliche Welt des Dorfes, die sich durch Kulturfeindlichkeit, Bildungslosigkeit und Trivialität in allen Lebensbereichen auszeichnete, war jetzt wieder da; die Existenzform des Gartenzwergs, der statisch in der Landschaft steht und vom eigenen Grund und Boden aus apathisch in die Welt blickt. Im Grunde war es die alte Welt der Spießer, nur dass ihre Pseudowerte diesmal staatlich anerkannt, gefördert und gestützt wurden und der Staat dabei auf eine ideologische Untermauerung und Durchsetzung des Gelebten verzichtete.
Die vielfachen Mechanismen der Manipulation in der geldorientierten, kapitalistischen Gesellschaft mit ihren Abhängigkeiten waren viel subtiler und undurchschaubarer. Die materialistische Gesellschaft würgte den Rest verbliebener Freiheit nicht endgültig ab, sondern beließ – im Unterschied zur totalitären Gesellschaft der Kommunisten – die Freiheit jenen, die noch etwas damit anzufangen wussten. Den meisten Menschen jedoch wurde eine elementare Tatsache nie bewusst: sie gaben die Freiheit, die sie eigentlich hatten, auf und tauschten sie gegen eine selbst auferlegte, freiwillige Unfreiheit ein, um materielle Zielsetzungen zu erreichen.
Geld statt Freiheit, lautete manche Devise, während ich selbst noch lange Jahre gleich zweifach darauf spekulierte, über finanzielle Unabhängigkeit endgültige Freiheit zu erlangen. Eine Schimäre, die ich aus heutiger Sicht als opferreiche Erfahrung und – mit Proust – fast sogar als verlorene Zeit verbuche.
Existenzerfüllung und Lebensglück wurden nunmehr utilitaristisch definiert als das größtmögliche Glück der größten Zahl, wie einst bei Bentham und Mill, wobei die größte Zahl dieser heutigen modernen Menschen ihr persönliches Glück in Wohlstand und Sicherheit sah, speziell in einem ewig vollen und trägen Magen, einer fetten Rente und einem möglichst langen, bequemen Warten auf den Tod ohne besondere Gehirnaktivitäten!
Und dabei lehrt doch gerade die moderne Hirnforschung in erstaunlicher Nähe zur Selbsterkenntnisforderung altgriechischer Philosophen, dass existentielles Glück nicht mit einem schweren Bankkonto verbunden sein muss, mit Wohlstand und vermeintlicher Sorgenfreiheit über Besitz und Eigentum, sondern das Lebensglück mit den vielen existentiellen Erfahrungen zusammenhängt, auf die der Mensch später einmal selbsttröstend zurückblicken kann.
Stimmte das, dann blieb ich mit meinen zahlreichen Erlebnissen ein reicher Mann, auch ohne Geld. Der zur Selbsterkenntnis gelangte Mensch findet seine Existenzerfüllung im Leben in der Eigentlichkeit im Sein und nicht im Haben. Erst dann findet er etwas von der Freiheit vor, die vielleicht John Stuart Mill in jenem Essay on Liberty vorschwebte.
Auch ich brauchte meine Zeit, um materielle Antriebe und Ziele hinter mir zu lassen. Obwohl ich die Pseudohaftigkeit der materiellen Werte einer Spießbürgergesellschaft damals, unmittelbar nach der Ankunft im Westen, noch nicht durchschaut hatte, denn dazu gehören einige Jahre selbst erfahrener und freiwilliger Unfreiheit, aus der man sich in der Regel nie wieder lösen kann, ahnte ich intuitiv die Gefahr und hielt an der bisher beschrittenen, steinigen Bahn fest – in der Hoffnung, möglichst viel Freiheit leben und kreativ altruistisch umsetzen zu können. Das war meine egoistische Antwort auf die Herausforderungen eines allzumenschlichen, materialistischen Umfelds, das vom Ungeist der Schwere und seiner niederziehenden Wirkung bestimmt wird. Dabei wollte ich immer noch hinauf, in die beschwingte Leichtigkeit des Seins, frei nach der Idee Nietzsches, der gegenwärtige, unzulängliche Mensch sei etwas, das zugunsten eines höheren Menschen überwunden werden müsse. Künstlerisch kreative Tätigkeiten und idealistische Projekte dienten als Mittel dazu. Doch der steinige Weg ist ein Weg der Einsamkeit, den das Gegenüber nur eine Weile durchzuhalten vermag!
Also pflegte ich auch weiterhin die Nähe zu Geist und Kunst begann erneut, alles niederzuschreiben, was und wie ich es erlebt hatte, mit einigen spärlichen Kommentaren versehen – für freie Geister und, wie ein anderer Exot es im Rückgriff auf Shakespeare über ein Werk schrieb: For the Happy Few.”
Allen gesegnete Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2010.
Carl Gibson
Ob einer solch differenzierten Sichtweise, Herr Gibson, steht unsereiner nur staunend da und sagt sich: Welch einzigartiger Historiker!
Umwertung aller Werte! Richtig!
Idealisten müßten alleine bleiben, sagte mir jemand vor vielen Jahren.
Und ich habe für meinen Idealismus hart bezahlt.
Damit will ich nicht sagen,ich hätte mich vollständig geläutert und meine Lektion so gelernt, daß ein Rückfall nicht mehr möglich ist.
Gerade vorgestern begegnete man mir mit Unverständnis, weil ich was hinterfragte.
So ist es, Katharina, so wie du es mit den indischen Filmen beschrieben hast, leider: in der Welt der billigen, natürlichen Bedürfnisse und niedrigen Triebe muss es wohl auch so sein, Verführung durch Lächeln und Schmeichelei. Inder Welt des Geistes jedoch muss der unbestechliche Blick auf das Hässliche dieser Welt zur Sprache kommen und ertragen werden, da hilft keine Flucht in das schmeichelnde Schöne.
Umwertung aller Werte?
Wird der Bock zum Gärtner gemacht?
Wenn ein doppelt Kriegführender mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wird,
dann darf man sich nicht wundern,
wenn ein Pseudo-Dissidentin den Literatur-Nobelpreis erhält,
ohne dass die Welt entrüstet aufschreit!
Chamäleons,
Wendehälse,
Altkommunisten predigen heute die Moral
- und die Welt klatscht unkritisch Beifall!
Etwas stimmt nicht mehr in Stockholm!
Vielleicht ist der testamentarische Auftrag Nobels abhanden gekommen?
Carl Gibson
Also immer schön lächeln, Carl.
Und nichts Falsches über die Lippen bringen.
Ambesten Sie schreiben auch ein Buch, das alle lesen wollen.
Dann werden Sie vielleicht auch eingeladen.
Na ja, bei Raab z.B.
Das Ergebnis, Carl, ist bekannt.
Sie werden immer einsamer und unbeliebter, weil in dieser Welt die Lüge eben noch immer Platzhalter für vieles ist.
Und nur so nebenbei gesagt.
Wenn ich eine eigene Meinung habe und sie auch vertrete und eine andere Frau süß lächelnd daherkommt und nichts zu sagen hat oder auch nicht will, weil sie die Anerkennung braucht, wer gewinnt?
Klar doch, die Lächelnde…
Den Kampf für die Wahrheit führte ich auf eigene Kosten – bis zum materiellen Ruin,
als Sache des Bewusstseins,
ohne Förderung vom Staat,
von der Konrad Adenauer-Stiftung,
von der Robert Bosch-Stiftung,
von der Villa Massimo etc. etc.
oder aus Stockholm
Das Resultat ist bekannt.
P.S: Das Zitat bezog sich auf den anderen Beitrag.
Carl Gibson
Wer sonst diese zwei Wörter benutzte und “benutzte” und wo und wofür, das alles will ich hier lieber nicht diskutieren.
Suum cuique – sind ja ein Hohn auf das Bild, das ich oben reinstellte.
Also selber schuld, wenn man ein Paria ist, wenn man die Schwelle zur Kaste der Nomenklatura nicht geschafft hat.
so kann man das Bild Rumäniens zur Zeit des odiosu auch sehen.
Hängt natürlich von der Brille ab.
Suum cuique – Jedem das Seine.
CG
Niederungen ist auch keine Fiktion. Egal was manche noch denken.
Wahrheit ist nicht gleich mit Schönheit.
Vielleicht belügt sich die Welt deshalb so gerne?
In der Ceausescu-Zeit kamen indische Filme in die rumänischen Kinos.
Die Roma aus unserer Stadt rannten alle ins Kino.
Viele unter ihnen waren bettelarm und hatten nie eine Schule besucht.
Diese Filme waren Gold für die Seele dieser vom Leben Betrogenen.
Es war die Lüge, die diese Menschen brauchten, um das Licht für Augenblicke zu sehen.
Wo nichts ist, ist Lüge ein Mittel.
Denn hier kam Lüge schön rüber.
Die Wahrheit hatte den Schein des Elends.
Die Wahrheit war die Hütte, der tägliche Bettelgang oder die Klautour, um den hungrigen Magen zu stillen, es war der Polizist,der im Roma schnell den Täter sah, es war das Paria- Dasein an sich.
So ist es, Katharina, aber wie kämpft man für die Wahrheit?
Moralisten müssen in erster Linie selbst glaubwürdig sein.
Ohne viele und große und schöne Worte zu machen.
Da erscheinen mir Niederungen-Worte aus einer
wirklichen Welt glaubwürdiger. Wenn auch
schmerzhafter weil „hässlicher“.
Aber wahrer…
Carl erinnert uns immer an eine Welt, die es nicht gibt.
Oder habt Ihr alle die Erfahrung gemacht, daß man es im Leben leicht hat, wenn man integer ist?
Ich begegne täglich Menschen, die herumschleimen, die die Wahrheit nicht sehen wollen,die keine eigene Meinung haben (oder sie für sich behalten) und blöd grinsen, wenn einer es wagt,seine Meinung zu verdeutlichen.
Kämpfe für die Wahrheit und du wirst nie arbeitslos!
“Der gesunde Menschenverstand – gerade der Nichtliteraten aber integren Menschen …”
Damit meinen Sie doch sich selbst, werter Herr Gibson, doch leider kann ich Sie nicht als integren Menschen anerkennen, da Sie sich dazu viel zu viel angemaßt haben und auch die Öffentlichkeit über Ihr sog. Institut täuschen.
Hallo Herr Knobler,
Ihnen und allen anderen Konstruktiven hier im Forum gesegnete Weihnachten!
Möge das Licht der Wahrheit die Welt der Finsternis und der Lüge verdrängen!
Was damals Unrecht war, wird nie Recht werden.
Auch wird sich die Lüge nie durchsetzen.
An vier Buchprojekten arbeite ich gleichzeitig. Das Anti-Herta Müller-Buch wird kommen, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Vieles kommt noch hoch – ans Licht!
Und wer hoch steigt, hybrishaft steigt,
der kann tief fallen.
Warte wir es ab, Herr Knobler. Die Mühlen der Wissenschaft mahlen langsam, dafür aber gründlich.
Ich habe alle Zeit der Welt, kann weiter aufklären , weltweit, und abwarten.
Wenn ich eine adäquate Plattfrom bekomme, dann haben Herta Müller und Richard Wagner verloren.
Der gesunde Menschenverstand – gerade der Nichtliteraten aber integren Menschen – wird dem Lügengebäude zum Verhängnis werden.
Wenn ein Riese auf tönernen Füßen steht, wird er beim ersten kleinen Beben stürzen.
Carl Gibson
Es stimmt, was Carl Gibson schreibt…nach seiner Herta Müller-Hetz-Kampagne auf Siebenbuerger.de “…folgten Diskussionen in den diversen Foren mit mehreren Zehntausend Klicks. Die Öffentlichkeit wollte mehr wissen…”
Richtig! Man wollte wissen, wie man sich schützen kann gegen solch unseliege und absurde Diskreditierungs- und Diffamierungsversuche eines rabiat um sich schlagenden gekränkten Kleingeistes…
Wendehälse gibt es viele, nach 1945 auch hier in Deutschland,
auch nach dem DDR-Fall.
Der Mensch ist ein Entwickungswesen -
aus Einsicht und Besserung!
Der RAF-Terroristen-Verteidiger Schily wurde Innenminister der BRD,
RAF-Verteidiger Ströbele wurde “grün” und Parlamentarier,
Steine-in-die Luft-Werfer
( auf die Gefahr hin, dass sie auf das Haupt eines Polizisten niedergehen)
Joschka Fischer
(Donauschwabe aus Ungarn!)
brachte es mit viel politischem Talent und Geschick bis zum Außenminister dieses Landes,
doch aus EINSICHT und Besserung!
Wo ist diese EINSICHT und Besserung bei den denuziationsfreudigen HERTA MÜLLER?
Bei Richard Wagner?
Haben sich die beiden Schwaben-Kritiker je vom Kommunismus losgesagt?
Haben sie bereut??
Sie sie auf nach Canossa – oder nur als Steinewerfer zur Kirchentag der EKD?
Beide sollten sich ihrer früheren Taten schämen und sich hüten,
die noblen Worte Moral und Widerstand in den Mund zu nehmen.
Mein “J’accuse” – ausgesprochen in der Symphonie der Freiheit – bleibt aufrecht,
auch meine Argumente und die legitimen Fragen,
die bald auch in der Forschung gestellt werden – weltweit!
Dann wird man erkennen,was die Worte jenes einsamen Rufers und Philosophen aus der Zelle wert sind.
Carl Gibson
Hallo Herr Gibson,
ich bin schon auf die Reaktion des Herta Müller Anbetungsverein gespannt, wenn Sie ihm in dem angekündigten Buch, statt wohlriechender Harze und Blüten, Hufspäne auf die glühenden Kohlen legen werden.
Ist eigentlich schon bekannt, wann und wo das Buch bestellt werden kann? Ich möchte nämlich 2-3 Exemplare an Bekannte verschenken, die mich immer komisch ansehen, weil ich die Stirn runzle, wenn sie auf den Nobelpreis zu sprechen kommen.
Ihnen und allen Andern wünsche ich ein besinnliches und gnadenreiches Weihnachtfest.
Knobler
Als Christ könnten Sie die Dinge anders betrachten.
Klarstellung zur
angeblichen Dissidenz von Herta Müller
zur Zeit der Ceausescu-Diktatur:
Fakt ist:
Herta Müller war zu keinem Zeitpunkt ein echte Dissidentin in Rumänien.
Sie hat sich vor ihrer Ausreise im Jahr 1987 nie für Menschenrechte oder verfolgte Regimekritiker eingesetzt.
Sie hat in Rumänien nie die Kommunisten bekämpft, ganz im Gegenteil.
Herta Müller hat von den deutfeindlichen Tendenzen der rumänischen Nationalisten und Kommunisten sogar profitiert.
Keiner kann ein Dissidententum von Herta Müller nachweisen, belegen.
Der einzige Zeit-Genosse im wahrsten Sinne des Wortes, der sie als Dissidentin sehen will und sie auch verbal dazu macht – ohne Grundlage – ist ihr langjähriger Ehemann,
Hobby-Philosoph und
Carl Gibson-Kriminalisierer
Richard Wagner aus Perjamosch im Banat.
Er droht mir auch im Namen von Herta Müller,
er reiht mich in die Reihen der Securitate ein,
er
verknüpft meinen Namen mit der Mafia-Organisation Cosa Nostra
und scheut sich nicht, seine Lügen laut überall zu verbreiten.
Weshalb stützt Wagner das Pseudo-Dissidenten- Image der Herta Müller?
Weil er als Windschattenfahrer davon profitiert.
Wer ist dieser Richard Wagner wirklich?
Ein Langjähriges Mitgleid der Rumänischen Kommunistischen Partei ( von 1972 bis über 1985 hinaus), der heute einem primitiven Anti-Kommunismus das Wort redet,
heuchlerisch und verlogen.
Herta Müller und Richard Wagner sind konsequente Wendehälse,
der Nobelpreis wurde unter Vortäuschung falscher Tatsachen erschlichen.
Das werde ich als ehemaliger Bürgerrechtler und ehemaliger politischer Häftling während der Ceausescu-Diktatur so oft wie notwendig wiederholen,
auch vor jedem Gericht.
Carl Gibson
Was aber bedeutet all das, was Sie hier – als sattsam bekannte Wiederholungen Ihrerseits – vortragen gemessen an dem internationalen Renommee der Persönlichkeit Herta Müllers? Das sind doch Nichtigkeiten. Dass Ihnen die Presse keinen Raum gibt, hängt nur mit deren Einschätzung der Substanz Ihrer Kritik zusammen. Wenn man Sie durchgehend so qualifiziert, dann sollten Sie sich einmal hinterfragen, ob Sie wirklich überzeugende Argumente anzubieten haben. Die Presse im Lande ist ja wohl nicht komplett beschränkt und bösartig. Gerade weil Sie sich doch philosophisch bewandert sind, sollten Sie über Mittel verfügen, eigene Standpunkte affektfrei und selbstkritisch zu beleuchten.
@Anonymous, wer immer Sie auch sein mögen,
feige verborgen hinter einem Nichts,
Fakten sind dies:
Als Herta Müller in ihrer Denunziation und Steinigungsaktion in der Frankfurter Rundschau die so genannte Spiegelaffäre von Berlin lostrat,
antworte ich mit einem
“Offenen Brief an Herta Müller”
Die Zeitung “Frankfurter Rundschau” veröffentliche mein “Audiatur et altera pars” nicht, weder online noch in der Druckfassung.
Ihr gutes Recht?
Vielleicht?
Einseitige Parteinahme und protektion der Nobelpreiskandiadatinn durch die FR?
Vielleicht?
Ich suchte um Unterstützung bei der FAZ und der NZZ aus der Schweiz nach.
Ohne Erfolg!
Selbst meine Kommentare wurden bei der NZZ nicht freigeschaltet.
Die “Siebenbürger Zeitung” zitierte aus meinem Offenen Brief an Herta Müller – unter dem Motto:
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Damit war die Diskussion zur Frage der moralischen und politischen Integrität von Herta Müller einer breiten Leserschaft bekannt gemacht.
Es folgten Diskussionen in den diversen Foren mit mehreren Zehntausend Klicks.
Die Öffentlichkeit wollte mehr wissen – auch zur Vita von Herta Müller und zur KP-Vergangenheit von Richard Wagner vor 1987.
Ein legitimes Intersse – auch heute noch.
Dann kam der Lügen_Artikel in DIE ZEIT!
Bis heute steht noch nicht fest,
ob Herta Müller ihn geschrieben hat,
ob es Ijoma Mangold war,
der ZEIT-Vize
und ZDF-Vorleser,
oder ob sonst eine graue Eminenz aus höheren Medien-Etagen mitgewirkt hat.
Ich antwortete auf die Lügen-Apologie unter dem Namen der Herta Müller mit einem zweiten
“Offenen Brief an Herta Müller aus der Feder eines Zeitzeugen und Opfers der Ceausescu-Diktatur”
- und monierte auch die potentiell volksverhetzende Zwischenüberschrift “Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben” als persönlich Betroffener.
Darf gegen Teile des deutschen Volkes gehetzt werden, verehrter Herr Bundespräsident fragte ich mehrfach und forderte die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg.
Eine “Herta Müller” meldete sich auf der Online-Plattform derZEIT sponatan an, um mir zu antworten.
Sie wurde zurückgepfiffen – oder sie überlegte sich es noch einmal. Jedenfalls erlosch die Anmeldung ohne Antwort.
Wie ging es weiter?
Die ZEIT löschte meinen Offenen Brief an Herta Müller und sperrte mich als Kommentator.
Gutes Recht?
Vielleicht!
Guter demokratischer Stil?
Weniger!
DIE ZEIT würgte dann die Securitate-Diskussion für alle Leser ab!
Ein Unding?
Bestimmt!
Zeit-Geist oder Ungeist der Zeit?
Adieu freie Meinungsäußerung!
Carl Gibson wurde der Maulkorb verpasst, den Herta Müller und Richard Wagner bereist im August 2008 via Anwälte und Gericht angestrebt hatten.
Der Kritiker soll schweigen!
Der Dissident soll die angebliche Dissidenz der Herta Müller nicht infrage stellen.
Carl Gibson soll die Nobelpreis-Nominierung nicht gefährden,
indem er nach der moralischen und politischen Integrität von Herta Müller öffentlich fragt.
Ergo stoppen wir ihn dort, wo wir ihn stoppen können.
Das funktionierte nur noch partiell beim SPIEGEL und in der FAZ
es ging noch im FOCUS,
aber nicht mehr bei der ARD oder beim Stern, oder im Berliner Tagesspeiegel oder in “Die Presse” aus Wien oder in den USA etc. etc.
Die Welt erfuhr von meiner Kritik über Wikipedia,
auch wenn mein Porträt dort daraufhin zerhackt wurde
und Herta Müllers Portrait retuschiert wurde
wie der Lügen – Artikel in DIE ZEIT.
Das alles sind Fakten.
Mein Buch:
„Von der Wahrheit der Lüge.
Der Fall Herta Müller aus moralischer und politischer Sicht“,
kommt noch.
Und es kommt noch mehr.
Lügen haben bekanntlich kurze Beine – und Hochmut kommt vor den Fall.
Soviel zur Erinnerung!
Carl Gibson
Kann es sein das dies nicht ein neuer Artikel Müllers ist sondern nur eine Kopie aus dem Zeit-Artikel?
Von getkiss in Dez 19, 2009 – 00:16
Es scheint, als ob der Artikel eine Zusammenstellung frührer Aussagen von Herta Müller wäre und keineswegs ein aktuelles Interview mit ihr.
Manche der Aussagen waren (mir) bereits bekannt, andere habe ich zum ersten Mal gehöhrt.
Josef
Der Bericht aus ornis ist nicht datiert.
Obwohl die meisten Passagen aus Müllers Zeit-Artikel stammen sind aber nähere Ereignisse erwähnt.
Kann es sein das dies nicht ein neuer Artikel Müllers ist sondern nur eine Kopie aus dem Zeit-Artikel?
Na ich kann nur sagen auf den Radio Bericht von Herr Leber……”Frohe Weihnachten!”
Zwieschen der Landsmannschaft und der Herta Müller brennte es gewaltig!! Eiszeit , Schlittschuh Zeit ……..Wer wohl da purtzelt auf dem Eis, Das ist die entscheidente Frage?
Die Frage die ich mir stelle, ist die: Warum nimmt man nich Carl zu der Landsmannschaft, das der alles aufklärt.
Bei der Lanndsmannschaft in München ist der Teifel los , tet ich mol so als Schwob sagen………Kontakt mit Herta, gleich Null.
Viele Vorwürfe Herta Müllers finden sich hier:
http://www.ornis-press.de/im-bund-mit-dem-regime.1227.0.html
Aus meiner Sicht wahrt die Landsmannschaft der Banater Schwaben ihre eigenen Interessen.
Mehr nicht.
Die Landsmannschaft der Banater Schwaben hat Herta Müller die versöhnende Hand entgegengestreckt – aus der Position der Schwäche heraus.
Herta Müller hat – gestärkt durch den ( nach meiner Auffassung erschlichenen) Nobelpreis angelehnt und vieleicht an den Kraftausdruck des Götz von Berlichingen gedacht.
Die Auseinandersetzung mit Herta Müller um die ganze Wahrheit muss von Einzelpersönlichkeiten geführt werden.
Ich werde weiter meinen Weg der Aufklärung gehen – allein.
Irgendwann wird sich die Wahrheit durchsetzen.
Carl Gibson
Zum Thema:
Wie reagiert die Landsmannschaft der Banater Schwaben auf die Vorwürfe von Herta Müller:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1089274/
http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&broadcast=348687&datum=20091216&playtime=1260976257&fileid=eebed9e0&sendung=348687&beitrag=1089274&/
Aus meiner Sicht: Schwach!
Carl Gibson
Die Helden von Timisoara haben meinen tiefsten Respekt, Herr Roman. Viele von uns haben aber das Land einige Jahre vor der Revolution verlassen, so hört für uns der Film ‘Rumänien’ in der Finsternis vor unserer Ausreise auf. S-a rupt filmul. Eine Finsternis, die wir einst in wärmster Freundschaft teilten. Aus dem Fenster eines fremden Hotels betrachtet (doppelt fremd, weil früher dort nur Fremde – stràini – weilten), scheint mir die Stadt heute fremd. Ich bin fremd in ihr, weil ich darin nicht so wohnen kann, wie ihre Einwohner. (Eigentlich könnte ich das, wenn ich mir dort erneut ein Haus kaufen würde, aber dazu fehlt mir der Humor.) Darum fahre ich im Urlaub in völlig fremde Länder; dort erlebe ich eine unverbindliche Art, fremd zu sein – eine, die nicht an die Substanz geht. Das hier wäre also meine Deklaration nicht von, sondern zu Timisoara. Und ich spreche ich nicht nur für mich.
Siehe auch:
http://ro.wikipedia.org/wiki/Proclama%C5%A3ia_de_la_Timi%C5%9Foara
Hier das Original
Proclamaţia de la Timişoara
Populaţia oraşului Timişoara a fost iniţiatoarea Revoluţiei române. Între 16 şi 20 decembrie 1989, ea a purtat, de una singurÄ, un înverşunat rÄzboi cu unul dintre cele mai puternice şi mai odioase sisteme represive din lume. A fost o încleştare cumplitÄ pe care noi, timişorenii, o cunoaştem la adevÄratele ei proporţii.
De-o parte populaţia neînarmatÄ, de cealaltÄ parte Securitatea, Miliţia, Armata şi trupele zeloase de activişti ai partidului. Toate metodele şi mijloacele de reprimare s-au dovedit însÄ neputincioase în faţa dorinţei de libertate a timişorenilor si hotarârii lor de a învinge. Nici arestÄrile, nici molestÄrile, nici chiar asasinatele în masÄ nu i-au putut opri. Fiecare glonţ tras a adus pe baricadele Revoluţiei alţi o sutÄ de luptÄtori. Şi am învins.
În 20 decembrie 1989, Timişoara a intrat definitiv în stÄpânirea populaţiei, transformându-se într-un oraş liber, în marea închisoare care devenise, în acele zile, România.
Din acea zi, întreaga activitate din oraş a fost condusÄ, de la tribuna din Piaţa Operei, de Frontul Democrat Român, exponent în acel moment al Revoluţiei de la Timişoara.
În acea zi, armata a fraternizat cu demonstranţii, hotÄrând sÄ apere împreunÄ cu ei victoria obţinutÄ. În 21 decembrie, în Piaţa Operei, peste o sutÄ de mii de glasuri scandau: “Suntem gata sa murim!” O serie de fapte întâmplate în România îndeosebi dupÄ 28 ianuarie 1990, vin în contradicţie cu idealurile Revoluţiei de la Timişoara. Aceste idealuri nici nu au fost aduse la cunoştinţa opiniei publice româneşti de catre mass-media centralÄ, decât parţial şi confuz. În asemenea condiţii, noi, participanţii nemijlociţi la toate evenimentele dintre 16 şi 22 decembrie 1989, ne vedem nevoiţi sÄ explicÄm întregii naţiuni pentru ce au pornit timişorenii Revoluţia, pentru ce au luptat şi mulţi şi-au jertfit viaţa, pentru ce suntem în continuare hotÄrâţi sÄ luptam cu orice preţ şi împotriva oricui, pânÄ la victoria deplinÄ.
1. Revoluţia de la Timişoara a fost încÄ din primele ei ore, nu doar anticeauşista ci şi categoric anticomunista. În toate zilele Revoluţiei s-a scandat, de sute de ori: “Jos comunismul!”. În consens cu aspiraţia sutelor de milioane de oameni din Estul Europei, am cerut şi noi abolirea imediatÄ a acestui sistem social totalitar şi falimentar. Idealul Revoluţiei noastre a fost şi a rÄmas reîntoarcerea la valorile autentice ale democraţiei şi civilizaţie europene.
2. La Revoluţia de la Timişoara au participat toate categoriile sociale. Pe strÄzile Timişoarei au cÄzut, seceraţi de gloanţe, unul lângÄ altul, muncitori, intelectuali, funcţionari, studenţi, elevi, copii şi chiar locuitori ai satelor, veniţi în sprijinul Revoluţiei. Suntem categoric împotriva tehnicii, tipic comuniste, de dominaţie prin învrÄjbirea claselor şi categoriilor sociale. Pe temeiul ideologiei “luptei de clasÄ” s-au urcat la putere bolşevicii în 1917, pe acelaşi temei, nomenclatura comunista românÄ a instigat dupÄ 1944 o clasÄ socialÄ împotrivÄ alteia, a dezbinat societatea pentru a o supune mai uşor terorii. AvertizÄm împotriva pericolului repetÄrii acestei triste istorii şi chemÄm muncitorii, intelectualii, studenţii, ţÄranii şi toate categoriile sociale la un dialog civilizat şi constructiv, pentru a reface neîntârziat unitatea din timpul Revoluţiei. Trebuie plecat de la realitatea ca toate aceste categorii sociale au fost oprimate în regimul comunist şi nici una nu doreşte astÄzi rÄul celorlalte.
3. La Revoluţia de la Timişoara au luat parte oameni din toate categoriile de vârstÄ. Chiar dacÄ tineretul a fost preponderent, este drept sÄ recunoaştem cÄ oameni de toate vârstele s-au bÄtut cu aceeaşi dârzenie pentru cauza Revoluţiei. Lista victimelor, deşi incompletÄ, este o dovadÄ în acest sens.
4. Pentru victoria Revoluţiei din Timişoara s-au jertfit, alÄturi de români, şi maghiari, şi germani, şi sârbi şi membri ai altor grupÄri etnice care de secole conlocuiesc în oraşul nostru paşnic, în buna înţelegere. Timişoara este un oraş românesc şi european, în care naţionalitÄţile au refuzat şi refuzÄ naţionalismul. InvitÄm pe toţi şovinii din România, indiferent cÄ sunt români, maghiari sau germani, sÄ vinÄ la Timişoara, la un curs de reeducare în spiritul toleranţei şi al respectului reciproc, singurele principii care vor domni în viitoarea Casa a Europei.
5. ÎncÄ în data de 16 decembrie, din primele ore ale Revoluţiei, una dintre lozincile cele mai des scandate a fost: “Vrem alegeri libere!” Ideea pluralismului a fost şi a rÄmas una dintre cele mai scumpe timişorenilor. Suntem convinşi cÄ fÄrÄ partide politice puternice nu poate exista o democraţie autenticÄ, de tip european. Cu excepţia celor extremiste, de stânga sau de dreapta, toate partidele au drept la existenţÄ în cetatea Timişoarei. În oraşul nostru nu au fost atacate şi devastate sediile partidelor politice, nici unul dintre membrii acestora nu a fost ameninţat, insultat sau calomniat. Membrii partidelor politice sunt concetÄţenii noştri, sunt colegii noştri de muncÄ, sunt prietenii noştri care au opinii politice. Democraţia europeanÄ înseamnÄ libera exprimare a opiniilor politice, dialogul civilizat între exponenţii lor şi competiţia loialÄ pentru cucerirea adeziunii politice şi, implicit, a puterii de stat. Am fi acceptat în sistemul democraţiei româneşti şi Partidul Comunist Român, daca el nu ar fi fost compromis total şi definitiv de cÄtre nomenclatura sa, degenerând în fascism roşu. În ţÄrile est europene în care partidele comuniste şi-au pÄstrat minima decenţÄ, societatea le contestÄ în principiu, dar le tolereazÄ în fapt. La noi, partidul comunist a ajuns însa pânÄ la genocid, şi prin aceasta s-a autoexclus din societate. Nu-l vom tolera nici în principiu, nici în fapt, indiferent sub ce denumire ar încerca sÄ renascÄ.
6. DupÄ patru decenii de educaţie şi propagandÄ exclusiv comunistÄ, existÄ în conştiinţa tuturor românilor prejudecÄţi aparţinând acestei ideologii. Existenţa lor nu este o vinÄ pentru purtÄtor. Manipularea lor, însÄ, de cÄtre grupuri interesate în renaşterea comunismului şi reinstaurarea lui la putere este un act contrarevoluţionar. Pe lista de lozinci, multiplicatÄ la xerox şi împÄrţitÄ în 28 ianuarie, demonstranţilor din Piaţa Banu Manta din Bucureşti, se aflau şi slogane vechi de 45 de ani. Identificarea, de pildÄ, a partidelor “istorice” cu partide vânzÄtoare de ţarÄ este un astfel de slogan şi constituie o calomnie. DimpotrivÄ, activiştii comunişti de acum 45 de ani, dintre care unii au şi astÄzi funcţii importante în conducerea ţÄrii, se fac vinovaţi de trÄdarea României şi aservirea ei URSS-ului. Ei sunt cei care scandau atunci: “Stalin şi poporul rus, libertate ne-au adus!” şi nu membrii partidelor “istorice”. Aceştia din urmÄ s-au opus transformÄrii României într-un satelit al Moscovei şi unii au plÄtit cu viaţa aceastÄ îndrÄznealÄ. Se impune redactarea de urgenţÄ a unei scurte, dar corecte, istorii a perioadei 1944-1950 şi difuzarea ei în tiraje de masÄ.
7. Timişoara a pornit Revoluţia împotriva întregului regim comunist şi întregii sale nomenclaturi şi nicidecum pentru a servi ca prilej de ascensiune politicÄ a unui grup de dizidenţi anticeauşişti din interiorul PCR-ului. Prezenţa acestora în fruntea ţÄrii face moartea eroilor din Timişoara zadarnicÄ. I-am fi acceptat poate în urma cu zece ani, dacÄ la Congresul al XII-lea al partidului s-ar fi alÄturat lui Constantin Pârvulescu şi ar fi rÄsturnat clanul dictatorial. Dar n-au fÄcut-o, deşi aveau şi prilejul, şi funcţii importante, care le acordau prerogative. DimpotrivÄ, unii chiar au ascultat de ordinul dictatorului de a-l huli pe dizident. Laşitatea lor din 1979 ne-a costat încÄ zece ani de dictatura, cei mai grei din toata perioada, plus un genocid dureros.
8. Ca o consecinţÄ a punctului anterior, propunem ca legea electoralÄ sÄ interzicÄ pentru primele trei legislaturi consecutive dreptul la candidaturÄ, pe orice listÄ, al foştilor activişti comunişti şi al foştilor ofiţeri de Securitate. Prezenţa lor în viaţa politicÄ a ţÄrii este principala sursÄ a tensiunilor şi suspiciunilor care frÄmântÄ astÄzi societatea româneascÄ. PânÄ la stabilizarea situaţiei şi reconcilierea naţionalÄ, absenţa lor din viaţa publicÄ este absolut necesarÄ. Cerem, de asemenea, ca în legea electoralÄ sÄ se treacÄ un paragraf special care sÄ interzicÄ foştilor activişti comunişti, candidatura la funcţia de preşedinte al ţÄrii. Preşedintele României trebuie sÄ fie unul dintre simbolurile despÄrţirii noastre de comunism. A fi fost membru de partid nu este o vinÄ. Ştim cu toţii în ce mÄsurÄ era condiţionatÄ viaţa individului, de la realizarea profesionalÄ pânÄ la primirea unei locuinţe, de carnetul roşu şi ce consecinţe grave atrÄgea predarea lui. Activiştii au fost însÄ acei oameni care şi-au abandonat profesiile pentru a sluji partidul comunist şi a beneficia de privilegiile deosebite oferite de acesta. Un om care a fÄcut o asemenea alegere nu prezintÄ garanţiile morale pe care trebuie sÄ le ofere un Preşedinte. Propunem reducerea prerogativelor acestei funcţii, dupÄ modelul multor ţÄri civilizate ale lumii. Astfel, pentru demnitatea de Preşedinte al României ar putea candida şi personalitÄţi marcante ale vieţii culturale şi ştiinţifice, fÄrÄ o experienţÄ politicÄ deosebitÄ. Tot în acest context, propunem ca prima legislaturÄ sÄ fie de numai doi ani, timp necesar întÄririi instituţiilor democratice şi clarificÄrii poziţiei ideologice a fiecÄruia dintre multele partide apÄrute. De-abia atunci am putea face o alegere în cunoştinţa de cauzÄ, cu cÄrţile pe faţÄ.
9. Timişoara nu a fÄcut revoluţie pentru salarii mai mari sau pentru avantaje materiale. Pentru acestea era suficientÄ o grevÄ. Suntem toţi nemulţumiţi de sistemul de salarizare, existÄ şi în Timişoara categorii de muncitori care lucreazÄ în condiţii extrem de grele şi sunt prost plÄtiţi (vezi, de pildÄ, cazul celor ce muncesc în turnÄtorii sau în industria detergenţilor), şi, totuşi, nici un colectiv nu a fÄcut grevÄ pentru mÄrirea lefurilor şi nu şi-a trimis delegaţi sÄ trateze cu guvernul revendicÄri materiale exclusive. Majoritatea timişorenilor ştiu ceea ce toţi economiştii se strÄduie în aceste zile sÄ aducÄ ţÄrii la cunoştinţÄ: mÄrirea în acest moment a salariilor ar declanşa automat inflaţia, aşa cum s-a întâmplat în unele state est europene. Iar inflaţia odatÄ pornitÄ, sunt necesari ani de eforturi pentru a o stopa.
Numai creşterea producţiei, deci a cantitÄţii de marfÄ aflatÄ pe piaţa va permite, în paralel, creşterea generalÄ a nivelului de salarizare. În plus, pentru bugetul sÄrac al României, prioritare trebuie sÄ fie acum cheltuielile destinate restabilizÄrii unui nivel minim de civilizaţie. Se impun, de pilda, investiţii urgente în domeniul asistenţei medicale şi salubritÄţii.
10. Deşi militÄm pentru reeuropenizarea României, nu dorim copierea sistemelor capitaliste occidentale, care îşi au neajunsurile şi inechitÄţile lor. Suntem însÄ categoric în favoarea ideii de iniţiativÄ particularÄ. Fundamentul economic al totalitarismului a fost atotputernicia proprietÄţii de stat. Nu vom avea niciodatÄ pluralism politic fÄrÄ pluralism economic. S-au gÄsit însÄ şi voci care, în spirit comunist, sÄ asimileze iniţiativa privatÄ cu “exploatarea” şi pericolul catastrofei de a apare oameni bogaţi. Se speculeazÄ în acest sens invidia leneşului şi teama de muncÄ a fostului privilegiat din întreprinderile comuniste. Dovada ca timişorenii nu se tem de privatizare este faptul cÄ mai multe întreprinderi şi-au anunţat deja intenţia de a se transforma în SocietÄţi anonime pe acţiuni. Pentru ca aceste acţiuni sÄ fie totuşi cumpÄrate pe bani curaţi, ar trebui înfiinţate în fiecare oraş comisii de inventariere a averilor foştilor privilegiaţi ai puterii, corupţiei şi penuriei. De asemenea, acţiunile unei întreprinderi se cuvin oferite spre cumpÄrare în primul rând lucrÄtorilor ei. ConsiderÄm constructivÄ ideea, mai radicalÄ, a privatizÄrii prin împroprietÄrirea tuturor lucrÄtorilor unei întreprinderi cu un numÄr egal de acţiuni, statul urmând sÄ pÄstreze numai acel procent de fonduri care sÄ-i asigure controlul activitÄţii. În felul acesta, s-ar oferi tuturor lucrÄtorilor şanse egale de prosperitate. DacÄ cei leneşi şi-ar pierde şansa, nu s-ar putea totuşi plânge de discriminare.
11. Timişoara este hotÄrâtÄ sÄ ia în serios şi sÄ se foloseascÄ de principiul descentralizÄrii economice şi administrative. S-a şi propus experimentarea în judeţul Timiş a unui model de economie de piaţÄ, pornind de la capacitÄţile sale puternice şi de la competenţa specialiştilor de care dispune. Pentru atragerea mai uşoarÄ şi mai rapidÄ a capitalului strÄin, îndeosebi sub forma de tehnologie şi materii prime speciale, şi pentru crearea de societÄţi mixte, cerem şi pe aceastÄ cale înfiinţarea la Timişoara a unei filiale a BÄncii de Comerţ Exterior. O parte din câştigurile în valutÄ ale pÄrţii române din aceste societÄţi mixte va intra în salariile muncitorilor, într-un procent ce va fi negociat, de la caz la caz, cu liderii sindicali. Plata unei pÄrţi din salariu în valuta va asigura o buna cointeresare materialÄ a muncitorilor. În plus, paşapoartele nu vor mai fi carnete bune doar de ţinut în sertar. O altÄ consecinţÄ pozitivÄ ar fi scÄderea cursului valutar la bursa liberÄ, ceea ce ar atrage dupÄ sine creşterea imediatÄ a nivelului de trai.
12. DupÄ cÄderea dictaturii au fost invitaţi în ţarÄ toţi românii plecaţi în exil, pentru a pune umÄrul la reconstrucţia României. Unii s-au întors, alţii şi-au anunţat intenţia de o face. Din pÄcate, instigaţi de forţe obscure, s-au gÄsit şi oameni care sÄ huleascÄ pe exilaţii reîntorşi, sÄ-i califice trÄdÄtori, sÄ-i întrebe tendenţios ce au mâncat în ultimii zece ani. Este o atitudine care nu ne face cinste. În disperarea care ne-a stÄpânit în ultimii patruzeci de ani, poate cÄ nu a fost român cÄruia sÄ nu-i fie trecut prin minte, mÄcar o datÄ, sÄ scape de mizerie luând calea exilului. Mulţi dintre românii aflaţi astÄzi departe de ţarÄ au plecat dupÄ persecuţii politice şi chiar dupÄ ani grei de închisoare. Ar fi ruşinos din partea noastrÄ sÄ-i hulim şi noi cu vorbele activiştilor comunişti de odinioarÄ. Exilul românesc înseamnÄ sute de profesori eminenţi care predau la cele mai mari universitÄţi din lume, mii de specialişti preţuiţi la cele mai puternice firme occidentale, zeci de mii de muncitori calificaţi în tehnologiile cele mai avansate. SÄ fim mândri de ei şi sÄ transformam rÄul în bine, fÄcând din trista şi dureroasa diaspora româneascÄ o forţÄ înnoitoare pentru România. Timişoara îi aşteaptÄ cu dragoste pe toţi exilaţii români. Sunt compatrioţii noştri şi, azi mai mult ca niciodatÄ, avem nevoie de competenta lor, de europenismul gândirii lor şi chiar de sprijinul lor material. De asemenea, cultura româna va fi întreagÄ numai dupÄ ce se reintegreazÄ în ea cultura din exil.
13. Nu suntem de acord cu stabilirea zilei de 22 decembrie ca zi naţionalÄ a României. În felul acesta se eternizeazÄ persoana dictatorului, de fiecare datÄ sÄrbÄtorindu-se un numÄr de ani de la cÄderea lui. În majoritatea ţÄrilor care şi-au legat ziua naţionalÄ de o revoluţie, ziua aleasÄ este cea a declanşÄrii revoluţionare, fiind astfel glorificat curajul poporului român de a se ridica la luptÄ. Un singur exemplu: ziua naţionalÄ a Franţei este 14 iulie, ziua când, în 1789, a început Marea Revoluţie francezÄ prin dÄrâmarea Bastiliei. În consecinţÄ, cerem instituirea zilei de 16 decembrie ca zi naţionalÄ a României. Astfel, copiii, nepoţii şi strÄnepoţii noştri vor celebra curajul poporului de a înfrunta opresiunea, şi nu cÄderea unui tiran nemernic. Cu excepţia ziarului România LiberÄ, presa, radioul şi televiziunea din Bucureşti. Evenimentele comentate ca revoluţionare sunt numai cele din 21-22 decembrie. Ne închinÄm cu pietate în faţa eroilor bucureşteni, ca şi în faţa eroilor din Lugoj, Sibiu, Braşov, Târgu Mureş, Cluj, Arad, Reşiţa şi din toate celelalte oraşe care au avut nevoie de martiri pentru a cuceri libertatea. Ne doare şi ne revolta însa politica centralÄ de minimalizare a Revoluţiei noastre, evident şi prin efortul de diminuare a numÄrului morţilor. Noi am fost pe strÄzile Timişoarei în zilele Revoluţiei şi ştim cÄ numÄrul lor este mai mare decât cel anunţat oficial. Îi asigurÄm însÄ pe acei care astÄzi tÄinuiesc adevÄrul cÄ nu vom înceta lupta pânÄ când nu vor fi aduşi în fata instanţei, în calitate de complici la genocid. Aceasta Proclamaţie s-a nÄscut din necesitatea de aduce la cunoştinţa naţiunii române adevÄratele idealuri ale Revoluţiei de la Timişoara. A fost o revoluţie fÄcutÄ de popor şi numai de el, fÄrÄ amestecul activiştilor şi securiştilor. A fost o revoluţie autenticÄ şi nu o loviturÄ de stat. A fost categoric anticomunistÄ şi nu doar anticeauşistÄ. La Timisoara nu s-a murit pentru ca activişti comunişti din rândurile doi şi trei sÄ treacÄ în frunte şi unul din participanţii la genocid sÄ fie numit de cÄtre aceştia ministru de interne. Nu s-a murit pentru ca dezbinarea socialÄ şi naţionalÄ, cultul personalitÄţii, cenzura mass-mediei, dezinformarea, ameninţÄrile telefonice şi scrise şi toate celelalte metode comuniste de constrângere sÄ fie practicate în vÄzul lumii, în timp ce nouÄ ni se cere pasivitate în numele stabilitÄţii sociale. Aceasta Proclamaţie se adreseazÄ în primul rând celor care au primit revoluţia cadou şi se mirÄ de ce suntem nemulţumiţi, de vreme ce dictatura a cÄzut, s-au abrogat o serie de legi proaste şi a mai apÄrut şi câte ceva în prÄvÄlii. Acum ştiu de ce suntem nemulţumiţi: nu acesta a fost idealul Revoluţiei de la Timisoara. Noi, autorii acestei Proclamaţii, participanţi la evenimentele dintre16 şi 22 decembrie 1989, nu consideram Revoluţia încheiatÄ. O vom continua paşnic, dar ferm. DupÄ ce am înfruntat şi am învins, fÄrÄ ajutorul nimÄnui, unul dintre cele mai puternice sisteme represive din lume, nimeni şi nimic nu ne mai poate intimida.
Timişoara 11 martie 1990
“Temeswar ist eine Rumänische und europäische Stadt, [...] Wir laden alle Chauvinisten des Landes, ganz gleich, ob Rumänen, Ungarn oder Deutsche sind, nach Temeswar ein zu einem Lehrgang der Umerziehung zu Toleranz, zu gegenseitiger Achtung, da dies die einzigen Prinzipien sind, die in den zukünftigen Haus Europas herrschen werden.
”
Von Josef Roman in Dez 17, 2009 – 15:09
Vielen Dank, Herr Roman. Wo sollen die aber wohnen, die eingeladeten “Chauvinisten”? In einem teuren, womöglich auch noch verwanzten Hotelzimmer, während die damaligen Befehlshaber die Häuser und die Wohnungen der “Chauvinisten” an sich gerissen haben?
“Lehrgang der Umerziehung ” – hießen die früher nicht Umerziehungslager?
Danke, Lukas, für den Hinweis.
Ich habe das Interview kommentiert.
Es ist verloegen wie alles, was aus der Richtung kommt.
Einigen hat man einen Knochen hingeworfen – die knabbern jetzt vergnügt daran.
Andere sind froh, in ihrer Bedeutungslosigkeit und Dunkelheit etwas von dem Licht abzubekommen, das in ihre Langeweile strahlt.
Ich habe Söllner auch inder FR verteidigt, so gut das auf 800 Zeichen beschränkt möglich war.
Aber langsam werden die bundesdeutsche Autoren wach und fragen sich,
wer ihnen da die Butter vom Brot genommen hat.
Vielleicht greift Günther Jauch das Nobelpries-Thema auf in STERN TV
und sorgt für “mehr Licht”
mehr Glasnost und Perestroika auch im Banat und in der BRD.
Carl Gibson
P.S. Zu Gunther Thriene:
Das Herta Müller Happening könnte unter dem Motto stehen:
Ich lüge, also bin ich!
Hauptsache der Rubel rollt!
Als Ehrengast wäre noch einzuladen:
Michael Naumann (SPD) von DIE ZEIT
und Adrian Paunescu als Showmaster!
Carl Gibson
Zum Thema – bitte den Link einkopieren.
http://www.stern.de/kultur/buecher/interview-mit-helmuth-frauendorfer-in-den-faengen-der-rumaenischen-securitate-1530054.html
Vielen dank, Herr Roman, für diese ausführliche Fassung der “Proklamation von Temeschburg” /Temeswar.
Wie oben erwähnt:
“Die Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung druckten meine Stellungnahme als Leserbrief in der Ausgabe vom 9. Mai 1990 ab”
Mir stand seinerzeit eine wesentlich kürzere Fassung zur Verfügung – die FAZ kürzte wohl auch noch etwas – und ich habe in meinem Buch auch nur einige Essenzen mitgeteilt.
Gestern abend verfolgte ich den österreichischen Spielfilm “Reqiuem für Dominique” auf 3sat mit den Protagonisten Erich Pfaff udn Antonia Rados … und den vielen Schweinereien der Securitate –
Desinformation …
Nach 30 Jahren Abwesenheit sah ich den Dom , die Lenau-schule, die Oper,
und das Popa Sapca- Gefägnis, das ich auch von innen kenne.
Wie ich erfahren habe, werden die revolutions Ereignisse in meiner Geburtsstadt an der Bega in diesen Tagen würdig begangen.
Carl Gibson
Zur Erinnerung:
Die Proklamation von Temeswar
Die Bevölkerung der Stadt Temeswar war der Initiator der Rumänischen Revolution. Sie führte zwischen dem 16. und 20. Dezember 1989 allein einen unerbittlichen Krieg gegen eines der stärksten und grässlichsten Unterdrückungssysteme der Welt. Es war eine schreckliche Spannung, die nur wir Temeswarer in ihrem wirklichen Ausmass kennen. Auf der einen Seite die unbewaffnete Bevölkerung, auf der anderen die Securitate, die Miliz, die Armee und die diensteifrigen Truppen der Parteifunktionäre. Alle Unterdrückungsmittel und Methoden erwiesen sich als unwirksam vor dem Freiheitsdrang der Temeswarer und ihrer Entschiedenheit zu siegen. Weder die Verhaftungen, noch die Belästigungen, ja nicht einmal der Massenmord, konnte sie aufhalten. Jede gefeuerte Kugel brachte weitere hundert Kämpfer auf die Barrikaden der Revolution. Und wir haben gesiegt. Am 20. Dezember 1989 geriet Temeswar vollkommen unter die Herrschaft der Bevölkerung und wurde somit eine freie Stadt in dem grossen Gefängnis, in das sich Rumänien in jenen Tagen verwandelt hatte. Die gesamte Tätigkeit der Stadt wurde seitens der Rumänischen Demokratischen Front, zu jenem Zeitpunkt Exponent der Temeswarer Revolution, von der Tribüne auf dem Opernplatz aus geleitet. Am selben Tag verbrüderte sich die Armee mit den Demonstranten und beschloss gemeinsam mit ihnen den erzielten Sieg zu verteidigen. Am 21. Dezember riefen auf dem Opern Platz mehr als hunderttausend Stimmen: “Wir sind bereit zu sterben.”
Mehrere Ereignisse, die besonders nach dem 28. Januar 1990 in Rumänien stattfanden, stehen im Gegensatz zu den Idealen der Temeswarer Revolution. Diese Ideale wurden der rumänischen Öffentlichkeit nur teilweise und konfus durch die zentralen Massenmedien bekanntgemacht. Unter diesen Bedingungen fühlen wir, die unmittelbar an allen Ereignissen in der Zeitspanne 16. bis 22. Dezember 1989 Beteiligten, uns verpflichtet, der gesamten Nation zu erklären, warum die Temeswarer die Revolution entfachten, wofür sie kämpften, wofür viele ihr Leben opferten, wofür wir auch weiter kämpfen wollen, um jeden Preis und gegen jedermann, bis zum endgültigen Sieg.
1. Die Temeswarer Revolution war vom Anfang an nicht nur gegen Ceausescu sondern entschieden auch gegen dem Kommunismus gerichtet. Während des ganzen Ablaufes der Revolution wurde hunderte Male gerufen: “Nieder mit dem Kommunismus!”. Im Einklang mit den Bestrebungen Hunderter Millionen von Menschen aus Osteuropa forderten auch wir die vollständige Abschaffung dieses totalitären und gescheiterten sozialen Systems. Das Ideal unserer Revolution war und bleibt die Rückkehr zu den wirklichen Werten der Demokratie und der europäischen Zivilisation.
2. An der Temeswarer Revolution nahmen alle gesellschaftlichen Kategorien teil. Auf den Strassen Temeswars fielen von den Kugeln niedergemacht, nebeneinander Arbeiter, Intellektuelle, Beamte, Studenten, Schüler, Kinder und sogar Dorfbewohner, die der Revolution zu Hilfe gekommen waren. Wir sind entschieden gegen die typisch kommunistische Weise, durch Verfeindung der Gesellschaftsklassen und der sozialen Kategorien zu herrschen, Aufgrund der Ideologie des Klassenkampfes kamen 19l7 die Bolschewisten an die Macht, aufgrund derselben Ideologie hetzten die rumänischen Kommunisten nach 1944 die Gesellschaftsklassen gegeneinander auf, schufen Zwiespalt in der Gesellschaft, um sich leichter dem Terror zu unterwerfen. Wir warnen vor der Gefahr der Wiederholung dieser törrigen Geschichte und rufen die Arbeiter, Intellektuellen, Studenten, Bauern sowie alle sozialen Kategorien zu einem zivilisierten und konstruktiven Dialog auf, um die Einheit aus der Zeit der Revolution unverzüglich wiederherzustellen. Es muss von der Tatsache ausgegangen werden, dass alle diese sozialen Kategorien während des kommunistischen Regimes unterdrückt waren und dass heute keine der anderen feindlich gesinnt ist.
3. An der Temeswarer Revolution Beteiligten sich Menschen aller Altersstufen. Wenn auch die Jugend überwiegend war, müssen wir anerkennen, das die Menschen jeden Alters mit derselben Entschlossenheit für die Sache der Revolution kämpften. Die Liste der Opfer, wen auch unvollständig, ist ein Beweis dafür.
4. Für den Sieg der Temeswarer Revolution opferten sich ausser Rumänen auch Ungarn, Deutsche, Serben und Vertreter anderer ethnischen Gruppen, die seit Jahrhunderten friedlich und in gutem Einvernehmen miteinander in unserer Stadt leben. Temeswar ist eine Rumänische und europäische Stadt, in der die Nationalitäten den Nationalismus stets ablehnten und ihn auch weiterhin ablehnen. Wir laden alle Chauvinisten des Landes, ganz gleich, ob Rumänen, Ungarn oder Deutsche sind, nach Temeswar ein zu einem Lehrgang der Umerziehung zu Toleranz, zu gegenseitiger Achtung, da dies die einzigen Prinzipien sind, die in den zukünftigen Haus Europas herrschen werden.
5. Schon am 16. Dezember, in den ersten Stunden der Revolution, hiess eine der am häufigsten gerufenen Losungen: “Wir wollen freie Wahlen!”. Die Temeswarer traten und treten für die Idee des politischen Pluralismus ein. Wir sind uns dessen bewusst, da8 es ohne starke politische Parteien keine wirkliche Demokratie europäischen Typs geben kann. Mit Ausnahme der extremistischen links- und rechtsgerichteten Parteien sind in Temeswar alle Parteien existenzberechtigt. In unserer Stadt wurde der Sitz keiner politischen Partei angegriffen oder zerstört, es wurden auch keine Mitglieder einer Partei bedroht, beschimpft aber verleumdet. Die Mitglieder der politischen Parteien sind unsere Mitbürger, unsere Arbeitskollegen, unsere Freunde, die ihre eigenen politischen Ansichten haben. Die europäische Demokratie bedeutet der freie Ausdruck der politischen Ansichten, der zivilisierte Dialog zwischen den Vertretern dieser Ansichten und der loyale Wettstreit. In den osteuropäischen Ländern, in denen die kommunistischen Parteien ein Minimum an Anstand bewahrt haben, scheut die Gesellschaft sich im Prinzip, doch sie duldet sie. Bei uns jedoch gelangte die kommunistische Partei bis zum Massenmord und dadurch schliess sie sich aus der Gesellschaft aus. Wir werden sie unter keinen Umständen dulden, ganz gleich unter welcher Bezeichnung sie es versuchen wurde, wieder zu entstehen.
6. Nach vier Jahrzehnten ausschliesslicher kommunistischer Erziehung und Propaganda gibt es im Bewusstsein aller Vorurteile, die dieser Ideologie angehören. Das Vorhandensein dieser Vorurteile ist nicht die Schuld der Betroffenen. Aber ihre Manipulation durch Gruppen, die an der Wiedergeburt des Kommunismus und an dessen Machtergreifung interessiert sind, ist es eine kontrarevolutionäre Tat. Auf der am 28. Januar 1990 den Demonstranten vom Banu-Manta-Platz in Bukarest verteilten Listen von Losungen, standen auch Schlagworte von vor 45 Jahren. Die Gleichstellung “historischer”, Parteien beispielsweise mit Parteien die das Land verkaufen wollen, ist ein solcher Slogan und stellt eine Verleumdung dar. Die Kommunisten von vor 45 Jahren, von denen einige auch heute noch bedeutende Ämter in der Führung des Landes begleiten, können des Landesverrates und der Auslieferung Rumäniens an die UdSSR beschuldigt werden. Sie sind jene, die damals riefen: “Stalin und das russische Volk haben uns die Freiheit gebracht!” Die Mitglieder der historischen Parteien hingegen haben sich der Umwandlung Rumäniens in einen Satelliten Moskaus widersetzt und Einige haben dieses Wagnis mit dem Leben bezahlt. Es ist notwendig, schnellstens eine kurze aber korrekte Geschichte der Periode 1944-1950 zu schreiben und diese in Massenauflage zu verbreiten.
7. Temeswar startete die Revolution gegen das gesamte kommunistische Regime und gegen dessen gesamte Nomenklatura, aber keinesfalls um die Revolution als Mittel des politischen Aufstiegs einer Gruppe gegen Ceausescu gerichteter Dissidenten aus den Reihen der Rumänischen Kommunistischen Partei zu benutzen. Die Anwesenheit dieser an der Spitze des Landes macht den Tod der Temeswarer Helden sinnlos. Wir hätten sie vielleicht vor 10 Jahren akzeptiert, wenn sie sich beim XII. Parteitag an die Seite Constantin Parvulescus gestellt und den Diktatorenklan gestürzt hätten. Sie taten es nicht, obwohl sie die Gelegenheit dazu hatten, ebenso bedeutende Ämter begleiteten, die ihnen die Prarogative dazu lieferten. Doch einige von ihnen befolgten sogar den Befehl des Diktators und beschimpften die Dissidenten. Ihre Freiheit von damals, band uns noch 10 Jahre Diktatur auf, die schwersten der gesamten Epoche, dazu noch einen schmerzlichen Massenmord.
8. Als Folge des vorhergehenden Punktes schlagen wir war, dass das Wahlgesetz für die ersten drei aufeinander folgenden Legislaturperioden den ehemaligen Funktionären der Rumänischen Kommunistischen Partei und Securitate Offiziere jedwelche Kandidatur versagt. Ihre Anwesenheit im politischen Leben des Landes ist die Hauptquelle der Spannungen und des Misstrauens, die heute die rumänische Gesellschaft bewegen. Bis zur Stabilisierung der Lage und bis zur nationalen Versöhnung ist es unbedingt notwendig, sie aus den Öffentlichen Leben auszuschliessen. Wir fordern ausserdem einen Sonderparagraphen im Wahlgesetz, der den ehemaligen kommunistischen Funktionären die Kandidatur für des Amt das Landespräsidenten verbietet. Der Präsident Rumäniens muss eines der Symbole unseres Lossagens vom Kommunismus sein. Parteimitglied gewesen zu sein ist keine Schuld. Wir alle wissen, wie sehr das Leben jedes einzelnen vom roten Büchlein bedingt war, beginnend mit den beruflichen Werdegangs bis zur Erlangung einer Wohnung. Wir wissen noch welche schweren Folgen die Rückgabe des roten Büchleins hatte. Die Funktionäre waren jedoch jene Menschen, die ihren Beruf aufgaben, um der kommunistischen Partei zu dienen und sich der besonderen materiellen Privilegien zu erfreuen, welche diese bot. Wir schlagen die Reduzierung der Vorzüge dieses Amtes vor, nach den Muster vieler zivilisierter Länder der Welt. Demnach können wir für das Präsidentenamt auch markante Persönlichkeiten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens ohne besondere politische Erfahrung kandidieren. Ebenfalls in diesem Zusammenhang schlagen wir vor, dass die erste Legsilaturperiode nur zwei Jahre beträgt. Diese Zeit ist notwendig für die Festigung der demokratischen Institutionen und die Klärung der ideologischen Position der vielen nun aufgetretenen Parteien. Erst danach könnten wir eine Wahl mit voller Kenntnis der Sachlage und mit offenen Karten treffen.
9. Die Temeswarer machten keine Revolution zwecks Erlangung höherer Löhne und anderer materieller Vorteile. Dafür hätte ein Streik genügt. Wir alle sind mit den Entlohnungssystem unzufrieden; es gibt auch in Temeswar Arbeiter, die unter ausserst schwierigen Bedingungen arbeiten und schlechte Löhne haben (beispielsweise jene, die in Giessereien oder in der Waschmittelindustrie tätig sind), trotzdem hat keine Belegschaft einen Streik ausgerufen, um höhere Löhne zu erzielen, und hat auch keine Abgeordneten nach Bukarest geschickt, die mit der Regierung ausschliesslich über materielle Forderungen verhandeln sollen. Die Mehrheit der Temeswarer kennt das, was die Ökonomisten in diesen Tagen dem Land zur Kenntnis bringen wollen. Die Erhöhung der Löhne zu diesem Zeitpunkt würde sofort die Inflation auslösen, so wie das in manchen Osteuropäischen Staaten der Fall war. Und ist die Inflation mal ausgelöst, braucht man Jahre der Anstrengungen, um sie aufzuhalten. Nur das Anwachsen der Produktion, also der Menge an Waren, die sich auf den Markt befinden, ermöglicht gleichzeitig die allgemeine Anpassung der Löhne. Noch mehr, wegen des armen Budgets Rumäniens muss jetzt die Wiederherstellung eines minimalen Niveaus an Zivilisation Vorrang haben. Es sind beispielsweise dringende Investitionen im Bereich der ärztlichen Betreuung und der Salubrität notwendig.
10. Obzwar wir für die Wiedereuropäisierung Rumäniens kämpfen, wollen wir nicht die westlichen kapitalistischen Systeme nachahmen, die ja auch ihre Mängel und Rechtswidrigkeiten haben. Wir sind aber entschieden für die Privatinitiative. Die wissenschaftliche Grundlage des Totalitarismus war die Allmacht des Staatseigentums. Wir werden niemals politischen Pluralismus haben, wenn wir keinen wirtschaftlicher Pluralismus haben. Es gab Stimmen, die im Sinne des Kommunismus die Privatinitiative mit Ausbeutung gleichsetzen und mit der Gefahr der Katastrophe des Auftretens reicher Leute. In diesem Sinne wird der Neid des Faulen und die Arbeitsscheu des ehemaligen kommunistischen Betrieb von Privilegierten ausgenützt. Ein Beweis dafür, dass sich die Temeswarer vor der Privatisierung nicht fürchten, ist die Tatsache, dass mehrere Betriebe bereits ihre Absicht bekundeten, sich in anonyme Aktiengesellschaften zu verwandeln. Damit solche Aktien mit unbeschmutzten Geld gekauft werden, müssten in jeder Stadt Kommissionen gegründet werden zwecks Bestandsaufnahme der Korruption. Ebenso sollen die Aktien eines Betriebes zuerst seinen Arbeitern zum Ankauf angeboten werden. Wir sind auch für eine radikalere Idee der Privatisierung durch eine gleiche Aufteilung der Aktien an alle Arbeitnehmer eines Betriebes, wobei der Staat nur jenen Prozentsatz an Fonds behält, der ihm die Aufsicht über die Tätigkeit sichert. Auf dieser Weise würden sich allen Arbeitnehmern die gleichen Chancen des Wohlstandes bieten. Wenn die Arbeitsscheuen ihre Chance verlieren würden, könnten sie sich nicht über Diskriminierung beklagen.
11. Temeswar ist entschlossen, das Prinzip der wissenschaftlichen und administrativen Dezentralisierung ernst anzuwenden. Es wurde auch schon vorgeschlagen, ein eigenes Modell der Marktwirtschaft zu experimentieren, ausgehend von den hier vorhandenen starken Wirtschaftseinheiten und der Kompetenz der Fachleute aus diesem Landteil. Damit schneller und leichter ausländisches Kapital, insbesondere in Form von Technologien und Sonderrohstoffen, herangezogen und die Schaffung gemischter Gesellschaften ermöglicht werden kann, fordern wir auch auf diesem Wege die Gründung einer Filiale der Aussenhandelsbank in Temeswar. Ein Teil des Valutaeinkommens der rumänischen Seite dieser Gesellschaften wird in die Löhne der Arbeiter einbezogen, und zwar in einem Prozentsatz, der von Fall zu Fall mit den Gewerkschaftsführern ausgehandelt wird. Dies wird die materielle Kointeressierung der Arbeiter fordern. Ausserdem werden die Pläne nicht mehr nur in den Schubladen liegen bleiben. Eine weitere positive Folge war das Sinken des Valutakurses an der freien Börse, was ein sofortiges Anwachsen des Lebensniveaus der Menschen mit sich bringen würde.
12. Nach der Zerschlagung der Diktatur wurden alle Rumänen aus dem Exil aufgefordert, ins Land zurückzukehren, um beim Wiederaufbau mitzuhelfen. Einige sind schon zurückgekehrt, andere haben mitgeteilt, dass sie zurückkehren wollen. Leider gab es Menschen, die, aufgewiegelt von zwielichtigen Kräften, die aus dem Exil Zurückkehrten, als Verräter bezeichneten, sie fragten was sie in den letzten zehn Jahren gegessen hätten. Diese Haltung gereicht uns nicht zur Ehre. In der Verzweiflung, in der wir in den letzten vierzig Jahren lebten, gab es vielleicht keinen Rumänen, der nicht wenigstens einmal der Gedanke kam, ins Exil zu gehen, um der Misere zu entkommen. Viele Rumänen, die heute fern der Lande leben, verliessen es wegen politischer Verfolgung und sogar noch schweren Jahren der Haft. Es wäre schändlich unsererseits, diese nun mit den Worten der ehemaligen Funktionäre zu beschimpfen. Das rumänische Exil bedeutet, dass Hunderte von hervorragenden Professoren an den grössten Universitäten der Welt lehren, dass Tausende von Fachleuten in den mächtigen westlichen Firmen geschützt werden, dass viele Tausende von Arbeitern in den fortgeschrittensten Technologien ausgebildet sind. Seien wir stolz auf diese, verwandeln wir das Böse ins Gute und machen wir aus der traurigen, schmerzhaften rumänischen Diaspora eine erneuernde Kraft für Rumänien. Temeswar erwartet die rumänischen Exilanten mit offenen Armen. Es sind unsere Mitbürger und wir brauchen heute mehr den je ihre Kompetenz, ihr europäisches Denken und auch ihre materielle Unterstützung. Ebenso wird die rumänische Kultur erst nach der Wiederintegration der Exilkultur vollständig sein.
13. Wir sind mit dem 22. Dezember als Nationalfeiertag Rumäniens nicht einverstanden. Auf diese Weise wird der Diktator verweigert da ja jedes Mal eine Anzahl von Jahren seit seines Sturzes gefeiert wird. In den meisten Ländern, deren Nationalfeiertag an eine Revolution gebunden ist, ist es der Tag des Ausbruches der Revolution wodurch der Mut des Volkes gewürdigt wird. Ein einziges Beispiel: der Nationalfeiertag Frankreichs ist der 14. Juli, der Tag an den im Jahre 1789 die Gro8e Französische Revolution durch den Fall der Bastille begann. Deshalb fordern wir, dass der 16. Dezember zum Nationalfeiertag Rumäniens erklärt wird. Auf diese Weise werden unsere Nachkommen den Mut des Volkes, der Unterdrückung zu trotzen, feiern und nicht den Fall eines niederträchtigen Tyrannen. Mit Ausnahme der Zeitung “Romania Libera” vergass die Presse, der Rundfunk und das Fernsehen aus Bukarest fast die Temeswarer Revolution. Es werden nur die revolutionären Ereignisse vom 21. und 22. Dezember kommentiert. Wir beugen uns ehrfurchtsvoll vor den Helden aus Bukarest, Hermannstadt, Kronstadt, Tg. Muresch, Klausenburg, Arad, Reschitza und aus allen anderen Städten, die Märtyrer brauchten, um die Freiheit zu erringen. Es schmerzt und empört uns zugleich, dass man an zentraler Stelle eine Politik der Minimalisierung unserer Revolution führt, was auch ersichtlich ist aus den Bemühungen, die Zahl der Toten zu verringern. Wir waren in den Tagen der Revolution auf den Strassen in Temeswar und wir wissen, dass die Zahl der Toten viel grösser ist als die öffentlich bekanntgegebene Zahl. Wir versichern all den jenigen, die heute die Wahrheit verschweigen, dass wir nicht aufhören werden zu kämpfen, bis sie nicht als Mithelfer beim Massenmord oder Gericht waren.
Diese Proklamation entstand aus der Notwendigkeit heraus, der gesamten rumänischen Nation die wirklichen Ideale der Temeswarer Revolution bekanntzumachen. Es war die Revolution des Volkes und nur des Volkes, ohne Beitrag der Funktionäre und der Securisten. Es war eine Revolution im wahrsten Sinne des Wortes und kein Staatsstreich. Es war entschieden eine Revolution gegen den Kommunismus und nicht nur gegen Ceausescu. Man starb in Temeswar nicht, damit kommunistische Funktionäre aus der zweiten und dritten Reihe an die Spitze kommen und damit einer der am Massenmord Beteiligten zum Innenminister ernannt werde. Man starb nicht, damit die nationale und soziale Entzweiung, der Personenkult, die Zensur der Massenmedien, die Falschinformierung, die telefonischen und schriftlichen Drohungen sowie alle anderen kommunistischen Mittel der Einschüchterung offen praktiziert werden, während man von uns im Namen der sozialen Stabilisierung passives Verhalten fordert.
Diese Proklamation richtet sich vor allem an jene die die Revolution als Geschenk erhielten und nun staunen, weshalb wir unzufrieden sind, wo doch die Diktatur gefallen ist, eine Reihe schlechter Gesetze aufgehoben sind und man in den Läden einiges zu kaufen bekommt. Jetzt wissen sie es, warum wir unzufrieden sind: nicht das war das Ideal der Temeswarer Revolution. Wir, die Verfasser dieser Proklamation, Teilnehmer an den Ereignissen vom 16. bis 22. Dezember 1989, betrachten die Revolution als noch nicht beendet. Wir werden sie friedlich aber entschieden weiter führen. Nachdem wir einem der mächtigsten Unterdrückungssysteme der Welt gestürzt und es ohne Hilfe von irgend jemand besiegt haben, kann uns niemand und nichts mehr einschüchtern.
Timisoara, Rumänien, den 11. März 1990
Noch tewas, Polkakenich!
Werner Söllner ist ein sympathischer Zeitgenosse,
ein Banter Schwabe,
der – im Gegensatz zu Herta Müller -
nicht gegen uns geschrieben und geschimpft hat.
Er hat die Cerausescu-Diktatur bereits im Jahr 1982 verlassen
und er hat von hier aus – als “Sühnleistung” für die Schwächephase seiner Jugend,
über den Kommunimus aufgeklärt.
Carl Gibson
Es ist so wie ich es gesagt habe: “Wenn einer gegen diese frühere Macht aufmucken kann, ist es ganz alleine Carl Gibson von unseren Schwaben.”
Soviel möchte ich zu diesem Thema beitragen.
Danke Carl für deine Berichte.
Eva Demski kann nur das vermuten, was die Logik und das Menschliche-Allzumenschliche nahe legt,
Georg Kiss!
Aber es gibt das noch einige, die in der Tat keinen Dreck am Stecken haben,
die in keinem Zirkel waren,
in keiner roten Partei,
die als Zeitzeugen frei berichten können, was sie erlebt haben.
Hier ist mein Beitrag zur “relativen Entlastiuung ” von Werner Söllner – ein Dichter,
der in unseren Raum (Banat!) hineingeboren wurde …wie er im Gespräch mit IKGS Direktor Professor Stefan Sienerth um 1995 fromuliertte.
Den echten Pakt mit den roten Teufeln habe ich in der Symphonie am Fall Ion Caraion im Detail beschrieben.
Als ich im Rahmen der „Spitze-Affäre von Berlin“ legitime Fragen aufwarf, handelte ich mir von Seiten der Aktionsgruppe Banat den Vorwurf ein, ein „nützlicher Idiot“ der Securitate zu sein bzw. ein „Wirrkopf“!
Ich bin der letzte unter den wirklichen Opfern dieses verbrecherische Geheimdienstes, der sein Tun rechtfertigen würde oder der seine Helfer und Helfershelfer verteidigen würde.
Die Helfer und Helfershelfer der Kommunisten sitzen aber auch in der RKP – un sind unter ihren früheren Mitgliedern zu suchen.
Andererseits müssen auch PRO-Argumente gehört werden, die das Erpressungsverhältnis von Securitate und IM deutlich machen bzw. konkretisieren.
Werner Söllner hat 1982 die Konsequenzen gezogen und ist in die BRD ausgereist.
Herta Müller und Richard Wagner hingegen hielten noch weitere 5 Jahre an der Ceausescu-Diktatur fest via RKP fest.
Das sind die Fakten.
Wer Söllner hat auch Meriten für die Freiheit – er hat auf seine Weise „Wiedergutmachung“ geleistet, in dem er über Rumänien seit 1982 aufklärte,
lange vor Herta Müller und Richard Wagner
und indem er den Freiheitslyriker Mircea Din escu übersetzte.
Hier Material zum Nachdenken – gerade für Bundesbürger und Apologeten, den die Argumente fehlen.
Material zu Werner Söllner:
Brief:
Werner Söllner Carl Gibson
(…) Hohann-Hammer-Str.24
65929 Frankfurt a. M. 7980 Bad Mergentheim
18.08. 2006
Lieber Werner,
de cind nu neam mai vazut – mult avreme a trecut. Es war im November 1988, vor einer Ewigkeit, vor der Revolution, bei einer Deiner Lesungen in Frankfurt aus Kopfland und aus Dinescus Exil. Seitdem ist viel geschehen.
Ich arbeite zurzeit an einem Manuskript Symphonie der Freiheit, das ich in naher Zukunft möglichst adäquat edieren will. Ich habe Dich einige Mal erwähnt und auch über Dinescu ca. 3 Seiten geschrieben. Ist das in Deinem Sinne? Das Thema des MS: Das Hineinschlittern eines jungen Mannes in die Opposition und der Aufbau einer Freien Gewerkschaft (SLOMR) vor Solidarnosc, ein Prozess, der historisch noch nicht aufgearbeitet ist. Ich habe seinerzeit die Organisation im Temeschburg gegründet, war dann 6 Monate in Haft. Nach der Ausreise habe ich mit anderen Exilpolitikern über die Confederation Mondial du Travail in Brüsssel und über die BIT der UNO in Genf die Regierung in Bukarest international verklagt. ( Die Dokumente sind im Internet abrufbar unter google: Carl Gibson SLOMR).
Ich schreibe auch über Goma, Caraion und über die Aktionsgruppe, um das Phänomen Dissidenz möglichst umfassend einzufangen, also weitgehend über Leute, die mir persönlich begegnet sind. Über die Dissidenz der Aktionsgruppe konnte ich nur wenig finden. Rechnest Du dich zu Ihnen?
Was hältst Du von dem Projekt? Wenn es Dich näher interessieren sollte, kann ich dir ein Exposé zukommen lassen.
Hast Du vielleicht einen Geheimtipp, wo man zwecks Veröffentlichung anfragen könnte? Die bundesdeutsche Medienwelt hielt sich ja immer schon zurück, wenn es um Rumänien ging. Da ist nicht besser geworden.
Ich gehe in dem teilbiographischen MS den Weg einer freien Konzeption, zwischen nüchterner historisch-politischer Analyse, Essayistik und einigen belletristisch-literarischen Kapiteln. So etwas macht den Verlagen Kopfzerbrechen, weil sie nur ein Entweder-Oder kennen. Näheres über mich findest du unter gibsonpr.de im Internet. Ich habe in der Zwischenzeit – etwas fernab von der Politik – eine Monographie über Lenau geschrieben und vier kulturhistorische Darstellungen zu hiesigen Themen. Mit dem o. g. MS ( 370 Seiten) melde ich mich politisch zurück.
Ich hoffe, das wir uns irgendwann sehen. Wenn Du einen Tipp hast, lass ihn mich wissen. Auch für Hinweise auf weitere Quellen zur Dissidenz bin ich dankbar. Ist Dinescu über email erreichbar? Und die anderen aus dem Umfeld der Aktionsgruppe? Mich würde vor allem interessieren, wer wirklich verfolgt wurde, wie konkret und wo die beschrieben ist. Ich habe den Eindruck, dass einige nur einen Mythos pflegen, der konstruiert wurde…
In der Hoffnung, dass dich dieser Luftballon in bester Laune erreicht, verbleibe ich heute mit freundschaftlich solidarischen Gruß – Dein Carl Gibson.
Eine Antwort bleib aus – heute wissen wir, weshalb Söllner auch mir gegenüber schwieg.
Trotzdem – einiges spricht noch für ihn … und das wollen wir nicht unterschlagen,
schon gar nicht,
wenn die Guten und Gerechten,
die sich – trotz RKP- Mitgliedschaft ohne Schuld wähnen – mit Steinen schmeißen
statt zu bedenken, dass sie nach wie vor im Glashaus sitzen!
Auszug aus: Carl Gibson
Symphonie der Frieheit.
Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur, Dettelbach, 2008, 418. Seiten.
Epilog: Quo vadis, Romania?
Im Rausch der Freiheit – Rumänien unmittelbar nach der Revolution
Der Dichter, der bereits in den Stunden des Umsturzes vor das Mikrofon trat, um seinen Landsleuten sowie der gesamten Weltöffentlichkeit mit wahrem Pathos und aufrichtiger Begeisterung den Sieg des Volksaufstands und die wieder gewonnene Freiheit zu verkünden, war Mircea Dinescu. Für Momente sah es damals so aus, als hätte auch in Rumänien ein Ideal triumphiert; als sei die Diktatur für immer erledigt und mit ihr das kommunistische System, das sie erst ermöglicht hatte. Doch dieser Eindruck täuschte.
Nur wenige Tage nach dem Umsturz, der bald darauf von vielen Rumänen nur als Coup d’ Etat, als Staatsstreich und als Parodie einer Revolution angesehen wurde, und dies, obwohl dabei nahezu tausend Menschen ihr Leben lassen mussten, übernahmen die Altkommunisten um den aus zweiter Reihe aus dem Hut gezauberten Altstalinisten Ion Iliescu die politische Macht.
Waren Mircea Dinescu und andere oppositionelle Intellektuelle, die in den Augenblicken des Umbruchs – wie auf Regieanweisung – kurz in das Rampenlicht rückten, bewusst instrumentalisiert worden? Hatte man sie vorausgeschickt, um die aufgebrachte Stimmung der Massen in eine bestimmte Richtung zu lenken?
Vieles spricht dafür. Denn schon kurze Zeit nach dem vermeintlichen Sieg der Revolution wurden die kaum erst befreiten Dissidenten, Schriftsteller und andere Kunstschaffende wieder ins Glied zurück gedrängt und der politischen Bedeutungslosigkeit überantwortet, während anderswo in Europa der Dramatiker Havel und der kecke Arbeiter Walesa zu Staatschefs erhoben wurden. In Rumänien blieb zunächst, das heißt weitere sieben Jahre, alles beim Alten.
Wer war Mircea Dinescu eigentlich? Was wussten wir von ihm und seiner Dichtung? Während die meisten rumänischen Literaten im Land sich in Konformismus übten; während sie schrieben und veröffentlichten, was die kommunistische Partei von ihnen erwartete – eine Auswahl solcher Kunstkreationen findet sich in der von Virgil Ierunca im Pariser Exil zusammengestellten Anthologie der Scham ; während selbst Autoren deutscher Zunge Sprache damit beschäftigt waren, das Wertesystem ihrer Ahnen literarisch der Lächerlichkeit preiszugeben; während die wenigen Dissidenten im Land bitter verfolgt, zu hohen Haftstrafen verurteilt und in die Gefängnisse geworfen wurden, war Mircea Dinescu einer der wenigen Charaktere in der Intellektuellenszene, die Zivilcourage bewiesen und aufmuckten.
Noch in diktatorischen Zeiten, als das Rebellieren die bekannten Konsequenzen nach sich zog, trat er als sympathischer junger Rumäne auf, der kein Blatt vor den Mund nahm, als einer, der frank und frei alles aussprach, was ihm durch sein phantasiereiches Gehirn ging – und dies beharrlich über Jahre hinweg in Lyrik und in Prosa. Im Westen wurde davon kaum etwas registriert. Eigentlich wussten nur wenige Eingeweihte, die im Rahmen der bestehenden Informationsmöglichkeiten die oppositionelle Szene des Ostens beobachteten, von dem poetisch-moralischen Protest, dem Nonkonformismus und der systemkritischen Haltung des Dichters.
Poesie und literarische Opposition – Dichter Werner Söllner liest aus Dinescus Lyrik
Man schrieb den 18. November 1989. Es war irgendwo im Frankfurter Raum, in Offenbach vielleicht, in einem öffentlichen Saal. Eine Dichterlesung war angesagt. Werner Söllner, ein Dichter aus der Arader Gegend im Banat, ein paar Jahre älter als ich, seit 1982 im Westen, stellte seinen jüngsten Gedichtband vor. Und – über eigenen Gedichte hinausgehend – noch ein paar aktuelle Verse aus Feder von Mircea Dinescu, die zu einem Bändchen zusammengefasst, gerade taufrisch vorlagen. Beider Werke waren bei Suhrkamp erschienen, in einen Verlagshaus mit Sinn für deutsche Kreationen aus Rumänien, das auch Texte von Pastior, Wichner, Hodjak und früher auch von Goma edierte. Söllner, ein Freund Dinescus, hatte die Gedichte aus dem Rumänischen ins Deutsche übertragen.
Die Veranstaltung war gut besucht. Neben mir saß Ion Solacolu, in dessen Armen vor einiger Zeit Caraion verstorben war, vom Demokratischen Kreis der Rumänen in Deutschland, der als liberaler Publizist Dialog herausgab, mein früherer Mitstreiter aus Genf, exzellenter Beobachter politischer Ereignisse in Rumänien und im Exil. Als Förderer und Editor literarischer Werke war er nicht weniger neugierig als ich selbst, was an kritischer Dichtung auf uns zukam. Dann ging es los.
Söllner, der neben William Totok bald als einer der wenigen Kreativen aus Rumänien in Deutschen Fernsehen über die Entwicklungen in Rumänien Auskunft erteilen konnte, las zunächst aus seinem Band Kopfland. Passagen. Wir hörten Gedichte, verschlüsselte Lyrik und lyrische Reflektionen eines Poeten, der den Raum seines Seins und Wirkens unfreiwillig hatte wechseln müssen; subjektive Auseinandersetzungen mit der Welt, die so war, wie sie war – und in die er, wie später im Gespräch mit Stefan Sienerth vom IKGS bekundete, einfach hineingeboren war. Politische Zwischentöne und Zeitkritik lagen in den Versen verborgen und manches, was sich zum Teil erst nach späterer, tiefergehender Relecture erschloss.
In der zweiten Hälfte der Lesung ging Söllner zur Lyrik seines Freundes aus Südrumänien über und las aus Mircea Dinescus neuestem Gedichtband Exil im Pfefferkorn. Es wurde noch stiller.
Angespanntes Interesse lag in der Luft und ein Hauch von besonderer Erwartung, die nicht enttäuscht wurde. Denn fast fünf Jahre nach der von Michael Gorbatschow losgetretenen Liberalisierungsbewegung Glasnost und Perestroika war Osteuropa am Ende – bis auf Rumänien, wo ein uneinsichtiger Diktator sich verbissen an die Macht klammerte. Durch Ostdeutschland hallten immer noch die Wir sind das Volk-Rufe. Und die deutsch-deutsche Grenze sollte bald für immer offen sein. Doch was tat sich in Bukarest und im weiten Land Rumänien?
Etwas von dem heraufziehenden Aufruhr dort, poetische Präludien der Revolution, konnten von feineren Ohren aus der vorgetragenen Lyrik Dinescus heraus gehört werden. Wir hörten zu – und das merkten die Kunstverständigen schon nach wenigen Versen, wir vernahmen neue, ungewohnte Töne, in einer kräftigen und originellen Sprache!
Viel Mutiges und manches Kritische war dabei; vor allem Gedanken, die auf eine baldige Veränderung der Gesellschaft abzielten und Ideen, wie ich sie vorher bei keinem der deutschsprachigen Dichter im Banat oder Siebenbürgen vernommen hatte.
Werner versah die auch stellvertretend für Dinescu signierten Gedichtbände mit dem Datum – es waren gerade noch drei Wochen bis zur Revolution von Temeschburg und dem Auftakt zum Sturz der Diktatur in Rumänien!
Nach der Lesung diskutierten wir ausführlich über die Gründe seiner Ausreise, über die literarischen Schaffensbedingungen im Westen, über Lyrikrezeption und über die Bedingungen künstlerischer Arbeit im vorrevolutionären Rumänien, speziell über die arg beschnittenen Freiheiten, überhaupt noch Poesie produzieren zu können und als Dichter oppositionell tätig zu sein.
Freiheit als Mittel der Demokratie und der schwierige Umgang mit der Freiheit aus der Sicht des kritischen Poeten Dinescu
Was konnte Poesie in einer Diktatur leisten und bewirken? Gab es so etwas wie eine kulturelle Résistance? Weil es keine freie Presse und kein Fernsehen gab, haben die Leute versucht, aus unseren Fiktionen die Wahrheit heraus zu erfahrenen, formulierte es Dinescu 1990 im Rückblick in einem Vortrag in Augsburg.
Er gehörte allerdings zu jenen verschwindend wenigen Köpfen, die es gewagt hatten, auch angesichts persönlicher Bedrohtheit und Gefährdung durch den Repressionsapparat konkreter zu werden. Dinescus Gedichte, die in Rumänien damals nicht erscheinen durften, zeugten von einer wirklichen literarischen Opposition.
Nachdem ich 1979 Rumänien verlassen hatte, ging die Opposition gegen das kommunistische Regime im Land, deren tatsächliches Ausmaß erst nach der Revolution bekannt wurde, weiter, auch im Literarischen. In den späten 80er Jahren betraten mutige Charaktere den Plan: Doina Cornea und Ana Blandiana zunächst; und dann – sehr selbstbewusst und furchtlos – eben Mircea Dinescu.
Nachdem er sich öffentlich mit den regimekritischen Dichtern Dan Deşliu und Dorin Tudoran solidarisch erklärt hatte, durfte er selbst nicht mehr literarisch publizieren. Der Maulkorb der verbotenen Dichterin Ana Blandiana galt nun auch für ihn!
Am 17. März 1989 veröffentlichte die französische Zeitung Libération, ein Blatt, das oft auch über die Freie Gewerkschaft rumänischer Werktätiger SLOMR berichtet hatte, ein Interview mit dem Dichter, in welchem Dinescu allegorisch klagt: In Rumänien läuft die Wahrheit mit zerbrochenem Schädel herum, doch die Schriftsteller eignen sich nicht zum messerscharfen Umgang mit der Realität, weil man sie zu Schönheitschirurgen der Macht bestellt hat. Als Folge dieser Klartext-Äußerungen wurde der Dichter zur Unperson erklärt. Er verlor alles und überlebte bis zum Tag der Befreiung durch Revolutionäre im staatlich verordneten Zwangsaufenthalt am Wohnsitz mehr schlecht als recht – aber er überlebte.
Wer war nun prädestinierter über die tatsächlichen Verhältnisse in seinem Land nach der Revolution zu reden als Mircea Dinescu? Goma und Caraion hatte einiges nach ihrer Exilierung zu berichten – und Dinescu hatte es nach dem Zwangsaufenthalt und dem Befreitsein auch. Wie sah er nun den Umbruch zur neu gewonnenen Freiheit und den Umgang der Menschen mit dieser Freiheit?
Im seit jeher toleranten und protestantisch aufgeklärten Augsburg, wo ihm die dortige Universität in aller Eile die Ehrenbürgerwürde verlieh, als zeitgemäße Würdigung seines mutigen Eintretens für Freiheit und gegen Totalitarismus, sagte der Dichter: Es gibt eine Redewendung, die sagt, Du wirst ernten, was Du gesät hast. In Rumänien hat man vierzig Jahre lang Hunger, Angst, Kälte und Dunkelheit gesät, und wir können jetzt nicht erwarten, Licht und Christlichkeit zu ernten. Denn wir finden uns heute in einem Volk wieder, das die Ketten zwar abgeworfen hat, das aber von seiner Freiheit verwirrt ist. Das Volk ist wie jener Löwe, der in Gefangenschaft geboren wurde und nach seiner Befreiung einige male um den Käfig kreist, dann aber sehr versucht ist, in den Käfig zurück zu kehren, um seinen Schlaf fortzusetzen.
Dinescu glaubt an die Notwendigkeit einer moralischen und sozialen Realphabetisierung seines Volkes und an die Rückkehr nach Europa über die Kultur. Gleichzeitig erkennt er, dass sein Volk mit dem errungenen Fundamentalwert nicht umzugehen weiß: Die größte Krankheit in Rumänien ist wahrscheinlich die, dass die Rumänen nicht wussten, was sie mit der Freiheit anfangen sollten, sagte Dinescu in einem Interview vom 13. Mai 1991 mit der deutschen tageszeitung aus Berlin.
Dinescus Einschätzung der allgemeinen politischen Situation des Landes nach der Machtübernahme der Wendehälse für sieben weitere Jahre ist von Desillusion geprägt. Depression ersetzt die einstige Euphorie. An die Macht sind die Professionellen der Macht gekommen, das heißt die zweite Schicht des Apparates. (…) Die jetzt an der Macht sind, sind Söhne ehemaliger Parteifunktionäre.
Vieles blieb beim Alten. Während die rumänischen Dissidenten – im krassen Gegensatz zu Polen und der Tschechoslowakei, wo Walesa und Havel die moralische Erneuerung und Neuordnung ihrer Staaten selbst in die Hand nahmen – , von den Zentren der Macht verdrängt wurden, kehrten alte Verhaltensmuster des kaum erst besiegt geglaubten Sicherheitsdienstes, der, nach Dinescu mächtiger scheint als zuvor, wieder zum Vorschein: anonyme Briefe, Beschimpfungen, Morddrohungen. Es besteht die Gefahr, dass der Sicherheitsdienst eines Tages seine alte Macht wieder innehaben wird.
Das sind erschreckende Prognosen für ein Land, das inzwischen in die Europäische Union aufgenommen worden ist. Heute, im Frühling 2008, ist es kein geringerer als Präsident BÄsescu, der das Wiederaufziehen restaurativer Tendenzen befürchtet – sprich den Willen zur Macht zurück von 120 Abgeordneten im Rumänischen Parlament, die noch in irgend einer Form mit der früheren Securitate zusammenhängen.
Dinescu, den andere Kollegen, Leute wie Richard Wagner aus Lowrin im Banat, die nichts für die Erlangung der Freiheit in Rumänien getan haben, eben weil sie keine Dissidenten sein wollten, nur staatsloyale Kritiker, sic!, einen Politclown nennen, nimmt auch nach der Revolution kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, Fakten und Wahrheiten anzusprechen. Und er schont dabei die eigene Zunft nicht.
Auf das Datum der Befreiung bezogen sagt er: Bis dahin glaubte ich an eine Art Dissidententum allein in der Kultur. Das war eine Illusion. Viele sehr bekannte rumänische Schriftsteller haben die Rolle eines Vogel Strauß gespielt, haben sich in Metaphern und Bildern versteckt und dabei geglaubt, dass sie Dissidenz betreiben. Zu den Speichelleckern und Verfassern von panegyrischen Versen von gestern vom Schlage eine PÄunescu und Tudor sagt er: Die meisten ehemaligen Hofdichter von Ceauşescu sind jetzt Besitzer einer Zeitung oder einer Zeitschrift. Die ehemaligen Parteifunktionäre, die Millionen unter Ceauşescu verdient haben, investieren diese Gelder in Zeitungen. (…) Tragisch und zugleich lächerlich ist auch die Tatsache, dass diese kleinen Goebbels’ unter Ceauşescu nach vier, fünf Monaten der Angst wieder aktiv sind. Sie beherrschen wahrscheinlich die Hälfte der rumänischen Presse.
Ungeachtet seines euphorischen Überschwangs, das den Poeten in Dinescu ausmacht, charakterisiert und diagnostiziert gerade dieser Dichter – von Landsmann Eugen Ionesco für den Nobelpreis vorgeschlagen – die Phänomene seines Heimatlandes in ihrer Wesenhaftigkeit und Substanz, während andere Leute der systemloyalen Schriftstellerin Herta Müller für das Anerkennen einer totalitären Struktur den gleichen Preis zukommen lassen wollen. Wenn der Kopf in den Wolken wandelt, dann erscheint auch das Wolkenkuckucksheim als Ideal – wie bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich für ihren Faut Pas noch bei keinem Betroffenen entschuldigt hat.
Da Dinescu aber mit einem hellen Kopf und einem regen Geist versehen, mitten im Geschehen war, wusste er genau worauf es ankam.
In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen aus dem Jahr 1990 stellt Dinescu deshalb nüchtern fest: Man muss zugeben: in Rumänien gab es leider eine sehr lange Pause in Sachen Demokratie: 45 Jahre oder mehr sind eine unglaublich lange Zeit. Bei uns sind die demokratischen Instinkte, der Spürsinn für echte Demokratie verschwunden. Dann kommt er auf die Freiheit zu sprechen, indem er betont: Viele Leute glauben, dass die Freiheit dies bedeutet – auf die Straßen zu gehen und Steine in die Fenster des Parlaments zu werfen. Die Freiheit ist eine Sache, die gelernt werden soll, man erzieht im Sinne der Freiheit, man erlebt sie allmählich in der Tiefe des menschlichen Wesens. Die Pause in Sachen Freiheit war zu groß. Es ist schon bewiesen: Drei Monate sind keine Zeit, um die Freiheit wieder zu entdecken. Spätere Würdenträger der Bundesrepublik warfen in ihrer pubertären Phase auch mit Steinen, ohne zu ahnen, wessen Haupt sie treffen könnten, doch nur aus Sehnsucht nach Freiheit! Oder? Honi soit qui mal y pense!
Dinescus düstere Bilanz entspringt der Realität des politischen Geschehens nach der Revolution. Als die aufgebrachten Massen protestierender Studenten plötzlich zu viel Demokratie wagen wollten, machte der Wendehals Iliescu schnell von seiner Freiheit Gebrauch, um herbei gekarrte, mit Knüppeln und Eisenstangen bewaffnete Minenarbeiter auf die rebellierenden Jugendlichen zu hetzen. Wie war das mit dem Freiheitsbegriff bei Elena und Jaspers? Es darf keine Freiheit geben zur Vernichtung von Freiheit! Iliescus Knüppeltaktik bedeutete einen eklatanten Rückfall in diktatorische Zeiten, ein untilgbarer Schandfleck für die künftige Zeit seiner siebenjährigen Regierung – und er verwies auf das wahre Gesicht der Ceauşescu-Nachfolger! Der Schah in Schah und Ajatollah Chomeini hatten es einst vorgemacht – und Margret Thatcher in Nordirland!
Diese Jahre der eingeschränkten und falsch verstandenen Freiheiten waren für den demokratischen Umformungsprozess der Gesellschaft nahezu ganz verloren. Der Umgang mit der Freiheit, das erkannte der Dichter klarsichtig, will gelernt sein – auch von den Mächtigen, bevor eine Kultur der Freiheit entsteht, aus der mehr werden kann.
Dank des beherzten Eintretens vieler Mutiger, denen Dinescu die Zunge lieh, und aufgrund einer gewissen Lernfähigkeit der Mächtigen im Land, hat sich in der Zwischenzeit einiges zum Positiven entwickelt bis hin zur Verurteilung, ja Verdammung des kommunistischen Systems als ein System des Verbrechens. Doch manches andere braucht noch Zeit, viel Zeit.
Demokratische Strukturen, das zeigt auch das Beispiel der ehemaligen DDR und der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, entstehen nicht über Nacht. Sie müssen erst kultiviert werden über die Saat der Freiheit!
Seit 1989 verlor das rumänische Exil fast seine Berechtigung – der Weg der Reformen muss im Land selbst gegangen werden, gestützt von Außenperspektiven wie dieser. Dann kann daraus ein Erfolg werden: für Rumänien und für Europa.
Die Proklamation von Temeschburg : Paradigma demokratischer Neuorientierung – verfasst von freien Bürgern einer freien Stadt
Als ich Temeschburg im Herbst 1979 für nunmehr drei Jahrzehnte verließ, war die Alltagswelt noch weitgehend in Ordnung. So erschien sie mir jedenfalls noch in der knappen Zeitspanne nach der Entlassung aus dem Gefängnis bis zur Ausreise. Die Menschen hatten immerhin noch genug zu essen.
Doch bereits zwei Jahre danach verfiel die ökonomische Struktur des Landes dramatisch. In dem einst wohlhabenden Temeschburg, im Eldorado vieler Rumänen aus dem Norden, sollen Menschen auf einer öffentlichen Kundgebung erstmals nach Brot gerufen haben. Statt der altvertrauten Parole Ceauşescu –PCR riefen die Darbenden plötzlich: Ceauşescu – PÄine.
Jeder auch noch so gefürchtete Gewaltherrscher im antiken Rom wusste, dass ein Ende seiner Macht bald bevorstand, wenn die Getreidespeicher leerer wurden. War kein Korn mehr vorhanden, dann versagten selbst die kurzweiligsten Spiele! Ceauşescu, ein Berufsrevolutionär mit bescheidener Bildung, wusste davon nichts. Statt sein Volk mit Brot zu versorgen und mit ausreichend Butter darauf, mutete er den Bürgern weiter zu, mit leeren Magen zu schuften und hungernd und verzichtend die vielfach entwickelte Gesellschaft der Zukunft aufzubauen – mit ihrem Homo novus, dem neuen Menschen des Sozialismus, der in der schon anbrechenden Gesellschaft des Lichts nur noch von Illusionen lebt!
War diese Haltung weniger zynisch als einst jene von Marie Antoinette? Jene verlor bekanntlich den Kopf! Aber auch davon hatte Ceauşescu wohl nichts gehört. Seine politische Instinktlosigkeit, die mehr und mehr alle Realitäten verkannte, musste zum Scheitern führen.
Nach den spontanen Kundgebungen mit dem Ruf nach Nahrung und existentieller Grundversorgung folgten bald weitere gezielte Protestaktionen mit ähnlichen Forderungen, Studentenproteste, Erhebungen, gewaltsame Bergarbeiterstreiks wie jene in Motru, und schließlich der Aufruhr in den Reihen der Arbeiter, die plötzlich Tausende mobilisieren konnten. Endpunkt der immer gewaltsameren Massenproteste war die Revolution von Temeschburg!
Es war das zentrale Ereignis, das letztendlich zum Sturz des Diktators führen sollte. Wohin ging die Reise nach 1989? Welchen Weg sollte die rumänische Gesellschaft nach dem makabren Ende Ceauşescus, das von den neuen Machthabern um Iliescu schon aus Selbstschutzgründen rasch herbeigeführt worden war, beschreiten?
Das Neue musste eine radikale Abkehr vom Alten bedeuten, eine radikale Demokratisierung der Gesellschaft von Anfang an – und keine langwierige Transformation, wie sie dann tatsächlich von Staatschef Iliescu sieben Jahre hindurch betrieben werden sollte.
Alle Grundsätze der künftigen Entwicklung Rumäniens zur Demokratie und in die europäische Integration wurden in der Erklärung von Temeschburg formuliert. Sie ist das Paradigma des Demokratisierungsprozesses des Landes und seiner Konversion von der kommunistischen Diktatur zu einer parlamentarisch-demokratischen Republik westlichen Zuschnitts.
Als ich im Frühling 1990 als ferner Beobachter der Entwicklungen merkte, dass die neuen Machthaber in Bukarest unter dem uns Temeschburgern sattsam vertrauten Iliescu das Rad der Demokratisierung wieder anhalten wollten, den Prozess des Umbruchs für ihre eigenen Zwecke zu nutzen gedachten und dabei die Ideen avantgardistischer Demokraten wieder in den Hintergrund gedrängt werden sollten, machte ich mich daran, die Intentionen der Temeschburger Visionäre zumindest in Deutschland bekannt zu machen.
Die Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung druckten meine Stellungnahme als Leserbrief in der Ausgabe vom 9. Mai 1990 ab. Dort schrieb ich folgendes: „Mitte März sendete der immer noch staatlich gelenkte Sender Radio Bukarest eine verstümmelte und abgeänderte Fassung der „Erklärung von Temeschburg“. Der authentische Text dieses inzwischen in den Westen gelangten Aufrufs gibt zu erkennen, weshalb manipuliert werden musste. Diese „Proklamation“, von unmittelbar an der Revolution beteiligten Schriftstellern, Journalisten und Studenten ausgearbeitet und von zahlreichen Bürgerverbänden gutgeheißen, richtet sich primär an die nationale Öffentlichkeit, interessiert, die ideellen Zielsetzungen der – noch nicht abgeschlossenen – Revolution programmatisch zu verkünden und Wege der politischen und ökonomischen Erneuerung zu konkretisieren. Einige Grundzüge dieses wichtigen Zeitdokuments das – wie kaum ein anderes – die politische Stimmungslage in Rumänien widerspiegelt, mögen die demokratische Gesinnung der stark bedrängten Opposition verdeutlichen.
Die Autoren, die sich nunmehr als freie Bürger einer freien Stadt verstehen, weisen in der Erklärung darauf hin, dass die Revolution von Temeschburg (Temeswar) nicht nur antidiktatorisch – also gegen Ceauşescu – sondern im Einklang mit den Aspirationen aller Völker Osteuropas genuin „ antikommunistisch“ ausgerichtet war. Sie wurde, wie weiter ausgeführt wird, von allen sozialen Volksschichten und von den dort lebenden ethnischen Minderheiten „Ungarn, Deutsche, Serben“) getragen. Die Idee eines „politischen Pluralismus“ stand von Anfang an im Vordergrund. „Wir sind überzeugt“, heißt es, „dass eine europäische Demokratie ohne starke Parteien nicht bestehen kann. Alle Parteien, außer den links- und den rechtsextremen, haben in Temeschburg eine Existenzberechtigung. Jede Form von Chauvinismus wird abgelehnt.
Dann erfolgt die moralische Abrechnung mit dem immer noch bestehenden Machtsystem. Die Kommunistische Partei Rumäniens habe sich durch den von ihr zu verantwortenden „Genozid“ selbst aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Deshalb könne sie unter keinen Umständen und auch in keiner Form der Wiedergeburt geduldet werden. Genauso konsequent werden auch die jetzigen Machthaber, deren späte Abtrünnigkeit nicht akzeptiert wird, als Führungskräfte abgelehnt. Kommunisten und Mitgliedern der „Securitate“ sollte innerhalb der nächsten drei Legislaturperioden jede politische Aktivität, vor allem aber das Anstreben des Präsidentenamtes, untersagt werden. Der künftige Präsident des Landes müsse vielmehr durch seine Persönlichkeit die Überwindung des Kommunismus symbolisieren.
Mehrere Abschnitte der Proklamation sind wirtschaftlichen Fragen gewidmet. Es wird darauf hingewiesen, dass die Revolution nicht materieller Natur war. Gleichzeitig warnen die Verfasser vor verfrühten Wohlstandserwartungen und einer daraus resultierenden wirtschaftlichen Instabilität. Das Anheben des allgemeinen Zivilisationsniveaus, etwa der Ausbau des Gesundheitswesens, sollte absolute Priorität genießen. Prinzipiell setzen die Autoren auf ökonomischen Pluralismus. Privatisierung, Dezentralisierung der Wirtschaft und Konvertierbarkeit der Währung sind weitere Schlagworte des Programms. Der Aufruf, alle Exil-Rumänen mögen in ihre Heimat zurückkehren, beschließt das Dokument.
Als gebürtiger Temeschburger und als ehemaliger Dissident sah ich es als meine Pflicht an, sowohl die Intentionen der Proklamation, die in ihrem idealistischen Ansatz und gemessen an der tatsächlichen Realität partiell wie politische Utopie anmuten, als auch die rückwärtsgewandten Prozesse im Land bekannt zu machen.“
So habe ich die Dinge gesehen.
Carl Gibson.
“es ist in der Demski-Strategie eine echte Breitseite:
„Es gibt in diesem ganzen Emigrantenzirkel wahrscheinlich keinen einzigen Engel mit schneeweißen Flügeln.“
Sagt sie.”
Nun kann sich Carl freuen. Die “Öffentlichkeit” beginnt die ganze Affäre(n) etwas kritischer zu betrachten.
Könnte sein, das Affäre von “Affe” stammt?
Denn langsam verwandelt sich die Verfolgungsgeschichte einiger ach so Systemunloyalen Schriftsteller in Affentheater.
Richar Wagner nimmt die Apologeten des Dichters Werner Söllner aufs Korn.
Kurssichtig und tendenziös?
Was weiß er davon, wie die Securiate “Druck” ausübte?
Er ließ William Totok fallen damals, feige und ohne Lust, ein Dissident sein zu wollen.
Und Herta Müller?
Sie behauptet, sie habe der Securitate-Anwerbung und Druck-Ausübung widerstanden!
Stimmt das wirklich?
Wo sind die Beweise?
Wagner schreibt wiederdort, wo man ihm nicht direkt antworten kann:”
Richard Wagner 11.12.2009 09:12 +Feedback
Dienst am Informanten
Kaum war der, wie wir früher gesagt hätten, aus Rumäniendeutschland stammende Lyriker Werner Söllner als IM Walter in München tagungsöffentlich geworden, und zwar ohne dass es zur Anklage gekommen wäre, traten auch schon die Verteidiger auf den Plan:
Eva Demski und Gerhard Mahlberg.
Fangen wir mit Frau Demski an.
„Was er getan hat, ist wirklich vergleichsweise marginal, zum teil absolut lächerlich“, sagte sie der DPA.
Nun, wir wissen, ohne die Täterakte zur Verfügung zu haben, immerhin, dass der IM Walter 1973 in mehreren Lieferungen Übersetzungen und Interpretationen von Gedichten der Aktionsgruppe Banat bereitgestellt hat. Diese gehörten zum Materialbestand der Anklage, die gegen uns im Herbst 1975 in die Wege geleitet wurde. Wir hatten damals unsere Professoren im Verdacht, die meisten zu recht. Das Walter-Material von 1973 lässt sich zum Teil in Johann Lippets Buch, Das Leben einer Akte, studieren. Es handelt sich allerdings um Abschriften des Führungsoffiziers, nicht um Originale. Der Detailreichtum bleibt auch in Gestalt der Kopie bemerkenswert.
Aber auch Eva Demski hat noch mehr Pulver auf der Pfanne, und so bleibt die nächste Salve nicht aus, und es ist in der Demski-Strategie eine echte Breitseite:
„Es gibt in diesem ganzen Emigrantenzirkel wahrscheinlich keinen einzigen Engel mit schneeweißen Flügeln.“
Sagt sie.
Liebe Eva Demski, wie meinst du das eigentlich? Willst du sagen, wir waren alle Spitzel oder sonst wie dem Geheimdienst verbunden? Und wie kommst du dazu, so etwas zu behaupten? Das ist nicht nur die Unwahrheit und eine ziemlich dreiste Unterstellung, sondern auch eine Kränkung und Beleidigung der Menschen, die sich nicht gekrümmt haben.
Und damit wären wir beim zweiten Verteidiger des Söllner. Es ist Gerhard Mahlberg, einer der Demskis „Emigrantenzirkel“ gut kennt. Bei ihm, es handelt sich um einen Kommentar, gestern im hr, findet man den bemerkenswerten Satz: „Es wäre besser gewesen, hätte Werner Söllner der Securitate keine Informationen geliefert, doch dann hätte Ceausescus Rumänien ein anderes Land sein müssen und der verletzliche, erpressbare junge Schriftsteller ein anderer Mensch.“
Lieber Mahlberg, selbst in den schlimmsten Diktaturen ist es nicht zwangsläufig und unumgänglich in den Spitzeldienst zu treten. Es gibt dafür keine Entlastung, weil es nicht eine Ermessensfrage ist, sondern ein Gewissensproblem. Es gab viele Möglichkeiten sich der Anwerbung zu entziehen.
Das konnte durchaus Folgen haben, gewiss. So wie die Spitzeltätigkeit ja auch angenehme Begleitumstände mit sich brachte. Hilfe bei der Wohnungszuteilung, Genehmigung von Auslandsreisen, Auto und Telefon, Sicherung des Arbeitsplatzes. Zuletzt, als die Mangelwirtschaft endgültig gesiegt hatte, gab es für die Informanten sogar Kanisterweise Benzin.
Liebe Eva Demski, lieber Gerhard Mahlberg, verteidigt Werner Söllner so viel ihr wollt und so gut ihr könnt. Aber bitte nicht auf Kosten der Betroffenen. Werner Söllner hat seine IM-Tätigkeit nie offengelegt, zwanzig Jahre lang nicht, und er hätte auch jetzt nichts gesagt, wären die Akten nicht auf den Tisch gekommen. Das werfe ich ihm vor! ”
In dieser Stellungnahme, die ich vollständig zitiere, damit nicht etwa ein gewichtiges Wort unterschlagen wird, stellt sich der KP-Genosse selbst als Opfer dar!
Weshalb trat er nicht aus aus der Kommunisten-Partei , nach der KSZE 1975 und den folgenden Menschenrechtsbewegungen, weshalb opponierte er nicht konkret ?
Weshalb trug er die KP und die Securiate so lange mit??
Eva Demski, Gerhard Mahlberg und Harry Oberländer können Wener Söllner nur schlecht verteidigen – sie handeln aus Solidarität, aber leider fehlen ihnen die Argumente, weil sie die Verhältnisse in Rumänien einfach nicht profund genug kennen.
Carl Gibson
Katharina, Männerriege?
Ich meine:
“Die 4 Evangelisten wurden 3:
Lukas und Matthäus”
Und Matzi will Auswandern. Im Rahmen der Sozialistischen Internationale. Und aus inniger Liebe, zu wem denn? Besorgt sich inzwischen Geldscheine, um im heißen Klima Südostens einen Fächer zu haben…ist ja überzeugt davon, die Methode hat den Schwaben Luft verschafft.
Zum Thema Aufklärung und freie Meinungsäußerung:
In der Frankfurter Rundschau verteidigt der Autor Oberländer seinen Kollegen Werner Söllner gegen die Vorwürfe von Richard Wagner in einem Offenen Brief .
Ich habe die Angelegenheit in einem “Leserbrief” kommentiert.
Ob er veröffentlicht wird?
Vor eineinhalb Jahren, als die so genannte Spitzel-Affäre in Berlin losging,
verfasste ich einen “Offenen Brief an Herta Müller” – die FR nahm Partei und druckte ihn nicht ab.
Sehen wir mal, wie weit die demokratische Kultur inzwischen gediehen ist bei der FR!
Weitere Kommentare zur Materie gab ich ab in “Berliner Tagesspiegel” , in FAZ net, in “Die Presse” (Wien)
Aus meiner Sicht ist Richard Wagner als langjähriges Mitglied der RKP nicht in der moralischen Position, dem Kollegen Werner Söllner den Spiegel vorzuhalten oder mit Steinen auf ihn zu werfen.
Wagner war ein Systemprofiteur und ist ein Wendehals, der die Diktatur zusammen mit seiner Ehefrau Herta Müller viele Jahre unkritisch mitgetragen hat.
Die Kommunisten bekämpft und aufrichtig gelitten haben andere.
Carl Gibson
Kaum ist Carl da, regt es sich hier.
Die Männerriege ist zum Kampf bereit.
Wer hat Interesse, daß der andere am Boden liegt?
Wer findet diesen Kampf noch sehenswert?
Und ehrlich, was Frau Gabanyi, Wagner und Totok sagten, war nicht weltbewegend.
“hätte”
Das ist die wissenschaftliche Beweisführung eines sogenannten, selbsternannten Bürgerrechtlers.
Ja, so avant la lettre, dass ihm anderes dann doch wichtiger war, als zu widersprechen.
Was weiß Richard Wagner von SLOMR?
Er redet wie der Blinde von der Sonne!
Als wir in der Gefängniszelle saßen, saß er mit Berwanger und Co. von der Rumänischen Kommunistischen Partei beim Bier und Mititei im Bastion.
Heute macht er auf Anti-Kommunismus!
Etwas flach das Ganze – und inkonsequent!
Bevor Richard Wagner mit dem Finger auf Werner Söllner zeigt, sollte er sich fragen,
ob das aktive Mitwirken in der RKP
dem schamvoll Verborgenen vorzuziehen war.
Moralisch verwerflich ist beides.
Das Paktieren mit den Kommunisten:
Das war Verrat am Deutschtum Banat.
Was Söllner tat, erfogte aus jugendlicher Unreife heraus.
Was beide Haltungen angerichchtet haben, wird sich noch zeigen.
Für uns aus der Zelle war beides ein Dolchstoß.
ZU SLOMR- Totok hätte widersprechen können, da er ja einiges über die Symphonie der Freiheit und über die Bewegung geschrieben und veröffentlicht hat – avant la lettre.
Carl Gibson
Hat Gibson das nicht auch mal gesagt?
Eine reine Ausreisegewerkschaft…..
Um einen Vorteil gegenüber der eigenen Mitbevölkerung zu erhalten, billiger…….schneller als die Anderen und auf Kosten derer auszureisen….
Gut, das war aber auch nur so nebenbei. Und langes Leben hatte ja nicht die Gewerkschaft, nur Gibson wurde nachher auch im Westen aktiv.
Die Zerschlagung und Inhaftierung z. Bsp. von Gibson fand ja auch statt.
Das Gespräch im SWR2 versucht einen Querschnitt der historischen Realität zu beschreiben, über die ganze Periode der Herrschaft Ceausescu´s. In 46 Minuten ist es schwierig….
Herr Richard Wagner hat sich gestern Abend im SWR 2 Forum wieder bemüßigt gefühlt, sich abfällig über die Gewerkschaft SLOMR zu äußern. Auf die Gewerkschaft angesprochen meinte er, diese habe es praktisch gar nicht gegeben, denn sie sei ja nach 2 -3 Wochen von der Securitate bereits zerschlagen gewesen.
Hier den Link zum rein hören.
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/rueckschau/-/id=660194/1365uzh/index.html
Ingemar,
ich denke der oben kritisierte “Beitrag” von horvath ist reif zum löschen!
Unter dem Nicknamen Lori schreibt Herr Lorant Elekes aus Fürth bei den Sibi´s. Einige der Oben unter horvath zitierten Namen ist er gut bekannt als mehr oder weniger ständiger Meinungsgegner.
Ich meine, so wie gegen Gibson auch einige von den sibi´s hier unter anderem Nick “nachgewanderte” schreiben, so einer wäre vielleicht auch der horvath.
Es wird halt versucht, mit dem Umweg über banatblog, dem Lori ans Zeug zu flicken, wegen ser Benützung des Substantivs Sche…e um Argumente im Falle der Löschung hier bei den Sibi´s zu bekommen?
wer ist lori?
Lori bei den Banater diskreditieren?
Kein kluger Einfall.
Aber vielleicht muß die Dreckschleuder mal Fischgräten essen, um zur Vernunft zu kommen…
Gell, alma?
Nur nicht gleich mit Dreck werfen, wenn man selber nicht viel besser ist……!
Alberich (der mit seinen Flüchen, wie neulich im HM-Thread) jetzt mit Tarnkappe, als ‘horwath’ unterwegs.
Von Anonymous in Dez 15, 2009 – 11:06
———————————
Den hier von Anonymous nicht genannten kenne ich als Gegner eben dieser Anonymen. Die Formulierungen unter dem Nick “horvath” sind so, als ob sie von lori kämen. Dazu dient auch der ungarische Nickname.
Meiner Meinung nach ist das ein verzweifelter Versuch, den Lori Elekes, der unter seinem Namen immer auftrat, auf diese weise zu diskreditieren.
Das nur nebenbei, den mit dem Satz des “Horvath” bin ich auch nicht einverstanden.
In dieser Gesta Banatorum ist Anonymous diesmal alma.
Alberich (der mit seinen Flüchen, wie neulich im HM-Thread) jetzt mit Tarnkappe, als ‘horwath’ unterwegs. Ja, ja, viele verschiedene Genen wurden damals in unsere Niebelungen im Banat mitgebracht, auch die von den Nachkommen des Elfenkönigs Alberich.
horvath-bacsi, sajnos nem, nem, nem.
Sie können gerne hier ihre Meinung posten.
Doch nicht auf die Art, wie sie es gerade getan haben.
Gut, Svabo, bist mir zu schnell gewesen, lach.
kedves horvath-ur, oder so ähnlich, ähm schön daß Du Deine Meinung äußerst, es wäre aber schade, wenn der Betreiber dieses Bloggs hier wegen Deines Beitrages hier dicht machen würde.
fik dich taban, lavinia, joachim bankban! Der teuffel soll euch in den hals scheisen!
Das Aufwerfen berechtigter Fragen muss unbedingt weiter gehen, Supersvabo.
Sonst wachsen uns die Lügen über den Kopf!
Ich habe im Donaukurier in Ingolstadt zwei Kommentare abgegeben,
gestern und heute,
obwohl ich mit einer Kinder-Spritzpistole den in Flammen stehenden Wald nicht löschen kann.
Ein “Schneider” von Beruf kommt und sagt,
das stimme, was Herta Müller in der ZEIT so in die Welt gesetzt hat …
Das erinnert an die Zeit der Internet-Hype und Börsen-Blase, als Putzfrauen und Friseure Aktientipps gaben,
kompetent wie dieser ferne Bekannte aus Nitzkydorf, der sich heute erinnert und zustimmt …auch zu Dingen, von denen er nichts versteht.
Heute schrieb ich dort (den Lesern hier nur Altbekanntes):
“Fiktion oder Realität – Dichtung oder Wahrheit?
Herta Müller mischt “Fiktion” und historische Wahrheit, so wie es ihr gerade passt. Was ist eine “realitätsnahe” Darstellung? Wann lügen Dichter, wann sagen sie die Wahrheit?. H. Müller hat viele Fragen zu ihrem Leben vor 1987 unter Ceausescu nicht beantwortet. In dem Werk “Niederungen” greift sie gar die “deutsche Gemeinde” der Banater Schwaben scharf an, obwohl diese damals mit den Rücken zur Wand stand, bedrängt von Ceausescus Dörfersystematisierung, mitten in Exodus und Agonie. Sie sagt, sie sei doppelt verfolgt worden im Banat – von den Schwaben und von Ceausescus Securitate. Das stimmt so nicht! Kein Schwabe hat sie je verfolgt. Die Kommunisten ließen sie 1984 in den Westen reisen, mehrfach – und sie kehrte zurück. Weshalb? In der BRD wurde die Diskussion über ihre “moralische und politische Integrität” abgewürgt. Kritiker wurden mit Maulkorb belegt, mussten schweigen. Weshalb? Herta Müller wurde 1987 ganze 5 Tage lang vom BND befragt. Weshalb? Der Nobelpreis ist ethischer Natur, fordert literarische Höchstleistung. War Herta Müller systemloyal und ist sie dieser Auszeichung würdig? Carl Gibson, ehem. Bürgerrechtler und Historiker. ”
Ein paar Leute interessiert es doch.
Carl Gibson
Spätestens vor Gericht, Bankban, werden wir uns kennenlernen.
Sie – als mein Verleumder in der Öffentlichkeit von Anfang an – werden ihre Rolle spielen dürfen,
als Zeuge.
Dann wird sich auch herausstellen, wer Sie in Wirklichkeit sind
und für welche obskuren Kreise sie arbeiten.
Carl Gibson
Carl…..Jetzt gehst Du mit DEINEN Heckenschützen……….?
Warum: kannst Du nicht ohne Sie?
Eins möchte ich Dir als Blumenthaler von der Banater Hecke auf den Weg mitgeben…..!
Habe ja einiges in der Symphonie gelesen……
Versuche nicht die Menschen in deinen Bücher zu gewinnen, die dich Herr Carl Gibson nicht lieben.
Denn die haben die Herta ausgesucht als Ihr Baby und nicht Dich !
Gruss Norbert
Hallo, Carl
schade wenn Du hier nicht mehr schreibst.
Du kannst Dinge kritisch beurteilen, Sachen von mehreren Seiten betrachten.
Ich wünsche Dir eine besinnliche Adventszeit.
Es ist die Zeit zum Denken, zum Überlegen, Zurückschauen und Vorwärts gucken.
Viel Erfolg dabei.
Frohe Weihnachten und Guten Rutsch ins neue Jahr.
Es wird nicht viel zu lesen geben,wenn Sie,Carl, hier nicht schreiben.
Aber vielleicht kehren Sie wieder.
Mit neuen Erkenntnissen.
Ich bin gespannt.
Alles, was aus meiner Sicht zu sagen war,
ist gesagt.
Time to say goodbye?
Vielleicht!
Ich werde mich vorerst als Schreibender aus diesem Blog zurückziehen,
aber als Leser das verfolgen, was Ihr schreibt.
Ich wünsche ein konstruktives Weiterdiskutieren und viele neue Themen.
“Banat” ist ein Wert an sich – helft mit, den Begriff weiter mit Sinn zu füllen und die Werte unserer Herkunft und Heimat zu erhalten.
Carl Gibson
An die Wikipedia-Freunde:
Im Porträt „Carl Gibson“
Den „Säuberungen“ (der Hacker?) zum Opfer gefallen – mein jüngstes Buch. „Mehr Licht – Die Geschichte der Stromversorgung in Bad Mergentheim.
Inzwischen in der Deutschen Nationalbibliothek angekommen.
Bitte ergänzen.
Quelle: deutsche Nationalbibliothek
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im Bestand: Gesamter Bestand
1 – 8 von 8
1 Die Geschichte der Stromversorgung in Bad Mergentheim
Bad Mergentheim : Stadtwerk Tauberfranken, 2009
In Kürze verfügbar
2 Symphonie der Freiheit
Gibson, Carl. – Dettelbach : Röll, 2008
3 Brunnen und Quellen in Tauberfranken
[Bad Mergentheim] : Stadtwerk Tauberfranken, 2005, 1. Aufl.
4 Brunnen und Quellen in Tauberfranken
Gibson, Carl. – [Bad Mergentheim] : Stadtwerk Tauberfranken, 2004, 1. Aufl.
5 Erdgas für Tauberfranken und Hohenlohe
Gibson, Carl. – München : Oldenbourg, 1999
6 Bad Mergentheim und das Trinkwasser
Gibson, Carl. – München : Oldenbourg, 1994
7 Lenau
Gibson, Carl. – Heidelberg : Winter, 1989
8 Gibson, Carl
1959- / 1982-1991 Studium an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Tübingen, Freiburg i. Br., Wien und Würzburg
Für die Bestellung von Medien für den Lesesaal können Sie sich vorab online anmelden.
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Status: Publikation im Haus und in Bearbeitung
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Titel Die Geschichte der Stromversorgung in Bad Mergentheim : mehr Licht / hrsg. vom Stadtwerk Tauberfranken GmbH. Carl Gibson
Personen Gibson, Carl
Organisation Stadtwerk Tauberfranken
Verleger Bad Mergentheim : Stadtwerk Tauberfranken
Erscheinungsjahr 2009
Umfang/Format 169 S. : zahlr. Ill. ; 22 x 24 cm
ISBN 978-3-00-027905-8
Einband/Preis ”
Unter Aufsätze ist noch zu ergänzen:
Carl Gibson: Das kurze Aufleuchten von Widerstand.
In: Horch und Guck. Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur. September 2009, S. 65/46
Aus aktuellem Anlass – zum Thema Grundrecht “Freie Meinungsäußerung” schrieb ich gestern,
ohne zu wissen, dass der Dichter Richard Wagner
mich mit dem ehemaligen Temeswarer Securitate-Vizechef Radu Tinu auf eine Stufe gestellt hat:
“Hallo Ingemar,
der Medienjournalist und Blog-Betreiber
Stefan Niggemeier
hat für seine kritische Haltung den Medien gegenüber einen Preis des SWR bekommen!
Also ist noch nicht aller Tage Abend!
Gutes, kritisches Bloggen kann sich lohnen – und es wird auch gewürdigt werden mit der Zeit, wenn sich die aufklärerische Leistung für die Gesellschahft durchsetzt.
Also: Weitermachen!
Wir sind jetzt ein gutes Jahr im Netz!
Wir alle – und gut motiviert!
Machen wir weiter.
Ich habe bei Niggemeier einen kleinen Kommentar abgegeben, der Gründsatzfragen auf wirft hier ist der Text – verbunden mit meiner Empfehlung für Stefan Niggemeiers Blog, den ich auch erst seit der Preisverleihung kenne:
“Hallo Stefan,
als ich ganz zufällig die Preisvergabe des SWR an Dich als „Medien-Kritiker” (Herzliche Gratulation nachträglich!) mitbekam, wollte ich meinen Ohren nicht ganz trauen – denn seit Jahren frage ich mich:
Gibt es überhaupt noch kritische Journalisten in diesem Land?
Oder ist der Kritizismus inzwischen ganz ausgestorben?
Wird noch recherchiert und nachgeforscht? Oder plaudern die deutschen Journalisten nur noch das nach, was man ihnen auf dem Tablett serviert – unkritisch und ohne nachzufragen: Cui bono?
Werden wir alle instrumentalisiert?
Werden wir von Medien manipuliert?
Git es noch das von der Verfassung garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung?
Und sind die Medien noch frei – oder werden sie am Gängelband geführt und zu Zwecken instrumenatlisiert, die der Nomalsterbliche nicht mehr durchschauen kann?
Geld? Geschäft? Der Wille zur Macht?
Mir hat man diverse Hürden aufgebaut,als ich versuchte die moralische und politische Integrität der Nobepreisträgerin Herta Müller zu überprüfen. War sie früher systemloyal – und ist sie ein Wendehals? Danach fragte ich.
Die Platte der Schikanen und Hemmnisse, wie das freie Wort und die freie Meinungsäußerung gestoppt werden soll, ist weit und reicht in meinem Fall vom „Maulkorb” in DIE ZEIT-Online bis zum Abbruch von Online-Diskussion, zu verweigerten Kommentaren, Kürzungen etc. – alles, um unbequeme Fragen unmöglich zu machen.
Wie früher in den Diktaturen des Ostblocks!
Git es eine indirekte Zensur in diesem Land?
Darf der eine seine Lügen auf dem Markt verbreiten, gefördert und gestützt von Gestalten aus der Politik, während der andere nur aus den Katakomben rufen kann, wo ihn keiner hört!
Viel Grundsätzliches hat sich angestaut in zwei Jahren öffentlichen Fragens!
Wohin geht die Reise?
Leben wir noch in einer freien Gesellschaft – oder befinden wirs uns bereits auf dem Weg in eine Meinungsdiktatur, die bekanntlich den totalitären System vorausgeht?
Gern sage ich bald noch mehr – falls das kritische Auditorium
das wünscht. Carl Gibson, Autor und ehemaliger Bürgerrechtler während der Ceausescu-Diktatur.
— Carl Gibson — 30. November 2009, 15:23
” Beste Grüße Carl Gibson”
Herta Müller und Richard Wagner verdrehen die Tatsachen gerade so, wie es ihnen passt – und rücksichtlos diffamieren sie andere.
Der Wolf als Moralist?
Ein Altkommunist und Ceausescu-Mitläufer Richard Wagner wird dem Widerständler gegen die Kommunisten aus der Zelle noch lange keine Moralpredigt halten.
In diesem Land schon gar nicht.
Carl Gibson
Der Blog von Stefan Niggemeier ist ein Ort für freie Geister,
die ihre kritische Meinung frei äußern wollen.
Falscher Thread, sorry. Mein obiger Beitrag sollte natürlich bei “Herta Müller…” gepostet werden.
Seit Anfang der 80-er schreibt Herta Müller gegen die Diktatur…
Wenn ihr Buch Niederungen vier Jahre beim Verlag lag, müßte sie bereits in den 70-er gegen Diktatur geschrieben haben.
Und nur gegen die Diktatur in kleinen schwäbischen Dörfer…
Gegen die Diktatur des kommunistischen Lagers hat sie in den 80-er in Rumänien und auch in Deutschland nichts veröffentlicht.
Die Presse im Westen wird immer klüger!
Polki schreibt:
“Walter ich kenn den Gibson nicht und ich sehe auch am Gibson seine Schwachen seiten .
Möchte aber auf diese jetzt nicht eingehen da ich in seinem Buch auch einiges lass, das mir nicht gefiell……………!
Nur hier habe ich auch noch ein Link der die (Nazis Schwowe laut .wes…….) in Temeschwar zeigt….!
Habe ja jeden Tag die Banater Zeitung gelesen….Kerweihberichte standen nicht da drinnen oder ganz selten……Warum?
Ja warum wohl!
Weil Sie alle geduckt haben bei der Banater Zeitung um weiter ihr Geld zu verdienen (Ich hätte es vielleicht auch so gemacht) um nicht in der Popa Schapca zu landen…..Wie unser Carl………..!”
Nun mal frei heraus, Polkakenich:
Was hat Dir in meinem Buch “Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur, Dettelbach, 2009, 418. Seiten (enggeschrieben und großen Format)
nicht gefallen?
Es interessiert mich brennend!
Raus mit der Sprache und den Argumenten!
Schließlich wollen wir doch keine Ja-und Amen-Sager sein wie bei den Ceausescu-und Honecker-Kommunisten!
Jedenfalls freue ich mich sehr, dass Du in dem Buch liest – denn Du bist einer der wenigen hier, die es wirklich in der Hand hatten und es aufschlugen, um es zu überfliegen.
Der letzte Leser, der mir die Mitteiling machte, es zu Ende gelesen zu haben, brauchte eineinhalb Jahre dazu – und er musste sich durchbeißen wie andere durch die Mauer aus Griesbrei ins Schlaraffenland.
Carl Gibson
Hiermit entschuldige ich mich bei der Redaktion der Esslinger Zeitung für das vorschnellle Meckern über das Nichtveröffentlichen meines Kommentars zum Herta Müller-Inerview im Zusammenhang mit der Lesung in Esslingen.
Die Redaktion braucht manchmal etwas Zeit, um alles zu verifizieren – legitim!
Die Esslinger Zeitung hat meinen Kommentar inzwischen freigeschaltet – und einige berechtigte Fragen von Getkiss noch dazu.
Hier ist der Text. Ich zitiere aus “Esslinger Zeitung”:”
28.11.2009 11:02 von Carl Gibson
Die EZ hätte tiefer bohren und kritischere Fragen stellen können, z. B. weshalb die Debatte über die “moralische und politische Integrität” von Herta Müller im Vorfeld abgewürgt wurde. Ein Skandal! Kein Journalist hat nachrecherchiert, um die noch offenen Fragen in der Vita von H. Müller vor ihrer Einreise zu beantworten. H. Müller hat von “Hass” motiviert gegen die Banater Schwaben ihr Prosawerk “Niederungen” verfasst, als diese mit dem Rücken zur Wand standen, in Agonie und Exodus. Das war 1982. Das Buch nützte den Kommunisten Ceausescus. Wurde es wirklich zensiert? Was davon? Was sind die Beweise? H. Müller hat ihre kommunistischen Preise verschwiegen, sie war eine privilegierte Westreisende – wie ihr Gatte Richard Wagner, der damals in der KP von Diktator Ceausescu war, bevor beide ihre Meinung opportunistisch änderten. Dürfen wir das alles vergessen? Andere Banater Schwaben haben damals opponiert, sie gingen ins Gefängnis, wurden an der Grünen Grenze als Flüchtlinge erschlagen, während Systemprofiteure mit dem Segen der RKP ihre Bücher drucken und reisen duften. Hier in der BRD wurde sie als “Dissidentin” aufgebaut, wahrgenommen, ohne jede Opposition! Ein Wendehals? H. Müller sagt, ihre Securitate-Akte sei gefälscht; sie sei in Wirklichkeit keine Securitate-Agentin oder Kommunistin gewesen – dann aber will sie diese angeblich gefälschte Akte einsetzen, um die Wahrheit zu beweisen. Kein holder Widerspruch ist das, sondern ein Meer von Ungereimtheiten, die noch zu klären sind. In ihrer jüngsten großen Selbstapologie in der ZEIT, wo sie erneut gegen die Schwaben ausholte, um festzustellen – nach der Verunglimpfung im “schwäbischen Bad” : “Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben” wimmelt es von falschen Angaben aller Art. Hetze? Die Diskussion darüber wurde gestoppt. Ein Skandal. Carl Gibson, ehemaliger Bürgerrechtler während der Ceausescu-Diktatur”
Danke an die Kollegen aus der Redaktion,
Carl Gibson
In dem von Ungereimtheiten und Sachfehlern aller Art strotzenden Selbstrechtfertigungsartikel “Die Securitate ist noch im Dienst” ( mit Verleumdungszitat gegen alle Banater Schwaben, mit dem nicht vorhandenen Bahnhof Poiana Brasov und mit der sonderbaren Berufung auf einen “Haftbefehl” in einer Diktatur” hat Herta Müller das Interesse der Leser auf die ( angeblich vollständig gefälschte ) Akte “Cristina ” gelenkt.
Herta Müller soll darin als “Agentin” und Kommunistin erscheinen.
Die in Deutschland anstehende Diskussion wurde von DIE ZEIT abgewürgt.
Sonst kein Nobelpreis!!!
Die FAZ berichtet einseitig.
Die WELT hält Kommentare zurück – der Spiegel ebenso.
Aber in “Romania Libera” geht das Fragen weiter.
War Herta Müller eine angehende Spionin?
Das fragt man sich dort.
Ich habe kurz Position bezogen … nachde, in “Adevarul” einige Artikel zu Radu Tinus Interview mit den Kommentaren dazu verschwunden sind. Heute schrieb ich :
” Carl Gibson: Audiatur et altera pars – in Romania si in Germania!
Sambata, 28 Noiembrie 2009 14:44
Audiatur et altera pars – in Romania, dar si in Germania Este in interesul vital al Romaniei, daca adevarul istoric va fi redescoperit complet si prezentat lumii – clar si obiectiv. Dupa reunificarea Germaniei “actorii politici” (criminalii si securistii de ieri) din RDG au inceput sa vorbeasca, de exemplu Markus Wolf, seful contraspionajului est german, in calitate de “scriitor liber”!, sau Günther Schabowski de la Politbüro ( Comitetul Central), cel care a deschis zidul prin prostie, chiar si Egon Krenz, succesorul lui Erich Honecker, care si-a scris memoriile recent publicate in puscaria liberala. De ce sa nu se articuleze si “Securiatea” dictaturii Ceausescu? (Fara Eichmann nu aveam documentatia holocaustului!) Daca are ceva de contribuit la gasirea devarului istoric! Eu ca fost disident anticomunist asi avea multe intrebari de pus, intrebari puse si domanei Herta Müller timp de un an de zile, in care am contestat integritatea morala si politica a candidatei Nobel. Nu mi-a raspuns! De ce? Venind in Germania in anul 1987, Müller a venit cu mituri si legende. A negat disidenta anticomunista pina- n 1987, si a incercat sa se profileze ca “dubla” urmarita – persecutata de “Securitate” si de etnici germani , de svabii banateni din propriul cuib. Motivat de “ura” contra svabilor a scris primul volum de proza “Niederungen”. Ea spune ca volumul a fost cenzurat in Romania. Alti experti si Radu Tinu spun: Niederungen n-a fost cenzurat. Ceausescu a eliminat ( a interzis) cenzura deja in 1978 – cartea Hertei a aparut in 1982! Cine spune adevarul? Herta Müller mai spune, ca securiatea timisoreana a incercat sa o sileasca sa devina informanta securitatii? Cind s-a petrecut aceasta actiune?Unde sint doveziile? Cind, in ce an, au inceput urmaririle ca “spioana”? Dovezi? Exista dovezi care atesta activitati a Hertei Müller pentru serviciul secret german BND? Cind a sosit aici in Germania, Herta Müller a fost interogata 5 zile impreunna cu sotul Richard Wagner de BND? Dupa aceea l-a injurat pe BND! Unde ramane logica? A fost agenta sau nu? Cum de sa plimbat prin RFG in 1984 si a revenit in iadul comunist – ca agenta? Ca persecutata? Müller spune, ca a fost persecutata de securitate! In ce forma? Cind? S-a opus regimului concret, cum sugereaza dupa 1987? Dovezi? S-a mirat Nikolaus Berwanger, seful ziarului Banater Zeitung din Timisoara, ca Herta Müller doreste sa apara ca disidenta. N- a avut interzicere de publicare in Romania pina 1984, adauga Berwanger, care in acel an a fugit in RFG! Cine i-a dat Hertei premiul UTC? De ce nu ataca partidul comunist? Forta conducatoare politica, care a dat ordine aparatului represiv? Poate fiindca sotul Richard Wagner a fost mebru PCR din 1972 pina-n 1985, cind tara deja se afla in ruin so germanii vinduti in agonie si exodus. Se golise Banatul si Transilvania deja? Daca securistul de cariera Radu Tinu ne ofera detalii, ar fi bine sa ne ofere si probe autentice. Cine ne spune ce este adevarat si ce este fals in dosarul” Cristina” – cine l-a intocmit, s- au cine l-a preparat? In presa germana, in DIE ZEIT, Spiegel, FAZ circula numai variantele Hertei Müller si a lui Richard Wagner, care sint preluate necritic de ziaristii din vest, care nu sint in stare sa citeasca limba romana si care nu cunosc realitatiile din dictatura comunista. Astfel se aduna a gramada de neadevari, care dauneanza imaginii si interesului Romaniei de azi, deorece istoria este falsificat prin fictiune. Opinia publica germana este astfel desinformata, iar vocea disidentilor anticomunisti conteaza aici, cit conteaza si in Romania: NIMIC. Criticii dnei Müller sint opriti, pe cind ea este protejata imens! De ce? Cui bono? Cine pune aceste intrebari reprezentativ pentru altii? Un martor, care a avut contact intensiv cu bastonal militianului, granicerului, securistului si care a petrecut 6 luni de zile in temnita Popa Sapca in Timisoara in anul 1979 in cadrul miscarii pentru drepturile omului SLOMR. Ajuns in occident in numele meu – ca purtator de cuvint al SLOMR in vest – am organizat o plingere prin CMT la ONU contra regimul Ceausescu, care a durat pina 1984 – riscindu-mi viata, fiind amenintat cu moartea de securiate. In acel timp Herta Müller si Richard Wagner mai urlau cu lupii! Asta-i situatia adevarului in Europa in anul domnului 2009. Carl Gibson, fondatorul SLOMR din Timisoara, victima a securitatii dlui Radu Tinu.”
Weiter untern antworte ich auf die Thesen von Kartouche, dessen Identität ich nicht kenne.
“Kartouche: Intuitie confirmata ! Postarea anterioara
Luni, 23 Noiembrie 2009 14:29
32. NOBEL = lupta cu securitatea romana si cu ferocele ……..de Kartouche | 9/10/2009 11:23:32 ………
Stimata dna Muller, daca nu traia in Romania, nu facea scoala in Romania, inclusiv facultatea, pe gratis, in Germania nu ajungea scriitoare, era o muncitoare intr-o fabrica BMV, eventual o vanzatoare intr-un butik. Romania, chiar comunista, a scos-o din mocirla unui sat obscur si a promovat-o in lume ! Veci, nu ajungea ea, in Germania sa faca facultate, sa scrie, sa traiasca din scris. Faptul ca a fost “bagata in seama” la plecarea in Germania se datoreaza, evident, securitatii. Daca ea nu ar fi fost contactata pentru a fi recrutata de contraspionajul roman, zacea in anonimat, la fel ca altii. Ce a scris ea asa important, ce bestseller a fost remarcat de lumea literara ?? Ce critici literari au scris cronici elogioase, au remarcat valoarea literara, artistica, de stil, de mesaj, a autoarei ?? Aproape nimeni !! Ea avea un alt mesaj, la moda : sa condamnam comunismul ! De fapt, acesta a fost motivul pentru care a fost publicata in Germania :”lupta cu securitatea romana si cu ferocele comunism.” Asta e motivul pentru care a primit si premiul Nobel, un premiu politic. Daca ai scris impotriva comunismului, ai condamnat islamismul si terorismul, ai „infierat” holocaustul, sa te astepti la un premiu NOBEL ! …………. Era o spioana in devenire ?? Bravooooo !
Carl Gibson: Kartouche spune: “Daca ea nu ar fi fost contactata pentru a fi recrutata de contraspionajul roman, zacea in anonimat, la fel ca altii.” Teza este interessanta. De ce s-a reintors Herta Müller in Romania in 1984 din Germania libera? De ce s-a intors Richrad Wagner, atunci membru PCR, in vara 1885 din lumea libera in paradisul lui Ceausescu? De ce serviciul secret german BND ( responsabil pentru colectatea informatiilor in exterior) a interogat cuplul Müller / Wagner timp de 5 zile, pe cind un emigrant normal raspundea la intrebarea obligatorie, daca vine “in misiune” ( a securitatii) in 5 minute. Nimeni in Germania a formulat aceste intrebari in cotiadine mari – discutia critica despre rolul securiatatii in DIE ZEIT a fost spontan oprit, dupa ce s-a aratat., ca Herta Müller expune diverse minciuni despre rolul jucat in Romania. Carl Gibson P.S. Unde este capitanul securist si procuror Petre Pele de la inspectoratul Timis, in “animalul inimii” portretat ca “Pjele” – de ce nu vorbeste? De ce nu ne spune, daca a dezbracat- o pe Herta Müller in biroul de la boulevardul Leontin Salajan – s-au daca totul este inventat? Ce este fictiune? Ce este realitate? Falsificam istoria find unilateral si orientat idelogic? Carl Gibson, fost disident anticomunist in dictatura Ceausescu.
Sambata, 28 Noiembrie 2009 15:01 ”
Das für Interessierte. Carl Gibson
Aufklärung appelliert an freie Geister mit Anstand und Würde.
Sie ist nicht geeignet, um Heckenschützen zu bekämpfen.
Diese richten sich selbst,
so wie die Lüge sich selbst ad absurdum führt.
Es bedarf der großen Interpretation nicht.
Jeder denkfähige Charakter muss sich nur die Fakten ansehen, um zu den richtigen Schlüssen zu kommen.
Carl Gibson
Bemerken Sie gar nicht, Herr Gibson, dass Sie sich hier komplett lächerlich machen? Das ist umso bitterer, als Sie ins Forum gegangen sind als großer Aufklärer mit schicksalsschwangerem Pathos (“Mann der Zelle”). Was Sie hier als strafwürdig empfinden, sind Reflexe auf Ihre beklagenswert substanzose intellektuelle Performance. Wie könnte der Widerhall Ihrer “Beiträge” olympisches Leistungsniveau haben? Bemühen Sie sich um Qualität und Anspruch, dann wirkt sich das gewiss auch auf die Resonanz positiv aus.
“Sie armseliger Wicht,
mehr sind Sie nicht
Drohen schon lang
mir ist nicht bang
Ihr Institut ist ohne Rang
Gelehrtenstatus ohne Klang
Ein aufgeblasner Gernegroß
will Gegner fürchten machen bloß
Von Georg in Nov 22, 2009 – 17:35 ”
Ein großer Reimer, fürwahr! Hut ab!
Leider unbekannt!
Sie fühlen sich sicher? Im Ausland?
Sicher vor dem Zugriff der deutschen Justiz?
Ist ihre Internetprotokollnummer auch geklaut oder erschlichen?
Carl Gibson
P.S. Noch ein Wort zu dem Widerständler gegen Ceausescu Radu Filipescu.
Er büßte seinen Mut mit einigen Jahren Haft!
( Detail im o. g. Buch.)
Wenn Herta Müller und Richard Wagner auch in irgend einer Form konkret gegen die RKP oder gegen die Securitate opponiert hätten,
dann wäre ihnen der Gefängnisaufenthalt sicher gewesen.
CG.
Das Tun der feigen Heckenschützen aus dem Verborgenen und der anonymen Dreck-Arbeiter ohne Gesicht,die mich hier mit
“Hitler”
vergleichen und mich ohne Grundlage gar als alten
“Securiate”-Mitarbeiter
stigamtisieren und herabwürdigen,
erinnern mich an die verbrecherischen Schlägertrupps der Nazis,
die herangekarrt wurden um – etwa in der so genannten Reichskristallnacht auf die im Vorfeld verleumdeten Juden herzufallen,
ihre Geschäfte zu plündern, ihre Synagogen in Brandzu setzen,
um so das friedfertige Miteinander zwischen Deutschen und Juden zu zerstören.
Die geistigen Branstifter der Banater Schwaben heißen Herta Müller und Richard Wagner.
Volksverhetzung war das im Vorfeld der Judenpogrome.
Für die unbegründete Hetze gegen Einzelpersonen und Gemeinschaften ist der Staatsanwalt zuständig.
Die Masken und Marionetten Walther, Durlacher etc. müssen jederzeit mit einer Strafanzeige und Strafverfolgung rechnen.
Vergssen wir eines nicht:
Es war Herta Müller, die zuerst gegen die Banater Schwaben in ihrem Prosaband “Niederungen” – hetzte,
aus welchen Gründen auch immer,
und ganz egal ob mit oder ohne den Segen von RKP und Securitate.
Später, als die Banater Schwaben sich wehrten, kam Richard Wagner und reihte die Betroffenen in die Reihe der Securitate ein.
Auch mich – obwohl meine Fragen erst 2006 kamen.
Ursache und Wirkung?
Wer sagte
“Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben”?
Die Nobelpreistreigerin Herta Müller,
eine Literatin, deren Motor literarischen Schaffens der “Hass” ist – wie sie selbst sagt?
Die “geistigen Brandstifter” hinter diesen Drecks-Arbeitern hier im Forum und den gelinkten Medien sind Herta Müller und Richard Wagner.
Ohne ihr früheres Tun würde die gesamte Debatte überhaupt nicht existieren.
Carl Gibson
P.S. Es ist hoch anständig, wenn mir Supersvabo und Polkakenich in ihren Apologien zu Hilfe eilen und einige Dinge grundsätzlicher Natur gerade rücken.
Die Wahrheit interessiert im Augenblick nur wenige – aber das kann sich bald ändern.CG,
Gibson, Sie sind längst abgesoffen.
Jetzt, wo der Bär erlegt ist, wird die Beute verteilt.
Die Einen sichern sich das warme Fell für den eisigen Winter, der noch kommt
nach den lauen Herbst,
die Anderen bekommen ein paar Knochen ab – für treue Dienste!
Man achte darauf, kein Trichinen-Stück zu erwischen, denn das kann gefährlich werden.
Es reitet sich gut auf der Welle des Erfolges beim Applaus der Massen, solange bis die Welle bricht. Dann muss der Surfer ein guter Schwimmer sein, will er das sichere Ufer erreichen.
Carl Gibson
das katholische Kirchenblatt:
http://www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_content&task=view&id=100053216&Itemid=1
Natürlich meine ich Hamlet, gel? … wen sonst? … den, mit seiner scheinbar so vernünftig-logisch-methodisch sich anhörenden Rede, leider aber – though this be madness, yet there is method in’t – ist es schon Tollheit, hat es doch Methode…
Mit einem in seiner Wahnwelt Lebenden, ist vernünftigerweise nicht zu diskutieren…
Schauen wir mal, wenn die IPs ausgewertet werden.
Dann schlägt die Stunde der Wahrheit auch für Verunglimpfer!
Und wie gesagt: Dummheit schützt vor Strafe nicht.
Carl Gibson
P.S. Das, was sie hier an Verunglimpfungen über mich in die Welt setzen, ist Anschauungsuntericht für Securitate-Deviation, Diskreditierung und Manöver, um von den Schuldigen abzulenken.
Ich habe alles mehrfach gespeichert und hinterlegt.
Eine Frage der Ehre ist das – und ich werde mir weder von Altkommunisten noch von ihren servilen Handlangern die persönliche und wissenschaftliche Integrität kaputt machen lassen.
Wenn andere eine moralische und politische Integrität nicht nachweisen können, dann bedeutet das nicht, dass man mich auf eine so primitive Art in den Dreck zieht und lächerlich macht – via marionettenhafte Pseudo-Namen, die mir – neben den Werken – auch noch die Taten absprechen wollen.
Bleiben Sie ruhig. Mit nichts von alledem habe ich etwas zu tun. Ihre Begriffswelt ist mir total fremd: Handlanger, bezahlt, Securitate-Akteur … Mit Ihrem Verschwörungs- und Komplottgefasel kann ich nichts anfangen.
Waren Sie es, Schmutzfink, der mein Wikipedia-Portrait im Stil der Securitate-Hacker zerhackt hat?
Waren Sie es, Schmutzfink, der den Hinweis auf die Systemloyalität der Herta Müller aus der “Symphonie der Freiheit” im Securitate-Hacker-Stil “eliminiert” hat,
wegretuschiert hat – wie bei der ZEIT?
Sie haben auch vergessen zu sagen, wer Ihnen was bezahlt, für ihre destruktive Kampagne gegen mich im Sinne einer wissenschaftlichen Herabwürdigung und persönlichen Diskreditierung!
Ihre IP bleibt gespeichert – und die rechtlichen Konsequenzen werden Sie tragen müssen, als Person, denn ein Geist sind sie doch nicht?
Auch haben Sie mir noch nicht darauf geantwortet, ob sie ihre Brötchen am Leontin Salajan-Boulevard in Temeswar verdienen
oder auf der Calea Rahovei in Bukarest.
Aber die Justiz erwischt sie europaweit, ja weltweit, Schmutzfink!
Es gibt gleich mehrere Kreise, die die Verbrechen des Kommunismus in Rumänien nicht am Tageslicht sehen wollen:
die Akteure der Securitate
und ihre Helfer und Helfershelfer!
Wenn sie kein Handlanger sind, wer sind Sie dann?
Carl Gibson
Bedienen Sie sich bitte keiner Begrifflichkeiten wie “historische Wahrheit”, solange Sie sich nicht als qualifiziert legitimieren können. Sie sind kein Historiker! Sie sind selbstverstänlich auch kein Philosoph. Sie sind laut Wikipedia ein Sachbuchautor. Wenn Sie sich als Philosoph brüsten, laufen einem ja kalte Schauer über den Rücken. Geben Sie sich Rechenschaft, dass Ihnen die Science-Community hierzulande nicht die Ehre erweist. Warum auch?
Sie reden wie der Blinde von der Sonne, Dreckwerfer!
Die “Symphonie der Freiheit” haben Sie nicht gelesen – und doch wollen Sie mitreden!
Wo bleibt Ihre “Logik”?
Noch nie da gewesen?
Wenn es mir um “Selbstdarstellung” gegangen wäre,
dann hätte ich bereits 1979 damit begonnen.
Damals tat ich hier im Westen – als Sprecher von SLOMR in der UNO-Klage gegen das Ceausescu-Regime nur meine Pflicht,
unter Lebensgefahr,
aber ohne materielle oder sonstige Vorteile zu erzielen.
(Die anderen heulten damals noch viele Jahre mit den Wölfen!
Kein Wunder, wenn sie auch heute lieber im Rudel auftreten, statt einzelkämpferisch als Steppenwolf!)
Der eigene Name bzw. ein Verfolgten-Image stand bei mir nie zur Debatte.
Trotzdem ging ich meinen Weg – ohne “GULAG-KZ bzw. Gefägnis-Bonus!
Zu hoch für Sie?
Mir geht es heute ausschließlich um die volle historische Wahrheit.
Gott sei’s gedankt, habe ich nicht nur die Einblicke als eheamls agierender Bürgerrechtler, sondern auch die historische, literaturwissenschaftliche und politologische Kompetenz,
um den einstigen KP-Interpreten – auch aus dem akademischen Sektor – kritisch auf die Finger zu sehen.
Ein von mir nicht anerkannter Nobelpreis wird mich nicht abhalten. Ganz im Gegenteil.
Auch wird mich keine Medienmacht dieser Republik abhandeln, den steinigen Weg der Aufklärung weiter zu gehen.
Was Widerstand gegen bestehende Strukturen, das weiß ich seit dem dreojärhrigen Ankämpfen gegen die Securitate-Kommunisten Ceausescus.
Die Kräfte steigen, statt zu schwinden.
Und keine Kanalratte wird diesen Prozess aufhalten!
Die Zeit der Verlogenheit und Heuchelei ist vorbei.
Mein kritisches Werk kommt noch.
Die “Symphonie der Freiheit” (Bd. 1) war erst der Auftakt dazu.
Carl Gibson
Ihre heutige Selbstdarstllung ist doch Lichtjahre entfernt von den historischen Fakten. Nur aus dem einen Grund, weil Sie von Zeitzeugen und Zeithistorikern nicht die ersehnte Würdigung Ihrer “Verdienste um die Mitwelt” erfahren, schreiben Sie sich groß. Erkenne dich selbst, Mensch. Niemand muss sich seines Mittelmaßes schämen. Das Leben ist auch dann lebenswert, wenn man nicht zu Lebzeitn den Heldenstatus zuerkannt bekommt. Das schreibt Ihnen ins Stammbuch ein zufriedener Durchschnittsmensch.
Über meine Tugenden und Edelmut kann jeder mitdiskutieren, der mein in der “Symphonie der Freiheit” beschriebenes Ankämpfen gegen die kommunistische Diktatur Ceausescus nachvollziehen kann.
Jedenfalls stehe ich voll zu meinem Handeln vor und nach SLOMR.
Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, dass viele der angeblich verfolgten deutschen Schriftsteller aus dem Banat auf der anderen Seite standen,
nicht im konservativ demokratischen Lager der Deutschen im Banat,
sondern in den Reihen der Kommunisten des Diktators Ceausescu.
Das sind Tatsachen, die kein Schmutzfink – in wessen Ausftrag auch immer, für Lohn oder freiwillig – wird abändern können.
Carl Gibson
Wohl wahr, Polkakenich. Auch Carl ist nicht so edel und tugendhaft, wie er sich den Anschein gibt.
Das sind Fragen, Supersvabo, die mir unser Polkakenich nicht wird beantworten können!
Hallo Carl……..Lach
Ich kann DIR diese Fragen beantworten…………………..!
Und viele andere Fragen auch……..!
Aber, einmal traue ich mich nicht in diesem freien Land diese Fragen zu beantworten!
Zweitens warum soll ich diese Fragen beantworten?
Und dritens wenn ich diese Fragen beantworte, bringt es sowieso nichts wie noch mehr stung und streitereien im Blog !
Eins sollst Du Carl dir hinter die Ohren schreiben……Die Menschen in unserer Welt. Sind nicht so gut und schön wie sie Ausschauen!
Die Amerikanische Delegation ist nicht in China wegen Menschenrechten, sondern wegen Geld.Die Angst das China immer mehr Macht bekommt macht der Weltmacht sorgen!
Hätte?…Hat!!!
Ein Doktor Allwissend, wie Sie es sind, Maske,
weiß sicherlich,
wann Herta Müller nominiert wurde,
wer von deutscher Seite Herta Müller nominiert hat,
weshalb gerade Herta Müller nominiert wurde
und weshalb gerade Herta Müller nachhaltig beibehalten und schließlich aus durchgesetzt wurde.
Die böse und zugleich dumme “Securitate” (heute als SRI unterwegs!) kann das nicht leiten,
wenn Herta Müller mit ihrer Securitate-Schilderung realistisch liegt.
Wie wehrte sie sich doch gleich,
als die berüchtigte Securitate des Diktators Ceausescu sie verhaften wollte?
Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit!
Haben sie das auch so erlebt im Rumänien von Ceausecu. Maske!
Mich hat keiner gefraagt.
Ich wurde immer “ohne Haftbefehl” verhaftet,
in Bukarest und in Temeswar,
von der regulären Miliz ( Polizei)
und von den grauen Männern der Securitate in Zivil im GESTAPO-Ledermantel.
Hatten Sie auch Berührung mit der Staatsmacht in Rumänien whärend der kommunistischen Diktatur, Maske?
Und ist Ihnen dort eine “Dissidentin” Herta Müller begegnet?
Und noch eine ganz persönliche Frage, Dktor Allwissend, der Sie wie Faust – nicht nur viel, sondern gleich alles wissen – wollen … und vieleicht auch wissen?
Meinen Sie, Herta Müller hätte den Nobelpreis für ihre “Literatur” bekommen?
Für Bücher, die nach Ihrer Ansicht “nobelpreiswürig” sind?
Carl Gibson
Als “penetrant nachhaltiger Lobbyist” bei der Jury in Stockholm bewegt sich natürlich die Securitate
Wie sonst hätte die Banater Schwäbin Herta Müller den Nobelpreis kriegen können?
Die breite Öffentlichkeit weiß im Fall Herta Müller immer noch nicht, was Sache ist.
Eine Handvoll Handlanger haben gute, effiziente Desinformationsarbeit geleistet – hinter einem Dutzend Identitäten versteckt, haben sie Tausende hinters Licht geführt, hauptsächlich unsere Landsleute aus dem Banat und aus Siebenbürgen.
Wie ich aus meinem breiten bundesrepublikanischen Bekanntenkreis erfahren habe, wissen die meisten Mensch überhaupt nicht, wer Herta Müller ist und weshalb sie den Nobelpreis für Literatur bekommen hat.
Viele wollen es auch nicht wissen, darunter auch Menschen, die sonst gern Bücher lesen. Einige verstehen allerdings, weshalb ich mich so lange Zeit für ein bestimmtes Thema eingesetzt habe.
Man hatte ihr das nicht zugetraut – sprich: Man hatte ihrer Protektion nicht diese Macht zugetraut, Herta Müller in Stockholm durchzusetzen.
Wer sitzt in der Jury in Stockholm?
Wer bewegter sich dort ante portas als penetrant nachhaltiger Lobbyist?
Wie kam es, dass Herta Müller durch die Hintertür nominiert wurde?
Und wie kam es, dass es nie eine öffentliche Debatte über diese kontroverse Nominierung gab?
Weshalb wurden Lenz, Walser, Kempowski etc. übergangen?
“Vor Herta Müller sind noch hundert andere Schrifsteller an der Reihe”, sagte mir vor längerer Zeit ein gut belesener Zeitgenosse.
Es kam anders – man darf spekulieren, weshalb!
Das sind Fragen, Supersvabo, die mir unser Polkakenich nicht wird beantworten können!
Aber weshalb stellen sich die schlauen und sonst so “enthüllugsfreudigen” Journalisten und Publizisten bei der ZEIT, beim SPIEGEL, in der FAZ, in der NZZ etc. nicht der “kritischen” Debatte?
Die “Wahrheit” interessiert im Augenblick keinen.
Carl Gibson
wenn man bei Ihnen auch keine Stirn, sondern nur Hörner sieht…………Rindviecher sind wiederkäuer, die aber das Rehlein ausschliesen!
Dieser Satz ist sowas vun Geil getkiss……
Walter kannst awer beruhigt sein, bei einigen Tierischen Rasen fallen diese Hörner jedes Jahr ab……..
Darum im Frühling aufpassen, das koane mehr nochwachsen!!
Mit dem Unterschied, dass es “der Gruppe” in erster Linie um Literatur geht, jedem Einzelnen von ihnen. Nicht wie Gibson und getkiss und noch ein paar anderen um Politik.
Von walther in Nov 15, 2009 – 11:19
———
walther, Sie haben schon einiges hier verzapft.
Aber das es diesen Literaten nicht um Politik, sondern exklusiv um Literatur geht, dass ist einfach nur der Gipfel des Blödsinns. Sie sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht.
Einfach nur engstirnig, wenn man bei Ihnen auch keine Stirn, sondern nur Hörner sieht….
…und um Schlechtmacherei!
Mit dem Unterschied, dass es “der Gruppe” in erster Linie um Literatur geht, jedem Einzelnen von ihnen. Nicht wie Gibson und getkiss und noch ein paar anderen um Politik.
Herr Gibson, das Schlesak und Totok, sich und die anderen Schriftsteller die gleicher Herkunft sind, sich “besser Positionieren” wollen im konkurrierenden deutschen Literaturbetrieb ist ja legitim.
Das sie dabei die negativen Seiten ihrer Gruppe nicht betonen ist aus dieser Sicht auch verständlich.
Ich nehme an, sie handeln nach dem Motto “vereint sind wir stark”. Das stimmt ja auch. So ist es nun mal in der Politik. Auch in der Literaturpolitik. Als Gruppe, diesmal geschart um Literatur-Nobel-Preisträgerin Herta Müller, sind halt alle “sichtbarer”.
Und wir wissen ja, Politik nimmt gerne die Moral als Argument. Aber auch, das politisches Handeln sehr oft mit Moral nichts zu tun hat.
Reine Interessenvereinigung.
Das ist doch legitim, oder?
So sehe ich das.
Was ist das für ein niederträchtiger Versuch, Dieter Schlesak als Überläufer, als “Umfaller” hinzustellen? Hat er sich irgendwann früher gegen Herta Müller oder ihre Literatur ausgesprochen? Nur weil er nicht, wie Sie, an einer verbohrten Intrusionspathologie leidet, mit der in das Leben, in die Vergangenheit, ja womöglich auch noch in die Intimspäre von Herta Müller eindringen und darin herumwühlen will???
Im Krieg ist es nicht unüblich, wennn sich Allianzen verschieben,
dass – in bestimmten Situationen und Konstellationen – Alliierte die eng geschlossenene Phalanx aufgeben und oppotunistisch ins andere Lager wechseln,
überlaufen …
mit wehenden Fahnen …
sich schnell auf die Seite vermeintlicher Gewinner schlagen!
Der vielbesungene 23. August erinnert an ein solches Ereignis!
Als Hitler seine Blitzkrieg-Erfolge feierte und Frankreich schon besiegt am Boden lag,
ließ der “Duce” ein paar Maulesel satteln und marschierte in die Provence ein.
Auch er wollte auf dem Siegeszug dabei sein!
Auch er wollte etwas von der Beute abhandeln,
etwas von dem teuflischen Licht,
das den Führer kurz umhüllte,
etwas von dem täuschenden Nimbus, das den Teufel als Heiligen erscheinen ließ, als Triumphator!
So ist das auch in der geistigen Schlacht!
Viele wollen etwas abhaben von der Trophäe – und drücken dafür gerne das kritische Auge zu!
Ein Blick in die Siebenbürgische Zeitung heute – was sehe ich:
Dieter Schlesak schreibt positiv-neutral über die Nobelpreisvergabe an Herta Müller!
Ist er deshalb umgefallen?
Jedenfalls hat er keine “offenen Fragen” kritisch angesprochen,
sondern er hat das Gesamtphänomen von der positiven Seite her zu sehen versucht, um so die Meriten der Gesamtkostellation ( 5. deutsche Literatur – nicht zu verwechslen mit der 5. Kolonne!)zu würdigen , also auch die Leistung der anderen Schrifsteller aus dem Raum heraus zu stellen? Vielleicht!
Legitim!?
Auch was William Totok jüngst veröffentlicht, geht in diese Richtung.
Für mich aber zählen weiterhin primär die “offenen Fragen” zur Vita von Herta Müller.
Solange diese nicht geklärt sind, ist alles A-posteriori-Reden nur lobhudelnde Heuchelei.
Carl Gibson
Also ich schreibe nicht unter Anonymus….
Und wenn du wilscht das ich dich anrufen soll dann sende mir deine Telefonnummer, ich rufe DICH an.
Was ich da reinschreibe, zu dem stehe ich auch!
Und wenn ich das geschrieben habe dann stehe ich auch dazu. Hitler Ceaucescu und Stalin waren keine Studierte wenn Du dies wissen willst. Nein das waren sie nicht. Aber ihre ganze Bande von Schleimer die wahren alle Gschtutierte….. denn ohne diese Gschtutierte Intelektuele währen die nie an die Macht gekommen! Das Fundament war immer die Inteligenzia das kannst Du drehen wie DU auch willst. Ein Sklave hat nur Befähle ausgefürt!
Aber lieber Polkakenich,
gerade Du hast noch vor nicht allzu langer Zeit hier eingestellt, das nur die “Gschudierte” und die “Gescheide” für die Kriege in dieser Welt verantwortlich seien….
Und klar kannst mich finden, kannst mich auch anrufen, wie das so manche andere hier auch getan haben.
Und welcher Anomymous hat mich wohl letztens so beleidigt. Habe da von Dir gar nichts mehr gehört…..
zu meiner Verteidigung….
Die Frage kann man schon stellen, wer die Nullen da sind im Blog? Einblidung ist bei EUCH auch eine Blidung. Auf jeden Fall das was ihr zwei hier Veranstaltet ist ein Schwachsinn der nicht mal in einer Hauptschule Platz hat.
Gibson mit Hitler zu vergleichen ist eine Bodenlose Frechheit. Wer immer IHR auch seit, nicht vergisst man kann Euch finden, im Internet ist jeder auffindbar.
Klar, der ist damals demokratisch gewählt worden…
das sollte uns eine Lehre sein….
Aber wir lernen nichts….
Siehe Afgahnistan
Uiiijjj! Joachim!
Arturo Ui….!
Aber du weißt ja, ganz allein hat der es auch nicht geschafft, Anhänger brauchte der…und “Zustimmung auf breiter Front”, gel?
Apropos “Anhänger”: Laut Nietzsche eignen sich als Anhänger Nullen vorzüglich…!
“Kritische Frage: Weshalb wurde in Deutschland der Nationalsozialismus möglich?”
Man gebe Gibson eine Uniform, (von dem kleinen Oberlippenbart will ich gar nicht reden) oder ein wenig “Macht” und dann wissen wir, wieso der Nationalsozialismus in Deutschland möglich wurde !
Aber Herr Gibson,
sie könnten dort auch kritische Fragen stellen, aber sie gehen da gar nicht hin.
Sie hetzen nur andere auf, das sie das tun sollen.
Und noch etwas:
Kritische Frage: Weshalb wurde in Deutschland der Nationalsozialismus möglich?
Hängt das mit dem “Deutschen Wesen ” zusammen, an dem einst die Welt genesen sollte?
An dem “Deutschen Wesen”,
das Heinrich Heine in dem Ausspruch umschrieben hat:
Im Land der Buchen und der Linden,
wird niemals sich ein Brutus finden!
Herta Müller hat nichts mit Heine an Hut.
Aber sie ließ sich von der Heine-Gesellschaft ehren!
Und die ehrte Herta Müller, obwohl sie nichts mit Heine am Hut hat?
Herta Müller hat auch nichts mit den Vertriebenen am Hut,
aber sie ließ sich von den Vertriebenen ehren,
obwohl sie die Vertriebenen zunächst wüst beschimpfte –
und die Vertriebenen ehrten Herta Müller, obwohl sie von ihr wüst beschimppft worden waren in der ZEIT -und verleumdet?
1000 Hörer sollen in Freiburg Herta Müller bei einer Lesung gelauscht haben, heißt es.
Und keiner hatte eine kritische Frage zu stellen?
Hat Heine doch Recht mit dem Land der Buchen und der Linden ohne Brutus?
Und wurde deshalb der Nationalsozialismus hier möglich,
weil das Duckmäusertum und die fehelnde Zivicourage bzw.
der unkritische Journalismus und die anhanden gekommene demokratische Kultur die Diktatur fördern?
Die Diktatur der Meinung zuerst – und dann die richtige Diktatur?
Was ist das für ein Hörer,
der zur Herta Müller -Lesung hingeht und es hinnimmt,
keine kritischen fragen stellen zu dürfen?
Wo leben wir eigentlich?
Carl Gibson
Gääääääääääääääähn……
Sie haben mir die Frage noch nicht beanwortet, Bankban,
ob Sie für Ihr Schmutzwerfen gegen mich hier im Internet von irgendeiner Seite Lohn oder Leistungen beziehen
oder ob sie es freiwillig tun,
als Überzeugungstäter.
Hat der BND Ihnen bei Ihrer Einreise nicht auch die Frage gestellt, ob sie mit einem Auftrag anreisen und hier unterwegs sind?
Wie lautet Uhr werter Auftrag:
ZERSETZUNG?
Ablenkung? Deviation?
Diskreditierung von ehemaligen Bürgerrechtlern und Dissidenten?
Im Siebenbürger Forum gibt es noch zwei Personen, die das Gleiche tun,
eine ist weiblich,
und die andere
hat sogar einen akademischen Grad
und leitet an.
Ein Netzwerk – gegen mich, gegen Carl Gibson?
Und vor Carl Gibsons Zeit hier im Internet bereits gegen Personen mit ähnlichen Erfahrungen und antikommunistischen Überzeugungen wie z. B. gegen
Getkiss, Johann und andere?
Diese 3 Freunde der Destruktion ( aus Prinzip oder aus Überzeugung?)
treten in der Regel als Personen mit mehreren Nick-Names ( Deck-Namen) ,
Pseudo -Namen auf,
um den naiven Lesern, den Gutgläubigen klar zu machen,
es gäbe Mehrheiten gegen Carl Gibson,
gegen Getkiss, gegen Johann etc. etc.
Die Securitate hat ihre Kader gut geschult,
damit ihre Zwecke auch im Ausland erreicht werden!
ZERSETZUNG!
Verdrehehung von Wahrheit!
In die IRRE leiten!
Die Unterscheidung zwischen Opfer und Täter verwischen!
Etc, etc.
Das Beschimpfen von Getkiss, obskurer Bankban, ist der Beweis auch dafür!
Aber vergessen Sie eines nicht.
Die IP werden gespeichert und bleiben gespeichet – und der Staatsanwaltschaft wird es ein Leichtes sein,
die 3 Identitäten zurück zu verfolgen ,mit allem, was sie hier getan haben.
Die Reihe : Elsi, Siel, Lavinia, Frau Pintilie aus Bukarest, wohnhaft im Deutschen Dorf, Frau mit Boxen als Hobby habe ich an denn “Federn” nachgewiesen.
Das kommt noch auf Sie zu, Bankban!
Auf Siebenbürger.de fiel ein Teilnehmer auf,
( und wurde gesperrt!)
der sich angeblich 10 Identitäten zurecht gelegt hatte,
zehn Namen mit Bild,
ein Mann,
der virtuos die 10 Puppen tanzen ließ,
als begnadeter Puppenspieler.
Über Sie ,Bankban, die weibliche Person und ihren Instruktor, der ihr Zettel zuschiebt, sehr ich weitere mehr als 1o Pseudo-Identitäten auf mich losgehen,
um meinem Image zu schaden,
um der Lüge zu nutzen,
um die historische Wahrheit zu verdecken.
Sie agieren alle als Marionatten – wer ist der Puppenspieler?
In wessen Auftrag betrieben Sie diese Kampagne gegen mich und meine Auflärung über den Kommunismus?
Der demokratische Staat macht diese Destruktion möglich – haben nicht seit der Grenzöffnung und der EU ganze Verbrecher-Haufen freie Fahrt im Westen?
Es kann sogar sein, Bankban, dass Sie mich vom Leontin Salajan-Boulevard aus Temeswar bekämfen, aus der Securitate-Zentrale heraus,
nur um den Leuten Sand in die Augen zu streuen.
Das Internet macht es möglich.
Aber abgerechnet wird am Schluss – dann werden wir auch zu hören bekommen,
weshalb gewisse Leute ohne Rücksicht auf Verluste Lügen dürfen
und weshalb die nackte “Wahrheit” öffentlich kaum einen interessiert.
Carl Gibson
Danke, lieber Admin-Beauftragter und Gibson-Sekretär getkiss für die falsche IST-Antwort auf die richtige WURDE(früher)-Frage!
@Anonymous, Frage an Carl Gibson:
“Übrigens, nur so als Frage: Warum wurden Sie eigentlich auf kulturraum-banat.de gesperrt?
Von Anonymous in Nov 13, 2009 – 15:49″
———————-
Hiermit beantworte ich, im Auftrag der Admins, diese Frage:
Herr Carl Gibson ist auf der Webseite
http://www.kulturraum-banat.de
NICHT gesperrt.
Sie können sich in der Rubrik “Kontakt” der Webseite davon überzeugen.
Freundliche Grüße,
Selbst ein Schuft trägt manchmal zwei Seelen in seiner Brust, auch wenn des Pudels Kern schlecht und schwarz ist.
Positive Ansätze gehen unter, wenn sie einem verwerflichen Endzweck untergeordnet werden.
Deshalb: Erkenne dich selbst.
Carl Gibson
P.S. Die Bezeichnung: Der “berühmte Consultig-Philosoph aus Bad Mergentheim” stammt nicht etwa von mir,
sondern sie ist eine ongeniöse Kreation des Dichters mit dem Roten Buch aus Perjamosch, dem das Kapitel von
den Guten und Gerechten aus Nietzsches Zarathustra
empfohlen sein soll.
Nietzsche schrieb aber auch im gleichen Werk ein weiteres Kapitel,
als eine Parodie auf Richard Wagner gedacht – der große Zauberer,
allerdings auf den aus Bayreuth,
das liegt bekanntlich nicht im Banat, sondern in den Niederungen Frankens.
Nietzsche hatte leider noch keinen Begriff davon,
dass der große Zauberer auch einmal weiblich sein könnte.
Carl Gibson
Sehr geehrter Herr Gibson,
Sie haben mich schon einmal hier mit einer Person namens “Taban” gleichgesetzt. Das habe ich damals dementiert und jetzt dementiere ich eben Ihre Gleichsetzung meiner Person mit Walther, Georg, Anonymus und wie die übrigen Personen hier auch heißen mögen.
Zudem würde ich es begrüßen, wenn Sie mir konkret erläutern würden, worauf sich Ihr Verdacht gründet, ich würde Securitate- oder Cosa Nostra-Methoden benutzen. Womit habe ich Sie und wann (ganz konkret) diskreditiert?
Ich möchte Sie dabei daran erinnern, wie empört Sie selbst waren, als R. Wagner Sie der Anwendung von Securitate- und Maffiamethoden bezichtigte. Sie empfanden dies als Ungeheuerlichkeit und dennoch benutzen Sie selbst jetzt solche Verdächtigungen. Ich könnten Ihnen auch mit Prozessen wegen Verleumdung oder Ehrverletzung drohen. Doch stattdessen möchte ich Sie in friedlicher Manier daran erinnern, dass schließlich ich es war, der den Faden des Gesprächs mit Ihnen wiederholt aufgenommen hat. Dass ich es war, der Ihnen kopierte Materialien zugeschickt hat auf postalischem Wege. Dass ich es war, der für Sie aus dem Ungarischen ein R. Wagner Interview übersetzt hat. Nun frage ich erneut: ist es meine Engelsgeduld, die ich im Umgang mit Ihnen an den Tag legte, von der Sie glauben, sie mit Maffiamethoden gleichsetzen zu können? Auch frage ich Sie: wo bleiben ihre ethisch-moralischen Prinzipien, die Sie von anderen einfordern, wenn Sie selbst so grenzenlos auf eine Person losschimpfen, die mit Ihnen auf die dargestellte Art und Weise umgegangen ist?
Bankban
den berühmten Consulting- Philosophen aus Bad Mergentheim, hallo geht`s noch??
wie schon mal gefragt KUNDENREFERENZEN statt
selbstlob/darstellung
Gäääääääääääääääähn.
Jeder, der die Plattform http://www.kulturraum-banat.de
verfolgt, kann feststellen, dass ich dort “nicht” gesperrt bin.
Meine kurzfristige Sperrung dort erfolgte,
als Herr Alt-Kommunist Richard Wagner,
dass ist der Dichter, der die Diktaur mit der Metpaher verändern wollte,
indem er 1985 in der BRD spazieren fuhr, während seine Freihit suchenden, deutschen Landsleute an der Grenze erschlagen wurden,
Druck ausübte:
Als er anfing, den “berühmten Consulting- Philosophen aus Bad Mergentheim” wüst zu beschimpfen.
Bis zur Gegenprobe, schrieb ich nicht.
Doch nur bis zur Gegenprobe!
Herr Genosse Alt-Kommunist Richard Wagner rechnet mich zur Securitate,
mich das Folter-Opfer aus der Zelle,
während er den Leuten hier verklickern will,
er sei in Rumänien verfolgt worden und in Haft gewesen –
dass er nur “eine Woche” im Arrest saß,
in U-Haft,
das sagt er nicht.
Er tut so, als sei er verfolgt, verhaftet, verurteilt und in eine Gefängnis eingeliefert worden.
Das war nicht so!
Er ließ seinen kritischen Kameraden William Totok “fallen” und
acht Monate im Popa Sapaca Gefägnis leiden und zappeln, weil er kein Dissident sein wollte!
Weil er ein Feigling war! (1875/76)
Er blieb dann noch 10 Jahre in der Rumänischen Kommunistischen Partei … nur so!
Und feige ist er auch heute, die Wahrheit scheuend wie der Teufel das Weihwasser!
Dem FAZ -Autor Hubert Spiegel hat er ein Ammenmärchen serviert zur Akte “Cristina” – und die FAZ übernimmt die Sache unkritisch …und schneidet mir das Recht ab, sie zu kommentieren,
dann auch allen anderen Lesern,
nach dem Vorbild der ZEIT
und von SPIEGEL-Online!
Herta Müller und Richard Wagner taten nur so “als ob” sie verfolgt gewesen wären,
“doppelt” verfogt sogar!
Und sie, Bankban, Mann mit den 3000 Büchern aus Rumänien hergeschleppt,
helfen noch beim Lügen – als Überteugungstäter?
Oder bekommen Sie von Müller und Wagner etwas für ihre Destruktion und meine Verunglimpfung seit einem Jahr?
Das sind Securitate-Methoden, Bankban!
Handlanger!
Das sind Cosa Nostra-Methoden , Bankban!
Schäbig und eine Schande!
Ich habe 4 PC-Anschlüsse zur Verfügung mit 4 unterschiedlichen Internet-Protokollnummern.
Nie wäre ich darauf gekommen, eine Mehrheit zu bilden,
oder mit mir zu reden,
oder , die Leser hier zu täuschen.
Ich stehe zu dem, was ich sage!
Wofür stehen Sie?
Für Ablenkung! Für Diskreditierung!
Schämen Sie sich, Bankban!
In meinem Buch, auf das Sie so sehnsüchtig warten:
Von der Wahrheit der Lüge.
Der Fall Herta Müller aus moralischer und politischer Sicht,
werde ich die Charakteristik des Schmutzfinks mitliefern, detektivisch-stilistisch dargelegt,
und ich werde bis dahin Ihre Identität lüften!
Das Formaljuristische behalte ich mir vor!
Darauf habe ich mehrfach hingewiesen.
Carl Gibson
Verhungern Sie, Herr Gibson? Wie ist das denn möglich? Sie haben doch ein eigenes Institut und eine Praxis, haben Bestseller geschrieben über die Wasserversorgung in Tauberfranken und Symphonien über die Freiheit. Geht es Ihnen nur um die Pinunzen? Wollen Sie ein großesPublikum, Platz 1 in der Spiegel-Bestsellerliste, fette Honorare für Lesungen, Übernachtungen in teuren Hotels quatre etoile, Reisen first class, eine eigene Fersehsendung und eine wöchentliche Kolumne in der “Zeit”. Ja, ich glaube das möchten Sie alles aber leider ist das Leben kein Wunschkonzert, Herr Gibson.
Übrigens, nur so als Frage: Warum wurden Sie eigentlich auf kulturraum-banat.de gesperrt?
Peter Sloterdijk das ist ein Philosoph!
Sie wagen es doch nicht, sich mit dem auf eine Stufe zu stellen ?
Bei Sloterdijk können Sie “Nachhilfe” nehmen, fall`s er sich mit Ihnen Herr Gibson überhaupt abgibt.
Nur der käme ja bei Ihnen überhaupt nicht zu Wort.
“Während echte Dissidenten verhungern dürfen – jenseits jeder Förderung”
Aha, darum geht`s!!!
Dürfen die echten Dissidenten hier in Deutschland nicht arbeiten???
Herr Gibson, was ist denn los? Sie haben doch mal damit angegeben, Obskurantisten anhand ihres Schreibstils enttarnen zu können. Und dann sowas. Sie verwechseln mich,Georg, Walther mit Bankban. Ts, ts,ts, Herr Gibson, Herr Gibson, sie lassen nach.
Dabei habe ich Ihnen doch bloß eine einfache Frage gestellt: Warum wurden Sie eigentlich auf kulturraum-banat.de gesperrt? Können Sie diese Frage beantworten? Anscheinand nicht. Sie legen gleich los mit Ihren vorgefertigten und oft hin und her kopierten Sätzen, Worthülsen und Unterstellungen. Hilft das nicht, legen Sie los mit Stufe zwei. Dann fragen Sie immer: “Wer sind Sie, sie Obskurantist, was haben Sie vorzuweisen” und ähnliches einschüchterndes Geschwätz. Hilft das auch nicht, dann packen sie die Dissidenten-Keule aus undhoffen damit Ihr Ziel zu erreichen. Mich beeindrucken sie damit nicht. So wie Sie den Nobelpreis von Herta Müller nicht anerkennenwollen, nehme ich mir das Recht, Sie nicht als Dissident anzuerkennen.
Zorro (spanisch für Fuchs) ist eine US-amerikanische Romanfigur. Die Geschichte des Rächers der Armen mit schwarzer Maske und Umhang wurde seit den 1920er Jahren mehrfach verfilmt und bildete die Vorlage für den Comic-Helden Batman.
Nix da mit Schmutzfink, Walter oder Georg oder wem auch immer.
Wie gehabt, Sie sind zur gebotenen Selbstkritik unfähig und zu feige, Ihre Schuld und Fehler einzugestehen. Stattdessen machen Sie aus verschiendensten Individuen ein einziges Feindobjekt. Für die anderen User kann ich nicht sprechen. Doch versichere ich Ihnen, dass ich nicht identisch bin mit Walther oder Anonymous. Ihre Behauptung, es handle sich nur um einen “Schmutzfinken” – Schmutzfink versus Saubermann? – ist falsch. Das wissen Sie. Sie spielen das vor, um gegenüber getkiss nicht das Gesicht zu verlieren. Ihre Maske ist eine echte Maske.
Gehen Sie lieber auf meine jüngste Kritik ein, statt sich aus der Verantwortung zu stehlen mit fadenscheinig Vorgeschobenem. Das ist kein Schmutz. Setzen Sie sich ein einziges Mal nur mit der Kritik inhaltlich auseinander. Geben Sie Antworten, Sire!
Hallo Maske, alias Walter alias Georg alias Anonymus – ich weiß sehr wohl, wer Sie sind!
Es darf nur einen geben, der seit eineinahlb Jahren gegen mich vorgeht -
mit Tricks , Entstellungen und Unterstellungen aller Art.
Das Gewicht von 3000 Büchern steht dahinter – und der Schmutz eines schlechten Charakkters, der schon von Anfang an von Neutralen durchschaut wurde …
wie hieß es gleich nach der Spitzelaffäre, wo Sie die Positoon der SAteinwerferin stützten ….
mein Bewunderung haben Sie dafür, wie Sie sich mit Schmutzfinken a la …. wacker herumschlagen….
Das sagte ein Dichter, der die Pefidie dieser Medienwelt durchschaut hatte … ein Insider, der durchaus noch viel mehr sagen kann … und wohl auch wird ….
Bei dem Schmutzfink ist es geblieben … und bei den Entstelleungen ….
Mir wurde auf http://www.siebenbuerger.de eine “Falle” gestellt … und der Köder wurde schnell wieder gelöscht, nachdem ich gespperrt war …
alles durchschaut ….die gleichen Leute versudeln ihren Dreck bis hin nach Rumänien, wo sie gegen die Deutschen schreiben und die HM-Positionen stützen ….
Meine Verachtung für solch üblen Praktiken … und bemühen Sie die Pseuso-Namen Georg, Walter, Anonymus nicht meht – sie sind keine Mehrheit … nur ein Schmutzfik,
mehr nicht
Carl Gibson
Hoppala, Herr Gibson, anscheinand gab es doch Gründe um sie auf siebenbürger.de zu sperren. Mal sehen, mit welcher Rittersgeschichte (schwarz-rot-goldenes Gewand, Maskenball usw.)Sie sich jetzt herausreden, welche “Fakten” Sie uns auftischen und aus welchen Dreckkübel die nächste Ladung kommt.Warum wurden Sie eigentlich auf kulturraum-banat.de gesperrt?
Sehr richtig, dass Sie genau belegen, Walther. So kann Gibson hier niemandem Sand in die Augen streuen (außer getkiss und wenigen anderen). Ich habe noch nirgends ein “mea culpa” von diesem der Wissenschaftlichkeit und Wahrheit verpflichteten Intellektuellen gelesen. Er hat sich für seine gestrige Aussage (“Herta Müller ist eine Person, die ohne Rücksichsicht auf Verluste, gezielt verleumdet.”) auch noch nicht entschuldigt. Er hinterlässt seine “Häufchen”, wo es ihm beliebt. Wenn man ihm Fehler, Irrtümer oder bewusst verbreitete Unwahrheiten nachweist, sitzt er das aus, um ja nicht einen Fehler einzugestehen – und um das nächste Mal wieder dreinzuschlagen. Kümmerliches Opfer der eigenen Selbstüberschätzung.
“Die Instrumentaliesierung DURCH C.Gibson” soll es oben natürlich heißen, sorry
Zur Erinnerung an den Rausschmiss Gibsons auf siebenbuerger.de hier die Begründung des Administrtors:
“Nach Absprache der Betreiber wurde der Beitrag von “Carl Gibson” (erstellt am 21.08.2009, 10:57 Uhr und am 21.08.2009, 11:35 Uhr geändert) entfernt, weil Oskar Pastior
instrumentalisiert wurde um gegen H. Müller zu hetzen.
Zusätzlich wurden Herrn Gibson die Schreibrechte für dieses Forum entzogen.”
Und ebenfalls zur Erinnerung:
Die Instrumentalisierung von C.Gibson bezog sich auf die Homosexualität O.Pastiors.
Perfider gehts ja wohl nicht!
Das ist gespeichert für die Ewigkeit!
Zitat Gibson: “Weil ich auf Instrumentalisierungs-Implikationen hinwies, wurde ich – ungerechtfertigt auf www. siebenburger.de
gesperrt.”
Tatsächlich, Herr Gibson? Denken Sie bitte nochmal darüber nach ob wirklich nur Ihr Hinweis auf diffuse und nur von Ihnen erkannten Instrumentalisierungs-Implikationen der Grund war oder nicht vielleicht doch eine ungehäuerliche Geschmacklosigkeit die Sie begangen haben. Warum wurden Sie eigentlich auf kulturraum-banat.de gesperrt?
Weniger “prophetisch”, sondern klarsichtig und auf logisch diskursivem Denken aufegbaut bzw. auf empirischer Grundlage habe ich den Seibenbürgern Sachsen “vroausgesagt”,
dass bald auch sie Probleme mit Herta Müller bekommne würden.
Ich bezog mich auf den schriftsllerisch-freien Umgang der Herta Müller mit der Instimsphäre des Büchner-Preisträgers Pastior ( un sah darin eine “Instrumentalierung nach dem Schema F, das Herta Müller bsiher immer praktiziert hat.
Da sie selbst nichts erlebte – schon gar nicht mit der Securitate:
Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit!
hat sie das Leben ihres Umfelds gestaltet ( Herztier – nach Gusto!)
Was sie aus Pastior Vita gemacht hat, mögen andere Beurteilen.)
Weil ich auf Instrumentalisierungs-Implikationen hinwies, wurde ich – ungerechtfertigt auf www. siebenburger.de
“gesperrt.
Jetzt haben die Siebenbürger Sachsen doch ihr Problem mit Herta Müller , die nun mal ein Frau ” de belele” ist – wie man im kommunistischen Knast zu sagen pflegt.
Sie legt sich nicht nur mit den schwaben an, sondern auch mit den Sachsen und Rumänen – weil alle böse sind …. und nur sie …. und etwas weiter entfert … auch ihr ehemaliger Ehemann und Persilschein-Ausstller in Sachen Moralität , Alt-Kommunist und Systemprofiteur des Ceausescu-Staates,
gehört auch noch zu den Guten,
weil er im Namen von Herta Müller Carlk Gibson droht
und ihn in ihren Namen zu Schweigen bringen will!
Feine Leute, die Nobelpreisträgerin´und ihr Manager!
Carl Gibson
Lenz:
# 953 Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg (Stipendium)
# 1961 Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen
# 1961 Gerhart-Hauptmann-Preis für Zeit der Schuldlosen
# 1962 Literaturpreis der Stadt Bremen für Zeit der Schuldlosen
# 1970 Lessing-Ring und Literaturpreis der deutschen Freimaurer
# 1976 Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg
# 1979 Andreas-Gryphius-Preis
# 1984 Thomas-Mann-Preis
# 1987 Wilhelm-Raabe-Preis für Exerzierplatz und Gesamtwerk
# 1988 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
# 1989 Heinz-Galinski-Preis
# 1995 Jean-Paul-Preis
# 1997 Hermann-Sinsheimer-Preis
# 1998 Samuel-Bogumil-Linde-Preis
# 1998 Mercator-Professur der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg
# 1999 Goethepreis der Stadt Frankfurt
# 2001 Ehrensenatorenwürde der Universität Hamburg
# 2001 Weilheimer Literaturpreis
# 2002 Corine – Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das Lebenswerk
# 2002 Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen-Nürnberg
# 2002 Ehrenbürger von Hamburg
# 2002 Hansepreis für Völkerverständigung
# 2002 Johann-Wolfgang-von-Goethe-Medaille
# 2003 Heinrich-Heine-Professur der Universität Düsseldorf
# 2004 Hannelore-Greve-Literaturpreis
# 2004 Ehrenbürger von Schleswig-Holstein
# 2005 Preis der Hermann Ehlers Akademie
# 2006 Goldene Feder Ehrenpreis für sein literarisch unvergleichliches Werk
# 2007 Ehren-Schleusenwärter der Congregation der Alster-Schleusenwärter S.C. in Hamburg[2]
# 2009 Lew-Kopelew-Preis
Zitat Gibson: “P.S. Das Statement hier ist zur Zitation auf Siebenbürger.de freigegeben,
wo ich immer noch unbegründet gesperrt bin – als einer,
der nur der Wahrheit verpflichtet war und ist; und der nie etwas Abfälliges über Siebenbürger Sachsen gesagt hat.”
Herr Gibson, erinnern Sie sich wirklich nicht warum Sie auf siebenbürger.de aus gute Grund gesperrt wurden?
“während Leute wie Kempowski. Walser, Lenz, Entensberger etc. etc. ignoriert werden”
Kempowski:
* 1971 – Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg, Förderpreis
* 1972 – Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig/Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises
* 1976 – Karl-Sczuka-Preis des SWR für Beethovens Fünfte
* 1978 – Niedersachsenpreis der Kategorie Publizistik
* 1980 – Bambi
* 1981 – Hörspielpreis der Kriegsblinden
* 1982 – Fritz-Reuter-Plakette der Landsmannschaft Mecklenburg
* 1994 – Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für „Das Echolot“ und Ehrenbürger der Hansestadt Rostock
* 1995 – Uwe-Johnson-Preis für „Das Echolot“
* 1996 – Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
* 2000 – Heimito von Doderer-Literaturpreis
* 2002 – Ehrendoktorwürde der Universität Rostock
* 2002 – Dedalus-Preis für Neue Literatur; Nicolas Born-Preis des Landes Niedersachsen
* 2003 – Honorarprofessur für Neuere Literatur- und Kulturgeschichte der Universität Rostock/Hermann-Sinsheimer-Preis
* 2004 – Doctor of Humane Letters Degree, Ehrendoktorwürde des Juniata College in Huntington (Pennsylvania, USA) [20]
* 2004 – Mercator-Professur an der Universität Duisburg-Essen
* 2005 – Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck
* 2005 – Hans-Erich-Nossack-Preis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
* 2005 – Internationaler Buchpreis Corine – Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten
* 2006 – Hoffmann-von-Fallersleben-Preis; Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern
* 2006 – Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern
* 2007 – Ehrenmitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg
* 2009 – Aus Anlass des 80. Geburtstages wurde ein Teil des Rostocker Stadthafens in Kempowski-Ufer benannt und ein Denkmal enthüllt.
* In Hamburg wird alle zwei Jahre der Walter-Kempowski-Literaturpreis vergeben.
Walser:
* 1955 Preis der Gruppe 47
* 1957 Hermann-Hesse-Preis
* 1962 Gerhart-Hauptmann-Preis
* 1965 Schiller-Gedächtnis-Förderpreis
* 1967 Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen
* 1980 Schiller-Gedächtnispreis
* 1980 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
* 1981 Georg-Büchner-Preis
* 1983 Ehrendoktorwürde der Universität Konstanz
* 1984 Ehrenbürgerschaft seiner Heimatgemeinde Wasserburg am Bodensee
* 1987 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
* 1990 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
* 1990 Carl-Zuckmayer-Medaille
* 1990 Ricarda-Huch-Preis
* 1992 Friedrich-Schiedel-Literaturpreis
* 1992 Aufnahme in den Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste
* 1993 Franz-Nabl-Preis
* 1994 Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden
* 1995 Ehrendoktorwürde der Universität Hildesheim
* 1996 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg
* 1998 Friedenspreis des deutschen Buchhandels
* 1998 Ehrendoktorwürde der Kath. Universität Brüssel
* 2002 Alemannischer Literaturpreis
* 2006 Finalist für den Deutschen Buchpreis: Angstblüte
* 2008 Corine-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk
Enzensberger
* 1962 Deutscher Kritikerpreis
* 1963 Georg-Büchner-Preis
* 1978 Deutscher Kritikerpreis
* 1980 Goldener Kranz-Preis – Die Abende der Poesie in Struga
* 1985 Heinrich-Böll-Preis
* 1993 Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis
* 1994 Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München
* 1998 Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf
* 2002 Prinz-von-Asturien-Preis
* 2006 Premio d’Annunzio für sein Gesamtwerk [11]
* 2006 Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Verleihung des Enzensberger-Sterns
* 2009 Sonning-Preis
Zitieren Sie doch auch einmal die Werke und Ehrungen der
Giganten der deutschen Gegenwartsliteratur
MARTIN WALSER
und SIEGFRIED LENZ,
Maske – ferner das Aufklärungswerk von Walter Kempowski!
Von Wikipedia
Damit die Leser nicht auch von einer Make hinters Licht geführt werden!
Carl Gibson
Herta Müller hat Preise für “Dissidenz” erhalten, die ihr nicht zustehen.
Dagegen habe ich öffentlich Stellung bezogen.
Diese Preise beruhen auf “Desinformation” und dienen der “Instrumentalisierung”.
Ohne die “Dissidenz” ist Herta Müllers Literatur nur ein Gaukelwerk neben vielen anderen literarischen Kreationen.
Das wissen die Schriftsteller und die Kritiker!
Weshalb kommentierte Marcel Reich-Ranicki die Nobelpreisvergabe an Herta Müller mit
“Kein Kommentar”?
Eben weil es sie missbiligt!
Indem der Literaturpapst “Kein Kommentar” sagt,
weist er sie schärfer zurück, als dies in jedem Negativ-Kommentar möglich gewesen wäre.
Eke Heidenreich folgt ihrem Mentor und gibt nur einen haarigen Kommentar ab, indem sie zu einer neuen Frisur rät, sagt aber nichts zu Literatur und Nobelpreis!
Das spricht Bände!
Meine Gegenargumente zum KAS-Preis, zur Heine-Ehrung, zum Franz-Werfel-Preis, zu den (selbstverliehenen) Kommunisten-Preisen etc. sind bekannt.
“Stipendien” werden nach sonderbaren Kriterien vergeben in diesem Land!
Während echte Dissidenten verhungern dürfen – jenseits jeder Förderung,
während Leute wie Kempowski. Walser, Lenz, Entensberger etc. etc. ignoriert werden,
bekommen Mitläufer des Ceausescu-Kommunismus Förderpreise zum Aufenthalt in Italien,
damit sie von dort aus
die Banater Schwaben,
die Rumänen,
die Vertriebenen,
die Stigmatisierten etc.
weiter beschimpfen und verleumden könnenn.
Eine Preis wie den von “Cicero” können Sie in der Pfeife rauchen, Maske,
denn “Cicero” (unissenschaftlich, unkritisch)
transportiert nur die Lügenwelt der Herta Müller,
sonst nichts, garniert von den Kommenatren des Verlegers von Hanser,
der nur interessiert ist,
die Auflagen zu steigern!
Ich freue mich zu hören, dass nach aller Euphorie und Verblendung in Sachen “Atemschaujel” eine Ernüchterung eintritt,
eine Art “Katahrina-Effekt”!
Selbst die Befürworter werden beim genauen Hinsehen, Lesen und Nachdenken skeptisch!
Und Peter Sloterdijk?
Dazu schweigt er im Cicero-Heft?
Abgelenkt auch er?
Wehe, Maske, wenn ich mein Forum doch noch bekomme!
Und frei reden darf – so wie ich es mir in der Ceausescu-Kommunisten-Folter-Zelle einmal erträumte!
Dann ist es aus mit der Herrlichkeit der Lüge!
Carl Gibson
So eine Menge Preise sind auch verdächtig.
Kein weiteres Wort dazu.
“die ersten Preise der Herta Müller “Kommunisten”-Preise sind, inobjektive Ehrungen, die man sich gegenseitig zugeschanzt hat …”
# 1990: Roswitha-Preis
# 1991: Kranichsteiner Literaturpreis
# 1992: Deutscher Kritikerpreis
# 1994: Kleist-Preis
# 1995: Europäischen Literaturpreis Prix Aristeion
# 1995/96: Stadtschreiberin von Bergen
# 1997: Literaturpreis der Stadt Graz
# 1998: Ida-Dehmel-Literaturpreis und den International IMPAC Dublin Literary Award (für den Roman Herztier)
# 1999: Franz-Kafka-Preis der Stadt Klosterneuburg
# 2001: Cicero-Rednerpreis
# 2002: Carl-Zuckmayer-Medaille
# 2003: Joseph-Breitbach-Preis (zusammen mit Christoph Meckel und Harald Weinrich)
# 2004: Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung
# 2005: Berliner Literaturpreis
# 2006: Würth-Preis für Europäische Literatur
# 2006: Walter-Hasenclever-Literaturpreis
# 2007/08: Stipendium Internationales Künstlerhaus Villa Concordia
# 2009: Heine-Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft Düsseldorf
# 2009: Nobelpreis für Literatur
# 2009: Franz-Werfel-Menschenrechtspreis
# 2010: Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur
Wer etwas von der Materie versteht, wird das (mir wohl bekannte!) Zitierte zu werten wissen, Maske!
Seit ich nachhaltige Fragen stelle, bzw. seitdem die “Symphonie der Freiheit” das Licht der Welt erblickt hat – und nicht verhindert werden konnte,
haben die früheren Eheleute Herta Müller und Richard Wagner in einigen Punkten ihre sonderbar schizophrene Öffentlichkeitsarbeit geändert bzw. ihre Strategie den neuen Gegebenheiten angepasst.
Aber es bleibt noch viel Lüge und Täuschung zurück.
Von der Wahrheit sind wir noch weit entfernt!
Aber ich zweifle nicht daran, dass sie sich durchsetzen wird – auch wenn noch so viele Helfer und Helfershelfer die “Lüge” zementieren wollen.
Carl Gibson
Apropos Retuschieren: Sie haben vergessen zu betonen, Maske, dass die ersten Preise der Herta Müller “Kommunisten”-Preise sind, inobjektive Ehrungen, die man sich gegenseitig zugeschanzt hat … so von Kommunist zu Kommunist … genauso wie man die eigenen Kreationen rezensiert hat … und genauso wie man sich heute die Zeit von damals zurechtzulügen versucht … nach dem Motto des Dichters Richard Wangner von der RKP:
Carl Gibson, das ist der Mann der Securitate und der Costa Nostra ….
und wir sind die Lichtgestalten aus dem Widertstand gegen den Diktator Ceausescu….
Das kommt davon, wenn man nur mit der Metapher operiert und irgenwann Fiktion und Realität nicht mehr auseinander halten kann.
Noch ein Wort zur Auseinandersetzuung:
Herta Müller und Richard Wagner gegen Carl Gibson –
diese verläuft nach dem Motto:
Unsere “Wahrheiten” werden lauter und breiter verkündet aus seine ….
Ein letzter Zeuge bleibt mir immer, ein ewiger …
Carl Gibson
Soviel Häme ehrt mich! Aus eurem Munde, Masken!
Zu meiner Nobepreisgratulation!
Als unbekannter, doch wohl der schärfste Kritiker Herta Müllers zur Zeit,
kannte ich die Entscheidung in Stockholm 2 Stunden vor der offiziellen Verkündung durch die Jury!
Das spricht für die Qualität der Jury dort!
Aus Anstand gratulierte ich –
und für Deutschland,
weil ich diesem Kultur- und Literaturvolk den Preis von Herzen gönne!
Gegen eine Ehrung Herta Müllers aber habe ich Jahre lang angekämpft,
weil ihre moralische und politische Integrität nicht erwiesen ist
und weil eine Diskussion darüber nach totalitärem Muster im Vorfeld abgewürgt wurde.
Auch im Boxring wird einer níedergeschlagen,
wen der andere “gedopt” ist.
Die Urin-Probe bringt dann Gewissheit!
War Herta Müller gedopt?
Eine Urin-Probe ist von Stifter Alfred Nobel nicht vorgesehen worden,
aber eine
MORALIN- Probe!
(um mit Nietzsche zu sprechen!)
Die Welt wird herausfinden,
ob das Moralin gegeben ist.
Carl Gibson
# Niederungen. Prosa. Bukarest 1982 zensierte Fassung; Berlin 1984 u. ö. vollständige Fassung[15] (Neuere Ausgabe: ISBN 3-88022-729-2)
# Drückender Tango. Erzählungen. Bukarest 1984, Reinbek 1988 & 1996[16] (Neuere Ausgabe: ISBN 3-499-22080-6)
# Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt, Berlin 1986, ISBN 3-88022-730-6
# Geschichten. In: Akzente Dezember 1987, H. 6., S. 509–513[17]
* Wer nur Luft berührt… u. a. kurze Geschichten. in Günter Kunert, Hg.: Aus fremder Heimat. Zur Exilsituation heutiger Literatur. Hanser, München 1988, ISBN 3-446-15309-8; Reihe: Dichtung und Sprache Bd. 8, S. 78–82[18]
# Barfüßiger Februar, Berlin 1987 ISBN 3-88022-024-7[19]
# Reisende auf einem Bein. In: manuskripte, Graz 1989, Nr. 103, Jg. 29, S. 40–44. Erstfassung[20]
* Reisende auf einem Bein. Rotbuch, Berlin 1989, ISBN 3-88022-747-0[21]
“Wer war Herta Müller damals, die auf dem EKD-Tag eine Selbstprofilierungs-Plattfrom finden wollte? Eine höchst unbekannte Nachwuchsschriftstellerin ”
# 1981: Adam-Müller-Guttenbrunn-Förderpreis des Temeswarer Literaturkreises
# 1982: Literaturpreis des VKJ und Debütpreis des rumänischen Schriftstellerverbandes für Niederungen
# 1984: Aspekte-Literaturpreis
# 1985: Rauriser Literaturpreis
# 1985: Förderpreis zum Literaturpreis der Stadt Bremen
# 1987: Ricarda-Huch-Preis
# 1989: Marieluise-Fleißer-Preis
# 1989: Deutscher Sprachpreis…
Zum Vorwurf “Skandalnudel”!
Das trifft mehr auf Herta Müller zu, als auf mich.
Wer wollte auf dem Kirchentag der EKD im Jahr 1989 Randale machen, anprangern, auf sich selbst aufmerksam machen`:
Carl Gibson oder Herta Müller?
Gehen wir in das Jahr 1989 zurück.
Die UNO-Klage gegen das Ceausescu-Regime,
die in den Jahren 1981-1984 in meinem Namen und getragen von mir als Sprecher der niedergeschlagenen freien Gewerkschaftbewegung SLOMR geführt worden war,
lag hinter mir.
Literawurwissenschaftlich- ideengeschichtlkich hatte ich über Nietzsche und Lenau gearbeitet und publiziert.
Nach mehrjähriger Forschung legte ich ( in Exilpublikation immer noch als Kommunismuskritiker aktiv!)
die Dichter-Monographie : Lenau. Leben- Werk-Wirkung vor, C. Winter Universitätsverlag, Heidelberb.
Wer war Herta Müller damals, die auf dem EKD-Tag eine Selbstprofilierungs-Plattfrom finden wollte?
Eine höchst unbekannte Nachwuchsschriftstellerin aus dem Banat in Rumänien, die als sich als “Nestbeschmutzerin” einen Namen gemacht hatte,
doch nur deshalb, weil gewisse linke Kreise das Anschreiben und das öffentliche Lächerlichmachen der deutschen Minderheit in Rumänien gut fanden.
Was hatte sie publiziert?
Eine verschwindend kleine Menge von Kurzgeschichten, die, alle zusammengenommen, in dem o. g. Werk unauffälig verschwinden würden – nur so als Masse, unabhängig von der literaturhistrorisch-ästethischen Wertung der Kurzgeschichten.
Ich halte mein bis 1989 vorgelegtes Ouevre dagegen.
Was wollte die 1987 Ausgereiste auf dem Kirchentag?
Sie hatte Ceausescu bereits gleich nach der Ausreise im Spiegel-Interview beschimpft!
Wollte sie da weitermachen? Auf diesem Niveau?
Jenseits von Ethik?
Weshalb ließ sie sich früher von Kommunisten förden?
Weshalb opponierte sie nicht in Rumänien zur Zeit von SLOMR (1979) oder Solidarnosc (ab 1981) gegen Ceausescu,
als ich hier mein Leben riskierte – für eine Idee und aus Solidarität mit den Menschen in Rumänien, nicht nur mit den Deutsche dort!?
Weshalb opponierte sie nicht vor der Gorbatschow-Zeit?
Als Herta Müller zusammen mit ihrem angetrauten KP-Mann Genosse Richard Wagner die Dissidenz als neues Betätigunsgfeld zu entdecken begann, war es bereits aus mit dem Kommunismus in Osteuropa!
Um Diktator Ceausescu den Todesstoß zu verstzen, brauchte es nicht der Randale der Wendehälse.
Herta Müller und Richard Wagner waren keine Autoritäten, schon gar keine moralische!
Sie waren damals nichts weiter als Systemmitläufer, die opportunistisch ihre Meinung geändert hatten, nachdem die Kommunisten-Ideologie am Ende war –
typische Wendehälse, wie sie die DDR tausendfach hervorgebracht hat.
Alles andere ist Mythos.
Wer in der Ceausecu-Diktatur wirklich opponierte, der landete im Gefängnis, wenn er nicht umgebnracht wurde.
In den Westen bzw. durch die BRD 1984/85 spazierenfahren durften nur Günstlinge des Systems,Speichellecker,
die die Diktatur duldeten und die Kommunisten-Macht billigten – die Teil des Systems waren als Mitglieder und Geehrte des Kommunisten-Systems.
Das sind die Fakten!
Weshalb soll man solchen Leuten eine Plattform bieten?
Atheisten, die nie konstruktiv zur “Kirche” bzw. zur Christenheit standen?
Ganz im Gegenteil!
Herta Müller verhöhnte sogar das Christentum in Blasphemie:
An Allerheiligen feiern die Seelen Kerrwei!
Nachzulesen in “Niederungen”.
Herta Müller gehört zu jener Kategorie Schriftsteller, die das “Nestbeschmutzertum” verinnerlicht haben.
Sie schrieb gegen die Schwaben –
und ließ sich von den Kommunisten dafür ehren!
Nach 1987 änderte sie ihre Meinung,
floh aus dem Arbeiter-Paradies und der Welt des Lichts in den verachteten Kapitalismus
und beschimpfte ab sofort
die Kommunisten!
Dafür wurde sie von Pseudo-Liberalen hier in der BRD geehrt – und bald sogar von den Konservativen aus der KAS ( Konrad Adenauer Stiftung)!
Sie hatte die Banater Schwaben zuletzt im Juli 2009 wüst beschimpft!
Was war der Lohn dafür?
Die Vertreibungs-Funktionäre um Erika Steinbach hatten nichts Besseres zu tun,
als sie im Namen der Beschimpften zu ehren,
für eine Gaukelgeschichte,
deren Sujet sie vom Hörensagen kennt
und dessen Darstellung genau so realistisch ist wie das Securitate- und Rumänienbild der Autorin.
Das sind die Fakten.
Es war richtig aus der Sicht der EKD,
der antichristlichen Atheistin Herta Müller kein Selbstinszenierungsforum zu bieten, wohl weil erkannt wurde,
dass sie unglaunwürdig ist.
Herta Müller wollte den Kirchentag schnöde instrumentalisieren- das ist durchschaut worden.
Dass sie jetzt den Ort der Frieheit Paulskirche missbraucht,
um erneut anzuprangern und unberechtigt gar gegen die sittlich-religöse Autorität Evenagelische Kirch zu schimpfen, ist mehr als schäbig!
Hoffentlich gehen nun noch mehr Menschen die Augen auf.
Hoffenlich fragen sich nun mehr Menschen, wer da den Nobelpreis bekommen hat!
Die vielen Lügen aus den ZEIT -Artikel und die unkrtische Behandlung der Akte “Cristina” bestärken alle Skeptiker darin, dass es auch heute noch so ist.
Die Wahrheit ist nicht aufzuhalten.
Es wird ein böses Erwachen geben.
Und das, was ich vorausgesagt habe, wird eintreffen.
Der außenpolitische Image-Schaden für dieses Land Deutschland wird irreparabel sein, wenn die Welt erfährt, wem hier Michael Naumann zum Nobelpreis durch die Hintertür verholfen hat.
Der eigentliche Skandal kommt noch.
Carl Gibson
“Deshalb erkenne ich diesen Nobelpreis nicht an und werde ihn nie anerkennen.”
Es ist ja nett, das Sie der Herta Müller zum Nobelpreis schon kratuliert haben.
“Deshalb erkenne ich diesen Nobelpreis nicht an und werde ihn nie anerkennen.”
Who cares?
“Stellungnahme eines weitgehnd unbekannten Zeitzeugen”
Yes indeed.
“niedere Kreaturen”
No comment.
“Das ist schlimm für unsere Demokratie!”
Don’t cry, woman, don’r cry!
Manchmal, Carl, kann ich Sie auch verstehen.
Die obskure Maske aus der Anonymität mit dem Pseudo-Namen Walter meint:
“Ahhh ja, das Aussperren der Skandalnudel Gibson aus zig Foren (ZEIT, FAZ, SPIEGEL, Siebenbuerger.de, Kulturraum-banat.de, usw…) waren diktatorische Maßnahmen!… ”
Richtigstellung zu Unwahrheiten, die hier von einem Einzelakteur / unter diversen Pseudo-Namen) oder Gestalten wie Walter, Georg
etc. “gestreut werden”, um die Leser zu verwirren:
Zuerst zum nicht begründeten Ausperren meiner kritischen Stimme bei der ZEIT Online:
Dieses AUSSPERREN EINES AUTHENTISCHEN BÜRGERRECHTLERS, ZEITZEUGEN UND WISSENSCHAFTLERS AUS DER HERTA MÜLLER SECURITATE- Diskussion hat die Nobelpreis vergabe erst ermöglicht – via Mauschelei!
Deshalb erkenne ich diesen Nobelpreis nicht an und werde ihn nie anerkennen.
Er ist durch “Machtmissbrauch” zustande gekommmen und beruht auf Verlogenheit und der Irreführung der bundesdeutschen Öffentlichkeit.
Darüber sollte die Welt nachdenken.
Auf Spiegel-Online bin ich nicht “Gesperrt”!
Auch nicht auf FAZNet
oder bei der NZZ in Zürich!
Dort verzichtet man nur darauf, meine letzten Kommentare “frei zu schalten”,
weil man die gängige Version der Herta Müller-Story deckt und die Minderheiten-Stellungnahme eines weitgehnd unbekannten Zeitzeugen ignorieren will.
Die 3 großen Publikationen der BRD sind faktisch nicht gegen meine Person ausgerichtet, aber sehr wohl gegen meine Haltung in bestimmten Fragen.
So wurde dieser Nobelpreis möglich – unkritisch, mit Protektion!
Befinden wir uns auf dem Weg in eine Meinungs-Diktatur, Herr Naumann?
Zensur via Aussperrung und Kastration?
Worin besteht der Unterschied zur Ceausescu- und Honecker-Diktatur DDR?
HIER WIRD DER ANDERSDENKENDE NOCH NICHT ERSCHLAGEN
- WIE DORT IM TOTALITARISMUS
Hier dürfen unbequeme Individuen, Ketzer, Querdenker physisch weiter leben – wie niedere Kreaturen!
Aber geistig nimmt man ihnen die Luft, um zu atmen!
Das sind die Meriten der ZEIT – und der unkritischen FAZ, Spiegel, Focus etc. dahinter.
Das ist schlimm für unsere Demokratie!
Wehret den Anfängen! Carl Gibson
Aber ergibt sich echt Mühe, ein eifriger Eiferer…und Hansdampf in allen Gasse…
Leider ist gettkiss nicht nur publizistisch so naiv…..
@getiss
Wutschnaubend trieft Ihnen ja der Schaum aus dem Munde. Eine Zeitung leistet genau dadurch einen Disussionsbeitrag dass Sie solche Stellungnahmen, Erklärungen, Erörterungen veröffentlicht. Meinen Sie denn, das fällt vom Himmel? Solche Beiträge werden normalerweise gezielt erbeten. Sie sind publizistisch reichlich naiv. Lassen Sie sich von Herrn Gibson aufklären. Er hat doch der Siebenbürger Zeitung schon einmal ein Interview gegeben und weiß sicher Bescheid.
Haben die Siebenebürger in ihrer Zeitung etwa die Banater verletzt, dass Sie so geifern?
@Georg:”Ich bin sehr dafür, dass Frau Müllers Kritik in sachlich-fundierter Debatte auf ihre Haltbarkeit hin untersucht wird. Sie soll und muss auch ein kritisches Echo bekommen, wenn Sie ihr öffentliches Renommee für ungerechtfertigte Angriffe nützen sollte.”
Wo ist IHR Beitrag zu solch einer Debatte?
Bis jetzt sehe ich nur Kritik an anderen Diskussionsteilnehmern.
WAS ist IHRE MEINUNG zu den Ansichten von Frau Müller?
@Georg:”Die Siebenbürger haben dies fundiert getan in Gestalt der Reaktionen des Landeskonsistoriums und von Prof. Philippi.”
Falsch.
In der Siebenbürger Zeitung wurden diese Stellungnahmen abgedrückt. Die Zeitung selbst und viele großgoschige User des Forums schwiegen. Letztere genieren sich möglicherweise nach der vergangenen triefenden Speichelleckerei – so lange es gegen die Banater ging.
Supersvabo, Sie haben mich jetzt komplett missverstanden. Natürlich kann und soll man Frau Müller kritisieren, wenn Ihre Kritik unberechtigt ist. Die Siebenbürger haben dies fundiert getan in Gestalt der Reaktionen des Landeskonsistoriums und von Prof. Philippi. Herta Müller ist streitbar und keinesfalls sakrosankt. Die sachliche Kontroverse, die konkrete Auseinandersetzung begrüße ich sehr. Was Gibson aber in seiner Aussage praktiziert, ist eine Pauschalverunglimpfung: “Herta Müller ist eine Person, die ohne Rücksichsicht auf Verluste, gezielt verleumdet.” Das behauptet Gibson unter falscher Berufung auf die kirchlichen Stellungnahmen. Sie, Supersvabo, haben sich von diesem Mist nicht klar distanziert. Noch einmal: Ich bin sehr dafür, dass Frau Müllers Kritik in sachlich-fundierter Debatte auf ihre Haltbarkeit hin untersucht wird. Sie soll und muss auch ein kritisches Echo bekommen, wenn Sie ihr öffentliches Renommee für ungerechtfertigte Angriffe nützen sollte. Ich wehre mich dagegen, dass man Menschen stigmatisiert, wie Gibson es (aus unlauteren Motiven) getan hat und tut.
momentmal, wie wieso pauschal und verunglimpfen? Ich habe sie doch nit wegen ihres literarischen Schaffens oder dem Nobelpreis herabgesetzt! Das Feststellen, daß in dem Fall mit den Tonbandaufzeichnungen das Handeln der Millersch Herta nit ganz schlüssig ist, heiß ja noch nit, daß man sie herabsetzt oder verunglimpft! Das mit dem Tonbandmitschnitt hat ja schließlich sie ins Rollen gebracht in Frankfurt. Ist sie denn sakrosankt, bloß weil sie jetzt im Olymp der Nobelpreisträger ist? Sie teilt aus gegen die Securitate bzw. deren Nachfolgerin, gegen die Landsmannschaft, gegen die Kerweih, jetzt gegen die Evangelische Kirche der 7Birgener, fordert von allen und jedem sich der vermeintlich (?) dunklen Vergangenheit zu stellen…ja und der Frau Nobelpreisträgerin darf keine unangenehme Frage gestellt werden, keine Vorhaltung hinsichtlich inkosistenz von Abläufen, wie: sie hätte erst neulich vor ein paar Tagen vor Frankfurt den Mitschnitt gekriegt, ihr Ex-Mann Wagner hätte ihn aber schon länger. Das alles soll vom Tisch nur weil sie eine überragende Literatin mit Nobelpreisweihen ist? Machen wir es jetzt so wie bei den Kommunisten, daß diejenigen die sich Meriten erworben haben für die Sterblichen sakrosankt sind?
Seit wann ist den Frau Müller aus Nitzkydorf eine bekennende Christin und eine evangelische noch dazu? Hat sie sich in RO in der evangelische Kirche engagiert, ist sie für evanglische Belange in RO eingetreten? Wieso hat sie sich berufen gefühlt auf einem evangelischen Treffen das Wort zu führen? Daß Gysi sich nun auch auf kirchl. Veranstaltungen tummelt kann ich so nit gelten lassen. Vor ca. 20 Jahren waren die christlichen Kirchen noch dem Himmel näher, es ging in erster Linie um Religion umd Himmlreich, Hölle, Sünden, Erlösung und weniger um soziale Gerechtigkeit, brüderliches Sichliebhaben und aia-popaia-Sozialismus. Das ist heute anders leider auch in der röm.-kath. aber besonders auch bei den Lutherischen. Ja, heutzutage, in einer linkspolitisierten evangelischen Kirche, da könnte es Millersch Herta gut hinpassen… vor zwanzig Jahren wehte noch ein anderer Wind.
Supersvabo, sind Sie denn von ebenso schlichter Denkungsart wie Herr Gibson? Ausgehend von diesem besonderen Fall haben sich die kirchlichen Spitzenvertreter ausschließlich zu Müllers Kritik an der Rolle der ev. Kirche im Zusammenhang mit ihrer Ausladung vom “Forum Rumänien” beim Ev. Kirchentag 1989 geäußert. Wieso leiten Sie, Supersvabo, daraus eine Pauschaldiskreditierung Müllers ab? Eine substantielle inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Vorgang mag intellektuell anspruchsvoll sein, da es zeitgeschichtliche Kenntnisse und Differenzierungsvermögen erfordert. Da ist es schön simpel, einfach Frau Müller pauschal zu verunglimpfen. Wenn Sie in der Sache geirrt hat, wie es die Stellungnahmen plausibel machen, heißt es längst nicht, dass sie stets daneben liegt, dass sie grundsätzlich verleumderisch agiert. Wenn Herr Gibson für sich eine faire Behandlung gerne und selbstverständlich beansprucht, bei anderen aber grobe Fouls begeht, dann ist das wieder einmal Beleg seiner Doppelmoral.
Supersvabo, sind Sie denn von ebenso schlichter Denkungsart wie Herr Gibson? Ausgehend von diesem besonderen Fall haben sich die kirchlichen Spitzenvertreter ausschließlich zu Müllers Kritik an der Rolle der ev. Kirche im Zusammenhang mit ihrer Ausladung vom “Forum Rumänien” beim Ev. Kirchentag 1989 geäußert. Wieso leiten Sie, Supersvabo, daraus eine Pauschaldiskreditierung Müllers ab? Eine substantielle inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Vorgang mag intellektuell anspruchsvoll sein, da es zeitgeschichtliche Kenntnisse und Differenzierungsvermögen erfordert. Da ist es schön simpel, einfach Frau Müller pauschal zu verunglimpfen. Wenn Sie in der Sache geirrt hat, wie es die Stellungnahmen plausibel machen, heißt es längst. Wenn Herr Gibson für sich eine faire Behandlung gerne und selbstverständlich beansprucht, bei anderen aber grobe Fouls begeht, dann ist das wieder einmal Beleg seiner Doppelmoral.
Eiertanz. Das ist es, so habe ich den Eindruck, daß viele von der 7Birgener Intelligenzia hier betreiben. Einerseits spürt man noch eine gewisse Solidarität mit der Evangelische Kirche Siebenbürgens, andererseits findet man es Millersch Herta ja so genial und erstarrt vor Erfurcht. Es wird nun versucht das Kraut mit der Geiß zu versöhnen, es wir gefaselt, daß die Evangelischen ja es Herta nit angegriffen haben auf literarisch-intellektuellem Niveau. Ja, na und?
Im realen Leben bleiben Tatsachen so wie sie sind. Und hier hat doch wohl unseri Nitzkydorfer Nobelpreisträgerin einen oder mehreri taktische und koordinatorische Fehler begangen. Der evangelische Oberpope aus Hermannstadt hat des ja auch treffend gesagt, daß diese angebliche Tonbandaufzeichnung vollkommen irrelevant ist. Es ging ja beim Millersch Herta um Empörung zu entfachen, Provokation, als Opfer darstellen und um Publicity.
Ja meine lieben 7Birgener Brieder jetzt ist unser Miller Herta im dreifachen Exil dank Euch. Im kommunistischen-securiate, im banatschwäbischen und dann noch im 7birgischen Exil. Da hilft keine noch so feine Rabulistik. Seit wann sind denn Nobelpreisträger sakrosankt? Natürlich sind sie auch nicht vor unangenehmen Fragen gefeit, auch sie sollten geprüft werden, ob ihr Handeln schlüssig ist. Und das ist es in der Angelegenheit bei der Millersch Herta und beim Wagner Richard nit, auch wenn die banatschwäbische und 7Birger Intelligenzia noch so mit den Lorbeerkränzen der Nitzkydorferin wedelt.
Ich will ja nit behauptetn daß eine sogenannte “Vergangenheitsbewältigung” völlig irrelevant wäre. Nein. Aber es sollte dann schon um den Kern der Sache gehen und das Thema sollte nicht in Latrinensprüche zerlegt werden, wie manche aus der linken Kulturschickeria das wollen. Wenn Kirchen evangelisch wie katholisch oder Interessensgruppen z. B. Landsmannschaften das tun, dann wäre es gut, wenn sie es nicht zuliesen, daß die linke Kulturschickeria die Lufthoheit gewinnt, nach der Gleichung links=gut, anständig moralisch aber rechts=Hitler=Holocaust. Nie wird man auf den Kern der Sache stoßen, wenn man sich von den scheinheiligen Gutmenschen sich diese Formel aufzwingen läßt.
Was es Millersch Herta gemacht hat, war ein herumlaborieren und haschen nach Publicity, daß es die höhern Weihen des Nobelpreisolymp bekammt war für es Anlaß den gesunden Menschenverstand beiseite zu lassen, weil es sich gegenüber jedem als unangreifbar dünkt.
Zitat Carl Gibson: “Herta Müller ist eine Person, die ohne Rücksichsicht auf Verluste, gezielt verleumdet. Das ist die Quintessenz der Brief-Botschaft von Prof. Dr. Philippi als Reaktion auf Herta Müllers Unterstellung in der Paulkirche, die Evangelische Kirche in Siebenbürgen hätte mit der “Securitate” konspiriert, zusammengearbeit und sich instrumentalisieren lassen.”
Wieder einmal disqualifizieren Sie sich als (selbsternannter) Wissenschaftler. Ihre Technik der Pauschalierung taugt nur für den Stammtisch. Unter aller Kritik! Sind Sie geistig-analytisch nicht in der Lage, die Stellungnahme recht zu verstehen? Es fügt sich jedenfalls nahtlos in ihre verleumderische Kampagne. Warum man Sie als Diskutant in seriösen Medien und Foren ausgeschlossen hat, das wird hier nochmals ganz deutlich.
Die Reaktionen kirchlicherseits konzentireren sich auf einen ganz konkreten Fall. Die Intellektuelle Herta Müller wird, ausgehend von diesem konkreten Fall, nicht pauschal diskreditiert, wie Sie es verstanden wissen wollen. Müllers literarisches Werk und ihr publizistisches Wirken, ihr intellektueller, ihr literarischer Rang, der jüngst durch den Literaturnobelpreis zu höchsten Ehren gelangt ist, wird eben nicht, wie Sie es in billig-polemischer, aber auch verleumderischer Absicht behaupten, kategorisch abqualifiziert. Die kritische Erwiderung beschränkt sich auf den konkreten Einzelfall.
In Ihrem beschämenden Fall aber, Herr Gibson, kann mit Fug und Recht auf geistige Impotenz schließen, da Sie ein “Serientäter” sind.
Die Siebenbürger haben Ihnen völlig zu Recht “Hausverbot” erteilt.
Zitat Gibson: “P.S. Das Statement hier ist zur Zitation auf Siebenbürger.de freigegeben,
wo ich immer noch unbegründet gesperrt bin – als einer,
der nur der Wahrheit verpflichtet war und ist; und der nie etwas Abfälliges über Siebenbürger Sachsen gesagt hat.”
Als einer der nur der Wahrheit, hauptsächlich Ihrer eigenen, verpflichtet ist, sollten Sie auch erwähnen, dass es für Ihre Sperre auf http://www.siebenbürger.de sowohl einen Grund als auch eine schriftliche Begründung des Betreibers gab.
Gääääääääääääähn
Herta Müller ist eine Person, die ohne Rücksichsicht auf Verluste, gezielt verleumdet.
Das ist die Quintessenz der Brief-Botschaft von Prof. Dr. Philippi als Reaktion auf Herta Müllers Unterstellung in der Paulkirche, die Evangelische Kirche in Siebenbürgen hätte mit der “Securitate” konspiriert, zusammengearbeit und sich instrumentalisieren lassen.
Ich habe bereits gestern auf die pragmatisch-realpolitischen Notwendigekieten der Kirche hingewiesen, ihre Gläubigen unbeschadet durch die Zeit von Not und Diktatur führen zu müssen.
Und dich habe ich allen Punkten Recht behalten.
Es ist Herta Müller, die den ersten Stein warf und …
weitere Steine immer noch wirft
zum Teil auf Wehrlose,
deren Gegendarstellung in der ZEIT nicht einmal abgedruckt wird,
weil die ZEIT davon ausgeht, dass eine Privatperson schon aus Kostengründen eine Klage scheut.
Scheute die Landsmannschaft der Banater Schwaben nicht auch eine Klage, als alle Banter Schwaben “verleumdet” wurden – und zwar erneut von Herta Müller!
Nach 1982 nun auch 2009!
Das zeigt allen, wessen Geistes Kind sie ist!
Sie stellt nicht nur bereits enttarnte und bestrafte IMs der Securitate an den Pranger (stigmatisiert und verurteilt sie zum “zweiten Mal!)
so holt nach dem Schlag gegen die eigene Volksgemeinschaft der Banater Schwaben nun auch gegen die
Evangeklische Kirche der Siebenbürger Sachsen aus,
prangert ungerechtfertigt an,
teilt aus,
nimmt Schulzuweisungen vor,
und das alles nur,
um selbst im Rampenlicht zu stehen.
Das ist rücksichtslos und unflätig!
Nobelpreiswürdig?
Ich habe die “moralische und politische Integrität” der Herta Müller hundertfach hinterfragt.
Die Fakten in diesem Skandal sind der Bewies dafür, dass ich es nicht umsonst getan haben.
Jetzt können alle erkennen, wer Herta Müller ist!
Ebenfalls habe ich vorausgesagt, dass ihre Hybris, ihre Verstiegenheit,
die in Wirklichkeit nicht als billige, aufgeblähte “moralische Entrüstung” ist,
also nackte Heuchelei,
sie vor den Fall bringen wird.
Herta Müller scheitert an sich selbst.
Schon wird meine “Rehabilitation” auf http://www.siebenbuerger.de gefordert!
Danke!
Die Menschen sind nicht auf den Kopf gefallen!
Und Herta Müller kann sich wirklich nicht alles erlauben.
Wenn die desinformierten Journalisten im Westen nicht in der Lage sind, hinter die Kulissen zu blicken und Fakten zu werten,
dann müssen die “Betroffenen” Stellung beziehen und aufklären.
Das ist geschehen. Und er Prozess wird weitergehen.
Vielleicht sollte eine moralisch so kontroversierte Person wie Herta Müller darauf verzichten, den Nobelpreis entgegen zu nehmen?
Vor zwei Jahren forderte ich sie auf, die für “Dissidenz” erhaltenen Ehrungen zurück zu geben.
Das hat sie nicht getan!
Sie hat sich von Kommunisten ehren lassen
und von den so verachteten Vertriebenen,
auch von der Heine-Gesellschaft,
obwohl ihr Heine nichts sagt.
Opportunismus und Heuchelei ist das, mehr nicht.
Vielleicht spricht sich das auch in gewissen Kreisen herum, die Herta Müller auf ein Treppchen hoben, das ihr nicht zusteht.
Ich finde es großartig, dass die Kirche der Siebenbürger Sachsen sich gewehrt und in “Klartext” alles richtig gestellt hat.
Hut ab!
Carl Gibson
P.S. Das Statement hier ist zur Zitation auf Siebenbürger.de freigegeben,
wo ich immer noch unbegründet gesperrt bin – als einer,
der nur der Wahrheit verpflichtet war und ist; und der nie etwas Abfälliges über Siebenbürger Sachsen gesagt hat.
@walther:”…Hingegen das Aussperren der kritischen Stimmen H.Müller und R.Wagner vom evangelischen Kirchentag, um die rumänischen Kommunisten nicht zu verärgern, war “pragmatisch-realpolitisch orientiert”!!!”
Was ist Deine Meinung dazu? Außer dass Du nicht mit Gibson einverstanden bist – das ist ja Dein recht.
Hat diese Kritik Müllers was mit Menschenrechten zu tun?
Oder bist gar nicht evangelisch (Entschuldige, deine Sache)?