Aberkennung des Verdienstordens für den Massenmörder Tito

7. Februar 2011
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Tag für Tag werden auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens neue Massengräber entdeckt. In vielen davon liegen auch unsere Banater und Donauschwäbischen Ahnen. Sie wurden vergewaltigt, vertrieben, zur Zwangsarbeit gezwungen und getötet. Gnadenlos ermordet von Josip Broz, genannt Tito, der heute noch den höchsten deutschen Verdienstorden trägt, die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die Landsmannschaft der Donauschwaben und die Donauschwäbische Kulturstiftung haben nun im Januar 2011 den Antrag beim Bundespräsidenten gestellt, den Verdienstorden diesem Massenmörder posthum abzuerkennen. Eine Forderung, die ich zu einhundert Prozent unterstütze.

Wer mitmachen möchte, soll ein kurzes Schreiben an Frau Susanne Bos-Eisolt, Leiterin der Ordenskanzlei beim Bundespräsidialamt, schicken. Dabei genügt ein kurzer Text. Hier ist der Textvorschlag der Donauschwäbischen Kulturstiftung und Landsmannschaft.

Ich unterstütze die Landsmannschaft der Donauschwaben und die Donauschwäbische Kulturstiftung bei Ihrem Antrag vom 7.Januar 2011, dem kommunistischen Diktator Tito posthum den Verdienstorden abzuerkennen.
Name………. Adresse ………. E-Mail:………..

Diese Nachricht schickt ihr dann mit der Betreffzeile „Ordenskanzlei, z.H. Frau Susanne Bos-Eisolt – Donauschwaben-Antrag“ an die E-Mail Adresse: bundespraesidialamt@bpra.bund.de. Achtet bitte auf die Vollständigkeit eurer Angaben.

Wir können zwar die Geschichte nicht ändern, aber wir haben nun die einmalige Möglichkeit eine skandalöse Auszeichnung rückgängig zu machen. Eine Auszeichnung, die für jeden Banater Schwaben und Donauschwaben ein Schlag ins Gesicht ist. Tito hat in den AVNOJ-Beschlüssen vom 21. November 1944 unsere Ahnen nicht nur Enteignet, nein auch die Bürgerrechte wurden ihnen aberkannt. Was in der Folge zu Pogromen, Misshandlungen, Vergewaltigungen, Zwangsarbeit, Massenhinrichtungen usw. geführt hat. Alleine in den Jahren von 1944 bis 1948 starben über 50.000 donauschwäbische Zivilisten in den Massenlagern. Der Rest wurde im besten aber seltensten Fall vertrieben, in vielen Fällen aber vergewaltigt, erniedrigt oder erschossen.

Wir müssen endlich aufstehen und aufhören auf uns und unserer Geschichte rumtrampeln zu lassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass fremde Geschichtsfälscher unsere Geschichte verfremden und zu ihren Gunsten auslegen. Jetzt können wir etwas tun. Steht auf und lasst das Leid unseres Volkes nicht in Vergessenheit geraten.

Quelle und weitere Informationen: Donauschwäbische Kulturstiftung

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17 Responses to Aberkennung des Verdienstordens für den Massenmörder Tito

  1. Supersvabo on 1. Juni 2011 at 13:42

    was ist aus der von den Donauschwaben initiierte Sache geworden? Gibt es schon eine Antwort des Bunzelpräsidenten an die Initiatoren. Ich hoffe auch, dass die Landsmannschaften aus Südosteuropa die EU-Beitrittverhandlungen zum Anlass nehmen die Verbrechen der Tito-Partisanen öffentlichkeitswirksam aufs Tablet zu bringen. Die Landtagspräsidentin aus Bayern Frau Stamm ist doch uns Schwowe recht verbunden und Minister Markus Söder soll gar Mitglied der Landsmannschaft sein, habe ich mal vor langer Zeit gelesen. Vielleicht sind ja diese Herrschaft die Kanäle, wo man das Thema Tito-Verbrechen an den Donauschwaben in die Tagespolitik einbringen könnte.

  2. Supersvabo on 1. März 2011 at 13:25

    Tja Ceausescu ist ja auch von der englischen Königin ausgezeichnet worde. Die Lenuta hat sogar von der angesehen königl. Gesellschaft einen Dr.-titel bekommen, da ist ja Zu Guttenberg geradezu harmlos.

    Was mich in der Causa ein bisschen enttäuscht ist, dass z. B. Carl Gibson hierzu nichts zu sagen hat. Überhaupt, sonst ist man ja auch im bundesdeutschen Kultur- und Politbetrieb so moralisch. Da sieht man mal wieder wieviel das Wert ist. Übrigens: hat vielleicht auch Oberst Ghaddafi von irgendeiner akademischen Einrichtung einen Dr.-Titel verliehen bekommen. Wäre ja auch mal interessant zu wissen.

  3. Katharina on 24. Februar 2011 at 07:50

    Schnelle Antwort. Meine Mail ist demnach schon längst gelöscht.
    Eigentlich sollten wir uns keine Illusionen machen.
    Uns schmerzt, was damals jenseits unserer Grenze geschah.
    Der Westen sieht und fühlt anders. Leider.

  4. Supersvabo on 23. Februar 2011 at 23:01

    Auszug aus dem Brief des Bundespräsidialamtes vom 15.02.2011.

    (…) So verständlich Ihr Anliegen ist, Tito auch diesen protokollarischen Orden zu entziehen, muss ich Ihnen dennoch sagen, dass eine posthume Ordensentziehung mit dem Ordensrecht nicht vereinbar ist. (…) In der Geschichte des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sind durchaus Verleihungen vorgekommen, die unter den jetzigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so nicht mehr denkbar wären. Ich bitte dennoch um Verständnis dafür, dass eine posthume Ordentsentziehung (Titos, Anmerk Supersvabo) aus den dargelegten Gründen nicht möglich ist.

    mfG
    gez.
    Leiterin der Ordenskanzlei

    ————-

    so schauts aus Leut. Ich finde aber dennoch, daß man als Schwob auch denen in Berlin sagt, es war und ist nit gut, dass man dem Massenmörder Tito einen Orden der BRD verliehen hat.

  5. Supersvabo on 8. Februar 2011 at 15:06

    Das Bundespräsidialamt hat im Internet auch ein Gästebuch: http://195.43.52.103/gaestebuch.php

    Versucht mal die Problematik auch dort anzubringen. Mal sehen, ob einer Eurer Einträge veröffentlicht wird.

  6. Supersvabo on 8. Februar 2011 at 14:50

    Ich kann mir vorstellen, was mit den eMails im im BuPräAmt passiert. Die Funktion löschen wird ausgeführt.

    Ich werde hinschreiben, da haben die in Berlin wenigstens mehr Aufwand. Die müssen den Brief öffnen, dann wird eine Akte mit Aktenzeichen angelegt, dann geht das ganze den Dienstweg runter und hoch, bis die Sache ins Archiv kommt. Also ich würde keine eMail schreiben, sondern 55 Cent investieren und die gute alte Post in Anspruch nehmen.

    Übrigens ist ja hier schon mal gefragt worden? Gibt es zu der Aktion schon ein Statement der Landsmannschaft der Banater Schwaben? Oder läßt man seine donauschwäbischen Brüder im Stich, weil “geht uns ja nix an, das die damals in den Lagern und auf Todesmärschen krepiert sind, das ist und war ja Serbien, wir kümmern uns nur um die Belange der Schwowe aus Rumänien!”

  7. solala on 8. Februar 2011 at 13:54

    @Katharina am 8. Februar 2011 um 10:13

    Teile voll und ganz Ihre oben mitgeteilte Aussage.

  8. Katharina on 8. Februar 2011 at 10:13

    Wenn wir Schwaben endlich beweisen, dass es uns gibt und wir eine Meinung haben, das ist ein Anfang, der noch zu anderen wichtigen Schritten führen kann.
    Wir dürfen nicht immer mit Minderwertigkeitskomplexen beladen in einer Ecke bleiben. Andere sollen nicht immer auf uns rumtrampeln.
    Das, was damals auf jugoslawischen Boden geschah, war nicht minder schlimm als andere große Verbrechen!

  9. Anneliese on 8. Februar 2011 at 09:59

    Ich lese seit Wochen das Buch: “Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien” über die Verbrechen an den Deutschen durch das Tito-Regime in der Zeit von 1944-1948.
    Es ist an Grausamkeit nicht zu überbieten!!!!!
    Die Geschichte kann nicht rückgängig gemacht werden, jedoch ist es wiklich das einzige Mittel welches wir haben, indem wir uns daran beteiligen, dass diesem Verbrecher Tito dieser Orden aberkannt wird.

  10. Polki on 7. Februar 2011 at 18:18

    Leute ihr macht den gleichen Fehler, wie die schlimmen Partisanen ! Und wenn nur ein guter Partisan war, tut ihr diesem Menschen Unrecht.

    Also ganz ruhig bleiwe…………

  11. Anonymous on 7. Februar 2011 at 15:28

    gute Partisanen gegeben hat. Nicht alle über ein Kamm scheren. Das ist nicht richtig und Fair !

    Ach, dann finden Sie wohl auch dass es gute Rechtsextremisten und Kinderschänder gibt? Ich stelle solche Leute, Tito-Partisanen, tatsächlich vom Blickwinkel Bestie Mensch auf eine Stufe mit solchen Menschen.

  12. Joschi on 7. Februar 2011 at 14:10

    mach ich heute noch, werde eine mail schicken.

    @Polki, natuerlich gab es auch ausnahmen, aber die war so gering das du sie an einer Hand abzaehlen kannst. habe erst 2 Buecher uber das Verbrechen von Tito Partisanen gelesen, und es ist schlimm zu lesen, ein Buch in Deutsch und eins in English, wenn du willst kann ich dir die ISBN nummer geben.

  13. Polki on 7. Februar 2011 at 12:56

    Eisenpeppi deine Bericht ist nicht schlecht, Respekt
    bin der gleichen Meinung, bis auf eins: Wir sollen nicht den selben Fehler wie die Allierten machen und Pauschal verurteilen, Ich bin überzeugt das es auch gute Partisanen gegeben hat. Nicht alle über ein Kamm scheren. Das ist nicht richtig und Fair !

  14. Eisenpeppi on 7. Februar 2011 at 11:44

    MACHT ALLE MIT!
    Schickt diese Information weiter, damit diese Initiative einen möglichst großen Anklang findet und eventuell doch etwas bewirkt. Die Resonanz ist enorm – selbst aus Übersee gibt es bereits Reaktionen.

    Die ganze Wahrheit soll es sein!
    Bisher wurde die Geschichte des zweiten Weltkrieges und deren Folgen hauptsächlich von den Siegern geschrieben und in ihrem Sinne dargestellt. Viele “politisch korrekte” Helfershelfer haben diese Geschichtsdarstellungen in die Köpfe der Deutschen eingehämmert. Deutsche als Opfer von Vertreibung, Enteignung, Deportation, Sklavenarbeit oder gar Massenmord wurde über Jahrzehnte verschwiegen.
    Mit dieser Initiative haben wir die Möglichkeit den Opfergang unserer Landsleute einer breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen. Aber auch die immer noch verbreitete Glorifizierung der Partisanen einmal Klarstellen: marodierende Banditen, die sich ihre Opfer willkürlich aussuchten, sie ausraubten, schändeten, erschlugen. Sie in Internierungslagern verhungern ließen oder gleich massenhaft erschossen – das waren Titos Partisanen.

  15. solala on 7. Februar 2011 at 09:19

    Ich schicke heute noch mein Zustimmungs-Schreiben zum Thema “Aberkennung des Verdienstordens für den Massenmörder Tito” an die mitgeteilte Adresse.

  16. Ingemar on 7. Februar 2011 at 08:58

    Ist doch da. Ich bin Mitglied der Landsmannschaft ;-)

  17. Anonymous on 7. Februar 2011 at 08:18

    ein sehr gutes Ansinnen! Wo bleibt hier die Landsmannschaft der Banater Schwaben?